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Zukunftsforschung: Funktioniert das mit der Kristallkugel?

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14. Dezember 2018

Sie ahnen es: Es geht um den Blick in die Zukunft. Was ein spannendes Thema ist, nicht nur im Hause #TRENDBEOBACHTER., wo Mathias Haas als #Redner zu den Themen #Megatrends, #Zukunft und #Veränderung #Vorträge anbietet.

Ja, eigentlich interessiert das Thema Zukunft alle Menschen – und damit natürlich auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen unterschied-lichster Couleur.

So auch dieAnalysten- und Beratergruppe CCS Insight. Die Damen und Herren, die weltweitverstreut arbeiten und deren Firmensitz in Birming-ham liegt, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Analysen und Einblicke in das Funktionieren der Welt zuliefern. Und, damit zusammenhängend, auch in deren Zukunft.

Der Fokus der Gruppe liegt klar auf Technologie, 15 Jahre als Analyst im Technologiesektor stehen als Mindestkriterium für die Mitarbeit dort zu Buche.

Und weil das mit der Zukunft eben doch eine größere Sache ist, hat CCS unlängst in London eine eigene Konferenz zur Zukunftsvorhersage abge-halten. Dem Ruf der Analystensind mehrere Hundert Teilnehmer gefolgt. Kern der Veranstaltung war die Publikation der 100 Vorhersagen für 2019 und darüber hinaus, von denen 20 auch in einer gesonderten Veröffentlich-ung vorgestellt wurden.

Alles dreht sich um die Datengesellschaft, um künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge, neue Arbeitswelten, #Trends beim Thema elektro-nische Konsumgüter, die Zukunft des Handels, die Wichtigkeit von Ver-trauen und ähnlich gelagerte Themen. Heiße Anwärter auf Nennung im Rahmen der Veranstaltung waren Unternehmen wie Alibaba, Amazon, Facebook, Google, IBM, Microsoft, Tencent und andere Giganten. 

Alles schon mal gehört? Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Da gibt es Vorhersagen in die Richtung, dass zum Beispiel Amazon sich auch hierzulande einen bekannten Händler wie die Metro einverleiben könnte. Online goes high street, nur anders als bisher. Facebook könnte mit der Blockchain-Technologie arbeiten, um seine Daten besser unter Kon-trolle zubringen (Cambridge Analytica lässt grüßen). Oder damit gar gleich einen eigenen Bezahldienst installieren. Und wer weiß, ob Netflix, die sich wie andere on-demand Dienste anschicken, die Fernsehgewohnheiten der Menschen zu verändern, nicht bald ein Kino eröffnen wird. Interessant wird es auch, wenn vorher gesagt wird, dass sich Führungskräfte aus den großen Web-Unternehmen bald aktiv in die Politik einbringen werden, indem sie zuerst „Hilfe“ anbieten (beispielsweise bei KI) und sich anschließ-end selbst in die politischen Ämter befördern.

Und? Haben Sie Angst?

Zumindest sollten Sie nachdenklich werden. Zunächst steht natürlich die Frage im Raum,woraus sich solche Vorhersagen (ja, die heißen da wirklich so) ergeben. Es magnun Leser geben, die Zweifel haben. Doch es sei gesagt: Der erste oder auch zweite Schritt zu den beschriebenen Entwicklungen ist bereits getan. Dass hier keine Zweifel mehr möglich sind, das beweist der TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas seit vielen Jahren.

Denn im Gegensatz zu weitreichenden #Zukunftsvorhersagen und bis-weilen auch ein bisschen Wahrsagerei betreibt Haas sein Geschäft als echtes Handwerk. Im Hier & Jetzt arbeiten er und sein Team daran, für die Zuhörer seiner #Vorträge und #Workshops den Teil der Zukunft trans-parent zu machen, der bereits sichtbar ist oder bei genauem Hinsehen sichtbar sein könnte. Nicht jeder Lenker einer Organisation schaut per-manent so weit über den #Tellerrand hinaus, dass er die vielleicht für ihn sehr weit entfernten Trends erkennt, die ihn doch demnächst überrollen werden.

Hier liefert #TRENDBEOBACHTUNG. die entscheidende Hilfestellung. In seinen lebendigen Vorträgen und seinen spannenden Exponate-Aus-stellungen zeigt Mathias Haas in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie im Rest von Europa, wie sich die Welt an ganz unterschiedlichen Stellen Richtung Zukunft bewegt. Scheinbar unscheinbar, und doch teils mit gewaltigen Ausmaßen. Um solches Wissen anzuhäufen, ist viel Arbeit nötig und tiefes Eintauchen in andere Welten. Der Experte für Megatrends nimmt sich deshalb alle 2 Jahre 5 Wochen Zeit, um an einen neuen Puls des Geschehens zu reisen. Dorthin, wo die Zukunft gemacht wird und wo doch die wenigsten, die heute für morgen Entscheidungen treffen müssen, jemals hinfahren werden.

Und plötzlich wird sie sichtbar: Die Vorstufe zu dem, was CCS uns für die Zukunft prophezeit. Damit niemand sagen kann, er habe es nicht gewusst: Neben den Vorträgen bietet das Team des TRENDBEOBACHTERs auch Workshops und #Zukunftsbegleitung an. Damit am Ende jeder selbst seiner eigenen Einschätzung zum Thema Zukunft vertrauen kann.

Damit hätte sich das mit der Glaskugel dann nämlich erledigt.

Mehr erfahren Sie unter www.trendbeobachter.de

Für alle, die gern mal einen Workshop der Zukunft ausprobieren möchten, stehen unter www.play-serious.org weitere Informationen bereit.

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SLUSH 2018: Turn off the light and there is light

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7. Dezember 2018

„Rock!“ meinte der Vorstandsvorsitzende von #Nokia zum Auftakt der SLUSH 2018. Oder anders formuliert, diese Veranstaltung ist „Erwachsenenbildung“! Vollgas, anders,wertig.

Mathias Haas war wieder auf einer #Lernreise – dieses Mal in #Helsinki. Bei 2°C und SLUSH. Letzteres steht für „partially melted snow orice“ und beschreibt eine andere Welt. Finnland eben, sprich ein Ort an dem es offensichtlich detailliertere Ausdrücke als „Regen“ oder „Schnee“ gibt. Und so steht der Veranstaltungsort für 20.000 Gäste, davon 2.600 Start-ups und 1.500 Investoren aus 130 Ländern bei einer C-Level-Dichte fast wie in Davos.

Anders!

Gäste führen an rund 600 Tischen mit jeweils zwei Stühlen Einzelgespräche… non-stop immer und immer wieder… quasi zwei Tage lang. Dutzende von Side-Events machen großen Spaß und zeigen die Stadt. Aussteller präsentieren sich mutig und zeigen Weltneuheiten. Das Sauna Village wird nicht nur gebaut, auch (tagsüber) benutzt. Die Redner tragen gelbe Gummistiefel (ideal bei SLUSH) und sind wahrhaftig zugänglich. Sie haben sogar Visitenkarten bei sich. Und ja, es ist immer Nacht.

Draußen Nacht. Drinnen Nacht!

Auch wenn die allermeisten #Vorträge nicht vor Entertainment glühen, sie sind voller hochwertiger Details von Menschen, die es sehr weit gebracht haben. Respekt liegt im Raum wie die Dunkelheit. Absolut jeder weiß „it was never easier to start a company and it has never been more difficult to scale“!

Veranstaltungen können eine Biografie verändern.

Nur wenige #Events sind wirklich tragfähig und belastbar. Ja, vielleicht die ein oder andere Hochzeit… und tatsächlich scheint dieses Paarungsverhalten hier ganz wesentlich zu sein. Hier liegt das Geld auf der Straße, die Investoren können direkt Entscheidungen treffen. Gleichzeitig können die #Start-ups liefern.

Egal ob das „Bug Lab“ präsentiert wird oder „The Helsinki Distilling Co.“ geschmacksstark auftritt. Ob der Stand von Oura „the mostaccurate sleep and activity tracker“ in Form von Ringen permanent belagert wird oder auf der „Evergreen Stage“ gedankliches Lagerfeuer brennt. Es brennt auf SLUSH!

Ganz nebenbei wird die #SLUSH Academy eingeführt, denn den Machern der Veranstaltung kamen Zweifel inwieweit die heutigen Bildungsangebote für Unternehmerinnen und Unternehmern der Zukunft ausreicht. Dabei ist vielleicht nennenswert, dass Alexander Pihlainen, Präsident der gesamten Geschichte, noch immer an der Uni ist. Und dass 2.400 Freiwillige hier ackern was das Zeug hält!

„Purpose driven“, das spürt man hier.

Die Kraft, die Energie, die Stimmung… es ist wahrlich ansteckend,wenn dann beispielsweise HTC das #Exodus1 präsentiert. Ein Blockchain-Smartphone, das nur mit Bitcoin käuflich ist und die Denke des kryptographischen Verfahrens auf die Spitze treibt. Zwar wird hier auch über „Digital Property“ gesprochen und doch ist die #SLUSH18 weniger „weltenrettend“ als die #republica. In Helsinki ist man sich einig, let’s rock und Skandinavien ist genau der richtige Ort dafür. Freiheiten nutzen und Vollgas geben.

#Andela ist passend für diesen Kontext: Dieses Unternehmen hat verstanden, dass die ganze Welt „tech talent“ braucht und diese auch in Afrika leben. Christina Sass (natürlich C-Level) berichtet wie sie Macher finden, weiterbilden, weitervermitteln und diese u.a. in Kigali arbeiten.

Weiter ein Beispiel in dem sich der Kreis schließt – für DEN TRENDBEOBACHTER. Ganz, ganz schnell fliegen Mathias Haas die Bilder und Erlebnisse der AFRIAN MINDSET TOUR in den Sinn. Die Kraft, die auch in Ruanda lebte, die dort zu spüren war. Irgendwie wie in diesem Kongresszentrum am Ende der Welt.

Die Macherinnen und Stars der neuen Welt geben sich die Mikros in die Hand. In höchster 15-30 Minuten-Taktung gehen CEOs von Eventbrite, PayPal und Amazon auf und ab – von diesen wunderschönen Bühnen. Da fehlte nurnoch William Li, CEO von #NIO, einem Autobauer aus China mit bisher 8.000 verkauften Einheiten. Kaum der Rede wert… wenn da nicht >120.000 App-Zugriffe pro Tag wären. Jetzt sind alle wach! Nur spricht der Herr aus China nicht auf der IAA oder der Detroit Auto Show. Er spricht vor der Tech-Community und berichtet was eine „Community“ mit einem Auto zu tun hat. Nicht umgekehrt!

SLUSH > SXSW?

DER TRENDBEOBACHTER. war noch nie in Austin aber Mathias Haas ist dankbar, dass Europa doch Antworten hat. Antworten wie Wasser digital wird – Antworten für die der Redner und Moderator bisher nicht einmal die Frage parat hatte. Dankeschön für mutige und fleißige Menschen, die realisieren, dass es offensichtlich gar kein Licht braucht – in einer Messehalle. Solange die Menschen „on fire“ sind. Oder wie es eben Risto Siilasmaa von Nokia auf den Punkt brachte: Rock!

…vier Buchstaben reichen in Finnland. Dafür benötigt man dann auch keine Bühnenbeleuchtung 😉

Mathias Haas ist DER #TRENDBEOBACHTER. und kein klassischer #Trendforscher, auch kein üblicher #Zukunftsforscher. Er und sein Team machen sich ein eigenes Bild! Dafür reist Haas durch „die Länder“ und hält auch mal seinen Arm hin. Der Zukunftsexperte verachtet zwar Spritzen auch jenseits der Grenzen aber für Virta hat er Blut geliefert. Vor Ort, an der Stelle. Haas wollte wissen was genau „Master your future well being“ bedeuten soll und für diese Erkenntnis musste eben Blut fließen. 228 „bio marker“ später konnte der Pragmatiker das Versprechen dieses Unternehmens bewerten und wird auch davon berichten. Also anschnallen, für alle die auch 2019 in die #Zukunft möchten. DER TRENDBEOBACHTER. hat investiert, bewertet und verdichtet. Er hat –für Sie – die Spritze ausgehalten und das Licht angemacht!

Alles Gute! Bleiben Sie uns und der Zukunft treu.

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Kennen Sie den Pflexit?

MegaTrend.

16. November 2018

Jaja, werden Sie sagen…da will wieder einer aussteigen. Den Brexit kennen wir alle. Den Grexit haben wir vorerst hinter uns gelassen – jedenfalls solange, wie sich Griechenland weiterhin anstrengt. Was also ist dieser Pflexit?

Nein, es ist keine Wortschöpfung aus dem Hause TRENDBEOBACHTER. Nichts, was Redner und Trendexperte Mathias Haas in seinen Vorträgen bisher thematisiert hat. Und doch geht es um einen Trend. Einen allerdings, der nicht neu ist. Einen, der schon früher hier und da mal erforscht wurde, aber den irgendwie nur wenige Leute ernst nehmen.

Die Paul Hartmann AG, bekannt als Hersteller von OP-Bedarf, Wundmanagement (z.B. Pflaster) und vielen anderen Produkten rund um die Gesundheit, hat dieses Jahr den Pflexit-Monitor ins Leben gerufen. Kernziel ist es, die Situation der Pflegekräfte in Deutschland zu erfassen.

Es kann als sicher gelten: Am Anfang der Untersuchung, die gemeinsam mit DocCheck durchgeführt wurde, gab es bestimmt einen anderen Arbeitstitel. Rausgekommen ist dann aber schließlich besagtes Wort – und das sagt in sich eigentlich alles:

 

54% der befragten Pflegekräfte haben bereits über einen Berufsausstieg nachgedacht.

Klingt wenig überraschend? Auf jeden Fall dann nicht, wenn man sich in den Alltag derer versetzt, die uns im Schichtbetrieb wieder gesund machen. Die dafür sorgen, dass unsere ältere Generation gut versorgt ist und die einfach all jenen helfen, die sich kurzzeitig oder dauerhaft nicht selbst helfen können. In diesem Alltag trifft sie eines am härtesten: Die zeitliche und operative Überforderung aufgrund des dauerhaft starken Personalmangels. Fast drei Viertel aller Befragten nannten dies als den Hauptgrund für ihre Ausstiegsüberlegungen.

Wenn wir also jetzt schon zu wenig Personal haben und deswegen bald das verbleibende Personal auch noch abdankt…

 

Wer bleibt dann noch?

Wollen wir unsere Alten zukünftig durch Roboter versorgen lassen? Oder das sozialverträgliche Frühableben fördern? Sicher, in Japan – dem Land, das im Durchschnitt NOCH älter ist als Deutschland – wird mit ersterem experimentiert. Und ja, die Akzeptanz steigt – denn zum einen gibt es nur wenige Alternativen, zum anderen liefert der Roboter bei Standardanwendungen eine gleichbleibende Qualität. Doch jeder, der schon mal im Krankenhaus lag – dort arbeiten ja auch Pflegekräfte – oder einen älteren Menschen versorgt hat weiß: Menschliche Zuwendung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr menschliche Zuwendung. Aber nicht durch weniger – denn das läuft beispielsweise dem Heilungserfolg zuwider.

Wird zukünftig also die rüstige 75jährige die zwanzig Jahre älteren Großväter pflegen? Oder werden Privatleute, Klinik- und Heimbetreiber bald bei albanischen oder moldawischen Allround-Dienstleistern dort angeheuerte Hausfrauen zum Pauschaltarif einkaufen, die für einen Stundenlohn von EUR 4,50 (was im Heimatland durchaus viel sein kann) dafür sorgen, dass jeder zur richtigen Zeit die richtigen Tabletten bekommt?

Weil das ja nicht Sinn der Sache ist, steht dann auch der Gesundheitsminister (ein Job, den man wahrlich nicht haben möchte: Pflegenotstand, Landarztmangel, Kostenexplosion und und und) auf und verkündet: Mehr Stellen in der Pflege werden geschaffen! Mindeststandards wird es geben! Fein, das Wahlvieh ist beruhigt.

Doch Moment…irgendwas ist da noch… Richtig: Die geschaffene Stelle allein pflegt meinen Opa nicht. Es bedarf noch einer Person, die sie ausfüllt, die Stelle. Woher kommen all die Personen für all die neuen Stellen? Wo doch a) sowieso kaum ausbildungsfähige und -willige Jugendliche am Markt zu finden sind (egal wofür) und wo b) dann auch noch fast die Hälfte der Pflexit-Monitor-Teilnehmer bekunden, die Berufswahl bereut zu haben und/oder den Berufszweig nicht empfehlen zu wollen.

 

Tja, also das haben wir so nicht kommen sehen…

Was durchaus glaubwürdig ist – und genau deswegen gibt es Trendbeobachtung! Denn oftmals ist es möglich, mit dem geschulten Auge Dinge zu erkennen, die sich langfristig ändern werden – selbst wenn sie momentan und auf den ersten Blick noch klein und unscheinbar daherkommen. Der entscheidende Teil des Satzes ist „mit dem geschulten Auge“.

Mathias Haas macht es vor: Der Experte für Zukunftsfragen, der eben kein Trendforscher oder Zukunftsforscher im klassischen Sinne ist, beschäftigt sich im Hier und Jetzt mit den Entwicklungen der Zukunft. Denn die, so sagt er, ist gar nicht so kompliziert – wenn man rechtzeitig und genau hinschaut. Gemeinsam mit seinem Team macht er Veränderungen sichtbar und bietet in spannenden Vorträgen und Reden seinen Zuhörern die Möglichkeit, heute schon zu erkennen, was sie morgen bewegen wird.

Doch nicht nur das: DER TRENDBEOBACHTER. schafft sich auch selbst Konkurrenz – zukunftsorientierte Organisationen können bei Haas, der auch als Moderator und Berater tätig ist, eine Ausbildung zum Trendbeobachter für ihre Mitarbeiter oder Führungskräfte buchen. Damit danach auch der Transfer gelingt und die Kraft auf die Straße kommt, bietet die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. Workshops an, die die gesamte Mannschaft mit auf die Reise nehmen.

Doch nochmal zurück zur Pflege: Es bedarf weitsichtiger Lösungen, die bereits heute starten können. Es bedarf eines Masterplans, der nicht nur die Bedürfnisse der Wirtschaft, sondern auch die der Gepflegten und die der Pflegenden mit einbezieht. Und zwar langfristig – denn was, wenn auch in Moldawien die Hausfrauen oder generell die Jüngeren ausgehen?

Überhaupt: Haben Sie schon von den 150.000 Lehrern gehört, die in Deutschland „plötzlich“ fehlen?

Deshalb: Schauen Sie vorbei auf www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org – denn die Zukunft beginnt nicht erst übermorgen!

 

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Wandel im Handel: Die Invasion der Collabs.

Exponate, MegaTrend.

17. September 2018

Warum es Zeit wird, dass Marken wieder alleine stehen!

Man scrollt durch dieses berühmtberüchtigte Internet, blättert ganz altmodisch durch den H&M-Katalog oder läuft einfach nur durch den Schuhladen seines Vertrauens und überall tauchen sie auf, MARKEN-COLLABS. Wie eine Invasion haben diese in den letzten Jahren, nicht nur in der Modebranche, zugeschlagen. Teilweise sehr skurrile und auf den ersten Blick ungewöhnliche Marken haben sich hier zusammen gefunden, um gemeinsam den Modehimmel zu rocken. Selbsternannte Influencer und Fashionistas stürzen sich auf die limitierten Stücke und campieren dafür auch gerne mal mehrere Tage vor den auserwählten Geschäften oder sind „Dauerdrücker“ der F5-Taste vor ihrem Computer, um die ersten Stücke zu ergattern. Hier wird die Menschheit wieder einmal gespalten: Die einen, die kopfschüttelnd davorstehen oder sitzen, und die anderen, die vor Neid erblassen. So auch DER TRENDBEOBACHTER. Denn Mathias Haas versuchte auch einen der limitierten, durchsichtigen Koffer der #Rimowa x Off-White-Kooperation zu ergattern, leider scheiterde er dabei.

