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AFRICAN MINDSET TOUR: Thesencheck.

MINDSET TOUR.

22. März 2017

Auch 2017 hat Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – wieder seine alljährlichen Thesen veröffentlicht. Als Richtschnur für seine eigene Arbeit, aber auch als Denkanstoß für all jene, die sich für die Zukunft interessieren. Natürlich, kontroverse Diskussionen sind erwünscht – denn jeder blickt ja doch irgendwie anders in die Zukunft.

Bei seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent will Haas natürlich auch die Probe auf’s Exempel machen: Halten die Thesen? Hier eine Auswahl mit den Fragestellungen, die sich dazu ergeben:

I.
Persönliche Beziehungen sind umständlich. Viele Menschen wollen keine mehr – es gibt ja die elektronischen Pendants. >> Inwieweit verändert sich das Verhalten gerade auch in solch eher traditionellen Kulturen wird in Afrika?

II.
Viele Menschen werden eher Zugang zu neuen Technologien als zu sauberem Trinkwasser haben. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer werden aufrüsten – diese Chance (= Abkürzungen) nutzen sie! >> Hier gilt es, Beispiele zu finden.

III.
Unser Informationstunnel wird mächtig ausgebaut – bis zur automatischen Shopping List mit Kauf-mich-Button. Intelligente Technologie kann (scheinbar) unterscheiden zwischen wichtigen und richtigen Nachrichten. Die „Schnäppchenjäger“ (= wir) nehmen das Info-Fast-Food gerne an. >> Inwieweit sind hier die Konzerne auch schon dabei, den „unwissenden“ Newbies in Sachen Konsum und Wirtschaft ihre Wahrheit als die einzige anzubieten?

IV.
Daten zu produzieren ist kein Aufwand. Im Gegenteil: Es spart Energie, wenn wir unseren Daten freien Lauf lassen. >> Wird in der Weitergabe und Nutzung von Daten eine Gefahr gesehen? Verstehen die Menschen dort überhaupt, was damit gemeint ist? Falls nein, ist die Antwort auf die erste Frage auch Nein.

V.
IT-Profis werden der Wissenschaft nicht (mehr) zur Verfügung stehen – Digitalkonzerne sind heute cool und lukrativ. Neutrale Wissenschaft war gestern, heute regelt sich Kompetenz durch Datenschatz und Super-Computer. >> Ist der afrikanische Wissenschaftler der universitäre Forscher der Zukunft? Nicht sexy genug für die Googles der Welt, aber wenigstens verfügbar?

VI.
Smarte Mobilitätslösungen werden durch Mehrkonsum absorbiert – insbesondere im Gütertransport. >> Lässt sich zeigen, ob durch moderne Marktwirtschaft dort der Verkehr zunimmt oder ob smarte Lösungen vielleicht sogar diese Zunahme unterbinden?

VII.
Die Gesellschaft sollte Technologie, Software und Plattformen besitzen! Doch Google, Facebook und Co. werden grundlegende Infrastrukturen kontrollieren. Vom Unterseekabel bis zum Heiß-luft-Ballon. Welche „Netzneutralität“ ist erstrebenswerter – die des Silicon Valleys oder eines Diktators? >> Welches Land (z.B. China) betreibt die beste (bzw. die einzige vorhandene) Infrastruktur in den afrikanischen Ländern und welche Einstellung der Menschen hat das zur Folge?

VIII.
In Sachen Aufmerksamkeit werden die Start-ups den KMUs den Hahn abdrehen. Heute machen Eltern ihren Kindern das Unternehmertum mies, es gibt kaum Parkbanken mit Steckdosen und dennoch strebt jedes Dorf nach einem accelerator. Also werden die seltenen Exemplare gefeiert, was das Zeug hält! >> Wie steht es um den Level of Entrepreneurship in Afrika, und wie denkt der Rest der Bevölkerung dazu?

IX.
Start-ups sind international statt national, städtisch und selten ländlich, mehrdimensional statt einförmig. Junge Unternehmen mit wirklich guten Ideen existieren scheinbar nur in der Digitalisierung. Für wirklich wichtige Probleme gibt es kein Risikokapital. >> In Afrika vermutlich noch weniger, oder?

X.
„Climate Policies“ sind ein Risikofaktor für Investoren. Der Kampf wird enorm – zwischen Rettung des Planeten und monetärem Geschäftsmodell. Money, money, money?! >> Findet Klimadenken auch in Afrika (vielleicht sogar flächendeckend) statt und sind die Geschäftsmodelle bereits darauf ausgerichtet?

 Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und nicht irgendein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforschung.

Zur Definition von Trendbeobachtung gehört es eben auch, sich ein eigenes Bild zu machen. So ist die AFRICAN MINDSET TOUR „nur“ eine weitere Etappe sich selbst ein Bild zu machen. Diese MINDSET TOUR ist eine Lernreise und kein Produkt von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

Schlussendlich bieten wir aber durchaus „Unternehmenslernreisen“ an. Mehr dazu per Telefon und via www.trendbeobachter.de

P.S.
Natürlich wird auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. davon profitieren. Mehr zu dieser „Transfer-Einheit“ liegt unter www.play-serious.org

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Klappe, die Dritte: Auftakt zur AFRICAN MINDSET TOUR.

MINDSET TOUR.

14. Februar 2017

Es ist bald wieder soweit: Kein halbes Jahr mehr, und DER TRENDBEOBACHTER. reist wieder in die Zukunft!

Nach den Forschungsreisen in die asiatischen Megacities und ins Silicon Valley folgt im Sommer 2017 nun die AFRICAN MINDSET TOUR: Für seinen „Realitäts-Check“ besucht Mathias Haas als TRENDBEOBACHTER. den afrikanischen Kontinent.

Die zentrale These dabei:
Afrika ist nicht mehr (nur) hilfsbedürftig,
diese Menschen muss man nicht mehr (nur) retten!

Der Redner und Berater begibt sich auf die Suche nach der Realität vor Ort. 5 Wochen, 5 Welten mit je 5 Interviews. Als DER TRENDBEOBACHTER. sucht er die Zukunft auch dort, wo man sie vielleicht gar nicht vermuten würde.

Was ist in diesen Märkten „normal“? Was denken die Menschen dort? Wie gehen sie mit Veränderung um? Wie gehen Entwicklungen weiter? Auf welchen Gebieten ist Afrika ganz vorne? Was können wir von dortigen Machern lernen? Diese und andere Fragen hat Mathias Haas im Gepäck, um in Afrika Antworten zu finden.

DER TRENDBEOBACHTER. auf „Fortbildungsreise“.

Mathias Haas taucht jede Woche in eine andere Welt ab – es geht in die Tiefen der afrikanischen Lebenseigenschaften, hinauf in die Innovationsgalaxien der aufstrebenden Unternehmen vor Ort. Dabei liegen ihm 5 Dinge besonders am Herzen:

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. lebt mit!

Nur wer vor Ort ist und „mit erlebt“, wird MegaTrends vollständig nachvollziehen können. Deshalb taucht DER TRENDBEOBACHTER. tief ein: Übernachtung mit Airbnb fördert Insiderwissen, durch UBER (z.B. in Kenia) werden unentdeckte Plätze sichtbar und Kooperationspartner vor Ort helfen bei einer flächendeckenden TRENDBEOBACHTUNG.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hört zu!

Mindestens 25 Interviews mit spannenden und innovativen Köpfen, Denkern und Lenkern. Eine umfangreiche, analytische und dokumentierte TRENDBEOBACHTUNG durch Kontakte vor Ort. DER TRENDBEOBACHTER. analysiert branchenübergreifend und lässt sich nicht auf einzelne begrenzen.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. wirbelt mit!

Das „M-PESA“-Phänomen: Bargeldlose Geldtransfers über Mobiltelefone. Mit diesem System von Safaricom und dem Kommunikationsunternehmen Vodafone hat Kenia bereits seit 2007 die Nase vorn und weiß, wie der Hase läuft. Außerdem: Start-ups, die mit innovativen Ideen Branchen weltweit aufwirbeln.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. denkt „GROSS“!

Egal ob Konzern oder Start-up… Mathias Haas regt zum „GROSS“ denken an! Auf der Suche nach den Erfolgsformeln der Zukunft und der Fragestellung: Wie heißen die Antworten für Europa, Deutschland und Berlin? Welche Rolle spielen dabei beispielsweise chinesische Investoren?

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hinterlässt Spuren!

Das „Sharing“-Prinzip: Neben all dem Input liefert DER TRENDBEOBACHTER. Output! Diesmal mit im Gepäck: LEGO®-Steine. Für anregende LEGO® SERIOUS PLAY® Sessions. Unter dem Motto „Gegenseitig voneinander lernen“ bittet die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum spielerischen Gedankenaustausch.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Wer jetzt schon neugierig ist, der kann sogar noch mitmachen:

Lassen Sie Ihre eigenen Produktideen, Innovationsansätze oder Recherche-Aufträge direkt vor Ort exklusiv vom TRENDBEOBACHTER. auf Zukunftsfitness überprüfen und bewerten!

Und natürlich freut sich Mathias Haas auch über Unterstützung: Teilen Sie Ihr Wissen! Wertvolle Afrika-Tipps und zukunftsfitte Kontakte vor Ort sind herzlich willkommen!

