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Digitalisierung
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Wir können (bzw. wollen) es nicht mehr hören…

MegaTrend.

21. April 2017

…doch wer nicht hören will, muss fühlen!

So hieß es früher, wenn man den Hintern versohlt bekam, nachdem man eben den Eltern nicht zugehört und dann das Gegenteil von dem getan hatte, was Muttern für richtig hielt.

Kann heute nicht mehr passieren? Wenn Sie sich da mal nicht irren, lieber Leser. Natürlich kriegt das Kind es 21. Jahrhunderts die eine oder andere Backpfeife weniger, aber das Grundprinzip, das dahinter steckt, das gibt es noch.

Nun, im Grunde geht es aber um etwas anderes: Etwas nicht mehr hören zu wollen. In Zeiten wie diesen, in denen eine so große Vielzahl an Medienkanälen all jenes – tausendfach kopiert – verbreitet, was irgendwann mal ein Einzelner gesagt hat, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn nicht nur einzelne Menschen etwas gesagt haben, sondern mehrere. Und dann auch noch unabhängig voneinander.

Erinnern Sie sich an das Wort „Nachhaltigkeit“? Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da gab es quasi nur noch nachhaltige Dinge: Von der Konferenz über das Automobil bis hin zum Mittagstisch war alles nachhaltig. Und traf im Regelfall – mit Ausnahme des Mittagstischs – sowas von nicht zu. Aber es wurde eine neue Sau durch’s Dorf getrieben, mit der sich so allerlei langweiliges Zeug plötzlich ziemlich en vogue verpacken ließ.

Dabei ist Nachhaltigkeit nichts Schlechtes, jedenfalls meist nicht und erst recht dann nicht, wenn man nicht nur drüber schreibt bzw. den Terminus irgendwo drauf klebt. Schließlich ging und geht es um einen Trend, der sich durchsetzen soll. Nur kommt das eben nicht vom Reden.

Wenn dann – wie eben im Falle der Nachhaltigkeit – von einigen Ausreißern abgesehen einige wenige Dinge übrig bleiben, die wirklich nachhaltig geworden sind, dann braucht man etwas Neues.

Die neuen Buzzwords sind auch schon in jeder Zeitung zu finden: „Digitalisierung“, und damit gern verbunden auch „Disruption“ bzw. „Disruptive Geschäftsmodelle“.

Buzzwords olè?!

Na klar, es gibt sie, die Digitalisierung. Auch wenn unsere jüngeren Generationen mit dem Wort schon wieder nichts mehr anfangen können, weil sie ja „analog“ nicht mehr kennen.

Und ja, es gibt auch disruptive Geschäftsmodelle – gemacht von Unternehmen, die sich die heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge weidlich zunutze und durch komplette Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen den etablierten Playern das Leben schwer machen.

Beides haben wir erkannt – und reagieren?

Indem wir drüber sprechen. Wir reagieren nicht damit, mehr Wagniskapital bereit zu stellen. Wir reagieren nicht damit festzustellen, was die denn besser machen als wir selbst. Wir reagieren ebenso selten damit zu ergründen, wie es denn sein kann, dass der Kunde plötzlich so auf „Das Neue“ abfährt, wo doch unsere Produkte so gut sind.

Wir hören und lesen jede Woche die bösen D-Wörter – und ja, auch in den Vorträgen des TRENDBEOBACHTERS kommen sie immer wieder vor. Doch der will als Quintessenz verstanden wissen, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt. Ein Mittel zum Zweck. Ein Möglichmacher.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus - er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus – er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

 

Und es gibt Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen – meistens sind es die Wettbewerber.

Es geht also nicht um das Wort mit D, sondern die damit verbundene Denkweise. Sonst: Siehe Eingangssatz.

