MENU

Redner
Tag Archive

294

Moderne Gesellschaften = Mobile Gesellschaften.

Exponate, MegaTrend.

7. September 2017

Der ICE4 ist im Probebetrieb und DER TRENDBEOBACHTER. wurde zum Tester. Okay, Redner Mathias Haas war dort als Moderator unterwegs und auch nicht der einzige „Probe-Fahrer“. Okay, okay… die Veranstaltung war auch nicht für ihn gemacht, er war Dienstleister für die Deutsche Bahn.

Veranstaltung „New Work im ICE 4“ auf der Fahrt von Hamburg nach Kassel.

DER TRENDBEOBACHTER. informiert und provoziert ja bekanntlich. Zusammen mit seinem Team sucht Haas MegaTrends, die heute schon spürbar sind. Und genau da kam die Schnittmenge zwischen der Deutschen Bahn und der Trendbeobachtung: Die Bahn hat Blogger und Journalisten eingeladen, um das große Thema „New Work“ zu beleuchten und gleichzeitig das neue Rückgrat des deutschen Fernverkehrs zu präsentieren.  Also wurde der ICE4 erfahren – und Mathias Haas war derjenige, der die Punkte zwischen drei anwesenden Experten, den Gästen der schreibenden Zunft und der Bahn verknüpfte.

Markus Albers, Sebastian Sooth und Tobias Kremkau waren geladen – im positiven Sinne. Alle drei Denker der New-Work-Bewegung haben vorgelegt und berichtet über ihre Erfahrungen und Entwicklungen. Über den Alltag in einem Co-Working Space und das Vertrauen, das nötig ist, wenn der Mitarbeiter quasi im Café sitzt und nicht hart-arbeitend im ungemütlichen Büro. Vom Bedarf an Flexibilität, die hoffentlich freiwillig ist und vom Grundvertrauen gegenüber Mitarbeitern. Letztere sind bekanntlich rar geworden – besonders die guten – und nicht wenige Arbeitgeber haben heutzutage mehr Arbeitszeitmodelle als Mitarbeiter. 60 Prozent der Deutschen pendeln zur Arbeit, und die Bahn transportiert einen wesentlichen Teil davon.

Der ICE4 mit neuem Design.

Mit locker über 200km/h waren nicht nur die Gäste zwischen Hamburg und Kassel aufgegleist, auch im Regelbetrieb ab Dezember diesen Jahres geht es rund – durch’s Land. Der weiße Blitz hat innen wie außen ein neues (und preisgekröntes) Design sowie eine verbesserte Beleuchtung, die auf das Tageslicht reagiert. Und es gibt mehr Platz für Gepäck. Die Sitze sind ein Erlebnis, gespickt mit je einer „Taschenlampe“ und Sitznummern-Anzeige direkt an der Nackenstütze. Die Gastronomie ist neu definiert, jedes Gefährt hat WLAN (seit 2017 kostenlos) und neue Mobilfunkrepeater.

Die Bahn gibt Gas und liefert schon mal, sodass die Gäste der Veranstaltung pünktlich um 12:23 Uhr in Kassel ankamen – gefüllt und inspiriert durch die Inhalte. Arbeit unterwegs wurde gelebt und erlebt, die Teilnehmer waren im WLAN und tippten, fragten, hörten zu. Der offene Dialog im ICE4 war der Rahmen, die Experten die Inspiratoren. Mathias Haas… ja, der war auch dabei. Sehr gerne sogar.

Diese Reise war für den Redner und Moderator Mathias Haas auch eine Reise in die Zukunft. Zusammen mit Spezialisten rund um „New Work“ mit Highspeed durchs Land – eine tolle Sache.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER. und seinem Team liegen unter www.trendbeobachter.de 

Mehr zum Transfer dieser ganzen Informationen stehen unter www.play-serious.org 

Read article

365

AFRICAN MINDSET TOUR: Fazit

MINDSET TOUR.

16. August 2017

Natürlich hat Afrika seine ernstzunehmenden Probleme, natürlich ist Afrika weit größer als die fünf Stationen von Mathias Haas und natürlich kommt der Zukunfts- nicht als Afrikaexperte zurück. Und doch ist es bestätigt, dass die Kernthese der 5wöchigen Lernreise belastbar ist: Afrika = Vorbild!

 

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich mal wieder auf die Reise gemacht – wieder 5 Wochen, wieder an 5 Orte. Haas hat zugehört, gelesen und beobachtet. Er hat in 25 formellen Gesprächen und unzähligen Unterhaltungen gefragt und gelauscht. Der Redner und Moderator wollte Afrika verstehen und von Afrikanern lernen. Das hat geklappt.

 

Auch wenn Ghana, Kenia, Ruanda, Botswana und Namibia unterschiedlich sein können – jeder Gesprächspartner hat ein besseres Leben als seine Eltern. Zumindest materiell und in Sachen „Grundbedürfnisse“ haben diese Städte und ihre Einwohner große Schritte gemacht. Und wenn es „nur“ vom Autowäscher zum Uber-Fahrer war. Ja, diese Hauptstädte waren im Fokus, die Vorbilder, die Gewinner…

Wenn „schlichte“ Tankstellen für Fortschritt stehen

Einige Geschäftsmodelle wie das Mobile-Banking M-Pesa aus Kenia sind sogar bei uns bekannt. Doch egal ob sie M-Kopa, Eneza, Sendy, Mfarm, Kasha oder Duktari heißen: Hier gibt es unzählige digitale Geschäftsmodelle, die wirkliche Probleme lösen und auch in Europa erfolgreich sein können. Es gibt nicht selten Glasfaser-Internet und manchmal eine Netzabdeckung, die Stuttgart in den Schatten stellt!

 

Ja, das Internet in Kenia ist schneller als in Deutschland!

 

China ist so präsent, dass des dem Zukunftsexperten Angst macht und die Tragweite so machem Spitzenpolitiker wohl egal, den meisten Namibiern oder Ruandern wohl nicht klar ist. Jack Ma, Gründer von Alibaba und „Afrika-Reisender“ hat auch schon die Ursache für den Durchmarsch seiner Landleute identifiziert und kommuniziert „Europeans worry too much!“

Improvisation, ein weiteres Lernfeld für „den Norden“

Zwar war es wahrlich nicht der Auftrag vom Zukunftsexperten Haas, die Flüchtlingsthematik zu untersuchen oder zu verstehen, doch wenn Haas mal das Gespräch auf „Europa“ und „Flucht“ gelenkt hat so war sehr auffällig, dass in den besuchten „Gewinnerländern“ keinerlei (!) Gedanke an das Mittelmeer vergeudet wird. Menschen in aufstrebenden Ländern wie Ghana, Kenia, Botswana und Namibia sind zunehmend stolz und handlungsfähig! Die Flüchtlingskrise wird nördlich des Äquators entschieden, speziell die Stabilität der nördlichen Küstenländer ist hier entscheidend.

 

Ganz besonders auffällig war, dass der Redner und Moderator ein erstes und sehr kritisches Bild zu NGOs entwickelt hat und dass Ruanda in einer eigenen Liga spielt.

 

Erst zu „den Rettern“: DER TRENDBEOBACHTER. hat seine Interviews an den unterschiedlichsten Orten geführt, auch in den besten Hotels der jeweiligen Stadt. Immer am Wunschort des Interviewpartners, immer hat Haas das Personal gefragt, wer denn hier so absteigt – für locker auch mal 300 EUR pro Nacht. Und immer wurden auch NGO-Vertreter genannt! Auch diese Menschen möchten 5*, kein Zweifel. Doch warum 5 und nicht 4 oder 3 (die Durchschnittsübernachtung von Mathias Haas war via airbnb für rund 45 EUR/Nacht)? Warum „alle“ im gleichen Stadtteil und nicht draußen in der Fläche? Dort wo Tausende von Armen leben… Warum immer mit den größten SUVs und gerne mit Fähnchen auf der Karre? Nun, zumindest kann gefragt werden, warum 50 Jahre „Rettungsmodus“ nicht sonderlich erfolgreich waren und warum Unternehmerinnen und Unternehmer wirklich eine bessere Gesellschaft erarbeiten?

 

Ruanda, die Diktatur die alles unter Kontrolle hat und beim Außen-Sicherheitsposten jeden Koffer vom Spürhund prüfen lässt. Das Land, dass in Rankings rund um Meinungsfreiheit unter ferner liefen läuft und doch das Volk durchdreht, wenn der Präsident in Erscheinung tritt. Ja, vor ein paar Tagen war dort Wahl, und der bisherige Machthaber wurde mit fast 100% zum dritten Mal für sieben Jahre gewählt. Wenn das mal gut geht.

