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Fazit: It is a gold rush, including E.T.

MINDSET TOUR.

10. August 2015

Das ist es also, das Silicon Valley. Der kalifonische Goldrausch war nicht nur 1848 bis 1854, sondern er lebt auch 2015 – wohl ähnlich skurril und doch viel erfolgversprechender als damals!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas war jetzt 5 Wochen in der Region, die (unsere) Zukunft bestimmt?! Der Zukunftsexperte hat 25 Interviews geführt, Machern über die Schulter geschaut, Smalltalk perfektioniert und vor allem zugehört. 5 Wochen Kalibrierung vom Feinsten, denn von der Heimat aus erscheint diese die „Tech-Welt“ so außerirdisch wie damals E.T., der unbedingt telefonieren musste – obwohl es doch ein Rad hatte.

Lukasfilm (1)Ja, ok, das Fahrrad (aus dem US-amerikanischen Science-Fiction-Film) kennen wir noch. Doch es ist sehr schlüssig, dass heute selbst ein Rad „connected“ sein muss (!), wenn man in the Bay Area, Mountain View oder Palo Alto lebt. Es gibt keinen Zweifel daran! Gar keinen Zweifel. Im Gegenteil, Europa verhält sich – aus der Valley-Sicht – eher wie E.T. von heute auf 1982, denn „we don’t get it“!

So sehr selbst Gäste im Embassy Network schmunzeln (hier hat der Zukunftsexperte lange gewohnt und viel gelernt), so ernsthaft ist die Idee, den Namen des eigenen Babys so zu wählen, dass die passende URL noch zur Verfügung steht. Und ja, selbst DER TRENDBEOBACHTER. hat vor gut einem Jahr seiner digitalen Karriere nachgeholfen und die URL www.mathiashaas.de gesichert. Heute wird daraus ein Geschäftsmodell: https://awesomebabyname.com Den Nachnamen eingeben, und die frei verfügbaren Vorname.Nachname – Kombinationen werden zusammengestellt und damit den (werdenden) Eltern das Leben leichter gemacht. Das ist dann wohl der erste Baustein für die Zukunftsfitness des eigenen Nachwuchses! Später kommen dann die „Digital Media Camps“ für 6-12, 12-17 oder 15+ Jährige auf dem Stanford-Campus oder wenigstens die Vormittagssession im Apple-Store oder vier Tage Training im Microsoft-Laden Downtown San Francisco.

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Fair? „Well, Mathias, they don’t know how to spell the word fair in the Silicon Valley – they believe in unfair advantages!“ so Vivek Wadhwa. Dieses Gespräch hat den Zukunftsexperten nachhaltig beschäftigt. Denn nicht nur, dass Vivek’s Vita einen kompletten Blogeintrag füllen könnte. Seine Art zugänglich zu sein und dann messerscharf zu formulieren – das hat dem Redner und Sprecher Haas wieder verdeutlicht, dass selbst in der Gold-Zone kritische Köpfe übrig sind. Umso schockierender, dass dem regelmäßigen Washington Post-Autor in Europa wohl niemand zu hört. Zumindest reist er nicht nach Frankfurt, Zürich oder Wien sondern nach Kuala Lumpur und Australien, um dort CEOs fit zu machen – für den radikalen Umbau des eigenen Unternehmens (z. B. bei United Engineers Malaysia Berhad).

Es ist offensichtlich: Either you disrupt, or you will be disrupted!

Nehmen wir mal wieder Uber: Ja, diesen „Taxi-Killer“ hat Mathias Haas bereits in der TrendSerie der absatzwirtschaft.de aufgegriffen, doch die Dimension wurde erst bei der VALLEY MINDSET TOUR. wirklich klar. Haas blickt auf 23 Uber-Quittungen zurück und sieht mittlerweile das glasklar-skalierbare Geschäftsmodell bis hin zu „autonomous taxis“. Letzteres sind dann die Fahrzeuge, die wirklich ohne Fahrer vor die Haustüre kommen und Mobilität zur vollkommenen „commodity“ werden lassen.

Bauen dann Volkswagen, Kia oder Renault den fahrbaren Untersatz ohne jeglichen Anspruch auf Marke und „Experience“? Für Uber, Amazon oder Google? Der typische Valley-Mindset hat bereits die Antwort, Europa überlegt noch…

Eine der Fragen, die auch beim Austausch mit dem INSTITUTE FOR THE FUTURE offen blieb. Doch klar wurde, dass DER TRENDBEOBACHTER. und die Organisation aus dem Silicon Valley zukünftig zusammenarbeiten werden!

Klar wurde auch, dass der Zukunftsexperte wiederkommt. Denn die „Tech-World“ produziert eine derartige Macht – und noch mehr Budget nebst signifikanten Gewinnen. Diese „hoch-verdichtete Digitalisierungszone“ definiert (zu) viele Regeln, die erst einmal die Unicorns (Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd. USD) befeuern, um dann Europa zu stressen oder gar aus den Angeln heben zu können. Sie ist völlig anders besetzt – was Werte, (Unternehmens-)Kultur und Mechanismen angeht. Europa kennt diesen Goldrausch zu wenig, und es würde diesen wohl als „vorrübergehend“ abtun.

Genau deshalb macht DER TRENDBEOBACHTER. regelmäßig MINDSET TOURS.

Diese Interviews, die eigenen Beobachtungen und Praxis-Tests, zeigten wieder einmal, dass auch die Tech-Welt verblendet ist (oder sollen wir fokussiert schreiben?). Der Fokus (?) liegt auf „Welt retten“ und „Reichtum“. Es ist nur eine Frage der Reihenfolge. Meist ist aber auch diese ziemlich konsistent. Und genau (!) das ist auch hier die Schwäche, denn es gibt weder auffällige Geschäftsmodelle für nachhaltige Lösungen von Dürre oder Lebensmittelknappheit noch „the next big thing“ aus der Biotech-Welt, die wirklich die weltweiten Krankenhauskeime stoppen will oder soll. Climate Change ist irgendwie dabei, aber selten Gegenstand von Diskussionen… selbst Datensicherheit kommt eher aus der Presse als aus persönlichen Gesprächen. Da geht es eindeutig um „time-to-market“, „getting talent“ und well… „getting funded“. Ja, so wird dann ein Schuh drauß und Europa hat – auch bei einer Digitalisierung – Möglichkeiten zu antworten.

Doch Antworten braucht die alte Welt dann doch!

Wie 2013 ging Mathias Haas auch 2015 auf Tour – denn Trends und MegaTrends kommen nicht über Nacht. Dieses neue Verhalten braut sich quasi zusammen, es wird gefördert; und in Wechselbeziehungen mit (technischer) Innovation wird es dann normal. Es ist die Pflicht des Redners und Sprechers, die „Lage der Nation“ selbst zu prüfen. Hinfahren und ansehen, fragen und zuhören: das sind die wirkvollsten Mittel, um sich selbst ein Zukunftsbild zu machen. Der Zukunftsexperte hat wieder investiert, damit das MegaTrend-Update in Vorträgen und Workshops mit geprüfter und belastbarer Trendbeobachtung auf die Bühne kommt.

Whitepaper als Zusammenfassung – Vortrag als Druckbetankung

Wie auch bei anderen Recherchereisen werden schon bald Whitepaper und ein neuer Vortrag entstehen, denn diese 5 Wochen haben auch Mathias Haas geprägt. Die Vielzahl an Unternehmern, die kurzen Wege zwischen den Machtzentralen, das politische Engagement von Tech-CEOs, der Glaube und der Kult an und um die eigene Mission (die natürlich die Welt verbessert), das Preisniveau und die klugen Köpfe… diese Liste könnte lange so weiter gehen.