Mathias Haas bringt die Zukunft dorthin, wo sie für Sie eine Rolle spielt. Dafür natürlich werden auch auf dieser Lernreise Exponate für Ihre nächste Veranstaltung gesammelt – von der Quelle der Zukunft direkt in Ihre Organisation. Denn Haas ist eben kein herkömmlicher Trendforscher oder Zukunftsforscher. Er ist Beobachter, er setzt die Einzelteile zu einem Bild zusammen – und dieses Bild nutzt allen, die seine Vorträge hören. Er regt an, inspiriert und fordert zum selber Denken auf. Natürlich kommt auf Wunsch die Kraft auch auf die Straße: Hier steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE. bereit, mit Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® zu unterstützen.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

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Fazit: It is a gold rush, including E.T.

MINDSET TOUR.

10. August 2015

Das ist es also, das Silicon Valley. Der kalifonische Goldrausch war nicht nur 1848 bis 1854, sondern er lebt auch 2015 – wohl ähnlich skurril und doch viel erfolgversprechender als damals!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas war jetzt 5 Wochen in der Region, die (unsere) Zukunft bestimmt?! Der Zukunftsexperte hat 25 Interviews geführt, Machern über die Schulter geschaut, Smalltalk perfektioniert und vor allem zugehört. 5 Wochen Kalibrierung vom Feinsten, denn von der Heimat aus erscheint diese die „Tech-Welt“ so außerirdisch wie damals E.T., der unbedingt telefonieren musste – obwohl es doch ein Rad hatte.

Lukasfilm (1)Ja, ok, das Fahrrad (aus dem US-amerikanischen Science-Fiction-Film) kennen wir noch. Doch es ist sehr schlüssig, dass heute selbst ein Rad „connected“ sein muss (!), wenn man in the Bay Area, Mountain View oder Palo Alto lebt. Es gibt keinen Zweifel daran! Gar keinen Zweifel. Im Gegenteil, Europa verhält sich – aus der Valley-Sicht – eher wie E.T. von heute auf 1982, denn „we don’t get it“!

So sehr selbst Gäste im Embassy Network schmunzeln (hier hat der Zukunftsexperte lange gewohnt und viel gelernt), so ernsthaft ist die Idee, den Namen des eigenen Babys so zu wählen, dass die passende URL noch zur Verfügung steht. Und ja, selbst DER TRENDBEOBACHTER. hat vor gut einem Jahr seiner digitalen Karriere nachgeholfen und die URL www.mathiashaas.de gesichert. Heute wird daraus ein Geschäftsmodell: https://awesomebabyname.com Den Nachnamen eingeben, und die frei verfügbaren Vorname.Nachname – Kombinationen werden zusammengestellt und damit den (werdenden) Eltern das Leben leichter gemacht. Das ist dann wohl der erste Baustein für die Zukunftsfitness des eigenen Nachwuchses! Später kommen dann die „Digital Media Camps“ für 6-12, 12-17 oder 15+ Jährige auf dem Stanford-Campus oder wenigstens die Vormittagssession im Apple-Store oder vier Tage Training im Microsoft-Laden Downtown San Francisco.

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Fair? „Well, Mathias, they don’t know how to spell the word fair in the Silicon Valley – they believe in unfair advantages!“ so Vivek Wadhwa. Dieses Gespräch hat den Zukunftsexperten nachhaltig beschäftigt. Denn nicht nur, dass Vivek’s Vita einen kompletten Blogeintrag füllen könnte. Seine Art zugänglich zu sein und dann messerscharf zu formulieren – das hat dem Redner und Sprecher Haas wieder verdeutlicht, dass selbst in der Gold-Zone kritische Köpfe übrig sind. Umso schockierender, dass dem regelmäßigen Washington Post-Autor in Europa wohl niemand zu hört. Zumindest reist er nicht nach Frankfurt, Zürich oder Wien sondern nach Kuala Lumpur und Australien, um dort CEOs fit zu machen – für den radikalen Umbau des eigenen Unternehmens (z. B. bei United Engineers Malaysia Berhad).

Es ist offensichtlich: Either you disrupt, or you will be disrupted!

Nehmen wir mal wieder Uber: Ja, diesen „Taxi-Killer“ hat Mathias Haas bereits in der TrendSerie der absatzwirtschaft.de aufgegriffen, doch die Dimension wurde erst bei der VALLEY MINDSET TOUR. wirklich klar. Haas blickt auf 23 Uber-Quittungen zurück und sieht mittlerweile das glasklar-skalierbare Geschäftsmodell bis hin zu „autonomous taxis“. Letzteres sind dann die Fahrzeuge, die wirklich ohne Fahrer vor die Haustüre kommen und Mobilität zur vollkommenen „commodity“ werden lassen.

Bauen dann Volkswagen, Kia oder Renault den fahrbaren Untersatz ohne jeglichen Anspruch auf Marke und „Experience“? Für Uber, Amazon oder Google? Der typische Valley-Mindset hat bereits die Antwort, Europa überlegt noch…

Eine der Fragen, die auch beim Austausch mit dem INSTITUTE FOR THE FUTURE offen blieb. Doch klar wurde, dass DER TRENDBEOBACHTER. und die Organisation aus dem Silicon Valley zukünftig zusammenarbeiten werden!

Klar wurde auch, dass der Zukunftsexperte wiederkommt. Denn die „Tech-World“ produziert eine derartige Macht – und noch mehr Budget nebst signifikanten Gewinnen. Diese „hoch-verdichtete Digitalisierungszone“ definiert (zu) viele Regeln, die erst einmal die Unicorns (Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd. USD) befeuern, um dann Europa zu stressen oder gar aus den Angeln heben zu können. Sie ist völlig anders besetzt – was Werte, (Unternehmens-)Kultur und Mechanismen angeht. Europa kennt diesen Goldrausch zu wenig, und es würde diesen wohl als „vorrübergehend“ abtun.

Genau deshalb macht DER TRENDBEOBACHTER. regelmäßig MINDSET TOURS.

Diese Interviews, die eigenen Beobachtungen und Praxis-Tests, zeigten wieder einmal, dass auch die Tech-Welt verblendet ist (oder sollen wir fokussiert schreiben?). Der Fokus (?) liegt auf „Welt retten“ und „Reichtum“. Es ist nur eine Frage der Reihenfolge. Meist ist aber auch diese ziemlich konsistent. Und genau (!) das ist auch hier die Schwäche, denn es gibt weder auffällige Geschäftsmodelle für nachhaltige Lösungen von Dürre oder Lebensmittelknappheit noch „the next big thing“ aus der Biotech-Welt, die wirklich die weltweiten Krankenhauskeime stoppen will oder soll. Climate Change ist irgendwie dabei, aber selten Gegenstand von Diskussionen… selbst Datensicherheit kommt eher aus der Presse als aus persönlichen Gesprächen. Da geht es eindeutig um „time-to-market“, „getting talent“ und well… „getting funded“. Ja, so wird dann ein Schuh drauß und Europa hat – auch bei einer Digitalisierung – Möglichkeiten zu antworten.

Doch Antworten braucht die alte Welt dann doch!

Wie 2013 ging Mathias Haas auch 2015 auf Tour – denn Trends und MegaTrends kommen nicht über Nacht. Dieses neue Verhalten braut sich quasi zusammen, es wird gefördert; und in Wechselbeziehungen mit (technischer) Innovation wird es dann normal. Es ist die Pflicht des Redners und Sprechers, die „Lage der Nation“ selbst zu prüfen. Hinfahren und ansehen, fragen und zuhören: das sind die wirkvollsten Mittel, um sich selbst ein Zukunftsbild zu machen. Der Zukunftsexperte hat wieder investiert, damit das MegaTrend-Update in Vorträgen und Workshops mit geprüfter und belastbarer Trendbeobachtung auf die Bühne kommt.

Whitepaper als Zusammenfassung – Vortrag als Druckbetankung

Wie auch bei anderen Recherchereisen werden schon bald Whitepaper und ein neuer Vortrag entstehen, denn diese 5 Wochen haben auch Mathias Haas geprägt. Die Vielzahl an Unternehmern, die kurzen Wege zwischen den Machtzentralen, das politische Engagement von Tech-CEOs, der Glaube und der Kult an und um die eigene Mission (die natürlich die Welt verbessert), das Preisniveau und die klugen Köpfe… diese Liste könnte lange so weiter gehen.

Der heutige Besuch bei Lucasfilm (Medienkonzern, 2012 an Disney verkauft, bekannt z.B. durch Star-Wars-Saga) war nur der krönende Abschluss mit eben genau diesem Bild: E.T. möchte nach Hause telefonieren, denn es wird alles etwas zu viel für ihn.

Lukasfilm (4)

DER TRENDBEOBACHTER. dagegen könnte weiter machen! Seinen Hunger noch wochenlang bedienen, nicht realisierte Interviews durchführen und schlicht weg „machen“ – doch wie sagte Vivek im Interview in Stanford: „You need to lead the disruption!“ oder „Don’t be afraid of putting your own company out of business!“ DER TRENDBEOBACHTER. hat noch klar und deutlich in den Ohren „Europe does not know how to innovate… unless Europe will learn from Silicon Valley, Europe will go the way of Africa… really, Europe could become – what’s called a developing country – in 20 to 30 years from now!”.

Let’s go back.

