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AFRICAN MINDSET TOUR: Fazit

MINDSET TOUR.

16. August 2017

Natürlich hat Afrika seine ernstzunehmenden Probleme, natürlich ist Afrika weit größer als die fünf Stationen von Mathias Haas und natürlich kommt der Zukunfts- nicht als Afrikaexperte zurück. Und doch ist es bestätigt, dass die Kernthese der 5wöchigen Lernreise belastbar ist: Afrika = Vorbild!

 

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich mal wieder auf die Reise gemacht – wieder 5 Wochen, wieder an 5 Orte. Haas hat zugehört, gelesen und beobachtet. Er hat in 25 formellen Gesprächen und unzähligen Unterhaltungen gefragt und gelauscht. Der Redner und Moderator wollte Afrika verstehen und von Afrikanern lernen. Das hat geklappt.

 

Auch wenn Ghana, Kenia, Ruanda, Botswana und Namibia unterschiedlich sein können – jeder Gesprächspartner hat ein besseres Leben als seine Eltern. Zumindest materiell und in Sachen „Grundbedürfnisse“ haben diese Städte und ihre Einwohner große Schritte gemacht. Und wenn es „nur“ vom Autowäscher zum Uber-Fahrer war. Ja, diese Hauptstädte waren im Fokus, die Vorbilder, die Gewinner…

Wenn „schlichte“ Tankstellen für Fortschritt stehen

Einige Geschäftsmodelle wie das Mobile-Banking M-Pesa aus Kenia sind sogar bei uns bekannt. Doch egal ob sie M-Kopa, Eneza, Sendy, Mfarm, Kasha oder Duktari heißen: Hier gibt es unzählige digitale Geschäftsmodelle, die wirkliche Probleme lösen und auch in Europa erfolgreich sein können. Es gibt nicht selten Glasfaser-Internet und manchmal eine Netzabdeckung, die Stuttgart in den Schatten stellt!

 

Ja, das Internet in Kenia ist schneller als in Deutschland!

 

China ist so präsent, dass des dem Zukunftsexperten Angst macht und die Tragweite so machem Spitzenpolitiker wohl egal, den meisten Namibiern oder Ruandern wohl nicht klar ist. Jack Ma, Gründer von Alibaba und „Afrika-Reisender“ hat auch schon die Ursache für den Durchmarsch seiner Landleute identifiziert und kommuniziert „Europeans worry too much!“

Improvisation, ein weiteres Lernfeld für „den Norden“

Zwar war es wahrlich nicht der Auftrag vom Zukunftsexperten Haas, die Flüchtlingsthematik zu untersuchen oder zu verstehen, doch wenn Haas mal das Gespräch auf „Europa“ und „Flucht“ gelenkt hat so war sehr auffällig, dass in den besuchten „Gewinnerländern“ keinerlei (!) Gedanke an das Mittelmeer vergeudet wird. Menschen in aufstrebenden Ländern wie Ghana, Kenia, Botswana und Namibia sind zunehmend stolz und handlungsfähig! Die Flüchtlingskrise wird nördlich des Äquators entschieden, speziell die Stabilität der nördlichen Küstenländer ist hier entscheidend.

 

Ganz besonders auffällig war, dass der Redner und Moderator ein erstes und sehr kritisches Bild zu NGOs entwickelt hat und dass Ruanda in einer eigenen Liga spielt.

 

Erst zu „den Rettern“: DER TRENDBEOBACHTER. hat seine Interviews an den unterschiedlichsten Orten geführt, auch in den besten Hotels der jeweiligen Stadt. Immer am Wunschort des Interviewpartners, immer hat Haas das Personal gefragt, wer denn hier so absteigt – für locker auch mal 300 EUR pro Nacht. Und immer wurden auch NGO-Vertreter genannt! Auch diese Menschen möchten 5*, kein Zweifel. Doch warum 5 und nicht 4 oder 3 (die Durchschnittsübernachtung von Mathias Haas war via airbnb für rund 45 EUR/Nacht)? Warum „alle“ im gleichen Stadtteil und nicht draußen in der Fläche? Dort wo Tausende von Armen leben… Warum immer mit den größten SUVs und gerne mit Fähnchen auf der Karre? Nun, zumindest kann gefragt werden, warum 50 Jahre „Rettungsmodus“ nicht sonderlich erfolgreich waren und warum Unternehmerinnen und Unternehmer wirklich eine bessere Gesellschaft erarbeiten?

 

Ruanda, die Diktatur die alles unter Kontrolle hat und beim Außen-Sicherheitsposten jeden Koffer vom Spürhund prüfen lässt. Das Land, dass in Rankings rund um Meinungsfreiheit unter ferner liefen läuft und doch das Volk durchdreht, wenn der Präsident in Erscheinung tritt. Ja, vor ein paar Tagen war dort Wahl, und der bisherige Machthaber wurde mit fast 100% zum dritten Mal für sieben Jahre gewählt. Wenn das mal gut geht.

 

Aktuell geht es Ruanda sehr gut und der Fortschritt ist in der Hauptstadt spür- und sichtbar. Auch wenn es nur das scheinbar teuerste Gebäude Afrikas ist, das Kongresszentrum. Wenn es die neuen Flieger der dortigen Airline sind und die sauberen Straßen. In Ruanda fühlen sich Investoren wohl, das ist zweifellos der Fall… und sicher ist spielt hierbei der Schäferhund am Security-Check des internationalen Flughafens eine größere Rolle als dem Schnüffler klar ist.

 

Dieses Fazit könnte so groß sein wie Afrika.

So viele besondere Menschen! Hier Peter Mabeo mit seiner (alten) S-Klasse

Das Konzentrat der Lernreise könnte tatsächlich lang sein… so vielfältig wie der Kontinent und so unterschiedlich wie die Erfahrungen. Zwischen aidserkrankten Interviewpartnern, Ministern die mit offenem Visier Frage und Antwort stehen und einer Gruppe junger Männer, die behaupten, Haas hätte den Strand nicht filmen dürfen.

