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Mathias Haas
Tag Archive

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LEGO® SERIOUS PLAY® = Suchtgefahr.

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

8. November 2017

Die Welt verändert sich. Wer bisweilen Probleme damit hat, sind wir Menschen. Und dabei haben wir alle mal ein Stadium durchlebt, in dem Veränderung vollkommen normal, ja sogar richtig spannend war: Unsere Kindheit. Ein nicht zu unterschätzender Teil dieser Periode war das Spielen. Dabei haben wir jede Menge neue Dinge gelernt und unser Gehirn trainiert, und zwar ohne, dass wir das als Training oder Arbeit empfunden hätten. Es hat einfach Spaß gemacht. Und ganz nebenbei kamen neue Fertigkeiten und Ergebnisse heraus.

Genau dieser Mechanismus findet inzwischen immer stärker Einzug in die Arbeitswelt. Das Stichwort, das viele schon mal gehört haben werden, lautet: Gamification. Oder Spielifizierung, wenn Ihnen das lieber ist. Also die Übertragung von Elementen des Spielens auf eigentlich spielfremde Situationen.

Eine solche Situation ist der Einsatz bei Veranstaltungen und Workshops. Agile Methoden stehen hier bei Entscheidern und Veranstaltern hoch im Kurs, lassen sich doch spielerisch die Teilnehmer viel besser aktivieren, ihr Potential viel besser nutzen als bei öden Powerpoint-Schlachten oder bei der klassischen Moderation am Flipchart.

Es gibt immer mehr Angebote, die dieses Thema untermauern.

LEGO SERIOUS PLAY mal anders 😉

Eines dieser Angebote ist LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP). Die Methode, die bei der PLAY SERIOUS AKADEMIE. bereits seit 10 Jahren sehr erfolgreich eingesetzt wird, kombiniert verschiedene Aspekte des Spielens mit den Anforderungen der modernen Geschäftswelt. Hier geht es nicht wie bei einfachen Spielifizierungen um das Erreichen eines Highscores oder darum, dass der Teilnehmer mehr Spaß an der täglichen Arbeit hat.

Dieser moderierte Prozess schafft viel mehr. Das ernsthafte Spielen ist gleichgesetzt mit dem Beantworten von Fragen, dem Lösen von tatsächlichen Aufgaben. Im Team, über Hierarchien hinweg und in den verschiedensten Anwendungsgebieten. Ob Produktentwicklung, Teambuilding, Testen neuer Geschäftsmodelle oder Problemlösung jeder Art: Durch das Denken mit den Händen werden andere Gehirnregionen aktiviert, dreidimensionale Bildern lassen Aussagen erheblich stärker wirken.

Durch die Arbeit mit LSP werden die Teilnehmer zu Machern – gefundene Lösungen und Antworten werden plötzlich von allen mitgetragen (statt nach dem Workshop wieder vergessen). Das liegt auch an dem einfachen Zugang, den diese spielerische Methode zu den doch ernsten Themen schafft.

Die Moderatoren der PLAY SERIOUS AKADEMIE. sind immer wieder gern unterwegs mit den zahlreichen LSP-Sets. Selbst große Events mit 200 Teilnehmern sind kein Problem. Es macht Spaß, mit den Gästen aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen spannende Dinge zu erarbeiten. Viele Tausend sind es inzwischen.

Genau so sehen das übrigens auch viele freie Trainer, Moderatoren und Coaches: Die Ausbildung zum Trained LSP Facilitator (LEGO® SERIOUS PLAY®), PSA erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Denn letztlich weiß jeder Moderationsprofi: Ein aktiver Teilnehmer, der Spaß bei der Lösung einer Aufgabe hat, ist das beste Aushängeschild zum Thema Nachhaltigkeit eines Workshops.

Einige Unternehmen sind so überzeugt, dass sie inzwischen gewissermaßen „Stammkunden“ beim Einsatz des LSP Systems geworden sind. Es besteht also – wenngleich anders wie von Prof. Brell (Hochschule Niederrhein) vorhergesagt – durchaus Suchtpotential. Eines, dem man gerne nachgeben darf.

Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – ist bekannt als Vortragsredner, Moderator und Experte für Megatrends. Und Gamification ist genau ein solcher Megatrend. Bereits vor vielen Jahren absolvierte Haas als einer der ersten in Deutschland die Masterausbildung zum LEGO® SERIOUS PLAY® Facilitator, um bald darauf die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zu gründen. Hiermit besteht die perfekte Symbiose zwischen Wissensvermittlung durch Infotainment auf der Bühne und dem Transfer in die reale Arbeitswelt der Veranstaltungsteilnehmer.

Möchten Sie mehr wissen? Sie finden uns hier in – diesem – Internet:

www.play-serious.org

www.trendbeobachter.de

 

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Die Roboter-Vögel aus Enschede.

Interview., MegaTrend.

26. Oktober 2017

20 Personen arbeiten seit 5 Jahren am „Robotic Bird“, und genau damit verändern Sie die Welt!

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., war vor Ort und hat die Drohnen besucht. Und deren Macher natürlich. Robirds sind „Robotic Birds“, und diese sind rein rechtlich Drohnen. Die Geschöpfe aus Handarbeit und 3D-Druckern simulieren Vögel und fliegen genau so. Sie fliegen bzw. werden geflogen, denn Robird von Clear Flight Solutions sind „Roboter as a Service“. Quasi. Jedenfalls verkauft das Unternehmen die „Vögel“ nicht. Diese werden beispielsweise mit zwei Piloten losgelassen und sorgen am Flughafen Edmonton (British Columbia, Kanada) mit über 100 Flügen (auf dem Flugfeld!) bereits für Flugsicherheit, obwohl sie irgendwo am Flugfeld stehen und selbst gar nicht abheben. Der Falkennachbau natürlich schon, die Menschen sind in zwei Rollen sortiert: „Pilot“ und „Observer“. Der Eine fliegt (oft z.B. ein Modellflugpilot) und der Andere schaut.