Der ominöse „neumodische“ Begriff „COLLABS“.

Collabs erinnert einen auf den ersten Blick an das Wort Kollaps, welchen es bei dem ein oder anderen eventuell auch auslöst, wenn wieder ein neuer Launch der Marke Rimowa mit einer weiteren Marke bevorsteht. Collabs ist allerdings die Kurzform für das englische Wort #Collaborations, was sich ganz trocken ins deutsche mit Zusammenarbeit übersetzen lässt. Im Zusammenhang dazu taucht auch gerne mal der Begriff „Co-Branding“ auf. Dieser beschreibt es wohl am treffendsten: Zwei oder mehrere Marken präsentieren zusammen ein neues, gemeinsam erstelltes Produkt oder eine Leistung, dabei ist jeder Partner als eigenständige Marke erkennbar. Dieses Co-Branding erfolgt jedoch meist zwischen Unternehmen mit der gleichen Produktgruppe. Bei Collabs brechen die ein oder anderen Unternehmen doch mal aus und trauen sich in branchenfremdes Gebiet, nur bei genauerem Hinsehen erkennt man den doch logischen Zusammenhang. Aber jetzt stellt man sich noch immer die Frage, warum sich nennenswerte Marken und Unternehmen zu solchen zusammenschließen?

Vorteile von Collabs für Marken.

Zum einen werden natürlich neue Zielgruppen erschlossen und somit neue Kunden dazu gewonnen. Denn der Kundenstamm des Collab-Partners verirrt sich so eventuell auf der eigenen Homepage und verliert dabei sein Herz auch bei dieser Marke oder entdeckt ein Teil seiner Begierde. So beispielsweise bei dem Collab zwischen #Supreme und The North Face, welches super stylische Funktionsjacken hervorbrachte. Supreme spricht eher den jungen, modebewussten Kunden an. The North Face hingegen Kunden, welche für ihr großes Abenteuer (skurriler Weise findet dieses oftmals in der Stadt statt – aber egal) in der Natur die passende Kleidung suchen und diese dazu funktional hochwertig sein muss. Bei Zusammenarbeiten wie beispielweise Adidas und Parley dürfte der Imagetransfer im Vordergrund stehen, der Trend der Befreiung der Weltmeere von Plastikmüll um daraus Sportartikel herzustellen. Die Kollaboration überträgt definitiv das umweltbewusste Image von Parley auf Adidas und plötzlich verbindet man mit der Plastikbefreiung der Meere auch Adidas. Allerdings kann ein Image nicht nur transferiert werden, sondern auch gerne dadurch gestärkt werden. Die Collab-Partnerschaft von Apple und Hermes hat beide Marken vermutlich nur in ihrem Luxus-Image bestärkt, denn beide Marken stehen für Luxus und hochwertige Produkte.

Weitere skurrile, aufregende Collabs…

Bei der Recherche nach interessanten und innovativen Collabs ist DER TRENDBEOBACHTER. noch auf weitere sehr exotische und abgefahrene Kollaborationen gestoßen und er könnte endlose Listen damit füllen. Warum sollte man Dolce & Gabbana nur im Kleiderschrank hängen haben und nicht auch auf der Küchenzeile platzieren können?! Mit der Smeg x Dolce & Gabbana Linie ist dies kein Problem, wer damit allerdings wirklich Kuchen backt, ist eine andere Frage. Sie ist auf jeden Fall ein Eye-Catcher in der Küche. Ein Eye-Catcher im Garten oder auf der Straße ist vor allem auch das Collab von Crocs x Balenciaga. Mit Plateau-Kunststoffschuhen ist man in jeder Lebenssituation und jeder Umgebung modisch – wenigsten an den Füßen – bekleidet. Ob darauf die ganze Welt gewartet hat, lässt sich hinterfragen. Ganz billig sind diese nämlich auch nicht zu erwerben. Bei welcher Zusammenarbeit die eine Hälfte der Menschheit empört den Kopf schüttelt und die Übrigen mit voller Freude auf den „Kaufen“-Button klicken, ist die Kollaboration zwischen Pornhub und Richardson. Für alle, die mit beiden Marken oder Unternehmen nichts anfangen können, bei Pornhub handelt es sich um eine bekannte Pornoseite und bei Richardson handelt es sich um ein Streetwear-Label, welches von dem gleichnamigen Erotik-Magazin-Gründer Andrew Richardson gegründet wurde. Damit ergibt die Zusammenarbeit am Ende doch wieder Sinn, dennoch spaltet es die Menschheit deutlich und diejenigen, die es tragen, werden ganz sicher doch etwas damit provozieren.

Marken sollten (wieder) eigenständig stehen.

Egal wo man hinsieht, überall findet man Collabs – insbesondere in der Modewelt. Letzteres ist der Teil des Planeten, der ständig „SALE“ hat, denn die Produkte sind austauschbar. Kein Wunder, also. Wenn das Produkt keine Alleinstellungsmerkmale vorweist, oder zumindest ganz besondere Besonderheiten… geht muss der Preis runter. So ist die Mechanik.

Niemand kann sich mehr davor retten und langsam, aber sicher, ist jeder zunehmend davon genervt. Die Stücke sind limitiert und nach wenigen Sekunden ausverkauft. Mit diesem MegaTrend verärgern Unternehmen schnell Ihre Kunden und vertreiben langjährige Stammkundschaft. Eigene neue und innovative Ideen kommen immer weniger auf den Markt, nur Stücke in Verbindung mit anderen Unternehmen. Die Preise übersteigen das Budget und man fragt sich, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis dazu noch passt. Nur weil eine andere Marke zusätzlich auf dem Produkt steht, soll der Kunde den doppelten Preis zahlen? Mathias Haas als DER TRENDBEOBACHTER. ist der Überzeugung, dass Marken die aufgewendete Zeit der Zusammenarbeit lieber in die eigene Kreativität und in neue innovative Ideen stecken sollten. Früher hat dies schließlich auch funktioniert!

 

 

PS: Der coolen #Collab von #Wilson x #Forever21 mit ihrer gemeinsamen Kleiderkollektion konnte DER TRENDBEOBACHTER. dennoch nicht widerstehen. Die Teilen lassen die Sportmode aus früheren Jahrzehnten wieder aufleben und macht Wilson damit vor allem bei der Jugend sehr beliebt und lässt das ein oder andere Herz der Generationen vor #GenerationY höher schlagen.

 

 

 

Ja, #MegaTrends, neue #Entwicklungen, neue Strömungen ermöglichen neue #Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der Redner und Moderator Haas steht für Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser #Innovationen.

Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. wartet unter www.play-serious.org, denn genau hier wird Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

 

 

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Fake Food – Die Mafia unterwegs im Lebensmittelbreich.

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4. September 2018

Was fällt einem als erstes ein, wenn man den Begriff „Mafia“ hört… Man denkt sofort an Italien und gefährliche Banden, die Familien bedrohen und erpressen, Menschen entführen, mit Waffen durch die Straßen ziehen und illegale Geschäfte mit Drogen und Waffen vollziehen. Die Lebensmittelbranche scheint einem da weniger in den Sinn zu kommen, aber hier ist die Mafia in der heutigen Zeit tatsächlich immer häufiger zu finden. Und hier geht man laut Bundesamt für Verbraucherschutz sogar von Gewinnen wie im Drogenhandel aus. Besonders betroffen sind vor allem Fisch, Olivenöl, Wein, Fruchtsäfte, Kaffee, Milch und Bio-Lebensmittel. So wurden, laut dem Magazin GEO, zwischen 2011 und 2016 30 Millionen falsch deklarierte Lebensmittel von der Interpol und der Europol aus dem Verkehr gezogen.

Von gesundheitlichen Problemen bis zu Todesfällen.

Diverse Lebensmittelskandale lassen dieses Thema immer wieder aufflammen und gleich danach gerät es jedoch wieder in Vergessenheit. Bekannt ist das Phänomen der Fälschung von Lebensmittel unter dem Begriff „Fake Food“. Hört sich erstmal harmlos an, kann allerdings auch lebensbedrohlich werden. Denn viele zugemischte Zusätze oder vor allem servierter Fisch-Ersatz sind giftig oder können allergische Reaktionen hervorrufen. So starben beispielsweise 2008 sechs Kinder und über 300.000 Säuglinge erkrankten an Nierenproblemen, nachdem ein in China sitzender Milchproduzent Milch mit dem Kunststoff Melamin streckte. Diese Milch wurde auch in Babynahrung verarbeitet. Unter Fake Food fallen nicht nur gestreckte, ersetzte oder veränderte Lebensmittel, sondern auch falsch etikettierte Lebensmittel. DER TRENDBEOBACHTER. hat sich auf die Suche nach den größten Betrugsfällen gemacht und ist dabei auf eine etablierte Methode zum Entgegenwirken dieses Fake-Food-Problems gestoßen.

Weitverbreitete und doch geheime Betrugsfälle.

Die Betrugsfälle reichen über viele Lebensmittelbreiche und verschiedenste Preisklassen. So wird Honig mit Zuckersirup gestreckt und die Art des Honigs durch künstliche Pollen von einem Blütenhonig zu einem edlen Lavendelhonig verändert. Ein Viertel des erworbenen Oregano wird durch Olivenblätter oder andere Pflanzenteile gestreckt, ebenso wie Tee mit Sägemehl oder anderen Pflanzenblättern, Kaffee mit geröstetem Getreide, Gerste oder sogar Zweigen. Gefährlicher erscheint hier das Strecken von Olivenöl, welches mit billigeren Ölen von Erdnüssen oder Sojabohnen erfolgt und allergische Reaktionen verursachen kann. Falsch etikettiert werden hingegen gerne Weine und Fruchtsäfte, welche aus einem anderen Herkunftsland stammen als auf dem Etikett zu lesen ist. Fische werden gerne durch günstigere Fischarten ersetzt oder gar Kaviar durch andere wesentlich günstigere Fischeier. So wurde bei einem Restauranttest des Max-Rubner-Instituts mit 24 Restaurants in Bremen, Hamburg, Frankfurt und Berlin Seezungen bestellt. Das Ergebnis, welches in der August-Ausgabe des Technology Reviews veröffentlicht wurde, war erschreckend. In der Hälfte der Restaurants wurde ein anderer Fisch serviert, in den meisten Fällen der günstigere Pangasius und in zwei Fällen konnte die Fischart nicht bestimmt werden. Oder es werden Fische zum Transport eingefroren und im Verkaufsland wieder aufgetaut und als frische Ware verkauft. Als frischer Thunfisch wurde beispielsweise auch rot eingefärbte Thunfischprodukte verkauft.

Der Mafia gekonnt auf der Spur.

Diesen Skandalen und der Mafia soll mit Hilfe der Kernmagnetresonanz-Spektroskopie, welche Nachweis über echte Lebensmittel durch die Erfassung der magnetischen Eigenschaften von Wasseratomen, Einhalt geboten werden. Sie vergleichen eine Art Fingerabdruck der Lebensmittel mit der zugrundeliegenden Datenbank und legen die Inhaltsstoffe dar. Vor allem bei flüssigen Lebensmitteln kann ein Nuclear-Magnetic-Ressonance-Profil innerhalb weniger Minuten ermittelt werden. Eine solche Datenbank besitzt beispielsweise der Laborgerätehersteller #Bruker, welcher Daten zu mehr als 30.000 Fruchtsäfte, 19.000 Weine und 10.000 Honigen besitzt. Um dies allerdings zu verbessern, befinden sich gerade Industrie und Behörden in Verhandlungen um den Datenaustausch um eine gemeinsame noch größere Datenbank zu erhalten.

Click&Grow ist eine Alternative? Selbst züchten, selbst in der Stadt?

Wie sich die Mafia in der Lebensmittelbranche und die entgegenwirkenden Verfahren zur Aufdeckung der Fake-Food-Skandale entwickeln werden, wird sich zeigen. DER TRENDBEOBACHTER. wird dem Ganzen auf jeden Fall auf der Spur bleiben. Aber wer auf Nummer sicher gehen möchte, den kann der TRENDBEOBACHTER. nur an den super hippen „NASA Garten für daheim“ der Firma Click & Grow erinnern. Gemüse, Kräuter oder Salat kommen dann vom eigenen Anbau, da steckt drinnen was draufsteht.

Ja, #MegaTrends, neue #Entwicklungen, neue Strömungen ermöglichen neue #Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der Redner und Moderator Haas steht für Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser Innovationen.

Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. wartet unter www.play-serious.org, denn genau hier wird Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

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Gegen-Trend: Vom Erfolg der Stille.

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30. August 2018

Ding. Plop. DingDing. Brrrrr. Pling. PlopPlop. Was assoziieren Sie damit?

Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: Die meisten werden wohl jetzt irgendwie an ihr Smartphone (altmodisch: “Handy“) gedacht haben und an all das, was einen so daran erinnert, dass man ja von der FOMO (fear of missing out) befallen ist und schleunigst schauen sollte, was Email-Facebook-Instagram-Twitter-Whatsapp-mäßig gerade im eigenen Dunstkreis so abgeht. You never know!

Man kann unterstellen, dass vielen der Griff zum Mobilgerät gar nicht mehr aktiv bewusst ist. Denn selbst, wenn es gar nichts von sich gibt, greifen viele automatisch gern trotzdem mal hin. Man könnte ja auch das Plop.DingDing. verpasst haben. Nicht umsonst gibt es Apps, die darüber Auskunft geben, wie oft und wofür man sein Handy entsperrt. Angefangen hat damit mal die Uni in Bonn mit ihrer „Menthal“ App (deren Erkenntnisse dann anonymisiert für Forschungszwecke verwendet wurden), inzwischen gibt es eine unüberschaubare Vielfalt. Wobei: Bereits durch die Nutzung der App könnte man vielleicht doch wieder von einer Art Problembewusstsein sprechen.

Was im Privatleben neben gewissen Abhängigkeitssymptomatiken und dem Verlust des einen oder anderen Freundes oder Lebenspartners kaum weitere Auswirkungen hat, das führt bei der Arbeit ggf. zu ernsthaften Problemen. Solchen vom Typ  A, die man zwar mitkriegt, aber nicht weiß, wo sie herkommen. Und solchen vom Typ B, die nicht einem selbst, sondern einem Dritten Schaden zufügen.

Der Fall A ist einer für den Arbeitsmediziner: Arbeitsverdichtung an sich ist bereits in omnipräsentes Problem, viele Menschen fühlen sich ausgelaugt. Hin bis zum Burn-Out. Wo der wohl herkommt? Permanente Überforderung kann nicht nur aus fehlgestalteten beruflichen Aufgaben resultieren, sondern auch daraus, dass ebendiese Aufgaben zusätzlich erschwert werden durch dauernde Ablenkung durch Dritte. Oder durch dieses Smartphone. Denn „am Ball bleiben“ bedeutet eben, ohne von außen erzwungenen Unterbruch gerade kognitiv fordernde Aufgaben am Stück zu erledigen. Nur so kommt man letztlich nicht aus dem (eigenen) Takt. Hand aufs Herz: Wie oft schalten Sie Ihr Handy bei der Arbeit aus und beherrschen sich, nicht doch ab und an zu spicken? Die App „Forest“ könnte Ihnen dabei helfen, wenn Sie es denn ernsthaft vorhaben: Je länger Sie das Ding brav liegen lassen, umso größer und zahlreicher werden die Bäume, die in der App dann wachsen. Idealerweise ein ganzer Wald. Wer’s nicht glaubt: Die App ist äußerst beliebt!

Problemkomplex B ist der, bei dem der Arbeitgeber durch den Produktivitätsverlust, den der FOMO-Mitarbeiter nun mal hat, geschädigt wird.

Die Gleichung: Weniger Ablenkung = Mehr Kraft!

Nehmen Sie beispielsweise einen Workshop: Dort treffen sich Menschen, um gemeinsam an der Lösung eines Problems zu arbeiten. Sagen wir: Mit LEGO® SERIOUS PLAY®. Ein Tag – oder auch mehrere – teurer Arbeitszeit werden „geopfert“, um einen Schritt voran zu kommen. Und dann das: Ding. Plop. Brrrr.! Zack: Aufmerksamkeit weg, Workshop nur noch 20% so effektiv wie eigentlich geplant. Glückwunsch. Natürlich: Allein wegen der vielen spannenden Merkmale der LEGO® Workshop Methodik kommt das nicht immer vor und auch nicht in so erschreckenden Ausmaßen wie bei klassischen Workshops. Schließlich gibt es beim Denken mit den Händen keine Langeweile! Aber es kommt vor.

Es muss klar sein, wo es liegt. Das Smartphone.

Deshalb geht die PLAY SERIOUS AKADEMIE. immer häufiger mit ihren Kunden einen anderen Weg: Den Weg der vollen Konzentration auf die Sache. Alle Teilnehmer geben zu Beginn der Session ihre Handys (äh, Smartphones) in einen „Handytresor“, der sich gut sichtbar im Raum befindet. Und nach der Pause auch wieder. Jeder weiß (und ist entspannt): Das Ding ist noch da, es ist in Reichweite… theoretisch könnte man die Nachrichten ja lesen – wenn die Welt untergeht zum Beispiel. Weil das aber nicht oft vorkommt, ist der Effekt die pure Effizienzsteigerung. 300% mehr Kraft auf der Straße – einfach nur durch den Entfall von Ablenkung.

Ohne To Do Liste abreisen, was für ein Gefühl!

Weil dies so außergewöhnlich gut funktioniert, hat die PLAY SERIOUS AKADEMIE. nun ein weiteres Veranstaltungsformat in petto: Den Workshop mit Abschluss-Zufriedenheit. Klingt komisch, ist aber ganz einfach: Egal welche Methode – die Arbeit wird direkt im Workshop erledigt. Bis zum bitteren Ende und ohne Aufgaben mit zurück in die Firma zu nehmen. Denn dort zerstört die tägliche Routine (mit all ihren Ablenkungen) einen Großteil dessen, der zuvor mühsam erarbeitet wurde. Diesem Effizienzverlust wird dadurch vorgebeugt. Denn das Ziel ist klar: Zufriedenheit mit dem Ergebnis.

Wer jetzt bis hierher gelesen hat, ohne auf sein Handy zu schauen, Emails zu beantworten oder Ähnliches, der hat schon was draus gemacht. Wer sich zwischenzeitlich vielleicht die eine oder andere App zu diesem Thema runtergeladen hat, der auch. Bald.

Und wer nun noch darüber nachdenkt, mal einen Workshop mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchzuführen, der ist auf dem richtigen Weg: Direkt umsetzbare Ergebnisse aus unkonventionellen Workshops für maximale Effizienz.

Derartige Koffer sind „groß & artig“ für Smartphones (gibt es auch kleiner).

Mathias Haas, Gründer der PLAY SERIOUS AKADEMIE., ist LEGO® SERIOUS PLAY® Professional mit Vollausbildung. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er gemeinsam mit seinem Team mit dieser Methodik – weit mehr als 3.000 Teilnehmer haben so schon spannende Workshops mit außergewöhnlichen Ergebnissen erlebt. Auch Events mit mehreren Hundert Teilnehmern sind möglich.