 

So einfach, so reich und so komplex ist Trendbeobachtung!

 

Ganz, ganz zentral ist, dass Afrika so jung ist. Jung – jung – jung. Und Europa, alt – alt – alt. Es ist selbstredend, dass Afrika nicht in der (Jugend-)Arbeitslosigkeit ertrinken darf und dass der Zukunftsexperte Haas an Unternehmerinnen und Unternehmer glaubt. Unternehmen, die hoffentlich von Politikern gefördert werden und nicht von genau dieser Spezies mittels Korruption geknechtet werden. Denn ja: In Afrika wird man Politiker, um reich zu werden. Menschen sind umtriebig und hier gibt es nur eine Richtung: Selbstbewusst das eigene Land verändern! Ja, Afrika ist Vorbild! Hinsichtlich „Mindset“ macht uns Afrika einiges vor, „Mindset“ wurde hier quasi erfunden. „Mindset nach vorne“!

Unsere Aufgabe in der alten Welt?

Afrika nicht einfach so aufgeben, nur weil uns ein Politiker nicht gefällt! Afrika verstehen und die Unterschiede zulassen… ja, das ist das finale Fazit der AFRICAN MINDSET TOUR!

DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Moto-Fahrer“.

Mathias Haas und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Auf dieser Lernreise hat er zugehört und nur einmal die Bühne genutzt. Nur beim Botswana Innovation Hub hat der Zukunftsexperte eine Veranstaltung bespielt. Es gab keinen Workshop, keine Tagung, ein Event im klassischen Sinne… der Redner und Moderator, der Sprecher und Wandlungshelfer hat fünf Wochen lang die dritte MINDSET TOUR realisiert. Eins ist klar: Afrika kommt. Der MegaTrend Afrika wird Europa noch schwer beschäftigen. Hoffentlich!

 

Mehr zur Meinung vom „Übersetzer“ Haas in diesem Blog, auf www.trendbeobachter.de und unter www.play-serious.org

 

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MegaTrend: „Europeans worry too much!“

MINDSET TOUR.

23. Juli 2017

Jack Ma, Gründer von Alibaba und einer der reichsten Menschen auf der Welt, war „in town“. Der Business Mogul, macht gerade eine Afrika-Tour und hat nicht nur Mathias Haas begeistert. Ja, Jack ist ein richtig guter Redner, der auch mutig spricht. So meinte er an der Universität von Nairobi, dass jedes Problem eine Geschäftsidee sein könnte und davon hätten Sie ja in Afrika genug. Weiter sagte er, O-Ton, „Innovation is not from the goverment“… obwohl sicher die wichtigsten Politiker im Raum waren. Der Mann hat ganz klar adressiert, dass Alibaba hier durchstartet und dass er plant 200 bis 500 Unternehmer zu einer Stippvisite ins Headquarter von Alibaba zu bringen. Und das ist nur ein Beispiel wie er den Import und Export von, mit und zwischen Afrika und China ausbauen möchte. Schon bei der ASIAN MINDSET TOUR wurde in Guangzhou klar, dass hier enormer Handel stattfinden muss. Afrikanische Gesichter gehörten schon 2013 zum Straßenbild in dieser chinesischen Megacity!

 

Und langsam wird ein Schuh draus.

 

Wenn man jetzt die Punkte verbindet und sieht, dass chinesische Anbieter in rund drei Jahren die Bahnstrecke Nairobi-Mombasa gebaut haben (ja, sie musste vor den Wahlen am 08.08.17 fertig werden!) und dass dieser Madaraka Express fast 500 Kilometer (Einweg für 7 EUR, 2. Klasse) bedient… dass jetzt nicht nur die USA, Frankreich, Spanien und Japan sondern jetzt auch China eine Militärbasis am Horn von Afrika aufbaut… wenn man schlichtweg auf die Straßen schaut und dort im Grunde nur Nutzfahrzeuge chinesischer Hersteller sieht… ja, das kann man Jack Ma’s Aussage nachvollziehen: „Europeans worry too much!“

Doch auch wenn Kenias Mobilfunk besser als in den USA und ganz sicher stärker als in Deutschland ist, auch wenn erfolgreiche Geschäftsmodelle hier (im Gegensatz zum Silicon Valley) die Gesellschaft verbessern, und auch wenn es hier jedem jungen Erwachsenen besser geht als seinen Eltern… so gibt es eben auch glaubhafte Geschichten wie diese:

Zwei hiesige Mitarbeiter einer deutschen Logistikfirma hatten Freitagabend „falsch geparkt“ (und das ist hier nun wirklich sehr subjektiv) und dem Polizisten offensichtlich kein Schmiergeld bezahlt. Der normale Ablauf wäre, dass diese dann direkt vor Gericht müssen und dort für schuldig oder unschuldig befunden werden. Nun war es aber Freitagabend. Konsequenterweise waren die beiden Herren dann bis Montag früh im Gefängnis, denn das Gericht war am Wochenende nicht mehr zu erreichen.

So oder so, zeigt dieses Beispiel wie enorm die Korruption auch Kenia im Griff hat. Genau deshalb trifft Mathias Haas heute noch Prof. P.L.O. Lumumba, Direktor der Kenya School of Law. Dieser Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. Mutig und stark sind seine Auftritte beispielsweise bei der 3. „Corruption Covention“ in Uganda, wo er fragt ob Afrika bereit ist… für eine Zukunft ohne Schmiergeld und Schattenwirtschaft.

Sure?!

 

HALT STOPP, weil „Europeans worry too much!“

Kamal Bhattachary und Mathias Haas, Selfie beim Frühstück.

