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Trendbeobachtung
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180° Wandel mit 150 Mitarbeiter = Jaguar I-PACE

Exponate, Interview., MegaTrend.

11. Juli 2018

Direkt hinter dem Jaguar Land Rover Test Center dröhnt noch ein „Verbrenner“, als die Pressekonferenz zum ersten vollelektrischen Fahrzeug von Jaguar startet. Die alte Welt lässt nicht locker, und Roger Raynald (European Head of Sales & Marketing for Electric Vehicles – General Manager) und Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., sind sich ziemlich schnell einig: Es wird für absehbare Zeit beide Systeme geben. Elektromobilität ist das Maße der Dinge, alleine weil die chinesische Regierung so entschieden hat. Gleichzeitig bleiben aber genügend Märkte ohne Lade-Infrastruktur und somit erstmal beim geliebten Öl.

Zwei Welten treffen auf einander: Skilift & I-PACE

Für den Redner und Moderator Haas ist das zeitgemäße Fahrerlebnis genauso interessant wie der Weg dorthin. Fangen wir hinten an: Dr. Ing. Wolfgang Ziebart, der mutige Macher und offizielle „Technical Design Director“ hatte keine guten Vorzeichen, aber eine Idee. Mit einem Team von 50 Personen lief er los – zeitweise waren es auch mal 150 Mitarbeiter – mehr nicht! „Im Rückblick“, so der bodenständige Manager, „war zu beobachten, dass viele Kolleginnen und Kollegen gar nicht Teil dieser Mission sein wollten“. Das gefühlte Risiko im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stand auch für eine Bedrohung der eigenen Karriere.

Es hat geholfen, dass Dr. Ziebart zuvor Entwicklungsleiter war und die volle Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden genossen hat. Doch auch seine frühere Tätigkeit als CEO bei Infineon hat sicher nicht geschadet. „The father of the I-PACE“ kennt mehr als nur die Autowelt und teilt sein Wissen und Haltung gerne. Gerade im Rahmen der Produkteinführung, aber auch darüber hinaus.

Fragen mit Zeitgeist sind schnell gefunden, und die Antworten sind nicht weit: Wie sieht Mobilität aus zwischen elektrischen Skateboards und vollelektrischen zweisitzigen, offenen Elektroautos? Wie prägen MegaCities die innovative Mobilität in Stuttgart, Gelsenkirchen und Rostock? Wie entwickelt sich das selbstfahrende Auto, wenn die Marke egal ist und dieses Verkehrsmittel eher mit einem „Ackergaul“ zu vergleichen ist? Wie definiert sich ein moderner Autobauer, wenn die Batterie aus Korea kommt, die Software aus Kalifornien und die DNA der Fahrdynamik kaum abgrenzbar ist?

Mit dem I-PACE muss gar nicht gefahren werden. Der Anblick ist auch im Stillstand nennenswert.

Jede Menge schnittige Kurven in der Eifel, doch der Top-Manager lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicht von 400 PS, 2,2 Tonnen und einer tagesaktuellen Reichweite von 385 Kilometern. Das elektrische Performance-SUV fragt dann fast selbstständig „How alive are you?“, und der Zukunftsexperte Haas spürt Meter für Meter, dass es nicht das große Panorama-Glasdach mit UV-absorbierender Beschichtung ist, das reizt. Es sind auch nicht die aktiven Lamellen im Kühlergrill, die so begeistern, sondern das Gesamtpaket. Irgendwo zwischen dem hochwertigen Cockpit mit Textilien von Kvadrat und dem 2.990mm Radstand, der für großzügige Platzverhältnisse sorgt, mischen sich auch immer wieder die selbstlernenden Algorithmen in den faszinierenden Erlebnismix.

Ein Teil dieses Erlebnisses ist ganz sicher auch der Respekt vom Betreten dieser neuen Ära, dem Neu-Neu-Land. Mathias Haas und sein Team suchen und finden bekanntlich MegaTrends, die sicht- und spürbar sind. Haas und sein Moderatoren-Team arbeiten aber auch mit Organisationen am „Next Big Thing“, so wie dem I-PACE. Fast täglich wird sichtbar, wie schwer sich Führungskräfte als auch Mitarbeiter tun, wenn Sie von Null anfangen sollen. Wenn es heißt „einfach mal machen“! Wie oft gibt es die einsamen Wölfe, die auf der richtigen Fährte sind und dann letztlich doch von Designern und/oder den Preisstrategen abgelenkt oder sogar vergiftet werden. Angesichts der aktuellen „Wirklichkeits-Erfahrung“ im I-PACE zollt DER TRENDBEOBACHTER. großen Respekt, denn auch Männer wie Roger Raynald oder Dr. Ziebart haben sich durchgebissen.

Dr. Ziebart im Interview, er fährt sein Werk.

Der Technical Design Director Jaguar I-PACE wird heute gefeiert, und doch erinnert er sich an Zufälle und „Glück im Leben“, ohne die auch ein noch so zielstrebiges Tun nicht erfolgreich von statten geht. Und er erinnert sich an harte Tage, die vielleicht die Grundlage für eine solche Haltung sind. So hat Herr Dr. Wolfgang Ziebart nicht vergessen, wie überraschend sein letzter Tag bei BMW war. Er hat sich ausdrücklich bereit erklärt, dass wir darüber berichten dürfen:

Im März 2000 hatten die Münchner gerade mit der Formel 1 begonnen und prompt ein Rennen mit Platz 3 beendet. Da war das Commitment zum Motorsport, und umgehend hat das Team geliefert. Unmittelbar danach stand eine Aufsichtsratsversammlung an, doch anstelle eines Bonus‘ gab es den Rauswurf. Ja, so überraschend kann das Leben sein. Es gibt diese Tage und jene Tage. Im September wird Herr Dr. Ziebart Jaguar verlassen – in Eigenregie und völlig geplant. In Rente, so der Eindruck von Mathias Haas, wird er noch lange nicht gehen. Dafür wurden bei dieser Probefahrt viel zu spannende Ideen und Ansätze gedreht und gewendet. Wer weiß, in welchem Kontext Ziebart und Haas sich wiedersehen… wer weiß…

Es sind die Details, die Jaguar auch liefert. Dankeschön!

DER TRENDBEOBACHTER. ist kein klassischer Trend- und Zukunftsforscher. Im Gegenteil: Mathias Haas prägt ein eigenes Segment: die Trendbeobachtung. Er und sein Team sind die „Pragmatiker am Trendhimmel“. Und so ist es auch kein Wunder, dass die I-PACE-Testfahrt keinen klassischen Ablauf hatte. Weiter, immer weiter.

 

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MegaTrend eSports: Applaus für „Baller-Spiele“!

Interview., MegaTrend.

8. Juli 2018

Wer braucht noch Handball, Leichtathletik oder gar Kajak und Bahnradfahren? Bei eSports drehen die Zuschauer im 8-Sekunden-Takt durch. Geschwindigkeit, Taktik, Fitness, Konzentration und vor allem Komplexität treiben die Massen. Zum Beispiel in die Köln Arena am vergangen Wochenende: 15.000 Zuschauer in der Halle und rund 1 Million zuhause über Plattformen wie Twitch.tv, YouTube Gaming, TV3-Sport aus Dänemark und natürlich ESL TV des Veranstalters selbst.

Und da sind sie die Athleten. Athleten?

Die (Computer-)Spieler werden betreut, verehrt und verehrt wie Gladiatoren. Es gibt Physiotherapeuten, Psychologen, Fitness-Trainer, Köche, Manager und Mental-Trainer. Es gibt Doping und elektronisches Cheating mitsamt den passenden Kontrollen. Es gibt Players Lounges und 205 akkreditierte Journalisten.

Gleichzeitig ist nichts, wie es war. Nichts!

Die Grundmechanik ist dem traditionellen Sport nachempfunden und vergleichbar mit Vereinen und den üblichen Ligen. Und doch: jede Organisation – egal ob Ausrichter, Sponsor, Moderator – hat die eigene Rolle neu erfunden. So werden an jeden Gast leuchtende Wearables vom Sponsor Vodafone ausgegeben. Diese glitzern aber nicht einfach nur im Kreis – sie strahlen rot oder gelb, je nach Spielsituation. Also ist die ganze Halle in rot getaucht, sobald das rote Team einen Punkt einspielt. Jetzt ist elementar zu wissen, dass es viele Punkte gibt und die Zuschauer jedes Mal „The Cathedral of Counter-Strike“ zum Kochen bringen, obwohl sie eher Bier trinken.

Weitere Beispiele: Es gibt „Speed Sessions“ wie „Who is the funniest CS:GO player?“, es gibt völlig unkomplizierte Autogrammstunden und für sehr viele Zuschauer auch Zugang bis zur beeindruckenden Bühne. Es gibt Live-Moderatoren, die Bela Rethy toppen, uund natürlich wird auch für Daten-Analyse gesorgt. Kein Wunder, dass Unternehmen wie Red Bull hier aktiv werden! Ein interessantes Zeichen ist durchaus, dass Mercedes-Benz hier eingestiegen ist und auch mal Gewinner mit einem eigenen Benz nach Hause fahren lässt. Oder die Tatsache, dass die Bausparkasse Wüstenrot Hauptsponsor der „deutschen Meisterschaft“ geworden ist. Bezüglich des Slogans „Deine Bude, Deine Freiheit“ ist der Redner und Moderator Mathias Haas zwar nur beschränkt in Ekstase zu bringen – doch sicher gehört DER TRENDBEOBACHTER. auch nicht zur anvisierten Zielgruppe. Da ist die Betriebssportgrupppe eSport von innogy schon näher dran.

Wären da nur nicht die „Kills“.

Sobald man die sensationelle Stimmung vor Ort, die ungewohnte Ausarbeitung dieses zukunftsträchtigen Eco-Systems, dieses innovationsgeladene Universum mit dem GMV-Faktor (= der Gesunde-Menschen-Verstand) verknüpft… so wird man doch nachdenklich. Denn „Shooter“ sind eben nicht nur „Taktik-Shooter“, sondern auch „Ego-Shooter“. Die Grafik, die Visualisierung, das Gefühl von Sondereinsatzkommando im Einsatz – diese wahnsinnige Qualität fesselt verständlicherweise die Jugend (und nicht selten auch deren Eltern). Es wird getötet mit wechselnden Waffen… ja, es wird getötet.

Trotz allem gab und gibt es diese Faszination schon seit Generationen. Es mag einen Unterschied geben zwischen eSports und einer selbstgeschnitzten Pistole im Karnevals-Umzug (ja, Haas ist aktuell in Köln und nicht in Rottweil). Diesen kann der Zukunftsexperte nicht bewerten. Mathias Haas kann aber in seine eigene Jugend zurückblicken und findet dort viele, viele Nächte in denen er selbst „Baller-Spiele“ gezockt hat. Haas wusste damals genau hinter welchem Busch die Gegner standen, zumindest in den Anfangsrunden… und das wusste er auch noch nach Mitternacht.

Egal wie groß die Bedenken sind: Ansehen hilft!

Doch zurück zur „Weltmeisterschaft“ der „roaring fans from all over the world“:

Beim Besuch in Köln wurde Mathias Haas erstmal mit Jürgen Klopp verwechselt. Aber das kann schon mal vorkommen, im Eifer des Gefechts. Es ist dunkel, laut und… auch ausgelassen. Entspannt ausgelassen und kein Vergleich zum Stadion in Dortmund, Stuttgart oder St. Pauli! Schon beim Betreten der Halle war aber auch klar: Hier ist die Jugend und kaum ein Gesicht aus der Atari-Zeit! Wo sind die heutigen Führungskräfte? Wo sind die Personalentwickler? Die Marketingprofis mit „Führungsspanne“? Wo sind die Digital Champions, die mit 45 Jahren vorgestern noch ganz glücklich das Zertifikat für die bestandene Ausbildung erhalten haben? Ist Köln so weit weg oder nur die Gedanken der „etablierten Alten“?

Der Sprecher und Redner Haas hatte diese Lernreise schon seit längerem vor und erst jetzt realisiert – aber er hat es ganz und gar nicht bereut! Das private Wochenende hat gelitten, aber DER TRENDBEOBACHTER. würde es sofort wieder tun. Der reale Einblick in diese Welt zeigt weit mehr als irgendein Online-Spiel, dass sich die Welt verändert!

Wer dabei sein will – in dieser Zukunft – muss sich auf Reisen begeben. Manchmal heißt das Köln, öfters ist es wohl „Neuland im Kopf“. Einmal in Eigenregie und andermal vielleicht mit Mathias Haas und seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. (ja, wir betreuen Lernreisen in die Zukunft!). So oder so hilft es, „einen“ Chris Flato (Senior Communications Manager ESL Global & Jugendschutzbeauftragter von Turtle Entertainment) zu treffen, der sehr geduldig in die „neue“ Welt einführt.

P.S.
Sicher hat jede Ekstase auch ihre Schattenseiten. Laut Neue Züricher Zeitung wird darauf zum Beispiel in Großbritannien reagiert: Es soll ein staatliches Therapiezentrum für „Online Sucht“ geben. Der National Health Service wird das erste „Centre of Internet Disorders“ aufbauen. Und doch bleibt Mathias Haas dabei: Ansehen hilft, erleben bildet, die Zukunft braucht Neuland! Und Menschen, die damit umgehen können.

 

 

MegaTrends bewegen sich – täglich und unentwegt. Es macht eindeutig mehr Spaß diese (rechtzeitig) zu sehen und zu nutzen… DER TRENDBEOBACHTER. unterstützt liebend gerne dabei. Es ist die Mission von Mathias Haas und seinem Team, Trendbeobachtung weiter zu etablieren. So werden beispielsweise firmeninterne TRENDBEOBACHTER ausgebildet, damit Organisationen selbst diese grundlegende Arbeit machen können. Trendbeobachtung ist kein Hexenwerk. Es ist eine Haltungsfrage!

Mehr zum Redner und Moderator Mathias Haas liegt nur einen Klick entfernt: www.trendbeobachter.de

Hier wird übrigens auch erklärt warum sich Trendforscher, Zukunftsforscher und TRENDBEOBACHTER. signifikant unterscheiden.

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE, die beispielsweise seit über 10 Jahren mit LEGO® SERIOUS PLAY® Transfer produziert, liegt im gleichen Internet: www.play-serious.org

 

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Studie: Sind wir nicht alle ein bisschen Roboter?

MegaTrend.

5. Februar 2018

Science Fiction Literatur – das ist ein Genre, das nicht wenigen unter uns so gar nicht vertraut ist. Man stellt sich dabei vor, dass Autoren mit einer besonders großen Phantasie niederschreiben, wie die Welt denn in 100 oder 200 oder 1000 Jahren so funktionieren könnte. Das Ganze wird dann in Buchform gegossen und, wenn der Schreiberling Glück hat, auch noch verfilmt.

SiFi-Studie pur.

Wobei es die unterschiedlichsten Darstellungen gibt, es geht gar nicht immer um Gut oder Böse. Oft geht es einfach nur um die Entwicklung der Menschheit oder dessen, was von ihr übrig blieb.

Die Phantastische Bibliothek in Wetzlar ist ein Ort, wo all diese Geschichten gesammelt werden. Eine Bibliothek für Science Fiction Literatur. Und genau hier setzte das Innovation Lab der Telekom an, um gemeinsam mit dem Betreiber der Bibliothek in einer Studie zu überprüfen, wie sich denn Science Fiction über die Jahre auf unser Leben ausgewirkt hat beziehungsweise inwieweit der Inhalt der Bücher inzwischen Realität geworden ist.

