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MegaTrend: Denken mit dem Unterbewusstsein

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

26. Februar 2018

Diesen Slogan kennen Sie. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. hat ihn sich auf die Fahnen geschrieben, als sie vor mehr als 10 Jahren damit begann, die Welt der Unternehmens-Workshops mittels der LEGO® SERIOUS PLAY® Methodik auf den Kopf zu stellen.

Natürlich denken wir nicht im eigentlichen Sinne mit den Händen, und doch geschieht bei der Arbeit mit LEGO® SERIOUS PLAY® im Kopf weit mehr, als wir es bei bloßem Zuhören, Zusehen, Sprechen oder Aufschreiben erreichen könnten. Es entsteht ein erheblich größeres Engagement bei der Lösung der vorgegebenen Problemstellung, und gleichzeitig werden mehr Gehirnregionen aktiviert und Synapsen vernetzt.

Überhaupt ist der Kopf ein sehr interessantes Gebilde. Die Wissenschaft hat noch mitnichten durchschaut, was sich in unserem Gehirn so abspielt, während wir in der Welt so herumexistieren.

Ziel von LSP ist es, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen und so Problemlösungen zu finden, Geschäftsmodelle zu entwickeln, neue Produkte oder Strategien zu finden, den Grundstein für neue Unternehmenskulturen zu legen und dergleichen mehr.

Dass die Teilnehmer für eine bestimmte Aufgabe nicht alle das Gleiche bauen (das könnte eine Angst sein, doch Tatsache: Das kommt quasi nie vor!), hat verschiedene Ursachen.

Eine davon – und gleichzeitig diejenige, die uns am wenigsten bewusst ist – ist unser Unterbewusstsein. Wir sind, da sind sich die Forscher einig, zum allergrößten Teil angetrieben von dem, was wir gar nicht bewusst wahrnehmen. Über 90 Prozent unserer Entscheidungen (und das sind sehr, sehr viele pro Tag) spielen sich im Unbewussten ab. Müssten wir alles bewusst tun, so Professor G. Miller von der Universität Princeton, kämen wir nicht mal morgens aus dem Bett. Geschweige denn wären wir in der Lage, in unserer komplexen Welt zu bestehen.

In unserem inneren Steuerungssystem sind bei jedem von uns bestimmte Verhaltens- und Denkmuster vorbelegt, nach denen wir gewöhnlich vorgehen. Unsere Wahrnehmung nimmt unbewusst Informationen auf, ebenso wird unser Handeln dementsprechend gesteuert.

Dinge wie Voreingenommenheit sind beispielsweise auf unterbewusste Denkmuster zurück zu führen. Weil uns diese Eigenschaft nunmal mehr oder weniger innewohnt, bilden gerade Workshopmethoden, die Gamification beinhalten, eine große Chance, mittels des Ergebnisses meines Gegenübers (der Begriff „Mitspieler“ wurde bewusst vermieden, denn Gamification im Unternehmensumfeld ist eine ernste Sache, die lediglich eine spielerische Grundlage hat) die eigene Wahrnehmung und Einstellung zu re-kalibrieren.

Workshops „außerhalb der Norm“ – und da sprechen wir neben LEGO® SERIOUS PLAY® auch von Dingen wie dem FailFastFaktor oder Entwicklerboxen – bieten großartige Möglichkeiten, Teilnehmer zu aktivieren, die sich sonst eher zurückgezogen hätten. Sie eröffnen die Chance, bisher ungehobene Schätze aus den Tiefen der menschlichen Vorstellungskraft ans Tageslicht zu bringen und nutzbar zu machen.

Letzten Endes – und das ist auch einer der Leitsätze des Gründers der PLAY SERIOUS AKADEMIE., TRENDBEOBACHTER Mathias Haas – bieten diese Workshops eine neue Plattform und mehr Raum zum Denken. Und dies ist erforderlich – nicht nur mit dem Blick in die Zukunft, sondern auch, um unserer unbewussten Steuerung ab und an ein Schnippchen zu schlagen. Es ist eine neue Art des Denkens – das Denken mit den Händen.

Mathias Haas und sein Team haben mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. schon weit über 3000 Teilnehmer trainiert und durch Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® die Kraft auf die Straße gebracht. Dabei entscheidet jeder Auftraggeber selbst, welche Menge Play und welche Menge Serious in einem solchen Workshop stecken soll. Am Ende eint jedoch alle, dass Ergebnisse präsentiert werden, die jenen aus klassischen Workshops weit überlegen sind.

Lesen Sie mehr dazu unter www.play-serious.org. Wer zum Thema Trends auf der Bühne und zu TRENDBEOBACHTUNG mehr erfahren möchte, ist unter www.trendbeobachter.de genau richtig.

Let’s play!

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Selbstfahrende Fahrzeuge: Da können Sie ja gleich laufen!

Exponate, MegaTrend.

12. Februar 2018

Mathias Haas war zu Gast beim Easymile von innoz. Die erste Fahrt des TRENDBEOBACHTERs in einem völlig autonomen Fahrzeug – einem Bus. Soweit so verwirrend, denn es war offensichtlich gar kein Auto und dennoch auto-nom.

Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel hat die Türe aufgemacht, die Türe vom „Shared Driverless Vehicle“. Der französische Hersteller von autonomen Fahrzeugen ist die Basis des Leuchtturmprojektes, das Innovationszentrum der Betreiber.

So fährt der Bus „Emely“ also auch in Deutschland – im Kreis. Die Dame agiert auf Basis einer einmaligen Einmessung des Geländes und kennt sich so sehr gut aus. Ja, sofern eben kein Gebäude um- oder angebaut wird. Bis heute ist noch ein „Operator“ nötig – ein Mensch, der vor allem den Menschen das gewohnte Vertrauen gibt. Tatsächlich ist die Maschine sensibel genug zu stoppen, falls ihr die „Verkehrslage“ komisch vorkommt. Und natürlich gibt es einen Notknopf, den Mathias Haas zum Test einfach mal drücken durfte. Und – oh Wunder – der Bus hat gestoppt.

Mit 8km pro Stunde rauscht der „People Mover“ durch das Privatgelände.

Bei der Präsentation des Videos auf einer Veranstaltung in Berlin kam dann prompt der Kommentar eines Teilnehmers: „Da können Sie ja gleich laufen!“ Recht hat der Mann, jedenfalls im Moment noch. Die Schritte im „selbstfahrenden Business“ sind noch stark gedrosselt, und doch kommen sie voran. Auch wenn der Bus nur langsam fahren darf… im internationalen Vergleich sind wir hier gar nicht so schlecht.

Die Behörden sind noch skeptisch – selbst in Kalifornien.

Lieferroboter fahren auf Gehwegen in Düsseldorf oder Zürich, für Saturn wie für die Schweizer Post. Idaho, Wisconsin, Florida und Ohio haben passende Gesetze erlassen. Doch selbst wenn die niedlichen Maschinen Namen bekommen – sie bekommen auch mächtige Auflagen: In San Francisco dürfen sie mit max. 3 mph über das Trottoir rauschen, und ein Betreiber darf nur drei Maschinen in einer Flotte betreiben, max. 9 in der ganzen Stadt. Es dauert also, und sie kommt doch: Die Pizza auf drei Achsen, die Interaktion mit dem Menschen.

Doch was braucht es für den öffentlichen Raum? Wann darf „Emely“ vom innoz bis zum Südkreuz fahren? Also die Mitarbeiter bis zum ICE-Bahnhof shuttlen und damit rund 20 Minuten Fußweg ersetzen? Neben mutigen Stadtplanern und behördlichen Entscheidern hilft beispielsweise präzisere Navigation.

Hier kommt WHAT3WORDS genau richtig.

Dieses Start-up aus London teilt die Erde in 3×3 Meter Einheiten auf und vergibt jedem Quadrat drei Wörter zur Identifikation. Das Büro von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER. und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. hat beispielsweise die Anschrift ///schaufeln.saal.tägliche. Diese Kombination ist also weit praktischer als eine wirre GPS-Zahlenkombination, die sich niemand merken kann. Sie ist aber vor allem präzise und ein DHL-Fahrer findet direkt zur Türe der Hinterhaus-Anschrift Liststrasse 28/1. Sehr präzise sogar.

Und genauso fügen sich die Puzzleteile zusammen.

Die Maschine macht ihren Weg und findet tatsächlich jeden Fleck der Erde. Auf diesem Weg könnte eine autonome Drohne den Landwirt in den Pyrenäen finden und der Pizzaroboter die Grillstelle im Park (falls die Grillkohle naß wurde).

Ja, das Ökosystem rund um autonome Fahrzeuge verdichtet sich – auch wenn den Menschen suggeriert wird, sie könnten morgen schon ab ihrer Haustür damit losfahren. Letzteres könnte theoretisch durchaus sein, doch selbst die Pflastersteine an der nächsten Kreuzung sind heute noch ein unüberwindbares Hindernis. Gleichzeitig wird sehr schnell klar, dass Produkte wie Easymile kommen.

Vor allem in Deutschland und der Schweiz!

Der demografische Wandel treibt unsere Region in die Automatisierung – ganz sicher. Die Löhne sind hoch, Menschen wie selten kompliziert und die Budgets sind da. Es wird also voll werden auf dem Gehweg. Zwischen Fußgängern, Rollatoren, dem ein oder anderen Fahrrad auch noch Maschinen? Ja, wir müssen in die Breite gehen oder in die Luft. So oder so wird es eine zentrale Rolle spielen, wie Menschen mit der produzierten Euphorie umgehen und inwieweit sie sich – Person zu Person – darauf einstellen. Denn die Tage des Busfahrers zwischen dem innoz und dem Südkreuz sind gezählt.

 

 

DER TRENDBEOBACHTER. testet die Zukunft. Leuchtturmprojekte wie hier beschrieben sind Innovation pur – wenn auch oft teuer erkauft. Diese Paradebeispiele sind auch mal erfolglos und doch nötig. Mathias Haas ist Pragmatiker und sieht natürlich selbst, wie klein oder groß die Schritte in solchen Zukunftstechnologien sind. Der Zukunftsexperte macht sich sein eigenes Bild, um es weiter zu tragen: Auf die Bühnen derjenigen Organisationen, die zukunftsfit sein möchten.

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er betreibt keine Zukunftsforschung und auch keine Trendforschung. Haas ist kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team leben und agieren im „Hier & Jetzt“, denn Entscheider müssen heute entscheiden.

Mehr zu Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer der MegaTrends, der PLAY SERIOUS AKADEMIE. und LEGO SERIOUS PLAY warten unter www.play-serious.org

 

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Studie: Sind wir nicht alle ein bisschen Roboter?

MegaTrend.

5. Februar 2018

Science Fiction Literatur – das ist ein Genre, das nicht wenigen unter uns so gar nicht vertraut ist. Man stellt sich dabei vor, dass Autoren mit einer besonders großen Phantasie niederschreiben, wie die Welt denn in 100 oder 200 oder 1000 Jahren so funktionieren könnte. Das Ganze wird dann in Buchform gegossen und, wenn der Schreiberling Glück hat, auch noch verfilmt.

SiFi-Studie pur.

Wobei es die unterschiedlichsten Darstellungen gibt, es geht gar nicht immer um Gut oder Böse. Oft geht es einfach nur um die Entwicklung der Menschheit oder dessen, was von ihr übrig blieb.

Die Phantastische Bibliothek in Wetzlar ist ein Ort, wo all diese Geschichten gesammelt werden. Eine Bibliothek für Science Fiction Literatur. Und genau hier setzte das Innovation Lab der Telekom an, um gemeinsam mit dem Betreiber der Bibliothek in einer Studie zu überprüfen, wie sich denn Science Fiction über die Jahre auf unser Leben ausgewirkt hat beziehungsweise inwieweit der Inhalt der Bücher inzwischen Realität geworden ist.

Im Rahmen dieser Studie war DER TRENDBEOBACHTER. eingeladen, den Realitätscheck durchzuführen. Als Pragmatiker unter den Trend- und Zukunftsforschern… 5 Themengebiete (Leben, Wohnen, Mobilität, Kommunikation, Roboter und Arbeit) wurden unter die Lupe genommen. Die Auszüge und Analysen aus der SciFi-Literatur waren die Basis, und erstaunlich oft kam der Zukunftsexperte – der ja eigentlich genau so sehr ein Jetzt-Experte ist – zu dem Schluss: Die in den Büchern seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschriebenen Zukünfte sind oft schon sehr real oder zumindest zum Greifen nahe.

Ein spannendes Projekt, konnte Mathias Haas doch abtauchen in die Gedankenwelten verschiedenster Autoren. Ob Computer-Gehirn-Schnittstelle, Ersatzteile für alle Bereiche des Körpers, Kommunikation über Stellvertreter bis hin zu Robotern, die uns alles abnehmen – auch das, was wir heute manchmal noch gern selber machen.

Denken könnte übrigens auch bald darunter fallen. Nicht, dass das die Lieblingsbeschäftigung von allen Erdenbürgern wäre. Auch das Beantworten von Fragen ist nicht jedermanns Sache. Und wohl auch deshalb wird massiv an künstlichen Intelligenzen geforscht. In China zum Beispiel, das mit massivem Aufwand gern zur Nummer 1 auf diesem Sektor avancieren möchte, hat neulich eine KI des Daten- und Handelsriesen Alibaba einen Textverständnisversuch besser beendet als ein Mensch.

Nochmal im Klartext: Die Maschine hat einen gehörten Text besser verstanden als ihr menschliches Gegenüber. Und als ob es einer Gegenprobe bedürfe, hat Microsoft einige Tage später mit einer eigenen KI das gleiche Experiment mit ähnlich guten Ergebnissen wiederholt.

Man kann sich also schon vorstellen, dass in China demnächst eine von Robotern besetzte Polizeiwache entstehen soll oder dass bereits ein Viertel der Arbeiter in dortigen Munitionsfabriken durch „smarte Maschinen“ (also Roboter mit Anschluss an eine künstliche „Intelligenz“) ersetzt wurden. Nicht nur, weil die schneller arbeiten, nicht krank werden, keine Fehler machen (außer denen ihrer Programmierer) und damit langfristig billiger sind. Nein, auch weil sich in den entlegenen Gebieten, in denen solche Fabriken aus Sicherheitsgründen gern errichtet werden, kaum noch geeignete Mitarbeiter finden. Gesellschaftliche Implikationen inklusive. Nachtigall, ick hört‘ ihr Trapsen…

Science heißt Wissenschaft, Fiction heißt Fiktion heißt Annahme, Wunschvorstellung und so weiter. Spannend ist jedoch, wie stark uns diese ehemaligen Annahmen bereits eingeholt haben und welche Gedankenkraft seinerzeit dahinter stecken musste. Gleichermaßen interessant ist auch, was man sich heute in der SciFi-Literatur ausdenken müsste, damit die gleiche Breite und Tiefe, die heute bereits real geworden ist, in 30 oder 50 Jahren wieder real wird.

Heute schon sind wir getrieben von den Errungenschaften der Technik und lassen uns einsaugen, Effizienz aufnötigen und der Herrschaft von Big Data unterwerfen. Bald werden wir Roboter sehen, die uns Menschen zum Verwechseln ähnlich sehen und sich dann auch noch so verhalten. Jedenfalls wie einige von uns. Spätestens dann werden wir sagen (müssen): Wir Menschen sind auch nur Maschinen.

Mathias Haas hat als Pragmatiker kommentiert – hier zum Beispiel:

Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte Haas lebt im „Hier & Jetzt“, wie seine Kundschaft. Denn Entscheider müssen heute die Weichen stellen – für morgen und übermorgen. 2030 ist so weit weg, dass Führungskräfte selbst derartig weit planen. Letzteres ist verständlich, denn die Welt wirklich weiter über 10 Jahre hinaus zu erforschen… das mag (zu) ambitioniert zu sein. Der Pragmatiker Mathias Haas zeigt folglich lieber die bereits sichtbaren Entwicklungen, Innovationen und Treiber der MegaTrends. So hatte Mathias Haas und sein Team wahrlich Freude die „große Zukunft“ aus der Science Fiction Literatur für Dr. Stefan Kohn von der Telekom Design Gallery in die Gegenwart zu übersetzen.

Mehr zur zukunftsweisenden Arbeit von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Möglichkeiten, wie diese Zukunft in die Gegenwart kommt, wartet hier: www.play-serious.org

Wer lieber schaut, als liest: www.youtube.com/haaskommuniziert

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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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Deutschland skaliert mit behördlichem Rückenwind.

Interview., MegaTrend.

10. Dezember 2017

Bruchsal trifft auf Dubai. Ja, die badische Provinz zaubert dem Silicon Valley was vor… beispielsweise in Dubai. Hier drehten sich schon im Herbst dieses Jahres die 18 Rotorblätter des Volocopter-Flugtaxis vollautonom. Ja, vollautonom! Die zweisitzige Flugdrohne flog bewusst ohne Menschen an Bord, nicht dass ein skeptischer Schwabe irgendwelche Zweifel produzieren kann. Alleine diese Ingenieurskunst reichte aus, dass DER TRENDBEOBACHTER. sich auf die Reise machte – in die Nachbarschaft.

Volocopter fliegen auch im Tagungsraum von Volocopter.

Schon der Weg hat bewiesen, dass neuartige und bezahlbare (!) Hubschrauber-Konzepte einen wirklichen Mehrwert bieten würden. Mathias Haas ist bekannt – mit der Autobahn A8. Auch die A5 kennt der Redner und Moderator recht gut. Trotzdem sind Reisen im Jahr 2017 zu vergleichen mit Überlebenskampf in der Manier von Kampfpiloten. Die rechte Spur fällt weg, da wir (zum Beispiel Haas selbst) Waren aus der ganzen Welt an Weihnachten unterm Baum haben wollen und die Lkws die Hauptlast tragen. Links und ganz links ist es Zeitgeist nicht mehr als 10cm Abstand zum Vordermann/frau zu lassen, denn sonst wird diese Lücke effizienzgetrieben ganz schnell aufgefüllt. Also gilt es Spannung und Anspannung zu wahren um ans Ziel zu kommen.

Was liegt also näher als tausende von Personen-Drohnen in die Luft zu schicken?

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter, hat genau diese Vision. Schnell, viele dieser Flugobjekte in einer Stadt. Sehr viele dieser „Großdrohnen“ in die Luft. Und klar, diese Idee haben heutzutage mehrere Unternehmen, doch tatsächlich fliegen und machen dafür steht das Start-up aus dem Großraum Karlsruhe. Das gefällt nicht nur Medien aus der ganzen Welt sondern auch „Leuchtturmbeauftragten“ aus verschiedenen Regionen. Selbst die Behörden werden hier von Visionär Zosel explizit genannt… auch in Deutschland!

Engineering Natives liefern.

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter – mit einem Modell.

Auch deshalb ist der Zukunftsexperte Haas ganz entzückt – Deutschland endlich mal wieder vorne. Ambitioniert und ver-rückt. Abgehoben und mutig. Und vor allem mit „Skalierungsanspruch“!

Die deutsche Ingenieurskunst wächst mit mächtigem Kapital von 8 Personen im Januar dieses Jahres auf 45 Teammitglieder zum Dezember. Aktuell werden 800 m² Bürofläche vorgehalten und aktuell 15 „High Flyer“ alleine im Bereich Engineering & Production gesucht. Darunter übrigens auch ein Pilot… nur falls jemand 2018 auch selbst mutig abheben und die Vollkaskomentalität des ein oder anderen Konzerns hinter sich lassen möchte… nur falls auch das Pendeln ganz anders aussehen und der Dienstwagen weiß anstelle von schwarz sein darf.

Hier bleibt nur noch die Frage warum autonome Lufttaxis noch Piloten brauchen?

Aber auch hierfür hat Alexander Zosel eine logische Antwort, die den Zukunftsexperten erst einmal irritiert. Der zertifizierte Luftfahrtbetrieb muss eine Stufe überspringen und direkt autonom fliegen – so die Kundenanforderung der Roads and Transport Authority, der Regierung aus Dubai. Und dennoch muss naturgemäß eben viel geflogen werden. Stand heute sprechen wir (auch in Dubai) von Test- und Jungfernflügen und dem hohen Maß an geforderter Sicherheit. So einfach, so logisch, so normal.