„Hasta la vista“ würde Arnold Schwarzenegger die Sache auf den Punkt bringen. Well,… Mathias Haas hat bereits Arnold auf einem neuen T-Shirt und Arnold als Stimme auf seinem Navigationssystem WAZE – das soll es dann besser gewesen sein. Dann doch lieber E.T. und die anderen Figuren aus Star Wars & Co. In echt und Original…

Zusammenfassungen der Tour gibt es Ende August und September in Stuttgart und Zürich (bei Interesse gerne kurz melden). Wirkliche Vorträge und neueste MegaTrend-Updates (inklusive VALLEY MINDSET TOUR) gibt es ab sofort!

09-08-2015 18-19-30Ja, der Beweis ist wieder erfolgt: Mathias Haas hat sich der Trendbeobachtung verschrieben. Der Zukunftsexperte ist eben kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team unterstützen Organisationen und Entscheider bei der nötigen Zukunftsfitness!

Denn es ist offensichtlich: Wenn „da draußen“ neue Entwicklungen ihren Lauf nehmen – dann müssen sich Führung, Werte, Marken, Unternehmenskulturen…einfach ALLES einem Update unterziehen. Genau dabei helfen DER TRENDBEOBACHTER und die PLAY SERIOUS AKADEMIE.!

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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3x Klartext

MINDSET TOUR.

29. Juli 2015

Es sind die Einzelschicksale, die den Mindset beschreiben. Gespräche, Gespräche, Gespräche – das macht die VALLEY MINDSET TOUR aus. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet hier von drei weiteren Personen – radikal, direkt, unorthodox:

 

NAME: Frank Schulenburg
TITLE:
Executive Director
COMPANY:
Wiki Education Foundation
CITY: San Francisco

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Ich glaube es gibt zwei Szenarien… Ich habe lange Zeit gedacht, dass ich gerne wieder in einer größeren Firma arbeiten würde – diese „Art und Weise“ habe ich in der Foundation erlebt, sie hat ihren Reiz. Diese Arbeit auf C-Level – das waren schon richtige „Rock-Stars“. Das zweite Szenario ist der Neuaufbau von einem neuem Unternehmen – einem neuen Bereich. Letzteres ist wahrscheinlicher.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Im Rückblick auf die Foundation wird mir klar, dass ich sehr gelitten habe – unter elektronischen Geräten, die das Leben bestimmen. Ich persönlich habe erst einen Pelikan-Füller gekauft, also zurück zur mechanische Wahrnehmung. Ich glaube es ist nicht gut, wenn die AppleWatch meinen Tag steuert. Die digitale Welt war der Taktgeber meines Lebens… eine Sache, die ich hoffentlich für mich selbst gelöst habe.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Ich weiß, dass es heute noch sehr, sehr viele Menschen gibt, die kein freies Wissen haben. Ich glaube dass über Bildung die Welt verbessert werden kann. Es gibt noch ganz viele Bereiche, in denen das Leben grundlegend verändern kann – soweit Wissen und Bildung zur Verfügung steht. Zum Beispiel habe ich am Oxford Summit einen Vortrag gehalten und es wurde mir dabei klar, dass selbst „literacy programs“ noch immer ein Thema sind. Und dazu gehört nicht nur lesen, schreiben und rechnen – sondern auch der Umgang mit den eigenen Finanzen.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Das was ich von meinen Eltern bekommen habe – starkes Interesse an Literatur – das diese Sachen immer noch einen Wert haben. Somit sind gedruckte Bücher – Haptik – Geruch – immer noch wertvoll. Traumwelt durchleben ohne vorproduziert zu sein.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Die mobile Revolution ist noch nicht abgeschlossen… die AppleWatch hat nie richtige abgehoben, Tablet-Umsätze brechen ein – also ist es das Smartphone. Für Wikipedia ist es auch immer noch der Desktop-PC, denn (wertiger) Text entsteht immer noch auf dem Desktop.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Emails und Textnachrichten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden wohl neue Wege entwickelt haben, wie Wikipedianer und Universitäten zusammenarbeiten. Wir nennen das „bi-directional“: in beide Richtungen finden Ströme statt. Beispielsweise Aktionen wie „Visiting Scholars“, bei denen auch Artikel auf sehr hohem geschrieben werden und dafür Zugang zur lokalen Bibliothek gewährt wird. Zurzeit kooperieren wir mit 200 Universitäten, das werden deutlich mehr werden. Es gibt Themenfelder, in denen noch so viel zu tun ist.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich glaube, ein “Ideal Manager” muss viel mehr als die üblichen Skills mitbringen. Ein guter Manager hat Empathie und verkörpert Werte. Ein guter leader bietet „Leadership“, was auch bedeuten kann, die Mitarbeiter sehr viel Autonomie auszufüllen. „Purpose“ und „Ownership“ der Teammitglieder und eben nicht Micro-Management der Führungskräfte. Beim Entry-level wird natürlich anders gearbeitet… Ich glaube, dass bei Mitarbeitern ein bestimmter Grad an „Mastery“ zu einer höheren Job-Zufriedenheit führt. Skills kann man lernen, aber wie schaffe ich eine Kultur, die auf bestimmten Werten basiert und bei der Mitarbeiter die Gewissheit haben, dass es ernst gemeint ist. „Authenticity“ und “Integrität” genauso wie die Vermittlung einer “Vision”, ja, das sind wichtige Fähigkeiten!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Ganz an der Spitze. Ich habe gehört, es gibt auch andere Plätze, wo gute Ideen entstehen. Das Leben spielt hier, sorry. Es gibt auch viele schwierige Aspekte… ich sehe das nicht nur positiv, aber hier spielt die Musik!

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Du meinst die Touristen, die in drei Tagen durchs Valley reisen? Teilweise gibt es ja auch deutsche Inkubatoren, die hier sind und den direkten Weg suchen – sehr gut! Deutschland hat ein funktionierendes System und deutsche Ware hat nach wie vor einen hohen Stellenwert. Der wichtigste Wert eines US-Amerikaners ist „be friendly“, meine Eltern haben mir insbesondere gelehrt, sei „ordentlich“ und „pünktlich“. Das gute Bildungssystem – Humboldts Bildungsideal ist sehr, sehr stark – die breite Bildung ist eine sehr gute Basis. Darüber hinaus ist der Mittelstand wichtig, und natürlich sind die Verbindlichkeit und Verlässlichkeit starke Tugenden.

 

NAME: Anonym
TITLE: SVP
COMPANY: Bosch
CITY: Sunnyvale

1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time

I am pretty sure where I wanna be. I will do my own company – in Northern California, rescuing animals (smiles). Well, I was lucky having a couple of shares – I am fine. Let’s see…

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

That’s a German question. What scares me? I cannot think about something which scares me. Maybe global warming? I am very optimistic about us (US), I am not very optimistic about Europe. You’re goanna be less completive on a global level… now having China and India on the surface.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we will solve the pollution problem. With solar & Co. we will!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Freedom! They need to be taught to think, how to be free. It is a difficult dance between freedom and discipline. Most of the education is about memorizing. Let us speak out loudly, with self-confidence. Smart people will always rise to the top.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

A smartphone or a battery. A really powerful battery which you can take anywhere.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Personally, it is my family – for health reasons. And the Middle East…

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

My actual employer will try to be digital, but it will be difficult. They try to sort it, but everybody in town is doing the same. So better hurry up…

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Flexible – quick – successful. You have to show that you are actually successful. You have to have a vision! Look ahead!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

The engine of creativity which is dragging the world forward.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I will give you a hip-hop-term: “old school”. Germany is scared to move forward – but wants to. Germans have to learn to be more optimistic. They have to recognize, to understand they are not perceived to be leaders in anything – they have to drop the arrogance.

 

NAME: Michelle Posey
TITLE: Team Management -Beam Smart Presence
COMPANY: SUITABLE TECHNOLOGIES
CITY: Palo Alto (virtual)

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I definitely will still be working in technology. I feel like – especially for me living in California – to keep that going, and it is more than possible to succeed as a female in the tech industry.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

I really don’t know… we are the last generation who really knows how to do things both ways. We do know things, facts, of the top of our heads while the younger generations know how to use computers and so on. We know also stuff without relying on the technology – we still wrote without on hands.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Especially with Beam – to work all over the world. Through this company I could already work in different places – I have seen the Grand Canyon, for example. Especially for seeing variety, it is great! I could be in Sweden or Germany instantly. It would really help to keep things „new“.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think a well rounded education, you know. Also being taught critical thinking… it is about tech knowledge but also other skills.

5.
What’s stressing you most during your daily life?

The cost of living in California? I don’t now…it is probably traffic. My worries are pretty normal compared with others.

6.
What products or services will your company offer in 5 years?

I cannot reveal anything we are working on behind the scenes, but technology is changing that fast. I am not sure whether I am capable of understanding where it could be. Maybe our products will be a little more interactive.

7.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The best manager for me is the best leader. He or she is also here for the right work-life-balance. Being able to understand the human experience, not only the corporate viewpoints is very important.

8.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

I believe it is great for the global economy. There is so much going on for the world – with creativity and the technology now… the corporate cultures are pushing this a lot. People from all over the world do not need to relocate nowadays… they can work here without moving.