Im Rahmen dieser Studie war DER TRENDBEOBACHTER. eingeladen, den Realitätscheck durchzuführen. Als Pragmatiker unter den Trend- und Zukunftsforschern… 5 Themengebiete (Leben, Wohnen, Mobilität, Kommunikation, Roboter und Arbeit) wurden unter die Lupe genommen. Die Auszüge und Analysen aus der SciFi-Literatur waren die Basis, und erstaunlich oft kam der Zukunftsexperte – der ja eigentlich genau so sehr ein Jetzt-Experte ist – zu dem Schluss: Die in den Büchern seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschriebenen Zukünfte sind oft schon sehr real oder zumindest zum Greifen nahe.

Ein spannendes Projekt, konnte Mathias Haas doch abtauchen in die Gedankenwelten verschiedenster Autoren. Ob Computer-Gehirn-Schnittstelle, Ersatzteile für alle Bereiche des Körpers, Kommunikation über Stellvertreter bis hin zu Robotern, die uns alles abnehmen – auch das, was wir heute manchmal noch gern selber machen.

Denken könnte übrigens auch bald darunter fallen. Nicht, dass das die Lieblingsbeschäftigung von allen Erdenbürgern wäre. Auch das Beantworten von Fragen ist nicht jedermanns Sache. Und wohl auch deshalb wird massiv an künstlichen Intelligenzen geforscht. In China zum Beispiel, das mit massivem Aufwand gern zur Nummer 1 auf diesem Sektor avancieren möchte, hat neulich eine KI des Daten- und Handelsriesen Alibaba einen Textverständnisversuch besser beendet als ein Mensch.

Nochmal im Klartext: Die Maschine hat einen gehörten Text besser verstanden als ihr menschliches Gegenüber. Und als ob es einer Gegenprobe bedürfe, hat Microsoft einige Tage später mit einer eigenen KI das gleiche Experiment mit ähnlich guten Ergebnissen wiederholt.

Man kann sich also schon vorstellen, dass in China demnächst eine von Robotern besetzte Polizeiwache entstehen soll oder dass bereits ein Viertel der Arbeiter in dortigen Munitionsfabriken durch „smarte Maschinen“ (also Roboter mit Anschluss an eine künstliche „Intelligenz“) ersetzt wurden. Nicht nur, weil die schneller arbeiten, nicht krank werden, keine Fehler machen (außer denen ihrer Programmierer) und damit langfristig billiger sind. Nein, auch weil sich in den entlegenen Gebieten, in denen solche Fabriken aus Sicherheitsgründen gern errichtet werden, kaum noch geeignete Mitarbeiter finden. Gesellschaftliche Implikationen inklusive. Nachtigall, ick hört‘ ihr Trapsen…

Science heißt Wissenschaft, Fiction heißt Fiktion heißt Annahme, Wunschvorstellung und so weiter. Spannend ist jedoch, wie stark uns diese ehemaligen Annahmen bereits eingeholt haben und welche Gedankenkraft seinerzeit dahinter stecken musste. Gleichermaßen interessant ist auch, was man sich heute in der SciFi-Literatur ausdenken müsste, damit die gleiche Breite und Tiefe, die heute bereits real geworden ist, in 30 oder 50 Jahren wieder real wird.

Heute schon sind wir getrieben von den Errungenschaften der Technik und lassen uns einsaugen, Effizienz aufnötigen und der Herrschaft von Big Data unterwerfen. Bald werden wir Roboter sehen, die uns Menschen zum Verwechseln ähnlich sehen und sich dann auch noch so verhalten. Jedenfalls wie einige von uns. Spätestens dann werden wir sagen (müssen): Wir Menschen sind auch nur Maschinen.

Mathias Haas hat als Pragmatiker kommentiert – hier zum Beispiel:

Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte Haas lebt im „Hier & Jetzt“, wie seine Kundschaft. Denn Entscheider müssen heute die Weichen stellen – für morgen und übermorgen. 2030 ist so weit weg, dass Führungskräfte selbst derartig weit planen. Letzteres ist verständlich, denn die Welt wirklich weiter über 10 Jahre hinaus zu erforschen… das mag (zu) ambitioniert zu sein. Der Pragmatiker Mathias Haas zeigt folglich lieber die bereits sichtbaren Entwicklungen, Innovationen und Treiber der MegaTrends. So hatte Mathias Haas und sein Team wahrlich Freude die „große Zukunft“ aus der Science Fiction Literatur für Dr. Stefan Kohn von der Telekom Design Gallery in die Gegenwart zu übersetzen.

Mehr zur zukunftsweisenden Arbeit von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Möglichkeiten, wie diese Zukunft in die Gegenwart kommt, wartet hier: www.play-serious.org

Wer lieber schaut, als liest: www.youtube.com/haaskommuniziert

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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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Deutschland skaliert mit behördlichem Rückenwind.

Interview., MegaTrend.

10. Dezember 2017

Bruchsal trifft auf Dubai. Ja, die badische Provinz zaubert dem Silicon Valley was vor… beispielsweise in Dubai. Hier drehten sich schon im Herbst dieses Jahres die 18 Rotorblätter des Volocopter-Flugtaxis vollautonom. Ja, vollautonom! Die zweisitzige Flugdrohne flog bewusst ohne Menschen an Bord, nicht dass ein skeptischer Schwabe irgendwelche Zweifel produzieren kann. Alleine diese Ingenieurskunst reichte aus, dass DER TRENDBEOBACHTER. sich auf die Reise machte – in die Nachbarschaft.

Volocopter fliegen auch im Tagungsraum von Volocopter.

Schon der Weg hat bewiesen, dass neuartige und bezahlbare (!) Hubschrauber-Konzepte einen wirklichen Mehrwert bieten würden. Mathias Haas ist bekannt – mit der Autobahn A8. Auch die A5 kennt der Redner und Moderator recht gut. Trotzdem sind Reisen im Jahr 2017 zu vergleichen mit Überlebenskampf in der Manier von Kampfpiloten. Die rechte Spur fällt weg, da wir (zum Beispiel Haas selbst) Waren aus der ganzen Welt an Weihnachten unterm Baum haben wollen und die Lkws die Hauptlast tragen. Links und ganz links ist es Zeitgeist nicht mehr als 10cm Abstand zum Vordermann/frau zu lassen, denn sonst wird diese Lücke effizienzgetrieben ganz schnell aufgefüllt. Also gilt es Spannung und Anspannung zu wahren um ans Ziel zu kommen.

Was liegt also näher als tausende von Personen-Drohnen in die Luft zu schicken?

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter, hat genau diese Vision. Schnell, viele dieser Flugobjekte in einer Stadt. Sehr viele dieser „Großdrohnen“ in die Luft. Und klar, diese Idee haben heutzutage mehrere Unternehmen, doch tatsächlich fliegen und machen dafür steht das Start-up aus dem Großraum Karlsruhe. Das gefällt nicht nur Medien aus der ganzen Welt sondern auch „Leuchtturmbeauftragten“ aus verschiedenen Regionen. Selbst die Behörden werden hier von Visionär Zosel explizit genannt… auch in Deutschland!

Engineering Natives liefern.

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter – mit einem Modell.

Auch deshalb ist der Zukunftsexperte Haas ganz entzückt – Deutschland endlich mal wieder vorne. Ambitioniert und ver-rückt. Abgehoben und mutig. Und vor allem mit „Skalierungsanspruch“!

Die deutsche Ingenieurskunst wächst mit mächtigem Kapital von 8 Personen im Januar dieses Jahres auf 45 Teammitglieder zum Dezember. Aktuell werden 800 m² Bürofläche vorgehalten und aktuell 15 „High Flyer“ alleine im Bereich Engineering & Production gesucht. Darunter übrigens auch ein Pilot… nur falls jemand 2018 auch selbst mutig abheben und die Vollkaskomentalität des ein oder anderen Konzerns hinter sich lassen möchte… nur falls auch das Pendeln ganz anders aussehen und der Dienstwagen weiß anstelle von schwarz sein darf.

Hier bleibt nur noch die Frage warum autonome Lufttaxis noch Piloten brauchen?

Aber auch hierfür hat Alexander Zosel eine logische Antwort, die den Zukunftsexperten erst einmal irritiert. Der zertifizierte Luftfahrtbetrieb muss eine Stufe überspringen und direkt autonom fliegen – so die Kundenanforderung der Roads and Transport Authority, der Regierung aus Dubai. Und dennoch muss naturgemäß eben viel geflogen werden. Stand heute sprechen wir (auch in Dubai) von Test- und Jungfernflügen und dem hohen Maß an geforderter Sicherheit. So einfach, so logisch, so normal.

Auch Piloten werden nicht (über Nacht) ersetzt werden.

Schwer beeindruckt hat DER TRENDBEOBACHTER. Haas dann doch noch einen Punkt gefunden, der den internationalen Schwaben schwer skeptisch machte: Die Stellenausschreibung zum Chief Financial Officer verweist auf den Arbeitsplatz in Bruchsal mit „1 hour drive“ vom Flughafen Frankfurt (Anmerkung: gilt diese Hochrechnung mit oder ohne Stau? Und bei wie viel Abstand zum nächsten Fahrzeug?). Aber wer will denn heute noch fahren wenn in Baden das vollwertig-autonome Transportmittel erschaffen wird? Aber vermutlich ist es genau der Grund warum Volocopter von der ganzen Welt ernst genommen wird… die Badener bleiben auch am Boden und liefern lieber.

Dankeschön dafür! Let’s think big or stay home!

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Pragmatiker würde er viele der Wettbewerber von Volocopter gar nicht besuchen, denn sie fliegen (noch) nicht. Haas sucht die Macher, die Zukunft definieren ohne zu fragen. Die Regelbrecher, die sich rein hängen und beispielsweise Baden-Württemberg zukunftsfit machen. Der Redner und Moderator liebt diese Vor-Ort-Termine im Hier & Jetzt. Innovation ist Zukunft und Zukunft ist Innovation, wenn Menschen sich Evolution vorstellen können! Wieder gilt, Sie haben die Innovation, DER TRENDBEOBACHTER. hat die Bühne.

Mehr zur Tonalität und zum Stil (zum Beispiel Infotainment pur!) von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de bereit, mehr zur Unterstützung durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. finden Leser des TRENDBEOBACHTER-Blogs unter www.play-serious.org

P.S. Letztere hat auch Informationen zu LEGO SERIOUS PLAY, der Moderationsmethodik, die Mathias Haas und sein Moderatorenteam seit 10 Jahren einsetzt. Let’s play!

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MegaTrend leere Einkaufsstraßen?

MegaTrend.

16. Oktober 2017

Nunja, wie man es nimmt – je nach Region und Ortschaft mal mehr, mal weniger. Immer öfter begegnet einem aber das Schild „Zu vermieten“ oder „Schlußverkauf wegen Geschäftsaufgabe“.

Letzteres kommt sicher immer mal wieder vor, doch das Klagen der Einzelhändler selbst in den A-Lagen, nicht mehr gegen den Online-Handel bestehen zu können, wird immer lauter. Und so weisen einige Einkaufsstraßen tatsächlich eine interessante Häufung an leerstehenden Ladengeschäften auf. Und das selbst in neu erbauten innenstädtischen Einkaufszentren, die vor ihrer Eröffnung als das Nonplus-Ultra der hiesigen Einkaufswelt angepriesen wurden.

Je kleiner die Ladengeschäfte, um so gefährdeter sind sie.

Wie kommt das? Nun, TRENDBEOBACHTUNG ist ja bekanntlich keine Forschungsdisziplin – sich hier auf der Suche nach den Ursachen zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann böse ausgehen. Doch als sicher kann gelten: Online macht offline das Leben schwer. Die Menschen sind nicht nur faul – äh, komfortorientierter – geworden. Nein, sie nehmen sich auch weniger Zeit für einen Einkaufsbummel – vielleicht, weil andere Dinge wichtiger erscheinen, weil ihnen das Berufsleben quasi die Zeit raubt für all das Private, was früher mit weniger Stress noch ganz gut zu bewältigen war.

Also führt die Suche nach einer neuen Hose, einem neuen Toaster oder heute sogar schon nach den Dingen des täglichen Lebensmittelbedarfs ins Internet. Ganz bequem und daheim von der Couch aus. Anbieter gibt es genügend – von ganz groß bis richtig klein. Waren ohne Ende, genau wie im Geschäft… oder eigentlich noch besser. Weil? Nun, weil zum einen mit wenigen Mausklicks eine riesige Auswahl auf den Schirm kommt, und zum anderen, weil sich das Ganze ohne große Latscherei auch noch prima vergleichen lässt. Zusätzlich können wir noch lesen, was die anderen denn zum Produkt X sagen oder ob nicht Produkt Y doch besser wäre.

„Social Impact“ braucht der Handel.

Da fragt der Handel: Was können wir tun? Und ein Unternehmen aus den USA hat eine mögliche Antwort: Sichtbar machen, was die Leute mögen – direkt am Regal. Denn was andere Leute gut finden, wird häufiger gekauft. The Like Machine™ wurde geboren.

Ein kleines Gerätchen also, das man direkt an der Ware oder bei Bedarf auch am Service-Schalter oder am Ausgang des Ladens aufstellen kann. Es hat einen großen, beleuchteten Knopf, den man drückt, wenn man etwas gut findet. Daneben platziert ist ein Display, das anzeigt, wie vielen anderen Einkäufern das auch noch so geht. Das ist gut, denn man kauft tendenziell eher das, was die eigene „community“ auch mag. Ausgestattet mit Bluetooth kann The Like Machine™ sogar als Dankeschön Rabattcoupons oder Produktinformationen auf das Smartphone des Einkäufers schicken – im Grunde identisch zu dem, was uns Amazon & Co. täglich vormachen. Nur eben im Laden nebenan und mit dem Nebeneffekt, dass der Händler Zugang zu Daten (Sie wissen schon, die neue Währung im Geschäftsleben) bekommt, die er sonst nicht gehabt hätte.

Doch nicht nur dazu eignet sich das weiße Maschinchen.

Gleichermaßen generiert seine Existenz direkt in der Blickzone des Kunden eine zusätzliche Aufmerksamkeit. Diese kann auch gezielt genutzt werden durch den Hersteller eines Produktes, das aktuell im Fokus stehen soll. Dabei ist egal, ob es sich um etwas Neues handelt oder um etwas, dessen Absatz ein wenig verbessert oder zumindest gemessen werden soll. Die Tatsache, dass jemand ein Produkt mag, heißt ja noch lange nicht, dass daraus auch gute Umsätze resultieren.

Auch im Bereich Kundenzufriedenheits-Analyse lässt sich das Tool einsetzen. Wie war der Eindruck vom heutigen Einkaufserlebnis, die Freundlichkeit des Mitarbeiters an der Reklamationstheke oder an der Kasse?

Web2.0 funktioniert auch im realen Leben – insofern man dem Kunden die Möglichkeit gibt, sich auszudrücken. Ganz real und nicht nur virtuell!

Geht – mit The Like Machine™.

Natürlich ist dieses Instrument kein Allheilmittel für die gebeutelten Malls und Fußgängerzonen. Doch wie auch Ebay mit Ebay-City den Weg in Richtung stationären Handel geht, so muss der stationäre Handel den Schritt in Richtung online wagen. Dazu gehört, sich den Denkweisen und Methoden zu öffnen, die dort erfolgreich sind. Denn man sollte nicht vergessen, dass nach wie vor mehr als 90% aller Handelsumsätze mit dem Endkunden im niedergelassenen Einzelhandel generiert werden.