Die Grundmechanik ist schlicht und einfach: „In nature, size matters!“

Vögel verursachen, je nach Hochrechnung, finanzielle Schäden von rund 2-8 Milliarden EUR pro Jahr – alleine in der zivilen Luftfahrt. Jeder kennt die Geschichten, wenn ein Tier im Triebwerk…. Diese Zahl gilt je nach Berücksichtigung der Folgekosten wie Ausfall eines Flugzeugs und erfasst selbstverständlich nicht die betroffenen Vögel selbst. Gleichzeitig arbeiten alleine am Flughafen Schiphol in Amsterdam 14 Vollzeitkräfte, um immer wieder den Zusammenstoß zu vermeiden. Der Rest ist gesunder Menschenverstand und Addition – zumal auch Baustellen still stehen, weil Vögel Nester bauen, die Öl- und Gasförderung geparkt wird, weil… Das Prinzip ist klar. Und genau so einleuchtend ist, dass der kleine Vogel das (Flug)Feld verlässt, wenn der große „Adler“ kommt. Apropos, das Roboter-Unternehmen aus Enschede (Niederlande) ist nach dem aktuell fliegenden Falken auch am Adler dran. Denn nochmals: „In nature, size matters!“

Was hier heute passiert ist übrigens kein autonomes Fliegen, denn der Vogel simuliert zwar das Tier selbst (ja, er fliegt wirklich durch die Bewegung der Flügel), wird aber noch vom Menschen beaufsichtigt. Viel wesentlicher ist jedoch: der Robird entscheidet nicht selbst. Der „natürliche Feind“ kann noch nicht lernen und selbst abbiegen. Doch es ist keine Überraschung, dass dieses Team daran arbeitet.

Clear Flight Solutions sind weltweit einmalig im „Vogelflug-Business“. Umso logischer ist es, dass das Team die Regeln selbst schreibt. Natürlich werden die „Airport Safety Regulations“ genauso bedient wie die von einem Mitarbeiter einer Airline oder eines Flughafens. Und doch ist es nennenswert, dass die Robirds nur im Gesamtpaket verkauft werden.

Menschen und Maschine im Team.

Ein Roboter kann schließlich nur das tun, wozu er vorher programmiert wurde. Die Reaktion auf unvorhergesehene Umstände erfolgt dann entweder nicht oder nicht zufriedenstellend. Denn der „Gegner“, also die Natur, operiert ja auch nicht nach irgendeinem Algorithmus. Robotik im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz ist noch ziemlich aufwendig und teuer.

Viel sinnvoller erscheint es daher den Machern der künstlichen Vögel, ihre Schöpfungen direkt durch geschulte Operatoren zu steuern. Das bringt Flexibilität bei überschaubaren Kosten. Und gerade im sicherheitssensiblen Flugbetrieb kann man gar nicht flexibel genug sein, um auf alle Eventualitäten angemessen reagieren zu können.

Mathias Haas ist als Redner und Moderator unfassbar viel unterwegs – in Deutschland, in Europa und auch weltweit. Dabei reist DER TRENDBEOBACHTER. natürlich auch mit dem Flugzeug, und wie die meisten Menschen vertraut er auf die hohe Sicherheit im Luftverkehr, an die wir uns seit vielen Jahren gewöhnt haben. Bald wird diese Sicherheit eben auch durch Roboter-Vögel unterstützt. Das obige Beispiel ist eines von vielen, die der Experte für MegaTrends gemeinsam mit seinem Team aufspürt und im entsprechenden Kontext in unterhaltsamen Vorträgen präsentiert. Denn die Welt durchlebt Veränderung – jeden Tag. Und damit ist es für jedes Unternehmen, jede Organisation immens wichtig, sich ebenfalls zu verändern. Hierbei unterstützt Mathias Haas als Sprecher und aktiver Wandlungshelfer. Er ist kein Zukunftsforscher oder Trendforscher, sondern er entschlüsselt beginnende Megatrends bereits im Hier & Jetzt und schult bei seinen Zuhörern den scharfen Blick für die Zukunft. Die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. (www.play-serious.org) unterstützt mit außergewöhnlichen Trainingsmethoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® dabei, den eigenen Weg weiterhin erfolgreich zu gehen.

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MegaTrend leere Einkaufsstraßen?

MegaTrend.

16. Oktober 2017

Nunja, wie man es nimmt – je nach Region und Ortschaft mal mehr, mal weniger. Immer öfter begegnet einem aber das Schild „Zu vermieten“ oder „Schlußverkauf wegen Geschäftsaufgabe“.

Letzteres kommt sicher immer mal wieder vor, doch das Klagen der Einzelhändler selbst in den A-Lagen, nicht mehr gegen den Online-Handel bestehen zu können, wird immer lauter. Und so weisen einige Einkaufsstraßen tatsächlich eine interessante Häufung an leerstehenden Ladengeschäften auf. Und das selbst in neu erbauten innenstädtischen Einkaufszentren, die vor ihrer Eröffnung als das Nonplus-Ultra der hiesigen Einkaufswelt angepriesen wurden.

Je kleiner die Ladengeschäfte, um so gefährdeter sind sie.

Wie kommt das? Nun, TRENDBEOBACHTUNG ist ja bekanntlich keine Forschungsdisziplin – sich hier auf der Suche nach den Ursachen zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann böse ausgehen. Doch als sicher kann gelten: Online macht offline das Leben schwer. Die Menschen sind nicht nur faul – äh, komfortorientierter – geworden. Nein, sie nehmen sich auch weniger Zeit für einen Einkaufsbummel – vielleicht, weil andere Dinge wichtiger erscheinen, weil ihnen das Berufsleben quasi die Zeit raubt für all das Private, was früher mit weniger Stress noch ganz gut zu bewältigen war.

