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Die Kräuter aus dem Nichts…

MegaTrend.

22. Mai 2017

…oder – wie eine Zeitschrift neulich titelte – „Der Nasa-Garten für daheim“.

HAAS.Click&Grow1

Keine Angst, NASA – nicht NSA. Aber trotzdem, es mutet schon irgendwie surreal an, was uns die Macher von Click & Grow da auf die Fensterbank stellen. „Clean Design“ für etwas, was sonst eigentlich gar nicht so clean ist: Gärtnern.

Na, vielleicht nicht direkt Gärtnern, aber zumindest den Anbau von frischen Kräutern und (in den größeren Varianten) auch von Blumen, Salat und und und soll dieses handliche Plastikgerät zum Kinderspiel machen.

Das hat DER TRENDBEOBACHTER. natürlich sofort ausprobiert, denn im trendigen Stuttgarter Süden sind Grünflächen ebenso rar wie frische Luft. Und selbst gezogenes Grünzeug schmeckt einfach besser.

Wie funktionierts?

Auspacken, Wasser einfüllen, die Pflanzgefäße „entsichern“ und in die „Maschine“ stecken, Strom anschließen, beim Wachsen zusehen – das war’s.

Dahinter steckt technisch nichts Neues: Im Becherchen ist ein Wachstumssubstrat, wie es auch in der kommerziellen Pflanzenzucht verwendet wird. Die über dem Pflanzkasten angebrachte LED-Leuchte ist von der Wellenlänge des Lichts her bestens auf die Ansprüche der Pflanzen abgestimmt, und die Bodenkonstruktion des Behälters sorgt dafür, dass die einzelnen Pflanzgefäße stets gut bewässert sind.

Das Wasser reicht ziemlich lange, zumal zu Beginn – in der Keimphase – die Pflanzbehälter noch von einer Haube bedeckt sind, die das Gewächshaus simuliert.

Etwas Geduld, und voila: Basilikum, Petersilie, Dill oder eine der anderen 30 Sorten sprießen. Die Leuchte muß man dem Wachstum der Pflänzchen entsprechend nach oben ziehen – und irgendwann kann man dann ernten.

Und ja, der MegaTrend wächst - mit Beleuchtung.

Und ja, der MegaTrend wächst – mit Beleuchtung.

So weit, so unspektakulär. Dem aufmerksamen Leser ist aber sicher nicht entgangen, dass da nicht nur Grow, sondern auch Click stand. Wie so gut wie alle Dinge heutzutage hat auch der Pflanzkasten eine App. Nicht, dass die irgendwie mit dem Gerät oder den Pflänzchen interagieren würde. Sie gibt dem Hobbygärtner lediglich Tipps, wie man mit den verschiedenen Kräutern so umgeht. Sprich, das ist nicht so ganz innovativ.

Allerdings innovativ ist, dass der Anbau von Blumen und Kräutern oder sogar Gemüse (bei den Indoor Farms) nicht mehr wirklich mit Dreck einhergeht. Nahezu steril, verblüffend einfach und so gut wie ohne Nachdenken wächst zuhause, was man sonst nur aus dem Garten (mit Bücken beim Anbau und bei der Ernte) oder auf dem Markt bekam.

Natürlich hat so viel Komfort seinen Preis. Und klar ist auch, dass nicht jedes Land zu einem boomenden Markt für solch ein Produkt wird. Doch gerade an Stellen, wo z.B. beim Wohnumfeld der Bezug zur Natur abhanden kam, bei Menschen, denen Gärtnern zu mühsam ist oder für all jene, die sich gern auch mal mit einem besonderen Extra im trauten Heim schmücken, sind die Click & Grow Gardens oder Farms ein nettes Accessoire.

Dem TRENDBEOBACHTER. ist ja die echte Natur lieber – und gleichwohl nimmt der Redner und Moderator, der lieber im Hier & Jetzt arbeitet, die Veränderungen auf und gibt sie weiter. Neue Techniken beflügeln Ideen für neue Produkte, schaffen Begehrlichkeiten und vielleicht sogar Märkte. Hier sieht das Team um Mathias Haas, der eben kein herkömmlicher Trendforscher ist, genauer hin. Die Exponate für seine Vorträge werden auf Herz und Nieren geprüft – und manchmal kann man sogar davon kosten.

Erfahren Sie unter www.trendbeobachter.de mehr über die Arbeit des Mannes, der Unternehmen zukunftsfit macht und der mit seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. dafür sorgt, dass sie es auch bleiben (Infos unter www.play-serious.org).

Bald bricht er übrigens zur Forschungsreise nach Afrika auf – und wenn er dort andere, moderne Pflanzsysteme findet, dann erfahren Sie es hier als erstes!

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Wir können (bzw. wollen) es nicht mehr hören…

MegaTrend.

21. April 2017

…doch wer nicht hören will, muss fühlen!

So hieß es früher, wenn man den Hintern versohlt bekam, nachdem man eben den Eltern nicht zugehört und dann das Gegenteil von dem getan hatte, was Muttern für richtig hielt.

Kann heute nicht mehr passieren? Wenn Sie sich da mal nicht irren, lieber Leser. Natürlich kriegt das Kind es 21. Jahrhunderts die eine oder andere Backpfeife weniger, aber das Grundprinzip, das dahinter steckt, das gibt es noch.

Nun, im Grunde geht es aber um etwas anderes: Etwas nicht mehr hören zu wollen. In Zeiten wie diesen, in denen eine so große Vielzahl an Medienkanälen all jenes – tausendfach kopiert – verbreitet, was irgendwann mal ein Einzelner gesagt hat, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn nicht nur einzelne Menschen etwas gesagt haben, sondern mehrere. Und dann auch noch unabhängig voneinander.

Erinnern Sie sich an das Wort „Nachhaltigkeit“? Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da gab es quasi nur noch nachhaltige Dinge: Von der Konferenz über das Automobil bis hin zum Mittagstisch war alles nachhaltig. Und traf im Regelfall – mit Ausnahme des Mittagstischs – sowas von nicht zu. Aber es wurde eine neue Sau durch’s Dorf getrieben, mit der sich so allerlei langweiliges Zeug plötzlich ziemlich en vogue verpacken ließ.

Dabei ist Nachhaltigkeit nichts Schlechtes, jedenfalls meist nicht und erst recht dann nicht, wenn man nicht nur drüber schreibt bzw. den Terminus irgendwo drauf klebt. Schließlich ging und geht es um einen Trend, der sich durchsetzen soll. Nur kommt das eben nicht vom Reden.

Wenn dann – wie eben im Falle der Nachhaltigkeit – von einigen Ausreißern abgesehen einige wenige Dinge übrig bleiben, die wirklich nachhaltig geworden sind, dann braucht man etwas Neues.

Die neuen Buzzwords sind auch schon in jeder Zeitung zu finden: „Digitalisierung“, und damit gern verbunden auch „Disruption“ bzw. „Disruptive Geschäftsmodelle“.

Buzzwords olè?!

Na klar, es gibt sie, die Digitalisierung. Auch wenn unsere jüngeren Generationen mit dem Wort schon wieder nichts mehr anfangen können, weil sie ja „analog“ nicht mehr kennen.

Und ja, es gibt auch disruptive Geschäftsmodelle – gemacht von Unternehmen, die sich die heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge weidlich zunutze und durch komplette Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen den etablierten Playern das Leben schwer machen.

Beides haben wir erkannt – und reagieren?

Indem wir drüber sprechen. Wir reagieren nicht damit, mehr Wagniskapital bereit zu stellen. Wir reagieren nicht damit festzustellen, was die denn besser machen als wir selbst. Wir reagieren ebenso selten damit zu ergründen, wie es denn sein kann, dass der Kunde plötzlich so auf „Das Neue“ abfährt, wo doch unsere Produkte so gut sind.

Wir hören und lesen jede Woche die bösen D-Wörter – und ja, auch in den Vorträgen des TRENDBEOBACHTERS kommen sie immer wieder vor. Doch der will als Quintessenz verstanden wissen, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt. Ein Mittel zum Zweck. Ein Möglichmacher.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus - er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus – er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

 

Und es gibt Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen – meistens sind es die Wettbewerber.

Es geht also nicht um das Wort mit D, sondern die damit verbundene Denkweise. Sonst: Siehe Eingangssatz.

Denn es kommt eben nicht nur darauf an, irgendwo den Aufkleber „Digital“ oder „Jetzt neu mit App.“ draufzukleben. Es kommt darauf an, sich auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten tatsächlich einzulassen. In neuen Geschäftsmodellen zu denken. Zuzulassen, dass es Veränderungen gibt und zu erkennen, dass man vom „Guten Namen“ eben doch nicht ewig leben kann. Das sind die Kernelemente, die uns jener neue Trend beschert.

Natürlich muss nicht jeder gleich einen neuen Hyperloop erfinden oder mit Heißluftballons das Internet nach Afrika bringen. Eine Nummer kleiner tut’s auch – wenn wir nicht nur drüber sprechen, sondern es anpacken.

haasMathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er hält Vorträge zum Thema MegaTrends und beobachtet genau, wie sich unsere aktuelle Welt verändert. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen stellt der Redner allen zur Verfügung – den Zuhörern in der Keynote genauso wie auch in Workshops zum Thema Veränderung, die durch die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchgeführt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf den nächsten 20 Jahren, denn Haas ist kein Zukunftsforscher.  Er ist Augenöffner und Wandlungshelfer. Damit niemand sagen kann, er hätte es nicht kommen sehen.

Mehr zum „D-Wort“ liegt in diesem Blog – zur Trendbeobachtung, zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr für Entscheider, die Kraft auf die Strasse bekommen möchten liegt genau hier: www.play-serious.org

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AFRICAN MINDSET TOUR: Thesencheck.

MINDSET TOUR.

22. März 2017

Auch 2017 hat Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – wieder seine alljährlichen Thesen veröffentlicht. Als Richtschnur für seine eigene Arbeit, aber auch als Denkanstoß für all jene, die sich für die Zukunft interessieren. Natürlich, kontroverse Diskussionen sind erwünscht – denn jeder blickt ja doch irgendwie anders in die Zukunft.

Bei seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent will Haas natürlich auch die Probe auf’s Exempel machen: Halten die Thesen? Hier eine Auswahl mit den Fragestellungen, die sich dazu ergeben:

I.
Persönliche Beziehungen sind umständlich. Viele Menschen wollen keine mehr – es gibt ja die elektronischen Pendants. >> Inwieweit verändert sich das Verhalten gerade auch in solch eher traditionellen Kulturen wird in Afrika?

II.
Viele Menschen werden eher Zugang zu neuen Technologien als zu sauberem Trinkwasser haben. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer werden aufrüsten – diese Chance (= Abkürzungen) nutzen sie! >> Hier gilt es, Beispiele zu finden.

III.
Unser Informationstunnel wird mächtig ausgebaut – bis zur automatischen Shopping List mit Kauf-mich-Button. Intelligente Technologie kann (scheinbar) unterscheiden zwischen wichtigen und richtigen Nachrichten. Die „Schnäppchenjäger“ (= wir) nehmen das Info-Fast-Food gerne an. >> Inwieweit sind hier die Konzerne auch schon dabei, den „unwissenden“ Newbies in Sachen Konsum und Wirtschaft ihre Wahrheit als die einzige anzubieten?

IV.
Daten zu produzieren ist kein Aufwand. Im Gegenteil: Es spart Energie, wenn wir unseren Daten freien Lauf lassen. >> Wird in der Weitergabe und Nutzung von Daten eine Gefahr gesehen? Verstehen die Menschen dort überhaupt, was damit gemeint ist? Falls nein, ist die Antwort auf die erste Frage auch Nein.

V.
IT-Profis werden der Wissenschaft nicht (mehr) zur Verfügung stehen – Digitalkonzerne sind heute cool und lukrativ. Neutrale Wissenschaft war gestern, heute regelt sich Kompetenz durch Datenschatz und Super-Computer. >> Ist der afrikanische Wissenschaftler der universitäre Forscher der Zukunft? Nicht sexy genug für die Googles der Welt, aber wenigstens verfügbar?

VI.
Smarte Mobilitätslösungen werden durch Mehrkonsum absorbiert – insbesondere im Gütertransport. >> Lässt sich zeigen, ob durch moderne Marktwirtschaft dort der Verkehr zunimmt oder ob smarte Lösungen vielleicht sogar diese Zunahme unterbinden?

VII.
Die Gesellschaft sollte Technologie, Software und Plattformen besitzen! Doch Google, Facebook und Co. werden grundlegende Infrastrukturen kontrollieren. Vom Unterseekabel bis zum Heiß-luft-Ballon. Welche „Netzneutralität“ ist erstrebenswerter – die des Silicon Valleys oder eines Diktators? >> Welches Land (z.B. China) betreibt die beste (bzw. die einzige vorhandene) Infrastruktur in den afrikanischen Ländern und welche Einstellung der Menschen hat das zur Folge?

VIII.
In Sachen Aufmerksamkeit werden die Start-ups den KMUs den Hahn abdrehen. Heute machen Eltern ihren Kindern das Unternehmertum mies, es gibt kaum Parkbanken mit Steckdosen und dennoch strebt jedes Dorf nach einem accelerator. Also werden die seltenen Exemplare gefeiert, was das Zeug hält! >> Wie steht es um den Level of Entrepreneurship in Afrika, und wie denkt der Rest der Bevölkerung dazu?

IX.
Start-ups sind international statt national, städtisch und selten ländlich, mehrdimensional statt einförmig. Junge Unternehmen mit wirklich guten Ideen existieren scheinbar nur in der Digitalisierung. Für wirklich wichtige Probleme gibt es kein Risikokapital. >> In Afrika vermutlich noch weniger, oder?

X.
„Climate Policies“ sind ein Risikofaktor für Investoren. Der Kampf wird enorm – zwischen Rettung des Planeten und monetärem Geschäftsmodell. Money, money, money?! >> Findet Klimadenken auch in Afrika (vielleicht sogar flächendeckend) statt und sind die Geschäftsmodelle bereits darauf ausgerichtet?

 Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und nicht irgendein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforschung.

Zur Definition von Trendbeobachtung gehört es eben auch, sich ein eigenes Bild zu machen. So ist die AFRICAN MINDSET TOUR „nur“ eine weitere Etappe sich selbst ein Bild zu machen. Diese MINDSET TOUR ist eine Lernreise und kein Produkt von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

Schlussendlich bieten wir aber durchaus „Unternehmenslernreisen“ an. Mehr dazu per Telefon und via www.trendbeobachter.de

P.S.
Natürlich wird auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. davon profitieren. Mehr zu dieser „Transfer-Einheit“ liegt unter www.play-serious.org

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Platz zum Denken!

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

21. November 2015

DER TRENDBEOBACHTER. denkt groß und weit.

Mathias Haas und sein Team ziehen schon in einer Woche um. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ist natürlich im Schlepptau.

DER TRENDBEOBACHTER. mit Blick in die Tiefe. Zumindest liegt es bald nicht mehr am Raum ;)

DER TRENDBEOBACHTER. mit Blick in die Tiefe. Zumindest liegt es bald nicht mehr am Raum 😉

Der Stuttgarter Süden rockt auch weiterhin, doch jetzt auf deutlich mehr Fläche. Mathias Haas, der Redner und Moderator, hatte schon lange die Idee der Vielzahl an „unentdeckten Exponate“ Luft und Raum zu geben. Ähnlich wie in einem Museum sollen diese Innovationen und Produktneuheiten wirklich zelebriert werden.

Es soll Platz sein für neue und unverbrauchte Denke, für Workshops im großen (und kleinen) Stil. Für Arbeiter und Macher gibt es schon bald ein tolles Ambiente – im reinsten Umfeld.

Ja, der Boden ist grau = die Basis für krass-mutige Konzepte, saubere Recherche und unverblümt-wertvolle Zeit zum Denken! Mit Vollgas in die Zukunft, mit Klarheit und Ruhe zum nächsten Schritt!

Auch Trendbeobachtung dankt für das passende Umfeld.

Es ist toll, dass der Umbau der „Ziegenbein Manufaktur“ so pünktlich und hochwertig abläuft. Mathias Haas und sein Team schnallen sich schon mal an… ran an die Kartons, an Verpackungsmaterial und Klebeband!

Raus und an anderer Stelle wieder rein. Nur anders.

Es wird berichtet werden!

IMG_20151121_130425[1]Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. der Redner und Moderator ist Pragmatiker und lebt sein Thema wirklich selbst – jeden Tag. Haas und sein Team definieren Trendbeobachtung anders als Trendforscher ihre Trendforschung ausüben oder gar Zukunftsforscher ihr Zukunftsforschung ausleben.

Mehr zum Sprecher, Redner, Keynote Speaker – wie auch immer es genannt wird – liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

…denn es braucht sicher provokant-informative MegaTrend-Updates und Hinweise wie Wandel begegnet werden kann – es braucht aber auch internen Transfer. Letzteres bietet Mathias Haas mit seinem Moderatoren-Team weltweit. Und im Süden von Stuttgart.

 

 

 

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Ändere das Leben von 1 Milliarde Menschen!

MINDSET TOUR.

26. Juli 2015

Google, Genentech (Roche), RBS, BOSYSTEMS und unicef sind die Treiber der Singularity University. „Singularity“ lässt sich übersetzen mit „Einzigartigkeit“ – dieses große Wort (und der noch größere Anspruch) ist auch übersetzbar mit „Sonderbarkeit“. Letzters passt zu so vielen Gesprächen im Valley, die Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. führt. Noch nie hat der Zukunftsexperte so viele intelligente Menschen in diesem Mengen an einem Platze getroffen. Eine schwach formulierte Frage, eine undifferenzierte Antwort, und die Konversation wird zusammengestrichen zu Small Talk. Der nächste Termin kommt dann ganz, ganz schnell – für den Gesprächspartner. Raus und weg ist er oder sie.