Mehr Informationen liegen unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Hier spricht Mathias Haas – bekannt auch als DER TRENDBEOBACHTER. – oft auch als Keynote Speaker zum Thema MegaTrends und Change. Dabei ist er kein Zukunftsforscher oder Wissenschaftler, sondern er arbeitet pragmatisch im Hier & Jetzt und zeigt seinen Zuhörern in lebendigen, maßgeschneiderten Vorträgen, was die Zukunft für jede Organisation bereithält.

Mehr erfahren Sie unter www.play-serious.org sowie unter www.trendbeobachter.de

 

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Trendbeobachterausbildung: Mathias Haas macht sich ersetzbar.

MegaTrend.

23. Juli 2018

Die vermutlich bekannteste Aussage von Mathias Haas, dem TRENDBEOBACHTER., „Zukunft kommt nicht über Nacht“ hören sich die meisten Organisationen erst bewusst an, wenn sie kurz vor dem Panik-Modus sind. Die Zukunft läuft ohne sie weiter. Die Wettbewerber schon mittendrinnen dabei, bei den Trends die doch „über Nacht“ aufgetaucht sind und unerwartet wie eine Bombe einschlagen. Die Herausforderung ist zu erkennen welche Chancen und Bedrohungen aktuelle Trends für das eigene Unternehmen und die Gesellschaft darstellen, um rechtzeitig darauf zu reagieren und seine Wettbewerbsposition nicht zu gefährden. Wie stellt man dies als Organisation an, seine Zukunft systematisch aufzubauen und sich nicht den MegaTrends zu unterwerfen?

TRENDBEOBACHTER und das eigene Profil.

Natürlich kommt einem da zuerst der TRENDBEOBACHTER selbst ins Gedächtnis, also den TRENDBEOBACHTER als Unterstützung oder „Wandlungshelfer“ einzukaufen. Aber wie wäre es wohl, wenn es einen oder viele eigene Trendbeobachter in der eigenen Organisation gäbe. Das wär doch der Hammer! Jemand der eine systematische Trend-Arbeit betreibt, neuartige Wettbewerber aufspürt, Veränderung frühzeitig sieht und richtig einordnet und dann auch noch passende Handlungsvorschläge parat hat. Klingt verlockend, einen Haken gibt es dabei nicht. Einen Kleinen vielleicht… Die Ausbildung zum Trendbeobachter muss natürlich erstmal absolviert werden, bevor diese richtig loslegen können. Und dabei lernen die Teilnehmer von den Profis höchstpersönlich, wie es das Sprichwort so schön sagt.

Der Weg zum Trendbeobachter.

Die Ausbildung ist in theoretische und praktische Teile gegliedert und beinhaltet eine Projektarbeit, welche die Lösung einer Zukunftsaufgabe herleiten soll. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt! Außerdem ist jede Ausbildung maßgeschneidert auf die eigenen Bedürfnisse der Organisation und der Zeitrahmen wird somit flexibel festgelegt.

Der Maker-Space für wahre Zukunftsexperten, das Büro = der Tagungsraum des TRENDBEOBACHTERs.

Die Jungen werden flügge.

Vergangene Woche durfte DER TRENDBEOBACHTER. erst wieder erfolgreich Teilnehmer aus der Ausbildung entlassen. Die Abschlussveranstaltung war der Gipfel des Eisbergs und hatte es in sich. Tobender Applaus für die Absolventen. Überraschungen bei den Präsentationen der Projektarbeiten, sowohl hinsichtlich der Methodik als auch der Ideen. Die Teilnehmer, welche sich zu Beginn der Ausbildung nur vom Sehen kannten, sind zu einem Team zusammen gewachsen, besitzen eine starke Eigendynamik und leben die Thematik. Dies wurde spätestens bei der selbstgestalten Broschüre mit eigenem Logo des Teams glasklar. Wie sie selbst sagten, fiel ein innerer Stein mit der Abschlussveranstaltung, aber auch die ein oder andere Träne, dass die Ausbildung schon vorbei ist und sie jetzt auf sich alleine gestellt sind. Aber dies dürfte für sie kein Thema sein, mit einem eigenen Trendbeobachter-Büro und einer Freistellung von 20 bis 50 Prozent der Arbeitszeit um sich der Trend-Arbeit zu widmen.

Die große bunte Welt entdecken.

Die Teilnehmer durchliefen in den letzten Monaten insgesamt sechs Module. In diesen wurde ihnen deutlich gemacht, was die Haltung, Zielsetzung, Rahmenbedingungen der Ausbildung sind, welche Aufgaben ein Trendbeobachter hat, welches Werkzeug dafür notwendig ist, wie sie sich später im Unternehmen positionieren und als ganz großer Bestandteil natürlich die Projektarbeit. Der Spaß ist hierbei natürlich auch nie zu kurz gekommen. Aber es fanden auch scheinbar skurrile „Ausflüge“ statt. So besuchten die Teilnehmer zusammen mit dem TRENDBEOBACHTER. den Zeitungsladen am Bahnhof und haben dort für über 200 Euro Zeitungen und Zeitschriften gekauft. Der Sinn dahinter war, sich branchenfremd umzuschauen und sich inspirieren zu lassen. Dies ist ein weiter sehr herausstechender Punkt der Ausbildung, Umdenken, Entdecken und sich inspirieren lassen. Über den Tellerrand hinausschauen, Neues, Innovatives entdecken!

Natürlich hat jeder angehende Trendbeobachter, das aktuelle Buch „Beta-Business“ von Mathias Haas erhalten.

 

 

 

Ja, MegaTrends, neue Entwicklungen, neue Strömungen ermöglichen neue Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der Redner und Moderator Haas steht für Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser Innovationen.

Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. wartet unter www.play-serious.org, denn genau hier wird Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

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180° Wandel mit 150 Mitarbeiter = Jaguar I-PACE

Exponate, Interview., MegaTrend.

11. Juli 2018

Direkt hinter dem Jaguar Land Rover Test Center dröhnt noch ein „Verbrenner“, als die Pressekonferenz zum ersten vollelektrischen Fahrzeug von Jaguar startet. Die alte Welt lässt nicht locker, und Roger Raynald (European Head of Sales & Marketing for Electric Vehicles – General Manager) und Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., sind sich ziemlich schnell einig: Es wird für absehbare Zeit beide Systeme geben. Elektromobilität ist das Maße der Dinge, alleine weil die chinesische Regierung so entschieden hat. Gleichzeitig bleiben aber genügend Märkte ohne Lade-Infrastruktur und somit erstmal beim geliebten Öl.

Zwei Welten treffen auf einander: Skilift & I-PACE

Für den Redner und Moderator Haas ist das zeitgemäße Fahrerlebnis genauso interessant wie der Weg dorthin. Fangen wir hinten an: Dr. Ing. Wolfgang Ziebart, der mutige Macher und offizielle „Technical Design Director“ hatte keine guten Vorzeichen, aber eine Idee. Mit einem Team von 50 Personen lief er los – zeitweise waren es auch mal 150 Mitarbeiter – mehr nicht! „Im Rückblick“, so der bodenständige Manager, „war zu beobachten, dass viele Kolleginnen und Kollegen gar nicht Teil dieser Mission sein wollten“. Das gefühlte Risiko im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stand auch für eine Bedrohung der eigenen Karriere.

Es hat geholfen, dass Dr. Ziebart zuvor Entwicklungsleiter war und die volle Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden genossen hat. Doch auch seine frühere Tätigkeit als CEO bei Infineon hat sicher nicht geschadet. „The father of the I-PACE“ kennt mehr als nur die Autowelt und teilt sein Wissen und Haltung gerne. Gerade im Rahmen der Produkteinführung, aber auch darüber hinaus.

Fragen mit Zeitgeist sind schnell gefunden, und die Antworten sind nicht weit: Wie sieht Mobilität aus zwischen elektrischen Skateboards und vollelektrischen zweisitzigen, offenen Elektroautos? Wie prägen MegaCities die innovative Mobilität in Stuttgart, Gelsenkirchen und Rostock? Wie entwickelt sich das selbstfahrende Auto, wenn die Marke egal ist und dieses Verkehrsmittel eher mit einem „Ackergaul“ zu vergleichen ist? Wie definiert sich ein moderner Autobauer, wenn die Batterie aus Korea kommt, die Software aus Kalifornien und die DNA der Fahrdynamik kaum abgrenzbar ist?

Mit dem I-PACE muss gar nicht gefahren werden. Der Anblick ist auch im Stillstand nennenswert.

Jede Menge schnittige Kurven in der Eifel, doch der Top-Manager lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicht von 400 PS, 2,2 Tonnen und einer tagesaktuellen Reichweite von 385 Kilometern. Das elektrische Performance-SUV fragt dann fast selbstständig „How alive are you?“, und der Zukunftsexperte Haas spürt Meter für Meter, dass es nicht das große Panorama-Glasdach mit UV-absorbierender Beschichtung ist, das reizt. Es sind auch nicht die aktiven Lamellen im Kühlergrill, die so begeistern, sondern das Gesamtpaket. Irgendwo zwischen dem hochwertigen Cockpit mit Textilien von Kvadrat und dem 2.990mm Radstand, der für großzügige Platzverhältnisse sorgt, mischen sich auch immer wieder die selbstlernenden Algorithmen in den faszinierenden Erlebnismix.

Ein Teil dieses Erlebnisses ist ganz sicher auch der Respekt vom Betreten dieser neuen Ära, dem Neu-Neu-Land. Mathias Haas und sein Team suchen und finden bekanntlich MegaTrends, die sicht- und spürbar sind. Haas und sein Moderatoren-Team arbeiten aber auch mit Organisationen am „Next Big Thing“, so wie dem I-PACE. Fast täglich wird sichtbar, wie schwer sich Führungskräfte als auch Mitarbeiter tun, wenn Sie von Null anfangen sollen. Wenn es heißt „einfach mal machen“! Wie oft gibt es die einsamen Wölfe, die auf der richtigen Fährte sind und dann letztlich doch von Designern und/oder den Preisstrategen abgelenkt oder sogar vergiftet werden. Angesichts der aktuellen „Wirklichkeits-Erfahrung“ im I-PACE zollt DER TRENDBEOBACHTER. großen Respekt, denn auch Männer wie Roger Raynald oder Dr. Ziebart haben sich durchgebissen.

Dr. Ziebart im Interview, er fährt sein Werk.

Der Technical Design Director Jaguar I-PACE wird heute gefeiert, und doch erinnert er sich an Zufälle und „Glück im Leben“, ohne die auch ein noch so zielstrebiges Tun nicht erfolgreich von statten geht. Und er erinnert sich an harte Tage, die vielleicht die Grundlage für eine solche Haltung sind. So hat Herr Dr. Wolfgang Ziebart nicht vergessen, wie überraschend sein letzter Tag bei BMW war. Er hat sich ausdrücklich bereit erklärt, dass wir darüber berichten dürfen:

Im März 2000 hatten die Münchner gerade mit der Formel 1 begonnen und prompt ein Rennen mit Platz 3 beendet. Da war das Commitment zum Motorsport, und umgehend hat das Team geliefert. Unmittelbar danach stand eine Aufsichtsratsversammlung an, doch anstelle eines Bonus‘ gab es den Rauswurf. Ja, so überraschend kann das Leben sein. Es gibt diese Tage und jene Tage. Im September wird Herr Dr. Ziebart Jaguar verlassen – in Eigenregie und völlig geplant. In Rente, so der Eindruck von Mathias Haas, wird er noch lange nicht gehen. Dafür wurden bei dieser Probefahrt viel zu spannende Ideen und Ansätze gedreht und gewendet. Wer weiß, in welchem Kontext Ziebart und Haas sich wiedersehen… wer weiß…

Es sind die Details, die Jaguar auch liefert. Dankeschön!

DER TRENDBEOBACHTER. ist kein klassischer Trend- und Zukunftsforscher. Im Gegenteil: Mathias Haas prägt ein eigenes Segment: die Trendbeobachtung. Er und sein Team sind die „Pragmatiker am Trendhimmel“. Und so ist es auch kein Wunder, dass die I-PACE-Testfahrt keinen klassischen Ablauf hatte. Weiter, immer weiter.

 

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MegaTrend eSports: Applaus für „Baller-Spiele“!

Interview., MegaTrend.

8. Juli 2018

Wer braucht noch Handball, Leichtathletik oder gar Kajak und Bahnradfahren? Bei eSports drehen die Zuschauer im 8-Sekunden-Takt durch. Geschwindigkeit, Taktik, Fitness, Konzentration und vor allem Komplexität treiben die Massen. Zum Beispiel in die Köln Arena am vergangen Wochenende: 15.000 Zuschauer in der Halle und rund 1 Million zuhause über Plattformen wie Twitch.tv, YouTube Gaming, TV3-Sport aus Dänemark und natürlich ESL TV des Veranstalters selbst.

Und da sind sie die Athleten. Athleten?

Die (Computer-)Spieler werden betreut, verehrt und verehrt wie Gladiatoren. Es gibt Physiotherapeuten, Psychologen, Fitness-Trainer, Köche, Manager und Mental-Trainer. Es gibt Doping und elektronisches Cheating mitsamt den passenden Kontrollen. Es gibt Players Lounges und 205 akkreditierte Journalisten.

Gleichzeitig ist nichts, wie es war. Nichts!

Die Grundmechanik ist dem traditionellen Sport nachempfunden und vergleichbar mit Vereinen und den üblichen Ligen. Und doch: jede Organisation – egal ob Ausrichter, Sponsor, Moderator – hat die eigene Rolle neu erfunden. So werden an jeden Gast leuchtende Wearables vom Sponsor Vodafone ausgegeben. Diese glitzern aber nicht einfach nur im Kreis – sie strahlen rot oder gelb, je nach Spielsituation. Also ist die ganze Halle in rot getaucht, sobald das rote Team einen Punkt einspielt. Jetzt ist elementar zu wissen, dass es viele Punkte gibt und die Zuschauer jedes Mal „The Cathedral of Counter-Strike“ zum Kochen bringen, obwohl sie eher Bier trinken.

Weitere Beispiele: Es gibt „Speed Sessions“ wie „Who is the funniest CS:GO player?“, es gibt völlig unkomplizierte Autogrammstunden und für sehr viele Zuschauer auch Zugang bis zur beeindruckenden Bühne. Es gibt Live-Moderatoren, die Bela Rethy toppen, uund natürlich wird auch für Daten-Analyse gesorgt. Kein Wunder, dass Unternehmen wie Red Bull hier aktiv werden! Ein interessantes Zeichen ist durchaus, dass Mercedes-Benz hier eingestiegen ist und auch mal Gewinner mit einem eigenen Benz nach Hause fahren lässt. Oder die Tatsache, dass die Bausparkasse Wüstenrot Hauptsponsor der „deutschen Meisterschaft“ geworden ist. Bezüglich des Slogans „Deine Bude, Deine Freiheit“ ist der Redner und Moderator Mathias Haas zwar nur beschränkt in Ekstase zu bringen – doch sicher gehört DER TRENDBEOBACHTER. auch nicht zur anvisierten Zielgruppe. Da ist die Betriebssportgrupppe eSport von innogy schon näher dran.

Wären da nur nicht die „Kills“.

Sobald man die sensationelle Stimmung vor Ort, die ungewohnte Ausarbeitung dieses zukunftsträchtigen Eco-Systems, dieses innovationsgeladene Universum mit dem GMV-Faktor (= der Gesunde-Menschen-Verstand) verknüpft… so wird man doch nachdenklich. Denn „Shooter“ sind eben nicht nur „Taktik-Shooter“, sondern auch „Ego-Shooter“. Die Grafik, die Visualisierung, das Gefühl von Sondereinsatzkommando im Einsatz – diese wahnsinnige Qualität fesselt verständlicherweise die Jugend (und nicht selten auch deren Eltern). Es wird getötet mit wechselnden Waffen… ja, es wird getötet.

Trotz allem gab und gibt es diese Faszination schon seit Generationen. Es mag einen Unterschied geben zwischen eSports und einer selbstgeschnitzten Pistole im Karnevals-Umzug (ja, Haas ist aktuell in Köln und nicht in Rottweil). Diesen kann der Zukunftsexperte nicht bewerten. Mathias Haas kann aber in seine eigene Jugend zurückblicken und findet dort viele, viele Nächte in denen er selbst „Baller-Spiele“ gezockt hat. Haas wusste damals genau hinter welchem Busch die Gegner standen, zumindest in den Anfangsrunden… und das wusste er auch noch nach Mitternacht.

Egal wie groß die Bedenken sind: Ansehen hilft!

Doch zurück zur „Weltmeisterschaft“ der „roaring fans from all over the world“:

Beim Besuch in Köln wurde Mathias Haas erstmal mit Jürgen Klopp verwechselt. Aber das kann schon mal vorkommen, im Eifer des Gefechts. Es ist dunkel, laut und… auch ausgelassen. Entspannt ausgelassen und kein Vergleich zum Stadion in Dortmund, Stuttgart oder St. Pauli! Schon beim Betreten der Halle war aber auch klar: Hier ist die Jugend und kaum ein Gesicht aus der Atari-Zeit! Wo sind die heutigen Führungskräfte? Wo sind die Personalentwickler? Die Marketingprofis mit „Führungsspanne“? Wo sind die Digital Champions, die mit 45 Jahren vorgestern noch ganz glücklich das Zertifikat für die bestandene Ausbildung erhalten haben? Ist Köln so weit weg oder nur die Gedanken der „etablierten Alten“?

Der Sprecher und Redner Haas hatte diese Lernreise schon seit längerem vor und erst jetzt realisiert – aber er hat es ganz und gar nicht bereut! Das private Wochenende hat gelitten, aber DER TRENDBEOBACHTER. würde es sofort wieder tun. Der reale Einblick in diese Welt zeigt weit mehr als irgendein Online-Spiel, dass sich die Welt verändert!

Wer dabei sein will – in dieser Zukunft – muss sich auf Reisen begeben. Manchmal heißt das Köln, öfters ist es wohl „Neuland im Kopf“. Einmal in Eigenregie und andermal vielleicht mit Mathias Haas und seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. (ja, wir betreuen Lernreisen in die Zukunft!). So oder so hilft es, „einen“ Chris Flato (Senior Communications Manager ESL Global & Jugendschutzbeauftragter von Turtle Entertainment) zu treffen, der sehr geduldig in die „neue“ Welt einführt.

P.S.
Sicher hat jede Ekstase auch ihre Schattenseiten. Laut Neue Züricher Zeitung wird darauf zum Beispiel in Großbritannien reagiert: Es soll ein staatliches Therapiezentrum für „Online Sucht“ geben. Der National Health Service wird das erste „Centre of Internet Disorders“ aufbauen. Und doch bleibt Mathias Haas dabei: Ansehen hilft, erleben bildet, die Zukunft braucht Neuland! Und Menschen, die damit umgehen können.

 

 

MegaTrends bewegen sich – täglich und unentwegt. Es macht eindeutig mehr Spaß diese (rechtzeitig) zu sehen und zu nutzen… DER TRENDBEOBACHTER. unterstützt liebend gerne dabei. Es ist die Mission von Mathias Haas und seinem Team, Trendbeobachtung weiter zu etablieren. So werden beispielsweise firmeninterne TRENDBEOBACHTER ausgebildet, damit Organisationen selbst diese grundlegende Arbeit machen können. Trendbeobachtung ist kein Hexenwerk. Es ist eine Haltungsfrage!

Mehr zum Redner und Moderator Mathias Haas liegt nur einen Klick entfernt: www.trendbeobachter.de

Hier wird übrigens auch erklärt warum sich Trendforscher, Zukunftsforscher und TRENDBEOBACHTER. signifikant unterscheiden.

