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Mindset Tour
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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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AFRICAN MINDSET TOUR: Thesencheck.

MINDSET TOUR.

22. März 2017

Auch 2017 hat Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – wieder seine alljährlichen Thesen veröffentlicht. Als Richtschnur für seine eigene Arbeit, aber auch als Denkanstoß für all jene, die sich für die Zukunft interessieren. Natürlich, kontroverse Diskussionen sind erwünscht – denn jeder blickt ja doch irgendwie anders in die Zukunft.

Bei seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent will Haas natürlich auch die Probe auf’s Exempel machen: Halten die Thesen? Hier eine Auswahl mit den Fragestellungen, die sich dazu ergeben:

I.
Persönliche Beziehungen sind umständlich. Viele Menschen wollen keine mehr – es gibt ja die elektronischen Pendants. >> Inwieweit verändert sich das Verhalten gerade auch in solch eher traditionellen Kulturen wird in Afrika?

II.
Viele Menschen werden eher Zugang zu neuen Technologien als zu sauberem Trinkwasser haben. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer werden aufrüsten – diese Chance (= Abkürzungen) nutzen sie! >> Hier gilt es, Beispiele zu finden.

III.
Unser Informationstunnel wird mächtig ausgebaut – bis zur automatischen Shopping List mit Kauf-mich-Button. Intelligente Technologie kann (scheinbar) unterscheiden zwischen wichtigen und richtigen Nachrichten. Die „Schnäppchenjäger“ (= wir) nehmen das Info-Fast-Food gerne an. >> Inwieweit sind hier die Konzerne auch schon dabei, den „unwissenden“ Newbies in Sachen Konsum und Wirtschaft ihre Wahrheit als die einzige anzubieten?

IV.
Daten zu produzieren ist kein Aufwand. Im Gegenteil: Es spart Energie, wenn wir unseren Daten freien Lauf lassen. >> Wird in der Weitergabe und Nutzung von Daten eine Gefahr gesehen? Verstehen die Menschen dort überhaupt, was damit gemeint ist? Falls nein, ist die Antwort auf die erste Frage auch Nein.

V.
IT-Profis werden der Wissenschaft nicht (mehr) zur Verfügung stehen – Digitalkonzerne sind heute cool und lukrativ. Neutrale Wissenschaft war gestern, heute regelt sich Kompetenz durch Datenschatz und Super-Computer. >> Ist der afrikanische Wissenschaftler der universitäre Forscher der Zukunft? Nicht sexy genug für die Googles der Welt, aber wenigstens verfügbar?

VI.
Smarte Mobilitätslösungen werden durch Mehrkonsum absorbiert – insbesondere im Gütertransport. >> Lässt sich zeigen, ob durch moderne Marktwirtschaft dort der Verkehr zunimmt oder ob smarte Lösungen vielleicht sogar diese Zunahme unterbinden?

VII.
Die Gesellschaft sollte Technologie, Software und Plattformen besitzen! Doch Google, Facebook und Co. werden grundlegende Infrastrukturen kontrollieren. Vom Unterseekabel bis zum Heiß-luft-Ballon. Welche „Netzneutralität“ ist erstrebenswerter – die des Silicon Valleys oder eines Diktators? >> Welches Land (z.B. China) betreibt die beste (bzw. die einzige vorhandene) Infrastruktur in den afrikanischen Ländern und welche Einstellung der Menschen hat das zur Folge?

VIII.
In Sachen Aufmerksamkeit werden die Start-ups den KMUs den Hahn abdrehen. Heute machen Eltern ihren Kindern das Unternehmertum mies, es gibt kaum Parkbanken mit Steckdosen und dennoch strebt jedes Dorf nach einem accelerator. Also werden die seltenen Exemplare gefeiert, was das Zeug hält! >> Wie steht es um den Level of Entrepreneurship in Afrika, und wie denkt der Rest der Bevölkerung dazu?

IX.
Start-ups sind international statt national, städtisch und selten ländlich, mehrdimensional statt einförmig. Junge Unternehmen mit wirklich guten Ideen existieren scheinbar nur in der Digitalisierung. Für wirklich wichtige Probleme gibt es kein Risikokapital. >> In Afrika vermutlich noch weniger, oder?

X.
„Climate Policies“ sind ein Risikofaktor für Investoren. Der Kampf wird enorm – zwischen Rettung des Planeten und monetärem Geschäftsmodell. Money, money, money?! >> Findet Klimadenken auch in Afrika (vielleicht sogar flächendeckend) statt und sind die Geschäftsmodelle bereits darauf ausgerichtet?

 Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und nicht irgendein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforschung.

Zur Definition von Trendbeobachtung gehört es eben auch, sich ein eigenes Bild zu machen. So ist die AFRICAN MINDSET TOUR „nur“ eine weitere Etappe sich selbst ein Bild zu machen. Diese MINDSET TOUR ist eine Lernreise und kein Produkt von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

Schlussendlich bieten wir aber durchaus „Unternehmenslernreisen“ an. Mehr dazu per Telefon und via www.trendbeobachter.de

P.S.
Natürlich wird auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. davon profitieren. Mehr zu dieser „Transfer-Einheit“ liegt unter www.play-serious.org

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Fazit: It is a gold rush, including E.T.

MINDSET TOUR.

10. August 2015

Das ist es also, das Silicon Valley. Der kalifonische Goldrausch war nicht nur 1848 bis 1854, sondern er lebt auch 2015 – wohl ähnlich skurril und doch viel erfolgversprechender als damals!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas war jetzt 5 Wochen in der Region, die (unsere) Zukunft bestimmt?! Der Zukunftsexperte hat 25 Interviews geführt, Machern über die Schulter geschaut, Smalltalk perfektioniert und vor allem zugehört. 5 Wochen Kalibrierung vom Feinsten, denn von der Heimat aus erscheint diese die „Tech-Welt“ so außerirdisch wie damals E.T., der unbedingt telefonieren musste – obwohl es doch ein Rad hatte.

Lukasfilm (1)Ja, ok, das Fahrrad (aus dem US-amerikanischen Science-Fiction-Film) kennen wir noch. Doch es ist sehr schlüssig, dass heute selbst ein Rad „connected“ sein muss (!), wenn man in the Bay Area, Mountain View oder Palo Alto lebt. Es gibt keinen Zweifel daran! Gar keinen Zweifel. Im Gegenteil, Europa verhält sich – aus der Valley-Sicht – eher wie E.T. von heute auf 1982, denn „we don’t get it“!

So sehr selbst Gäste im Embassy Network schmunzeln (hier hat der Zukunftsexperte lange gewohnt und viel gelernt), so ernsthaft ist die Idee, den Namen des eigenen Babys so zu wählen, dass die passende URL noch zur Verfügung steht. Und ja, selbst DER TRENDBEOBACHTER. hat vor gut einem Jahr seiner digitalen Karriere nachgeholfen und die URL www.mathiashaas.de gesichert. Heute wird daraus ein Geschäftsmodell: https://awesomebabyname.com Den Nachnamen eingeben, und die frei verfügbaren Vorname.Nachname – Kombinationen werden zusammengestellt und damit den (werdenden) Eltern das Leben leichter gemacht. Das ist dann wohl der erste Baustein für die Zukunftsfitness des eigenen Nachwuchses! Später kommen dann die „Digital Media Camps“ für 6-12, 12-17 oder 15+ Jährige auf dem Stanford-Campus oder wenigstens die Vormittagssession im Apple-Store oder vier Tage Training im Microsoft-Laden Downtown San Francisco.