Auch Piloten werden nicht (über Nacht) ersetzt werden.

Schwer beeindruckt hat DER TRENDBEOBACHTER. Haas dann doch noch einen Punkt gefunden, der den internationalen Schwaben schwer skeptisch machte: Die Stellenausschreibung zum Chief Financial Officer verweist auf den Arbeitsplatz in Bruchsal mit „1 hour drive“ vom Flughafen Frankfurt (Anmerkung: gilt diese Hochrechnung mit oder ohne Stau? Und bei wie viel Abstand zum nächsten Fahrzeug?). Aber wer will denn heute noch fahren wenn in Baden das vollwertig-autonome Transportmittel erschaffen wird? Aber vermutlich ist es genau der Grund warum Volocopter von der ganzen Welt ernst genommen wird… die Badener bleiben auch am Boden und liefern lieber.

Dankeschön dafür! Let’s think big or stay home!

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Pragmatiker würde er viele der Wettbewerber von Volocopter gar nicht besuchen, denn sie fliegen (noch) nicht. Haas sucht die Macher, die Zukunft definieren ohne zu fragen. Die Regelbrecher, die sich rein hängen und beispielsweise Baden-Württemberg zukunftsfit machen. Der Redner und Moderator liebt diese Vor-Ort-Termine im Hier & Jetzt. Innovation ist Zukunft und Zukunft ist Innovation, wenn Menschen sich Evolution vorstellen können! Wieder gilt, Sie haben die Innovation, DER TRENDBEOBACHTER. hat die Bühne.

Mehr zur Tonalität und zum Stil (zum Beispiel Infotainment pur!) von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de bereit, mehr zur Unterstützung durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. finden Leser des TRENDBEOBACHTER-Blogs unter www.play-serious.org

P.S. Letztere hat auch Informationen zu LEGO SERIOUS PLAY, der Moderationsmethodik, die Mathias Haas und sein Moderatorenteam seit 10 Jahren einsetzt. Let’s play!

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LEGO® SERIOUS PLAY® = Suchtgefahr.

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

8. November 2017

Die Welt verändert sich. Wer bisweilen Probleme damit hat, sind wir Menschen. Und dabei haben wir alle mal ein Stadium durchlebt, in dem Veränderung vollkommen normal, ja sogar richtig spannend war: Unsere Kindheit. Ein nicht zu unterschätzender Teil dieser Periode war das Spielen. Dabei haben wir jede Menge neue Dinge gelernt und unser Gehirn trainiert, und zwar ohne, dass wir das als Training oder Arbeit empfunden hätten. Es hat einfach Spaß gemacht. Und ganz nebenbei kamen neue Fertigkeiten und Ergebnisse heraus.

Genau dieser Mechanismus findet inzwischen immer stärker Einzug in die Arbeitswelt. Das Stichwort, das viele schon mal gehört haben werden, lautet: Gamification. Oder Spielifizierung, wenn Ihnen das lieber ist. Also die Übertragung von Elementen des Spielens auf eigentlich spielfremde Situationen.

Eine solche Situation ist der Einsatz bei Veranstaltungen und Workshops. Agile Methoden stehen hier bei Entscheidern und Veranstaltern hoch im Kurs, lassen sich doch spielerisch die Teilnehmer viel besser aktivieren, ihr Potential viel besser nutzen als bei öden Powerpoint-Schlachten oder bei der klassischen Moderation am Flipchart.

Es gibt immer mehr Angebote, die dieses Thema untermauern.

LEGO SERIOUS PLAY mal anders 😉

Eines dieser Angebote ist LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP). Die Methode, die bei der PLAY SERIOUS AKADEMIE. bereits seit 10 Jahren sehr erfolgreich eingesetzt wird, kombiniert verschiedene Aspekte des Spielens mit den Anforderungen der modernen Geschäftswelt. Hier geht es nicht wie bei einfachen Spielifizierungen um das Erreichen eines Highscores oder darum, dass der Teilnehmer mehr Spaß an der täglichen Arbeit hat.

Dieser moderierte Prozess schafft viel mehr. Das ernsthafte Spielen ist gleichgesetzt mit dem Beantworten von Fragen, dem Lösen von tatsächlichen Aufgaben. Im Team, über Hierarchien hinweg und in den verschiedensten Anwendungsgebieten. Ob Produktentwicklung, Teambuilding, Testen neuer Geschäftsmodelle oder Problemlösung jeder Art: Durch das Denken mit den Händen werden andere Gehirnregionen aktiviert, dreidimensionale Bildern lassen Aussagen erheblich stärker wirken.

Durch die Arbeit mit LSP werden die Teilnehmer zu Machern – gefundene Lösungen und Antworten werden plötzlich von allen mitgetragen (statt nach dem Workshop wieder vergessen). Das liegt auch an dem einfachen Zugang, den diese spielerische Methode zu den doch ernsten Themen schafft.

Die Moderatoren der PLAY SERIOUS AKADEMIE. sind immer wieder gern unterwegs mit den zahlreichen LSP-Sets. Selbst große Events mit 200 Teilnehmern sind kein Problem. Es macht Spaß, mit den Gästen aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen spannende Dinge zu erarbeiten. Viele Tausend sind es inzwischen.

Genau so sehen das übrigens auch viele freie Trainer, Moderatoren und Coaches: Die Ausbildung zum Trained LSP Facilitator (LEGO® SERIOUS PLAY®), PSA erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Denn letztlich weiß jeder Moderationsprofi: Ein aktiver Teilnehmer, der Spaß bei der Lösung einer Aufgabe hat, ist das beste Aushängeschild zum Thema Nachhaltigkeit eines Workshops.

Einige Unternehmen sind so überzeugt, dass sie inzwischen gewissermaßen „Stammkunden“ beim Einsatz des LSP Systems geworden sind. Es besteht also – wenngleich anders wie von Prof. Brell (Hochschule Niederrhein) vorhergesagt – durchaus Suchtpotential. Eines, dem man gerne nachgeben darf.

Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – ist bekannt als Vortragsredner, Moderator und Experte für Megatrends. Und Gamification ist genau ein solcher Megatrend. Bereits vor vielen Jahren absolvierte Haas als einer der ersten in Deutschland die Masterausbildung zum LEGO® SERIOUS PLAY® Facilitator, um bald darauf die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zu gründen. Hiermit besteht die perfekte Symbiose zwischen Wissensvermittlung durch Infotainment auf der Bühne und dem Transfer in die reale Arbeitswelt der Veranstaltungsteilnehmer.

Möchten Sie mehr wissen? Sie finden uns hier in – diesem – Internet:

www.play-serious.org

www.trendbeobachter.de

 

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Die Roboter-Vögel aus Enschede.

Interview., MegaTrend.

26. Oktober 2017

20 Personen arbeiten seit 5 Jahren am „Robotic Bird“, und genau damit verändern Sie die Welt!

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., war vor Ort und hat die Drohnen besucht. Und deren Macher natürlich. Robirds sind „Robotic Birds“, und diese sind rein rechtlich Drohnen. Die Geschöpfe aus Handarbeit und 3D-Druckern simulieren Vögel und fliegen genau so. Sie fliegen bzw. werden geflogen, denn Robird von Clear Flight Solutions sind „Roboter as a Service“. Quasi. Jedenfalls verkauft das Unternehmen die „Vögel“ nicht. Diese werden beispielsweise mit zwei Piloten losgelassen und sorgen am Flughafen Edmonton (British Columbia, Kanada) mit über 100 Flügen (auf dem Flugfeld!) bereits für Flugsicherheit, obwohl sie irgendwo am Flugfeld stehen und selbst gar nicht abheben. Der Falkennachbau natürlich schon, die Menschen sind in zwei Rollen sortiert: „Pilot“ und „Observer“. Der Eine fliegt (oft z.B. ein Modellflugpilot) und der Andere schaut.

Die Grundmechanik ist schlicht und einfach: „In nature, size matters!“

Vögel verursachen, je nach Hochrechnung, finanzielle Schäden von rund 2-8 Milliarden EUR pro Jahr – alleine in der zivilen Luftfahrt. Jeder kennt die Geschichten, wenn ein Tier im Triebwerk…. Diese Zahl gilt je nach Berücksichtigung der Folgekosten wie Ausfall eines Flugzeugs und erfasst selbstverständlich nicht die betroffenen Vögel selbst. Gleichzeitig arbeiten alleine am Flughafen Schiphol in Amsterdam 14 Vollzeitkräfte, um immer wieder den Zusammenstoß zu vermeiden. Der Rest ist gesunder Menschenverstand und Addition – zumal auch Baustellen still stehen, weil Vögel Nester bauen, die Öl- und Gasförderung geparkt wird, weil… Das Prinzip ist klar. Und genau so einleuchtend ist, dass der kleine Vogel das (Flug)Feld verlässt, wenn der große „Adler“ kommt. Apropos, das Roboter-Unternehmen aus Enschede (Niederlande) ist nach dem aktuell fliegenden Falken auch am Adler dran. Denn nochmals: „In nature, size matters!“

Was hier heute passiert ist übrigens kein autonomes Fliegen, denn der Vogel simuliert zwar das Tier selbst (ja, er fliegt wirklich durch die Bewegung der Flügel), wird aber noch vom Menschen beaufsichtigt. Viel wesentlicher ist jedoch: der Robird entscheidet nicht selbst. Der „natürliche Feind“ kann noch nicht lernen und selbst abbiegen. Doch es ist keine Überraschung, dass dieses Team daran arbeitet.

Clear Flight Solutions sind weltweit einmalig im „Vogelflug-Business“. Umso logischer ist es, dass das Team die Regeln selbst schreibt. Natürlich werden die „Airport Safety Regulations“ genauso bedient wie die von einem Mitarbeiter einer Airline oder eines Flughafens. Und doch ist es nennenswert, dass die Robirds nur im Gesamtpaket verkauft werden.

Menschen und Maschine im Team.

Ein Roboter kann schließlich nur das tun, wozu er vorher programmiert wurde. Die Reaktion auf unvorhergesehene Umstände erfolgt dann entweder nicht oder nicht zufriedenstellend. Denn der „Gegner“, also die Natur, operiert ja auch nicht nach irgendeinem Algorithmus. Robotik im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz ist noch ziemlich aufwendig und teuer.

Viel sinnvoller erscheint es daher den Machern der künstlichen Vögel, ihre Schöpfungen direkt durch geschulte Operatoren zu steuern. Das bringt Flexibilität bei überschaubaren Kosten. Und gerade im sicherheitssensiblen Flugbetrieb kann man gar nicht flexibel genug sein, um auf alle Eventualitäten angemessen reagieren zu können.

Mathias Haas ist als Redner und Moderator unfassbar viel unterwegs – in Deutschland, in Europa und auch weltweit. Dabei reist DER TRENDBEOBACHTER. natürlich auch mit dem Flugzeug, und wie die meisten Menschen vertraut er auf die hohe Sicherheit im Luftverkehr, an die wir uns seit vielen Jahren gewöhnt haben. Bald wird diese Sicherheit eben auch durch Roboter-Vögel unterstützt. Das obige Beispiel ist eines von vielen, die der Experte für MegaTrends gemeinsam mit seinem Team aufspürt und im entsprechenden Kontext in unterhaltsamen Vorträgen präsentiert. Denn die Welt durchlebt Veränderung – jeden Tag. Und damit ist es für jedes Unternehmen, jede Organisation immens wichtig, sich ebenfalls zu verändern. Hierbei unterstützt Mathias Haas als Sprecher und aktiver Wandlungshelfer. Er ist kein Zukunftsforscher oder Trendforscher, sondern er entschlüsselt beginnende Megatrends bereits im Hier & Jetzt und schult bei seinen Zuhörern den scharfen Blick für die Zukunft. Die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. (www.play-serious.org) unterstützt mit außergewöhnlichen Trainingsmethoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® dabei, den eigenen Weg weiterhin erfolgreich zu gehen.

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MegaTrend leere Einkaufsstraßen?

MegaTrend.

16. Oktober 2017

Nunja, wie man es nimmt – je nach Region und Ortschaft mal mehr, mal weniger. Immer öfter begegnet einem aber das Schild „Zu vermieten“ oder „Schlußverkauf wegen Geschäftsaufgabe“.

Letzteres kommt sicher immer mal wieder vor, doch das Klagen der Einzelhändler selbst in den A-Lagen, nicht mehr gegen den Online-Handel bestehen zu können, wird immer lauter. Und so weisen einige Einkaufsstraßen tatsächlich eine interessante Häufung an leerstehenden Ladengeschäften auf. Und das selbst in neu erbauten innenstädtischen Einkaufszentren, die vor ihrer Eröffnung als das Nonplus-Ultra der hiesigen Einkaufswelt angepriesen wurden.

Je kleiner die Ladengeschäfte, um so gefährdeter sind sie.

Wie kommt das? Nun, TRENDBEOBACHTUNG ist ja bekanntlich keine Forschungsdisziplin – sich hier auf der Suche nach den Ursachen zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann böse ausgehen. Doch als sicher kann gelten: Online macht offline das Leben schwer. Die Menschen sind nicht nur faul – äh, komfortorientierter – geworden. Nein, sie nehmen sich auch weniger Zeit für einen Einkaufsbummel – vielleicht, weil andere Dinge wichtiger erscheinen, weil ihnen das Berufsleben quasi die Zeit raubt für all das Private, was früher mit weniger Stress noch ganz gut zu bewältigen war.

Also führt die Suche nach einer neuen Hose, einem neuen Toaster oder heute sogar schon nach den Dingen des täglichen Lebensmittelbedarfs ins Internet. Ganz bequem und daheim von der Couch aus. Anbieter gibt es genügend – von ganz groß bis richtig klein. Waren ohne Ende, genau wie im Geschäft… oder eigentlich noch besser. Weil? Nun, weil zum einen mit wenigen Mausklicks eine riesige Auswahl auf den Schirm kommt, und zum anderen, weil sich das Ganze ohne große Latscherei auch noch prima vergleichen lässt. Zusätzlich können wir noch lesen, was die anderen denn zum Produkt X sagen oder ob nicht Produkt Y doch besser wäre.

„Social Impact“ braucht der Handel.

Da fragt der Handel: Was können wir tun? Und ein Unternehmen aus den USA hat eine mögliche Antwort: Sichtbar machen, was die Leute mögen – direkt am Regal. Denn was andere Leute gut finden, wird häufiger gekauft. The Like Machine™ wurde geboren.

Ein kleines Gerätchen also, das man direkt an der Ware oder bei Bedarf auch am Service-Schalter oder am Ausgang des Ladens aufstellen kann. Es hat einen großen, beleuchteten Knopf, den man drückt, wenn man etwas gut findet. Daneben platziert ist ein Display, das anzeigt, wie vielen anderen Einkäufern das auch noch so geht. Das ist gut, denn man kauft tendenziell eher das, was die eigene „community“ auch mag. Ausgestattet mit Bluetooth kann The Like Machine™ sogar als Dankeschön Rabattcoupons oder Produktinformationen auf das Smartphone des Einkäufers schicken – im Grunde identisch zu dem, was uns Amazon & Co. täglich vormachen. Nur eben im Laden nebenan und mit dem Nebeneffekt, dass der Händler Zugang zu Daten (Sie wissen schon, die neue Währung im Geschäftsleben) bekommt, die er sonst nicht gehabt hätte.

Doch nicht nur dazu eignet sich das weiße Maschinchen.

Gleichermaßen generiert seine Existenz direkt in der Blickzone des Kunden eine zusätzliche Aufmerksamkeit. Diese kann auch gezielt genutzt werden durch den Hersteller eines Produktes, das aktuell im Fokus stehen soll. Dabei ist egal, ob es sich um etwas Neues handelt oder um etwas, dessen Absatz ein wenig verbessert oder zumindest gemessen werden soll. Die Tatsache, dass jemand ein Produkt mag, heißt ja noch lange nicht, dass daraus auch gute Umsätze resultieren.

Auch im Bereich Kundenzufriedenheits-Analyse lässt sich das Tool einsetzen. Wie war der Eindruck vom heutigen Einkaufserlebnis, die Freundlichkeit des Mitarbeiters an der Reklamationstheke oder an der Kasse?

Web2.0 funktioniert auch im realen Leben – insofern man dem Kunden die Möglichkeit gibt, sich auszudrücken. Ganz real und nicht nur virtuell!

Geht – mit The Like Machine™.

Natürlich ist dieses Instrument kein Allheilmittel für die gebeutelten Malls und Fußgängerzonen. Doch wie auch Ebay mit Ebay-City den Weg in Richtung stationären Handel geht, so muss der stationäre Handel den Schritt in Richtung online wagen. Dazu gehört, sich den Denkweisen und Methoden zu öffnen, die dort erfolgreich sind. Denn man sollte nicht vergessen, dass nach wie vor mehr als 90% aller Handelsumsätze mit dem Endkunden im niedergelassenen Einzelhandel generiert werden.

Like it!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas sucht und findet mit seinem Team „Wandel“. Unternehmer Tim Halfmann, Founder of The Like Machine™, produziert Alternativen mit Zeitgeist. Gleichzeitig wird beim Interview mit dem Amerikaner wieder einmal mehr klar: Zukunft kostet Kraft.

Der Sprecher und Redner Mathias Haas glaubt an Infotainment und alleine der Gedanke The Like Machine™ bei seinen Vorträgen – auf allerhand Veranstaltungen, Tagungen und Events – einzusetzen… ja, das macht Spaß! Und wenn Kunden heute „over-retailed“ ist, wenn er zu viel Angebot bekommt… gerade dann muss einkaufen in der Zukunft großen, großen Spaß machen!

Mehr Information zum TRENDBEOBACHTER, der kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher sein will… liegen hier: www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. liegt unter www.play-serious.org

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947

Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

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Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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GDPR & DSGVO = Böhmische Dörfer?

MegaTrend.

1. Oktober 2017

Wenn Sie bei den Abkürzungen an ein Lied einer bekannten Stuttgarter Hip-Hop-Combo denken, sei Ihnen gesagt: So unterhaltsam wird’s nicht. Hier geht es im schlimmsten Fall um 20 Millionen EUR Bußgeld.

Wenn Sie jetzt aufhorchen, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht vielleicht irgendwo arbeiten (ein Unternehmen, ein Verband, eine Behörde und und und), wo persönliche Daten verarbeitet werden. Von Kunden, von Mitarbeitern, von Dritten mit denen Sie in Berührung kommen. Tun Sie? Fein, dann gilt sie auch für Sie, die neue Datenschutzgrundverordnung.

Die EU hat mal wieder reguliert, und heraus gekommen ist ein Konstrukt, das in einigen Bereichen das deutsche Datenschutzrecht ergänzt bzw. verändert hat. Hier wird nun EU- einheitlich geregelt, wie Unternehmen mit Daten umzugehen haben und wie nicht. Darüber hinaus werden die Auskunftspflichten eines jeden, der persönliche Daten irgendwo gespeichert sieht, erweitert.

Das ist im Grundsatz zu begrüßen, denn es schien, dass außerhalb Deutschlands im Grunde jeder machen durfte, was er wollte. Immerhin erstrecken sich die Verpflichtungen zum Thema Datenschutz auf die Europäische Union.

Wenn nun aber jede Person das Recht hat, von jedem Unternehmen, mit dem sie in Berührung gekommen ist, binnen eines Monats (maximal aber 2 Monaten) Auskunft über seine Daten zu verlangen – einschließlich deren Erhebung, Verwendung, Speicherdauer, Einsatz in Analysesystemen, die dazu anwendbaren Rechtsgrundlagen und so weiter – dann ist klar: Die IT-Abteilungen jeglicher Couleur haben spätestens ab dem 25. Mai 2018 Urlaubssperre. Vermutlich schon vorher und wahrscheinlich auch für immer. Nämlich dann, wenn nicht frühzeitig geeignete Maßnahmen und Strukturen geschaffen wurden, um diesen Auskunftsersuchen rechtskonform gerecht zu werden.