SINGULARITY.UNIVERSITY (5)

Ein Umschlagplatz dieser Klugheit, dieser Geisteskraft, dieses Denkvermögens ist diese Universität. Hier wird die zurückhaltende Forderung gleich auf die Bühne der Vorlesung stellt: „10 hoch 9+“ oder anders formuliert „How will you improve the lives of a billion people?“. Dem Zukunftsexperten ist ja schon oft gesagt worden, es gehe hier um Taten. Also wird dann mal locker Laurent Tellier von BGI Cognitive Genomics eingeflogen. Der Däne kommt aus Shenzhen und steht für diesen Verbund von Institutionen, die sich um das Erbgut von Lebewesen „kümmern“. Letzteres könnte auch „kuratieren“ genannt werden, denn wenn ein Mensch mit 6 Fingern besser Klavier spielen kann – dann sollte laut dem DNA-Experten, Haas zitiert, „dem Menschen diese Besonderheit zur Auswahl stehen“. Warum also nicht bessere Musikanten ermöglichen? Oder, wie ein ausgesprochen fitter chinesischer Kollege mit sensationellem Englisch ergänzt: „in 10 years from now, I do hope people will have the attitude to accept the humans can take over control of themselfs“. Die Argumentation? Es passiert sowieso schon – für Menschen mit dem ganz großen Geldbeutel, zum Beispiel beim Kinderwunsch. Es sei schwierig, verfügbare Informationen zu reduzieren. so die Argumente der Firmenvertreter.

Nennenswert ist schlichtweg, dass BGI wohl den wenigsten Menschen in der Heimat jemals über den Weg gelaufen ist, geschweige denn, dass Experten zum Vortrag, zur Fragerunde und auch gleich zum Mittagessen bleiben. Bis dann, (natürlich) der Uber-Wagen kommt und die Zukunft wieder nach Westen abreist. „Human editing“ mit allen Vor- und Nachteilen, I guess. Fakt ist aber, dass dieses Wissen hier – 5 Meter entfernt – präsentiert und diskutiert wird; egal wie man dazu steht. Aber auch dies scheint nur eine Frage der Auswahl zu sein.

Einer der GSP15-Participants hat dann auch gefragt, ob der beschriebene Praktikant so intelligent sei, weil seine Eltern ihn vielleicht genauso bestellt hätten. Nun, die Antwort war – mit dem Jahrgang 1995 – sei ihm das nicht bekannt.

Nach den Berichten von Laurent ist das jedoch dann gar nicht mehr so einfach – der Glaube daran, dass niemand nachgeholfen hat.

Die Zukunft scheint schon wieder näher, als es die meisten Menschen wahr haben möchten. Übrigens fuhr gerade ein Beam um die Ecke (DER TRENDBEOBACHTER. hat berichtet). „Be there for friends and family“ for 1.995 USD, so deren Website. Hier an der Singularity University kam das Produkt wohl kostenlos auf den Hof und ja, es wurde wohl von der Mutter einer Studentin benutzt. Die Dame bewegte sich ganz vorsichtig durch den Raum. Ganz vorsichtig – virtuell. Ja, connected and ready – for the future!

SINGULARITY.UNIVERSITY (2)DER TRENDBEOBACHTER. braucht eine Pause, denn Trendbeobachtung kann ganz schön fordernd sein. Egal ob BGI Vertreter live und in Farbe vor einem Stehen (und Mathias Haas nur die Hälfte versteht) oder Beam um die Ecke kommt. Beides zeigt, dass die Zukunft bereits hier ist – im Silicon Valley. Die Folge ist, dass der Zukunftsexperte diese Beobachtungen aufbereiten, verdichten und präsentieren möchte! Damit alle Organisationen zukunftsfit werden! Zumindest alle, die Trendbeobachtung der Zukunftsforschung und Trendforschung vorziehen.

www.trendbeobachter.de

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Go for gold! Mit Power. Mit FlameStower.

MINDSET TOUR.

14. Juli 2015

Heute ist Markteinführung!

Stower4Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter geht es heute los, für 65 USD. Gestern hat Mathias Haas den Co-Founder Andrew getroffen, Andrew Byrnes. Das ist die Geschichte, die sooo typische Mindset-Story aus dem Silicon Valley:

Andrew und Adam waren zusammen auf der Schule (okay, es war Stanford). Dort waren Sie auch im Accelerator StartX und natürlich – natürlich wollten Sie die Welt retten! Für Menschen in der 3. Welt sollte es möglich sein, das Handy zu laden (denn smartphones können viele haben– aber eben nicht immer regelmäßig Strom). Wie sollte das funktionieren?

Am Lagerfeuer! Ja, am Lagerfeuer.

Der erste Prototyp

Der erste Prototyp

Also war der erste Prototyp nicht weit. Und dann ging es weiter… immer weiter. Wir sind in den USA, groß denken und weiter. Unter Umständen kurz winken, aber weiter! Nach vielleicht 50 weiteren Prototypen war das Produkt reif für die Produktion und den Vertrieb. Vor allem für Camper in Kanada und den USA, die nun ein Feuer, etwas Wasser, ein wenig Geschick und den FlameStower brauchen, um ihr Mobiltelefon wieder aufzutanken.

Das erste Produkt am Markt. Es produziert tatsächlich genügend Strom, um das Handy zu laden - am Lagerfeuer

Das erste Produkt am Markt. Es produziert tatsächlich genügend Strom, um das Handy zu laden – am Lagerfeuer

Aber die Geschichte geht weiter, denn die Produkte wurden nicht nur in freier Wildbahn, sondern auch im Haus benutzt.

Ja, auch indoors!

Denn, um nur zwei Quellen zu nennen, laut Climate Central sind die „Weather-Related Blackouts Double Since 2003“ und laut Wikipedia gab es massive Stromausfälle eben nicht nur in Bangladesch und Pakistan, Indien und der Türkei – sondern eben auch hier. Was also tun, wenn diese Ausfälle für vollkommene Abgeschiedenheit sorgen? Die zweite Generation des FlameStower wurde geboren.

Der „FlameStower USB Campfire Charger“. Indoors & on demand.

Stower1Hiermit wird dann auch die internationale Brand aufgebaut und die Welt erobert. „We are talking about the ‚personal energy company‘ “, so Andrew. So ungewöhnlich und schrill es sich für Europäer anhören mag: Der Enthusiasmus, die Art der Präsentation und der vorbereiteten Mission… die “personal energy company”… das hört sich irgendwie ganz anders an als ein USB-Gadget für Indoor Camper in Finnland. Genau dort hat der Zukunftsexperte nämlich schon Menschen Würstchen grillen sehen… am offenen Kamin im Hause.

Es gibt Projekte wie „one laptop per child“, die es geschafft haben. Als Marke, als Mission, vielleicht sogar zum Reichtum. Auf jeden Fall wundert es den TRENDBEOBACHTER. immer weniger, dass FlameStower hier erfunden wurde. Wenn ein solches Produkt „fliegt“, dann hier – im Silicon Valley.

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Mehr zur VALLEY MINDSET TOUR, zum Zukunftsexperten Mathias Haas und Menschen wie Andrew Byrnes in diesem Blog. Mehr zur Abgrenzung gegenüber Trendforschern und Zukunftsforschern – in diesem Blog. Abonnieren, abonnieren, abonnieren. Es könnte das Leben verändern! Think really big!

www.trendbeobachter.de

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Schutz vom Jetpiloten? Schutz vom SOC*!

MegaTrend.

18. Mai 2015

DER TRENDBEOBACHTER. hatte mal einen Bekannten, der war Jet-Pilot – bei der Bundeswehr. Damals war der „Running Gag“: Wenn Bernd oben ist, sind wir sicher.

Heute ist der Redner und Berater Mathias Haas froh, Herrn Claudio Wolff zu kennen, denn der ist „Regional Cyber Security Center Manager“ bei HP. Er wäre wohl die Anlaufstelle Nummer 1, wenn die Welt der PLAY SERIOUS AKADEMIE. oder die des TRENDBEOBACHTERs untergehen sollte. Untergehen heißt heute – ganz operativ – nicht mehr erreichbar zu sein (zum Beispiel durch eingepflanzte pornografische Inhalte auf der Website), von Hacktivisten erpresst zu werden (ja, der Konzern soll leiden!) und/oder millionenfache Datensätze in der Hand des Wettbewerbs wieder zu finden.

Live Attacks - Trends, yep... leider

Nur ein Blick auf die Visualisierung der weltweiten Hacker-Angriffe von NORSE macht deutlich und farbig, wie groß die unterschiedlichen Geschäftsmodelle sind. Hier werden die Ziele je nach Herkunft mit verschiedenen „Attack Types“ und konkreten „Live Attacks“ aufbereitet – mit einer zentralen Nachricht: Zieht Euch warm an!

Es ist eine Industrie.

Die Hackerbranche hat einen extrem attraktiven Vorteil – sie agieren. Die Industrie reagiert.

So ist es realistisch, dass direkt vor einem Unternehmen von gutaussehenden Promoterinnen eZigaretten kostenlos verteilt werden. Das Problem für die „Gewinner“ ist nur, der Akku ist leer. Aber kaum ist die Mittagspause beendet, werden die tabakorientierten Miniaturrechner per USB des Firmen-PC’s aufgeladen. Dabei wandert eben nicht nur Strom…

Sind dann also die Batterien geladen und die Geräte infiziert, passiert lange nichts – lange. Oft dauert es mehrere Monate und bis zu mehreren Jahren, um Spuren im komplexen Userverhalten zu versenken. Dabei wird „User Behaviour“ gesammelt und analysiert und der Mission steht nichts mehr im Wege. Alles wird klar, von Suchbegriffen, Zahlungsdaten, ganz konkreten Mails bis hin zu Beziehungen und Patenten. Ausgespäht wird alles, was bestellt wurde, denn ja: es gibt einen Markt und es gibt modulare Baukästen mit denen Spezialisten liefern, was für das Ziel als wichtig definiert wurde.

Warum also noch innovativ sein, wenn es Abkürzungen gibt?

Warum noch richtig arbeiten gehen, wenn ein Aufzugshersteller die Wartung über „mobile devices“ steuert, diese aber in keinster Weise sichert??? Wenige Mausklicks, und alle Aufzüge stehen. Der Hersteller wüsste nicht mal, dass sie stehen und er wüsste wohl auch nicht warum! Security Operations sind also schon eine gesellschaftliche Dimension – zumindest für öffentliche Aufzüge… so die Reaktion vom Pragmatiker Haas.

Aber (noch) ernster und (noch) konkreter: Es braucht Sicherheitsstrategien vom Einlass ins Gebäude bis zur Frage, wo genau denn die elementar-wichtigen Informationen überhaupt liegen und welche es denn sind! Es braucht bei der stärksten Sicherheitsstrategie eine schlagkräftige Truppe – denn im Falle des Falles sprechen wir von Stunden. Oder gar Minuten. Denn wenn im Rahmen der Cyberattacken erst mal die Millionenforderung kommuniziert sind und gleichzeitig alle Kunden „aufgeweckt“ werden… (vgl. der Angriff auf den französischen TV-Sender TV5 Monde mit kompletter Übernahme aller Social Media-Kanäle), dann ist besser der Spezialist erreichbar! Und wenn es keine deutschen Cybersicherheitseinrichtungen gibt, dann kommt die Hilfe eben von HP, dem Konzern mit amerikanischen Wurzeln.

Ganz ehrlich… Mathias Haas vermutet, dass die meisten Weltmarkführer auf Anhieb nicht einmal eine passende Telefonnummer hätten. Im Gegenteil, der eine Switch in der Produktionshalle wurde nach Geschwindigkeit und Verträglichkeit von Hitze und Spritzwasser ausgewählt… da war noch keine Rede von einem SOC (Security Operations Center)… Blöd wäre es jetzt nur, wenn nicht nur ein Unternehmen, sondern vielleicht die zehnfache Menge (bewusst und von langer Hand geplant) angegriffen würden. Egal woher – denn die geographische Lage ist längst völlig egal. Je infrastrukturell kritischer die Branche, desto mehr Impact.

Es geht um Zeitgewinn zwischen Täter und Opfer, zwischen Opfer und der Öffentlichkeit.

Businesskritische Prozesse müssen geschützt und nicht nur erfunden und pausenlos optimiert werden!

Trend oder Megatrend ist ganz egal – es geht um realistische Bedrohung mit gnadenlosen Folgen. Und klar, es geht um Angst und um Macht. Herr Wolf jedenfalls kann klar machen, dass sein Team Kunden und Daten schützen möchte… sie sind die Guten und sie sollen es bitte auch bleiben.

Auch wenn Redner und Berater Mathias Haas noch sparen muss (Mindestinvestitionssumme über die ersten drei Jahre 500.000 EUR) – er ist froh, dass sich Herr Wolff zwei Stunden Zeit genommen hat. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ginge im Zweifel dann wohl doch unter. Oder Bernd, der Jetpilot, müsste nochmal aufsteigen.

Es wird Zeit, dass sich den 40 Besuchern – seit seinem Amtsantritt vor einem halben Jahr – noch tausende Chief Information und Chief Executive Officer anschließen. Vielleicht kommen dann auch immer öfter die besagten Chief Security Officer, denn dies wäre ein klares Zeichen, dass Sicherheitsstrategien tatsächlich existieren…

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. möchte keine Angst machen. Der zukunftsfitte Pragmatiker möchte Klartext reden und sich in Bild machen – ein Bild vom Hier & Jetzt. Denn Trends und Megatrends kommen nicht über Nacht.

Haas und sein Team kommen innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE als transferorientierte Berater – zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY!

Mehr zu beiden Rollen und den entsprechenden Marken liegen genau hier:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

*SOC = Security Operations Center

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Ach du dickes Ei!

MegaTrend.

24. März 2015

Babys werden immer schwerer.

Noch vor 10 Jahren hatten Säuglinge bei ihrer Geburt ein Durchschnittsgewicht von 3300 Gramm. Jetzt sind es bereits 3500 Gramm[1]. Dabei wird doch während der Schwangerschaft alles dafür getan, das Kindeswohl schon frühzeitig zu verstärken. Mineralien, Nährstoffe und Vitamine – alles in Döschen und Pastillen aufs Maß berechnet und abgepackt. 3D-Ultraschall, der das Ungeborene in Farbe und detailliert zeigt und längst nicht mehr nur der Pränataldiagnostik, sondern vielmehr dem persönlichen Fotoalbum dient. Oder das kleine Ultraschallgerät für zu Hause, das der werdenden Mama erlaubt, die Herztöne ihres noch ungeborenen Babys wann immer sie möchte zu hören – oder besser gesagt, wann immer sie die richtige Position auf der Bauchdecke findet, ohne dabei in Panik zu verfallen.

DER TRENDBEOBACHTER und AngelSounds.

AngelSounds zur ultimativen Kontrolle?

Doch trotz dieser umfangreichen Vor- und Fürsorge werden die Babys immer schwerer. Zwar bilden Riesen-Babys – Neugeborene ab einem Geburtsgewicht von 4500 Gramm – noch immer die Ausnahme, aber tendenziell nimmt das Gewicht der Babys zu. Manfred Voigt vom Institut für Perinatale Auxologie am Klinikum Südstadt in Rostock belegt das mit einer Studie: „Der Anteil der Neugeborenen, die mehr als 4000 Gramm wiegen, nimmt seit Jahren zu, er beträgt im Moment etwa zwölf Prozent.“ Statistiken der Techniker Krankenkasse zeigen, dass die Quote übergewichtiger Neugeborener über 4500 Gramm zwischen 2004 und 2007 von 72 auf 117 pro 10.000 Neugeborene gestiegen ist.[2]

Meistens liegt in diesen Fällen eine Auffälligkeit bei der Mutter vor. Übergewichtige Frauen leiden häufig unter Schwangerschaftsdiabetes. Ihr Blut enthält dann zu viel Zucker und „das Kind nimmt von der Mutter alles, was es kriegen kann, ohne die Rückkopplung ‚ Jetzt ist es genug‘ zu senden“, erklärt Klaus Vetter, Chefarzt für Geburtsmedizin in Berlin.[3] Auf Grund der schwerwiegenden Folgen für das Kind ist der Test auf Schwangerschaftsdiabetes seit 2012 eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Diskrepanz wächst.
Übergewicht ist der Gegenpol zu Unterernährung. Und während Säuglinge auf der einen Seite immer schwerer werden, wächst auf der anderen Seite die Diskrepanz zu denjenigen Babys, die an Unterernährung leiden. Doch eine Mangelernährung bei Kindern ist nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer. Hidden Hunger ist der wissenschaftliche Begriff für einen Zustand, der durch die chronische Unterversorgung mit Mikronährstoffen wie Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen ausgelöst wird. Nach Angaben der WHO leiden 186 Millionen Kinder unter 5 Jahren, rund 30 %, weltweit an Stunting (nicht altersentsprechende Körpergröße), 115 Millionen an Wasting (niedriges Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße) und 20 Millionen an schwerster und lebensbedrohender Mangelernährung. Am weitesten verbreitet ist die Unterversorgung mit Eisen, Jod, Zink und Vitamin A.[4]

NRG-5 compact food emergency rations, DER TRENDBEOBACHTER mit einem ganz anderen Exponat. Dieses hilft schlicht beim Überleben.

NRG-5 compact food emergency rations, DER TRENDBEOBACHTER mit einem ganz anderen Exponat. Dieses hilft schlicht beim Überleben.

Eine kranke Gesellschaft.