 

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas ist eben kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Der Redner und Sprecher agiert im „Hier und jetzt“, genau deshalb auch Projekte wie die VALLEY MINDSET TOUR: 5 Wochen Silicon Vally, Fragen stellen und zuhören…

Zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung und Trendbeobachtung wird genau hier beschrieben: www.trendbeobachter.de

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Ändere das Leben von 1 Milliarde Menschen!

MINDSET TOUR.

26. Juli 2015

Google, Genentech (Roche), RBS, BOSYSTEMS und unicef sind die Treiber der Singularity University. „Singularity“ lässt sich übersetzen mit „Einzigartigkeit“ – dieses große Wort (und der noch größere Anspruch) ist auch übersetzbar mit „Sonderbarkeit“. Letzters passt zu so vielen Gesprächen im Valley, die Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. führt. Noch nie hat der Zukunftsexperte so viele intelligente Menschen in diesem Mengen an einem Platze getroffen. Eine schwach formulierte Frage, eine undifferenzierte Antwort, und die Konversation wird zusammengestrichen zu Small Talk. Der nächste Termin kommt dann ganz, ganz schnell – für den Gesprächspartner. Raus und weg ist er oder sie.

SINGULARITY.UNIVERSITY (5)

Ein Umschlagplatz dieser Klugheit, dieser Geisteskraft, dieses Denkvermögens ist diese Universität. Hier wird die zurückhaltende Forderung gleich auf die Bühne der Vorlesung stellt: „10 hoch 9+“ oder anders formuliert „How will you improve the lives of a billion people?“. Dem Zukunftsexperten ist ja schon oft gesagt worden, es gehe hier um Taten. Also wird dann mal locker Laurent Tellier von BGI Cognitive Genomics eingeflogen. Der Däne kommt aus Shenzhen und steht für diesen Verbund von Institutionen, die sich um das Erbgut von Lebewesen „kümmern“. Letzteres könnte auch „kuratieren“ genannt werden, denn wenn ein Mensch mit 6 Fingern besser Klavier spielen kann – dann sollte laut dem DNA-Experten, Haas zitiert, „dem Menschen diese Besonderheit zur Auswahl stehen“. Warum also nicht bessere Musikanten ermöglichen? Oder, wie ein ausgesprochen fitter chinesischer Kollege mit sensationellem Englisch ergänzt: „in 10 years from now, I do hope people will have the attitude to accept the humans can take over control of themselfs“. Die Argumentation? Es passiert sowieso schon – für Menschen mit dem ganz großen Geldbeutel, zum Beispiel beim Kinderwunsch. Es sei schwierig, verfügbare Informationen zu reduzieren. so die Argumente der Firmenvertreter.

Nennenswert ist schlichtweg, dass BGI wohl den wenigsten Menschen in der Heimat jemals über den Weg gelaufen ist, geschweige denn, dass Experten zum Vortrag, zur Fragerunde und auch gleich zum Mittagessen bleiben. Bis dann, (natürlich) der Uber-Wagen kommt und die Zukunft wieder nach Westen abreist. „Human editing“ mit allen Vor- und Nachteilen, I guess. Fakt ist aber, dass dieses Wissen hier – 5 Meter entfernt – präsentiert und diskutiert wird; egal wie man dazu steht. Aber auch dies scheint nur eine Frage der Auswahl zu sein.

Einer der GSP15-Participants hat dann auch gefragt, ob der beschriebene Praktikant so intelligent sei, weil seine Eltern ihn vielleicht genauso bestellt hätten. Nun, die Antwort war – mit dem Jahrgang 1995 – sei ihm das nicht bekannt.

Nach den Berichten von Laurent ist das jedoch dann gar nicht mehr so einfach – der Glaube daran, dass niemand nachgeholfen hat.

Die Zukunft scheint schon wieder näher, als es die meisten Menschen wahr haben möchten. Übrigens fuhr gerade ein Beam um die Ecke (DER TRENDBEOBACHTER. hat berichtet). „Be there for friends and family“ for 1.995 USD, so deren Website. Hier an der Singularity University kam das Produkt wohl kostenlos auf den Hof und ja, es wurde wohl von der Mutter einer Studentin benutzt. Die Dame bewegte sich ganz vorsichtig durch den Raum. Ganz vorsichtig – virtuell. Ja, connected and ready – for the future!

SINGULARITY.UNIVERSITY (2)DER TRENDBEOBACHTER. braucht eine Pause, denn Trendbeobachtung kann ganz schön fordernd sein. Egal ob BGI Vertreter live und in Farbe vor einem Stehen (und Mathias Haas nur die Hälfte versteht) oder Beam um die Ecke kommt. Beides zeigt, dass die Zukunft bereits hier ist – im Silicon Valley. Die Folge ist, dass der Zukunftsexperte diese Beobachtungen aufbereiten, verdichten und präsentieren möchte! Damit alle Organisationen zukunftsfit werden! Zumindest alle, die Trendbeobachtung der Zukunftsforschung und Trendforschung vorziehen.

www.trendbeobachter.de

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NASA, Yahoo! und die WirtschaftsWoche.

MINDSET TOUR.

23. Juli 2015

DER TRENDBEOBACHTER. hört weiter zu – damit sich das Bild und das eigene Urteil zum „Mindset“ entwickeln kann. Denn klar, bei der VALLEY MINDSET TOUR geht es um die Frage, wie Menschen im Silicon Valley die eigene Zukunft sehen – welche Ängste und welche Hoffnung es gibt. Es geht um Einstellungen und Erwartungen, um die Rolle des Valleys genauso wie um die Rolle von Deutschland.

Hier sprechen > 40 Jahre USA!
In deutscher Sprache.

NAME: Dr. Kai Goebel
TITLE:
Area Lead – DaSH, Intelligent Systems
COMPANY:
NASA (Ames Research Center)
CITY: Mountain View

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Wir versuchen zu erkennen, wohin es technologisch geht – dafür steht die NASA und auch ich verstehe mich so. Als Branche müssen wir uns weiterentwickeln. Ein gutes Beispiel ist das „automated vehicle“, da ist sehr viel zu tun. Die hierbei produzierten Informationen müssen weiterverarbeitet werden, und diese neuen Möglichkeiten fordern neue Entscheidungen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich stimmt bedenklich, dass Data Protection“ so wenig Stellenwert bekommt. Heute kam die Meldung, dass 21,5 Millionen Datensätze gehackt wurden – inkl. „Social Security Numbers“ und einigen „fingerprints“. Da bin ich wohl auch dabei. Und diese Sorge gilt für die USA noch mehr als für Europa. Zweifelsohne machen wir uns bei einer weiteren Digitalisierung verwundbarer. Wenn wir alles vernetzen, gibt es immer eine Hintertür. Hier geht es nicht um 2.000 USD von einem Bankkonto, sondern um weit mehr – auch weil die USA eine Zielscheibe ist.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your
greatest hope?

Ich hoffe und glaube tatsächlich, dass ich mich – in meinem Leben – in ein Fahrzeug setzen kann welches automatisiert von A nach B fährt. Ich das ist realistisch – und es ist für einen Wissenschaftler eine großartige Herausforderung. Schlussendlich dient so eine Entwicklung auch einer erhöhten Lebensqualität.

Wie so oft wird es auch hierfür neue Anwendungsmöglichkeiten geben. Schauen wir nur mal auf die Drohnen. Die NASA hat dabei geholfen, dass bei Waldbränden Drohnen eingesetzt werden und somit beispielsweise Feuernester schneller bekämpft werden können. Oder nehmen wir die Einsätze in der Landwirtschaft oder bei der Pipeline-Überwachung.

Darüber hinaus hoffe ich, dass wir merken, dass wir mehr für „die Welt“ tun müssen!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Als Präsident der German International School gedacht: Man muss geschickt „das Neue“ mit „dem Alten“ verbinden. Es ist wichtig, den Kindern die Phantasie zu lassen, Verantwortung zu geben und sie immer wieder mit den neuen Möglichkeiten, auch neuen Technologien, vertraut zu machen. Alle unsere 5.-Klässler bekommen iPads – und dazu gehören dann auch Regeln. Das ist besser, als sie irgendwann “hinten dran” oder unvorbereitet in die digitale Welt zu lassen. Ein gutes Beispiel ist auch die „Maker-Bewegung“… Man traut sich wieder etwas Handwerkliches zu machen – Auftakt hierzu war der 3D-Drucker. Es geht darum sich zu trauen, etwas Verrücktes zu realisieren, nicht stecken zu bleiben und die eigenen Phantasien zu realisieren. Es werden ja auch schon Metallteile produziert – auch bei uns. Oder Verbundstoffe. Wir integrieren elektrische Leitungen in strukturelle Elemente. Auch bei diesem Megatrend kann man sich kaum vorstellen, was noch alles kommt!

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Jetpacks?! Die total individuelle Beförderung durch die Luft?