Also führt die Suche nach einer neuen Hose, einem neuen Toaster oder heute sogar schon nach den Dingen des täglichen Lebensmittelbedarfs ins Internet. Ganz bequem und daheim von der Couch aus. Anbieter gibt es genügend – von ganz groß bis richtig klein. Waren ohne Ende, genau wie im Geschäft… oder eigentlich noch besser. Weil? Nun, weil zum einen mit wenigen Mausklicks eine riesige Auswahl auf den Schirm kommt, und zum anderen, weil sich das Ganze ohne große Latscherei auch noch prima vergleichen lässt. Zusätzlich können wir noch lesen, was die anderen denn zum Produkt X sagen oder ob nicht Produkt Y doch besser wäre.

„Social Impact“ braucht der Handel.

Da fragt der Handel: Was können wir tun? Und ein Unternehmen aus den USA hat eine mögliche Antwort: Sichtbar machen, was die Leute mögen – direkt am Regal. Denn was andere Leute gut finden, wird häufiger gekauft. The Like Machine™ wurde geboren.

Ein kleines Gerätchen also, das man direkt an der Ware oder bei Bedarf auch am Service-Schalter oder am Ausgang des Ladens aufstellen kann. Es hat einen großen, beleuchteten Knopf, den man drückt, wenn man etwas gut findet. Daneben platziert ist ein Display, das anzeigt, wie vielen anderen Einkäufern das auch noch so geht. Das ist gut, denn man kauft tendenziell eher das, was die eigene „community“ auch mag. Ausgestattet mit Bluetooth kann The Like Machine™ sogar als Dankeschön Rabattcoupons oder Produktinformationen auf das Smartphone des Einkäufers schicken – im Grunde identisch zu dem, was uns Amazon & Co. täglich vormachen. Nur eben im Laden nebenan und mit dem Nebeneffekt, dass der Händler Zugang zu Daten (Sie wissen schon, die neue Währung im Geschäftsleben) bekommt, die er sonst nicht gehabt hätte.

Doch nicht nur dazu eignet sich das weiße Maschinchen.

Gleichermaßen generiert seine Existenz direkt in der Blickzone des Kunden eine zusätzliche Aufmerksamkeit. Diese kann auch gezielt genutzt werden durch den Hersteller eines Produktes, das aktuell im Fokus stehen soll. Dabei ist egal, ob es sich um etwas Neues handelt oder um etwas, dessen Absatz ein wenig verbessert oder zumindest gemessen werden soll. Die Tatsache, dass jemand ein Produkt mag, heißt ja noch lange nicht, dass daraus auch gute Umsätze resultieren.

Auch im Bereich Kundenzufriedenheits-Analyse lässt sich das Tool einsetzen. Wie war der Eindruck vom heutigen Einkaufserlebnis, die Freundlichkeit des Mitarbeiters an der Reklamationstheke oder an der Kasse?

Web2.0 funktioniert auch im realen Leben – insofern man dem Kunden die Möglichkeit gibt, sich auszudrücken. Ganz real und nicht nur virtuell!

Geht – mit The Like Machine™.

Natürlich ist dieses Instrument kein Allheilmittel für die gebeutelten Malls und Fußgängerzonen. Doch wie auch Ebay mit Ebay-City den Weg in Richtung stationären Handel geht, so muss der stationäre Handel den Schritt in Richtung online wagen. Dazu gehört, sich den Denkweisen und Methoden zu öffnen, die dort erfolgreich sind. Denn man sollte nicht vergessen, dass nach wie vor mehr als 90% aller Handelsumsätze mit dem Endkunden im niedergelassenen Einzelhandel generiert werden.

Like it!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas sucht und findet mit seinem Team „Wandel“. Unternehmer Tim Halfmann, Founder of The Like Machine™, produziert Alternativen mit Zeitgeist. Gleichzeitig wird beim Interview mit dem Amerikaner wieder einmal mehr klar: Zukunft kostet Kraft.

Der Sprecher und Redner Mathias Haas glaubt an Infotainment und alleine der Gedanke The Like Machine™ bei seinen Vorträgen – auf allerhand Veranstaltungen, Tagungen und Events – einzusetzen… ja, das macht Spaß! Und wenn Kunden heute „over-retailed“ ist, wenn er zu viel Angebot bekommt… gerade dann muss einkaufen in der Zukunft großen, großen Spaß machen!

Mehr Information zum TRENDBEOBACHTER, der kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher sein will… liegen hier: www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. liegt unter www.play-serious.org

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Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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GDPR & DSGVO = Böhmische Dörfer?

MegaTrend.

1. Oktober 2017

Wenn Sie bei den Abkürzungen an ein Lied einer bekannten Stuttgarter Hip-Hop-Combo denken, sei Ihnen gesagt: So unterhaltsam wird’s nicht. Hier geht es im schlimmsten Fall um 20 Millionen EUR Bußgeld.

Wenn Sie jetzt aufhorchen, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht vielleicht irgendwo arbeiten (ein Unternehmen, ein Verband, eine Behörde und und und), wo persönliche Daten verarbeitet werden. Von Kunden, von Mitarbeitern, von Dritten mit denen Sie in Berührung kommen. Tun Sie? Fein, dann gilt sie auch für Sie, die neue Datenschutzgrundverordnung.

Die EU hat mal wieder reguliert, und heraus gekommen ist ein Konstrukt, das in einigen Bereichen das deutsche Datenschutzrecht ergänzt bzw. verändert hat. Hier wird nun EU- einheitlich geregelt, wie Unternehmen mit Daten umzugehen haben und wie nicht. Darüber hinaus werden die Auskunftspflichten eines jeden, der persönliche Daten irgendwo gespeichert sieht, erweitert.