Der heutige Besuch bei Lucasfilm (Medienkonzern, 2012 an Disney verkauft, bekannt z.B. durch Star-Wars-Saga) war nur der krönende Abschluss mit eben genau diesem Bild: E.T. möchte nach Hause telefonieren, denn es wird alles etwas zu viel für ihn.

Lukasfilm (4)

DER TRENDBEOBACHTER. dagegen könnte weiter machen! Seinen Hunger noch wochenlang bedienen, nicht realisierte Interviews durchführen und schlicht weg „machen“ – doch wie sagte Vivek im Interview in Stanford: „You need to lead the disruption!“ oder „Don’t be afraid of putting your own company out of business!“ DER TRENDBEOBACHTER. hat noch klar und deutlich in den Ohren „Europe does not know how to innovate… unless Europe will learn from Silicon Valley, Europe will go the way of Africa… really, Europe could become – what’s called a developing country – in 20 to 30 years from now!”.

Let’s go back.

„Hasta la vista“ würde Arnold Schwarzenegger die Sache auf den Punkt bringen. Well,… Mathias Haas hat bereits Arnold auf einem neuen T-Shirt und Arnold als Stimme auf seinem Navigationssystem WAZE – das soll es dann besser gewesen sein. Dann doch lieber E.T. und die anderen Figuren aus Star Wars & Co. In echt und Original…

Zusammenfassungen der Tour gibt es Ende August und September in Stuttgart und Zürich (bei Interesse gerne kurz melden). Wirkliche Vorträge und neueste MegaTrend-Updates (inklusive VALLEY MINDSET TOUR) gibt es ab sofort!

09-08-2015 18-19-30Ja, der Beweis ist wieder erfolgt: Mathias Haas hat sich der Trendbeobachtung verschrieben. Der Zukunftsexperte ist eben kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team unterstützen Organisationen und Entscheider bei der nötigen Zukunftsfitness!

Denn es ist offensichtlich: Wenn „da draußen“ neue Entwicklungen ihren Lauf nehmen – dann müssen sich Führung, Werte, Marken, Unternehmenskulturen…einfach ALLES einem Update unterziehen. Genau dabei helfen DER TRENDBEOBACHTER und die PLAY SERIOUS AKADEMIE.!

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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NASA, Yahoo! und die WirtschaftsWoche.

MINDSET TOUR.

23. Juli 2015

DER TRENDBEOBACHTER. hört weiter zu – damit sich das Bild und das eigene Urteil zum „Mindset“ entwickeln kann. Denn klar, bei der VALLEY MINDSET TOUR geht es um die Frage, wie Menschen im Silicon Valley die eigene Zukunft sehen – welche Ängste und welche Hoffnung es gibt. Es geht um Einstellungen und Erwartungen, um die Rolle des Valleys genauso wie um die Rolle von Deutschland.

Hier sprechen > 40 Jahre USA!
In deutscher Sprache.

NAME: Dr. Kai Goebel
TITLE:
Area Lead – DaSH, Intelligent Systems
COMPANY:
NASA (Ames Research Center)
CITY: Mountain View

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Wir versuchen zu erkennen, wohin es technologisch geht – dafür steht die NASA und auch ich verstehe mich so. Als Branche müssen wir uns weiterentwickeln. Ein gutes Beispiel ist das „automated vehicle“, da ist sehr viel zu tun. Die hierbei produzierten Informationen müssen weiterverarbeitet werden, und diese neuen Möglichkeiten fordern neue Entscheidungen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich stimmt bedenklich, dass Data Protection“ so wenig Stellenwert bekommt. Heute kam die Meldung, dass 21,5 Millionen Datensätze gehackt wurden – inkl. „Social Security Numbers“ und einigen „fingerprints“. Da bin ich wohl auch dabei. Und diese Sorge gilt für die USA noch mehr als für Europa. Zweifelsohne machen wir uns bei einer weiteren Digitalisierung verwundbarer. Wenn wir alles vernetzen, gibt es immer eine Hintertür. Hier geht es nicht um 2.000 USD von einem Bankkonto, sondern um weit mehr – auch weil die USA eine Zielscheibe ist.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your
greatest hope?

Ich hoffe und glaube tatsächlich, dass ich mich – in meinem Leben – in ein Fahrzeug setzen kann welches automatisiert von A nach B fährt. Ich das ist realistisch – und es ist für einen Wissenschaftler eine großartige Herausforderung. Schlussendlich dient so eine Entwicklung auch einer erhöhten Lebensqualität.

Wie so oft wird es auch hierfür neue Anwendungsmöglichkeiten geben. Schauen wir nur mal auf die Drohnen. Die NASA hat dabei geholfen, dass bei Waldbränden Drohnen eingesetzt werden und somit beispielsweise Feuernester schneller bekämpft werden können. Oder nehmen wir die Einsätze in der Landwirtschaft oder bei der Pipeline-Überwachung.

Darüber hinaus hoffe ich, dass wir merken, dass wir mehr für „die Welt“ tun müssen!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Als Präsident der German International School gedacht: Man muss geschickt „das Neue“ mit „dem Alten“ verbinden. Es ist wichtig, den Kindern die Phantasie zu lassen, Verantwortung zu geben und sie immer wieder mit den neuen Möglichkeiten, auch neuen Technologien, vertraut zu machen. Alle unsere 5.-Klässler bekommen iPads – und dazu gehören dann auch Regeln. Das ist besser, als sie irgendwann “hinten dran” oder unvorbereitet in die digitale Welt zu lassen. Ein gutes Beispiel ist auch die „Maker-Bewegung“… Man traut sich wieder etwas Handwerkliches zu machen – Auftakt hierzu war der 3D-Drucker. Es geht darum sich zu trauen, etwas Verrücktes zu realisieren, nicht stecken zu bleiben und die eigenen Phantasien zu realisieren. Es werden ja auch schon Metallteile produziert – auch bei uns. Oder Verbundstoffe. Wir integrieren elektrische Leitungen in strukturelle Elemente. Auch bei diesem Megatrend kann man sich kaum vorstellen, was noch alles kommt!

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Jetpacks?! Die total individuelle Beförderung durch die Luft?

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Im Valley ist der Rhythmus extrem schnell. Man hat nicht viel Zeit sich zurückzulehnen und zu verschnaufen. Das ist auf die Dauer sehr stressig – entziehen kaum möglich. Das ist dann auch die Mentalität und eine Art Grundhaltung. Es wird erwartet, dass jeder 14, 16 Stunden arbeitet. Viele sind begeistert von der Idee und andere sind auf das „große Geld“ aus. Hasso Plattner meinte vor kurzem bei einem Vortrag, dass hier viele Menschen die 1, 2 oder 3 Million machen möchten – koste es was es wolle. Beispielsweise wird von Arbeitgebern hier eher mehr Gehalt als mehr Urlaub angeboten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Ein Paradebeispiel für die NASA sind „cubesats“ (= kostengünstige Kleinsatelliten im standardisierten Format von 11,35x10x10cm und einem maximalen Gewicht von 1,33kg). Wir unterstützen hierbei insbesondere durch Batterienentwicklung. Diese sind elementar, damit die Cubesat-Satelliten mit Energie versorgt werden und schlichtweg überleben. Die Technikwunder an sich und auch der Satellitenstart sind deutlich günstiger. Es gibt auch heute schon die Idee des „Satellite Swarms“. Hier werden die Geräte in Einzelteilen ins All geschickt und kommunizieren dann untereinander. Wie kontrolliere ich diesen Swarm? Das ist eine der Fragen, die wir in 5 Jahren sicher deutlicher beantworten können. Ich freue mich darauf!