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Fair? „Well, Mathias, they don’t know how to spell the word fair in the Silicon Valley – they believe in unfair advantages!“ so Vivek Wadhwa. Dieses Gespräch hat den Zukunftsexperten nachhaltig beschäftigt. Denn nicht nur, dass Vivek’s Vita einen kompletten Blogeintrag füllen könnte. Seine Art zugänglich zu sein und dann messerscharf zu formulieren – das hat dem Redner und Sprecher Haas wieder verdeutlicht, dass selbst in der Gold-Zone kritische Köpfe übrig sind. Umso schockierender, dass dem regelmäßigen Washington Post-Autor in Europa wohl niemand zu hört. Zumindest reist er nicht nach Frankfurt, Zürich oder Wien sondern nach Kuala Lumpur und Australien, um dort CEOs fit zu machen – für den radikalen Umbau des eigenen Unternehmens (z. B. bei United Engineers Malaysia Berhad).

Es ist offensichtlich: Either you disrupt, or you will be disrupted!

Nehmen wir mal wieder Uber: Ja, diesen „Taxi-Killer“ hat Mathias Haas bereits in der TrendSerie der absatzwirtschaft.de aufgegriffen, doch die Dimension wurde erst bei der VALLEY MINDSET TOUR. wirklich klar. Haas blickt auf 23 Uber-Quittungen zurück und sieht mittlerweile das glasklar-skalierbare Geschäftsmodell bis hin zu „autonomous taxis“. Letzteres sind dann die Fahrzeuge, die wirklich ohne Fahrer vor die Haustüre kommen und Mobilität zur vollkommenen „commodity“ werden lassen.

Bauen dann Volkswagen, Kia oder Renault den fahrbaren Untersatz ohne jeglichen Anspruch auf Marke und „Experience“? Für Uber, Amazon oder Google? Der typische Valley-Mindset hat bereits die Antwort, Europa überlegt noch…

Eine der Fragen, die auch beim Austausch mit dem INSTITUTE FOR THE FUTURE offen blieb. Doch klar wurde, dass DER TRENDBEOBACHTER. und die Organisation aus dem Silicon Valley zukünftig zusammenarbeiten werden!

Klar wurde auch, dass der Zukunftsexperte wiederkommt. Denn die „Tech-World“ produziert eine derartige Macht – und noch mehr Budget nebst signifikanten Gewinnen. Diese „hoch-verdichtete Digitalisierungszone“ definiert (zu) viele Regeln, die erst einmal die Unicorns (Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd. USD) befeuern, um dann Europa zu stressen oder gar aus den Angeln heben zu können. Sie ist völlig anders besetzt – was Werte, (Unternehmens-)Kultur und Mechanismen angeht. Europa kennt diesen Goldrausch zu wenig, und es würde diesen wohl als „vorrübergehend“ abtun.

Genau deshalb macht DER TRENDBEOBACHTER. regelmäßig MINDSET TOURS.

Diese Interviews, die eigenen Beobachtungen und Praxis-Tests, zeigten wieder einmal, dass auch die Tech-Welt verblendet ist (oder sollen wir fokussiert schreiben?). Der Fokus (?) liegt auf „Welt retten“ und „Reichtum“. Es ist nur eine Frage der Reihenfolge. Meist ist aber auch diese ziemlich konsistent. Und genau (!) das ist auch hier die Schwäche, denn es gibt weder auffällige Geschäftsmodelle für nachhaltige Lösungen von Dürre oder Lebensmittelknappheit noch „the next big thing“ aus der Biotech-Welt, die wirklich die weltweiten Krankenhauskeime stoppen will oder soll. Climate Change ist irgendwie dabei, aber selten Gegenstand von Diskussionen… selbst Datensicherheit kommt eher aus der Presse als aus persönlichen Gesprächen. Da geht es eindeutig um „time-to-market“, „getting talent“ und well… „getting funded“. Ja, so wird dann ein Schuh drauß und Europa hat – auch bei einer Digitalisierung – Möglichkeiten zu antworten.

Doch Antworten braucht die alte Welt dann doch!

Wie 2013 ging Mathias Haas auch 2015 auf Tour – denn Trends und MegaTrends kommen nicht über Nacht. Dieses neue Verhalten braut sich quasi zusammen, es wird gefördert; und in Wechselbeziehungen mit (technischer) Innovation wird es dann normal. Es ist die Pflicht des Redners und Sprechers, die „Lage der Nation“ selbst zu prüfen. Hinfahren und ansehen, fragen und zuhören: das sind die wirkvollsten Mittel, um sich selbst ein Zukunftsbild zu machen. Der Zukunftsexperte hat wieder investiert, damit das MegaTrend-Update in Vorträgen und Workshops mit geprüfter und belastbarer Trendbeobachtung auf die Bühne kommt.

Whitepaper als Zusammenfassung – Vortrag als Druckbetankung

Wie auch bei anderen Recherchereisen werden schon bald Whitepaper und ein neuer Vortrag entstehen, denn diese 5 Wochen haben auch Mathias Haas geprägt. Die Vielzahl an Unternehmern, die kurzen Wege zwischen den Machtzentralen, das politische Engagement von Tech-CEOs, der Glaube und der Kult an und um die eigene Mission (die natürlich die Welt verbessert), das Preisniveau und die klugen Köpfe… diese Liste könnte lange so weiter gehen.

Der heutige Besuch bei Lucasfilm (Medienkonzern, 2012 an Disney verkauft, bekannt z.B. durch Star-Wars-Saga) war nur der krönende Abschluss mit eben genau diesem Bild: E.T. möchte nach Hause telefonieren, denn es wird alles etwas zu viel für ihn.

Lukasfilm (4)

DER TRENDBEOBACHTER. dagegen könnte weiter machen! Seinen Hunger noch wochenlang bedienen, nicht realisierte Interviews durchführen und schlicht weg „machen“ – doch wie sagte Vivek im Interview in Stanford: „You need to lead the disruption!“ oder „Don’t be afraid of putting your own company out of business!“ DER TRENDBEOBACHTER. hat noch klar und deutlich in den Ohren „Europe does not know how to innovate… unless Europe will learn from Silicon Valley, Europe will go the way of Africa… really, Europe could become – what’s called a developing country – in 20 to 30 years from now!”.

Let’s go back.

„Hasta la vista“ würde Arnold Schwarzenegger die Sache auf den Punkt bringen. Well,… Mathias Haas hat bereits Arnold auf einem neuen T-Shirt und Arnold als Stimme auf seinem Navigationssystem WAZE – das soll es dann besser gewesen sein. Dann doch lieber E.T. und die anderen Figuren aus Star Wars & Co. In echt und Original…

Zusammenfassungen der Tour gibt es Ende August und September in Stuttgart und Zürich (bei Interesse gerne kurz melden). Wirkliche Vorträge und neueste MegaTrend-Updates (inklusive VALLEY MINDSET TOUR) gibt es ab sofort!

09-08-2015 18-19-30Ja, der Beweis ist wieder erfolgt: Mathias Haas hat sich der Trendbeobachtung verschrieben. Der Zukunftsexperte ist eben kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team unterstützen Organisationen und Entscheider bei der nötigen Zukunftsfitness!

Denn es ist offensichtlich: Wenn „da draußen“ neue Entwicklungen ihren Lauf nehmen – dann müssen sich Führung, Werte, Marken, Unternehmenskulturen…einfach ALLES einem Update unterziehen. Genau dabei helfen DER TRENDBEOBACHTER und die PLAY SERIOUS AKADEMIE.!

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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3x Klartext

MINDSET TOUR.