Das ist im Grundsatz zu begrüßen, denn es schien, dass außerhalb Deutschlands im Grunde jeder machen durfte, was er wollte. Immerhin erstrecken sich die Verpflichtungen zum Thema Datenschutz auf die Europäische Union.

Wenn nun aber jede Person das Recht hat, von jedem Unternehmen, mit dem sie in Berührung gekommen ist, binnen eines Monats (maximal aber 2 Monaten) Auskunft über seine Daten zu verlangen – einschließlich deren Erhebung, Verwendung, Speicherdauer, Einsatz in Analysesystemen, die dazu anwendbaren Rechtsgrundlagen und so weiter – dann ist klar: Die IT-Abteilungen jeglicher Couleur haben spätestens ab dem 25. Mai 2018 Urlaubssperre. Vermutlich schon vorher und wahrscheinlich auch für immer. Nämlich dann, wenn nicht frühzeitig geeignete Maßnahmen und Strukturen geschaffen wurden, um diesen Auskunftsersuchen rechtskonform gerecht zu werden.

Und so finden sich dann auch vor allem auf den Informationsseiten für Webshop-Betreiber und auf den Websites der IT-Firmen die entsprechenden Handlungsanweisungen. So wird darauf hingewiesen, man solle sich rechtzeitig mit entsprechend rechtskundigen IT-Beratern zusammensetzen.

Es ist ja nicht so, dass es bisher kein Auskunftsrecht gegeben hätte im BDSG. Nun aber wird es a) erweitert und b) mit dieser Erweiterung ziemlich viel Presserummel erzeugt. Und der wiederum erzeugt: Genau – Nachfragen und Auskunftsersuchen.

DER TRENDBEOBACHTER. sagt: Daten sind die neue Währung. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie auch in Ihrer Organisation einen Währungshüter haben und dass Ihnen die Prozesse nicht um die Ohren fliegen. Denn sonst ist es bald vorbei mit Big Data & Co – jedenfalls bei Ihnen.

Denn nach einer Rüge wird die Datenverarbeitung untersagt, und anschließend gibt es die Buße – bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes. Für viele dürfte damit die Zukunft Vergangenheit sein. Falls Sie also Ihre Weihnachtspost noch mit Excel-Listen vorbereiten…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Vortragsredner bringt er Zukunftsfitness in jede Organisation. TRENDBEOBACHTUNG ist keine Trendforschung, sondern der objektive und vielseitige Blick auf das Hier und Jetzt. Veränderungen erkennen, Erkenntnisse für die Zukunft daraus ableiten und diese dann für die Zukunft einer Organisation nutzbar machen: Dabei helfen Haas und sein Team mit Infotainment bei Vorträgen und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit wirksamen Methoden die gewonnenen Erkenntnisse in praktische Ergebnisse umzusetzen hilft.

www.trendbeoachter.de

www.play-serious.org

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542

Moderne Gesellschaften = Mobile Gesellschaften.

Exponate, MegaTrend.

7. September 2017

Der ICE4 ist im Probebetrieb und DER TRENDBEOBACHTER. wurde zum Tester. Okay, Redner Mathias Haas war dort als Moderator unterwegs und auch nicht der einzige „Probe-Fahrer“. Okay, okay… die Veranstaltung war auch nicht für ihn gemacht, er war Dienstleister für die Deutsche Bahn.

Veranstaltung „New Work im ICE 4“ auf der Fahrt von Hamburg nach Kassel.

DER TRENDBEOBACHTER. informiert und provoziert ja bekanntlich. Zusammen mit seinem Team sucht Haas MegaTrends, die heute schon spürbar sind. Und genau da kam die Schnittmenge zwischen der Deutschen Bahn und der Trendbeobachtung: Die Bahn hat Blogger und Journalisten eingeladen, um das große Thema „New Work“ zu beleuchten und gleichzeitig das neue Rückgrat des deutschen Fernverkehrs zu präsentieren.  Also wurde der ICE4 erfahren – und Mathias Haas war derjenige, der die Punkte zwischen drei anwesenden Experten, den Gästen der schreibenden Zunft und der Bahn verknüpfte.

Markus Albers, Sebastian Sooth und Tobias Kremkau waren geladen – im positiven Sinne. Alle drei Denker der New-Work-Bewegung haben vorgelegt und berichtet über ihre Erfahrungen und Entwicklungen. Über den Alltag in einem Co-Working Space und das Vertrauen, das nötig ist, wenn der Mitarbeiter quasi im Café sitzt und nicht hart-arbeitend im ungemütlichen Büro. Vom Bedarf an Flexibilität, die hoffentlich freiwillig ist und vom Grundvertrauen gegenüber Mitarbeitern. Letztere sind bekanntlich rar geworden – besonders die guten – und nicht wenige Arbeitgeber haben heutzutage mehr Arbeitszeitmodelle als Mitarbeiter. 60 Prozent der Deutschen pendeln zur Arbeit, und die Bahn transportiert einen wesentlichen Teil davon.

Der ICE4 mit neuem Design.

Mit locker über 200km/h waren nicht nur die Gäste zwischen Hamburg und Kassel aufgegleist, auch im Regelbetrieb ab Dezember diesen Jahres geht es rund – durch’s Land. Der weiße Blitz hat innen wie außen ein neues (und preisgekröntes) Design sowie eine verbesserte Beleuchtung, die auf das Tageslicht reagiert. Und es gibt mehr Platz für Gepäck. Die Sitze sind ein Erlebnis, gespickt mit je einer „Taschenlampe“ und Sitznummern-Anzeige direkt an der Nackenstütze. Die Gastronomie ist neu definiert, jedes Gefährt hat WLAN (seit 2017 kostenlos) und neue Mobilfunkrepeater.

