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Wandel im Handel: Die Invasion der Collabs.

Exponate, MegaTrend.

17. September 2018

Warum es Zeit wird, dass Marken wieder alleine stehen!

Man scrollt durch dieses berühmtberüchtigte Internet, blättert ganz altmodisch durch den H&M-Katalog oder läuft einfach nur durch den Schuhladen seines Vertrauens und überall tauchen sie auf, MARKEN-COLLABS. Wie eine Invasion haben diese in den letzten Jahren, nicht nur in der Modebranche, zugeschlagen. Teilweise sehr skurrile und auf den ersten Blick ungewöhnliche Marken haben sich hier zusammen gefunden, um gemeinsam den Modehimmel zu rocken. Selbsternannte Influencer und Fashionistas stürzen sich auf die limitierten Stücke und campieren dafür auch gerne mal mehrere Tage vor den auserwählten Geschäften oder sind „Dauerdrücker“ der F5-Taste vor ihrem Computer, um die ersten Stücke zu ergattern. Hier wird die Menschheit wieder einmal gespalten: Die einen, die kopfschüttelnd davorstehen oder sitzen, und die anderen, die vor Neid erblassen. So auch DER TRENDBEOBACHTER. Denn Mathias Haas versuchte auch einen der limitierten, durchsichtigen Koffer der #Rimowa x Off-White-Kooperation zu ergattern, leider scheiterde er dabei.

Der ominöse „neumodische“ Begriff „COLLABS“.

Collabs erinnert einen auf den ersten Blick an das Wort Kollaps, welchen es bei dem ein oder anderen eventuell auch auslöst, wenn wieder ein neuer Launch der Marke Rimowa mit einer weiteren Marke bevorsteht. Collabs ist allerdings die Kurzform für das englische Wort #Collaborations, was sich ganz trocken ins deutsche mit Zusammenarbeit übersetzen lässt. Im Zusammenhang dazu taucht auch gerne mal der Begriff „Co-Branding“ auf. Dieser beschreibt es wohl am treffendsten: Zwei oder mehrere Marken präsentieren zusammen ein neues, gemeinsam erstelltes Produkt oder eine Leistung, dabei ist jeder Partner als eigenständige Marke erkennbar. Dieses Co-Branding erfolgt jedoch meist zwischen Unternehmen mit der gleichen Produktgruppe. Bei Collabs brechen die ein oder anderen Unternehmen doch mal aus und trauen sich in branchenfremdes Gebiet, nur bei genauerem Hinsehen erkennt man den doch logischen Zusammenhang. Aber jetzt stellt man sich noch immer die Frage, warum sich nennenswerte Marken und Unternehmen zu solchen zusammenschließen?

Vorteile von Collabs für Marken.

Zum einen werden natürlich neue Zielgruppen erschlossen und somit neue Kunden dazu gewonnen. Denn der Kundenstamm des Collab-Partners verirrt sich so eventuell auf der eigenen Homepage und verliert dabei sein Herz auch bei dieser Marke oder entdeckt ein Teil seiner Begierde. So beispielsweise bei dem Collab zwischen #Supreme und The North Face, welches super stylische Funktionsjacken hervorbrachte. Supreme spricht eher den jungen, modebewussten Kunden an. The North Face hingegen Kunden, welche für ihr großes Abenteuer (skurriler Weise findet dieses oftmals in der Stadt statt – aber egal) in der Natur die passende Kleidung suchen und diese dazu funktional hochwertig sein muss. Bei Zusammenarbeiten wie beispielweise Adidas und Parley dürfte der Imagetransfer im Vordergrund stehen, der Trend der Befreiung der Weltmeere von Plastikmüll um daraus Sportartikel herzustellen. Die Kollaboration überträgt definitiv das umweltbewusste Image von Parley auf Adidas und plötzlich verbindet man mit der Plastikbefreiung der Meere auch Adidas. Allerdings kann ein Image nicht nur transferiert werden, sondern auch gerne dadurch gestärkt werden. Die Collab-Partnerschaft von Apple und Hermes hat beide Marken vermutlich nur in ihrem Luxus-Image bestärkt, denn beide Marken stehen für Luxus und hochwertige Produkte.

Weitere skurrile, aufregende Collabs…

Bei der Recherche nach interessanten und innovativen Collabs ist DER TRENDBEOBACHTER. noch auf weitere sehr exotische und abgefahrene Kollaborationen gestoßen und er könnte endlose Listen damit füllen. Warum sollte man Dolce & Gabbana nur im Kleiderschrank hängen haben und nicht auch auf der Küchenzeile platzieren können?! Mit der Smeg x Dolce & Gabbana Linie ist dies kein Problem, wer damit allerdings wirklich Kuchen backt, ist eine andere Frage. Sie ist auf jeden Fall ein Eye-Catcher in der Küche. Ein Eye-Catcher im Garten oder auf der Straße ist vor allem auch das Collab von Crocs x Balenciaga. Mit Plateau-Kunststoffschuhen ist man in jeder Lebenssituation und jeder Umgebung modisch – wenigsten an den Füßen – bekleidet. Ob darauf die ganze Welt gewartet hat, lässt sich hinterfragen. Ganz billig sind diese nämlich auch nicht zu erwerben. Bei welcher Zusammenarbeit die eine Hälfte der Menschheit empört den Kopf schüttelt und die Übrigen mit voller Freude auf den „Kaufen“-Button klicken, ist die Kollaboration zwischen Pornhub und Richardson. Für alle, die mit beiden Marken oder Unternehmen nichts anfangen können, bei Pornhub handelt es sich um eine bekannte Pornoseite und bei Richardson handelt es sich um ein Streetwear-Label, welches von dem gleichnamigen Erotik-Magazin-Gründer Andrew Richardson gegründet wurde. Damit ergibt die Zusammenarbeit am Ende doch wieder Sinn, dennoch spaltet es die Menschheit deutlich und diejenigen, die es tragen, werden ganz sicher doch etwas damit provozieren.

Marken sollten (wieder) eigenständig stehen.

Egal wo man hinsieht, überall findet man Collabs – insbesondere in der Modewelt. Letzteres ist der Teil des Planeten, der ständig „SALE“ hat, denn die Produkte sind austauschbar. Kein Wunder, also. Wenn das Produkt keine Alleinstellungsmerkmale vorweist, oder zumindest ganz besondere Besonderheiten… geht muss der Preis runter. So ist die Mechanik.

Niemand kann sich mehr davor retten und langsam, aber sicher, ist jeder zunehmend davon genervt. Die Stücke sind limitiert und nach wenigen Sekunden ausverkauft. Mit diesem MegaTrend verärgern Unternehmen schnell Ihre Kunden und vertreiben langjährige Stammkundschaft. Eigene neue und innovative Ideen kommen immer weniger auf den Markt, nur Stücke in Verbindung mit anderen Unternehmen. Die Preise übersteigen das Budget und man fragt sich, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis dazu noch passt. Nur weil eine andere Marke zusätzlich auf dem Produkt steht, soll der Kunde den doppelten Preis zahlen? Mathias Haas als DER TRENDBEOBACHTER. ist der Überzeugung, dass Marken die aufgewendete Zeit der Zusammenarbeit lieber in die eigene Kreativität und in neue innovative Ideen stecken sollten. Früher hat dies schließlich auch funktioniert!

 

 

PS: Der coolen #Collab von #Wilson x #Forever21 mit ihrer gemeinsamen Kleiderkollektion konnte DER TRENDBEOBACHTER. dennoch nicht widerstehen. Die Teilen lassen die Sportmode aus früheren Jahrzehnten wieder aufleben und macht Wilson damit vor allem bei der Jugend sehr beliebt und lässt das ein oder andere Herz der Generationen vor #GenerationY höher schlagen.

 

 

 

Ja, #MegaTrends, neue #Entwicklungen, neue Strömungen ermöglichen neue #Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der Redner und Moderator Haas steht für Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser #Innovationen.

Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. wartet unter www.play-serious.org, denn genau hier wird Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

 

 

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MegaTrend: Denken mit dem Unterbewusstsein

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

26. Februar 2018

Diesen Slogan kennen Sie. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. hat ihn sich auf die Fahnen geschrieben, als sie vor mehr als 10 Jahren damit begann, die Welt der Unternehmens-Workshops mittels der LEGO® SERIOUS PLAY® Methodik auf den Kopf zu stellen.

Natürlich denken wir nicht im eigentlichen Sinne mit den Händen, und doch geschieht bei der Arbeit mit LEGO® SERIOUS PLAY® im Kopf weit mehr, als wir es bei bloßem Zuhören, Zusehen, Sprechen oder Aufschreiben erreichen könnten. Es entsteht ein erheblich größeres Engagement bei der Lösung der vorgegebenen Problemstellung, und gleichzeitig werden mehr Gehirnregionen aktiviert und Synapsen vernetzt.

Überhaupt ist der Kopf ein sehr interessantes Gebilde. Die Wissenschaft hat noch mitnichten durchschaut, was sich in unserem Gehirn so abspielt, während wir in der Welt so herumexistieren.

Ziel von LSP ist es, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen und so Problemlösungen zu finden, Geschäftsmodelle zu entwickeln, neue Produkte oder Strategien zu finden, den Grundstein für neue Unternehmenskulturen zu legen und dergleichen mehr.

Dass die Teilnehmer für eine bestimmte Aufgabe nicht alle das Gleiche bauen (das könnte eine Angst sein, doch Tatsache: Das kommt quasi nie vor!), hat verschiedene Ursachen.

Eine davon – und gleichzeitig diejenige, die uns am wenigsten bewusst ist – ist unser Unterbewusstsein. Wir sind, da sind sich die Forscher einig, zum allergrößten Teil angetrieben von dem, was wir gar nicht bewusst wahrnehmen. Über 90 Prozent unserer Entscheidungen (und das sind sehr, sehr viele pro Tag) spielen sich im Unbewussten ab. Müssten wir alles bewusst tun, so Professor G. Miller von der Universität Princeton, kämen wir nicht mal morgens aus dem Bett. Geschweige denn wären wir in der Lage, in unserer komplexen Welt zu bestehen.

In unserem inneren Steuerungssystem sind bei jedem von uns bestimmte Verhaltens- und Denkmuster vorbelegt, nach denen wir gewöhnlich vorgehen. Unsere Wahrnehmung nimmt unbewusst Informationen auf, ebenso wird unser Handeln dementsprechend gesteuert.

Dinge wie Voreingenommenheit sind beispielsweise auf unterbewusste Denkmuster zurück zu führen. Weil uns diese Eigenschaft nunmal mehr oder weniger innewohnt, bilden gerade Workshopmethoden, die Gamification beinhalten, eine große Chance, mittels des Ergebnisses meines Gegenübers (der Begriff „Mitspieler“ wurde bewusst vermieden, denn Gamification im Unternehmensumfeld ist eine ernste Sache, die lediglich eine spielerische Grundlage hat) die eigene Wahrnehmung und Einstellung zu re-kalibrieren.

Workshops „außerhalb der Norm“ – und da sprechen wir neben LEGO® SERIOUS PLAY® auch von Dingen wie dem FailFastFaktor oder Entwicklerboxen – bieten großartige Möglichkeiten, Teilnehmer zu aktivieren, die sich sonst eher zurückgezogen hätten. Sie eröffnen die Chance, bisher ungehobene Schätze aus den Tiefen der menschlichen Vorstellungskraft ans Tageslicht zu bringen und nutzbar zu machen.

Letzten Endes – und das ist auch einer der Leitsätze des Gründers der PLAY SERIOUS AKADEMIE., TRENDBEOBACHTER Mathias Haas – bieten diese Workshops eine neue Plattform und mehr Raum zum Denken. Und dies ist erforderlich – nicht nur mit dem Blick in die Zukunft, sondern auch, um unserer unbewussten Steuerung ab und an ein Schnippchen zu schlagen. Es ist eine neue Art des Denkens – das Denken mit den Händen.

Mathias Haas und sein Team haben mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. schon weit über 3000 Teilnehmer trainiert und durch Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® die Kraft auf die Straße gebracht. Dabei entscheidet jeder Auftraggeber selbst, welche Menge Play und welche Menge Serious in einem solchen Workshop stecken soll. Am Ende eint jedoch alle, dass Ergebnisse präsentiert werden, die jenen aus klassischen Workshops weit überlegen sind.

Lesen Sie mehr dazu unter www.play-serious.org. Wer zum Thema Trends auf der Bühne und zu TRENDBEOBACHTUNG mehr erfahren möchte, ist unter www.trendbeobachter.de genau richtig.

Let’s play!

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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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Die Kräuter aus dem Nichts…

MegaTrend.

22. Mai 2017

…oder – wie eine Zeitschrift neulich titelte – „Der Nasa-Garten für daheim“.

HAAS.Click&Grow1

Keine Angst, NASA – nicht NSA. Aber trotzdem, es mutet schon irgendwie surreal an, was uns die Macher von Click & Grow da auf die Fensterbank stellen. „Clean Design“ für etwas, was sonst eigentlich gar nicht so clean ist: Gärtnern.

Na, vielleicht nicht direkt Gärtnern, aber zumindest den Anbau von frischen Kräutern und (in den größeren Varianten) auch von Blumen, Salat und und und soll dieses handliche Plastikgerät zum Kinderspiel machen.

Das hat DER TRENDBEOBACHTER. natürlich sofort ausprobiert, denn im trendigen Stuttgarter Süden sind Grünflächen ebenso rar wie frische Luft. Und selbst gezogenes Grünzeug schmeckt einfach besser.

Wie funktionierts?

Auspacken, Wasser einfüllen, die Pflanzgefäße „entsichern“ und in die „Maschine“ stecken, Strom anschließen, beim Wachsen zusehen – das war’s.

Dahinter steckt technisch nichts Neues: Im Becherchen ist ein Wachstumssubstrat, wie es auch in der kommerziellen Pflanzenzucht verwendet wird. Die über dem Pflanzkasten angebrachte LED-Leuchte ist von der Wellenlänge des Lichts her bestens auf die Ansprüche der Pflanzen abgestimmt, und die Bodenkonstruktion des Behälters sorgt dafür, dass die einzelnen Pflanzgefäße stets gut bewässert sind.

Das Wasser reicht ziemlich lange, zumal zu Beginn – in der Keimphase – die Pflanzbehälter noch von einer Haube bedeckt sind, die das Gewächshaus simuliert.

Etwas Geduld, und voila: Basilikum, Petersilie, Dill oder eine der anderen 30 Sorten sprießen. Die Leuchte muß man dem Wachstum der Pflänzchen entsprechend nach oben ziehen – und irgendwann kann man dann ernten.

Und ja, der MegaTrend wächst - mit Beleuchtung.

Und ja, der MegaTrend wächst – mit Beleuchtung.

So weit, so unspektakulär. Dem aufmerksamen Leser ist aber sicher nicht entgangen, dass da nicht nur Grow, sondern auch Click stand. Wie so gut wie alle Dinge heutzutage hat auch der Pflanzkasten eine App. Nicht, dass die irgendwie mit dem Gerät oder den Pflänzchen interagieren würde. Sie gibt dem Hobbygärtner lediglich Tipps, wie man mit den verschiedenen Kräutern so umgeht. Sprich, das ist nicht so ganz innovativ.

Allerdings innovativ ist, dass der Anbau von Blumen und Kräutern oder sogar Gemüse (bei den Indoor Farms) nicht mehr wirklich mit Dreck einhergeht. Nahezu steril, verblüffend einfach und so gut wie ohne Nachdenken wächst zuhause, was man sonst nur aus dem Garten (mit Bücken beim Anbau und bei der Ernte) oder auf dem Markt bekam.

Natürlich hat so viel Komfort seinen Preis. Und klar ist auch, dass nicht jedes Land zu einem boomenden Markt für solch ein Produkt wird. Doch gerade an Stellen, wo z.B. beim Wohnumfeld der Bezug zur Natur abhanden kam, bei Menschen, denen Gärtnern zu mühsam ist oder für all jene, die sich gern auch mal mit einem besonderen Extra im trauten Heim schmücken, sind die Click & Grow Gardens oder Farms ein nettes Accessoire.

Dem TRENDBEOBACHTER. ist ja die echte Natur lieber – und gleichwohl nimmt der Redner und Moderator, der lieber im Hier & Jetzt arbeitet, die Veränderungen auf und gibt sie weiter. Neue Techniken beflügeln Ideen für neue Produkte, schaffen Begehrlichkeiten und vielleicht sogar Märkte. Hier sieht das Team um Mathias Haas, der eben kein herkömmlicher Trendforscher ist, genauer hin. Die Exponate für seine Vorträge werden auf Herz und Nieren geprüft – und manchmal kann man sogar davon kosten.

Erfahren Sie unter www.trendbeobachter.de mehr über die Arbeit des Mannes, der Unternehmen zukunftsfit macht und der mit seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. dafür sorgt, dass sie es auch bleiben (Infos unter www.play-serious.org).

Bald bricht er übrigens zur Forschungsreise nach Afrika auf – und wenn er dort andere, moderne Pflanzsysteme findet, dann erfahren Sie es hier als erstes!

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Wir können (bzw. wollen) es nicht mehr hören…

MegaTrend.

21. April 2017

…doch wer nicht hören will, muss fühlen!

So hieß es früher, wenn man den Hintern versohlt bekam, nachdem man eben den Eltern nicht zugehört und dann das Gegenteil von dem getan hatte, was Muttern für richtig hielt.