29. Juli 2015

Es sind die Einzelschicksale, die den Mindset beschreiben. Gespräche, Gespräche, Gespräche – das macht die VALLEY MINDSET TOUR aus. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet hier von drei weiteren Personen – radikal, direkt, unorthodox:

 

NAME: Frank Schulenburg
TITLE:
Executive Director
COMPANY:
Wiki Education Foundation
CITY: San Francisco

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Ich glaube es gibt zwei Szenarien… Ich habe lange Zeit gedacht, dass ich gerne wieder in einer größeren Firma arbeiten würde – diese „Art und Weise“ habe ich in der Foundation erlebt, sie hat ihren Reiz. Diese Arbeit auf C-Level – das waren schon richtige „Rock-Stars“. Das zweite Szenario ist der Neuaufbau von einem neuem Unternehmen – einem neuen Bereich. Letzteres ist wahrscheinlicher.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Im Rückblick auf die Foundation wird mir klar, dass ich sehr gelitten habe – unter elektronischen Geräten, die das Leben bestimmen. Ich persönlich habe erst einen Pelikan-Füller gekauft, also zurück zur mechanische Wahrnehmung. Ich glaube es ist nicht gut, wenn die AppleWatch meinen Tag steuert. Die digitale Welt war der Taktgeber meines Lebens… eine Sache, die ich hoffentlich für mich selbst gelöst habe.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Ich weiß, dass es heute noch sehr, sehr viele Menschen gibt, die kein freies Wissen haben. Ich glaube dass über Bildung die Welt verbessert werden kann. Es gibt noch ganz viele Bereiche, in denen das Leben grundlegend verändern kann – soweit Wissen und Bildung zur Verfügung steht. Zum Beispiel habe ich am Oxford Summit einen Vortrag gehalten und es wurde mir dabei klar, dass selbst „literacy programs“ noch immer ein Thema sind. Und dazu gehört nicht nur lesen, schreiben und rechnen – sondern auch der Umgang mit den eigenen Finanzen.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Das was ich von meinen Eltern bekommen habe – starkes Interesse an Literatur – das diese Sachen immer noch einen Wert haben. Somit sind gedruckte Bücher – Haptik – Geruch – immer noch wertvoll. Traumwelt durchleben ohne vorproduziert zu sein.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Die mobile Revolution ist noch nicht abgeschlossen… die AppleWatch hat nie richtige abgehoben, Tablet-Umsätze brechen ein – also ist es das Smartphone. Für Wikipedia ist es auch immer noch der Desktop-PC, denn (wertiger) Text entsteht immer noch auf dem Desktop.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Emails und Textnachrichten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden wohl neue Wege entwickelt haben, wie Wikipedianer und Universitäten zusammenarbeiten. Wir nennen das „bi-directional“: in beide Richtungen finden Ströme statt. Beispielsweise Aktionen wie „Visiting Scholars“, bei denen auch Artikel auf sehr hohem geschrieben werden und dafür Zugang zur lokalen Bibliothek gewährt wird. Zurzeit kooperieren wir mit 200 Universitäten, das werden deutlich mehr werden. Es gibt Themenfelder, in denen noch so viel zu tun ist.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich glaube, ein “Ideal Manager” muss viel mehr als die üblichen Skills mitbringen. Ein guter Manager hat Empathie und verkörpert Werte. Ein guter leader bietet „Leadership“, was auch bedeuten kann, die Mitarbeiter sehr viel Autonomie auszufüllen. „Purpose“ und „Ownership“ der Teammitglieder und eben nicht Micro-Management der Führungskräfte. Beim Entry-level wird natürlich anders gearbeitet… Ich glaube, dass bei Mitarbeitern ein bestimmter Grad an „Mastery“ zu einer höheren Job-Zufriedenheit führt. Skills kann man lernen, aber wie schaffe ich eine Kultur, die auf bestimmten Werten basiert und bei der Mitarbeiter die Gewissheit haben, dass es ernst gemeint ist. „Authenticity“ und “Integrität” genauso wie die Vermittlung einer “Vision”, ja, das sind wichtige Fähigkeiten!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Ganz an der Spitze. Ich habe gehört, es gibt auch andere Plätze, wo gute Ideen entstehen. Das Leben spielt hier, sorry. Es gibt auch viele schwierige Aspekte… ich sehe das nicht nur positiv, aber hier spielt die Musik!

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Du meinst die Touristen, die in drei Tagen durchs Valley reisen? Teilweise gibt es ja auch deutsche Inkubatoren, die hier sind und den direkten Weg suchen – sehr gut! Deutschland hat ein funktionierendes System und deutsche Ware hat nach wie vor einen hohen Stellenwert. Der wichtigste Wert eines US-Amerikaners ist „be friendly“, meine Eltern haben mir insbesondere gelehrt, sei „ordentlich“ und „pünktlich“. Das gute Bildungssystem – Humboldts Bildungsideal ist sehr, sehr stark – die breite Bildung ist eine sehr gute Basis. Darüber hinaus ist der Mittelstand wichtig, und natürlich sind die Verbindlichkeit und Verlässlichkeit starke Tugenden.

 

NAME: Anonym
TITLE: SVP
COMPANY: Bosch
CITY: Sunnyvale

1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time

I am pretty sure where I wanna be. I will do my own company – in Northern California, rescuing animals (smiles). Well, I was lucky having a couple of shares – I am fine. Let’s see…

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

That’s a German question. What scares me? I cannot think about something which scares me. Maybe global warming? I am very optimistic about us (US), I am not very optimistic about Europe. You’re goanna be less completive on a global level… now having China and India on the surface.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we will solve the pollution problem. With solar & Co. we will!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Freedom! They need to be taught to think, how to be free. It is a difficult dance between freedom and discipline. Most of the education is about memorizing. Let us speak out loudly, with self-confidence. Smart people will always rise to the top.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

A smartphone or a battery. A really powerful battery which you can take anywhere.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Personally, it is my family – for health reasons. And the Middle East…

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

My actual employer will try to be digital, but it will be difficult. They try to sort it, but everybody in town is doing the same. So better hurry up…

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Flexible – quick – successful. You have to show that you are actually successful. You have to have a vision! Look ahead!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

The engine of creativity which is dragging the world forward.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I will give you a hip-hop-term: “old school”. Germany is scared to move forward – but wants to. Germans have to learn to be more optimistic. They have to recognize, to understand they are not perceived to be leaders in anything – they have to drop the arrogance.

 

NAME: Michelle Posey
TITLE: Team Management -Beam Smart Presence
COMPANY: SUITABLE TECHNOLOGIES
CITY: Palo Alto (virtual)

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I definitely will still be working in technology. I feel like – especially for me living in California – to keep that going, and it is more than possible to succeed as a female in the tech industry.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

I really don’t know… we are the last generation who really knows how to do things both ways. We do know things, facts, of the top of our heads while the younger generations know how to use computers and so on. We know also stuff without relying on the technology – we still wrote without on hands.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Especially with Beam – to work all over the world. Through this company I could already work in different places – I have seen the Grand Canyon, for example. Especially for seeing variety, it is great! I could be in Sweden or Germany instantly. It would really help to keep things „new“.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think a well rounded education, you know. Also being taught critical thinking… it is about tech knowledge but also other skills.

5.
What’s stressing you most during your daily life?

The cost of living in California? I don’t now…it is probably traffic. My worries are pretty normal compared with others.

6.
What products or services will your company offer in 5 years?

I cannot reveal anything we are working on behind the scenes, but technology is changing that fast. I am not sure whether I am capable of understanding where it could be. Maybe our products will be a little more interactive.

7.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The best manager for me is the best leader. He or she is also here for the right work-life-balance. Being able to understand the human experience, not only the corporate viewpoints is very important.

8.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

I believe it is great for the global economy. There is so much going on for the world – with creativity and the technology now… the corporate cultures are pushing this a lot. People from all over the world do not need to relocate nowadays… they can work here without moving.