Die Bahn gibt Gas und liefert schon mal, sodass die Gäste der Veranstaltung pünktlich um 12:23 Uhr in Kassel ankamen – gefüllt und inspiriert durch die Inhalte. Arbeit unterwegs wurde gelebt und erlebt, die Teilnehmer waren im WLAN und tippten, fragten, hörten zu. Der offene Dialog im ICE4 war der Rahmen, die Experten die Inspiratoren. Mathias Haas… ja, der war auch dabei. Sehr gerne sogar.

Diese Reise war für den Redner und Moderator Mathias Haas auch eine Reise in die Zukunft. Zusammen mit Spezialisten rund um „New Work“ mit Highspeed durchs Land – eine tolle Sache.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER. und seinem Team liegen unter www.trendbeobachter.de 

Mehr zum Transfer dieser ganzen Informationen stehen unter www.play-serious.org 

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Namibia, das Finale der Zukunft

MINDSET TOUR.

13. August 2017

Die AFRICAN MINDSET TOUR ist schon an der letzten Station angekommen: Namibia und Windhoek. Mathias Haas sieht ein Land in der Normalität. Also, fast. Die Regierung ist seit Wochen zahlungsunfähig und selbst die Air Namibia kommt in Turbulenzen. De Beers (weltgrößter Diamantenproduzent) hat im Juni „World’s Largest And Most Advanced Diamond Exploration Ship“ an der Küste platziert und China betreibt hier die zweitgrößte Uranmine der Welt!

 

Die Husab-Mine hatte beim Bau und vor ein paar Woche bereits signifikante Zwischenfälle – doch beide sind wohl ganz egal, denn laut New York Times wird allein dieser größte Tagebau des Kontinentes das Bruttosozialprodukt Namibias um 5% steigern. Für Zweifler ist hier kein Platz!

 

China ist die neue Kolonialmacht!

Es gibt sie tatsächlich wie „Sand am Meer“, die Unternehmen aus China

 

Die New York Times ist vorsichtiger als der Zukunftsexperte Haas. Sie stellt am 2. Mai diesen Jahres noch die Frage: „Is China the World’s New Colonial Power?“ Doch in Namibia und allen anderen Stationen der MINDSET TOUR gab es eine Konstante: China war bereits präsent. Chinesische Unternehmen sind hier nicht mehr wegzudenken! Deren Einfluss ist in jeder Tageszeitung schriftlich dokumentiert, CGTN Africa (China Global Television Network) platziert die passenden Themen in hiesigen Wohnzimmern. Von Zwischenfällen wird hier wohl kaum die Rede sein. Auch nicht davon, dass in o.g. Mine der Geigerzähler klingelt bis die Batterie ausgeht – wie ein glaubwürdiger Besucher der Mine und Gesprächspartner aus dem „Mining-Business“ berichtet.

 

Jede Straße, jedes Gebäude genauso wie die passenden Nutzfahrzeuge – alles aus China. Menschen sicht- und deren Ausläufer spürbar. Selbst in Renterdörfern irgendwo in der Wüste gibt es mittlerweile einen „China-Store“, und in jedem Supermarkt werden Nahrungsmittel aus Asien für Asiaten angeboten. Und ja, sie sind beliebt, die Chinesen. Bei zig Gesprächen hat Mathias Haas vorsichtig und offen gefragt, wie sie denn sind, diese asiatischen Anbieter – und immer gab es eine Antwort: Großartig! Die Infrastruktur ist besser und schneller gebaut als bisherige Firmen es geschafft haben, sie sind quasi unsichtbar und stören nicht. Sie sind (endlich) eine Alternative zu Europa und den USA!

 

Doch zurück zum Mindset der Namibier, denn es gibt auch hier Spuren zur Kernthese der AFRICAN MINDSET TOUR: Afrika = Vorbild. So ist der Wohlstand im Straßenbild gut sichtbar, der Fuhrpark stattlich und vielleicht der beste der Tour. Gleichzeitig will Haas den unfassbar schlechten Zustand der Straßen (Geschäftsmodell Nr. 1 = Reifenhändler), die Anzahl der tödlichen Unfälle (alleine letztes Wochenende 9 Tote), die Arbeitslosenzahlen und die schlichte Armut nicht ausblenden. Doch all diese ernstzunehmenden Fakten sind allesamt nicht Fokus der Tour.

 

Namibia hat die Klassik, die Tradition oder die Besatzungszeit (je nach Sichtweise) noch lange nicht abgelegt, und so findet der Redner und Moderator Haas im Café Anton die Apfeltasche genauso wie das Schinkenhörnchen. Alleine die Hautfarbe der Bedienung macht ihm klar, dass er nicht in Großbottwar oder Heilbronn sitzt. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Brauereien oder Gin-Distellerien oder die zwei Männer mit Bart. 2 Beards Coffee ist eine der Entdeckungen, und tatsächlich findet Haas die beiden Herren (Vater und Sohn) im Industriegebiet von Swakopmund. Vorne der riesige „Shabby Chic-Möbelhändler“ mit Tischen & Co. aus Indien, Bali und Indonesien… dahinter die Produktion in Sachen Kaffee. Ein Traum von einer Oase, ein Beweis, dass hier „top-notch“ Lifestyle produzier- und konsumierbar ist.

