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180° Wandel mit 150 Mitarbeiter = Jaguar I-PACE

Exponate, Interview., MegaTrend.

11. Juli 2018

Direkt hinter dem Jaguar Land Rover Test Center dröhnt noch ein „Verbrenner“, als die Pressekonferenz zum ersten vollelektrischen Fahrzeug von Jaguar startet. Die alte Welt lässt nicht locker, und Roger Raynald (European Head of Sales & Marketing for Electric Vehicles – General Manager) und Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., sind sich ziemlich schnell einig: Es wird für absehbare Zeit beide Systeme geben. Elektromobilität ist das Maße der Dinge, alleine weil die chinesische Regierung so entschieden hat. Gleichzeitig bleiben aber genügend Märkte ohne Lade-Infrastruktur und somit erstmal beim geliebten Öl.

Zwei Welten treffen auf einander: Skilift & I-PACE

Für den Redner und Moderator Haas ist das zeitgemäße Fahrerlebnis genauso interessant wie der Weg dorthin. Fangen wir hinten an: Dr. Ing. Wolfgang Ziebart, der mutige Macher und offizielle „Technical Design Director“ hatte keine guten Vorzeichen, aber eine Idee. Mit einem Team von 50 Personen lief er los – zeitweise waren es auch mal 150 Mitarbeiter – mehr nicht! „Im Rückblick“, so der bodenständige Manager, „war zu beobachten, dass viele Kolleginnen und Kollegen gar nicht Teil dieser Mission sein wollten“. Das gefühlte Risiko im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stand auch für eine Bedrohung der eigenen Karriere.

Es hat geholfen, dass Dr. Ziebart zuvor Entwicklungsleiter war und die volle Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden genossen hat. Doch auch seine frühere Tätigkeit als CEO bei Infineon hat sicher nicht geschadet. „The father of the I-PACE“ kennt mehr als nur die Autowelt und teilt sein Wissen und Haltung gerne. Gerade im Rahmen der Produkteinführung, aber auch darüber hinaus.

Fragen mit Zeitgeist sind schnell gefunden, und die Antworten sind nicht weit: Wie sieht Mobilität aus zwischen elektrischen Skateboards und vollelektrischen zweisitzigen, offenen Elektroautos? Wie prägen MegaCities die innovative Mobilität in Stuttgart, Gelsenkirchen und Rostock? Wie entwickelt sich das selbstfahrende Auto, wenn die Marke egal ist und dieses Verkehrsmittel eher mit einem „Ackergaul“ zu vergleichen ist? Wie definiert sich ein moderner Autobauer, wenn die Batterie aus Korea kommt, die Software aus Kalifornien und die DNA der Fahrdynamik kaum abgrenzbar ist?

Mit dem I-PACE muss gar nicht gefahren werden. Der Anblick ist auch im Stillstand nennenswert.

Jede Menge schnittige Kurven in der Eifel, doch der Top-Manager lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicht von 400 PS, 2,2 Tonnen und einer tagesaktuellen Reichweite von 385 Kilometern. Das elektrische Performance-SUV fragt dann fast selbstständig „How alive are you?“, und der Zukunftsexperte Haas spürt Meter für Meter, dass es nicht das große Panorama-Glasdach mit UV-absorbierender Beschichtung ist, das reizt. Es sind auch nicht die aktiven Lamellen im Kühlergrill, die so begeistern, sondern das Gesamtpaket. Irgendwo zwischen dem hochwertigen Cockpit mit Textilien von Kvadrat und dem 2.990mm Radstand, der für großzügige Platzverhältnisse sorgt, mischen sich auch immer wieder die selbstlernenden Algorithmen in den faszinierenden Erlebnismix.

Ein Teil dieses Erlebnisses ist ganz sicher auch der Respekt vom Betreten dieser neuen Ära, dem Neu-Neu-Land. Mathias Haas und sein Team suchen und finden bekanntlich MegaTrends, die sicht- und spürbar sind. Haas und sein Moderatoren-Team arbeiten aber auch mit Organisationen am „Next Big Thing“, so wie dem I-PACE. Fast täglich wird sichtbar, wie schwer sich Führungskräfte als auch Mitarbeiter tun, wenn Sie von Null anfangen sollen. Wenn es heißt „einfach mal machen“! Wie oft gibt es die einsamen Wölfe, die auf der richtigen Fährte sind und dann letztlich doch von Designern und/oder den Preisstrategen abgelenkt oder sogar vergiftet werden. Angesichts der aktuellen „Wirklichkeits-Erfahrung“ im I-PACE zollt DER TRENDBEOBACHTER. großen Respekt, denn auch Männer wie Roger Raynald oder Dr. Ziebart haben sich durchgebissen.

Dr. Ziebart im Interview, er fährt sein Werk.

Der Technical Design Director Jaguar I-PACE wird heute gefeiert, und doch erinnert er sich an Zufälle und „Glück im Leben“, ohne die auch ein noch so zielstrebiges Tun nicht erfolgreich von statten geht. Und er erinnert sich an harte Tage, die vielleicht die Grundlage für eine solche Haltung sind. So hat Herr Dr. Wolfgang Ziebart nicht vergessen, wie überraschend sein letzter Tag bei BMW war. Er hat sich ausdrücklich bereit erklärt, dass wir darüber berichten dürfen:

Im März 2000 hatten die Münchner gerade mit der Formel 1 begonnen und prompt ein Rennen mit Platz 3 beendet. Da war das Commitment zum Motorsport, und umgehend hat das Team geliefert. Unmittelbar danach stand eine Aufsichtsratsversammlung an, doch anstelle eines Bonus‘ gab es den Rauswurf. Ja, so überraschend kann das Leben sein. Es gibt diese Tage und jene Tage. Im September wird Herr Dr. Ziebart Jaguar verlassen – in Eigenregie und völlig geplant. In Rente, so der Eindruck von Mathias Haas, wird er noch lange nicht gehen. Dafür wurden bei dieser Probefahrt viel zu spannende Ideen und Ansätze gedreht und gewendet. Wer weiß, in welchem Kontext Ziebart und Haas sich wiedersehen… wer weiß…

Es sind die Details, die Jaguar auch liefert. Dankeschön!

DER TRENDBEOBACHTER. ist kein klassischer Trend- und Zukunftsforscher. Im Gegenteil: Mathias Haas prägt ein eigenes Segment: die Trendbeobachtung. Er und sein Team sind die „Pragmatiker am Trendhimmel“. Und so ist es auch kein Wunder, dass die I-PACE-Testfahrt keinen klassischen Ablauf hatte. Weiter, immer weiter.

 

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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Deutschland skaliert mit behördlichem Rückenwind.

Interview., MegaTrend.

10. Dezember 2017

Bruchsal trifft auf Dubai. Ja, die badische Provinz zaubert dem Silicon Valley was vor… beispielsweise in Dubai. Hier drehten sich schon im Herbst dieses Jahres die 18 Rotorblätter des Volocopter-Flugtaxis vollautonom. Ja, vollautonom! Die zweisitzige Flugdrohne flog bewusst ohne Menschen an Bord, nicht dass ein skeptischer Schwabe irgendwelche Zweifel produzieren kann. Alleine diese Ingenieurskunst reichte aus, dass DER TRENDBEOBACHTER. sich auf die Reise machte – in die Nachbarschaft.

Volocopter fliegen auch im Tagungsraum von Volocopter.

Schon der Weg hat bewiesen, dass neuartige und bezahlbare (!) Hubschrauber-Konzepte einen wirklichen Mehrwert bieten würden. Mathias Haas ist bekannt – mit der Autobahn A8. Auch die A5 kennt der Redner und Moderator recht gut. Trotzdem sind Reisen im Jahr 2017 zu vergleichen mit Überlebenskampf in der Manier von Kampfpiloten. Die rechte Spur fällt weg, da wir (zum Beispiel Haas selbst) Waren aus der ganzen Welt an Weihnachten unterm Baum haben wollen und die Lkws die Hauptlast tragen. Links und ganz links ist es Zeitgeist nicht mehr als 10cm Abstand zum Vordermann/frau zu lassen, denn sonst wird diese Lücke effizienzgetrieben ganz schnell aufgefüllt. Also gilt es Spannung und Anspannung zu wahren um ans Ziel zu kommen.

Was liegt also näher als tausende von Personen-Drohnen in die Luft zu schicken?

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter, hat genau diese Vision. Schnell, viele dieser Flugobjekte in einer Stadt. Sehr viele dieser „Großdrohnen“ in die Luft. Und klar, diese Idee haben heutzutage mehrere Unternehmen, doch tatsächlich fliegen und machen dafür steht das Start-up aus dem Großraum Karlsruhe. Das gefällt nicht nur Medien aus der ganzen Welt sondern auch „Leuchtturmbeauftragten“ aus verschiedenen Regionen. Selbst die Behörden werden hier von Visionär Zosel explizit genannt… auch in Deutschland!

Engineering Natives liefern.

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter – mit einem Modell.

Auch deshalb ist der Zukunftsexperte Haas ganz entzückt – Deutschland endlich mal wieder vorne. Ambitioniert und ver-rückt. Abgehoben und mutig. Und vor allem mit „Skalierungsanspruch“!

Die deutsche Ingenieurskunst wächst mit mächtigem Kapital von 8 Personen im Januar dieses Jahres auf 45 Teammitglieder zum Dezember. Aktuell werden 800 m² Bürofläche vorgehalten und aktuell 15 „High Flyer“ alleine im Bereich Engineering & Production gesucht. Darunter übrigens auch ein Pilot… nur falls jemand 2018 auch selbst mutig abheben und die Vollkaskomentalität des ein oder anderen Konzerns hinter sich lassen möchte… nur falls auch das Pendeln ganz anders aussehen und der Dienstwagen weiß anstelle von schwarz sein darf.

Hier bleibt nur noch die Frage warum autonome Lufttaxis noch Piloten brauchen?

Aber auch hierfür hat Alexander Zosel eine logische Antwort, die den Zukunftsexperten erst einmal irritiert. Der zertifizierte Luftfahrtbetrieb muss eine Stufe überspringen und direkt autonom fliegen – so die Kundenanforderung der Roads and Transport Authority, der Regierung aus Dubai. Und dennoch muss naturgemäß eben viel geflogen werden. Stand heute sprechen wir (auch in Dubai) von Test- und Jungfernflügen und dem hohen Maß an geforderter Sicherheit. So einfach, so logisch, so normal.

Auch Piloten werden nicht (über Nacht) ersetzt werden.

Schwer beeindruckt hat DER TRENDBEOBACHTER. Haas dann doch noch einen Punkt gefunden, der den internationalen Schwaben schwer skeptisch machte: Die Stellenausschreibung zum Chief Financial Officer verweist auf den Arbeitsplatz in Bruchsal mit „1 hour drive“ vom Flughafen Frankfurt (Anmerkung: gilt diese Hochrechnung mit oder ohne Stau? Und bei wie viel Abstand zum nächsten Fahrzeug?). Aber wer will denn heute noch fahren wenn in Baden das vollwertig-autonome Transportmittel erschaffen wird? Aber vermutlich ist es genau der Grund warum Volocopter von der ganzen Welt ernst genommen wird… die Badener bleiben auch am Boden und liefern lieber.

Dankeschön dafür! Let’s think big or stay home!

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Pragmatiker würde er viele der Wettbewerber von Volocopter gar nicht besuchen, denn sie fliegen (noch) nicht. Haas sucht die Macher, die Zukunft definieren ohne zu fragen. Die Regelbrecher, die sich rein hängen und beispielsweise Baden-Württemberg zukunftsfit machen. Der Redner und Moderator liebt diese Vor-Ort-Termine im Hier & Jetzt. Innovation ist Zukunft und Zukunft ist Innovation, wenn Menschen sich Evolution vorstellen können! Wieder gilt, Sie haben die Innovation, DER TRENDBEOBACHTER. hat die Bühne.

Mehr zur Tonalität und zum Stil (zum Beispiel Infotainment pur!) von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de bereit, mehr zur Unterstützung durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. finden Leser des TRENDBEOBACHTER-Blogs unter www.play-serious.org

P.S. Letztere hat auch Informationen zu LEGO SERIOUS PLAY, der Moderationsmethodik, die Mathias Haas und sein Moderatorenteam seit 10 Jahren einsetzt. Let’s play!

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Die Roboter-Vögel aus Enschede.

Interview., MegaTrend.

26. Oktober 2017

20 Personen arbeiten seit 5 Jahren am „Robotic Bird“, und genau damit verändern Sie die Welt!

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., war vor Ort und hat die Drohnen besucht. Und deren Macher natürlich. Robirds sind „Robotic Birds“, und diese sind rein rechtlich Drohnen. Die Geschöpfe aus Handarbeit und 3D-Druckern simulieren Vögel und fliegen genau so. Sie fliegen bzw. werden geflogen, denn Robird von Clear Flight Solutions sind „Roboter as a Service“. Quasi. Jedenfalls verkauft das Unternehmen die „Vögel“ nicht. Diese werden beispielsweise mit zwei Piloten losgelassen und sorgen am Flughafen Edmonton (British Columbia, Kanada) mit über 100 Flügen (auf dem Flugfeld!) bereits für Flugsicherheit, obwohl sie irgendwo am Flugfeld stehen und selbst gar nicht abheben. Der Falkennachbau natürlich schon, die Menschen sind in zwei Rollen sortiert: „Pilot“ und „Observer“. Der Eine fliegt (oft z.B. ein Modellflugpilot) und der Andere schaut.

Die Grundmechanik ist schlicht und einfach: „In nature, size matters!“

Vögel verursachen, je nach Hochrechnung, finanzielle Schäden von rund 2-8 Milliarden EUR pro Jahr – alleine in der zivilen Luftfahrt. Jeder kennt die Geschichten, wenn ein Tier im Triebwerk…. Diese Zahl gilt je nach Berücksichtigung der Folgekosten wie Ausfall eines Flugzeugs und erfasst selbstverständlich nicht die betroffenen Vögel selbst. Gleichzeitig arbeiten alleine am Flughafen Schiphol in Amsterdam 14 Vollzeitkräfte, um immer wieder den Zusammenstoß zu vermeiden. Der Rest ist gesunder Menschenverstand und Addition – zumal auch Baustellen still stehen, weil Vögel Nester bauen, die Öl- und Gasförderung geparkt wird, weil… Das Prinzip ist klar. Und genau so einleuchtend ist, dass der kleine Vogel das (Flug)Feld verlässt, wenn der große „Adler“ kommt. Apropos, das Roboter-Unternehmen aus Enschede (Niederlande) ist nach dem aktuell fliegenden Falken auch am Adler dran. Denn nochmals: „In nature, size matters!“

Was hier heute passiert ist übrigens kein autonomes Fliegen, denn der Vogel simuliert zwar das Tier selbst (ja, er fliegt wirklich durch die Bewegung der Flügel), wird aber noch vom Menschen beaufsichtigt. Viel wesentlicher ist jedoch: der Robird entscheidet nicht selbst. Der „natürliche Feind“ kann noch nicht lernen und selbst abbiegen. Doch es ist keine Überraschung, dass dieses Team daran arbeitet.

Clear Flight Solutions sind weltweit einmalig im „Vogelflug-Business“. Umso logischer ist es, dass das Team die Regeln selbst schreibt. Natürlich werden die „Airport Safety Regulations“ genauso bedient wie die von einem Mitarbeiter einer Airline oder eines Flughafens. Und doch ist es nennenswert, dass die Robirds nur im Gesamtpaket verkauft werden.