 

Aktuell geht es Ruanda sehr gut und der Fortschritt ist in der Hauptstadt spür- und sichtbar. Auch wenn es nur das scheinbar teuerste Gebäude Afrikas ist, das Kongresszentrum. Wenn es die neuen Flieger der dortigen Airline sind und die sauberen Straßen. In Ruanda fühlen sich Investoren wohl, das ist zweifellos der Fall… und sicher ist spielt hierbei der Schäferhund am Security-Check des internationalen Flughafens eine größere Rolle als dem Schnüffler klar ist.

 

Dieses Fazit könnte so groß sein wie Afrika.

So viele besondere Menschen! Hier Peter Mabeo mit seiner (alten) S-Klasse

Das Konzentrat der Lernreise könnte tatsächlich lang sein… so vielfältig wie der Kontinent und so unterschiedlich wie die Erfahrungen. Zwischen aidserkrankten Interviewpartnern, Ministern die mit offenem Visier Frage und Antwort stehen und einer Gruppe junger Männer, die behaupten, Haas hätte den Strand nicht filmen dürfen.

 

So einfach, so reich und so komplex ist Trendbeobachtung!

 

Ganz, ganz zentral ist, dass Afrika so jung ist. Jung – jung – jung. Und Europa, alt – alt – alt. Es ist selbstredend, dass Afrika nicht in der (Jugend-)Arbeitslosigkeit ertrinken darf und dass der Zukunftsexperte Haas an Unternehmerinnen und Unternehmer glaubt. Unternehmen, die hoffentlich von Politikern gefördert werden und nicht von genau dieser Spezies mittels Korruption geknechtet werden. Denn ja: In Afrika wird man Politiker, um reich zu werden. Menschen sind umtriebig und hier gibt es nur eine Richtung: Selbstbewusst das eigene Land verändern! Ja, Afrika ist Vorbild! Hinsichtlich „Mindset“ macht uns Afrika einiges vor, „Mindset“ wurde hier quasi erfunden. „Mindset nach vorne“!

Unsere Aufgabe in der alten Welt?

Afrika nicht einfach so aufgeben, nur weil uns ein Politiker nicht gefällt! Afrika verstehen und die Unterschiede zulassen… ja, das ist das finale Fazit der AFRICAN MINDSET TOUR!

DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Moto-Fahrer“.

Mathias Haas und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Auf dieser Lernreise hat er zugehört und nur einmal die Bühne genutzt. Nur beim Botswana Innovation Hub hat der Zukunftsexperte eine Veranstaltung bespielt. Es gab keinen Workshop, keine Tagung, ein Event im klassischen Sinne… der Redner und Moderator, der Sprecher und Wandlungshelfer hat fünf Wochen lang die dritte MINDSET TOUR realisiert. Eins ist klar: Afrika kommt. Der MegaTrend Afrika wird Europa noch schwer beschäftigen. Hoffentlich!

 

Mehr zur Meinung vom „Übersetzer“ Haas in diesem Blog, auf www.trendbeobachter.de und unter www.play-serious.org

 

Read article

277

Namibia, das Finale der Zukunft

MINDSET TOUR.

13. August 2017

Die AFRICAN MINDSET TOUR ist schon an der letzten Station angekommen: Namibia und Windhoek. Mathias Haas sieht ein Land in der Normalität. Also, fast. Die Regierung ist seit Wochen zahlungsunfähig und selbst die Air Namibia kommt in Turbulenzen. De Beers (weltgrößter Diamantenproduzent) hat im Juni „World’s Largest And Most Advanced Diamond Exploration Ship“ an der Küste platziert und China betreibt hier die zweitgrößte Uranmine der Welt!

 

Die Husab-Mine hatte beim Bau und vor ein paar Woche bereits signifikante Zwischenfälle – doch beide sind wohl ganz egal, denn laut New York Times wird allein dieser größte Tagebau des Kontinentes das Bruttosozialprodukt Namibias um 5% steigern. Für Zweifler ist hier kein Platz!

 

China ist die neue Kolonialmacht!

Es gibt sie tatsächlich wie „Sand am Meer“, die Unternehmen aus China

 

Die New York Times ist vorsichtiger als der Zukunftsexperte Haas. Sie stellt am 2. Mai diesen Jahres noch die Frage: „Is China the World’s New Colonial Power?“ Doch in Namibia und allen anderen Stationen der MINDSET TOUR gab es eine Konstante: China war bereits präsent. Chinesische Unternehmen sind hier nicht mehr wegzudenken! Deren Einfluss ist in jeder Tageszeitung schriftlich dokumentiert, CGTN Africa (China Global Television Network) platziert die passenden Themen in hiesigen Wohnzimmern. Von Zwischenfällen wird hier wohl kaum die Rede sein. Auch nicht davon, dass in o.g. Mine der Geigerzähler klingelt bis die Batterie ausgeht – wie ein glaubwürdiger Besucher der Mine und Gesprächspartner aus dem „Mining-Business“ berichtet.

 

Jede Straße, jedes Gebäude genauso wie die passenden Nutzfahrzeuge – alles aus China. Menschen sicht- und deren Ausläufer spürbar. Selbst in Renterdörfern irgendwo in der Wüste gibt es mittlerweile einen „China-Store“, und in jedem Supermarkt werden Nahrungsmittel aus Asien für Asiaten angeboten. Und ja, sie sind beliebt, die Chinesen. Bei zig Gesprächen hat Mathias Haas vorsichtig und offen gefragt, wie sie denn sind, diese asiatischen Anbieter – und immer gab es eine Antwort: Großartig! Die Infrastruktur ist besser und schneller gebaut als bisherige Firmen es geschafft haben, sie sind quasi unsichtbar und stören nicht. Sie sind (endlich) eine Alternative zu Europa und den USA!

 

Doch zurück zum Mindset der Namibier, denn es gibt auch hier Spuren zur Kernthese der AFRICAN MINDSET TOUR: Afrika = Vorbild. So ist der Wohlstand im Straßenbild gut sichtbar, der Fuhrpark stattlich und vielleicht der beste der Tour. Gleichzeitig will Haas den unfassbar schlechten Zustand der Straßen (Geschäftsmodell Nr. 1 = Reifenhändler), die Anzahl der tödlichen Unfälle (alleine letztes Wochenende 9 Tote), die Arbeitslosenzahlen und die schlichte Armut nicht ausblenden. Doch all diese ernstzunehmenden Fakten sind allesamt nicht Fokus der Tour.

 

Namibia hat die Klassik, die Tradition oder die Besatzungszeit (je nach Sichtweise) noch lange nicht abgelegt, und so findet der Redner und Moderator Haas im Café Anton die Apfeltasche genauso wie das Schinkenhörnchen. Alleine die Hautfarbe der Bedienung macht ihm klar, dass er nicht in Großbottwar oder Heilbronn sitzt. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Brauereien oder Gin-Distellerien oder die zwei Männer mit Bart. 2 Beards Coffee ist eine der Entdeckungen, und tatsächlich findet Haas die beiden Herren (Vater und Sohn) im Industriegebiet von Swakopmund. Vorne der riesige „Shabby Chic-Möbelhändler“ mit Tischen & Co. aus Indien, Bali und Indonesien… dahinter die Produktion in Sachen Kaffee. Ein Traum von einer Oase, ein Beweis, dass hier „top-notch“ Lifestyle produzier- und konsumierbar ist.

Die „Innovation Hubs“ und gut gemeinten „Accelerators“ hat Mathias Haas hier nicht gefunden. Und doch gibt es einzigartige Bespiele, wie Namibia seinen Weg macht, wie Namibier einzigartige Vorbilder sein können. Die Damara Mopane Lodge zum Beispiel hat für jedes Doppelzimmer ein Häuschen gebaut, wie eine Kleingartensiedlung quasi. Soweit der Luxus. Doch gleichzeitig hat jedes Häuschen einen Garten mit Törchen und Mäuerchen. Das Motto der Anlage ist, dass jeder Vorgarten auch Ackerland für die Restaurantküche darstellt. Tatsächlich, rund um jeden Bungalow werden Karotten, Zwiebel, Auberginen angepflanzt. In der Nebensaison liefert so das Gärtner-Team rund 80% des Bedarfs nur ein paar Meter weiter ab.

 

MegaTrend: WENIGER IST WER!

 

Kann sich der Zukunftsexperte ein Hotel der Tour gut merken? Es wird ganz sicher diese Anlage in der Nähe von Khorixas sein, denn es ist wie immer: Das Besondere gewinnt! Und hier machen eben die Paprika, Tomaten, das Basilikum und die Minze den Unterschied. Well, well done! Well done in einem Sektor, der auch immerhin direkt 3% und als „total contribution“ 15% des Bruttosozialproduktes liefert: dem Tourismus (Quelle: World Travel & Tourism Council 2015). Diese Branche ist hier eine Erfolgsstory, und wie so oft eine besonders wichtige. Im Tourismus werden auch ungelernte Mitarbeiter ausgebildet und direkt eingesetzt, es gibt enorme Dominoeffekte. Der Bäcker hat beispielsweise vielleicht ein Fahrzeug, und dieses muss betankt werden. Und doch wird auch hier klar, wie die Komplexität auch Namibia erwischt. Für Wachstum im Tourismus braucht es Balance und nicht zuletzt auch befahrbare Straßen… wo waren noch die Chinesen?