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE, die beispielsweise seit über 10 Jahren mit LEGO® SERIOUS PLAY® Transfer produziert, liegt im gleichen Internet: www.play-serious.org

 

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Selbstfahrende Fahrzeuge: Da können Sie ja gleich laufen!

Exponate, MegaTrend.

12. Februar 2018

Mathias Haas war zu Gast beim Easymile von innoz. Die erste Fahrt des TRENDBEOBACHTERs in einem völlig autonomen Fahrzeug – einem Bus. Soweit so verwirrend, denn es war offensichtlich gar kein Auto und dennoch auto-nom.

Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel hat die Türe aufgemacht, die Türe vom „Shared Driverless Vehicle“. Der französische Hersteller von autonomen Fahrzeugen ist die Basis des Leuchtturmprojektes, das Innovationszentrum der Betreiber.

So fährt der Bus „Emely“ also auch in Deutschland – im Kreis. Die Dame agiert auf Basis einer einmaligen Einmessung des Geländes und kennt sich so sehr gut aus. Ja, sofern eben kein Gebäude um- oder angebaut wird. Bis heute ist noch ein „Operator“ nötig – ein Mensch, der vor allem den Menschen das gewohnte Vertrauen gibt. Tatsächlich ist die Maschine sensibel genug zu stoppen, falls ihr die „Verkehrslage“ komisch vorkommt. Und natürlich gibt es einen Notknopf, den Mathias Haas zum Test einfach mal drücken durfte. Und – oh Wunder – der Bus hat gestoppt.

Mit 8km pro Stunde rauscht der „People Mover“ durch das Privatgelände.

Bei der Präsentation des Videos auf einer Veranstaltung in Berlin kam dann prompt der Kommentar eines Teilnehmers: „Da können Sie ja gleich laufen!“ Recht hat der Mann, jedenfalls im Moment noch. Die Schritte im „selbstfahrenden Business“ sind noch stark gedrosselt, und doch kommen sie voran. Auch wenn der Bus nur langsam fahren darf… im internationalen Vergleich sind wir hier gar nicht so schlecht.

Die Behörden sind noch skeptisch – selbst in Kalifornien.

Lieferroboter fahren auf Gehwegen in Düsseldorf oder Zürich, für Saturn wie für die Schweizer Post. Idaho, Wisconsin, Florida und Ohio haben passende Gesetze erlassen. Doch selbst wenn die niedlichen Maschinen Namen bekommen – sie bekommen auch mächtige Auflagen: In San Francisco dürfen sie mit max. 3 mph über das Trottoir rauschen, und ein Betreiber darf nur drei Maschinen in einer Flotte betreiben, max. 9 in der ganzen Stadt. Es dauert also, und sie kommt doch: Die Pizza auf drei Achsen, die Interaktion mit dem Menschen.

Doch was braucht es für den öffentlichen Raum? Wann darf „Emely“ vom innoz bis zum Südkreuz fahren? Also die Mitarbeiter bis zum ICE-Bahnhof shuttlen und damit rund 20 Minuten Fußweg ersetzen? Neben mutigen Stadtplanern und behördlichen Entscheidern hilft beispielsweise präzisere Navigation.

Hier kommt WHAT3WORDS genau richtig.

Dieses Start-up aus London teilt die Erde in 3×3 Meter Einheiten auf und vergibt jedem Quadrat drei Wörter zur Identifikation. Das Büro von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER. und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. hat beispielsweise die Anschrift ///schaufeln.saal.tägliche. Diese Kombination ist also weit praktischer als eine wirre GPS-Zahlenkombination, die sich niemand merken kann. Sie ist aber vor allem präzise und ein DHL-Fahrer findet direkt zur Türe der Hinterhaus-Anschrift Liststrasse 28/1. Sehr präzise sogar.

Und genauso fügen sich die Puzzleteile zusammen.

Die Maschine macht ihren Weg und findet tatsächlich jeden Fleck der Erde. Auf diesem Weg könnte eine autonome Drohne den Landwirt in den Pyrenäen finden und der Pizzaroboter die Grillstelle im Park (falls die Grillkohle naß wurde).

Ja, das Ökosystem rund um autonome Fahrzeuge verdichtet sich – auch wenn den Menschen suggeriert wird, sie könnten morgen schon ab ihrer Haustür damit losfahren. Letzteres könnte theoretisch durchaus sein, doch selbst die Pflastersteine an der nächsten Kreuzung sind heute noch ein unüberwindbares Hindernis. Gleichzeitig wird sehr schnell klar, dass Produkte wie Easymile kommen.

Vor allem in Deutschland und der Schweiz!

Der demografische Wandel treibt unsere Region in die Automatisierung – ganz sicher. Die Löhne sind hoch, Menschen wie selten kompliziert und die Budgets sind da. Es wird also voll werden auf dem Gehweg. Zwischen Fußgängern, Rollatoren, dem ein oder anderen Fahrrad auch noch Maschinen? Ja, wir müssen in die Breite gehen oder in die Luft. So oder so wird es eine zentrale Rolle spielen, wie Menschen mit der produzierten Euphorie umgehen und inwieweit sie sich – Person zu Person – darauf einstellen. Denn die Tage des Busfahrers zwischen dem innoz und dem Südkreuz sind gezählt.

 

 

DER TRENDBEOBACHTER. testet die Zukunft. Leuchtturmprojekte wie hier beschrieben sind Innovation pur – wenn auch oft teuer erkauft. Diese Paradebeispiele sind auch mal erfolglos und doch nötig. Mathias Haas ist Pragmatiker und sieht natürlich selbst, wie klein oder groß die Schritte in solchen Zukunftstechnologien sind. Der Zukunftsexperte macht sich sein eigenes Bild, um es weiter zu tragen: Auf die Bühnen derjenigen Organisationen, die zukunftsfit sein möchten.

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er betreibt keine Zukunftsforschung und auch keine Trendforschung. Haas ist kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team leben und agieren im „Hier & Jetzt“, denn Entscheider müssen heute entscheiden.

Mehr zu Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer der MegaTrends, der PLAY SERIOUS AKADEMIE. und LEGO SERIOUS PLAY warten unter www.play-serious.org

 

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Studie: Sind wir nicht alle ein bisschen Roboter?

MegaTrend.

5. Februar 2018

Science Fiction Literatur – das ist ein Genre, das nicht wenigen unter uns so gar nicht vertraut ist. Man stellt sich dabei vor, dass Autoren mit einer besonders großen Phantasie niederschreiben, wie die Welt denn in 100 oder 200 oder 1000 Jahren so funktionieren könnte. Das Ganze wird dann in Buchform gegossen und, wenn der Schreiberling Glück hat, auch noch verfilmt.

SiFi-Studie pur.

Wobei es die unterschiedlichsten Darstellungen gibt, es geht gar nicht immer um Gut oder Böse. Oft geht es einfach nur um die Entwicklung der Menschheit oder dessen, was von ihr übrig blieb.

Die Phantastische Bibliothek in Wetzlar ist ein Ort, wo all diese Geschichten gesammelt werden. Eine Bibliothek für Science Fiction Literatur. Und genau hier setzte das Innovation Lab der Telekom an, um gemeinsam mit dem Betreiber der Bibliothek in einer Studie zu überprüfen, wie sich denn Science Fiction über die Jahre auf unser Leben ausgewirkt hat beziehungsweise inwieweit der Inhalt der Bücher inzwischen Realität geworden ist.

Im Rahmen dieser Studie war DER TRENDBEOBACHTER. eingeladen, den Realitätscheck durchzuführen. Als Pragmatiker unter den Trend- und Zukunftsforschern… 5 Themengebiete (Leben, Wohnen, Mobilität, Kommunikation, Roboter und Arbeit) wurden unter die Lupe genommen. Die Auszüge und Analysen aus der SciFi-Literatur waren die Basis, und erstaunlich oft kam der Zukunftsexperte – der ja eigentlich genau so sehr ein Jetzt-Experte ist – zu dem Schluss: Die in den Büchern seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschriebenen Zukünfte sind oft schon sehr real oder zumindest zum Greifen nahe.

Ein spannendes Projekt, konnte Mathias Haas doch abtauchen in die Gedankenwelten verschiedenster Autoren. Ob Computer-Gehirn-Schnittstelle, Ersatzteile für alle Bereiche des Körpers, Kommunikation über Stellvertreter bis hin zu Robotern, die uns alles abnehmen – auch das, was wir heute manchmal noch gern selber machen.

Denken könnte übrigens auch bald darunter fallen. Nicht, dass das die Lieblingsbeschäftigung von allen Erdenbürgern wäre. Auch das Beantworten von Fragen ist nicht jedermanns Sache. Und wohl auch deshalb wird massiv an künstlichen Intelligenzen geforscht. In China zum Beispiel, das mit massivem Aufwand gern zur Nummer 1 auf diesem Sektor avancieren möchte, hat neulich eine KI des Daten- und Handelsriesen Alibaba einen Textverständnisversuch besser beendet als ein Mensch.

Nochmal im Klartext: Die Maschine hat einen gehörten Text besser verstanden als ihr menschliches Gegenüber. Und als ob es einer Gegenprobe bedürfe, hat Microsoft einige Tage später mit einer eigenen KI das gleiche Experiment mit ähnlich guten Ergebnissen wiederholt.

Man kann sich also schon vorstellen, dass in China demnächst eine von Robotern besetzte Polizeiwache entstehen soll oder dass bereits ein Viertel der Arbeiter in dortigen Munitionsfabriken durch „smarte Maschinen“ (also Roboter mit Anschluss an eine künstliche „Intelligenz“) ersetzt wurden. Nicht nur, weil die schneller arbeiten, nicht krank werden, keine Fehler machen (außer denen ihrer Programmierer) und damit langfristig billiger sind. Nein, auch weil sich in den entlegenen Gebieten, in denen solche Fabriken aus Sicherheitsgründen gern errichtet werden, kaum noch geeignete Mitarbeiter finden. Gesellschaftliche Implikationen inklusive. Nachtigall, ick hört‘ ihr Trapsen…

Science heißt Wissenschaft, Fiction heißt Fiktion heißt Annahme, Wunschvorstellung und so weiter. Spannend ist jedoch, wie stark uns diese ehemaligen Annahmen bereits eingeholt haben und welche Gedankenkraft seinerzeit dahinter stecken musste. Gleichermaßen interessant ist auch, was man sich heute in der SciFi-Literatur ausdenken müsste, damit die gleiche Breite und Tiefe, die heute bereits real geworden ist, in 30 oder 50 Jahren wieder real wird.

Heute schon sind wir getrieben von den Errungenschaften der Technik und lassen uns einsaugen, Effizienz aufnötigen und der Herrschaft von Big Data unterwerfen. Bald werden wir Roboter sehen, die uns Menschen zum Verwechseln ähnlich sehen und sich dann auch noch so verhalten. Jedenfalls wie einige von uns. Spätestens dann werden wir sagen (müssen): Wir Menschen sind auch nur Maschinen.

Mathias Haas hat als Pragmatiker kommentiert – hier zum Beispiel:

Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte Haas lebt im „Hier & Jetzt“, wie seine Kundschaft. Denn Entscheider müssen heute die Weichen stellen – für morgen und übermorgen. 2030 ist so weit weg, dass Führungskräfte selbst derartig weit planen. Letzteres ist verständlich, denn die Welt wirklich weiter über 10 Jahre hinaus zu erforschen… das mag (zu) ambitioniert zu sein. Der Pragmatiker Mathias Haas zeigt folglich lieber die bereits sichtbaren Entwicklungen, Innovationen und Treiber der MegaTrends. So hatte Mathias Haas und sein Team wahrlich Freude die „große Zukunft“ aus der Science Fiction Literatur für Dr. Stefan Kohn von der Telekom Design Gallery in die Gegenwart zu übersetzen.

Mehr zur zukunftsweisenden Arbeit von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Möglichkeiten, wie diese Zukunft in die Gegenwart kommt, wartet hier: www.play-serious.org

Wer lieber schaut, als liest: www.youtube.com/haaskommuniziert

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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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Deutschland skaliert mit behördlichem Rückenwind.

Interview., MegaTrend.

10. Dezember 2017

Bruchsal trifft auf Dubai. Ja, die badische Provinz zaubert dem Silicon Valley was vor… beispielsweise in Dubai. Hier drehten sich schon im Herbst dieses Jahres die 18 Rotorblätter des Volocopter-Flugtaxis vollautonom. Ja, vollautonom! Die zweisitzige Flugdrohne flog bewusst ohne Menschen an Bord, nicht dass ein skeptischer Schwabe irgendwelche Zweifel produzieren kann. Alleine diese Ingenieurskunst reichte aus, dass DER TRENDBEOBACHTER. sich auf die Reise machte – in die Nachbarschaft.

Volocopter fliegen auch im Tagungsraum von Volocopter.

Schon der Weg hat bewiesen, dass neuartige und bezahlbare (!) Hubschrauber-Konzepte einen wirklichen Mehrwert bieten würden. Mathias Haas ist bekannt – mit der Autobahn A8. Auch die A5 kennt der Redner und Moderator recht gut. Trotzdem sind Reisen im Jahr 2017 zu vergleichen mit Überlebenskampf in der Manier von Kampfpiloten. Die rechte Spur fällt weg, da wir (zum Beispiel Haas selbst) Waren aus der ganzen Welt an Weihnachten unterm Baum haben wollen und die Lkws die Hauptlast tragen. Links und ganz links ist es Zeitgeist nicht mehr als 10cm Abstand zum Vordermann/frau zu lassen, denn sonst wird diese Lücke effizienzgetrieben ganz schnell aufgefüllt. Also gilt es Spannung und Anspannung zu wahren um ans Ziel zu kommen.

Was liegt also näher als tausende von Personen-Drohnen in die Luft zu schicken?

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter, hat genau diese Vision. Schnell, viele dieser Flugobjekte in einer Stadt. Sehr viele dieser „Großdrohnen“ in die Luft. Und klar, diese Idee haben heutzutage mehrere Unternehmen, doch tatsächlich fliegen und machen dafür steht das Start-up aus dem Großraum Karlsruhe. Das gefällt nicht nur Medien aus der ganzen Welt sondern auch „Leuchtturmbeauftragten“ aus verschiedenen Regionen. Selbst die Behörden werden hier von Visionär Zosel explizit genannt… auch in Deutschland!

Engineering Natives liefern.

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter – mit einem Modell.

Auch deshalb ist der Zukunftsexperte Haas ganz entzückt – Deutschland endlich mal wieder vorne. Ambitioniert und ver-rückt. Abgehoben und mutig. Und vor allem mit „Skalierungsanspruch“!

Die deutsche Ingenieurskunst wächst mit mächtigem Kapital von 8 Personen im Januar dieses Jahres auf 45 Teammitglieder zum Dezember. Aktuell werden 800 m² Bürofläche vorgehalten und aktuell 15 „High Flyer“ alleine im Bereich Engineering & Production gesucht. Darunter übrigens auch ein Pilot… nur falls jemand 2018 auch selbst mutig abheben und die Vollkaskomentalität des ein oder anderen Konzerns hinter sich lassen möchte… nur falls auch das Pendeln ganz anders aussehen und der Dienstwagen weiß anstelle von schwarz sein darf.

Hier bleibt nur noch die Frage warum autonome Lufttaxis noch Piloten brauchen?

Aber auch hierfür hat Alexander Zosel eine logische Antwort, die den Zukunftsexperten erst einmal irritiert. Der zertifizierte Luftfahrtbetrieb muss eine Stufe überspringen und direkt autonom fliegen – so die Kundenanforderung der Roads and Transport Authority, der Regierung aus Dubai. Und dennoch muss naturgemäß eben viel geflogen werden. Stand heute sprechen wir (auch in Dubai) von Test- und Jungfernflügen und dem hohen Maß an geforderter Sicherheit. So einfach, so logisch, so normal.

Auch Piloten werden nicht (über Nacht) ersetzt werden.

Schwer beeindruckt hat DER TRENDBEOBACHTER. Haas dann doch noch einen Punkt gefunden, der den internationalen Schwaben schwer skeptisch machte: Die Stellenausschreibung zum Chief Financial Officer verweist auf den Arbeitsplatz in Bruchsal mit „1 hour drive“ vom Flughafen Frankfurt (Anmerkung: gilt diese Hochrechnung mit oder ohne Stau? Und bei wie viel Abstand zum nächsten Fahrzeug?). Aber wer will denn heute noch fahren wenn in Baden das vollwertig-autonome Transportmittel erschaffen wird? Aber vermutlich ist es genau der Grund warum Volocopter von der ganzen Welt ernst genommen wird… die Badener bleiben auch am Boden und liefern lieber.

Dankeschön dafür! Let’s think big or stay home!

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Pragmatiker würde er viele der Wettbewerber von Volocopter gar nicht besuchen, denn sie fliegen (noch) nicht. Haas sucht die Macher, die Zukunft definieren ohne zu fragen. Die Regelbrecher, die sich rein hängen und beispielsweise Baden-Württemberg zukunftsfit machen. Der Redner und Moderator liebt diese Vor-Ort-Termine im Hier & Jetzt. Innovation ist Zukunft und Zukunft ist Innovation, wenn Menschen sich Evolution vorstellen können! Wieder gilt, Sie haben die Innovation, DER TRENDBEOBACHTER. hat die Bühne.

Mehr zur Tonalität und zum Stil (zum Beispiel Infotainment pur!) von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de bereit, mehr zur Unterstützung durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. finden Leser des TRENDBEOBACHTER-Blogs unter www.play-serious.org

P.S. Letztere hat auch Informationen zu LEGO SERIOUS PLAY, der Moderationsmethodik, die Mathias Haas und sein Moderatorenteam seit 10 Jahren einsetzt. Let’s play!

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1550

Die Roboter-Vögel aus Enschede.

Interview., MegaTrend.

26. Oktober 2017

20 Personen arbeiten seit 5 Jahren am „Robotic Bird“, und genau damit verändern Sie die Welt!

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., war vor Ort und hat die Drohnen besucht. Und deren Macher natürlich. Robirds sind „Robotic Birds“, und diese sind rein rechtlich Drohnen. Die Geschöpfe aus Handarbeit und 3D-Druckern simulieren Vögel und fliegen genau so. Sie fliegen bzw. werden geflogen, denn Robird von Clear Flight Solutions sind „Roboter as a Service“. Quasi. Jedenfalls verkauft das Unternehmen die „Vögel“ nicht. Diese werden beispielsweise mit zwei Piloten losgelassen und sorgen am Flughafen Edmonton (British Columbia, Kanada) mit über 100 Flügen (auf dem Flugfeld!) bereits für Flugsicherheit, obwohl sie irgendwo am Flugfeld stehen und selbst gar nicht abheben. Der Falkennachbau natürlich schon, die Menschen sind in zwei Rollen sortiert: „Pilot“ und „Observer“. Der Eine fliegt (oft z.B. ein Modellflugpilot) und der Andere schaut.

Die Grundmechanik ist schlicht und einfach: „In nature, size matters!“

Vögel verursachen, je nach Hochrechnung, finanzielle Schäden von rund 2-8 Milliarden EUR pro Jahr – alleine in der zivilen Luftfahrt. Jeder kennt die Geschichten, wenn ein Tier im Triebwerk…. Diese Zahl gilt je nach Berücksichtigung der Folgekosten wie Ausfall eines Flugzeugs und erfasst selbstverständlich nicht die betroffenen Vögel selbst. Gleichzeitig arbeiten alleine am Flughafen Schiphol in Amsterdam 14 Vollzeitkräfte, um immer wieder den Zusammenstoß zu vermeiden. Der Rest ist gesunder Menschenverstand und Addition – zumal auch Baustellen still stehen, weil Vögel Nester bauen, die Öl- und Gasförderung geparkt wird, weil… Das Prinzip ist klar. Und genau so einleuchtend ist, dass der kleine Vogel das (Flug)Feld verlässt, wenn der große „Adler“ kommt. Apropos, das Roboter-Unternehmen aus Enschede (Niederlande) ist nach dem aktuell fliegenden Falken auch am Adler dran. Denn nochmals: „In nature, size matters!“

Was hier heute passiert ist übrigens kein autonomes Fliegen, denn der Vogel simuliert zwar das Tier selbst (ja, er fliegt wirklich durch die Bewegung der Flügel), wird aber noch vom Menschen beaufsichtigt. Viel wesentlicher ist jedoch: der Robird entscheidet nicht selbst. Der „natürliche Feind“ kann noch nicht lernen und selbst abbiegen. Doch es ist keine Überraschung, dass dieses Team daran arbeitet.