Like it!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas sucht und findet mit seinem Team „Wandel“. Unternehmer Tim Halfmann, Founder of The Like Machine™, produziert Alternativen mit Zeitgeist. Gleichzeitig wird beim Interview mit dem Amerikaner wieder einmal mehr klar: Zukunft kostet Kraft.

Der Sprecher und Redner Mathias Haas glaubt an Infotainment und alleine der Gedanke The Like Machine™ bei seinen Vorträgen – auf allerhand Veranstaltungen, Tagungen und Events – einzusetzen… ja, das macht Spaß! Und wenn Kunden heute „over-retailed“ ist, wenn er zu viel Angebot bekommt… gerade dann muss einkaufen in der Zukunft großen, großen Spaß machen!

Mehr Information zum TRENDBEOBACHTER, der kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher sein will… liegen hier: www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. liegt unter www.play-serious.org

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Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

www.trendbeobachter.de

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Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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GDPR & DSGVO = Böhmische Dörfer?

MegaTrend.

1. Oktober 2017

Wenn Sie bei den Abkürzungen an ein Lied einer bekannten Stuttgarter Hip-Hop-Combo denken, sei Ihnen gesagt: So unterhaltsam wird’s nicht. Hier geht es im schlimmsten Fall um 20 Millionen EUR Bußgeld.

Wenn Sie jetzt aufhorchen, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht vielleicht irgendwo arbeiten (ein Unternehmen, ein Verband, eine Behörde und und und), wo persönliche Daten verarbeitet werden. Von Kunden, von Mitarbeitern, von Dritten mit denen Sie in Berührung kommen. Tun Sie? Fein, dann gilt sie auch für Sie, die neue Datenschutzgrundverordnung.

Die EU hat mal wieder reguliert, und heraus gekommen ist ein Konstrukt, das in einigen Bereichen das deutsche Datenschutzrecht ergänzt bzw. verändert hat. Hier wird nun EU- einheitlich geregelt, wie Unternehmen mit Daten umzugehen haben und wie nicht. Darüber hinaus werden die Auskunftspflichten eines jeden, der persönliche Daten irgendwo gespeichert sieht, erweitert.

Das ist im Grundsatz zu begrüßen, denn es schien, dass außerhalb Deutschlands im Grunde jeder machen durfte, was er wollte. Immerhin erstrecken sich die Verpflichtungen zum Thema Datenschutz auf die Europäische Union.

Wenn nun aber jede Person das Recht hat, von jedem Unternehmen, mit dem sie in Berührung gekommen ist, binnen eines Monats (maximal aber 2 Monaten) Auskunft über seine Daten zu verlangen – einschließlich deren Erhebung, Verwendung, Speicherdauer, Einsatz in Analysesystemen, die dazu anwendbaren Rechtsgrundlagen und so weiter – dann ist klar: Die IT-Abteilungen jeglicher Couleur haben spätestens ab dem 25. Mai 2018 Urlaubssperre. Vermutlich schon vorher und wahrscheinlich auch für immer. Nämlich dann, wenn nicht frühzeitig geeignete Maßnahmen und Strukturen geschaffen wurden, um diesen Auskunftsersuchen rechtskonform gerecht zu werden.

Und so finden sich dann auch vor allem auf den Informationsseiten für Webshop-Betreiber und auf den Websites der IT-Firmen die entsprechenden Handlungsanweisungen. So wird darauf hingewiesen, man solle sich rechtzeitig mit entsprechend rechtskundigen IT-Beratern zusammensetzen.

Es ist ja nicht so, dass es bisher kein Auskunftsrecht gegeben hätte im BDSG. Nun aber wird es a) erweitert und b) mit dieser Erweiterung ziemlich viel Presserummel erzeugt. Und der wiederum erzeugt: Genau – Nachfragen und Auskunftsersuchen.

DER TRENDBEOBACHTER. sagt: Daten sind die neue Währung. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie auch in Ihrer Organisation einen Währungshüter haben und dass Ihnen die Prozesse nicht um die Ohren fliegen. Denn sonst ist es bald vorbei mit Big Data & Co – jedenfalls bei Ihnen.

Denn nach einer Rüge wird die Datenverarbeitung untersagt, und anschließend gibt es die Buße – bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes. Für viele dürfte damit die Zukunft Vergangenheit sein. Falls Sie also Ihre Weihnachtspost noch mit Excel-Listen vorbereiten…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Vortragsredner bringt er Zukunftsfitness in jede Organisation. TRENDBEOBACHTUNG ist keine Trendforschung, sondern der objektive und vielseitige Blick auf das Hier und Jetzt. Veränderungen erkennen, Erkenntnisse für die Zukunft daraus ableiten und diese dann für die Zukunft einer Organisation nutzbar machen: Dabei helfen Haas und sein Team mit Infotainment bei Vorträgen und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit wirksamen Methoden die gewonnenen Erkenntnisse in praktische Ergebnisse umzusetzen hilft.

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Moderne Gesellschaften = Mobile Gesellschaften.

Exponate, MegaTrend.

7. September 2017

Der ICE4 ist im Probebetrieb und DER TRENDBEOBACHTER. wurde zum Tester. Okay, Redner Mathias Haas war dort als Moderator unterwegs und auch nicht der einzige „Probe-Fahrer“. Okay, okay… die Veranstaltung war auch nicht für ihn gemacht, er war Dienstleister für die Deutsche Bahn.

Veranstaltung „New Work im ICE 4“ auf der Fahrt von Hamburg nach Kassel.

DER TRENDBEOBACHTER. informiert und provoziert ja bekanntlich. Zusammen mit seinem Team sucht Haas MegaTrends, die heute schon spürbar sind. Und genau da kam die Schnittmenge zwischen der Deutschen Bahn und der Trendbeobachtung: Die Bahn hat Blogger und Journalisten eingeladen, um das große Thema „New Work“ zu beleuchten und gleichzeitig das neue Rückgrat des deutschen Fernverkehrs zu präsentieren.  Also wurde der ICE4 erfahren – und Mathias Haas war derjenige, der die Punkte zwischen drei anwesenden Experten, den Gästen der schreibenden Zunft und der Bahn verknüpfte.

Markus Albers, Sebastian Sooth und Tobias Kremkau waren geladen – im positiven Sinne. Alle drei Denker der New-Work-Bewegung haben vorgelegt und berichtet über ihre Erfahrungen und Entwicklungen. Über den Alltag in einem Co-Working Space und das Vertrauen, das nötig ist, wenn der Mitarbeiter quasi im Café sitzt und nicht hart-arbeitend im ungemütlichen Büro. Vom Bedarf an Flexibilität, die hoffentlich freiwillig ist und vom Grundvertrauen gegenüber Mitarbeitern. Letztere sind bekanntlich rar geworden – besonders die guten – und nicht wenige Arbeitgeber haben heutzutage mehr Arbeitszeitmodelle als Mitarbeiter. 60 Prozent der Deutschen pendeln zur Arbeit, und die Bahn transportiert einen wesentlichen Teil davon.

Der ICE4 mit neuem Design.

Mit locker über 200km/h waren nicht nur die Gäste zwischen Hamburg und Kassel aufgegleist, auch im Regelbetrieb ab Dezember diesen Jahres geht es rund – durch’s Land. Der weiße Blitz hat innen wie außen ein neues (und preisgekröntes) Design sowie eine verbesserte Beleuchtung, die auf das Tageslicht reagiert. Und es gibt mehr Platz für Gepäck. Die Sitze sind ein Erlebnis, gespickt mit je einer „Taschenlampe“ und Sitznummern-Anzeige direkt an der Nackenstütze. Die Gastronomie ist neu definiert, jedes Gefährt hat WLAN (seit 2017 kostenlos) und neue Mobilfunkrepeater.

Die Bahn gibt Gas und liefert schon mal, sodass die Gäste der Veranstaltung pünktlich um 12:23 Uhr in Kassel ankamen – gefüllt und inspiriert durch die Inhalte. Arbeit unterwegs wurde gelebt und erlebt, die Teilnehmer waren im WLAN und tippten, fragten, hörten zu. Der offene Dialog im ICE4 war der Rahmen, die Experten die Inspiratoren. Mathias Haas… ja, der war auch dabei. Sehr gerne sogar.

Diese Reise war für den Redner und Moderator Mathias Haas auch eine Reise in die Zukunft. Zusammen mit Spezialisten rund um „New Work“ mit Highspeed durchs Land – eine tolle Sache.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER. und seinem Team liegen unter www.trendbeobachter.de 

Mehr zum Transfer dieser ganzen Informationen stehen unter www.play-serious.org 

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AFRICAN MINDSET TOUR: Fazit

MINDSET TOUR.

16. August 2017

Natürlich hat Afrika seine ernstzunehmenden Probleme, natürlich ist Afrika weit größer als die fünf Stationen von Mathias Haas und natürlich kommt der Zukunfts- nicht als Afrikaexperte zurück. Und doch ist es bestätigt, dass die Kernthese der 5wöchigen Lernreise belastbar ist: Afrika = Vorbild!

 

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich mal wieder auf die Reise gemacht – wieder 5 Wochen, wieder an 5 Orte. Haas hat zugehört, gelesen und beobachtet. Er hat in 25 formellen Gesprächen und unzähligen Unterhaltungen gefragt und gelauscht. Der Redner und Moderator wollte Afrika verstehen und von Afrikanern lernen. Das hat geklappt.

 

Auch wenn Ghana, Kenia, Ruanda, Botswana und Namibia unterschiedlich sein können – jeder Gesprächspartner hat ein besseres Leben als seine Eltern. Zumindest materiell und in Sachen „Grundbedürfnisse“ haben diese Städte und ihre Einwohner große Schritte gemacht. Und wenn es „nur“ vom Autowäscher zum Uber-Fahrer war. Ja, diese Hauptstädte waren im Fokus, die Vorbilder, die Gewinner…

Wenn „schlichte“ Tankstellen für Fortschritt stehen

Einige Geschäftsmodelle wie das Mobile-Banking M-Pesa aus Kenia sind sogar bei uns bekannt. Doch egal ob sie M-Kopa, Eneza, Sendy, Mfarm, Kasha oder Duktari heißen: Hier gibt es unzählige digitale Geschäftsmodelle, die wirkliche Probleme lösen und auch in Europa erfolgreich sein können. Es gibt nicht selten Glasfaser-Internet und manchmal eine Netzabdeckung, die Stuttgart in den Schatten stellt!

 

Ja, das Internet in Kenia ist schneller als in Deutschland!

 

China ist so präsent, dass des dem Zukunftsexperten Angst macht und die Tragweite so machem Spitzenpolitiker wohl egal, den meisten Namibiern oder Ruandern wohl nicht klar ist. Jack Ma, Gründer von Alibaba und „Afrika-Reisender“ hat auch schon die Ursache für den Durchmarsch seiner Landleute identifiziert und kommuniziert „Europeans worry too much!“

Improvisation, ein weiteres Lernfeld für „den Norden“

Zwar war es wahrlich nicht der Auftrag vom Zukunftsexperten Haas, die Flüchtlingsthematik zu untersuchen oder zu verstehen, doch wenn Haas mal das Gespräch auf „Europa“ und „Flucht“ gelenkt hat so war sehr auffällig, dass in den besuchten „Gewinnerländern“ keinerlei (!) Gedanke an das Mittelmeer vergeudet wird. Menschen in aufstrebenden Ländern wie Ghana, Kenia, Botswana und Namibia sind zunehmend stolz und handlungsfähig! Die Flüchtlingskrise wird nördlich des Äquators entschieden, speziell die Stabilität der nördlichen Küstenländer ist hier entscheidend.

 

Ganz besonders auffällig war, dass der Redner und Moderator ein erstes und sehr kritisches Bild zu NGOs entwickelt hat und dass Ruanda in einer eigenen Liga spielt.

 

Erst zu „den Rettern“: DER TRENDBEOBACHTER. hat seine Interviews an den unterschiedlichsten Orten geführt, auch in den besten Hotels der jeweiligen Stadt. Immer am Wunschort des Interviewpartners, immer hat Haas das Personal gefragt, wer denn hier so absteigt – für locker auch mal 300 EUR pro Nacht. Und immer wurden auch NGO-Vertreter genannt! Auch diese Menschen möchten 5*, kein Zweifel. Doch warum 5 und nicht 4 oder 3 (die Durchschnittsübernachtung von Mathias Haas war via airbnb für rund 45 EUR/Nacht)? Warum „alle“ im gleichen Stadtteil und nicht draußen in der Fläche? Dort wo Tausende von Armen leben… Warum immer mit den größten SUVs und gerne mit Fähnchen auf der Karre? Nun, zumindest kann gefragt werden, warum 50 Jahre „Rettungsmodus“ nicht sonderlich erfolgreich waren und warum Unternehmerinnen und Unternehmer wirklich eine bessere Gesellschaft erarbeiten?

 

Ruanda, die Diktatur die alles unter Kontrolle hat und beim Außen-Sicherheitsposten jeden Koffer vom Spürhund prüfen lässt. Das Land, dass in Rankings rund um Meinungsfreiheit unter ferner liefen läuft und doch das Volk durchdreht, wenn der Präsident in Erscheinung tritt. Ja, vor ein paar Tagen war dort Wahl, und der bisherige Machthaber wurde mit fast 100% zum dritten Mal für sieben Jahre gewählt. Wenn das mal gut geht.

 

Aktuell geht es Ruanda sehr gut und der Fortschritt ist in der Hauptstadt spür- und sichtbar. Auch wenn es nur das scheinbar teuerste Gebäude Afrikas ist, das Kongresszentrum. Wenn es die neuen Flieger der dortigen Airline sind und die sauberen Straßen. In Ruanda fühlen sich Investoren wohl, das ist zweifellos der Fall… und sicher ist spielt hierbei der Schäferhund am Security-Check des internationalen Flughafens eine größere Rolle als dem Schnüffler klar ist.

 

Dieses Fazit könnte so groß sein wie Afrika.

So viele besondere Menschen! Hier Peter Mabeo mit seiner (alten) S-Klasse

Das Konzentrat der Lernreise könnte tatsächlich lang sein… so vielfältig wie der Kontinent und so unterschiedlich wie die Erfahrungen. Zwischen aidserkrankten Interviewpartnern, Ministern die mit offenem Visier Frage und Antwort stehen und einer Gruppe junger Männer, die behaupten, Haas hätte den Strand nicht filmen dürfen.

 

So einfach, so reich und so komplex ist Trendbeobachtung!

 

Ganz, ganz zentral ist, dass Afrika so jung ist. Jung – jung – jung. Und Europa, alt – alt – alt. Es ist selbstredend, dass Afrika nicht in der (Jugend-)Arbeitslosigkeit ertrinken darf und dass der Zukunftsexperte Haas an Unternehmerinnen und Unternehmer glaubt. Unternehmen, die hoffentlich von Politikern gefördert werden und nicht von genau dieser Spezies mittels Korruption geknechtet werden. Denn ja: In Afrika wird man Politiker, um reich zu werden. Menschen sind umtriebig und hier gibt es nur eine Richtung: Selbstbewusst das eigene Land verändern! Ja, Afrika ist Vorbild! Hinsichtlich „Mindset“ macht uns Afrika einiges vor, „Mindset“ wurde hier quasi erfunden. „Mindset nach vorne“!

Unsere Aufgabe in der alten Welt?