 

Es wird mal wieder entscheidend sein, wie die hiesige Regierung vorgeht: Nimmt sie lieber den anstrengenden Weg um Arbeitsplätze zu schaffen und vielleicht sogar Straßen mit der eigenen Bevölkerung zu bauen? Oder übernimmt sie doch lieber die rote Flagge mit gelben Sternen und lässt sie leuchten – in der Mondlandschaft von Uranminien, die früher oder später zur „no-go-area“ werden?

Mathias Haas berichtet von der fünften und letzten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Der Redner, Sprecher, Moderator begibt sich alle zwei Jahre auf eine Lernreise, denn Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er ist kein klassischer Trendforscher mit Trendforschung vom Schreibtisch aus, auch kein üblicher Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Labor… Haas ist Wandlungsfelfer im Hier & Jetzt. Er und sein Team suchen, bewerten und nutzen MegaTrends, die heute schon Wirkung zeigen. Denn Entscheider müssen heute entscheiden, um ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Genau deshalb gibt es die Marken DER TRENDBEOBACHTER. zur Inspiration, Information und auch Provokation auf der Bühne und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum Transfer in die jeweilige Strategie, Produktinnovation und Kulturrevolution. Mehr zu beiden Bereichen: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

P.S.

Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. arbeitet seit über 10 Jahren mit LEGO SERIOUS PLAY!

Read article

383

Wenn eine aidskranke Hotelangestellte Gründerin werden möchte…

MINDSET TOUR.

3. August 2017

Darf DER TRENDBEOBACHTER. mit so einer Überschrift für „Auflage“ sorgen? Nun, Mathias Haas sucht Vorbilder, auf der AFRICAN MINDSET TOUR. Und diese Lernreise hat ermutigende Momente genauso wie Grenzerfahrung. Wie verhält man sich denn, wenn während der Interview heraus kommt, dass die Person gegenüber seit ein paar Monaten weiß, dass Sie HIV-positiv ist? Und dennoch Gründerin werden und gleichzeitig liebend gerne Mutter werden möchte? Ist da Normalität angesagt? Oder Respekt und/oder Mitleid?

Hier ist das Interview zum wohl extremste Gespräch der Tour:

NAME: Der Name ist egal
TITLE: Hotelangestellte
COMPANY: Auch nicht wesentlich
CITY: Gaborone, Botswana

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I won’t be working here, I will probably have two or three types of businesses owning.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I don’t have kids but I would love to be a mother. I am HIV-positive. But I would like to have children and the doctor says that is doable. So, in 5 years they might be 3 or 4 years and I might be gone… it is difficult to say how long I will live.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I have not thought of that…

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think it depends on how you raise and teach them values. They should not be too spoiled. Life can be pretty hard. They should be up for disappointment every now and then.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

No.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

What should I say? The fact that I found out that I am sick. This is still something I need to understand and deal with.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Build a good relationship with the staff. Don’t be harsh. People learn from their mistakes. Teach them. If you are good with your staff you will be good with your clients.

 

  1. What role does Botswana play within a global economy?

It is a peaceful country from what I know, it is just tough to find jobs.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not been there, I do not have any information about Germany.

 

Weiter geht es hier mit einer völlig anderen Sichtweise: Politik auf höchstem Level! In einem Ministerum, dass es Zuhause wohl nie geben wird:

NAME: Jean Philbert Nsengimana
TITLE: Minister of Youth & ICT
COMPANY: Government Republic of Rwanda
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself in a position that touches “public”, “”private” and “international”. Which could, for example, lead towards a role as an entrepreneur. For sure it will be something which touches the continent!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

If we miss the moment to transfer education… this matters so much! We need to speed up, we need to drive technology and finally accelerate!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I can say: My big plans are not rocket science. Whatever will change in 5 years will be built on plans from today. My plan is to have everybody connected to everybody! My hope is to create hundreds of thousands of digital jobs.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

It is all about good education – and not the classical style you still find today. We talk about better schools for kids and great opportunities for grown-up’s.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I would say it is something out of “nature”, a plant for example. It grows, it multiplies, it needs care…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Realizing that solutions are not taken from everybody. Sometimes it stresses me that there is a lack of sense of urgency.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

I would think about adapting to change, about thinking exponential, about embracing diversity.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Our country has so many assets! Such as our geographical location. We will drive innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a partner, one of the first partners we had. The GIZ, for example, is a big partner for the digital transformation.

 

Wirkliche Start-ups braucht und hat das Land. Joanna, ursprünglich Kanaderin, hat es auf die Frauen abgesehen. Sie agiert in Ruanda und ist nicht weit von Kenia entfernt. Auch dort möchte Sie schon bald eCommerce betreiben. Fokus: Frauen!

 

NAME: Joanna Bichsel
TITLE: CEO and Co-Founder
COMPANY: Kasha
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Kasha (buy women’s health products at Kasha’s Mobile Store) will be operating in three more countries and we will start our licensing model. To do this, we need to build teams! We will prove that social businesses can grow and scale!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I have never thought about that. In 5 years, this country will be cashless and this does not scare me. At the moment, we get support from the government – and I really hope this will continue.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Rwanda will become the tech-hub. Rwandians are known for the excellence in technology. Business growth and private investments are going hand in hand. We are the best example.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I guess – being from Canada – travel is my best advice! People are all the same and depending on their culture we have different viewpoints. But yes, my recommendation would be to see how people live around the world!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The mobile phone. It is the starting point and “the chip” is the future.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

All the drive of growing the business.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

There are many directions we can go. Health services, telemedicine, access to loans. Independently of the final products and services we will build a strong brand!

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A manager is measured by finding and retaining the best team members. If they grow, we grow.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Rwanda could be the proof point if it comes to infrastructure, for example. The way investment is being generated is very smart.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

My husband is German so… in fact GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) is playing a major role here in Kigali. They are also a partner of Kasha, they invested in our company. We are talking to Deutsche Bank… Yes, Germany plays quite a role in my life.

 

Und abschließend, ein Gespräch aus dem 6. Stockwerk des Telecom Houses. Ein Ort mit Weitblick, ein Treffpunkt für tausende Menschen mit Ideen. K-Lab’s braucht der Kontinent! Auch ja, und wieder ein Vorbild für die alte Welt. Hier wurden in 2016 über 13.000 Kindern die Zukunft gezeigt. Obwohl es gar nicht für Kinder etabliert wurde.

NAME: Aphrodice Mutangana
TITLE: Director
COMPANY: K-Lab
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

As a person, I will always be a “game changer”. It will always be the same thing and I want to reach as many people as possible.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

The fact that technology is changing social life. The idea that technology takes over is scaring me.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Our people are my greatest hope. Just look at the young people! They love each other, they are bright and full of energy.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I try to equip them with different skills such as technology, AI, Algorithms and e.g. film making.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I don’t think there is such an object.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

People who don’t care – who are not committed.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

First of all, I see the change already! The change is tangible. In 5 years we will have doubled.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A good leader cares about their staff members. They should be able to move and develop from A to B. An ideal manager should be resourceful and protect his team.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

I don’t know… we are creating, we try to make it a better world. Yes, we do.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a developed country, full of perfectionists. We can learn many things from there.

 

Wenn man den Minister trifft wird man hinterher auch mit dem „Taxi“ zum Hotelausgang gefahren.

Ja, dieser AFRICAN MINDSET TOUR ist Gespräche+Gespräche+Gespräche gepaart mit Beobachtungen und jede Menge lesen. Nur so kann Mathias Haas „der Wahrheit“ näher kommen. So ist der Redner und Moderator seiner eigenen DNA treu. DER TRENDBEOBACHTER. ist bekanntlich Pragmatiker. Der Wandlungshelfer möchte sich ein eigenes Bild machen von der Zukunft und dem Umgang mit Wandel auf diesem Kontinent. Der Zukunftsexperte macht Organisationen zukunftsfit, im Hier & Jetzt. Entscheider müssen heute entscheiden und auch Afrika sollten sie in Betracht ziehen.

Mehr zur Tour auf diesem Blog, mehr zu den Vorträgen und Keynote Speeches, Trend-Moderationen und Zukunfts-Workshops unter www.play-serious.org und natürlich www.trendbeobachter.de

Read article

297

Botswana: “Metadata tell no lies”

MINDSET TOUR.