Und so finden sich dann auch vor allem auf den Informationsseiten für Webshop-Betreiber und auf den Websites der IT-Firmen die entsprechenden Handlungsanweisungen. So wird darauf hingewiesen, man solle sich rechtzeitig mit entsprechend rechtskundigen IT-Beratern zusammensetzen.

Es ist ja nicht so, dass es bisher kein Auskunftsrecht gegeben hätte im BDSG. Nun aber wird es a) erweitert und b) mit dieser Erweiterung ziemlich viel Presserummel erzeugt. Und der wiederum erzeugt: Genau – Nachfragen und Auskunftsersuchen.

DER TRENDBEOBACHTER. sagt: Daten sind die neue Währung. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie auch in Ihrer Organisation einen Währungshüter haben und dass Ihnen die Prozesse nicht um die Ohren fliegen. Denn sonst ist es bald vorbei mit Big Data & Co – jedenfalls bei Ihnen.

Denn nach einer Rüge wird die Datenverarbeitung untersagt, und anschließend gibt es die Buße – bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes. Für viele dürfte damit die Zukunft Vergangenheit sein. Falls Sie also Ihre Weihnachtspost noch mit Excel-Listen vorbereiten…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Vortragsredner bringt er Zukunftsfitness in jede Organisation. TRENDBEOBACHTUNG ist keine Trendforschung, sondern der objektive und vielseitige Blick auf das Hier und Jetzt. Veränderungen erkennen, Erkenntnisse für die Zukunft daraus ableiten und diese dann für die Zukunft einer Organisation nutzbar machen: Dabei helfen Haas und sein Team mit Infotainment bei Vorträgen und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit wirksamen Methoden die gewonnenen Erkenntnisse in praktische Ergebnisse umzusetzen hilft.

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1066

Moderne Gesellschaften = Mobile Gesellschaften.

Exponate, MegaTrend.

7. September 2017

Der ICE4 ist im Probebetrieb und DER TRENDBEOBACHTER. wurde zum Tester. Okay, Redner Mathias Haas war dort als Moderator unterwegs und auch nicht der einzige „Probe-Fahrer“. Okay, okay… die Veranstaltung war auch nicht für ihn gemacht, er war Dienstleister für die Deutsche Bahn.

Veranstaltung „New Work im ICE 4“ auf der Fahrt von Hamburg nach Kassel.

DER TRENDBEOBACHTER. informiert und provoziert ja bekanntlich. Zusammen mit seinem Team sucht Haas MegaTrends, die heute schon spürbar sind. Und genau da kam die Schnittmenge zwischen der Deutschen Bahn und der Trendbeobachtung: Die Bahn hat Blogger und Journalisten eingeladen, um das große Thema „New Work“ zu beleuchten und gleichzeitig das neue Rückgrat des deutschen Fernverkehrs zu präsentieren.  Also wurde der ICE4 erfahren – und Mathias Haas war derjenige, der die Punkte zwischen drei anwesenden Experten, den Gästen der schreibenden Zunft und der Bahn verknüpfte.

Markus Albers, Sebastian Sooth und Tobias Kremkau waren geladen – im positiven Sinne. Alle drei Denker der New-Work-Bewegung haben vorgelegt und berichtet über ihre Erfahrungen und Entwicklungen. Über den Alltag in einem Co-Working Space und das Vertrauen, das nötig ist, wenn der Mitarbeiter quasi im Café sitzt und nicht hart-arbeitend im ungemütlichen Büro. Vom Bedarf an Flexibilität, die hoffentlich freiwillig ist und vom Grundvertrauen gegenüber Mitarbeitern. Letztere sind bekanntlich rar geworden – besonders die guten – und nicht wenige Arbeitgeber haben heutzutage mehr Arbeitszeitmodelle als Mitarbeiter. 60 Prozent der Deutschen pendeln zur Arbeit, und die Bahn transportiert einen wesentlichen Teil davon.

Der ICE4 mit neuem Design.

Mit locker über 200km/h waren nicht nur die Gäste zwischen Hamburg und Kassel aufgegleist, auch im Regelbetrieb ab Dezember diesen Jahres geht es rund – durch’s Land. Der weiße Blitz hat innen wie außen ein neues (und preisgekröntes) Design sowie eine verbesserte Beleuchtung, die auf das Tageslicht reagiert. Und es gibt mehr Platz für Gepäck. Die Sitze sind ein Erlebnis, gespickt mit je einer „Taschenlampe“ und Sitznummern-Anzeige direkt an der Nackenstütze. Die Gastronomie ist neu definiert, jedes Gefährt hat WLAN (seit 2017 kostenlos) und neue Mobilfunkrepeater.

Die Bahn gibt Gas und liefert schon mal, sodass die Gäste der Veranstaltung pünktlich um 12:23 Uhr in Kassel ankamen – gefüllt und inspiriert durch die Inhalte. Arbeit unterwegs wurde gelebt und erlebt, die Teilnehmer waren im WLAN und tippten, fragten, hörten zu. Der offene Dialog im ICE4 war der Rahmen, die Experten die Inspiratoren. Mathias Haas… ja, der war auch dabei. Sehr gerne sogar.

Diese Reise war für den Redner und Moderator Mathias Haas auch eine Reise in die Zukunft. Zusammen mit Spezialisten rund um „New Work“ mit Highspeed durchs Land – eine tolle Sache.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER. und seinem Team liegen unter www.trendbeobachter.de 

Mehr zum Transfer dieser ganzen Informationen stehen unter www.play-serious.org 

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AFRICAN MINDSET TOUR: Fazit

MINDSET TOUR.

16. August 2017

Natürlich hat Afrika seine ernstzunehmenden Probleme, natürlich ist Afrika weit größer als die fünf Stationen von Mathias Haas und natürlich kommt der Zukunfts- nicht als Afrikaexperte zurück. Und doch ist es bestätigt, dass die Kernthese der 5wöchigen Lernreise belastbar ist: Afrika = Vorbild!

 

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich mal wieder auf die Reise gemacht – wieder 5 Wochen, wieder an 5 Orte. Haas hat zugehört, gelesen und beobachtet. Er hat in 25 formellen Gesprächen und unzähligen Unterhaltungen gefragt und gelauscht. Der Redner und Moderator wollte Afrika verstehen und von Afrikanern lernen. Das hat geklappt.

 

Auch wenn Ghana, Kenia, Ruanda, Botswana und Namibia unterschiedlich sein können – jeder Gesprächspartner hat ein besseres Leben als seine Eltern. Zumindest materiell und in Sachen „Grundbedürfnisse“ haben diese Städte und ihre Einwohner große Schritte gemacht. Und wenn es „nur“ vom Autowäscher zum Uber-Fahrer war. Ja, diese Hauptstädte waren im Fokus, die Vorbilder, die Gewinner…

Wenn „schlichte“ Tankstellen für Fortschritt stehen

Einige Geschäftsmodelle wie das Mobile-Banking M-Pesa aus Kenia sind sogar bei uns bekannt. Doch egal ob sie M-Kopa, Eneza, Sendy, Mfarm, Kasha oder Duktari heißen: Hier gibt es unzählige digitale Geschäftsmodelle, die wirkliche Probleme lösen und auch in Europa erfolgreich sein können. Es gibt nicht selten Glasfaser-Internet und manchmal eine Netzabdeckung, die Stuttgart in den Schatten stellt!

 

Ja, das Internet in Kenia ist schneller als in Deutschland!

 

China ist so präsent, dass des dem Zukunftsexperten Angst macht und die Tragweite so machem Spitzenpolitiker wohl egal, den meisten Namibiern oder Ruandern wohl nicht klar ist. Jack Ma, Gründer von Alibaba und „Afrika-Reisender“ hat auch schon die Ursache für den Durchmarsch seiner Landleute identifiziert und kommuniziert „Europeans worry too much!“

Improvisation, ein weiteres Lernfeld für „den Norden“

Zwar war es wahrlich nicht der Auftrag vom Zukunftsexperten Haas, die Flüchtlingsthematik zu untersuchen oder zu verstehen, doch wenn Haas mal das Gespräch auf „Europa“ und „Flucht“ gelenkt hat so war sehr auffällig, dass in den besuchten „Gewinnerländern“ keinerlei (!) Gedanke an das Mittelmeer vergeudet wird. Menschen in aufstrebenden Ländern wie Ghana, Kenia, Botswana und Namibia sind zunehmend stolz und handlungsfähig! Die Flüchtlingskrise wird nördlich des Äquators entschieden, speziell die Stabilität der nördlichen Küstenländer ist hier entscheidend.

 

Ganz besonders auffällig war, dass der Redner und Moderator ein erstes und sehr kritisches Bild zu NGOs entwickelt hat und dass Ruanda in einer eigenen Liga spielt.

 

Erst zu „den Rettern“: DER TRENDBEOBACHTER. hat seine Interviews an den unterschiedlichsten Orten geführt, auch in den besten Hotels der jeweiligen Stadt. Immer am Wunschort des Interviewpartners, immer hat Haas das Personal gefragt, wer denn hier so absteigt – für locker auch mal 300 EUR pro Nacht. Und immer wurden auch NGO-Vertreter genannt! Auch diese Menschen möchten 5*, kein Zweifel. Doch warum 5 und nicht 4 oder 3 (die Durchschnittsübernachtung von Mathias Haas war via airbnb für rund 45 EUR/Nacht)? Warum „alle“ im gleichen Stadtteil und nicht draußen in der Fläche? Dort wo Tausende von Armen leben… Warum immer mit den größten SUVs und gerne mit Fähnchen auf der Karre? Nun, zumindest kann gefragt werden, warum 50 Jahre „Rettungsmodus“ nicht sonderlich erfolgreich waren und warum Unternehmerinnen und Unternehmer wirklich eine bessere Gesellschaft erarbeiten?

 

Ruanda, die Diktatur die alles unter Kontrolle hat und beim Außen-Sicherheitsposten jeden Koffer vom Spürhund prüfen lässt. Das Land, dass in Rankings rund um Meinungsfreiheit unter ferner liefen läuft und doch das Volk durchdreht, wenn der Präsident in Erscheinung tritt. Ja, vor ein paar Tagen war dort Wahl, und der bisherige Machthaber wurde mit fast 100% zum dritten Mal für sieben Jahre gewählt. Wenn das mal gut geht.

 

Aktuell geht es Ruanda sehr gut und der Fortschritt ist in der Hauptstadt spür- und sichtbar. Auch wenn es nur das scheinbar teuerste Gebäude Afrikas ist, das Kongresszentrum. Wenn es die neuen Flieger der dortigen Airline sind und die sauberen Straßen. In Ruanda fühlen sich Investoren wohl, das ist zweifellos der Fall… und sicher ist spielt hierbei der Schäferhund am Security-Check des internationalen Flughafens eine größere Rolle als dem Schnüffler klar ist.

 

Dieses Fazit könnte so groß sein wie Afrika.

So viele besondere Menschen! Hier Peter Mabeo mit seiner (alten) S-Klasse

Das Konzentrat der Lernreise könnte tatsächlich lang sein… so vielfältig wie der Kontinent und so unterschiedlich wie die Erfahrungen. Zwischen aidserkrankten Interviewpartnern, Ministern die mit offenem Visier Frage und Antwort stehen und einer Gruppe junger Männer, die behaupten, Haas hätte den Strand nicht filmen dürfen.

 

So einfach, so reich und so komplex ist Trendbeobachtung!

 

Ganz, ganz zentral ist, dass Afrika so jung ist. Jung – jung – jung. Und Europa, alt – alt – alt. Es ist selbstredend, dass Afrika nicht in der (Jugend-)Arbeitslosigkeit ertrinken darf und dass der Zukunftsexperte Haas an Unternehmerinnen und Unternehmer glaubt. Unternehmen, die hoffentlich von Politikern gefördert werden und nicht von genau dieser Spezies mittels Korruption geknechtet werden. Denn ja: In Afrika wird man Politiker, um reich zu werden. Menschen sind umtriebig und hier gibt es nur eine Richtung: Selbstbewusst das eigene Land verändern! Ja, Afrika ist Vorbild! Hinsichtlich „Mindset“ macht uns Afrika einiges vor, „Mindset“ wurde hier quasi erfunden. „Mindset nach vorne“!

Unsere Aufgabe in der alten Welt?

Afrika nicht einfach so aufgeben, nur weil uns ein Politiker nicht gefällt! Afrika verstehen und die Unterschiede zulassen… ja, das ist das finale Fazit der AFRICAN MINDSET TOUR!

DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Moto-Fahrer“.

Mathias Haas und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Auf dieser Lernreise hat er zugehört und nur einmal die Bühne genutzt. Nur beim Botswana Innovation Hub hat der Zukunftsexperte eine Veranstaltung bespielt. Es gab keinen Workshop, keine Tagung, ein Event im klassischen Sinne… der Redner und Moderator, der Sprecher und Wandlungshelfer hat fünf Wochen lang die dritte MINDSET TOUR realisiert. Eins ist klar: Afrika kommt. Der MegaTrend Afrika wird Europa noch schwer beschäftigen. Hoffentlich!

 

Mehr zur Meinung vom „Übersetzer“ Haas in diesem Blog, auf www.trendbeobachter.de und unter www.play-serious.org

 

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Namibia, das Finale der Zukunft

MINDSET TOUR.

13. August 2017

Die AFRICAN MINDSET TOUR ist schon an der letzten Station angekommen: Namibia und Windhoek. Mathias Haas sieht ein Land in der Normalität. Also, fast. Die Regierung ist seit Wochen zahlungsunfähig und selbst die Air Namibia kommt in Turbulenzen. De Beers (weltgrößter Diamantenproduzent) hat im Juni „World’s Largest And Most Advanced Diamond Exploration Ship“ an der Küste platziert und China betreibt hier die zweitgrößte Uranmine der Welt!

 

Die Husab-Mine hatte beim Bau und vor ein paar Woche bereits signifikante Zwischenfälle – doch beide sind wohl ganz egal, denn laut New York Times wird allein dieser größte Tagebau des Kontinentes das Bruttosozialprodukt Namibias um 5% steigern. Für Zweifler ist hier kein Platz!

 

China ist die neue Kolonialmacht!

Es gibt sie tatsächlich wie „Sand am Meer“, die Unternehmen aus China

 

Die New York Times ist vorsichtiger als der Zukunftsexperte Haas. Sie stellt am 2. Mai diesen Jahres noch die Frage: „Is China the World’s New Colonial Power?“ Doch in Namibia und allen anderen Stationen der MINDSET TOUR gab es eine Konstante: China war bereits präsent. Chinesische Unternehmen sind hier nicht mehr wegzudenken! Deren Einfluss ist in jeder Tageszeitung schriftlich dokumentiert, CGTN Africa (China Global Television Network) platziert die passenden Themen in hiesigen Wohnzimmern. Von Zwischenfällen wird hier wohl kaum die Rede sein. Auch nicht davon, dass in o.g. Mine der Geigerzähler klingelt bis die Batterie ausgeht – wie ein glaubwürdiger Besucher der Mine und Gesprächspartner aus dem „Mining-Business“ berichtet.

 

Jede Straße, jedes Gebäude genauso wie die passenden Nutzfahrzeuge – alles aus China. Menschen sicht- und deren Ausläufer spürbar. Selbst in Renterdörfern irgendwo in der Wüste gibt es mittlerweile einen „China-Store“, und in jedem Supermarkt werden Nahrungsmittel aus Asien für Asiaten angeboten. Und ja, sie sind beliebt, die Chinesen. Bei zig Gesprächen hat Mathias Haas vorsichtig und offen gefragt, wie sie denn sind, diese asiatischen Anbieter – und immer gab es eine Antwort: Großartig! Die Infrastruktur ist besser und schneller gebaut als bisherige Firmen es geschafft haben, sie sind quasi unsichtbar und stören nicht. Sie sind (endlich) eine Alternative zu Europa und den USA!

 

Doch zurück zum Mindset der Namibier, denn es gibt auch hier Spuren zur Kernthese der AFRICAN MINDSET TOUR: Afrika = Vorbild. So ist der Wohlstand im Straßenbild gut sichtbar, der Fuhrpark stattlich und vielleicht der beste der Tour. Gleichzeitig will Haas den unfassbar schlechten Zustand der Straßen (Geschäftsmodell Nr. 1 = Reifenhändler), die Anzahl der tödlichen Unfälle (alleine letztes Wochenende 9 Tote), die Arbeitslosenzahlen und die schlichte Armut nicht ausblenden. Doch all diese ernstzunehmenden Fakten sind allesamt nicht Fokus der Tour.

 

Namibia hat die Klassik, die Tradition oder die Besatzungszeit (je nach Sichtweise) noch lange nicht abgelegt, und so findet der Redner und Moderator Haas im Café Anton die Apfeltasche genauso wie das Schinkenhörnchen. Alleine die Hautfarbe der Bedienung macht ihm klar, dass er nicht in Großbottwar oder Heilbronn sitzt. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Brauereien oder Gin-Distellerien oder die zwei Männer mit Bart. 2 Beards Coffee ist eine der Entdeckungen, und tatsächlich findet Haas die beiden Herren (Vater und Sohn) im Industriegebiet von Swakopmund. Vorne der riesige „Shabby Chic-Möbelhändler“ mit Tischen & Co. aus Indien, Bali und Indonesien… dahinter die Produktion in Sachen Kaffee. Ein Traum von einer Oase, ein Beweis, dass hier „top-notch“ Lifestyle produzier- und konsumierbar ist.

Die „Innovation Hubs“ und gut gemeinten „Accelerators“ hat Mathias Haas hier nicht gefunden. Und doch gibt es einzigartige Bespiele, wie Namibia seinen Weg macht, wie Namibier einzigartige Vorbilder sein können. Die Damara Mopane Lodge zum Beispiel hat für jedes Doppelzimmer ein Häuschen gebaut, wie eine Kleingartensiedlung quasi. Soweit der Luxus. Doch gleichzeitig hat jedes Häuschen einen Garten mit Törchen und Mäuerchen. Das Motto der Anlage ist, dass jeder Vorgarten auch Ackerland für die Restaurantküche darstellt. Tatsächlich, rund um jeden Bungalow werden Karotten, Zwiebel, Auberginen angepflanzt. In der Nebensaison liefert so das Gärtner-Team rund 80% des Bedarfs nur ein paar Meter weiter ab.

 

MegaTrend: WENIGER IST WER!

 

Kann sich der Zukunftsexperte ein Hotel der Tour gut merken? Es wird ganz sicher diese Anlage in der Nähe von Khorixas sein, denn es ist wie immer: Das Besondere gewinnt! Und hier machen eben die Paprika, Tomaten, das Basilikum und die Minze den Unterschied. Well, well done! Well done in einem Sektor, der auch immerhin direkt 3% und als „total contribution“ 15% des Bruttosozialproduktes liefert: dem Tourismus (Quelle: World Travel & Tourism Council 2015). Diese Branche ist hier eine Erfolgsstory, und wie so oft eine besonders wichtige. Im Tourismus werden auch ungelernte Mitarbeiter ausgebildet und direkt eingesetzt, es gibt enorme Dominoeffekte. Der Bäcker hat beispielsweise vielleicht ein Fahrzeug, und dieses muss betankt werden. Und doch wird auch hier klar, wie die Komplexität auch Namibia erwischt. Für Wachstum im Tourismus braucht es Balance und nicht zuletzt auch befahrbare Straßen… wo waren noch die Chinesen?

 

Es wird mal wieder entscheidend sein, wie die hiesige Regierung vorgeht: Nimmt sie lieber den anstrengenden Weg um Arbeitsplätze zu schaffen und vielleicht sogar Straßen mit der eigenen Bevölkerung zu bauen? Oder übernimmt sie doch lieber die rote Flagge mit gelben Sternen und lässt sie leuchten – in der Mondlandschaft von Uranminien, die früher oder später zur „no-go-area“ werden?