Clear Flight Solutions sind weltweit einmalig im „Vogelflug-Business“. Umso logischer ist es, dass das Team die Regeln selbst schreibt. Natürlich werden die „Airport Safety Regulations“ genauso bedient wie die von einem Mitarbeiter einer Airline oder eines Flughafens. Und doch ist es nennenswert, dass die Robirds nur im Gesamtpaket verkauft werden.

Menschen und Maschine im Team.

Ein Roboter kann schließlich nur das tun, wozu er vorher programmiert wurde. Die Reaktion auf unvorhergesehene Umstände erfolgt dann entweder nicht oder nicht zufriedenstellend. Denn der „Gegner“, also die Natur, operiert ja auch nicht nach irgendeinem Algorithmus. Robotik im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz ist noch ziemlich aufwendig und teuer.

Viel sinnvoller erscheint es daher den Machern der künstlichen Vögel, ihre Schöpfungen direkt durch geschulte Operatoren zu steuern. Das bringt Flexibilität bei überschaubaren Kosten. Und gerade im sicherheitssensiblen Flugbetrieb kann man gar nicht flexibel genug sein, um auf alle Eventualitäten angemessen reagieren zu können.

Mathias Haas ist als Redner und Moderator unfassbar viel unterwegs – in Deutschland, in Europa und auch weltweit. Dabei reist DER TRENDBEOBACHTER. natürlich auch mit dem Flugzeug, und wie die meisten Menschen vertraut er auf die hohe Sicherheit im Luftverkehr, an die wir uns seit vielen Jahren gewöhnt haben. Bald wird diese Sicherheit eben auch durch Roboter-Vögel unterstützt. Das obige Beispiel ist eines von vielen, die der Experte für MegaTrends gemeinsam mit seinem Team aufspürt und im entsprechenden Kontext in unterhaltsamen Vorträgen präsentiert. Denn die Welt durchlebt Veränderung – jeden Tag. Und damit ist es für jedes Unternehmen, jede Organisation immens wichtig, sich ebenfalls zu verändern. Hierbei unterstützt Mathias Haas als Sprecher und aktiver Wandlungshelfer. Er ist kein Zukunftsforscher oder Trendforscher, sondern er entschlüsselt beginnende Megatrends bereits im Hier & Jetzt und schult bei seinen Zuhörern den scharfen Blick für die Zukunft. Die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. (www.play-serious.org) unterstützt mit außergewöhnlichen Trainingsmethoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® dabei, den eigenen Weg weiterhin erfolgreich zu gehen.

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1508

MegaTrend leere Einkaufsstraßen?

MegaTrend.

16. Oktober 2017

Nunja, wie man es nimmt – je nach Region und Ortschaft mal mehr, mal weniger. Immer öfter begegnet einem aber das Schild „Zu vermieten“ oder „Schlußverkauf wegen Geschäftsaufgabe“.

Letzteres kommt sicher immer mal wieder vor, doch das Klagen der Einzelhändler selbst in den A-Lagen, nicht mehr gegen den Online-Handel bestehen zu können, wird immer lauter. Und so weisen einige Einkaufsstraßen tatsächlich eine interessante Häufung an leerstehenden Ladengeschäften auf. Und das selbst in neu erbauten innenstädtischen Einkaufszentren, die vor ihrer Eröffnung als das Nonplus-Ultra der hiesigen Einkaufswelt angepriesen wurden.

Je kleiner die Ladengeschäfte, um so gefährdeter sind sie.

Wie kommt das? Nun, TRENDBEOBACHTUNG ist ja bekanntlich keine Forschungsdisziplin – sich hier auf der Suche nach den Ursachen zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann böse ausgehen. Doch als sicher kann gelten: Online macht offline das Leben schwer. Die Menschen sind nicht nur faul – äh, komfortorientierter – geworden. Nein, sie nehmen sich auch weniger Zeit für einen Einkaufsbummel – vielleicht, weil andere Dinge wichtiger erscheinen, weil ihnen das Berufsleben quasi die Zeit raubt für all das Private, was früher mit weniger Stress noch ganz gut zu bewältigen war.

Also führt die Suche nach einer neuen Hose, einem neuen Toaster oder heute sogar schon nach den Dingen des täglichen Lebensmittelbedarfs ins Internet. Ganz bequem und daheim von der Couch aus. Anbieter gibt es genügend – von ganz groß bis richtig klein. Waren ohne Ende, genau wie im Geschäft… oder eigentlich noch besser. Weil? Nun, weil zum einen mit wenigen Mausklicks eine riesige Auswahl auf den Schirm kommt, und zum anderen, weil sich das Ganze ohne große Latscherei auch noch prima vergleichen lässt. Zusätzlich können wir noch lesen, was die anderen denn zum Produkt X sagen oder ob nicht Produkt Y doch besser wäre.

„Social Impact“ braucht der Handel.

Da fragt der Handel: Was können wir tun? Und ein Unternehmen aus den USA hat eine mögliche Antwort: Sichtbar machen, was die Leute mögen – direkt am Regal. Denn was andere Leute gut finden, wird häufiger gekauft. The Like Machine™ wurde geboren.

Ein kleines Gerätchen also, das man direkt an der Ware oder bei Bedarf auch am Service-Schalter oder am Ausgang des Ladens aufstellen kann. Es hat einen großen, beleuchteten Knopf, den man drückt, wenn man etwas gut findet. Daneben platziert ist ein Display, das anzeigt, wie vielen anderen Einkäufern das auch noch so geht. Das ist gut, denn man kauft tendenziell eher das, was die eigene „community“ auch mag. Ausgestattet mit Bluetooth kann The Like Machine™ sogar als Dankeschön Rabattcoupons oder Produktinformationen auf das Smartphone des Einkäufers schicken – im Grunde identisch zu dem, was uns Amazon & Co. täglich vormachen. Nur eben im Laden nebenan und mit dem Nebeneffekt, dass der Händler Zugang zu Daten (Sie wissen schon, die neue Währung im Geschäftsleben) bekommt, die er sonst nicht gehabt hätte.

Doch nicht nur dazu eignet sich das weiße Maschinchen.

Gleichermaßen generiert seine Existenz direkt in der Blickzone des Kunden eine zusätzliche Aufmerksamkeit. Diese kann auch gezielt genutzt werden durch den Hersteller eines Produktes, das aktuell im Fokus stehen soll. Dabei ist egal, ob es sich um etwas Neues handelt oder um etwas, dessen Absatz ein wenig verbessert oder zumindest gemessen werden soll. Die Tatsache, dass jemand ein Produkt mag, heißt ja noch lange nicht, dass daraus auch gute Umsätze resultieren.

Auch im Bereich Kundenzufriedenheits-Analyse lässt sich das Tool einsetzen. Wie war der Eindruck vom heutigen Einkaufserlebnis, die Freundlichkeit des Mitarbeiters an der Reklamationstheke oder an der Kasse?

Web2.0 funktioniert auch im realen Leben – insofern man dem Kunden die Möglichkeit gibt, sich auszudrücken. Ganz real und nicht nur virtuell!

Geht – mit The Like Machine™.

Natürlich ist dieses Instrument kein Allheilmittel für die gebeutelten Malls und Fußgängerzonen. Doch wie auch Ebay mit Ebay-City den Weg in Richtung stationären Handel geht, so muss der stationäre Handel den Schritt in Richtung online wagen. Dazu gehört, sich den Denkweisen und Methoden zu öffnen, die dort erfolgreich sind. Denn man sollte nicht vergessen, dass nach wie vor mehr als 90% aller Handelsumsätze mit dem Endkunden im niedergelassenen Einzelhandel generiert werden.

Like it!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas sucht und findet mit seinem Team „Wandel“. Unternehmer Tim Halfmann, Founder of The Like Machine™, produziert Alternativen mit Zeitgeist. Gleichzeitig wird beim Interview mit dem Amerikaner wieder einmal mehr klar: Zukunft kostet Kraft.

Der Sprecher und Redner Mathias Haas glaubt an Infotainment und alleine der Gedanke The Like Machine™ bei seinen Vorträgen – auf allerhand Veranstaltungen, Tagungen und Events – einzusetzen… ja, das macht Spaß! Und wenn Kunden heute „over-retailed“ ist, wenn er zu viel Angebot bekommt… gerade dann muss einkaufen in der Zukunft großen, großen Spaß machen!

Mehr Information zum TRENDBEOBACHTER, der kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher sein will… liegen hier: www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. liegt unter www.play-serious.org

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1348

Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

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1649

Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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1411

GDPR & DSGVO = Böhmische Dörfer?

MegaTrend.

1. Oktober 2017

Wenn Sie bei den Abkürzungen an ein Lied einer bekannten Stuttgarter Hip-Hop-Combo denken, sei Ihnen gesagt: So unterhaltsam wird’s nicht. Hier geht es im schlimmsten Fall um 20 Millionen EUR Bußgeld.

Wenn Sie jetzt aufhorchen, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht vielleicht irgendwo arbeiten (ein Unternehmen, ein Verband, eine Behörde und und und), wo persönliche Daten verarbeitet werden. Von Kunden, von Mitarbeitern, von Dritten mit denen Sie in Berührung kommen. Tun Sie? Fein, dann gilt sie auch für Sie, die neue Datenschutzgrundverordnung.

Die EU hat mal wieder reguliert, und heraus gekommen ist ein Konstrukt, das in einigen Bereichen das deutsche Datenschutzrecht ergänzt bzw. verändert hat. Hier wird nun EU- einheitlich geregelt, wie Unternehmen mit Daten umzugehen haben und wie nicht. Darüber hinaus werden die Auskunftspflichten eines jeden, der persönliche Daten irgendwo gespeichert sieht, erweitert.

Das ist im Grundsatz zu begrüßen, denn es schien, dass außerhalb Deutschlands im Grunde jeder machen durfte, was er wollte. Immerhin erstrecken sich die Verpflichtungen zum Thema Datenschutz auf die Europäische Union.

Wenn nun aber jede Person das Recht hat, von jedem Unternehmen, mit dem sie in Berührung gekommen ist, binnen eines Monats (maximal aber 2 Monaten) Auskunft über seine Daten zu verlangen – einschließlich deren Erhebung, Verwendung, Speicherdauer, Einsatz in Analysesystemen, die dazu anwendbaren Rechtsgrundlagen und so weiter – dann ist klar: Die IT-Abteilungen jeglicher Couleur haben spätestens ab dem 25. Mai 2018 Urlaubssperre. Vermutlich schon vorher und wahrscheinlich auch für immer. Nämlich dann, wenn nicht frühzeitig geeignete Maßnahmen und Strukturen geschaffen wurden, um diesen Auskunftsersuchen rechtskonform gerecht zu werden.

Und so finden sich dann auch vor allem auf den Informationsseiten für Webshop-Betreiber und auf den Websites der IT-Firmen die entsprechenden Handlungsanweisungen. So wird darauf hingewiesen, man solle sich rechtzeitig mit entsprechend rechtskundigen IT-Beratern zusammensetzen.

Es ist ja nicht so, dass es bisher kein Auskunftsrecht gegeben hätte im BDSG. Nun aber wird es a) erweitert und b) mit dieser Erweiterung ziemlich viel Presserummel erzeugt. Und der wiederum erzeugt: Genau – Nachfragen und Auskunftsersuchen.

DER TRENDBEOBACHTER. sagt: Daten sind die neue Währung. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie auch in Ihrer Organisation einen Währungshüter haben und dass Ihnen die Prozesse nicht um die Ohren fliegen. Denn sonst ist es bald vorbei mit Big Data & Co – jedenfalls bei Ihnen.

Denn nach einer Rüge wird die Datenverarbeitung untersagt, und anschließend gibt es die Buße – bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes. Für viele dürfte damit die Zukunft Vergangenheit sein. Falls Sie also Ihre Weihnachtspost noch mit Excel-Listen vorbereiten…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Vortragsredner bringt er Zukunftsfitness in jede Organisation. TRENDBEOBACHTUNG ist keine Trendforschung, sondern der objektive und vielseitige Blick auf das Hier und Jetzt. Veränderungen erkennen, Erkenntnisse für die Zukunft daraus ableiten und diese dann für die Zukunft einer Organisation nutzbar machen: Dabei helfen Haas und sein Team mit Infotainment bei Vorträgen und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit wirksamen Methoden die gewonnenen Erkenntnisse in praktische Ergebnisse umzusetzen hilft.

www.trendbeoachter.de

www.play-serious.org

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1367

Moderne Gesellschaften = Mobile Gesellschaften.

Exponate, MegaTrend.

7. September 2017

Der ICE4 ist im Probebetrieb und DER TRENDBEOBACHTER. wurde zum Tester. Okay, Redner Mathias Haas war dort als Moderator unterwegs und auch nicht der einzige „Probe-Fahrer“. Okay, okay… die Veranstaltung war auch nicht für ihn gemacht, er war Dienstleister für die Deutsche Bahn.

Veranstaltung „New Work im ICE 4“ auf der Fahrt von Hamburg nach Kassel.

DER TRENDBEOBACHTER. informiert und provoziert ja bekanntlich. Zusammen mit seinem Team sucht Haas MegaTrends, die heute schon spürbar sind. Und genau da kam die Schnittmenge zwischen der Deutschen Bahn und der Trendbeobachtung: Die Bahn hat Blogger und Journalisten eingeladen, um das große Thema „New Work“ zu beleuchten und gleichzeitig das neue Rückgrat des deutschen Fernverkehrs zu präsentieren.  Also wurde der ICE4 erfahren – und Mathias Haas war derjenige, der die Punkte zwischen drei anwesenden Experten, den Gästen der schreibenden Zunft und der Bahn verknüpfte.

Markus Albers, Sebastian Sooth und Tobias Kremkau waren geladen – im positiven Sinne. Alle drei Denker der New-Work-Bewegung haben vorgelegt und berichtet über ihre Erfahrungen und Entwicklungen. Über den Alltag in einem Co-Working Space und das Vertrauen, das nötig ist, wenn der Mitarbeiter quasi im Café sitzt und nicht hart-arbeitend im ungemütlichen Büro. Vom Bedarf an Flexibilität, die hoffentlich freiwillig ist und vom Grundvertrauen gegenüber Mitarbeitern. Letztere sind bekanntlich rar geworden – besonders die guten – und nicht wenige Arbeitgeber haben heutzutage mehr Arbeitszeitmodelle als Mitarbeiter. 60 Prozent der Deutschen pendeln zur Arbeit, und die Bahn transportiert einen wesentlichen Teil davon.

Der ICE4 mit neuem Design.

Mit locker über 200km/h waren nicht nur die Gäste zwischen Hamburg und Kassel aufgegleist, auch im Regelbetrieb ab Dezember diesen Jahres geht es rund – durch’s Land. Der weiße Blitz hat innen wie außen ein neues (und preisgekröntes) Design sowie eine verbesserte Beleuchtung, die auf das Tageslicht reagiert. Und es gibt mehr Platz für Gepäck. Die Sitze sind ein Erlebnis, gespickt mit je einer „Taschenlampe“ und Sitznummern-Anzeige direkt an der Nackenstütze. Die Gastronomie ist neu definiert, jedes Gefährt hat WLAN (seit 2017 kostenlos) und neue Mobilfunkrepeater.

Die Bahn gibt Gas und liefert schon mal, sodass die Gäste der Veranstaltung pünktlich um 12:23 Uhr in Kassel ankamen – gefüllt und inspiriert durch die Inhalte. Arbeit unterwegs wurde gelebt und erlebt, die Teilnehmer waren im WLAN und tippten, fragten, hörten zu. Der offene Dialog im ICE4 war der Rahmen, die Experten die Inspiratoren. Mathias Haas… ja, der war auch dabei. Sehr gerne sogar.

Diese Reise war für den Redner und Moderator Mathias Haas auch eine Reise in die Zukunft. Zusammen mit Spezialisten rund um „New Work“ mit Highspeed durchs Land – eine tolle Sache.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER. und seinem Team liegen unter www.trendbeobachter.de 

Mehr zum Transfer dieser ganzen Informationen stehen unter www.play-serious.org 

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1186

Der O-Ton macht die Musik!

MegaTrend., MINDSET TOUR.

25. Juli 2017

O-Ton bleibt O-Ton. Und Mathias Haas ist auf einer Lernreise. Es gilt also -zuhören- und mitschreiben, denn die Interviewpartner haben etwas zu sagen!

VR aus Afrika? Aus Kenia? Dort gibt es doch nur Safari-Touren, oder?

Hier gibt es auch VR (!) und zwar mit hohem Anspruch… hier die Antworten aus der Wirklichkeit:

NAME: Ng’endo Mukii
TITLE: Film Director/Animator
COMPANY: Ng’endo Studios
CITY: Nairobi, Kenya

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

This year I have grown from a freelancer, to formally establishing a company. I want to increase my capacity for production, and allow myself more flexibility.  My major concern with doing this so far has been related to how specific, organic, and intensive my animations tend to be. I have been concerned with finding the right team for this.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Maintaining my projects, growing them internationally, starting a family, how and where to do this, balancing work and personal life. The same things that scare everyone else I think.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

This would be related to my city, Nairobi. It would be great to have a stronger infrastructure. Good roads, space for pedestrians. I love cycling, maybe roads could be built in consideration of cyclists as well. I think we have been brainwashed to accept that some things are impossible in Africa, but, Durban in South Africa for example, has some beautiful consideration of its citizens as humans in the city. It’s not impossible. But of course, if you’re having the top 5% of our country debating congestion in the city, the idea of preventing buses carrying up to 40 people into the Central Business District, but allowing tens of thousands of private vehicles carrying individuals, makes sense.

How does that ease congestion?

This traffic affects our daily lives and potential. You’re less likely to go for a meeting, if it takes you two hours to get there. Just imagine how much more collaboration would be possible if we weren’t always stuck in traffic.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Every time cuts to education programs are debated, Music, Arts, Literature, and Sports are the first to be sacrificed. However all these subjects drive the way you think, how you perceive and interpret and communicate about the world. It’s a different form of mental exercise that makes us more emotionally and socially wholistic. And imagine if all this could take place in our own languages, not just English. It’s a different pattern and way of thinking altogether.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

For myself, I would like VR to be the symbol. Augmented and Virtual reality are very exciting for me, and having recently completed my first VR film, Nairobi Berries, I want to continue exploring the possibilities of these mediums.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

I’m going to label this as “Gender things.” It affects everything!

Ja, Whitenizer ist für hellere Haut.

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

I really enjoy working in the short film medium, but definitely want to create feature length animations, and exploring mixed media in feature films.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Personally, my task is to select or grow a team, and creating an environment in which they can participate and feel invested, so that they are dedicated to fulfilling my vision as the director. Delegation itself is not the issue, it’s forming a more organic and receptive space in which to create my productions.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

The value of developing countries is underestimated, we are almost always perceived as being “receivers”  especially economically, and yet, whether by force or corruption, we have developed and sustained Europe and the greater ‘West,’ for centuries.