Afrika nicht einfach so aufgeben, nur weil uns ein Politiker nicht gefällt! Afrika verstehen und die Unterschiede zulassen… ja, das ist das finale Fazit der AFRICAN MINDSET TOUR!

DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Moto-Fahrer“.

Mathias Haas und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Auf dieser Lernreise hat er zugehört und nur einmal die Bühne genutzt. Nur beim Botswana Innovation Hub hat der Zukunftsexperte eine Veranstaltung bespielt. Es gab keinen Workshop, keine Tagung, ein Event im klassischen Sinne… der Redner und Moderator, der Sprecher und Wandlungshelfer hat fünf Wochen lang die dritte MINDSET TOUR realisiert. Eins ist klar: Afrika kommt. Der MegaTrend Afrika wird Europa noch schwer beschäftigen. Hoffentlich!

 

Mehr zur Meinung vom „Übersetzer“ Haas in diesem Blog, auf www.trendbeobachter.de und unter www.play-serious.org

 

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Namibia, das Finale der Zukunft

MINDSET TOUR.

13. August 2017

Die AFRICAN MINDSET TOUR ist schon an der letzten Station angekommen: Namibia und Windhoek. Mathias Haas sieht ein Land in der Normalität. Also, fast. Die Regierung ist seit Wochen zahlungsunfähig und selbst die Air Namibia kommt in Turbulenzen. De Beers (weltgrößter Diamantenproduzent) hat im Juni „World’s Largest And Most Advanced Diamond Exploration Ship“ an der Küste platziert und China betreibt hier die zweitgrößte Uranmine der Welt!

 

Die Husab-Mine hatte beim Bau und vor ein paar Woche bereits signifikante Zwischenfälle – doch beide sind wohl ganz egal, denn laut New York Times wird allein dieser größte Tagebau des Kontinentes das Bruttosozialprodukt Namibias um 5% steigern. Für Zweifler ist hier kein Platz!

 

China ist die neue Kolonialmacht!

Es gibt sie tatsächlich wie „Sand am Meer“, die Unternehmen aus China

 

Die New York Times ist vorsichtiger als der Zukunftsexperte Haas. Sie stellt am 2. Mai diesen Jahres noch die Frage: „Is China the World’s New Colonial Power?“ Doch in Namibia und allen anderen Stationen der MINDSET TOUR gab es eine Konstante: China war bereits präsent. Chinesische Unternehmen sind hier nicht mehr wegzudenken! Deren Einfluss ist in jeder Tageszeitung schriftlich dokumentiert, CGTN Africa (China Global Television Network) platziert die passenden Themen in hiesigen Wohnzimmern. Von Zwischenfällen wird hier wohl kaum die Rede sein. Auch nicht davon, dass in o.g. Mine der Geigerzähler klingelt bis die Batterie ausgeht – wie ein glaubwürdiger Besucher der Mine und Gesprächspartner aus dem „Mining-Business“ berichtet.

 

Jede Straße, jedes Gebäude genauso wie die passenden Nutzfahrzeuge – alles aus China. Menschen sicht- und deren Ausläufer spürbar. Selbst in Renterdörfern irgendwo in der Wüste gibt es mittlerweile einen „China-Store“, und in jedem Supermarkt werden Nahrungsmittel aus Asien für Asiaten angeboten. Und ja, sie sind beliebt, die Chinesen. Bei zig Gesprächen hat Mathias Haas vorsichtig und offen gefragt, wie sie denn sind, diese asiatischen Anbieter – und immer gab es eine Antwort: Großartig! Die Infrastruktur ist besser und schneller gebaut als bisherige Firmen es geschafft haben, sie sind quasi unsichtbar und stören nicht. Sie sind (endlich) eine Alternative zu Europa und den USA!

 

Doch zurück zum Mindset der Namibier, denn es gibt auch hier Spuren zur Kernthese der AFRICAN MINDSET TOUR: Afrika = Vorbild. So ist der Wohlstand im Straßenbild gut sichtbar, der Fuhrpark stattlich und vielleicht der beste der Tour. Gleichzeitig will Haas den unfassbar schlechten Zustand der Straßen (Geschäftsmodell Nr. 1 = Reifenhändler), die Anzahl der tödlichen Unfälle (alleine letztes Wochenende 9 Tote), die Arbeitslosenzahlen und die schlichte Armut nicht ausblenden. Doch all diese ernstzunehmenden Fakten sind allesamt nicht Fokus der Tour.

 

Namibia hat die Klassik, die Tradition oder die Besatzungszeit (je nach Sichtweise) noch lange nicht abgelegt, und so findet der Redner und Moderator Haas im Café Anton die Apfeltasche genauso wie das Schinkenhörnchen. Alleine die Hautfarbe der Bedienung macht ihm klar, dass er nicht in Großbottwar oder Heilbronn sitzt. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Brauereien oder Gin-Distellerien oder die zwei Männer mit Bart. 2 Beards Coffee ist eine der Entdeckungen, und tatsächlich findet Haas die beiden Herren (Vater und Sohn) im Industriegebiet von Swakopmund. Vorne der riesige „Shabby Chic-Möbelhändler“ mit Tischen & Co. aus Indien, Bali und Indonesien… dahinter die Produktion in Sachen Kaffee. Ein Traum von einer Oase, ein Beweis, dass hier „top-notch“ Lifestyle produzier- und konsumierbar ist.

Die „Innovation Hubs“ und gut gemeinten „Accelerators“ hat Mathias Haas hier nicht gefunden. Und doch gibt es einzigartige Bespiele, wie Namibia seinen Weg macht, wie Namibier einzigartige Vorbilder sein können. Die Damara Mopane Lodge zum Beispiel hat für jedes Doppelzimmer ein Häuschen gebaut, wie eine Kleingartensiedlung quasi. Soweit der Luxus. Doch gleichzeitig hat jedes Häuschen einen Garten mit Törchen und Mäuerchen. Das Motto der Anlage ist, dass jeder Vorgarten auch Ackerland für die Restaurantküche darstellt. Tatsächlich, rund um jeden Bungalow werden Karotten, Zwiebel, Auberginen angepflanzt. In der Nebensaison liefert so das Gärtner-Team rund 80% des Bedarfs nur ein paar Meter weiter ab.

 

MegaTrend: WENIGER IST WER!

 

Kann sich der Zukunftsexperte ein Hotel der Tour gut merken? Es wird ganz sicher diese Anlage in der Nähe von Khorixas sein, denn es ist wie immer: Das Besondere gewinnt! Und hier machen eben die Paprika, Tomaten, das Basilikum und die Minze den Unterschied. Well, well done! Well done in einem Sektor, der auch immerhin direkt 3% und als „total contribution“ 15% des Bruttosozialproduktes liefert: dem Tourismus (Quelle: World Travel & Tourism Council 2015). Diese Branche ist hier eine Erfolgsstory, und wie so oft eine besonders wichtige. Im Tourismus werden auch ungelernte Mitarbeiter ausgebildet und direkt eingesetzt, es gibt enorme Dominoeffekte. Der Bäcker hat beispielsweise vielleicht ein Fahrzeug, und dieses muss betankt werden. Und doch wird auch hier klar, wie die Komplexität auch Namibia erwischt. Für Wachstum im Tourismus braucht es Balance und nicht zuletzt auch befahrbare Straßen… wo waren noch die Chinesen?

 

Es wird mal wieder entscheidend sein, wie die hiesige Regierung vorgeht: Nimmt sie lieber den anstrengenden Weg um Arbeitsplätze zu schaffen und vielleicht sogar Straßen mit der eigenen Bevölkerung zu bauen? Oder übernimmt sie doch lieber die rote Flagge mit gelben Sternen und lässt sie leuchten – in der Mondlandschaft von Uranminien, die früher oder später zur „no-go-area“ werden?

Mathias Haas berichtet von der fünften und letzten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Der Redner, Sprecher, Moderator begibt sich alle zwei Jahre auf eine Lernreise, denn Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er ist kein klassischer Trendforscher mit Trendforschung vom Schreibtisch aus, auch kein üblicher Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Labor… Haas ist Wandlungsfelfer im Hier & Jetzt. Er und sein Team suchen, bewerten und nutzen MegaTrends, die heute schon Wirkung zeigen. Denn Entscheider müssen heute entscheiden, um ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Genau deshalb gibt es die Marken DER TRENDBEOBACHTER. zur Inspiration, Information und auch Provokation auf der Bühne und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum Transfer in die jeweilige Strategie, Produktinnovation und Kulturrevolution. Mehr zu beiden Bereichen: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

P.S.

Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. arbeitet seit über 10 Jahren mit LEGO SERIOUS PLAY!

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Wenn eine aidskranke Hotelangestellte Gründerin werden möchte…

MINDSET TOUR.

3. August 2017

Darf DER TRENDBEOBACHTER. mit so einer Überschrift für „Auflage“ sorgen? Nun, Mathias Haas sucht Vorbilder, auf der AFRICAN MINDSET TOUR. Und diese Lernreise hat ermutigende Momente genauso wie Grenzerfahrung. Wie verhält man sich denn, wenn während der Interview heraus kommt, dass die Person gegenüber seit ein paar Monaten weiß, dass Sie HIV-positiv ist? Und dennoch Gründerin werden und gleichzeitig liebend gerne Mutter werden möchte? Ist da Normalität angesagt? Oder Respekt und/oder Mitleid?

Hier ist das Interview zum wohl extremste Gespräch der Tour:

NAME: Der Name ist egal
TITLE: Hotelangestellte
COMPANY: Auch nicht wesentlich
CITY: Gaborone, Botswana

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I won’t be working here, I will probably have two or three types of businesses owning.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I don’t have kids but I would love to be a mother. I am HIV-positive. But I would like to have children and the doctor says that is doable. So, in 5 years they might be 3 or 4 years and I might be gone… it is difficult to say how long I will live.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I have not thought of that…

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think it depends on how you raise and teach them values. They should not be too spoiled. Life can be pretty hard. They should be up for disappointment every now and then.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

No.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

What should I say? The fact that I found out that I am sick. This is still something I need to understand and deal with.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Build a good relationship with the staff. Don’t be harsh. People learn from their mistakes. Teach them. If you are good with your staff you will be good with your clients.

 

  1. What role does Botswana play within a global economy?

It is a peaceful country from what I know, it is just tough to find jobs.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not been there, I do not have any information about Germany.

 

Weiter geht es hier mit einer völlig anderen Sichtweise: Politik auf höchstem Level! In einem Ministerum, dass es Zuhause wohl nie geben wird:

NAME: Jean Philbert Nsengimana
TITLE: Minister of Youth & ICT
COMPANY: Government Republic of Rwanda
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself in a position that touches “public”, “”private” and “international”. Which could, for example, lead towards a role as an entrepreneur. For sure it will be something which touches the continent!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

If we miss the moment to transfer education… this matters so much! We need to speed up, we need to drive technology and finally accelerate!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I can say: My big plans are not rocket science. Whatever will change in 5 years will be built on plans from today. My plan is to have everybody connected to everybody! My hope is to create hundreds of thousands of digital jobs.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

It is all about good education – and not the classical style you still find today. We talk about better schools for kids and great opportunities for grown-up’s.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I would say it is something out of “nature”, a plant for example. It grows, it multiplies, it needs care…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Realizing that solutions are not taken from everybody. Sometimes it stresses me that there is a lack of sense of urgency.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

I would think about adapting to change, about thinking exponential, about embracing diversity.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Our country has so many assets! Such as our geographical location. We will drive innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a partner, one of the first partners we had. The GIZ, for example, is a big partner for the digital transformation.

 

Wirkliche Start-ups braucht und hat das Land. Joanna, ursprünglich Kanaderin, hat es auf die Frauen abgesehen. Sie agiert in Ruanda und ist nicht weit von Kenia entfernt. Auch dort möchte Sie schon bald eCommerce betreiben. Fokus: Frauen!

 

NAME: Joanna Bichsel
TITLE: CEO and Co-Founder
COMPANY: Kasha
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Kasha (buy women’s health products at Kasha’s Mobile Store) will be operating in three more countries and we will start our licensing model. To do this, we need to build teams! We will prove that social businesses can grow and scale!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I have never thought about that. In 5 years, this country will be cashless and this does not scare me. At the moment, we get support from the government – and I really hope this will continue.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Rwanda will become the tech-hub. Rwandians are known for the excellence in technology. Business growth and private investments are going hand in hand. We are the best example.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I guess – being from Canada – travel is my best advice! People are all the same and depending on their culture we have different viewpoints. But yes, my recommendation would be to see how people live around the world!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The mobile phone. It is the starting point and “the chip” is the future.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

All the drive of growing the business.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

There are many directions we can go. Health services, telemedicine, access to loans. Independently of the final products and services we will build a strong brand!

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A manager is measured by finding and retaining the best team members. If they grow, we grow.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Rwanda could be the proof point if it comes to infrastructure, for example. The way investment is being generated is very smart.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

My husband is German so… in fact GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) is playing a major role here in Kigali. They are also a partner of Kasha, they invested in our company. We are talking to Deutsche Bank… Yes, Germany plays quite a role in my life.

 

Und abschließend, ein Gespräch aus dem 6. Stockwerk des Telecom Houses. Ein Ort mit Weitblick, ein Treffpunkt für tausende Menschen mit Ideen. K-Lab’s braucht der Kontinent! Auch ja, und wieder ein Vorbild für die alte Welt. Hier wurden in 2016 über 13.000 Kindern die Zukunft gezeigt. Obwohl es gar nicht für Kinder etabliert wurde.

NAME: Aphrodice Mutangana
TITLE: Director
COMPANY: K-Lab
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

As a person, I will always be a “game changer”. It will always be the same thing and I want to reach as many people as possible.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

The fact that technology is changing social life. The idea that technology takes over is scaring me.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Our people are my greatest hope. Just look at the young people! They love each other, they are bright and full of energy.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I try to equip them with different skills such as technology, AI, Algorithms and e.g. film making.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I don’t think there is such an object.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

People who don’t care – who are not committed.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

First of all, I see the change already! The change is tangible. In 5 years we will have doubled.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A good leader cares about their staff members. They should be able to move and develop from A to B. An ideal manager should be resourceful and protect his team.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

I don’t know… we are creating, we try to make it a better world. Yes, we do.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a developed country, full of perfectionists. We can learn many things from there.

 

Wenn man den Minister trifft wird man hinterher auch mit dem „Taxi“ zum Hotelausgang gefahren.

Ja, dieser AFRICAN MINDSET TOUR ist Gespräche+Gespräche+Gespräche gepaart mit Beobachtungen und jede Menge lesen. Nur so kann Mathias Haas „der Wahrheit“ näher kommen. So ist der Redner und Moderator seiner eigenen DNA treu. DER TRENDBEOBACHTER. ist bekanntlich Pragmatiker. Der Wandlungshelfer möchte sich ein eigenes Bild machen von der Zukunft und dem Umgang mit Wandel auf diesem Kontinent. Der Zukunftsexperte macht Organisationen zukunftsfit, im Hier & Jetzt. Entscheider müssen heute entscheiden und auch Afrika sollten sie in Betracht ziehen.

Mehr zur Tour auf diesem Blog, mehr zu den Vorträgen und Keynote Speeches, Trend-Moderationen und Zukunfts-Workshops unter www.play-serious.org und natürlich www.trendbeobachter.de

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Botswana: “Metadata tell no lies”

MINDSET TOUR.