Mathias Haas berichtet von der fünften und letzten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Der Redner, Sprecher, Moderator begibt sich alle zwei Jahre auf eine Lernreise, denn Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er ist kein klassischer Trendforscher mit Trendforschung vom Schreibtisch aus, auch kein üblicher Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Labor… Haas ist Wandlungsfelfer im Hier & Jetzt. Er und sein Team suchen, bewerten und nutzen MegaTrends, die heute schon Wirkung zeigen. Denn Entscheider müssen heute entscheiden, um ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Genau deshalb gibt es die Marken DER TRENDBEOBACHTER. zur Inspiration, Information und auch Provokation auf der Bühne und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum Transfer in die jeweilige Strategie, Produktinnovation und Kulturrevolution. Mehr zu beiden Bereichen: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

P.S.

Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. arbeitet seit über 10 Jahren mit LEGO SERIOUS PLAY!

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Wenn eine aidskranke Hotelangestellte Gründerin werden möchte…

MINDSET TOUR.

3. August 2017

Darf DER TRENDBEOBACHTER. mit so einer Überschrift für „Auflage“ sorgen? Nun, Mathias Haas sucht Vorbilder, auf der AFRICAN MINDSET TOUR. Und diese Lernreise hat ermutigende Momente genauso wie Grenzerfahrung. Wie verhält man sich denn, wenn während der Interview heraus kommt, dass die Person gegenüber seit ein paar Monaten weiß, dass Sie HIV-positiv ist? Und dennoch Gründerin werden und gleichzeitig liebend gerne Mutter werden möchte? Ist da Normalität angesagt? Oder Respekt und/oder Mitleid?

Hier ist das Interview zum wohl extremste Gespräch der Tour:

NAME: Der Name ist egal
TITLE: Hotelangestellte
COMPANY: Auch nicht wesentlich
CITY: Gaborone, Botswana

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I won’t be working here, I will probably have two or three types of businesses owning.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I don’t have kids but I would love to be a mother. I am HIV-positive. But I would like to have children and the doctor says that is doable. So, in 5 years they might be 3 or 4 years and I might be gone… it is difficult to say how long I will live.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I have not thought of that…

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think it depends on how you raise and teach them values. They should not be too spoiled. Life can be pretty hard. They should be up for disappointment every now and then.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

No.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

What should I say? The fact that I found out that I am sick. This is still something I need to understand and deal with.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Build a good relationship with the staff. Don’t be harsh. People learn from their mistakes. Teach them. If you are good with your staff you will be good with your clients.

 

  1. What role does Botswana play within a global economy?

It is a peaceful country from what I know, it is just tough to find jobs.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not been there, I do not have any information about Germany.

 

Weiter geht es hier mit einer völlig anderen Sichtweise: Politik auf höchstem Level! In einem Ministerum, dass es Zuhause wohl nie geben wird:

NAME: Jean Philbert Nsengimana
TITLE: Minister of Youth & ICT
COMPANY: Government Republic of Rwanda
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself in a position that touches “public”, “”private” and “international”. Which could, for example, lead towards a role as an entrepreneur. For sure it will be something which touches the continent!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

If we miss the moment to transfer education… this matters so much! We need to speed up, we need to drive technology and finally accelerate!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I can say: My big plans are not rocket science. Whatever will change in 5 years will be built on plans from today. My plan is to have everybody connected to everybody! My hope is to create hundreds of thousands of digital jobs.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

It is all about good education – and not the classical style you still find today. We talk about better schools for kids and great opportunities for grown-up’s.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I would say it is something out of “nature”, a plant for example. It grows, it multiplies, it needs care…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Realizing that solutions are not taken from everybody. Sometimes it stresses me that there is a lack of sense of urgency.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

I would think about adapting to change, about thinking exponential, about embracing diversity.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Our country has so many assets! Such as our geographical location. We will drive innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a partner, one of the first partners we had. The GIZ, for example, is a big partner for the digital transformation.

 

Wirkliche Start-ups braucht und hat das Land. Joanna, ursprünglich Kanaderin, hat es auf die Frauen abgesehen. Sie agiert in Ruanda und ist nicht weit von Kenia entfernt. Auch dort möchte Sie schon bald eCommerce betreiben. Fokus: Frauen!

 

NAME: Joanna Bichsel
TITLE: CEO and Co-Founder
COMPANY: Kasha
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Kasha (buy women’s health products at Kasha’s Mobile Store) will be operating in three more countries and we will start our licensing model. To do this, we need to build teams! We will prove that social businesses can grow and scale!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I have never thought about that. In 5 years, this country will be cashless and this does not scare me. At the moment, we get support from the government – and I really hope this will continue.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Rwanda will become the tech-hub. Rwandians are known for the excellence in technology. Business growth and private investments are going hand in hand. We are the best example.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I guess – being from Canada – travel is my best advice! People are all the same and depending on their culture we have different viewpoints. But yes, my recommendation would be to see how people live around the world!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The mobile phone. It is the starting point and “the chip” is the future.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

All the drive of growing the business.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

There are many directions we can go. Health services, telemedicine, access to loans. Independently of the final products and services we will build a strong brand!

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A manager is measured by finding and retaining the best team members. If they grow, we grow.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Rwanda could be the proof point if it comes to infrastructure, for example. The way investment is being generated is very smart.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

My husband is German so… in fact GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) is playing a major role here in Kigali. They are also a partner of Kasha, they invested in our company. We are talking to Deutsche Bank… Yes, Germany plays quite a role in my life.

 

Und abschließend, ein Gespräch aus dem 6. Stockwerk des Telecom Houses. Ein Ort mit Weitblick, ein Treffpunkt für tausende Menschen mit Ideen. K-Lab’s braucht der Kontinent! Auch ja, und wieder ein Vorbild für die alte Welt. Hier wurden in 2016 über 13.000 Kindern die Zukunft gezeigt. Obwohl es gar nicht für Kinder etabliert wurde.

NAME: Aphrodice Mutangana
TITLE: Director
COMPANY: K-Lab
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

As a person, I will always be a “game changer”. It will always be the same thing and I want to reach as many people as possible.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

The fact that technology is changing social life. The idea that technology takes over is scaring me.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Our people are my greatest hope. Just look at the young people! They love each other, they are bright and full of energy.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I try to equip them with different skills such as technology, AI, Algorithms and e.g. film making.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I don’t think there is such an object.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

People who don’t care – who are not committed.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

First of all, I see the change already! The change is tangible. In 5 years we will have doubled.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A good leader cares about their staff members. They should be able to move and develop from A to B. An ideal manager should be resourceful and protect his team.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

I don’t know… we are creating, we try to make it a better world. Yes, we do.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a developed country, full of perfectionists. We can learn many things from there.

 

Wenn man den Minister trifft wird man hinterher auch mit dem „Taxi“ zum Hotelausgang gefahren.

Ja, dieser AFRICAN MINDSET TOUR ist Gespräche+Gespräche+Gespräche gepaart mit Beobachtungen und jede Menge lesen. Nur so kann Mathias Haas „der Wahrheit“ näher kommen. So ist der Redner und Moderator seiner eigenen DNA treu. DER TRENDBEOBACHTER. ist bekanntlich Pragmatiker. Der Wandlungshelfer möchte sich ein eigenes Bild machen von der Zukunft und dem Umgang mit Wandel auf diesem Kontinent. Der Zukunftsexperte macht Organisationen zukunftsfit, im Hier & Jetzt. Entscheider müssen heute entscheiden und auch Afrika sollten sie in Betracht ziehen.

Mehr zur Tour auf diesem Blog, mehr zu den Vorträgen und Keynote Speeches, Trend-Moderationen und Zukunfts-Workshops unter www.play-serious.org und natürlich www.trendbeobachter.de

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Botswana: “Metadata tell no lies”

MINDSET TOUR.

31. Juli 2017

Mit dieser Überschrift beschreibt die Zeitung Mmegi in der Freitagsausgabe zwar irgendeinen Skandal, doch damit hat DER TRENDBEOBACHTER. die Überschrift für diesen Bericht von der AFRICAN MINDSET TOUR gefunden. Denn die Zahlen in Botswana sind (auch) heftig: 18% der Bevölkerung hat Aids und die Nutzung von Kondomen ging von 90% (2008) auf 82% (2013) zurück. Der Drogenkonsum explodiert, und in Kombination mit der Jugendarbeitslosigkeit (18%!) macht es das Land beileibe nicht sicherer. Gleichzeitig liegen die „Alltagsmeldungen“ irgendwo zwischen dem 4%-Gewinnrückgang von De Beers („the world’s leading diamond company“ liefert etwa ein Drittel der Weltproduktion von Rohdiamanten) und der Tatsache, dass Chinesen wohl nicht nur Nashörner lieben – sondern auch Esel. Diese Tiere waren bis vor kurzem überall, auch wild auf der Straße. Doch „der Chinese“ fängt oder kauft sie und verschifft sie gerne nach Hause. „Traditional medicine“ sorgt für einen riesigen Markt, und Botswana ist das sechste afrikanische Land, das den Esel-Export verbietet. Doch damit ist der schwelende Konflikt noch lange nicht auf seinem Höhepunkt! Der Dalai Lama -buddhistischer Mönch – besucht eine Konferenz für „African Leaders“, und jede (!) Zeitung diskutiert derweil heftig, ob sich Botswana den Streit mit China leisten kann! Um der Sache gehörigen Nachdruck zu verleihen, so unbestätigte Gerüchte, versucht die chinesische Regierung, die Nachbarländer dazu zu bewegen, dass das Flugzeug des Dalai Lama schlicht keine Genehmigung zum Überflug bekommt. Zu allem Überfluss wurde der seit 2008 amtierende Präsident dabei „erwischt“, wie er in Schweden acht bis zwölf Kampfjets einkaufen wird oder wollte. Botswana gibt laut Mmegionline rund 15% des Bruttosozialproduktes für „Territorial Integrity“ aus. Wer diese Jets betreuen und fliegen soll bleibt genauso ein Rätsel wie die Frage, warum das 50 Jahre alte Land derartige Waffen benötigt, denn es ist nachweislich „very, very peaceful“! Und doch: Es gibt Anfang August eine „International Airshow“ – natürlich nur, um den Tourismus zu fördern. Genau, und morgen schneit es hier!

 

 

 

 

Dennoch: Botswana ist ein Vorzeigeland – auf diesem Kontinent.

 

Trotz alledem: Ohne großartige Zuwachszahlen und starke Ergebnisse bei diversen Rankings hätte Mathias Haas Gaborone, die Hauptstadt des 2-Millionen-Volkes, nicht auf die Route der AFRICAN MINDSET TOUR gepackt.

 

Daten werden von Menschen produziert!

 

Absolutes Highlight war ein Vortrag im Innovation Hub Botswana – der Vortrag war ein Teil der Mission. Mathias Haas hat zwar die Zwischenergebnisse der Lernreise präsentiert – doch schlussendlich hat er mindestens so viel gelernt wie die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer! Hintergrundinformationen zu Beispielen wurden Haas genauso gegeben wie Rückfragen zu Europa und dem Umgang mit Wandel. Eine Dame war noch nie in diesem Förderzentrum, und die Augen leuchteten beim Austausch mit den anderen Mitgliedern und Machern. Eine weitere junge Dame verwies auf Ihre Arbeitslosigkeit und meinte, sie sei gekommen, weil sie es Zuhause nicht mehr ausgehalten habe. Alleine dieser Gast war die „Coffee Session“ wert! Aber wie viele arbeitslose Jugendliche versauern auf dem Sofa?

 

Klar, im Detail ist das Leben heftig hier in Botswana, und der Zukunftsexperte und das Land werden irgendwie nicht richtig warm miteinander. Gefühlt ist die Hauptstadt nicht sicher, und gefühlt wird hier nicht so konsequent geführt wie zum Beispiel in Ruanda. . Gleichzeitig fördert oben genannter Innovation Hub massive Investitionen und veranstaltet beispielsweise einen Hackathon (Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“ zur Programmierung von Softwarelösungen und bewusst hohem Zeitdruck) zusammen mit der Barclays Bank. Bildung wird wirklich großgeschrieben und sehr, sehr viele Studenten waren schon außerhalb des Kontinentes. Vielleicht ist es der „Dauerstrom“ durch das Diamantengeschäft und seinen Bergbau, der für gesteigerten Lebensstandard sorgt (abzulesen beispielsweise an Lebensmittelpreisen wie Zuhause!) und schlussendlich das Dilemma erklärt. Vielleicht geht es Botswana schon „so gut“, dass es nicht wirklich durchstartet: guter Tourismus, Fleischproduktion (scheinbar hat das Land mehr Küchen als Menschen) und eben diese Diamanten in Hülle und Fülle, dazu eine der stablisten Währungen in Afrika.

Zwei Damen in -der- Roof Top Bar von Gaborone.

Für Mathias Haas ist Botswana ein Land, das nachdenklich macht. Und gleichzeitig dank einer Person durchaus als Paradebeispiel in die Tour eingehen wird: Peter Mabeo. Einem Herrn, der mit rund 30 lokalen Handwerkern die Messen von Mailand und New York bespielt, Wohnungen, Büros und Hotels an den feinsten Adressen ausstattet. Sein Design, seine Möbel beschreiben so gut, dass afrikanische Kreativität durchaus die Welt bedienen kann! Dass man Vorbild sein kann – auch in Sachen Qualität und Storytelling. Weit weg von Standardware aus Fernost oder irgendeiner Fabrik.

Peter fuhr mit dem Zukunftsexperte in seiner alten S-Klasse durch die Gegenwart, während die Zukunft auf der Rückbank lag: Ein Stuhl, der die Brücke schlägt zwischen Hoffnung und Realität. So einfach und pragmatisch kann Zukunft sein. Mit 30 Handwerkern, die nicht in die Roof Top Bar im höchsten Gebäude des Landes wollen, sondern einfach nur gute Arbeit machen.

Ein Möbelstück in seiner S-Klasse. Peter hat Geschmack, speziell aus Sicht eines Stuttgarters.

Mathias Haas, der Sprecher, Redner und Moderator ist an der vierten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Selbstverständlich wird er in fünf Wochen kein Afrikaexperte, und auch er wird den Kontinent nicht retten – letztlich ist das auch nicht sein Ziel! Der Zukunftsexperte möchte sich selbst ein Bild machen um herauszufinden, was für die Menschen dort normal ist und wie sie mit Veränderung umgehen. DER TRENDBEOBACHTER. betreibt nämlich Trendbeobachtung und versucht keine Trendforschung. Mathias Haas ist auch kein Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Gepäck. Haas ist Pragmatiker, der Vorzeigebeispiele sucht, um Veranstaltungen, Kongresse, Tagungen und Workshops zu befruchten. Der Redner und Moderator zeigt das „Hier & Jetzt“ im Infotainment-Stil und unterstützt gemeinsam mit seinem Team Entscheider dabei, ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE.: www.play-serious.org

 

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Ruanda rocks HighTech.

MINDSET TOUR.

27. Juli 2017

In einer Stunde kommt das Abendessen von Mathias Haas – durch Jumia Food, also von Rocket Internet aus Berlin. Jumia, Jumia Market, Jumia Travel, Jumia Food, Jumia Deals, Jumia House, Jumia Jobs, Jumia Car, Jumia Services: Alles rockt durch und dank der Charlottenstraße 4 in Berlin?! Ja, es gibt tatsächlich deutsche Unternehmen, die Afrika prägen. Aber nicht viele!

In der Heimat bietet „Home Delivery“ in 2017 immerhin einen Markt von über 3 Milliarden EUR. Und hier in Afrika, in Ruanda? Das weiß wohl nur Oliver Samwer – der Mann, der als „CEO von Rocket“ oder „unberechenbarer Zocker“ bezeichnet wird. Mathias Haas weiß es auch nicht, doch während der AFRICAN MINDSET TOUR wurde klar, dass viele – sehr viele Menschen – mit Jumia das Essen „zubereiten“ (lassen).

 

Und das in einer Hauptstadt, die sicherer erscheint als Stuttgart.

 

Ja – Kigali, die Hauptstadt von Ruanda, hat es wahrlich in sich. Dem Ruf nach wird das Land verglichen mit der Schweiz, doch Mathias Haas sieht hier eher „Singapur“. Es gibt einen klaren Plan, kaum Abweichungen und einen enorm starken Präsident. Dieser ist bekannt und unfassbar beliebt. Am 4. August sind Wahlen, und wenn der Präsidentenkonvoi durch die Straßen brettert, dann drehen die Menschen wahrlich durch. Sie sind kaum zu halten!

Keine Seltenheit, ein Fan freut sich auf die Wiederwahl des Präsidenten.

So war auch das Gespräch mit dem 43 jährigen Minister für Jugend & ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Jean Philbert Nsengimana, eine wahre Wucht. Nun, in Europa spricht der Zukunftsexperte nicht allzu oft für oder mit Ministern der Regierung. Und doch würde das nicht so ablaufen wie hier beim Vertreter dieses 12 Millionen Volkes! Alleine die zwei Resorts, diese Themen als Ministerium zu definieren und dann noch zu verknüpfen, erscheint außergewöhnlich. Doch die Überlegung ist einfach: Über 50% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, und als Lösung des Problems „Zukunft“ gelten Jobs durch Digitalisierung!

Wie sich wohl Herr Drobrindt im Gespräch verhalten hätte?

So „einfach“ ist die Gleichung: Jobs durch Digitalisierung

 

Schnell wird klar, dass der Mann nicht ansatzweise abgehoben ist. „Phil“ ist zugänglich und Haas sicherlich kritisch – speziell bei Oberhäuptern auf diesem Kontinent. Er fordert „active citizenship“ und spricht von „walk the talk“. Well,… wenn wirklich Taten folgen, dann sollten wir Phil vielleicht für Deutschland, die Schweiz oder Österreich abwerben? So oder so: Er war schon zweimal beim World Economy Forum in Davos – und dieses hat es ihm wirklich angetan. Das „YouthConnekt Africa Summit“ ist seine Antwort. Diese Konferenz (dabei war unter anderem auch Jack Ma, der Gründer von Alibaba) hat Mathias Haas knapp verpasst, aber es hat sicher niemand gemerkt. Fast 3.000 Personen haben das neue Kongress-Zentrum gerockt!

 

Die Regierung will helfen und kann rechnen.

 

Und so bekommen Macher eine Plattform. Und die Regierung sorgt für eigene Leuchttürme… so ist es doch meistens. (Teure) Paradebeispiele in Sachen Blockchain, VR, digitale Landwirtschaft… alles Themen, die auch die Regierung von Ruanda nach vorne bringt. Gleichzeitig wird hier mächtig geliefert! Die Straßen sind mit Laternen, Gehwegen und manchmal auch mit Radwegen ausgestattet. In der Hauptstadt wird regelmäßig eine große Straße zur Fußgängerzone. Das ganze Land macht einmal im Moment „Kehrwoche“, und in der Konsequenz ist es wohl das sauberste Land Afrikas – so sagt man. Und so glaubt man… wenn man hier so unterwegs ist.

 

Heute besuchte der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer und Trend-Übersetzer, ein Highlight in HighTech – und zwar im Normalbetrieb. Weit, viel weiter als die Beta-Version und weit weg von einem reinen PR-Projekt:

 

Zipline in Ruanda!

2016 hat die Regierung die Firma Zipline aus Kalifornien beauftragt, Cargo Drohnen zur Lieferung von Blutreserven einzusetzen. Im Sommer 2017 beliefert ein Drehkreuz im Minutentakt 12 Krankenhäuser. Ja, während der Stunde, in der Mathias Haas vor Ort war, flogen zwei Lieferungen los und zwei Drohnen sind gelandet. Die Fluggeräte sind benutzt, verschmutzt und werden auch mal repariert.

Das Problem ist offensichtlich: Die Wege sind lang und oft sehr schlecht. Geländewagen sind teuer, und Fahrer werden natürlich gebraucht – auch im Notfall, wenn eben keine Zeit zur Verfügung steht.

Hier wird eine Blutkonserve in die Transportbox gepackt.