Kann heute nicht mehr passieren? Wenn Sie sich da mal nicht irren, lieber Leser. Natürlich kriegt das Kind es 21. Jahrhunderts die eine oder andere Backpfeife weniger, aber das Grundprinzip, das dahinter steckt, das gibt es noch.

Nun, im Grunde geht es aber um etwas anderes: Etwas nicht mehr hören zu wollen. In Zeiten wie diesen, in denen eine so große Vielzahl an Medienkanälen all jenes – tausendfach kopiert – verbreitet, was irgendwann mal ein Einzelner gesagt hat, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn nicht nur einzelne Menschen etwas gesagt haben, sondern mehrere. Und dann auch noch unabhängig voneinander.

Erinnern Sie sich an das Wort „Nachhaltigkeit“? Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da gab es quasi nur noch nachhaltige Dinge: Von der Konferenz über das Automobil bis hin zum Mittagstisch war alles nachhaltig. Und traf im Regelfall – mit Ausnahme des Mittagstischs – sowas von nicht zu. Aber es wurde eine neue Sau durch’s Dorf getrieben, mit der sich so allerlei langweiliges Zeug plötzlich ziemlich en vogue verpacken ließ.

Dabei ist Nachhaltigkeit nichts Schlechtes, jedenfalls meist nicht und erst recht dann nicht, wenn man nicht nur drüber schreibt bzw. den Terminus irgendwo drauf klebt. Schließlich ging und geht es um einen Trend, der sich durchsetzen soll. Nur kommt das eben nicht vom Reden.

Wenn dann – wie eben im Falle der Nachhaltigkeit – von einigen Ausreißern abgesehen einige wenige Dinge übrig bleiben, die wirklich nachhaltig geworden sind, dann braucht man etwas Neues.

Die neuen Buzzwords sind auch schon in jeder Zeitung zu finden: „Digitalisierung“, und damit gern verbunden auch „Disruption“ bzw. „Disruptive Geschäftsmodelle“.

Buzzwords olè?!

Na klar, es gibt sie, die Digitalisierung. Auch wenn unsere jüngeren Generationen mit dem Wort schon wieder nichts mehr anfangen können, weil sie ja „analog“ nicht mehr kennen.

Und ja, es gibt auch disruptive Geschäftsmodelle – gemacht von Unternehmen, die sich die heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge weidlich zunutze und durch komplette Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen den etablierten Playern das Leben schwer machen.

Beides haben wir erkannt – und reagieren?

Indem wir drüber sprechen. Wir reagieren nicht damit, mehr Wagniskapital bereit zu stellen. Wir reagieren nicht damit festzustellen, was die denn besser machen als wir selbst. Wir reagieren ebenso selten damit zu ergründen, wie es denn sein kann, dass der Kunde plötzlich so auf „Das Neue“ abfährt, wo doch unsere Produkte so gut sind.

Wir hören und lesen jede Woche die bösen D-Wörter – und ja, auch in den Vorträgen des TRENDBEOBACHTERS kommen sie immer wieder vor. Doch der will als Quintessenz verstanden wissen, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt. Ein Mittel zum Zweck. Ein Möglichmacher.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus - er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus – er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

 

Und es gibt Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen – meistens sind es die Wettbewerber.

Es geht also nicht um das Wort mit D, sondern die damit verbundene Denkweise. Sonst: Siehe Eingangssatz.

Denn es kommt eben nicht nur darauf an, irgendwo den Aufkleber „Digital“ oder „Jetzt neu mit App.“ draufzukleben. Es kommt darauf an, sich auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten tatsächlich einzulassen. In neuen Geschäftsmodellen zu denken. Zuzulassen, dass es Veränderungen gibt und zu erkennen, dass man vom „Guten Namen“ eben doch nicht ewig leben kann. Das sind die Kernelemente, die uns jener neue Trend beschert.

Natürlich muss nicht jeder gleich einen neuen Hyperloop erfinden oder mit Heißluftballons das Internet nach Afrika bringen. Eine Nummer kleiner tut’s auch – wenn wir nicht nur drüber sprechen, sondern es anpacken.

haasMathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er hält Vorträge zum Thema MegaTrends und beobachtet genau, wie sich unsere aktuelle Welt verändert. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen stellt der Redner allen zur Verfügung – den Zuhörern in der Keynote genauso wie auch in Workshops zum Thema Veränderung, die durch die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchgeführt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf den nächsten 20 Jahren, denn Haas ist kein Zukunftsforscher.  Er ist Augenöffner und Wandlungshelfer. Damit niemand sagen kann, er hätte es nicht kommen sehen.

Mehr zum „D-Wort“ liegt in diesem Blog – zur Trendbeobachtung, zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr für Entscheider, die Kraft auf die Strasse bekommen möchten liegt genau hier: www.play-serious.org

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Mit der Datenschutzkeule fett auf die Rübe.

Exponate

6. März 2017

Niedlich, die kleine Cayla. DER TRENDBEOBACHTER. ist mit ihr verreist, hatte sie auf Vorträgen als Exponat dabei – und neulich durfte sie sogar in einem kleinen Videoclip des Redners und Trendexperten mitspielen.

Sie kennen Cayla noch nicht? Dann müssen Sie sich beeilen – denn diese clevere Puppe ist böse und soll deshalb aussterben! Nicht aus sich heraus, aber mittelbar… irgendwie.

Das blonde Spielzeug, das sich mit dem Internet verbindet und auf diese Art und Weise mit dem Kind sprechen, Fragen beantworten oder Spiele spielen kann, wurde unlängst verboten.

Genau, verboten.

Nicht etwa, dass sich unsere lieben Kleinen von Cayla lustvolle Geschichten aus dem zwischenmenschlichen Bereich vorlesen lassen oder Drogen frei Haus bestellen können. Und auch, was die Schadstoffe in der äußeren Hülle angeht, ist die Puppe vermutlich eher harmlos.

Wenn Sie sich nun fragen, wieso die Eigentümer der Puppen trotzdem aufgefordert werden, diese zu vernichten, so kommt hier die Lösung:

Das Ding ist eine Datenschleuder, eine Überwachungsmaschine, eine Wanze im Kinderzimmer. Die Kollegen um Erich Mielke hätten seinerzeit großen Spaß an der kleinen Freundin gehabt, denn ihre Verbindung ist alles andere als sicher. In ihrer Reichweite – wohl selbst durch Wände hindurch – kann sich quasi jeder mit ihr verbinden und alsdann lauschen, was im Kinderzimmer denn so los ist. Oder aber – mit etwas Geschick – Cayla auch entsprechende Informationen aufsagen lassen. Gegebenenfalls auch nicht zum Wohle des Kindes.

Genau wie ihr männlicher Bruder i-Que plaudert(e) Cayla übrigens nicht nur mit ihren Besitzern, sondern hinterlassen die Gespräche im Klartext auch gleich noch auf den Servern des Herstellers. Der wiederum nutzt sie zur Weiterentwicklung der Spracherkennung, auch Dritte sollen involviert sein. Das macht „Hello Barbie“ Hersteller Mattel zwar auch so, aber wenigstens sind die Daten da verschlüsselt, und auch die Puppe selbst kann man nicht so einfach zum Abhören gebrauchen.

Und so begab es sich, dass die Bundesnetzagentur Cayla mit Familie auf den Scheiterhaufen wünschte: Eltern sollen die Puppe vernichten. So weit, so deutsch.

Woanders hätte man vermutlich empfohlen, die Batterien raus zu nehmen und das Kind dann weiter mit dem 100-Euro-Püppchen spielen zu lassen. Es antwortet dann zwar nicht mehr – aber eigentlich ist das für die Entwicklung der kindlichen Phantasie auch gar nicht nötig. Auch wenn die Eltern beim Kauf vielleicht etwas anderes dachten.

In der Exponate-Ausstellung im Hause TRENDBEOBACHTER. bleibt Cayla dennoch willkommen. Ausgeschaltet, natürlich.

HAAS.TrendKurator1Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – erforscht die Veränderungen unserer Welt im Hier und Jetzt. Er ist kein Trendforscher, sondern Beobachter. In seinen Vorträgen liefert der Redner Beweise für Veränderungen, die häufig im Alltagsgeschäft verborgen bleiben und die doch unsere Welt nachhaltig prägen.

Und er bleibt dran, er hinterfragt und fügt zusammen. Seine lebendigen Reden werden unterstützt von unentdeckten Exponaten und einem Netzwerk von Experten, die immer wieder neuen Input und Kalibrierung liefern

Mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. sorgen Mathias Haas und seine Moderatoren darüber hinaus dafür, dass in jeder Organisation starke, zukunftsfitte Mitarbeiter die Regel werden.

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Klappe, die Dritte: Auftakt zur AFRICAN MINDSET TOUR.

MINDSET TOUR.

14. Februar 2017

Es ist bald wieder soweit: Kein halbes Jahr mehr, und DER TRENDBEOBACHTER. reist wieder in die Zukunft!

Nach den Forschungsreisen in die asiatischen Megacities und ins Silicon Valley folgt im Sommer 2017 nun die AFRICAN MINDSET TOUR: Für seinen „Realitäts-Check“ besucht Mathias Haas als TRENDBEOBACHTER. den afrikanischen Kontinent.

Die zentrale These dabei:
Afrika ist nicht mehr (nur) hilfsbedürftig,
diese Menschen muss man nicht mehr (nur) retten!

Der Redner und Berater begibt sich auf die Suche nach der Realität vor Ort. 5 Wochen, 5 Welten mit je 5 Interviews. Als DER TRENDBEOBACHTER. sucht er die Zukunft auch dort, wo man sie vielleicht gar nicht vermuten würde.

Was ist in diesen Märkten „normal“? Was denken die Menschen dort? Wie gehen sie mit Veränderung um? Wie gehen Entwicklungen weiter? Auf welchen Gebieten ist Afrika ganz vorne? Was können wir von dortigen Machern lernen? Diese und andere Fragen hat Mathias Haas im Gepäck, um in Afrika Antworten zu finden.

DER TRENDBEOBACHTER. auf „Fortbildungsreise“.

Mathias Haas taucht jede Woche in eine andere Welt ab – es geht in die Tiefen der afrikanischen Lebenseigenschaften, hinauf in die Innovationsgalaxien der aufstrebenden Unternehmen vor Ort. Dabei liegen ihm 5 Dinge besonders am Herzen:

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. lebt mit!

Nur wer vor Ort ist und „mit erlebt“, wird MegaTrends vollständig nachvollziehen können. Deshalb taucht DER TRENDBEOBACHTER. tief ein: Übernachtung mit Airbnb fördert Insiderwissen, durch UBER (z.B. in Kenia) werden unentdeckte Plätze sichtbar und Kooperationspartner vor Ort helfen bei einer flächendeckenden TRENDBEOBACHTUNG.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hört zu!

Mindestens 25 Interviews mit spannenden und innovativen Köpfen, Denkern und Lenkern. Eine umfangreiche, analytische und dokumentierte TRENDBEOBACHTUNG durch Kontakte vor Ort. DER TRENDBEOBACHTER. analysiert branchenübergreifend und lässt sich nicht auf einzelne begrenzen.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. wirbelt mit!

Das „M-PESA“-Phänomen: Bargeldlose Geldtransfers über Mobiltelefone. Mit diesem System von Safaricom und dem Kommunikationsunternehmen Vodafone hat Kenia bereits seit 2007 die Nase vorn und weiß, wie der Hase läuft. Außerdem: Start-ups, die mit innovativen Ideen Branchen weltweit aufwirbeln.

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. denkt „GROSS“!

Egal ob Konzern oder Start-up… Mathias Haas regt zum „GROSS“ denken an! Auf der Suche nach den Erfolgsformeln der Zukunft und der Fragestellung: Wie heißen die Antworten für Europa, Deutschland und Berlin? Welche Rolle spielen dabei beispielsweise chinesische Investoren?

 

  • DER TRENDBEOBACHTER. hinterlässt Spuren!

Das „Sharing“-Prinzip: Neben all dem Input liefert DER TRENDBEOBACHTER. Output! Diesmal mit im Gepäck: LEGO®-Steine. Für anregende LEGO® SERIOUS PLAY® Sessions. Unter dem Motto „Gegenseitig voneinander lernen“ bittet die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum spielerischen Gedankenaustausch.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Mathias Haas 2015 im Silicon Valley.

Wer jetzt schon neugierig ist, der kann sogar noch mitmachen:

Lassen Sie Ihre eigenen Produktideen, Innovationsansätze oder Recherche-Aufträge direkt vor Ort exklusiv vom TRENDBEOBACHTER. auf Zukunftsfitness überprüfen und bewerten!

Und natürlich freut sich Mathias Haas auch über Unterstützung: Teilen Sie Ihr Wissen! Wertvolle Afrika-Tipps und zukunftsfitte Kontakte vor Ort sind herzlich willkommen!

Mathias Haas bringt die Zukunft dorthin, wo sie für Sie eine Rolle spielt. Dafür natürlich werden auch auf dieser Lernreise Exponate für Ihre nächste Veranstaltung gesammelt – von der Quelle der Zukunft direkt in Ihre Organisation. Denn Haas ist eben kein herkömmlicher Trendforscher oder Zukunftsforscher. Er ist Beobachter, er setzt die Einzelteile zu einem Bild zusammen – und dieses Bild nutzt allen, die seine Vorträge hören. Er regt an, inspiriert und fordert zum selber Denken auf. Natürlich kommt auf Wunsch die Kraft auch auf die Straße: Hier steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE. bereit, mit Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® zu unterstützen.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

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Die „Amazonierung“ der Warenwirtschaft.

Exponate, MegaTrend.

12. Dezember 2016

Sie kennen den „Dash Button“ des großen amerikanischen Online-Händlers, mit dessen Hilfe Ihre Kinder per einfachem Knopfdruck jeden Tag 10 Packungen ihres Lieblingsmüsli’s nachbestellen und frei Haus geliefert bekommen können? Und wenn das Klopapier aus ist, drücken Sie den Knopf – und im besten Falle ist der Abstellraum innerhalb weniger Stunden wieder bestens ausgestattet.

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Was für den Privathaushalt eher wie eine Spielerei anmutet (eine kostspielig-komfortable, natürlich), kann im Warenlager eines Industriebetriebes richtig Ressourcen sparen und gleichzeitig für Sicherheit in der Produktion sorgen.

Das bekannte Kauferlebnis kommt ins B2B-Regal!

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Die schweizerische Firma Bossard hat sich da was überlegt…
Als Industrie-Lieferant (vielen Dank an Geschäftsführer Hans van der Velden!) von Befestigungsteilen standen deren Kunden immer wieder vor der Herausforderung, rechtzeitig – aber auch nicht zu früh – festzustellen, wann denn welche Schrauben, Muttern & Co. nachbestellt werden müssen, um die Produktionslinien oder Montagestellen nicht zum Stillstand zu bringen und gleichzeitig nicht übermäßig viel Material lagern zu müssen.

Das kann doch nicht so schwer sein, mögen Sie nun beim Gedanken an Ihren Hobbykeller einwenden. Man sieht doch, wenn etwas leer ist…

Im industriellen Umfeld jedoch, wo pro Montageplatz ggf. 10, 20 oder mehr Kleinteile vorgehalten werden – und das an sehr vielen Plätzen gleichzeitig – sieht das schon wieder ganz anders aus.

Mit den SmartBins schafft Bossard gleich eine ganze Logistiklösung, die sich auch für jegliche anderen Kleinteile (und theoretisch auch für Paletten bis 1t) verwenden lässt.

Der genormte (Kleinteile-)Behälter ist mit den Artikeldaten codiert und auf einem hoch präzisen Gewichtssensor montiert. Weiterhin an Bord: Eine Stromversorgung (per Kabel oder mit aufladbaren Batterien) sowie ein Funkmodul.

Unterschreitet nun der Inhalt eines Behälters eine vorher einstellbare Schwelle (nach Gewicht), so löst das System automatisch entweder direkt eine Bestellung im elektronischen Warenwirtschaftssystem  oder eine Email an den Einkäufer aus. So können die bald fehlenden Teile rechtzeitig geliefert und nachgefüllt werden – und das ganz ohne manuelles Zutun oder Zählen des Verarbeiters. (Natürlich, denkbar wäre auch das – hier helfen Bossard‘s Produkte wie z.B. die SmartCard. Oder auch das SmartLabel. Letzteres ist ein Anzeigemodul auf Basis von elektronischem Papier, das neben den Artikeldaten auch Informationen zur noch verfügbaren Lagermenge etc. anzeigt.)

Die SmartBins sind also ein bisschen wie die Kamera im Kühlschrank, die erkennt, dass die Milch alle ist – und diese online beim Händler unseres Vertrauens nachbestellt, bevor die Kinder morgens ihr per „Dash Button“ bestelltes Müsli in die Teller kippen.

Automatisierung im Einkauf – wir kommen!

Das nennen wir eine smarte Sache – die clevere Kombination vorhandener Technologien, um dem Kunden die Lösung eines Problems anhand zu geben, die ihm viel Zeit und Aufwand erspart.