Denn die positiven Seiten dieser AFRICAN MINDSET TOUR sind deutlich sichtbar! Die mutige Grundthese der Tour, dass Afrika Vorbild ist – ja sie ist belegt. Jetzt schon am zweiten Stopp. Wenn man alleine erlebt wie Kamal Bhattachary, Chief Innovation Officer, von Safaricom (Marktanteil 73% in Kenia!) mal kurz den Kaffee mit M-Pesa bezahlt so wird in Sekunden klar, dass selbst PayPal von Afrika Angst bekommen darf. Paydirekt und andere deutschen Antworten müssen sich auf den Weg machen – zum Beispiel nach Ostafrika! Warum nicht einen Versuch starten und schauen, ob diese einfachen Prozesse und Lösungen übertragbar sind? Agil werden? Hier gibt es nichts anderes! Kein Afrikaner hat Zeit für Prozesse…! Mathias Haas war heute der zweite Web-Check-In-Nutzer für den nächsten Flug obwohl er erst 24 Stunden vor Abflug aktiv war. Warum auch… Kenya Airways ist im Vergleich zu Eurowings und Air Berlin eine S-Klasse an Verlässlichkeit!

 

Informelles Geschäft wird in Afrika zu formellem Geschäft.

 

Es ist klar, dass wir uns in der alten Welt weiter ausruhen können. Es ist aber auch eindeutig, dass andere Menschen auf diesem Planeten – zum Beispiel in Ghana und Kenia – durchstarten und dabei ziemlich fröhlich sind. Ja, zum Beispiel hat DEM TRENDBEOBACHTER. gestern ein Uber-Fahrer erzählt, dass er erst in der weitergehenden Schule eigene Schuhe hatte. Seine Kinder dagegen können mit 8 Jahren schon erleben was ein Fernseher ist. Und so hilfsbedürftig unsere Gefühle bei solchen Biografien sein mögen, Afrikaner werden sich selbst helfen! 50 Jahre Entwicklungshilfe und die „Erfolge“ sprechen für sich… Top-Vorbilder wie Jack Ma sind stärker als NGOs!

Ja, DER TRENDBEOBACHTER. hat auch eine NGO besucht: Peepoople. Doch hier gibt es durchaus kommerzielle Absichten. Warum auch nicht?

Für den Redner und Moderator Mathias Haas ist jetzt schon eindeutig, dass Europa nur noch auf wirklicher Augenhöhe mit Afrika Geschäfte machen wird. Warum Europa beliefern, mit hochnäsiger Kommunikation umgehen, wenn afrikanische Nachbarländer auch zunehmend das Öl oder seltene Erden abkaufen? Warum Mais nach Kassel fahren wenn Uganda auch einen guten Preis zahlt? Ok, vielleicht Plattformen wie Alibaba nutzen, denn diese werden hier in Afrika Büros auf machen. Chinesen werden – Schritt für Schritt – ganz langsam aber sicher – zum geschätzten Partner, denn es gibt endlich eine Alternative zu Amerikanern, Britten, Franzosen und Deutschen.

 

Ach ja,… in Angola gibt es mittlerweile Gastarbeiter aus Portugal.

Jörg Brase, ZDF Nairobi und Mathias Haas nach einem sehr wertvollen Austausch.

 

Die AFRICAN MINDSET TOUR von Mathias Haas ist eine Lernreise und diese lohnt definitiv! Die Reise ist nicht immer einfach und doch ist es nötig sich weiterzubilden, sich ein eigenes Bild zu machen. DER TRENDBEOBACHTER. ist eben kein klassischer Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher, der am Schreibtisch sitzt. Mathias Haas ist Redner und Moderator, Wandlungshelfer und Übersetzer, denn Organisationen müssen schließlich mit dem Wandel umgehen. Entscheider müssen heute für die Zukunft entscheiden! Dafür haben Haas und sein Team auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. gegründet. Hier bietet Mathias Haas mit seinem Moderatoren-Team zum Beispiel Strategie-Workshops mit LEGO SERIOUS PLAY an.

 

Mehr zur Reise in diesem Blog, einfach abonnieren!

Mehr zur Trendbeobachtung unter: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE unter: www.play-serious.org

 

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4x Accra = 4x Menschen und Ihre Zukunft

MINDSET TOUR.

18. Juli 2017

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas auf der AFRICAN MINDSET TOUR, ja… die ersten Gespräche haben stattgefunden und es sind die kleinen Details, die dann doch die Haltung und Sichtweisen beschreiben.

Ganz sicher sind es (auch) die Power-Frauen!

Es sind die Power-Frauen, die Accra fordern. Aber auch die Start-ups. Und manchmal sprechen wir von den selben Einheiten. Vielleicht trügt der Eindruck von Mathias Haas tatsächlich, aber „die Treiber“ der Innovation und neuen Geschäftsmodelle sind wohl oft Menschen, die auch schon außerhalb Ghanas waren und zurückgekommen sind. Und natürlich „Fremde“, die den Braten riechen. Zum Beispiel der Franzose Adrien Bouillot, der tatsächlich in einer „der“ Vorstädte von Paris verlassen hat (er war der Einzige aus seinem Viertel!). Hier seine Antwort und seine Sicht der Dinge:

NAME: Adrien Bouillot
TITLE: CEO and Founder
COMPANY: Chalkboard Education
CITY: Accra, Ghana

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself on top of Chalkboard Education serving universities in Africa by using data to ensure that we understand students learning and create happier grades. In five years from now, we should be in more than 20 countries.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Corruption. This is a big, big problem. I fear that the government fails to solve this major problem.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

For Ghana, I just hope they keep on going – moving – driving the positive change. This is the most successful democratic country in Africa!

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think in Ghana I would teach English & French as well as Coding & Accounting. If you can deal with these skills, you can be autonomous and you are set up for your future.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The cell phone!