Denn es kommt eben nicht nur darauf an, irgendwo den Aufkleber „Digital“ oder „Jetzt neu mit App.“ draufzukleben. Es kommt darauf an, sich auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten tatsächlich einzulassen. In neuen Geschäftsmodellen zu denken. Zuzulassen, dass es Veränderungen gibt und zu erkennen, dass man vom „Guten Namen“ eben doch nicht ewig leben kann. Das sind die Kernelemente, die uns jener neue Trend beschert.

Natürlich muss nicht jeder gleich einen neuen Hyperloop erfinden oder mit Heißluftballons das Internet nach Afrika bringen. Eine Nummer kleiner tut’s auch – wenn wir nicht nur drüber sprechen, sondern es anpacken.

haasMathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er hält Vorträge zum Thema MegaTrends und beobachtet genau, wie sich unsere aktuelle Welt verändert. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen stellt der Redner allen zur Verfügung – den Zuhörern in der Keynote genauso wie auch in Workshops zum Thema Veränderung, die durch die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchgeführt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf den nächsten 20 Jahren, denn Haas ist kein Zukunftsforscher.  Er ist Augenöffner und Wandlungshelfer. Damit niemand sagen kann, er hätte es nicht kommen sehen.

Mehr zum „D-Wort“ liegt in diesem Blog – zur Trendbeobachtung, zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr für Entscheider, die Kraft auf die Strasse bekommen möchten liegt genau hier: www.play-serious.org

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Erziehung auf Knopfdruck?!

MegaTrend.

24. Oktober 2014

Das Kinderzimmer wird digitalisiert!

Die Digitalisierung macht auch vor unseren Jüngsten nicht Halt. Im Gegenteil: Das Kinderzimmer ist neuer Schauplatz innovativer, verrückter und vielleicht sogar erschreckender Entwicklungen!

 

Was machen Kinder eigentlich so den ganzen Tag? Fußball spielen, Türmchen bauen, Bücher vollkritzeln, das noch jüngere Geschwisterchen ärgern und: den Eltern rund um die Uhr (lästige) Fragen stellen! Kann man nicht vielleicht das Spielen und das Antworten auf die Fragen miteinander verbinden? Diesen Gedanken hatte wohl auch das britische Spielzeugunternehmen Vivid Imaginations, das jetzt mit seiner Neuentwicklung Cayla wirbt! My friend Cayla ist eine Puppe, die nicht nur auf Rosa und Pink steht, sondern auch sprechen, zuhören, spielen und all die schwierigen Fragen beantworten kann, auf die Mama und Papa nicht antworten wollen oder können. Für Kinder ab vier Jahren soll Cayla die neue beste Freundin werden!

Eine beste Freundin mit Internetanschluss.

Die dafür entwickelte App hilft, die großen Anforderungen, die an das siebenjährige Mädchen gerichtet sind, zu erfüllen, ohne dabei wichtige Kinder-und Jugendschutzregeln zu verletzen. Mit Rechtschreib- und Rechentipps, Erzählungen von sich und ihrer Familie und unzähligen Antworten auf Wissensfragen soll Cayla eine große Bereicherung für das Kind und zudem eine Erweiterung der klassischen Rollenspiele darstellen.

Cayla hat direkten Zugriff auf Wikipedia.

Cayla, smarte Puppe von Mathias Haas.Aber Cayla ist längst nicht die einzige Zeitzeugin für eine wachsende Digitalisierung der Kinderspielzeuge. Während sich schon lange PC- Spiele, Wii, Play Station und X-Box als Grundausstattung im Kinder- und Jugendzimmer etabliert haben, ist das Barbie Video-Girl, das vor Jahren auf den Markt kam, schon fast wieder in Vergessenheit geraten. Die altbekannte Blondine trägt plötzlich eine Kamera unter ihrem Dekolleté, bei der die Linse geschickt als Anhänger einer Halskette getarnt war. Filmen im Kinderzimmer? Da hatten dann doch viele Eltern und auch offizielle Behörden ihre Bedenken und damit hat sich die Kamera-Puppe wohl nicht so richtig durchgesetzt. Aber sie hat bereits gezeigt, dass heutzutage große Möglichkeiten im Kombinieren einzelner Trends und Entwicklungen bestehen.