31. Juli 2017

Mit dieser Überschrift beschreibt die Zeitung Mmegi in der Freitagsausgabe zwar irgendeinen Skandal, doch damit hat DER TRENDBEOBACHTER. die Überschrift für diesen Bericht von der AFRICAN MINDSET TOUR gefunden. Denn die Zahlen in Botswana sind (auch) heftig: 18% der Bevölkerung hat Aids und die Nutzung von Kondomen ging von 90% (2008) auf 82% (2013) zurück. Der Drogenkonsum explodiert, und in Kombination mit der Jugendarbeitslosigkeit (18%!) macht es das Land beileibe nicht sicherer. Gleichzeitig liegen die „Alltagsmeldungen“ irgendwo zwischen dem 4%-Gewinnrückgang von De Beers („the world’s leading diamond company“ liefert etwa ein Drittel der Weltproduktion von Rohdiamanten) und der Tatsache, dass Chinesen wohl nicht nur Nashörner lieben – sondern auch Esel. Diese Tiere waren bis vor kurzem überall, auch wild auf der Straße. Doch „der Chinese“ fängt oder kauft sie und verschifft sie gerne nach Hause. „Traditional medicine“ sorgt für einen riesigen Markt, und Botswana ist das sechste afrikanische Land, das den Esel-Export verbietet. Doch damit ist der schwelende Konflikt noch lange nicht auf seinem Höhepunkt! Der Dalai Lama -buddhistischer Mönch – besucht eine Konferenz für „African Leaders“, und jede (!) Zeitung diskutiert derweil heftig, ob sich Botswana den Streit mit China leisten kann! Um der Sache gehörigen Nachdruck zu verleihen, so unbestätigte Gerüchte, versucht die chinesische Regierung, die Nachbarländer dazu zu bewegen, dass das Flugzeug des Dalai Lama schlicht keine Genehmigung zum Überflug bekommt. Zu allem Überfluss wurde der seit 2008 amtierende Präsident dabei „erwischt“, wie er in Schweden acht bis zwölf Kampfjets einkaufen wird oder wollte. Botswana gibt laut Mmegionline rund 15% des Bruttosozialproduktes für „Territorial Integrity“ aus. Wer diese Jets betreuen und fliegen soll bleibt genauso ein Rätsel wie die Frage, warum das 50 Jahre alte Land derartige Waffen benötigt, denn es ist nachweislich „very, very peaceful“! Und doch: Es gibt Anfang August eine „International Airshow“ – natürlich nur, um den Tourismus zu fördern. Genau, und morgen schneit es hier!

 

 

 

 

Dennoch: Botswana ist ein Vorzeigeland – auf diesem Kontinent.

 

Trotz alledem: Ohne großartige Zuwachszahlen und starke Ergebnisse bei diversen Rankings hätte Mathias Haas Gaborone, die Hauptstadt des 2-Millionen-Volkes, nicht auf die Route der AFRICAN MINDSET TOUR gepackt.

 

Daten werden von Menschen produziert!

 

Absolutes Highlight war ein Vortrag im Innovation Hub Botswana – der Vortrag war ein Teil der Mission. Mathias Haas hat zwar die Zwischenergebnisse der Lernreise präsentiert – doch schlussendlich hat er mindestens so viel gelernt wie die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer! Hintergrundinformationen zu Beispielen wurden Haas genauso gegeben wie Rückfragen zu Europa und dem Umgang mit Wandel. Eine Dame war noch nie in diesem Förderzentrum, und die Augen leuchteten beim Austausch mit den anderen Mitgliedern und Machern. Eine weitere junge Dame verwies auf Ihre Arbeitslosigkeit und meinte, sie sei gekommen, weil sie es Zuhause nicht mehr ausgehalten habe. Alleine dieser Gast war die „Coffee Session“ wert! Aber wie viele arbeitslose Jugendliche versauern auf dem Sofa?

 

Klar, im Detail ist das Leben heftig hier in Botswana, und der Zukunftsexperte und das Land werden irgendwie nicht richtig warm miteinander. Gefühlt ist die Hauptstadt nicht sicher, und gefühlt wird hier nicht so konsequent geführt wie zum Beispiel in Ruanda. . Gleichzeitig fördert oben genannter Innovation Hub massive Investitionen und veranstaltet beispielsweise einen Hackathon (Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“ zur Programmierung von Softwarelösungen und bewusst hohem Zeitdruck) zusammen mit der Barclays Bank. Bildung wird wirklich großgeschrieben und sehr, sehr viele Studenten waren schon außerhalb des Kontinentes. Vielleicht ist es der „Dauerstrom“ durch das Diamantengeschäft und seinen Bergbau, der für gesteigerten Lebensstandard sorgt (abzulesen beispielsweise an Lebensmittelpreisen wie Zuhause!) und schlussendlich das Dilemma erklärt. Vielleicht geht es Botswana schon „so gut“, dass es nicht wirklich durchstartet: guter Tourismus, Fleischproduktion (scheinbar hat das Land mehr Küchen als Menschen) und eben diese Diamanten in Hülle und Fülle, dazu eine der stablisten Währungen in Afrika.

Zwei Damen in -der- Roof Top Bar von Gaborone.

Für Mathias Haas ist Botswana ein Land, das nachdenklich macht. Und gleichzeitig dank einer Person durchaus als Paradebeispiel in die Tour eingehen wird: Peter Mabeo. Einem Herrn, der mit rund 30 lokalen Handwerkern die Messen von Mailand und New York bespielt, Wohnungen, Büros und Hotels an den feinsten Adressen ausstattet. Sein Design, seine Möbel beschreiben so gut, dass afrikanische Kreativität durchaus die Welt bedienen kann! Dass man Vorbild sein kann – auch in Sachen Qualität und Storytelling. Weit weg von Standardware aus Fernost oder irgendeiner Fabrik.

Peter fuhr mit dem Zukunftsexperte in seiner alten S-Klasse durch die Gegenwart, während die Zukunft auf der Rückbank lag: Ein Stuhl, der die Brücke schlägt zwischen Hoffnung und Realität. So einfach und pragmatisch kann Zukunft sein. Mit 30 Handwerkern, die nicht in die Roof Top Bar im höchsten Gebäude des Landes wollen, sondern einfach nur gute Arbeit machen.

Ein Möbelstück in seiner S-Klasse. Peter hat Geschmack, speziell aus Sicht eines Stuttgarters.

Mathias Haas, der Sprecher, Redner und Moderator ist an der vierten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Selbstverständlich wird er in fünf Wochen kein Afrikaexperte, und auch er wird den Kontinent nicht retten – letztlich ist das auch nicht sein Ziel! Der Zukunftsexperte möchte sich selbst ein Bild machen um herauszufinden, was für die Menschen dort normal ist und wie sie mit Veränderung umgehen. DER TRENDBEOBACHTER. betreibt nämlich Trendbeobachtung und versucht keine Trendforschung. Mathias Haas ist auch kein Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Gepäck. Haas ist Pragmatiker, der Vorzeigebeispiele sucht, um Veranstaltungen, Kongresse, Tagungen und Workshops zu befruchten. Der Redner und Moderator zeigt das „Hier & Jetzt“ im Infotainment-Stil und unterstützt gemeinsam mit seinem Team Entscheider dabei, ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Mehr zum TRENDBEOBACHTER Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE.: www.play-serious.org

 

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Ruanda rocks HighTech.

MINDSET TOUR.

27. Juli 2017

In einer Stunde kommt das Abendessen von Mathias Haas – durch Jumia Food, also von Rocket Internet aus Berlin. Jumia, Jumia Market, Jumia Travel, Jumia Food, Jumia Deals, Jumia House, Jumia Jobs, Jumia Car, Jumia Services: Alles rockt durch und dank der Charlottenstraße 4 in Berlin?! Ja, es gibt tatsächlich deutsche Unternehmen, die Afrika prägen. Aber nicht viele!

In der Heimat bietet „Home Delivery“ in 2017 immerhin einen Markt von über 3 Milliarden EUR. Und hier in Afrika, in Ruanda? Das weiß wohl nur Oliver Samwer – der Mann, der als „CEO von Rocket“ oder „unberechenbarer Zocker“ bezeichnet wird. Mathias Haas weiß es auch nicht, doch während der AFRICAN MINDSET TOUR wurde klar, dass viele – sehr viele Menschen – mit Jumia das Essen „zubereiten“ (lassen).

 

Und das in einer Hauptstadt, die sicherer erscheint als Stuttgart.

 

Ja – Kigali, die Hauptstadt von Ruanda, hat es wahrlich in sich. Dem Ruf nach wird das Land verglichen mit der Schweiz, doch Mathias Haas sieht hier eher „Singapur“. Es gibt einen klaren Plan, kaum Abweichungen und einen enorm starken Präsident. Dieser ist bekannt und unfassbar beliebt. Am 4. August sind Wahlen, und wenn der Präsidentenkonvoi durch die Straßen brettert, dann drehen die Menschen wahrlich durch. Sie sind kaum zu halten!

Keine Seltenheit, ein Fan freut sich auf die Wiederwahl des Präsidenten.

So war auch das Gespräch mit dem 43 jährigen Minister für Jugend & ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Jean Philbert Nsengimana, eine wahre Wucht. Nun, in Europa spricht der Zukunftsexperte nicht allzu oft für oder mit Ministern der Regierung. Und doch würde das nicht so ablaufen wie hier beim Vertreter dieses 12 Millionen Volkes! Alleine die zwei Resorts, diese Themen als Ministerium zu definieren und dann noch zu verknüpfen, erscheint außergewöhnlich. Doch die Überlegung ist einfach: Über 50% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, und als Lösung des Problems „Zukunft“ gelten Jobs durch Digitalisierung!

Wie sich wohl Herr Drobrindt im Gespräch verhalten hätte?

So „einfach“ ist die Gleichung: Jobs durch Digitalisierung

 

Schnell wird klar, dass der Mann nicht ansatzweise abgehoben ist. „Phil“ ist zugänglich und Haas sicherlich kritisch – speziell bei Oberhäuptern auf diesem Kontinent. Er fordert „active citizenship“ und spricht von „walk the talk“. Well,… wenn wirklich Taten folgen, dann sollten wir Phil vielleicht für Deutschland, die Schweiz oder Österreich abwerben? So oder so: Er war schon zweimal beim World Economy Forum in Davos – und dieses hat es ihm wirklich angetan. Das „YouthConnekt Africa Summit“ ist seine Antwort. Diese Konferenz (dabei war unter anderem auch Jack Ma, der Gründer von Alibaba) hat Mathias Haas knapp verpasst, aber es hat sicher niemand gemerkt. Fast 3.000 Personen haben das neue Kongress-Zentrum gerockt!

 

Die Regierung will helfen und kann rechnen.

 

Und so bekommen Macher eine Plattform. Und die Regierung sorgt für eigene Leuchttürme… so ist es doch meistens. (Teure) Paradebeispiele in Sachen Blockchain, VR, digitale Landwirtschaft… alles Themen, die auch die Regierung von Ruanda nach vorne bringt. Gleichzeitig wird hier mächtig geliefert! Die Straßen sind mit Laternen, Gehwegen und manchmal auch mit Radwegen ausgestattet. In der Hauptstadt wird regelmäßig eine große Straße zur Fußgängerzone. Das ganze Land macht einmal im Moment „Kehrwoche“, und in der Konsequenz ist es wohl das sauberste Land Afrikas – so sagt man. Und so glaubt man… wenn man hier so unterwegs ist.

 

Heute besuchte der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer und Trend-Übersetzer, ein Highlight in HighTech – und zwar im Normalbetrieb. Weit, viel weiter als die Beta-Version und weit weg von einem reinen PR-Projekt:

 

Zipline in Ruanda!

2016 hat die Regierung die Firma Zipline aus Kalifornien beauftragt, Cargo Drohnen zur Lieferung von Blutreserven einzusetzen. Im Sommer 2017 beliefert ein Drehkreuz im Minutentakt 12 Krankenhäuser. Ja, während der Stunde, in der Mathias Haas vor Ort war, flogen zwei Lieferungen los und zwei Drohnen sind gelandet. Die Fluggeräte sind benutzt, verschmutzt und werden auch mal repariert.

Das Problem ist offensichtlich: Die Wege sind lang und oft sehr schlecht. Geländewagen sind teuer, und Fahrer werden natürlich gebraucht – auch im Notfall, wenn eben keine Zeit zur Verfügung steht.

Hier wird eine Blutkonserve in die Transportbox gepackt.

Die Mechanik ist mittlerweile eingespielt, und es dauert knappe zehn Minuten von der Bestellung einer Blutkonserve seitens eines Arztes bis zum Start der Drohne. Bis zu 1,5 Kilogramm werden geladen, das Flugobjekt mit dem Ziel codiert, auf eine Rampe geschnallt und abgeschossen. Am Ziel fällt das Paket unten raus, der Fallschirm drosselt die Landung und die Box landet +/- 2 Meter genau. Fünf Minuten vor dem Überfliegen des Krankenhauses bekommt das Personal vor Ort eine Whatsapp. Kein Wunder also, dass die Macher vor Ort – lokales Personal genauso zum Beispiel Nick Hu, Head of Operations und Berkeley-Absolvent – mächtig stolz sind. Das können und dürfen sie auch sein!

 

Vergleichbare Auslieferung durch völlig autonome Roboter gibt es weltweit nur hier!

 

Während Zuhause über Drohnenzulassungen diskutiert wird, fliegen diese Geräte hier bei 99% aller Wetterlagen und locker über 100 Kilometer weit. Und nein, es liegt nicht an „Afrika“. Nein, es wird hier nicht einfach geflogen! Jeder Abflug wird vom Tower des Internationalen Flughafens in der Hauptstadt freigegeben. Und ja, es ist ein relativ kleines Land. Aber auch hier wird nicht auf einen Schlag ganz Ruanda versorgt. Dieser Standort wird betrieben, Fehler werden gemacht, und bald kommt ein weiterer Drohnenport dazu. Und später dann weitere Länder. Natürlich bleibt es für Zipline nicht bei diesem Staat. Das Unternehmen kommt aus dem Silicon Valley – think big!

Nun, das wäre doch auch eine Option für die alte Welt. Warum sollte eigentlich Zipline nicht auch bei uns fliegen. Oder haben wir solche Szenarien nicht? Organspenden & Co.?

Die Lage ist ganz sicher nicht so entspannt wie das fahren dieses Boards… aber selbst das findet man in Ruanda.

Sicher: Wie dick die Bretter sind, die gebohrt werden müssen, gibt die Gesellschaft vor. Ob sie tatsächlich gebohrt werden, entscheiden jedoch Menschen – Macher mit Mut und mit dem Blick nach vorn.

Uber gibt es hier nicht, also rauf aufs „Moto“ – mit Helmpflicht.

Für Mathias Haas ist nun fast Bergfest auf seiner AFRICAN MINDSET TOUR. Als Trendexperte hat er bereits jetzt schon sehr viel gelernt – vor allem darüber, wie Denken auch noch funktionieren kann. Wie sich Trends andernorts entwickeln, welche Vorzeichen es braucht. Die nächste Station des Redners und Moderators ist Botswana. Auch hier wird er spannende Menschen treffen – und er wird tun, was seine Berufung ist: Er spricht, und zwar als Gastredner beim Botswana Innovation Hub. Ein Keynote Speaker aus Deutschland mit einem Vortrag zum Thema Megatrends auf einer afrikanischen Bühne – es ist sicher, dass es im Anschluss viele Fragen gibt.