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich weiß gar nicht, ob sich die Rolle so verändern wird. Es gilt, den Mitarbeitern die Rahmenbedingungen zu bieten, damit sich diese verwirklichen können und die Arbeit möglichst „einfach machen“. Es kommt darauf an was man unter einem Manager versteht. Ein CEO hat auch noch andere Pflichten. Oft ist hier das „Empirer-Gen“ erfolgsversprechend, um das Unternehmen nach vorne zu treiben.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Im Moment hat das Valley einen sehr großen Einfluss. Hier wird entschieden „Wie der Hase läuft“. Genau hier wird die digitale Revolution erfunden und Realitäten werden geschaffen. Im Valley boomt die Wirtschaft. Es gibt keine Schranken, deutlich verhaltenere Statussymbole und weniger Beharren auf Prestige. Hier sind Menschen tatsächlich bereit sich neu zu erfinden – das Neue definieren.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Wir sehen, dass viele Deutsche, die ursprünglich nur temporär hier her kamen, gerne bleiben möchten und sich nach Jobs umschauen, um nicht zurück nach Deutschland zu müssen. Der „Brain Drain“ von meiner alten Heimat ins Silicon Valley ist signifikant. Das sind genau diejenigen, die sich ungern einschränken lassen von Ordnung und übertriebenen Regeln. Natürlich gibt es auch hier ein Regelwerk, aber beispielsweise stellen sich alle artig in Warteschlangen hinten an oder lassen andere Autos gerne einfädeln. Selbst an der University of Berkeley sind die Türen der Professoren offen – auch bei Nobelpreisträgern!

 

NAME: Kerstin Ewelt
TITLE: Search Editor
COMPANY: Yahoo!
CITY: Sunnyvale

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

“Director Level” – als Fuehrungskraft in der Tech-Welt von morgen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich beschäftigt die zunehmende Radikalität, z.B. durch den IS, genauso wie die wachsende Zahl von Flüchtlingen. Die Angst vor unberechenbaren Situationen und Menschen.

Lokaler gedacht, „scares me“ der Konkurrenzdruck und manchmal Hype im Valley und die sehr realistische Möglichkeit einer neuen Rezession. Diese würde das Silicon Valley kurzfristig besonders treffen, da hier vieles extremer ist wie Hauspreise, Jobs und Risikoeinstellung.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Kinder! Wenn man Kinder zu souveränen Menschen erzieht. Kinder sollten Neugierde, Einfühlungsvermögen und Humor in ihrem Lebensrucksack haben und nicht ihre Sommer in den summer camps von Stanford verbringen. Ja, das ist meine größte Hoffnung – als Mutter von zwei Kids.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Goethe wusste es doch schon immer :“Too many parents make life hard for their children by trying, too zealously, to make it easy for them.” Und wenn dabei herauskommt, dass Kinder rebellisch bleiben, dann ist es nicht schlimm. Lasst ihnen ihren eigenen Kopf, gespickt mit gesundem Selbstvertrauen.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Nein, es gibt kein „Device“, das für Zukunft steht. Für die Zukunft stehen „applications“.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Time-Management. Hier wird so viel gearbeitet. Das Valley ist so „activity-driven”. Selbst Kinder haben zig Aufgaben und Plattformen nach der Schule. Darüber hinaus? Der Stau und der Wettbewerbsdruck.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Es bleibt spannend. Yahoo! ist ein Medienunternehmen mit vielen unterschiedlichen Facetten.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Er oder sie sollte neugierig sein, nicht in Schubladen denken und sehr gerne auch durch Empathie positiv auffallen.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

In Sachen Technology ist und war das Silicon Valley immer die Nummer 1. Neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen, Hard- wie Software und Applikationen. Hier spielt die Musik.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland kann sehr gut Nischenfunktionen einnehmen. Meine durchaus geliebte Heimat besticht durch Zuverlässigkeit und dem hohen Grad an Ausbildung – nicht nur an der Universität und Lehre, sondern auch in der Haltung der Menschen. Ich finde, die Menschen in Deutschland haben ein gutes Allgemeinwissen – sie sind relativ kritisch und strukturiert. Sie sagen oft ihre Meinung … diese Attribute sind  global sehr wertvoll. Also eine tolle Zukunft fuer Deutschland – aber in Nischenfunktionen.

NAME: Matthias Hohensee
TITLE: Bureau Chief Silicon Valley
COMPANY: WirtschaftsWoche
CITY: Palo Alto

MatthiasHohensee.Wirtschaftswoche

1.
If you think of your life: Where do you see yourself in the future?
Hoffentlich immer noch hier. Seit 1998 – sprich seit 17 Jahren – bin ich nun hier im Silicon Valley. Ursprünglich war dies nur für „ein paar Jahre” geplant, aber hier passiert so derartig viel, dass ich mir nur schwer vorstellen kann zu gehen. Meiner Kolumne in der WirtschaftsWoche ist noch nie der Stoff ausgegangen – die Auswahl ist unendlich. Wirkliche Neuigkeiten kommen aus dem Nichts und plötzlich gibt es ein Update.

2.
Looking into the future, what scares you most?
Kommt das Platzen der vermeintlichen Bubble? Oder nicht? Über „Kurz oder lang“ wird es Korrekturen geben. Doch zu welchem Zeitpunkt? Schon Anfang des Jahres gab es Warnungen, die bisher nicht eingetreten sind. Und ja, es gibt sehr hohe Bewertungen. Doch es gibt sehr viele private Unternehmen, und nur die eigenen Investoren haben die wahren Daten. Es gibt nur wenige Fälle wie beim Unternehmen Box aus Los Altos, wo dann etwas Transparenz aufkam beziehungsweise aufkommt.

So hat es zum Beispiel Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) abgelehnt, bei Airbnb und Uber zu investieren, so ein Top-Entscheider in einem Interview – obwohl man noch zu scheinbar attraktiven Zeiten hätte einsteigen können. Dieses Gesamtgeflecht ist übrigens ein Grund, warum zunehmend in Europa investiert wird. Dort ist es nur sehr ungewohnt, mit Risikokapital auch wirkliches Risiko auszuhalten.

Nun ja, wenn hier 1, 2 oder 3 Unicorns (=Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd USD) schlapp machen würden…

3.
What’s your greatest hope?
Zum einen, dass diese Unternehmen alle erfolgreich sind und darüber hinaus die ganze Wirtschaft – in Sachen Digitalisierung – mitnehmen. Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, bei denen durch „on demand“, „Sharing“ oder „Automatisierung“ Menschen ihre Jobs verlieren – hierfür braucht es Lösungen. Auch in Deutschland!

Für Megatrends wie „Sharing“ sind Regionen wie New York, Boston und natürlich San Fransisco sicher prädestiniert.

4.
What is it that you do to make sure that your child becomes fit for the future?
Gegenwärtig wird das Schulsystem in den USA wie in Deutschland dem Bedarf nicht gerecht. Klaus Hommels – zum Beispiel bei Investitionen von Skype, Facebook und Spotify beteiligt – sagte in einem Interview, dass „Wirtschaft“ unterrichtet werden muss. Im Silicon Valley wird das ansatzweise gemacht, in Deutschland wohl kaum. Es geht mir nicht um Programmierung, sondern um die Entwicklung von „kreativen Systemen“.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Schwer zu sagen. Nicht die AppleWatch. Sicher weiterhin das Smartphone und vielleicht auch die Datenbrille.

6.
The ideal manager: What should he or she be like – to be fit for the future?
Schon immer waren Menschen in diesen Schlüsselpositionen prädestiniert dazu, Leute zu begeistern, Teams zu formen und zusammen zu halten. Es geht um mehr Wertschätzung – übrigens auch bei freien Mitarbeitern. Motivation, auf Ideen einschwören und sich auf neue Dinge einlassen, sich auf dem Laufenden halten und Szenarien durchspielen.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?
Ich hoffe immer noch, Expertise anbieten zu können – nach 20 Jahren Silicon Valley. Diese Komponente werde ich wohl mehr ausspielen als heute. Ich möchte auch dann einen Job, der Spaß macht und inspiriert. Es geht auch hier um Selbstverwirklichung.