Das sieht man auch an MAILMEN.

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Dieses Accessoire für die Jüngsten erschien dieses Jahr neu auf dem Markt. Es kann mit aufgesprochenen Nachrichten gefüttert werden, die sich dann später wieder abgespielt lassen. Diese Kommunikationswunder im Monster-Design sollen spielerisch Botschaften zwischen Eltern, Kindern, Großeltern vermitteln. Ganz einfach: App drauf und los geht’s!

DER TRENDBEOBACHTER hat alle drei Produktinnovationen in seinem Musterkoffer!

Angesichts solcher (Spiel)entwicklungen müssen sich auch die Menschen dort gezielt Gedanken machen, wo Bildung und Erziehung geplant und umgesetzt wird. Nämlich im Bundesministerium für Bildung und in den sozialen Einrichtungen, wo die Kinder tatsächlich ihre Zeit verbringen. Es sind zentrale Fragen, die gestellt und beantwortet werden müssen: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Entwicklung unserer Kinder aus? Wie wollen wir mit Innovationen und technischen Neuerungen umgehen? Möchten wir die Kinder von all dem abschirmen und sie so spät wie möglich mit den digitalen Welten in Kontakt bringen? Oder möchten wir frühzeitig einen Umgang in Maßen ermöglichen und ihn auch gutheißen, um Medienkompetenz von Anfang an zu vermitteln und zu lehren? Wie beeinflussen wir mit unserer eigenen Haltung den Blick auf zukünftige Erfahrungen?

Die digitale Phobie darf nicht gefördert werden, so der Redner und Berater Haas.

„Es ist tatsächlich ein schmaler Grat zwischen unnötiger und gefährlicher Spielerei und brauchbarer, vernünftiger und zeitgemäßer Spielzeugentwicklung“, meint der Zukunftsexperte Mathias Haas. Kompetente Meinungen aus Theorie und Praxis, aus dem Bildungsministerium sowie den Kindergärten selbst, von Eltern und Forschern, von Wissenschaftlern und Erziehern sind jetzt nötig, um Fehleinschätzungen zu verhindern, teilweise unbegründete Ängste zu mindern und eine sinnvolle und praxisnahe Lösung zu finden.

Das KitaPad liegt beim TRENDBEOBACHTER und ab 18. November im Regal.

Neue Exponate vom Trendbeobachter.

Eine mutige Antwort liefert jetzt zum Beispiel die Unternehmen Wehrfritz und Klax, Spezialisten für die Möblierung und Ausstattung von sozialen Einrichtungen. Mit ihrem KitaPad-Paket bieten beide ein ganz neues Highlight im Kindergarten und Kita-Alltag. Das Paket enthält das iPad, das sofort einsatzbereit ist und durch Videos, Tonaufnahmen, Dokumentation von Bildern die Arbeit im Alltag verschönern, aber auch verbessern soll. Dazu gibt es noch viel Zubehör für spannende Projektarbeiten. Für die Erzieher soll das Paket ihre Arbeit erleichtern, für die Eltern eine engere Zusammenarbeit ermöglichen und für die Kinder ist es ein interessantes und spannendes neues Hilfsmittel. Vielleicht ist dies ein erster, wichtiger Schritt?