 

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas ist eben kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Der Redner und Sprecher agiert im „Hier und jetzt“, genau deshalb auch Projekte wie die VALLEY MINDSET TOUR: 5 Wochen Silicon Vally, Fragen stellen und zuhören…

Zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung und Trendbeobachtung wird genau hier beschrieben: www.trendbeobachter.de

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Ändere das Leben von 1 Milliarde Menschen!

MINDSET TOUR.

26. Juli 2015

Google, Genentech (Roche), RBS, BOSYSTEMS und unicef sind die Treiber der Singularity University. „Singularity“ lässt sich übersetzen mit „Einzigartigkeit“ – dieses große Wort (und der noch größere Anspruch) ist auch übersetzbar mit „Sonderbarkeit“. Letzters passt zu so vielen Gesprächen im Valley, die Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. führt. Noch nie hat der Zukunftsexperte so viele intelligente Menschen in diesem Mengen an einem Platze getroffen. Eine schwach formulierte Frage, eine undifferenzierte Antwort, und die Konversation wird zusammengestrichen zu Small Talk. Der nächste Termin kommt dann ganz, ganz schnell – für den Gesprächspartner. Raus und weg ist er oder sie.

SINGULARITY.UNIVERSITY (5)

Ein Umschlagplatz dieser Klugheit, dieser Geisteskraft, dieses Denkvermögens ist diese Universität. Hier wird die zurückhaltende Forderung gleich auf die Bühne der Vorlesung stellt: „10 hoch 9+“ oder anders formuliert „How will you improve the lives of a billion people?“. Dem Zukunftsexperten ist ja schon oft gesagt worden, es gehe hier um Taten. Also wird dann mal locker Laurent Tellier von BGI Cognitive Genomics eingeflogen. Der Däne kommt aus Shenzhen und steht für diesen Verbund von Institutionen, die sich um das Erbgut von Lebewesen „kümmern“. Letzteres könnte auch „kuratieren“ genannt werden, denn wenn ein Mensch mit 6 Fingern besser Klavier spielen kann – dann sollte laut dem DNA-Experten, Haas zitiert, „dem Menschen diese Besonderheit zur Auswahl stehen“. Warum also nicht bessere Musikanten ermöglichen? Oder, wie ein ausgesprochen fitter chinesischer Kollege mit sensationellem Englisch ergänzt: „in 10 years from now, I do hope people will have the attitude to accept the humans can take over control of themselfs“. Die Argumentation? Es passiert sowieso schon – für Menschen mit dem ganz großen Geldbeutel, zum Beispiel beim Kinderwunsch. Es sei schwierig, verfügbare Informationen zu reduzieren. so die Argumente der Firmenvertreter.

Nennenswert ist schlichtweg, dass BGI wohl den wenigsten Menschen in der Heimat jemals über den Weg gelaufen ist, geschweige denn, dass Experten zum Vortrag, zur Fragerunde und auch gleich zum Mittagessen bleiben. Bis dann, (natürlich) der Uber-Wagen kommt und die Zukunft wieder nach Westen abreist. „Human editing“ mit allen Vor- und Nachteilen, I guess. Fakt ist aber, dass dieses Wissen hier – 5 Meter entfernt – präsentiert und diskutiert wird; egal wie man dazu steht. Aber auch dies scheint nur eine Frage der Auswahl zu sein.

Einer der GSP15-Participants hat dann auch gefragt, ob der beschriebene Praktikant so intelligent sei, weil seine Eltern ihn vielleicht genauso bestellt hätten. Nun, die Antwort war – mit dem Jahrgang 1995 – sei ihm das nicht bekannt.

Nach den Berichten von Laurent ist das jedoch dann gar nicht mehr so einfach – der Glaube daran, dass niemand nachgeholfen hat.

Die Zukunft scheint schon wieder näher, als es die meisten Menschen wahr haben möchten. Übrigens fuhr gerade ein Beam um die Ecke (DER TRENDBEOBACHTER. hat berichtet). „Be there for friends and family“ for 1.995 USD, so deren Website. Hier an der Singularity University kam das Produkt wohl kostenlos auf den Hof und ja, es wurde wohl von der Mutter einer Studentin benutzt. Die Dame bewegte sich ganz vorsichtig durch den Raum. Ganz vorsichtig – virtuell. Ja, connected and ready – for the future!

SINGULARITY.UNIVERSITY (2)DER TRENDBEOBACHTER. braucht eine Pause, denn Trendbeobachtung kann ganz schön fordernd sein. Egal ob BGI Vertreter live und in Farbe vor einem Stehen (und Mathias Haas nur die Hälfte versteht) oder Beam um die Ecke kommt. Beides zeigt, dass die Zukunft bereits hier ist – im Silicon Valley. Die Folge ist, dass der Zukunftsexperte diese Beobachtungen aufbereiten, verdichten und präsentieren möchte! Damit alle Organisationen zukunftsfit werden! Zumindest alle, die Trendbeobachtung der Zukunftsforschung und Trendforschung vorziehen.

www.trendbeobachter.de

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NASA, Yahoo! und die WirtschaftsWoche.

MINDSET TOUR.

23. Juli 2015

DER TRENDBEOBACHTER. hört weiter zu – damit sich das Bild und das eigene Urteil zum „Mindset“ entwickeln kann. Denn klar, bei der VALLEY MINDSET TOUR geht es um die Frage, wie Menschen im Silicon Valley die eigene Zukunft sehen – welche Ängste und welche Hoffnung es gibt. Es geht um Einstellungen und Erwartungen, um die Rolle des Valleys genauso wie um die Rolle von Deutschland.

Hier sprechen > 40 Jahre USA!
In deutscher Sprache.

NAME: Dr. Kai Goebel
TITLE:
Area Lead – DaSH, Intelligent Systems
COMPANY:
NASA (Ames Research Center)
CITY: Mountain View

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Wir versuchen zu erkennen, wohin es technologisch geht – dafür steht die NASA und auch ich verstehe mich so. Als Branche müssen wir uns weiterentwickeln. Ein gutes Beispiel ist das „automated vehicle“, da ist sehr viel zu tun. Die hierbei produzierten Informationen müssen weiterverarbeitet werden, und diese neuen Möglichkeiten fordern neue Entscheidungen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich stimmt bedenklich, dass Data Protection“ so wenig Stellenwert bekommt. Heute kam die Meldung, dass 21,5 Millionen Datensätze gehackt wurden – inkl. „Social Security Numbers“ und einigen „fingerprints“. Da bin ich wohl auch dabei. Und diese Sorge gilt für die USA noch mehr als für Europa. Zweifelsohne machen wir uns bei einer weiteren Digitalisierung verwundbarer. Wenn wir alles vernetzen, gibt es immer eine Hintertür. Hier geht es nicht um 2.000 USD von einem Bankkonto, sondern um weit mehr – auch weil die USA eine Zielscheibe ist.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your
greatest hope?

Ich hoffe und glaube tatsächlich, dass ich mich – in meinem Leben – in ein Fahrzeug setzen kann welches automatisiert von A nach B fährt. Ich das ist realistisch – und es ist für einen Wissenschaftler eine großartige Herausforderung. Schlussendlich dient so eine Entwicklung auch einer erhöhten Lebensqualität.

Wie so oft wird es auch hierfür neue Anwendungsmöglichkeiten geben. Schauen wir nur mal auf die Drohnen. Die NASA hat dabei geholfen, dass bei Waldbränden Drohnen eingesetzt werden und somit beispielsweise Feuernester schneller bekämpft werden können. Oder nehmen wir die Einsätze in der Landwirtschaft oder bei der Pipeline-Überwachung.