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

I am not really stressed. If I dig hard it is about providing everything to our staff members. I want to ensure that they can be happy and they have hopes!

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

We provide basically an e-Learning platform, and this is being adapted by the people teaching. So, in the future, we will give you an easy exercise if we (the system) realize you get tired.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

It is all about feedback! It should be mandatory to give feedback. Managers to team members but also the other way around. Let’s say on a monthly basis.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

It provides most of the cocoa in the world as well as lots of gold, silver, petrol… but it is a small country which, however, can create innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I think Germany is definitely leading Europe and Europe is a leader in “something”. Germany has a role to play (together with France) and at the end of the day I believe Germans are decent people.

 

Und dann die knüppelharten Antworten zweier Damen, die dann doch deutlich werden!

 

NAME: El-Yesha Puplampu
TITLE: Gallery Manager
COMPANY: Gallery1957
CITY: Accra, Ghana

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Well… at the moment, we are planning with a second location for the Gallery! We have this great location at the Kempinski Hotel Gold Coast City, but there could be more – in Accra or in London, for example.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I think things can only be better. So, I am more hopeful, that… you know you have two options in this country: A. you become part of the system – sooner or later. Or B. you leave Ghana. Yes, there is a brain drain!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

You know, possibilities are endless! We have peace, the location… if you do things right… endless! Just think about solar and railways… we are blessed – if we do it right!

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I would encourage them to ask thousands of questions – every day! They should read books… it is broadening your view. In Ghana you very often hear something like “That’s not how we do it!” but we need to change this.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Our hands! It is what we make out of our lives…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

The mentality in Ghana. Often, things are slow – no urgency at all. Many people do not value time. This is very obvious if it comes to service, for example.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Our clientele will have grown and our positioning will be even stronger – also amongst your artists which we have exclusively. Simply because we do much more than showing their art pieces.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

He or she should be available and lead by example. They should not expect something from their employees they would not do themselves. In Ghana in particular, an ideal manager should keep a certain distance – so you get respect.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

I could not tell you. In cocoa, for example, we lost ground to Ivory Coast and gold is being driven out of South Africa – in both markets we have been very, very strong. Ideally we would diversify… in reality we are still enslaved, in our minds. We need to develop in this dimension!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I love Merkel, she is so objective! Having the types of decisions as she has at the moment you cannot be a “lovely mother”. Maybe I am a little bit like her – in fact, sometimes I feel a little bit lonely being an “abstract thinker” as well.

NAME: Stephania Manfreda
TITLE: Creative Director elle lokko & lokko’08
COMPANY: elle lokko & lokko’08
CITY: Accra, Ghana

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

People will soon know more about us. Also beyond Ghana! Also because of eCommerce.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

We are very quickly hurdling to a society which is less educated, less energetic. People are frustrated and a lot more aggressive in traffic, for example. Yes, there is more chaos and we need three things: Light, water, education. And surprise: education is the most important one.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

The creatives, of all types. The creative pool of upcoming young people… not only on a nationwide level, also and especially in local communities.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Kids should have (more) spaces where they can build physically. This is why I am part of the “maker scene” in Accra and why I have a space on our property. It is all about attention to detail which is what children learn once they “build”.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Well, as much as I hate to say it, but it is the cell phone or any kind of mobile device.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Getting used to the speed of things… as you see my phone is ringing since we have start talking. I try to be available all the time and it is never enough.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

We will add on services and we do already do a lot of different things: Styling, Personal Shopping, and Consulting.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

An ideal manager should live the human elements! This “profit driven formula” does not work for me.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

Ghana is very important because of our oil, cacao, gold… but unfortunately, it is badly managed. Since we became independent, it is our biggest problem that we do bad deals. Yes, this is corruption in the management of our main treasures.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany stands for precision, everything works in your country. And well… you guys seem to be very serious and disciplined – maybe not so happy people.

Mathias Haas vor der Botschaft in Accra.

Und abschließend hier der deutsche Botschafter mit dem „politisch korrekten Helikopter-Blick“ für den DER TRENDBEOBACHTER. nicht minder dankbar ist!

 

 

 

NAME: Christoph Retzlaff
TITLE: Botschafter
COMPANY: Embassy of the Federal Republic of Germany
CITY: Accra, Ghana

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Mit Blick auf Ghana ist elementar, dass die neue Regierung wirklich nachhaltiges und inklusives  Wachstum realisieren kann. Die Jugend drängt auf neue Möglichkeiten, Arbeitsplätze und Perspektive. Die Jugend ist schlichtweg die größte Gruppe hier im Land. Sie will und sie muss in Ghana die Chance für ein gutes Leben bekommen.  Das darf nicht schiefgehen. Die Konsequenzen wären schwerwiegend..

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Das enorme kreative Potential hier im Land ist wirklich nennenswert! Meine größte Hoffnung ist, dass es gelingt, aus Ghana ein Erfolgsmodell für ganz Afrika zu machen. .

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Der Schlüssel ist eindeutig Bildung, Bildung und Bildung! Gepaart mit dem Glauben, dass man es packen kann. Ein tolles Beispiel ist Ken Ofori-Atta (Minister of Finance, Ghana), der als uneheliches Kind den unglaublichen Weg vom Dorf über die Columbia University, Yale und die Wall Street gegangen ist und wieder zurückkam, um hier wertvolle Arbeit zu leisten. Solche echten Geschichten sind natürlich unfassbare Vorbilder.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Gallery1957. Dort sehen Sie aktuell eine Ausstellung zum Verhältnis Ghanas zum lieben Geld. „All That Glitters“ von Yaw Owusu sagt sehr, sehr viel. Schauen Sie sich das an! „Die Kunst“ gibt hier schon mächtig Gas!