P.S.
Richtig spannend wird es wenn der „Dash-Button“ – egal wie er aussieht, heißt und wo er herkommt – selbst bestellt! So ist bekannt, dass amazon im „dash Replenishment Service“ verschiedenen „connected devices“ ermöglicht und ermöglichen wird, selbst „physical goods“ nachzubestellen. Mittlerweile ist auch B2B-Segment innerhalb amazons (nennt sich dann Amazon Business, seit 2004 in den USA am Start) in Europa am Start. B2B wird zu B2C, oder eben umgekehrt.

https://developer.amazon.com/dash-replenishment-service

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Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – schaut nicht nur im Bereich Konsumgüter, sondern auch im Bereich B2B genauer hin. Anders als ein Trendforscher analysieren er und sein Team die Entwicklungen im „Hier & Jetzt“. Zukunftsforscher blicken in die Zukunft – Haas gibt auf der Basis des heute Machbaren einen Ausblick und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab.

Und damit die auch in jeder Organisation zielsicher umgesetzt werden können, hilft die PLAY SERIOUS AKADEMIE. – zum Beispiel mit effizienten Workshops auf der Basis von LEGO® SERIOUS PLAY®.

Mehr dazu finden Sie unter
www.trendbeobachter.de
www.play-serious.org

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Rieber macht das Essen smart und sicher

Exponate, MegaTrend.

28. November 2016

Es tut sich was in der konservativen Lebensmittel-Logistik-Branche: Die Firma Rieber revolutioniert mit digitalen Speise-Transportboxen den Markt und schafft somit Transparenz. Wo befindet sich die Ware, wie lange war sie an welchem Ort und wie warm ist es in der Transportbox? All das kann der THERMOPORT von Rieber auslesen und analysieren.

Es kommt Licht ins Dunkel: Vom Landwirt bis zum Gastronomen ist es nun möglich Lebensmittel in Echtzeit zu tracken. Möglich macht dies das Reutlinger Unternehmen Rieber. Mit Hilfe einer digitalen Steuerung kann die Speise-Transportbox sogar heizen und kühlen – auch per externer Steuerung. Ein Ringspeicher sichert die Messwerte, dabei werden die Temperaturen in Echtzeit angelegt. Rieber möchte mit dem Produkt die sonst so konservative Branche wachrütteln und seine Kunden mit auf die digitale Reise nehmen.

Digitalisierung der Lebensmittel-Branche.

Von nun an ist bei Rieber das Essen digital. Dadurch schafft das Unternehmen Transparenz für uns alle. Das CHECK-System bringt Nachweise zu Einzelvorgängen innerhalb der Lebensmittelkette und zeigt, wann die Box zu welchem Zeitpunkt wo war. Eine Täuschung ist durch das Rieber-System ausgeschlossen. Wird die Box bald zum Standard in unserer Gastronomie? Ein guter Grund für den TRENDBEOBACHTER. das ganze genauer unter die Lupe zu nehmen.

Transparenz pur.

Neben dem Tracking von Standort und Temperatur ist an der Außenfassade des THERMOPORTs ein dynamischer QR-Code angebracht. Durch CHECK können jederzeit Daten wie das Abfülldatum, Hygiene, Inhalte und die Öffnungszeiten der Box abgefragt werden. CHECK ist ein OpenSystem und kann deshalb in weitere Produkte integriert werden. Derzeit prüft Rieber Schnittstellen von CHECK zu Warenwirtschaftssystemen.

Der THERMOPORT bringt Schwung in die Branche. Ein Produkt zur Schaffung von Transparenz im Lebensmittel-Sektor ist überfällig im digitalen Zeitalter. Das Unternehmen geht voran und bietet seinen Kunden einen Mehrwert. Lebensmittel-Dienstleister und Produzenten, aber auch Logistiker, stehen von nun an noch mehr in der Verantwortung. Denn ab jetzt wird glasklar, warum die Mittagessen im Kindergarten kalt sind. Jetzt wird eindeutig belegt, wer die Türe zum falschen Moment geöffnet hat.

Mit etwas Phantasie wird aber auch deutlich, dass dieser Wandel in Zukunft dafür sorgen kann, dass eine Großküche agiler arbeiten wird. Die Ware im Lager wird zukünftig in Echtzeit „vermessen“, und der Algorithmus definiert das Tagesessen von morgen?! Der Einkäufer am Großmarkt sieht reife Äpfel, und schon beim Verladen wird das Dashboard der Großküche mit Handlungsempfehlungen gefüttert?! „Show me the data“ wird auch in diesem Segment dominieren… und damit eines Tages ein Teil der heutigen Lebensmittelverschwendung korrigiert? Denkbar, denn durch kluges Vernetzen der Daten wird immer und überall klar sein, wann der Apfelkuchen gebacken sein muss, damit die Äpfel nicht verderben.

 

 

 

Mathias Haas ist Redner, Moderator und Autor. DER TRENDBEOBACHTER. macht Veränderungen sichtbar, im Hier & Jetzt! Deshalb macht er sich schon bald ein eigenes Bild – und zwar bei Rieber vor Ort!
Prüfen auch Sie – wie der Trendexperte – die Realität und entwickeln Sie Ihre eigene Antwort! Krempeln  Produkte wie der THERMOPORT eine Branche um? Sind auch Sie davon betroffen? Und wie gilt es, in Ihrem individuellen Bereich zu reagieren? Veränderungen und Wandel sind eine Chance für Großes – machen Sie was daraus und spielen Sie vorne mit.

Ja, die Zukunft produziert oft mehr Fragen als Antworten. Für Letzteres hat Mathias Haas seine PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit richtig gestandenen Moderatoren, die gerne unterstützen. Sie brauchen Antworten, um zukunftsfit zu bleiben – das Team rund um den Innovationsprofi kommt zu Ihnen. Sehr gerne sogar, denn es geht hier um Menschen, nicht nur um Daten und Maschinen!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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Platz zum Denken!

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

21. November 2015

DER TRENDBEOBACHTER. denkt groß und weit.

Mathias Haas und sein Team ziehen schon in einer Woche um. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ist natürlich im Schlepptau.

DER TRENDBEOBACHTER. mit Blick in die Tiefe. Zumindest liegt es bald nicht mehr am Raum ;)

DER TRENDBEOBACHTER. mit Blick in die Tiefe. Zumindest liegt es bald nicht mehr am Raum 😉

Der Stuttgarter Süden rockt auch weiterhin, doch jetzt auf deutlich mehr Fläche. Mathias Haas, der Redner und Moderator, hatte schon lange die Idee der Vielzahl an „unentdeckten Exponate“ Luft und Raum zu geben. Ähnlich wie in einem Museum sollen diese Innovationen und Produktneuheiten wirklich zelebriert werden.

Es soll Platz sein für neue und unverbrauchte Denke, für Workshops im großen (und kleinen) Stil. Für Arbeiter und Macher gibt es schon bald ein tolles Ambiente – im reinsten Umfeld.

Ja, der Boden ist grau = die Basis für krass-mutige Konzepte, saubere Recherche und unverblümt-wertvolle Zeit zum Denken! Mit Vollgas in die Zukunft, mit Klarheit und Ruhe zum nächsten Schritt!

Auch Trendbeobachtung dankt für das passende Umfeld.

Es ist toll, dass der Umbau der „Ziegenbein Manufaktur“ so pünktlich und hochwertig abläuft. Mathias Haas und sein Team schnallen sich schon mal an… ran an die Kartons, an Verpackungsmaterial und Klebeband!

Raus und an anderer Stelle wieder rein. Nur anders.

Es wird berichtet werden!

IMG_20151121_130425[1]Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. der Redner und Moderator ist Pragmatiker und lebt sein Thema wirklich selbst – jeden Tag. Haas und sein Team definieren Trendbeobachtung anders als Trendforscher ihre Trendforschung ausüben oder gar Zukunftsforscher ihr Zukunftsforschung ausleben.

Mehr zum Sprecher, Redner, Keynote Speaker – wie auch immer es genannt wird – liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

…denn es braucht sicher provokant-informative MegaTrend-Updates und Hinweise wie Wandel begegnet werden kann – es braucht aber auch internen Transfer. Letzteres bietet Mathias Haas mit seinem Moderatoren-Team weltweit. Und im Süden von Stuttgart.

 

 

 

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Fazit: It is a gold rush, including E.T.

MINDSET TOUR.

10. August 2015

Das ist es also, das Silicon Valley. Der kalifonische Goldrausch war nicht nur 1848 bis 1854, sondern er lebt auch 2015 – wohl ähnlich skurril und doch viel erfolgversprechender als damals!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas war jetzt 5 Wochen in der Region, die (unsere) Zukunft bestimmt?! Der Zukunftsexperte hat 25 Interviews geführt, Machern über die Schulter geschaut, Smalltalk perfektioniert und vor allem zugehört. 5 Wochen Kalibrierung vom Feinsten, denn von der Heimat aus erscheint diese die „Tech-Welt“ so außerirdisch wie damals E.T., der unbedingt telefonieren musste – obwohl es doch ein Rad hatte.

Lukasfilm (1)Ja, ok, das Fahrrad (aus dem US-amerikanischen Science-Fiction-Film) kennen wir noch. Doch es ist sehr schlüssig, dass heute selbst ein Rad „connected“ sein muss (!), wenn man in the Bay Area, Mountain View oder Palo Alto lebt. Es gibt keinen Zweifel daran! Gar keinen Zweifel. Im Gegenteil, Europa verhält sich – aus der Valley-Sicht – eher wie E.T. von heute auf 1982, denn „we don’t get it“!

So sehr selbst Gäste im Embassy Network schmunzeln (hier hat der Zukunftsexperte lange gewohnt und viel gelernt), so ernsthaft ist die Idee, den Namen des eigenen Babys so zu wählen, dass die passende URL noch zur Verfügung steht. Und ja, selbst DER TRENDBEOBACHTER. hat vor gut einem Jahr seiner digitalen Karriere nachgeholfen und die URL www.mathiashaas.de gesichert. Heute wird daraus ein Geschäftsmodell: https://awesomebabyname.com Den Nachnamen eingeben, und die frei verfügbaren Vorname.Nachname – Kombinationen werden zusammengestellt und damit den (werdenden) Eltern das Leben leichter gemacht. Das ist dann wohl der erste Baustein für die Zukunftsfitness des eigenen Nachwuchses! Später kommen dann die „Digital Media Camps“ für 6-12, 12-17 oder 15+ Jährige auf dem Stanford-Campus oder wenigstens die Vormittagssession im Apple-Store oder vier Tage Training im Microsoft-Laden Downtown San Francisco.

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Fair? „Well, Mathias, they don’t know how to spell the word fair in the Silicon Valley – they believe in unfair advantages!“ so Vivek Wadhwa. Dieses Gespräch hat den Zukunftsexperten nachhaltig beschäftigt. Denn nicht nur, dass Vivek’s Vita einen kompletten Blogeintrag füllen könnte. Seine Art zugänglich zu sein und dann messerscharf zu formulieren – das hat dem Redner und Sprecher Haas wieder verdeutlicht, dass selbst in der Gold-Zone kritische Köpfe übrig sind. Umso schockierender, dass dem regelmäßigen Washington Post-Autor in Europa wohl niemand zu hört. Zumindest reist er nicht nach Frankfurt, Zürich oder Wien sondern nach Kuala Lumpur und Australien, um dort CEOs fit zu machen – für den radikalen Umbau des eigenen Unternehmens (z. B. bei United Engineers Malaysia Berhad).

Es ist offensichtlich: Either you disrupt, or you will be disrupted!

Nehmen wir mal wieder Uber: Ja, diesen „Taxi-Killer“ hat Mathias Haas bereits in der TrendSerie der absatzwirtschaft.de aufgegriffen, doch die Dimension wurde erst bei der VALLEY MINDSET TOUR. wirklich klar. Haas blickt auf 23 Uber-Quittungen zurück und sieht mittlerweile das glasklar-skalierbare Geschäftsmodell bis hin zu „autonomous taxis“. Letzteres sind dann die Fahrzeuge, die wirklich ohne Fahrer vor die Haustüre kommen und Mobilität zur vollkommenen „commodity“ werden lassen.

Bauen dann Volkswagen, Kia oder Renault den fahrbaren Untersatz ohne jeglichen Anspruch auf Marke und „Experience“? Für Uber, Amazon oder Google? Der typische Valley-Mindset hat bereits die Antwort, Europa überlegt noch…

Eine der Fragen, die auch beim Austausch mit dem INSTITUTE FOR THE FUTURE offen blieb. Doch klar wurde, dass DER TRENDBEOBACHTER. und die Organisation aus dem Silicon Valley zukünftig zusammenarbeiten werden!

Klar wurde auch, dass der Zukunftsexperte wiederkommt. Denn die „Tech-World“ produziert eine derartige Macht – und noch mehr Budget nebst signifikanten Gewinnen. Diese „hoch-verdichtete Digitalisierungszone“ definiert (zu) viele Regeln, die erst einmal die Unicorns (Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd. USD) befeuern, um dann Europa zu stressen oder gar aus den Angeln heben zu können. Sie ist völlig anders besetzt – was Werte, (Unternehmens-)Kultur und Mechanismen angeht. Europa kennt diesen Goldrausch zu wenig, und es würde diesen wohl als „vorrübergehend“ abtun.

Genau deshalb macht DER TRENDBEOBACHTER. regelmäßig MINDSET TOURS.

Diese Interviews, die eigenen Beobachtungen und Praxis-Tests, zeigten wieder einmal, dass auch die Tech-Welt verblendet ist (oder sollen wir fokussiert schreiben?). Der Fokus (?) liegt auf „Welt retten“ und „Reichtum“. Es ist nur eine Frage der Reihenfolge. Meist ist aber auch diese ziemlich konsistent. Und genau (!) das ist auch hier die Schwäche, denn es gibt weder auffällige Geschäftsmodelle für nachhaltige Lösungen von Dürre oder Lebensmittelknappheit noch „the next big thing“ aus der Biotech-Welt, die wirklich die weltweiten Krankenhauskeime stoppen will oder soll. Climate Change ist irgendwie dabei, aber selten Gegenstand von Diskussionen… selbst Datensicherheit kommt eher aus der Presse als aus persönlichen Gesprächen. Da geht es eindeutig um „time-to-market“, „getting talent“ und well… „getting funded“. Ja, so wird dann ein Schuh drauß und Europa hat – auch bei einer Digitalisierung – Möglichkeiten zu antworten.

Doch Antworten braucht die alte Welt dann doch!

Wie 2013 ging Mathias Haas auch 2015 auf Tour – denn Trends und MegaTrends kommen nicht über Nacht. Dieses neue Verhalten braut sich quasi zusammen, es wird gefördert; und in Wechselbeziehungen mit (technischer) Innovation wird es dann normal. Es ist die Pflicht des Redners und Sprechers, die „Lage der Nation“ selbst zu prüfen. Hinfahren und ansehen, fragen und zuhören: das sind die wirkvollsten Mittel, um sich selbst ein Zukunftsbild zu machen. Der Zukunftsexperte hat wieder investiert, damit das MegaTrend-Update in Vorträgen und Workshops mit geprüfter und belastbarer Trendbeobachtung auf die Bühne kommt.

Whitepaper als Zusammenfassung – Vortrag als Druckbetankung

Wie auch bei anderen Recherchereisen werden schon bald Whitepaper und ein neuer Vortrag entstehen, denn diese 5 Wochen haben auch Mathias Haas geprägt. Die Vielzahl an Unternehmern, die kurzen Wege zwischen den Machtzentralen, das politische Engagement von Tech-CEOs, der Glaube und der Kult an und um die eigene Mission (die natürlich die Welt verbessert), das Preisniveau und die klugen Köpfe… diese Liste könnte lange so weiter gehen.

Der heutige Besuch bei Lucasfilm (Medienkonzern, 2012 an Disney verkauft, bekannt z.B. durch Star-Wars-Saga) war nur der krönende Abschluss mit eben genau diesem Bild: E.T. möchte nach Hause telefonieren, denn es wird alles etwas zu viel für ihn.

Lukasfilm (4)

DER TRENDBEOBACHTER. dagegen könnte weiter machen! Seinen Hunger noch wochenlang bedienen, nicht realisierte Interviews durchführen und schlicht weg „machen“ – doch wie sagte Vivek im Interview in Stanford: „You need to lead the disruption!“ oder „Don’t be afraid of putting your own company out of business!“ DER TRENDBEOBACHTER. hat noch klar und deutlich in den Ohren „Europe does not know how to innovate… unless Europe will learn from Silicon Valley, Europe will go the way of Africa… really, Europe could become – what’s called a developing country – in 20 to 30 years from now!”.

Let’s go back.

„Hasta la vista“ würde Arnold Schwarzenegger die Sache auf den Punkt bringen. Well,… Mathias Haas hat bereits Arnold auf einem neuen T-Shirt und Arnold als Stimme auf seinem Navigationssystem WAZE – das soll es dann besser gewesen sein. Dann doch lieber E.T. und die anderen Figuren aus Star Wars & Co. In echt und Original…

Zusammenfassungen der Tour gibt es Ende August und September in Stuttgart und Zürich (bei Interesse gerne kurz melden). Wirkliche Vorträge und neueste MegaTrend-Updates (inklusive VALLEY MINDSET TOUR) gibt es ab sofort!

09-08-2015 18-19-30Ja, der Beweis ist wieder erfolgt: Mathias Haas hat sich der Trendbeobachtung verschrieben. Der Zukunftsexperte ist eben kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team unterstützen Organisationen und Entscheider bei der nötigen Zukunftsfitness!