Wir leben im Zeitalter des Überflusses. Das Nahrungsangebot ist vielfältig, die medizinische Versorgung ausgezeichnet. Doch unsere Gesellschaft reagiert „gereizt“ auf diesen Überfluss. Krankheiten wie Laktose-Intoleranz, die eher als Modeerscheinung und weniger als medizinische Diagnose die Patienten heimsuchen, vermehren sich schlagartig. Selbst die Asiaten, die doch eigentlich bekannt sind für ihre gesunde und ausgewogene – sogar das Krebsrisiko senkende Ernährung – ändern ihre Gewohnheiten. Durch wachsenden Wohlstand wird ihre Ernährung abwechslungsreicher, die Asiaten wachsen in ihrer Körpergröße. Und mit ihnen ihre Babys. Sie nähern sich dem Westen an, z.B. beginnen sie auch Milch zu trinken. Ist das gut? Medizinisch gesehen für die Asiaten, bei denen tatsächlich 90% unter Laktose-Intoleranz leiden, ist der Milchkonsum doch eher bedenklich. Auch wirtschaftlich gesehen wirkt die steigende Anzahl an Milchprodukten in asiatischen Supermärkten fast bedrohlich. „Seit 2009 ist China der weltweit größte Käufer von Milchkühen. Die hohe Nachfrage treibt nicht nur den Preis für Kälber, sondern auch für die Futterpflanze Alfalfa und für Bullensperma in die Höhe.“[5] Vergangenes Jahr hat China über 250 Millionen Dollar für 100.000 ausländische Kühe – das entspricht etwa 25 Schiffsladungen – ausgegeben. Einige Bauern aus Ländern, die ihre wertvollen Kälber exportieren, sorgen sich, dass China in den nächsten Jahren auf dem globalen Milchmarkt vom Kunden zum Rivalen werden könnte.

Aber zurück zum Anfang. Wir wollten über Babys sprechen. Und darüber, dass unsere Kinder immer schwerer werden. Ein Problem des reichen Westens, wie wir vermutet haben. Wobei den Weltrekord als schwerstes Baby ein indonesisches Neugeborenes mit 8,7 Kilogramm hält. Und in China kam 2012 der kleine 7,04 Kilo schwere Chun Chun auf die Welt. In Deutschland hat es Jihad im November 2011 in Berlin auf gut sechs Kilo geschafft. Immerhin.

 

 

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER ist kein klassischer Zukunftsforscher, auch kein üblicher Trendforscher. Auch wenn viele die Trendbeobachtung, Trendforschung und Zukunftsforschung zusammenmixen. Mathias Haas, der Redner und Berater, fokussieren auf das „Hier und Jetzt“. Denn Menschen verändern ihr Verhalten und diese Trends und Megatrends gilt es zu sehen. Der Veränderungsdruck muss gemeistert werden. Genau hierfür geht Haas auf die Bühne, genau hierbei hilft die PLAY SERIOUS AKADEMIE (z.B. mit LEGO SERIOUS PLAY).

 

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Mehr zu den Quellen im Zukunftsblog genau hier:

[1] http://www.eltern.de/schwangerschaft/geburt/dicke-babys.html

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/dicke-babys-uebergewicht-schon-im-mutterleib-a-596731.html

[3] http://www.liliput-lounge.de/themen/rekordbaby-geboren/

 

[4] http://www.assmann-stiftung.de/verborgener-hunger-hidden-hunger-ein-problem-nicht-nur-entwicklungslaendern-73/

[5] http://www.welt.de/wall-street-journal/article106239907/Milchdurstige-Chinesen-kaufen-weltweit-Kuehe-auf.html

 

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1.507 Menschen erfinden sich neu.

MegaTrend.

5. März 2015

Der Lech Zürs Tourismus treibt die Tourismusdestination aufs nächste Level.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, fragt und lauscht Herrn Hermann Fercher. Der Direktor ist nicht nur „schwer sympathisch“, sondern auch die Avantgarde des weltbekannten Urlaubsortes – oder wie Herr Fercher lieber sagt, „…des Private Luxury Refugiums“. Und solch ein Rückzugsort muss erst einmal gepflegt sein. Die Marke ist stark und dennoch fordert die Gesellschaft (das neue Verhalten = die Trends und MegaTrends) entsprechendes Nachjustieren.

DER TRENDBEOBACHTER im Gespräch über Wandel, Innovation und Veränderungsdruck.

 

Auch in Lech gibt es Smartphones.

Dazu gehören aktuell die verlegten Glasfaser-Kabel für die Zukunft mit kostenlosem WLAN im ganzen Dorf. Oder der neue Golfplatz, die „Gesundheit & Ernährung“ mit der passenden Veranstaltung „MEDICINICUM LECH“ genauso wie die neue Auffanggesellschaft, für Nachfolgeregelungen für Hotelübergaben von Alt zu Jung. Für die Zukunftsfitness von Lech Zürs wird aber auch am Gäste-Mix gearbeitet. Yep, hier ist klipp und klar, dass der (deutsche) demografische Wandel nicht gerade die Kundschaft von morgen in die Berge treibt. Doch die 300 Vermietungseinheiten sollen florieren – das ist die Aufgabe der Organisation! Also wird an genau dieser Kundenstruktur gearbeitet. Konkret? Ski-Fans aus Megacities wie Sao Paulo, Shanghai und Peking sollen den Weg auf 1.444 Meter finden – dafür wird geackert, dafür wird gearbeitet.

Ja, in Lech gibt es auch „Arbeiter“.

Diese Personen genießen dann zum Beispiel die Vorteile der „Team Card“. Denn nicht jeder Mensch auf den Gehwegen von Lech oder Zürs ist tiefenentspannt und auf dem Weg ins nächste Gourmet-Restaurant… so ein Geflecht muss versorgt werden – mit Personentransporten, Waren und Luxus. Da ist es sehr erleichternd und schlichtweg logisch, dass es beispielsweise HAGEN’S Dorf METZGEREI und Imbiss gibt… diese Einrichtung zieht dann den Fahrer, Flaschner und Skilehrer genauso wie den pensionierten Vorstand an – einfach so, Seit an Seit.

Tourismus ist das Spiegelbild von neuem Verhalten.

Diese analoge "Buchungsmaschine" wird noch 2015 abgebaut.

Diese analoge „Buchungsmaschine“ wird noch 2015 abgebaut.

Auf die Frage nach dem größten „Druckpunkt“ für die Destination antwortet Herr Fercher jedoch eindeutig und äußerst klar: „Unser Servicedesign wird elektronisch verfügbar!“

Jetzt kann also der Gast seine Urlaubsverlängerung – vor Ort – direkt vom Handy aus umsetzen. Die Buchungsmaschine des Hotels oder gar booking.com und andere Online-Maschinen sind auch vom Doppelzimmer ansteuerbar. Verrückt – es gibt doch die Rezeption, es gibt die Vermieter, die alle Wünsche möglich machen? Die gibt es natürlich (immer noch), doch es gab eben auch die erste „Fristverlängerung“ eines bereits eingebuchten via Mobilfunk.

Vielleicht war ihm der Weg zu weit? Vielleicht war er zu schüchtern? Oder schlicht nicht mehr gewohnt, seinen Wunsch zu artikulieren?

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas ist gespannt, was genau passiert, wenn Menschen aus der Megacity ins Refugium reisen und ihre Gewohnheiten und Verhaltensweisen unweigerlich gleich mitbringen. Die Menschen, die das vegane Restaurant und den „laktosefreien Supermarkt“ ansteuern wollen – weil sie es immer so machen. Die Gäste, die Luxus im Stile der 25th hours hotels genießen, mit der Drohne das Wetter checken und die eigenen Kinder per GPS-Tracker (ver-)folgen.

Jedenfalls gibt es in Lech auch die „First Mover“. Es gibt die Betreiber und Dienstleister, die Vorreiter, die Trends selbst spüren und die These von Mathias Haas unterstützen – nämlich, dass jeder ein Trendbeobachter sein kann.

Mathias Haas, der Zukunftsexperte, findet in Lech deutlich mehr Zukunftsfitness als in anderen Tourismusdestinationen! Es macht Spaß, dieses Tal zu entdecken und es ist nennenswert, dass dieser Ort – seit langem die letzte Zone ohne Angebote von Airbnb – darstellt.

Ja, es darf auch auf den Gegentrend gesetzt werden und yep, sicher passt nicht jedes neue Geschäftsmodell in diese Region. So aber neue Marken – wie vielleicht „Royals of the Mountains“, die schon bald die Skilehrer aus Lech mit Leidenschaft ausstatten. Hmm… es kommt eben auch auf die Story an. Auf die Verpackung und Dosierung. Und genau hier ist Lech Zürs sehr, sehr stimmig und mit dem ehemaligen Swarovski-Kristall-Manager Fercher gut bedient.

DER TRENDBEOBACHTER hat sich wohl gefühlt und freut sich auf das Update. Vielleicht mit Schneeschuhen wie diesen März? Mathias Haas liebt Ski fahren – aber vielleicht braucht es das in Lech gar nicht…

Mathias Haas & Schneeschuhe

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist kein typischer Trendforscher – auch kein üblicher Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

Haas ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY).

Mehr zu beiden Organisationen:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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1548

Brands to watch: Marken aus den BRIC-Staaten auf dem Sprungbrett in den Weltmarkt

MegaTrend.

19. März 2014

DIE TRENDBEOBACHTER-Analyse

China 4.0.: Red Obsession = Brand Obsession

Dass China in Bordeaux den Markt des Rotweins aufmischt, Marken in Deutschland sammelt oder weltweit den Wirtschaftsmotor antreibt, als Absatzmarkt das Überleben deutscher Automobilbauer sichert und „die S-Klasse“ erst einmal „dem Chinesen an sich gefallen soll“ und danach dem Schwaben – das alles sind fundierte Lehrstücke über den mächtigen Auftritt der China Inc.

Das war China 2.0.

Der Dokumentarfilm „Red Obsession“* zeigt drastisch wie staatlich-privatwirtschaftlicher Markenhunger das französische Weingebiet verändert. Rotchina baut selbst schon den Sektor preisgekrönter Rotweine aus. Für den heimischen Markt. Mit unglaublichem Erfolg. Mit Kult-Status.

Das „Bordeaux-Phänomen“ – die Vereinnahmung von Marken zur Einbettung ausländischen Know-hows in eigene Brand-Strategien in Europa oder in China selbst – ist durchaus übertragbar und projizierbar auf die momentane Entwicklung chinesischen Brand-Buildings.

Das war China 3.0.

What`s next? China 4.0.!

China wird weiter bekannte Marken sammeln, doch wir werden in naher Zukunft auch verstärkt neue Vokabeln lernen müssen. Von Europa unterschätzt, etablieren chinesische Unternehmen selbstbewusst ihre Warenzeichen: In Asien, Afrika, Südamerika oder in der Karibik. Dort haben Aufkleber chinesischer Automobilhersteller bereits eine prestigeträchtige Markenheimat gefunden. Da prangt kein Stern, da leuchtet es nicht blau-weiß. Weltweit sind uns noch fremde Logos fest im Reich der gesellschaftlichen Mitte verankert.

Die Machtverschiebung produziert neue Möglichkeiten - dieses Foto ist aus London.

Die Machtverschiebung produziert neue Möglichkeiten – dieses Foto ist aus London.

Hunderte Millionen von Konsumenten aller Kontinente fremdeln nicht mit Namen wie YUTONG, coolpad, Lee Kum Kee. Ob Lifestyle, Kommunikation oder Handel: Li-Ning, WeChat und Alibaba machen aus jungen Käufersegmenten bereits „Brand Natives“ – sie werden mit diesen Namen groß. Noch nie gehört? Das ist schlecht.

Der Riese China wird seine Marken weiter kräftig aufbauen. Und zwar bei uns! Auf europäischen Märkten! Lange genug haben sie zugesehen, wer „das wahre Geld macht“. Sehr lange haben sie beobachtet, dass Markenführung „das große Geld“ rechtfertigt, auch innerhalb der kommunistischen Welt.

Dieser Junge spielt schon mal - mit der Zukunft?!

Dieser Junge spielt schon mal – mit der Zukunft?!

Wer diesen Trend nicht beobachtet, verschläft die Zukunft! Und zwar bei uns!

Vor unserer Haustür treten in naher Zukunft neue Konkurrenten mit erfahrenen Vertriebsteams und lernfähigen Markenarchitekten auf. Sie sind unsere neuen Kunden!

Mit hohen Ansprüchen an unsere interkulturelle Kompetenz. Auf vielen Ebenen gilt heute schon: China wird Premium! Mit neuer Qualität, neuem Design, neuer Kommunikation. Und neuen Aufgaben für uns.

Für DIE TRENDBEOBACHTUNG zeigt sich bereits heute die große Bandbreite und Branchenvielfalt, in der China mit seinem Branding Märkte tief durchdringt. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Egal ob High-Speed Züge, Bio-Lebensmittel, Medizintechnik oder Fashion: Das chinesische Brand-Building wird mit Stolz und Schlagkraft auf uns treffen.

Zukunftsfähige „Brands to watch“:

Sportmode von ANTA, 361° und Li-Ning. So bietet das von Li Ning, dem ehemaligen chinesischen Kunstturner und dem Schlussläufer des Olympischen Fackellaufs in Peking, gegründete Unternehmen beispielsweise Badminton Ausstattung an. Es gibt bereits eine Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule in Köln. Unternehmen wie KAILAS und vor allem UVU Extreme Craftsmanship, beide aus Hongkong, zeigen besonders gut, dass diese Region auch für Premium-Strategien stehen kann. Die Laufjacken von UVU werden vierstellig verkauft, hoch ästhetisch kommuniziert und für extremste Bedingungen ausgerüstet.

Alibaba und WeChat zeigen, dass selbst für Größen wie amazon und WhatsApp ein Wettbewerbsumfeld entsteht. Neu ist für viele, dass Lionel Messi und Cristiano Ronaldo schon seit 2013 in Spanien als Testimonials online sind und die chinesischen „Onliner“ mit einer deutschsprachigen Seite direkt nach „good old Germany“ liefern.

QOROS, Geely, BYD (Build Your Dreams) und Changan sind nur eine kleine Auswahl von Autobauern, die bereits exportieren. Auffallend waren zuletzt die großartigen Testergebnisse von QOROS und der IAA-Auftritt von Changan. Bei dieser Weltleitmesse waren zur Überraschung vieler mehr als 120 Messestände mit Herstellern und Zulieferern aus China anwesend. Aber auch im LKW- oder Bussegment sind Dongfeng und YUTONG Marken, die längst die Welt bewegen.

Die Bank of China und die ICBC setzen auf eigene Marken, ebenso Mischkonzerne wie die KWEICHOW MOUTAI GROUP (beispielsweise Getränkemarkt, Banken-, Sicherheitsbereich, Tourismus und Gebäudewirtschaft).

Lee Kum Kee und TSINGTAO BEER zeigen, dass auch im wohl weltweit härtesten Markt für Lebensmittel Platz ist für authentische chinesische Saucen oder Wettbewerber für Becks und Sanwald. Die Shanghai Tobacco Group kümmert sich heute schon um britische Raucher.

Huarong, New Century und Greenland dienen Hotelgästen beispielsweise in Offenbach; Midea sowie Haier präsentieren ihre „weiße Ware“ bereits auf der IFA.

coolpad, HUAWEI, HTC und natürlich lenovo liegen heute schon bei einem Weltmarktanteil von über 10 Prozent – obwohl die Internationalisierung erst im Aufbau ist.

Beim Essen sind wir entspannter...

Beim Essen sind wir entspannter…

Brand-Building ist ein langwieriger Prozess, das wissen auch Chinesen. Doch der Aufbau ihrer Marken schreitet rapide voran. Dass Deutschland dabei keine Hauptrolle spielt, zeigt, dass wir nicht auf Top 1 der Agenda stehen und der Sprung auf den Weltmarkt an anderen Orten und auf anderen Kanälen stattfindet. Doch die Welle rollt unaufhaltsam auf uns zu.

Deshalb: Wer früh Trendbeobachtung betreibt, kann später nicht sagen, er hätte von all dem nichts gewusst. China 4.0 ist schon lange da!

Nach Brand Buying kommt nun Brand Building!

Watch the brands – am besten vor ihrem Sprung!

An die Farbe dürfen wir uns gewöhnen - eine Bereichung!

An die Farbe dürfen wir uns gewöhnen – eine Bereichung!

 

*Info-Box „RED OBSESSION“:

DER TRENDBEOBACHTER ist seit März 2013 in Kontakt mit der Produktionsfirma „Lion Rock Films“ – seit Dezember ist das Werk für 10 USD (+Versand) auf amazon.com erhältlich. 2013 wählte The Guardian RED OBSESSION in die Top 10 australischer Filme – gleichzeitig lief der Film erfolgreich auf der Berlinale und erhielt im Januar die Auszeichnung beim “Award for Best Direction in a Documentary at the Australian Academy”.

 

*Info-Box „Top-Bordeaux Made in China“

2011 herrschte beim Leitevent der internationalen Weinbranche DWWA (Decanter World Wine Awards) in London Aufregung: Ein Bordeaux-Wein aus Chinas Provinz Ningxia erhielt die Top-Auszeichnung. Sein Können hatte sich der Winzer Demei Li vom Weingut He Lan Qing Xue übrigens direkt in Bordeaux angeeignet.

 

*Info-Box „Mathias Haas”:

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER! Seine Arbeit „im Hier und Jetzt“ mit Blick nach vorne hat diese Bezeichnung geprägt. Haas prüft Megatrends, die heute schon les- und beweisbar sind. Dafür hat er zum Beispiel die „ASIAN MINDSET TOUR“ realisiert: fünf asiatische Megacities in fünf Wochen. Berichte und Videoaufzeichungen dazu finden Sie unter www.absatzwirtschaft.de

P.S. Dies ist die volle Version des Berichtes an die absatzwirtschaft – veröffentlicht im März 2014.