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Verkehr in Accra während der Rush hour.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Als Botschaft werden wir noch mehr Reichweite in die Gesellschaft haben. Ich bin seit einem Jahr hier, und wir haben damit bereits begonnen.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

In Bezug auf diese Region: Mehr Feingefühl gegenüber der Tatsache, dass Kooperation nichts mit Lehrstunden für Afrika zu tun hat. Ein Europäer oder auch ein Amerikaner ist nicht der Lehrmeister nur aufgrund des eigenen Reisepasses.

 

  1. What role does Ghana play within a global economy?

Die Rolle ist relativ reduziert, am Wichtigsten sind  Kakao und Gold. Jetzt durch den G 20  „Compact with Africa“, die Initiative zur Förderung von privaten Investitionen und Investitionen in Infrastruktur, könnte sich das Blatt wieder wenden.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland hat ein wirklich gutes Image hier in Ghana – vielleicht sogar manchmal schon etwas zu glänzend.zu. Die Arbeit macht hier wirklich Spaß. Es ist toll, Deutschland hier in Westafrika vertreten zu dürfen.

Ja, vier Menschen mit vier verschiedenen Sichtweisen… und das sind ja nur die Gespräch, die im „O-Ton“ dokumentiert sind. Der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer Haas stellt Fragen „was das Zeug hält“. Gesprächspartner findet DER TRENDBEOBACHTER. am Flughafen, im Taxi, im Supermarkt!

Ja, Trendbeobachtung ist eben keine Wissenschaft, denn Mathias Haas zweifelt ernsthaft, ob „Zukunft“ mit Modellen und nagelfester Wissenschaft erfasst werden kann. Haas ist eben der Pragmatiker im Markt, der Trendexperte, der sich selbst ein Bild macht und daraus seine Schlüsse zieht.

Vielen Dank für diese Interviews!

Mehr in diesem Programm – mehr von der AFRICAN MINDSET TOUR – in diesem Blog!

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MINDSET TOUR Nummer 3.

MINDSET TOUR.

15. Juli 2017

Es sind genau diese Momente, warum Reisen so, so wichtig sind! Wandel, Status quo, Zukunft… alle Dimensionen sind noch am ehesten erfassbar, wenn man sich selbst ein Bild macht!

Die wichtigste Autobahn im Land mit dem höchsten Gebäude im Hintergrund (hier sind noch 2-Zimmer-Wohnungen frei: 3.000 EUR/Monat).

DER TRENDBEOBACHTER. hat einen ersten Eindruck von Accra, der Hauptstadt von Ghana. Diese erste Station der AFRICAN MINDSET TOUR ist eine Wucht! Egal ob es der ehemalige „Car Washer“ ist, der heute als UBER-Fahrer arbeitet und nun das Zweieinhalbfache verdient, oder der schlichte Besuch eines Supermarktes. Und ja, alle sind da: Italien, USA, China – Hisense (internationaler Elektronikkonzern aus der Volksrepublik China mit 75.000 Mitarbeitern), Salsa (Tomatenmarke aus Italien), Gilette. Der Markt gibt es her, und Weltkonzerne wie Huawei machen heute schon 15% ihres globalen Ertrags auf diesem Kontinent (Quelle: brandeins)!

Der UBER-Fahrer, der noch vor einem Jahr „Car Washer“ da… hier sein stolzes Armaturenbrett.

Alle sind da und geben sich im Minutenrhythmus die Hand – so wie Frau Doris Leuthard, amtierende Bundespräsidentin der Schweiz. Sie kam zeitgleich mit Mathias Haas ins Land und war dann doch weit weg. Ihr Besuch ist ein gutes Beispiel, wie geschachert wird zwischen „Rettungsmaßnahmen“ und „Marktanteilen“. Sie hat sich Kakao als großes Thema ausgesucht. Wer weiß es ganz genau – vielleicht hat die Schweizer Schokolade hier eine Schlüsselrolle gespielt? Jedenfalls ist „cocoa“ ein höchst emotionales Thema für Ghanaer, denn irgendwie trauern Sie alle der einstigen Vorreiterrolle in Sachen Kakao- und Goldproduktion nach.

Eine MINDSET TOUR des DER TRENDBEOBACHTERs ist aber keine erlösende Hilfestellung, es geht um die Zukunftsfitness des Kontinentes. Und zum Auftakt um einen Vorzeigestaat, dem wohl erfolgreichsten in Westafrika. Gesprächspartner der Schweizer Politikerin war der Präsident selbst, und nur einen Tag danach hat er mal locker 10 Millionen USD für „die Jugend“ klar gemacht! unter der Überschrift „To grow business ventures“ wurde ein „National Entrepreneurship and Innovation Plan (NEIP)“ scharf geschalten. Respekt! Respekt auch für die klare Ansage, dass damit sein Ziel ist, “the most business friendly economy in Africa” aufzubauen. Globale Wettbewerbsfähigkeit mit der Jugend, mit 10 Millionen USD und fassbaren Worten.

Dankeschön dafür!

Wenn Mathias Haas dann die Daily Graphic – wichtigste Tageszeitung des Landes – weiter liest, so kommt sie erstaunlich offen und kritisch daher. Nicht nur ein Bericht, dass Ruanda (der dritte Stopp der AFRICAN MINDSET TOUR) laut „Human Rights Watch“ 37 belanglose Straftäter ermorden ließ, sondern eben auch selbstkritische Meldungen zu „road travel has become risky“. So kam Ghana letztes Jahr in 11 Monaten auf über 11.000 Unfälle mit fast 2.000 Toten und über 10.000 Verletzten! Und irgendwie ist Accra so, wie man sich als Deutscher „Afrika“ vorstellt. So arm und so reich. So unkompliziert, pragmatisch. So rückständig. Warum eine Fußgängerbrücke über die wichtigste Autobahn des Landes bauen, wenn man schlicht drüber laufen kann? Die LKWs, beladen mit Schiffscontainern vom „Tema Harbour“ (mittlerweile das wichtigste Drehkreuz in Westafrika!), hupen doch, wenn der Fußgänger bei 100km/h im Weg sein sollte.