Denn es ist offensichtlich: Wenn „da draußen“ neue Entwicklungen ihren Lauf nehmen – dann müssen sich Führung, Werte, Marken, Unternehmenskulturen…einfach ALLES einem Update unterziehen. Genau dabei helfen DER TRENDBEOBACHTER und die PLAY SERIOUS AKADEMIE.!

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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NASA, Yahoo! und die WirtschaftsWoche.

MINDSET TOUR.

23. Juli 2015

DER TRENDBEOBACHTER. hört weiter zu – damit sich das Bild und das eigene Urteil zum „Mindset“ entwickeln kann. Denn klar, bei der VALLEY MINDSET TOUR geht es um die Frage, wie Menschen im Silicon Valley die eigene Zukunft sehen – welche Ängste und welche Hoffnung es gibt. Es geht um Einstellungen und Erwartungen, um die Rolle des Valleys genauso wie um die Rolle von Deutschland.

Hier sprechen > 40 Jahre USA!
In deutscher Sprache.

NAME: Dr. Kai Goebel
TITLE:
Area Lead – DaSH, Intelligent Systems
COMPANY:
NASA (Ames Research Center)
CITY: Mountain View

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Wir versuchen zu erkennen, wohin es technologisch geht – dafür steht die NASA und auch ich verstehe mich so. Als Branche müssen wir uns weiterentwickeln. Ein gutes Beispiel ist das „automated vehicle“, da ist sehr viel zu tun. Die hierbei produzierten Informationen müssen weiterverarbeitet werden, und diese neuen Möglichkeiten fordern neue Entscheidungen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich stimmt bedenklich, dass Data Protection“ so wenig Stellenwert bekommt. Heute kam die Meldung, dass 21,5 Millionen Datensätze gehackt wurden – inkl. „Social Security Numbers“ und einigen „fingerprints“. Da bin ich wohl auch dabei. Und diese Sorge gilt für die USA noch mehr als für Europa. Zweifelsohne machen wir uns bei einer weiteren Digitalisierung verwundbarer. Wenn wir alles vernetzen, gibt es immer eine Hintertür. Hier geht es nicht um 2.000 USD von einem Bankkonto, sondern um weit mehr – auch weil die USA eine Zielscheibe ist.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your
greatest hope?

Ich hoffe und glaube tatsächlich, dass ich mich – in meinem Leben – in ein Fahrzeug setzen kann welches automatisiert von A nach B fährt. Ich das ist realistisch – und es ist für einen Wissenschaftler eine großartige Herausforderung. Schlussendlich dient so eine Entwicklung auch einer erhöhten Lebensqualität.

Wie so oft wird es auch hierfür neue Anwendungsmöglichkeiten geben. Schauen wir nur mal auf die Drohnen. Die NASA hat dabei geholfen, dass bei Waldbränden Drohnen eingesetzt werden und somit beispielsweise Feuernester schneller bekämpft werden können. Oder nehmen wir die Einsätze in der Landwirtschaft oder bei der Pipeline-Überwachung.

Darüber hinaus hoffe ich, dass wir merken, dass wir mehr für „die Welt“ tun müssen!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Als Präsident der German International School gedacht: Man muss geschickt „das Neue“ mit „dem Alten“ verbinden. Es ist wichtig, den Kindern die Phantasie zu lassen, Verantwortung zu geben und sie immer wieder mit den neuen Möglichkeiten, auch neuen Technologien, vertraut zu machen. Alle unsere 5.-Klässler bekommen iPads – und dazu gehören dann auch Regeln. Das ist besser, als sie irgendwann “hinten dran” oder unvorbereitet in die digitale Welt zu lassen. Ein gutes Beispiel ist auch die „Maker-Bewegung“… Man traut sich wieder etwas Handwerkliches zu machen – Auftakt hierzu war der 3D-Drucker. Es geht darum sich zu trauen, etwas Verrücktes zu realisieren, nicht stecken zu bleiben und die eigenen Phantasien zu realisieren. Es werden ja auch schon Metallteile produziert – auch bei uns. Oder Verbundstoffe. Wir integrieren elektrische Leitungen in strukturelle Elemente. Auch bei diesem Megatrend kann man sich kaum vorstellen, was noch alles kommt!

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Jetpacks?! Die total individuelle Beförderung durch die Luft?

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Im Valley ist der Rhythmus extrem schnell. Man hat nicht viel Zeit sich zurückzulehnen und zu verschnaufen. Das ist auf die Dauer sehr stressig – entziehen kaum möglich. Das ist dann auch die Mentalität und eine Art Grundhaltung. Es wird erwartet, dass jeder 14, 16 Stunden arbeitet. Viele sind begeistert von der Idee und andere sind auf das „große Geld“ aus. Hasso Plattner meinte vor kurzem bei einem Vortrag, dass hier viele Menschen die 1, 2 oder 3 Million machen möchten – koste es was es wolle. Beispielsweise wird von Arbeitgebern hier eher mehr Gehalt als mehr Urlaub angeboten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Ein Paradebeispiel für die NASA sind „cubesats“ (= kostengünstige Kleinsatelliten im standardisierten Format von 11,35x10x10cm und einem maximalen Gewicht von 1,33kg). Wir unterstützen hierbei insbesondere durch Batterienentwicklung. Diese sind elementar, damit die Cubesat-Satelliten mit Energie versorgt werden und schlichtweg überleben. Die Technikwunder an sich und auch der Satellitenstart sind deutlich günstiger. Es gibt auch heute schon die Idee des „Satellite Swarms“. Hier werden die Geräte in Einzelteilen ins All geschickt und kommunizieren dann untereinander. Wie kontrolliere ich diesen Swarm? Das ist eine der Fragen, die wir in 5 Jahren sicher deutlicher beantworten können. Ich freue mich darauf!

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich weiß gar nicht, ob sich die Rolle so verändern wird. Es gilt, den Mitarbeitern die Rahmenbedingungen zu bieten, damit sich diese verwirklichen können und die Arbeit möglichst „einfach machen“. Es kommt darauf an was man unter einem Manager versteht. Ein CEO hat auch noch andere Pflichten. Oft ist hier das „Empirer-Gen“ erfolgsversprechend, um das Unternehmen nach vorne zu treiben.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Im Moment hat das Valley einen sehr großen Einfluss. Hier wird entschieden „Wie der Hase läuft“. Genau hier wird die digitale Revolution erfunden und Realitäten werden geschaffen. Im Valley boomt die Wirtschaft. Es gibt keine Schranken, deutlich verhaltenere Statussymbole und weniger Beharren auf Prestige. Hier sind Menschen tatsächlich bereit sich neu zu erfinden – das Neue definieren.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Wir sehen, dass viele Deutsche, die ursprünglich nur temporär hier her kamen, gerne bleiben möchten und sich nach Jobs umschauen, um nicht zurück nach Deutschland zu müssen. Der „Brain Drain“ von meiner alten Heimat ins Silicon Valley ist signifikant. Das sind genau diejenigen, die sich ungern einschränken lassen von Ordnung und übertriebenen Regeln. Natürlich gibt es auch hier ein Regelwerk, aber beispielsweise stellen sich alle artig in Warteschlangen hinten an oder lassen andere Autos gerne einfädeln. Selbst an der University of Berkeley sind die Türen der Professoren offen – auch bei Nobelpreisträgern!

 

NAME: Kerstin Ewelt
TITLE: Search Editor
COMPANY: Yahoo!
CITY: Sunnyvale

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

“Director Level” – als Fuehrungskraft in der Tech-Welt von morgen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich beschäftigt die zunehmende Radikalität, z.B. durch den IS, genauso wie die wachsende Zahl von Flüchtlingen. Die Angst vor unberechenbaren Situationen und Menschen.

Lokaler gedacht, „scares me“ der Konkurrenzdruck und manchmal Hype im Valley und die sehr realistische Möglichkeit einer neuen Rezession. Diese würde das Silicon Valley kurzfristig besonders treffen, da hier vieles extremer ist wie Hauspreise, Jobs und Risikoeinstellung.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Kinder! Wenn man Kinder zu souveränen Menschen erzieht. Kinder sollten Neugierde, Einfühlungsvermögen und Humor in ihrem Lebensrucksack haben und nicht ihre Sommer in den summer camps von Stanford verbringen. Ja, das ist meine größte Hoffnung – als Mutter von zwei Kids.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Goethe wusste es doch schon immer :“Too many parents make life hard for their children by trying, too zealously, to make it easy for them.” Und wenn dabei herauskommt, dass Kinder rebellisch bleiben, dann ist es nicht schlimm. Lasst ihnen ihren eigenen Kopf, gespickt mit gesundem Selbstvertrauen.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Nein, es gibt kein „Device“, das für Zukunft steht. Für die Zukunft stehen „applications“.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Time-Management. Hier wird so viel gearbeitet. Das Valley ist so „activity-driven”. Selbst Kinder haben zig Aufgaben und Plattformen nach der Schule. Darüber hinaus? Der Stau und der Wettbewerbsdruck.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Es bleibt spannend. Yahoo! ist ein Medienunternehmen mit vielen unterschiedlichen Facetten.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Er oder sie sollte neugierig sein, nicht in Schubladen denken und sehr gerne auch durch Empathie positiv auffallen.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

In Sachen Technology ist und war das Silicon Valley immer die Nummer 1. Neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen, Hard- wie Software und Applikationen. Hier spielt die Musik.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland kann sehr gut Nischenfunktionen einnehmen. Meine durchaus geliebte Heimat besticht durch Zuverlässigkeit und dem hohen Grad an Ausbildung – nicht nur an der Universität und Lehre, sondern auch in der Haltung der Menschen. Ich finde, die Menschen in Deutschland haben ein gutes Allgemeinwissen – sie sind relativ kritisch und strukturiert. Sie sagen oft ihre Meinung … diese Attribute sind  global sehr wertvoll. Also eine tolle Zukunft fuer Deutschland – aber in Nischenfunktionen.

NAME: Matthias Hohensee
TITLE: Bureau Chief Silicon Valley
COMPANY: WirtschaftsWoche
CITY: Palo Alto

MatthiasHohensee.Wirtschaftswoche

1.
If you think of your life: Where do you see yourself in the future?
Hoffentlich immer noch hier. Seit 1998 – sprich seit 17 Jahren – bin ich nun hier im Silicon Valley. Ursprünglich war dies nur für „ein paar Jahre” geplant, aber hier passiert so derartig viel, dass ich mir nur schwer vorstellen kann zu gehen. Meiner Kolumne in der WirtschaftsWoche ist noch nie der Stoff ausgegangen – die Auswahl ist unendlich. Wirkliche Neuigkeiten kommen aus dem Nichts und plötzlich gibt es ein Update.

2.
Looking into the future, what scares you most?
Kommt das Platzen der vermeintlichen Bubble? Oder nicht? Über „Kurz oder lang“ wird es Korrekturen geben. Doch zu welchem Zeitpunkt? Schon Anfang des Jahres gab es Warnungen, die bisher nicht eingetreten sind. Und ja, es gibt sehr hohe Bewertungen. Doch es gibt sehr viele private Unternehmen, und nur die eigenen Investoren haben die wahren Daten. Es gibt nur wenige Fälle wie beim Unternehmen Box aus Los Altos, wo dann etwas Transparenz aufkam beziehungsweise aufkommt.

So hat es zum Beispiel Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) abgelehnt, bei Airbnb und Uber zu investieren, so ein Top-Entscheider in einem Interview – obwohl man noch zu scheinbar attraktiven Zeiten hätte einsteigen können. Dieses Gesamtgeflecht ist übrigens ein Grund, warum zunehmend in Europa investiert wird. Dort ist es nur sehr ungewohnt, mit Risikokapital auch wirkliches Risiko auszuhalten.

Nun ja, wenn hier 1, 2 oder 3 Unicorns (=Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd USD) schlapp machen würden…

3.
What’s your greatest hope?
Zum einen, dass diese Unternehmen alle erfolgreich sind und darüber hinaus die ganze Wirtschaft – in Sachen Digitalisierung – mitnehmen. Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, bei denen durch „on demand“, „Sharing“ oder „Automatisierung“ Menschen ihre Jobs verlieren – hierfür braucht es Lösungen. Auch in Deutschland!

Für Megatrends wie „Sharing“ sind Regionen wie New York, Boston und natürlich San Fransisco sicher prädestiniert.

4.
What is it that you do to make sure that your child becomes fit for the future?
Gegenwärtig wird das Schulsystem in den USA wie in Deutschland dem Bedarf nicht gerecht. Klaus Hommels – zum Beispiel bei Investitionen von Skype, Facebook und Spotify beteiligt – sagte in einem Interview, dass „Wirtschaft“ unterrichtet werden muss. Im Silicon Valley wird das ansatzweise gemacht, in Deutschland wohl kaum. Es geht mir nicht um Programmierung, sondern um die Entwicklung von „kreativen Systemen“.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Schwer zu sagen. Nicht die AppleWatch. Sicher weiterhin das Smartphone und vielleicht auch die Datenbrille.

6.
The ideal manager: What should he or she be like – to be fit for the future?
Schon immer waren Menschen in diesen Schlüsselpositionen prädestiniert dazu, Leute zu begeistern, Teams zu formen und zusammen zu halten. Es geht um mehr Wertschätzung – übrigens auch bei freien Mitarbeitern. Motivation, auf Ideen einschwören und sich auf neue Dinge einlassen, sich auf dem Laufenden halten und Szenarien durchspielen.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?
Ich hoffe immer noch, Expertise anbieten zu können – nach 20 Jahren Silicon Valley. Diese Komponente werde ich wohl mehr ausspielen als heute. Ich möchte auch dann einen Job, der Spaß macht und inspiriert. Es geht auch hier um Selbstverwirklichung.

8.
What role does the Silicon Valley have – in a global economy?
Das Silicon Valley ist ein Katalysator. Bei der Digitalisierung im „1. Dot.com-Boom“ ging es vor allem um Handel und Medien. Jetzt sind alle Branchen von Digitalisierung erfasst. Nehmen wir die Autobranche und all die Techniken, die hier erfunden werden. Smartphones: „The Bay“ ist ein ganz großer Testmarkt: Talente, Kaptial, etablierte Unternehmen auf ein paar km². Und letztere sind eben auch bereit, mit den Start-Ups zusammenarbeiten und oder diese aufzukaufen.

9.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?
Deutschland wird oft schlechter gemacht als es ist. Wir haben noch große Chancen, wenn wir in Infrastruktur und Ausbildung mehr investieren. Wenn wir die „Ingenieursdenke“ wach halten und fördern. Auch Politiker müssen auch merken, dass man dafür was tun muss. Europa hat Nachteile bei Größe des Marktes und der Bereitschaft von Geldgebern, die Geldflüssigkeit hoch zu halten. Uber und Airbnb wären in Deutschland wohl nicht in entstanden. Hier gilt es „machen“ und „schnell groß werden“. Die Konsequenzen werden im Laufe der Zeit bearbeitet. Es fehlt wohl auch an Mut und Raum zum Experimentieren.

 

DER TRENDBEOBACHTER. ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Mathias Haas steht für belastbare MegaTrends – für Veränderung, die auch mal mutiger ist… aber eben nachvollziehbar. Deshalb geht der Redner und Sprecher mit konkreten Produktinnovationen auf die Bühne, mit Beispielen, die auf Trends einzahlen oder sogar befeuern. Mathias Haas ist Pragmatiker und Wandlungshelfer – auch deshalb unternimmt er immer wieder genau diese MINDSET TOUREN. 2013 ging die Reise durch 5 Megacities in 5 Wochen… dieses Mal lebt und recherchiert Haas 5 Wochen im Silicon Valley.

Mehr zu seinen Themen, Arbeitsweisen und schlussendlich zur Positionierung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

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2400

Industrie 4.0 für 750 EUR!

MegaTrend.

15. Juni 2015

Zuhause tun es viele jeden Tag: Der Trend geht zur (Selbst-)Optimierung mit allen Hilfsmitteln, die uns die neue (cloudbasierte) Welt so anbietet: Vom Fitness-Armband für ein besseres Sporttraining über den Matratzensensor zur Verbesserung des Nachtschlafs. Von der Zahnbürste, die bei Facebook über den Erfolg der täglichen Zahnreinigung berichtet und uns allein deswegen zum besseren Putzen animiert, bis hin zum synthetischen Essen Soylent, das nicht mehr zubereitet werden muss und damit jede Menge mehr Tag übrig lässt für andere Aktivitäten.

Unter diesen Privat-Optimierern sind auch viele Unternehmer mit dem Wunsch, ihren Geschäftsbetrieb effizienter zu machen – mit genau den einfach zu verwendenden Mitteln, die sie von Zuhause kennen. Bisher war das eher schwierig, denn geschäftliche Abläufe und Vorgänge sind scheinbar zu kompliziert für einfache Lösungen.

Falsch, sagt Mathias Haas. DER TRENDBEOBACHTER. hat ein österreichisches Unternehmen aufgetan, das extrem einfach zu handhabende Lösungen für die Erfassung von technischen Daten im Unternehmen anbietet, auf die bisher wegen ihrer umständlichen Erhebung und Verarbeitung oft verzichtet wird.

Das Prinzip ist sehr einfach: An eine vorkonfigurierte zentrale Box werden kabelgebunden oder kabellos die verschiedensten Sensoren angebunden. Dies können Temperatur-, Druck- und Feuchtefühler sein, normale Schaltkontakte, Leistungs- und Strommessgeräte etc.