When I came home after 5 years living in the US in 2006, I was shocked to discover that you could share airtime on your phone, as well as send and receive money directly between phones, completely independent of traditional banking institutions. This concept did not even exist in the US and in Europe at the time. I think we are making solutions to problems that are urgent here in Kenya, and incidentally changing the status quo that developed countries are comfortable enough to leave unaddressed, if that makes sense.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Via institutions such as Goethe Institute and Hubert Bals, etc, Germany is extremely supportive of emerging filmmakers around the world. For example I was just at the Durban International Film Festival, and the Durban Talents that holds workshops for young filmmakers is a branch of the Berlinale Talents program. They have Talents programs in several parts of the world. A couple of the program coordinators have mentioned becoming involved in running their respective programs because they felt that it was right for “Germany to give back” considering its participation in the colonial period, and its political role in Europe.

NAME: Prof. P.L.O. Lumumba
TITLE: Director/Chief Executive
COMPANY: Kenya School of Law
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

March next year I will leave the school and reinforce my own office, I will be more active.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Nothing scares me. After the election, we will have a good country. A few stones will be thrown and that is ok, as long as nobody dies.

 

Ja, aktuell ist wirklicher Wahlkampf. Die Stadt ist voller dieser „Promotion-Trucks“.

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we should de-ethnize politics and work on a better situation if it comes to corruption! I am looking forward to see a few guys in jail.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

We need to update education! We should create a system which allows to engage in innovation better. You know, we have a “crises in identity” Around here, we are 200 to 300 million people, we are sooo strong and surrounded by great people – yes, we should strengthen self-esteem!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

It is something with “technology”. This, however, must be customized to our needs and not the other way around.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

The quality of leadership is stressing me. I stopped watching TV 5 years ago.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

My message will still be the same. I have and will be consistent.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

An ideal leader has a vision, is not selfish, he consults and realizes that he or she does not have a monopoly on ideas. It is about recognizing talent and spreading the seed.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

I think Kenya and Tanzania do not have major conflicts. We are the anchor of the region and we lead the area. If we deal with ethnics and corruption, we are on a great path!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is the European leader. It was the first country accepting Kenya after the independence. In culture, agriculture and technology you guys are great! Germany is efficient and hopefully more present and more aggressive. You need to neutralize the influence of China.

NAME: Waweru Kuria
TITLE: CEO
COMPANY: iNuka PAP
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

At the moment, we offer “emergency loans”. Our typical customer applies for 30 USD for 30 days and pays about 3 USD interest fees. Our typical customers are from rural areas, very often they are farmers. In 5 years, we will have new products with lots of impact. We will have “social products”, also in Uganda and Tanzania.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Well, competition with the big guys would stress us seriously. They can pump so much money into a market which would not kill us, but slow us down.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

My greatest hope is partnering with an organization, with a social investor such as a CSR company with “patient money” and low interest.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I would change the educational system – yes, the whole industry. The world is changing and i.e. automation will take jobs. Nobody should be taught to become a classical accountant!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The eagle, the bird. Why? Because it uses very little energy to fly, it sees very far and can carry very heavy “freight”.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Sometimes I wonder if we are growing fast enough. For example, it is very expensive to do what we do. We have enormous travel costs.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The “future manager” should be a real manager, somebody who is able to replicate his/her thinking. Somebody who inspires by using the own mind.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

Where we are right now? We copy other systems and methods. We should completely change, we should not act like the global economy. An example: We found oil in Kenya, and we export crude oil and buy back the petrol. How crazy is that? Same with food. We should define our destiny – which is definitely “self-depended”.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not had a lot of interaction with Germany but I believe we can learn a lot from you. You expose your kids and they can learn… just look at soccer.

NAME: Vandan Rughani
TITLE: Managing Director, Robert Bosch East Africa
COMPANY: Robert Bosch East Africa
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

In Afrika.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Privat beschäftigt mich sehr die Urbanisierung von Nairobi. Ich kenne die Stadt noch aus meiner Jugend. Und heute? Es scheint kaum eine Städteplanung geben: Jeder baut wie er will.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Natürlich hoffe ich auf die ganzen großen Themen wie “Friede” und “Wohlstand”, doch für die Region hoffe ich auf Einheit – nicht nur auf dem Papier, auch in der Praxis. Eine wirklich grenzübergreifende „Union“ würde Menschen einfach reisen und Handel aufblühen lassen!

Bosch ist präsent!

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen machen. Kids sollten wirklich entdecken dürfen und dabei Richtwerte bekommen. Die Welt ist nicht „heile-heile-Segen“, und genau das erleben beispielsweise meine Kinder hier in Kenia. So wie ich früher. Das halten auch Kinder aus, wenn man Ihnen Hilfestellung gibt.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Was ist ein gutes Zeichen oder Objekt für „sozial sein“? Afrika ist jeden falls „ich-bezogen“.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Meine persönliche Ungeduld in manchen Situationen. Ja, ich werde immer wieder getestet.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden mehr lokale Präsenz zeigen, „local for local“ quasi.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

In Ostafrika? Gute Manager sollten die ersten 6-12 Monate an der Basis sein. Und mein Team hier wird eine gesunde Mischung aus internationalen und nationalen Führungskräften werden. Speziell von lokalen Team Leadern erwarte ich Eigenverantwortung, Verantwortung für das eigene Handeln!

 

  1. What role does this – Country – play within a global economy?

Im Moment, keine.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland wird hier sehr positiv und innovativ gesehen. Leider sind deutsche Produkte auch sehr teuer. Doch das Vertrauen ist da, „Made in Germany“ ist eine sehr starke Aussage!

„Die Kunst“ lässt nicht auf sich warten – mit Zeitgeist quasi.

Ja, die AFRICAN MINDSET TOUR hat es -in- sich! Manchmal sind die Antworten, wie erwartet. Manchmal auch sehr mutig, denn nicht jede Station der Tour ist so entspannt wie Zürich, Kassel oder Wien.

Vielen Dank vom TRENDBEOBACHTER., denn Mathias Haas ist auf Antworten angewiesen. Beim reinen „aus dem Fenster schauen“ ist „die Wahrheit“ nicht zu finden. Und auch mit den Antworten liegt sie wohl zwischen den Zeilen.

Ja, DER TRENDBEOBACHTER. beobachtet vor Ort. Der Redner und Moderator Mathias Haas bringt sie nach Hause – in Vorträgen, in Moderationen, in Workshops aller Art. Ob ganz klassisch als Keynote einer Tagung oder innerhalb einer komplexen Strategieentwicklung – zum Beispiel im Rahmen der PLAY SERIOUS AKADEMIE. Egal wie, der Zukunftsexperte fordert „die Zukunft“ heraus – im Hier & Jetzt!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team liegt hier bereit:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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Die Kräuter aus dem Nichts…

MegaTrend.

22. Mai 2017

…oder – wie eine Zeitschrift neulich titelte – „Der Nasa-Garten für daheim“.

HAAS.Click&Grow1

Keine Angst, NASA – nicht NSA. Aber trotzdem, es mutet schon irgendwie surreal an, was uns die Macher von Click & Grow da auf die Fensterbank stellen. „Clean Design“ für etwas, was sonst eigentlich gar nicht so clean ist: Gärtnern.

Na, vielleicht nicht direkt Gärtnern, aber zumindest den Anbau von frischen Kräutern und (in den größeren Varianten) auch von Blumen, Salat und und und soll dieses handliche Plastikgerät zum Kinderspiel machen.

Das hat DER TRENDBEOBACHTER. natürlich sofort ausprobiert, denn im trendigen Stuttgarter Süden sind Grünflächen ebenso rar wie frische Luft. Und selbst gezogenes Grünzeug schmeckt einfach besser.

Wie funktionierts?

Auspacken, Wasser einfüllen, die Pflanzgefäße „entsichern“ und in die „Maschine“ stecken, Strom anschließen, beim Wachsen zusehen – das war’s.

Dahinter steckt technisch nichts Neues: Im Becherchen ist ein Wachstumssubstrat, wie es auch in der kommerziellen Pflanzenzucht verwendet wird. Die über dem Pflanzkasten angebrachte LED-Leuchte ist von der Wellenlänge des Lichts her bestens auf die Ansprüche der Pflanzen abgestimmt, und die Bodenkonstruktion des Behälters sorgt dafür, dass die einzelnen Pflanzgefäße stets gut bewässert sind.

Das Wasser reicht ziemlich lange, zumal zu Beginn – in der Keimphase – die Pflanzbehälter noch von einer Haube bedeckt sind, die das Gewächshaus simuliert.

Etwas Geduld, und voila: Basilikum, Petersilie, Dill oder eine der anderen 30 Sorten sprießen. Die Leuchte muß man dem Wachstum der Pflänzchen entsprechend nach oben ziehen – und irgendwann kann man dann ernten.

Und ja, der MegaTrend wächst - mit Beleuchtung.

Und ja, der MegaTrend wächst – mit Beleuchtung.

So weit, so unspektakulär. Dem aufmerksamen Leser ist aber sicher nicht entgangen, dass da nicht nur Grow, sondern auch Click stand. Wie so gut wie alle Dinge heutzutage hat auch der Pflanzkasten eine App. Nicht, dass die irgendwie mit dem Gerät oder den Pflänzchen interagieren würde. Sie gibt dem Hobbygärtner lediglich Tipps, wie man mit den verschiedenen Kräutern so umgeht. Sprich, das ist nicht so ganz innovativ.

Allerdings innovativ ist, dass der Anbau von Blumen und Kräutern oder sogar Gemüse (bei den Indoor Farms) nicht mehr wirklich mit Dreck einhergeht. Nahezu steril, verblüffend einfach und so gut wie ohne Nachdenken wächst zuhause, was man sonst nur aus dem Garten (mit Bücken beim Anbau und bei der Ernte) oder auf dem Markt bekam.

Natürlich hat so viel Komfort seinen Preis. Und klar ist auch, dass nicht jedes Land zu einem boomenden Markt für solch ein Produkt wird. Doch gerade an Stellen, wo z.B. beim Wohnumfeld der Bezug zur Natur abhanden kam, bei Menschen, denen Gärtnern zu mühsam ist oder für all jene, die sich gern auch mal mit einem besonderen Extra im trauten Heim schmücken, sind die Click & Grow Gardens oder Farms ein nettes Accessoire.

Dem TRENDBEOBACHTER. ist ja die echte Natur lieber – und gleichwohl nimmt der Redner und Moderator, der lieber im Hier & Jetzt arbeitet, die Veränderungen auf und gibt sie weiter. Neue Techniken beflügeln Ideen für neue Produkte, schaffen Begehrlichkeiten und vielleicht sogar Märkte. Hier sieht das Team um Mathias Haas, der eben kein herkömmlicher Trendforscher ist, genauer hin. Die Exponate für seine Vorträge werden auf Herz und Nieren geprüft – und manchmal kann man sogar davon kosten.

Erfahren Sie unter www.trendbeobachter.de mehr über die Arbeit des Mannes, der Unternehmen zukunftsfit macht und der mit seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. dafür sorgt, dass sie es auch bleiben (Infos unter www.play-serious.org).

Bald bricht er übrigens zur Forschungsreise nach Afrika auf – und wenn er dort andere, moderne Pflanzsysteme findet, dann erfahren Sie es hier als erstes!

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2404

Cyborgs! Milliarden davon.

MegaTrend.

26. April 2017

Mathias Haas, Trendexperte und Redner im Bereich MegaTrends – bekannt als DER TRENDBEOBACHTER. – ist ja bekanntlich Mitglied im Cyborg e.V. – mehr dazu in einem etwas älteren Eintrag hier in diesem Blog.

Zwar ist noch immer kein Implantat, kein Hightech-Upgrade in seinem Körper gelandet – und doch verfolgt er aufmerksam, was sich an dieser Front tut. Und es tut sich so einiges, denn während die Technologie Fortschritte macht, entwickeln sich im gleichen Umfang neue Geschäftsideen genau zu diesem Thema.

Am MIT wurde zum Beispiel mit der DuoSkin eine hauchdünne Folie zum Aufbringen auf den Körper entwickelt, mit der sich allerlei Dinge (zum Beispiel das Smartphone) steuern lassen. Dabei handelt es sich in erster Linie um ein Interface, eine Schnittstelle zwischen uns als Mensch und einem technischen Gerät. Bei Bedarf ist diese Erfindung auch in der Lage, Befehle zu empfangen und so zum Beispiel die Körpertemperatur oder den Erregungszustand ihres Trägers anzuzeigen. Natürlich lassen sich solche Folien auch als autarke Kommunikations-Schnittstellen verwenden – wie beispielsweise als NFC-Chip. Bezahlen und Türöffnen mit dem goldenen Tattoo, sozusagen.

Hier ist das Ganze noch vergleichsweise simpel: Mithilfe von Blattgold und außen am Körper angebracht sind diese Folien momentan am ehesten der Kategorie Fashion zuzurechnen. So sagt auch eine der beteiligten MIT-Mitarbeiterinnen „There is no greater fashion statement than beeing able to change how your skin looks.“

Und doch: Körpermodifikation mittels Technologie.

Fast schon konsequent mutet es da an, wenn Cyborg Nest, ein Unternehmen für Biohacking, einen quasi-implantierbaren Kompass anbietet. Stehst Du nach Norden gerichtet, vibriert er. Irgendwann lernt das Gehirn, sich darüber zu orientieren. Man fragt sich zwar, was passiert, wenn der Körper das dann gelernt hat, es aber die USB-Schnittstelle, die man um Aufladen des an zwei Brustpiercings befestigten Stücks „Sinneserweiterung“ braucht, nicht mehr gibt. Aber das scheint nebensächlich: Gemäß der Zeitschrift Vice haben bereits Hunderte Menschen einen solchen Kompass bestellt.

Noch einen Schritt weiter geht der durch Elektroautos, kommerzielle Raumfahrt und seit neuestem auch durch Nahverkehrskonzepte bekannte Milliardär Elon Musk: Seine Vision ist eine technische Schnittstelle zum menschlichen Gehirn, die es erlaubt, den Inhalt eines solchen ohne dem Umweg phonetischer Sprache einem Gegenüber zu vermitteln. Anstöpseln und die Gedanken beispielsweise seinem Gegenüber direkt uploaden. Oder natürlich auf Facebook stellen. Gedacht ist das zwar zunächst als Unterstützung in Fällen von Lähmungen, Hirnerkrankungen etc. Doch was, wenn die Sache funktioniert? Kann sich Mensch dann direkt an IBM Watson anschließen lassen und braucht nicht mehr selbst zu denken (und füttert gleichzeitig Watson noch mit seinem Wissen)?

Und hier sind wir dann auch beim Kern dieses Themenkomplexes angelangt:

Irgendwann wird das ein Markt.

Denn wie schon gesagt: Umfassendere technische Möglichkeiten ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Und irgendwann steigen die richtig großen Player in dieses Geschäft ein.

Was bei aktiven Bioimplantaten im Medizinsektor noch vergleichsweise einfach vorstellbar ist: Zum Beispiel ein hormonregulierendes Implantat eines großen Pharmakonzerns, mit dem sich über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinweg präzise steuern lässt, ob Frau schwanger werden kann oder nicht.

Interessanter wird das aber, wenn wir daran denken, was fachfremde Global Player – zum Beispiel aus dem Bereich der IT – daraus machen würden. Autos von IT Konzernen wie Google sind heute ja auch kein Science Fiction mehr.

Entwicklungskompetenz ist vorhanden – denken wir nur an Googles Kontaktlinse, mit der sich der Blutzuckerspiegel messen lässt. Und selbst bei der DuoSkin war Microsoft Research beteiligt. Vorstellbar ist vieles – von der Kontaktlinse, in die uns Google direkt Werbung einspielt (es gibt Unternehmen, die an der „Bildschirm-Kontaktlinse“ arbeiten) bis hin zum Intel-Chip, der in Kooperation mit der MS-Software im Auto dazu beiträgt, das der Chipträger sich um nichts mehr kümmern muss und trotzdem sicher am gewünschten Ziel ankommt.

Wenn Amazon einen implantierbaren Chip anbietet, der mit Unterstützung des Gehirn-Interfaces von Elon Musk automatisch die Dinge bestellt, an die wir gerade denken, dann ist die Ära des totalen Komforts (und des totalen Konsums) gekommen. Nur der Gedanke „Wäre es nicht schön einen XY zu haben?“ – und 1 Stunde später liefert die Amazon-Drohne Ihnen das XY. Nein, nicht nach Hause, sondern dahin, wo Sie gerade sind. Das hat der implantierte Kompass gleich mitgesendet.

Wer meldet sich freiwillig? Auch Haas ist noch nicht "gechipt", noch nicht?!

Wer meldet sich freiwillig? Auch Haas ist noch nicht „gechipt“, noch nicht?!

DER TRENDBEOBACHTER. arbeitet im Hier & Jetzt. Die Quintessenz seiner Erkenntnisse öffnet die Augen, regt zum Nachdenken an und führt die Zuhörer seiner Vorträge und Keynotes in die Zukunft.

Dabei ist Haas kein Zukunftsforscher oder Trendforscher. Denn genau wie in den Workshops, die die von ihm geleitete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchführt, möchte er Hilfestellung geben für Unternehmen und Organisationen, um die Herausforderungen der nächsten ein bis 3 Jahre gut zu meistern.

Und doch wagt er hier und heute eine mutige Prognose für die Zukunft: Mindestens einer der großen globalen IT-Player wird in die Entwicklung und profitable Nutzung von Bioimplantaten einsteigen. Welche Stoßrichtung das Ganze dann annimmt, bleibt abzuwarten. Natürlich, hier spielt auch der Akzeptanzgedanke eine entscheidende Rolle – denn was ist näher an uns als etwas IN unserem Körper. Doch mit dem richtigen Mechanismus lauert auch hier ein riesiges Kundenpotential – so, wie zu Beginn der Geschäftstätigkeit von Google, Amazon & Co.

Mathias Haas bleibt gespannt – und hält sich sicherheitshalber ein paar Stückchen Gewebe frei.

 

Mehr zum Keynote-Speaker, Redner und Wandlungshelfer Mathias Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY agiert, liegt hier: www.play-serious.org

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11055

Wir können (bzw. wollen) es nicht mehr hören…

MegaTrend.

21. April 2017

…doch wer nicht hören will, muss fühlen!

So hieß es früher, wenn man den Hintern versohlt bekam, nachdem man eben den Eltern nicht zugehört und dann das Gegenteil von dem getan hatte, was Muttern für richtig hielt.

Kann heute nicht mehr passieren? Wenn Sie sich da mal nicht irren, lieber Leser. Natürlich kriegt das Kind es 21. Jahrhunderts die eine oder andere Backpfeife weniger, aber das Grundprinzip, das dahinter steckt, das gibt es noch.

Nun, im Grunde geht es aber um etwas anderes: Etwas nicht mehr hören zu wollen. In Zeiten wie diesen, in denen eine so große Vielzahl an Medienkanälen all jenes – tausendfach kopiert – verbreitet, was irgendwann mal ein Einzelner gesagt hat, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn nicht nur einzelne Menschen etwas gesagt haben, sondern mehrere. Und dann auch noch unabhängig voneinander.

Erinnern Sie sich an das Wort „Nachhaltigkeit“? Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da gab es quasi nur noch nachhaltige Dinge: Von der Konferenz über das Automobil bis hin zum Mittagstisch war alles nachhaltig. Und traf im Regelfall – mit Ausnahme des Mittagstischs – sowas von nicht zu. Aber es wurde eine neue Sau durch’s Dorf getrieben, mit der sich so allerlei langweiliges Zeug plötzlich ziemlich en vogue verpacken ließ.