Wenn Kinder Fotos machen, via Beamer projizieren und dadurch interagieren…

DER TRENDBEOBACHTER kennt all diese beschriebenen Gegenstände, denn sie sind Teil seiner Exponatensammlung. Solche Beispiele sind für ihn konkrete Belege für bestimmte Trends und Entwicklungen und dienen ihm immer wieder als Anreiz über die Chancen und Gefahren der gegenwärtigen und zukünftigen Prozesse nachzudenken. Mathias Haas beobachtet die Digitalisierung in vielen Bereichen und kann sie in den meisten Fällen begrüßen. Doch bei Innovationen wie MAILMEN und Video-Girl im Kinderzimmer wird er stutzig. „Ein Spielzeug mit App und technischer Aufrüstung muss auch wirklich sinnvoll und von klarem Nutzen sein, ein Internetanschluss alleine genügt nicht“. Das ist seine Devise, denn „nicht alles, was für Erwachsene gilt, ist auch für Kinder das Beste. Und selbst bei Erwachsenen ist nicht jeder Trend und jede Innovation eine Bereicherung. Das KitaPad-Paket hingegen begeistert DEN TRENDBEOBACHTER. „Wehrfritz scheut sich nicht davor, moderne und zeitgemäße Entwicklungen in die sozialen Einrichtungen zu bringen. Wir sollten uns auch die Frage stellen, warum wir uns eigentlich immer dagegen sträuben?“ Denn nach wie vor agieren die Verantwortlichen sehr klassisch. Könnten aber nicht tatsächlich sehr wertvolle Inhalte und neue Möglichkeiten durch eine attraktive Mediennutzung gewonnen werden? Wie sollten die Kitas und Schulen von morgen aussehen, um den neuen Ansprüchen und einem sich verändernden Lernverhalten der Kinder, gerecht zu werden? „Ein starres Festhalten an alten Strukturen und Gewohnheiten wird die Entwicklung der Kinder u.U. nicht fördern, sondern hemmen!“

Das Leben fordert Medienkompetenz und ein Beamer ist bald in jedem Handy.

Für Mathias Haas sind häufig nicht die Entwicklungen als solche das Problem, sondern der Umgang mit ihnen. Und zwar von denjenigen, die bilden, ausbilden und erziehen. „Vielen Lehrern, vielen Eltern und Erziehern fehlt es leider häufig an eigener Medienkompetenz oder sogar an Interesse, sich mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Wie können wir dann die Kinder vernünftig an dieses komplexe Phänomen heranführen?“. Ähnlich schätzt DER TRENDBEOBACHTER auch die Nutzung der digitalen Spielzeuge ein: „Das Spielzeug kann als Chance gesehen und eingesetzt werden, um modern zu bilden und Motivation und Lernlust beim Kind zu wecken, aber es darf niemals als Ersatz für den Erzieher und die Eltern fungieren. Doch das wiederum steuern wir Erwachsenen, nicht das Kind!“ Es ist also wichtig, Innovationen und Entwicklungen im Kinderzimmer kritisch zu betrachten und auf ihre Vorteile zu untersuchen. Wenn die digitale Puppe als eine Art Werkzeug gesehen wird, die einfach zum Spielen und Lernen einlädt und vor allem zusammen mit den Eltern genutzt wird, kann sie als unbedenkliches Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegen. Doch sie sollte nicht dazu auffordern, das Kind sich selbst zu überlassen oder aus Zeitmangel bei den Eltern nicht nur als beste Freundin, sondern auch als einziger Gesprächspartner für das Kind zu dienen.
Mathias Haas nimmt sich Zeit zum Denken und lebt genau damit seinen großen Appell. Denn auch diese unentdeckten Exponate beweisen, dass sich unser Verhalten verändert und dass dieser neue Bedarf gedeckt wird. Haas ist Zukunftsexperte, aber kein klassischer Trendforscher oder Zukunftsforscher. Der Redner und Berater lebt im „Hier und Jetzt“, denn seine Kunden müssen heute entscheiden und morgen berichten. 2030 ist lange hin. Es braucht Wandlungshelfer und keine Trend- bzw. Zukunftsforscher.

Klar, Trendforschung und Zukunftsforschung haben einen anderen Fokus und das ist gut so. Trendbeobachtung sorgt für direkte Störung in der Komfortzone und unmittelbaren Transfer in die Welt der Zuhörer und Teilnehmer.