Menschen und Maschine im Team.

Ein Roboter kann schließlich nur das tun, wozu er vorher programmiert wurde. Die Reaktion auf unvorhergesehene Umstände erfolgt dann entweder nicht oder nicht zufriedenstellend. Denn der „Gegner“, also die Natur, operiert ja auch nicht nach irgendeinem Algorithmus. Robotik im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz ist noch ziemlich aufwendig und teuer.

Viel sinnvoller erscheint es daher den Machern der künstlichen Vögel, ihre Schöpfungen direkt durch geschulte Operatoren zu steuern. Das bringt Flexibilität bei überschaubaren Kosten. Und gerade im sicherheitssensiblen Flugbetrieb kann man gar nicht flexibel genug sein, um auf alle Eventualitäten angemessen reagieren zu können.

Mathias Haas ist als Redner und Moderator unfassbar viel unterwegs – in Deutschland, in Europa und auch weltweit. Dabei reist DER TRENDBEOBACHTER. natürlich auch mit dem Flugzeug, und wie die meisten Menschen vertraut er auf die hohe Sicherheit im Luftverkehr, an die wir uns seit vielen Jahren gewöhnt haben. Bald wird diese Sicherheit eben auch durch Roboter-Vögel unterstützt. Das obige Beispiel ist eines von vielen, die der Experte für MegaTrends gemeinsam mit seinem Team aufspürt und im entsprechenden Kontext in unterhaltsamen Vorträgen präsentiert. Denn die Welt durchlebt Veränderung – jeden Tag. Und damit ist es für jedes Unternehmen, jede Organisation immens wichtig, sich ebenfalls zu verändern. Hierbei unterstützt Mathias Haas als Sprecher und aktiver Wandlungshelfer. Er ist kein Zukunftsforscher oder Trendforscher, sondern er entschlüsselt beginnende Megatrends bereits im Hier & Jetzt und schult bei seinen Zuhörern den scharfen Blick für die Zukunft. Die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. (www.play-serious.org) unterstützt mit außergewöhnlichen Trainingsmethoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® dabei, den eigenen Weg weiterhin erfolgreich zu gehen.

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MegaTrend leere Einkaufsstraßen?

MegaTrend.

16. Oktober 2017

Nunja, wie man es nimmt – je nach Region und Ortschaft mal mehr, mal weniger. Immer öfter begegnet einem aber das Schild „Zu vermieten“ oder „Schlußverkauf wegen Geschäftsaufgabe“.

Letzteres kommt sicher immer mal wieder vor, doch das Klagen der Einzelhändler selbst in den A-Lagen, nicht mehr gegen den Online-Handel bestehen zu können, wird immer lauter. Und so weisen einige Einkaufsstraßen tatsächlich eine interessante Häufung an leerstehenden Ladengeschäften auf. Und das selbst in neu erbauten innenstädtischen Einkaufszentren, die vor ihrer Eröffnung als das Nonplus-Ultra der hiesigen Einkaufswelt angepriesen wurden.

Je kleiner die Ladengeschäfte, um so gefährdeter sind sie.

Wie kommt das? Nun, TRENDBEOBACHTUNG ist ja bekanntlich keine Forschungsdisziplin – sich hier auf der Suche nach den Ursachen zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann böse ausgehen. Doch als sicher kann gelten: Online macht offline das Leben schwer. Die Menschen sind nicht nur faul – äh, komfortorientierter – geworden. Nein, sie nehmen sich auch weniger Zeit für einen Einkaufsbummel – vielleicht, weil andere Dinge wichtiger erscheinen, weil ihnen das Berufsleben quasi die Zeit raubt für all das Private, was früher mit weniger Stress noch ganz gut zu bewältigen war.

Also führt die Suche nach einer neuen Hose, einem neuen Toaster oder heute sogar schon nach den Dingen des täglichen Lebensmittelbedarfs ins Internet. Ganz bequem und daheim von der Couch aus. Anbieter gibt es genügend – von ganz groß bis richtig klein. Waren ohne Ende, genau wie im Geschäft… oder eigentlich noch besser. Weil? Nun, weil zum einen mit wenigen Mausklicks eine riesige Auswahl auf den Schirm kommt, und zum anderen, weil sich das Ganze ohne große Latscherei auch noch prima vergleichen lässt. Zusätzlich können wir noch lesen, was die anderen denn zum Produkt X sagen oder ob nicht Produkt Y doch besser wäre.

„Social Impact“ braucht der Handel.

Da fragt der Handel: Was können wir tun? Und ein Unternehmen aus den USA hat eine mögliche Antwort: Sichtbar machen, was die Leute mögen – direkt am Regal. Denn was andere Leute gut finden, wird häufiger gekauft. The Like Machine™ wurde geboren.

Ein kleines Gerätchen also, das man direkt an der Ware oder bei Bedarf auch am Service-Schalter oder am Ausgang des Ladens aufstellen kann. Es hat einen großen, beleuchteten Knopf, den man drückt, wenn man etwas gut findet. Daneben platziert ist ein Display, das anzeigt, wie vielen anderen Einkäufern das auch noch so geht. Das ist gut, denn man kauft tendenziell eher das, was die eigene „community“ auch mag. Ausgestattet mit Bluetooth kann The Like Machine™ sogar als Dankeschön Rabattcoupons oder Produktinformationen auf das Smartphone des Einkäufers schicken – im Grunde identisch zu dem, was uns Amazon & Co. täglich vormachen. Nur eben im Laden nebenan und mit dem Nebeneffekt, dass der Händler Zugang zu Daten (Sie wissen schon, die neue Währung im Geschäftsleben) bekommt, die er sonst nicht gehabt hätte.

Doch nicht nur dazu eignet sich das weiße Maschinchen.

Gleichermaßen generiert seine Existenz direkt in der Blickzone des Kunden eine zusätzliche Aufmerksamkeit. Diese kann auch gezielt genutzt werden durch den Hersteller eines Produktes, das aktuell im Fokus stehen soll. Dabei ist egal, ob es sich um etwas Neues handelt oder um etwas, dessen Absatz ein wenig verbessert oder zumindest gemessen werden soll. Die Tatsache, dass jemand ein Produkt mag, heißt ja noch lange nicht, dass daraus auch gute Umsätze resultieren.

Auch im Bereich Kundenzufriedenheits-Analyse lässt sich das Tool einsetzen. Wie war der Eindruck vom heutigen Einkaufserlebnis, die Freundlichkeit des Mitarbeiters an der Reklamationstheke oder an der Kasse?

Web2.0 funktioniert auch im realen Leben – insofern man dem Kunden die Möglichkeit gibt, sich auszudrücken. Ganz real und nicht nur virtuell!

Geht – mit The Like Machine™.

Natürlich ist dieses Instrument kein Allheilmittel für die gebeutelten Malls und Fußgängerzonen. Doch wie auch Ebay mit Ebay-City den Weg in Richtung stationären Handel geht, so muss der stationäre Handel den Schritt in Richtung online wagen. Dazu gehört, sich den Denkweisen und Methoden zu öffnen, die dort erfolgreich sind. Denn man sollte nicht vergessen, dass nach wie vor mehr als 90% aller Handelsumsätze mit dem Endkunden im niedergelassenen Einzelhandel generiert werden.

Like it!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas sucht und findet mit seinem Team „Wandel“. Unternehmer Tim Halfmann, Founder of The Like Machine™, produziert Alternativen mit Zeitgeist. Gleichzeitig wird beim Interview mit dem Amerikaner wieder einmal mehr klar: Zukunft kostet Kraft.

Der Sprecher und Redner Mathias Haas glaubt an Infotainment und alleine der Gedanke The Like Machine™ bei seinen Vorträgen – auf allerhand Veranstaltungen, Tagungen und Events – einzusetzen… ja, das macht Spaß! Und wenn Kunden heute „over-retailed“ ist, wenn er zu viel Angebot bekommt… gerade dann muss einkaufen in der Zukunft großen, großen Spaß machen!

Mehr Information zum TRENDBEOBACHTER, der kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher sein will… liegen hier: www.trendbeobachter.de

Mehr zum Transfer und der PLAY SERIOUS AKADEMIE. liegt unter www.play-serious.org

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Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

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Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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GDPR & DSGVO = Böhmische Dörfer?

MegaTrend.

1. Oktober 2017

Wenn Sie bei den Abkürzungen an ein Lied einer bekannten Stuttgarter Hip-Hop-Combo denken, sei Ihnen gesagt: So unterhaltsam wird’s nicht. Hier geht es im schlimmsten Fall um 20 Millionen EUR Bußgeld.

Wenn Sie jetzt aufhorchen, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht vielleicht irgendwo arbeiten (ein Unternehmen, ein Verband, eine Behörde und und und), wo persönliche Daten verarbeitet werden. Von Kunden, von Mitarbeitern, von Dritten mit denen Sie in Berührung kommen. Tun Sie? Fein, dann gilt sie auch für Sie, die neue Datenschutzgrundverordnung.

Die EU hat mal wieder reguliert, und heraus gekommen ist ein Konstrukt, das in einigen Bereichen das deutsche Datenschutzrecht ergänzt bzw. verändert hat. Hier wird nun EU- einheitlich geregelt, wie Unternehmen mit Daten umzugehen haben und wie nicht. Darüber hinaus werden die Auskunftspflichten eines jeden, der persönliche Daten irgendwo gespeichert sieht, erweitert.

Das ist im Grundsatz zu begrüßen, denn es schien, dass außerhalb Deutschlands im Grunde jeder machen durfte, was er wollte. Immerhin erstrecken sich die Verpflichtungen zum Thema Datenschutz auf die Europäische Union.

Wenn nun aber jede Person das Recht hat, von jedem Unternehmen, mit dem sie in Berührung gekommen ist, binnen eines Monats (maximal aber 2 Monaten) Auskunft über seine Daten zu verlangen – einschließlich deren Erhebung, Verwendung, Speicherdauer, Einsatz in Analysesystemen, die dazu anwendbaren Rechtsgrundlagen und so weiter – dann ist klar: Die IT-Abteilungen jeglicher Couleur haben spätestens ab dem 25. Mai 2018 Urlaubssperre. Vermutlich schon vorher und wahrscheinlich auch für immer. Nämlich dann, wenn nicht frühzeitig geeignete Maßnahmen und Strukturen geschaffen wurden, um diesen Auskunftsersuchen rechtskonform gerecht zu werden.

Und so finden sich dann auch vor allem auf den Informationsseiten für Webshop-Betreiber und auf den Websites der IT-Firmen die entsprechenden Handlungsanweisungen. So wird darauf hingewiesen, man solle sich rechtzeitig mit entsprechend rechtskundigen IT-Beratern zusammensetzen.

Es ist ja nicht so, dass es bisher kein Auskunftsrecht gegeben hätte im BDSG. Nun aber wird es a) erweitert und b) mit dieser Erweiterung ziemlich viel Presserummel erzeugt. Und der wiederum erzeugt: Genau – Nachfragen und Auskunftsersuchen.

DER TRENDBEOBACHTER. sagt: Daten sind die neue Währung. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie auch in Ihrer Organisation einen Währungshüter haben und dass Ihnen die Prozesse nicht um die Ohren fliegen. Denn sonst ist es bald vorbei mit Big Data & Co – jedenfalls bei Ihnen.

Denn nach einer Rüge wird die Datenverarbeitung untersagt, und anschließend gibt es die Buße – bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes. Für viele dürfte damit die Zukunft Vergangenheit sein. Falls Sie also Ihre Weihnachtspost noch mit Excel-Listen vorbereiten…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Vortragsredner bringt er Zukunftsfitness in jede Organisation. TRENDBEOBACHTUNG ist keine Trendforschung, sondern der objektive und vielseitige Blick auf das Hier und Jetzt. Veränderungen erkennen, Erkenntnisse für die Zukunft daraus ableiten und diese dann für die Zukunft einer Organisation nutzbar machen: Dabei helfen Haas und sein Team mit Infotainment bei Vorträgen und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit wirksamen Methoden die gewonnenen Erkenntnisse in praktische Ergebnisse umzusetzen hilft.

www.trendbeoachter.de

www.play-serious.org

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AFRICAN MINDSET TOUR: Fazit

MINDSET TOUR.

16. August 2017

Natürlich hat Afrika seine ernstzunehmenden Probleme, natürlich ist Afrika weit größer als die fünf Stationen von Mathias Haas und natürlich kommt der Zukunfts- nicht als Afrikaexperte zurück. Und doch ist es bestätigt, dass die Kernthese der 5wöchigen Lernreise belastbar ist: Afrika = Vorbild!

 

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich mal wieder auf die Reise gemacht – wieder 5 Wochen, wieder an 5 Orte. Haas hat zugehört, gelesen und beobachtet. Er hat in 25 formellen Gesprächen und unzähligen Unterhaltungen gefragt und gelauscht. Der Redner und Moderator wollte Afrika verstehen und von Afrikanern lernen. Das hat geklappt.

 

Auch wenn Ghana, Kenia, Ruanda, Botswana und Namibia unterschiedlich sein können – jeder Gesprächspartner hat ein besseres Leben als seine Eltern. Zumindest materiell und in Sachen „Grundbedürfnisse“ haben diese Städte und ihre Einwohner große Schritte gemacht. Und wenn es „nur“ vom Autowäscher zum Uber-Fahrer war. Ja, diese Hauptstädte waren im Fokus, die Vorbilder, die Gewinner…

Wenn „schlichte“ Tankstellen für Fortschritt stehen

Einige Geschäftsmodelle wie das Mobile-Banking M-Pesa aus Kenia sind sogar bei uns bekannt. Doch egal ob sie M-Kopa, Eneza, Sendy, Mfarm, Kasha oder Duktari heißen: Hier gibt es unzählige digitale Geschäftsmodelle, die wirkliche Probleme lösen und auch in Europa erfolgreich sein können. Es gibt nicht selten Glasfaser-Internet und manchmal eine Netzabdeckung, die Stuttgart in den Schatten stellt!

 

Ja, das Internet in Kenia ist schneller als in Deutschland!

 

China ist so präsent, dass des dem Zukunftsexperten Angst macht und die Tragweite so machem Spitzenpolitiker wohl egal, den meisten Namibiern oder Ruandern wohl nicht klar ist. Jack Ma, Gründer von Alibaba und „Afrika-Reisender“ hat auch schon die Ursache für den Durchmarsch seiner Landleute identifiziert und kommuniziert „Europeans worry too much!“

Improvisation, ein weiteres Lernfeld für „den Norden“

Zwar war es wahrlich nicht der Auftrag vom Zukunftsexperten Haas, die Flüchtlingsthematik zu untersuchen oder zu verstehen, doch wenn Haas mal das Gespräch auf „Europa“ und „Flucht“ gelenkt hat so war sehr auffällig, dass in den besuchten „Gewinnerländern“ keinerlei (!) Gedanke an das Mittelmeer vergeudet wird. Menschen in aufstrebenden Ländern wie Ghana, Kenia, Botswana und Namibia sind zunehmend stolz und handlungsfähig! Die Flüchtlingskrise wird nördlich des Äquators entschieden, speziell die Stabilität der nördlichen Küstenländer ist hier entscheidend.

 

Ganz besonders auffällig war, dass der Redner und Moderator ein erstes und sehr kritisches Bild zu NGOs entwickelt hat und dass Ruanda in einer eigenen Liga spielt.