Spätestens zurück in Deutschland gibt es mindestens ebenso viele Antworten vom TRENDBEOBACHTER, der eben kein Zukunftsforscher ist, sondern der es genau wie Minister Nsengimana sieht: „Whatever will change in 5 years will be built on plans from today.“

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Toiletten = Profit-Center!

Interview., MegaTrend.

29. August 2016

WC-Besuche sind relativ optional – je nach Timing. Lokus-Aufenthalte sind aufreibend – je nach Andrang. Donnerbalken sind old style – in der Zukunft!

29-08-2016 08-12-47DER TRENDBEOBACHTER. sieht die Entwicklung zum elektronischen Händetrockner-Automaten anstelle der Papierhandtücher. Nachhaltigkeit verträgt sich wohl ohne Bäume fällen nicht mehr, auch wenn Motoren in diversen „Hand Dryers“ Energie kostet und diese nicht vom Himmel fällt. Oder doch?

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Wenn zum Beispiel die Royal Bank of Scotland (RBS) 47 WC-Anlagen mit Geräten des britischen Anbieter SAVORTEX ausstattet (was bereits geschehen ist), dann kommt das Dashboard gleich mit! Wenn die British Library 1,6 Millionen Besucher hat und auf den benutzten AdDryer von SAVORTEX 115 Werbefilme pro Tag laufen… ist das smarte Gebäude am rotieren, die Daten fließen. Doch der Reihe nach…

Einerseits braucht das Einstiegsgerät von Syed Ahmed schlichtweg weniger Energie. Anderseits ist es intelligent was dafür sorgt, dass Reinigungsteams von den Maschinen Nachrichten auf deren Smartphones bekommen. Der Wortlaut ist zwar für Haas unbekannt, doch die Meldung könnte heißen „Hey Jones, 50 visitors have used me and it is time to clean this washroom“. Alleine dieser Schritt ist so logisch und hinsichtlich der Kosten derartig attraktiv… man wundert sich, dass in Deutschland erst ein Gerät verbaut wurde. Nochmals, die Tatsache, dass Reinigungsteams nicht mehr im zeitlichen Turnus rotieren sondern nach Gebrauch der Toiletten zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind… purer Wahnsinn und längst überfällig!

Und als dritte Ebene werden aus kostspieligen WC-Anlagen auch noch Profit-Center, denn während dem Hände trocknen läuft der passende Werbeclip. Hinschauen beim Hände trocken, so das Motto der neuen Zeit.

Soweit so logisch, soweit so smart.

Nein, nein, nein… in diesem TRENDBEOBACHTER.-BLOG-Eintrag wird jetzt nicht diskutiert was der Betriebsrat dazu sagt. Es werden auch keine Eventualitäten geprüft, wie die denkbare Option, dass Besucher vielleicht die Hände waschen (oder auch nicht) und sich die Flossen an der Hose trocknen… Für den Moment wird nur dokumentiert und vom Treffen in London berichtet, dass ein völlig unscheinbarer Ort sich vom Cost zum Profit-Center mausert, dass selbst der Dyson Airblade Tap genauso wie ein Dyson Airblade dB zwar wunderschön sind (Endkundenpreise 1.399 EUR bzw. 1.099 EUR) mangels Sensorik allerdings alt aussehen.

„Data Intelligence“ wird von einem neuen Player an die Wand gebracht!

Ja, Intel inside… Syed Ahmed hat prominente Zulieferer und sicher nicht zufällig ein Büro im Bankenviertel Canary Wharf, London. Seine Wettbewerber sind wohl im Industriegebiet und schuften noch mit Schraubenzieher und Gehörschutz während der neue Tesla im WC-Business bereits 4.000mal geliefert hat und das Dashboard einen Facility Manager zum Captain der „User Experience“ macht.

Aufwachen Wettbewerber! Aufwachen Media Companies!

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DER TRENDBEOBACHTER. hat sich wieder auf den Weg gemacht – ins wilde Großbritannien. Der BREXIT-Small-Talk war inklusive, doch dieser Super-Sonder-Effekt ist noch zu wild für Mathias Haas. Der Redner und Moderator sucht beweis- und belastbare Veränderungen. Der Wandel der Zeit ist sein Fokus. So hat der MegaTrend-Experte auch den smarten Syed getroffen, one-to-one, live und in Farbe!

Reisen bildet und ein eigenes Urteil ist unumgänglich… Mathias Haas war für sein Team und die Kundschaft unterwegs -­ auch wenn der Rückweg enorm anstrengend war. Ja, travelling is glamorous… aber es gibt keine Alternative. Und es macht auch Spaß!

Mehr zum TRENDBEOBACHTER., der eben kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher ist unter www.trendbeobachter.de aufbereitet.

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. – beispielsweise mit Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY. – entsprechend unter www.play-serious.org

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BE SLOW – in Zeiten des Optimierungszwangs.

Interview., MegaTrend.

10. Juni 2016

Ein Blick auf die Uhr: Kurz vor 12 – so ein paar Minuten davor. Wie viel genau? Spielt keine Rolle! Zeit für einen Gegentrend, denn es geht auch anders als höher, weiter, schneller, präziser – jenen Schlagwörtern, die uns im 21. Jahrhundert den Weg weisen. Die slow watch präsentiert sich als perfekte „Entschleunigungskur“ und erinnert uns daran, mal wieder „langsam zu machen“. Auch wenn wir es in unserem stressigen Alltag scheinbar vergessen haben: wir haben eine Wahl, wie wir leben wollen. Uns dies zu zeigen ist die Intension des modernen Uhrenunternehmens.

HAAS.Buch-Büro-Party06.16 (30)Die slow watch hat nur einen Stundenzeiger und zeigt damit alle 24 Stunden des Tages auf dem Ziffernblatt. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Uhr bewegt sich der eine Zeiger konsequenterweise nur halb so schnell. Im Inneren versteckt sich ein Schweizer GMT Präzisionsuhrwerk (Ronda 505.24 Swiss Made).

Zugegeben, bei exakten Terminplanungen wie beispielsweise Bahnfahrten oder auch bei Auftritten von Redner Mathias Haas hat die reine Stundenzeiger-Uhr ihre Handicaps. Dennoch: die Philosophie und der damit verbundene Gegentrend – also gegen die Alltagsoptimierung – ist eine interessante und gut umgesetzte Idee.

Also „Raus aus dem Hamsterrad“ und be slow! Trägt man die slow watch offensichtlich am Arm, liefert sie zudem zündenden Gesprächsstoff – denn der Zeit kann sich niemand entziehen.

HAAS.TrendKurator1Wenn man wie Mathias Haas als Redner und Berater zum Thema MegaTrends aktiv ist, liegt es natürlich nahe, sich auch mit den Gegentrends zu beschäftigen. Und hier kommt dann auch der Unterschied zu einem klassischen Trendforscher zutage: Während der Zukunftsforscher zeitlich weit entfernt weilt, arbeitet DER TRENDBEOBACHTER. im Hier & Jetzt. Pragmatische Denkansätze und Lösungen liefern Berater und Keynote Speaker Haas und sein Team – branchenübergreifend und mit Blick für’s Detail. Für die effiziente Umsetzung in Ihrer Organisation steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE mit interessanten Angeboten bereit. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org.

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Zukunftsfitte Unterstützung gesucht!

MegaTrend.

22. Dezember 2015

Trendbeobachtung ist sexy und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ist weit voraus.

IMG_20151221_140434Für den Keynote Speaker Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – bewerten und übertragen wir Megatrends im „Hier & Jetzt“ und eben nicht für 2030. Es ist großartig, neue Entwicklungen aufzuspüren und mittels Infotainment zu präsentieren – doch es ist eben auch essentiell, dass Unternehmen und Verbände diese Informationen nutzen.

Das schaffen wir zum Beispiel durch Workshops, die wir mit unseren Moderatoren der PLAY SERIOUS AKADEMIE unterstützen. Dabei arbeiten wir seit 2007 beispielsweise mit der Methodik LEGO SERIOUS PLAY.

Wir lieben Veranstaltungen, die Information und Transfer kombinieren. Wir arbeiten lokal, national und international – in allen Branchen und Unternehmensgrößen. Unternehmen wie Porsche, Bayer und Dell bedienen wir – „Hidden Champions“ oder auch die „besten Tomatenbauern der Welt“.

Die letzten Jahre waren sehr erfolgreich und die Säulen unserer zwei Bereiche sind stabil.

Um diesen Erfolg fortzusetzen, brauchen wir Sie.

IMG_20151221_140328Unser Team ist orientiert sich stark am Geschäftsführer, das möchten wir offen kommunizieren. Der Unternehmensgeist ist geprägt von Agilität und gelebten Freiheiten vor dem Hintergrund von Profitabilität.

Mit diesen Exponaten macht DER TRENDBEOBACHTER. neue Entwicklungen greifbar.

Mit diesen Exponaten macht DER TRENDBEOBACHTER. neue Entwicklungen greifbar.

Für die Bereiche „Vertrieb“,„Assistenz“ ,„Kommunikation“ und „Recherche“ – in Personalunion – suchen wir einen Macher oder eine Macherin. Eine Persönlichkeit, für die Flexibilität wichtig ist.

Es wird um Klasse und Lebenserfahrung gebeten. Beförderungen sind ausgeschlossen, denn das Team ist überschaubar. Unser Geschäftsmodell lebt von Vertrauen und Weiterempfehlung. Qualität wird ernst genommen und Mathias Haas glaubt daran, dass „alles“ kommuniziert. Also auch jeder einzelne Mitarbeiter. Jederzeit.

Entlang gegebener Prozesse betreuen Sie kundenorientiert die neuen Anfragen – und natürlich auch bestehende Kunden. Ziel ist es – im Büro wie auf der Bühne – mehr zu bieten, als der Kunde erwartet. Das ist nicht trivial, denn die Kundschaft ist anspruchsvoll und der Wettbewerb signifikant.

Sie haben Kontakt mit Geschäftsführern und Assistenten – Sie betreuen Unternehmen, Verbände, Redner- und Eventagenturen….

  • Sie sprechen und schreiben ausgezeichnet Deutsch und fast so gut Englisch?
  • Sie haben vielleicht sogar schon Erfahrung mit Salesforce und Daten-Management?
  • Sie arbeiten mit Begeisterung und Freundlichkeit in den Bereichen Assistenz und Recherche?
  • Sie haben Erfahrung im „Rücken frei halten“, Redner- und/oder Trainingssegment, komplexen Dienstleistungen?

Oder die Hälfte davon –das dann aber wirklich exzellent? Sie würden gegebenenfalls gerne auch in Teilzeit arbeiten?

Im hippen Stuttgart-Süd wartet ein Arbeitsumfeld mit (virtuellen) Kollegen und Ruhe zum Arbeiten. Helfen Sie uns, die nächste Liga zu bespielen und „den Laden“ operativ zu untermauern: Lesen Sie sich ein (Links s.u.) – und senden Sie uns Ihre Bewerbung, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie zu uns passen.

Wir freuen uns. Vielleicht bis bald!

www.trendbeobachter.de

blog.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

www.youtube.com/haaskommuniziert

 

 

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Achtung, Feind hört mit!

MegaTrend.

13. Mai 2015

„Gewalt erzeugt Gegengewalt“.

…diesen Satz haben Sie sicher schon mal irgendwo gehört.

Mathias Haas, von Berufs wegen Redner und aus Berufung Trendbeobachter, sagt: „Trends erzeugen Gegentrends“.

Was damit gemeint sein kann, das kann man am folgenden Beispiel gut sehen:

Die Cam-Schützerli sind da! Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer. Die Firma soomz.io bietet sein einiger Zeit ein kleines, unscheinbares Produkt an, mit dem man das Kameraauge seines Mobiltelefons mechanisch verschließen kann.

HAAS.soomz2

Während die Telefonhersteller früher dieses Feature noch standardmäßig integriert hatten, ist heute die Linse offen. Und damit in der Theorie auch der Blick für Unbefugte in die Welt des Telefonbesitzers.

Spätestens jetzt schlucken einige, und andere sagen: Wieso, kann doch gar nicht sein.

Doch, es kann. Nicht allzu lang ist es her, als durch die Presse ging, dass Samsung Smart TVs ihre Besitzer ausspähen. Und nicht nur diese!

Kern des Problems bei Ersteren ist die Sprachsteuerung und deren Verarbeitung. Wenn ich dem Fernseher etwas befehlen können soll, dann muss er natürlich auch zuhören, sonst weiß er nicht, was ich von ihm will. Folglich – und das gilt auch für andere Spracherkennungssysteme, die ohne initialen mechanischen Eingriff des Nutzers (z.B. über eine Tastenfunktion o.ä.) arbeiten – befindet sich das Gerät im Lauschmodus, um ja keinen Befehl zu verpassen. Denn sonst wäre die Funktion ja obsolet.

Dieser Lauschmodus unter gleichzeitiger Verfügbarkeit einer Internetanbindung des Gerätes ist natürlich dafür prädestiniert, alles Eingefangene auch gleich weiter zu senden. Und dagegen wirkt dann das automatische Versenden der Fernseher-Nutzungsdaten an deren Hersteller (hier sind alle möglichen betroffen) noch fast wie ein Kavaliersdelikt.

Ähnlich funktionieren auch Sprachsteuerungen wie jene von Google, die für die Benutzung der eigenen Produkte auch auf Geräten wie dem iPad laufen. Ein Keyword genannt – und schon ist das System betriebsbereit. Das Keyword kann das Gerät aber nur erkennen, wenn…na, Sie wissen schon!

Und im Prinzip ließe sich diese Datenübertragung auch mit an’s Internet angebundenen Kameras (z.B. in Smartphones) realisieren. Über eine entsprechende App stellt das Gerät fest: Ah, ich befinde mich gerade im Inneren des Unternehmens XY, oder ggf. auch des Schwimmbades in B-Stadt. Und schwups: Die Kamera wird im Hintergrund aktiviert und überträgt munter alles, was ihr vor die Linse kommt. Merkt niemand – bis der Wettbewerber das Patent eine Woche früher eingereicht hat oder das eigene Konterfei nebst sämtlichen südlichen Körperteilen auf einschlägigen Websites auftaucht (doch dazu mehr, sobald Mathias Haas auf diesem Trendbeobachter-Blog über das Security Center von HP berichtet).

13-05-2015 08-16-52

„Stay out of my zoo“ – bleib draußen aus meinem Zoo! Das ist der Marketing-Slogan des Unternehmens, das die kleinen Privatheitsbeschützerli vertreibt. Ich entscheide selbst, wem ich was zeige! Und das genau ist es, was mit Gegentrend gemeint ist. Immer und überall allen alles zeigen und mit jedem teilen – ein Trend, der sich explosionsartig über alle technisch einigermaßen erschlossenen Regionen der Erde ausgebreitet hat.

Als Gegentrend nun ganz klar die selbstbestimmte Verwendung von Daten, die sich generieren lassen – ohne Verzicht auf den Komfort oder die Funktionen der modernen Technik.

Hübsch aufbereitet und ganz im Sinne der schweizerischen Grundeinstellung kommen die Cam-Verhüterli daher: Wir sind neutral und entscheiden selbst, wen wir hier reinlassen – auch in unser Smartphone. „Das Pricing“ jedenfalls hat locker Schweizer Niveau: 9,90 EUR für 5 Stück – dabei hat DER TRENDBEOBACHTER. nur ein Smartphone. Obwohl…

Ach ja: Der Trendbeobachter nutzt auch eines!

Und ja: Vielen Dank an Herrn de Haan, den CEO des Unternehmens!