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Im Valley ist der Rhythmus extrem schnell. Man hat nicht viel Zeit sich zurückzulehnen und zu verschnaufen. Das ist auf die Dauer sehr stressig – entziehen kaum möglich. Das ist dann auch die Mentalität und eine Art Grundhaltung. Es wird erwartet, dass jeder 14, 16 Stunden arbeitet. Viele sind begeistert von der Idee und andere sind auf das „große Geld“ aus. Hasso Plattner meinte vor kurzem bei einem Vortrag, dass hier viele Menschen die 1, 2 oder 3 Million machen möchten – koste es was es wolle. Beispielsweise wird von Arbeitgebern hier eher mehr Gehalt als mehr Urlaub angeboten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Ein Paradebeispiel für die NASA sind „cubesats“ (= kostengünstige Kleinsatelliten im standardisierten Format von 11,35x10x10cm und einem maximalen Gewicht von 1,33kg). Wir unterstützen hierbei insbesondere durch Batterienentwicklung. Diese sind elementar, damit die Cubesat-Satelliten mit Energie versorgt werden und schlichtweg überleben. Die Technikwunder an sich und auch der Satellitenstart sind deutlich günstiger. Es gibt auch heute schon die Idee des „Satellite Swarms“. Hier werden die Geräte in Einzelteilen ins All geschickt und kommunizieren dann untereinander. Wie kontrolliere ich diesen Swarm? Das ist eine der Fragen, die wir in 5 Jahren sicher deutlicher beantworten können. Ich freue mich darauf!

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich weiß gar nicht, ob sich die Rolle so verändern wird. Es gilt, den Mitarbeitern die Rahmenbedingungen zu bieten, damit sich diese verwirklichen können und die Arbeit möglichst „einfach machen“. Es kommt darauf an was man unter einem Manager versteht. Ein CEO hat auch noch andere Pflichten. Oft ist hier das „Empirer-Gen“ erfolgsversprechend, um das Unternehmen nach vorne zu treiben.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Im Moment hat das Valley einen sehr großen Einfluss. Hier wird entschieden „Wie der Hase läuft“. Genau hier wird die digitale Revolution erfunden und Realitäten werden geschaffen. Im Valley boomt die Wirtschaft. Es gibt keine Schranken, deutlich verhaltenere Statussymbole und weniger Beharren auf Prestige. Hier sind Menschen tatsächlich bereit sich neu zu erfinden – das Neue definieren.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Wir sehen, dass viele Deutsche, die ursprünglich nur temporär hier her kamen, gerne bleiben möchten und sich nach Jobs umschauen, um nicht zurück nach Deutschland zu müssen. Der „Brain Drain“ von meiner alten Heimat ins Silicon Valley ist signifikant. Das sind genau diejenigen, die sich ungern einschränken lassen von Ordnung und übertriebenen Regeln. Natürlich gibt es auch hier ein Regelwerk, aber beispielsweise stellen sich alle artig in Warteschlangen hinten an oder lassen andere Autos gerne einfädeln. Selbst an der University of Berkeley sind die Türen der Professoren offen – auch bei Nobelpreisträgern!

 

NAME: Kerstin Ewelt
TITLE: Search Editor
COMPANY: Yahoo!
CITY: Sunnyvale

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

“Director Level” – als Fuehrungskraft in der Tech-Welt von morgen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich beschäftigt die zunehmende Radikalität, z.B. durch den IS, genauso wie die wachsende Zahl von Flüchtlingen. Die Angst vor unberechenbaren Situationen und Menschen.

Lokaler gedacht, „scares me“ der Konkurrenzdruck und manchmal Hype im Valley und die sehr realistische Möglichkeit einer neuen Rezession. Diese würde das Silicon Valley kurzfristig besonders treffen, da hier vieles extremer ist wie Hauspreise, Jobs und Risikoeinstellung.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Kinder! Wenn man Kinder zu souveränen Menschen erzieht. Kinder sollten Neugierde, Einfühlungsvermögen und Humor in ihrem Lebensrucksack haben und nicht ihre Sommer in den summer camps von Stanford verbringen. Ja, das ist meine größte Hoffnung – als Mutter von zwei Kids.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Goethe wusste es doch schon immer :“Too many parents make life hard for their children by trying, too zealously, to make it easy for them.” Und wenn dabei herauskommt, dass Kinder rebellisch bleiben, dann ist es nicht schlimm. Lasst ihnen ihren eigenen Kopf, gespickt mit gesundem Selbstvertrauen.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Nein, es gibt kein „Device“, das für Zukunft steht. Für die Zukunft stehen „applications“.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Time-Management. Hier wird so viel gearbeitet. Das Valley ist so „activity-driven”. Selbst Kinder haben zig Aufgaben und Plattformen nach der Schule. Darüber hinaus? Der Stau und der Wettbewerbsdruck.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Es bleibt spannend. Yahoo! ist ein Medienunternehmen mit vielen unterschiedlichen Facetten.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Er oder sie sollte neugierig sein, nicht in Schubladen denken und sehr gerne auch durch Empathie positiv auffallen.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

In Sachen Technology ist und war das Silicon Valley immer die Nummer 1. Neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen, Hard- wie Software und Applikationen. Hier spielt die Musik.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland kann sehr gut Nischenfunktionen einnehmen. Meine durchaus geliebte Heimat besticht durch Zuverlässigkeit und dem hohen Grad an Ausbildung – nicht nur an der Universität und Lehre, sondern auch in der Haltung der Menschen. Ich finde, die Menschen in Deutschland haben ein gutes Allgemeinwissen – sie sind relativ kritisch und strukturiert. Sie sagen oft ihre Meinung … diese Attribute sind  global sehr wertvoll. Also eine tolle Zukunft fuer Deutschland – aber in Nischenfunktionen.

NAME: Matthias Hohensee
TITLE: Bureau Chief Silicon Valley
COMPANY: WirtschaftsWoche
CITY: Palo Alto

MatthiasHohensee.Wirtschaftswoche

1.
If you think of your life: Where do you see yourself in the future?
Hoffentlich immer noch hier. Seit 1998 – sprich seit 17 Jahren – bin ich nun hier im Silicon Valley. Ursprünglich war dies nur für „ein paar Jahre” geplant, aber hier passiert so derartig viel, dass ich mir nur schwer vorstellen kann zu gehen. Meiner Kolumne in der WirtschaftsWoche ist noch nie der Stoff ausgegangen – die Auswahl ist unendlich. Wirkliche Neuigkeiten kommen aus dem Nichts und plötzlich gibt es ein Update.

2.
Looking into the future, what scares you most?
Kommt das Platzen der vermeintlichen Bubble? Oder nicht? Über „Kurz oder lang“ wird es Korrekturen geben. Doch zu welchem Zeitpunkt? Schon Anfang des Jahres gab es Warnungen, die bisher nicht eingetreten sind. Und ja, es gibt sehr hohe Bewertungen. Doch es gibt sehr viele private Unternehmen, und nur die eigenen Investoren haben die wahren Daten. Es gibt nur wenige Fälle wie beim Unternehmen Box aus Los Altos, wo dann etwas Transparenz aufkam beziehungsweise aufkommt.

So hat es zum Beispiel Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) abgelehnt, bei Airbnb und Uber zu investieren, so ein Top-Entscheider in einem Interview – obwohl man noch zu scheinbar attraktiven Zeiten hätte einsteigen können. Dieses Gesamtgeflecht ist übrigens ein Grund, warum zunehmend in Europa investiert wird. Dort ist es nur sehr ungewohnt, mit Risikokapital auch wirkliches Risiko auszuhalten.

Nun ja, wenn hier 1, 2 oder 3 Unicorns (=Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd USD) schlapp machen würden…

3.
What’s your greatest hope?
Zum einen, dass diese Unternehmen alle erfolgreich sind und darüber hinaus die ganze Wirtschaft – in Sachen Digitalisierung – mitnehmen. Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, bei denen durch „on demand“, „Sharing“ oder „Automatisierung“ Menschen ihre Jobs verlieren – hierfür braucht es Lösungen. Auch in Deutschland!

Für Megatrends wie „Sharing“ sind Regionen wie New York, Boston und natürlich San Fransisco sicher prädestiniert.

4.
What is it that you do to make sure that your child becomes fit for the future?
Gegenwärtig wird das Schulsystem in den USA wie in Deutschland dem Bedarf nicht gerecht. Klaus Hommels – zum Beispiel bei Investitionen von Skype, Facebook und Spotify beteiligt – sagte in einem Interview, dass „Wirtschaft“ unterrichtet werden muss. Im Silicon Valley wird das ansatzweise gemacht, in Deutschland wohl kaum. Es geht mir nicht um Programmierung, sondern um die Entwicklung von „kreativen Systemen“.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Schwer zu sagen. Nicht die AppleWatch. Sicher weiterhin das Smartphone und vielleicht auch die Datenbrille.

6.
The ideal manager: What should he or she be like – to be fit for the future?
Schon immer waren Menschen in diesen Schlüsselpositionen prädestiniert dazu, Leute zu begeistern, Teams zu formen und zusammen zu halten. Es geht um mehr Wertschätzung – übrigens auch bei freien Mitarbeitern. Motivation, auf Ideen einschwören und sich auf neue Dinge einlassen, sich auf dem Laufenden halten und Szenarien durchspielen.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?
Ich hoffe immer noch, Expertise anbieten zu können – nach 20 Jahren Silicon Valley. Diese Komponente werde ich wohl mehr ausspielen als heute. Ich möchte auch dann einen Job, der Spaß macht und inspiriert. Es geht auch hier um Selbstverwirklichung.