 

Erst zu „den Rettern“: DER TRENDBEOBACHTER. hat seine Interviews an den unterschiedlichsten Orten geführt, auch in den besten Hotels der jeweiligen Stadt. Immer am Wunschort des Interviewpartners, immer hat Haas das Personal gefragt, wer denn hier so absteigt – für locker auch mal 300 EUR pro Nacht. Und immer wurden auch NGO-Vertreter genannt! Auch diese Menschen möchten 5*, kein Zweifel. Doch warum 5 und nicht 4 oder 3 (die Durchschnittsübernachtung von Mathias Haas war via airbnb für rund 45 EUR/Nacht)? Warum „alle“ im gleichen Stadtteil und nicht draußen in der Fläche? Dort wo Tausende von Armen leben… Warum immer mit den größten SUVs und gerne mit Fähnchen auf der Karre? Nun, zumindest kann gefragt werden, warum 50 Jahre „Rettungsmodus“ nicht sonderlich erfolgreich waren und warum Unternehmerinnen und Unternehmer wirklich eine bessere Gesellschaft erarbeiten?

 

Ruanda, die Diktatur die alles unter Kontrolle hat und beim Außen-Sicherheitsposten jeden Koffer vom Spürhund prüfen lässt. Das Land, dass in Rankings rund um Meinungsfreiheit unter ferner liefen läuft und doch das Volk durchdreht, wenn der Präsident in Erscheinung tritt. Ja, vor ein paar Tagen war dort Wahl, und der bisherige Machthaber wurde mit fast 100% zum dritten Mal für sieben Jahre gewählt. Wenn das mal gut geht.

 

Aktuell geht es Ruanda sehr gut und der Fortschritt ist in der Hauptstadt spür- und sichtbar. Auch wenn es nur das scheinbar teuerste Gebäude Afrikas ist, das Kongresszentrum. Wenn es die neuen Flieger der dortigen Airline sind und die sauberen Straßen. In Ruanda fühlen sich Investoren wohl, das ist zweifellos der Fall… und sicher ist spielt hierbei der Schäferhund am Security-Check des internationalen Flughafens eine größere Rolle als dem Schnüffler klar ist.

 

Dieses Fazit könnte so groß sein wie Afrika.

So viele besondere Menschen! Hier Peter Mabeo mit seiner (alten) S-Klasse

Das Konzentrat der Lernreise könnte tatsächlich lang sein… so vielfältig wie der Kontinent und so unterschiedlich wie die Erfahrungen. Zwischen aidserkrankten Interviewpartnern, Ministern die mit offenem Visier Frage und Antwort stehen und einer Gruppe junger Männer, die behaupten, Haas hätte den Strand nicht filmen dürfen.

 

So einfach, so reich und so komplex ist Trendbeobachtung!

 

Ganz, ganz zentral ist, dass Afrika so jung ist. Jung – jung – jung. Und Europa, alt – alt – alt. Es ist selbstredend, dass Afrika nicht in der (Jugend-)Arbeitslosigkeit ertrinken darf und dass der Zukunftsexperte Haas an Unternehmerinnen und Unternehmer glaubt. Unternehmen, die hoffentlich von Politikern gefördert werden und nicht von genau dieser Spezies mittels Korruption geknechtet werden. Denn ja: In Afrika wird man Politiker, um reich zu werden. Menschen sind umtriebig und hier gibt es nur eine Richtung: Selbstbewusst das eigene Land verändern! Ja, Afrika ist Vorbild! Hinsichtlich „Mindset“ macht uns Afrika einiges vor, „Mindset“ wurde hier quasi erfunden. „Mindset nach vorne“!

Unsere Aufgabe in der alten Welt?

Afrika nicht einfach so aufgeben, nur weil uns ein Politiker nicht gefällt! Afrika verstehen und die Unterschiede zulassen… ja, das ist das finale Fazit der AFRICAN MINDSET TOUR!

DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Moto-Fahrer“.

Mathias Haas und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Auf dieser Lernreise hat er zugehört und nur einmal die Bühne genutzt. Nur beim Botswana Innovation Hub hat der Zukunftsexperte eine Veranstaltung bespielt. Es gab keinen Workshop, keine Tagung, ein Event im klassischen Sinne… der Redner und Moderator, der Sprecher und Wandlungshelfer hat fünf Wochen lang die dritte MINDSET TOUR realisiert. Eins ist klar: Afrika kommt. Der MegaTrend Afrika wird Europa noch schwer beschäftigen. Hoffentlich!

 

Mehr zur Meinung vom „Übersetzer“ Haas in diesem Blog, auf www.trendbeobachter.de und unter www.play-serious.org

 

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Wenn eine aidskranke Hotelangestellte Gründerin werden möchte…

MINDSET TOUR.

3. August 2017

Darf DER TRENDBEOBACHTER. mit so einer Überschrift für „Auflage“ sorgen? Nun, Mathias Haas sucht Vorbilder, auf der AFRICAN MINDSET TOUR. Und diese Lernreise hat ermutigende Momente genauso wie Grenzerfahrung. Wie verhält man sich denn, wenn während der Interview heraus kommt, dass die Person gegenüber seit ein paar Monaten weiß, dass Sie HIV-positiv ist? Und dennoch Gründerin werden und gleichzeitig liebend gerne Mutter werden möchte? Ist da Normalität angesagt? Oder Respekt und/oder Mitleid?

Hier ist das Interview zum wohl extremste Gespräch der Tour:

NAME: Der Name ist egal
TITLE: Hotelangestellte
COMPANY: Auch nicht wesentlich
CITY: Gaborone, Botswana

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I won’t be working here, I will probably have two or three types of businesses owning.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I don’t have kids but I would love to be a mother. I am HIV-positive. But I would like to have children and the doctor says that is doable. So, in 5 years they might be 3 or 4 years and I might be gone… it is difficult to say how long I will live.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I have not thought of that…

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think it depends on how you raise and teach them values. They should not be too spoiled. Life can be pretty hard. They should be up for disappointment every now and then.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

No.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

What should I say? The fact that I found out that I am sick. This is still something I need to understand and deal with.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Build a good relationship with the staff. Don’t be harsh. People learn from their mistakes. Teach them. If you are good with your staff you will be good with your clients.

 

  1. What role does Botswana play within a global economy?

It is a peaceful country from what I know, it is just tough to find jobs.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not been there, I do not have any information about Germany.

 

Weiter geht es hier mit einer völlig anderen Sichtweise: Politik auf höchstem Level! In einem Ministerum, dass es Zuhause wohl nie geben wird:

NAME: Jean Philbert Nsengimana
TITLE: Minister of Youth & ICT
COMPANY: Government Republic of Rwanda
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself in a position that touches “public”, “”private” and “international”. Which could, for example, lead towards a role as an entrepreneur. For sure it will be something which touches the continent!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

If we miss the moment to transfer education… this matters so much! We need to speed up, we need to drive technology and finally accelerate!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I can say: My big plans are not rocket science. Whatever will change in 5 years will be built on plans from today. My plan is to have everybody connected to everybody! My hope is to create hundreds of thousands of digital jobs.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

It is all about good education – and not the classical style you still find today. We talk about better schools for kids and great opportunities for grown-up’s.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I would say it is something out of “nature”, a plant for example. It grows, it multiplies, it needs care…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Realizing that solutions are not taken from everybody. Sometimes it stresses me that there is a lack of sense of urgency.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

I would think about adapting to change, about thinking exponential, about embracing diversity.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Our country has so many assets! Such as our geographical location. We will drive innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a partner, one of the first partners we had. The GIZ, for example, is a big partner for the digital transformation.

 

Wirkliche Start-ups braucht und hat das Land. Joanna, ursprünglich Kanaderin, hat es auf die Frauen abgesehen. Sie agiert in Ruanda und ist nicht weit von Kenia entfernt. Auch dort möchte Sie schon bald eCommerce betreiben. Fokus: Frauen!

 

NAME: Joanna Bichsel
TITLE: CEO and Co-Founder
COMPANY: Kasha
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Kasha (buy women’s health products at Kasha’s Mobile Store) will be operating in three more countries and we will start our licensing model. To do this, we need to build teams! We will prove that social businesses can grow and scale!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I have never thought about that. In 5 years, this country will be cashless and this does not scare me. At the moment, we get support from the government – and I really hope this will continue.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Rwanda will become the tech-hub. Rwandians are known for the excellence in technology. Business growth and private investments are going hand in hand. We are the best example.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I guess – being from Canada – travel is my best advice! People are all the same and depending on their culture we have different viewpoints. But yes, my recommendation would be to see how people live around the world!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The mobile phone. It is the starting point and “the chip” is the future.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

All the drive of growing the business.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

There are many directions we can go. Health services, telemedicine, access to loans. Independently of the final products and services we will build a strong brand!

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A manager is measured by finding and retaining the best team members. If they grow, we grow.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Rwanda could be the proof point if it comes to infrastructure, for example. The way investment is being generated is very smart.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

My husband is German so… in fact GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) is playing a major role here in Kigali. They are also a partner of Kasha, they invested in our company. We are talking to Deutsche Bank… Yes, Germany plays quite a role in my life.

 

Und abschließend, ein Gespräch aus dem 6. Stockwerk des Telecom Houses. Ein Ort mit Weitblick, ein Treffpunkt für tausende Menschen mit Ideen. K-Lab’s braucht der Kontinent! Auch ja, und wieder ein Vorbild für die alte Welt. Hier wurden in 2016 über 13.000 Kindern die Zukunft gezeigt. Obwohl es gar nicht für Kinder etabliert wurde.

NAME: Aphrodice Mutangana
TITLE: Director
COMPANY: K-Lab
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

As a person, I will always be a “game changer”. It will always be the same thing and I want to reach as many people as possible.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

The fact that technology is changing social life. The idea that technology takes over is scaring me.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Our people are my greatest hope. Just look at the young people! They love each other, they are bright and full of energy.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I try to equip them with different skills such as technology, AI, Algorithms and e.g. film making.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I don’t think there is such an object.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

People who don’t care – who are not committed.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

First of all, I see the change already! The change is tangible. In 5 years we will have doubled.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A good leader cares about their staff members. They should be able to move and develop from A to B. An ideal manager should be resourceful and protect his team.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

I don’t know… we are creating, we try to make it a better world. Yes, we do.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a developed country, full of perfectionists. We can learn many things from there.

 

Wenn man den Minister trifft wird man hinterher auch mit dem „Taxi“ zum Hotelausgang gefahren.

Ja, dieser AFRICAN MINDSET TOUR ist Gespräche+Gespräche+Gespräche gepaart mit Beobachtungen und jede Menge lesen. Nur so kann Mathias Haas „der Wahrheit“ näher kommen. So ist der Redner und Moderator seiner eigenen DNA treu. DER TRENDBEOBACHTER. ist bekanntlich Pragmatiker. Der Wandlungshelfer möchte sich ein eigenes Bild machen von der Zukunft und dem Umgang mit Wandel auf diesem Kontinent. Der Zukunftsexperte macht Organisationen zukunftsfit, im Hier & Jetzt. Entscheider müssen heute entscheiden und auch Afrika sollten sie in Betracht ziehen.

Mehr zur Tour auf diesem Blog, mehr zu den Vorträgen und Keynote Speeches, Trend-Moderationen und Zukunfts-Workshops unter www.play-serious.org und natürlich www.trendbeobachter.de

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Ruanda rocks HighTech.

MINDSET TOUR.

27. Juli 2017

In einer Stunde kommt das Abendessen von Mathias Haas – durch Jumia Food, also von Rocket Internet aus Berlin. Jumia, Jumia Market, Jumia Travel, Jumia Food, Jumia Deals, Jumia House, Jumia Jobs, Jumia Car, Jumia Services: Alles rockt durch und dank der Charlottenstraße 4 in Berlin?! Ja, es gibt tatsächlich deutsche Unternehmen, die Afrika prägen. Aber nicht viele!

In der Heimat bietet „Home Delivery“ in 2017 immerhin einen Markt von über 3 Milliarden EUR. Und hier in Afrika, in Ruanda? Das weiß wohl nur Oliver Samwer – der Mann, der als „CEO von Rocket“ oder „unberechenbarer Zocker“ bezeichnet wird. Mathias Haas weiß es auch nicht, doch während der AFRICAN MINDSET TOUR wurde klar, dass viele – sehr viele Menschen – mit Jumia das Essen „zubereiten“ (lassen).

 

Und das in einer Hauptstadt, die sicherer erscheint als Stuttgart.

 

Ja – Kigali, die Hauptstadt von Ruanda, hat es wahrlich in sich. Dem Ruf nach wird das Land verglichen mit der Schweiz, doch Mathias Haas sieht hier eher „Singapur“. Es gibt einen klaren Plan, kaum Abweichungen und einen enorm starken Präsident. Dieser ist bekannt und unfassbar beliebt. Am 4. August sind Wahlen, und wenn der Präsidentenkonvoi durch die Straßen brettert, dann drehen die Menschen wahrlich durch. Sie sind kaum zu halten!

Keine Seltenheit, ein Fan freut sich auf die Wiederwahl des Präsidenten.

So war auch das Gespräch mit dem 43 jährigen Minister für Jugend & ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Jean Philbert Nsengimana, eine wahre Wucht. Nun, in Europa spricht der Zukunftsexperte nicht allzu oft für oder mit Ministern der Regierung. Und doch würde das nicht so ablaufen wie hier beim Vertreter dieses 12 Millionen Volkes! Alleine die zwei Resorts, diese Themen als Ministerium zu definieren und dann noch zu verknüpfen, erscheint außergewöhnlich. Doch die Überlegung ist einfach: Über 50% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, und als Lösung des Problems „Zukunft“ gelten Jobs durch Digitalisierung!

Wie sich wohl Herr Drobrindt im Gespräch verhalten hätte?

So „einfach“ ist die Gleichung: Jobs durch Digitalisierung

 

Schnell wird klar, dass der Mann nicht ansatzweise abgehoben ist. „Phil“ ist zugänglich und Haas sicherlich kritisch – speziell bei Oberhäuptern auf diesem Kontinent. Er fordert „active citizenship“ und spricht von „walk the talk“. Well,… wenn wirklich Taten folgen, dann sollten wir Phil vielleicht für Deutschland, die Schweiz oder Österreich abwerben? So oder so: Er war schon zweimal beim World Economy Forum in Davos – und dieses hat es ihm wirklich angetan. Das „YouthConnekt Africa Summit“ ist seine Antwort. Diese Konferenz (dabei war unter anderem auch Jack Ma, der Gründer von Alibaba) hat Mathias Haas knapp verpasst, aber es hat sicher niemand gemerkt. Fast 3.000 Personen haben das neue Kongress-Zentrum gerockt!

 

Die Regierung will helfen und kann rechnen.

 

Und so bekommen Macher eine Plattform. Und die Regierung sorgt für eigene Leuchttürme… so ist es doch meistens. (Teure) Paradebeispiele in Sachen Blockchain, VR, digitale Landwirtschaft… alles Themen, die auch die Regierung von Ruanda nach vorne bringt. Gleichzeitig wird hier mächtig geliefert! Die Straßen sind mit Laternen, Gehwegen und manchmal auch mit Radwegen ausgestattet. In der Hauptstadt wird regelmäßig eine große Straße zur Fußgängerzone. Das ganze Land macht einmal im Moment „Kehrwoche“, und in der Konsequenz ist es wohl das sauberste Land Afrikas – so sagt man. Und so glaubt man… wenn man hier so unterwegs ist.

 

Heute besuchte der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer und Trend-Übersetzer, ein Highlight in HighTech – und zwar im Normalbetrieb. Weit, viel weiter als die Beta-Version und weit weg von einem reinen PR-Projekt:

 

Zipline in Ruanda!