Darüber hinaus hoffe ich, dass wir merken, dass wir mehr für „die Welt“ tun müssen!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Als Präsident der German International School gedacht: Man muss geschickt „das Neue“ mit „dem Alten“ verbinden. Es ist wichtig, den Kindern die Phantasie zu lassen, Verantwortung zu geben und sie immer wieder mit den neuen Möglichkeiten, auch neuen Technologien, vertraut zu machen. Alle unsere 5.-Klässler bekommen iPads – und dazu gehören dann auch Regeln. Das ist besser, als sie irgendwann “hinten dran” oder unvorbereitet in die digitale Welt zu lassen. Ein gutes Beispiel ist auch die „Maker-Bewegung“… Man traut sich wieder etwas Handwerkliches zu machen – Auftakt hierzu war der 3D-Drucker. Es geht darum sich zu trauen, etwas Verrücktes zu realisieren, nicht stecken zu bleiben und die eigenen Phantasien zu realisieren. Es werden ja auch schon Metallteile produziert – auch bei uns. Oder Verbundstoffe. Wir integrieren elektrische Leitungen in strukturelle Elemente. Auch bei diesem Megatrend kann man sich kaum vorstellen, was noch alles kommt!

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Jetpacks?! Die total individuelle Beförderung durch die Luft?

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Im Valley ist der Rhythmus extrem schnell. Man hat nicht viel Zeit sich zurückzulehnen und zu verschnaufen. Das ist auf die Dauer sehr stressig – entziehen kaum möglich. Das ist dann auch die Mentalität und eine Art Grundhaltung. Es wird erwartet, dass jeder 14, 16 Stunden arbeitet. Viele sind begeistert von der Idee und andere sind auf das „große Geld“ aus. Hasso Plattner meinte vor kurzem bei einem Vortrag, dass hier viele Menschen die 1, 2 oder 3 Million machen möchten – koste es was es wolle. Beispielsweise wird von Arbeitgebern hier eher mehr Gehalt als mehr Urlaub angeboten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Ein Paradebeispiel für die NASA sind „cubesats“ (= kostengünstige Kleinsatelliten im standardisierten Format von 11,35x10x10cm und einem maximalen Gewicht von 1,33kg). Wir unterstützen hierbei insbesondere durch Batterienentwicklung. Diese sind elementar, damit die Cubesat-Satelliten mit Energie versorgt werden und schlichtweg überleben. Die Technikwunder an sich und auch der Satellitenstart sind deutlich günstiger. Es gibt auch heute schon die Idee des „Satellite Swarms“. Hier werden die Geräte in Einzelteilen ins All geschickt und kommunizieren dann untereinander. Wie kontrolliere ich diesen Swarm? Das ist eine der Fragen, die wir in 5 Jahren sicher deutlicher beantworten können. Ich freue mich darauf!

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich weiß gar nicht, ob sich die Rolle so verändern wird. Es gilt, den Mitarbeitern die Rahmenbedingungen zu bieten, damit sich diese verwirklichen können und die Arbeit möglichst „einfach machen“. Es kommt darauf an was man unter einem Manager versteht. Ein CEO hat auch noch andere Pflichten. Oft ist hier das „Empirer-Gen“ erfolgsversprechend, um das Unternehmen nach vorne zu treiben.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Im Moment hat das Valley einen sehr großen Einfluss. Hier wird entschieden „Wie der Hase läuft“. Genau hier wird die digitale Revolution erfunden und Realitäten werden geschaffen. Im Valley boomt die Wirtschaft. Es gibt keine Schranken, deutlich verhaltenere Statussymbole und weniger Beharren auf Prestige. Hier sind Menschen tatsächlich bereit sich neu zu erfinden – das Neue definieren.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Wir sehen, dass viele Deutsche, die ursprünglich nur temporär hier her kamen, gerne bleiben möchten und sich nach Jobs umschauen, um nicht zurück nach Deutschland zu müssen. Der „Brain Drain“ von meiner alten Heimat ins Silicon Valley ist signifikant. Das sind genau diejenigen, die sich ungern einschränken lassen von Ordnung und übertriebenen Regeln. Natürlich gibt es auch hier ein Regelwerk, aber beispielsweise stellen sich alle artig in Warteschlangen hinten an oder lassen andere Autos gerne einfädeln. Selbst an der University of Berkeley sind die Türen der Professoren offen – auch bei Nobelpreisträgern!

 

NAME: Kerstin Ewelt
TITLE: Search Editor
COMPANY: Yahoo!
CITY: Sunnyvale

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

“Director Level” – als Fuehrungskraft in der Tech-Welt von morgen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich beschäftigt die zunehmende Radikalität, z.B. durch den IS, genauso wie die wachsende Zahl von Flüchtlingen. Die Angst vor unberechenbaren Situationen und Menschen.

Lokaler gedacht, „scares me“ der Konkurrenzdruck und manchmal Hype im Valley und die sehr realistische Möglichkeit einer neuen Rezession. Diese würde das Silicon Valley kurzfristig besonders treffen, da hier vieles extremer ist wie Hauspreise, Jobs und Risikoeinstellung.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Kinder! Wenn man Kinder zu souveränen Menschen erzieht. Kinder sollten Neugierde, Einfühlungsvermögen und Humor in ihrem Lebensrucksack haben und nicht ihre Sommer in den summer camps von Stanford verbringen. Ja, das ist meine größte Hoffnung – als Mutter von zwei Kids.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Goethe wusste es doch schon immer :“Too many parents make life hard for their children by trying, too zealously, to make it easy for them.” Und wenn dabei herauskommt, dass Kinder rebellisch bleiben, dann ist es nicht schlimm. Lasst ihnen ihren eigenen Kopf, gespickt mit gesundem Selbstvertrauen.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Nein, es gibt kein „Device“, das für Zukunft steht. Für die Zukunft stehen „applications“.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Time-Management. Hier wird so viel gearbeitet. Das Valley ist so „activity-driven”. Selbst Kinder haben zig Aufgaben und Plattformen nach der Schule. Darüber hinaus? Der Stau und der Wettbewerbsdruck.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Es bleibt spannend. Yahoo! ist ein Medienunternehmen mit vielen unterschiedlichen Facetten.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Er oder sie sollte neugierig sein, nicht in Schubladen denken und sehr gerne auch durch Empathie positiv auffallen.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

In Sachen Technology ist und war das Silicon Valley immer die Nummer 1. Neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen, Hard- wie Software und Applikationen. Hier spielt die Musik.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland kann sehr gut Nischenfunktionen einnehmen. Meine durchaus geliebte Heimat besticht durch Zuverlässigkeit und dem hohen Grad an Ausbildung – nicht nur an der Universität und Lehre, sondern auch in der Haltung der Menschen. Ich finde, die Menschen in Deutschland haben ein gutes Allgemeinwissen – sie sind relativ kritisch und strukturiert. Sie sagen oft ihre Meinung … diese Attribute sind  global sehr wertvoll. Also eine tolle Zukunft fuer Deutschland – aber in Nischenfunktionen.

NAME: Matthias Hohensee
TITLE: Bureau Chief Silicon Valley
COMPANY: WirtschaftsWoche
CITY: Palo Alto

MatthiasHohensee.Wirtschaftswoche

1.
If you think of your life: Where do you see yourself in the future?
Hoffentlich immer noch hier. Seit 1998 – sprich seit 17 Jahren – bin ich nun hier im Silicon Valley. Ursprünglich war dies nur für „ein paar Jahre” geplant, aber hier passiert so derartig viel, dass ich mir nur schwer vorstellen kann zu gehen. Meiner Kolumne in der WirtschaftsWoche ist noch nie der Stoff ausgegangen – die Auswahl ist unendlich. Wirkliche Neuigkeiten kommen aus dem Nichts und plötzlich gibt es ein Update.