Alle Sensorboxen kommen von Linemetrics und haben einen Akku, der bis zu einem Jahr hält. Das gesamte System ist vorkonfiguriert – einstecken, spielt – einschließlich der autarken Übertragung in die Cloud (dank unserem neuen Exponat: testet!). Keine umständliche Einbindung mehr in firmeneigene Systeme, keine teuren Schnittstellen der Maschinenhersteller mehr.

In einer hochsicheren Rechenumgebung von T-Systems passiert dann die Auswertung der Daten und deren graphische Darstellung – so wie es der Nutzer braucht und möchte.

Was kann man nun damit tun?

Energiesparen, zum Beispiel.
Energieeffizienz ist eigentlich kein Trend (auch, wenn es so aussieht), sondern schlicht eine sowohl globale als auch oft budgetäre Notwendigkeit.

Doch wie oft werden Potentiale zur Einsparung nicht genutzt, weil die Analyse zu kompliziert ist. Weil die Ressourcen im Unternehmen fehlen oder weil eine Anbindung an die interne IT aus Sicherheitsgründen oder in Ermangelung einschlägiger Experten nicht stattfinden kann. Oder weil der externe Energieberater die potentiellen Ersparnisse durch sein Honorar wieder aufgefressen hätte. Bisher gab es also viele Möglichkeiten, es bleiben zu lassen.

Durch diese pragmatisch-intelligente Form von Industrie 4.0 wird es nun ganz einfach, den Energiegehalt der Abluft zu messen oder den Stromverbrauch der Produktions- oder Datenverarbeitungsanlagen in Betrieb und Standby. Durch Sensoren an den richtigen Stellen und die die integrierte Auswertung der Messdaten und die Aufbereitung auch für Nicht-Spezialisten lassen sich laut Hersteller bis zu 15% Energie einsparen.

Angesichts dieser Zahl kommt oft der Appetit beim Essen. Es finden sich immer mehr Bereiche, die ausgewertet werden können – passende Sensoren hierfür gibt es sicher. Die Anlage ist modular erweiterbar – und die Sparpoteniale beträchtlich.

Das System ist selbst dazu in der Lage, Veschleißzustände von Maschinen vorherzusagen oder die Produktionskapazität zu optimieren. Die Daten, die hier generiert werden, stehen dem Nutzer in offenen Formaten zur Verfügung.

Der Ausbau der Anlage ist im Grunde nur begrenzt durch die Phantasie des Anwenders. Standortübergreifende Nutzung ist ebenso problemlos wie der mobile Betrieb – denn die Datenübertragung zum Rechenzentrum erfolgt per M2M SIM Karte.

Systeme wie dieses gehen mit ihrer Einfachheit und Skalierbarkeit einen neuen Weg – weg vom Bauchgefühl (wir verbrauchen zu viel Energie) hin zum Wissen (wir nutzen die Druckluft aus Kompressor B nur zu 20%). Denn oft braucht es für aussagefähige Informationen gar keine hochkomplexen Strukturen.

Die Firma Linemetrics zeigt mit ihren Produkten, dass zukunftsfähige Lösungen eben nicht nur im Silicon Valley gemacht werden. Dorthin reist übrigens Redner und Berater, der Zukunftsexperte Mathias Haas, im kommenden Sommer. Immer auf der Suche nach neuen Trends und Entwicklungen.

DER TRENDBEOBACHTER., der kein Zukunftsforscher und auch kein Trendforscher – Trendbeobachter eben – im wissenschaftlichen Sinne ist, findet pragmatische Lösungen und entdeckt neues Verhalten – damit Sie es in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Mehr zu Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de Genau hier wird dann klar(er) warum Haas DER TRENDBEOBACHTER und nicht ein Trendforscher ist. Warum Haas und sein Team Trendbeobachtung und keine Zukunftsforschung betreiben. Mathias Haas, der Zukunftsexperte, agiert und präsentiert ganz pragmatisch und mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand. Doch dazu, wie erwähnt… www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

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DER TRENDBEOBACHTER bei amazon

MegaTrend.

26. Mai 2015

amazonfulfilment wurde präsentiert, die Tore wurden geöffnet – für Mathias Haas, den Redner und Berater. Was kam dabei raus?

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In der Amazonstrasse 1 in Garben (südlich von Augsburg) wurde das vorgegebene Führungsprogramm umgesetzt, artig und im Detail… so der Eindruck von Haas.

Das Bild war stimmig: man nehme saubere Prozesse und viel Disziplin, damit läuft die Show und läuft der Mensch. Beim Fulfilment genauso wie bei den Besichtigungen des großen Händlers.

Gegen 9:15 Uhr werden die abgesperrten Parkplätze geöffnet für die ausgewählten Gäste des Hauses… so dass – beim strömenden Regen – keinem der Blick verhagelt wird.

Dann geht es in die heiligen und überwachten Hallen.

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Sicherheitsbriefing und Technikeinweisung – und die seichte Tour beginnt. Ja, Walt Disney hätte es nicht verfeinern können. Drei, vier Stationen, damit der gesamte Prozess verständlich wird, reine thematische Begrenzung auf die Logistik und „die IT“. Die „chaotische Lagerhaltung“ wird kurz erklärt und die Zufriedenheit der Mitarbeiter immer wieder wiederholt.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Letzteres ist wirklich stimmig mit dem ausliegenden Magazin „A bis Z“, in dem Schicksale wie das von Martina beschrieben werden: „Neustart mit fast 40: Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“. Dort wird auch sachte angekündigt, dass die „kleinen, starken Helfer“ kommen. „Wie amazon Roboter stow und pick einfacher und effizienter machen“. Laut der informellen Aussage einer Pickerin, die auch Teil der Führung sein durfte, „ sind die in Deutschland nicht im Einsatz“. Doch genau hier wird es spannend, denn sobald die Maschinen die Logistikzentren übernehmen, gibt es (gerüchteweise) Mindestgeschwindigkeiten für die Picker, also die Mitarbeiter des Hauses. Gefahr? Erleichterung? Mathias Haas vermutet, dass kaum jemand in Garben Chance oder Bedrohung thematisiert – im Gegenteil. Denken wird möglichst abgenommen, selbst der Mülleimer hat einen markierten Parkplatz.

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Zufrieden sehen sie aus, gestresst auch nicht –
wirklich glücklich?

Vielleicht muss man auch nicht überall das Glück suchen, schon gar nicht in der Logistik. Doch ja, es gibt kostenloses Wasser und guten Kaffee (auch für Mitarbeiter).

Und nochmals, es gibt (an diesem Freitag) keinen sichtbaren Stress, sogar mal ein Pläuschlein. Nicht mal die automatisierte Waage und der „Adress-Aufkleb-Roboter“ kommen richtig in Fahrt. Ist dieser Zustand normal? In jedem Zentrum normal? Inszeniert? Wie im Disneyland? Wohl kaum, denn dafür fügen sich die Puzzleteile des Onlinehändlers zu gut zusammen – denn die Betriebsratswahlen stehen an. Wenn also die neuen Kandidaten zufälligerweise am Rande des Führungsrundgangs „ausgestellt“ werden, ist dies legitim. Wenn aber die Mitarbeiter in nur einem Tag eingelernt sind… dann wird klar, dass „soziale Mobilität“ höheren Stellenwert haben muss! Nein, die Mitarbeiter in diesem Logistikzentrum sehen Wandel von unten und sie machen weder den Eindruck, die Zukunft gefunden zu haben, noch dass sie richtig leiden. Aber was ist schon „richtig leiden“, so Mathias Haas nachdenklich…

Schlussendlich verdrängt der Stammkunde, Redner und Berater Haas die Einzelschicksale und wundert sich über die geringen Investitionen für so einen Standort. ER ist weiter beeindruckt von Standardisierung und verknüpft gedanklich die Punkte… wenn Arbeit so derartig zerpflückt wird, wann ist dann der Roboter aus Dallas ein Kamerad oder sogar der Supervisor. Denn schon heute sprechen in Garben alle schon Englisch – Sprachschwierigkeiten wird es also nicht geben. Wenn, dann kulturelle Lücken… zumindest für DEN TRENDBEOBACHTER Haas.

Fahren Sie hin, schauen Sie sich solche Geschäftsmodelle an!

Mathias Haas könnte ganze Vorträge über amazon halten. Dieses Unternehmen ist enorm agil, wenn auch hoch umstritten… Der Redner und Berater war jetzt endlich mal selbst vor Ort, hat sich ein eigenes Bild gemacht. Und auch wenn es nur eine grobe Zeichnung ist – diesen Eindruck möchte der Zukunftsexperte nicht missen.

Wir werden noch viel hören… von amazon und von Mathias Haas.

Wir werden noch viel bestellen… bei amazon durch Mathias Haas. Denn die Prozesse…

Mehr zu den Vor-Ort-Terminen im Rahmen der Trendbeobachtung auf diesem Blog.

Mehr zum Redner Mathias Haas: www.trendbeobachter.de
Weitere Details zur PLAY SERIOUS AKADEMIE: www.play-serious.org

 

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IKEA – das kennt doch jeder!

MegaTrend.

12. Mai 2015

Die meisten Leute sind schon mal einem IVAR-Regal oder einem POÄNG-Sessel begegnet. Der Möbelriese aus Schweden gehört in europäischen Wohnungen mittlerweile quasi zum Gemeingut.

Selbst eher weniger wohnliches wie Hotdog oder Köttbullar werden oft zum Anlass, dem gelb-blauen Einrichtungshaus einen Besuch abzustatten.

Doch irgendwann schleicht sich der Gedanke ein: Hat jeder, kennt jeder – ist langweilig… selbst wenn wir die Kosten mal außen vor lassen.

Das hat auch IKEA selbst erkannt und im Rahmen der EXPO 2015 in Mailand einen Prototypen-Store im Stile eines Pop-Up-Stores eröffnet. IKEAtemporary heißt die Einrichtung und hat mit dem klassischen Markt, wie wir ihn kennen, nicht viel gemeinsam. Ziel ist es, die (O-Ton) Demokratisierung des Designs voran zu treiben. So wurden nicht nur Designer eingeladen, sondern auch Studenten gestalterischer Fachrichtungen aus verschiedenen Hochschulen. Eingeladen dazu, etwas Neues zu kreieren, was man auf Anhieb vielleicht nicht mit IKEA in Verbindung brächte.

IKEA lädt das Zukunfts-Handy kontaktfrei

Während verschiedener Veranstaltungen und Workshops und natürlich während der täglichen Öffnungszeiten bieten sich dem neugierigen Besucher frisch gestaltete und oft noch nicht am Markt befindliche Neuigkeiten aus der Möbel-Szene – natürlich im IKEA-Stil und mit deren typischen Elementen. Das beginnt bei den Möbelstücken, die kabellos unsere Mobilgerätchen wieder mit Saft versorgen und geht weiter über ultra-kompakte bzw. einfach gestaltete Küchen, die so modular sind, dass man damit theoretisch jede Woche umziehen könnte.

IKEA mit Prototypen im Verkauf

Apropos: Weil die EXPO ja die Welternährung zum Thema hat, liegt natürlich hier auch der Schwerpunkt des Prototypen- / Konzept Stores. Hier geht es nicht ums Kaufen, sondern beispielsweise darum, wie wir wohl in 10 oder 20 Jahren kochen und essen wollen. Wie uns moderne Technologie in der Küche hilft, wenn wir mal wieder nicht wissen, was wir mit der Schale Reis vom Vortag noch Leckeres anstellen könnten. Die Küche ist dann plötzlich nicht nur Zubereitungsort und gemütlicher Aufenthaltsplatz, sondern auch noch Ideengeber und intuitiver Helfer. Bis hin zu neuen Töpfen und der eigenen Zuchtstation für frische Zutaten.

Töpfe… Zutaten – da kommt einem doch gleich Appetit! Logisch, dass im IKEAtemporary auch hieran gedacht wurde. Und weil es – z.B. bei uns in Europa – immer mehr Vegetarier gibt (und die natürlich auch weiterhin bei IKEA einkaufen und sich wohlfühlen sollen), offeriert man… tataaaaa… die vegetarischen Köttbullar! Veggie Balls heißen sie und sind eigentlich nur eine logische Konsequenz.

Fleischlos für die Zukunft - von IKEA

Fleischlos für die Zukunft – von IKEA

Es ist jetzt nicht so, dass DER TRENDBEOBACHTER dadurch ein neues Lieblingsrestaurant oder gar Hobby gefunden hat. Aber Mathias Haas – der Zukunftsexperte – hat einen Platz gefunden, an dem das Vorausdenken der Macher auf die Kunden von heute und morgen trifft. Wo sich zeigt, dass die Innovations-Spielwiese gar nicht sooo weit von der Realität entfernt sein muss. Alles in allem ein klarer Beweis dafür, dass Innovation nicht warten kann – sonst macht sie ein anderer.

Weniger Wasser - mehr Zukunft.

Weniger Wasser – mehr Zukunft.

Mathias Haas ist Redner, Sprecher, Referent – wie auch immer die gewählte Arbeitsplatzbeschreibung sein mag… es geht um Zukunft, um das Hier & Jetzt, um Wandel und Veränderung. DER TRENDBEOBACHTER und sein Team agieren nicht wie Trendforscher innerhalb der Trendforschung und auch nicht wie Zukunftsforscher in der Grauzone der Zukunftsforschung – Haas ist Pragmatiker und Berater mit dem gesunden Menschenverstand. Letzteres war dann auch die Basis für die PLAY SERIOUS AKADEMIE. Hier wird zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY gearbeitet – nicht (nur) gespielt.

Mehr zu beiden Marken und Organisationen unter:

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Das immer erreichbare Büro…

MegaTrend.

11. Mai 2015

In unserer vernetzten Arbeits-Welt ist nichts schlimmer als Unerreichbarkeit.

 
Wäre es nicht wünschenswert, als Ansprechpartner verlässlich dauerhaft erreichbar zu sein, als Verantwortlicher immer den Überblick zu haben und als „immer & überall“ durchgängig arbeiten zu können? Geht alles, denken Sie jetzt, genau dafür wurden Büros erfunden.

 
Wie immer in unserer dualistischen Welt gibt es mehrere Sichtweisen auf herkömmliche Büros: für den Chef sind Arbeitszeiten eine Einschränkung, für Angestellte die Negativabgrenzung zur Freizeit. Und für manche KMUs schlicht ein Groschengrab: zum Teil SEHR hohe und jährlich weiter steigende Ausgaben für Mieten setzten klare finanzielle Grenzen, dazu kommen noch die Personalkosten und Ausgaben für Arbeitsmittel und vieles mehr. Eine – mittlerweile etablierte – Idee hatte das Berliner Start-up mobilesuite technology GmbH bereits 2008, als sie mit dem Telefonservice das mobile Sekretariat eröffneten: mobilesuite Telefonservice macht Sie stets erreichbar, ganz bequem und nach Ihren individuellen Vorgaben. So geht kein Anruf verloren – auch während des Termins, nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub. Im Anschluss an jedes Telefonat erhalten Sie umgehend eine Anrufbenachrichtigung mit Anliegen und Kontaktdaten des Anrufers. Seit einiger Zeit haben sie das Angebot erweitert: mit mobilesuite Coworking bieten sie einen Komplettservice an: vom Einzelarbeitsplatz über Veranstaltungsräume für geschäftliche Events, bzw. Konferenzräumen bis zur vollwertigen Geschäftsadresse für 99 EUR monatlich ist alles möglich. Es gibt viele zusätzliche, modular buchbare Services, so kann zum Beispiel neben der Weiterleitung der Post, ein Scan-Service für selbige zugebucht werden. Das spart einem die Dokumentendigitalisierung und man kann auf Schriftstücke jederzeit zugreifen. Oder die “Deals des Monats“: jeden Monat Services zu einem günstigeren Preis (im April zum Beispiel die Heiß-Getränke-Flatrate). Es sind diese kleinen, feinen Leistungen, welche mobile Coworking aus Berlin von den anderen Anbietern absetzt.
Platz mit Zukunft

DER TRENDBEOBACHTER freut sich: wird er jetzt in jeder deutschen Großstadt ein Büro eröffnen können? Jein – denn nicht alles Machbare ist auch Sinnvoll und nur des Haben’s Willen füllt nicht die Auftragsbücher, aber speziell in Berlin am Prenzlauer Berg möchte man schon ein Büro haben.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER ist kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…
DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY, www.play-serious.org).

Mehr dazu: www.trendbeobachter.de

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1942

“Fräulein Müller bitte zum Diktat.“

MegaTrend.

26. April 2015

Sowas hört man heutzutage nur noch in zweifelhaften Filmen.

Wer diktiert denn noch Briefe?

Sehr viele Menschen, findet DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas nach kurzer Recherche heraus: Ärzte, Anwälte und Richter, Gutachter, Autoren und Berufsgeheimnisträger sind traditionelle Nutzer von Diktiergeräten – bis heute. Mit allen bekannten Nachteilen: aufwändiges Handling der Speichermedien und preissensible, spezielle Hardware. Auch ein direkter Workflow mit dem Schreibenden will erst mal eingerichtet sein!