Die Mechanik ist mittlerweile eingespielt, und es dauert knappe zehn Minuten von der Bestellung einer Blutkonserve seitens eines Arztes bis zum Start der Drohne. Bis zu 1,5 Kilogramm werden geladen, das Flugobjekt mit dem Ziel codiert, auf eine Rampe geschnallt und abgeschossen. Am Ziel fällt das Paket unten raus, der Fallschirm drosselt die Landung und die Box landet +/- 2 Meter genau. Fünf Minuten vor dem Überfliegen des Krankenhauses bekommt das Personal vor Ort eine Whatsapp. Kein Wunder also, dass die Macher vor Ort – lokales Personal genauso zum Beispiel Nick Hu, Head of Operations und Berkeley-Absolvent – mächtig stolz sind. Das können und dürfen sie auch sein!

 

Vergleichbare Auslieferung durch völlig autonome Roboter gibt es weltweit nur hier!

 

Während Zuhause über Drohnenzulassungen diskutiert wird, fliegen diese Geräte hier bei 99% aller Wetterlagen und locker über 100 Kilometer weit. Und nein, es liegt nicht an „Afrika“. Nein, es wird hier nicht einfach geflogen! Jeder Abflug wird vom Tower des Internationalen Flughafens in der Hauptstadt freigegeben. Und ja, es ist ein relativ kleines Land. Aber auch hier wird nicht auf einen Schlag ganz Ruanda versorgt. Dieser Standort wird betrieben, Fehler werden gemacht, und bald kommt ein weiterer Drohnenport dazu. Und später dann weitere Länder. Natürlich bleibt es für Zipline nicht bei diesem Staat. Das Unternehmen kommt aus dem Silicon Valley – think big!

Nun, das wäre doch auch eine Option für die alte Welt. Warum sollte eigentlich Zipline nicht auch bei uns fliegen. Oder haben wir solche Szenarien nicht? Organspenden & Co.?

Die Lage ist ganz sicher nicht so entspannt wie das fahren dieses Boards… aber selbst das findet man in Ruanda.

Sicher: Wie dick die Bretter sind, die gebohrt werden müssen, gibt die Gesellschaft vor. Ob sie tatsächlich gebohrt werden, entscheiden jedoch Menschen – Macher mit Mut und mit dem Blick nach vorn.

Uber gibt es hier nicht, also rauf aufs „Moto“ – mit Helmpflicht.

Für Mathias Haas ist nun fast Bergfest auf seiner AFRICAN MINDSET TOUR. Als Trendexperte hat er bereits jetzt schon sehr viel gelernt – vor allem darüber, wie Denken auch noch funktionieren kann. Wie sich Trends andernorts entwickeln, welche Vorzeichen es braucht. Die nächste Station des Redners und Moderators ist Botswana. Auch hier wird er spannende Menschen treffen – und er wird tun, was seine Berufung ist: Er spricht, und zwar als Gastredner beim Botswana Innovation Hub. Ein Keynote Speaker aus Deutschland mit einem Vortrag zum Thema Megatrends auf einer afrikanischen Bühne – es ist sicher, dass es im Anschluss viele Fragen gibt.

Spätestens zurück in Deutschland gibt es mindestens ebenso viele Antworten vom TRENDBEOBACHTER, der eben kein Zukunftsforscher ist, sondern der es genau wie Minister Nsengimana sieht: „Whatever will change in 5 years will be built on plans from today.“

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Der O-Ton macht die Musik!

MegaTrend., MINDSET TOUR.

25. Juli 2017

O-Ton bleibt O-Ton. Und Mathias Haas ist auf einer Lernreise. Es gilt also -zuhören- und mitschreiben, denn die Interviewpartner haben etwas zu sagen!

VR aus Afrika? Aus Kenia? Dort gibt es doch nur Safari-Touren, oder?

Hier gibt es auch VR (!) und zwar mit hohem Anspruch… hier die Antworten aus der Wirklichkeit:

NAME: Ng’endo Mukii
TITLE: Film Director/Animator
COMPANY: Ng’endo Studios
CITY: Nairobi, Kenya

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

This year I have grown from a freelancer, to formally establishing a company. I want to increase my capacity for production, and allow myself more flexibility.  My major concern with doing this so far has been related to how specific, organic, and intensive my animations tend to be. I have been concerned with finding the right team for this.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Maintaining my projects, growing them internationally, starting a family, how and where to do this, balancing work and personal life. The same things that scare everyone else I think.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

This would be related to my city, Nairobi. It would be great to have a stronger infrastructure. Good roads, space for pedestrians. I love cycling, maybe roads could be built in consideration of cyclists as well. I think we have been brainwashed to accept that some things are impossible in Africa, but, Durban in South Africa for example, has some beautiful consideration of its citizens as humans in the city. It’s not impossible. But of course, if you’re having the top 5% of our country debating congestion in the city, the idea of preventing buses carrying up to 40 people into the Central Business District, but allowing tens of thousands of private vehicles carrying individuals, makes sense.

How does that ease congestion?

This traffic affects our daily lives and potential. You’re less likely to go for a meeting, if it takes you two hours to get there. Just imagine how much more collaboration would be possible if we weren’t always stuck in traffic.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Every time cuts to education programs are debated, Music, Arts, Literature, and Sports are the first to be sacrificed. However all these subjects drive the way you think, how you perceive and interpret and communicate about the world. It’s a different form of mental exercise that makes us more emotionally and socially wholistic. And imagine if all this could take place in our own languages, not just English. It’s a different pattern and way of thinking altogether.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

For myself, I would like VR to be the symbol. Augmented and Virtual reality are very exciting for me, and having recently completed my first VR film, Nairobi Berries, I want to continue exploring the possibilities of these mediums.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

I’m going to label this as “Gender things.” It affects everything!

Ja, Whitenizer ist für hellere Haut.

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

I really enjoy working in the short film medium, but definitely want to create feature length animations, and exploring mixed media in feature films.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Personally, my task is to select or grow a team, and creating an environment in which they can participate and feel invested, so that they are dedicated to fulfilling my vision as the director. Delegation itself is not the issue, it’s forming a more organic and receptive space in which to create my productions.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

The value of developing countries is underestimated, we are almost always perceived as being “receivers”  especially economically, and yet, whether by force or corruption, we have developed and sustained Europe and the greater ‘West,’ for centuries.

When I came home after 5 years living in the US in 2006, I was shocked to discover that you could share airtime on your phone, as well as send and receive money directly between phones, completely independent of traditional banking institutions. This concept did not even exist in the US and in Europe at the time. I think we are making solutions to problems that are urgent here in Kenya, and incidentally changing the status quo that developed countries are comfortable enough to leave unaddressed, if that makes sense.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Via institutions such as Goethe Institute and Hubert Bals, etc, Germany is extremely supportive of emerging filmmakers around the world. For example I was just at the Durban International Film Festival, and the Durban Talents that holds workshops for young filmmakers is a branch of the Berlinale Talents program. They have Talents programs in several parts of the world. A couple of the program coordinators have mentioned becoming involved in running their respective programs because they felt that it was right for “Germany to give back” considering its participation in the colonial period, and its political role in Europe.

NAME: Prof. P.L.O. Lumumba
TITLE: Director/Chief Executive
COMPANY: Kenya School of Law
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

March next year I will leave the school and reinforce my own office, I will be more active.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Nothing scares me. After the election, we will have a good country. A few stones will be thrown and that is ok, as long as nobody dies.

 

Ja, aktuell ist wirklicher Wahlkampf. Die Stadt ist voller dieser „Promotion-Trucks“.

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we should de-ethnize politics and work on a better situation if it comes to corruption! I am looking forward to see a few guys in jail.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

We need to update education! We should create a system which allows to engage in innovation better. You know, we have a “crises in identity” Around here, we are 200 to 300 million people, we are sooo strong and surrounded by great people – yes, we should strengthen self-esteem!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

It is something with “technology”. This, however, must be customized to our needs and not the other way around.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

The quality of leadership is stressing me. I stopped watching TV 5 years ago.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

My message will still be the same. I have and will be consistent.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

An ideal leader has a vision, is not selfish, he consults and realizes that he or she does not have a monopoly on ideas. It is about recognizing talent and spreading the seed.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

I think Kenya and Tanzania do not have major conflicts. We are the anchor of the region and we lead the area. If we deal with ethnics and corruption, we are on a great path!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is the European leader. It was the first country accepting Kenya after the independence. In culture, agriculture and technology you guys are great! Germany is efficient and hopefully more present and more aggressive. You need to neutralize the influence of China.

NAME: Waweru Kuria
TITLE: CEO
COMPANY: iNuka PAP
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

At the moment, we offer “emergency loans”. Our typical customer applies for 30 USD for 30 days and pays about 3 USD interest fees. Our typical customers are from rural areas, very often they are farmers. In 5 years, we will have new products with lots of impact. We will have “social products”, also in Uganda and Tanzania.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Well, competition with the big guys would stress us seriously. They can pump so much money into a market which would not kill us, but slow us down.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

My greatest hope is partnering with an organization, with a social investor such as a CSR company with “patient money” and low interest.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I would change the educational system – yes, the whole industry. The world is changing and i.e. automation will take jobs. Nobody should be taught to become a classical accountant!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The eagle, the bird. Why? Because it uses very little energy to fly, it sees very far and can carry very heavy “freight”.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Sometimes I wonder if we are growing fast enough. For example, it is very expensive to do what we do. We have enormous travel costs.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The “future manager” should be a real manager, somebody who is able to replicate his/her thinking. Somebody who inspires by using the own mind.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

Where we are right now? We copy other systems and methods. We should completely change, we should not act like the global economy. An example: We found oil in Kenya, and we export crude oil and buy back the petrol. How crazy is that? Same with food. We should define our destiny – which is definitely “self-depended”.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not had a lot of interaction with Germany but I believe we can learn a lot from you. You expose your kids and they can learn… just look at soccer.

NAME: Vandan Rughani
TITLE: Managing Director, Robert Bosch East Africa
COMPANY: Robert Bosch East Africa
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

In Afrika.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Privat beschäftigt mich sehr die Urbanisierung von Nairobi. Ich kenne die Stadt noch aus meiner Jugend. Und heute? Es scheint kaum eine Städteplanung geben: Jeder baut wie er will.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Natürlich hoffe ich auf die ganzen großen Themen wie “Friede” und “Wohlstand”, doch für die Region hoffe ich auf Einheit – nicht nur auf dem Papier, auch in der Praxis. Eine wirklich grenzübergreifende „Union“ würde Menschen einfach reisen und Handel aufblühen lassen!

Bosch ist präsent!

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen machen. Kids sollten wirklich entdecken dürfen und dabei Richtwerte bekommen. Die Welt ist nicht „heile-heile-Segen“, und genau das erleben beispielsweise meine Kinder hier in Kenia. So wie ich früher. Das halten auch Kinder aus, wenn man Ihnen Hilfestellung gibt.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Was ist ein gutes Zeichen oder Objekt für „sozial sein“? Afrika ist jeden falls „ich-bezogen“.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Meine persönliche Ungeduld in manchen Situationen. Ja, ich werde immer wieder getestet.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden mehr lokale Präsenz zeigen, „local for local“ quasi.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

In Ostafrika? Gute Manager sollten die ersten 6-12 Monate an der Basis sein. Und mein Team hier wird eine gesunde Mischung aus internationalen und nationalen Führungskräften werden. Speziell von lokalen Team Leadern erwarte ich Eigenverantwortung, Verantwortung für das eigene Handeln!

 

  1. What role does this – Country – play within a global economy?

Im Moment, keine.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland wird hier sehr positiv und innovativ gesehen. Leider sind deutsche Produkte auch sehr teuer. Doch das Vertrauen ist da, „Made in Germany“ ist eine sehr starke Aussage!

„Die Kunst“ lässt nicht auf sich warten – mit Zeitgeist quasi.

Ja, die AFRICAN MINDSET TOUR hat es -in- sich! Manchmal sind die Antworten, wie erwartet. Manchmal auch sehr mutig, denn nicht jede Station der Tour ist so entspannt wie Zürich, Kassel oder Wien.

Vielen Dank vom TRENDBEOBACHTER., denn Mathias Haas ist auf Antworten angewiesen. Beim reinen „aus dem Fenster schauen“ ist „die Wahrheit“ nicht zu finden. Und auch mit den Antworten liegt sie wohl zwischen den Zeilen.

Ja, DER TRENDBEOBACHTER. beobachtet vor Ort. Der Redner und Moderator Mathias Haas bringt sie nach Hause – in Vorträgen, in Moderationen, in Workshops aller Art. Ob ganz klassisch als Keynote einer Tagung oder innerhalb einer komplexen Strategieentwicklung – zum Beispiel im Rahmen der PLAY SERIOUS AKADEMIE. Egal wie, der Zukunftsexperte fordert „die Zukunft“ heraus – im Hier & Jetzt!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team liegt hier bereit:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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MegaTrend: „Europeans worry too much!“

MINDSET TOUR.

23. Juli 2017

Jack Ma, Gründer von Alibaba und einer der reichsten Menschen auf der Welt, war „in town“. Der Business Mogul, macht gerade eine Afrika-Tour und hat nicht nur Mathias Haas begeistert. Ja, Jack ist ein richtig guter Redner, der auch mutig spricht. So meinte er an der Universität von Nairobi, dass jedes Problem eine Geschäftsidee sein könnte und davon hätten Sie ja in Afrika genug. Weiter sagte er, O-Ton, „Innovation is not from the goverment“… obwohl sicher die wichtigsten Politiker im Raum waren. Der Mann hat ganz klar adressiert, dass Alibaba hier durchstartet und dass er plant 200 bis 500 Unternehmer zu einer Stippvisite ins Headquarter von Alibaba zu bringen. Und das ist nur ein Beispiel wie er den Import und Export von, mit und zwischen Afrika und China ausbauen möchte. Schon bei der ASIAN MINDSET TOUR wurde in Guangzhou klar, dass hier enormer Handel stattfinden muss. Afrikanische Gesichter gehörten schon 2013 zum Straßenbild in dieser chinesischen Megacity!

 

Und langsam wird ein Schuh draus.

 

Wenn man jetzt die Punkte verbindet und sieht, dass chinesische Anbieter in rund drei Jahren die Bahnstrecke Nairobi-Mombasa gebaut haben (ja, sie musste vor den Wahlen am 08.08.17 fertig werden!) und dass dieser Madaraka Express fast 500 Kilometer (Einweg für 7 EUR, 2. Klasse) bedient… dass jetzt nicht nur die USA, Frankreich, Spanien und Japan sondern jetzt auch China eine Militärbasis am Horn von Afrika aufbaut… wenn man schlichtweg auf die Straßen schaut und dort im Grunde nur Nutzfahrzeuge chinesischer Hersteller sieht… ja, das kann man Jack Ma’s Aussage nachvollziehen: „Europeans worry too much!“

Doch auch wenn Kenias Mobilfunk besser als in den USA und ganz sicher stärker als in Deutschland ist, auch wenn erfolgreiche Geschäftsmodelle hier (im Gegensatz zum Silicon Valley) die Gesellschaft verbessern, und auch wenn es hier jedem jungen Erwachsenen besser geht als seinen Eltern… so gibt es eben auch glaubhafte Geschichten wie diese:

Zwei hiesige Mitarbeiter einer deutschen Logistikfirma hatten Freitagabend „falsch geparkt“ (und das ist hier nun wirklich sehr subjektiv) und dem Polizisten offensichtlich kein Schmiergeld bezahlt. Der normale Ablauf wäre, dass diese dann direkt vor Gericht müssen und dort für schuldig oder unschuldig befunden werden. Nun war es aber Freitagabend. Konsequenterweise waren die beiden Herren dann bis Montag früh im Gefängnis, denn das Gericht war am Wochenende nicht mehr zu erreichen.

So oder so, zeigt dieses Beispiel wie enorm die Korruption auch Kenia im Griff hat. Genau deshalb trifft Mathias Haas heute noch Prof. P.L.O. Lumumba, Direktor der Kenya School of Law. Dieser Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. Mutig und stark sind seine Auftritte beispielsweise bei der 3. „Corruption Covention“ in Uganda, wo er fragt ob Afrika bereit ist… für eine Zukunft ohne Schmiergeld und Schattenwirtschaft.

Sure?!

 

HALT STOPP, weil „Europeans worry too much!“

Kamal Bhattachary und Mathias Haas, Selfie beim Frühstück.

Denn die positiven Seiten dieser AFRICAN MINDSET TOUR sind deutlich sichtbar! Die mutige Grundthese der Tour, dass Afrika Vorbild ist – ja sie ist belegt. Jetzt schon am zweiten Stopp. Wenn man alleine erlebt wie Kamal Bhattachary, Chief Innovation Officer, von Safaricom (Marktanteil 73% in Kenia!) mal kurz den Kaffee mit M-Pesa bezahlt so wird in Sekunden klar, dass selbst PayPal von Afrika Angst bekommen darf. Paydirekt und andere deutschen Antworten müssen sich auf den Weg machen – zum Beispiel nach Ostafrika! Warum nicht einen Versuch starten und schauen, ob diese einfachen Prozesse und Lösungen übertragbar sind? Agil werden? Hier gibt es nichts anderes! Kein Afrikaner hat Zeit für Prozesse…! Mathias Haas war heute der zweite Web-Check-In-Nutzer für den nächsten Flug obwohl er erst 24 Stunden vor Abflug aktiv war. Warum auch… Kenya Airways ist im Vergleich zu Eurowings und Air Berlin eine S-Klasse an Verlässlichkeit!

 

Informelles Geschäft wird in Afrika zu formellem Geschäft.

 

Es ist klar, dass wir uns in der alten Welt weiter ausruhen können. Es ist aber auch eindeutig, dass andere Menschen auf diesem Planeten – zum Beispiel in Ghana und Kenia – durchstarten und dabei ziemlich fröhlich sind. Ja, zum Beispiel hat DEM TRENDBEOBACHTER. gestern ein Uber-Fahrer erzählt, dass er erst in der weitergehenden Schule eigene Schuhe hatte. Seine Kinder dagegen können mit 8 Jahren schon erleben was ein Fernseher ist. Und so hilfsbedürftig unsere Gefühle bei solchen Biografien sein mögen, Afrikaner werden sich selbst helfen! 50 Jahre Entwicklungshilfe und die „Erfolge“ sprechen für sich… Top-Vorbilder wie Jack Ma sind stärker als NGOs!

Ja, DER TRENDBEOBACHTER. hat auch eine NGO besucht: Peepoople. Doch hier gibt es durchaus kommerzielle Absichten. Warum auch nicht?

Für den Redner und Moderator Mathias Haas ist jetzt schon eindeutig, dass Europa nur noch auf wirklicher Augenhöhe mit Afrika Geschäfte machen wird. Warum Europa beliefern, mit hochnäsiger Kommunikation umgehen, wenn afrikanische Nachbarländer auch zunehmend das Öl oder seltene Erden abkaufen? Warum Mais nach Kassel fahren wenn Uganda auch einen guten Preis zahlt? Ok, vielleicht Plattformen wie Alibaba nutzen, denn diese werden hier in Afrika Büros auf machen. Chinesen werden – Schritt für Schritt – ganz langsam aber sicher – zum geschätzten Partner, denn es gibt endlich eine Alternative zu Amerikanern, Britten, Franzosen und Deutschen.

 

Ach ja,… in Angola gibt es mittlerweile Gastarbeiter aus Portugal.

Jörg Brase, ZDF Nairobi und Mathias Haas nach einem sehr wertvollen Austausch.

 

Die AFRICAN MINDSET TOUR von Mathias Haas ist eine Lernreise und diese lohnt definitiv! Die Reise ist nicht immer einfach und doch ist es nötig sich weiterzubilden, sich ein eigenes Bild zu machen. DER TRENDBEOBACHTER. ist eben kein klassischer Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher, der am Schreibtisch sitzt. Mathias Haas ist Redner und Moderator, Wandlungshelfer und Übersetzer, denn Organisationen müssen schließlich mit dem Wandel umgehen. Entscheider müssen heute für die Zukunft entscheiden! Dafür haben Haas und sein Team auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. gegründet. Hier bietet Mathias Haas mit seinem Moderatoren-Team zum Beispiel Strategie-Workshops mit LEGO SERIOUS PLAY an.

 

Mehr zur Reise in diesem Blog, einfach abonnieren!

Mehr zur Trendbeobachtung unter: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE unter: www.play-serious.org

 

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4x Accra = 4x Menschen und Ihre Zukunft

MINDSET TOUR.

