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Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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13°C, GPS-Koordinaten, Echtzeit.

MegaTrend.

5. August 2014

SMARTSENSOR RFID und SMARTSENOR GSM,… so die Überschriften für das neue Zeitalter (spricht man hier wirklich von „Alter“?) bei der DHL. Mittels „Temperatur Logger“ können so beispielsweise Pharmaprodukte mit lückenlosem Nachweis verschickt werden… wenn, ja wenn… genauso ein Sensor der Lieferung beigelegt wird.

DER TRENDBEOBACHTER bedankt sich für dieses neue Exponat!

Die RFID-Version mit einer Größe von gerade einmal 10 auf 10 cm passt sicher an und in jede Verpackung. Der „Heavy User“ bei dieser Markteinführung liegt bei 300 Einsätzen pro Jahr. Es ist die DHL selbst.

Auch Blumen und Bananen lieben RFID.

Doch auch andere Segmente wie Nahrungsmittel und die Dekorationsabteilung sind bereits Kunden… doch bei diesem Preissegment muss es vermutlich schon Kaviar oder Kobe-Rind sein.

Schlussendlich sieht – insbesondere die GSM Variante – auch noch schön aus!

Bei neuen Markteinführungen, neuen Produktinnovationen ist genau diese Gestaltung nicht zu unterschätzen. Es gilt schlussendlich, Innovation auf vielen Ebenen attraktiv zu machen. Kein Wunder also, dass für dieses Produkt schon im Lastenheft zu lesen war: bitte am iPad orientieren. Letzteres ist wohl zu gut gelungen.

Eine wahre Baustelle für den wirklichen Durchbruch ist, dass beide Neueinführungen „Flugangst“ haben oder besser formuliert, die Airlines haben großen Respekt vor dem SMARTSENSOR! Denn schlussendlich fühlen beide Geräte großartig – aber sie können keinen Start und keine Landung identifizieren und somit müssen sie am Boden bleiben.

Jetzt ist wirklich kostbare Fracht, wie zum Beispiel Kunstwerke, Walfleisch und Biopharmazeutikum selten so entspannt, dass sie – auf der Langstrecke – auf dem Containerschiff landet. Es muss also ein Weg gefunden werden, wie die Luftfahrtbehörden zustimmen, dass diese Sensoren auch in den Luftraum gehören.

Doch… hier wird das Bonner Unternehmen nicht alleine sein. Der Zukunftsexperte war letztes Jahr auf der ASIAN MINDSET TOUR und hatte damals die smartbox von DB Schenker im Handgepäck – diese hatte damals kein Flughafensicherheitspersonal identifiziert und doch hat dieser Wettbewerber sicher ähnliche Herausforderungen. Gleichzeitig werden auch die Airlines an diesem Markt Interesse haben… denn das Handy ist bei Mathias Haas „im Flieger“ heute noch bzw. schon an und Produkte wie der SMARTSENSOR finden eindeutig einen Markt.

DHL SMARTSENSOR

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER und er lebt im Hier und Jetzt. Der Zukunftsexperte präsentiert also keine (vagen bis esoterischen) Szenarien, sondern zeigt neue Verhaltensveränderungen – heute – beweisbar – live. Genau dies passiert mit diesen unentdeckten Exponaten, mit Prototypen und Produkten in der Markteinführung… denn wenn kluge Unternehmen wie die DHL derartigen Aufwand betreiben, dann ist dies für diese Branche relevant. Doch – und dies ist wirklich nennenswert – derartige Antworten auf diese Trends und Megatrends haben auch Wechselwirkungen auf andere Segmente, scheinbar unbeteiligte Branchen… und genau deshalb wird Mathias Haas diese SMARTSENSORS auch bei scheinbar weit entfernten Welten dabei haben.

Immer mit der Frage verknüpft: „Was machen derartige Innovationen mit Ihrer Branche, mit Ihrem Geschäftsmodell, mit Ihren Produkten? In Ihrer Stadt, Ihrem Markt, Ihrer Kundschaft?“
Mehr zu Mathias Haas unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu agilen Beratungsmethoden wie zum Beispiel LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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Megatrends für die Logistik – die Kraft muss auf die Straße!

MegaTrend.

16. Oktober 2012

DER TRENDBEOBACHTER überträgt Megatrends auf die Logistikbranche.

Ob das geht? Natürlich, denn die „Großwetterlage“ trifft alle Branchen. Vielleicht früher, vielleicht härter, vielleicht völlig anders…

Deshalb brauchen Führungskräfte Zeit zum Denken. Alternativ können sie natürlich Denkleistung einkaufen. Zum Beispiel beim TRENDBEOBACHTER, der eben weiter geht als typische Trendforscher oder Zukunftsforscher.

Als Moderator und Redner kann ich eben anders agieren.

Hier zum Bericht aus Deutschlands wichtigster Logistikzeitung.

 

 

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