Es wird Zeit, dass Diktiergerät zu erneuern: ein vor knapp drei Jahren von Philips abgenabeltes Start-Up geht neue Wege. Speech Live bietet neben Diktiergeräten auch App-basierte Lösung mit Cloud-Anbindung – selbstverständlich verschlüsselt. Eine Schnittstelle zum zentralen Schreibbüro in Deutschland sollen “Voice to Text“ für andere Nutzergruppen zugänglich machen. Zum Beispiel für Vertriebsprofis mit Anbindung an CRM um beispielsweise Besuchsberichte nach Messen/Veranstaltungen in Datenbanken zu integrieren.

DER TRENDBEOBACHTER probiert aus – im eigenen (und virtuellen) Team: ein vom FACTS Verlag GmbH begleiteter Langzeittest zwischen der jungen Speech Processing Solutions Germany GmbH wird es in baldiger Gegenwart weisen.

Wandel "auf Arbeit"

Wandel „auf Arbeit“

 

 

 

Mathias Haas ist Redner und Berater – er und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Sie sind Pragmatiker und im „Hier & Jetzt“ – gerade weil Trendbeobachtung nutzbar sein muss. Logisch also, dass Mathias Haas neue Geschäftsmodelle wie Speech Live selbst ausprobiert. Der Keynote-Speaker wird berichten – schon bald auf diesem Sender.

Mehr zu Trendbeobachtung (und eben nicht normale Trendforschung oder klassische Zukunftsforschung) und deren Anwendungsbeispielen unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. (mit besonderes agilen Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY) und den zahlreichen Referenzen unter www.play-serious.org

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1822

Neues Verhalten = neue Versicherungstarife

MegaTrend.

13. April 2015

Seit Edward Snowden ist das öffentliche Interesse geschärft: fast wöchentliche Warnungen über Zahlungsmittel- und Identitätsdiebstahl sollen User wachrütteln. Die Anforderungen an unsere Passwörter werden immer anspruchsvoller: Die Beschaffenheit des Passwords wird häufig vorgegeben – die Mindestlänge, verwendbare Sonderzeichen und Zahlen, Case-Sensitive-Schreibweise, Fingerabdruck (ab iPhone 5s Standard) und Iriserkennung (Samsung arbeitet daran für sein neues Premium-Smartphone S7). Sogar PayPal lässt die Daten durch „Passwort-Ninjas“ bewachen (zum TV-Spot).

Gerade die Innovationen sind nur vermeintlich sicher, da sie schon seit Jahren mit relativ geringem Aufwand ausgehebelt werden können (vgl. Chaos-Computer-Club). Schließlich sind Daten DAS lukrative Ziel von international agierenden Cyberkriminellen.

Die Hausratsversicherung trifft auf den digitalen Rauchmelder - ja, auch neue Technik produziert neue Möglichkeiten

Die Hausratsversicherung trifft auf den digitalen Rauchmelder – ja, auch neue Technik produziert neue Möglichkeiten

Das Thema ist so groß, dass z.B. Google selber schon Strukturen zur Anfrage von Datenlöschungen einrichten muss. Aber es trifft auch ganz normale Menschen, nicht immer sind Prominente die Opfer: Schulkinder werden Opfer von Cybermobbing (Bündnis gegen Cyber-Mobbing, Studie von 2013: fast 60% aller befragten Pädagogen haben Kenntnis von Fällen von Cyber-Mobbing unter ihren Schülern), Privatleute werden mittels betrügerischer Phishing-Mails auf gefälschte Internetseiten gelockt und sollen dort ihre Daten bestätigen, aktualisieren, neu eingeben etc..

Den Betrug / Identitätsdiebstahl, das Mobbing festzustellen und dagegen effektiv vorgehen zu können ist oft nicht ganz einfach. Hier hat sich als bisher einziger AXA Gedanken gemacht: ergänzend zur BOXflex Hausratversicherung bieten sie den Baustein Internetschutz an (…schade nur, dass diese Produkte eine „Pflichtkombination“ darstellen).

Mit der Markteinführung am 7. Mai wird neben Schutz und Beratung bei Identitäts- und Zahlungsmitteldiebstahl auch Hilfe bei Konflikten mit Onlinehändlern geboten und mittels einer 24-Std-Hotline ist psychologische Beratung bei Cybermobbing, speziell für Schulkinder, ein Gesamtpaket für die ganze Familie.

Downside?

Die Diffamierungen müssen öffentlich sein – private beleidigende Konversationen via z. Bsp. WhatsApp sind nicht abgedeckt. Dann aber steht ein ganzes Team vom Psychologen bis Rechtsanwalt bereit!

Schlüssig, findet DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas, denn nicht jeder kann sich selbst schützen und auch der wachste User klickt mal einen vermeintlich echten Link zu einer tatsächlich betrügerischen Webseite.

Datenschutz via Mechanik: Mit diesem kleinen Blättchen kann "von Hand" die Kamera blockiert werden. Damit auch diese sich nicht selbstständig macht!

Datenschutz via Mechanik: Mit diesem kleinen Blättchen kann „von Hand“ die Kamera blockiert werden. Damit auch diese sich nicht selbstständig macht!

 

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist kein typischer Trendforscher – und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. DER TRENDBEOBACHTER ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

Mathias Haas ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY, www.play-serious.org).

Mehr dazu:

www.trendbeobachter.de

 

 

 

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1942

Brands to watch: Marken aus den BRIC-Staaten auf dem Sprungbrett in den Weltmarkt

MegaTrend.

19. März 2014

DIE TRENDBEOBACHTER-Analyse

China 4.0.: Red Obsession = Brand Obsession

Dass China in Bordeaux den Markt des Rotweins aufmischt, Marken in Deutschland sammelt oder weltweit den Wirtschaftsmotor antreibt, als Absatzmarkt das Überleben deutscher Automobilbauer sichert und „die S-Klasse“ erst einmal „dem Chinesen an sich gefallen soll“ und danach dem Schwaben – das alles sind fundierte Lehrstücke über den mächtigen Auftritt der China Inc.

Das war China 2.0.

Der Dokumentarfilm „Red Obsession“* zeigt drastisch wie staatlich-privatwirtschaftlicher Markenhunger das französische Weingebiet verändert. Rotchina baut selbst schon den Sektor preisgekrönter Rotweine aus. Für den heimischen Markt. Mit unglaublichem Erfolg. Mit Kult-Status.

Das „Bordeaux-Phänomen“ – die Vereinnahmung von Marken zur Einbettung ausländischen Know-hows in eigene Brand-Strategien in Europa oder in China selbst – ist durchaus übertragbar und projizierbar auf die momentane Entwicklung chinesischen Brand-Buildings.

Das war China 3.0.

What`s next? China 4.0.!

China wird weiter bekannte Marken sammeln, doch wir werden in naher Zukunft auch verstärkt neue Vokabeln lernen müssen. Von Europa unterschätzt, etablieren chinesische Unternehmen selbstbewusst ihre Warenzeichen: In Asien, Afrika, Südamerika oder in der Karibik. Dort haben Aufkleber chinesischer Automobilhersteller bereits eine prestigeträchtige Markenheimat gefunden. Da prangt kein Stern, da leuchtet es nicht blau-weiß. Weltweit sind uns noch fremde Logos fest im Reich der gesellschaftlichen Mitte verankert.

Die Machtverschiebung produziert neue Möglichkeiten - dieses Foto ist aus London.

Die Machtverschiebung produziert neue Möglichkeiten – dieses Foto ist aus London.

Hunderte Millionen von Konsumenten aller Kontinente fremdeln nicht mit Namen wie YUTONG, coolpad, Lee Kum Kee. Ob Lifestyle, Kommunikation oder Handel: Li-Ning, WeChat und Alibaba machen aus jungen Käufersegmenten bereits „Brand Natives“ – sie werden mit diesen Namen groß. Noch nie gehört? Das ist schlecht.

Der Riese China wird seine Marken weiter kräftig aufbauen. Und zwar bei uns! Auf europäischen Märkten! Lange genug haben sie zugesehen, wer „das wahre Geld macht“. Sehr lange haben sie beobachtet, dass Markenführung „das große Geld“ rechtfertigt, auch innerhalb der kommunistischen Welt.

Dieser Junge spielt schon mal - mit der Zukunft?!

Dieser Junge spielt schon mal – mit der Zukunft?!

Wer diesen Trend nicht beobachtet, verschläft die Zukunft! Und zwar bei uns!

Vor unserer Haustür treten in naher Zukunft neue Konkurrenten mit erfahrenen Vertriebsteams und lernfähigen Markenarchitekten auf. Sie sind unsere neuen Kunden!

Mit hohen Ansprüchen an unsere interkulturelle Kompetenz. Auf vielen Ebenen gilt heute schon: China wird Premium! Mit neuer Qualität, neuem Design, neuer Kommunikation. Und neuen Aufgaben für uns.

Für DIE TRENDBEOBACHTUNG zeigt sich bereits heute die große Bandbreite und Branchenvielfalt, in der China mit seinem Branding Märkte tief durchdringt. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Egal ob High-Speed Züge, Bio-Lebensmittel, Medizintechnik oder Fashion: Das chinesische Brand-Building wird mit Stolz und Schlagkraft auf uns treffen.

Zukunftsfähige „Brands to watch“:

Sportmode von ANTA, 361° und Li-Ning. So bietet das von Li Ning, dem ehemaligen chinesischen Kunstturner und dem Schlussläufer des Olympischen Fackellaufs in Peking, gegründete Unternehmen beispielsweise Badminton Ausstattung an. Es gibt bereits eine Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule in Köln. Unternehmen wie KAILAS und vor allem UVU Extreme Craftsmanship, beide aus Hongkong, zeigen besonders gut, dass diese Region auch für Premium-Strategien stehen kann. Die Laufjacken von UVU werden vierstellig verkauft, hoch ästhetisch kommuniziert und für extremste Bedingungen ausgerüstet.

Alibaba und WeChat zeigen, dass selbst für Größen wie amazon und WhatsApp ein Wettbewerbsumfeld entsteht. Neu ist für viele, dass Lionel Messi und Cristiano Ronaldo schon seit 2013 in Spanien als Testimonials online sind und die chinesischen „Onliner“ mit einer deutschsprachigen Seite direkt nach „good old Germany“ liefern.

QOROS, Geely, BYD (Build Your Dreams) und Changan sind nur eine kleine Auswahl von Autobauern, die bereits exportieren. Auffallend waren zuletzt die großartigen Testergebnisse von QOROS und der IAA-Auftritt von Changan. Bei dieser Weltleitmesse waren zur Überraschung vieler mehr als 120 Messestände mit Herstellern und Zulieferern aus China anwesend. Aber auch im LKW- oder Bussegment sind Dongfeng und YUTONG Marken, die längst die Welt bewegen.

Die Bank of China und die ICBC setzen auf eigene Marken, ebenso Mischkonzerne wie die KWEICHOW MOUTAI GROUP (beispielsweise Getränkemarkt, Banken-, Sicherheitsbereich, Tourismus und Gebäudewirtschaft).

Lee Kum Kee und TSINGTAO BEER zeigen, dass auch im wohl weltweit härtesten Markt für Lebensmittel Platz ist für authentische chinesische Saucen oder Wettbewerber für Becks und Sanwald. Die Shanghai Tobacco Group kümmert sich heute schon um britische Raucher.

Huarong, New Century und Greenland dienen Hotelgästen beispielsweise in Offenbach; Midea sowie Haier präsentieren ihre „weiße Ware“ bereits auf der IFA.

coolpad, HUAWEI, HTC und natürlich lenovo liegen heute schon bei einem Weltmarktanteil von über 10 Prozent – obwohl die Internationalisierung erst im Aufbau ist.

Beim Essen sind wir entspannter...

Beim Essen sind wir entspannter…

Brand-Building ist ein langwieriger Prozess, das wissen auch Chinesen. Doch der Aufbau ihrer Marken schreitet rapide voran. Dass Deutschland dabei keine Hauptrolle spielt, zeigt, dass wir nicht auf Top 1 der Agenda stehen und der Sprung auf den Weltmarkt an anderen Orten und auf anderen Kanälen stattfindet. Doch die Welle rollt unaufhaltsam auf uns zu.

Deshalb: Wer früh Trendbeobachtung betreibt, kann später nicht sagen, er hätte von all dem nichts gewusst. China 4.0 ist schon lange da!

Nach Brand Buying kommt nun Brand Building!

Watch the brands – am besten vor ihrem Sprung!

An die Farbe dürfen wir uns gewöhnen - eine Bereichung!

An die Farbe dürfen wir uns gewöhnen – eine Bereichung!

 

*Info-Box „RED OBSESSION“:

DER TRENDBEOBACHTER ist seit März 2013 in Kontakt mit der Produktionsfirma „Lion Rock Films“ – seit Dezember ist das Werk für 10 USD (+Versand) auf amazon.com erhältlich. 2013 wählte The Guardian RED OBSESSION in die Top 10 australischer Filme – gleichzeitig lief der Film erfolgreich auf der Berlinale und erhielt im Januar die Auszeichnung beim “Award for Best Direction in a Documentary at the Australian Academy”.

 

*Info-Box „Top-Bordeaux Made in China“

2011 herrschte beim Leitevent der internationalen Weinbranche DWWA (Decanter World Wine Awards) in London Aufregung: Ein Bordeaux-Wein aus Chinas Provinz Ningxia erhielt die Top-Auszeichnung. Sein Können hatte sich der Winzer Demei Li vom Weingut He Lan Qing Xue übrigens direkt in Bordeaux angeeignet.

 

*Info-Box „Mathias Haas”:

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER! Seine Arbeit „im Hier und Jetzt“ mit Blick nach vorne hat diese Bezeichnung geprägt. Haas prüft Megatrends, die heute schon les- und beweisbar sind. Dafür hat er zum Beispiel die „ASIAN MINDSET TOUR“ realisiert: fünf asiatische Megacities in fünf Wochen. Berichte und Videoaufzeichungen dazu finden Sie unter www.absatzwirtschaft.de

P.S. Dies ist die volle Version des Berichtes an die absatzwirtschaft – veröffentlicht im März 2014.

Mehr zu Mathias Haas uns seinem Team: www.trendbeobachter.de

Mehr zu Mathias Haas uns seinen Moderationsmethoden: www.play-serious.org

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Macht Herr Putin auch Trendbeobachtung?

MegaTrend.

27. Februar 2014

Heute kam wieder der UPS-Fahrer.
DER TRENDBEOBACHTER hat ein neues Exponat.
Sehr schön! Mit Tiefgang. Mit Gehalt.

Megatrend von Modeunternehmen übersetztEs ist kein schlichter Pulli,
es ist ein Statement.

American Apparel, die amerikanische Modemarke, hat eine „Principle 6-Kollektion“ aufgelegt und The Guardian hat diese wie folgt erkärt: „The P6 clothing line is named after the part of the Olympic Charter that outlaws discrimination, and counts Cara Delevingne as a supporter“.

Es geht also um T-Shirts, Taschen, Handtücher immer wieder mit einer Erinnerung,… dass die Olympischen Spiele für alle Menschen zugänglich und gleich sein sollen. Es geht auch um eine Petition, die unterstützt werden kann: „Hundreds of thousands of people around the world have called for an end to the anti-gay laws in Russia, pressuring the International Olympic Committee, sponsors and governments to take action. Will you join them?“

2014-02-27 14.14.06Die US-Marke bedient (bzw. bediente) sich also dieses Megaevents, um eine klare Position zu beziehen (und gleichzeitig den einen oder andern USD zu verdienen). Sie nutzt die Aufmerksamkeit eines globalen Produktes (= Olympics), um Medien von Medaillen abzulenken. American Apparel schafft genau so Anlässe, damit andere über Sie reden. Und siehe da: Beim Trendbeobachter hat es schon funktioniert… denn es gibt zunehmend Beispiele, wo werteorientierte Marken  – also premiumorientierte Marken – akzeptiert und gefeiert werden.

Nur teuer, nur limitierte Auflagen und ein paar Promis reichen nicht mehr.

Marken bieten Orientierung – warum also nicht auch politisch sein? Die Entscheider dieses vertikalen Modeproduzenten schaffen auch damit ein klares Profil. Sie bieten Gesprächsstoff in einem Feld, dass kaum ein Unternehmen zu betreten wagt.

Wenn also mehr und mehr Unternehmen in identischen Märkten wildern, über eCommerce weltweit liefern, dann wird es eng in den Köpfen der Kundschaft. Jetzt gilt es, eindeutig und echt zu sein. Die Politik zu kommentieren ist ein Weg, der in diesem Falle  mindestens für ein „gutes Gefühl“ sorgt…

Auch wenn der Redner und Moderator Mathias Haas nicht in Sotschi tanzt: Die ein oder andere Bühne wird er betreten, das ein oder andere Gespräch wird er führen – in seinem neuen „Zip Hoodie“.

Hier der Probelauf an einem "Homeoffice-Tag".

Hier der Probelauf an einem „Homeoffice-Tag“.

Schlussendlich wird klar, dass auch ein Herr Putin in der Welchselwirkung neuer Megatrends steht. Auch er weiß, dass man heute – durch einzelne Projekte – weltberühmt werden kann.

DER TRENDBEOBACHTER hat aber auch realisiert, dass entweder American Apparel keinen Store in Russland hat, nicht dorthin liefert oder Herr Putin auf den Gegentrend setzt.

Es stellt sich also die Frage ob speziell Russland nicht ein Markt wäre für Mathias Haas und sein Team. Selbstreflektion durch Trend-Abos? Feedback durch Feedback? Oder eine kompakte Ausbildung zum Trendbeobachter am Kreml?