31. Juli 2017

Mit dieser Überschrift beschreibt die Zeitung Mmegi in der Freitagsausgabe zwar irgendeinen Skandal, doch damit hat DER TRENDBEOBACHTER. die Überschrift für diesen Bericht von der AFRICAN MINDSET TOUR gefunden. Denn die Zahlen in Botswana sind (auch) heftig: 18% der Bevölkerung hat Aids und die Nutzung von Kondomen ging von 90% (2008) auf 82% (2013) zurück. Der Drogenkonsum explodiert, und in Kombination mit der Jugendarbeitslosigkeit (18%!) macht es das Land beileibe nicht sicherer. Gleichzeitig liegen die „Alltagsmeldungen“ irgendwo zwischen dem 4%-Gewinnrückgang von De Beers („the world’s leading diamond company“ liefert etwa ein Drittel der Weltproduktion von Rohdiamanten) und der Tatsache, dass Chinesen wohl nicht nur Nashörner lieben – sondern auch Esel. Diese Tiere waren bis vor kurzem überall, auch wild auf der Straße. Doch „der Chinese“ fängt oder kauft sie und verschifft sie gerne nach Hause. „Traditional medicine“ sorgt für einen riesigen Markt, und Botswana ist das sechste afrikanische Land, das den Esel-Export verbietet. Doch damit ist der schwelende Konflikt noch lange nicht auf seinem Höhepunkt! Der Dalai Lama -buddhistischer Mönch – besucht eine Konferenz für „African Leaders“, und jede (!) Zeitung diskutiert derweil heftig, ob sich Botswana den Streit mit China leisten kann! Um der Sache gehörigen Nachdruck zu verleihen, so unbestätigte Gerüchte, versucht die chinesische Regierung, die Nachbarländer dazu zu bewegen, dass das Flugzeug des Dalai Lama schlicht keine Genehmigung zum Überflug bekommt. Zu allem Überfluss wurde der seit 2008 amtierende Präsident dabei „erwischt“, wie er in Schweden acht bis zwölf Kampfjets einkaufen wird oder wollte. Botswana gibt laut Mmegionline rund 15% des Bruttosozialproduktes für „Territorial Integrity“ aus. Wer diese Jets betreuen und fliegen soll bleibt genauso ein Rätsel wie die Frage, warum das 50 Jahre alte Land derartige Waffen benötigt, denn es ist nachweislich „very, very peaceful“! Und doch: Es gibt Anfang August eine „International Airshow“ – natürlich nur, um den Tourismus zu fördern. Genau, und morgen schneit es hier!

 

 

 

 

Dennoch: Botswana ist ein Vorzeigeland – auf diesem Kontinent.

 

Trotz alledem: Ohne großartige Zuwachszahlen und starke Ergebnisse bei diversen Rankings hätte Mathias Haas Gaborone, die Hauptstadt des 2-Millionen-Volkes, nicht auf die Route der AFRICAN MINDSET TOUR gepackt.

 

Daten werden von Menschen produziert!

 

Absolutes Highlight war ein Vortrag im Innovation Hub Botswana – der Vortrag war ein Teil der Mission. Mathias Haas hat zwar die Zwischenergebnisse der Lernreise präsentiert – doch schlussendlich hat er mindestens so viel gelernt wie die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer! Hintergrundinformationen zu Beispielen wurden Haas genauso gegeben wie Rückfragen zu Europa und dem Umgang mit Wandel. Eine Dame war noch nie in diesem Förderzentrum, und die Augen leuchteten beim Austausch mit den anderen Mitgliedern und Machern. Eine weitere junge Dame verwies auf Ihre Arbeitslosigkeit und meinte, sie sei gekommen, weil sie es Zuhause nicht mehr ausgehalten habe. Alleine dieser Gast war die „Coffee Session“ wert! Aber wie viele arbeitslose Jugendliche versauern auf dem Sofa?

 

Klar, im Detail ist das Leben heftig hier in Botswana, und der Zukunftsexperte und das Land werden irgendwie nicht richtig warm miteinander. Gefühlt ist die Hauptstadt nicht sicher, und gefühlt wird hier nicht so konsequent geführt wie zum Beispiel in Ruanda. . Gleichzeitig fördert oben genannter Innovation Hub massive Investitionen und veranstaltet beispielsweise einen Hackathon (Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“ zur Programmierung von Softwarelösungen und bewusst hohem Zeitdruck) zusammen mit der Barclays Bank. Bildung wird wirklich großgeschrieben und sehr, sehr viele Studenten waren schon außerhalb des Kontinentes. Vielleicht ist es der „Dauerstrom“ durch das Diamantengeschäft und seinen Bergbau, der für gesteigerten Lebensstandard sorgt (abzulesen beispielsweise an Lebensmittelpreisen wie Zuhause!) und schlussendlich das Dilemma erklärt. Vielleicht geht es Botswana schon „so gut“, dass es nicht wirklich durchstartet: guter Tourismus, Fleischproduktion (scheinbar hat das Land mehr Küchen als Menschen) und eben diese Diamanten in Hülle und Fülle, dazu eine der stablisten Währungen in Afrika.

Zwei Damen in -der- Roof Top Bar von Gaborone.

Für Mathias Haas ist Botswana ein Land, das nachdenklich macht. Und gleichzeitig dank einer Person durchaus als Paradebeispiel in die Tour eingehen wird: Peter Mabeo. Einem Herrn, der mit rund 30 lokalen Handwerkern die Messen von Mailand und New York bespielt, Wohnungen, Büros und Hotels an den feinsten Adressen ausstattet. Sein Design, seine Möbel beschreiben so gut, dass afrikanische Kreativität durchaus die Welt bedienen kann! Dass man Vorbild sein kann – auch in Sachen Qualität und Storytelling. Weit weg von Standardware aus Fernost oder irgendeiner Fabrik.

Peter fuhr mit dem Zukunftsexperte in seiner alten S-Klasse durch die Gegenwart, während die Zukunft auf der Rückbank lag: Ein Stuhl, der die Brücke schlägt zwischen Hoffnung und Realität. So einfach und pragmatisch kann Zukunft sein. Mit 30 Handwerkern, die nicht in die Roof Top Bar im höchsten Gebäude des Landes wollen, sondern einfach nur gute Arbeit machen.

Ein Möbelstück in seiner S-Klasse. Peter hat Geschmack, speziell aus Sicht eines Stuttgarters.

Mathias Haas, der Sprecher, Redner und Moderator ist an der vierten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Selbstverständlich wird er in fünf Wochen kein Afrikaexperte, und auch er wird den Kontinent nicht retten – letztlich ist das auch nicht sein Ziel! Der Zukunftsexperte möchte sich selbst ein Bild machen um herauszufinden, was für die Menschen dort normal ist und wie sie mit Veränderung umgehen. DER TRENDBEOBACHTER. betreibt nämlich Trendbeobachtung und versucht keine Trendforschung. Mathias Haas ist auch kein Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Gepäck. Haas ist Pragmatiker, der Vorzeigebeispiele sucht, um Veranstaltungen, Kongresse, Tagungen und Workshops zu befruchten. Der Redner und Moderator zeigt das „Hier & Jetzt“ im Infotainment-Stil und unterstützt gemeinsam mit seinem Team Entscheider dabei, ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE.: www.play-serious.org

 

Read article

355

Ruanda rocks HighTech.

MINDSET TOUR.

27. Juli 2017

In einer Stunde kommt das Abendessen von Mathias Haas – durch Jumia Food, also von Rocket Internet aus Berlin. Jumia, Jumia Market, Jumia Travel, Jumia Food, Jumia Deals, Jumia House, Jumia Jobs, Jumia Car, Jumia Services: Alles rockt durch und dank der Charlottenstraße 4 in Berlin?! Ja, es gibt tatsächlich deutsche Unternehmen, die Afrika prägen. Aber nicht viele!

In der Heimat bietet „Home Delivery“ in 2017 immerhin einen Markt von über 3 Milliarden EUR. Und hier in Afrika, in Ruanda? Das weiß wohl nur Oliver Samwer – der Mann, der als „CEO von Rocket“ oder „unberechenbarer Zocker“ bezeichnet wird. Mathias Haas weiß es auch nicht, doch während der AFRICAN MINDSET TOUR wurde klar, dass viele – sehr viele Menschen – mit Jumia das Essen „zubereiten“ (lassen).

 

Und das in einer Hauptstadt, die sicherer erscheint als Stuttgart.

 

Ja – Kigali, die Hauptstadt von Ruanda, hat es wahrlich in sich. Dem Ruf nach wird das Land verglichen mit der Schweiz, doch Mathias Haas sieht hier eher „Singapur“. Es gibt einen klaren Plan, kaum Abweichungen und einen enorm starken Präsident. Dieser ist bekannt und unfassbar beliebt. Am 4. August sind Wahlen, und wenn der Präsidentenkonvoi durch die Straßen brettert, dann drehen die Menschen wahrlich durch. Sie sind kaum zu halten!