8.
What role does the Silicon Valley have – in a global economy?
Das Silicon Valley ist ein Katalysator. Bei der Digitalisierung im „1. Dot.com-Boom“ ging es vor allem um Handel und Medien. Jetzt sind alle Branchen von Digitalisierung erfasst. Nehmen wir die Autobranche und all die Techniken, die hier erfunden werden. Smartphones: „The Bay“ ist ein ganz großer Testmarkt: Talente, Kaptial, etablierte Unternehmen auf ein paar km². Und letztere sind eben auch bereit, mit den Start-Ups zusammenarbeiten und oder diese aufzukaufen.

9.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?
Deutschland wird oft schlechter gemacht als es ist. Wir haben noch große Chancen, wenn wir in Infrastruktur und Ausbildung mehr investieren. Wenn wir die „Ingenieursdenke“ wach halten und fördern. Auch Politiker müssen auch merken, dass man dafür was tun muss. Europa hat Nachteile bei Größe des Marktes und der Bereitschaft von Geldgebern, die Geldflüssigkeit hoch zu halten. Uber und Airbnb wären in Deutschland wohl nicht in entstanden. Hier gilt es „machen“ und „schnell groß werden“. Die Konsequenzen werden im Laufe der Zeit bearbeitet. Es fehlt wohl auch an Mut und Raum zum Experimentieren.

 

DER TRENDBEOBACHTER. ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Mathias Haas steht für belastbare MegaTrends – für Veränderung, die auch mal mutiger ist… aber eben nachvollziehbar. Deshalb geht der Redner und Sprecher mit konkreten Produktinnovationen auf die Bühne, mit Beispielen, die auf Trends einzahlen oder sogar befeuern. Mathias Haas ist Pragmatiker und Wandlungshelfer – auch deshalb unternimmt er immer wieder genau diese MINDSET TOUREN. 2013 ging die Reise durch 5 Megacities in 5 Wochen… dieses Mal lebt und recherchiert Haas 5 Wochen im Silicon Valley.

Mehr zu seinen Themen, Arbeitsweisen und schlussendlich zur Positionierung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

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DER TRENDBEOBACHTER bei amazon

MegaTrend.

26. Mai 2015

amazonfulfilment wurde präsentiert, die Tore wurden geöffnet – für Mathias Haas, den Redner und Berater. Was kam dabei raus?

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In der Amazonstrasse 1 in Garben (südlich von Augsburg) wurde das vorgegebene Führungsprogramm umgesetzt, artig und im Detail… so der Eindruck von Haas.

Das Bild war stimmig: man nehme saubere Prozesse und viel Disziplin, damit läuft die Show und läuft der Mensch. Beim Fulfilment genauso wie bei den Besichtigungen des großen Händlers.

Gegen 9:15 Uhr werden die abgesperrten Parkplätze geöffnet für die ausgewählten Gäste des Hauses… so dass – beim strömenden Regen – keinem der Blick verhagelt wird.

Dann geht es in die heiligen und überwachten Hallen.

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Sicherheitsbriefing und Technikeinweisung – und die seichte Tour beginnt. Ja, Walt Disney hätte es nicht verfeinern können. Drei, vier Stationen, damit der gesamte Prozess verständlich wird, reine thematische Begrenzung auf die Logistik und „die IT“. Die „chaotische Lagerhaltung“ wird kurz erklärt und die Zufriedenheit der Mitarbeiter immer wieder wiederholt.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Letzteres ist wirklich stimmig mit dem ausliegenden Magazin „A bis Z“, in dem Schicksale wie das von Martina beschrieben werden: „Neustart mit fast 40: Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“. Dort wird auch sachte angekündigt, dass die „kleinen, starken Helfer“ kommen. „Wie amazon Roboter stow und pick einfacher und effizienter machen“. Laut der informellen Aussage einer Pickerin, die auch Teil der Führung sein durfte, „ sind die in Deutschland nicht im Einsatz“. Doch genau hier wird es spannend, denn sobald die Maschinen die Logistikzentren übernehmen, gibt es (gerüchteweise) Mindestgeschwindigkeiten für die Picker, also die Mitarbeiter des Hauses. Gefahr? Erleichterung? Mathias Haas vermutet, dass kaum jemand in Garben Chance oder Bedrohung thematisiert – im Gegenteil. Denken wird möglichst abgenommen, selbst der Mülleimer hat einen markierten Parkplatz.

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Zufrieden sehen sie aus, gestresst auch nicht –
wirklich glücklich?

Vielleicht muss man auch nicht überall das Glück suchen, schon gar nicht in der Logistik. Doch ja, es gibt kostenloses Wasser und guten Kaffee (auch für Mitarbeiter).

Und nochmals, es gibt (an diesem Freitag) keinen sichtbaren Stress, sogar mal ein Pläuschlein. Nicht mal die automatisierte Waage und der „Adress-Aufkleb-Roboter“ kommen richtig in Fahrt. Ist dieser Zustand normal? In jedem Zentrum normal? Inszeniert? Wie im Disneyland? Wohl kaum, denn dafür fügen sich die Puzzleteile des Onlinehändlers zu gut zusammen – denn die Betriebsratswahlen stehen an. Wenn also die neuen Kandidaten zufälligerweise am Rande des Führungsrundgangs „ausgestellt“ werden, ist dies legitim. Wenn aber die Mitarbeiter in nur einem Tag eingelernt sind… dann wird klar, dass „soziale Mobilität“ höheren Stellenwert haben muss! Nein, die Mitarbeiter in diesem Logistikzentrum sehen Wandel von unten und sie machen weder den Eindruck, die Zukunft gefunden zu haben, noch dass sie richtig leiden. Aber was ist schon „richtig leiden“, so Mathias Haas nachdenklich…

Schlussendlich verdrängt der Stammkunde, Redner und Berater Haas die Einzelschicksale und wundert sich über die geringen Investitionen für so einen Standort. ER ist weiter beeindruckt von Standardisierung und verknüpft gedanklich die Punkte… wenn Arbeit so derartig zerpflückt wird, wann ist dann der Roboter aus Dallas ein Kamerad oder sogar der Supervisor. Denn schon heute sprechen in Garben alle schon Englisch – Sprachschwierigkeiten wird es also nicht geben. Wenn, dann kulturelle Lücken… zumindest für DEN TRENDBEOBACHTER Haas.

Fahren Sie hin, schauen Sie sich solche Geschäftsmodelle an!

Mathias Haas könnte ganze Vorträge über amazon halten. Dieses Unternehmen ist enorm agil, wenn auch hoch umstritten… Der Redner und Berater war jetzt endlich mal selbst vor Ort, hat sich ein eigenes Bild gemacht. Und auch wenn es nur eine grobe Zeichnung ist – diesen Eindruck möchte der Zukunftsexperte nicht missen.

Wir werden noch viel hören… von amazon und von Mathias Haas.

Wir werden noch viel bestellen… bei amazon durch Mathias Haas. Denn die Prozesse…

Mehr zu den Vor-Ort-Terminen im Rahmen der Trendbeobachtung auf diesem Blog.

Mehr zum Redner Mathias Haas: www.trendbeobachter.de
Weitere Details zur PLAY SERIOUS AKADEMIE: www.play-serious.org

 

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IKEA – das kennt doch jeder!

MegaTrend.

12. Mai 2015

Die meisten Leute sind schon mal einem IVAR-Regal oder einem POÄNG-Sessel begegnet. Der Möbelriese aus Schweden gehört in europäischen Wohnungen mittlerweile quasi zum Gemeingut.

Selbst eher weniger wohnliches wie Hotdog oder Köttbullar werden oft zum Anlass, dem gelb-blauen Einrichtungshaus einen Besuch abzustatten.