2016 hat die Regierung die Firma Zipline aus Kalifornien beauftragt, Cargo Drohnen zur Lieferung von Blutreserven einzusetzen. Im Sommer 2017 beliefert ein Drehkreuz im Minutentakt 12 Krankenhäuser. Ja, während der Stunde, in der Mathias Haas vor Ort war, flogen zwei Lieferungen los und zwei Drohnen sind gelandet. Die Fluggeräte sind benutzt, verschmutzt und werden auch mal repariert.

Das Problem ist offensichtlich: Die Wege sind lang und oft sehr schlecht. Geländewagen sind teuer, und Fahrer werden natürlich gebraucht – auch im Notfall, wenn eben keine Zeit zur Verfügung steht.

Hier wird eine Blutkonserve in die Transportbox gepackt.

Die Mechanik ist mittlerweile eingespielt, und es dauert knappe zehn Minuten von der Bestellung einer Blutkonserve seitens eines Arztes bis zum Start der Drohne. Bis zu 1,5 Kilogramm werden geladen, das Flugobjekt mit dem Ziel codiert, auf eine Rampe geschnallt und abgeschossen. Am Ziel fällt das Paket unten raus, der Fallschirm drosselt die Landung und die Box landet +/- 2 Meter genau. Fünf Minuten vor dem Überfliegen des Krankenhauses bekommt das Personal vor Ort eine Whatsapp. Kein Wunder also, dass die Macher vor Ort – lokales Personal genauso zum Beispiel Nick Hu, Head of Operations und Berkeley-Absolvent – mächtig stolz sind. Das können und dürfen sie auch sein!

 

Vergleichbare Auslieferung durch völlig autonome Roboter gibt es weltweit nur hier!

 

Während Zuhause über Drohnenzulassungen diskutiert wird, fliegen diese Geräte hier bei 99% aller Wetterlagen und locker über 100 Kilometer weit. Und nein, es liegt nicht an „Afrika“. Nein, es wird hier nicht einfach geflogen! Jeder Abflug wird vom Tower des Internationalen Flughafens in der Hauptstadt freigegeben. Und ja, es ist ein relativ kleines Land. Aber auch hier wird nicht auf einen Schlag ganz Ruanda versorgt. Dieser Standort wird betrieben, Fehler werden gemacht, und bald kommt ein weiterer Drohnenport dazu. Und später dann weitere Länder. Natürlich bleibt es für Zipline nicht bei diesem Staat. Das Unternehmen kommt aus dem Silicon Valley – think big!

Nun, das wäre doch auch eine Option für die alte Welt. Warum sollte eigentlich Zipline nicht auch bei uns fliegen. Oder haben wir solche Szenarien nicht? Organspenden & Co.?

Die Lage ist ganz sicher nicht so entspannt wie das fahren dieses Boards… aber selbst das findet man in Ruanda.

Sicher: Wie dick die Bretter sind, die gebohrt werden müssen, gibt die Gesellschaft vor. Ob sie tatsächlich gebohrt werden, entscheiden jedoch Menschen – Macher mit Mut und mit dem Blick nach vorn.

Uber gibt es hier nicht, also rauf aufs „Moto“ – mit Helmpflicht.

Für Mathias Haas ist nun fast Bergfest auf seiner AFRICAN MINDSET TOUR. Als Trendexperte hat er bereits jetzt schon sehr viel gelernt – vor allem darüber, wie Denken auch noch funktionieren kann. Wie sich Trends andernorts entwickeln, welche Vorzeichen es braucht. Die nächste Station des Redners und Moderators ist Botswana. Auch hier wird er spannende Menschen treffen – und er wird tun, was seine Berufung ist: Er spricht, und zwar als Gastredner beim Botswana Innovation Hub. Ein Keynote Speaker aus Deutschland mit einem Vortrag zum Thema Megatrends auf einer afrikanischen Bühne – es ist sicher, dass es im Anschluss viele Fragen gibt.

Spätestens zurück in Deutschland gibt es mindestens ebenso viele Antworten vom TRENDBEOBACHTER, der eben kein Zukunftsforscher ist, sondern der es genau wie Minister Nsengimana sieht: „Whatever will change in 5 years will be built on plans from today.“

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Der O-Ton macht die Musik!

MegaTrend., MINDSET TOUR.

25. Juli 2017

O-Ton bleibt O-Ton. Und Mathias Haas ist auf einer Lernreise. Es gilt also -zuhören- und mitschreiben, denn die Interviewpartner haben etwas zu sagen!

VR aus Afrika? Aus Kenia? Dort gibt es doch nur Safari-Touren, oder?

Hier gibt es auch VR (!) und zwar mit hohem Anspruch… hier die Antworten aus der Wirklichkeit:

NAME: Ng’endo Mukii
TITLE: Film Director/Animator
COMPANY: Ng’endo Studios
CITY: Nairobi, Kenya

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

This year I have grown from a freelancer, to formally establishing a company. I want to increase my capacity for production, and allow myself more flexibility.  My major concern with doing this so far has been related to how specific, organic, and intensive my animations tend to be. I have been concerned with finding the right team for this.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Maintaining my projects, growing them internationally, starting a family, how and where to do this, balancing work and personal life. The same things that scare everyone else I think.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

This would be related to my city, Nairobi. It would be great to have a stronger infrastructure. Good roads, space for pedestrians. I love cycling, maybe roads could be built in consideration of cyclists as well. I think we have been brainwashed to accept that some things are impossible in Africa, but, Durban in South Africa for example, has some beautiful consideration of its citizens as humans in the city. It’s not impossible. But of course, if you’re having the top 5% of our country debating congestion in the city, the idea of preventing buses carrying up to 40 people into the Central Business District, but allowing tens of thousands of private vehicles carrying individuals, makes sense.

How does that ease congestion?

This traffic affects our daily lives and potential. You’re less likely to go for a meeting, if it takes you two hours to get there. Just imagine how much more collaboration would be possible if we weren’t always stuck in traffic.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Every time cuts to education programs are debated, Music, Arts, Literature, and Sports are the first to be sacrificed. However all these subjects drive the way you think, how you perceive and interpret and communicate about the world. It’s a different form of mental exercise that makes us more emotionally and socially wholistic. And imagine if all this could take place in our own languages, not just English. It’s a different pattern and way of thinking altogether.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

For myself, I would like VR to be the symbol. Augmented and Virtual reality are very exciting for me, and having recently completed my first VR film, Nairobi Berries, I want to continue exploring the possibilities of these mediums.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

I’m going to label this as “Gender things.” It affects everything!

Ja, Whitenizer ist für hellere Haut.

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

I really enjoy working in the short film medium, but definitely want to create feature length animations, and exploring mixed media in feature films.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Personally, my task is to select or grow a team, and creating an environment in which they can participate and feel invested, so that they are dedicated to fulfilling my vision as the director. Delegation itself is not the issue, it’s forming a more organic and receptive space in which to create my productions.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

The value of developing countries is underestimated, we are almost always perceived as being “receivers”  especially economically, and yet, whether by force or corruption, we have developed and sustained Europe and the greater ‘West,’ for centuries.

When I came home after 5 years living in the US in 2006, I was shocked to discover that you could share airtime on your phone, as well as send and receive money directly between phones, completely independent of traditional banking institutions. This concept did not even exist in the US and in Europe at the time. I think we are making solutions to problems that are urgent here in Kenya, and incidentally changing the status quo that developed countries are comfortable enough to leave unaddressed, if that makes sense.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Via institutions such as Goethe Institute and Hubert Bals, etc, Germany is extremely supportive of emerging filmmakers around the world. For example I was just at the Durban International Film Festival, and the Durban Talents that holds workshops for young filmmakers is a branch of the Berlinale Talents program. They have Talents programs in several parts of the world. A couple of the program coordinators have mentioned becoming involved in running their respective programs because they felt that it was right for “Germany to give back” considering its participation in the colonial period, and its political role in Europe.

NAME: Prof. P.L.O. Lumumba
TITLE: Director/Chief Executive
COMPANY: Kenya School of Law
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

March next year I will leave the school and reinforce my own office, I will be more active.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Nothing scares me. After the election, we will have a good country. A few stones will be thrown and that is ok, as long as nobody dies.

 

Ja, aktuell ist wirklicher Wahlkampf. Die Stadt ist voller dieser „Promotion-Trucks“.

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we should de-ethnize politics and work on a better situation if it comes to corruption! I am looking forward to see a few guys in jail.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

We need to update education! We should create a system which allows to engage in innovation better. You know, we have a “crises in identity” Around here, we are 200 to 300 million people, we are sooo strong and surrounded by great people – yes, we should strengthen self-esteem!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

It is something with “technology”. This, however, must be customized to our needs and not the other way around.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

The quality of leadership is stressing me. I stopped watching TV 5 years ago.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

My message will still be the same. I have and will be consistent.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

An ideal leader has a vision, is not selfish, he consults and realizes that he or she does not have a monopoly on ideas. It is about recognizing talent and spreading the seed.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

I think Kenya and Tanzania do not have major conflicts. We are the anchor of the region and we lead the area. If we deal with ethnics and corruption, we are on a great path!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is the European leader. It was the first country accepting Kenya after the independence. In culture, agriculture and technology you guys are great! Germany is efficient and hopefully more present and more aggressive. You need to neutralize the influence of China.

NAME: Waweru Kuria
TITLE: CEO
COMPANY: iNuka PAP
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

At the moment, we offer “emergency loans”. Our typical customer applies for 30 USD for 30 days and pays about 3 USD interest fees. Our typical customers are from rural areas, very often they are farmers. In 5 years, we will have new products with lots of impact. We will have “social products”, also in Uganda and Tanzania.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Well, competition with the big guys would stress us seriously. They can pump so much money into a market which would not kill us, but slow us down.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

My greatest hope is partnering with an organization, with a social investor such as a CSR company with “patient money” and low interest.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I would change the educational system – yes, the whole industry. The world is changing and i.e. automation will take jobs. Nobody should be taught to become a classical accountant!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The eagle, the bird. Why? Because it uses very little energy to fly, it sees very far and can carry very heavy “freight”.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Sometimes I wonder if we are growing fast enough. For example, it is very expensive to do what we do. We have enormous travel costs.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The “future manager” should be a real manager, somebody who is able to replicate his/her thinking. Somebody who inspires by using the own mind.

 

  1. What role does Kenya play within a global economy?

Where we are right now? We copy other systems and methods. We should completely change, we should not act like the global economy. An example: We found oil in Kenya, and we export crude oil and buy back the petrol. How crazy is that? Same with food. We should define our destiny – which is definitely “self-depended”.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not had a lot of interaction with Germany but I believe we can learn a lot from you. You expose your kids and they can learn… just look at soccer.

NAME: Vandan Rughani
TITLE: Managing Director, Robert Bosch East Africa
COMPANY: Robert Bosch East Africa
CITY: Nairobi, Kenya

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

In Afrika.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

Privat beschäftigt mich sehr die Urbanisierung von Nairobi. Ich kenne die Stadt noch aus meiner Jugend. Und heute? Es scheint kaum eine Städteplanung geben: Jeder baut wie er will.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Natürlich hoffe ich auf die ganzen großen Themen wie “Friede” und “Wohlstand”, doch für die Region hoffe ich auf Einheit – nicht nur auf dem Papier, auch in der Praxis. Eine wirklich grenzübergreifende „Union“ würde Menschen einfach reisen und Handel aufblühen lassen!

Bosch ist präsent!

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen machen. Kids sollten wirklich entdecken dürfen und dabei Richtwerte bekommen. Die Welt ist nicht „heile-heile-Segen“, und genau das erleben beispielsweise meine Kinder hier in Kenia. So wie ich früher. Das halten auch Kinder aus, wenn man Ihnen Hilfestellung gibt.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Was ist ein gutes Zeichen oder Objekt für „sozial sein“? Afrika ist jeden falls „ich-bezogen“.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Meine persönliche Ungeduld in manchen Situationen. Ja, ich werde immer wieder getestet.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden mehr lokale Präsenz zeigen, „local for local“ quasi.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

In Ostafrika? Gute Manager sollten die ersten 6-12 Monate an der Basis sein. Und mein Team hier wird eine gesunde Mischung aus internationalen und nationalen Führungskräften werden. Speziell von lokalen Team Leadern erwarte ich Eigenverantwortung, Verantwortung für das eigene Handeln!

 

  1. What role does this – Country – play within a global economy?

Im Moment, keine.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland wird hier sehr positiv und innovativ gesehen. Leider sind deutsche Produkte auch sehr teuer. Doch das Vertrauen ist da, „Made in Germany“ ist eine sehr starke Aussage!

„Die Kunst“ lässt nicht auf sich warten – mit Zeitgeist quasi.

Ja, die AFRICAN MINDSET TOUR hat es -in- sich! Manchmal sind die Antworten, wie erwartet. Manchmal auch sehr mutig, denn nicht jede Station der Tour ist so entspannt wie Zürich, Kassel oder Wien.

Vielen Dank vom TRENDBEOBACHTER., denn Mathias Haas ist auf Antworten angewiesen. Beim reinen „aus dem Fenster schauen“ ist „die Wahrheit“ nicht zu finden. Und auch mit den Antworten liegt sie wohl zwischen den Zeilen.

Ja, DER TRENDBEOBACHTER. beobachtet vor Ort. Der Redner und Moderator Mathias Haas bringt sie nach Hause – in Vorträgen, in Moderationen, in Workshops aller Art. Ob ganz klassisch als Keynote einer Tagung oder innerhalb einer komplexen Strategieentwicklung – zum Beispiel im Rahmen der PLAY SERIOUS AKADEMIE. Egal wie, der Zukunftsexperte fordert „die Zukunft“ heraus – im Hier & Jetzt!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team liegt hier bereit:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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Zukunftsfitte Unterstützung gesucht!

MegaTrend.

22. Dezember 2015

Trendbeobachtung ist sexy und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ist weit voraus.

IMG_20151221_140434Für den Keynote Speaker Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – bewerten und übertragen wir Megatrends im „Hier & Jetzt“ und eben nicht für 2030. Es ist großartig, neue Entwicklungen aufzuspüren und mittels Infotainment zu präsentieren – doch es ist eben auch essentiell, dass Unternehmen und Verbände diese Informationen nutzen.

Das schaffen wir zum Beispiel durch Workshops, die wir mit unseren Moderatoren der PLAY SERIOUS AKADEMIE unterstützen. Dabei arbeiten wir seit 2007 beispielsweise mit der Methodik LEGO SERIOUS PLAY.

Wir lieben Veranstaltungen, die Information und Transfer kombinieren. Wir arbeiten lokal, national und international – in allen Branchen und Unternehmensgrößen. Unternehmen wie Porsche, Bayer und Dell bedienen wir – „Hidden Champions“ oder auch die „besten Tomatenbauern der Welt“.

Die letzten Jahre waren sehr erfolgreich und die Säulen unserer zwei Bereiche sind stabil.

Um diesen Erfolg fortzusetzen, brauchen wir Sie.

IMG_20151221_140328Unser Team ist orientiert sich stark am Geschäftsführer, das möchten wir offen kommunizieren. Der Unternehmensgeist ist geprägt von Agilität und gelebten Freiheiten vor dem Hintergrund von Profitabilität.

Mit diesen Exponaten macht DER TRENDBEOBACHTER. neue Entwicklungen greifbar.

Mit diesen Exponaten macht DER TRENDBEOBACHTER. neue Entwicklungen greifbar.