Das Thema ist zu Ernst, um diese Kreationen weiterzuführen. Toll ist, dass es Beispiele gibt, bei denen Unternehmen neue Wege wagen. Respekt vor der Entscheidung, merci vielmals für die Umsetzung. DER TRENDBEOBACHTER hat gerne einige Euros and die „LGBT groups“ gespendet und darüber berichtet.

Es ist immer eine Frage, was man daraus macht. Oder wie Steve Jobs meinte „Stay hungry, stay foolish!“

 

DER TRENDBEOBACHTER mit seinen Zukunftsthesen…die anhand aktueller und exisiterender Beispiele beschrieben werden. Denn Veränderung findet statt, in Stuttgart, in New York und in Moskau. Es gibt „viele Wege nach Rom“, es gibt großartige Möglichkeiten damit umzugehen – mit diesem neuen Verhalten da draußen, mit diesem Veränderungsdruck, woher er auch immer kommen mag.

Mehr zum Redner und Workshop Moderator (z.B. mit LEGO SERIOUS PLAY) unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

 

 

 

 

 

 

 

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DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Buchtipp“:

MegaTrend.

11. Februar 2014

Ab morgen gibt es die neue PSYCHOLOGIE HEUTE – mit dem Thema „Moraldoping“.

Megatrend? DER TRENDBEOBACHTER wird es beobachtenEin wirklich neues Thema – ziemlich fremd, sehr unbekannt.

DER TRENDBEOBACHTER wird dran bleiben.
www.trendbeobachter.de

 

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2146

Bikini – toll!

MegaTrend.

7. Februar 2014

DER TRENDBEOBACHTER mit einer Nacht im Biniki Hotel Berlin – 25th hours. So darf ein Hotel aussehen. Sehr gerne!

Hotellerie im Wandel

Mathias Haas kann kaum fest machen – warum dieser Stil so attraktiv ist. Aber genau deshalb gibt es wohl Innenarchitekten.

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Hotellerie im Wandel

 

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Und hier der „Event-Bereich“ für Tagungen, Konferenzen und Workshops.

Hotellerie im Wandel

 

Tagungen mit Zeitgeist

 

DER TRENDBEOBACHTER realisiert mal wieder wie toll es ist Redner und Moderator sein zu dürfen.

Denn Veranstaltungsplaner suchen auch „DAS NEUE“. Der Innovationsdruck ist hoch und Mathias Haas darf dann immer wieder in feinen und ganz anderen Hotels „absteigen“.

Erleben ist eben anders – als nur darüber zu lesen.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, ist pragmatisch und nah am „hier und jetzt“… und auch ein Hotel muss erst einmal funktionieren. Mal sehen, was hierzu Trendforscher oder gar Zukunftsforscher sagen werden.

Stay tuned.

 

Mehr Informationen zum Sprecher „Mathias Haas“ und zu den Moderationsmethoden von Mathias Haas: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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1904

Das nachhaltigste Land der Welt.

MegaTrend.

3. Februar 2014

Mathias Haas war auf Reisen – in Kuba. Und ja, das ist das nachhaltigste Land der Welt, das DER TRENDBEOBACHTER je gesehen hat.

Zwangsläufig.
Leider.
Unglaublich.
Kaum auszuhalten.

Andere Länder, andere Lösungen

Die Reise hat an Mink in Weißrussland erinnert. Im tiefen Osten war Haas im Alter von 17 Jahren drei Mal.

Embargo hin oder her.
Wie kann ein Land so gegen die Wand gefahren werden?

Es ist sehr erstaunlich, wie lange eine Bevölkerung einem Land wie den USA die Stirn bietet und mit welcher Unbeirrtheit es an seiner Ideologie festhält.

Und dann wird es ganz schnell sehr komplex,… denn zweifelsohne, die Blockade seitens des nördlichen Nachbarn ist massiv. Heftig, wie ein Land mit seinen Menschen Supermärkte aushält, wenn der Begriff „Auswahl“ unmittelbar zur Farce wird – beim Besuch des größten Kaufhauses in Havanna steht man leeren Vitrinen gegenüber..

Interessant, wie „überlebenskünstlerisch“ die Bürger einen 60 Jahre alten Chevy pflegen, darin einen Lada-Motor zum Laufen bringen und das System weiter rollt. Ja, jeder Mensch mit „unserem Leben“ kann dort erfahren, wie veränderungsfähig agiert wird, was Improvisieren wirklich heißt. Kubaner kennen den hiesigen „Einbahnstraßen-Verschwendungs-Style“ nicht. Es fehlt schlicht an den besagten Optionen und natürlich am Budget. Aus Waschmaschinenmotoren werden eBikes, aus Eisenbahnschienen Dachbalken und der Baumarkt ist ein Marktstand mit sage und schreibe 10 Artikeln – davon sind dann vier identisch.

 

 

 

 

 

 

Der Redner und Moderator war auf Bildungsreise in ein anderes System. Noch nie hat Mathias Haas ein Land bereist, in dem Pferde – als Transportmittel – so wichtig und essentiell sind. Bis heute im Jahr 2014. Doch seit Januar dürfen ja Autos importiert werden! Wieder ein Lichtblick? Wohl eher nicht:

Neupreis für einen Peugeot 207: 170.000 EUR.

Ja, es gibt Züge - eine Alternative? Nicht wirklich.

Kaum zu glauben, dass die Normalbürger nicht die Regierungsgebäude in Havanna anzünden, wenn sie realisieren, wie viel ein Neuwagen dann wirklich kostet. Selbst der ungeliebte „Chinese“, also der heutige Mietwagen, liegt locker über 30.000 EUR – und das bei unbekannter Kilometerleistung,  ohne den Tacho laufen zu lassen.

Der „Brain-Wash-Apparat“  funktioniert.

Der Zukunftsexperte hat hier keine Zukunft gesehen, mal die chinesisch-wirtschaftliche Präsenz ignoriert. Im Gegenteil: Wie kann eine Regierung, die einst für Revolution stand, das eigene Land digital so hintergehen? Das in der Bevölkerung verbreitete „Internet“ ist zumeist nur ein „Intranet“, wohingegen das „richtige“ Internet nur  bei Privilegierten (z.B. aus der Belegschaft einer Uni) oder in 5* Hotels für Touristen (zu einem Preis von 4 EUR pro Stunde mit einer Geschwindigkeit wie die stillgelegte Dampflok an der nächsten Kreuzung) zu finden ist. Darf man sein Volk so dumm halten?

Es gibt keinen Zeitungskiosk und keine ausländischen Radiosender.

Sonne, Essen und eine realistische Chance auf ein stark-subventioniertes Haus… das sind die besten Freunde der Regierung. Deshalb scheint die Bevölkerung trotz der Ungerechtigkeit ruhig zu bleiben. Doch wie lange noch?

Was, wenn der Exil-Kubaner das Video aus Las Vegas zeigt?

Denn immer wieder sickert etwas durch – von der großen, weiten und verlockenden Welt.

So müsste doch auch Raúl Castro bei dem Staatsbegräbnis von Nelson Mandela gesehen haben, wie selbst Südafrika digitalisiert ist. Wie dort Smartphones vielleicht beim dritten Besitzer gelandet sind, wie sie aber sämtliche Bereiche des Lebens attraktiver gemacht haben – durchaus wettbewerbsfähig und zu Gunsten der breiten Bevölkerung.

Nachhaltigkeit hin oder her. Es ist bitter, wie eine Bevölkerung von 11 Millionen abgekoppelt wird. Dazu passt dann abschließend auch der Freedom Report 2013 – dieser findet dann positivere Wort in der Überschrift: „Glimmers of hope in Cuba“. Lassen Sie uns hoffen, dass diese sich deutlich besser auskennen als Mathias Haas!

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Der Redner und Moderator im Rückblick auf eine Reise zum Jahreswechsel. Mathias Haas wollte „Zeit zum Denken“, vor Ort kam immer mehr dazu, über das es nachzudenken galt. Jenseits von Cuba libre!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Duschen mit DEM TRENDBEOBACHTER kostet 17 Liter.

MegaTrend.

28. Januar 2014

Der Zukunftsexperte Mathias Haas hat wieder einen Beweis, wie sich zwei Trendfelder gegenseitig beeinflussen, wie wir zunehmend unser Leben vermessen und wie wir – gleichzeitig – „Nachhaltigkeit“ täglich mit mehr Inhalt füllen: amphiro

Megatrends zum Anfassen

Dabei handelt es sich um eine intelligente Warmwasser-Anzeige, die zwischen Duschkopf und Duschschlauch eingedreht wird. Einfach so, in einer Minute. Und dann wird geduscht,… mit Wasser, mit warmem Wasser… mit viel Wasser!

DER TRENDBEOBACHTER benötigt 17 Liter bei 36°C.

Die Amphiro AG „is a Cleantech-Spinoff“ der ETH Zürich. Dieses „Tracking-Tool“ ist für 59 EUR zu haben – eine intelligente Verbrauchsanzeige. Ein Eisbär inklusive. Mathias Haas hat diese Innovation im Alltag eingesetzt, doch der Bär an sich hat sich nie bewegt.

Das Ergebnis im Selbsttest?

Wie bei anderen „Self-Tracking-Tools“ setzte auch hier wieder der Effekt ein, dass das eigene Beobachten dafür sorgt, dass Mathias Haas bewusster agiert. Nie war mutwillig überlegt oder geprüft worden, wie viel Wasser da wirklich durchgejagt wird. Ganz im Ernst, tatsächlich getan.

Zugleich hat aber auch diese Anzeige etwas von einer elektronischen Fußfessel. Denn klar ist, dass Menschen, die sich beobachtet fühlen, sich anders verhalten. Wie also entscheiden? Wie einsetzen? Wie weiterentwickeln?

Schon heute bietet das Startup ein tolles Produkt, das auch zum Festeinbau käuflich ist und welches Herstellern angeboten wird. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Dornbracht und andere Armaturenhersteller damit einen weiteren Baustein zur real gelebten Nachhaltigkeit anbieten. Das ist zu wünschen, das ist zu erwarten – denn DER TRENDBEOBACHTER begibt sich wieder auf die Metaebene – denn Ressourcen aller Art werden knapp, selbst Sand!

Wasser wird emotional aufgeladen, Kriege werden uns sensibilisieren!

Kriegerische Konflikte nehmen zu – nicht nur in Regionen wie Afrika. Genauso liegt Nahe, dass zwischen China und Indien die „Zündschnur brennt“, denn kleinere Gefechte gibt es schon heute – auch aufgrund der sich im Bau befindlichen Staudämme auf chinesischer Seite. Aber auch in den USA gibt es massiven Wassermangel – so wie im Januar 2014! Kalifornien lebt von etwa 1/3 Schmelzwasser aus den Bergen, im Augenblick sind dort aber nur 10 bis 30% der üblichen Schneemassen. Weiter östlich, östlich von Las Vegas liegt ein See, der die Region bis zur Küste speist – bis L.A. – und dieses Wasser könnte schon im nächsten Jahr rationiert werden! In „South Nevada“ werden jetzt schon Bürger dafür belohnt, wenn sie Rasen im Garten mit Schotter oder Split ersetzen.

In dieser Großwetterlage steigt die Erwartungshaltung an alle Verbraucher – jeden Tag. Kunden werden Ihre Zulieferer fordern und selbst, mehr oder weniger, vorleben. Doch Kunden werden fordern – ganz eindeutig, denn die Möglichkeiten sind offensichtlich am Markt. Produkte wie amphiro machen sensibel und treiben neue Gewohnheiten.

Und neue Möglichkeiten!

Wenn also „gefühltes Gold“ durch einen Wasserhahn fließt,… warum soll dann ein amphiro oder eine Dornbracht-Armatur nicht das doppelte kosten? Noch wertiger sein? Weitergehend inszeniert werden?

Neues Verhalten bietet auch immer die Möglichkeit für neue Geschäftsmodelle – neues Verhalten fordert auf jeden Fall ein Update des existierenden Systems! Und dafür sind sowohl Führungskräfte als auch Eigentümer verantwortlich!

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Mathias Haas ist ein aktivierender Redner, der sich auch aus dem Fenster lehnt und Vorschläge macht. Haas ist transferorientierter Wandlungshelfer und kein Wissenschaftler, er arbeitet mit seinem GMV-Faktor (gesunder Menschenverstand) und zeigt Zusammenhänge. Er beschreibt aus dem eigenen Leben, denn es ist eben einfach ein Unterschied von solchen Innovationen zu lesen oder sie selbst eingesetzt zu haben.

DER TRENDBEOBACHTER ist eben Pragmatiker – und als solcher dann Redner und Moderator. Letzteres realisiert er zum Beispiel anhand von Strategie-Update-Workshops mit LEGO SERIOUS PLAY.

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Der beste Trendbeobachter sind Sie selbst!

MegaTrend.

27. Januar 2014

Ganz ehrlich: DER TRENDBEOBACHTER macht nichts anderes als lesen, lesen und lesen. Dazu kommt, ergebnisoffen zu fragen und zuzuhören, sich also mit Machern und Experten zu treffen und in wesentlichen Feldern die „neuen Verhaltensweisen“ selbst zu testen. Trendbeobachtung ist zu wichtig (oft gar existenziell wichtig) und zu attraktiv es nicht zu tun.

Doch natürlich ist es legitim Anleitung zu wünschen.

Die Ausbildung steht – werden Sie selbst Trendbeobachter!

Da auch „Handwerk“ erlernt werden will, hat Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, entschieden seine Methoden, seine Vorgehensweisen und seine Erfahrung anzubieten – in einer Ausbildung zum Trendbeobachter im so genannten Trendcamp!

  • Zielgruppe:
    Mittleres und Top-Management aus allen Branchen/Abteilungen/Projekten, Innovationsmanager und R&D-Beauftragte, Leitende Führungskräfte aus Vertrieb/Marketing. In geschlossenen Teams sowie abteilungs- und standortübergreifend.

 

  • Struktur:
    3-tägiges Trendcamp Inhouse bei Ihnen oder in einer externen Location.

 

  • Nutzen:
    Teilnehmer wird zur Zukunftsavantgarde in seinem System, Spin-off als Multiplikator; Trend-Networker für organisationsinterne Zukunftsthemen.

 

  • Kosten:
    passgenau auf Anfrage.

„Die Kraft muss auf die Straße“ und der Innovationsdruck ist irre. Geschwindigkeit zählt, gleichzeitig sind gute Ideen bekanntlich selten. Wenn es sie gibt, werden diese dann – wirklich kreativ – in Frage gestellt. Sind „Ideen = Realität“ geworden, bleibt verdammt wenig Zeit, dieses Investment in Mittelrückfluss zu münzen.

Wie also kommt es zu einer veränderungsfreundlichen Unternehmenskultur, die Megatrends im frühesten Stadium erkennt, damit spielt (ja spielt) und schlussendlich – ohne viel Euphorie – den Einstieg definiert? Nicht zu früh und nicht zu spät. Ohne regelmäßig schlaflose Nächte, mit System und Ritualen.

Trendcamps sind für Organisationen entwickelt –
passgenau und geschlossen.

Da jede Branche, jedes System, jede DNA anders ist hat sich der Zukunftsexperte Mathias Haas entschieden die Trendcamps nicht offen anzubieten. Die Stärke des Redners und bekannten Moderators ist es eben, Konzepte – auf Basis einer Grundstruktur – anzupassen.

So wie der langjährige LEGO SERIOUS PLAY-Moderator auch zum Jahresauftakt eine „Train the trainer-Ausbildung“ zum „certified LSP-Facilitator“ durchgeführt hat. Empfänger waren 5 Entscheider einer Werbeagentur, die mittels LEGO SERIOUS PLAY Markenpositionierungs-Workshops realisieren werden.

Mann und Frau lernen nie aus –
noch nie war Training so attraktiv!

Das Versprechen steht, Mathias Haas liefert das neueste Megatrend-Update, die aktuellsten Produktinnovationen gleich mit – anders kann er sowieso nicht!

 

Sie können lesen, fragen, zuhören, ansehen und testen?

Die Grundlagen sind einfach, die Relevanz enorm.

 

Fragen Sie an – das Angebot wird für Sie erstellt. Bitte einfach kurz melden: der@trendbeobachter.de

Rufen Sie an – denn der Mensch, hinter dem Angebot ist wichtiger als irgendwelche Währungen. Bitte einfach kurz tippen: 0711 2360 930.

DER TRENDBEOBACHTER mit der Richtung

 

 

 

 

 

 

Genau deshalb wurde Mathias Haas „DER TRENDBEOBACHTER“. Es ist einfach viel zu interessant, die Zukunft kommen zu sehen – und für Führungskräfte ist es eine Kern-Führungs-Aufgabe, die nach dem Trendcamp mit Leidenschaft wiederentdeckt wird. Ganz sicher!

 

Mathias Haas, der Redner und der Moderator. Kein typischer Trendforscher und auch kein klassischer Marktforscher. DER TRENDBEOBACHTER eben.

 

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Es ist offiziell – die Lady Gaga unter den Trendforschern

MegaTrend.

11. November 2013

Mathias Haas wurde vom P.T. Magazin genau so bezeichnet*,
doch in Deutschland braucht man bekanntlich ein Zertifikat.

Der „Pep Guardiola unter den Verkaufstrainern“, Sebastian Kattner, hat es bestätigt:

Mathias Haas, DER TRENDFORSCHER, ist tatsächlich…
die Lady Gaga unter den Zukunftsforschern!