Doch irgendwann schleicht sich der Gedanke ein: Hat jeder, kennt jeder – ist langweilig… selbst wenn wir die Kosten mal außen vor lassen.

Das hat auch IKEA selbst erkannt und im Rahmen der EXPO 2015 in Mailand einen Prototypen-Store im Stile eines Pop-Up-Stores eröffnet. IKEAtemporary heißt die Einrichtung und hat mit dem klassischen Markt, wie wir ihn kennen, nicht viel gemeinsam. Ziel ist es, die (O-Ton) Demokratisierung des Designs voran zu treiben. So wurden nicht nur Designer eingeladen, sondern auch Studenten gestalterischer Fachrichtungen aus verschiedenen Hochschulen. Eingeladen dazu, etwas Neues zu kreieren, was man auf Anhieb vielleicht nicht mit IKEA in Verbindung brächte.

IKEA lädt das Zukunfts-Handy kontaktfrei

Während verschiedener Veranstaltungen und Workshops und natürlich während der täglichen Öffnungszeiten bieten sich dem neugierigen Besucher frisch gestaltete und oft noch nicht am Markt befindliche Neuigkeiten aus der Möbel-Szene – natürlich im IKEA-Stil und mit deren typischen Elementen. Das beginnt bei den Möbelstücken, die kabellos unsere Mobilgerätchen wieder mit Saft versorgen und geht weiter über ultra-kompakte bzw. einfach gestaltete Küchen, die so modular sind, dass man damit theoretisch jede Woche umziehen könnte.

IKEA mit Prototypen im Verkauf

Apropos: Weil die EXPO ja die Welternährung zum Thema hat, liegt natürlich hier auch der Schwerpunkt des Prototypen- / Konzept Stores. Hier geht es nicht ums Kaufen, sondern beispielsweise darum, wie wir wohl in 10 oder 20 Jahren kochen und essen wollen. Wie uns moderne Technologie in der Küche hilft, wenn wir mal wieder nicht wissen, was wir mit der Schale Reis vom Vortag noch Leckeres anstellen könnten. Die Küche ist dann plötzlich nicht nur Zubereitungsort und gemütlicher Aufenthaltsplatz, sondern auch noch Ideengeber und intuitiver Helfer. Bis hin zu neuen Töpfen und der eigenen Zuchtstation für frische Zutaten.

Töpfe… Zutaten – da kommt einem doch gleich Appetit! Logisch, dass im IKEAtemporary auch hieran gedacht wurde. Und weil es – z.B. bei uns in Europa – immer mehr Vegetarier gibt (und die natürlich auch weiterhin bei IKEA einkaufen und sich wohlfühlen sollen), offeriert man… tataaaaa… die vegetarischen Köttbullar! Veggie Balls heißen sie und sind eigentlich nur eine logische Konsequenz.

Fleischlos für die Zukunft - von IKEA

Fleischlos für die Zukunft – von IKEA

Es ist jetzt nicht so, dass DER TRENDBEOBACHTER dadurch ein neues Lieblingsrestaurant oder gar Hobby gefunden hat. Aber Mathias Haas – der Zukunftsexperte – hat einen Platz gefunden, an dem das Vorausdenken der Macher auf die Kunden von heute und morgen trifft. Wo sich zeigt, dass die Innovations-Spielwiese gar nicht sooo weit von der Realität entfernt sein muss. Alles in allem ein klarer Beweis dafür, dass Innovation nicht warten kann – sonst macht sie ein anderer.

Weniger Wasser - mehr Zukunft.

Weniger Wasser – mehr Zukunft.

Mathias Haas ist Redner, Sprecher, Referent – wie auch immer die gewählte Arbeitsplatzbeschreibung sein mag… es geht um Zukunft, um das Hier & Jetzt, um Wandel und Veränderung. DER TRENDBEOBACHTER und sein Team agieren nicht wie Trendforscher innerhalb der Trendforschung und auch nicht wie Zukunftsforscher in der Grauzone der Zukunftsforschung – Haas ist Pragmatiker und Berater mit dem gesunden Menschenverstand. Letzteres war dann auch die Basis für die PLAY SERIOUS AKADEMIE. Hier wird zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY gearbeitet – nicht (nur) gespielt.

Mehr zu beiden Marken und Organisationen unter:

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Das immer erreichbare Büro…

MegaTrend.

11. Mai 2015

In unserer vernetzten Arbeits-Welt ist nichts schlimmer als Unerreichbarkeit.

 
Wäre es nicht wünschenswert, als Ansprechpartner verlässlich dauerhaft erreichbar zu sein, als Verantwortlicher immer den Überblick zu haben und als „immer & überall“ durchgängig arbeiten zu können? Geht alles, denken Sie jetzt, genau dafür wurden Büros erfunden.

 
Wie immer in unserer dualistischen Welt gibt es mehrere Sichtweisen auf herkömmliche Büros: für den Chef sind Arbeitszeiten eine Einschränkung, für Angestellte die Negativabgrenzung zur Freizeit. Und für manche KMUs schlicht ein Groschengrab: zum Teil SEHR hohe und jährlich weiter steigende Ausgaben für Mieten setzten klare finanzielle Grenzen, dazu kommen noch die Personalkosten und Ausgaben für Arbeitsmittel und vieles mehr. Eine – mittlerweile etablierte – Idee hatte das Berliner Start-up mobilesuite technology GmbH bereits 2008, als sie mit dem Telefonservice das mobile Sekretariat eröffneten: mobilesuite Telefonservice macht Sie stets erreichbar, ganz bequem und nach Ihren individuellen Vorgaben. So geht kein Anruf verloren – auch während des Termins, nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub. Im Anschluss an jedes Telefonat erhalten Sie umgehend eine Anrufbenachrichtigung mit Anliegen und Kontaktdaten des Anrufers. Seit einiger Zeit haben sie das Angebot erweitert: mit mobilesuite Coworking bieten sie einen Komplettservice an: vom Einzelarbeitsplatz über Veranstaltungsräume für geschäftliche Events, bzw. Konferenzräumen bis zur vollwertigen Geschäftsadresse für 99 EUR monatlich ist alles möglich. Es gibt viele zusätzliche, modular buchbare Services, so kann zum Beispiel neben der Weiterleitung der Post, ein Scan-Service für selbige zugebucht werden. Das spart einem die Dokumentendigitalisierung und man kann auf Schriftstücke jederzeit zugreifen. Oder die “Deals des Monats“: jeden Monat Services zu einem günstigeren Preis (im April zum Beispiel die Heiß-Getränke-Flatrate). Es sind diese kleinen, feinen Leistungen, welche mobile Coworking aus Berlin von den anderen Anbietern absetzt.
Platz mit Zukunft

DER TRENDBEOBACHTER freut sich: wird er jetzt in jeder deutschen Großstadt ein Büro eröffnen können? Jein – denn nicht alles Machbare ist auch Sinnvoll und nur des Haben’s Willen füllt nicht die Auftragsbücher, aber speziell in Berlin am Prenzlauer Berg möchte man schon ein Büro haben.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER ist kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…
DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY, www.play-serious.org).

Mehr dazu: www.trendbeobachter.de

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“Fräulein Müller bitte zum Diktat.“

MegaTrend.

26. April 2015

Sowas hört man heutzutage nur noch in zweifelhaften Filmen.

Wer diktiert denn noch Briefe?

Sehr viele Menschen, findet DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas nach kurzer Recherche heraus: Ärzte, Anwälte und Richter, Gutachter, Autoren und Berufsgeheimnisträger sind traditionelle Nutzer von Diktiergeräten – bis heute. Mit allen bekannten Nachteilen: aufwändiges Handling der Speichermedien und preissensible, spezielle Hardware. Auch ein direkter Workflow mit dem Schreibenden will erst mal eingerichtet sein!