Keine Seltenheit, ein Fan freut sich auf die Wiederwahl des Präsidenten.

So war auch das Gespräch mit dem 43 jährigen Minister für Jugend & ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Jean Philbert Nsengimana, eine wahre Wucht. Nun, in Europa spricht der Zukunftsexperte nicht allzu oft für oder mit Ministern der Regierung. Und doch würde das nicht so ablaufen wie hier beim Vertreter dieses 12 Millionen Volkes! Alleine die zwei Resorts, diese Themen als Ministerium zu definieren und dann noch zu verknüpfen, erscheint außergewöhnlich. Doch die Überlegung ist einfach: Über 50% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, und als Lösung des Problems „Zukunft“ gelten Jobs durch Digitalisierung!

Wie sich wohl Herr Drobrindt im Gespräch verhalten hätte?

So „einfach“ ist die Gleichung: Jobs durch Digitalisierung

 

Schnell wird klar, dass der Mann nicht ansatzweise abgehoben ist. „Phil“ ist zugänglich und Haas sicherlich kritisch – speziell bei Oberhäuptern auf diesem Kontinent. Er fordert „active citizenship“ und spricht von „walk the talk“. Well,… wenn wirklich Taten folgen, dann sollten wir Phil vielleicht für Deutschland, die Schweiz oder Österreich abwerben? So oder so: Er war schon zweimal beim World Economy Forum in Davos – und dieses hat es ihm wirklich angetan. Das „YouthConnekt Africa Summit“ ist seine Antwort. Diese Konferenz (dabei war unter anderem auch Jack Ma, der Gründer von Alibaba) hat Mathias Haas knapp verpasst, aber es hat sicher niemand gemerkt. Fast 3.000 Personen haben das neue Kongress-Zentrum gerockt!

 

Die Regierung will helfen und kann rechnen.

 

Und so bekommen Macher eine Plattform. Und die Regierung sorgt für eigene Leuchttürme… so ist es doch meistens. (Teure) Paradebeispiele in Sachen Blockchain, VR, digitale Landwirtschaft… alles Themen, die auch die Regierung von Ruanda nach vorne bringt. Gleichzeitig wird hier mächtig geliefert! Die Straßen sind mit Laternen, Gehwegen und manchmal auch mit Radwegen ausgestattet. In der Hauptstadt wird regelmäßig eine große Straße zur Fußgängerzone. Das ganze Land macht einmal im Moment „Kehrwoche“, und in der Konsequenz ist es wohl das sauberste Land Afrikas – so sagt man. Und so glaubt man… wenn man hier so unterwegs ist.

 

Heute besuchte der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer und Trend-Übersetzer, ein Highlight in HighTech – und zwar im Normalbetrieb. Weit, viel weiter als die Beta-Version und weit weg von einem reinen PR-Projekt:

 

Zipline in Ruanda!

2016 hat die Regierung die Firma Zipline aus Kalifornien beauftragt, Cargo Drohnen zur Lieferung von Blutreserven einzusetzen. Im Sommer 2017 beliefert ein Drehkreuz im Minutentakt 12 Krankenhäuser. Ja, während der Stunde, in der Mathias Haas vor Ort war, flogen zwei Lieferungen los und zwei Drohnen sind gelandet. Die Fluggeräte sind benutzt, verschmutzt und werden auch mal repariert.

Das Problem ist offensichtlich: Die Wege sind lang und oft sehr schlecht. Geländewagen sind teuer, und Fahrer werden natürlich gebraucht – auch im Notfall, wenn eben keine Zeit zur Verfügung steht.

Hier wird eine Blutkonserve in die Transportbox gepackt.

Die Mechanik ist mittlerweile eingespielt, und es dauert knappe zehn Minuten von der Bestellung einer Blutkonserve seitens eines Arztes bis zum Start der Drohne. Bis zu 1,5 Kilogramm werden geladen, das Flugobjekt mit dem Ziel codiert, auf eine Rampe geschnallt und abgeschossen. Am Ziel fällt das Paket unten raus, der Fallschirm drosselt die Landung und die Box landet +/- 2 Meter genau. Fünf Minuten vor dem Überfliegen des Krankenhauses bekommt das Personal vor Ort eine Whatsapp. Kein Wunder also, dass die Macher vor Ort – lokales Personal genauso zum Beispiel Nick Hu, Head of Operations und Berkeley-Absolvent – mächtig stolz sind. Das können und dürfen sie auch sein!

 

Vergleichbare Auslieferung durch völlig autonome Roboter gibt es weltweit nur hier!

 

Während Zuhause über Drohnenzulassungen diskutiert wird, fliegen diese Geräte hier bei 99% aller Wetterlagen und locker über 100 Kilometer weit. Und nein, es liegt nicht an „Afrika“. Nein, es wird hier nicht einfach geflogen! Jeder Abflug wird vom Tower des Internationalen Flughafens in der Hauptstadt freigegeben. Und ja, es ist ein relativ kleines Land. Aber auch hier wird nicht auf einen Schlag ganz Ruanda versorgt. Dieser Standort wird betrieben, Fehler werden gemacht, und bald kommt ein weiterer Drohnenport dazu. Und später dann weitere Länder. Natürlich bleibt es für Zipline nicht bei diesem Staat. Das Unternehmen kommt aus dem Silicon Valley – think big!

Nun, das wäre doch auch eine Option für die alte Welt. Warum sollte eigentlich Zipline nicht auch bei uns fliegen. Oder haben wir solche Szenarien nicht? Organspenden & Co.?

Die Lage ist ganz sicher nicht so entspannt wie das fahren dieses Boards… aber selbst das findet man in Ruanda.

Sicher: Wie dick die Bretter sind, die gebohrt werden müssen, gibt die Gesellschaft vor. Ob sie tatsächlich gebohrt werden, entscheiden jedoch Menschen – Macher mit Mut und mit dem Blick nach vorn.

Uber gibt es hier nicht, also rauf aufs „Moto“ – mit Helmpflicht.

Für Mathias Haas ist nun fast Bergfest auf seiner AFRICAN MINDSET TOUR. Als Trendexperte hat er bereits jetzt schon sehr viel gelernt – vor allem darüber, wie Denken auch noch funktionieren kann. Wie sich Trends andernorts entwickeln, welche Vorzeichen es braucht. Die nächste Station des Redners und Moderators ist Botswana. Auch hier wird er spannende Menschen treffen – und er wird tun, was seine Berufung ist: Er spricht, und zwar als Gastredner beim Botswana Innovation Hub. Ein Keynote Speaker aus Deutschland mit einem Vortrag zum Thema Megatrends auf einer afrikanischen Bühne – es ist sicher, dass es im Anschluss viele Fragen gibt.

Spätestens zurück in Deutschland gibt es mindestens ebenso viele Antworten vom TRENDBEOBACHTER, der eben kein Zukunftsforscher ist, sondern der es genau wie Minister Nsengimana sieht: „Whatever will change in 5 years will be built on plans from today.“

Read article

313

Der O-Ton macht die Musik!

MegaTrend., MINDSET TOUR.

25. Juli 2017

O-Ton bleibt O-Ton. Und Mathias Haas ist auf einer Lernreise. Es gilt also -zuhören- und mitschreiben, denn die Interviewpartner haben etwas zu sagen!

VR aus Afrika? Aus Kenia? Dort gibt es doch nur Safari-Touren, oder?

Hier gibt es auch VR (!) und zwar mit hohem Anspruch… hier die Antworten aus der Wirklichkeit:

NAME: Ng’endo Mukii
TITLE: Film Director/Animator
COMPANY: Ng’endo Studios
CITY: Nairobi, Kenya

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

This year I have grown from a freelancer, to formally establishing a company. I want to increase my capacity for production, and allow myself more flexibility.  My major concern with doing this so far has been related to how specific, organic, and intensive my animations tend to be. I have been concerned with finding the right team for this.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Maintaining my projects, growing them internationally, starting a family, how and where to do this, balancing work and personal life. The same things that scare everyone else I think.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

This would be related to my city, Nairobi. It would be great to have a stronger infrastructure. Good roads, space for pedestrians. I love cycling, maybe roads could be built in consideration of cyclists as well. I think we have been brainwashed to accept that some things are impossible in Africa, but, Durban in South Africa for example, has some beautiful consideration of its citizens as humans in the city. It’s not impossible. But of course, if you’re having the top 5% of our country debating congestion in the city, the idea of preventing buses carrying up to 40 people into the Central Business District, but allowing tens of thousands of private vehicles carrying individuals, makes sense.

How does that ease congestion?