8.
What role does the Silicon Valley have – in a global economy?
Das Silicon Valley ist ein Katalysator. Bei der Digitalisierung im „1. Dot.com-Boom“ ging es vor allem um Handel und Medien. Jetzt sind alle Branchen von Digitalisierung erfasst. Nehmen wir die Autobranche und all die Techniken, die hier erfunden werden. Smartphones: „The Bay“ ist ein ganz großer Testmarkt: Talente, Kaptial, etablierte Unternehmen auf ein paar km². Und letztere sind eben auch bereit, mit den Start-Ups zusammenarbeiten und oder diese aufzukaufen.

9.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?
Deutschland wird oft schlechter gemacht als es ist. Wir haben noch große Chancen, wenn wir in Infrastruktur und Ausbildung mehr investieren. Wenn wir die „Ingenieursdenke“ wach halten und fördern. Auch Politiker müssen auch merken, dass man dafür was tun muss. Europa hat Nachteile bei Größe des Marktes und der Bereitschaft von Geldgebern, die Geldflüssigkeit hoch zu halten. Uber und Airbnb wären in Deutschland wohl nicht in entstanden. Hier gilt es „machen“ und „schnell groß werden“. Die Konsequenzen werden im Laufe der Zeit bearbeitet. Es fehlt wohl auch an Mut und Raum zum Experimentieren.

 

DER TRENDBEOBACHTER. ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Mathias Haas steht für belastbare MegaTrends – für Veränderung, die auch mal mutiger ist… aber eben nachvollziehbar. Deshalb geht der Redner und Sprecher mit konkreten Produktinnovationen auf die Bühne, mit Beispielen, die auf Trends einzahlen oder sogar befeuern. Mathias Haas ist Pragmatiker und Wandlungshelfer – auch deshalb unternimmt er immer wieder genau diese MINDSET TOUREN. 2013 ging die Reise durch 5 Megacities in 5 Wochen… dieses Mal lebt und recherchiert Haas 5 Wochen im Silicon Valley.

Mehr zu seinen Themen, Arbeitsweisen und schlussendlich zur Positionierung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

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1835

The Valley = 3x Zürich. Kleine Fläche + intelligente Menschen = Hohe Preise.

MINDSET TOUR.

22. Juli 2015

Mathias Haas ist bekanntlich im Silicon Valley und nicht in New York. Die MINDSET TOUR an der Ostküste umzusetzen wäre deutlich einfacher, denn in San Fransisco (übrigens umgangssprachlich definitiv Teil des Valleys und auch die Basis für viele Start-ups) zahlen Besucher die höchsten Preise der Welt. Laut einer zwei Wochen alten Studie von BloombergBusiness stieg der Durchschnittspreis in einem Jahr um 88 Prozent – auf ja, anschnallen, 397 USD. Pro Zimmer und Nacht!

Wäre es nicht diese Quelle man würde es nicht glauben.

22-07-2015 08-13-43

 

 

 

 

 

 

Diese Verdichtung, egal ob in „the Bay“ oder zum Beispiel in Paulo Alto, fordert seine Opfer. Die Bürgermeisterin der 67.000 Einwohnerstadt berichtete im Frühjahr, das seit 2008 ganze 6.500 m² an Handelsfläche verloren ging. Es sind überwiegend die kleinen Geschäfte, die eigentümerbetriebenen Lebensmittelhändler, Boutiquen und die netten Läden abgewandert oder gleich untergegangen (Kennen wir dieses Thema nicht auch – wenn auch nicht in diesem Maße?) Denn klar, die ganzen Tech-Companies benötigen Büros und die intelligenten Menschen Wohnraum. Überraschenderweise sind tausende von Dollars weg, Monat für Monat, für 45 Prozent der Einwohner. Die anderen 55 Prozent sind selbst Immobilienbesitzer und ganz lebhaft in den „Millionen-Hütten“. Letztere erleben – zum Beispiel als so genannte „Pink Palaces“ – eine zweite Karriere, so ein Interviewpartner. Damit sind aufgemöbelte Häuser gemeint, neue (in schrillen Farben) angestrichene Anwesen, vornehmlich von Asiaten gekauft und nie bewohnt. Klar, derartige Zustände produzieren Spekulationen aller Art. Wie war das noch mit der Bubble? Ein Beispiel wurde Mathias Haas gezeigt: dieses Haus ist heute 4.2 Mio. USD wert! Respekt.

PincPalast

Also laufen die Domminoeffekte so schnell sie können… DER TRENDBEOBACHTER. übernachtet nur in Airbnb-Apartments (Wikipedia: Community-Marktplatz für Buchung und Vermietung von Unterkünften, ähnlich einem Computerreservierungssystem) und liefert so seinen Beitrag – zum Überleben und dem Kampf so manchen Highflighers oder übrig gebliebenen Lebenskünstlers, der genauso mit den (Lebensmittel-)Preisen kämpft. Der TrendRedner, TrendModerator, TrendKurator und auch der TrendBerater war dann doch ordentlich aus dem Gleichgewicht, als ein Netz Mandarinen sage und schreibe 7 USD kostete. Oder als Mathias Haas in Stanford zum Mittagessen 15 USD zahlen durfte, wo diese 5-Dollar-Gebäcke jeden deutschen Bäcker zum Halbtags-Jobber machen würden.

Die Preise sind hoch, doch dafür sieht man in SFO auch mal einen Original-Banksy.

Die Preise sind hoch, doch dafür sieht man in SFO auch mal einen Original-Banksy.

So ist es kein Wunder, dass sich angrenzende Staaten wie Nevada große Hoffnungen machen (DER TRENDBEOBACHTER. wird auch Reno besuchen und berichten). Dass Menschen wie Steve (Der Zukunftsexperte hat ihn am 13.07. beschrieben) gerne umsiedeln würden – in diesem Falle nach Washington DC. Und es ist gar kein Wunder, dass direkt neben dem Freeway von Mountain View oder in der Fußgängerzone von San Fransisco ein bewohntes (!) Zelt steht. Diese Idee hatte übrigens auch Airbnb sowie diverse Gartenbesitzer. abc News berichtete am 30.06. von einem Zelt „im Backyard“, welches für schlappe 899 USD im Monat vermietet wird. In diesem Kontext wundert es nicht, dass Facebook im geplanten Neubau auch gleich ein eigenes Hotel plant. Frank O. Gehry hilft kurz aus, wenn Zuck (Mark Zuckerberg) in die Höhe will. Ja, da oben ist noch Platz. Trotz des ganzen Reichtums ist die Skyline keine Skyline. Es gibt kaum Häuser höher als 10 Stockwerke. Gibt es doch noch Menschen, die mit gesundem Menschenverstand planen? Experten, die Erdbeben nicht vergessen und auch nicht von der Tech-Szene absorbieren ließen?

Mathias Haas ist sehr gespannt, wie viel Steigerung dieses Valley noch aushält. Wie viele Lohnerhöhungen noch möglich sind, damit Talent die Küste wechselt oder Mandarinen auch bei Wassermangel verzehrt werden können. Der Traum vom großen Geld wird schließlich heute schon größtenteils vom eigenen System aufgefressen.

Zwischenfrage:
Hat BloombergBusiness eigentlich die Durchschnittspreise mit oder ohne Frühstück ermittelt?

So oder so, der Zukunftsexperte geht jetzt zur Jewish High Tech Community, um herauszufinden was genau zu tun ist, wenn die eigene Firma verkauft werden soll. „Join us! Food & Drinks will be served“. Wann ist es denn endlich 18:30 Uhr?

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER und wird nicht müde, die Abgrenzung zu Trendforschern und Zukunftsforschern herauszuarbeiten. Denn der Trendexperte und sein Team fokussieren auf das „Hier & Jetzt“. Trends sind nichts anderes als Überschriften für neues Verhalten, und genau dieses wird bei der VALLEY MINDSET TOUR unter die Lupe genommen. Live und in Farbe! Viel Spaß beim mitreisen – vielen Dank für die Begleitung, in diesem Blog und natürlich unter www.trendbeobachter.de

Und wenn das nicht reicht – LEGO SERIOUS PLAY in der PLAY SERIOUS AKADEMIE.
www.play-serious.org

 

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1824

Mountain View vs. Wolfsburg / Ingolstadt / München / Stuttgart.

MINDSET TOUR.

21. Juli 2015

Als ehemaliger Schorndorfer (=Geburtsstadt von Gottlieb Daimler) ist Mathias Haas vielleicht besonders sensibel. Doch dass das Silicon Valley derartig wildert, war dem Zukunftsexperten nicht klar. Hoffentlich ist es wenigstens den Machern der deutschen Mobilitätsanbieter bewusst!

GoogleCar

Laut dem „Google Self Driving Car Project Monthly Report” (yes, keep it simple!) von Juni 2015 liefen seit dem Projektstart 2009 die Fahrzeuge über 1,7 Millionen Kilometer im „Autonomous Mode“ und über 1,3 Millionen Kilometern im „Manual Mode“. 1,7 Millionen Kilometer auf Basis von reiner Software und ohne Eingreifen des Fahrers!

Das Video zu Mobilität im Silicon Valley - EINFACH KLICKEN.

Das Video zu Mobilität im Silicon Valley – KLICKEN.

Das sind rund 16.000 km pro Woche auf den Straßen von Mountain View, der Heimat von GoogleX (dem Sondereinsatzkommando des gigantischen Datenverarbeitungsunternehmens im Valley). Kein Wunder also, dass sich wirklich niemand mehr umdreht, wenn einer der 23 Lexus RX450h SUVs oder zwei der insgesamt 25 Prototypen um die Ecke biegen. Bei Tag und Nacht, bei Dämmerung, bei Sonnenschein – also immer!