Es wird Zeit, dass Diktiergerät zu erneuern: ein vor knapp drei Jahren von Philips abgenabeltes Start-Up geht neue Wege. Speech Live bietet neben Diktiergeräten auch App-basierte Lösung mit Cloud-Anbindung – selbstverständlich verschlüsselt. Eine Schnittstelle zum zentralen Schreibbüro in Deutschland sollen “Voice to Text“ für andere Nutzergruppen zugänglich machen. Zum Beispiel für Vertriebsprofis mit Anbindung an CRM um beispielsweise Besuchsberichte nach Messen/Veranstaltungen in Datenbanken zu integrieren.

DER TRENDBEOBACHTER probiert aus – im eigenen (und virtuellen) Team: ein vom FACTS Verlag GmbH begleiteter Langzeittest zwischen der jungen Speech Processing Solutions Germany GmbH wird es in baldiger Gegenwart weisen.

Wandel "auf Arbeit"

Wandel „auf Arbeit“

 

 

 

Mathias Haas ist Redner und Berater – er und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Sie sind Pragmatiker und im „Hier & Jetzt“ – gerade weil Trendbeobachtung nutzbar sein muss. Logisch also, dass Mathias Haas neue Geschäftsmodelle wie Speech Live selbst ausprobiert. Der Keynote-Speaker wird berichten – schon bald auf diesem Sender.

Mehr zu Trendbeobachtung (und eben nicht normale Trendforschung oder klassische Zukunftsforschung) und deren Anwendungsbeispielen unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. (mit besonderes agilen Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY) und den zahlreichen Referenzen unter www.play-serious.org

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1317

Neues Verhalten = neue Versicherungstarife

MegaTrend.

13. April 2015

Seit Edward Snowden ist das öffentliche Interesse geschärft: fast wöchentliche Warnungen über Zahlungsmittel- und Identitätsdiebstahl sollen User wachrütteln. Die Anforderungen an unsere Passwörter werden immer anspruchsvoller: Die Beschaffenheit des Passwords wird häufig vorgegeben – die Mindestlänge, verwendbare Sonderzeichen und Zahlen, Case-Sensitive-Schreibweise, Fingerabdruck (ab iPhone 5s Standard) und Iriserkennung (Samsung arbeitet daran für sein neues Premium-Smartphone S7). Sogar PayPal lässt die Daten durch „Passwort-Ninjas“ bewachen (zum TV-Spot).

Gerade die Innovationen sind nur vermeintlich sicher, da sie schon seit Jahren mit relativ geringem Aufwand ausgehebelt werden können (vgl. Chaos-Computer-Club). Schließlich sind Daten DAS lukrative Ziel von international agierenden Cyberkriminellen.

Die Hausratsversicherung trifft auf den digitalen Rauchmelder - ja, auch neue Technik produziert neue Möglichkeiten

Die Hausratsversicherung trifft auf den digitalen Rauchmelder – ja, auch neue Technik produziert neue Möglichkeiten

Das Thema ist so groß, dass z.B. Google selber schon Strukturen zur Anfrage von Datenlöschungen einrichten muss. Aber es trifft auch ganz normale Menschen, nicht immer sind Prominente die Opfer: Schulkinder werden Opfer von Cybermobbing (Bündnis gegen Cyber-Mobbing, Studie von 2013: fast 60% aller befragten Pädagogen haben Kenntnis von Fällen von Cyber-Mobbing unter ihren Schülern), Privatleute werden mittels betrügerischer Phishing-Mails auf gefälschte Internetseiten gelockt und sollen dort ihre Daten bestätigen, aktualisieren, neu eingeben etc..

Den Betrug / Identitätsdiebstahl, das Mobbing festzustellen und dagegen effektiv vorgehen zu können ist oft nicht ganz einfach. Hier hat sich als bisher einziger AXA Gedanken gemacht: ergänzend zur BOXflex Hausratversicherung bieten sie den Baustein Internetschutz an (…schade nur, dass diese Produkte eine „Pflichtkombination“ darstellen).

Mit der Markteinführung am 7. Mai wird neben Schutz und Beratung bei Identitäts- und Zahlungsmitteldiebstahl auch Hilfe bei Konflikten mit Onlinehändlern geboten und mittels einer 24-Std-Hotline ist psychologische Beratung bei Cybermobbing, speziell für Schulkinder, ein Gesamtpaket für die ganze Familie.

Downside?

Die Diffamierungen müssen öffentlich sein – private beleidigende Konversationen via z. Bsp. WhatsApp sind nicht abgedeckt. Dann aber steht ein ganzes Team vom Psychologen bis Rechtsanwalt bereit!

Schlüssig, findet DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas, denn nicht jeder kann sich selbst schützen und auch der wachste User klickt mal einen vermeintlich echten Link zu einer tatsächlich betrügerischen Webseite.

Datenschutz via Mechanik: Mit diesem kleinen Blättchen kann "von Hand" die Kamera blockiert werden. Damit auch diese sich nicht selbstständig macht!

Datenschutz via Mechanik: Mit diesem kleinen Blättchen kann „von Hand“ die Kamera blockiert werden. Damit auch diese sich nicht selbstständig macht!

 

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist kein typischer Trendforscher – und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. DER TRENDBEOBACHTER ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

Mathias Haas ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY, www.play-serious.org).

Mehr dazu:

www.trendbeobachter.de

 

 

 

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Erziehung auf Knopfdruck?!

MegaTrend.

24. Oktober 2014

Das Kinderzimmer wird digitalisiert!

Die Digitalisierung macht auch vor unseren Jüngsten nicht Halt. Im Gegenteil: Das Kinderzimmer ist neuer Schauplatz innovativer, verrückter und vielleicht sogar erschreckender Entwicklungen!

 

Was machen Kinder eigentlich so den ganzen Tag? Fußball spielen, Türmchen bauen, Bücher vollkritzeln, das noch jüngere Geschwisterchen ärgern und: den Eltern rund um die Uhr (lästige) Fragen stellen! Kann man nicht vielleicht das Spielen und das Antworten auf die Fragen miteinander verbinden? Diesen Gedanken hatte wohl auch das britische Spielzeugunternehmen Vivid Imaginations, das jetzt mit seiner Neuentwicklung Cayla wirbt! My friend Cayla ist eine Puppe, die nicht nur auf Rosa und Pink steht, sondern auch sprechen, zuhören, spielen und all die schwierigen Fragen beantworten kann, auf die Mama und Papa nicht antworten wollen oder können. Für Kinder ab vier Jahren soll Cayla die neue beste Freundin werden!

Eine beste Freundin mit Internetanschluss.

Die dafür entwickelte App hilft, die großen Anforderungen, die an das siebenjährige Mädchen gerichtet sind, zu erfüllen, ohne dabei wichtige Kinder-und Jugendschutzregeln zu verletzen. Mit Rechtschreib- und Rechentipps, Erzählungen von sich und ihrer Familie und unzähligen Antworten auf Wissensfragen soll Cayla eine große Bereicherung für das Kind und zudem eine Erweiterung der klassischen Rollenspiele darstellen.

Cayla hat direkten Zugriff auf Wikipedia.

Cayla, smarte Puppe von Mathias Haas.Aber Cayla ist längst nicht die einzige Zeitzeugin für eine wachsende Digitalisierung der Kinderspielzeuge. Während sich schon lange PC- Spiele, Wii, Play Station und X-Box als Grundausstattung im Kinder- und Jugendzimmer etabliert haben, ist das Barbie Video-Girl, das vor Jahren auf den Markt kam, schon fast wieder in Vergessenheit geraten. Die altbekannte Blondine trägt plötzlich eine Kamera unter ihrem Dekolleté, bei der die Linse geschickt als Anhänger einer Halskette getarnt war. Filmen im Kinderzimmer? Da hatten dann doch viele Eltern und auch offizielle Behörden ihre Bedenken und damit hat sich die Kamera-Puppe wohl nicht so richtig durchgesetzt. Aber sie hat bereits gezeigt, dass heutzutage große Möglichkeiten im Kombinieren einzelner Trends und Entwicklungen bestehen.