This traffic affects our daily lives and potential. You’re less likely to go for a meeting, if it takes you two hours to get there. Just imagine how much more collaboration would be possible if we weren’t always stuck in traffic.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Every time cuts to education programs are debated, Music, Arts, Literature, and Sports are the first to be sacrificed. However all these subjects drive the way you think, how you perceive and interpret and communicate about the world. It’s a different form of mental exercise that makes us more emotionally and socially wholistic. And imagine if all this could take place in our own languages, not just English. It’s a different pattern and way of thinking altogether.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

For myself, I would like VR to be the symbol. Augmented and Virtual reality are very exciting for me, and having recently completed my first VR film, Nairobi Berries, I want to continue exploring the possibilities of these mediums.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

I’m going to label this as “Gender things.” It affects everything!

Ja, Whitenizer ist für hellere Haut.

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

I really enjoy working in the short film medium, but definitely want to create feature length animations, and exploring mixed media in feature films.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Personally, my task is to select or grow a team, and creating an environment in which they can participate and feel invested, so that they are dedicated to fulfilling my vision as the director. Delegation itself is not the issue, it’s forming a more organic and receptive space in which to create my productions.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

The value of developing countries is underestimated, we are almost always perceived as being “receivers”  especially economically, and yet, whether by force or corruption, we have developed and sustained Europe and the greater ‘West,’ for centuries.

When I came home after 5 years living in the US in 2006, I was shocked to discover that you could share airtime on your phone, as well as send and receive money directly between phones, completely independent of traditional banking institutions. This concept did not even exist in the US and in Europe at the time. I think we are making solutions to problems that are urgent here in Kenya, and incidentally changing the status quo that developed countries are comfortable enough to leave unaddressed, if that makes sense.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Via institutions such as Goethe Institute and Hubert Bals, etc, Germany is extremely supportive of emerging filmmakers around the world. For example I was just at the Durban International Film Festival, and the Durban Talents that holds workshops for young filmmakers is a branch of the Berlinale Talents program. They have Talents programs in several parts of the world. A couple of the program coordinators have mentioned becoming involved in running their respective programs because they felt that it was right for “Germany to give back” considering its participation in the colonial period, and its political role in Europe.

NAME: Prof. P.L.O. Lumumba
TITLE: Director/Chief Executive
COMPANY: Kenya School of Law
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

March next year I will leave the school and reinforce my own office, I will be more active.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Nothing scares me. After the election, we will have a good country. A few stones will be thrown and that is ok, as long as nobody dies.

 

Ja, aktuell ist wirklicher Wahlkampf. Die Stadt ist voller dieser „Promotion-Trucks“.

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we should de-ethnize politics and work on a better situation if it comes to corruption! I am looking forward to see a few guys in jail.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

We need to update education! We should create a system which allows to engage in innovation better. You know, we have a “crises in identity” Around here, we are 200 to 300 million people, we are sooo strong and surrounded by great people – yes, we should strengthen self-esteem!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

It is something with “technology”. This, however, must be customized to our needs and not the other way around.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

The quality of leadership is stressing me. I stopped watching TV 5 years ago.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

My message will still be the same. I have and will be consistent.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

An ideal leader has a vision, is not selfish, he consults and realizes that he or she does not have a monopoly on ideas. It is about recognizing talent and spreading the seed.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

I think Kenya and Tanzania do not have major conflicts. We are the anchor of the region and we lead the area. If we deal with ethnics and corruption, we are on a great path!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is the European leader. It was the first country accepting Kenya after the independence. In culture, agriculture and technology you guys are great! Germany is efficient and hopefully more present and more aggressive. You need to neutralize the influence of China.

NAME: Waweru Kuria
TITLE: CEO
COMPANY: iNuka PAP
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

At the moment, we offer “emergency loans”. Our typical customer applies for 30 USD for 30 days and pays about 3 USD interest fees. Our typical customers are from rural areas, very often they are farmers. In 5 years, we will have new products with lots of impact. We will have “social products”, also in Uganda and Tanzania.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Well, competition with the big guys would stress us seriously. They can pump so much money into a market which would not kill us, but slow us down.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

My greatest hope is partnering with an organization, with a social investor such as a CSR company with “patient money” and low interest.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I would change the educational system – yes, the whole industry. The world is changing and i.e. automation will take jobs. Nobody should be taught to become a classical accountant!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The eagle, the bird. Why? Because it uses very little energy to fly, it sees very far and can carry very heavy “freight”.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Sometimes I wonder if we are growing fast enough. For example, it is very expensive to do what we do. We have enormous travel costs.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The “future manager” should be a real manager, somebody who is able to replicate his/her thinking. Somebody who inspires by using the own mind.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

Where we are right now? We copy other systems and methods. We should completely change, we should not act like the global economy. An example: We found oil in Kenya, and we export crude oil and buy back the petrol. How crazy is that? Same with food. We should define our destiny – which is definitely “self-depended”.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not had a lot of interaction with Germany but I believe we can learn a lot from you. You expose your kids and they can learn… just look at soccer.

NAME: Vandan Rughani
TITLE: Managing Director, Robert Bosch East Africa
COMPANY: Robert Bosch East Africa
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

In Afrika.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Privat beschäftigt mich sehr die Urbanisierung von Nairobi. Ich kenne die Stadt noch aus meiner Jugend. Und heute? Es scheint kaum eine Städteplanung geben: Jeder baut wie er will.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Natürlich hoffe ich auf die ganzen großen Themen wie “Friede” und “Wohlstand”, doch für die Region hoffe ich auf Einheit – nicht nur auf dem Papier, auch in der Praxis. Eine wirklich grenzübergreifende „Union“ würde Menschen einfach reisen und Handel aufblühen lassen!

Bosch ist präsent!

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen machen. Kids sollten wirklich entdecken dürfen und dabei Richtwerte bekommen. Die Welt ist nicht „heile-heile-Segen“, und genau das erleben beispielsweise meine Kinder hier in Kenia. So wie ich früher. Das halten auch Kinder aus, wenn man Ihnen Hilfestellung gibt.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Was ist ein gutes Zeichen oder Objekt für „sozial sein“? Afrika ist jeden falls „ich-bezogen“.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Meine persönliche Ungeduld in manchen Situationen. Ja, ich werde immer wieder getestet.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden mehr lokale Präsenz zeigen, „local for local“ quasi.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

In Ostafrika? Gute Manager sollten die ersten 6-12 Monate an der Basis sein. Und mein Team hier wird eine gesunde Mischung aus internationalen und nationalen Führungskräften werden. Speziell von lokalen Team Leadern erwarte ich Eigenverantwortung, Verantwortung für das eigene Handeln!

 

  1. What role does this – Country – play within a global economy?

Im Moment, keine.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland wird hier sehr positiv und innovativ gesehen. Leider sind deutsche Produkte auch sehr teuer. Doch das Vertrauen ist da, „Made in Germany“ ist eine sehr starke Aussage!

„Die Kunst“ lässt nicht auf sich warten – mit Zeitgeist quasi.

Ja, die AFRICAN MINDSET TOUR hat es -in- sich! Manchmal sind die Antworten, wie erwartet. Manchmal auch sehr mutig, denn nicht jede Station der Tour ist so entspannt wie Zürich, Kassel oder Wien.

Vielen Dank vom TRENDBEOBACHTER., denn Mathias Haas ist auf Antworten angewiesen. Beim reinen „aus dem Fenster schauen“ ist „die Wahrheit“ nicht zu finden. Und auch mit den Antworten liegt sie wohl zwischen den Zeilen.

Ja, DER TRENDBEOBACHTER. beobachtet vor Ort. Der Redner und Moderator Mathias Haas bringt sie nach Hause – in Vorträgen, in Moderationen, in Workshops aller Art. Ob ganz klassisch als Keynote einer Tagung oder innerhalb einer komplexen Strategieentwicklung – zum Beispiel im Rahmen der PLAY SERIOUS AKADEMIE. Egal wie, der Zukunftsexperte fordert „die Zukunft“ heraus – im Hier & Jetzt!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team liegt hier bereit:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

343

MINDSET TOUR Nummer 3.

MINDSET TOUR.

15. Juli 2017

Es sind genau diese Momente, warum Reisen so, so wichtig sind! Wandel, Status quo, Zukunft… alle Dimensionen sind noch am ehesten erfassbar, wenn man sich selbst ein Bild macht!

Die wichtigste Autobahn im Land mit dem höchsten Gebäude im Hintergrund (hier sind noch 2-Zimmer-Wohnungen frei: 3.000 EUR/Monat).

DER TRENDBEOBACHTER. hat einen ersten Eindruck von Accra, der Hauptstadt von Ghana. Diese erste Station der AFRICAN MINDSET TOUR ist eine Wucht! Egal ob es der ehemalige „Car Washer“ ist, der heute als UBER-Fahrer arbeitet und nun das Zweieinhalbfache verdient, oder der schlichte Besuch eines Supermarktes. Und ja, alle sind da: Italien, USA, China – Hisense (internationaler Elektronikkonzern aus der Volksrepublik China mit 75.000 Mitarbeitern), Salsa (Tomatenmarke aus Italien), Gilette. Der Markt gibt es her, und Weltkonzerne wie Huawei machen heute schon 15% ihres globalen Ertrags auf diesem Kontinent (Quelle: brandeins)!