18. Juli 2017

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas auf der AFRICAN MINDSET TOUR, ja… die ersten Gespräche haben stattgefunden und es sind die kleinen Details, die dann doch die Haltung und Sichtweisen beschreiben.

Ganz sicher sind es (auch) die Power-Frauen!

Es sind die Power-Frauen, die Accra fordern. Aber auch die Start-ups. Und manchmal sprechen wir von den selben Einheiten. Vielleicht trügt der Eindruck von Mathias Haas tatsächlich, aber „die Treiber“ der Innovation und neuen Geschäftsmodelle sind wohl oft Menschen, die auch schon außerhalb Ghanas waren und zurückgekommen sind. Und natürlich „Fremde“, die den Braten riechen. Zum Beispiel der Franzose Adrien Bouillot, der tatsächlich in einer „der“ Vorstädte von Paris verlassen hat (er war der Einzige aus seinem Viertel!). Hier seine Antwort und seine Sicht der Dinge:

NAME: Adrien Bouillot
TITLE: CEO and Founder
COMPANY: Chalkboard Education
CITY: Accra, Ghana

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself on top of Chalkboard Education serving universities in Africa by using data to ensure that we understand students learning and create happier grades. In five years from now, we should be in more than 20 countries.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Corruption. This is a big, big problem. I fear that the government fails to solve this major problem.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

For Ghana, I just hope they keep on going – moving – driving the positive change. This is the most successful democratic country in Africa!

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think in Ghana I would teach English & French as well as Coding & Accounting. If you can deal with these skills, you can be autonomous and you are set up for your future.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The cell phone!

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

I am not really stressed. If I dig hard it is about providing everything to our staff members. I want to ensure that they can be happy and they have hopes!

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

We provide basically an e-Learning platform, and this is being adapted by the people teaching. So, in the future, we will give you an easy exercise if we (the system) realize you get tired.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

It is all about feedback! It should be mandatory to give feedback. Managers to team members but also the other way around. Let’s say on a monthly basis.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

It provides most of the cocoa in the world as well as lots of gold, silver, petrol… but it is a small country which, however, can create innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I think Germany is definitely leading Europe and Europe is a leader in “something”. Germany has a role to play (together with France) and at the end of the day I believe Germans are decent people.

 

Und dann die knüppelharten Antworten zweier Damen, die dann doch deutlich werden!

 

NAME: El-Yesha Puplampu
TITLE: Gallery Manager
COMPANY: Gallery1957
CITY: Accra, Ghana

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Well… at the moment, we are planning with a second location for the Gallery! We have this great location at the Kempinski Hotel Gold Coast City, but there could be more – in Accra or in London, for example.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I think things can only be better. So, I am more hopeful, that… you know you have two options in this country: A. you become part of the system – sooner or later. Or B. you leave Ghana. Yes, there is a brain drain!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

You know, possibilities are endless! We have peace, the location… if you do things right… endless! Just think about solar and railways… we are blessed – if we do it right!

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I would encourage them to ask thousands of questions – every day! They should read books… it is broadening your view. In Ghana you very often hear something like “That’s not how we do it!” but we need to change this.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Our hands! It is what we make out of our lives…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

The mentality in Ghana. Often, things are slow – no urgency at all. Many people do not value time. This is very obvious if it comes to service, for example.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Our clientele will have grown and our positioning will be even stronger – also amongst your artists which we have exclusively. Simply because we do much more than showing their art pieces.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

He or she should be available and lead by example. They should not expect something from their employees they would not do themselves. In Ghana in particular, an ideal manager should keep a certain distance – so you get respect.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

I could not tell you. In cocoa, for example, we lost ground to Ivory Coast and gold is being driven out of South Africa – in both markets we have been very, very strong. Ideally we would diversify… in reality we are still enslaved, in our minds. We need to develop in this dimension!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I love Merkel, she is so objective! Having the types of decisions as she has at the moment you cannot be a “lovely mother”. Maybe I am a little bit like her – in fact, sometimes I feel a little bit lonely being an “abstract thinker” as well.

NAME: Stephania Manfreda
TITLE: Creative Director elle lokko & lokko’08
COMPANY: elle lokko & lokko’08
CITY: Accra, Ghana

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

People will soon know more about us. Also beyond Ghana! Also because of eCommerce.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

We are very quickly hurdling to a society which is less educated, less energetic. People are frustrated and a lot more aggressive in traffic, for example. Yes, there is more chaos and we need three things: Light, water, education. And surprise: education is the most important one.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

The creatives, of all types. The creative pool of upcoming young people… not only on a nationwide level, also and especially in local communities.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Kids should have (more) spaces where they can build physically. This is why I am part of the “maker scene” in Accra and why I have a space on our property. It is all about attention to detail which is what children learn once they “build”.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Well, as much as I hate to say it, but it is the cell phone or any kind of mobile device.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Getting used to the speed of things… as you see my phone is ringing since we have start talking. I try to be available all the time and it is never enough.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

We will add on services and we do already do a lot of different things: Styling, Personal Shopping, and Consulting.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

An ideal manager should live the human elements! This “profit driven formula” does not work for me.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

Ghana is very important because of our oil, cacao, gold… but unfortunately, it is badly managed. Since we became independent, it is our biggest problem that we do bad deals. Yes, this is corruption in the management of our main treasures.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany stands for precision, everything works in your country. And well… you guys seem to be very serious and disciplined – maybe not so happy people.

Mathias Haas vor der Botschaft in Accra.

Und abschließend hier der deutsche Botschafter mit dem „politisch korrekten Helikopter-Blick“ für den DER TRENDBEOBACHTER. nicht minder dankbar ist!

 

 

 

NAME: Christoph Retzlaff
TITLE: Botschafter
COMPANY: Embassy of the Federal Republic of Germany
CITY: Accra, Ghana

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Mit Blick auf Ghana ist elementar, dass die neue Regierung wirklich nachhaltiges und inklusives  Wachstum realisieren kann. Die Jugend drängt auf neue Möglichkeiten, Arbeitsplätze und Perspektive. Die Jugend ist schlichtweg die größte Gruppe hier im Land. Sie will und sie muss in Ghana die Chance für ein gutes Leben bekommen.  Das darf nicht schiefgehen. Die Konsequenzen wären schwerwiegend..

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Das enorme kreative Potential hier im Land ist wirklich nennenswert! Meine größte Hoffnung ist, dass es gelingt, aus Ghana ein Erfolgsmodell für ganz Afrika zu machen. .

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Der Schlüssel ist eindeutig Bildung, Bildung und Bildung! Gepaart mit dem Glauben, dass man es packen kann. Ein tolles Beispiel ist Ken Ofori-Atta (Minister of Finance, Ghana), der als uneheliches Kind den unglaublichen Weg vom Dorf über die Columbia University, Yale und die Wall Street gegangen ist und wieder zurückkam, um hier wertvolle Arbeit zu leisten. Solche echten Geschichten sind natürlich unfassbare Vorbilder.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Gallery1957. Dort sehen Sie aktuell eine Ausstellung zum Verhältnis Ghanas zum lieben Geld. „All That Glitters“ von Yaw Owusu sagt sehr, sehr viel. Schauen Sie sich das an! „Die Kunst“ gibt hier schon mächtig Gas!

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Verkehr in Accra während der Rush hour.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Als Botschaft werden wir noch mehr Reichweite in die Gesellschaft haben. Ich bin seit einem Jahr hier, und wir haben damit bereits begonnen.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

In Bezug auf diese Region: Mehr Feingefühl gegenüber der Tatsache, dass Kooperation nichts mit Lehrstunden für Afrika zu tun hat. Ein Europäer oder auch ein Amerikaner ist nicht der Lehrmeister nur aufgrund des eigenen Reisepasses.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

Die Rolle ist relativ reduziert, am Wichtigsten sind  Kakao und Gold. Jetzt durch den G 20  „Compact with Africa“, die Initiative zur Förderung von privaten Investitionen und Investitionen in Infrastruktur, könnte sich das Blatt wieder wenden.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland hat ein wirklich gutes Image hier in Ghana – vielleicht sogar manchmal schon etwas zu glänzend.zu. Die Arbeit macht hier wirklich Spaß. Es ist toll, Deutschland hier in Westafrika vertreten zu dürfen.

Ja, vier Menschen mit vier verschiedenen Sichtweisen… und das sind ja nur die Gespräch, die im „O-Ton“ dokumentiert sind. Der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer Haas stellt Fragen „was das Zeug hält“. Gesprächspartner findet DER TRENDBEOBACHTER. am Flughafen, im Taxi, im Supermarkt!

Ja, Trendbeobachtung ist eben keine Wissenschaft, denn Mathias Haas zweifelt ernsthaft, ob „Zukunft“ mit Modellen und nagelfester Wissenschaft erfasst werden kann. Haas ist eben der Pragmatiker im Markt, der Trendexperte, der sich selbst ein Bild macht und daraus seine Schlüsse zieht.

Vielen Dank für diese Interviews!

Mehr in diesem Programm – mehr von der AFRICAN MINDSET TOUR – in diesem Blog!

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MINDSET TOUR Nummer 3.

MINDSET TOUR.

15. Juli 2017

Es sind genau diese Momente, warum Reisen so, so wichtig sind! Wandel, Status quo, Zukunft… alle Dimensionen sind noch am ehesten erfassbar, wenn man sich selbst ein Bild macht!

Die wichtigste Autobahn im Land mit dem höchsten Gebäude im Hintergrund (hier sind noch 2-Zimmer-Wohnungen frei: 3.000 EUR/Monat).

DER TRENDBEOBACHTER. hat einen ersten Eindruck von Accra, der Hauptstadt von Ghana. Diese erste Station der AFRICAN MINDSET TOUR ist eine Wucht! Egal ob es der ehemalige „Car Washer“ ist, der heute als UBER-Fahrer arbeitet und nun das Zweieinhalbfache verdient, oder der schlichte Besuch eines Supermarktes. Und ja, alle sind da: Italien, USA, China – Hisense (internationaler Elektronikkonzern aus der Volksrepublik China mit 75.000 Mitarbeitern), Salsa (Tomatenmarke aus Italien), Gilette. Der Markt gibt es her, und Weltkonzerne wie Huawei machen heute schon 15% ihres globalen Ertrags auf diesem Kontinent (Quelle: brandeins)!

Der UBER-Fahrer, der noch vor einem Jahr „Car Washer“ da… hier sein stolzes Armaturenbrett.

Alle sind da und geben sich im Minutenrhythmus die Hand – so wie Frau Doris Leuthard, amtierende Bundespräsidentin der Schweiz. Sie kam zeitgleich mit Mathias Haas ins Land und war dann doch weit weg. Ihr Besuch ist ein gutes Beispiel, wie geschachert wird zwischen „Rettungsmaßnahmen“ und „Marktanteilen“. Sie hat sich Kakao als großes Thema ausgesucht. Wer weiß es ganz genau – vielleicht hat die Schweizer Schokolade hier eine Schlüsselrolle gespielt? Jedenfalls ist „cocoa“ ein höchst emotionales Thema für Ghanaer, denn irgendwie trauern Sie alle der einstigen Vorreiterrolle in Sachen Kakao- und Goldproduktion nach.

Eine MINDSET TOUR des DER TRENDBEOBACHTERs ist aber keine erlösende Hilfestellung, es geht um die Zukunftsfitness des Kontinentes. Und zum Auftakt um einen Vorzeigestaat, dem wohl erfolgreichsten in Westafrika. Gesprächspartner der Schweizer Politikerin war der Präsident selbst, und nur einen Tag danach hat er mal locker 10 Millionen USD für „die Jugend“ klar gemacht! unter der Überschrift „To grow business ventures“ wurde ein „National Entrepreneurship and Innovation Plan (NEIP)“ scharf geschalten. Respekt! Respekt auch für die klare Ansage, dass damit sein Ziel ist, “the most business friendly economy in Africa” aufzubauen. Globale Wettbewerbsfähigkeit mit der Jugend, mit 10 Millionen USD und fassbaren Worten.

Dankeschön dafür!

Wenn Mathias Haas dann die Daily Graphic – wichtigste Tageszeitung des Landes – weiter liest, so kommt sie erstaunlich offen und kritisch daher. Nicht nur ein Bericht, dass Ruanda (der dritte Stopp der AFRICAN MINDSET TOUR) laut „Human Rights Watch“ 37 belanglose Straftäter ermorden ließ, sondern eben auch selbstkritische Meldungen zu „road travel has become risky“. So kam Ghana letztes Jahr in 11 Monaten auf über 11.000 Unfälle mit fast 2.000 Toten und über 10.000 Verletzten! Und irgendwie ist Accra so, wie man sich als Deutscher „Afrika“ vorstellt. So arm und so reich. So unkompliziert, pragmatisch. So rückständig. Warum eine Fußgängerbrücke über die wichtigste Autobahn des Landes bauen, wenn man schlicht drüber laufen kann? Die LKWs, beladen mit Schiffscontainern vom „Tema Harbour“ (mittlerweile das wichtigste Drehkreuz in Westafrika!), hupen doch, wenn der Fußgänger bei 100km/h im Weg sein sollte.

Auch die Daily Graphic lässt berichten – vom ganz normalen Bürger.

Und gleichzeitig ist die Welt – auch in Afrika – eben etwas komplexer!

 

So schreibt die Zeitung von heute auch, dass im Ausland lebende Ghanaer die drittgrößte Quelle für Auslandsdevisen sind. Tatsächlich hat Ghana in 2010 2,12 Milliarden USD von Ghanaern erhalten, die zum Beispiel in den USA, den Niederlanden oder Deutschland leben. Diese Zahl übertrifft laut Finanzministerium lässig die Überweisungen für „International Aid“! Und ob Zufall oder nicht… von den bisherigen Interviews waren fast alle irgendwie „Vorzeige-Ghanaer“ in gemischten Familien (z.B. Mutter aus Ghana, Vater aus Italien) und/oder Ghanaer, die zurückkamen – eben aus den USA oder, oder, oder.

 

Und so ist schon das Lesen einer lokalen Zeitung die Reise wert.

 

Deutschland wird zum Vergleich bei Bildungsausgaben gebraucht, wilder und illegaler Bergbau wird massiv kritisiert und der „Special Focus“ liegt heute auf dem zweiten Stopp der Swiss Confederation. Die Außenstelle von HPW Fresh, einem Früchteproduzent, produziert weiter „schöne Bilder“ mit dem Wirtschaftsminister und „the Swiss President“. Warum auch nicht?!

Mathias Haas, der Redner und Moderator, ist hier Lernender und – in kleinen Schritten – macht dies durchaus Sinn. Klar, nicht immer ist die Sinnhaftigkeit glasklar und meist ist die Komplexität erdrückend; die Realität auch mal skurril. So wurde beispielsweise eine „fake“ US-Botschaft in Accra entlarvt (Quelle: the guardian, 04.12.16). Über 10 Jahre wurden hier illegale Visa ausgestellt, die ja auch irgendwie funktioniert haben müssen. 10 Jahre Visa und Geburtenzertifikate (etwa 6.000 USD!), und die Behörden haben weggeschaut. Ja, Korruption ist auch ein Teil der Realität und scheinbar ein ganz wesentlicher Teil der Zukunftsfitness!

Und ja, es gibt sie auch hier, die Hippster. Auf jeden Fall!

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und somit kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Da die Zukunft heute entschieden wird sucht Haas und sein Team – heute – Beweise und Entwicklungen, die die Zukunft massiv verändern. Keine Alltagsfliegen, keine kurzfristigen Moden: Trends & MegaTrends.

Der Zukunftsübersetzer Haas möcht sucht auch auf der AFRICAN MINDSET TOUR die „Normalität“ in Afrika, auch die Gewinner sind in seinem Fokus!

Die Ergebnisse gehen dann ein… in Vorträge, Moderationen,  Berichte und Veränderungsprozesse.

Mehr Informationen liegen unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

 

 

 

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Afrika = Vorbild!

MINDSET TOUR.

5. Juli 2017

Forschung in der oft unbekannten Welt.

Ready for take-off: Nicht mal mehr 11.000 Minuten, und der Flug in Richtung afrikanischer Kontinent hebt ab. Mit an Bord ist Mathias Haas in seiner Eigenschaft als DER TRENDBEOBACHTER. Denn wenn man die Welt verstehen will, dann muss man sie gesehen haben.

Neben provokanten Thesen, die mit jeder Arbeit des Redners und Moderators einhergehen, sind bei dieser großen Forschungsreise besonders viele Fragen im Gepäck, über die wir uns im allgemeinen Alltagstrott vielleicht gar keine Gedanken machen.

Einige Themen, auf die es Antworten zu finden gilt:

  • Wie wird DER TRENDBEOBACHTER. aufgenommen? Kommt der Zukunftsexperte doch mit offenen Augen und Ohren und ohne den Wunsch, gleich vor Ort etwas zu verändern… Gibt es Vorurteile und Skepsis, oder überwiegt die Offenheit?

 

  • Denken und leben Unternehmer in Afrika ihre Mission anders als in Europa?

 

  • Wie stark ist der chinesische Einfluss auf die dortige Wirtschaft tatsächlich?

 

  • Sind die afrikanischen Regionen Nachzügler oder teils vielleicht sogar schon Vorreiter in Sachen Digitalisierung?

 

  • Welche Offenheit gibt es in Bezug auf Veränderung – auch im Vergleich zu uns?

 

  • Wie schnell wird in Afrika der Nutzen neuer Ideen verstanden, und wie schnell verbreiten sich damit dann auch die neuen Geschäftsmodelle? Wessen Ideen funktionieren in diesem Zusammenhang  besser?

 

  • Wie offen wären wir Europäer denn überhaupt für afrikanische Ansätze und Denkweisen als Vorbild?

 

  • Hand auf’s Herz: Wie beurteilen wir aktuell Afrika? Ist es richtig, dass es da ein Imageproblem gibt? Sollten wir den Menschen dort nicht mehr zutrauen?

 

  • Wären Geschäftsmodelle vom südlichen Kontinent vielleicht auch in Europa marktfähig oder sogar erfolgreich?

 

  • Wird Afrika nicht nur zum Abnehmer, sondern vielleicht bald auch zum Lieferanten (und zwar nicht nur für Kaffee, Kakao und Mangos) oder zum zukunftigen Konkurrenten?

Darüber hinaus beschäftigt alle Kollegen im Hause TRENDBEOBACHTER. und sicher auch so manchen Kunden, welche spannenden Exponate das Trend-Trüffelschwein Haas mit zurück ins kalte Europa bringen wird.

Sicher hat jeder Leser seine ganz eigene Sicht auf Afrika, die dortige Wirtschaft und die Denkweisen nahe des Äquators. Stellen Sie diese Fragen und Ihre Sicht der Dinge doch einfach mal auf den Prüfstand und folgen Sie diesem Blog. Hier lesen Sie aus erster Hand, was die Interviewpartner vor Ort zu sagen haben.

Mathias Haas, der Vortragsredner, Moderator und Kosmopolit, steht als DER TRENDBEOBACHTER auf den Bühnen Europas. Er bringt mit seinen lebendigen und unterhaltsamen Vorträgen die Zukunft dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht wird: In die Unternehmen und Organisationen, die bei uns auch weiterhin für Wohlstand und Fortschritt sorgen wollen. Haas ist kein Zukunftsforscher – er ist sozusagen ein Jetzt-Forscher. MegaTrends kommen nicht über Nacht, und sie nehmen stets einen Anfang. Vielleicht nicht dort, wo man es erwartet – doch genau da setzt Mathias Haas an. Trends zu erkennen und auf dieser Basis Entscheidungen für eine erfolgreiche Zukunft zu treffen – dies ist das Angebot aus dem Hause TRENDBEOBACHTER. Und für alle, die einen Schritt weiter gehen möchten und an den Perspektiven der eigenen Organisation noch intensiver arbeiten möchten, bietet die PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit spannenden Methoden wie LEGOTM SERIOUS PLAYTM das optimale Portfolio.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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Die Kräuter aus dem Nichts…

MegaTrend.