Das sieht man auch an MAILMEN.

24-10-2014 12-28-34

Dieses Accessoire für die Jüngsten erschien dieses Jahr neu auf dem Markt. Es kann mit aufgesprochenen Nachrichten gefüttert werden, die sich dann später wieder abgespielt lassen. Diese Kommunikationswunder im Monster-Design sollen spielerisch Botschaften zwischen Eltern, Kindern, Großeltern vermitteln. Ganz einfach: App drauf und los geht’s!

DER TRENDBEOBACHTER hat alle drei Produktinnovationen in seinem Musterkoffer!

Angesichts solcher (Spiel)entwicklungen müssen sich auch die Menschen dort gezielt Gedanken machen, wo Bildung und Erziehung geplant und umgesetzt wird. Nämlich im Bundesministerium für Bildung und in den sozialen Einrichtungen, wo die Kinder tatsächlich ihre Zeit verbringen. Es sind zentrale Fragen, die gestellt und beantwortet werden müssen: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Entwicklung unserer Kinder aus? Wie wollen wir mit Innovationen und technischen Neuerungen umgehen? Möchten wir die Kinder von all dem abschirmen und sie so spät wie möglich mit den digitalen Welten in Kontakt bringen? Oder möchten wir frühzeitig einen Umgang in Maßen ermöglichen und ihn auch gutheißen, um Medienkompetenz von Anfang an zu vermitteln und zu lehren? Wie beeinflussen wir mit unserer eigenen Haltung den Blick auf zukünftige Erfahrungen?

Die digitale Phobie darf nicht gefördert werden, so der Redner und Berater Haas.

„Es ist tatsächlich ein schmaler Grat zwischen unnötiger und gefährlicher Spielerei und brauchbarer, vernünftiger und zeitgemäßer Spielzeugentwicklung“, meint der Zukunftsexperte Mathias Haas. Kompetente Meinungen aus Theorie und Praxis, aus dem Bildungsministerium sowie den Kindergärten selbst, von Eltern und Forschern, von Wissenschaftlern und Erziehern sind jetzt nötig, um Fehleinschätzungen zu verhindern, teilweise unbegründete Ängste zu mindern und eine sinnvolle und praxisnahe Lösung zu finden.

Das KitaPad liegt beim TRENDBEOBACHTER und ab 18. November im Regal.

Neue Exponate vom Trendbeobachter.

Eine mutige Antwort liefert jetzt zum Beispiel die Unternehmen Wehrfritz und Klax, Spezialisten für die Möblierung und Ausstattung von sozialen Einrichtungen. Mit ihrem KitaPad-Paket bieten beide ein ganz neues Highlight im Kindergarten und Kita-Alltag. Das Paket enthält das iPad, das sofort einsatzbereit ist und durch Videos, Tonaufnahmen, Dokumentation von Bildern die Arbeit im Alltag verschönern, aber auch verbessern soll. Dazu gibt es noch viel Zubehör für spannende Projektarbeiten. Für die Erzieher soll das Paket ihre Arbeit erleichtern, für die Eltern eine engere Zusammenarbeit ermöglichen und für die Kinder ist es ein interessantes und spannendes neues Hilfsmittel. Vielleicht ist dies ein erster, wichtiger Schritt?

Wenn Kinder Fotos machen, via Beamer projizieren und dadurch interagieren…

DER TRENDBEOBACHTER kennt all diese beschriebenen Gegenstände, denn sie sind Teil seiner Exponatensammlung. Solche Beispiele sind für ihn konkrete Belege für bestimmte Trends und Entwicklungen und dienen ihm immer wieder als Anreiz über die Chancen und Gefahren der gegenwärtigen und zukünftigen Prozesse nachzudenken. Mathias Haas beobachtet die Digitalisierung in vielen Bereichen und kann sie in den meisten Fällen begrüßen. Doch bei Innovationen wie MAILMEN und Video-Girl im Kinderzimmer wird er stutzig. „Ein Spielzeug mit App und technischer Aufrüstung muss auch wirklich sinnvoll und von klarem Nutzen sein, ein Internetanschluss alleine genügt nicht“. Das ist seine Devise, denn „nicht alles, was für Erwachsene gilt, ist auch für Kinder das Beste. Und selbst bei Erwachsenen ist nicht jeder Trend und jede Innovation eine Bereicherung. Das KitaPad-Paket hingegen begeistert DEN TRENDBEOBACHTER. „Wehrfritz scheut sich nicht davor, moderne und zeitgemäße Entwicklungen in die sozialen Einrichtungen zu bringen. Wir sollten uns auch die Frage stellen, warum wir uns eigentlich immer dagegen sträuben?“ Denn nach wie vor agieren die Verantwortlichen sehr klassisch. Könnten aber nicht tatsächlich sehr wertvolle Inhalte und neue Möglichkeiten durch eine attraktive Mediennutzung gewonnen werden? Wie sollten die Kitas und Schulen von morgen aussehen, um den neuen Ansprüchen und einem sich verändernden Lernverhalten der Kinder, gerecht zu werden? „Ein starres Festhalten an alten Strukturen und Gewohnheiten wird die Entwicklung der Kinder u.U. nicht fördern, sondern hemmen!“

Das Leben fordert Medienkompetenz und ein Beamer ist bald in jedem Handy.

Für Mathias Haas sind häufig nicht die Entwicklungen als solche das Problem, sondern der Umgang mit ihnen. Und zwar von denjenigen, die bilden, ausbilden und erziehen. „Vielen Lehrern, vielen Eltern und Erziehern fehlt es leider häufig an eigener Medienkompetenz oder sogar an Interesse, sich mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Wie können wir dann die Kinder vernünftig an dieses komplexe Phänomen heranführen?“. Ähnlich schätzt DER TRENDBEOBACHTER auch die Nutzung der digitalen Spielzeuge ein: „Das Spielzeug kann als Chance gesehen und eingesetzt werden, um modern zu bilden und Motivation und Lernlust beim Kind zu wecken, aber es darf niemals als Ersatz für den Erzieher und die Eltern fungieren. Doch das wiederum steuern wir Erwachsenen, nicht das Kind!“ Es ist also wichtig, Innovationen und Entwicklungen im Kinderzimmer kritisch zu betrachten und auf ihre Vorteile zu untersuchen. Wenn die digitale Puppe als eine Art Werkzeug gesehen wird, die einfach zum Spielen und Lernen einlädt und vor allem zusammen mit den Eltern genutzt wird, kann sie als unbedenkliches Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegen. Doch sie sollte nicht dazu auffordern, das Kind sich selbst zu überlassen oder aus Zeitmangel bei den Eltern nicht nur als beste Freundin, sondern auch als einziger Gesprächspartner für das Kind zu dienen.
Mathias Haas nimmt sich Zeit zum Denken und lebt genau damit seinen großen Appell. Denn auch diese unentdeckten Exponate beweisen, dass sich unser Verhalten verändert und dass dieser neue Bedarf gedeckt wird. Haas ist Zukunftsexperte, aber kein klassischer Trendforscher oder Zukunftsforscher. Der Redner und Berater lebt im „Hier und Jetzt“, denn seine Kunden müssen heute entscheiden und morgen berichten. 2030 ist lange hin. Es braucht Wandlungshelfer und keine Trend- bzw. Zukunftsforscher.