Für die Bereiche „Vertrieb“,„Assistenz“ ,„Kommunikation“ und „Recherche“ – in Personalunion – suchen wir einen Macher oder eine Macherin. Eine Persönlichkeit, für die Flexibilität wichtig ist.

Es wird um Klasse und Lebenserfahrung gebeten. Beförderungen sind ausgeschlossen, denn das Team ist überschaubar. Unser Geschäftsmodell lebt von Vertrauen und Weiterempfehlung. Qualität wird ernst genommen und Mathias Haas glaubt daran, dass „alles“ kommuniziert. Also auch jeder einzelne Mitarbeiter. Jederzeit.

Entlang gegebener Prozesse betreuen Sie kundenorientiert die neuen Anfragen – und natürlich auch bestehende Kunden. Ziel ist es – im Büro wie auf der Bühne – mehr zu bieten, als der Kunde erwartet. Das ist nicht trivial, denn die Kundschaft ist anspruchsvoll und der Wettbewerb signifikant.

Sie haben Kontakt mit Geschäftsführern und Assistenten – Sie betreuen Unternehmen, Verbände, Redner- und Eventagenturen….

  • Sie sprechen und schreiben ausgezeichnet Deutsch und fast so gut Englisch?
  • Sie haben vielleicht sogar schon Erfahrung mit Salesforce und Daten-Management?
  • Sie arbeiten mit Begeisterung und Freundlichkeit in den Bereichen Assistenz und Recherche?
  • Sie haben Erfahrung im „Rücken frei halten“, Redner- und/oder Trainingssegment, komplexen Dienstleistungen?

Oder die Hälfte davon –das dann aber wirklich exzellent? Sie würden gegebenenfalls gerne auch in Teilzeit arbeiten?

Im hippen Stuttgart-Süd wartet ein Arbeitsumfeld mit (virtuellen) Kollegen und Ruhe zum Arbeiten. Helfen Sie uns, die nächste Liga zu bespielen und „den Laden“ operativ zu untermauern: Lesen Sie sich ein (Links s.u.) – und senden Sie uns Ihre Bewerbung, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie zu uns passen.

Wir freuen uns. Vielleicht bis bald!

www.trendbeobachter.de

blog.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

www.youtube.com/haaskommuniziert

 

 

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3x Klartext

MINDSET TOUR.

29. Juli 2015

Es sind die Einzelschicksale, die den Mindset beschreiben. Gespräche, Gespräche, Gespräche – das macht die VALLEY MINDSET TOUR aus. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet hier von drei weiteren Personen – radikal, direkt, unorthodox:

 

NAME: Frank Schulenburg
TITLE:
Executive Director
COMPANY:
Wiki Education Foundation
CITY: San Francisco

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Ich glaube es gibt zwei Szenarien… Ich habe lange Zeit gedacht, dass ich gerne wieder in einer größeren Firma arbeiten würde – diese „Art und Weise“ habe ich in der Foundation erlebt, sie hat ihren Reiz. Diese Arbeit auf C-Level – das waren schon richtige „Rock-Stars“. Das zweite Szenario ist der Neuaufbau von einem neuem Unternehmen – einem neuen Bereich. Letzteres ist wahrscheinlicher.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Im Rückblick auf die Foundation wird mir klar, dass ich sehr gelitten habe – unter elektronischen Geräten, die das Leben bestimmen. Ich persönlich habe erst einen Pelikan-Füller gekauft, also zurück zur mechanische Wahrnehmung. Ich glaube es ist nicht gut, wenn die AppleWatch meinen Tag steuert. Die digitale Welt war der Taktgeber meines Lebens… eine Sache, die ich hoffentlich für mich selbst gelöst habe.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Ich weiß, dass es heute noch sehr, sehr viele Menschen gibt, die kein freies Wissen haben. Ich glaube dass über Bildung die Welt verbessert werden kann. Es gibt noch ganz viele Bereiche, in denen das Leben grundlegend verändern kann – soweit Wissen und Bildung zur Verfügung steht. Zum Beispiel habe ich am Oxford Summit einen Vortrag gehalten und es wurde mir dabei klar, dass selbst „literacy programs“ noch immer ein Thema sind. Und dazu gehört nicht nur lesen, schreiben und rechnen – sondern auch der Umgang mit den eigenen Finanzen.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Das was ich von meinen Eltern bekommen habe – starkes Interesse an Literatur – das diese Sachen immer noch einen Wert haben. Somit sind gedruckte Bücher – Haptik – Geruch – immer noch wertvoll. Traumwelt durchleben ohne vorproduziert zu sein.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Die mobile Revolution ist noch nicht abgeschlossen… die AppleWatch hat nie richtige abgehoben, Tablet-Umsätze brechen ein – also ist es das Smartphone. Für Wikipedia ist es auch immer noch der Desktop-PC, denn (wertiger) Text entsteht immer noch auf dem Desktop.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Emails und Textnachrichten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden wohl neue Wege entwickelt haben, wie Wikipedianer und Universitäten zusammenarbeiten. Wir nennen das „bi-directional“: in beide Richtungen finden Ströme statt. Beispielsweise Aktionen wie „Visiting Scholars“, bei denen auch Artikel auf sehr hohem geschrieben werden und dafür Zugang zur lokalen Bibliothek gewährt wird. Zurzeit kooperieren wir mit 200 Universitäten, das werden deutlich mehr werden. Es gibt Themenfelder, in denen noch so viel zu tun ist.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich glaube, ein “Ideal Manager” muss viel mehr als die üblichen Skills mitbringen. Ein guter Manager hat Empathie und verkörpert Werte. Ein guter leader bietet „Leadership“, was auch bedeuten kann, die Mitarbeiter sehr viel Autonomie auszufüllen. „Purpose“ und „Ownership“ der Teammitglieder und eben nicht Micro-Management der Führungskräfte. Beim Entry-level wird natürlich anders gearbeitet… Ich glaube, dass bei Mitarbeitern ein bestimmter Grad an „Mastery“ zu einer höheren Job-Zufriedenheit führt. Skills kann man lernen, aber wie schaffe ich eine Kultur, die auf bestimmten Werten basiert und bei der Mitarbeiter die Gewissheit haben, dass es ernst gemeint ist. „Authenticity“ und “Integrität” genauso wie die Vermittlung einer “Vision”, ja, das sind wichtige Fähigkeiten!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Ganz an der Spitze. Ich habe gehört, es gibt auch andere Plätze, wo gute Ideen entstehen. Das Leben spielt hier, sorry. Es gibt auch viele schwierige Aspekte… ich sehe das nicht nur positiv, aber hier spielt die Musik!

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Du meinst die Touristen, die in drei Tagen durchs Valley reisen? Teilweise gibt es ja auch deutsche Inkubatoren, die hier sind und den direkten Weg suchen – sehr gut! Deutschland hat ein funktionierendes System und deutsche Ware hat nach wie vor einen hohen Stellenwert. Der wichtigste Wert eines US-Amerikaners ist „be friendly“, meine Eltern haben mir insbesondere gelehrt, sei „ordentlich“ und „pünktlich“. Das gute Bildungssystem – Humboldts Bildungsideal ist sehr, sehr stark – die breite Bildung ist eine sehr gute Basis. Darüber hinaus ist der Mittelstand wichtig, und natürlich sind die Verbindlichkeit und Verlässlichkeit starke Tugenden.

 

NAME: Anonym
TITLE: SVP
COMPANY: Bosch
CITY: Sunnyvale

1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time

I am pretty sure where I wanna be. I will do my own company – in Northern California, rescuing animals (smiles). Well, I was lucky having a couple of shares – I am fine. Let’s see…

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

That’s a German question. What scares me? I cannot think about something which scares me. Maybe global warming? I am very optimistic about us (US), I am not very optimistic about Europe. You’re goanna be less completive on a global level… now having China and India on the surface.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we will solve the pollution problem. With solar & Co. we will!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Freedom! They need to be taught to think, how to be free. It is a difficult dance between freedom and discipline. Most of the education is about memorizing. Let us speak out loudly, with self-confidence. Smart people will always rise to the top.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

A smartphone or a battery. A really powerful battery which you can take anywhere.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Personally, it is my family – for health reasons. And the Middle East…

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

My actual employer will try to be digital, but it will be difficult. They try to sort it, but everybody in town is doing the same. So better hurry up…

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Flexible – quick – successful. You have to show that you are actually successful. You have to have a vision! Look ahead!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

The engine of creativity which is dragging the world forward.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I will give you a hip-hop-term: “old school”. Germany is scared to move forward – but wants to. Germans have to learn to be more optimistic. They have to recognize, to understand they are not perceived to be leaders in anything – they have to drop the arrogance.

 

NAME: Michelle Posey
TITLE: Team Management -Beam Smart Presence
COMPANY: SUITABLE TECHNOLOGIES
CITY: Palo Alto (virtual)

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I definitely will still be working in technology. I feel like – especially for me living in California – to keep that going, and it is more than possible to succeed as a female in the tech industry.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

I really don’t know… we are the last generation who really knows how to do things both ways. We do know things, facts, of the top of our heads while the younger generations know how to use computers and so on. We know also stuff without relying on the technology – we still wrote without on hands.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Especially with Beam – to work all over the world. Through this company I could already work in different places – I have seen the Grand Canyon, for example. Especially for seeing variety, it is great! I could be in Sweden or Germany instantly. It would really help to keep things „new“.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think a well rounded education, you know. Also being taught critical thinking… it is about tech knowledge but also other skills.

5.
What’s stressing you most during your daily life?

The cost of living in California? I don’t now…it is probably traffic. My worries are pretty normal compared with others.

6.
What products or services will your company offer in 5 years?

I cannot reveal anything we are working on behind the scenes, but technology is changing that fast. I am not sure whether I am capable of understanding where it could be. Maybe our products will be a little more interactive.

7.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The best manager for me is the best leader. He or she is also here for the right work-life-balance. Being able to understand the human experience, not only the corporate viewpoints is very important.

8.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

I believe it is great for the global economy. There is so much going on for the world – with creativity and the technology now… the corporate cultures are pushing this a lot. People from all over the world do not need to relocate nowadays… they can work here without moving.

 

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas ist eben kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Der Redner und Sprecher agiert im „Hier und jetzt“, genau deshalb auch Projekte wie die VALLEY MINDSET TOUR: 5 Wochen Silicon Vally, Fragen stellen und zuhören…

Zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung und Trendbeobachtung wird genau hier beschrieben: www.trendbeobachter.de

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Achtung, Feind hört mit!

MegaTrend.

13. Mai 2015

„Gewalt erzeugt Gegengewalt“.

…diesen Satz haben Sie sicher schon mal irgendwo gehört.

Mathias Haas, von Berufs wegen Redner und aus Berufung Trendbeobachter, sagt: „Trends erzeugen Gegentrends“.

Was damit gemeint sein kann, das kann man am folgenden Beispiel gut sehen:

Die Cam-Schützerli sind da! Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer. Die Firma soomz.io bietet sein einiger Zeit ein kleines, unscheinbares Produkt an, mit dem man das Kameraauge seines Mobiltelefons mechanisch verschließen kann.

HAAS.soomz2

Während die Telefonhersteller früher dieses Feature noch standardmäßig integriert hatten, ist heute die Linse offen. Und damit in der Theorie auch der Blick für Unbefugte in die Welt des Telefonbesitzers.

Spätestens jetzt schlucken einige, und andere sagen: Wieso, kann doch gar nicht sein.

Doch, es kann. Nicht allzu lang ist es her, als durch die Presse ging, dass Samsung Smart TVs ihre Besitzer ausspähen. Und nicht nur diese!

Kern des Problems bei Ersteren ist die Sprachsteuerung und deren Verarbeitung. Wenn ich dem Fernseher etwas befehlen können soll, dann muss er natürlich auch zuhören, sonst weiß er nicht, was ich von ihm will. Folglich – und das gilt auch für andere Spracherkennungssysteme, die ohne initialen mechanischen Eingriff des Nutzers (z.B. über eine Tastenfunktion o.ä.) arbeiten – befindet sich das Gerät im Lauschmodus, um ja keinen Befehl zu verpassen. Denn sonst wäre die Funktion ja obsolet.

Dieser Lauschmodus unter gleichzeitiger Verfügbarkeit einer Internetanbindung des Gerätes ist natürlich dafür prädestiniert, alles Eingefangene auch gleich weiter zu senden. Und dagegen wirkt dann das automatische Versenden der Fernseher-Nutzungsdaten an deren Hersteller (hier sind alle möglichen betroffen) noch fast wie ein Kavaliersdelikt.

Ähnlich funktionieren auch Sprachsteuerungen wie jene von Google, die für die Benutzung der eigenen Produkte auch auf Geräten wie dem iPad laufen. Ein Keyword genannt – und schon ist das System betriebsbereit. Das Keyword kann das Gerät aber nur erkennen, wenn…na, Sie wissen schon!

Und im Prinzip ließe sich diese Datenübertragung auch mit an’s Internet angebundenen Kameras (z.B. in Smartphones) realisieren. Über eine entsprechende App stellt das Gerät fest: Ah, ich befinde mich gerade im Inneren des Unternehmens XY, oder ggf. auch des Schwimmbades in B-Stadt. Und schwups: Die Kamera wird im Hintergrund aktiviert und überträgt munter alles, was ihr vor die Linse kommt. Merkt niemand – bis der Wettbewerber das Patent eine Woche früher eingereicht hat oder das eigene Konterfei nebst sämtlichen südlichen Körperteilen auf einschlägigen Websites auftaucht (doch dazu mehr, sobald Mathias Haas auf diesem Trendbeobachter-Blog über das Security Center von HP berichtet).

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„Stay out of my zoo“ – bleib draußen aus meinem Zoo! Das ist der Marketing-Slogan des Unternehmens, das die kleinen Privatheitsbeschützerli vertreibt. Ich entscheide selbst, wem ich was zeige! Und das genau ist es, was mit Gegentrend gemeint ist. Immer und überall allen alles zeigen und mit jedem teilen – ein Trend, der sich explosionsartig über alle technisch einigermaßen erschlossenen Regionen der Erde ausgebreitet hat.

Als Gegentrend nun ganz klar die selbstbestimmte Verwendung von Daten, die sich generieren lassen – ohne Verzicht auf den Komfort oder die Funktionen der modernen Technik.

Hübsch aufbereitet und ganz im Sinne der schweizerischen Grundeinstellung kommen die Cam-Verhüterli daher: Wir sind neutral und entscheiden selbst, wen wir hier reinlassen – auch in unser Smartphone. „Das Pricing“ jedenfalls hat locker Schweizer Niveau: 9,90 EUR für 5 Stück – dabei hat DER TRENDBEOBACHTER. nur ein Smartphone. Obwohl…

Ach ja: Der Trendbeobachter nutzt auch eines!

Und ja: Vielen Dank an Herrn de Haan, den CEO des Unternehmens!

P.S. Nach dem Austausch mit genau diesem Macher wurde klar, dass (mal wieder) der B2B-Vertriebskanal weit größer ist als DER TRENDBEOBACHTER vermutet hat – ein Beispiel mit einigen Worten:

Weihnachten kommt in Zukunft schneller - eine feierliche Lösung?!

Weihnachten kommt in Zukunft schneller – eine feierliche Lösung?!

 

Neues Verhalten produziert die unterschiedlichsten Muster. Der Redner und Berater Mathias Haas, der als pragmatischer Wandlungshelfer in Veranstaltungen und Workshops Unternehmen und Organisationen zukunftsfit macht, hilft, dieses neue Verhalten auch im Business-Kontext immer wieder neu zu verorten. Nicht als Zukunftsforscher und auch nicht als Trendforscher, sondern als Begleiter in einem Prozess des ständigen Wandels und auf dem Weg zum Umgang mit dem Trend (oder natürlich dem Gegentrend).