Dabei ist Nachhaltigkeit nichts Schlechtes, jedenfalls meist nicht und erst recht dann nicht, wenn man nicht nur drüber schreibt bzw. den Terminus irgendwo drauf klebt. Schließlich ging und geht es um einen Trend, der sich durchsetzen soll. Nur kommt das eben nicht vom Reden.

Wenn dann – wie eben im Falle der Nachhaltigkeit – von einigen Ausreißern abgesehen einige wenige Dinge übrig bleiben, die wirklich nachhaltig geworden sind, dann braucht man etwas Neues.

Die neuen Buzzwords sind auch schon in jeder Zeitung zu finden: „Digitalisierung“, und damit gern verbunden auch „Disruption“ bzw. „Disruptive Geschäftsmodelle“.

Buzzwords olè?!

Na klar, es gibt sie, die Digitalisierung. Auch wenn unsere jüngeren Generationen mit dem Wort schon wieder nichts mehr anfangen können, weil sie ja „analog“ nicht mehr kennen.

Und ja, es gibt auch disruptive Geschäftsmodelle – gemacht von Unternehmen, die sich die heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge weidlich zunutze und durch komplette Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen den etablierten Playern das Leben schwer machen.

Beides haben wir erkannt – und reagieren?

Indem wir drüber sprechen. Wir reagieren nicht damit, mehr Wagniskapital bereit zu stellen. Wir reagieren nicht damit festzustellen, was die denn besser machen als wir selbst. Wir reagieren ebenso selten damit zu ergründen, wie es denn sein kann, dass der Kunde plötzlich so auf „Das Neue“ abfährt, wo doch unsere Produkte so gut sind.

Wir hören und lesen jede Woche die bösen D-Wörter – und ja, auch in den Vorträgen des TRENDBEOBACHTERS kommen sie immer wieder vor. Doch der will als Quintessenz verstanden wissen, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt. Ein Mittel zum Zweck. Ein Möglichmacher.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus - er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus – er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

 

Und es gibt Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen – meistens sind es die Wettbewerber.

Es geht also nicht um das Wort mit D, sondern die damit verbundene Denkweise. Sonst: Siehe Eingangssatz.

Denn es kommt eben nicht nur darauf an, irgendwo den Aufkleber „Digital“ oder „Jetzt neu mit App.“ draufzukleben. Es kommt darauf an, sich auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten tatsächlich einzulassen. In neuen Geschäftsmodellen zu denken. Zuzulassen, dass es Veränderungen gibt und zu erkennen, dass man vom „Guten Namen“ eben doch nicht ewig leben kann. Das sind die Kernelemente, die uns jener neue Trend beschert.

Natürlich muss nicht jeder gleich einen neuen Hyperloop erfinden oder mit Heißluftballons das Internet nach Afrika bringen. Eine Nummer kleiner tut’s auch – wenn wir nicht nur drüber sprechen, sondern es anpacken.

haasMathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er hält Vorträge zum Thema MegaTrends und beobachtet genau, wie sich unsere aktuelle Welt verändert. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen stellt der Redner allen zur Verfügung – den Zuhörern in der Keynote genauso wie auch in Workshops zum Thema Veränderung, die durch die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchgeführt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf den nächsten 20 Jahren, denn Haas ist kein Zukunftsforscher.  Er ist Augenöffner und Wandlungshelfer. Damit niemand sagen kann, er hätte es nicht kommen sehen.

Mehr zum „D-Wort“ liegt in diesem Blog – zur Trendbeobachtung, zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr für Entscheider, die Kraft auf die Strasse bekommen möchten liegt genau hier: www.play-serious.org

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Gegentrend? Danke, Elon!

MegaTrend.

2. Februar 2017

Tesla und der Gründer Elon Musk waren starke Vorbilder – für Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. Auf vielen Bühnen hat der Redner von der irren Geschwindigkeit und dem Aufstieg des Elektroautobauers berichtet, doch jetzt muss die Berichterstattung auch komplett sein!

Mathias Haas ist mega-enttäuscht.

Mit einer solchen Mütze lässt sich großartig(es) Geld einsammeln.

Mit einer solchen Mütze lässt sich großartig(es) Geld einsammeln.

Natürlich, die Welt hat sich verändert – vor und nach Donald Trump. Und in diesem Sog schwimmt die gefeierte Unternehmerikone mit. Elon Musk ist im Beraterstab des neuen US-Präsidenten. Hat er sich da eingekauft? Er hat zumindest ein Geschenk mitgebracht!

MAKE AMERICA GREAT AGAIN.

Mittlerweile ist die Großwetterlage durch den Mixer gegangen und der Macher aus Kalifornien spielt die neuen Regeln großartig! Der neue Kurs ist klar, die Chance für Tesla (noch mehr) gefördert zu werden sind riesig, und so handelt das vertraute Vorbild von Haas nur konsequent: Das Manager Magazin schreibt am 27.01.17 von einem zurückgezogenen 100 Millionen Auftrag, ursprünglich platziert beim deutschen Automobilzulieferer SHW.

Dabei fing alles so… Die Pressemitteilung der Schwaben las sich im September so großartig!
„SHW AG: First major order from world’s leading manufacturer of fully electric vehicles“

Dieser Auftrag hatte „Lifetime sales: approx. 100 Millionen EUR“… bei 1.250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 463 Millionen EUR (Jahr 2015).

Und jetzt… nun ja, AMERICA FIRST!
Haltung bewahren? Nichts für Elon.

Wer denn außer Elon Musk – als der Gründer von Tesla – hätte es leichter gehabt, sich selbst treu zu bleiben? Warum so ein schwäbisches Bauernopfer? Warum einen Zulieferer „hops gehen lassen“, der jetzt vermutlich mächtig entlassen muss?

Selbst Christo zeigt eine Alternative auf.

Dabei hätte es Auswege gegeben! Schauen wir den Verhüllungskünstler Christo an. Er arbeitet seit 20 Jahren am Projekt „Over The River“, einer Installation über dem Arkansas River. Und jetzt, jetzt sagt er (lt. art DAS KUNSTMAGAZIN, 26.01.17): „Hier ist die US-Bundesregierung unser Vermieter. Sie besitzt das Land. Ich kann kein Projekt machen, das diesem Vermieter zugutekommt“. Well, Mr. President, das ist doch mal Klartext – verständlicher Klartext! Respekt. Zumal der Künstler bereits rund 15 Millionen Dollar eigene Mittel investiert hat.

Mr Musk, Sie hätten es leichter gehabt. Bei Tesla wären es überwiegend Steuergelder gewesen… aber, und so selbstkritisch will Mathias Haas sein, vielleicht ist es genau der Grund, warum der Tesla-Chef jetzt so kooperativ ist. Well, the truth will be told – soon.

Ja, Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und er macht sich Sorgen, zum Beispiel um Automobilzulieferer in Deutschland. Zumal die Elektromobilität viele Opfer bringen wird – hoffentlich nicht aus Aalen. Es wäre schade drum… um die Tüftler aus der Nachbarschaft. Vielleicht also doch chinesische Autobauer beliefern? Diese sind bekanntlich auch nicht schlecht dabei in der nächsten Mobilitätsrunde.

So oder so, es war die Berichterstattung wert, denn tatsächlich ist Mathias Haas von Elon schwer enttäuscht und von Christo mega-begeistert. So sind „The Floating Piers“ vom Isosee noch viel, viel wertvoller. Dankeschön! Grazie mille, Christo.

Was für ein Erlebnis - was für eine Haltung!

Was für ein Erlebnis – was für eine Haltung!

Merci vielmals für diese Haltung, so spricht der Schwabe.

Mathias Haas, ist Redner und Moderator. DER TRENDBEOBACHTER. bietet Klartext und klare Sicht – für die Zukunft, die heute schon sichtbar ist. Meist ist das MegaTrend-Update von Haas wirtschaftlich geprägt, doch manchmal verschwimmen die Grenzen… auch wenn Ozeane dazwischen sind. Ja, MegaTrends sind international und grenzübergreifend. Wandel nimmt uns alle mit – manchmal spontan, hoffentlich vorbereitet.

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur Unterstützung und beim Transfer durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE: www.play-serious.org

 

P.S.
Es bleibt nur zu hoffen, dass SHW bei der ganzen Euphorie strenge Stornokosten vereinbart hat und wenigsten die Anlaufkosten in Aalen bleiben.

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MegaTrend: Herr Lehrer Amazon.

MegaTrend., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

30. Januar 2017

Haben Sie Kinder? Nunja, egal wie Sie die Frage beantworten – zur Schule sind wir alle mal gegangen. Beziehungsweise haben eine Meinung zum Thema Schule, Unterricht und Kindererziehung.

Auch Apple lässt nicht auf sich warten. Wie das Titelbild hier ein Beispiel aus einer "Apple-Schule" für Kids, gratis natürlich.

Auch Apple lässt nicht auf sich warten. Wie das Titelbild hier ein Beispiel aus einer „Apple-Schule“ für Kids, gratis natürlich.

Gut so. Und falls nicht: Vielleicht haben Sie eine nach der Lektüre dieses kleinen Artikels.

Früher, als die Welt noch… analog war, gingen die Schüler zur Schule und wurden (meist auf Stühlen an Tischen sitzend) unterrichtet, indem man ihnen Bücher mit Informationen drin überließ, Übungen mit ihnen machte, bei denen Dinge in Hefte geschrieben werden mussten. Auch der gute alte Tafelanschrieb, bei dessen Übertrag ins Arbeitsheft die Synapsen vernetzt wurden, ist uns sicher noch gut in Erinnerung.

In der Zukunft – die bereits begonnen hat und digital ist – soll das ein wenig anders aussehen. Da gehen die Schüler in die Schule und setzen sich vor ihren Computer oder bekommen wahlweise ein Tablet ausgeteilt, mit dem sie sich dann irgendwo in eine Ecke des Klassenraums verkrümeln.

Papier und Füller sind dabei ebenso obsolet geworden wie die Arbeitsblätter, die der Lehrer zu Hause vorbereitet hat. Stattdessen hat sich letzterer aus einer Aufgaben-Bibliothek bedient, die er – Achtung, kein Scherz – bei Amazon besorgt hat.

Früher hieß es „Verkauf“,
heute heißt es „Inspiration“

Genauer gesagt bei Amazon Inspire. Diese Plattform des einstigen Online-Buchhändlers stellt Content bereit, den Lehrerkollegen aus den Weiten der Welt dort eingestellt haben – durchsuchbar nach Typ des digitalen Materials (zum Beispiel: Buch, Bild, Chart, Klassenstufe, Bewertung durch andere Nutzer und so weiter). Jeder kann sich beteiligen (also Inhalte hoch- und herunterladen, bewerten und in seinen Klassen nutzen), der Spaß ist kostenfrei, und ganz nebenbei hat der Lehrkörper jede Menge Zeit gespart. Klingt gut, oder?

Genau, auch weil Amazon eigentlich im Grunde seines Herzens eine caritative Einrichtung ist, deren Hauptzweck es ist, Gutes für das Gemeinwesen zu tun! Nun, natürlich – mittels dieser starken Integration lassen sich auch wie nebenbei Synergien schaffen: Beim Waren- und Dienstverkauf für die Beschaffung der Schulen (vom Kindle oder Tablet bis hin zu allen anderen Dingen, die die Schule so braucht), die Akquise von Nutzer- und Nutzungsdaten über den Dienst AWS, die Content-Generierung für Kindle-E-Books und so weiter.

Und naja, wenn sie die lieben Kleinen schonmal an den Markennamen gewöhnt haben, dann werden sie natürlich auch ab dem Eintreffen des ersten Taschengeldes dort einkaufen. Die Bedienphilosphie ist ja bekannt. Voila.

Wem gehören bald die Schulen?

Und dann hätten wir da noch den Kampf der Giganten aus der mehr oder weniger virtuellen Welt: Google gegen Microsoft gegen Apple – und umgekehrt.

Wir lesen: “Mehr A-ha Momente“ (Apple), “verbessertes Engagement & Zusammenarbeit, kreatives Forschen und greifbare Lernergebnisse“ (Microsoft Minecraft Education) oder „Technologie, die das Lernen verbessert – überall und für alle“ (Google Education).

Während bei Apple der Verkauf der Geräte und die Gewöhnung an die hauseigene Software und damit die Bindung an die Marke im Vordergrund steht, scheint die Strategie bei Google und Microsoft etwas subtiler.

Letzteres Unternehmen geht mit einem Computerspiel in die Schulen. Diese (beziehungsweise die Schüler) entrichten aber anders als bei Amazon oder Google einen Obolus für die Nutzung des Spiels. Natürlich, die 2,5 Milliarden Dollar, die der Kauf der Spiele-Firma gekostet hat, müssen ja irgendwie wieder rein. Wo, wenn nicht durch die spielebegeisterten Kids, deren Lehrer sich dann für die Schüler Aufgaben und Herausforderungen ausdenken können. Auch hier ist angedacht, Mods und Inhalte in einer Community zu teilen.

Google hat hier das volle Programm am Start: Von der Hardware (Chromebooks) über Betriebssysteme und Software (Android Tablets, Google Docs) bis hin zu Kursplanungs- und Lerntools, die sich beliebig ausbauen lassen, ist hier alles am Start. Und das meiste ist – auf dem Weg zur Weltherrschaft – natürlich kostenlos. MOOC’s (massive open online courses) sind genauso darstellbar wie „normale“ Anwendungen im Klassenzimmer.

Soweit ein kleiner Einblick. Hier noch ein Ausblick:

Wollte man es auf die Spitze treiben, dann könnte man mittels virtueller Realität auch noch die Schulausflüge (zum Beispiel in den Zoo) abbilden.

Denn letztlich riechen die Tiere dort zwar nach Tier, aber anfassen oder mit ihnen spielen kann man auch nicht. Wenn man sich also das Gitter der Gehege oder die Scheiben der Käfige vorstellt und diese im Geiste durch 3D-Bildschirme oder Projektionen mitsamt einiger Lautsprecher ersetzt, dann könnten wir durch clever gemachten Content einen Besuch im Zoo simulieren. Ohne die Schule zu verlassen, einfach quasi in einer Vorstufe des Holo-Decks (die Älteren erinnern sich vielleicht noch an Star Trek – dort waren in den späteren Folgen solcherlei Techniken ein beliebter Freizeitspaß oder auch Trainingszentrum für die Crew).

Würde man dann noch auf clevere Art & Weise Verbindungen zu einem Unternehmen schaffen, wäre der Abweg von der natürlichen hin zur virtuell-kommerziellen Welt perfekt. Und hierbei sind weniger die Werbebotschaften gemeint, die sich subtil beim virtuellen Tierparkbesuch einblenden ließen. Wie wäre es z.B. mit einer virtuellen Innenstadt, in der die Kinder spielen gehen können? Facebook stellt dann dessen Daten-Engine die „Bewohner“ dieser Stadt bereit. Oder vielleicht ein anderer Konzern, Sie wissen schon, was ich meine…

Facebook und Google bauen und betreiben länderüber-greifende Internet-Backbones, Softwarehersteller und Einzelhändler liefern Lerninhalte für die Generationen von morgen. Und wo bleibt die Gesellschaft, wo bleibt der Staat? Sollten wir überhaupt nach ihm rufen, und wenn ja: Warum? Was haben wir, die Gesellschaft, dem entgegen zu setzen? Haben wir genügend Energie, genügend Willen und genügend Bereitschaft, gleichsam aktiv mitzugestalten – gerade, wenn es um die Zukunft unserer Kinder (und damit unserer Erde) geht?

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Mathias Haas – bekannt als DER TRENDBEOBACHTER. – spürt MegaTrends auf und verarbeitet sie als Redner so, dass die Besucher der Veranstaltungen, die Teilnehmer der Workshops auf spannende Weise eine neue Sicht auf unsere Welt bekommen. Denn er lebt im Hier & Jetzt und gibt Impulse für zeitnahe Entscheidungen. Denn die sind das nächste, was passieren muss.

Mehr zu ihm und seiner Arbeit unter www.trendbeobachter.de
Und für mehr Interaktion steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE bereit: www.play-serious.org

P.S.
Letztere agiert übrigens auch mit Moderationsmaterial aus LEGO education.

HAAS.LEGO-StoryKit2

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Die „Amazonierung“ der Warenwirtschaft.

Exponate, MegaTrend.

12. Dezember 2016

Sie kennen den „Dash Button“ des großen amerikanischen Online-Händlers, mit dessen Hilfe Ihre Kinder per einfachem Knopfdruck jeden Tag 10 Packungen ihres Lieblingsmüsli’s nachbestellen und frei Haus geliefert bekommen können? Und wenn das Klopapier aus ist, drücken Sie den Knopf – und im besten Falle ist der Abstellraum innerhalb weniger Stunden wieder bestens ausgestattet.

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Was für den Privathaushalt eher wie eine Spielerei anmutet (eine kostspielig-komfortable, natürlich), kann im Warenlager eines Industriebetriebes richtig Ressourcen sparen und gleichzeitig für Sicherheit in der Produktion sorgen.

Das bekannte Kauferlebnis kommt ins B2B-Regal!

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Die schweizerische Firma Bossard hat sich da was überlegt…
Als Industrie-Lieferant (vielen Dank an Geschäftsführer Hans van der Velden!) von Befestigungsteilen standen deren Kunden immer wieder vor der Herausforderung, rechtzeitig – aber auch nicht zu früh – festzustellen, wann denn welche Schrauben, Muttern & Co. nachbestellt werden müssen, um die Produktionslinien oder Montagestellen nicht zum Stillstand zu bringen und gleichzeitig nicht übermäßig viel Material lagern zu müssen.

Das kann doch nicht so schwer sein, mögen Sie nun beim Gedanken an Ihren Hobbykeller einwenden. Man sieht doch, wenn etwas leer ist…

Im industriellen Umfeld jedoch, wo pro Montageplatz ggf. 10, 20 oder mehr Kleinteile vorgehalten werden – und das an sehr vielen Plätzen gleichzeitig – sieht das schon wieder ganz anders aus.

Mit den SmartBins schafft Bossard gleich eine ganze Logistiklösung, die sich auch für jegliche anderen Kleinteile (und theoretisch auch für Paletten bis 1t) verwenden lässt.

Der genormte (Kleinteile-)Behälter ist mit den Artikeldaten codiert und auf einem hoch präzisen Gewichtssensor montiert. Weiterhin an Bord: Eine Stromversorgung (per Kabel oder mit aufladbaren Batterien) sowie ein Funkmodul.

Unterschreitet nun der Inhalt eines Behälters eine vorher einstellbare Schwelle (nach Gewicht), so löst das System automatisch entweder direkt eine Bestellung im elektronischen Warenwirtschaftssystem  oder eine Email an den Einkäufer aus. So können die bald fehlenden Teile rechtzeitig geliefert und nachgefüllt werden – und das ganz ohne manuelles Zutun oder Zählen des Verarbeiters. (Natürlich, denkbar wäre auch das – hier helfen Bossard‘s Produkte wie z.B. die SmartCard. Oder auch das SmartLabel. Letzteres ist ein Anzeigemodul auf Basis von elektronischem Papier, das neben den Artikeldaten auch Informationen zur noch verfügbaren Lagermenge etc. anzeigt.)

Die SmartBins sind also ein bisschen wie die Kamera im Kühlschrank, die erkennt, dass die Milch alle ist – und diese online beim Händler unseres Vertrauens nachbestellt, bevor die Kinder morgens ihr per „Dash Button“ bestelltes Müsli in die Teller kippen.