P.S. Nach dem Austausch mit genau diesem Macher wurde klar, dass (mal wieder) der B2B-Vertriebskanal weit größer ist als DER TRENDBEOBACHTER vermutet hat – ein Beispiel mit einigen Worten:

Weihnachten kommt in Zukunft schneller - eine feierliche Lösung?!

Weihnachten kommt in Zukunft schneller – eine feierliche Lösung?!

 

Neues Verhalten produziert die unterschiedlichsten Muster. Der Redner und Berater Mathias Haas, der als pragmatischer Wandlungshelfer in Veranstaltungen und Workshops Unternehmen und Organisationen zukunftsfit macht, hilft, dieses neue Verhalten auch im Business-Kontext immer wieder neu zu verorten. Nicht als Zukunftsforscher und auch nicht als Trendforscher, sondern als Begleiter in einem Prozess des ständigen Wandels und auf dem Weg zum Umgang mit dem Trend (oder natürlich dem Gegentrend).

Mehr zu den Exponaten des Keynote Speakers: www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Moderationsmethoden der PLAY SERIOUS AKADEMIE.
www.play-serious.org

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Sicherheit vom Feinsten.

MegaTrend.

4. Mai 2015

Spätestens seit „Blackout“ von Marc Elsberg stehen wieder Weltuntergangsszenarien für unsere Albträume bereit.

In unserer hochvernetzten Ersten Welt ist nichts schlimmer als der Zusammenbruch. Sicherheit tut not und die Versicherungsbranche ist eine der wenigen Branchen, die Umsatzzuwächse verbuchen können.

Um das Geschäft mit der Sicherheit herum etablieren sich viele Anbieter mit Know-How und Ausstattung: Sie fühlen den Untergang kommen? Auf Webseiten wie Spezido und Survival-Mediawiki können Sie sich weiterbilden und Know-How tanken. Sie benötigen Gerätschaften für Notfälle oder zur Abwehr von Zombies? Alles kein Problem, Fitness sollten Sie haben, den Rest kann man im Internet bestellen.

Aber wenn es um das Überleben geht, ist nicht nur finanzielle Absicherung gefragt, sonst hätten wir schon längst Werbung von Versicherungsunternehmen im (elektronischen) Briefkasten. Denn neben finanzieller Entschädigung benötigen Menschen hauptsächlich Nahrung und Trink-Wasser – und lecker darf es auch sein. Neben vielen lang haltbaren Nahrungsmitteln und Notrationen sollte man auch an ein Morgen denken: Selbstversorgung geht vor Konsum.

Spätestens bei der Selbstversorgung holt uns die Weltpolitik wieder ein: Saatgut wird heutzutage hauptsächlich als Hybride verkauft, d. h. ein Wiederaussäen der nach der Ernte gewonnenen Samen funktioniert nicht. Monsanto & Co. lassen grüßen! Deshalb gibt es – zum Beispiel von SicherSatt – ganze Pakete mit samenfesten Sorten zur Aussaat in hochwertiger Qualität, die natürlich ihren Preis haben: vergleicht man das Bio-Paket mit Saaten für 22 Sorten Bio-Gemüse für 95 € kommt man beim heimischen Bio-Bauern dafür sicherlich mehrere Kilo an Saaten. Sicherheit war noch nie billig! Bei SicherSatt erhält man unter anderem einen Anbauplan mit Überblick der Zeiträume zur Aussaat, Pflanzung und Ernte, ein Booklet mit ausführlichen Sortenbeschreibungen, Erläuterungen und Anbautipps – man bekommt Know-How gleich mit, in einer „hochwertigen Holzkiste“, die auch vor UV-Licht und Feuchtigkeit schützt. Sicherlich ein Kaufanreiz für die betuchte Oberschicht, denn der Otto Normalverbraucher hat bisher noch andere Sorgen, als sich für ein Weltuntergangsszenario zu wappnen.

Hightech-Food für Lowtech-Menschen?

DER TRENDBEOBACHTER wägt ab: Sicherlich ist es gut, morgen frisches Brot backen zu können – aber der Hunger drängt zum Teil heute schon. Dagegen gibt es sicher ein Kraut aber auch ganz praktische Notrationen für jederfrau und –mann: NRG-5 – der kleine, vegetarische, hochkalorische Energie-Snack für Zwischendurch. Moment, warum für Zwischendurch? Weil sich DER TRENDBEOBACHTER in Zentraleuropa im 21. Jahrhundert beim besten Willen keine Notwendigkeit für Notrationen vorstellen will.

Schlussendlich ist festzuhalten, dass es schon länger das Kaufmotiv „Sicherheit“ gibt und dass dieses hier sehr konkret, sehr konsequent und zu Recht angesprochen wird – Vollgas auf Nummer Sicher. Warum eigentlich nicht?

Neue Geschäftsmodelle

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER – ein Pragmatiker, kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY).

Mehr dazu:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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1750

Abo-Commerce dank eCommerce

MegaTrend.

30. November 2014

Ist es selbstherrlich wenn DER TRENDBEOBACHTER darauf verweist, dass er seiner Mutter schon vor zehn Jahren ein Blumenabo geschenkt hat? Nun, damals musste die Mutter noch selbst laufen – heute gibt es ein ganzes Geschäftsmodell um diese Mechanik: Bloomy Days.

ipp

Im Abonnement kommt – dank DHL – wöchentlich der Blumenstrauß

ipp Natürlich konnte DER TRENDBEOBACHTER Haas nicht wiederstehen. Logischerweise musste der Pragmatiker Haas diese Idee direkt testen. Und ja, es war einfach und schnell und einfach und schnell. Für 20 EUR kam das erste Paket und der Zukunftsexperte hat direkt wieder gekündigt. Doch dies macht bekanntlich kaum jemand.

BloomeyDays

Wir stellen fest, Abonnements leben mehr denn je, denn heute kann jedes Unternehmen (auch am Ende der Welt, sagen wir Frankfurt an der Oder) den kompletten Planeten bedienen. Rhythmisch und ohne Zwischenhändler. Mit Abbuchungsauftrag und ohne wirkliche Aufmerksamkeit.

Die Umwelt verändert hat – zum Beispiel durch den Paketkasten.

DER TRENDBEOBACHTER stellt auch fest, dass sich Anbieter wie DHL mit neuer Infrastruktur sehr gut darauf einstellen. Mathias Haas, der Redner und Berater, hat seit etwa 1,5 Jahren diese Produktinnovation „Paketkasten“ im Einsatz. Und plangemäß wurde genau hier der Blumenstrauß – geschützt vor Wind und Wetter – zwischengelagert bis Haas vom letzten Vortrag nach Hause kam.

Ob jetzt wirklich Blumen im Abo verschickt werden müssen darf geprüft werden. Denn alleine die Verpackung scheint ein größeres Volumen haben als der wahnsinnigste Rosenstrauß. Aber schlussendlich gibt es nicht nur das Kaufmotiv „Nachhaltigkeit“ sondern eben auch bequeme Kunden, die nie zu Hause sind.

ippippAber vielleicht werden auch all diese Aspekte im Bericht der www.sister-mag.com bewerten und beschrieben. Schauen Sie mal rein… ab 6. Dezember liegt hier ein Bericht von Antonia Sutter der Mitbgründerin einer ganz anderen Publikation. Aber das ist dann doch ein Thema für einen anderen Moment.

 

Einen feinen Nikolaus, wünscht DER TRENDBEOBACHTER.

P.S. Hat Knecht Rubrecht eigentlich einen Schlüssel für den Paketkasten oder kommt dieser zukünftig als Abo-Commerce? Einmal im Jahr, aber dafür regelmäßig?

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER realisiert Trendbeobachtung – Beobachtung und nicht Trendforschung. Zukunftsforscher sind oft 10 oder 20 Jahre vorraus, aber Sie müssen heute entscheiden… Deshalb scannt Mathias Haas und sein Team Produktinnovation aus dem Hier und Jetzt. Denn diese bedienen neues Verhalten.

 

„Trends“ und „MegaTrends“ sind Überschriften von neuen Verhalten und die oft sensationellen Überschriften sind schlicht Erfindungen von Journalisten und Trendforschern bzw. Zukunftsforschern.

 

Mehr zum Unterschied zwischen Trendforschern und DEM TRENDBEOBACHTER: www.trendbeobachter.de

 

Mehr zum Unterschied zwischen Zukunftsforschern und DEM TRENDBEOBACHTER: www.trendbeobachter.de

 

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden von Mathias Haas: www.play-serious.org

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1829

So viel Druck kann sein

MegaTrend.

26. November 2014

DER TRENDBEOBACHTER hat Dirk van der Kooij entdeckt. Genau genommen hat ihn Tina Kammer von Interior Park entdeckt. Oder Ihre Partnerin Andrea Herold? Egal!

3D mit Zukunft

Mathias Haas ist froh, die beiden Trendsetterinnen zu kennen, denn es gibt ein weiteres Beispiel dafür, was 3D-Druck kann und vor allem welche Geschäftsmodelle daraus entstehen.

Doch zurück zu Dirk, denn er war weltweit der Erste.

Der Absolvent der Design Academy in Eindhoven ist bereits ein Star – zumindest in der „ich-drucke-mir-ganze-Möbel-Szene“. Seine Werke stehen nicht nur im Vitra Design Museum und im Modern Art in New York (und eben bei Interior Park in Stuttgart), sondern er ist schlicht der Pionier auf diesem Feld. Er und sein Roboter, denn dieser macht die ganze Arbeit.

Der Künstler füttert seinen Helfer mit 100% Plastikmüll.

Gefüttert wird sein umgebauter Industrieroboter mit dem Innenleben von Kühlschränken. So einfach ist der Ansatz und so genial die Mobilität, denn mit einem schlichten Anhänger und dem ein oder anderen leeren Kühlschrank ist dieses Unternehmen startklar. Er kann produzieren, wo er möchte, solange der Plastikmüll geschreddert zur Verfügung steht. Und ja, so lange die Kundschaft gedruckte Möbelstücke die niedrige Auflösung der Struktur annimmt (müssen Möbel immer ein völlig glatte Oberfläche haben?)…. DEN begeisterten TRENDBEOBACHTER stört dies überhaupt nicht. Im Gegenteil – dieses Design ist auch beim Probe sitzen zeitgemäß.

DER TRENDBEOBACHTER beim Probe sitzen

Denn auch der Redner und Berater möchte mit Besitzerlebnis – beispielsweise im Büro – klar kommunizieren. Auch DER TRENDBEOBACHTER möchte vorne mit dabei sein und wenn Mathias Haas die Tische, Sideboards, Stühle, Lampen, Vasen, Kleiderbügel und Leuchten ansieht… und die Geschichte kennt, dann ist auch der Zukunftsexperte kaum zu bremsen.

Es ist schön zu sehen, dass mal wieder ein Querdenker merkwürdig unterwegs ist und auch in diesem Falle schlussendlich auf die Zukunftsthese von Haas einzahlt:

Das neue Premium ist nachhaltig!

Heute, spätestens morgen werden Premiumanbieter mindestens den Versuch, nachhaltig zu produzieren, dokumentieren müssen. Niemand wird mehr ordentliche Summen ausgeben, wenn nicht ein gutes Gewissen mit im Regal liegt! Dies gilt auch und gerade in der Möbelbranche, denn in dieser Welt hat jeder bereits ausreichend Möbelstücke auf seinen 30 oder 1.200m².

Es geht wohl um ein Upgrade!

Und das ist nur der Anfang, wenn man sich mit Tina Kammer unterhält. Die Architektin besetzte schon die Thematik „biobasierte Kunststoffe“, als andere noch 3D-Drucker für ausgewachsenen Quatsch hielten… doch dazu mehr, wenn DER TRENDBEOBACHTER dann vom „Endless Flow Coffee Table“ seinen Schwarztee kredenzt und im „Fat Line Crossed Legged“ die nächsten Vorträge vorbereitet…

 

 

 

 

Mathias Haas lebt natürlich auch von Gesprächen wie diesen!

Der Redner und Berater in Sachen „Trends, Wandel, Veränderung“ freut sich sehr, wenn Macher realisieren, dass neue Verhaltensweisen gepaart mit neuen Technologien eben neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Der Zukunftsexperte ist fasziniert von Regelbrechern und Holländern. Genau in dieser Reihenfolge – vielen Dank für diesen Austausch.

Schauen Sie mal rein: www.interiorpark.com

Sehen Sie sich um! www.trendbeobachter.de

Klicken Sie drauf: www.youtube.com/haaskommuniziert

Yep, Mathias Haas ist kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Haas und sein Team macht weder Trendforschung noch Zukunftsforschung. Es geht schlicht um das „Hier und Jetzt“, denn Sie müssen ja heute entscheiden – nicht 2030.

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1761

„Harry – hol schon mal die Firewall!“

MegaTrend.

20. November 2014

Cyber Crime – das hört sich sehr amerikanisch und futuristisch an, betrifft aber auch Deutschland und das Hier und Jetzt. Aber wie die USA sind auch die Deutschen eine Nation, die sich gerne und viel Angst machen lässt, wenn es um potentielle Gefahren und Risiken geht. Doch in diesem Fall sind die Sorgen – zumindest teilweise – sogar berechtigt!

Der Kampf mit der Technik.

Dass ein eigentlich simpler Arbeitsschritt am PC bereits nervenaufreibende Momente bis hin zu Verzweiflung hervorrufen kann, ist allgemein bekannt. Wie sehr sind wir doch von dieser neuen Technik abhängig! Projektmanagement, Kundenpflege, Archivierung, Kommunikation u.v.m. Die großen Schlagworte wie IT, EDV und WLAN haben unseren Berufsalltag in vielerlei Hinsicht revolutioniert und erleichtert. Doch ab wann kann die Technik wirklich zum Problem werden? Wann kann der Schaden enorm oder sogar irreparabel werden? Mathias Haas kennt diese heutigen Probleme und Risiken des Alltags, die vor allem durch die Digitalisierung bedingt sind. Denn bei all den Vorteilen der Neuentwicklungen und technischen Fortschritte existieren bestimmte Gefahren und Schwierigkeiten, die bis hin zu kriminellen Handlungen reichen. Doch keine Angst, denn es gibt bereits Lösungen!

Hier ist der Spaß vorbei!

Die Wahrscheinlichkeit, gehackt zu werden, ist groß. Vor allem mittelständische Unternehmen werden Opfer der so genannten Cyberkriminalität – sie sind lukrativer als Privatpersonen und weisen dennoch nicht so hohe Sicherheitsstandards wie große Konzerne auf. Damit landen viele Mittelständler auf der Zielscheibe der Cyber-Verbrecher, die sich hinsichtlich ihrer Motivation und Absicht über die Jahre verändert haben. Denn, während früher das Hacken noch eine Art Spaß und Spielerei mit neuen Technologien bedeutete oder sogar auf ideologischen Motiven basierte, treiben heute nur noch weniger als 1% der Hacker ihr Unwesen aus diesen Gründen! Die meisten Täter (ca. 60%) hacken aus rein finanzieller Absicht und 25% betreiben Spionage, um geistiges Eigentum zu stehlen. Diese Zahlen liefert der Verizon´s 2014 Data Breach Investigations Report, der jährlich über aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse in Sachen Cyberkriminalität Aufschluss gibt.

Eine Vielzahl an Risiken und eine mögliche Antwort darauf.

