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Comments (0) Interview.

Level39 hat drei Stockwerke.

DER TRENDBEOBACHTER. hat Start-ups im 39. Stockwerk besucht. Der „Technology Accelerator at Canary Wharf“ wollte Mathias Haas gar nicht rein lassen – die dort arbeitenden Experten aber schon. Also war Mathias Haas drin, im Luxus-Tempel mit Lounge.

„Shared workspaces, offices and High Growth Spaces house 170 + Fintech, Retail and Future Cities technology companies“ waren hier zu sehen? Es waren ganz normale Menschen an Schreibtischen…

Aber eben sehr selbstbewusste Menschen an Schreibtischen mit Blick auf alles was London zu bieten hat. Von da oben ist die Sicht der Hammer und das Coca-Cola London Eye (= 135 Meter hohe Riesenrad am Südufer der Themse) ist was für Menschen aus der „Old Economy“.

Was der ehemalige Bürgermeister Boris Johnson im März 2013 eröffnete (…wer war das noch?) ist heute ein Markt der Millionäre. Player wie Revolut (Slogan: Simply Revolutionary) machen den Banken derartig Stress, dass es sehr realistisch ist, dass ein paar heutige „Schreibtisch-Mieter“ in einem der drei Stockwerke von Level39 schon sehr bald den ganzen Turm kaufen. Wer dort arbeitet hat heute schon Interviews mit Forbes Magazine & Co. So hat beispielsweise Erki Kert, CEO und Co-Founder, von Big Data Scoring ein Telefoninterview am 23. Mai verschoben, weil er von genau diesem Wirtschaftsmagazin zum Brexit interviewt wurde.

Aufmerksamkeit vom feinsten…!

Jetzt übertragen wir nur mal dieses „Hyper-Mega-Attention-Center“ mit der Idee des einen oder anderen Bürgermeisters oder Landrats aus Deutschland, der Schweiz oder gerne auch Österreich… Ist mittlerweile klar geworden, dass die Top-Player der neuen Welt ganz andere Rahmenbedingungen bekommen als ein neuer Schreibtisch mit mittelmäßiger Internetverbindung und Farbdrucker? Start-ups der ersten Güte sind die ungeschliffenen Diamanten von morgen. Sie sind selten und sind mobil!

Wenn also Zürich, Stuttgart oder Graz ein weiteres Start-up-Zentrum eröffnet… dann sollten Sie sich vorher mal auf Reisen begeben und hoffen, dass Sie eine Tour in der Champions League erhalten. Noch wertvoller wäre wohl das Einmieten und die Beobachtung der realen Abläufe, der ungeschriebenen Gesetze und informellen Hierarchien… versprochen, sie würden es nicht bereuen und die Investitionen in Zürich, Stuttgart wie Graz wären sicher besser angelegt!

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Lassen Sie sich nicht blenden von scheinbaren High-Tech-Kaffeemaschinen, touristischen Ausblicken und Start-up-Machern, die (wie von Haas selbst erlebt) in der dazugehörigen Lounge sich Freitags um 15:30 Uhr ein Bierchen genehmigen… diese „Typen“ könnten schon bald Mark oder Steve heißen und verdienen höchste Aufmerksamkeit – sehr saubere Gesprächsvorbereitung. Ja, Trendbeobachtung kann auch anstrengend sein.

Der Brexit ist da… die Chancen zum Abwerben größer denn je… auf in den Aufzug!

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., hatte Glück, denn tatsächlich hat Level39 schlussendlich keine Tour angeboten – aber eben einer der Interviewpartner, einen der Mieter. Ein erster Eindruck wurde hier formuliert und zum Beispiel durch den „The Report“ des Hauses unterfüttert. Natürlich waren vergleichbare Erfahrungen in Benztown, Berlin und Palo Alto bei der Analyse hilfreich…

Trendbeobachtung braucht Kontext und sie braucht Zeit. Reisen bildet? Sie ist essentiell in diesen Tagen wenn Unternehmen wie PayPal ganze Landstriche zur Banken-Filialen-frei-Zone machen… Der ehemalige Bankkaufmann Mathias Haas und sein Team haben viele Kunden aus der klassischen Finanzbranche – gerne bieten wir auch diesen an, machen Sie mit uns eine TrendReise. Canary Wharf ist eine Stunde entfernt und hoch gewachsen. Machen Sie sich besser ein Bild!

Mehr zu TrendReisen, zu TrendVorträgen, zu TrendWorkshops… zum Wandel und neuen Antworten liegt unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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