Schon kommenden Montag darf Mathias Haas wieder auf die Bühne, mit MAILMEN, Cayla und KitaPad. Mal sehen was „die Trendforscher“ so sagen, denn diese sind auch vor Ort.

http://www.invest-in-future.de/

 

Mehr zum Zukunftsexperten Haas und zur Abgrenzung gegenüber Trendforschern und Zukunftsforschern unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden von Mathias Haas und seinem Team – wie zum Beispiel SCRUM und LEGO SERIOUS PLAY – unter www.play-serious.org

 

 

 

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Fast 3.000 Fotos am Tag. Lifelogging. Live.

MegaTrend.

31. Januar 2014

Wie oft wurden Sie heute schon fotografiert – von Ihrem Gegenüber –
ohne Hinweis (oder ohne Ihre Zustimmung), ohne Ihr Wissen, ohne Respekt?

Auch DER TRENDBEOBACHTER wurde von Narrative Clip schwer gefoltert. Denn noch am 28. Juni 2013 hat Mathias Haas mit Oskar Kalmaru – CMO von Narrative – ein Interview geskypt – für diesen Blogg. Schon damals wurde der Narrative Clip bestellt. Natürlich.

IMG_4092Mathias Haas ist kein Nerd und auch kein Techy und doch möchte der Redner und Moderator wissen von was er spricht. Genau deshalb kümmert er sich immer wieder um diese Innovationen und um neue Verhaltensweisen, die damit gefördert oder bedient werden. …ein langer Satz für komplexe Themen?

 

Nun, Lifelogging passt derart perfekt in unser „selbstverliebtes ICH“, dass DER TRENDBEOBACHTER ein weiteres Gadget am Revers trägt – neben dem viel beachteten „Hasen-Pin“, der nie fehlen darf. Der Narrative Clip ist 3,5 auf 3,5 cm groß und etwa 1cm dick und hat eine Sprengkraft wie damals „Google Street View“.

Fast 3.000 Fotos am Tag.

Die Kamera in dieser kleinen Box macht alle 30 Sekunden ein Foto, das sind fast 3.000 Bilder am Tag. Von Menschen, Tieren, Gegenständen… was auch immer vor die Kamera flattert.

Kernkompetenz:
Auswahl der schönsten und außergewöhnlichsten Momente des Tages.

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Verkaufsargument ist aber, dass – durch das Hochladen in die Narrative Cloud – jeden Tag die schönsten Momente aufbereitet werden. Die Daten sind nur Mathias Haas zugänglich und die Bilderflut kann als Datenmasse auch zusätzlich auf die heimische Festplatte gezaubert werden.

Doch zurück zur Entrüstung von Google Street View, die DER TRENDBEOBACHTER wieder erwartet (hat):

Noch ist es ruhig.

Bis auf einen sehr kritischen Bericht im SPIEGEL (Ausgabe 18/2013) vor einigen Momenten ist es noch immer sehr ruhig da draußen – trotz NSA, trotz „German Angst“ und trotz der berechtigten Frage: „Wem gehören solche Daten? Von mir! Von Dir!“

Oder sind wir nur noch leidende Ohnmachtsopfer?
Darf DER TRENDBEOBACHTER wirklich alles?

Als Pragmatiker und Selbsttester wird Mathias Haas auch weiterhin fleißig den Clip einsetzen – auf Tagungen, Events, Seminaren, Workshops und Kongressen… immer mit der Neugierde wie „Entdecker“ reagieren und welche Reaktionen entstehen. Immer mit der Frage im Hinterkopf „Wer kommuniziert seine Bedenken? Oder sein Interesse? Wie reagieren Menschen?“

So auch diese Woche, als Mathias Haas zum Kongress der Weltmarktführer ging und jede Menge Top-Entscheider vor sich hatte. Der Zukunftsexperte traf also auf Führungskräfte, die Ihre eigenen Organisationen zukunftsfit halten müssen und die ein ganz guter Testmarkt war – für Mathias Haas und seine unkonventionelle Art, Themen auf den Tisch zu bringen. Probieren. Austauschen. Beobachten eben. Ergebnis? Niemand hat den Clip entdeckt, kommentiert oder kritisch hinterleuchtet!