2.
Looking into the future, what scares you most?
Kommt das Platzen der vermeintlichen Bubble? Oder nicht? Über „Kurz oder lang“ wird es Korrekturen geben. Doch zu welchem Zeitpunkt? Schon Anfang des Jahres gab es Warnungen, die bisher nicht eingetreten sind. Und ja, es gibt sehr hohe Bewertungen. Doch es gibt sehr viele private Unternehmen, und nur die eigenen Investoren haben die wahren Daten. Es gibt nur wenige Fälle wie beim Unternehmen Box aus Los Altos, wo dann etwas Transparenz aufkam beziehungsweise aufkommt.

So hat es zum Beispiel Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) abgelehnt, bei Airbnb und Uber zu investieren, so ein Top-Entscheider in einem Interview – obwohl man noch zu scheinbar attraktiven Zeiten hätte einsteigen können. Dieses Gesamtgeflecht ist übrigens ein Grund, warum zunehmend in Europa investiert wird. Dort ist es nur sehr ungewohnt, mit Risikokapital auch wirkliches Risiko auszuhalten.

Nun ja, wenn hier 1, 2 oder 3 Unicorns (=Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd USD) schlapp machen würden…

3.
What’s your greatest hope?
Zum einen, dass diese Unternehmen alle erfolgreich sind und darüber hinaus die ganze Wirtschaft – in Sachen Digitalisierung – mitnehmen. Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, bei denen durch „on demand“, „Sharing“ oder „Automatisierung“ Menschen ihre Jobs verlieren – hierfür braucht es Lösungen. Auch in Deutschland!

Für Megatrends wie „Sharing“ sind Regionen wie New York, Boston und natürlich San Fransisco sicher prädestiniert.

4.
What is it that you do to make sure that your child becomes fit for the future?
Gegenwärtig wird das Schulsystem in den USA wie in Deutschland dem Bedarf nicht gerecht. Klaus Hommels – zum Beispiel bei Investitionen von Skype, Facebook und Spotify beteiligt – sagte in einem Interview, dass „Wirtschaft“ unterrichtet werden muss. Im Silicon Valley wird das ansatzweise gemacht, in Deutschland wohl kaum. Es geht mir nicht um Programmierung, sondern um die Entwicklung von „kreativen Systemen“.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Schwer zu sagen. Nicht die AppleWatch. Sicher weiterhin das Smartphone und vielleicht auch die Datenbrille.

6.
The ideal manager: What should he or she be like – to be fit for the future?
Schon immer waren Menschen in diesen Schlüsselpositionen prädestiniert dazu, Leute zu begeistern, Teams zu formen und zusammen zu halten. Es geht um mehr Wertschätzung – übrigens auch bei freien Mitarbeitern. Motivation, auf Ideen einschwören und sich auf neue Dinge einlassen, sich auf dem Laufenden halten und Szenarien durchspielen.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?
Ich hoffe immer noch, Expertise anbieten zu können – nach 20 Jahren Silicon Valley. Diese Komponente werde ich wohl mehr ausspielen als heute. Ich möchte auch dann einen Job, der Spaß macht und inspiriert. Es geht auch hier um Selbstverwirklichung.

8.
What role does the Silicon Valley have – in a global economy?
Das Silicon Valley ist ein Katalysator. Bei der Digitalisierung im „1. Dot.com-Boom“ ging es vor allem um Handel und Medien. Jetzt sind alle Branchen von Digitalisierung erfasst. Nehmen wir die Autobranche und all die Techniken, die hier erfunden werden. Smartphones: „The Bay“ ist ein ganz großer Testmarkt: Talente, Kaptial, etablierte Unternehmen auf ein paar km². Und letztere sind eben auch bereit, mit den Start-Ups zusammenarbeiten und oder diese aufzukaufen.

9.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?
Deutschland wird oft schlechter gemacht als es ist. Wir haben noch große Chancen, wenn wir in Infrastruktur und Ausbildung mehr investieren. Wenn wir die „Ingenieursdenke“ wach halten und fördern. Auch Politiker müssen auch merken, dass man dafür was tun muss. Europa hat Nachteile bei Größe des Marktes und der Bereitschaft von Geldgebern, die Geldflüssigkeit hoch zu halten. Uber und Airbnb wären in Deutschland wohl nicht in entstanden. Hier gilt es „machen“ und „schnell groß werden“. Die Konsequenzen werden im Laufe der Zeit bearbeitet. Es fehlt wohl auch an Mut und Raum zum Experimentieren.

 

DER TRENDBEOBACHTER. ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Mathias Haas steht für belastbare MegaTrends – für Veränderung, die auch mal mutiger ist… aber eben nachvollziehbar. Deshalb geht der Redner und Sprecher mit konkreten Produktinnovationen auf die Bühne, mit Beispielen, die auf Trends einzahlen oder sogar befeuern. Mathias Haas ist Pragmatiker und Wandlungshelfer – auch deshalb unternimmt er immer wieder genau diese MINDSET TOUREN. 2013 ging die Reise durch 5 Megacities in 5 Wochen… dieses Mal lebt und recherchiert Haas 5 Wochen im Silicon Valley.

Mehr zu seinen Themen, Arbeitsweisen und schlussendlich zur Positionierung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

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VALLEY MINDSET TOUR – der Blick wird radikaler

MINDSET TOUR.

13. Juli 2015

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, hat wieder zugehört: Zwischen einem absoluten „1. INfluencer“, einem President, der die Banken nicht braucht und einer älteren Dame, die seit 1977 im Valley lebt.

Die Kalibrierung funktioniert für die Leser und für den Zukunftsexperten! Die Fragen bleiben gleich – in den Antworten entsteht ein Muster… es entsteht ein Bild, auch wenn es komplex sein mag.

 

NAME: Vivek Wadhwa
TITLE: “Leader of tomorrow” (Forbes magazine)
COMPANY: Stanford & SINGULARITY UNIVERSITY
CITY: Stanford

vivik21.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?
If I think beyond 5 years, I see jobs disappearing. The costs of everything will drop. Such as smartphones. In the US they are still expensive, but in the developing world such as India it is inexpensive to make phone calls and so on. All of our basic needs will be met through technology advances. I personally? As written in my last Washington Post article: I have no clue, frankly. The currency we have changes from USD to knowledge. You need to know about “the good” and “the bad” to be able to deal with.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?
Oh, everything scares me. Everything good has a dark side. The fact that privacy is already dead, that there are sensors everywhere, being able to create killer-viruses, jobs beginning to disappear (such as taxi drivers). And through these domino affects you start to change every industry. I see a dark side to everything. I try to remain optimistic but I also worry a lot.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?
I see transitions happening – not dramatic change. If we look beyond these 5 years it is different. We will see self-driving cars and this will change society. We will not need to crash into each other. This time will have very positive and negative impact. Or take medicine, which is being managed via our smartphones which monitor us.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?
Let them learn whatever they like. Don’t push them into engineering or science or medicine or whatever parents think they should do. Let them do what their heart says… the key is to learn how to learn! And to want to learn. In the future we will have to learn through change regularly. We will keep learning as we grow. It is important to love learning!

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Your smartphone. We use it for everything. Next 2 and 3 years it will also be our doctor. This device keeps tracking us – it will give us advice. It becomes an extension of our brains. Wearables are just the next level – in 5 to 10 years the smartphones will be embedded in our clothing.