Die „Innovation Hubs“ und gut gemeinten „Accelerators“ hat Mathias Haas hier nicht gefunden. Und doch gibt es einzigartige Bespiele, wie Namibia seinen Weg macht, wie Namibier einzigartige Vorbilder sein können. Die Damara Mopane Lodge zum Beispiel hat für jedes Doppelzimmer ein Häuschen gebaut, wie eine Kleingartensiedlung quasi. Soweit der Luxus. Doch gleichzeitig hat jedes Häuschen einen Garten mit Törchen und Mäuerchen. Das Motto der Anlage ist, dass jeder Vorgarten auch Ackerland für die Restaurantküche darstellt. Tatsächlich, rund um jeden Bungalow werden Karotten, Zwiebel, Auberginen angepflanzt. In der Nebensaison liefert so das Gärtner-Team rund 80% des Bedarfs nur ein paar Meter weiter ab.

 

MegaTrend: WENIGER IST WER!

 

Kann sich der Zukunftsexperte ein Hotel der Tour gut merken? Es wird ganz sicher diese Anlage in der Nähe von Khorixas sein, denn es ist wie immer: Das Besondere gewinnt! Und hier machen eben die Paprika, Tomaten, das Basilikum und die Minze den Unterschied. Well, well done! Well done in einem Sektor, der auch immerhin direkt 3% und als „total contribution“ 15% des Bruttosozialproduktes liefert: dem Tourismus (Quelle: World Travel & Tourism Council 2015). Diese Branche ist hier eine Erfolgsstory, und wie so oft eine besonders wichtige. Im Tourismus werden auch ungelernte Mitarbeiter ausgebildet und direkt eingesetzt, es gibt enorme Dominoeffekte. Der Bäcker hat beispielsweise vielleicht ein Fahrzeug, und dieses muss betankt werden. Und doch wird auch hier klar, wie die Komplexität auch Namibia erwischt. Für Wachstum im Tourismus braucht es Balance und nicht zuletzt auch befahrbare Straßen… wo waren noch die Chinesen?

 

Es wird mal wieder entscheidend sein, wie die hiesige Regierung vorgeht: Nimmt sie lieber den anstrengenden Weg um Arbeitsplätze zu schaffen und vielleicht sogar Straßen mit der eigenen Bevölkerung zu bauen? Oder übernimmt sie doch lieber die rote Flagge mit gelben Sternen und lässt sie leuchten – in der Mondlandschaft von Uranminien, die früher oder später zur „no-go-area“ werden?

Mathias Haas berichtet von der fünften und letzten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Der Redner, Sprecher, Moderator begibt sich alle zwei Jahre auf eine Lernreise, denn Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er ist kein klassischer Trendforscher mit Trendforschung vom Schreibtisch aus, auch kein üblicher Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Labor… Haas ist Wandlungsfelfer im Hier & Jetzt. Er und sein Team suchen, bewerten und nutzen MegaTrends, die heute schon Wirkung zeigen. Denn Entscheider müssen heute entscheiden, um ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Genau deshalb gibt es die Marken DER TRENDBEOBACHTER. zur Inspiration, Information und auch Provokation auf der Bühne und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum Transfer in die jeweilige Strategie, Produktinnovation und Kulturrevolution. Mehr zu beiden Bereichen: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

P.S.

Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. arbeitet seit über 10 Jahren mit LEGO SERIOUS PLAY!

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Wenn eine aidskranke Hotelangestellte Gründerin werden möchte…

MINDSET TOUR.

3. August 2017

Darf DER TRENDBEOBACHTER. mit so einer Überschrift für „Auflage“ sorgen? Nun, Mathias Haas sucht Vorbilder, auf der AFRICAN MINDSET TOUR. Und diese Lernreise hat ermutigende Momente genauso wie Grenzerfahrung. Wie verhält man sich denn, wenn während der Interview heraus kommt, dass die Person gegenüber seit ein paar Monaten weiß, dass Sie HIV-positiv ist? Und dennoch Gründerin werden und gleichzeitig liebend gerne Mutter werden möchte? Ist da Normalität angesagt? Oder Respekt und/oder Mitleid?

Hier ist das Interview zum wohl extremste Gespräch der Tour:

NAME: Der Name ist egal
TITLE: Hotelangestellte
COMPANY: Auch nicht wesentlich
CITY: Gaborone, Botswana

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I won’t be working here, I will probably have two or three types of businesses owning.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I don’t have kids but I would love to be a mother. I am HIV-positive. But I would like to have children and the doctor says that is doable. So, in 5 years they might be 3 or 4 years and I might be gone… it is difficult to say how long I will live.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I have not thought of that…

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think it depends on how you raise and teach them values. They should not be too spoiled. Life can be pretty hard. They should be up for disappointment every now and then.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

No.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

What should I say? The fact that I found out that I am sick. This is still something I need to understand and deal with.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Build a good relationship with the staff. Don’t be harsh. People learn from their mistakes. Teach them. If you are good with your staff you will be good with your clients.

 

  1. What role does Botswana play within a global economy?

It is a peaceful country from what I know, it is just tough to find jobs.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not been there, I do not have any information about Germany.

 

Weiter geht es hier mit einer völlig anderen Sichtweise: Politik auf höchstem Level! In einem Ministerum, dass es Zuhause wohl nie geben wird:

NAME: Jean Philbert Nsengimana
TITLE: Minister of Youth & ICT
COMPANY: Government Republic of Rwanda
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself in a position that touches “public”, “”private” and “international”. Which could, for example, lead towards a role as an entrepreneur. For sure it will be something which touches the continent!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

If we miss the moment to transfer education… this matters so much! We need to speed up, we need to drive technology and finally accelerate!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I can say: My big plans are not rocket science. Whatever will change in 5 years will be built on plans from today. My plan is to have everybody connected to everybody! My hope is to create hundreds of thousands of digital jobs.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

It is all about good education – and not the classical style you still find today. We talk about better schools for kids and great opportunities for grown-up’s.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I would say it is something out of “nature”, a plant for example. It grows, it multiplies, it needs care…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Realizing that solutions are not taken from everybody. Sometimes it stresses me that there is a lack of sense of urgency.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

I would think about adapting to change, about thinking exponential, about embracing diversity.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Our country has so many assets! Such as our geographical location. We will drive innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a partner, one of the first partners we had. The GIZ, for example, is a big partner for the digital transformation.