Noch immer ist es erstaunlich, dass trotz „NSA-Betroffenheit“ kaum jemand in Datensicherheit investiert und Lifelogging noch immer als Hobby gesehen wird.

 

 

Hier Beispiele direkt aus dem Leben von Mathias Haas – ohne die Vorauswahl der Betreiber:

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Mathias Haas, der Redner und Workshop-Moderator bleibt dran – am Narrative Clip, am Lifelogging und an den Reaktionen. Auf dass die Zukunft berechenbarer wird!

DER TRENDBEOBACHTER ist eben DER TRENDBEOBACHTER und kein normaler Trendforscher, Mathias Haas ist ein pragmatischer Wandlungshelfer, der mit seiner Kundschaft das jeweilige Megatrend-Update erarbeitet und erfolgreiche Umsetzung begleitet.

Genau dabei sind die unentdeckten Exponate, Produktinnovationen wie dieser Clip, eine mächtige Säule. Denn wenn Teilnehmer diese Produkte sehen, ist die Weiterentwicklung schon verstanden und die Mitarbeit garantiert.

 

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Google – die neue Lackschicht im Internet

MegaTrend.

15. November 2013

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, hat es gerne konkret.  Deshalb hat der Zukunftsexperte „Google Maps“ und damit auch gleich Josh von Staudach unter die Lupe genommen. Der Mann ist Fotograf – und er ist geadelt, denn er ist „zertifizierter Google-Fotograf“ für 360°-Aufnahmen.

 

Josh von Staudach bespielt eines dieser gratis Google-Angebote, die uns das Leben erleichtern oder verschönern (oder ggf. beides). Er kommt, macht 360° Fotos – zum Beispiel aus dem Büro von Haas – und zaubert derartig, dass ein potentieller Kunde online die Räumlichkeiten ansehen kann. Zum Beispiel nachts um 3 Uhr.

Megatrends live im Beweis

Megatrends live im Beweis

Diese Spielerei hat massives Potential, denn der Vertrauensaufbau läuft eben auch über einen Blick in das Reich des Dienstleisters, des Händlers, des Herstellers. Backstage quasi. Und dieser menschliche Mechanismus wird toll bedient. Von Google. Von Josh, wie er in Stuttgart genannt wird.

 

Ja, natürlich ist Google groß und mächtig. Der Marktanteil hinsichtlich Suchmaschinen-Nutzung liegt in Deutschland bei über 90 Prozent. Und ja, natürlich werden Daten getrackt. Auf den Gegentrend zu setzen ist eine Möglichkeit – die Frage ist immer nur: Setze ich bewusst oder unbewusst auf den Gegentrend? Ziehe ich die Idee konsequent durch oder nicht? Die mit dem „da mache ich nicht mit!“

 

Genau da stellt sich die Machtfrage.
Heute ist jedes Geschäftsmodell ein digitales Geschäftsmodell!

Denn schlussendlich muss z.B. ein Einzelhändler mit seinen überschaubaren Budgets auskommen, er oder sie muss gefunden werden. Genau da kommt Josh von Staudach wieder ins Spiel. Menschen wie er sind durchaus auch kritisch – er ist Künstler und hat einen Ruf zu verlieren! Doch er fordert den Giganten einiges ab: Alleine die komplexen Jobs, die er anliefert – 360° Aufnahmen mit über 100 Positionen… Da merkt man, dass auch eine einzelne Person die Lackschicht mitgestaltet. Dass wir uns vielleicht auf die Schicht einlassen, dass wir sie aber gestalten und im Kampf um die Aufmerksamkeit nutzen (müssen).

 

All das heißt jedoch noch lange nicht, dass wir unkritisch werden…

Das Feine an derartigen Lösungen ist, dass auch kleine Systeme, kleine Unternehmen hier digital agieren können und so stark wirken wie die ganz Großen!