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Zum Vergleich: In Kalifornien sind 48 „autonmous cars“ registriert – davon 23 Stück von Google. Nissan hat wohl zwei… es müssen noch weitere 23 Fahrzeuge existieren… Doch Google wäre nicht Google, wenn man – eben als IT-Unternehmen – nicht ganz andere Wege gehen würde. So gibt es laut einer Präsentation von Google eine ganze Stadt zum Training der Prototypen. Dort wurden oder werden freiwillige Mitarbeiter als Statisten eingesetzt, so dass die weißen Roboter lernen können. Eine eigene Stadt in Central-California gekauft und aufbereitet als Trainingslager – bevor die Maschinen die ersten Katzen überfahren. Oder eben Schlimmeres.

Dieses Bild stammt aus einer Google Präsentation - es zeigt die "Simulations-City".

Dieses Bild stammt aus einer Google Präsentation – es zeigt die „Simulations-City“.

Diese Visualisierung zeigt, was die Sensorik "sieht".

Diese Visualisierung zeigt, was die Sensorik „sieht“.

Die Erkenntnis, die Mathias Haas aber immer und immer wieder macht ist, dass das selbstfahrende Auto aus dieser Region kommt – als ob es das natürlichste der Welt wäre. Dieser kompakte Ort und die grundsätzliche Bereitschaft miteinander zu reden, sind wirklich beeindruckend. Nokia sitzt eben nur 5 Minuten vom Nissan Research Center, und auch Lior Ron und Brad Templeton kommen kurz vorbei. Unter der Überschrift „Silicon Valley Autonomous Vehicle Enthusiasts“ treffen dann zum Beispiel der Leiter „Google’s local efforts“ und der Chef für „Product Management at Motorola Mobility“ aufeinander. IMG_20150715_175345Lior Ron war nicht nur extrem erfolgreicher Gründer, sondern auch CTO bei der „Israeli Army Intelligence“ und sitzt direkt vor dem Schorndorfer. Wenn das mal kein Aufstieg (oder Unkompliziertheit) ist. Eine Reihe weiter – auch ganz außen – nimmt sich Brad Templeton den Platz, den er braucht. Er ist „EFF Director, Singularity University, chair of computers/networks, Robocar developer“ und ganz sicher jemand, den man hier verehrt. Einfach so vor Mathias Haas und lauschend. Denn ganz vorne wird von Jeffrey Greenblatt, BERKELEY LAB, über „Autonomous Taxis“ referiert. Die erst öffentliche Präsentation seines Papers – und DER TRENDBEOBACHTER. schreibt fleißig mit. Die anderen Gäste klicken lieber, oder sie filmen ganz entspannt seine Worte.

„Autonomous Taxis“?
Auf jeden Fall elektrisch und wohl mit 90% (!) weniger Greennhouse-Gas!

IMG_20150715_180247Das hier jeder an „EV’s“ (Elektroautos) glaubt ist völlig logisch, denn im Gegensatz zu Europa sind diese wirklich Normalität – auf jedem Parkplatz, inklusive der Infrastruktur. Das hier jeder an Uber und Google und Apple glaubt ist auch klar. Diese drei Player wurden hier immer wieder genannt beim autonomen fahren. Es wird wenig Vision bei Tesla (laut dem San Francisco Chronicle, 17.07. testet das Unternehmen seit Monaten zwischen der Bay Area und Seattle) und viel Enttäuschung über deutsche Autobauer formuliert.

Natürlich ist auch Audi dran - am "piloted driving". Doch wer ist vorne?

Natürlich ist auch Audi dran – am „piloted driving“. Doch wer ist vorne?

Jetzt gilt es herauszufinden, wer mehr redet und wer mehr macht. Gestern Abend noch hat ein ehemaliger Google-Mitarbeiter dem Zukunftsexperten schlüssig dargelegt, warum im Valley „Execution“ wichtiger ist als „Neuheit“. Nur die eigenen Gedanken sind der Vorsprung, so seine These – alles andere würde sowieso kopiert, von China & Co. Folglich sind der selbstfahrende LKW von Freightliner (=Daimler) eine tolle Antwort auf die großen Worte der Nachbarn – und leider auch schon wieder Vergangenheit auf den öffentlichen Autobahnen von Nevada. 17-07-2015 15-34-59Klar ist auch, dass die Budgets für solche Projekte bei den klassischen Playern erst aufgebohrt wurden, als die beschriebenen Roboter durch Mountain View liefen. Vielleicht also gar nicht so schlecht, dass die Medien mal wieder Euphorie (oder Angst) produziert hatten. So gibt es heute gigantische „Test-Grids“ auf geschlossenen Autobahnen, alten Kasernen und einer „Airforce Base“ von und für Mercedes-Benz & Co.

Das Rennen ist eröffnet, und die Elemente fügen sich zusammen. Toll zu sehen war zum Beispiel, dass auch Vertreter von Stadtverwaltungen dem Wissenschaftler vom „Laurence Berkeley National Laboratory“ lauschten, dass natürlich Experten von diversen „Kartenanbietern“ und Software-Pros vor Ort waren. Es sind eben nur 5 oder 15 Minuten von A nach B, und es sind eben Menschen, die die Welt retten wollen. Oder zumindest das Valley (mit enormen Staus) und damit die eigene Karriere.

Letzteres wurde übrigens sehr interessant kommentiert vom ehemaligen Google-Mitarbeiter und Informant zur Datenkrake: Menschen, die bei Google arbeiten und gut verdienen (sein Ex-Chef ist 30 Jahre alt und verdient brutto 1.000.000 USD/Jahr), glauben tatsächlich, sie können die Welt verbessern. Diese suchen nach Sinn, und der große Tanker bietet den besten Rahmen für diese Mission. Logisch also, dass diese Kultur und diese Unternehmen bisher nie satt wurden – wie so mancher Konzern in Zentraleuropa. Wieder ein zentrales „Puzzle-Teil“ für die neue Mobilität, die natürlich aus dem Valley kommt!

Der stolze Emmanuele Spera mit den Modellen - seiner Idee und Mission.

Der stolze Emmanuele Spera mit den Modelle seiner Idee und Mission.

P.S.
Und es gibt Menschen wie Emmanuele Spera, CEO & Co-Founder von next. Geht es nach ihm und seinem Kollegen, bedarf es eines Updates bei der „Public Transportation“.

Zwei Männer und ja: Die Garage!

DER TRENDBEOBACHTER. war im Industriegebiet, im Hinterhof, in der Garage in San Jose. Von Angesicht zu Angesicht mit dem Modell und dem Wunsch, mit 10 Millionen USD „2 working prototypes und 2 show car prototypes“ zu stemmen. Gemacht aus „off the shelf-technology“, kombiniert mit German engineering, Italian design und software from the Valley. Es gibt wohl ernsthafte Gespräche mit Geldgebern aus dem Mittleren Osten. Vor allem aber gibt es diese “Träumer”, die aus ihrer Sicht eben auch Pragmatiker und Macher sind. Existieren diese leergeräumten Parkplätze auch in Wolfsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart? Oder ist das radikalste in deutschsprachigen Garagen eher das illegale Autowaschen?

Das Transport-System is modular und doch durchgängig.

Das Transport-System is modular und doch durchgängig.

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Schon mehrfach war seine Trendbeobachtung bei Autobauern und deren Zulieferer genauso wie bei anderen Mobilitätsanbietern gefragt. Die nächsten Vorträge, Keynotes und Moderationen werden unter der VALLEY MINDSET TOUR nicht leiden. Der Zukunftsexperte wird „vollgetankt“ nach Europa zurückkehren und sein MegaTrend-Update kommunizieren. Auf Events, Tagungen und Kongressen – Strategietagungen, Presseveranstaltungen und internen Kick-offs. Jeder Vortrag ist ein Unikat! Mathias Haas hat es sich zum Grundgesetz gemacht, dass wirklich jedes Engagement inhaltlich neu aufgebaut wird. Hier im Silicon Valley kommt ein Gespräch zum nächsten… denn nur so kann sich der Innovationsexperte ein eigenes Bild machen – für 5 Wochen!

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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1663

Was heißt denn jetzt „disruptive“? Am Beispiel von Uber.

MINDSET TOUR.

15. Juli 2015

Es gibt Taxis – und es gibt den Online-Vermittlungsdienst für Fahrleistungen. Letzteres ist eine Plattform mit nur einem Wettbewerber – „Lyft“. Es ist immer das gleiche Prinzip: Ein Mensch nimmt sein privates Fahrzeug und wird zum Fahrer. Er oder sie bekommt das System und Uber die Provision. Der unternehmerische Erfolg wird geteilt – das Risiko nicht. Das Risiko trägt die Ich-AG.

Einmal registriert (3 Minuten für den TRENDBEOBACHTER.) stehen verschiedene Produkte zur Auswahl:

  • uberPool
  • uberX
  • uberXL
  • UberBlack
  • SUV

uberPool, zum Beispiel, fährt für Mathias Haas von A nach B. Auf dem Weg gibt es eine Zwischenstation C und einen neuen Gast, der in die ähnliche Richtung geht. Die Kosten gehen runter, das gute Gewissen hoch. Denn warum die ganze Fahrt alleine genießen – zumal San Francisco faszinierend teuer ist und durch „Sharing“ der Preis sinkt. Die anderen Produktkategorien sind überwiegend andere Fahrzeuge, chic und immer größer. Vor allem exklusiv.