Mehr zu Mathias Haas uns seinem Team: www.trendbeobachter.de

Mehr zu Mathias Haas uns seinen Moderationsmethoden: www.play-serious.org

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1570

Denken für die Zukunft.

MegaTrend.

14. März 2014

DER TRENDBEOBACHTER ist der Meinung „Informationen gibt es genug“, es ist eher eine Kunst diese zu verdichten und zu übersetzen! Und natürlich zu finden. Mathias Haas hat großartige Gedanken „beobachtet“ und im Team übersetzt. Für Sie und Euch!

NYTimes

 

 


„International New York Times“ vom 11. Dezember 2013″, David Brooks, Originalüberschrift „Thinking for the future“.

Wir leben in einer Ära der mechanisierten Intelligenz, in einem Zeitalter, in dem sich an Ihrem Arbeitsplatz vermutlich Diagnosesysteme, verschiedene Algorithmen und computerisierte Datenanalysesysteme befinden. Wenn Sie auf diesem Gebiet erfolgreich sein wollen, müssen Sie vermutlich gut mit intelligenten Maschinen umzugehen wissen.

Wie es Tyler Cowen schon in seinem jüngsten Buch „Average is over“ ziemlich unbarmherzig ausgedrückt hat: „Wenn Ihre Fähigkeiten die eines Computers ergänzen, dann sind Ihre Chancen in Bezug auf Einkommen und Vorankommen auf dem Arbeitsmarkt vermutlich rosig. Wenn dem nicht so ist, dann sollten Sie an dieser Diskrepanz arbeiten.“

Also ist die Herausforderung des Tages: „Welche geistigen Fähigkeiten passen am besten zur mechanisierten Intelligenz?“

Aus dem Stehgreif kann ich mir einige Vertreter dieses geistigen Typen vorstellen, die in den kommenden Jahren vermutlich heraus kristallisieren werden.

„Freestylers“

Wie Cowen anmerkt, gibt es eine Schach-Variante, bei der die Spieler nicht gegen den Computer spielen, sondern mit ihm. Sie lassen das Programm die meisten Züge machen, aber gelegentlich setzen sie sich darüber hinweg. Sie verstehen die Stärken und Schwächen des Programms und ebenso die Stärken und Schwächen ihrer eigenen Intuition, und idealerweise nutzen sie aus beidem das Beste.

Diese Stärke benötigt Demut (meistens) und Selbstbewusstsein (selten). Es ist die Art Eigenschaft, mit der Sie Ihr GPS überstimmen, während Sie gerade in einer Ihnen bekannten Gegend umherfahren, und die Sie sich beugen lässt, wenn Sie in einer fremden Umgebung unterwegs sind.

Diese Eigenschaft zeigt auch der Arzt, wenn er nach einer Untersuchung deren Ergebnis übernimmt oder eben nicht. Es ist die Fähigkeit zu wissen, wann ein an sich einzigartiger Fall einem vorhersagbaren Muster folgt und Hinweise darauf zu finden, wann er davon abweicht.

 „Synthesizers“

Die computerisierte Welt liefert uns einen Überschuss an Informationen. Der „Synthesizer“ kann riesige Mengen Daten (z.B. online) durchpflügen und eine gemeinsame Geschichte oder ein Muster herausarbeiten.

„Humanizers“

Menschen haben sich entwickelt, um Beziehungen zu Menschen zu haben. Humanizer nehmen sich des Zusammenspiels zwischen Mensch und Maschine an und sorgen dafür, dass es sich natürlicher anfühlt. Steve Jobs hat das getan, indem er jedes Apple-Produkt zu einem nicht-technologischen Gegenstand machte. Eines Tages kommt auch ein Genie daher, nimmt sich die Telefon-Hotline-Abfragebäume vor und macht sie menschlicher. Eines Tages wird ein cleverer Einzelhandelskopf herausfinden, an welcher Stelle die Kunden lieber am automatisierten Kassenterminal bezahlen (wie z.B. in der Drogerie) und wo sie die eher längere menschliche Interaktion bevorzugen (im Gemüseladen).

„Conceptional Engineers“

Bei Google bekommen Bewerber um einen Arbeitsplatz Herausforderungen wie diese serviert: „Wie häufig pro Tag überlappen sich die Zeiger auf einer Uhr?“ Oder: „Finden Sie das höchste Stockwerk eines 100-stöckigen Hochhauses heraus, aus dem man ein Ei noch zu Boden werfen kann, ohne dass es bricht. Wie viele Versuche brauchen Sie, um das rauszufinden? Sie haben 2 Eier.“

Man sucht damit nach der Fähigkeit, kreative Methoden für die Lösung von unerwarteten Problemen zu finden.

„Motivators“

Millionen von Menschen beginnen irgendwelche Online-Kurse. Nur wenige beenden sie auch erfolgreich.

Ich schätze, das hängt damit zusammen, dass die Studenten weniger dazu motiviert sind, einen Computer zu beeindrucken, wie sie es wären, wenn sie einen Professor aus Fleisch und Blut beeindrucken könnten. Manager also, die in einer maschinen-dominierten Umgebung ihre Mitarbeiter dazu motivieren können, höhere Leistungen zu erbringen, werden wertvoll.

„Moralizers“

Mechanische Intelligenz soll effizient sein. Gelegentlich werden dabei moralische Merkmale wie etwa Loyalität vernachlässigen. Einzelne Arbeitnehmer werden bald zunehmend durch Leistungsmetriken bewertet. Ein moralorientierter Manager wird jedoch darauf bestehen, dass man einen Mitarbeiter nicht nur auf ein paar statistische Zahlen reduzieren kann. Eine Firma ohne einen moralisch selbstbewussten Führer wird die menschlichen Wechselbeziehungen auf nichts weiter als den monetären Zusammenhang reduzieren und damit Arbeitsmoral und Sozialkapital zerstören.

„Greeters“

Eine Wirtschaft, die auf mechanischer Intelligenz basiert, ist sehr wahrscheinlich auch eine ziemlich ungleiche Wirtschaft, auch wenn die Regierung versucht, diese Ungleichheit zu bekämpfen. Cowen schätzt, dass vielleicht 15 Prozent der Arbeitskräfte weiterkommen werden, mit jeder Menge frei verfügbarem Einkommen. Es wird einen ungeheuren Kampf um deren Aufmerksamkeit geben. Sie werden Restaurants, Hotels, Anwaltskanzleien, Stiftungen und Finanzinstitute bevorzugen, wo sie von jemandem begrüßt werden, der ihren Namen kennt. Menschen mit diesem Leistungsvermögen eines High-End-Service (und der zugehörigen Arschkriecherei) werden Arbeit finden.

„Economizers“

Die verbleibenden 85% werden sich vermutlich aus Leuten zusammensetzen, die keine so gut auf dem Arbeitsmarkt verkäuflichen Fähigkeiten besitzen. Einige dieser Leute werden sich finanziell schwertun, nicht jedoch sozial oder intellektuell.

So machen sie vielleicht nicht viel Geld mit ihrem Gemüsewagen, aber sie führen ein erfülltes Leben und machen sich die „kostenlose Zugabe“ Internet zunutze. Diejenigen könnten eine Art Berater werden zum Thema „Wie erhalte ich mir ein reiches Leben mit schmalem Einkommen“.

„Weavers“

Viele Menschen mit schwierigen finanziellen Verhältnissen werden nicht ausreichend Motivation aufbringen können, sich ein reiches „inneres“ Leben aufzubauen. Heute schon fallen sie in Rekordzahlen aus dem Arbeitsleben heraus und driften ab in unorganisierte und desillusionierte Lebenswelten.

Öffentliche und private Einrichtungen werden mehr Leute einstellen müssen, um diesem sozialen Zerfall entgegen zu wirken. Es wird Stellen geben für Menschen, die die gefährlichen Ungleichheitstendenzen dieser neuen Welt bekämpfen.

 

 

DER TRENDBEOBACHTER hat diesen Bericht verschlungen und hiermit geteilt – in der Hoffnung, dass Trendforschung, Zukunftsforschung und Trendbeobachtung ganz normal werden. Mathias Haas hat sich diesen Aufwand gemacht, da selbst so etwas wie „Berufsplanung“ kein Zufall sein muss aber oft ist.

Hier sind also neue und sehr realistische Profile beschrieben – damit die Zukunft nicht über Nacht kommt!

Hier geht es lang. Mit guten Quellen ist die Zukunft etwas berechenbarer.

Hier geht es lang.
Mit guten Quellen ist die Zukunft etwas berechenbarer.

Mehr zum Zukunftsexperten und Workshop-Moderator Haas, zu seinen Vorträgen und Zukunfts-Abos… mehr zu LEGO SERIOUS PLAY und anderen veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden… mehr, mehr und mehr – einfach aufbereitet: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

 

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Keine Erdbeeren im Winter: Tagungsräume im Wandel

MegaTrend.

12. Februar 2014

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas war vor Ort. Am Staunen und am Genießen. Und hat den Beweis dafür gefunden, dass auch Tagungsanbieter sich zukunftsfit machen können und müssen.

Schlechte Luft, starre, unflexible Abläufe und eine Technik, die einem im wichtigsten Moment im Stich lässt – oftmals die traurige Realität bei eigentlich wichtigen Tagungen und Veranstaltungen kleiner und großer Firmen. Da ist es an der Zeit für frischen Wind. Ein Wandel muss her. Ansätze, die fit machen für die Zukunft.

MICE-Anbieter müssen umdenken in einer Welt, die bislang oft nur über die Quadratmeteranzahl eines Tagungsraumes verkauft wurde. Denn die Erwartungshaltung der Unternehmen wird steigen. Wer in der Zukunft Tagungsräume nur als nüchterne Dienstleistung sieht, wird verlieren.

Die Zukunft der Tagungsräume ist mobil und smart.

Megatrends in Stuttgart präsentiert.

Der Tagungsraum der Zukunft muss ein hohes Maß an Flexibilität aufweisen. Der Auswahlprozess der Location muss zeit- und kosteneffizient sein. Zeitliche Limitationen im Rahmen von Veranstaltungen werden aufgehoben. Ein Paradebeispiel dafür ist das Park Inn Hotel in Stuttgart: Die Tagungsräume können rund um die Uhr (24 h), aber auch stundenweise gemietet werden.

Fazit: Das Produkt „Tagungsräume“ wird emotional aufgewertet.

Und auch die Technik bewegt sich auf höchstem Niveau: Durch die dynamische Präsentation mit zwei Bühnen wird im Park Inn gezeigt, wie einfach eine Präsentation aufgelockert werden kann. Selten gesehen und erfrischend anders. Mit den perfekten Voraussetzungen, um produktiv zu arbeiten. So wird die Flip-Chart-Darstellung so eben mal über den Beamer an die Wand projiziert.

Stop. Pause.

2014-01-30 19.05.54Dynamische, anregende Diskussionen abbrechen, den Ideenfluss stoppen, nur damit das Geschnetzelte beim Mittagstisch um 12 Uhr nicht kalt wird? Ein künstlicher Break, der die Teilnehmer aus dem Ideenfluss rausreißt und den Stresspegel nach oben treibt…

 

 

Nicht im Tagungskonzept der Zukunft.

Hier kommt das Smart Food ins Spiel:

Verzögerungen im Tagesablauf verlieren an Bedeutung. Smart Food lässt Wandel zu und erlaubt mehr Risiko in der Ablaufplanung der Veranstaltungen.

DER TRENDBEOBACHTER ist begeistert. Geschmackvolle, ausgewogene Speisen. Dass diese kalt serviert in Form der Selbstbedienung angeboten werden, verliert angesichts der Auswahl auf hohem Niveau stark an Bedeutung,

Der Trend geht hin zu „Fresh Food“ – regionale Produkte sind bewiesenermaßen noch gefragter als BIO-Produkte. Frische und saisonale Küche als Highlight. So werden im Park Inn einfach im Winter keine Erdbeeren mehr serviert, sondern den Tagungsteilnehmern werden spannende Alternativen präsentiert. Und Erdbeeren aus den heimischen Gefilden schmecken nun einmal in den Wintermonaten so aufregend wie ein Stück Pappe.

Bitte alle Platz nehmen?! Nicht nötig. Gerne einfach stehen bleiben. Keine vorgeschriebene Sitzordnung. Perfekt für den Smalltalk. Gut für die Gemeinschaft und den ungezwungenen Austausch der Tagungsteilnehmer.

Mit einer Bento-Box unter dem Arm macht sich DER TRENDBEOBACHTER auf den Heimweg – lässt den reibungslosen Ablauf des Smart Meetings noch einmal Revue passieren und genießt eine Auswahl der kalten Speisen, die Stunden später aus dem kleinen Kästchen keinen Deut an Attraktivität verloren haben.

Mathias Haas mit Nina Kirschner, Revenue Manager im Park Inn Stuttgart

Mathias Haas mit Nina Kirschner, Revenue Manager im Park Inn Stuttgart

Mehr zu Themen Veränderung, Megatrend, Wandel für Kongresse, Events und Tagungen – mehr zu Mathias Haas dem Redner und Workshop-Moderator unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Für DEN TRENDBEOBACHTER arbeiten 59 Sklaven.

MegaTrend.

8. Februar 2014

Es gibt bis heute Sklaven! Inmitten der Wertschöpfungsketten unserer geliebten Produkte leben und arbeiten bis heute Menschen, ohne eigene Rechte und unter massivem Druck. So arbeiten etwa 59 Sklaven für Mathias Haas – irgendwo auf der Welt. So das Ergebnis des Selbsttestes der Wohltätigkeitsorganisation Slavery Footprint.

Das „Rund-um-Sorglos Paket“ gibt es selten.
Gibt es Optionen?

Es gibt die ersten Produkte! Schon vor zwei oder drei Jahren kam die Meldung, dass ein iPhone, welches komplett in den USA produziert werden würde, etwa 200 USD mehr gekostet hätte. Damals war der erste Gedanke: das wäre die Lösung, denn für einen Premiumanbieter wie Apple würden die Menschen diese Zusatzkosten aushalten, gerne zahlen. Wenn,… wenn damit das schlechte Gewissen entlastet und der wahre Ego-Trip (oder warum gibt es sonst Premium-Marken?) bedient wird!

Fairtrade-Konzept im Elektromarkt!

Ein Start-up aus den Niederlanden hat realisiert was andere nicht einmal nachts träumen. Bei Mathias Haas liegt ein smartphone, das bei Arbeitsbedingungen, Rohstoffen, Lebensdauer und Recycling an die Grenzen der Machbarkeit ging. Oder sogar darüber hinaus?

Am 2. Juni 2013 hat jedenfalls DER TRENDBEOBACHTER investiert (= direkt bezahlt), dann kamen 27 Mails (Update zur Produktion und Auslieferung) und zum Jahresauftakt das Fairphone, FIRST EDITION. 334 EUR und Mathias Haas hält „A seriously cool smartphone that puts social values first” in seinen Händen.

Handel = Wandel?

Das Gerät ist ein Forschungsprojekt, welches ganz offen kommuniziert und gebloggt wurde. Alle Schwierigkeiten und alle Möglichkeiten wurden atypisch transparent gelebt. Selbst die Kalkulation ist online.

Mit radikalem Outsourcing haben gut zehn Mitarbeiter gereicht, um der Elektronindustrie vorzuführen und dem Handel klar zu machen, dass „Retail heute two ways“ bedeuten muss. So wie eben Konzerne wie Apple heute auch alte Geräte in Zahlung nehmen. Ja, es tut sich etwas! Und das muss es auch!

Laut dem Verband der chemischen Industrie wird nur ein kleiner Teil der ausrangierten Handys wiederverwertet. In Deutschland liegen etwa 86 Millionen alte Telefone in Schublanden… Fragen? Nein, es braucht Antworten!

Fairphone - der Auftakt zu einem Megatrend?!

Fairphone hat geliefert und ein zweiter Anbieter namens Phonebloks verstärkt den Glaube an wirklichen Wandel – zumal sich hier schon Motorola angedockt hat. Auch bei diesem vergleichbaren Anbieter können problemlos einzeln Bausteine repariert werden – auch hier sind Dateien z.B. für den 3D-Druck eines kaputten Gehäuses frei verfügbar. Oder aber die Sonderedition mit „Beats by dre“ oder JBL-Lautsprecher?

Aber auch Fairphone wird in die Mangel genommen!

Ja, Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER genießt die Gravur im Deckel des neuen „Kreisverkehrs seines Lebens“:

„You together with 10,185 other people helped make Fairphone possible.“

Am Ende des Tages wird indessen zunehmend die Frage gestellt: “wie war die Gesamtbilanz meines Lebens?” – und dafür benötigt auch der Zukunftsexperte vielleicht gar kein smartphone mit sexy Soundsystem.

Ganz offen kommuniziert – auch die Macher des Fairphones kommen an die Grenzen von Fairtrade und wahrer Relevanz. 25.000 Exemplare stehen einer Milliarde typischer Geräte gegenüber und trotz allem Engagement bei den beauftragten Unternehmen – eine 100%ige Transparenz gibt es eben nicht. Auch diese Holländer, die wohl ein feines Büro in einem Speicher Amsterdams bezogen haben… und sie diese sind wohl nicht völlig selbstlos. Gleichwohl stehen auch diese vor der Frage: „Gibt es ein Fairphone 2?“.

Und doch ist es ein anderes Gefühl – ein Fairphone zu nutzen.

IMG_4088

Es bleiben Fragen, doch es gibt auch Antworten – von Entscheidern, die sich die gleichen Fragen stellen. Top Manager wie offensichtlich bei Motorola, die zumindest neugierig sind.

Es gibt noch Macher. Großen Respekt von Mathias Haas!

Sehr, sehr großen Respekt für diese Menschen in Amsterdam. Diese Mission war ganz sicher atemberaubend – anstrengend – zufriedenstellend!