Der UBER-Fahrer, der noch vor einem Jahr „Car Washer“ da… hier sein stolzes Armaturenbrett.

Alle sind da und geben sich im Minutenrhythmus die Hand – so wie Frau Doris Leuthard, amtierende Bundespräsidentin der Schweiz. Sie kam zeitgleich mit Mathias Haas ins Land und war dann doch weit weg. Ihr Besuch ist ein gutes Beispiel, wie geschachert wird zwischen „Rettungsmaßnahmen“ und „Marktanteilen“. Sie hat sich Kakao als großes Thema ausgesucht. Wer weiß es ganz genau – vielleicht hat die Schweizer Schokolade hier eine Schlüsselrolle gespielt? Jedenfalls ist „cocoa“ ein höchst emotionales Thema für Ghanaer, denn irgendwie trauern Sie alle der einstigen Vorreiterrolle in Sachen Kakao- und Goldproduktion nach.

Eine MINDSET TOUR des DER TRENDBEOBACHTERs ist aber keine erlösende Hilfestellung, es geht um die Zukunftsfitness des Kontinentes. Und zum Auftakt um einen Vorzeigestaat, dem wohl erfolgreichsten in Westafrika. Gesprächspartner der Schweizer Politikerin war der Präsident selbst, und nur einen Tag danach hat er mal locker 10 Millionen USD für „die Jugend“ klar gemacht! unter der Überschrift „To grow business ventures“ wurde ein „National Entrepreneurship and Innovation Plan (NEIP)“ scharf geschalten. Respekt! Respekt auch für die klare Ansage, dass damit sein Ziel ist, “the most business friendly economy in Africa” aufzubauen. Globale Wettbewerbsfähigkeit mit der Jugend, mit 10 Millionen USD und fassbaren Worten.

Dankeschön dafür!

Wenn Mathias Haas dann die Daily Graphic – wichtigste Tageszeitung des Landes – weiter liest, so kommt sie erstaunlich offen und kritisch daher. Nicht nur ein Bericht, dass Ruanda (der dritte Stopp der AFRICAN MINDSET TOUR) laut „Human Rights Watch“ 37 belanglose Straftäter ermorden ließ, sondern eben auch selbstkritische Meldungen zu „road travel has become risky“. So kam Ghana letztes Jahr in 11 Monaten auf über 11.000 Unfälle mit fast 2.000 Toten und über 10.000 Verletzten! Und irgendwie ist Accra so, wie man sich als Deutscher „Afrika“ vorstellt. So arm und so reich. So unkompliziert, pragmatisch. So rückständig. Warum eine Fußgängerbrücke über die wichtigste Autobahn des Landes bauen, wenn man schlicht drüber laufen kann? Die LKWs, beladen mit Schiffscontainern vom „Tema Harbour“ (mittlerweile das wichtigste Drehkreuz in Westafrika!), hupen doch, wenn der Fußgänger bei 100km/h im Weg sein sollte.

Auch die Daily Graphic lässt berichten – vom ganz normalen Bürger.

Und gleichzeitig ist die Welt – auch in Afrika – eben etwas komplexer!

 

So schreibt die Zeitung von heute auch, dass im Ausland lebende Ghanaer die drittgrößte Quelle für Auslandsdevisen sind. Tatsächlich hat Ghana in 2010 2,12 Milliarden USD von Ghanaern erhalten, die zum Beispiel in den USA, den Niederlanden oder Deutschland leben. Diese Zahl übertrifft laut Finanzministerium lässig die Überweisungen für „International Aid“! Und ob Zufall oder nicht… von den bisherigen Interviews waren fast alle irgendwie „Vorzeige-Ghanaer“ in gemischten Familien (z.B. Mutter aus Ghana, Vater aus Italien) und/oder Ghanaer, die zurückkamen – eben aus den USA oder, oder, oder.

 

Und so ist schon das Lesen einer lokalen Zeitung die Reise wert.

 

Deutschland wird zum Vergleich bei Bildungsausgaben gebraucht, wilder und illegaler Bergbau wird massiv kritisiert und der „Special Focus“ liegt heute auf dem zweiten Stopp der Swiss Confederation. Die Außenstelle von HPW Fresh, einem Früchteproduzent, produziert weiter „schöne Bilder“ mit dem Wirtschaftsminister und „the Swiss President“. Warum auch nicht?!

Mathias Haas, der Redner und Moderator, ist hier Lernender und – in kleinen Schritten – macht dies durchaus Sinn. Klar, nicht immer ist die Sinnhaftigkeit glasklar und meist ist die Komplexität erdrückend; die Realität auch mal skurril. So wurde beispielsweise eine „fake“ US-Botschaft in Accra entlarvt (Quelle: the guardian, 04.12.16). Über 10 Jahre wurden hier illegale Visa ausgestellt, die ja auch irgendwie funktioniert haben müssen. 10 Jahre Visa und Geburtenzertifikate (etwa 6.000 USD!), und die Behörden haben weggeschaut. Ja, Korruption ist auch ein Teil der Realität und scheinbar ein ganz wesentlicher Teil der Zukunftsfitness!

Und ja, es gibt sie auch hier, die Hippster. Auf jeden Fall!

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und somit kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Da die Zukunft heute entschieden wird sucht Haas und sein Team – heute – Beweise und Entwicklungen, die die Zukunft massiv verändern. Keine Alltagsfliegen, keine kurzfristigen Moden: Trends & MegaTrends.

Der Zukunftsübersetzer Haas möcht sucht auch auf der AFRICAN MINDSET TOUR die „Normalität“ in Afrika, auch die Gewinner sind in seinem Fokus!

Die Ergebnisse gehen dann ein… in Vorträge, Moderationen,  Berichte und Veränderungsprozesse.

Mehr Informationen liegen unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

 

 

 

Read article

641

Die Kräuter aus dem Nichts…

MegaTrend.

22. Mai 2017

…oder – wie eine Zeitschrift neulich titelte – „Der Nasa-Garten für daheim“.

HAAS.Click&Grow1

Keine Angst, NASA – nicht NSA. Aber trotzdem, es mutet schon irgendwie surreal an, was uns die Macher von Click & Grow da auf die Fensterbank stellen. „Clean Design“ für etwas, was sonst eigentlich gar nicht so clean ist: Gärtnern.

Na, vielleicht nicht direkt Gärtnern, aber zumindest den Anbau von frischen Kräutern und (in den größeren Varianten) auch von Blumen, Salat und und und soll dieses handliche Plastikgerät zum Kinderspiel machen.

Das hat DER TRENDBEOBACHTER. natürlich sofort ausprobiert, denn im trendigen Stuttgarter Süden sind Grünflächen ebenso rar wie frische Luft. Und selbst gezogenes Grünzeug schmeckt einfach besser.

Wie funktionierts?

Auspacken, Wasser einfüllen, die Pflanzgefäße „entsichern“ und in die „Maschine“ stecken, Strom anschließen, beim Wachsen zusehen – das war’s.

Dahinter steckt technisch nichts Neues: Im Becherchen ist ein Wachstumssubstrat, wie es auch in der kommerziellen Pflanzenzucht verwendet wird. Die über dem Pflanzkasten angebrachte LED-Leuchte ist von der Wellenlänge des Lichts her bestens auf die Ansprüche der Pflanzen abgestimmt, und die Bodenkonstruktion des Behälters sorgt dafür, dass die einzelnen Pflanzgefäße stets gut bewässert sind.

Das Wasser reicht ziemlich lange, zumal zu Beginn – in der Keimphase – die Pflanzbehälter noch von einer Haube bedeckt sind, die das Gewächshaus simuliert.

Etwas Geduld, und voila: Basilikum, Petersilie, Dill oder eine der anderen 30 Sorten sprießen. Die Leuchte muß man dem Wachstum der Pflänzchen entsprechend nach oben ziehen – und irgendwann kann man dann ernten.

Und ja, der MegaTrend wächst - mit Beleuchtung.

Und ja, der MegaTrend wächst – mit Beleuchtung.

So weit, so unspektakulär. Dem aufmerksamen Leser ist aber sicher nicht entgangen, dass da nicht nur Grow, sondern auch Click stand. Wie so gut wie alle Dinge heutzutage hat auch der Pflanzkasten eine App. Nicht, dass die irgendwie mit dem Gerät oder den Pflänzchen interagieren würde. Sie gibt dem Hobbygärtner lediglich Tipps, wie man mit den verschiedenen Kräutern so umgeht. Sprich, das ist nicht so ganz innovativ.