 

Wirkliche Start-ups braucht und hat das Land. Joanna, ursprünglich Kanaderin, hat es auf die Frauen abgesehen. Sie agiert in Ruanda und ist nicht weit von Kenia entfernt. Auch dort möchte Sie schon bald eCommerce betreiben. Fokus: Frauen!

 

NAME: Joanna Bichsel
TITLE: CEO and Co-Founder
COMPANY: Kasha
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Kasha (buy women’s health products at Kasha’s Mobile Store) will be operating in three more countries and we will start our licensing model. To do this, we need to build teams! We will prove that social businesses can grow and scale!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I have never thought about that. In 5 years, this country will be cashless and this does not scare me. At the moment, we get support from the government – and I really hope this will continue.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Rwanda will become the tech-hub. Rwandians are known for the excellence in technology. Business growth and private investments are going hand in hand. We are the best example.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I guess – being from Canada – travel is my best advice! People are all the same and depending on their culture we have different viewpoints. But yes, my recommendation would be to see how people live around the world!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The mobile phone. It is the starting point and “the chip” is the future.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

All the drive of growing the business.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

There are many directions we can go. Health services, telemedicine, access to loans. Independently of the final products and services we will build a strong brand!

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A manager is measured by finding and retaining the best team members. If they grow, we grow.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Rwanda could be the proof point if it comes to infrastructure, for example. The way investment is being generated is very smart.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

My husband is German so… in fact GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) is playing a major role here in Kigali. They are also a partner of Kasha, they invested in our company. We are talking to Deutsche Bank… Yes, Germany plays quite a role in my life.

 

Und abschließend, ein Gespräch aus dem 6. Stockwerk des Telecom Houses. Ein Ort mit Weitblick, ein Treffpunkt für tausende Menschen mit Ideen. K-Lab’s braucht der Kontinent! Auch ja, und wieder ein Vorbild für die alte Welt. Hier wurden in 2016 über 13.000 Kindern die Zukunft gezeigt. Obwohl es gar nicht für Kinder etabliert wurde.

NAME: Aphrodice Mutangana
TITLE: Director
COMPANY: K-Lab
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

As a person, I will always be a “game changer”. It will always be the same thing and I want to reach as many people as possible.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

The fact that technology is changing social life. The idea that technology takes over is scaring me.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Our people are my greatest hope. Just look at the young people! They love each other, they are bright and full of energy.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I try to equip them with different skills such as technology, AI, Algorithms and e.g. film making.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I don’t think there is such an object.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

People who don’t care – who are not committed.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

First of all, I see the change already! The change is tangible. In 5 years we will have doubled.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A good leader cares about their staff members. They should be able to move and develop from A to B. An ideal manager should be resourceful and protect his team.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

I don’t know… we are creating, we try to make it a better world. Yes, we do.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a developed country, full of perfectionists. We can learn many things from there.

 

Wenn man den Minister trifft wird man hinterher auch mit dem „Taxi“ zum Hotelausgang gefahren.

Ja, dieser AFRICAN MINDSET TOUR ist Gespräche+Gespräche+Gespräche gepaart mit Beobachtungen und jede Menge lesen. Nur so kann Mathias Haas „der Wahrheit“ näher kommen. So ist der Redner und Moderator seiner eigenen DNA treu. DER TRENDBEOBACHTER. ist bekanntlich Pragmatiker. Der Wandlungshelfer möchte sich ein eigenes Bild machen von der Zukunft und dem Umgang mit Wandel auf diesem Kontinent. Der Zukunftsexperte macht Organisationen zukunftsfit, im Hier & Jetzt. Entscheider müssen heute entscheiden und auch Afrika sollten sie in Betracht ziehen.

Mehr zur Tour auf diesem Blog, mehr zu den Vorträgen und Keynote Speeches, Trend-Moderationen und Zukunfts-Workshops unter www.play-serious.org und natürlich www.trendbeobachter.de

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Botswana: “Metadata tell no lies”

MINDSET TOUR.

31. Juli 2017

Mit dieser Überschrift beschreibt die Zeitung Mmegi in der Freitagsausgabe zwar irgendeinen Skandal, doch damit hat DER TRENDBEOBACHTER. die Überschrift für diesen Bericht von der AFRICAN MINDSET TOUR gefunden. Denn die Zahlen in Botswana sind (auch) heftig: 18% der Bevölkerung hat Aids und die Nutzung von Kondomen ging von 90% (2008) auf 82% (2013) zurück. Der Drogenkonsum explodiert, und in Kombination mit der Jugendarbeitslosigkeit (18%!) macht es das Land beileibe nicht sicherer. Gleichzeitig liegen die „Alltagsmeldungen“ irgendwo zwischen dem 4%-Gewinnrückgang von De Beers („the world’s leading diamond company“ liefert etwa ein Drittel der Weltproduktion von Rohdiamanten) und der Tatsache, dass Chinesen wohl nicht nur Nashörner lieben – sondern auch Esel. Diese Tiere waren bis vor kurzem überall, auch wild auf der Straße. Doch „der Chinese“ fängt oder kauft sie und verschifft sie gerne nach Hause. „Traditional medicine“ sorgt für einen riesigen Markt, und Botswana ist das sechste afrikanische Land, das den Esel-Export verbietet. Doch damit ist der schwelende Konflikt noch lange nicht auf seinem Höhepunkt! Der Dalai Lama -buddhistischer Mönch – besucht eine Konferenz für „African Leaders“, und jede (!) Zeitung diskutiert derweil heftig, ob sich Botswana den Streit mit China leisten kann! Um der Sache gehörigen Nachdruck zu verleihen, so unbestätigte Gerüchte, versucht die chinesische Regierung, die Nachbarländer dazu zu bewegen, dass das Flugzeug des Dalai Lama schlicht keine Genehmigung zum Überflug bekommt. Zu allem Überfluss wurde der seit 2008 amtierende Präsident dabei „erwischt“, wie er in Schweden acht bis zwölf Kampfjets einkaufen wird oder wollte. Botswana gibt laut Mmegionline rund 15% des Bruttosozialproduktes für „Territorial Integrity“ aus. Wer diese Jets betreuen und fliegen soll bleibt genauso ein Rätsel wie die Frage, warum das 50 Jahre alte Land derartige Waffen benötigt, denn es ist nachweislich „very, very peaceful“! Und doch: Es gibt Anfang August eine „International Airshow“ – natürlich nur, um den Tourismus zu fördern. Genau, und morgen schneit es hier!