Diese Menschen müssen fast wie diejenigen sein, die mit folgendem Zitat gemeint waren… folgende Geschichte:

Bei der ersten Weltreise von Mathias Haas (damals… einmal um die Erde ohne Flugzeug) war im Apple Store in San Francisco ein Spruch an der Wand – so ähnlich wie… „We are producing products for people who are crazy enough to believe they can change the world. They do by believing in this.“

Wenn dieses Credo bei Apple noch gelebt wird – warum wurde dann das Fairphone in den Niederlanden gestemmt?

Nochmals. Respekt!

P.S. Laut Technology Review vom Januar 2014 will Intel noch dieses Jahr den ersten Prozessor mit Gold, Zinn, Wolfram etc. aus garantiert konfliktfreien Regionen auf den Markt bringen. Andere Anbieter wie Lenovo haben entschieden, die eigenen Werke von der NGO TCO überprüfen zu lassen. Auch Apple und Motorola produzieren teilweise wieder in den USA.

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER beobachtet und dann geht er auf die Bühne – als Redner, der aktiviert und provoziert oder vor eine Grupper – als Moderator. Damit „die Kraft auf die Straße“ kommt. Bei Fairphone ist Haas völlig überflüssig, so scheint es. Schade eigentlich. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Fast 3.000 Fotos am Tag. Lifelogging. Live.

MegaTrend.

31. Januar 2014

Wie oft wurden Sie heute schon fotografiert – von Ihrem Gegenüber –
ohne Hinweis (oder ohne Ihre Zustimmung), ohne Ihr Wissen, ohne Respekt?

Auch DER TRENDBEOBACHTER wurde von Narrative Clip schwer gefoltert. Denn noch am 28. Juni 2013 hat Mathias Haas mit Oskar Kalmaru – CMO von Narrative – ein Interview geskypt – für diesen Blogg. Schon damals wurde der Narrative Clip bestellt. Natürlich.

IMG_4092Mathias Haas ist kein Nerd und auch kein Techy und doch möchte der Redner und Moderator wissen von was er spricht. Genau deshalb kümmert er sich immer wieder um diese Innovationen und um neue Verhaltensweisen, die damit gefördert oder bedient werden. …ein langer Satz für komplexe Themen?

 

Nun, Lifelogging passt derart perfekt in unser „selbstverliebtes ICH“, dass DER TRENDBEOBACHTER ein weiteres Gadget am Revers trägt – neben dem viel beachteten „Hasen-Pin“, der nie fehlen darf. Der Narrative Clip ist 3,5 auf 3,5 cm groß und etwa 1cm dick und hat eine Sprengkraft wie damals „Google Street View“.

Fast 3.000 Fotos am Tag.

Die Kamera in dieser kleinen Box macht alle 30 Sekunden ein Foto, das sind fast 3.000 Bilder am Tag. Von Menschen, Tieren, Gegenständen… was auch immer vor die Kamera flattert.

Kernkompetenz:
Auswahl der schönsten und außergewöhnlichsten Momente des Tages.

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Verkaufsargument ist aber, dass – durch das Hochladen in die Narrative Cloud – jeden Tag die schönsten Momente aufbereitet werden. Die Daten sind nur Mathias Haas zugänglich und die Bilderflut kann als Datenmasse auch zusätzlich auf die heimische Festplatte gezaubert werden.

Doch zurück zur Entrüstung von Google Street View, die DER TRENDBEOBACHTER wieder erwartet (hat):

Noch ist es ruhig.

Bis auf einen sehr kritischen Bericht im SPIEGEL (Ausgabe 18/2013) vor einigen Momenten ist es noch immer sehr ruhig da draußen – trotz NSA, trotz „German Angst“ und trotz der berechtigten Frage: „Wem gehören solche Daten? Von mir! Von Dir!“

Oder sind wir nur noch leidende Ohnmachtsopfer?
Darf DER TRENDBEOBACHTER wirklich alles?

Als Pragmatiker und Selbsttester wird Mathias Haas auch weiterhin fleißig den Clip einsetzen – auf Tagungen, Events, Seminaren, Workshops und Kongressen… immer mit der Neugierde wie „Entdecker“ reagieren und welche Reaktionen entstehen. Immer mit der Frage im Hinterkopf „Wer kommuniziert seine Bedenken? Oder sein Interesse? Wie reagieren Menschen?“

So auch diese Woche, als Mathias Haas zum Kongress der Weltmarktführer ging und jede Menge Top-Entscheider vor sich hatte. Der Zukunftsexperte traf also auf Führungskräfte, die Ihre eigenen Organisationen zukunftsfit halten müssen und die ein ganz guter Testmarkt war – für Mathias Haas und seine unkonventionelle Art, Themen auf den Tisch zu bringen. Probieren. Austauschen. Beobachten eben. Ergebnis? Niemand hat den Clip entdeckt, kommentiert oder kritisch hinterleuchtet!

Noch immer ist es erstaunlich, dass trotz „NSA-Betroffenheit“ kaum jemand in Datensicherheit investiert und Lifelogging noch immer als Hobby gesehen wird.

 

 

Hier Beispiele direkt aus dem Leben von Mathias Haas – ohne die Vorauswahl der Betreiber:

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Mathias Haas, der Redner und Workshop-Moderator bleibt dran – am Narrative Clip, am Lifelogging und an den Reaktionen. Auf dass die Zukunft berechenbarer wird!

DER TRENDBEOBACHTER ist eben DER TRENDBEOBACHTER und kein normaler Trendforscher, Mathias Haas ist ein pragmatischer Wandlungshelfer, der mit seiner Kundschaft das jeweilige Megatrend-Update erarbeitet und erfolgreiche Umsetzung begleitet.

Genau dabei sind die unentdeckten Exponate, Produktinnovationen wie dieser Clip, eine mächtige Säule. Denn wenn Teilnehmer diese Produkte sehen, ist die Weiterentwicklung schon verstanden und die Mitarbeit garantiert.

 

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Asien ist hier! Was für ein Film!

MegaTrend.

21. November 2013

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, wartet schon lange auf die Veröffentlichung: „Red Obsession“ ist da!

Was für ein Film!

Danach ist alles klar und der neue Vortrag „Asien ist hier!“ im Grunde überflüssig.

Der australische Dokumentarfilm beschreibt die weltweite Machtverschiebung am Beispiel „China und der explodierende Bedarf an Bordeaux Wein“.

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Die Mengen, die Mechanismen, die Machtverschiebung.

Wie sich die Preise nach oben schrauben, Scouts in französischen Nobelrestaurants sich alte Flaschen aus dem Müll holen (pro Exemplar bis zu 500 EUR bekommen und an anderer Stelle wieder abfüllen) und es mittlerweile – z.B. in London – Händler gibt, die für Investoren Wein handeln. Jene Käufer trinken diesen Wein nicht, sie sehen ihn noch nicht einmal.

Sehen kann man den Macher und erste Ausschnitte auf YouTube, dem globalen TV-Kanal. Rein! Und zuschauen!

Alternative? Wiederkommen und in diesem Trend-Blog das finale Urteil lesen, denn der Redner und Moderator Mathias Haas hat die DVD bestellt. Der Bericht folgt!

Bestellung

 

Dieser Film muss in jeden Adventskalender – genau 24 mal. Damit niemand sagen kann, „davon habe ich nichts gewusst“.

Genau deshalb gibt es auch die Zusammenfassung der ASIEN MINDSET TOUR als White Paper. Bitte einfach kurz melden: der@trendbeobachter.de

 

 

Jede Organisation muss  – bei derartigen Machtverschiebungen – nachjustieren; und hier unterstützt Mathias Haas als pragmatischer Wandlungshelfer. Der Zukunftsexperte ist eben nicht nur Redner, sondern auch Moderator und Berater. „Wandlungsberater“, denn typischer Berater ist er sicher nicht.

Mathias Haas ist auch kein normaler Trendforscher oder gar Zukunftsforscher. Auch kein Marktforscher… Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER.

Mehr zu ihm und seinen veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden (wie z.B. LEGO SERIOUS PLAY) unter
www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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4. Stopover, Guangzhou: Schneller alt – als reich

MegaTrend.

18. August 2013

DER TRENDBEOBACHTER hat sich verabschiedet, aber hat Mathias Haas auch jemand verstanden? Hat der Redner und Moderator die Megacity verstanden?

Wie schon bei der World Tour vor etwa acht Jahren (einmal um die Erde ohne Flugzeug, mit sechs Wochen in diesem Lande) war China auch dieses Mal schwer zu verstehen. Das liegt ganz sicher am Sprachniveau des Sprechers, denn er spricht noch weniger Mandarin als Französisch. Es liegt bestimmt auch an deren Sprachkenntnissen – selbst in 5 Sterne Hotels. Anderseits liegt es eben auch an der Kultur und am System. Schlussendlich war es nirgends so schwer Interviews zu machen wie hier.

Ergebnisoffenes Beobachten zeigt: China an sich ist der Megatrend

Nach der Definition von Mathias Haas und seinem Team wurden keine radikal-neuen Megatrends identifiziert. Tatsächlich ist das ganze Land ein gelebter Megatrend! Hier sind die Gewohnheiten völlig neu codiert – der Veränderungswahn dreht sich in vollem Umfang. Die Rituale des täglichen Lebens sind unseren sehr, sehr ähnlich – selbst Reinigungsroboter sind im Handel!

beim Saturn der Chinesen - nur eben deutlich größer

beim Saturn der Chinesen – nur eben deutlich größer

Was für ein Wandel in einem Leben! Die Menschen, die hier in Guangzhou leben, haben wohl in ihrer Jugend noch Reis angebaut.

 

 

Wer soll die Landflucht stoppen?

 

 

Laut China Daily, einer regierungsnahen Zeitung, verdienen Familienmitglieder aus ländlichen Regionen 49.668 chinesische Renminbi (CNY) wenn Sie außerhalb der Landwirtschaft arbeiten. Das entspricht knapp über 8.000 EUR pro Jahr. Meist sind das Jobs in der Verwaltung oder in Büros. Bei der anderen, traditionelleren Lebensweise auf dem Feld liegt das Durchschnittseinkommen bei 21.905 CNY, etwa 2.687 EUR (=7,36 EUR/Tag). Also auch hier gilt: Die Megacity, die Metropohlregion mit über 10 Millionen Menschen ruft!

Doch Moment mal! Wenn – wie in vielen Ländern – die Landwirtschaft kaum noch Status und Verdienstmöglichkeiten hat – wer ernährt dann die riesige Bevölkerung? Wer ernährt Singapur? Und Hongkong? Wer pflückt die Äpfel für deutsche Supermärkte? Wer ernährt die Japaner und wer erntet beim ungeliebten Nachbarn die Früchte und das Gemüse? Denn genau dort ist heute schon eine Vielzahl an chinesischen Landwirten „auf Arbeit“. Der Grund? Japan ist das „älteste“ Land der Welt, die Landwirtschaft kollabiert, denn junge Menschen gehen lieber ins Büro. Und dramatisch ist, dass China noch älter wird, wohl auch uns überholt. Der demografische Wandel treibt sein Unwesen – Deutschland ist in guter Gesellschaft.

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In Mega-Metropolen wie Guangzhou reizt der Lifestyle zwischen Mercedes, Samsung und Starbucks. Brands, Brands, Brands – as usual. Doch hier scheint das ultimative Spielfeld die Markenbindung zu sein. „Der Chinese an sich“ wechselt sehr gerne mal die Lieblingsmarke. Er und vor allem sie zieht dann weiter – zum nächsten Hype. Jetzt trat die hiesige Präsidentengattin mit einer chinesische Handtasche auf, und prompt liegt diese im modischen Supertrend. Der Preis hat sich in wenigen Wochen verdreifacht – so funktioniert Marktwirtschaft. Doch solche Beispiele sind noch selten!

Unsere Statussymbole funktionieren großartig

Unsere Statussymbole funktionieren großartig

Unsere Statussymbole funktionieren großartig

Gleichzeitig mangelt es weiter an Qualität – zumindest wenn man die brandneue Oper von Guangzhou ansieht. Die weltbekannte Architektin Zaha Hadid war am Werke, seit drei Jahren ist das Haus offen. Hoffentlich hat sie das fertige Gebäude nie gesehen! Bei starkem Regen, so wie jetzt gerade, läuft das Wasser in Bächen (!) im Innenraum an den Wänden herunter! Die Baumängel sind verheerend. Auch beispielsweise am riesigen Flughafen von Guangzhou ist das sichtbar.

Ein Sonderfall? "Wassereimer" hat Mathias Haas oft gesehen

Ein Sonderfall? „Wassereimer“ hat Mathias Haas oft gesehen

Oft ist unser System nicht besser

Wie war das noch in Berlin? Ist der Airport Schönefeld jetzt betriebsbereit? Wie war das in Mainz? Wie kann ein ICE seit März 2007 verloren gehen und als „unidentifizierter ICE“ wieder auftauchen?

KTC, der führende Hersteller von Outdoor-Marken wie Mammut, zeigt jedoch genau das Gegenteil. Der ehemalige (?!) Österreicher Gerhard Flatz hat mir jede Ecke gezeigt. Er hat die letzten Winkel seiner Produktion aufgemacht – DER TRENDBEOBACHTER konnte sich ein Bild machen von der Akkordarbeit, vom Lager, von der Kantine, von den eigenen Tests, von „Made in China“.

„Made in China“ kann auch Premium sein

Und ja, so kann Mathias Haas getrost eine Jacke kaufen und auch gerne anziehen, so geht das! Doch auch Flatz hat seine Herausforderungen, denn seine Fabrik liegt am Rande der Stadt. Zwar hat die Fahrt vom Flughafen zu seinem Textilwerk noch vor acht Jahren sieben Stunden gedauert – über Stock und Stein quasi, heute sind es 1,5 Stunden. Doch heute ist genau das ein Problem. Die potentiellen Mitarbeiter sind mobiler und pendeln in die Innenstadt. Die denkbaren Näherinnen, die durchaus 600 bis 900 EUR im Monat verdienen können, möchten lieber in schicke Büros. Die wenigen jungen Menschen verkaufen eher KFC-Fastfood per Mofa als sich in eine Fabrik zu setzen. Und so zieht die Karavane weiter – KTC hat heute schon genauso viele Mitarbeiter in Laos wie in China, je 2.500 Menschen. Doch bietet weder Laos noch Vietnam oder Burma die Qualität wie die Menschen hier rund um Guangzhou.

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Automatisierung erreicht auch China. So prophezeit Mathias Haas auch dem Giganten der globalen Weltwirtschaft eine zunehmende Automatisierung! Live und in Farbe hat DER TRENDBEOBACHTER auch die zweite Firma von Gerhard Flatz besucht – eine Haushaltswarenproduktion. Und auch wenn Streiks in China offiziell verboten sind, auch wenn Mathias Haas diesen Bereich nicht selbst gesehen hat – als der Zukunftsexperte vor Ort war, just in diesem Moment war Streik. Die Arbeitsniederlegung betraf Polierer –  Menschen also, die unsere mattierten Kaffeekannen, Schalen oder Besteck aufhübschen. Diese Spezialisten sind eben rar, und das Streiken funktioniert wunderbar. Die Herren sitzen auf den Boden bis das Gehalt steigt. Keine schlechte Lösung.

Dieser Herr arbeitet noch

Dieser Herr arbeitet noch

Die Anspruchshaltung steigt, die Gehälter werden hoch gehen. Zum Glück? Bis zum Umfallen? Mathias Haas weiß zu wenig, um wirklich pauschal das Gehaltsgefüge zu beurteilen, doch schon heute sind die Gehälter locker 10x höher als in Bangladesch… Schon heute reisen die wirklich reichen Chinesen nicht nach Sanya – dem Hawaii der Chinesen – sondern ins Ausland.

Die Zahlen sind enorm!

Doch China wird – wenn auch nicht reibungslos – stark bleiben, alleine schon durch die unfassbare Binnennachfrage. Und durch die ungewohnten Größenordnungen. So gibt es beispielsweise 1.647 Werften, 1.647 nur auf dem Festland!

Die Disziplin ist hoch, die Lernkurven stark

Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Wettbewerb unter den Millionen von Menschen weiter unfassbar hoch bleibt – dass das System Entscheidungen „durchjagt“ und dass die Macht im weltweiten Gefüge den Motor weiter antreiben wird. Und ganz ehrlich: Im Vergleich zu Jakarta oder Delhi ist Guangzhou fast ein Paradies. Wenn nur die Menschen etwas mehr lächeln würden… oder könnten? Oder ist das nur wieder das kulturelle Defizit, die Wissenslücken von Haas, dem TRENDBEOBACHTER?

Kommentieren Sie! Schreiben Sie! Mathias Haas ist Spezialist für Megatrends und Wandel – nicht für „cross-cultural communication“. Der Sprecher und Moderator möchte Menschen die Angst vor Wandel nehmen. Haas unterstützt Organisationen und deren (zukünftige) Entscheider bei deren Training der Zukunftsfitness. Denn es macht deutlich mehr Spaß zu verändern, als verändert zu werden!

www.trendbeobachter.de

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ASIAN MINDSET TOUR: Markenführung, das größte Defizit

MINDSET TOUR.

7. August 2013

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, hat Halbzeit. Der Zukunftsexperte ist bereits in der dritten Megacity und es ist Zeit für die Beschreibung eines Phänomens: Die Menschen in Delhi, Singapur und Jakarta wetteifern um Status mittels unserer Marken – speziell aus Europa und den USA. Und das, obwohl deren Kulturen nicht minder spannend, komplex und interessant sind. Im Gegenteil, gerade weil hier Religionen noch stark erscheinen und bereits dadurch sicherlich der Bedarf nach „Werten und Orientierung“ bedient wird.