6.
What products or services will your company offer in 5 years?
In the next 5 to 10 years…this will be amazing times for every entrepreneur because we have a chance to put the big players out of business. So this is the time when you can build the next multi-billion-Dollar-businesses. This is the most amazing time for the “doers”. The CEOs of the big tankers have to wake-up!

7.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?
A manager has to be a coach, really. A guide. Someone you go to if you need advice. Not someone who tells you what to do. Because the jobs of the past will not exist in the future. We will not have hierarchical work. The jobs we will have meant to be creative. Working hand-in-hand with machines and enhancing the machine, actually.

8.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?
Why is the US is the most competitive place in the world? Why is it that this is the leading place, also in America? This is what I am researching on. For me it is all about “What’s happening ahead?” We have the innovation-system! Due to the focus on tech – everything goes exponential. Technology is the conversion – and with the technology comes the disruption. And now you see that every industry is going to disrupted over the next 5, 10 or 15 years – originally driven out of this hub.

Another lesion you learn in the Valley is: you don’t bet on one new company – you bet on a group of start-ups.

9.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?
We can learn from Germany the value of education. The reason why Germany was able to cope with all the trouble in the last decades is the education. You guys have a very highly educated elite work force. Here you have people like Peter Thiel who give children money to drop out of college – it is brain dead. Drop outs can develop apps, but apps can drive you 3 or 4 years – and afterwards? And certainly the social values: The fact that Germany led the world in solar… Germany had a social consciousness – you saw the global warming. You put all the resources behind of what we are all benefiting from.

 

NAME: Bertram Meyer
TITLE: President
COMPANY: Taulia Inc.
CITY: San FranciscoBertramMeyer

 

1.
If you think of your job:
Where do you see yourself in 5 years’ time?

Ganz schwer zu sagen. Taulia wird in den nächsten zwei bis drei Jahren einen IPO umsetzen. Was nach dem IPO kommt? Ich habe für große Unternehmen gearbeitet und das war für mich nicht der ganz perfekte Fit. Hier war ich von Anfang an dabei… natürlich will ich erfolgreich sein. Post-IPO? Ich sehe mich hier im Silicon Valley – und auch in einer Rolle bei Taulia. Hier gibt es gibt superfaszinierende Ideen und Möglichkeiten. In fünf Jahren bin ich wohl bereit für eine neue Idee.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?
Vielleicht ist das jetzt eine überraschende Perspektive, aber aus meiner Sicht wird das, was wir technisch können, immer mächtiger und überraschender. Egal ob es Gen-Manipulation, Artificial Intelligence oder Super-Computing ist… oder ob es Bionic ist. Das heißt, es passieren unheimlich viele und radikale Veränderungen. Und was mir Sorge macht ist, dass sich unser Bewusstsein nicht gleichzeitig mitverändert. Wenn es darum geht, Macht zu gewinnen, Geld zu verdienen, und das Ego aufzubauen … da bin ich sehr kritisch. Wenn es von einer inneren Zufriedenheit heraus kommt, ist es ganz anders einzustufen. Aber leider sehe ich letzteres im Moment noch nicht. Es wirkt auf mich immer noch so, als ob wir alles, was wir können, auch machen. Und die Reflektion fehlt. Dabei funktioniert kein Regulator.

Ich glaube, dass sich die Welt total positiv entwickelt hat. Man muss nur mal an den Zustand nach dem Krieg denken… die Frage ist, was wir tun können, um das Bewusstsein zu beschleunigen – nicht nur die Technologie.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?
…genau das. Meine Hoffnung ist, dass wir an einen Punkt kommen, wo wir wieder Ehrfurcht vor der Schöpfung und vor unseren eigenen Möglichkeiten haben. Und Respekt füreinander und für den Planeten, auf den wir angewiesen sind.

4.
What is it that you do to make sure that your child becomes fit for the future?
Ich glaube schon, dass sie eine andere Art von Erziehung brauchen. Das ist meine Überzeugung. Ich glaube, dass es im Zeitalter der kompletten Vernetzung wieder wichtiger wird, eine Gemeinschaft zu haben – nicht nur die Individualfamilie.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Wasser. Ja, Wasser, wir sind im Valley. Es gibt Hightech, aber kein Wasser. Und genau hier liegt das beschriebene Problem. Wir sprechen bei Wasser oder Luft von “Common goods”, und ich glaube wir tun uns nichts Gutes, wenn wir weiter denken: „Hier kümmert sich der Staat oder sonst wer…ich muss es nicht machen.“ Folglich muss ich mich nicht darum kümmern, wenn ich täglich Plastikgeschirr für jede Mahlzeit brauche… mir fehlt das Bewusstsein komplett!

6. What stresses you most in your everyday life?
Ich bin im Alltag nicht gestresst.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Einerseits möchten wir, als Netzwerk, uns natürlich immer weiter verbessern.. D.h. mehr Kunden international verbinden. Für den Fall dass ein Unternehmen etwas braucht und ein anderes Unternehmen diesem genau das bieten kann, sind diese dann effizient verknüpft und brauchen dazu keine Finanzwirtschaft. Es gibt also eine „atmende Lieferkette“ … und das Geld kann de facto dahin fließen, wo es derzeit die höchsten Kapitalkosten gibt. Andererseits möchten wir natürlich, dass Dokumente komplett elektronisch laufen… aber das ist zu nah an dem, was wir heute schon tun.

Ich glaube, dass alle von Unternehmen genutzte Systeme in die Cloud wandern und dass wir dann die Verknüpfungen möglich machen – zwischen allen Systemen. So könnte dann z.B. KPMG ein Password bekommen und sich damit die nötigen Daten beschaffen. Die Folge wird eine immer größere Entkopplung sein zwischen der Produktivität, die möglich ist, und dem Humankapital, das dafür eingesetzt werden muss.. Also stellt sich wieder die Frage, auf welche Welt steuern wir zu?

8.
The ideal manager: What should he or she be like – to be fit for the future?
Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass man den Menschen im anderen Menschen sieht – nicht das Funktionstool.

9.
What role does the Silicon Valley have – in a global economy?

Sicherlich ist es das Innovationszentrum schlechthin. Hier wird viel von dem erfunden, was erfunden werden kann. Hier wird viel von dem, was ausprobiert werden kann, ausprobiert. Hier wird viel von dem, was „Erstnutzung“ ist, auch das erste Mal genutzt. Gleichzeitig ist es auch ein Labor, in dem getestet wird, wie viel Reichtumsunterschied“ akzeptabel ist. Und es ist spirituell: Es gibt wohl kaum irgendwo mehr Yoga-Studios auf der Welt. Es ist nicht nur ein Innovationstreiber, sondern auch ein Experimentallabor.

10. In your eyes: Where do you see Germany in this context?
Ich glaube, Deutschland hat enorm viel Potential. Deutschland ist oftmals noch dabei, die Geschichte hinter sich zu lassen. Egal ob es die frühere Hyper-Inflation ist…

In Sachen Innovation und Berlin tut sich sehr viel. Aber auch hier bedarf es einer unkomplizierten Fehlerkultur, deshalb heißt es Risikokapital.

 

 

NAME: Lisa Ahorner-Ebenhoech
TITLE: Ehemalige Übersetzerin
CITY: Palo Alto

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1.
If you think of your life: Where do you see yourself in the future?
Nun, ich habe ja schon ein gewisses Alter und ich glaube mein Geld wird reichen.

2.
Looking into the future, what scares you most?
Da habe ich verschiedene Gedanken, ich denke „we are living in a bubble“. Vielleicht kommt ein großes Erdbeben? Für junge Menschen wird es nicht leichter. Alleine die riesigen Schulden durch die Kosten während des Studiums. Ich kennte eine Person, die bis zum 72. Lebensjahr abzahlen wird. Das ist doch verrückt! Hier im Valley wird sehr viel gebaut – durch die neuen Arbeitgeber wird die Verdichtung immer extremer.