Mehr zu den Exponaten des Keynote Speakers: www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Moderationsmethoden der PLAY SERIOUS AKADEMIE.
www.play-serious.org

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Sicherheit vom Feinsten.

MegaTrend.

4. Mai 2015

Spätestens seit „Blackout“ von Marc Elsberg stehen wieder Weltuntergangsszenarien für unsere Albträume bereit.

In unserer hochvernetzten Ersten Welt ist nichts schlimmer als der Zusammenbruch. Sicherheit tut not und die Versicherungsbranche ist eine der wenigen Branchen, die Umsatzzuwächse verbuchen können.

Um das Geschäft mit der Sicherheit herum etablieren sich viele Anbieter mit Know-How und Ausstattung: Sie fühlen den Untergang kommen? Auf Webseiten wie Spezido und Survival-Mediawiki können Sie sich weiterbilden und Know-How tanken. Sie benötigen Gerätschaften für Notfälle oder zur Abwehr von Zombies? Alles kein Problem, Fitness sollten Sie haben, den Rest kann man im Internet bestellen.

Aber wenn es um das Überleben geht, ist nicht nur finanzielle Absicherung gefragt, sonst hätten wir schon längst Werbung von Versicherungsunternehmen im (elektronischen) Briefkasten. Denn neben finanzieller Entschädigung benötigen Menschen hauptsächlich Nahrung und Trink-Wasser – und lecker darf es auch sein. Neben vielen lang haltbaren Nahrungsmitteln und Notrationen sollte man auch an ein Morgen denken: Selbstversorgung geht vor Konsum.

Spätestens bei der Selbstversorgung holt uns die Weltpolitik wieder ein: Saatgut wird heutzutage hauptsächlich als Hybride verkauft, d. h. ein Wiederaussäen der nach der Ernte gewonnenen Samen funktioniert nicht. Monsanto & Co. lassen grüßen! Deshalb gibt es – zum Beispiel von SicherSatt – ganze Pakete mit samenfesten Sorten zur Aussaat in hochwertiger Qualität, die natürlich ihren Preis haben: vergleicht man das Bio-Paket mit Saaten für 22 Sorten Bio-Gemüse für 95 € kommt man beim heimischen Bio-Bauern dafür sicherlich mehrere Kilo an Saaten. Sicherheit war noch nie billig! Bei SicherSatt erhält man unter anderem einen Anbauplan mit Überblick der Zeiträume zur Aussaat, Pflanzung und Ernte, ein Booklet mit ausführlichen Sortenbeschreibungen, Erläuterungen und Anbautipps – man bekommt Know-How gleich mit, in einer „hochwertigen Holzkiste“, die auch vor UV-Licht und Feuchtigkeit schützt. Sicherlich ein Kaufanreiz für die betuchte Oberschicht, denn der Otto Normalverbraucher hat bisher noch andere Sorgen, als sich für ein Weltuntergangsszenario zu wappnen.

Hightech-Food für Lowtech-Menschen?

DER TRENDBEOBACHTER wägt ab: Sicherlich ist es gut, morgen frisches Brot backen zu können – aber der Hunger drängt zum Teil heute schon. Dagegen gibt es sicher ein Kraut aber auch ganz praktische Notrationen für jederfrau und –mann: NRG-5 – der kleine, vegetarische, hochkalorische Energie-Snack für Zwischendurch. Moment, warum für Zwischendurch? Weil sich DER TRENDBEOBACHTER in Zentraleuropa im 21. Jahrhundert beim besten Willen keine Notwendigkeit für Notrationen vorstellen will.

Schlussendlich ist festzuhalten, dass es schon länger das Kaufmotiv „Sicherheit“ gibt und dass dieses hier sehr konkret, sehr konsequent und zu Recht angesprochen wird – Vollgas auf Nummer Sicher. Warum eigentlich nicht?

Neue Geschäftsmodelle

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER – ein Pragmatiker, kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY).

Mehr dazu:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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Abo-Commerce dank eCommerce

MegaTrend.

30. November 2014

Ist es selbstherrlich wenn DER TRENDBEOBACHTER darauf verweist, dass er seiner Mutter schon vor zehn Jahren ein Blumenabo geschenkt hat? Nun, damals musste die Mutter noch selbst laufen – heute gibt es ein ganzes Geschäftsmodell um diese Mechanik: Bloomy Days.

ipp

Im Abonnement kommt – dank DHL – wöchentlich der Blumenstrauß

ipp Natürlich konnte DER TRENDBEOBACHTER Haas nicht wiederstehen. Logischerweise musste der Pragmatiker Haas diese Idee direkt testen. Und ja, es war einfach und schnell und einfach und schnell. Für 20 EUR kam das erste Paket und der Zukunftsexperte hat direkt wieder gekündigt. Doch dies macht bekanntlich kaum jemand.

BloomeyDays

Wir stellen fest, Abonnements leben mehr denn je, denn heute kann jedes Unternehmen (auch am Ende der Welt, sagen wir Frankfurt an der Oder) den kompletten Planeten bedienen. Rhythmisch und ohne Zwischenhändler. Mit Abbuchungsauftrag und ohne wirkliche Aufmerksamkeit.

Die Umwelt verändert hat – zum Beispiel durch den Paketkasten.

DER TRENDBEOBACHTER stellt auch fest, dass sich Anbieter wie DHL mit neuer Infrastruktur sehr gut darauf einstellen. Mathias Haas, der Redner und Berater, hat seit etwa 1,5 Jahren diese Produktinnovation „Paketkasten“ im Einsatz. Und plangemäß wurde genau hier der Blumenstrauß – geschützt vor Wind und Wetter – zwischengelagert bis Haas vom letzten Vortrag nach Hause kam.

Ob jetzt wirklich Blumen im Abo verschickt werden müssen darf geprüft werden. Denn alleine die Verpackung scheint ein größeres Volumen haben als der wahnsinnigste Rosenstrauß. Aber schlussendlich gibt es nicht nur das Kaufmotiv „Nachhaltigkeit“ sondern eben auch bequeme Kunden, die nie zu Hause sind.

ippippAber vielleicht werden auch all diese Aspekte im Bericht der www.sister-mag.com bewerten und beschrieben. Schauen Sie mal rein… ab 6. Dezember liegt hier ein Bericht von Antonia Sutter der Mitbgründerin einer ganz anderen Publikation. Aber das ist dann doch ein Thema für einen anderen Moment.

 

Einen feinen Nikolaus, wünscht DER TRENDBEOBACHTER.

P.S. Hat Knecht Rubrecht eigentlich einen Schlüssel für den Paketkasten oder kommt dieser zukünftig als Abo-Commerce? Einmal im Jahr, aber dafür regelmäßig?

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER realisiert Trendbeobachtung – Beobachtung und nicht Trendforschung. Zukunftsforscher sind oft 10 oder 20 Jahre vorraus, aber Sie müssen heute entscheiden… Deshalb scannt Mathias Haas und sein Team Produktinnovation aus dem Hier und Jetzt. Denn diese bedienen neues Verhalten.

 

„Trends“ und „MegaTrends“ sind Überschriften von neuen Verhalten und die oft sensationellen Überschriften sind schlicht Erfindungen von Journalisten und Trendforschern bzw. Zukunftsforschern.

 

Mehr zum Unterschied zwischen Trendforschern und DEM TRENDBEOBACHTER: www.trendbeobachter.de

 

Mehr zum Unterschied zwischen Zukunftsforschern und DEM TRENDBEOBACHTER: www.trendbeobachter.de

 

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden von Mathias Haas: www.play-serious.org

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So viel Druck kann sein

MegaTrend.

26. November 2014

DER TRENDBEOBACHTER hat Dirk van der Kooij entdeckt. Genau genommen hat ihn Tina Kammer von Interior Park entdeckt. Oder Ihre Partnerin Andrea Herold? Egal!

3D mit Zukunft

Mathias Haas ist froh, die beiden Trendsetterinnen zu kennen, denn es gibt ein weiteres Beispiel dafür, was 3D-Druck kann und vor allem welche Geschäftsmodelle daraus entstehen.

Doch zurück zu Dirk, denn er war weltweit der Erste.

Der Absolvent der Design Academy in Eindhoven ist bereits ein Star – zumindest in der „ich-drucke-mir-ganze-Möbel-Szene“. Seine Werke stehen nicht nur im Vitra Design Museum und im Modern Art in New York (und eben bei Interior Park in Stuttgart), sondern er ist schlicht der Pionier auf diesem Feld. Er und sein Roboter, denn dieser macht die ganze Arbeit.

Der Künstler füttert seinen Helfer mit 100% Plastikmüll.

Gefüttert wird sein umgebauter Industrieroboter mit dem Innenleben von Kühlschränken. So einfach ist der Ansatz und so genial die Mobilität, denn mit einem schlichten Anhänger und dem ein oder anderen leeren Kühlschrank ist dieses Unternehmen startklar. Er kann produzieren, wo er möchte, solange der Plastikmüll geschreddert zur Verfügung steht. Und ja, so lange die Kundschaft gedruckte Möbelstücke die niedrige Auflösung der Struktur annimmt (müssen Möbel immer ein völlig glatte Oberfläche haben?)…. DEN begeisterten TRENDBEOBACHTER stört dies überhaupt nicht. Im Gegenteil – dieses Design ist auch beim Probe sitzen zeitgemäß.

DER TRENDBEOBACHTER beim Probe sitzen

Denn auch der Redner und Berater möchte mit Besitzerlebnis – beispielsweise im Büro – klar kommunizieren. Auch DER TRENDBEOBACHTER möchte vorne mit dabei sein und wenn Mathias Haas die Tische, Sideboards, Stühle, Lampen, Vasen, Kleiderbügel und Leuchten ansieht… und die Geschichte kennt, dann ist auch der Zukunftsexperte kaum zu bremsen.

Es ist schön zu sehen, dass mal wieder ein Querdenker merkwürdig unterwegs ist und auch in diesem Falle schlussendlich auf die Zukunftsthese von Haas einzahlt:

Das neue Premium ist nachhaltig!

Heute, spätestens morgen werden Premiumanbieter mindestens den Versuch, nachhaltig zu produzieren, dokumentieren müssen. Niemand wird mehr ordentliche Summen ausgeben, wenn nicht ein gutes Gewissen mit im Regal liegt! Dies gilt auch und gerade in der Möbelbranche, denn in dieser Welt hat jeder bereits ausreichend Möbelstücke auf seinen 30 oder 1.200m².

Es geht wohl um ein Upgrade!

Und das ist nur der Anfang, wenn man sich mit Tina Kammer unterhält. Die Architektin besetzte schon die Thematik „biobasierte Kunststoffe“, als andere noch 3D-Drucker für ausgewachsenen Quatsch hielten… doch dazu mehr, wenn DER TRENDBEOBACHTER dann vom „Endless Flow Coffee Table“ seinen Schwarztee kredenzt und im „Fat Line Crossed Legged“ die nächsten Vorträge vorbereitet…

 

 

 

 

Mathias Haas lebt natürlich auch von Gesprächen wie diesen!

Der Redner und Berater in Sachen „Trends, Wandel, Veränderung“ freut sich sehr, wenn Macher realisieren, dass neue Verhaltensweisen gepaart mit neuen Technologien eben neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Der Zukunftsexperte ist fasziniert von Regelbrechern und Holländern. Genau in dieser Reihenfolge – vielen Dank für diesen Austausch.

Schauen Sie mal rein: www.interiorpark.com

Sehen Sie sich um! www.trendbeobachter.de

Klicken Sie drauf: www.youtube.com/haaskommuniziert

Yep, Mathias Haas ist kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Haas und sein Team macht weder Trendforschung noch Zukunftsforschung. Es geht schlicht um das „Hier und Jetzt“, denn Sie müssen ja heute entscheiden – nicht 2030.

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Zum internationalen Katzen-Valentins-Tag.

MegaTrend.

8. August 2014

Es ist „trendy“, denn es ist schlicht ein tierisch großer Markt!
Die Folge: DER TRENDBEOBACHTER kann gar nicht anders…

Als wirklicher Katzenliebhaber ohne Katze kam gestern (ja, Amazon gibt es jetzt auch in Stuttgart) ein neues Exponat: die mini Menüs von wiskas. Diese Verpackung und Einheitengröße, diese Tonalität und Farbgebung… zum Dahinschmelzen!

Wandel von whiskas

Der Unterschied zur energetisch aufgeladenen Astronauten- oder gar zur veganischen Kindernahrung ist kaum ersichtlich. Doch wenn eine Katze etwas Stil hat – dann wird Ihr stolzer Besitzer diese mini Menüs auftischen! Portion für Portion. Vermutlich „low carb“, denn abends… alle kennen dieses Thema – zumindest mit zunehmendem Alter.

Alternativen?

Klar, auch der Wettbewerb steht im Wandel. Auch die Kollegen von whiskas leben Zukunftsfitness und bieten schon seit 2013 „In-Form“ an. Die Wahl fällt auf diese Delikatessen „für Katzen, die zu Übergewicht neigen“. Oder aber die „Condition Tabs“ von Bob Martin, falls die Kleine mal einen schlechten Tag hat, das Tier aber auch jede Stunde ihres Lebens (zumindest für den Halter) nutzen darf?

Katzen haben es nicht leicht - heute wie in der ZukunftDrogen für zukunftsfitte KatzenPillen für Katzen mit ZukunftWeiterführend gibt es Katzenminze mit Vitaminen im Angebot… den passenden Laufstall dazu…

Ah – Sie haben gar keine Katzen. Sie mögen sie nicht einmal?
Nicht einmal am Valentinstag der Katzen?

Dann kann der Redner und Berater – heute – nur noch mit dem Hundewagen punkten. Denn tatsächlich gibt es „demografischen Wandel“ auch bei Haustieren. Doch die Tatsache, dass ein Hund älter wird, heißt nicht automatisch, dass er laufen kann. Also hat diese Veränderung das Unternehmen hauk aufgenommen – zumal diese die Kompetenz in Sachen „Kinderwagen“ definitiv innehat!

 

Wandel stoppt offensichtlich vor niemandem und (gar) nichts!

 

Selbst am internationalen Katzentag wird der Veränderungsdruck offenkundig, das Verlangen an „Change“ offensichtlich… Zeit, dass DER TRENDBEOBACHTER sich mehr um diese liebevollen Wesen kümmert. Doch genau deshalb hat Mathias Haas keine Katze – da er an derartigen Feiertagen keine Zeit dafür hätte…

 

Walt Disney für Katzen? Der "Theme Park" im Katzenzirkus?

Walt Disney für Katzen? Der „Theme Park“ im Katzenzirkus?

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER ist eben Trendbeobachter und kein Trendforscher. Mathias Haas ist auch kein Zukunftsforscher… Für Haas liegt hier der entscheidende Unterschied, denn welche Trendforschung hätte vor 10 Jahren wirklich derartige Innovationen prophezeit? Für 2014? Für diese Zielgruppe?

Veränderung kommt nicht über Nacht, Zukunft ist auch nicht so kompliziert, doch Trends und MegaTrends sind eben auch nicht eindeutig – zumindest nicht für 2030 oder gar darüber hinaus.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

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Gut gebeddit?!

MegaTrend.

6. August 2014

DER TRENDBEOBACHTER darf dienstlich schlafen – vor Markteinführung!