 

 

Mathias Haas betreibt Trendbeobachtung und unterscheidet diese enorm von der typischen Trendforschung oder Zukunftsforschung. Der Zukunftsexperte macht Megatrends beweisbar, damit die oftmals gelebte Angstkultur keine Chance hat. Der motivierende Redner und aktivierende Moderator möchte aus Angst- Heldenhasen machen. Denn zukunftsfitte Organisationen und Menschen machen großen Mut, auch für die nachwachsende Generation.

 

„Es mach deutlich mehr Spaß zu verändern, als verändert zu werden!“

 

Es macht auch Spaß, zum Sprecher und Moderator mehr zu wissen:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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lifelogging durch Memoto-Kameras… Interview mit Oskar Kalmaru

Interview.

10. Juli 2013

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, hat nicht nur das neue IT-Gadget bestellt, sondern heute auch mit einem der Gründer von Memoto telefoniert. Klar: Der Spiegel hat schon berichtet und nach dem „Ende jeder Privatsphäre“ gefragt – doch Angsthasen gibt es viele. Was steckt denn nun dahinter?

Der neue Megatrend lifelogging?

Die schwedische Firma bietet in einigen Wochen Memoto-Kameras an. Diese sind nur 2-3 cm groß, schön und mit einem Clip an der Kleidung zu befestigen. Automatisch macht diese Maschine alle 30 Sekunden ein Bild, 120 pro Stunde, fast 3.000 pro Tag. Immer. Überall.

Somit ist die Frage nach der Privatsphäre absolut berechtigt.

Oskar meint dazu: „People realize it is a camera or some sort of microphone.“ Und genau das wäre schon mal sehr hilfreich. Traditionalisten werden nämlich nicht besonders glücklich sein, wenn ihnen klar wird, dass sie unbemerkt in abgelichtet werden.

Vergleichbar mit der Einführung von Google Streetview.

Selbst unbeteiligte Menschen können somit immer weniger entkommen – diese neue Art der „Lebensdokumentation“ visualisiert massiv und unentwegt. Die wahre Kompetenz dahinter ist jedoch, diese Verhaltensveränderung auch attraktiv zu „übersetzen“. Sprich, Memoto produziert im Grunde keine Kameras, Memoto managed Daten. Oskar hat Mathias Haas heute schon erklärt, dass die Fotos in sogenannten „Moments“ zusammengefasst werden. Es wird also Bildergruppen vom Frühstück oder vom Meeting geben, vom Abflug oder von der Ankunft – zusätzlich gibt es „the best moment“.

Spätestens jetzt wird klar, dass lifelogging unser Leben verändern könnte. Dass wir dadurch – Egotrip hin oder her – bewusster leben. Oder zumindest mehr kommunizieren. Wo ist noch die Grenze?

„Ich kommuniziere, also bin ich.“

Menschen werden zunächst selbst entscheiden, ob sie „hardcore lifelogging“ betreiben (wie Oskar es formulierte) oder den „Moment des Tages“ genießen. Mit diesem netten kleinen Instrument werden wir auf jeden Fall die Wolke weiter fliegen lassen. Denn die Daten müssen ja irgendwo hin, und genau diese Leistung ist in den 348,75 USD inkludiert. Die Rechte bleiben beim Kunden – anders als bei anderen kostenlosen Dienstleistungen, bei denen das Recht am eigenen Foto virtuell ziemlich schnell implodiert.

Mathias Haas, der Redner und Moderator, fiebert schon, sich selbst ein Bild machen zu können – und von anderen gleich mit. Ob sie wollen oder nicht.

Also Vorsicht, wenn der Zukunftsexperte auf Ihrer Bühne ist.

DER TRENDBEOBACHTER ist eben kein typischer Trendforscher oder Zukunftsforscher. Mathias Haas realisiert seine Infotainment-Keynotes genauso wie seine Workshops auf Tagungen und Veranstaltungen als Pragmatiker – als jemand, der prüft, erlebt, macht und tut. Denn Veränderung muss auf die Strasse, auch wenn es schwer bleibt zu entschieden „welche“, „wann“ und vor allem „wie“. Das gilt für Lifelogging genauso wie für Digitalisierung oder auch Nachhaltigkeit – für alle Megatrends auf diesem Planeten!