Auch die Daily Graphic lässt berichten – vom ganz normalen Bürger.

Und gleichzeitig ist die Welt – auch in Afrika – eben etwas komplexer!

 

So schreibt die Zeitung von heute auch, dass im Ausland lebende Ghanaer die drittgrößte Quelle für Auslandsdevisen sind. Tatsächlich hat Ghana in 2010 2,12 Milliarden USD von Ghanaern erhalten, die zum Beispiel in den USA, den Niederlanden oder Deutschland leben. Diese Zahl übertrifft laut Finanzministerium lässig die Überweisungen für „International Aid“! Und ob Zufall oder nicht… von den bisherigen Interviews waren fast alle irgendwie „Vorzeige-Ghanaer“ in gemischten Familien (z.B. Mutter aus Ghana, Vater aus Italien) und/oder Ghanaer, die zurückkamen – eben aus den USA oder, oder, oder.

 

Und so ist schon das Lesen einer lokalen Zeitung die Reise wert.

 

Deutschland wird zum Vergleich bei Bildungsausgaben gebraucht, wilder und illegaler Bergbau wird massiv kritisiert und der „Special Focus“ liegt heute auf dem zweiten Stopp der Swiss Confederation. Die Außenstelle von HPW Fresh, einem Früchteproduzent, produziert weiter „schöne Bilder“ mit dem Wirtschaftsminister und „the Swiss President“. Warum auch nicht?!

Mathias Haas, der Redner und Moderator, ist hier Lernender und – in kleinen Schritten – macht dies durchaus Sinn. Klar, nicht immer ist die Sinnhaftigkeit glasklar und meist ist die Komplexität erdrückend; die Realität auch mal skurril. So wurde beispielsweise eine „fake“ US-Botschaft in Accra entlarvt (Quelle: the guardian, 04.12.16). Über 10 Jahre wurden hier illegale Visa ausgestellt, die ja auch irgendwie funktioniert haben müssen. 10 Jahre Visa und Geburtenzertifikate (etwa 6.000 USD!), und die Behörden haben weggeschaut. Ja, Korruption ist auch ein Teil der Realität und scheinbar ein ganz wesentlicher Teil der Zukunftsfitness!

Und ja, es gibt sie auch hier, die Hippster. Auf jeden Fall!

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und somit kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Da die Zukunft heute entschieden wird sucht Haas und sein Team – heute – Beweise und Entwicklungen, die die Zukunft massiv verändern. Keine Alltagsfliegen, keine kurzfristigen Moden: Trends & MegaTrends.

Der Zukunftsübersetzer Haas möcht sucht auch auf der AFRICAN MINDSET TOUR die „Normalität“ in Afrika, auch die Gewinner sind in seinem Fokus!

Die Ergebnisse gehen dann ein… in Vorträge, Moderationen,  Berichte und Veränderungsprozesse.

Mehr Informationen liegen unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

 

 

 

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612

Afrika = Vorbild!

MINDSET TOUR.

5. Juli 2017

Forschung in der oft unbekannten Welt.

Ready for take-off: Nicht mal mehr 11.000 Minuten, und der Flug in Richtung afrikanischer Kontinent hebt ab. Mit an Bord ist Mathias Haas in seiner Eigenschaft als DER TRENDBEOBACHTER. Denn wenn man die Welt verstehen will, dann muss man sie gesehen haben.

Neben provokanten Thesen, die mit jeder Arbeit des Redners und Moderators einhergehen, sind bei dieser großen Forschungsreise besonders viele Fragen im Gepäck, über die wir uns im allgemeinen Alltagstrott vielleicht gar keine Gedanken machen.

Einige Themen, auf die es Antworten zu finden gilt:

  • Wie wird DER TRENDBEOBACHTER. aufgenommen? Kommt der Zukunftsexperte doch mit offenen Augen und Ohren und ohne den Wunsch, gleich vor Ort etwas zu verändern… Gibt es Vorurteile und Skepsis, oder überwiegt die Offenheit?

 

  • Denken und leben Unternehmer in Afrika ihre Mission anders als in Europa?

 

  • Wie stark ist der chinesische Einfluss auf die dortige Wirtschaft tatsächlich?

 

  • Sind die afrikanischen Regionen Nachzügler oder teils vielleicht sogar schon Vorreiter in Sachen Digitalisierung?

 

  • Welche Offenheit gibt es in Bezug auf Veränderung – auch im Vergleich zu uns?

 

  • Wie schnell wird in Afrika der Nutzen neuer Ideen verstanden, und wie schnell verbreiten sich damit dann auch die neuen Geschäftsmodelle? Wessen Ideen funktionieren in diesem Zusammenhang  besser?

 

  • Wie offen wären wir Europäer denn überhaupt für afrikanische Ansätze und Denkweisen als Vorbild?

 

  • Hand auf’s Herz: Wie beurteilen wir aktuell Afrika? Ist es richtig, dass es da ein Imageproblem gibt? Sollten wir den Menschen dort nicht mehr zutrauen?

 

  • Wären Geschäftsmodelle vom südlichen Kontinent vielleicht auch in Europa marktfähig oder sogar erfolgreich?

 

  • Wird Afrika nicht nur zum Abnehmer, sondern vielleicht bald auch zum Lieferanten (und zwar nicht nur für Kaffee, Kakao und Mangos) oder zum zukunftigen Konkurrenten?

Darüber hinaus beschäftigt alle Kollegen im Hause TRENDBEOBACHTER. und sicher auch so manchen Kunden, welche spannenden Exponate das Trend-Trüffelschwein Haas mit zurück ins kalte Europa bringen wird.