Automatisierung im Einkauf – wir kommen!

Das nennen wir eine smarte Sache – die clevere Kombination vorhandener Technologien, um dem Kunden die Lösung eines Problems anhand zu geben, die ihm viel Zeit und Aufwand erspart.

P.S.
Richtig spannend wird es wenn der „Dash-Button“ – egal wie er aussieht, heißt und wo er herkommt – selbst bestellt! So ist bekannt, dass amazon im „dash Replenishment Service“ verschiedenen „connected devices“ ermöglicht und ermöglichen wird, selbst „physical goods“ nachzubestellen. Mittlerweile ist auch B2B-Segment innerhalb amazons (nennt sich dann Amazon Business, seit 2004 in den USA am Start) in Europa am Start. B2B wird zu B2C, oder eben umgekehrt.

https://developer.amazon.com/dash-replenishment-service

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Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – schaut nicht nur im Bereich Konsumgüter, sondern auch im Bereich B2B genauer hin. Anders als ein Trendforscher analysieren er und sein Team die Entwicklungen im „Hier & Jetzt“. Zukunftsforscher blicken in die Zukunft – Haas gibt auf der Basis des heute Machbaren einen Ausblick und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab.

Und damit die auch in jeder Organisation zielsicher umgesetzt werden können, hilft die PLAY SERIOUS AKADEMIE. – zum Beispiel mit effizienten Workshops auf der Basis von LEGO® SERIOUS PLAY®.

Mehr dazu finden Sie unter
www.trendbeobachter.de
www.play-serious.org

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Rieber macht das Essen smart und sicher

Exponate, MegaTrend.

28. November 2016

Es tut sich was in der konservativen Lebensmittel-Logistik-Branche: Die Firma Rieber revolutioniert mit digitalen Speise-Transportboxen den Markt und schafft somit Transparenz. Wo befindet sich die Ware, wie lange war sie an welchem Ort und wie warm ist es in der Transportbox? All das kann der THERMOPORT von Rieber auslesen und analysieren.

Es kommt Licht ins Dunkel: Vom Landwirt bis zum Gastronomen ist es nun möglich Lebensmittel in Echtzeit zu tracken. Möglich macht dies das Reutlinger Unternehmen Rieber. Mit Hilfe einer digitalen Steuerung kann die Speise-Transportbox sogar heizen und kühlen – auch per externer Steuerung. Ein Ringspeicher sichert die Messwerte, dabei werden die Temperaturen in Echtzeit angelegt. Rieber möchte mit dem Produkt die sonst so konservative Branche wachrütteln und seine Kunden mit auf die digitale Reise nehmen.

Digitalisierung der Lebensmittel-Branche.

Von nun an ist bei Rieber das Essen digital. Dadurch schafft das Unternehmen Transparenz für uns alle. Das CHECK-System bringt Nachweise zu Einzelvorgängen innerhalb der Lebensmittelkette und zeigt, wann die Box zu welchem Zeitpunkt wo war. Eine Täuschung ist durch das Rieber-System ausgeschlossen. Wird die Box bald zum Standard in unserer Gastronomie? Ein guter Grund für den TRENDBEOBACHTER. das ganze genauer unter die Lupe zu nehmen.

Transparenz pur.

Neben dem Tracking von Standort und Temperatur ist an der Außenfassade des THERMOPORTs ein dynamischer QR-Code angebracht. Durch CHECK können jederzeit Daten wie das Abfülldatum, Hygiene, Inhalte und die Öffnungszeiten der Box abgefragt werden. CHECK ist ein OpenSystem und kann deshalb in weitere Produkte integriert werden. Derzeit prüft Rieber Schnittstellen von CHECK zu Warenwirtschaftssystemen.

Der THERMOPORT bringt Schwung in die Branche. Ein Produkt zur Schaffung von Transparenz im Lebensmittel-Sektor ist überfällig im digitalen Zeitalter. Das Unternehmen geht voran und bietet seinen Kunden einen Mehrwert. Lebensmittel-Dienstleister und Produzenten, aber auch Logistiker, stehen von nun an noch mehr in der Verantwortung. Denn ab jetzt wird glasklar, warum die Mittagessen im Kindergarten kalt sind. Jetzt wird eindeutig belegt, wer die Türe zum falschen Moment geöffnet hat.

Mit etwas Phantasie wird aber auch deutlich, dass dieser Wandel in Zukunft dafür sorgen kann, dass eine Großküche agiler arbeiten wird. Die Ware im Lager wird zukünftig in Echtzeit „vermessen“, und der Algorithmus definiert das Tagesessen von morgen?! Der Einkäufer am Großmarkt sieht reife Äpfel, und schon beim Verladen wird das Dashboard der Großküche mit Handlungsempfehlungen gefüttert?! „Show me the data“ wird auch in diesem Segment dominieren… und damit eines Tages ein Teil der heutigen Lebensmittelverschwendung korrigiert? Denkbar, denn durch kluges Vernetzen der Daten wird immer und überall klar sein, wann der Apfelkuchen gebacken sein muss, damit die Äpfel nicht verderben.

 

 

 

Mathias Haas ist Redner, Moderator und Autor. DER TRENDBEOBACHTER. macht Veränderungen sichtbar, im Hier & Jetzt! Deshalb macht er sich schon bald ein eigenes Bild – und zwar bei Rieber vor Ort!
Prüfen auch Sie – wie der Trendexperte – die Realität und entwickeln Sie Ihre eigene Antwort! Krempeln  Produkte wie der THERMOPORT eine Branche um? Sind auch Sie davon betroffen? Und wie gilt es, in Ihrem individuellen Bereich zu reagieren? Veränderungen und Wandel sind eine Chance für Großes – machen Sie was daraus und spielen Sie vorne mit.

Ja, die Zukunft produziert oft mehr Fragen als Antworten. Für Letzteres hat Mathias Haas seine PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit richtig gestandenen Moderatoren, die gerne unterstützen. Sie brauchen Antworten, um zukunftsfit zu bleiben – das Team rund um den Innovationsprofi kommt zu Ihnen. Sehr gerne sogar, denn es geht hier um Menschen, nicht nur um Daten und Maschinen!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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Tausendfüßler liefert – Mensch folgt blind

Exponate, MegaTrend.

12. Oktober 2016

In Hamburg rollt er bereits für den Kurierdienst Hermes, in Düsseldorf dreht der nette Starship seine Runden für den Media-Markt. Ja, DER TRENDBEOBACHTER. traf einen von weltweit 35 Lieferrobotern aus dem Hause Starship Technologies.

Es war kurz und sympathisch.

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„The next battle is about delivery times“, so war letzten Sommer die Aussage bei der VALLEY MINDSET TOUR… und jetzt rollt er schon gut zehn Tage durch das Testgebiet in Düsseldorf-Grafental. Nicht schlecht, Herr Media-Markt!

Eine Bestellung wird rein gelegt und das neue Logistikmodell rollt los. Die Maschine cruised einfach los und kommt tatsächlich auch an der Stelle an, die als Lieferadresse angegeben war. „Frau Kundin“ bekommt bei Ankunft ein Signal und einen Code auf ihr mobiles Endgerät. Mit diesem Geheimzeichen kann sie den zukunftsfitten Agenten öffnen und die Ware entnehmen. Kameras nehmen laufend seine Umwelt wahr und schicken auch gleich ein Fahndungsbild nach dem potentiellen Dieb an die Polizei, sollte es auf dem Weg zum Ziel einen Diebstahl- oder Manipulationsversuch geben.

Eine einfache Geschichte, eine logische Mechanik: Der Service ist günstig, transparent und wohltuend.

Wandel in der Logistik - bestücken ist ganz einfach!

Wandel in der Logistik – bestücken ist ganz einfach!

Und soweit wir über Großstädte sprechen, die reibungslosen Asphalt und überschaubar hohe Randsteine anbieten, steht diesen neuen Gefährten nichts im Wege. Ja, ok… vielleicht das ein oder andere eBike oder ein Rollator, doch in diesem Fällen hält er oder sie sich vornehm zurück. Also, der Roboter hält sich zurück!

Letzteres tun bei neuen Logistikkonzepten auch oftmals die Stadtverwaltungen. Doch im Vergleich zu Lieferdrohnen sind diese Blechkameraden sicherlich willkommen. Jedenfalls waren die Genehmigungsverfahren für den Media-Markt überschaubar, so die Aussage von Eva Simmelbauer, Senior Manager Corporate Communications aus der Media-Saturn-Holding.

Doch früher oder später werden Menschen (und Behörden) realisieren, dass die wichtigen Helfer irgendwie auch überschätzt werden.

„Overtrust“ nennen dies dann die Forscher.

Wir sind sogar bereit zu lügen, damit wir die Gefühle der Maschinen nicht verletzen. Unhöflichkeit wird Ihnen nicht verziehen. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 28.09.16 ist es sogar so, „dass es Menschen erregt, humanoide Roboter, also solche, die der menschlichen Gestalt nachempfunden sind, an intimen Stellen zu berühren“. Wow, wow, wow… haben wir also eine völlig neue Dimension vor uns? Und DER TRENDBEOBACHTER. wollte nur über schlichte Lieferroboter berichten… jetzt geht es um Emotionen, Gefühle und sogar…

Fakt ist: wir Menschen lieben und schätzen derartige Helfer – das belegen diverse Experimente von großen Instituten wie dem MIT oder Georgia Insitute of Technology. Beispielsweise folgen wir blind Robotern, auch wenn sie uns im Falle eines Brandes offensichtlich in die falsche Richtung lotsen. Wir gießen Pflanzen mit Orangensaft oder werfen ungeöffnete Briefe in Papierkörbe, nur weil wir die Anweisung von Maschinen bekommen.

Dass wir Starships mit Namen oder Kosenamen belegen scheint da nur logisch zu sein…

Denken, ja denken müssen wir Menschen auch zukünftig noch selbst! Übertriebenes Vertrauen scheint die Gefahr zu sein – auch wenn die Maschine süß, nett und äußerst zuvorkommend (er-) daherkommt!

Wie so oft... es kommt darauf an wie der Mensch die Entwicklung "befüllt".

Wie so oft… es kommt darauf an wie der Mensch die Entwicklung „befüllt“.

 

TRENDBEOBACHTER zu sein kann auch sehr auf den Boden zurückholen. Redner und Moderator zu sein kann sehr viel Spaß machen, denn in welchem Job dürfen schon solche Fragen gestellt werden? Mathias Haas ist eben kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher… er ist auch etwas „Hofnarr“, denn die Wahrheit kann sich weit bewegen – zwischen Fort- und Rückschritt. Zwischen Zukunft und Zukunftsfitness.

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. liegt unter www.play-serious.org

 

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1 Loch in 30 Sekunden

Interview., MegaTrend.

19. September 2016

Wenn mobile Roboter Löcher bohren dann ist es „Safer. Faster. Cleaner. Documented.“ Ja klar, und das ist sexy?

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DER TRENDBEOBACHTER. war in Oslo bei COO und Mitgründer Konrad Fagertun. Mathias Haas hat endlich mal wieder ein Start-up getroffen, das wirklich arbeitet. Beziehungsweise arbeiten lässt!

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Drilling Robots sind in großen und anspruchsvollen Baustellen unterwegs – komplexe Gebäuden wie Krankenhäuser und beispielsweise Einkaufszentren. So werden aktuell in Trondheim 200.000 Löcher gebohrt und genau damit das Leben der Menschen einfacher. Wer möchte schon derartig viele Vertiefungen für Klimaanlagen, Stromschienen, Brandschutz & Co. – meist über Kopf – in Betondecken bohren? Wer möchte den Staub schlucken um am Ende doch Schwierigkeiten mit dem anderen Gewerk zu bekommen, da die zukünftige Röhre der Klimaanlage zu wenig Abstand zur Gasleitung hat? Und wer möchte die ganzen Abweichungen, die auf dem Bau Normalität sind, am Ende manuell dokumentieren?

nLink ist noch im Start-up Zentrum des Oslo Science Park und doch sind Sie ganz groß.

Auf Basis der digitalen Pläne aller Gewerke kann der Roboter in nur 5 Minuten startklar sein, er (oder sie?) macht die Löcher immer gleich tief und schludert nicht, einfach weil er müde wird. Loch für Loch, im richtigen Durchmesser, Loch für Loch, in der korrekten Tiefe… immer im Radius des Greifarms, immer die passenden Bohrer zur Hand.

In durchschnittlich 30 Sekunden ist ein Loch gebohrt. Diese Geschwindigkeit ist etwa 5- bis 10-mal schneller als der Mensch. Zumal „Kein Arbeiter oder Handwerker die harte Arbeit Löcher zu bohren genießt“, so Konrad. Bei den ersten realen Einsätzen gibt es also kaum Widerstände diesen Teil der Baustelle abzugeben.

Die Decke voller Löcher - die Markierung erfolgt bisher noch von Hand.

Die Decke voller Löcher – die Markierung erfolgt bisher noch von Hand.

Entscheidend wird jedoch sein, inwieweit der neu geschaffenen Präzision, die Erleichterung und Entlastung, die geschaffenen Einsparungen „die Gewohnheiten“ entgegenstehen. Denn ja, alle Gewerke müssen jetzt ihren Bedarf melden – unternehmensübergreifend zu einem Stichtag.

Ab jetzt werden Vollkostenrechnungen auch die Ausschreibungen erfassen, doch „Was kostet denn ein Loch in der jeweiligen Betondecke“? Bisher gibt es dazu kaum Aussagen oder das geringste Bewusstsein… und das ist nur eine Dimension, die der Drilling Robot noch ganz nebenher frei legt:

Was wäre denn wenn der Roboter nicht nur bohrt sondern auch gleich den Dübel unterbringt? Wie wäre es denn, wenn nLink dadurch zum größten Dübel-Verbraucher der Welt aufsteigt? Wie ist die Lage wenn der Roboter tatsächlich alleine fährt und nicht mehr (wie heute) beaufsichtigt werden muss? Welche Analysen können gefahren werden wenn nLink heute schon Google Analytics für die Maschine einsetzt? Wie… wie… wann?

nLink macht nur Software. Die harte Ware wird von den Norwegern schlau kombiniert. Folglich wird dem Redner und Moderator Mathias Haas ganz schnell klar, dass es korrekt ist – das Sprichwort aus dem Silicon Valley: „Software eats the world!“ Auch auf der Baustelle, auch in der Nische, auch im Löcher-Business!

Der Mensch ist teuer und ziemlich schnell müde. Alte Menschen sind wohl noch offener für Hilfestellungen, da alles andere schmerzhaft ist – über Kopf. Gleichzeitig wird für Mathias Haas auch hier wieder klar… MegaTrends treffen alle Branchen, Wandel und Veränderung knallt durch bis in so exotische Ecken wie… ja Dübel und Schrauben… viele Grüße an alle Handwerker, Ingenieure, Planer, Architekten – die Zukunft kommt auch durch Automatisierung, selbst auf dem Bau!

Genau hier arbeitet nLink.

Genau hier arbeitet nLink.

 

Mathias Haas ist Redner und Moderator. DER TRENDBEOBACHTER. macht Veränderungen sichtbar, im Hier & Jetzt! Sie müssen heute entscheiden, vielleicht morgen im Flieger nach Oslo sitzen! Prüfen Sie wie der Trendexperte die Realität und entwickeln Sie Ihre persönliche Antwort! Klammert die Großwetterlage Sie wirklich aus? Sind Unternehmen wie nLink zukünftig Zulieferer, Kunde oder Wettbewerber von Ihnen? Wie führen Sie Ihr Unternehmen durch diese Möglichkeiten? Oder sind Sie quasi die Chance an sich weil Sie ganz vorne mitspielen?

Ja, die Zukunft produziert oft mehr Fragen als Antworten. Für Letzteres hat Mathias Haas seine PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit richtig gestandenen Moderatoren, die gerne unterstützen. Ob LEGO SERIOUS PLAY, Scrum oder eher klassisch… ob Kassel, Rotterdam oder Bregenz… Sie brauchen Ihre Antworten um zukunftsfit zu bleiben – das Team rund um den Innovationsprofi kommt zu Ihnen. Sehr gerne, denn es geht hier auch um Menschen, nicht nur um Maschinen!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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ZP > ZG

MegaTrend.

2. September 2016

Ja, DER TRENDBEOBACHTER. kann auch kryptisch, geheimnisvoll, unklar und schwer verständlich.

Genauso könnte man die Besucher der COMIC CON sehen – als ultimativen Beweis dafür, dass es heutzutage möglich und auch nötig ist, Personen nicht nur in Zielgruppen zu sortieren, sondern sie als Zielperson zu definieren. Denn egal ob B2C- oder B2B-Segment… Was ist denn, wenn dieser Herr ein Professor Doktor von einer Universität ist und nur privat so unterwegs sein mag?

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Stellen Sie sich vor, diese Dame ist Führungskraft bei einem Ölkonzern?

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Und diese Damen zwei höchst erfolgreiche Rechtsanwältinnen… zumindest in 5 Jahren?

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Wenn der Mensch ganz spezielle Leben lebt, so wie diese Personen eindeutig Fans von Comics, Videospielen, Film, TV- Serien oder Mangas sind, dann sind diese Details ja unfassbar wertvoll für die Kundenbeziehung mit ihnen.

Was für eine Steilvorlage für Small Talk oder einen intensiven Austausch? Derartig besondere Hobbies müssen sich doch wiederfinden in Ihrem Dialog, in Ihrem Austausch und Ihren Gesprächen! Warum die Kundschaft nicht ansprechen auf diese Welt, warum nicht das nächste Geburtstagsgeschenk auf der COMIC CON Germany besorgen?

Hier sind nicht nur die Fans, sondern auch Zeichner, Verlage, Filmkulissen und Requisiten gesammelt und aufgebaut – für diese Zielpersonen, die Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr vielleicht Brücken konstruieren oder regalweise Kosmetikartikel bestellen. Heutzutage können Menschen die wildesten Freizeitbeschäftigungen haben – und sie finden Gleichgesinnte, wie hier auf der Messe Stuttgart.

20160626_142330Eintauchen in eine andere Welt, Menschen verstehen mit ziemlich anderen Beschäftigungen – ist nicht das auch die Besonderheit für Kundenbetreuer aller Art? Ist das nicht der Reiz an dieser Rolle? Noch vor einigen Jahren war es schwer zu verkaufen, denn die Person gegenüber war wahrlich unbekannt – zumindest am Anfang. Heute wird das Privatleben wie die berufliche Rolle weit und breit kommuniziert, es wird die „Bühne des Lebens“ betreten. Dank Xing, LinkedIn, Facebook und Co. dürfen wir teilnehmen… selbst an so wunderbaren Welten wie dieser zwischen Fantasie und Wirklichkeit.

BESUCHEN Sie außergewöhnliche Veranstaltungen und Messen und werden somit selbst zum TRENDBEOBACHTER. TESTEN, KAUFEN, LESEN und SPIELEN Sie. Mathias Haas war für sein Team und die Kundschaft vor Ort und berichtet über das Hier & Jetzt auf der COMIC CON. Denn genau diese Szenarien regen uns zum DENKEN an – und dafür sollten wir uns mehr Zeit nehmen. Denn es macht deutlich mehr Spaß zu verändern, als verändert zu werden.

Ja, es gibt auch "Verkleidungen", die auch dort für Aufmerksamkeit sorgen.

Ja, es gibt auch „Verkleidungen“, die auch dort für Aufmerksamkeit sorgen.

Mehr zum TRENDBEOBACHTER., der eben kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher ist, unter www.trendbeobachter.de aufbereitet.

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. – beispielsweise mit Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY. – entsprechend unter www.play-serious.org

 

 

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