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Comments (0) Interview., MegaTrend.

1 Loch in 30 Sekunden

Wenn mobile Roboter Löcher bohren dann ist es „Safer. Faster. Cleaner. Documented.“ Ja klar, und das ist sexy?

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DER TRENDBEOBACHTER. war in Oslo bei COO und Mitgründer Konrad Fagertun. Mathias Haas hat endlich mal wieder ein Start-up getroffen, das wirklich arbeitet. Beziehungsweise arbeiten lässt!

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Drilling Robots sind in großen und anspruchsvollen Baustellen unterwegs – komplexe Gebäuden wie Krankenhäuser und beispielsweise Einkaufszentren. So werden aktuell in Trondheim 200.000 Löcher gebohrt und genau damit das Leben der Menschen einfacher. Wer möchte schon derartig viele Vertiefungen für Klimaanlagen, Stromschienen, Brandschutz & Co. – meist über Kopf – in Betondecken bohren? Wer möchte den Staub schlucken um am Ende doch Schwierigkeiten mit dem anderen Gewerk zu bekommen, da die zukünftige Röhre der Klimaanlage zu wenig Abstand zur Gasleitung hat? Und wer möchte die ganzen Abweichungen, die auf dem Bau Normalität sind, am Ende manuell dokumentieren?

nLink ist noch im Start-up Zentrum des Oslo Science Park und doch sind Sie ganz groß.

Auf Basis der digitalen Pläne aller Gewerke kann der Roboter in nur 5 Minuten startklar sein, er (oder sie?) macht die Löcher immer gleich tief und schludert nicht, einfach weil er müde wird. Loch für Loch, im richtigen Durchmesser, Loch für Loch, in der korrekten Tiefe… immer im Radius des Greifarms, immer die passenden Bohrer zur Hand.

In durchschnittlich 30 Sekunden ist ein Loch gebohrt. Diese Geschwindigkeit ist etwa 5- bis 10-mal schneller als der Mensch. Zumal „Kein Arbeiter oder Handwerker die harte Arbeit Löcher zu bohren genießt“, so Konrad. Bei den ersten realen Einsätzen gibt es also kaum Widerstände diesen Teil der Baustelle abzugeben.

Die Decke voller Löcher - die Markierung erfolgt bisher noch von Hand.

Die Decke voller Löcher – die Markierung erfolgt bisher noch von Hand.

Entscheidend wird jedoch sein, inwieweit der neu geschaffenen Präzision, die Erleichterung und Entlastung, die geschaffenen Einsparungen „die Gewohnheiten“ entgegenstehen. Denn ja, alle Gewerke müssen jetzt ihren Bedarf melden – unternehmensübergreifend zu einem Stichtag.

Ab jetzt werden Vollkostenrechnungen auch die Ausschreibungen erfassen, doch „Was kostet denn ein Loch in der jeweiligen Betondecke“? Bisher gibt es dazu kaum Aussagen oder das geringste Bewusstsein… und das ist nur eine Dimension, die der Drilling Robot noch ganz nebenher frei legt:

Was wäre denn wenn der Roboter nicht nur bohrt sondern auch gleich den Dübel unterbringt? Wie wäre es denn, wenn nLink dadurch zum größten Dübel-Verbraucher der Welt aufsteigt? Wie ist die Lage wenn der Roboter tatsächlich alleine fährt und nicht mehr (wie heute) beaufsichtigt werden muss? Welche Analysen können gefahren werden wenn nLink heute schon Google Analytics für die Maschine einsetzt? Wie… wie… wann?

nLink macht nur Software. Die harte Ware wird von den Norwegern schlau kombiniert. Folglich wird dem Redner und Moderator Mathias Haas ganz schnell klar, dass es korrekt ist – das Sprichwort aus dem Silicon Valley: „Software eats the world!“ Auch auf der Baustelle, auch in der Nische, auch im Löcher-Business!

Der Mensch ist teuer und ziemlich schnell müde. Alte Menschen sind wohl noch offener für Hilfestellungen, da alles andere schmerzhaft ist – über Kopf. Gleichzeitig wird für Mathias Haas auch hier wieder klar… MegaTrends treffen alle Branchen, Wandel und Veränderung knallt durch bis in so exotische Ecken wie… ja Dübel und Schrauben… viele Grüße an alle Handwerker, Ingenieure, Planer, Architekten – die Zukunft kommt auch durch Automatisierung, selbst auf dem Bau!

Genau hier arbeitet nLink.

Genau hier arbeitet nLink.

 

Mathias Haas ist Redner und Moderator. DER TRENDBEOBACHTER. macht Veränderungen sichtbar, im Hier & Jetzt! Sie müssen heute entscheiden, vielleicht morgen im Flieger nach Oslo sitzen! Prüfen Sie wie der Trendexperte die Realität und entwickeln Sie Ihre persönliche Antwort! Klammert die Großwetterlage Sie wirklich aus? Sind Unternehmen wie nLink zukünftig Zulieferer, Kunde oder Wettbewerber von Ihnen? Wie führen Sie Ihr Unternehmen durch diese Möglichkeiten? Oder sind Sie quasi die Chance an sich weil Sie ganz vorne mitspielen?

Ja, die Zukunft produziert oft mehr Fragen als Antworten. Für Letzteres hat Mathias Haas seine PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit richtig gestandenen Moderatoren, die gerne unterstützen. Ob LEGO SERIOUS PLAY, Scrum oder eher klassisch… ob Kassel, Rotterdam oder Bregenz… Sie brauchen Ihre Antworten um zukunftsfit zu bleiben – das Team rund um den Innovationsprofi kommt zu Ihnen. Sehr gerne, denn es geht hier auch um Menschen, nicht nur um Maschinen!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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