Die indische Harley - darauf sind sind sie wirklich stolz, die Inder!

Die indische Harley – darauf sind sind sie wirklich stolz, die Inder!

Macht unsere Markenkompetenz den Unterschied?

Der Keynote Speaker und Moderator sieht seit Wochen, dass Shopping-Malls gefüllt sind mit unseren Marken, deren Preise oft höher liegen als bei uns. Nur in absoluten Ausnahmefällen sind lokale Labels wirklich sexy. Ja, es gibt die ersten Künstler und auch Designer, die akzeptiert werden und es gibt die ersten Geschichten, die sehr stimmig sind (und großartig erzählt werden).

„It takes 16 hours to create a fine radio“

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So beispielsweise “Wooden-Radio” – die Marke von Singgih Susilo Kartono aus Temanggung, etwa 8 Stunden von Jakarta entfernt. In seiner Werkstatt werden die unterschiedlichsten Radios von Hand zusammen gebaut. Mit zunehmendem Erfolg hat der Visionär die Gehälter verdoppelt und somit eine wirtschaftliche Grundlage für sein ganzes Dorf geschaffen. Das eingesetzte lokale Plantagenholz wird direkt neben der Werkstatt eingekauft.

Das Holzprüfsiegel fehlt bis heute – zu kostspielig

Doch wie es eben so ist: Im weltweiten Handel sind derartig kleine Anbieter schnell überfordert. So kostet die Erstzertifizierung für ein Holzprüfsiegel einer NGO etwa 15.000 USD – und genau dieses Budget ist nicht da. In der Folge nehmen große Handelsriesen die interessanten Radios nicht in ihr Programm auf.

Dennoch gibt es einen Direktimporteur für Europa. Die Soziologen Dr. Oliver Errichiello und Dr. Arnd Zschiesche aus Hamburg und Lübeck möchten die Kraft auf die Straße bekommen. Mathias Haas hofft, dass die beiden es schaffen, die Geschichte des Produktes mit seiner „Schönheit“ zu kombinieren und dadurch vielleicht ein ganzes Dorf glücklich zu machen!

DER TRENDBEOBACHTER reist nur mit HandgepäckDER TRENDBEOBACHTER hat das Wooden Radio MINI jetzt im Gepäck – ideal für die Reise nach China und Korea, denn bekanntlich werden die Zimmer und Apartments dort auch nicht größer.

Mathias Haas ist quasi von Geburt an „Made in Germany“, doch Beispiele wie diese Radio-Manufaktur zeigen, dass „Made in Indonesia“ nicht minder spannend und attraktiv ist. Lassen Sie uns hoffen, dass Beispiele wie Dyson auch von Schwellenländern aus möglich sind!

„Made in Germany“ – die Lizenz zum Geld drucken

Wie weit das gehen kann, zeigen folgende Beispiele – alle auf der ASIAN MINDSET TOUR dokumentiert. So interessant kann Trendbeobachtung sein…

Markenbotschafter für DeutschlandWer hätte gedacht, dass Lukas – hier in Jakarta – auf „Made in Germany“ einzahlt. Oder auf „Made in England“? Jedenfalls waren dieses Jahr Chelsea, Liverpool und Manu bereits hier – zu Testspielen.

Klarer scheint die Sache bei Silit, denn in Jakarta und in Singapur ist „Made in Germany“ offensichtlich das große Verkaufsargument.

Markenführung elementar für Megatrends?

 

 

 

 

HAAS_SG-BraunbüffelSpannend wird es dann bei Marken wie „Braunbüffel“, die bei uns – nach Ansicht von Mathias Haas – eher unbekannt sind. Hier aber wird massiv über „Made in Germany“ argumentiert. Und dabei hat Deutschland doch kaum braune Büffel.

 

Bei MINI und Alno-Küchen ist es einfacher… P1060291ohne natürlich die englische „Heritage“ leugnen zu wollen!

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Doch der Sprecher und Moderator hat den Eindruck, dass uns Zuhause oft nicht klar ist, welche Fähigkeiten bei uns Tag für Tag realisiert werden. Was Markenführung wirklich bewirkt. Nehmen wir nur mal Indonesien und Indien. Im indischen Subkontinent gelten heute schon 210 Millionen Menschen als Mittelschicht. Hier in Indonesien sind laut McKinsey Global Institute aktuell 45 Millionen und in 2030 bereits 135 Millionen in der „consuming class“!

Da ist es dann doch entscheidend, welche Marke wie angeboten wird!
Wie welche Marke verstanden wird.

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Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER – mehr zu Ihm und seinen Vorträgen, zu seinen Workshops – zu Zukunftsthesen, TRENDBEOBACHTER-INTERVIEWS und zur MINDSET TOUR selbst: www.trendbeobachter.de

Mathias Haas ist aber auch Moderator – für Tagungen genauso wie in Seminaren selbst, zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY: www.play-serious.org

 

 

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Singapur, 2. Stopover: “I only interfere, if he is lazy.”

MegaTrend.

3. August 2013

DER TRENDBEOBACHTER sucht natürlich Megatrends, doch auch die kleinen Geschichten helfen, eine Megacity, ein Mega-Land und die entsprechenden Verhaltenveränderungen zu verstehen: So meinte der singapurische Taxifahrer “I don’t want to rob my son’s childhood (4 Jahre alt). I only interfere, if he is lazy.“

Deutsche Statussymbole sind unbezahlbar, in Singapur durchaus

Heute kam – in der Heimat – in der Welt die Meldung, dass „Zeit für sich“, „körperlich fit sein“ und z.B. „Sprachen sprechen“ wichtig und dass selbst der Besitz eines Smartphones nicht mehr erstrebenswert sei. In Singapur ist das Leben anders codiert! Das Land ist enorm wettbewerbsorientiert. Es geht um Geld, es geht um Effizienz. Es geht (viel mehr) um Ego. Und es geht um das Überleben in einer Stadt, die zu teuer wird – zum Beispiel für einen Taxifahrer (und das ist ganz und gar nicht die Unterschicht). Die Oberklasse will bedient werden – die Oberklasse will oben bleiben. Der Platz ist begrenzt, und insbesondere die Immobilienpreise -bei Kauf wie bei der Miete – steigen. Die einen kaufen davon Rennpferde, die anderen raten Ihren Kindern auszuwandern.

„Richness is a mega trend“

Und da kommt der zentrale Megatrend für und von Singapur: Boston Consulting untersucht jährlich unter dem Namen „Global Wealth“ das Privatvermögen von Menschen weltweit. Deutschland z.B. hat 650 Superreiche mit mehr als 100 Millionen EUR (Vorjahr 680 Personen). Hongkong und Singapur sind Gewinner der aktuellen Entwicklungen mit einer extrem hohen Millionärsdichte (nach Quatar, Schweiz und Kuweit). Treiber der Steigerung von 7,8% auf 135,5 Billionen Dollar weltweit ist die Region Asien-Pazifik – und genau das ist hier mehr als sichtbar. Alleine 4 Dior-, 6 Gucci-, 6 Bottega Veneta-Shops… und mehr als 90 Shopping-Malls hat Singapur zu bieten! 5x Louis Vuitton, 6x Super-Handies von Vertu, The Rolex Centre ist fast so groß wie ein Hotel. Da sieht der nigel-nagel-neue Rimowa-Store fast klein und nett aus.

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DER TRENDBEOBACHTER hat noch nie so eine hohe Dichte an Hermes-Gürteln observiert! Mathias Haas konnte sich von der Kaufkraft selbst ein Bild machen, denn die Eröffnungen der neuen PANERAI-Boutique war genauso auf dem Programm wie die Party beim ersten Perrier-Jouet Salon in Singapur. Der Champagner hat geschmeckt – die Mechanismen sind ähnlich wie Zuhause. Es hat natürlich auch Spaß gemacht!

Dazu passt dann auch die Aussage des Verkäufer bei einem italienischen Top-Label, wonach chinesische Männer es durchaus fertig bringen, in 30 Minuten etwa 18.000 EUR auszugeben.

Strategisch ausgearbeitet und ein starker Treiber der Wirtschaft: Singapur als Destination: Tourismus fliegt – die Mobilität der Oberschicht ist signifikant. Egal ob die Formel 1 mal wieder per Flugzeug ins Land kommt und über sieben Tage beispielsweise tageslichtähnliche Beleuchtung auf- bzw. abbaut. Oder ob Singapur ein Riesenrad mit 165 Meter Höhe realisiert: Es geht um die Etablierung von Entertainment für Touristen. Diese füllen dann auch hochpreisige Hotels, damit die beiden Casinos glücklich werden.

P1060764Und das werden sie! Nach der ICCA (International Congress and Convention Association) hat die Megacity in 2012 etwa 23 Mrd. Tourismus-Dollar realisiert. 2010 waren es noch 18,9. Die Zahl der Ankünfte lag bei 14,4 Millionen – das sind knapp 40.000 Menschen pro Tag! Allein der Zuwachs an deutschen Besuchern lag im dritten Quartal 2012 bei 20% im Vergleich zu 2011.

Mathias Haas ist aufgefallen, dass selbst der Weg vom Flughafen (lt. Skytrax der beste Flughafen der Welt – zum vierten Mal) bis zum PKW im Parkhaus nur fünf Minuten dauert. Sicher, der international erfahrende Redner und Moderator reist nur mit Handgepäck (travel light), doch immerhin muß für diese Strecke noch ein (fahrerloser) Zug genutzt werden.

Nochmals: „In Singapore, things work!“

Top-Spender aus Asien fangen erst an, die Stadt zu entdecken. Erst eine recht kleine Gruppe der Chinesen, der Indonesier, der Inder, der Philippinen reist nach Singapur! Das Rennen geht erst los. Welche Rolle spielen da deutsche Zielgebiete? Nun, beispielsweise hat die Outlet City Metzingen schon längst die attraktive Zielgruppe aus Asien entdeckt. Doch noch lange sind nicht alle bereit dazu – noch oft gibt es typisches Frühstück und kein Gefühl für die Unterschiede zwischen Nord- und Südindern, für die Vorurteilen zwischen Singapurern und den Chinesen.

Doch der Markt wird es regeln – die Zunftsfitten realisieren die Machtverschiebung, die neuartigen Verhaltensweisen. Die geschulten Mitarbeiter wissen, dass nicht jedes asiatische Gesicht ein Chinese ist und dass die auch nicht nur „rumspucken“.

Zusammenfassend hier die Gedanken, das Fazit, das Update von Mathias Haas:

– „Super-Rich“ ist sichtbar, beweisbar, fühlbar.

Diese Menschen scheinen relaxed, höflich, die Codes natürlich besonders. Und selbst die „Highheels“ sind Standard. Selbstredend, dass ein Paar davon so viel wie das Dienstmädchen im Monat kostet. Übrigens kommen die günstigsten Damen heutzutage aus Burma.

– In Singapur scheint die „soziale Mobilität“ sehr begrenzt zu sein.

Vom Tellerwäscher zum Millionär, dafür sollte die Reise dann eher in die Schweiz gehen. Dort sind, nach einer neuen Studie der Credit Suisse, tatsächlich Migranten erfolgreicher als die Schweizer selbst.

Davon abgesehen ist es beeindruckend, dass in diesem jungen Land alles funktioniert! Es steht (erst) der 48. Geburtstag an, doch die Metro fährt seit Jahren automatisiert, die Parkgebühren sind in Sekunden vom Konto abgebucht und die Straßenmaut wird an neuralgischen Punkten dokumentiert. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,1 Prozent, diese Meldung schafft es auf den Titel der „THE STRAITS TIMES“, der wohl wichtigsten Tageszeitung des Landes.

Es ist Wahnsinn, dass ein System mit über 5 Millionen Menschen so effizient sein kann! Selbstverständlich passiert in dieser Megacity nichts einfach so. Selbst Graffiti in einer Unterführung wird über ein Programm gefördert, natürlich ist die Raumnutzung enorm, die Verdichtung sehr hoch. Apartments müssen einen Bunker haben, und Bauarbeiten hängen nicht von der Tageszeit sondern vom Lärm ab. Doch so streng wie der Reiseführer es beschreibt, ist das Leben dann doch nicht. Auch Mathias Haas ist über Straßen gelaufen, auch Taxis haben mal an Bushaltestellen gestoppt…

Wirklich beben wird Singapur erst wenn, beispielsweise China in Konflikte oder in einen Konjunkturabschwung rutscht. Dann braucht der Chinese vielleicht doch mal etwas länger für seine Einkäufe, dann bewegen sich die Coupons in Casino langsamer und dann, ja dann laufen die Rennpferde vielleicht auch noch langsamer.

Wollen wir es nicht hoffen, die ersten Verlierer wären Taxifahrer und Dienstmädchen.

Übrigens war es in Delhi deutlich einfacher, Interviews zu bekommen als in Singapur – das mag Zufall sein, dass mag logisch sein. DEM TRENDBEOBACHTER ist jedenfalls aufgefallen, dass einerseits der eigene Nutzen wichtig ist (welcher vielleicht nicht gesehen wurde) und andererseits sozial Schwächere schon gehörig Respekt haben – vor der Regierung? Vor unnötigem Stress?

 

DER TRENDBEOBACHTER hat eine tolle Mega-Richness-City gesehen. Doch er hat nicht nur „Expats“ be- und Edel-Flagships-Stores aufgesucht. Mathias Haas hat auch mehrfach für 3 Singapur-Dollar (= 1,77 EUR) gegessen. Der Sprecher und Workshop-Moderator hat sechs Interviews geführt und viele undokumentierte Gespräche geführt – immer auf der Suche nach dem „ASIAN MINDSET“!

Mehr zu Mathias Haas und seinen Megatrend-Updates, zu seinen Zukunftsthesen und der ASIAN MINDSET TOUR unter www.trendbeobachter.de

Mehr zum Moderatoren-Team und seinen veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden, auch zu LEGO SERIOUS PLAY, unter www.play-serious.org

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Unentdeckte Exponate – als Beweismittel für Megatrends

MegaTrend.

1. August 2013

DER TRENDBEOBACHTER auf der ASIAN MINDSET TOUR.

Natürlich sucht Mathias Haas unentdeckte Exponate! …Beweise, dass Megatrends existieren.

Die absatzwirtschaft hat diese für Indien publiziert und kommuniziert.

 

Der Redner und Moderator möchte, dass Menschen sich mit der Zukunft auseinandersetzen – weiter ist es wichtig, die „Zukunftsvorträge“ auch mit „Zukunftsfitness“ zu präsentieren. Zwei gute Gründe Exponate zu suchen und mit nach Deutschland zu bringen.

Mehr zu den Thesen von Mathias Haas genauso wie zu den „Exponate-Gebern“ unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu seinen Moderationsmethoden von Mathias Haas – z.B. zu LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

 

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Delhi, 1. Stopover: Mathias Haas reist weiter, Matthias Müller „nie“ ein

MINDSET TOUR.

29. Juli 2013

DER TRENDBEOBACHTER hat 13 Interviews mit insgesamt 15 Menschen geführt, die ASIAN MINDSET TOUR fängt gut an. Mathias Haas hat beobachtet und recherchiert, der Pragmatiker hat alles gegeben – trotz Verkehr und Luftfeuchtigkeit.

Zweifelsohne ist Indien – ein Land so groß wie Europa, mit 28 Bundesstaaten und über 1,2 Milliarden Einwohnern – allein von der Megacity Delhi aus nur begrenzt erfassbar. Und doch war der Redner und Moderator vor Ort. Der Porsche-Chef Matthias Müller hingegen wird genau dort gesucht. Laut Manager Magazin ist von „Betrug, Erpressung und Untreue“ die Rede, und Herr Müller sowie fünf Vorstandskollegen wissen selbst nicht, mit welchen konkreten Vorwürfen Sie sich beschäftigen sollen.

 Ein zentrales Thema: Rechtsuntersicherheit

In Schwellenländern ist Korruption sehr verbreitet, doch in Indien wird sie zum unternehmerischen Albtraum. Laut Transparency Institut liegt das Land an Platz 94 von 133 weltweit. Rechtsunsicherheit, Korruption, unberechenbare Behörden und Geschäftspartner sind für ausländische wie für lokale Unternehmen schwer zu ertragen. Egal ob Flugzeugleasingfirmen, Pharmariesen oder der Sportwagenhersteller – alle treffen auf chronisch überlastete Gerichte. „Doing Business“, eine Organisation der Weltbank, hat in unterschiedlichen Staaten untersucht, wie lange es dauert, bis Vertragsansprüche durchsetzbar sind. Indien kam hier auf Platz 184 von insgesamt 185. Eine zweite Zahl: die Unternehmensberatung Dr. Wamser + Batra haben erarbeitet, dass 50 Prozent aller deutsch-indischen Joint Ventures innerhalb der ersten 3 Jahre wieder auseinander gehen.

So hart die Bedingungen sind, die Binnennachfrage ist riesig

So hart die Bedingungen sind, das Selbstbewusstsein ist groß

Die Megacities Delhi und Mumbai sind wahnsinnige Treiber. Beispielsweise entstehen Malls, die auch fleißig angenommen werden. Als Mittelschicht werden über 300 Millionen Menschen definiert, quasi alle verheirateten Paar haben Kinder. Selbst in der Provinz stieg der Umsatz von Audi in den letzten zwölf Monaten um 43 Prozent, bei Mercedes um 5,4 Prozent. Mit der Landlust kommt dann auch Unilever gut zu Recht. Mit kleineren Verpackungseinheiten agiert der zweitgrößte Konsumgüterhersteller, und das obwohl (oder vielleicht gerade weil) noch zu 90 Prozent über Tante-Emma-Läden verkauft wird.

Aufholbedarf wird mit Marken bedient

„Delhi is a mega city where everything is about ’showing off‘ !“, so Garun Gutam, ein 27 jähriger Jungunternehmer. Er lebt, was er sagt: zum Interview-Termin kam er mit einem Volkswagen – stolz wurden angesagte Clubs und das hochwertigste Hotel der Stadt präsentiert.