22. Mai 2017

…oder – wie eine Zeitschrift neulich titelte – „Der Nasa-Garten für daheim“.

HAAS.Click&Grow1

Keine Angst, NASA – nicht NSA. Aber trotzdem, es mutet schon irgendwie surreal an, was uns die Macher von Click & Grow da auf die Fensterbank stellen. „Clean Design“ für etwas, was sonst eigentlich gar nicht so clean ist: Gärtnern.

Na, vielleicht nicht direkt Gärtnern, aber zumindest den Anbau von frischen Kräutern und (in den größeren Varianten) auch von Blumen, Salat und und und soll dieses handliche Plastikgerät zum Kinderspiel machen.

Das hat DER TRENDBEOBACHTER. natürlich sofort ausprobiert, denn im trendigen Stuttgarter Süden sind Grünflächen ebenso rar wie frische Luft. Und selbst gezogenes Grünzeug schmeckt einfach besser.

Wie funktionierts?

Auspacken, Wasser einfüllen, die Pflanzgefäße „entsichern“ und in die „Maschine“ stecken, Strom anschließen, beim Wachsen zusehen – das war’s.

Dahinter steckt technisch nichts Neues: Im Becherchen ist ein Wachstumssubstrat, wie es auch in der kommerziellen Pflanzenzucht verwendet wird. Die über dem Pflanzkasten angebrachte LED-Leuchte ist von der Wellenlänge des Lichts her bestens auf die Ansprüche der Pflanzen abgestimmt, und die Bodenkonstruktion des Behälters sorgt dafür, dass die einzelnen Pflanzgefäße stets gut bewässert sind.

Das Wasser reicht ziemlich lange, zumal zu Beginn – in der Keimphase – die Pflanzbehälter noch von einer Haube bedeckt sind, die das Gewächshaus simuliert.

Etwas Geduld, und voila: Basilikum, Petersilie, Dill oder eine der anderen 30 Sorten sprießen. Die Leuchte muß man dem Wachstum der Pflänzchen entsprechend nach oben ziehen – und irgendwann kann man dann ernten.

Und ja, der MegaTrend wächst - mit Beleuchtung.

Und ja, der MegaTrend wächst – mit Beleuchtung.

So weit, so unspektakulär. Dem aufmerksamen Leser ist aber sicher nicht entgangen, dass da nicht nur Grow, sondern auch Click stand. Wie so gut wie alle Dinge heutzutage hat auch der Pflanzkasten eine App. Nicht, dass die irgendwie mit dem Gerät oder den Pflänzchen interagieren würde. Sie gibt dem Hobbygärtner lediglich Tipps, wie man mit den verschiedenen Kräutern so umgeht. Sprich, das ist nicht so ganz innovativ.

Allerdings innovativ ist, dass der Anbau von Blumen und Kräutern oder sogar Gemüse (bei den Indoor Farms) nicht mehr wirklich mit Dreck einhergeht. Nahezu steril, verblüffend einfach und so gut wie ohne Nachdenken wächst zuhause, was man sonst nur aus dem Garten (mit Bücken beim Anbau und bei der Ernte) oder auf dem Markt bekam.

Natürlich hat so viel Komfort seinen Preis. Und klar ist auch, dass nicht jedes Land zu einem boomenden Markt für solch ein Produkt wird. Doch gerade an Stellen, wo z.B. beim Wohnumfeld der Bezug zur Natur abhanden kam, bei Menschen, denen Gärtnern zu mühsam ist oder für all jene, die sich gern auch mal mit einem besonderen Extra im trauten Heim schmücken, sind die Click & Grow Gardens oder Farms ein nettes Accessoire.

Dem TRENDBEOBACHTER. ist ja die echte Natur lieber – und gleichwohl nimmt der Redner und Moderator, der lieber im Hier & Jetzt arbeitet, die Veränderungen auf und gibt sie weiter. Neue Techniken beflügeln Ideen für neue Produkte, schaffen Begehrlichkeiten und vielleicht sogar Märkte. Hier sieht das Team um Mathias Haas, der eben kein herkömmlicher Trendforscher ist, genauer hin. Die Exponate für seine Vorträge werden auf Herz und Nieren geprüft – und manchmal kann man sogar davon kosten.

Erfahren Sie unter www.trendbeobachter.de mehr über die Arbeit des Mannes, der Unternehmen zukunftsfit macht und der mit seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. dafür sorgt, dass sie es auch bleiben (Infos unter www.play-serious.org).

Bald bricht er übrigens zur Forschungsreise nach Afrika auf – und wenn er dort andere, moderne Pflanzsysteme findet, dann erfahren Sie es hier als erstes!

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Cyborgs! Milliarden davon.

MegaTrend.

26. April 2017

Mathias Haas, Trendexperte und Redner im Bereich MegaTrends – bekannt als DER TRENDBEOBACHTER. – ist ja bekanntlich Mitglied im Cyborg e.V. – mehr dazu in einem etwas älteren Eintrag hier in diesem Blog.

Zwar ist noch immer kein Implantat, kein Hightech-Upgrade in seinem Körper gelandet – und doch verfolgt er aufmerksam, was sich an dieser Front tut. Und es tut sich so einiges, denn während die Technologie Fortschritte macht, entwickeln sich im gleichen Umfang neue Geschäftsideen genau zu diesem Thema.

Am MIT wurde zum Beispiel mit der DuoSkin eine hauchdünne Folie zum Aufbringen auf den Körper entwickelt, mit der sich allerlei Dinge (zum Beispiel das Smartphone) steuern lassen. Dabei handelt es sich in erster Linie um ein Interface, eine Schnittstelle zwischen uns als Mensch und einem technischen Gerät. Bei Bedarf ist diese Erfindung auch in der Lage, Befehle zu empfangen und so zum Beispiel die Körpertemperatur oder den Erregungszustand ihres Trägers anzuzeigen. Natürlich lassen sich solche Folien auch als autarke Kommunikations-Schnittstellen verwenden – wie beispielsweise als NFC-Chip. Bezahlen und Türöffnen mit dem goldenen Tattoo, sozusagen.

Hier ist das Ganze noch vergleichsweise simpel: Mithilfe von Blattgold und außen am Körper angebracht sind diese Folien momentan am ehesten der Kategorie Fashion zuzurechnen. So sagt auch eine der beteiligten MIT-Mitarbeiterinnen „There is no greater fashion statement than beeing able to change how your skin looks.“

Und doch: Körpermodifikation mittels Technologie.

Fast schon konsequent mutet es da an, wenn Cyborg Nest, ein Unternehmen für Biohacking, einen quasi-implantierbaren Kompass anbietet. Stehst Du nach Norden gerichtet, vibriert er. Irgendwann lernt das Gehirn, sich darüber zu orientieren. Man fragt sich zwar, was passiert, wenn der Körper das dann gelernt hat, es aber die USB-Schnittstelle, die man um Aufladen des an zwei Brustpiercings befestigten Stücks „Sinneserweiterung“ braucht, nicht mehr gibt. Aber das scheint nebensächlich: Gemäß der Zeitschrift Vice haben bereits Hunderte Menschen einen solchen Kompass bestellt.

Noch einen Schritt weiter geht der durch Elektroautos, kommerzielle Raumfahrt und seit neuestem auch durch Nahverkehrskonzepte bekannte Milliardär Elon Musk: Seine Vision ist eine technische Schnittstelle zum menschlichen Gehirn, die es erlaubt, den Inhalt eines solchen ohne dem Umweg phonetischer Sprache einem Gegenüber zu vermitteln. Anstöpseln und die Gedanken beispielsweise seinem Gegenüber direkt uploaden. Oder natürlich auf Facebook stellen. Gedacht ist das zwar zunächst als Unterstützung in Fällen von Lähmungen, Hirnerkrankungen etc. Doch was, wenn die Sache funktioniert? Kann sich Mensch dann direkt an IBM Watson anschließen lassen und braucht nicht mehr selbst zu denken (und füttert gleichzeitig Watson noch mit seinem Wissen)?

Und hier sind wir dann auch beim Kern dieses Themenkomplexes angelangt:

Irgendwann wird das ein Markt.

Denn wie schon gesagt: Umfassendere technische Möglichkeiten ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Und irgendwann steigen die richtig großen Player in dieses Geschäft ein.

Was bei aktiven Bioimplantaten im Medizinsektor noch vergleichsweise einfach vorstellbar ist: Zum Beispiel ein hormonregulierendes Implantat eines großen Pharmakonzerns, mit dem sich über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinweg präzise steuern lässt, ob Frau schwanger werden kann oder nicht.

Interessanter wird das aber, wenn wir daran denken, was fachfremde Global Player – zum Beispiel aus dem Bereich der IT – daraus machen würden. Autos von IT Konzernen wie Google sind heute ja auch kein Science Fiction mehr.

Entwicklungskompetenz ist vorhanden – denken wir nur an Googles Kontaktlinse, mit der sich der Blutzuckerspiegel messen lässt. Und selbst bei der DuoSkin war Microsoft Research beteiligt. Vorstellbar ist vieles – von der Kontaktlinse, in die uns Google direkt Werbung einspielt (es gibt Unternehmen, die an der „Bildschirm-Kontaktlinse“ arbeiten) bis hin zum Intel-Chip, der in Kooperation mit der MS-Software im Auto dazu beiträgt, das der Chipträger sich um nichts mehr kümmern muss und trotzdem sicher am gewünschten Ziel ankommt.

Wenn Amazon einen implantierbaren Chip anbietet, der mit Unterstützung des Gehirn-Interfaces von Elon Musk automatisch die Dinge bestellt, an die wir gerade denken, dann ist die Ära des totalen Komforts (und des totalen Konsums) gekommen. Nur der Gedanke „Wäre es nicht schön einen XY zu haben?“ – und 1 Stunde später liefert die Amazon-Drohne Ihnen das XY. Nein, nicht nach Hause, sondern dahin, wo Sie gerade sind. Das hat der implantierte Kompass gleich mitgesendet.

Wer meldet sich freiwillig? Auch Haas ist noch nicht "gechipt", noch nicht?!

Wer meldet sich freiwillig? Auch Haas ist noch nicht „gechipt“, noch nicht?!

DER TRENDBEOBACHTER. arbeitet im Hier & Jetzt. Die Quintessenz seiner Erkenntnisse öffnet die Augen, regt zum Nachdenken an und führt die Zuhörer seiner Vorträge und Keynotes in die Zukunft.

Dabei ist Haas kein Zukunftsforscher oder Trendforscher. Denn genau wie in den Workshops, die die von ihm geleitete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchführt, möchte er Hilfestellung geben für Unternehmen und Organisationen, um die Herausforderungen der nächsten ein bis 3 Jahre gut zu meistern.

Und doch wagt er hier und heute eine mutige Prognose für die Zukunft: Mindestens einer der großen globalen IT-Player wird in die Entwicklung und profitable Nutzung von Bioimplantaten einsteigen. Welche Stoßrichtung das Ganze dann annimmt, bleibt abzuwarten. Natürlich, hier spielt auch der Akzeptanzgedanke eine entscheidende Rolle – denn was ist näher an uns als etwas IN unserem Körper. Doch mit dem richtigen Mechanismus lauert auch hier ein riesiges Kundenpotential – so, wie zu Beginn der Geschäftstätigkeit von Google, Amazon & Co.

Mathias Haas bleibt gespannt – und hält sich sicherheitshalber ein paar Stückchen Gewebe frei.

 

Mehr zum Keynote-Speaker, Redner und Wandlungshelfer Mathias Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY agiert, liegt hier: www.play-serious.org

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Wir können (bzw. wollen) es nicht mehr hören…

MegaTrend.

21. April 2017

…doch wer nicht hören will, muss fühlen!

So hieß es früher, wenn man den Hintern versohlt bekam, nachdem man eben den Eltern nicht zugehört und dann das Gegenteil von dem getan hatte, was Muttern für richtig hielt.

Kann heute nicht mehr passieren? Wenn Sie sich da mal nicht irren, lieber Leser. Natürlich kriegt das Kind es 21. Jahrhunderts die eine oder andere Backpfeife weniger, aber das Grundprinzip, das dahinter steckt, das gibt es noch.

Nun, im Grunde geht es aber um etwas anderes: Etwas nicht mehr hören zu wollen. In Zeiten wie diesen, in denen eine so große Vielzahl an Medienkanälen all jenes – tausendfach kopiert – verbreitet, was irgendwann mal ein Einzelner gesagt hat, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn nicht nur einzelne Menschen etwas gesagt haben, sondern mehrere. Und dann auch noch unabhängig voneinander.

Erinnern Sie sich an das Wort „Nachhaltigkeit“? Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da gab es quasi nur noch nachhaltige Dinge: Von der Konferenz über das Automobil bis hin zum Mittagstisch war alles nachhaltig. Und traf im Regelfall – mit Ausnahme des Mittagstischs – sowas von nicht zu. Aber es wurde eine neue Sau durch’s Dorf getrieben, mit der sich so allerlei langweiliges Zeug plötzlich ziemlich en vogue verpacken ließ.

Dabei ist Nachhaltigkeit nichts Schlechtes, jedenfalls meist nicht und erst recht dann nicht, wenn man nicht nur drüber schreibt bzw. den Terminus irgendwo drauf klebt. Schließlich ging und geht es um einen Trend, der sich durchsetzen soll. Nur kommt das eben nicht vom Reden.

Wenn dann – wie eben im Falle der Nachhaltigkeit – von einigen Ausreißern abgesehen einige wenige Dinge übrig bleiben, die wirklich nachhaltig geworden sind, dann braucht man etwas Neues.

Die neuen Buzzwords sind auch schon in jeder Zeitung zu finden: „Digitalisierung“, und damit gern verbunden auch „Disruption“ bzw. „Disruptive Geschäftsmodelle“.

Buzzwords olè?!

Na klar, es gibt sie, die Digitalisierung. Auch wenn unsere jüngeren Generationen mit dem Wort schon wieder nichts mehr anfangen können, weil sie ja „analog“ nicht mehr kennen.

Und ja, es gibt auch disruptive Geschäftsmodelle – gemacht von Unternehmen, die sich die heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge weidlich zunutze und durch komplette Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen den etablierten Playern das Leben schwer machen.

Beides haben wir erkannt – und reagieren?

Indem wir drüber sprechen. Wir reagieren nicht damit, mehr Wagniskapital bereit zu stellen. Wir reagieren nicht damit festzustellen, was die denn besser machen als wir selbst. Wir reagieren ebenso selten damit zu ergründen, wie es denn sein kann, dass der Kunde plötzlich so auf „Das Neue“ abfährt, wo doch unsere Produkte so gut sind.

Wir hören und lesen jede Woche die bösen D-Wörter – und ja, auch in den Vorträgen des TRENDBEOBACHTERS kommen sie immer wieder vor. Doch der will als Quintessenz verstanden wissen, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt. Ein Mittel zum Zweck. Ein Möglichmacher.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus - er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus – er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

 

Und es gibt Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen – meistens sind es die Wettbewerber.

Es geht also nicht um das Wort mit D, sondern die damit verbundene Denkweise. Sonst: Siehe Eingangssatz.

Denn es kommt eben nicht nur darauf an, irgendwo den Aufkleber „Digital“ oder „Jetzt neu mit App.“ draufzukleben. Es kommt darauf an, sich auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten tatsächlich einzulassen. In neuen Geschäftsmodellen zu denken. Zuzulassen, dass es Veränderungen gibt und zu erkennen, dass man vom „Guten Namen“ eben doch nicht ewig leben kann. Das sind die Kernelemente, die uns jener neue Trend beschert.

Natürlich muss nicht jeder gleich einen neuen Hyperloop erfinden oder mit Heißluftballons das Internet nach Afrika bringen. Eine Nummer kleiner tut’s auch – wenn wir nicht nur drüber sprechen, sondern es anpacken.

haasMathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er hält Vorträge zum Thema MegaTrends und beobachtet genau, wie sich unsere aktuelle Welt verändert. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen stellt der Redner allen zur Verfügung – den Zuhörern in der Keynote genauso wie auch in Workshops zum Thema Veränderung, die durch die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchgeführt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf den nächsten 20 Jahren, denn Haas ist kein Zukunftsforscher.  Er ist Augenöffner und Wandlungshelfer. Damit niemand sagen kann, er hätte es nicht kommen sehen.

Mehr zum „D-Wort“ liegt in diesem Blog – zur Trendbeobachtung, zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr für Entscheider, die Kraft auf die Strasse bekommen möchten liegt genau hier: www.play-serious.org

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AFRICAN MINDSET TOUR: Thesencheck.

MINDSET TOUR.

22. März 2017

Auch 2017 hat Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – wieder seine alljährlichen Thesen veröffentlicht. Als Richtschnur für seine eigene Arbeit, aber auch als Denkanstoß für all jene, die sich für die Zukunft interessieren. Natürlich, kontroverse Diskussionen sind erwünscht – denn jeder blickt ja doch irgendwie anders in die Zukunft.

Bei seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent will Haas natürlich auch die Probe auf’s Exempel machen: Halten die Thesen? Hier eine Auswahl mit den Fragestellungen, die sich dazu ergeben:

I.
Persönliche Beziehungen sind umständlich. Viele Menschen wollen keine mehr – es gibt ja die elektronischen Pendants. >> Inwieweit verändert sich das Verhalten gerade auch in solch eher traditionellen Kulturen wird in Afrika?

II.
Viele Menschen werden eher Zugang zu neuen Technologien als zu sauberem Trinkwasser haben. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer werden aufrüsten – diese Chance (= Abkürzungen) nutzen sie! >> Hier gilt es, Beispiele zu finden.

III.
Unser Informationstunnel wird mächtig ausgebaut – bis zur automatischen Shopping List mit Kauf-mich-Button. Intelligente Technologie kann (scheinbar) unterscheiden zwischen wichtigen und richtigen Nachrichten. Die „Schnäppchenjäger“ (= wir) nehmen das Info-Fast-Food gerne an. >> Inwieweit sind hier die Konzerne auch schon dabei, den „unwissenden“ Newbies in Sachen Konsum und Wirtschaft ihre Wahrheit als die einzige anzubieten?

IV.
Daten zu produzieren ist kein Aufwand. Im Gegenteil: Es spart Energie, wenn wir unseren Daten freien Lauf lassen. >> Wird in der Weitergabe und Nutzung von Daten eine Gefahr gesehen? Verstehen die Menschen dort überhaupt, was damit gemeint ist? Falls nein, ist die Antwort auf die erste Frage auch Nein.

V.
IT-Profis werden der Wissenschaft nicht (mehr) zur Verfügung stehen – Digitalkonzerne sind heute cool und lukrativ. Neutrale Wissenschaft war gestern, heute regelt sich Kompetenz durch Datenschatz und Super-Computer. >> Ist der afrikanische Wissenschaftler der universitäre Forscher der Zukunft? Nicht sexy genug für die Googles der Welt, aber wenigstens verfügbar?

VI.
Smarte Mobilitätslösungen werden durch Mehrkonsum absorbiert – insbesondere im Gütertransport. >> Lässt sich zeigen, ob durch moderne Marktwirtschaft dort der Verkehr zunimmt oder ob smarte Lösungen vielleicht sogar diese Zunahme unterbinden?

VII.
Die Gesellschaft sollte Technologie, Software und Plattformen besitzen! Doch Google, Facebook und Co. werden grundlegende Infrastrukturen kontrollieren. Vom Unterseekabel bis zum Heiß-luft-Ballon. Welche „Netzneutralität“ ist erstrebenswerter – die des Silicon Valleys oder eines Diktators? >> Welches Land (z.B. China) betreibt die beste (bzw. die einzige vorhandene) Infrastruktur in den afrikanischen Ländern und welche Einstellung der Menschen hat das zur Folge?

VIII.
In Sachen Aufmerksamkeit werden die Start-ups den KMUs den Hahn abdrehen. Heute machen Eltern ihren Kindern das Unternehmertum mies, es gibt kaum Parkbanken mit Steckdosen und dennoch strebt jedes Dorf nach einem accelerator. Also werden die seltenen Exemplare gefeiert, was das Zeug hält! >> Wie steht es um den Level of Entrepreneurship in Afrika, und wie denkt der Rest der Bevölkerung dazu?