Klar, Trendforschung und Zukunftsforschung haben einen anderen Fokus und das ist gut so. Trendbeobachtung sorgt für direkte Störung in der Komfortzone und unmittelbaren Transfer in die Welt der Zuhörer und Teilnehmer.

Schon kommenden Montag darf Mathias Haas wieder auf die Bühne, mit MAILMEN, Cayla und KitaPad. Mal sehen was „die Trendforscher“ so sagen, denn diese sind auch vor Ort.

http://www.invest-in-future.de/

 

Mehr zum Zukunftsexperten Haas und zur Abgrenzung gegenüber Trendforschern und Zukunftsforschern unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden von Mathias Haas und seinem Team – wie zum Beispiel SCRUM und LEGO SERIOUS PLAY – unter www.play-serious.org

 

 

 

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Finale: Seoul – die eigene Persönlichkeit

MINDSET TOUR.

30. August 2013

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, hat die ASIAN MINDSET TOUR abgeschlossen und Seoul verlassen. Leider.

 

Was für eine Megacity!

 

Korea geht steil

Korea geht steil

Nicht nur, dass dieses Land und diese Metropolregion einfach zu bereisen ist – es ist eben auch eine Megacity mit Zukunft. Seoul bedient mal locker 50% des Landes. Von etwa 50 Millionen Menschen leben 25 in der Hauptstadt. Die zweigrößte Stadt ist Busan an der Küste, etwa zwei Stunden entfernt – mit dem TGV der dort KTX heißt.

 

Diese Städte funktionieren

 

Nicht, dass dieses Mega-Drehkreuz nicht auch Schwierigkeiten hätte. Wer hat die nicht? Südkorea ist weltweit die Nummer 6 hinsichtlich der geringsten Geburtenraten (selektive Schwangerschaftsabbrüche durchaus üblich, Platz 7 hat sich in dieser Übersicht Deutschland gesichert ) . Trotzdem hat das Land die dritthöchste Bevölkerungsdichte auf diesem Globus. Die Poleposition hinsichtlich der „Selbstmordraten“ ist dann vielleicht eine logische Konsequenz? Wohl kaum, denn dafür braucht es mehr. Zum Beispiel maximal fünf Urlaubstage und durchschnittlich 2.400 Arbeitsstunden im Jahr, zum Vergleich – Deutsche arbeiten 1.600h.

 

„Interessant wird es wenn Südkoreaner weniger arbeiten!“

 

Die Arbeitsmoral produziert eine Art „Vollgas-Ameisen“, die immer und überall arbeiten. Am Beispiel der Kindererziehung wird das „schön“ und „klar“, denn elfjährige Kinder um 11 Uhr abends im Aufzug zu sehen ist keine Seltenheit – nur der Schulranzen ist für uns ungewohnt. Doch wenn Eltern etwa 30% Ihres Einkommens in die zukunftsfitte Ausbildung stecken – ja dann muss natürlich auch etwas raus kommen! Dazu passt dann auch das Umfeld in Sachen Wettbewerb: Es gibt über eine Million junge Uniabsolventen, die aufgegeben haben, einen Job zu suchen. Der Druck bleibt hoch – auch beim Erwachsen werden.

 

Das nächste Japan?

Das Land ökonomisiert das gesamte Leben

 

Die Megacity Seoul gibt es auch in "einfach & arm" - selbstverständlich!

Die Megacity Seoul gibt es auch in „einfach & arm“ – selbstverständlich!

Südkorea hat eine unglaubliche Leistung vollbracht! In nur wenigen Jahren wurden etwa 50 Großkonzerne geschaffen, Samsung vorne an der Spitze – mit Abstand. Und mit Abstand mehr als nur Smartphones. Welch ein Wandel innerhalb eines Menschenlebens! Die Südkoreaner gehen unter Dampf nach Vorne! Doch natürlich ist die heutige Generation nicht mehr ganz so gierig und hungrig wie ihre Eltern. Der „Western Lifestyle“ lockt, Starbucks und andere kostspielige Coffeeshops reizen, und die Mode ist nicht viel anders als in Schweden. Familienräte werden hier ihre Diskussionen haben… Doch wie Herr Dr. Norbert Eschborn, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Seoul meinte,… „Interessant wird es, wenn Südkoreaner weniger arbeiten! Wenn die Kreativität, die Freiheit mit der Perfektion, mit der Organisation gepaart wird – dann wird Südkorea richtig stark!“

 

Koreaner werden (zunehmend) Leben wollen

Koreaner werden (zunehmend) Leben wollen

Die Wiedervereinigung kommt

 

DER TRENDBEOBACHTER sieht sie kommen, die Wiedervereinigung (ist er zu mutig unterwegs?). Auch wenn China kein Interesse daran hat und genau deshalb Nordkorea mit Lebensmittel und Energie unterstützt: Die USA fördern es sicherlich – Südkorea wäre der Star!

Der Zusammenschluss von „Automatisierung“, „Ausbildung“ und „Perfektion“ mit vielen Millionen „billigen Arbeitskräften“…das wäre die koreanische „Killer-App“. Denn viele so genannte Schwellenländer wie China werden zunehmend teuer, Produktionen ziehen weiter nach Bangladesch und Hausmädchen kommen aus Burma. Nordkorea ist tatsächlich die letzte „Oase“ der günstigen Arbeitskräfte. So funktioniert wohl Globalisierung?!

Auch wenn der Kraftakt größer als in Deutschland wäre, auch wenn machtpolitische Spiele schlussendlich entscheidend sein werden: Diese Kombination wäre unfassbar stark. Sie würde dem sichtbaren Drang nach Export (raus aus Südkorea) weiteren Auftrieb geben. Und genau dafür stehen Deutsche in Korea. Nicht, dass wir ihnen technologisch das Wasser reichen würden, doch vor der Wiedervereinigung haben sie Respekt. Und vor der Demut nach dem 2. Weltkrieg. Unsere Bundeskanzlerin schafft es mit einem Besuch in Dachau auf verschiedene Titelseiten der wichtigsten Zeitungen. Beim Nachbarn, Japan, geschieht genau dies nicht. Ein großes Thema, ein großer Graben! Hier scheinen sich die Südkoreaner mit Chinesen einig zu sein.

Megatrends?

Seoul wie Busan sind natürlich keine echten Stellvertreter für Schwellenländer – beispielsweise vergleichen die Asiaten ihre Gehälter mit denen aus Deutschland. Die Preise sind durchaus ähnlich. Entscheidend ist aber, dass die Menschen dort jede Menge Abkürzungen nehmen und einfach mal zu über 90% LTE-A Handyempfang genießen. Digitalisierung in jeder Pore! Filme live in der U-Bahn, Whatsapp vermutlich auch unter der Dusche!

 

LTE-A ist normal in Südkorea, da macht ein smartphone Spaß

LTE-A ist normal in Südkorea, da macht ein smartphone Spaß

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, versucht 25 Millionen Menschen in einem Blogeintrag zu beschreiben – natürlich ist das unmöglich. Der Redner und Moderator möchte provozieren und informieren – in jedem Fall wird er motivieren, denn heute spielt die Musik in Asien. Im Stile des K-Pops sind viele Protagonisten auf der Bühne, doch prüfen muss die Auswirkungen jeder selbst. Megatrends kommen nicht über Nacht – aber beobachten muss sie jeder Entscheider, jede Organisation. Oder aber diese Trendbeobachtung wird eingekauft – bei HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

 

K-Pop-Style für DEN TRENDBEOBACHTER

K-Pop-Style für DEN TRENDBEOBACHTER

Mehr Details zur ASIAN MINDSET TOUR genauso wie zur Zukunftsfitness, zu Trendthemen und Vorträgen unter www.trendbeobachter.de – zu Moderationsmethoden für veränderungsfreundliche Unternehmenskulturen wie LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

 

 

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