Mathias Haas, jetzt offiziell zertifiziert

So geht der Zukunftsexperte gestärkt und mit einem Schmunzeln in die neue Woche! Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, mag es – das Regeln brechen. Denn Deutschland wird wohl kaum veränderungsfreundlich(er), wenn wir täglich mehr Regeln produzieren und uns auch noch daran halten.

P.S.
Übrigens hat die Daimler AG – laut Brandeins – Ihre Regeln von 1.800 auf 1.000 reduziert. Das Unternehmen baut immer noch Fahrzeuge – sehr erfolgreich. Sogar.

 

*Damit war damals gemeint, dass Haas sich ein eigenes Segment erarbeitet hat. DER TRENDBEOBACHTER.

 

 

Mathias Haas ist Redner und Moderator – immer wenn es um Megatrends, Wandel, Veränderungsdruck und um neues Verhalten geht. Mehr zu ihm und seinem Team unter www.trendbeobachter.de sowie zu seinen Moderationsmethoden unter www.play-serious.org

 

 

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Die letzte Männerdomäne – TIMBERSPORTS

MegaTrend.

28. Oktober 2013

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, war live dabei:
Bei der Weltmeisterschaft der Sportholzfäller.

Timbersports WM live und mit echtem Lärm

„Die internationale Sportholzfäller-Ellite trifft sich zur WM 2013 in Stuttgart.“. Das  war das Versprechen der Pressemitteilung, exakt so die Handschrift der Firma STIHL aus Waiblingen, den Machern dieser Sportart.

Irgendwo zwischen Kraft und Präzision waren dann auch die Megatrends sichtbar, denn in erster Linie erlebt der Zuschauer eine grandiose Show auf einer großen Bühne. 23 Nationalmannschaften, je drei Disziplinen an der Axt und an der Säge, K.O.-System.

Zack-zack-zack

Ausstattung vom feinsten

Die Athleten meinen es sehr, sehr ernst, und das Tolle ist: Die Sportler sind noch echte Männer! Ohne Rhetorik- und Mediatraining, einfach Stolz auf die eigene Hightech-Axt und richtig sauer, wenn es der Kollege im Teamwettkampf vergeigt. Oder besser gesagt: Verkeilt oder verkantet.

Und die Zuschauer? Die 10.000 Menschen in der Halle, die Menschen am TV und am „second screen“? Die erleben einen äußerst durchgetakteten Wettbewerb  – besser als Boxen, DTM und Basketball zusammen. Durch das zeitgleiche Sägen und Hacken ist immer klar, welches Team vorne liegt. Durch klare Regeln und gutes Entertainment ist es eine saubere Mischung.

Wirklich sauber ist dann das „Fahrerlager“. Oder besser formuliert das „Männerlager“?

„No women allowed?“ 

Neues Verhalten vor und hinter der Bühne

Neues Verhalten vor und hinter der Bühne, hier der neue Weltmeister bei Vorbereitungen!

Hier sitzen die wartenden Athleten vor den Flatscreens und beobachten den Wettbewerb. Da werden die Äxte präpariert, sich durch Mentaltraining eingestellt und die nächste Strategie besprochen. Hier wird geschwitzt und erholt, vorbereitet und entspannt. Die Luft riecht nach internationalen Wettkämpfern, und nur Minuten später wischt der italienische Vertreter – auf der Bühne – fast verliebt das so genannte Springboard mit seinem Tuch ab. Mann verlässt sich nicht auf den Zufall, nicht bei TIMBERSPORTS!

18 Tonnen Pappelholz, geröntgt – natürlich

Das schnellwachsende Energieholz, auch Pappeln genannt, wird erst zu wettkampftauglichen Holz, wenn klar ist, dass kein Ast eingewachsen ist. Ziel ist es, ein möglichst einheitliches Material anzubieten, dem vorher also der besondere Luxus der Röngtenanlage zu Gute kommt.

Bald zeigt sich Schritt für Schritt, dass dieses Spektakel aus ganz unterschiedlichen Sichtweisen interessant ist:

  • Menschen in der Stadt haben ein „Natur-Defizit“, so die bekannte These von Mathias Haas. Die Zuschauer muteten sehr städtisch und urban an.
    Wissen die, wie eine Pappel im Wald aussieht?
    Würden sie es gerne wissen?
    Oder vermissen sie es sogar?
  • Menschen möchten ungehobltes Verhalten – echte, authentische Typen – erleben.
    DER TRENDBEOBACHTER hört das oft, in Workshops und Tagungen:
    „…es geht um Authenizität, Herr Haas!“ Hier wird sie erlebbar!
    Die überwiegende Zahl der Sportler sind tatsächlich auch Waldarbeiter!
    Und zwar aus Ländern wie Kanada, Neuseeland und den USA – wer hat da kein Kopfkino?
  • Menschen spüren, ob Sponsoren und Ihre Plattformen zusammen passen. Hier hat die Firma STIHL ihre eigene Plattform geschaffen – hoch professionell und glaubwürdig. Zwar ist die Hot Saw-Rennmotorsäge getunt und die Äxte Spezialanfertigungen, doch schlussendlich sind auch serienmäßige Motorsägen im Einsatz.
Wandel in der Kommunikation - hier ein spannendes Beispiel

Wandel in der Kommunikation – hier ein spannendes Beispiel

Hands on the wood

„The Original Extreme Sport“ kommt genau zur richtigen Zeit (zurück), denn heute wird nur noch über Extreme kommuniziert. Für funktionierende Postings auf Facebook,Twitter und Co. muss ja auch etwas nennenswertes erlebt werden… Der Druck ist hoch, und die Gäste bekommen nicht nur „Cookies“ (Holzscheibe direkt von der Bühne) als beliebtes Souvenir, sondern eben auch starke Bilder!

Nachwuchsförderung, Trainingscamps, Wettkämpfe…

Die Sportart bringt Natur in die Stadt und paart sie mit der „Eventisierung“ unserer Gesellschaft. Dass nur STIHL und einige Sponsoren die Kraft auf die Straße bringen müssen – im weltweiten Wettbewerb des Sports und Entertainments – macht es sicher nicht einfach. Dass die Kategorien begrenzt und die Rafinessen für den Laien oft nicht sichtbar sind, das ist alles mit im Paket. Und doch: TIMBERSPORTS war eine Überraschung für DEN TRENDBEOBACHTER.

Es hat Spaß gemacht, ein durchdachtes Konzept zu erleben, bei dem jeder einzelne Mitarbeiter (und davon gab es viele) völlig bei der Sache ist und jeder Schritt optimiert wurde. Zum Beispiel laufen die Sportler nach dem jeweiligen Wettkampf nach vorne von der Bühne direkt zu den Zuschauern – zum Anfassen und Feiern!

Da lächeln dann die meisten – auch wenn sie noch „stock-sauer“ sind
auf den Kollegen…

DER TRENDBEOBACHTER auf neuem Terrain in der Heimat.
Mathias Haas hat sich ein eigenes Bild gemacht, von einer Trendsportart, vom neuen Verhalten und von modernem Entertainment. STIHL beweist hiermit Zeitgeist und Zukunftsfitness. Neues Verhalten wird geradezu provoziert und damit vielleicht sogar ein Beitrag geleistet – zu einem neuen Megatrend in unserer Welt.

Erfahren Sie mehr zu Mathias Haas, DEM TRENDBEOBACHTER, der gerne ergebnisoffen beobachtet und sich selbst ein Bild macht. Haas ist eben kein Trendforscher und möchte auch kein üblicher Zukunftsforscher werden. Mathias Haas ist pragmatischer Wandlungshelfer, auf der Bühne als Redner und Workshop-Moderator!

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

 

 

 

 

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Megatrends sind beweisbar

MegaTrend.

25. Oktober 2013

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, möchte Megatrends beweisbar machen – denn nur dann, so die Annahme, werden Sie – die Leser, die Veranstaltungs- und Workshopteilnehmer – selbst zu TRENDBEOBACHTERN.

Erst wenn klar und deutlich ist, „was sich draußen verändert“, ganz konkret,
erst mit diesem „Aha-Effekt“ werden Sie aktiv. So werden Sie selbst zum TRENDBEOBACHTER, denn das ist tatsächlich kein Hexenwerk.

Deshalb gibt es die unentdeckten Exponate

Als Redner, aber auch als Moderator agiert Mathias Haas auf der Bühne mit brandneuen Produkten. Prototypen oder gerade eingeführte Neuheiten bringt der Zukunftesexperte mit, so dass die Teilnehmer und Gäste wirklich auch selbst Hand anlegen können.

Anfassen, einschalten, erleben

Megatrends kommen nicht über Nacht. Das neue Verhalten entwickelt sich oft unbemerkt, stetig, anhaltend. Und doch gibt es immer wieder Zeichen. Anzeichen für Wandel. Leider gibt es immer wieder Entscheider und Organisationen, die trotz der langsamen Entwicklung überrascht sind. Unnötigerweise!

Produktneuheiten, Geschäftsmodelle, Kuriositäten

Zweifelsohne gibt es Abweichungen und Irrtümer, doch wenn sich Entwicklungen verdichten, wenn Strömungen zusammen kommen – dann wird es interessant. Wenn sich Verhalten wirklich ändert und auf Ihr Unternehmen trifft. Wenn Ihre Marken, Ihr Angebot, Ihr Team und Sie selbst auf dieses neue Verhalten treffen – auf dieses oder jenes Megatrend-Feld – dann wird es wirklich relevant. Und in einigen Fällen wird es dann erst möglich, eine neue Vorgehensweise, eine neue Art der Kommunikation und Präsentation „durchzuziehen“.

Likes sind erst in der „Neuzeit“ ein Begriff

So sind die Likies (im letzten Blogeintrag ausführlich beschrieben) ein tolles Beispiel. Erst mit massivem Facebookeinsatz wurden diese Kekse möglich. Erst mit enormer smartphone-Verbreitung und den passenden Apps wurden wir zu Daten-Freaks. Jetzt vermessen wir jeden Schritt und jeden Herzschlag.

Vermessen, traken, vergleichen - Wandel wollen wir auch selbst

Vermessen, tracken, vergleichen – Wandel wollen wir auch selbst

 

Mit dem Up von Jawbone bekommst Du, Zitat „hilfreiches Feedback“. Beispielsweise „Menschen wie Du laufen durchschnittlich 6.584 Schritte am Tag und schlafen nachts 7h 6min“. Schmunzeln musste DER TRENDBEOBACHTER bei „nachts“.

Das Band ist jetzt personalisiert und im Wachmodus. Es leuchtet mehr als Haas selbst es jemals könnte. Es beschreibt mich, denn es sammelt Informationen. Oder ist genau das der Segen, in einer kommerzellen Lebensstilgesellschaft? Jetzt virbiert es…

Ah,… es zeigt mir, dass ich beim schlafen gehen den „Schlafmodus“ aktivieren muss, denn andernfalls komme ich wohl kaum auf die besagten 7h 6min. Das Menü führt mich weiter zu einem optimalen Menschen: Die Sync-Funktion wird zweimal täglich empfohlen, und der Akku überdauert immerhin 10 Tage. Circa. Ob sich diese Zeit verlängert, wenn ich viel laufe?

Ich lege es an – das UP

Ah,… ich muss Ziele festlegen. Jetzt wird es verbindlich. Schlafen, bewegen – alles wird definiert. Intelligente Benachrichtigungen werden versprochen – und jetzt wird mal wieder klar: Neue Entwicklungen in einem Zeitungsbericht zu lesen ist etwas völlig anderes als sie selbst zu erleben.

"Lerne dich selber besser kennen. Lebe gesünder."

Ich aktiviere – inklusive Push-Nachrichten – und natürlich Standortdaten

Plötzlich ist ganz Deutschland informiert und motiviert, da ich jetzt tracke und mache und tue. Stimmung, Essen, alles.

Wahnsinn – da erfolgreich

Wir sind alle Daten-Freaks, und derartige Instrumente spielen mit uns. Und wir mit ihnen. Oder ist es nur ein Mode-Accessoire, um zu zeigen wie zukunftsfit ich bin? Nun, das UP von Mathias Haas ist jedenfalls in hellblau – Aufmerksamkeit scheint garantiert. Dann mal los…ins Leben mit einer Zusatzbrise „Ego-Trip“!

Schon länger wurde ein Blogeintrag nicht mehr so locker und leicht geschrieben… die Vorfreude (auf was genau)? Die Skepsis?

DER TRENDBEOBACHTER kennt Produkte wie mycoach von adidas, nike+ oder fitbit schon länger – doch so schön und auffällig wie UP kam bisher keines an den Markt. Und mal ehrlich… wer geht schon laufen wegen der Gesundheit? Mit Apps wie Runtastik gehen Menschen heute joggen, damit die Leistung dokumentiert ist.

Liffelogging vom feinsten

Übrigens hat DER TRENDBEOBACHTER längst das Memoto bestellt. Es geht also weiter, das Erleben und Leben mit dem Wandel. Denn Mathias Haas ist eben kein typischer Trendforscher, Trendforscher oder Trendforscher. Er ist auch kein Zukunftsforscher per Definition.

Mathias Haas möchte erleben und dann berichten, so dass Mitarbeiter, Kunden, Journalisten, Investoren und ganze Konferenzcenter sich selbst kümmern – um den eigenen Wandel. Völlig selbstlos hilft Haas dann auch gerne bei der Übersetzung danach.

Mehr zum Trendexperten unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

P.S. Kennen Sie schon die neuen Mini-Beamer für die Herrenhandtasche?

Megatrends in klein

Megatrends in klein

 

 

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Anita Likes Likies – eine Innovationsgeschichte

MegaTrend.

24. Oktober 2013

Anita Freitag-Meyer ist die Chefin der Verdener Keks- und Waffelfabrik –
und was für eine!

 
Die Dame hatte Geburtstag und die eigenen Mitarbeiter haben gebacken: Für Frau Freitag-Meyer. Gebacken wurden „Likes“ (Gefällt mir), denn die Firmenchefin ist die „Social-Media-Königin“ unter den Waffelbäckerinnen!

Dieses Symbol gab es einfach vor einigen Jahren nicht!

Dieses Symbol gab es einfach vor einigen Jahren nicht!

8.873 Likes für Kekse,
das bekommt so mancher Konzern nicht gebacken!

Doch jetzt kam der wirklich wichtige Schritt: Das Management und das Team haben entschieden, dass diese Überraschung zum Produkt werden soll. Einige Wochen später bekommt DER TRENDBEOBACHTER die ersten Packungen per Post. Die Produkte sind am Markt!

Heute geht es um Geschwindigkeit

DER TRENDBEOBACHTER sieht dieses Beispiel - und die Geschichte dahinter

DER TRENDBEOBACHTER sieht dieses Beispiel – und die Geschichte dahinter

Für derartige Prozesse genügt es nicht Mitarbeiter zu haben, die einfach mal los legen. Es geht schlussendlich um veränderungsfreundliche Unternehmenskulturen. 3M bedient diesen Handlungsbedarf mit 10% freier Zeiteinteilung in der Forschungsabteilung. Hier können Mitarbeiter forschen was das Zeug hält – ohne Erfolgsdruck. Aus diesem systematischen Ansatz wurde dann das Post-it. Fragen?

DER TRENDBEOBACHTER sondiert und bewertet permanent innovative und vor allem zukunftsfähige Geschäftsmodelle – dabei kommt immer wieder die Frage auf: Wie machen wir unser Organisation zukunftsfit?

Die Verdener Keks- und Waffelfabrik hat mit 3M eines gemeinsam:
Eine veränderungsfreundliche Unternehmenskultur!

Ein Miteinander, ein ganz spezieller Umgang, der derartige Schritte herausfordert und nicht dem Zufall überlässt. Sicher benötigt jedes System, jedes Unternehmen eine andere Vorgehensweise – doch genau diese erarbeitet Mathias Haas als Moderator und als Zukunftsexperte mit den jeweiligen Teams.

Toll, dass nicht immer 34 Jahre lang gefragt und abgesichert wird

DER TRENDBEOBACHTER sucht Exponate, die Megatrends beschreiben und Beispiele dafür, wie neue Themen aufgegriffen werden (wer kannte vor 10 Jahren Likes?). Denn natürlich müssen „Likes“ auch erst Bedeutung haben… doch Verhalten verändern sich, Bilder und Wörter beschreiben dieses neue Verhalten.

Megatrends sind beweisbar, zum Beispiel durch Kekse.

Megatrends sind beweisbar, zum Beispiel durch Kekse.

Mathias Haas agiert mit dem GMV-Faktor, mit dem gesunden Menschenverstand – ganz pragmatisch, ganz einfach. Nach Bewertung mit diesem hochtrabenden Scoring-Modell lässt sich eines schon sagen, das Produkt hört sich nach einem Verkaufsschlager an! Denn alle meine 104.004 Freunde mögen Neuheiten – Frau Anita Freitag-Meyer verkauft die Symbole dafür. Viel Erfolg!

 

Mehr Details zum Trendexperten, der eben kein typischer Trendforscher oder Zukunftsforscher ist  –  liegen unter www.trendbeobachter.de

Details und Hintergrundinformationen zu den veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY liegen unter www.play-serious.org parat.

Viel Spaß beim Erkunden der Zukunftsthesen von Mathias Haas,
DEM TRENDBEOBACHTER aus Stuttgart.

 

 

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