Feinstes Essen, feinster Club

 

 

 

 

 

Für Mathias Haas wurde immer wieder, regelmäßig und unübersehbar deutlich, dass „der Inder an sich“ ackert wie verrückt und der Wettbewerb irre hoch ist. Für die eigenen Kinder geht es um Bildung, koste es was es wolle – auch wenn der Druck die kleinen Menschen in den Wahnsinn treibt.

Die Zahlen sprechen für sich – Ausbildung für Millionen

So hat das „All India Institute of Medical Sciences” auf etwa 400 Studienplätze ungefähr 1 Million Bewerber. Dem Keynote Speaker Haas wurde mehrere Mal beschrieben, dass ein Abschluss mit 99% oder 100% gut genug ist, das 98% oder weniger aber zum Job im Call Center führt. Wer möchte schon sein Kind in der Telefonzentrale für eine deutsche Billigairline sehen – zumal ein halbes Familienvermögen für die Ausbildung „drauf ging“.

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Gleichzeitig ist diese junge Gesellschaft die große Hoffnung vieler Interviewpartner. Gepaart mit der Transparenz und dem Zugang zu Wissen wird auch der ein oder andere nachwachsende Landwirt zum Audi-Fahrer und durchaus der nächste Traktor mit mehr als 30 PS gekauft. Letzteres wurde beim Meeting mit Managern von NEW HOLLAND Agriculture deutlich. Dort werden bisher importierte Mähdrescher jetzt auch in Indien produziert. Der Stolz war zu spüren, alleine die geografische Lage der Firma nennenswert, denn diese ist entscheidend. Hier stimmt die Infrastruktur inklusive Straßen und Stromversorgung. Während des Interviews hat nur das Licht im Bürotrakt geflackert – in der Produktion war sie stabil.

Mathias Haas ganz oben

Vom „Service-Provider“ zum Produzenten

Die indische Denke ist auf das eigene Land fokussiert, obwohl die Einflüsse z.B. aus China genauso sichtbar sind wie in Deutschland. Es wird und es muss das Ziel sein, den Subkontinent vom Service-Provider zum Produzenten zu wandeln, und es gibt für beide Sparten schon ordentliche Player. Nehmen wir nur Infosys und Tata. Der IT-Riese bedient schon heute den deutschen Markt, und BMW lässt sich in München mit einer „strategischen Infrastrukturmanagement-Partnerschaft“ (als Zukunfts-Pragmatiker hört sich das komplex an) bedienen. Tata dagegen bietet TV-Programm, Handyvertrag genauso an wie natürlich die Autos. Gerade kam das Facelift vom neuen Nano heraus – 13 km pro Liter, etwa 2.000 EUR für einen Neuwagen; Bosch-Komponenten inklusive.

Das Megacity-Megavehical?

Auch in Delhi kommt die Automatisierung

Jedes Interview ist tatsächlich lesenswert. Die Ansichten werden derartig direkt angesprochen und klar formuliert, die Sichtweisen sind offensichtlich variantenreich und gleichzeitig sind dann einzelne Aussagen hochspannend: So wie die von Rajesh Chopra, Deputy Vice President der HDFC Bank in Delhi…

Denn Herr Chopra war er vor kurzem in München. Als Gesamtverantwortlicher für Banknoten, Geldtransporte und beispielsweise das Auffüllen von Geldautomaten muss auch er Effizienz nachweisen. So wird wohl eine Maschine angeschafft, die fünf andere Geräte ersetzt und zu deren Betreuung anstelle von 16 Personen nur noch fünf ran müssen.

Egal, ob es um die Grenzübertritte der Chinesen geht, um den Missbrauch von Kindern und Frauen, die Entwicklung zwischen Arm und Reich, die großartig-neue Metro oder die angesagte Modemarke Burberry – DER TRENDBEOBACHTER hat sehr charmante, stolze und tüchtige Menschen erlebt.

Die meisten Rikscha fahren mit Autogas

 

 

 

 

Sicher waren die meisten Gesprächspartner zumindest aus der Mittelschicht oder darüber, und schon deshalb müssen die Beobachtungen kritisch bewertet werden. Die Stimmung, die Einstellung und die Grundhaltung waren jedoch sehr auffällig, denn die Menschen können durchstarten. Sie müssen durchstarten,  oder sie wollen zumindest durchstarten. Oft arbeiten sie sieben Tage die Woche, acht bis zwölf Stunden am Tag. Sie arbeiten hart, verrückterweise dann oftmals für europäische Marken wie Ikea, H&M aber auch für Bottega Veneta oder gar Ferrari. Selbst arme Menschen haben kaum zu essen, doch ein Mobiltelefon ist präsent, und wenn es aus zweiter oder dritter Hand gekauft wurde. So gibt es dann Tablett-PCs unter 50 EUR, die natürlich trotzdem nicht jeder erstehen kann. Und doch ist auch dieses Exponat (DER TRENDBEOBACHTER hat ein solches im Gepäck) ein Beweis für die Kraft, die sich hier entwickelt. Alleine die IT-Kompetenz, die hier entsteht….

Megatrend Fastfood?Kleiner Mann mit wichtiger Tüte

Es ist schon auffällig, ermutigend oder erschreckend – je nach Sichtweise – wenn ein etwa sieben jähriger Junge erst um Almosen bettelt, um dann mit 30 INR bei McDonalds einen Hamburger zu kaufen und ihn dann vollkommen glücklich strahlend zurück am Parkplatz zu verspeisen.

 

Nur leider muss er dann wieder los. Betteln. 

Es ist zu hoffen, dass der kleine Bursche irgendwie auf eine Schule kommt und sich durchsetzt, dabei bleibt und eine Ausbildung macht. Die Perspektiven wären so gut…Er könnte deutlich besser leben als seine Eltern, die Oma, der Opa. Doch die Träume und die Kluft an seinem Arbeitsplatz – dem Parkplatz – sind so groß, dass Indien noch lange mit sich selbst beschäftigt sein wird. Hoffentlich kommt er nicht unter die Räder.

 

 

Mathias Haas ist Beobachter, Zusammenfasser, Pragmatiker. DER TRENDBEOBACHTER möchte mit der ASIAN MINDSET TOUR seinen „Echtzeit-Check“ dafür nutzen, sich selbst upzudaten und gleichzeitig Organisationen und Menschen zukunftsfit machen. Megatrends kommen nicht über Nacht, und genau dies möchte der Redner und Moderator mit dem Besuch bei über 50 Millionen Menschen beweisen. Die Bandbreite der Entwicklungsoptionen sind groß, der gemeinsame Nenner der Interviews ist definierbar. Machen Sie sich ein eigenes Bild von Delhi, der Megacity aus dem Megaland Indien.

 

Mehr Details zum Sprecher und Workshopmoderator, zu LEGO SERIOUS PLAY und anderen veränderungsfreundlichen Methoden:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

 

 

 

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ASIAN MINDSET TOUR – tracking in Echtzeit

MINDSET TOUR.

15. Juli 2013

DER TRENDBEOBACHTER liebt DB Schenker,
denn jetzt kann die ASIAN MINDSET TOUR analysiert werden!

Das Instrument ist für Güterverkehr entwickelt, Mathias Haas darf es "zweckentfremden"

Das Instrument ist für Güterverkehr entwickelt, Mathias Haas darf es „zweckentfremden“

Unter der Überschrift „eBooking“ hat DB Schenker die smartbox erfunden. Mit diesem Instrument wird Ware, zum Beispiel durch die Befestigung im Container, permanent überwacht (getrackt). Es werden Daten ausgelesen „was das Zeug hält“: Neigung, Temperatur, Lichteinfall, Luftfeuchtigkeit, Erschütterungen – natürlich in Echtzeit.

DER TRENDBEOBACHTER hat nur wenig Gepäck dabei - aber dieses Exponat findet einen Platz

DER TRENDBEOBACHTER hat nur wenig Gepäck dabei – aber dieses Exponat findet einen Platz

Mathias Haas wird genau diese Box mitnehmen und immer wieder auslesen.

In genau einer Woche startet der Redner und Moderator Richtung Asien. Die Zeit wird schnell vergehen, denn die normalen Vortragsvorbereitungen und Workshop-Konzepte müssen (für die Zeit danach) erarbeitet sein. Gleichzeitig sollen möglichst viele Interviews fixiert werden: Mindestens 25 Personen der über 50 Millionen Menschen in den Zielstädten werden befragt.

Ganz besondere Persönlichkeiten finden Gehör.

Natürlich werden Vertreter von DB Schenker gefragt – genauso wie Make-up Artisten in Jakarta und Architekten in Seoul. Der „Resident Representative“, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Korea, ist genauso dabei wie eine Produkt Managerin vom Reifenhersteller Hankhook, eine Repräsentatin von L’Oreal in Indonesien genauso wie vielleicht der Taxifahrer auf dem Weg dort hin.

Jetzt muss DER TRENDBEOBACHTER die smartbox aktivieren, damit alle Leser, Fans und Verfolger auf diesem Blog „always on“ sind – auf der ASIAN MINDSET TOUR. Denn genauso wie der Infotainment-Stil auf der Bühne soll auch dieses Projekt zum Mitmachen animieren, damit wir uns alle mehr Zeit nehmen: Zeit für die Zukunft.

Wie heiß wird es wohl werden? Im Durchschnitt 38°C?
Wie hoch wird die Luftfeuchtigkeit wohl sein? 70%, im Mittel?

Der Zukunftsexperte wird kochen – so oder so. Auf diesem Trendblog können Sie dabei sein. Lifelogging, das Vermessen und Dokumentieren des eigenen Lebens, hier mittels der smartbox von DB Schenker!

Mehr zur Motivation und zum Ablauf der Megacities-Megatrend-Tour hier in Bewegtbild.

Veränderungen kommen nicht über Nacht.

Veränderungen kommen nicht über Nacht.

Mathias Haas wird beschrieben auf www.trendbeobachter.de. DER TRENDBEOBACHTER hat es geschafft, sein eigenes Segment zu definieren. Er ist eben kein Trendforscher und auch kein klassischer Zukunftsforscher. Der Pragmatiker agiert mit ganz anderen Methoden, hier mehr Details dazu: www.play-serious.org

Mehr-mehr-mehr Bilder und Geschichten und Beweise für Wandel – liegen hier: http://instagram.com/trendbeobachter#

 

 

 

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lifelogging durch Memoto-Kameras… Interview mit Oskar Kalmaru

Interview.

10. Juli 2013

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, hat nicht nur das neue IT-Gadget bestellt, sondern heute auch mit einem der Gründer von Memoto telefoniert. Klar: Der Spiegel hat schon berichtet und nach dem „Ende jeder Privatsphäre“ gefragt – doch Angsthasen gibt es viele. Was steckt denn nun dahinter?

Der neue Megatrend lifelogging?

Die schwedische Firma bietet in einigen Wochen Memoto-Kameras an. Diese sind nur 2-3 cm groß, schön und mit einem Clip an der Kleidung zu befestigen. Automatisch macht diese Maschine alle 30 Sekunden ein Bild, 120 pro Stunde, fast 3.000 pro Tag. Immer. Überall.

Somit ist die Frage nach der Privatsphäre absolut berechtigt.

Oskar meint dazu: „People realize it is a camera or some sort of microphone.“ Und genau das wäre schon mal sehr hilfreich. Traditionalisten werden nämlich nicht besonders glücklich sein, wenn ihnen klar wird, dass sie unbemerkt in abgelichtet werden.

Vergleichbar mit der Einführung von Google Streetview.

Selbst unbeteiligte Menschen können somit immer weniger entkommen – diese neue Art der „Lebensdokumentation“ visualisiert massiv und unentwegt. Die wahre Kompetenz dahinter ist jedoch, diese Verhaltensveränderung auch attraktiv zu „übersetzen“. Sprich, Memoto produziert im Grunde keine Kameras, Memoto managed Daten. Oskar hat Mathias Haas heute schon erklärt, dass die Fotos in sogenannten „Moments“ zusammengefasst werden. Es wird also Bildergruppen vom Frühstück oder vom Meeting geben, vom Abflug oder von der Ankunft – zusätzlich gibt es „the best moment“.

Spätestens jetzt wird klar, dass lifelogging unser Leben verändern könnte. Dass wir dadurch – Egotrip hin oder her – bewusster leben. Oder zumindest mehr kommunizieren. Wo ist noch die Grenze?

„Ich kommuniziere, also bin ich.“

Menschen werden zunächst selbst entscheiden, ob sie „hardcore lifelogging“ betreiben (wie Oskar es formulierte) oder den „Moment des Tages“ genießen. Mit diesem netten kleinen Instrument werden wir auf jeden Fall die Wolke weiter fliegen lassen. Denn die Daten müssen ja irgendwo hin, und genau diese Leistung ist in den 348,75 USD inkludiert. Die Rechte bleiben beim Kunden – anders als bei anderen kostenlosen Dienstleistungen, bei denen das Recht am eigenen Foto virtuell ziemlich schnell implodiert.

Mathias Haas, der Redner und Moderator, fiebert schon, sich selbst ein Bild machen zu können – und von anderen gleich mit. Ob sie wollen oder nicht.

Also Vorsicht, wenn der Zukunftsexperte auf Ihrer Bühne ist.

DER TRENDBEOBACHTER ist eben kein typischer Trendforscher oder Zukunftsforscher. Mathias Haas realisiert seine Infotainment-Keynotes genauso wie seine Workshops auf Tagungen und Veranstaltungen als Pragmatiker – als jemand, der prüft, erlebt, macht und tut. Denn Veränderung muss auf die Strasse, auch wenn es schwer bleibt zu entschieden „welche“, „wann“ und vor allem „wie“. Das gilt für Lifelogging genauso wie für Digitalisierung oder auch Nachhaltigkeit – für alle Megatrends auf diesem Planeten!

Mehr zum Zukunftsexperten unter www.trendbeobachter.de und zu seinen veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden unter www.play-serious.org

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Genau zwei Wochen und DER TRENDBEOBACHTER hat Antworten

MINDSET TOUR.

8. Juli 2013

Mathias Haas geht auf die ASIAN MINDSET TOUR, 5 Megacities in 5 Wochen –
der Redner und Moderator zu Besuch bei über 50 Millionen Menschen.

Und prompt kommt folgende Meldung über SPIEGEL ONLINE:

Es ist schon sehr, sehr auffällig mit welcher Haltung „die Deutschen“ durch’s Leben gehen. Das schlimme – und das beschäftigt den Zukunftsexperte wirklich – wie kommen wir mit dem rassanten Wandel zu Recht, wenn wir mit „dieser Denke“ agieren?

Doch deshalb – genau deshalb – geht es los, in die Zukunft: Megacities pur! Wandel an allen Ecken, Mathias Haas mitten drin.

 

Der internationale Schwabe ist eben Pragmatiker, DER TRENDBEOBACHTER macht sich selbst ein Bild von Megatrends. Quasi in Echtzeit wird der Zukunftsexperte beobachten und dann berichten.

Mehr zum Keynote Speaker Mathias Haas unter www.trendbeobachter.de
Mehr zu seinen Methoden wie beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

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Kex-Hostel in Reykjavik: Interview mit Dagur Sigurðsson

Interview.

29. Juni 2013

Mathias Haas im Interview mit Dagur Sigurðsson –  dem „Handball-Gott“, dem Handballtrainer (österreichische Nationalmannschaft, heute Füchse Berlin) und dem Teilinhaber & Mitinitiator des neuen gesellschaftlichen Drehkreuzes in Island.

DER TRENDBEBOACHTER war in einem besonderen Land: Island. Einerseits war die Insel schon immer sehr schwach bevölkert (320.000 Einwohner = 3,1 Einwohner pro km²) und somit für viele Marken und Anbieter völlig uninteressant – also hat sich der Isländer schon immer selbst bekleidet, selbst unterhalten und selbst versorgt. Andererseits hatte Island 2008 bis 2011 eine massive Finanzkrise. Der Zusammenbruch aller drei Großbanken hat das kleine Land direkt und ohne Umwege zum Kollabieren gebracht. Die Spuren dieses Ereignisses sind heute noch sichtbar und haben die Menschen nachhaltig geprägt.

Heute gibt es dort ein Hostel. Doch dieses definiert die Gattung neu. Hier wird locker mal 100 oder 150 EUR für eine Übernachtung bezahlt, dort ist 6 oder 7 EUR für ein Bier völlig legitim. Der Redner und Moderator war in Island und tauschte die Bühne gegen das Mikro, hier das Ergebnis:

Kex-Hostel, ein Beweis für Megatrends?

Dagur Sigurðsson und Mathias HaasMathias Haas auf der Schulbank - mit Dagur Sigurðsson als Coach

 

 

Megatrends und Wandel im Mikrokosmos?