3.
What’s your greatest hope?
Dass es etwas mehr Ausgleich zwischen arm und reich gibt. Dass es allen (!) den Leuten gut geht. Auch wenn das nicht zu erwarten ist… Als ich hier ankam (1977), ging es der Mittelschicht sehr gut. Heute ziehen Bekannte und Freunde weg, weil es finanziell nicht mehr tragbar ist.

4.
What is it that you do to make sure that your child becomes fit for the future?
Man muss ihnen beibringen, bescheiden zu sein! „I want it now“ funktioniert einfach nicht immer – mit dem Leben, was möglich ist. Hier wird ständig suggeriert, dass man konsumieren muss. Weiter ist wichtig, jungen Menschen klar zu machen, dass Sie in der Gesellschaft bestehen können. Natürlich gehört dazu auch, dass sie eine möglichst gute Ausbildung bekommen.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Ich glaube, es ist der Computer.

6.
The ideal manager: What should he or she be like – to be fit for the future?
Ein guter Chef schaut auch auf seine Angestellten. Jetzt gibt es Unternehmen, die das machen. So gibt es mittlerweile sogenannte „B-Corporations” (B corps). Diese „for profit corporate entities“ (Kapitalgesellschaften) haben den Anspruch, ihren Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt genauso wie Erfolg und offizielle Ziele positiv zu steuern. Diese unterscheiden sich in Sachen Unternehmenszweck, Verantwortung und Transparenz.

7.
What role does the Silicon Valley have – in a global economy?
Das große Problem ist, dass hier in den USA nicht mehr produziert wird. Dieser Bereich liegt in Asien. Gleichzeitig sind wir so hoch verschuldet – gegenüber China. Eine brisante Mischung.

8.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?
Wenn ich überlege, wo wir 1945 standen… Wir selber kamen damals von Wien und waren Flüchtlinge. Wenn wir hier zum Beispiel die Autos ansehen – viele deutsche Marken. Davon abgesehen: es gibt natürlich viele Deutsche hier. Einigen davon geht es heute richtig gut. Durch Immobilien, Job und Sparsamkeit!

 

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Mathias Haas ist auf der zweiten MINDSET TOUR, denn „da draußen“ wandelt sich immer wieder unser Verhalten – andere sprechend dann von Trends und MegaTrends.

Es gibt Menschen und Organisationen, die die Welle surfen (und rechtzeitig erkennen) und es gibt Entscheider, die auf den Gegentrend hoffen. Frei nach dem Motto: „Don’t ring this bell!“

Der Zukunftsexperte schaut sich die Lage lieber selbst and, um wirklich mitreden zu können – obwohl Mathias Haas überwiegend zuhört. Auch diese Interviews zeigen, auf ganz unterschiedliche Art und Weise, wie der Wandel im Valley bewertet wird. Und wie die „Übersetzung“ für Europa und speziell die deutschsprachigen Märkte aussehen kann.

Trendbeobachtung ist eben Trendbeobachtung. Dagegen ist Trendforschung etwas für Trendforscher… selbstredend, dass Zukunftsforscher wieder anders zur Sache gehen. Deshalb nennt man sie wohl tatsächlich „Zukunftsforscher“.

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu Mathias Haas und seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

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Hello, Elon Musk!

MINDSET TOUR.

21. Juni 2015

DER TRENDBEOBACHTER. geht auf Tuchfühlung – zu einem der mutigsten Unternehmer im Silicon Valley: Tesla-Gründer Elon Musk.

DER TRENDBEOBACHTER bei Tesla

Weder der Hightech-Spezialist noch der Redner und Moderator Mathias Haas sind bekannt für ihre Zurückhaltung, wenn es darum geht, der Welt neue Dinge zu präsentieren.

IMG_20150621_124832 IMG_20150621_124843Sei es mit den Tesla-Fahrzeugmodellen auf der Straße (oder neu: zuhause mit den Tesla-Solarenergiespeichern) oder auf der Showbühne bei Trendvorträgen, mit der TrendApp. und natürlich hier im Blog.

Im Rahmen der VALLEY MINDSET TOUR wird Mathias Haas versuchen, mit Elon Musk ins Gespräch zu kommen – ist dieser doch ein Paradebeispiel für den Geist und das Denken der Gründer und Entrepreneure im Silicon Valley.

Sie fragen sich: Wie kann das gehen?

Nun, alles wird nicht noch verraten – nur so viel: Plan B heißt Hartnäckigkeit. Tägliche Besuche im Tesla Headquarter – bis der Interviewtermin steht. Wer von den Beiden (bzw. von den Dreien, wenn man den Mann vom Sicherheitsdienst mitrechnet) wird dies wohl länger aushalten?

Doch vielleicht ist Plan B gar nicht notwendig – hat DER TRENDBEOBACHTER. doch vorgesorgt und sich dabei des Trends zur Individualisierung bedient.

Mit diesem Windschutz auf seinem Reportage-Mikrofon begrüßt Haas seinen Gesprächspartner. TrendInterviews in ihrer schönsten Form.

Doch neben Elon Musk gibt es noch viele weitere bestätigte Interviewpartner. Die haben zwar keinen persönlichen Windschutz aus dem Hause TRENDBEOBACHTER, doch sie können trotzdem quasi in Echtzeit hier in diesem Blog lesen, wie das Valley tickt.

Bleiben Sie gespannt, denn Mathias Haas ist es ebenso.

Gerade bei der VALLEY MINDSET TOUR ist er kein Trend- oder Zunftsforscher. Vielmehr ein Forscher für neues Verhalten im Hier & Jetzt. Für heute, morgen und übermorgen. Und er teilt sein Wissen gerne mit Ihnen – damit Sie als Entscheider immer zukunftsfit bleiben!

Mehr zu Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

 

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1471

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!

MINDSET TOUR.

2. Juni 2015

Schatten – vielleicht eine ganz gute Einrichtung angesichts der sommerlichen kalifornischen Sonne, die den TRENDBEOBACHTER ab dem 3. Juli erwartet.

02-06-2015 17-04-50

 

Die VALLEY MINDEST TOUR startet bald – und die Vorfreude ist groß. Nicht nur auf das schöne Wetter – ja, auch Mathias Haas ist ein Mensch! – sondern vor allem auf viele spannende Erkenntnisse und Interviewpartner.

 

Innerhalb von 5 Wochen bereits der Redner und Berater das Silicon Valley sowie benachbarte Regionen, in denen Innovationen den Hauptträger der Wirtschaftsleistung darstellen.

 

Bereits 24 spannende Interviewpartner haben zugesagt. Darunter Oskar Kalmaru von Narrative, Vivek Wadhwa – Professor in Stanford, an der Singularity und an der Duke University, der Autor Andrew Keene oder Shubham Banerjee, der bereits als Kind mit einer grandiosen Erfindung den Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmen gelegt hat.

 

Alle Gesprächspartner stellen sich spannenden Fragen – die Antworten hierzu lesen Sie noch während der Tour hier im Blog.
DER TRENDBEOBACHTER freut sich auf diese spannenden Menschen, auf viele spannende Eindrücke zum Wie & Warum in einer Welt, die vermutlich Vielen hier bei uns in Deutschland weitgehend verschlossen bleiben wird.
Begleiten Sie die Tour also hier im Blog und im YouTube Videochannel: youtube.trendbeobachter.de

Und seien Sie unbesorgt: Statistisch gesehen scheint zu dieser Zeit auch in Mitteleuropa die Sonne.

Einfach abonieren… und die Eindrücke kommen regelmäßig ins Büro.

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