Sicher hat jeder Leser seine ganz eigene Sicht auf Afrika, die dortige Wirtschaft und die Denkweisen nahe des Äquators. Stellen Sie diese Fragen und Ihre Sicht der Dinge doch einfach mal auf den Prüfstand und folgen Sie diesem Blog. Hier lesen Sie aus erster Hand, was die Interviewpartner vor Ort zu sagen haben.

Mathias Haas, der Vortragsredner, Moderator und Kosmopolit, steht als DER TRENDBEOBACHTER auf den Bühnen Europas. Er bringt mit seinen lebendigen und unterhaltsamen Vorträgen die Zukunft dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht wird: In die Unternehmen und Organisationen, die bei uns auch weiterhin für Wohlstand und Fortschritt sorgen wollen. Haas ist kein Zukunftsforscher – er ist sozusagen ein Jetzt-Forscher. MegaTrends kommen nicht über Nacht, und sie nehmen stets einen Anfang. Vielleicht nicht dort, wo man es erwartet – doch genau da setzt Mathias Haas an. Trends zu erkennen und auf dieser Basis Entscheidungen für eine erfolgreiche Zukunft zu treffen – dies ist das Angebot aus dem Hause TRENDBEOBACHTER. Und für alle, die einen Schritt weiter gehen möchten und an den Perspektiven der eigenen Organisation noch intensiver arbeiten möchten, bietet die PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit spannenden Methoden wie LEGOTM SERIOUS PLAYTM das optimale Portfolio.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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AFRICAN MINDSET TOUR: Thesencheck.

MINDSET TOUR.

22. März 2017

Auch 2017 hat Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – wieder seine alljährlichen Thesen veröffentlicht. Als Richtschnur für seine eigene Arbeit, aber auch als Denkanstoß für all jene, die sich für die Zukunft interessieren. Natürlich, kontroverse Diskussionen sind erwünscht – denn jeder blickt ja doch irgendwie anders in die Zukunft.

Bei seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent will Haas natürlich auch die Probe auf’s Exempel machen: Halten die Thesen? Hier eine Auswahl mit den Fragestellungen, die sich dazu ergeben:

I.
Persönliche Beziehungen sind umständlich. Viele Menschen wollen keine mehr – es gibt ja die elektronischen Pendants. >> Inwieweit verändert sich das Verhalten gerade auch in solch eher traditionellen Kulturen wird in Afrika?

II.
Viele Menschen werden eher Zugang zu neuen Technologien als zu sauberem Trinkwasser haben. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer werden aufrüsten – diese Chance (= Abkürzungen) nutzen sie! >> Hier gilt es, Beispiele zu finden.

III.
Unser Informationstunnel wird mächtig ausgebaut – bis zur automatischen Shopping List mit Kauf-mich-Button. Intelligente Technologie kann (scheinbar) unterscheiden zwischen wichtigen und richtigen Nachrichten. Die „Schnäppchenjäger“ (= wir) nehmen das Info-Fast-Food gerne an. >> Inwieweit sind hier die Konzerne auch schon dabei, den „unwissenden“ Newbies in Sachen Konsum und Wirtschaft ihre Wahrheit als die einzige anzubieten?

IV.
Daten zu produzieren ist kein Aufwand. Im Gegenteil: Es spart Energie, wenn wir unseren Daten freien Lauf lassen. >> Wird in der Weitergabe und Nutzung von Daten eine Gefahr gesehen? Verstehen die Menschen dort überhaupt, was damit gemeint ist? Falls nein, ist die Antwort auf die erste Frage auch Nein.

V.
IT-Profis werden der Wissenschaft nicht (mehr) zur Verfügung stehen – Digitalkonzerne sind heute cool und lukrativ. Neutrale Wissenschaft war gestern, heute regelt sich Kompetenz durch Datenschatz und Super-Computer. >> Ist der afrikanische Wissenschaftler der universitäre Forscher der Zukunft? Nicht sexy genug für die Googles der Welt, aber wenigstens verfügbar?

VI.
Smarte Mobilitätslösungen werden durch Mehrkonsum absorbiert – insbesondere im Gütertransport. >> Lässt sich zeigen, ob durch moderne Marktwirtschaft dort der Verkehr zunimmt oder ob smarte Lösungen vielleicht sogar diese Zunahme unterbinden?

VII.
Die Gesellschaft sollte Technologie, Software und Plattformen besitzen! Doch Google, Facebook und Co. werden grundlegende Infrastrukturen kontrollieren. Vom Unterseekabel bis zum Heiß-luft-Ballon. Welche „Netzneutralität“ ist erstrebenswerter – die des Silicon Valleys oder eines Diktators? >> Welches Land (z.B. China) betreibt die beste (bzw. die einzige vorhandene) Infrastruktur in den afrikanischen Ländern und welche Einstellung der Menschen hat das zur Folge?

VIII.
In Sachen Aufmerksamkeit werden die Start-ups den KMUs den Hahn abdrehen. Heute machen Eltern ihren Kindern das Unternehmertum mies, es gibt kaum Parkbanken mit Steckdosen und dennoch strebt jedes Dorf nach einem accelerator. Also werden die seltenen Exemplare gefeiert, was das Zeug hält! >> Wie steht es um den Level of Entrepreneurship in Afrika, und wie denkt der Rest der Bevölkerung dazu?

IX.
Start-ups sind international statt national, städtisch und selten ländlich, mehrdimensional statt einförmig. Junge Unternehmen mit wirklich guten Ideen existieren scheinbar nur in der Digitalisierung. Für wirklich wichtige Probleme gibt es kein Risikokapital. >> In Afrika vermutlich noch weniger, oder?