DER TRENDBEOBACHTER, das Trend-Trüffelschwein

 

 

 

 

 

Die Bedrohungen, die sich aus der Nutzung des Internets ergeben, sind vielfältig und reichen von Datenklau, Identitätsübernahme und Schadsoftware bis hin zu Spionage, Betrug und Erpressung. Hinzu kommen Vorkommnisse und Risiken, die nicht immer durch Dritte absichtlich hervorgerufen werden, jedoch trotzdem zu größeren Problemen führen können – beispielsweise der IT-Ausfall während Bauarbeiten o.ä.

Auf diese Entwicklungen hat die Versicherung AXA reagiert und bietet nun das Versicherungspaket ByteProtect an. Dabei handelt es sich um eine Cyber-Versicherung, die alle wesentlichen Gefahren und Risiken abdecken soll. Dieser Versicherungsschutz umfasst sämtliche Leistungen bei den Themen Ertragsausfall, Sachverständigenkosten, Datenwiederherstellung, Krisenmanagement bei Rufschädigung, Verhalten bei Datenschutzverletzungen und Internet-Betrug, Erpressung und liefert zudem eine Cyber-Haftschutzversicherung. Die AXA Versicherung bietet damit eine umfassende Deckung aller relevanten Schäden und einen sicheren Schutz gegen die Folgen von Cyber-Risiken.

DER TRENDBEOBACHTER (und nein, eben kein Zukunftsforscher und kein Trendforscher) sieht diese Versicherung als logische und richtige Antwort auf die heutigen Anforderungen. „Durch die steigende Digitalisierung öffnen sich neue Türen, aber in beide Richtungen. In Sachen Fortschritt und Vereinfachung, aber auch für Gefahren und Herausforderungen! AXA reagiert im Grunde nur auf das, was die Hacker konkretisiert und mittlerweile auch professionalisiert haben: das Aufdecken und Ausnutzen von Schwachstellen!“ Der Redner und Berater Mathias Haas kennt den Zusammenhang zwischen heutigen Trends und neuem Verhalten und sieht, wie das eine das andere bedingt. Trends sind eigentlich nur die Überschriften für ein neues Verhalten, das die Menschen entwickeln. In diesem Fall wären dies der Umgang mit Cyber-Risiken und ein größer werdendes Bewusstsein bei der Nutzung der Technik. „Nach der Digitalisierung in zahlreichen Bereichen kommt nun der Trend der sicheren Verwaltung und Handhabe. Und auch dies, wie gewohnt, persönlich auf jedes Unternehmen zugeschnitten. Die sichere und glaubhafte IT-Kompetenz einer Firma wird das neue Aushängeschild eines Mittelständlers werden – ganz nach dem Motto: Wir handeln mit Sicherheit.“

Neue Gefahren, neue Geschäftsmodelle, neue Perspektiven.

Der Kreislauf von Trend und Verhalten, von Entwicklung und Veränderung, ist bei dem Thema Digitalisierung sichtbar. Es sind verschiedene Seiten und die jeweiligen Kehrseiten, die bei solchen komplexen Phänomenen betrachtet werden müssen. „Die Internetnutzung ist sinnvoll und hat enorme Vorteile, gleichzeitig birgt sie auch Risiken, die aber wiederum auch über das Internet eingedämmt werden können.“ Der Zukunftsexperte Haas zieht hier als Beispiel ein Projekt der FU Berlin heran, bei dem dokumentiert wird, dass tausende Industrieanlagen zwar über das Internet erreichbar, aber nur unzureichend geschützt sind. Es entstand in dieser Zusammenarbeit eine interaktive Karte, auf der diese potentiell angreifbaren Anlagen gekennzeichnet sind. „Hier sieht man ganz deutlich, wie aus diesen neu entstandenen Begebenheiten auch neue Projekte, neue Mechanismen oder gar neue Geschäftsmodelle entstehen können“, sagt DER TRENDBEOBACHTER. Ein weiteres Beispiel ist das amerikanische Unternehmen Norse, das sich nicht nur mit globalen Cyberangriffen befasst, sondern sie auch in einer Live Threat Map darstellt. Aus dieser Karte lässt sich nicht nur die enorme Vielzahl an Angriffen entnehmen, sondern auch, woher diese stammen. Und ja, tatsächlich: Auch Deutschland spielt hier eine Rolle, nicht nur als Ziel, sondern auch als Herkunftsland der Hacker.

„Eine Firma braucht im Schnitt 229 Tage, bis sie überhaupt merkt, dass sie gehackt wurde.“

Diese Angabe stammt vom IT-Sicherheitsunternehmen Fireeye und unterstreicht noch einmal das Ausmaß an Cyberkriminalität. Daran angeschlossen stellt sich doch folgende Frage: Wann merkt es eigentlich die Privatperson? Erst dann, wenn sich die beste Freundin schon über lange Zeit nicht mehr gemeldet hat, weil sie eine falsche Botschaft von meinem gehackten Konto erhalten hat? Und dieser Fall wirkt wohl noch harmlos im Vergleich zu den Vorfällen, die es tatsächlich geben könnte.

Also, wann wird die Privatperson geschützt werden können? ByteProtect für alle? Mathias Haas denkt an die komplette Vernetzung unseres Lebens, die völlige Digitalisierung in unserem Alltag. Wer kann meine Kamera bedienen? Wer schneidet Tonmaterial mit und verkauft dieses an meine Konkurrenten? Wer hackt und manipuliert meinen Schlafmanager und verkauft die Daten an die Pharmaindustrie, die dem scheinbar ungesunden Schlafverhalten Abhilfe schaffen möchte? Wer heizt mir zu Hause wortwörtlich ein, wenn mein Smartphone gehackt wurde, das gleichzeitig meine Heizung steuert? DER TRENDBEOBACHTER geht verschiedene Gedankenspiele durch, die heute noch tatsächlich mehr Spiel als Ernst bedeuten. Aber bestimmte Aspekte der Sicherheit sind dennoch zu beachten und dürfen nicht aus den Augen verloren werden: „Denn wer weiß schon, wohin die Reise geht in unserem volldigital ausgestatteten Auto, das per Autopilot durch die Straßen gesteuert wird. Und noch viel wichtiger: Wohin geht die Reise in diesem Auto, wenn der Pilot gehackt wurde?“

Übrigens durfte Mathias Haas, der Wandlungshelfer, für FORTINET auf die Bühne. Gleich zweimal war das MegaTrend-Update gefragt und natürlich wurde es geliefert – in zwei Varianten. Denn jede Gruppe muss anders und individuell bedient werden und jede (Teil-)Veranstaltung hat andere Ziele. So lag es auf der Hand, dass der Zukunftsexperte sich in „die schnellste Firewall der Welt“ bohrte und die Großwetterlage – im Hier und Jetzt – für diese Partner und CIOs übersetzt hat.

Ein Produkt aus dem Haus Haas.

Ein Produkt aus dem Haus Haas.

Ja, Haas ist kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Denn Vertreter dieser Segmente (Trendforschung & Zukunftsforschung) würden wohl kaum derartig detaillierte Recherchen betreiben für „nur“ einen Vortrag…. Mathias Haas und sein Team hatten alleine mit der AXA Versicherung über mehrere Monate Kontakt und haben jetzt tatsächlich als Einer der Ersten von o.g. Produktinnovation erfahren. Und DER TRENDBEOBACHTER hat tatsächlich noch mehr Innovationen dabei…

Mehr zum Redner und Berater, mehr zu seinen agilen Beratungsmethoden unter:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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1582

Pragmatiker trifft auf Visionär

MegaTrend.

25. August 2014

DER TRENDBEOBACHTER blickt mit Professor Helbing exklusiv in die Ferne.

Der Physiker und Soziologe Professor Dirk Helbing von der ETH Zürich schaut ganz weit voraus. Alles sehr komplex und plötzlich wieder ganz konkret. Ein ungewohnter Fernblick für mich, hole ich doch mittelfristig ablesbare Megatrends von morgen per Zoom dicht ans Heute heran. Helbing schaut aufs Heute und stellt die Zukunft scharf. Sehr scharf, messerscharf.

Im Konkreten treffen sich unsere Sichten: Der heutige Mensch ist völlig überfordert von der Komplexität der modernen Welt, unser Gehirn scheitert daran, es mangelt schlichtweg am Vorstellungsvermögen und auch an Phantasie, so Helbing.

Das sieht die TRENDBEOBACHTUNG genauso.

Deshalb braucht es Systeme, die es uns ermöglichen, in Echtzeit Entwicklungen in der Sozial- und Wirtschaftsdynamik voraussehbar und zu machen. Ich als TrendTrüffelschwein suche das Mega in den Trends, für Helbing braucht es das Mega vor allem bei Rechenleistungen, dem Hyper-Computer: Denn nur so wird Zukunft berechenbar.

„Europa ist digital abgehängt“, stellt mein Interviewpartner klar. Die letzte Chance für „IT Made in Europe“ heißt M2M-Kommunikation. Als digitale Kolonie der USA bei der P2P-Interaktion – siehe social media oder NSA – gewinnt die nächste Runde, wer die Maschinen am besten miteinander sprechen lässt, so mein Verständnis von Helbings Warnruf. Wer die Daten hat, hat die Macht.

Mit einem Hyper-Mega-Daten-Echtzeit-Scanner wäre es möglich, ein exakt simuliertes Modell der Welt zu erstellen und damit könnten wir dann auch herausfinden, welche konkreten Themen in Zukunft wirklich wichtig werden, so die Hypothese des Komplexitätsforschers. Das wäre auch der Traum DES TRENDBEOBACHTERS.

Doch wie soll das gehen? Am Naheliegenden hat Helbing das schon vorgemacht: Menschenmassen sind bei Panik unberechenbar und gefährlich, so komplex sind die Reaktionsmuster. Mit seinem Leitsystem hat er die Zahl der Toten bei wiederholten Paniken in Mekka erheblich reduziert.

So unberechenbar wie das Verhalten des überforderten Menschen der Jetztzeit scheint, so steuerbar kann Zukunft werden, wenn wir uns aufmachen mit neuen Erkenntnisinstrumenten – wie früher mit dem Fernrohr – neue Kontinente zu entdecken.

Und die finden sich heute nicht mehr analog auf der Weltkugel, sondern digital in Datenwolken.

Doch für Entdeckungen braucht es wie eh und je Neugier, Mut und Ausdauer – Gaben, die Professor Helbing für seine Projekte und in unserem Exklusiv-Interview eindeutig hat und auch den Menschen verschreibt, um Zukunft zu meistern.

Beruhigend für DEN TRENDBEOABACHTER – DIE TRENDBEOBACHTUNG nutzt genau diese Anforderungen, um schon heute im Nahbereich die Zukunft scharf zu stellen.

 

Mehr zum Redner und Berater Mathias Haas, noch mehr zu seinen „agilen Beratungsmethoden“ wie beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY:

www.trendbeobachter.de

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1845

Acht starke Frauen aus China – Wandel in 53 Minuten.

MINDSET TOUR.

22. August 2014

Ein Dokumentarfilm ohne Biss – DER TRENDBEOBACHTER kann heute nicht schlafen.

Dokumentarfilm zu China

DER TRENDBEOBACHTER durfte rein schauen – in den Dokumentarfilm „Frauen tragen die Hälfte des Himmels“. Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart waren in Peking und haben gedreht… etwa 100 Stunden Filmmaterial, um eines herauszufinden: Wie leben Frauen in diesem Land des Wandels?

Tolle Frauen, feine Geschichten, hochwertig produziert – für all diese Aspekte lobt Mathias Haas sehr, sehr gerne. Auch ganz einfach für die Möglichkeit, dieses Werk sehen zu dürfen, denn bei der Erstaufführung war der Redner und Berater auf einer anderen Bühne und die nächste Show ist erst wieder im November.

Egal, ob es um die Motivation der Tierschützerin, um die Siemens-Managerin oder die beschriebene Schauspielerin ging… diese Persönlichkeiten „näher“ kennenzulernen und deren persönlichen Wandel zu erleben – all das hat DEN TRENDBEOBACHTER an seine eigene ASIAN MINDSET TOUR erinnert. Auch bei diesem Projekt ging es um die Frage: Wie gehen diese Menschen mit diesem massiven Wandel um?!

Doch viele Aussagen der Frauen waren schmeichelhaft – für Staat und Regierung. Sehr viele Aussagen der Frauen waren im Stil „Hier fühle ich mich gleichberechtigt“ (im Vergleich Stadtleben und Leben auf dem Land) oder „Confidence in Yourself“. DER TRENDBEOBACHTER hatte weder Überraschungen noch allzu viel glaubhafte Aussagen gehört.

Leider gab es wenig authentische Worte.

Jetzt kann dieses Gefühl aus vielen Richtungen gefüttert werden. Vielleicht – und davon möchte sich Mathias Haas nicht freisprechen – hat es auch die Kraft der „self-fulfilling prophecy“, doch schlussendlich erwartet sich Haas von einer deutschen Hochschule mehr Mut zur Kritik und mehr Kraft zur Reibung.

Wenn deutsche Unternehmen (vor der Regierung und ihren Behörden) in China in die Knie gehen, mag das irgendwie noch erklärbar sein. Doch wenn – zwangsläufig bereits durch Übersetzer bearbeitete Aussagen – so wie hier kommentiert und kritiklos bestätigt werden… wenn Wanderarbeiter als „die Gewinner“ oder Chefärztinnen als international gefeierte Stars dastehen, dann stellt sich Haas zwangsläufig die Frage: „Ist ein solches Projekt ein wertvoller Baustein, um Studenten zu kritischen Managern auszubilden?“

Denn schlussendlich geht es dem Zukunftsexperten um ein zukunftsfittes Deutschland. Unser Europa wird seine Herausforderungen mit Anbietern aus so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern haben. Die Menschen dort sind derartig hungrig, diszipliniert und auch wissend (alles übrigens Tugenden, die wir uns noch zuschreiben), dass Mathias Haas tatsächlich Bedenken hat. Nach Ansicht DES TRENDBEOBACHTERS braucht es jede Menge Querdenker und Querköpfe, Macher und Macherinnen mit jeder Menge Tatendrang, Mut und Kritikwilligkeit.

Leider hat Haas in diesem… nochmals… höchst professionell produzierten Filmprojekt wenig Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Wahrheit und kamerafähigen Aussagen gespürt.

Aber die Wahrheit ist wohl auch… dass eine radikalere Vorgehensweise nicht für Wiederholungstaten gesorgt und die starken Frauen wohl kaum vor die Kamera gebracht hätte. China macht die Regeln, egal ob für Hochschulen oder Unternehmen.

Mathias Haas wird dennoch nicht schlafen… denn der Redner und Berater ist überzeugt, dass Bildung mehr Reibung produzieren muss. Wenn nicht in dieser Phase des Lebens – wann dann?

 

Die starken Frauen von morgen? Eine Aufnahme von der ASIAN MINDSET TOUR in 2013.

Die starken Frauen von morgen?
Eine Aufnahme von der ASIAN MINDSET TOUR in 2013.

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER und eben nicht klassischer Trendforscher oder üblicher Zukunftsforscher. Der Wandlungshelfer unterstützt Organisationen unterschiedlichster Art zukunftsfit zu werden oder zu bleiben. Im Hier und Jetzt. Denn Führungskräfte wählen jeden Tag zwischen links und rechts – zwischen ob und unten. Irgendwo liegt dann „die Zukunft“… sprich die „richtigen“ Produkte, Geschäftsmodelle und schlussendlich Erfolg.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinen Beratungsmethoden (z.B. LEGO SERIOUS PLAY) unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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