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MegaTrend leere Einkaufsstraßen?

MegaTrend.

16. Oktober 2017

Nunja, wie man es nimmt – je nach Region und Ortschaft mal mehr, mal weniger. Immer öfter begegnet einem aber das Schild „Zu vermieten“ oder „Schlußverkauf wegen Geschäftsaufgabe“.

Letzteres kommt sicher immer mal wieder vor, doch das Klagen der Einzelhändler selbst in den A-Lagen, nicht mehr gegen den Online-Handel bestehen zu können, wird immer lauter. Und so weisen einige Einkaufsstraßen tatsächlich eine interessante Häufung an leerstehenden Ladengeschäften auf. Und das selbst in neu erbauten innenstädtischen Einkaufszentren, die vor ihrer Eröffnung als das Nonplus-Ultra der hiesigen Einkaufswelt angepriesen wurden.

Je kleiner die Ladengeschäfte, um so gefährdeter sind sie.

Wie kommt das? Nun, TRENDBEOBACHTUNG ist ja bekanntlich keine Forschungsdisziplin – sich hier auf der Suche nach den Ursachen zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann böse ausgehen. Doch als sicher kann gelten: Online macht offline das Leben schwer. Die Menschen sind nicht nur faul – äh, komfortorientierter – geworden. Nein, sie nehmen sich auch weniger Zeit für einen Einkaufsbummel – vielleicht, weil andere Dinge wichtiger erscheinen, weil ihnen das Berufsleben quasi die Zeit raubt für all das Private, was früher mit weniger Stress noch ganz gut zu bewältigen war.

Also führt die Suche nach einer neuen Hose, einem neuen Toaster oder heute sogar schon nach den Dingen des täglichen Lebensmittelbedarfs ins Internet. Ganz bequem und daheim von der Couch aus. Anbieter gibt es genügend – von ganz groß bis richtig klein. Waren ohne Ende, genau wie im Geschäft… oder eigentlich noch besser. Weil? Nun, weil zum einen mit wenigen Mausklicks eine riesige Auswahl auf den Schirm kommt, und zum anderen, weil sich das Ganze ohne große Latscherei auch noch prima vergleichen lässt. Zusätzlich können wir noch lesen, was die anderen denn zum Produkt X sagen oder ob nicht Produkt Y doch besser wäre.

„Social Impact“ braucht der Handel.

Da fragt der Handel: Was können wir tun? Und ein Unternehmen aus den USA hat eine mögliche Antwort: Sichtbar machen, was die Leute mögen – direkt am Regal. Denn was andere Leute gut finden, wird häufiger gekauft. The Like Machine™ wurde geboren.

Ein kleines Gerätchen also, das man direkt an der Ware oder bei Bedarf auch am Service-Schalter oder am Ausgang des Ladens aufstellen kann. Es hat einen großen, beleuchteten Knopf, den man drückt, wenn man etwas gut findet. Daneben platziert ist ein Display, das anzeigt, wie vielen anderen Einkäufern das auch noch so geht. Das ist gut, denn man kauft tendenziell eher das, was die eigene „community“ auch mag. Ausgestattet mit Bluetooth kann The Like Machine™ sogar als Dankeschön Rabattcoupons oder Produktinformationen auf das Smartphone des Einkäufers schicken – im Grunde identisch zu dem, was uns Amazon & Co. täglich vormachen. Nur eben im Laden nebenan und mit dem Nebeneffekt, dass der Händler Zugang zu Daten (Sie wissen schon, die neue Währung im Geschäftsleben) bekommt, die er sonst nicht gehabt hätte.

Doch nicht nur dazu eignet sich das weiße Maschinchen.

Gleichermaßen generiert seine Existenz direkt in der Blickzone des Kunden eine zusätzliche Aufmerksamkeit. Diese kann auch gezielt genutzt werden durch den Hersteller eines Produktes, das aktuell im Fokus stehen soll. Dabei ist egal, ob es sich um etwas Neues handelt oder um etwas, dessen Absatz ein wenig verbessert oder zumindest gemessen werden soll. Die Tatsache, dass jemand ein Produkt mag, heißt ja noch lange nicht, dass daraus auch gute Umsätze resultieren.

Auch im Bereich Kundenzufriedenheits-Analyse lässt sich das Tool einsetzen. Wie war der Eindruck vom heutigen Einkaufserlebnis, die Freundlichkeit des Mitarbeiters an der Reklamationstheke oder an der Kasse?

Web2.0 funktioniert auch im realen Leben – insofern man dem Kunden die Möglichkeit gibt, sich auszudrücken. Ganz real und nicht nur virtuell!

Geht – mit The Like Machine™.

Natürlich ist dieses Instrument kein Allheilmittel für die gebeutelten Malls und Fußgängerzonen. Doch wie auch Ebay mit Ebay-City den Weg in Richtung stationären Handel geht, so muss der stationäre Handel den Schritt in Richtung online wagen. Dazu gehört, sich den Denkweisen und Methoden zu öffnen, die dort erfolgreich sind. Denn man sollte nicht vergessen, dass nach wie vor mehr als 90% aller Handelsumsätze mit dem Endkunden im niedergelassenen Einzelhandel generiert werden.