X.
„Climate Policies“ sind ein Risikofaktor für Investoren. Der Kampf wird enorm – zwischen Rettung des Planeten und monetärem Geschäftsmodell. Money, money, money?! >> Findet Klimadenken auch in Afrika (vielleicht sogar flächendeckend) statt und sind die Geschäftsmodelle bereits darauf ausgerichtet?

 Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und nicht irgendein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforschung.

Zur Definition von Trendbeobachtung gehört es eben auch, sich ein eigenes Bild zu machen. So ist die AFRICAN MINDSET TOUR „nur“ eine weitere Etappe sich selbst ein Bild zu machen. Diese MINDSET TOUR ist eine Lernreise und kein Produkt von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

Schlussendlich bieten wir aber durchaus „Unternehmenslernreisen“ an. Mehr dazu per Telefon und via www.trendbeobachter.de

P.S.
Natürlich wird auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. davon profitieren. Mehr zu dieser „Transfer-Einheit“ liegt unter www.play-serious.org

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Klappe, die Dritte: Auftakt zur AFRICAN MINDSET TOUR.

MINDSET TOUR.

14. Februar 2017

Es ist bald wieder soweit: Kein halbes Jahr mehr, und DER TRENDBEOBACHTER. reist wieder in die Zukunft!

Nach den Forschungsreisen in die asiatischen Megacities und ins Silicon Valley folgt im Sommer 2017 nun die AFRICAN MINDSET TOUR: Für seinen „Realitäts-Check“ besucht Mathias Haas als TRENDBEOBACHTER. den afrikanischen Kontinent.

Die zentrale These dabei:
Afrika ist nicht mehr (nur) hilfsbedürftig,
diese Menschen muss man nicht mehr (nur) retten!

Der Redner und Berater begibt sich auf die Suche nach der Realität vor Ort. 5 Wochen, 5 Welten mit je 5 Interviews. Als DER TRENDBEOBACHTER. sucht er die Zukunft auch dort, wo man sie vielleicht gar nicht vermuten würde.

Was ist in diesen Märkten „normal“? Was denken die Menschen dort? Wie gehen sie mit Veränderung um? Wie gehen Entwicklungen weiter? Auf welchen Gebieten ist Afrika ganz vorne? Was können wir von dortigen Machern lernen? Diese und andere Fragen hat Mathias Haas im Gepäck, um in Afrika Antworten zu finden.

DER TRENDBEOBACHTER. auf „Fortbildungsreise“.

Mathias Haas taucht jede Woche in eine andere Welt ab – es geht in die Tiefen der afrikanischen Lebenseigenschaften, hinauf in die Innovationsgalaxien der aufstrebenden Unternehmen vor Ort. Dabei liegen ihm 5 Dinge besonders am Herzen:

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. lebt mit!

Nur wer vor Ort ist und „mit erlebt“, wird MegaTrends vollständig nachvollziehen können. Deshalb taucht DER TRENDBEOBACHTER. tief ein: Übernachtung mit Airbnb fördert Insiderwissen, durch UBER (z.B. in Kenia) werden unentdeckte Plätze sichtbar und Kooperationspartner vor Ort helfen bei einer flächendeckenden TRENDBEOBACHTUNG.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hört zu!

Mindestens 25 Interviews mit spannenden und innovativen Köpfen, Denkern und Lenkern. Eine umfangreiche, analytische und dokumentierte TRENDBEOBACHTUNG durch Kontakte vor Ort. DER TRENDBEOBACHTER. analysiert branchenübergreifend und lässt sich nicht auf einzelne begrenzen.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. wirbelt mit!

Das „M-PESA“-Phänomen: Bargeldlose Geldtransfers über Mobiltelefone. Mit diesem System von Safaricom und dem Kommunikationsunternehmen Vodafone hat Kenia bereits seit 2007 die Nase vorn und weiß, wie der Hase läuft. Außerdem: Start-ups, die mit innovativen Ideen Branchen weltweit aufwirbeln.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. denkt „GROSS“!

Egal ob Konzern oder Start-up… Mathias Haas regt zum „GROSS“ denken an! Auf der Suche nach den Erfolgsformeln der Zukunft und der Fragestellung: Wie heißen die Antworten für Europa, Deutschland und Berlin? Welche Rolle spielen dabei beispielsweise chinesische Investoren?

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hinterlässt Spuren!

Das „Sharing“-Prinzip: Neben all dem Input liefert DER TRENDBEOBACHTER. Output! Diesmal mit im Gepäck: LEGO®-Steine. Für anregende LEGO® SERIOUS PLAY® Sessions. Unter dem Motto „Gegenseitig voneinander lernen“ bittet die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum spielerischen Gedankenaustausch.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Wer jetzt schon neugierig ist, der kann sogar noch mitmachen:

Lassen Sie Ihre eigenen Produktideen, Innovationsansätze oder Recherche-Aufträge direkt vor Ort exklusiv vom TRENDBEOBACHTER. auf Zukunftsfitness überprüfen und bewerten!

Und natürlich freut sich Mathias Haas auch über Unterstützung: Teilen Sie Ihr Wissen! Wertvolle Afrika-Tipps und zukunftsfitte Kontakte vor Ort sind herzlich willkommen!

Mathias Haas bringt die Zukunft dorthin, wo sie für Sie eine Rolle spielt. Dafür natürlich werden auch auf dieser Lernreise Exponate für Ihre nächste Veranstaltung gesammelt – von der Quelle der Zukunft direkt in Ihre Organisation. Denn Haas ist eben kein herkömmlicher Trendforscher oder Zukunftsforscher. Er ist Beobachter, er setzt die Einzelteile zu einem Bild zusammen – und dieses Bild nutzt allen, die seine Vorträge hören. Er regt an, inspiriert und fordert zum selber Denken auf. Natürlich kommt auf Wunsch die Kraft auch auf die Straße: Hier steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE. bereit, mit Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® zu unterstützen.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

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