Wo ist jetzt das Störmanöver, die durchschlagende Technologie?

Bestellen, Details zum Fahrer und Fahrzeug bekommen (z.B. Rating, Fahrzeugtyp, Nummerntafel), einsteigen und los. Angekommen geht es noch schneller: Aussteigen. Sekunden danach kommt der Beleg per Mail und die Bitte den Fahrer zu bewerten. Geld fließt nur virtuell – auch deshalb dauert der Vorgang so lange wie die Türe aufgeht. Fürs zu machen ist quasi auch schon wieder der Dienstleister verantwortlich – er oder sie möchte ja schließlich eine 5, als Bewertung. Übrigens ist 4,8 der üblichste Wert. Eine 4,7 ist schon auffällig – durch das unattraktive Auto oder die schwache Kommunikation an Board.

Der Fahrer dagegen checkt beim Einsteigen den Namen und alles ist geklärt. Da das System sichtbar die Route anzeigt, könnte auch der Zukunftsexperte Mathias Haas direkt Uber-Fahrer werden – in San Francisco oder Menlo Park. Ganz sicher, auch morgen früh.

Alle diese Feinheiten sind technologiebasiert!

IMG_20150706_090656So greift die UberApp des Fahrers auf die weltweit größte community-basierende Verkehrs- und Navigations-App WAZE zurück (dieser Online-Kartendienst – von Google 2013 für wohl 1,3 Milliarden USD gekauft – ist übrigens in jedem neuen Tesla vorinstalliert… aber das sprengt den Rahmen dieses Berichtes): Transparenz, Hilfestellung und ständig optimiert. Und genauso wird der selbstoptimierte Fahrgast (ohne Zeit und Muße) bestens betreut. Die Customer Experience ist auf Top-Level und der Mensch (= Fahrer) passt sich an.

Das „disruptive“? Ergebnis?

Wie bereits in der Juni-Ausgabe der absatzwirtschaft beschrieben ist die Anzahl der Fahrten pro Taxi im „bay area“ um 64 Prozent gesunken, also um 2/3 in gut zwei Jahren! Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Die Gewinner und Verlierer:

Gewinner Verlierer
Kurzfristig der Gast (bei gutem Wetter und genügend Angebot) Langfristig der Gast, bis die Plattform alleine ist und am „Preis-Rädchen“ drehen wird.
Der ein oder andere Fahrer, der tatsächlich einen flexiblen Nebenjob hat – auch wenn er/sie die Stadt gar nicht kennt. Die Fahrer, die aus der Rolle nicht mehr herauskommen und z.B. durch die Unterhaltskosten des PKWs gefangen sein werden.
Uber, Uber und Uber. Denn das Modell ist skalierbar und schon heute in 57 Ländern aktiv! Natürlich die Taxifahrer, die oft hilflos auf die Kollegen schauen – und per Funk nach Hilfe rufen.

„Only tourists take taxis!“

Mathias Haas ist auf der VALLEY MINDSET TOUR und eben kein Tourist. Der Zukunftsexperte hat jetzt sechs Uber-Fahrten hinter sich und seine Gewohnheit (nach einem Taxi zu winken) längst abgelegt. Heutzutage geht der Blick zur App anstelle auf die Straße.

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Wenn da nicht auch das „dynamische Pricing“ wäre. Denn wenn es regnet und gleichzeitig das Konzert aus ist (= die Nachfrage hoch ist), dann ist Happy Hour. Zumindest für Uber! Dann kann in Sekunden der Preis um das zigfache erhöht werden und „disruptive Technology“ wird zum Gänsehaut-Faktor. Auch für den Gast und Kunden…!

Diese Kombination von….

  • Skalierbaren Geschäftsmodellen, in denen der Aufwand für Expansionen minimal ist…
  • Bedienung von digitalen Kunden mit extrem einfachen Prozessen…
  • Nutzung und Optimierung von Daten (z.B. bei steigender Nachfrage)…

sind alles echte „Killer-Szenarien“ für Taxizentralen (wie in Stuttgart), in denen der Vielflieger Haas auch nach über zehn Jahren jedes Mal noch seine Anschrift durchgeben muss – und dann doch nicht beruhigt auf dem Display das heranfahrende Fahrzeug verfolgen kann.

UberMILITARY

Dass Uber dann auch noch sensationell kommuniziert ist nur die Kür. Die herzzerreissenden Videos werden kombiniert mit starker Lobbyarbeit und immer neuen Produkten. Auch dies ein typischer Fall von derartigen Systemen. „Time-to-market“! Raus damit so wie UberEAT (home delivery von Speisen und Getränken) oder gar UberMILITARY. Weil… ja klar… Uber schafft unfassbar viele Arbeitsplatze im Driver Seat, so eben auch für – der Trendexperte zitiert – „50.000 Armeeangehörige, Veteranen und deren Ehepartner als Partner-Fahrer“. Wenn das mal nicht karitativ ist?

Jedenfalls werden Taxifahrer (bisher noch) besser bezahlt und sie sind schwer am kämpfen, denn Uber-Wettbewerber haben andere Werte. Sie halten „Mitten auf der Straße“, so ein Kommentar eines Klassikers. Wenn das mal alles ist… dann bekommen wir das sicher hin?!

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Mathias Haas hat auch in Deutschland von Uber gehört – aber nie genutzt. Auch der Zukunftsexperte lebt im Hier & Jetzt und auch er ist bequem. Wenn also Uber verfügbar ist… wie Zürich, Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt, Istanbul und Genf… dann ist DER TRENDBEOBACHER. ganz sicher an Board. Und seine Buchhaltung auch, denn diese liebt Quittungen, die man lesen kann!

Mehr zur VALLEY MINDSET TOUR und zum Pragmatiker Haas, der sich lieber selbst die Zukunft ansieht unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., der zweiten Plattform von Mathias Haas unter www.play-serious.org

 

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Go for gold! Mit Power. Mit FlameStower.

MINDSET TOUR.

14. Juli 2015

Heute ist Markteinführung!

Stower4Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter geht es heute los, für 65 USD. Gestern hat Mathias Haas den Co-Founder Andrew getroffen, Andrew Byrnes. Das ist die Geschichte, die sooo typische Mindset-Story aus dem Silicon Valley:

Andrew und Adam waren zusammen auf der Schule (okay, es war Stanford). Dort waren Sie auch im Accelerator StartX und natürlich – natürlich wollten Sie die Welt retten! Für Menschen in der 3. Welt sollte es möglich sein, das Handy zu laden (denn smartphones können viele haben– aber eben nicht immer regelmäßig Strom). Wie sollte das funktionieren?

Am Lagerfeuer! Ja, am Lagerfeuer.

Der erste Prototyp

Der erste Prototyp

Also war der erste Prototyp nicht weit. Und dann ging es weiter… immer weiter. Wir sind in den USA, groß denken und weiter. Unter Umständen kurz winken, aber weiter! Nach vielleicht 50 weiteren Prototypen war das Produkt reif für die Produktion und den Vertrieb. Vor allem für Camper in Kanada und den USA, die nun ein Feuer, etwas Wasser, ein wenig Geschick und den FlameStower brauchen, um ihr Mobiltelefon wieder aufzutanken.

Das erste Produkt am Markt. Es produziert tatsächlich genügend Strom, um das Handy zu laden - am Lagerfeuer

Das erste Produkt am Markt. Es produziert tatsächlich genügend Strom, um das Handy zu laden – am Lagerfeuer

Aber die Geschichte geht weiter, denn die Produkte wurden nicht nur in freier Wildbahn, sondern auch im Haus benutzt.

Ja, auch indoors!

Denn, um nur zwei Quellen zu nennen, laut Climate Central sind die „Weather-Related Blackouts Double Since 2003“ und laut Wikipedia gab es massive Stromausfälle eben nicht nur in Bangladesch und Pakistan, Indien und der Türkei – sondern eben auch hier. Was also tun, wenn diese Ausfälle für vollkommene Abgeschiedenheit sorgen? Die zweite Generation des FlameStower wurde geboren.

Der „FlameStower USB Campfire Charger“. Indoors & on demand.

Stower1Hiermit wird dann auch die internationale Brand aufgebaut und die Welt erobert. „We are talking about the ‚personal energy company‘ “, so Andrew. So ungewöhnlich und schrill es sich für Europäer anhören mag: Der Enthusiasmus, die Art der Präsentation und der vorbereiteten Mission… die “personal energy company”… das hört sich irgendwie ganz anders an als ein USB-Gadget für Indoor Camper in Finnland. Genau dort hat der Zukunftsexperte nämlich schon Menschen Würstchen grillen sehen… am offenen Kamin im Hause.

Es gibt Projekte wie „one laptop per child“, die es geschafft haben. Als Marke, als Mission, vielleicht sogar zum Reichtum. Auf jeden Fall wundert es den TRENDBEOBACHTER. immer weniger, dass FlameStower hier erfunden wurde. Wenn ein solches Produkt „fliegt“, dann hier – im Silicon Valley.

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