Allerdings innovativ ist, dass der Anbau von Blumen und Kräutern oder sogar Gemüse (bei den Indoor Farms) nicht mehr wirklich mit Dreck einhergeht. Nahezu steril, verblüffend einfach und so gut wie ohne Nachdenken wächst zuhause, was man sonst nur aus dem Garten (mit Bücken beim Anbau und bei der Ernte) oder auf dem Markt bekam.

Natürlich hat so viel Komfort seinen Preis. Und klar ist auch, dass nicht jedes Land zu einem boomenden Markt für solch ein Produkt wird. Doch gerade an Stellen, wo z.B. beim Wohnumfeld der Bezug zur Natur abhanden kam, bei Menschen, denen Gärtnern zu mühsam ist oder für all jene, die sich gern auch mal mit einem besonderen Extra im trauten Heim schmücken, sind die Click & Grow Gardens oder Farms ein nettes Accessoire.

Dem TRENDBEOBACHTER. ist ja die echte Natur lieber – und gleichwohl nimmt der Redner und Moderator, der lieber im Hier & Jetzt arbeitet, die Veränderungen auf und gibt sie weiter. Neue Techniken beflügeln Ideen für neue Produkte, schaffen Begehrlichkeiten und vielleicht sogar Märkte. Hier sieht das Team um Mathias Haas, der eben kein herkömmlicher Trendforscher ist, genauer hin. Die Exponate für seine Vorträge werden auf Herz und Nieren geprüft – und manchmal kann man sogar davon kosten.

Erfahren Sie unter www.trendbeobachter.de mehr über die Arbeit des Mannes, der Unternehmen zukunftsfit macht und der mit seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. dafür sorgt, dass sie es auch bleiben (Infos unter www.play-serious.org).

Bald bricht er übrigens zur Forschungsreise nach Afrika auf – und wenn er dort andere, moderne Pflanzsysteme findet, dann erfahren Sie es hier als erstes!

Read article

854

Cyborgs! Milliarden davon.

MegaTrend.

26. April 2017

Mathias Haas, Trendexperte und Redner im Bereich MegaTrends – bekannt als DER TRENDBEOBACHTER. – ist ja bekanntlich Mitglied im Cyborg e.V. – mehr dazu in einem etwas älteren Eintrag hier in diesem Blog.

Zwar ist noch immer kein Implantat, kein Hightech-Upgrade in seinem Körper gelandet – und doch verfolgt er aufmerksam, was sich an dieser Front tut. Und es tut sich so einiges, denn während die Technologie Fortschritte macht, entwickeln sich im gleichen Umfang neue Geschäftsideen genau zu diesem Thema.

Am MIT wurde zum Beispiel mit der DuoSkin eine hauchdünne Folie zum Aufbringen auf den Körper entwickelt, mit der sich allerlei Dinge (zum Beispiel das Smartphone) steuern lassen. Dabei handelt es sich in erster Linie um ein Interface, eine Schnittstelle zwischen uns als Mensch und einem technischen Gerät. Bei Bedarf ist diese Erfindung auch in der Lage, Befehle zu empfangen und so zum Beispiel die Körpertemperatur oder den Erregungszustand ihres Trägers anzuzeigen. Natürlich lassen sich solche Folien auch als autarke Kommunikations-Schnittstellen verwenden – wie beispielsweise als NFC-Chip. Bezahlen und Türöffnen mit dem goldenen Tattoo, sozusagen.

Hier ist das Ganze noch vergleichsweise simpel: Mithilfe von Blattgold und außen am Körper angebracht sind diese Folien momentan am ehesten der Kategorie Fashion zuzurechnen. So sagt auch eine der beteiligten MIT-Mitarbeiterinnen „There is no greater fashion statement than beeing able to change how your skin looks.“

Und doch: Körpermodifikation mittels Technologie.

Fast schon konsequent mutet es da an, wenn Cyborg Nest, ein Unternehmen für Biohacking, einen quasi-implantierbaren Kompass anbietet. Stehst Du nach Norden gerichtet, vibriert er. Irgendwann lernt das Gehirn, sich darüber zu orientieren. Man fragt sich zwar, was passiert, wenn der Körper das dann gelernt hat, es aber die USB-Schnittstelle, die man um Aufladen des an zwei Brustpiercings befestigten Stücks „Sinneserweiterung“ braucht, nicht mehr gibt. Aber das scheint nebensächlich: Gemäß der Zeitschrift Vice haben bereits Hunderte Menschen einen solchen Kompass bestellt.

Noch einen Schritt weiter geht der durch Elektroautos, kommerzielle Raumfahrt und seit neuestem auch durch Nahverkehrskonzepte bekannte Milliardär Elon Musk: Seine Vision ist eine technische Schnittstelle zum menschlichen Gehirn, die es erlaubt, den Inhalt eines solchen ohne dem Umweg phonetischer Sprache einem Gegenüber zu vermitteln. Anstöpseln und die Gedanken beispielsweise seinem Gegenüber direkt uploaden. Oder natürlich auf Facebook stellen. Gedacht ist das zwar zunächst als Unterstützung in Fällen von Lähmungen, Hirnerkrankungen etc. Doch was, wenn die Sache funktioniert? Kann sich Mensch dann direkt an IBM Watson anschließen lassen und braucht nicht mehr selbst zu denken (und füttert gleichzeitig Watson noch mit seinem Wissen)?

Und hier sind wir dann auch beim Kern dieses Themenkomplexes angelangt:

Irgendwann wird das ein Markt.

Denn wie schon gesagt: Umfassendere technische Möglichkeiten ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Und irgendwann steigen die richtig großen Player in dieses Geschäft ein.

Was bei aktiven Bioimplantaten im Medizinsektor noch vergleichsweise einfach vorstellbar ist: Zum Beispiel ein hormonregulierendes Implantat eines großen Pharmakonzerns, mit dem sich über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinweg präzise steuern lässt, ob Frau schwanger werden kann oder nicht.

Interessanter wird das aber, wenn wir daran denken, was fachfremde Global Player – zum Beispiel aus dem Bereich der IT – daraus machen würden. Autos von IT Konzernen wie Google sind heute ja auch kein Science Fiction mehr.

Entwicklungskompetenz ist vorhanden – denken wir nur an Googles Kontaktlinse, mit der sich der Blutzuckerspiegel messen lässt. Und selbst bei der DuoSkin war Microsoft Research beteiligt. Vorstellbar ist vieles – von der Kontaktlinse, in die uns Google direkt Werbung einspielt (es gibt Unternehmen, die an der „Bildschirm-Kontaktlinse“ arbeiten) bis hin zum Intel-Chip, der in Kooperation mit der MS-Software im Auto dazu beiträgt, das der Chipträger sich um nichts mehr kümmern muss und trotzdem sicher am gewünschten Ziel ankommt.

Wenn Amazon einen implantierbaren Chip anbietet, der mit Unterstützung des Gehirn-Interfaces von Elon Musk automatisch die Dinge bestellt, an die wir gerade denken, dann ist die Ära des totalen Komforts (und des totalen Konsums) gekommen. Nur der Gedanke „Wäre es nicht schön einen XY zu haben?“ – und 1 Stunde später liefert die Amazon-Drohne Ihnen das XY. Nein, nicht nach Hause, sondern dahin, wo Sie gerade sind. Das hat der implantierte Kompass gleich mitgesendet.

Wer meldet sich freiwillig? Auch Haas ist noch nicht "gechipt", noch nicht?!

Wer meldet sich freiwillig? Auch Haas ist noch nicht „gechipt“, noch nicht?!

DER TRENDBEOBACHTER. arbeitet im Hier & Jetzt. Die Quintessenz seiner Erkenntnisse öffnet die Augen, regt zum Nachdenken an und führt die Zuhörer seiner Vorträge und Keynotes in die Zukunft.

Dabei ist Haas kein Zukunftsforscher oder Trendforscher. Denn genau wie in den Workshops, die die von ihm geleitete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchführt, möchte er Hilfestellung geben für Unternehmen und Organisationen, um die Herausforderungen der nächsten ein bis 3 Jahre gut zu meistern.

Und doch wagt er hier und heute eine mutige Prognose für die Zukunft: Mindestens einer der großen globalen IT-Player wird in die Entwicklung und profitable Nutzung von Bioimplantaten einsteigen. Welche Stoßrichtung das Ganze dann annimmt, bleibt abzuwarten. Natürlich, hier spielt auch der Akzeptanzgedanke eine entscheidende Rolle – denn was ist näher an uns als etwas IN unserem Körper. Doch mit dem richtigen Mechanismus lauert auch hier ein riesiges Kundenpotential – so, wie zu Beginn der Geschäftstätigkeit von Google, Amazon & Co.

Mathias Haas bleibt gespannt – und hält sich sicherheitshalber ein paar Stückchen Gewebe frei.

 

Mehr zum Keynote-Speaker, Redner und Wandlungshelfer Mathias Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY agiert, liegt hier: www.play-serious.org

Read article