 

 

 

 

Dennoch: Botswana ist ein Vorzeigeland – auf diesem Kontinent.

 

Trotz alledem: Ohne großartige Zuwachszahlen und starke Ergebnisse bei diversen Rankings hätte Mathias Haas Gaborone, die Hauptstadt des 2-Millionen-Volkes, nicht auf die Route der AFRICAN MINDSET TOUR gepackt.

 

Daten werden von Menschen produziert!

 

Absolutes Highlight war ein Vortrag im Innovation Hub Botswana – der Vortrag war ein Teil der Mission. Mathias Haas hat zwar die Zwischenergebnisse der Lernreise präsentiert – doch schlussendlich hat er mindestens so viel gelernt wie die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer! Hintergrundinformationen zu Beispielen wurden Haas genauso gegeben wie Rückfragen zu Europa und dem Umgang mit Wandel. Eine Dame war noch nie in diesem Förderzentrum, und die Augen leuchteten beim Austausch mit den anderen Mitgliedern und Machern. Eine weitere junge Dame verwies auf Ihre Arbeitslosigkeit und meinte, sie sei gekommen, weil sie es Zuhause nicht mehr ausgehalten habe. Alleine dieser Gast war die „Coffee Session“ wert! Aber wie viele arbeitslose Jugendliche versauern auf dem Sofa?

 

Klar, im Detail ist das Leben heftig hier in Botswana, und der Zukunftsexperte und das Land werden irgendwie nicht richtig warm miteinander. Gefühlt ist die Hauptstadt nicht sicher, und gefühlt wird hier nicht so konsequent geführt wie zum Beispiel in Ruanda. . Gleichzeitig fördert oben genannter Innovation Hub massive Investitionen und veranstaltet beispielsweise einen Hackathon (Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“ zur Programmierung von Softwarelösungen und bewusst hohem Zeitdruck) zusammen mit der Barclays Bank. Bildung wird wirklich großgeschrieben und sehr, sehr viele Studenten waren schon außerhalb des Kontinentes. Vielleicht ist es der „Dauerstrom“ durch das Diamantengeschäft und seinen Bergbau, der für gesteigerten Lebensstandard sorgt (abzulesen beispielsweise an Lebensmittelpreisen wie Zuhause!) und schlussendlich das Dilemma erklärt. Vielleicht geht es Botswana schon „so gut“, dass es nicht wirklich durchstartet: guter Tourismus, Fleischproduktion (scheinbar hat das Land mehr Küchen als Menschen) und eben diese Diamanten in Hülle und Fülle, dazu eine der stablisten Währungen in Afrika.

Zwei Damen in -der- Roof Top Bar von Gaborone.

Für Mathias Haas ist Botswana ein Land, das nachdenklich macht. Und gleichzeitig dank einer Person durchaus als Paradebeispiel in die Tour eingehen wird: Peter Mabeo. Einem Herrn, der mit rund 30 lokalen Handwerkern die Messen von Mailand und New York bespielt, Wohnungen, Büros und Hotels an den feinsten Adressen ausstattet. Sein Design, seine Möbel beschreiben so gut, dass afrikanische Kreativität durchaus die Welt bedienen kann! Dass man Vorbild sein kann – auch in Sachen Qualität und Storytelling. Weit weg von Standardware aus Fernost oder irgendeiner Fabrik.

Peter fuhr mit dem Zukunftsexperte in seiner alten S-Klasse durch die Gegenwart, während die Zukunft auf der Rückbank lag: Ein Stuhl, der die Brücke schlägt zwischen Hoffnung und Realität. So einfach und pragmatisch kann Zukunft sein. Mit 30 Handwerkern, die nicht in die Roof Top Bar im höchsten Gebäude des Landes wollen, sondern einfach nur gute Arbeit machen.

Ein Möbelstück in seiner S-Klasse. Peter hat Geschmack, speziell aus Sicht eines Stuttgarters.

Mathias Haas, der Sprecher, Redner und Moderator ist an der vierten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Selbstverständlich wird er in fünf Wochen kein Afrikaexperte, und auch er wird den Kontinent nicht retten – letztlich ist das auch nicht sein Ziel! Der Zukunftsexperte möchte sich selbst ein Bild machen um herauszufinden, was für die Menschen dort normal ist und wie sie mit Veränderung umgehen. DER TRENDBEOBACHTER. betreibt nämlich Trendbeobachtung und versucht keine Trendforschung. Mathias Haas ist auch kein Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Gepäck. Haas ist Pragmatiker, der Vorzeigebeispiele sucht, um Veranstaltungen, Kongresse, Tagungen und Workshops zu befruchten. Der Redner und Moderator zeigt das „Hier & Jetzt“ im Infotainment-Stil und unterstützt gemeinsam mit seinem Team Entscheider dabei, ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE.: www.play-serious.org

 

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