Mit beddit konnte Mathias Haas seine Exponatesammlung erweitern, vielen Dank an den Direktimporteur kaasa solution und Herrn Stefan Jahnke!

Was kann also dieser Schlafcoach, dieses weitere „Tracking-Wunder“?

beddit, vor Markteinführung

Nennenswert ist erst einmal, dass beddit aus Finnland kommt und es dort bekanntlich verdammt lange Nächte gibt – phasenweise. Ernster gemeint ist aber, dass dieses Gerät in der „PRO-Variante“ seit Jahren existiert und seitens „der Wissenschaft“ glaubwürdig im Einsatz ist.

Der Unterschied?

Jetzt hat der Trendexperte sein eigenes Schlaflabor zwischen Matratze und Leintuch – per Bluetooth verbunden und via Smartphone kommunizierend. Selbstredend ist, dass diese 149 EUR wohl kaum vergleichbar sind mit hoch-komplexen Schlafanalysen in höchst ungewohntem Umfeld (Krankenhaus & Co). Weder hinsichtlich der Atmosphäre, noch im Hinblick auf die Kosten!

So dokumentiert beddit also Puls, Atemfrequenz, Schlafzeiten (wie das UP-Band, DER TRENDBEOBACHTER berichtete hier im Trendbeobachter-Blog) – aber auch die geliebten Schnarchzeiten und schlussendlich sogar einen „Schlafscore“. Letzteres passiert im so genannten Schlafcoach…

Besonders gut zugehört hat Mathias Haas dann bei der Aussicht auf einen funktionierenden „Smartalarm“. Diese Funktion sorgt zukünftig dafür, dass DER TRENDBEOBACHTER nicht inmitten einer Tiefschlafphase geweckt wird, sondern einige Minuten davor. Die ganz persönliche Meinung? Dann doch lieber viele Minuten – nach der Tiefschlafphase… der Redner und Berater hat dann schlussendlich doch noch die beste Ausrede der Welt – falls, ja falls Mathias Haas mal zu spät kommen sollte.

Die „Bettbewegungen“ werden in „Bewegungssignale“ umgewandelt.

Daten, Daten über Daten, die in diesem Fall nicht in der berühmt-berüchtigten Schäfchen-Daten-Wolke schweben, sondern direkt auf dem Telefon. Diese europäische Datenstrategie führt wohl sogar zur Ablehnung einer Kooperation mit dem HealthKit von Apple. Diese Art und Weise zu denken und zu verkaufen, lebt jedoch in einer Zusammenarbeit mit dem Matratzenhersteller SCHLARAFFIA. Schon bald wird der sensible Helfer dort käuflich auf uns alle warten, vielleicht sogar „im Bündel“ mit Matratzen oder Unterfederungen inkludiert.

Egal ob in der Apotheke, beim dm oder in amazon…

Der Trendexperte wird bekanntlich gerne überrascht… doch bei der Online-Suche „beddit“ kam dann doch noch ein „Nebenkriegsschauplatz“ an die Oberfläche: denn der Wettbewerber „Withings Pulse“ hat es jetzt schon geschafft, dass beddit käuflich ist oder zumindest gefunden wird… was amazon alles möglich macht?! Sicher ist das ein Anruf wert – beim vertrauten Rechtsexperten im Hause von kaasa solution! Verkauf mit Zeitgeist?!

 

Exponate wie dieses beddit sind für Mathias Haas besonders wertvoll, denn DER TRENDBEOBACHTER ist kein klassischer Trendforscher und kein üblicher Zukunftsforscher. Der Trendexperte möchte Megatrends beweisen.

Gleichzeitig glaubt Mathias Haas, dass Trend wie MegaTrends jeweils Überschriften für neues Verhalten sind und dass genau dieses durch neue Produkte und völlig neue Geschäftsmodelle bedient werden können. Wenn es dann noch funktioniert, nicht überfordert und dann noch in der Trendstation liegt – dann scheint die Sonne in Stuttgart!

 

Mehr zur Trendbeobachtung und noch mehr zur Abgrenzung gegenüber der Trendforschung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu agilen Beratungsmethoden wie beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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13°C, GPS-Koordinaten, Echtzeit.

MegaTrend.

5. August 2014

SMARTSENSOR RFID und SMARTSENOR GSM,… so die Überschriften für das neue Zeitalter (spricht man hier wirklich von „Alter“?) bei der DHL. Mittels „Temperatur Logger“ können so beispielsweise Pharmaprodukte mit lückenlosem Nachweis verschickt werden… wenn, ja wenn… genauso ein Sensor der Lieferung beigelegt wird.

DER TRENDBEOBACHTER bedankt sich für dieses neue Exponat!

Die RFID-Version mit einer Größe von gerade einmal 10 auf 10 cm passt sicher an und in jede Verpackung. Der „Heavy User“ bei dieser Markteinführung liegt bei 300 Einsätzen pro Jahr. Es ist die DHL selbst.

Auch Blumen und Bananen lieben RFID.

Doch auch andere Segmente wie Nahrungsmittel und die Dekorationsabteilung sind bereits Kunden… doch bei diesem Preissegment muss es vermutlich schon Kaviar oder Kobe-Rind sein.

Schlussendlich sieht – insbesondere die GSM Variante – auch noch schön aus!

Bei neuen Markteinführungen, neuen Produktinnovationen ist genau diese Gestaltung nicht zu unterschätzen. Es gilt schlussendlich, Innovation auf vielen Ebenen attraktiv zu machen. Kein Wunder also, dass für dieses Produkt schon im Lastenheft zu lesen war: bitte am iPad orientieren. Letzteres ist wohl zu gut gelungen.

Eine wahre Baustelle für den wirklichen Durchbruch ist, dass beide Neueinführungen „Flugangst“ haben oder besser formuliert, die Airlines haben großen Respekt vor dem SMARTSENSOR! Denn schlussendlich fühlen beide Geräte großartig – aber sie können keinen Start und keine Landung identifizieren und somit müssen sie am Boden bleiben.

Jetzt ist wirklich kostbare Fracht, wie zum Beispiel Kunstwerke, Walfleisch und Biopharmazeutikum selten so entspannt, dass sie – auf der Langstrecke – auf dem Containerschiff landet. Es muss also ein Weg gefunden werden, wie die Luftfahrtbehörden zustimmen, dass diese Sensoren auch in den Luftraum gehören.

Doch… hier wird das Bonner Unternehmen nicht alleine sein. Der Zukunftsexperte war letztes Jahr auf der ASIAN MINDSET TOUR und hatte damals die smartbox von DB Schenker im Handgepäck – diese hatte damals kein Flughafensicherheitspersonal identifiziert und doch hat dieser Wettbewerber sicher ähnliche Herausforderungen. Gleichzeitig werden auch die Airlines an diesem Markt Interesse haben… denn das Handy ist bei Mathias Haas „im Flieger“ heute noch bzw. schon an und Produkte wie der SMARTSENSOR finden eindeutig einen Markt.

DHL SMARTSENSOR

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER und er lebt im Hier und Jetzt. Der Zukunftsexperte präsentiert also keine (vagen bis esoterischen) Szenarien, sondern zeigt neue Verhaltensveränderungen – heute – beweisbar – live. Genau dies passiert mit diesen unentdeckten Exponaten, mit Prototypen und Produkten in der Markteinführung… denn wenn kluge Unternehmen wie die DHL derartigen Aufwand betreiben, dann ist dies für diese Branche relevant. Doch – und dies ist wirklich nennenswert – derartige Antworten auf diese Trends und Megatrends haben auch Wechselwirkungen auf andere Segmente, scheinbar unbeteiligte Branchen… und genau deshalb wird Mathias Haas diese SMARTSENSORS auch bei scheinbar weit entfernten Welten dabei haben.

Immer mit der Frage verknüpft: „Was machen derartige Innovationen mit Ihrer Branche, mit Ihrem Geschäftsmodell, mit Ihren Produkten? In Ihrer Stadt, Ihrem Markt, Ihrer Kundschaft?“
Mehr zu Mathias Haas unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu agilen Beratungsmethoden wie zum Beispiel LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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Ungeborene Herztöne – erleben.

MegaTrend.

1. August 2014

„Hören Sie den Herzschlag Ihres Babys“, so das Versprechen von Jumper, dem Ultraschall-Fetal-Doppler und genau dies ist das neueste Exponat von Mathias Haas. Der Redner und Berater Haas ist weder schwanger noch Vater und doch ist für ihn nachvollziehbar, wie emotional „das ungeborene Baby“ sein muss.

Mit AngelSounds gehen also werdende Mütter und Väter her und hören ihr Kind… so oft sie wollen. Oder so oft sie unsicher sind? Und das kann vermutlich sehr häufig sein – denn eben „die Welt außen herum“ hat heutzutage gehöriges Interesse! Menschen tracken sich selbst bis zum ungeborenen Leben – wo ist da der Unterschied?

Doch selbst der Hersteller warnt vor übertriebenem Gebrauch!

Und bei aller Skepsis… es gibt eben Regionen (auch in Deutschland), in der der Arzt weit weg und die technischen Gerätschaften antik sind. Es gibt Mütter, denen es schwer(er) fällt, eine Beziehung zum eigenen Baby aufzubauen. Und genau hier trifft auch dieses digitale Hilfsmittel den Nerv der (Neu-)Zeit!

Mit drei Klicks auf amazon, ebay oder direkt bestellt und „das Wunder der Schwangerschaft“ wird transparent… hörbar… selbst für den werdenden Vater. Ob all dies am Ende dann wirklich zur Beruhigung beiträgt – DER TRENDBEOBACHTER zweifelt, aber er hat Verständnis für die Käufer genauso wie für den Hersteller, denn neues Verhalten schreit nach neuen Produkten und genau dieses liegt hier… bei Mathias Haas und jetzt auch auf den „Bühnen dieser Welt“.

AngelSound-A (800x534)

 

Megatrends sind „Mega-Überschriften“ für „mega-wichtiges-Verhalten“ und genau dieses sucht der Trendexperte. Mit diesen unentdeckten Exponaten produziert Mathias Haas – im Infotainment-Stil – Reibung, so dass sich die Kunden und deren Teilnehmer wirklich um die eigene Zukunft kümmern. Denn Zukunft ist gar nicht so kompliziert!

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Banken können Erlebnis – Commerzbank kann hybrides Erlebnis

MegaTrend.

15. Juli 2014

DER TRENDBEOBACHTER durfte hinter die Kulissen schauen – den „Flagship-Store“ der Commerzbank ganz genau betrachten. Der Redner und Berater durfte sogar kritisch-zickige Fragen stellen.

Aber Mathias Haas hat auch zugehört.

Der Handel kämpft und die Bankenwelt gleich mit, denn wenn Menschen nicht mehr unterscheiden zwischen on- und offline, dann ist Beton vergleichsweise träge. Filialen müssen sich dem neuen Verhalten anpassen und die Commerzbank in Stuttgart wurde ausgewählt. Zwar ist nicht sicher, ob die Mitarbeiter sich dort wirklich glücklich schätzen, aber man darf auch mal zum Glück zwingen – so die Einstellung des Zukunftsexperten. Denn Gewohnheiten müssen überwunden werden und das eigene Leben ist nicht unbedingt „normal“.

Glückwunsch Commerzbank!

Königstrasse 11 in Stuttgart - mit ganz viel Zeitgeist.

Königstrasse 11 in Stuttgart – mit ganz viel Zeitgeist.

Trendbeobachtung sucht Tatsachen und diese können hier gesichtet werden:

Live und in Farbe! Hier und jetzt!

  • Lange Öffnungszeiten zum Beispiel durch die Videokasse.
    Hier bedienen Damen und Herren per Video, ohne dass Sie vor Ort sind.
  • Reibungsloser Übergang vom Selbstbedienungsbereich in die Service-Zone.
  • Kartendruck in Echtzeit, so dass der neue Kontoinhaber 20 Minuten später bereits die Kreditkarte zum Glühen bringen kann.
  • Kostenloser Getränkebereich (mit HIPP-Keksen) für alle Kunden, die auf das persönliche Gespräch warten – und dann durch einen QR-Code verrückterweise auch noch wissen, wie lange!
  • Einführung des Premiumkontos beispielsweise mit „extra Track“ zum Geld abheben.
  • Private Atomsphäre im Beratungsbereich – vergleichbar mit so manchem 5* Hotelzimmer.

Dienstleistungen aktiv zu verkaufen war schon immer eine Herausforderung und jetzt kommen auch noch Menschen zur Welt, die „Banking“ per Bildersuche und im Echtzeitalter erleben. Google hat sie bereits – die Bankenlizenz, Facebook wird es nicht lassen können…

Darauf braucht es Antworten und diese Großbank wirft sich mächtig ins Zeug!

Videokasse - diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber "so what", die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Videokasse – diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber „so what“, die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Sicher ist dieser wertige Um- und Ausbau eine große Investition und ganz bestimmt werden die zu erwarteten Kopien günstiger sein müssen. Sicher braucht es noch das ein oder andere Blümlein. Sicher werden „die Learnings“ professionell weitergetragen. Aber ganz sicher braucht es ein Gespür für die Mitarbeiter, die die Videokasse vielleicht als Wettbewerb sehen und solch eine Transparenz schlicht nicht gewöhnt sind.

Aber nochmals: da draußen gibt es neues Verhalten und das verändert jedes System, jedes Unternehmen, jede Filiale und jedes Team – also jeden Mitarbeiter. Trends kommen nicht über Nacht, aber sie gehen eben auch nicht. Die Commerzbank ist auf diesen Quadratmetern Trendsetter und DER TRENDBEOBACHTER hat bereits seinen Antrag geschickt – fürs Premiumkonto.

Und wenn jetzt auch noch „Premium“ drin ist – in der Verpackung… dann wird Mathias Haas sicher berichten!

 

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich - hier ist er gemütlich.

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich – hier ist er gemütlich.

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER, da Trends zu sehen und Megatrends zu identifizieren nur die halbe Miete ist. Schlussendlich muss „die Kraft“ auf die Königstrasse 11 und dieser Schritt ist viel leichter als reden – das benötigt Macher!

 

Mehr zum Sprecher, deutlich mehr zu Trendbeobachtung genauso wie zu den Kontakten und Methoden von Mathias Haas liegen hier bereit – auch per Video 😉

 

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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DER TRENDBEOBACHTER = Neu Yuppy.

MegaTrend.

13. Juli 2014

Brooklyn … ein Viertel von New York, das DER TRENDBEOBACHTER (damals noch Austauschstudent nördlich von Toronto) niemals betreten hätte. Zu dunkel, zu gefährlich – so war der Eindruck damals. Schon ein „take care“ machte Mathias Haas Angst. Ist New York schon so rau, dass die Obstverkäuferin „take care“ sagen musste? Jedenfalls war an Brooklyn nicht zu denken.

Vielleicht waren dies damals schlicht Sprachschwierigkeiten.

Heute sieht die Welt anders aus und dennoch verstehen sich Menschen immer noch nicht!

Noch im Juni hat der Redner und Berater die ehemalige US-Zuckerproduktion, die Domino-Fabrik, angesehen. Es gab große Kunstdarbietungen und genau dadurch die Chance, diese Fabrik von 1882 hautnah zu erleben, zu berühren und wirken zu lassen. Wow… der süße Stoff hat wahrhaftig gewirkt!