IX.
Start-ups sind international statt national, städtisch und selten ländlich, mehrdimensional statt einförmig. Junge Unternehmen mit wirklich guten Ideen existieren scheinbar nur in der Digitalisierung. Für wirklich wichtige Probleme gibt es kein Risikokapital. >> In Afrika vermutlich noch weniger, oder?

X.
„Climate Policies“ sind ein Risikofaktor für Investoren. Der Kampf wird enorm – zwischen Rettung des Planeten und monetärem Geschäftsmodell. Money, money, money?! >> Findet Klimadenken auch in Afrika (vielleicht sogar flächendeckend) statt und sind die Geschäftsmodelle bereits darauf ausgerichtet?

 Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und nicht irgendein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforschung.

Zur Definition von Trendbeobachtung gehört es eben auch, sich ein eigenes Bild zu machen. So ist die AFRICAN MINDSET TOUR „nur“ eine weitere Etappe sich selbst ein Bild zu machen. Diese MINDSET TOUR ist eine Lernreise und kein Produkt von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

Schlussendlich bieten wir aber durchaus „Unternehmenslernreisen“ an. Mehr dazu per Telefon und via www.trendbeobachter.de

P.S.
Natürlich wird auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. davon profitieren. Mehr zu dieser „Transfer-Einheit“ liegt unter www.play-serious.org

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Mit der Datenschutzkeule fett auf die Rübe.

Exponate

6. März 2017

Niedlich, die kleine Cayla. DER TRENDBEOBACHTER. ist mit ihr verreist, hatte sie auf Vorträgen als Exponat dabei – und neulich durfte sie sogar in einem kleinen Videoclip des Redners und Trendexperten mitspielen.

Sie kennen Cayla noch nicht? Dann müssen Sie sich beeilen – denn diese clevere Puppe ist böse und soll deshalb aussterben! Nicht aus sich heraus, aber mittelbar… irgendwie.

Das blonde Spielzeug, das sich mit dem Internet verbindet und auf diese Art und Weise mit dem Kind sprechen, Fragen beantworten oder Spiele spielen kann, wurde unlängst verboten.

Genau, verboten.

Nicht etwa, dass sich unsere lieben Kleinen von Cayla lustvolle Geschichten aus dem zwischenmenschlichen Bereich vorlesen lassen oder Drogen frei Haus bestellen können. Und auch, was die Schadstoffe in der äußeren Hülle angeht, ist die Puppe vermutlich eher harmlos.

Wenn Sie sich nun fragen, wieso die Eigentümer der Puppen trotzdem aufgefordert werden, diese zu vernichten, so kommt hier die Lösung:

Das Ding ist eine Datenschleuder, eine Überwachungsmaschine, eine Wanze im Kinderzimmer. Die Kollegen um Erich Mielke hätten seinerzeit großen Spaß an der kleinen Freundin gehabt, denn ihre Verbindung ist alles andere als sicher. In ihrer Reichweite – wohl selbst durch Wände hindurch – kann sich quasi jeder mit ihr verbinden und alsdann lauschen, was im Kinderzimmer denn so los ist. Oder aber – mit etwas Geschick – Cayla auch entsprechende Informationen aufsagen lassen. Gegebenenfalls auch nicht zum Wohle des Kindes.

Genau wie ihr männlicher Bruder i-Que plaudert(e) Cayla übrigens nicht nur mit ihren Besitzern, sondern hinterlassen die Gespräche im Klartext auch gleich noch auf den Servern des Herstellers. Der wiederum nutzt sie zur Weiterentwicklung der Spracherkennung, auch Dritte sollen involviert sein. Das macht „Hello Barbie“ Hersteller Mattel zwar auch so, aber wenigstens sind die Daten da verschlüsselt, und auch die Puppe selbst kann man nicht so einfach zum Abhören gebrauchen.

Und so begab es sich, dass die Bundesnetzagentur Cayla mit Familie auf den Scheiterhaufen wünschte: Eltern sollen die Puppe vernichten. So weit, so deutsch.

Woanders hätte man vermutlich empfohlen, die Batterien raus zu nehmen und das Kind dann weiter mit dem 100-Euro-Püppchen spielen zu lassen. Es antwortet dann zwar nicht mehr – aber eigentlich ist das für die Entwicklung der kindlichen Phantasie auch gar nicht nötig. Auch wenn die Eltern beim Kauf vielleicht etwas anderes dachten.

In der Exponate-Ausstellung im Hause TRENDBEOBACHTER. bleibt Cayla dennoch willkommen. Ausgeschaltet, natürlich.

HAAS.TrendKurator1Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – erforscht die Veränderungen unserer Welt im Hier und Jetzt. Er ist kein Trendforscher, sondern Beobachter. In seinen Vorträgen liefert der Redner Beweise für Veränderungen, die häufig im Alltagsgeschäft verborgen bleiben und die doch unsere Welt nachhaltig prägen.

Und er bleibt dran, er hinterfragt und fügt zusammen. Seine lebendigen Reden werden unterstützt von unentdeckten Exponaten und einem Netzwerk von Experten, die immer wieder neuen Input und Kalibrierung liefern

Mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. sorgen Mathias Haas und seine Moderatoren darüber hinaus dafür, dass in jeder Organisation starke, zukunftsfitte Mitarbeiter die Regel werden.

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10 Jahre LEGO® SERIOUS PLAY®.

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

20. Februar 2017

“10 Jahre bist Du schon? – Mensch, bist Du groß geworden!”

Diesen Satz kennt man ja, wenn man Kinder hat. Und irgendwie ist ja auch was dran an der Sache mit dem Wachstum.

2007 begann Mathias Haas – damals schon als Redner und Berater in der deutschen Unternehmenslandschaft bekannt – (wieder) damit, mit LEGO®-Steinen zu spielen. Nur dieses Mal viel ernsthafter als je zuvor.

Dieses Pressebild von LEGO SERIOUS PLAY... sogar > 10 Jahre alt.

Dieses Pressebild von LEGO SERIOUS PLAY… sogar > 10 Jahre alt.

Mit der damaligen Ausbildung zum zertifizierten LEGO® SERIOUS PLAY® – Professional wurde der Grundstein für den erfolgreichen Einsatz der Methodik durch Mathias Haas gelegt.

Heute, 3.000 Workshop-Teilnehmer später, kann man sagen: Der Invest in die Ausbildung hat sich gelohnt! Und zwar vor allem für die Unternehmen und Organisationen, die bei den von Haas & seinem Team durchgeführten Veranstaltungen endlich eine Workshopmethode anhand bekamen, welche sowohl eine intensive Mitwirkung der Gäste, Spaß am Workshop als auch nachhaltig wirkende Ergebnisse produziert.

Vom kleinen 3-Mann-Seminar bis hin zu Tagungen mit mehreren Hundert Gästen kamen die zahlreichen LSP-Sets zum Einsatz, die im Lager der vor einiger Zeit von Mathias Haas eigens gegründeten PLAY SERIOUS AKADEMIE. bereit stehen.

Selbstverständlich beschränkt sich das geographische Einsatzgebiet nicht auf Deutschland – denn das „Denken mit den Händen“ (so der Slogan der PLAY SERIOUS AKADEMIE.) funktioniert hervorragend in allen Sprachen – natürlich auch übergreifend. Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern an einem Tisch sind kein Problem.

Und weil das Moderatoren-Team der Akademie neben ihrem eigentlichen Fachgebiet und ihrem Vorwissen auch bei den Sprachen sehr heterogen aufgestellt ist, konnten auch Gäste in den Niederlanden, der Schweiz, Großbritannien, Österreich und Luxemburg von der innovativen und spannenden Workshop Methode LSP profitieren. Auf Deutsch, Englisch und sogar Französisch.

Apropos…verschiedene Veranstaltungsorte – auch keine nennenswerte Hürde! So sind zwar in Ägypten die LEGO-Wannen – durch die enorme Hitze – verformt worden, in der Schweiz haben wir Mehrfach mit dem Zoll kooperiert und in Spanien nicht selten das übliche DHL-Tracking vermisst. Und ja, in Deutschland wurden LSP-Sets auch schon abgelehnt, da diese physisch nicht durch die Sicherheitsschleusen des Finanzanbieters gepasst haben.

In den letzten 10 Jahren wurden viele komplexe Probleme gelöst, neue Geschäftsmodelle entwickelt, Teams zusammengeschweißt. Menschen bekamen eine neue Sicht auf ihre Arbeit und die ihrer Kollegen, es ist Verständnis entstanden bei Vorgesetzten und Mitarbeitern. Es wurde gebaut, gelacht, beschrieben – es wurde gedacht, angepasst und modelliert.

Dabei hat sich sehr oft herausgestellt, wo das wahre Potential einer Organisation liegt: In ihr selbst!

Mit dem durch die LSP Methodik offenbarten Wissen und der Kreativität, die diesem moderierten Prozess innewohnt, wurden Ergebnisse erzielt, die von teuren Unternehmensberatungen nicht besser hätten formuliert werden können.

Das Schöne daran: Jeder einzelne Mitarbeiter hat an diesem Ergebnis mitgewirkt – so kommt die Kraft wirklich auf die Straße!

10 Jahre – aber die PLAY SERIOUS AKADEMIE. behält den Schwung. Stillstand bedeutet Rückschritt, und so gibt es neben LEGO® SERIOUS PLAY® noch diverse andere Moderationsmethoden aus dem Hause Haas. Auf Wunsch lassen sich die Techniken kombinieren – für wirkungsvolle und nachhaltige Workshops, Tagungen und Veranstaltungen.

Und weil Mathias Haas findet, dass Wissen sich auch verbreiten sollte, bietet die PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Moderatorenausbildungen an. Hier lernen Trainer und Moderatoren, Unternehmensberater und Marktforscher, aber auch Führungskräfte oder Personalentwickler in offenen Kursen oder auch bei inhouse-Schulungen, wie die Methodik funktioniert und wie man sie sinnvoll einsetzt.

Die LEGO-Methode - offensichtlich Bauwerke von Erwachsenen

Die LEGO-Methode – offensichtlich Bauwerke von Erwachsenen

Wer mehr erfahren möchte über die Möglichkeiten von LEGO® SERIOUS PLAY® , der schaut am besten gleich auf www.play-serious.org.

Wer jetzt aber sagt: Das will ich auch machen, der kann seinen Kurs zum zum „Trained LSP Facilitator (LEGO® SERIOUS PLAY® ), PSA“ gleich hier buchen: https://www.eventbrite.de/o/play-serious-akademie-mathias-haas-8135099850

In diesem Sinne: Let’s play!

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Klappe, die Dritte: Auftakt zur AFRICAN MINDSET TOUR.

MINDSET TOUR.

14. Februar 2017

Es ist bald wieder soweit: Kein halbes Jahr mehr, und DER TRENDBEOBACHTER. reist wieder in die Zukunft!

Nach den Forschungsreisen in die asiatischen Megacities und ins Silicon Valley folgt im Sommer 2017 nun die AFRICAN MINDSET TOUR: Für seinen „Realitäts-Check“ besucht Mathias Haas als TRENDBEOBACHTER. den afrikanischen Kontinent.

Die zentrale These dabei:
Afrika ist nicht mehr (nur) hilfsbedürftig,
diese Menschen muss man nicht mehr (nur) retten!

Der Redner und Berater begibt sich auf die Suche nach der Realität vor Ort. 5 Wochen, 5 Welten mit je 5 Interviews. Als DER TRENDBEOBACHTER. sucht er die Zukunft auch dort, wo man sie vielleicht gar nicht vermuten würde.

Was ist in diesen Märkten „normal“? Was denken die Menschen dort? Wie gehen sie mit Veränderung um? Wie gehen Entwicklungen weiter? Auf welchen Gebieten ist Afrika ganz vorne? Was können wir von dortigen Machern lernen? Diese und andere Fragen hat Mathias Haas im Gepäck, um in Afrika Antworten zu finden.

DER TRENDBEOBACHTER. auf „Fortbildungsreise“.

Mathias Haas taucht jede Woche in eine andere Welt ab – es geht in die Tiefen der afrikanischen Lebenseigenschaften, hinauf in die Innovationsgalaxien der aufstrebenden Unternehmen vor Ort. Dabei liegen ihm 5 Dinge besonders am Herzen:

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. lebt mit!

Nur wer vor Ort ist und „mit erlebt“, wird MegaTrends vollständig nachvollziehen können. Deshalb taucht DER TRENDBEOBACHTER. tief ein: Übernachtung mit Airbnb fördert Insiderwissen, durch UBER (z.B. in Kenia) werden unentdeckte Plätze sichtbar und Kooperationspartner vor Ort helfen bei einer flächendeckenden TRENDBEOBACHTUNG.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hört zu!

Mindestens 25 Interviews mit spannenden und innovativen Köpfen, Denkern und Lenkern. Eine umfangreiche, analytische und dokumentierte TRENDBEOBACHTUNG durch Kontakte vor Ort. DER TRENDBEOBACHTER. analysiert branchenübergreifend und lässt sich nicht auf einzelne begrenzen.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. wirbelt mit!

Das „M-PESA“-Phänomen: Bargeldlose Geldtransfers über Mobiltelefone. Mit diesem System von Safaricom und dem Kommunikationsunternehmen Vodafone hat Kenia bereits seit 2007 die Nase vorn und weiß, wie der Hase läuft. Außerdem: Start-ups, die mit innovativen Ideen Branchen weltweit aufwirbeln.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. denkt „GROSS“!

Egal ob Konzern oder Start-up… Mathias Haas regt zum „GROSS“ denken an! Auf der Suche nach den Erfolgsformeln der Zukunft und der Fragestellung: Wie heißen die Antworten für Europa, Deutschland und Berlin? Welche Rolle spielen dabei beispielsweise chinesische Investoren?

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hinterlässt Spuren!

Das „Sharing“-Prinzip: Neben all dem Input liefert DER TRENDBEOBACHTER. Output! Diesmal mit im Gepäck: LEGO®-Steine. Für anregende LEGO® SERIOUS PLAY® Sessions. Unter dem Motto „Gegenseitig voneinander lernen“ bittet die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum spielerischen Gedankenaustausch.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Wer jetzt schon neugierig ist, der kann sogar noch mitmachen:

Lassen Sie Ihre eigenen Produktideen, Innovationsansätze oder Recherche-Aufträge direkt vor Ort exklusiv vom TRENDBEOBACHTER. auf Zukunftsfitness überprüfen und bewerten!

Und natürlich freut sich Mathias Haas auch über Unterstützung: Teilen Sie Ihr Wissen! Wertvolle Afrika-Tipps und zukunftsfitte Kontakte vor Ort sind herzlich willkommen!

Mathias Haas bringt die Zukunft dorthin, wo sie für Sie eine Rolle spielt. Dafür natürlich werden auch auf dieser Lernreise Exponate für Ihre nächste Veranstaltung gesammelt – von der Quelle der Zukunft direkt in Ihre Organisation. Denn Haas ist eben kein herkömmlicher Trendforscher oder Zukunftsforscher. Er ist Beobachter, er setzt die Einzelteile zu einem Bild zusammen – und dieses Bild nutzt allen, die seine Vorträge hören. Er regt an, inspiriert und fordert zum selber Denken auf. Natürlich kommt auf Wunsch die Kraft auch auf die Straße: Hier steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE. bereit, mit Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® zu unterstützen.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

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Gegentrend? Danke, Elon!

MegaTrend.

2. Februar 2017

Tesla und der Gründer Elon Musk waren starke Vorbilder – für Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. Auf vielen Bühnen hat der Redner von der irren Geschwindigkeit und dem Aufstieg des Elektroautobauers berichtet, doch jetzt muss die Berichterstattung auch komplett sein!

Mathias Haas ist mega-enttäuscht.

Mit einer solchen Mütze lässt sich großartig(es) Geld einsammeln.

Mit einer solchen Mütze lässt sich großartig(es) Geld einsammeln.

Natürlich, die Welt hat sich verändert – vor und nach Donald Trump. Und in diesem Sog schwimmt die gefeierte Unternehmerikone mit. Elon Musk ist im Beraterstab des neuen US-Präsidenten. Hat er sich da eingekauft? Er hat zumindest ein Geschenk mitgebracht!

MAKE AMERICA GREAT AGAIN.

Mittlerweile ist die Großwetterlage durch den Mixer gegangen und der Macher aus Kalifornien spielt die neuen Regeln großartig! Der neue Kurs ist klar, die Chance für Tesla (noch mehr) gefördert zu werden sind riesig, und so handelt das vertraute Vorbild von Haas nur konsequent: Das Manager Magazin schreibt am 27.01.17 von einem zurückgezogenen 100 Millionen Auftrag, ursprünglich platziert beim deutschen Automobilzulieferer SHW.

Dabei fing alles so… Die Pressemitteilung der Schwaben las sich im September so großartig!
„SHW AG: First major order from world’s leading manufacturer of fully electric vehicles“

Dieser Auftrag hatte „Lifetime sales: approx. 100 Millionen EUR“… bei 1.250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 463 Millionen EUR (Jahr 2015).

Und jetzt… nun ja, AMERICA FIRST!
Haltung bewahren? Nichts für Elon.

Wer denn außer Elon Musk – als der Gründer von Tesla – hätte es leichter gehabt, sich selbst treu zu bleiben? Warum so ein schwäbisches Bauernopfer? Warum einen Zulieferer „hops gehen lassen“, der jetzt vermutlich mächtig entlassen muss?

Selbst Christo zeigt eine Alternative auf.

Dabei hätte es Auswege gegeben! Schauen wir den Verhüllungskünstler Christo an. Er arbeitet seit 20 Jahren am Projekt „Over The River“, einer Installation über dem Arkansas River. Und jetzt, jetzt sagt er (lt. art DAS KUNSTMAGAZIN, 26.01.17): „Hier ist die US-Bundesregierung unser Vermieter. Sie besitzt das Land. Ich kann kein Projekt machen, das diesem Vermieter zugutekommt“. Well, Mr. President, das ist doch mal Klartext – verständlicher Klartext! Respekt. Zumal der Künstler bereits rund 15 Millionen Dollar eigene Mittel investiert hat.

Mr Musk, Sie hätten es leichter gehabt. Bei Tesla wären es überwiegend Steuergelder gewesen… aber, und so selbstkritisch will Mathias Haas sein, vielleicht ist es genau der Grund, warum der Tesla-Chef jetzt so kooperativ ist. Well, the truth will be told – soon.

Ja, Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und er macht sich Sorgen, zum Beispiel um Automobilzulieferer in Deutschland. Zumal die Elektromobilität viele Opfer bringen wird – hoffentlich nicht aus Aalen. Es wäre schade drum… um die Tüftler aus der Nachbarschaft. Vielleicht also doch chinesische Autobauer beliefern? Diese sind bekanntlich auch nicht schlecht dabei in der nächsten Mobilitätsrunde.

So oder so, es war die Berichterstattung wert, denn tatsächlich ist Mathias Haas von Elon schwer enttäuscht und von Christo mega-begeistert. So sind „The Floating Piers“ vom Isosee noch viel, viel wertvoller. Dankeschön! Grazie mille, Christo.

Was für ein Erlebnis - was für eine Haltung!

Was für ein Erlebnis – was für eine Haltung!

Merci vielmals für diese Haltung, so spricht der Schwabe.

Mathias Haas, ist Redner und Moderator. DER TRENDBEOBACHTER. bietet Klartext und klare Sicht – für die Zukunft, die heute schon sichtbar ist. Meist ist das MegaTrend-Update von Haas wirtschaftlich geprägt, doch manchmal verschwimmen die Grenzen… auch wenn Ozeane dazwischen sind. Ja, MegaTrends sind international und grenzübergreifend. Wandel nimmt uns alle mit – manchmal spontan, hoffentlich vorbereitet.

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur Unterstützung und beim Transfer durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE: www.play-serious.org

 

P.S.
Es bleibt nur zu hoffen, dass SHW bei der ganzen Euphorie strenge Stornokosten vereinbart hat und wenigsten die Anlaufkosten in Aalen bleiben.

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