Mathias Haas:
„Dagur, sind Sie der einzige Gewinner der Finanzkrise hier in Island?“

Dagur Sigurðsson:
„Tatsächlich war geplant, die Kex-Fabrik – das Gebäude des ehemaligen Keksherstellers – abzureißen und für chice Appartements Platz zu machen. Doch das kam ins Stocken und die Fläche war leer – mitten in einer Hauptstadt.“

Mathias Haas:
„Die Art und Weise wie hier benutzte Möbel, Dekoelemente, Materialien hochwertig kombiniert werden, wie diese einzeln und in der Summe Geschichten erzählen: Kam das vielleicht auch durch die Rückbesinnung auf alte Werte?“

Dagur Sigurðsson:
„Sicher sind Isländer heute demütiger. Bis heute gibt es viele Menschen, die mit viel Kraft versuchen, ihr Haus zu halten –ungefähr 70 Prozent! Das ist beachtenswert, denn es gab auch jede Menge „high potentials“, die längst Privatinsolvenz angemeldet haben oder gar ausgewandert sind. Ja, das Kex ist ein Ort, in dem nicht nur Reisende eine Heimat finden, sondern auch die fleißigen Isländer.“

Mathias Haas:
„Und die aller fleißigsten haben Sie eingestellt?“

Dagur Sigurðsson:
„Nun, wir haben erst einmal mächtig arbeiten müssen. Von der Schlüsselübergabe bis zum ersten Gast hatten wir vier Monate. Das Kex war pünktlich offen – auch und gerade durch unser Team. Alles übrigens Menschen jenseits der Hotellerie, vom Friseur bis zum Doktoranten. Die sind super, richtig gut! Sie sind alle hungrig.“

Mathias Haas:
„Und detailverliebt. Hier sehe ich nur den Einsatz von Bleistiften, hier ein Blümchen und nirgendwo klassische Werbung wie zum Beispiel diese schrecklichen Zapfhähne von Brauereien.“

Geschäftsmodelle mit dem GMV-Faktor

Dagur Sigurðsson:
„Das ist wirklich kein Zufall. Wir wollten einen Platz, der uns selbst gefallen würde. Deshalb habe ich selbst Ausstattungselemente wie diese Landkarten aus Berlin gekauft und verpackt.“

Mathias Haas:
„Passend dazu haben Sie dann die Geschichte hinter den Karten in Videos dokumentiert und schon vor Eröffnung verbreitet. Ist Social Media ein wichtiger Faktor? Nutzen Sie diesen Kanal als Feedback-Instrument? Ich meine, Sie sind eine Trainer-Type, da sind Rückmeldungen völlig üblich.“

Dagur Sigurðsson:
„Als Trainer geht es natürlich auch um die Details, auch um die Führung von Menschen, die ich – ganz ehrlich – auch nicht alle verstehe. Und wahrhaftig sitze ich regelmäßig in Berlin und lese die Bewertungen. Echtzeit-Feedback vom feinsten, manchmal sind die Gäste noch hier.“

Mathias Haas:
„Wie geht es mit dem System-Kex weiter? Kommen Sie auch nach Stuttgart? In meiner Stadt gibt es auch zu viel Homogenität – kaum Raum für Altes, Wildes, für’s Regeln brechen…“

Dagur Sigurðsson:
„Hier läuft es sensationell, und jetzt kommen auch noch easyjet und Ryanair nach Reykjavik. Ganzjährig kommen mehr und mehr Touristen – für die Polarlichter genauso wie für das legendäre Nachtleben. Und Sie haben Recht, wir prüfen neue Standorte… immer mitten in der Stadt, immer in eher abgewerteten Metropolen. Vancouver und speziell Portland sehen sehr gut aus.“

Mathias Haas:
„Herzlichen Dank, Dagur, für unser Gespräch über Megatrends, Wandel, Veränderungsdruck und Ihr sehr ermutigtendes Geschäftsmodell in schwierigen Zeiten. Hier im „Place to be“!“

Tourismus und lokale Attraktion, hier von Mathias Haas untersucht

 

 

 

 

 

 

 

Wandel & Veränderungsdruck am lebenden Objekt

DER TRENDBEOBACHTER am Puls der Zeit, an Orten in denen „die Kraft auf die Strasse kommt“!
So wie hier im Kex Hostel (www.kexhostel.is) in Downtown Reykjavik. Denn natürlich gibt es nicht nur langfristige Verhaltensveränderungen, die absehbar und berechenbar sind – es gibt eben auch externe Schocks, die nur begrenzt mit Megatrends zu tun haben. Immer wieder aber gibt es auch diese Persönlichkeiten, die die „extra Meile“ laufen und damit Systeme herausfordern. Krise hin oder her!

Mehr zu Mathias Haas, der eben nicht nur Redner und Moderator ist, sondern der sich auch als Entdecker versteht. Fasziniert von Machern ist der Pragmatiker auf der Suche nach Beweisen – für Tugenden und Fallbeispiele zum Wandel in unserer Zeit. Mehr zu ihm und seinem Zukunftsteam unter www.trendbeobachter.de und natürlich in diesem Trendblog.

 

Wie wäre wohl das Kex geworden – wenn wir hierzu einen LEGO SERIOUS PLAY Workshop (www.play-serious.org) gemacht hätten? Es ist deutlich,… es gibt auch andere Methoden. Sehr gute offensichtlich!

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Die Motivation für die ASIAN MINDSET TOUR

MINDSET TOUR.

26. Juni 2013

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas hatte lange das Motto:
„Wir machen Angsthasen zu Heldenhasen!“

Denn diese „Angst“ scheint schon sehr präsent zu sein und die „Angstkultur“ ist wohl denkbar ungeeignet für ständige Veränderung. Es ist sogar wissenschaftlich nachweisbar, dass wir uns bei Angst selbst blockieren und ein solcher Mechanismus macht uns ganz und gar nicht „zukunftsfit“!

Im Laufe der Zeit wurde klar, dass nicht jede Zielgruppe ein solches Bild für spannend hält – Selbstironie und derartig einfache Bilder erschienen einigen Entscheidern zu „lustig“. Also machen wir weiterhin Heldenhasen, doch wir finden andere Worte und Bilder dafür.

Wie wird der Zukunftsexperte wohl zukünftig über Asien reden, über Megacities mit Megadruck für die Insassen? Hier beschreibt Mathias Haas schon einmal vorab warum die ganze Mission, die komplexe Vorbereitung und die ganze Arbeit:

Mathas Haas in 90 Sekunden - vier Wochen vor Abflug

Mathas Haas in 90 Sekunden – vier Wochen vor Abflug

http://www.youtube.com/watch?v=Z84a2emhNDw

Mehr zu den Vorbereitungen der ASIAN MINDSET TOUR und natürlich zur Tour selbst dann genau hier und auf www.absatzwirtschaft.de

 

 

Denn Mathias Haas ist mehr als der klassische Trendforscher oder Zukunftsforscher, DER TRENDBEOBACHTER möchte Megatrends beweisbar und gerne auch berechenbar machen. Mehr zu ihm, seinem Team, seinen Zukunftsthesen und Referenzen unter www.trendbeobachter.de – mehr zu seinen Methoden wie z.B. LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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Betriebsaltenheim – DER TRENDBEOBACHTER wird gehört

MegaTrend.

22. Mai 2013

DER TRENDBEOBACHTER bereitet gerade eine ganz besondere Kombination aus Hauptvortrag und sechs Kurzvorträgen vor – alles für einen Tag.

Ein wahres Feuerwerk.

DB Services und die Agentur justZARGES sind die Kunden und beispielsweise die Mitarbeiterzeitung der Bahn „DB WELT“ die Quelle. Im Rahmen dieser Recherche kommt ein breites Grinsen auf das Gesicht von Mathias Haas, die Bahn unterstützt Mitarbeiter bei der Betreuung von nahen Angehörigen!

Perfekt und zugehört?!

Bericht aus der "DB WELT"

 

 

 

 

Vor über einem Jahr hat der Redner und Moderator genau dies gefordert…

DER TRENDBEOBACHTER vor der Zeit - hier der Abdruck vor über einem Jahr

 

 

 

Es ist eine Bestätigung, wenn die eigenen Thesen und Appelle auch realisiert werden.

Ein Dank an die Bahn!

DER TRENDBEOBACHTER ist Pragmatiker. Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand. Als Redner und Moderator ist Mathias Haas ein Wandlungshelfer. Pressemitteilungen sind nicht die Kernaufgabe – aber natürlich ein Weg zur Kommunikation. Und zur Prüfung potentieller Kunden.

Mehr zum Keynote Speaker und Workshp-Moderator unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Asian Mindset Tour: DER TRENDBEOBACHTER kalibriert seine Wahrnehmung

MINDSET TOUR.

11. Mai 2013

Die Visualisierung zur "Asian Mindset Tour" von Mathias Haas

Die Visualisierung zur „Asian Mindset Tour“ von Mathias Haas

Als Europäer in Europa ist die Welt und viele Entwicklungen logisch…
auch Megatrends und deren Ableitungen sind vom GMV-Faktor abhängig, vom gesunden Menschenverstand.

Doch werden große Veränderungen nicht von Megacities getrieben?
Sind das nicht die wahren Motoren dieser Welt?

5 Städte in 5 Wochen – mit jeweils mindestens 5 Tagen Aufenthalt.

Mathias Haas besucht so quasi 50 Millionen Menschen und fragt in jeweils 5 Interviews 5+5 Fragen.

STUTTGART-MÜNCHEN-DELHI-SINGAPUR-JAKARTA-GUANGZHOU-SEOUL-MÜNCHEN-STUTTGART.

Alle Fragen werden gestellt – in Delhi, Singapur, Jakarta, Guangzhou und Seoul…
und wer weiß, vielleicht auch im Flieger. Alle Fragen haben ein Ziel, herauszufinden, wie genau diese Menschen mit Wandel umgehen. Was sie als „Change“ bezeichnen und was sie antreibt. Denn diese Menschen haben tatsächlich eine irre Entwicklung hinter und vor sich… viele kamen vom Land, viele hatten als Kind völlig andere Bedingungen und einige davon gehören heute zur Mittelschicht oder gar „High Society“.

Fragen, zuhören, verdichten. Übersetzen.

Mathias Haas wird diese Antworten veröffentlichen und gleichzeitig wieder verdichten, wie sonst Megatrends. Denn hier in Deutschland ist die Lage ziemlich klar, wir pflegen eine saubere „Angstkultur“. Selbst die Amerikaner sprechen von „German Angst“!

Genau diese „soziale Phobie“ blockiert uns – und das sagen die Wissenschaftler, nicht der pragmatische Wandlungshelfer. Unter dem Begriff „Nocebo-Effekt“ werden die Mechanismen erklärt und die Tragweite erläutert.

Deutschland das Museum – wenn wir nicht gehörig aufpassen.

Mathias Haas agiert international doch ein wichtiger Markt ist Deutschland (wenn auch die Teilnehmer von Veranstaltungen aus der ganzen Welt kommen mögen) und genau hier entwickelt sich das zwei-älteste Land der Welt. Ältere Menschen, so sagen viele sind schlechter ausgebildet. Es ist einfach langer her, dass die Schulbank gedrückt wurde. Und zusätzlich gehen ältere Menschen tendenziell weniger Risiko ein.

Wenn also auf dieses alte Land eine hochdynamische Entwicklung trifft und dann auch noch jede Menge Angst im Spiel ist… dann ist die Frage welche Empfehlungen Mathias erarbeitet.

Ableitungen & Empfehlungen gehören zum Mehrwert von Mathias Haas.

Die Vorbereitungen laufen und Mathias Haas ist zwar Zukunftsexperte, er hat jedoch noch keine diese Städte besucht. Also höchste Zeit zu kommunizieren… denn natürlich gilt es die Interviewpartner zu identifizieren, die Highlights zu finden und die gesamte Reise zu koordinieren.

Der Keynote Speaker und Workshop-Moderator agiert in englischer Sprache und nach der Reise ist auch diese Rolle dokumentiert – mit allen Facetten und vom voller Internationalität. Mathias Haas geht auf Tour – zur Asian Mindset Tour!

Kalibrieren Sie sich selbst mit – in diesem Blog ab 23. Juli 2013 und heute schon auf www.trendbeobachter.de oder zu LEGO SERIOUS PLAY und anderen veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden via www.play-serious.org

Denn Mathias Haas ist kein Zukunftsforscher und auch kein Trendforscher – er präsentiert und erarbeitet permanent das „Megatrend-Update“ in Echtzeit. So wie bei oben beschriebener Tour!

 

 

 

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Geschichten in Haptik verpackt – Kommunikation mit Zeitgeist

MegaTrend.

8. Mai 2013

DER TRENDEOBACHTER glaubt an Geschichten – nicht an Informationen.

Während jeder, Tag für Tag, im Informationsoverkill überlebt und sich zunehmend abschottet und gleichzeitig sich die digitale Welt in unser reales Leben integriert,
wird eines klar:

Geschichten sind wichtiger als Informationen.
Haptik ist ein großartiges Instrument um die Menschen emotional anzusprechen.

Sicher hat der Vertriebstrainer Sebastian Kattner, Kattner Traininert, nicht nur einen Sparingspartner zum Wahnsinn getrieben doch ganz sicher fällt er damit auf!

Entspannter Minimalismus zahlt sich aus.

Auch wenn, beim Erstkontakt mit seiner Broschüre, nicht jeder Neukontakt direkt von „Haptik“ sprechen wird. Doch Menschen werden mit großer Freude die Oberflächen, das Papier, die Verbindungen der Seiten spüren-fühlen-anfassen. Und nach dem Aufklappen?

Dann findet er oder sie eine komplette „storyline“. Wie eben Verkauf ein Handwerk ist und wie aus einem Stück Holz – ein „Kunststück“ wird. Wie aus einem Stück Holz – „Kompetenz“ wird!

Megatrends in 2D

Megatrends in 2D

 

 

 

 

 

 

 

In Bildern, mit passenden Worten –
als Gesamterlebnis.

Megatrends müssen beweisbar sein, damit Mathias Haas diese auf die Bühne bringt.

Megatrends müssen beweisbar sein, damit Mathias Haas diese auf die Bühne bringt.

 

 

 

 

 

 

 

Speziell die Kommunikation von Dienstleistungen hatte es schon immer in sich. Kattner Trainiert hat einen attraktiven Weg gefunden – hochwertigst umgesetzt und genau damit wird er punkten. Vertrieblich und kommunikativ…

 

DER TRENDBEOBACHTER freut sich ausgesprochen, wenn Menschen sich bewusst (!) anpassen und Führungskräfte nachjustieren, denn Veränderung findet statt, egal ob ein Herr Kattner mit macht oder nicht. Also lieber verändern, als verändert zu werden!

Der Redner und Workshop-Moderator arbeitet mit (unentdeckten) Exponaten und neuen Beispielen. Diese sind von großen Dampfern aber eben auch von kleinen Schnellbooten, denn seine Kundschaft kommt aus allen Branchen – es geht aber immer wieder um die eigene Zukunftsfitness und die Frage „Welche Megatrends donnern auf mein System, auf meine Kernkopetenz, auf die eigenen Produkte und die eigene Rolle?“.

Mehr Details zu den Unternehmen, die Prototypen und Produktneuheiten bereitstellen sind unter www.trendbeobachter.de zu finden.

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Vertrauenssache: Buchung von Rednern

MegaTrend.

30. März 2013

Mathias Haas hat auch eine Vergangenheit.

DER TRENDBEOBACHTER kennt den Druck, den richtigen Redner zu wählen,
den passenden Moderator zu buchen.

Genau deshalb hat der Keynote Speaker und Workshop-Moderator immer wieder den Anspruch aktuelle Beweise zur Verfügung zu stellen. Das aktuellste Video in seinem YouTube-Kanal ist direkt aus der Schweiz: Mathias Haas hat beim Event Management Circle in Basel gesprochen.

Mathias Haas ist kein Zukunftsforscher, er ist auch kein Trendforscher. Er is pragmatischer Wandlungshelfer!

Und die Schweizer Event-Profi haben nicht nur höchste Erwartungshaltungen, Sie haben auch heftige Herausforderungen.

Auch im aktuellsten Werk sollen Megatrends beweisbar werden, denn nur dann kümmern sich Menschen um Ihre eigenen Wandel. Erst dann prüfen Entscheider, ob ihre eigenen Organisationen zukunftsfit sind. Denn wahrlich spannend wird es wenn diese neuen Verhaltensweisen auf die eigene Kernkompetenz trifft. Dann können Megatrends auch wirklich weh tun.

In Basel, Schweiz, war der Vortrag auf 20 Minuten limitiert und die Veranstalter hatten ein Live-Voting am Start. Folglich hat Mathias Haas die Teilnehmer wählen lassen, welche Megatrends und welche Ableitungen genau geprüft wurden. Von diesen 20 sind 14 dokumentiert. Klicken Sie hier – und Sie bekommen wirklich einen Eindruck. Damit Sie und der passende Redner zusammen finden.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, ist kein typischer Zukunftsforscher oder Trendforscher. Er ist klar auf „Infotainment-Kurs“, denn Teilnehmer von Tagungen und Veranstaltungen wollen heutzutage eben auch unterhalten werden.

Mehr Details, Referenz und vertrauensaufbauende Faktoren liegen unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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World Wide Wisdom

MegaTrend.

8. März 2013

DER TRENDBEOBACHTER steigt in Online-Learning Plattformen ein.

Die Geschichte ist alt, aber heute ist sie alltagstauglich. Der Megatrend „Distance-Learning“ ist enorm konkurrenzfähig geworden. Unternehmen wie Coca-Cola Deutschland bauen natürlich Intranets auf, doch sie verlinken mit weltweiten Plattformen wie TED oder der KHANACADEMY.

 

Alleine diese Plattform hat über 200 Millionen „sessions delivered“. Wahnsinn.

Ein guter Grund, warum Wissen heute – auch bei schlechter Infrastruktur – verfügbar ist.
Ein wichtiger Grund, warum heute viele Schwellenländer deutlich besser da stehen.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, leistet seinen Beitrag – zum Beispiel mit einer Videosession zu „veränderungsfreundlicher Unternehmenskultur“ für den GWA (Gesamtverband Kommunikationsagenturen) und Online-Modulen zu „Innovationskutur“.

DER TRENDBEOBACHTER auf Bildschirmen, das Megatrend-Update im Gepäck, neue Vorgehensweisen… eben nicht klassisch Redner- und Moderatorenrollen. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Der Redner und Moderator hier online, Mathias Haas im Chat.

World Wide Wisdom - Wissen für alle

DER TRENDBEOBACHTER für die Bildung

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