Mehr zum Zukunftsexperten unter www.trendbeobachter.de und zu seinen veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden unter www.play-serious.org

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Social Denim – die Jeansszene macht glücklich

MegaTrend.

28. November 2012

DER TRENDBEOBACHTER trägt normalerweise nur Levis, denn wir haben die Commuter Jeans als Exponat erhalten.

Bei diesem Modell hier – von Replay – handelt es sich um ein interaktives Angebot. Wieder die Megatrends „Social“, „Sharing“, „Digitalisierung“.

Wann bist zu glücklich?

Diese Jeans besetzt das Thema „Social Denim“ und spielt – durch eine App – mit dem „Glückstatus“ des Trägers bzw. der Trägerin. Durch kurzes Klicken auf dem kleinen Gerät wird der Status angezeigt.

Ob die Menschheit das braucht?
Natürlich nicht, doch sie möchte es.

Alleine die starke Zunahme von „Gamification“ zeigt, dass wir spielerisch unterhalten, aktiviert und beteiligt werden wollen. Wichtig ist nur, dass dieses neue Verhalten öffentlich sein muss – z.B. durch die Kommunikation des eigenen Aufenthaltsortes.

Megatrends sind beweisbar und sie kommen nicht über Nacht, sondern in insgesamt 15 Stoffvarianten und zwischen 149 und 189 EUR VK.

Glück auf!
Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER – kein Trendforscher, kein Zukunftsforscher.

Mehr zu Exponaten und Thesen auch unter www.trendbeobachter.de

 

 

 

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QR-Code auf dem Grabstein – Megatrends auf dem Friedhof

MegaTrend.

28. November 2012

Die vernetzte Welt kommt auf dem Friedhof an – keine Frage.

Wir streben zunehmend nach Autonomie – im Leben und danach!

Kein Wunder, wenn wir im Anschluss an unsere Jahre mit  „Selbstdarstellung“ und „Selbstoptimierung“ schlussendlich auch auf dem Zentralfriedhof nicht stoppen.

Warum auch?

Warum sollen wir nicht unsere Geschichte erzählen (die guten Teile davon) und den Megatrend „Digitalisierung“ nicht weiter leben? Mit der individualisierten medialen Inszenierung als Trauerfeier, die sicher bald als live-Übertragung ins Netz gestellt wird? Mit QR-Code auf dem Grabstein außerhalb klassischer Friedhofsmauern?

So wird die „Facebook-Cronik“ tatsächlich komplett.

Wandel wird hier länger auf sich warten lassen, doch dieses Neuland muss vorsichtig betreten werden.

Wenn beispielsweise auf Beerdigungen bekannte Lieder gespielt und gesungen werden (wirklich bekannte aus Funk und Fernsehen, YouTube und Spotify), dann treffen Emotionen deutlich stärker als bei bisher üblicher Kirchenmusik…

Wenn die Verlinkung in die Ewigkeit konkret ist, dann lassen sich Erinnerungen auch nicht mehr verdrängen…

Wenn likes und dislikes auf Trauerportalen Einzug halten, dann… wird es (aus heutiger Sicht) ganz, ganz eng.

Als Redner und Moderator bin ich meist von Unternehmen und Verbänden engagiert und somit relativ weit entfernt. Doch gesellschaftlich ist dieses neue Verhalten sehr interessant und durch die „Tabuzone Tod“ besonders heikel.

Ganz persönlich sehe ich diese Entwicklung auch positiv, denn je offener mit diesem Teil des Lebens umgegangen wird,… desto besser für alle Menschen – mit oder ohne Verknüpfung ins smartphone.

DER TRENDBEOBACHTER mit einer großen Entwicklung zwischen pietätslos und konsequent.

Mehr zu Wandel, Veränderungsdruck und Megatrends unter www.trendbeobachter.de

 

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