Like it!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas sucht und findet mit seinem Team „Wandel“. Unternehmer Tim Halfmann, Founder of The Like Machine™, produziert Alternativen mit Zeitgeist. Gleichzeitig wird beim Interview mit dem Amerikaner wieder einmal mehr klar: Zukunft kostet Kraft.

Der Sprecher und Redner Mathias Haas glaubt an Infotainment und alleine der Gedanke The Like Machine™ bei seinen Vorträgen – auf allerhand Veranstaltungen, Tagungen und Events – einzusetzen… ja, das macht Spaß! Und wenn Kunden heute „over-retailed“ ist, wenn er zu viel Angebot bekommt… gerade dann muss einkaufen in der Zukunft großen, großen Spaß machen!

Mehr Information zum TRENDBEOBACHTER, der kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher sein will… liegen hier: www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. liegt unter www.play-serious.org

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Banken können Erlebnis – Commerzbank kann hybrides Erlebnis

MegaTrend.

15. Juli 2014

DER TRENDBEOBACHTER durfte hinter die Kulissen schauen – den „Flagship-Store“ der Commerzbank ganz genau betrachten. Der Redner und Berater durfte sogar kritisch-zickige Fragen stellen.

Aber Mathias Haas hat auch zugehört.

Der Handel kämpft und die Bankenwelt gleich mit, denn wenn Menschen nicht mehr unterscheiden zwischen on- und offline, dann ist Beton vergleichsweise träge. Filialen müssen sich dem neuen Verhalten anpassen und die Commerzbank in Stuttgart wurde ausgewählt. Zwar ist nicht sicher, ob die Mitarbeiter sich dort wirklich glücklich schätzen, aber man darf auch mal zum Glück zwingen – so die Einstellung des Zukunftsexperten. Denn Gewohnheiten müssen überwunden werden und das eigene Leben ist nicht unbedingt „normal“.

Glückwunsch Commerzbank!

Königstrasse 11 in Stuttgart - mit ganz viel Zeitgeist.

Königstrasse 11 in Stuttgart – mit ganz viel Zeitgeist.

Trendbeobachtung sucht Tatsachen und diese können hier gesichtet werden:

Live und in Farbe! Hier und jetzt!

  • Lange Öffnungszeiten zum Beispiel durch die Videokasse.
    Hier bedienen Damen und Herren per Video, ohne dass Sie vor Ort sind.
  • Reibungsloser Übergang vom Selbstbedienungsbereich in die Service-Zone.
  • Kartendruck in Echtzeit, so dass der neue Kontoinhaber 20 Minuten später bereits die Kreditkarte zum Glühen bringen kann.
  • Kostenloser Getränkebereich (mit HIPP-Keksen) für alle Kunden, die auf das persönliche Gespräch warten – und dann durch einen QR-Code verrückterweise auch noch wissen, wie lange!
  • Einführung des Premiumkontos beispielsweise mit „extra Track“ zum Geld abheben.
  • Private Atomsphäre im Beratungsbereich – vergleichbar mit so manchem 5* Hotelzimmer.

Dienstleistungen aktiv zu verkaufen war schon immer eine Herausforderung und jetzt kommen auch noch Menschen zur Welt, die „Banking“ per Bildersuche und im Echtzeitalter erleben. Google hat sie bereits – die Bankenlizenz, Facebook wird es nicht lassen können…

Darauf braucht es Antworten und diese Großbank wirft sich mächtig ins Zeug!

Videokasse - diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber "so what", die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Videokasse – diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber „so what“, die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Sicher ist dieser wertige Um- und Ausbau eine große Investition und ganz bestimmt werden die zu erwarteten Kopien günstiger sein müssen. Sicher braucht es noch das ein oder andere Blümlein. Sicher werden „die Learnings“ professionell weitergetragen. Aber ganz sicher braucht es ein Gespür für die Mitarbeiter, die die Videokasse vielleicht als Wettbewerb sehen und solch eine Transparenz schlicht nicht gewöhnt sind.

Aber nochmals: da draußen gibt es neues Verhalten und das verändert jedes System, jedes Unternehmen, jede Filiale und jedes Team – also jeden Mitarbeiter. Trends kommen nicht über Nacht, aber sie gehen eben auch nicht. Die Commerzbank ist auf diesen Quadratmetern Trendsetter und DER TRENDBEOBACHTER hat bereits seinen Antrag geschickt – fürs Premiumkonto.

Und wenn jetzt auch noch „Premium“ drin ist – in der Verpackung… dann wird Mathias Haas sicher berichten!

 

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich - hier ist er gemütlich.

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich – hier ist er gemütlich.

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER, da Trends zu sehen und Megatrends zu identifizieren nur die halbe Miete ist. Schlussendlich muss „die Kraft“ auf die Königstrasse 11 und dieser Schritt ist viel leichter als reden – das benötigt Macher!

 

Mehr zum Sprecher, deutlich mehr zu Trendbeobachtung genauso wie zu den Kontakten und Methoden von Mathias Haas liegen hier bereit – auch per Video 😉

 

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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