Süße Kunst in der Zuckerfabrik

 

 

Trends & MegatrendsDieser Teil der Uferpromenade, dieser Teil von Williamsburg ist bereits ein „fucking theme park“ wie der airbnb-Vermieter Bill klar kommentierte. Er und seine Partnerin leben seit Jahrzehnten in genau diesem „Rückzugsgebiet von Immigranten und orthodoxen Juden“, wie SPIEGEL ONLINE am 12. Juli 2014 diesen Ort beschreibt. Der Fotograf und Williamsburg-Pionier erkennt seine Welt nicht mehr und jetzt geht es erst los…

Manhatten-Sicht durch StahlDer Bauboom hat Bills Welt erreicht und scheinbar benötigt „Brooklyn seine eigene Skyline“, so Vishaan Chakrabarti, der Stadtplaner New Yorks mit schwarzer VIP-Kreditkarte. Doch jetzt hat er alleine für ein Projekt 1,5 Milliarden Dollar zur Verfügung. Davon werden wohl die geringsten Mengen in den Abriss der Fabrik und die Bedingung der Stadt- und Gemeindeverwaltung fließen – denn ein Drittel der 2.200 Apartments müssen nach großem Druck „der Bills“ bezahlbare Mietwohnungen werden.

Schlussendlich wandelt sich auch dieses Viertel und offensichtlich nimmt die klassische Gentrifizierung ihren Lauf. Schlimm nur, dass nicht das Chaotische, das Kreative, das Verrückt-Normale die Macht behält – sondern, dass die Wiederholung (die von der anderen Seite des Hudson-Rivers) stärker ist.

Doch wer weiß… vielleicht ist Mathias Haas, der deutsche Gast, ein Teil der Entwicklung gewesen… denn Haas war nicht da, als Bill kein Geld hatte für seine Einweihungsparty. Als der „First Mover“ am Wochenende keine Heizung hatte, weil die Fabrik unterhalb des heutigen Lofts nicht gearbeitet hat. DER TRENDBEOBACHTER kam erst mit der Zentralheizung und offensichtlich erst nach den „Künstlern, Indie-Rockern und Spät-Hippies“, wie der Spiegel schreibt. Der Zukunftsexperte ist im direkten Vergleich dann doch eher der Neu-Yuppie.

Zusammengefasst: Ist Mathias Haas somit ein Teil der Verdrängung? Offensichtlich!

Und genauso dreht sich das Rad zwischen Macht und Wandel, zwischen Kunst und Geld… jedenfalls hat Mathias Haas fast ein schlechtes Gewissen – bei 1,5 Milliarden USD Budget ist viel möglich und Bill lebt mit seinen fünf Katzen nur 500 Meter entfernt. Hoffentlich hat der Besuch von Haas nicht dazu geführt, dass diese bald umziehen müssen – dorthin, wo heute am Sonntag vielleicht keine Heizung läuft.

Zum Glück ist es Sommer!

Wandel auch für Katzen?

 

 

Mathias Haas praktiziert Trendbeobachtung und reproduziert diese als Redner und mit seinen Kunden – zum Beispiel in Workshops und Tagungen.

Denn Zukunft ist gar nicht so kompliziert! Das Morgen ist sicher komplex und oft nur an einzelnen Geschichten verständlich. Genau deshalb hat der Zukunftsexperte seinen Unterschied zu klassischen Trendforschern, Zukunftsforschern und Innovationsberatern herausgearbeitet. Aus diesem Grund erzählt Mathias Haas von solchen Reisen und derartigen Gedanken.

Mehr zu ihm und seinen Methoden – wie den Trendreisen, Trend-Abos und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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Das Hotel der Zukunft ein Hotel mit Normalität!?

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26. Juni 2014

DER TRENDBEOBACHTER durfte Fragen stellen – und zwar dem Macher des normalsten (?) Hotels zwischen Moskau und Rio: Herrn Mag. Benedikt Komarek. Dieser Mann und seine Familie denken neu und bauen seit Februar 2014. Sie bauen ein Hotel, das ganz normal ist, und genau das wird den Unterschied ausmachen. Denn Häuser, die der Redner und Moderator besucht, lassen oft Fragen offen. Einige Beispiele:

  • Warum muss Mathias Haas bei der Online-Buchung bereits alle Daten eingeben und hinterher nochmals aufschreiben?
  • Warum muss DER TRENDBEOBACHTER auschecken, obwohl schon klar ist, dass er heute geht?
  • Warum sitzt er auf dem Zimmer zum Arbeiten, obwohl es in der Lobby oft attraktiver ist?
  • Warum kann der Zukunftsexperte nicht sein zentrales Lebensinstrument – das „Smartphone“ –  nicht auch für das Licht und die Rollos nutzen?
  • Warum reist der Vielflieger Haas mit Adaptern, wenn es Steckdosen für USB-Anschlüsse gibt?

Mit derartigen Fragen beschäftigt sich ein Kooperationspartner – das Fraunhofer IAO – schon länger (vgl. Future Hotel Studie), doch im April 2015 kann das Alles schon Normalität sein. Zumindest am Bahnhof in Wien.

BizTravel Juli/August 2014. Quelle: Befragung von Fraunhofer IAO und HRS mit 540 Geschäftsreisenden.

BizTravel Juli/August 2014.
Quelle: Befragung von Fraunhofer IAO und HRS mit 540 Geschäftsreisenden.

Intelligenterweise wird aber eine Herberge versprochen, die keinem Apple-Store und keiner Audi-City gleicht. Es wird ein Hotel gebaut, dass einfach nur gemütlich ist – gemütlich mit USB-Steckdose quasi. Viel Holz, feine Beleuchtung und lokaler Touch kann ja ergänzt werden durch logische Prozesse, die schlussendlich dafür sorgen, dass es keine Rezeption gibt und der Check-in und –out „mobile“ verläuft.

Eine „mobile company“!

Facebook Deutschland hat kommuniziert, dass 70% aller User per Telefon den Status checken und genau dies durchschnittlich 14 Mal am Tag. Es wird also höchste Zeit, dass nicht nur IT-Giganten agieren und das Selbstverständnis updaten. Es ist auch an der Zeit, dass jedes Geschäftsmodell massiv angepasst wird.

  • Jedes Geschäftsmodell ist ein digitales Geschäftsmodell.
  • „mobile“ ist kein Endgerät, es ist eine Lebenseinstellung!
  • Echtzeit ist gerade schnell genug.

Herr Komarek könnte fast bei Mathias Haas angestellt werden… oder? Nein, wohl kaum – denn der Sprecher und Moderator redet, das Hotel Schani liefert! Doch wer weiß, was sich aus diesen ersten Schritten noch entwickelt– abgesprochen ist heute schon, dass DER TRENDBEOBACHTER vor allen Trendforschern und Zukunftsexperten die Realität spüren wird. Mathias Haas darf zum Pre-Opening nach Wien kommen und er wird davon berichten.

Heute schon ist klar: Das Hotel ist ein „lernendes Haus“ und damit wird der Grundstein gelegt für „hungrige Mitarbeiter“ – für eine „veränderungsfreundliche Unternehmenskultur“. Und genau diese braucht es, um Antworten zu finden auf das neue Verhalten der Menschen da draußen – denn nichts anderes sind Megatrends: „Mega-Überschriften“ für neues Verhalten.

Auf nach Wien! Normal. Endlich!

Werden in diesem Hotel Zahlungen per smartphone und sumup umgesetzt? Wir werden sehen... wir sind gespannt.

Werden in diesem Hotel Zahlungen per smartphone und sumup umgesetzt? Wir werden sehen… wir sind gespannt.

 

 

 

Mathias Haas hat den Anspruch, Megatrends beweisbar zu machen und genau darin liegt auch der Unterschied zur klassischen Trend- und Zukunftsforschung. Mit seinen unentdeckten Exponaten und selbst erlebten Paradebeispielen hat er eine andere Vorgehensweise als typische Zukunftsexperten, Trendforscher und Innovationsmanager.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY und den „veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden“ unter www.play-serious.org

 

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Transfer-Angebote für Megatrends: Wandel für Event Manager

MegaTrend.

24. Juni 2014

DER TRENDBEOBACHTER war auf der Bühne – für die Experten der Event-Branche, für die Macher von Veranstaltungslocations und für die Verbände innerhalb der Begegnungskommunikation. Kurz gesagt, auf der MEXCON am 11. Juni in Berlin.

Der Redner und Moderator Mathias Haas bietet immer „Transfer-Angebote“, also Antworten… wie Megatrends ganz pragmatisch um- und eingesetzt werden können. Hier ein Beispiel aus genau dieser Veranstaltung:

 

ALLTÄGLICH. NACHHALTIG!

Das neue Premium ist nachhaltig!
ENORME SENSIBILITÄT!
„Ego durch Öko“.

Staub, Verkehr und Menschenmassen. Teils keine Wiesen in Sicht. Stadtmenschen haben ein Naturdefizit: Sie flüchten – soweit sie die Möglichkeiten haben – ins Grüne, in die Berge oder suchen die teils in Großstädten angelegten „Naturoasen“ auf. In China gibt es sogar bereits eine „Smogversicherung“ und in Hongkong Fotorückwände – falls der Urlaub im Smog zu versinken droht.

Kein triviales Umfeld für „temporäre Bauten“ und das typische Eventgeschäft.

Zumal die Sensibilität täglich geschärft wird. Durch Beispiele wie die vielen Einsätze des „Thames Barriers“ – dem Staudamm an der Themse um London im Fall von außergewöhnlichen Fluten vor Überschwemmung zu schützen. So wurde dieser Damm in den 90er Jahren 35 Mal genutzt und war alleine im Januar 2014 bereits 17 Mal im Einsatz. Die „New York Times“ äußert sich wie folgt zu dieser Art der „Normalität“: „Tumult may be the new normal“.

Derartige Beispiele machen deutlich: Es braucht Marken & Anbieter, die wirklich Verantwortung übernehmen, klare Positionen beziehen und danach handeln.

Ein erstes hervorragendes Beispiel dafür ist das KEX Hostel in Reykjavik. Hier wird mittels klugem „Upcycling“ wirklich eine Geschichte erzählt, die so gut ist, dass Gäste nur wegen dem Haus nach Island reisen.

Man entschied sich für den Ausbau von wirklichen Ruhezonen ohne visuelle Umweltverschmutzung: „Haptik, Haptik, Haptik“ als eine Möglichkeit, darauf zu antworten.

Im Betrieb stehen „Vollgas-Emotionen“ hoch im Kurs: Themen wie Lichtverschmutzung, die Veröffentlichung einer ökologischen G&V (vgl. Puma) und einer Gemeinwohlbilanz (vgl. Sparda Bank in München) beschreiben weitere Möglichkeiten, „Nachhaltigkeit“ ernsthaft zu leben und ganzheitlich anzugehen.

So kann z.B. ein Caterer durch sein Produkt-Sortiment an werte-orientierten Marken agieren. Hier ist dann nicht nur die Herkunft der jeweiligen Produkte interessant, sondern eben auch die Verpackung. Weiter kann die automatisierte Nutzung, wie z.B. die Ausgabe von Getränkeröhrchen und Coffee to-go Bechern (speziell die Deckel) untersucht werden.

Und auch die Umwelt-Arena in Spreitenbach, Schweiz, schreitet mit gutem Beispiel voran. Durch Erleben und Erfahren werden die Zusammenhänge von umweltfreundlichen Produkten und unserem Verhalten verständlich gemacht.

Warum nicht Radständer innen aufstellen und Mitarbeitern eBikes anstelle von Firmenwagen anbieten. Letzteres wird mittlerweile sogar vom deutschen Finanzamt unterstützt. Der Gesetzgeber lässt uns staunen.

Aber auch in der Reisekostenregelung kann völlig „ver-rückt“ werden. Warum soll „Carsharing“ nicht für Kunden gefördert und für Mitarbeiter normal werden – beim nächsten „Sales Trip“. Anbieter wie car2go bieten mittlerweile über 25 Städte an – mit dem gleichen log-in.

Stellen Sie sich doch folgende Fragen:

  • Wie kann ein Beitrag dazu aussehen?
  • Wie kann die eigene Organisation selbst Vorbild sein und somit „Gutes tun“?
  • Sind Sie eine werteorientierte Marke?

 
GELD WILL GEHALT.

Mitarbeiter:
„Die Arbeitstiere sterben aus, wir müssen die Haltungsbedingungen ändern!“

Unsere Kinder sind die erste Generation, die unglücklich darüber ist – glücklich werden zu wollen.

Prüfen Sie die branchen-typische Elemente wie (kurzfristige) Reisen und Ausschreibungen (Pitches). Nehmen Sie den „Ausbildungsreport 2013“ und hier beispielsweise die „Kochausbildung“ oder gerne das Hotel-Umfeld. Unternehmen können und müssen hier reagieren – oder zukünftig Mitarbeiter z.B. aus China rekrutieren. In anderen Branchen ist dies bereits Realität.
Selten motiviert heute noch Macht oder außerordentliche Bezahlung. Folglich kann auch mit Statussymbolen anders umgegangen werden: Smartphone, Mini-Beamer, Spotify-Abo und Klout-Score-Optimierung? All dies sind sicher Wege und Möglichkeiten, dieses neue Verhalten neu zu bedienen.

Heute gilt es….

„Mitarbeiter abzuholen“! Zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY oder Lernreisen, ifa- oder CES-Besuchen oder regelmäßigen „Trend-Foren“.

Heutzutage gilt es….

Daten, beispielsweise mit Visualisierungen und Geschichten aufzubereiten – damit auch jedes Teammitglied die Analysen und Zusammenhänge versteht. Es gilt, Querdenker und Freigeister auszuhalten und natürlich einzusetzen. Schlussendlich muss das Ziel sein, eine veränderungsfreundliche Unternehmenskultur aufzubauen. Dies gilt auch und gerade für Verbände!

– Chief Destruction Officer!
Hohe Grundgeschwindigkeit = sexy + erfolgreich!

Oder anders formuliert:
Wenn ein Team keine Fehler macht – sind Sie zu langsam!

Kunden + Gäste/Teilnehmer:
Dito! = Auswirkungen auf Kommunikation, Visualisierung wie Wegeleitung, Mobilität etc.

 

DIGITAL NORMAL.

„mobile“ ist eine Lebenseinstellung. Echtzeit ist gerade noch schnell genug.

Wir leben in der permanenten Betaversion!

Heute ist jedes Geschäftsmodell ein digitales Geschäftsmodell!

Erarbeiten Sie Ihre digitale Strategie!
Dafür haben Sie Ihren Chief Digital Officer!

Es bedarf neuen Rollen, neuen Jobs:

  • Story Integrator
  • Data Visualizer
  • “Big Data” Embassador
  • Daten-Mehrwert-Spezialist!
  • Was ist mit mit „Karten + Bilder Manager“,…
  • …dem „Digital Event Manager“ und/oder
  • …den „Audience Generation Managern“?

Bauen Sie eine „Daten-Kultur“ auf, z.B. um zeitnah, ganz konkret, die Nutzung von digitalisierten Parkplätzen zu prüfen.

Oder anders gedacht: Was haben diese Endgeräte mit Ihnen zu tun? Anzahl und Art der Steckdosen? Datensicherheit bei neuen Zahlungssystemen? Wie laufen Ihre Kooperationsgespräche mit Facebook und Audi?

Big Data lebt heute schon!

Die TUI steuert heute 30 Mrd. Preise, die Reiseplattform Orbitz hat bei Hotelanfragen via Apple-Geräte etwa 30% mehr verlangt und das Hotel Paris in Las Vegas hat realisiert, dass Zimmer mit Blick auf Brunnenanlagen teurer sein können.

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