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SLUSH 2018: Turn off the light and there is light

MegaTrend.

7. Dezember 2018

„Rock!“ meinte der Vorstandsvorsitzende von #Nokia zum Auftakt der SLUSH 2018. Oder anders formuliert, diese Veranstaltung ist „Erwachsenenbildung“! Vollgas, anders,wertig.

Mathias Haas war wieder auf einer #Lernreise – dieses Mal in #Helsinki. Bei 2°C und SLUSH. Letzteres steht für „partially melted snow orice“ und beschreibt eine andere Welt. Finnland eben, sprich ein Ort an dem es offensichtlich detailliertere Ausdrücke als „Regen“ oder „Schnee“ gibt. Und so steht der Veranstaltungsort für 20.000 Gäste, davon 2.600 Start-ups und 1.500 Investoren aus 130 Ländern bei einer C-Level-Dichte fast wie in Davos.

Anders!

Gäste führen an rund 600 Tischen mit jeweils zwei Stühlen Einzelgespräche… non-stop immer und immer wieder… quasi zwei Tage lang. Dutzende von Side-Events machen großen Spaß und zeigen die Stadt. Aussteller präsentieren sich mutig und zeigen Weltneuheiten. Das Sauna Village wird nicht nur gebaut, auch (tagsüber) benutzt. Die Redner tragen gelbe Gummistiefel (ideal bei SLUSH) und sind wahrhaftig zugänglich. Sie haben sogar Visitenkarten bei sich. Und ja, es ist immer Nacht.

Draußen Nacht. Drinnen Nacht!

Auch wenn die allermeisten #Vorträge nicht vor Entertainment glühen, sie sind voller hochwertiger Details von Menschen, die es sehr weit gebracht haben. Respekt liegt im Raum wie die Dunkelheit. Absolut jeder weiß „it was never easier to start a company and it has never been more difficult to scale“!

Veranstaltungen können eine Biografie verändern.

Nur wenige #Events sind wirklich tragfähig und belastbar. Ja, vielleicht die ein oder andere Hochzeit… und tatsächlich scheint dieses Paarungsverhalten hier ganz wesentlich zu sein. Hier liegt das Geld auf der Straße, die Investoren können direkt Entscheidungen treffen. Gleichzeitig können die #Start-ups liefern.

Egal ob das „Bug Lab“ präsentiert wird oder „The Helsinki Distilling Co.“ geschmacksstark auftritt. Ob der Stand von Oura „the mostaccurate sleep and activity tracker“ in Form von Ringen permanent belagert wird oder auf der „Evergreen Stage“ gedankliches Lagerfeuer brennt. Es brennt auf SLUSH!

Ganz nebenbei wird die #SLUSH Academy eingeführt, denn den Machern der Veranstaltung kamen Zweifel inwieweit die heutigen Bildungsangebote für Unternehmerinnen und Unternehmern der Zukunft ausreicht. Dabei ist vielleicht nennenswert, dass Alexander Pihlainen, Präsident der gesamten Geschichte, noch immer an der Uni ist. Und dass 2.400 Freiwillige hier ackern was das Zeug hält!

„Purpose driven“, das spürt man hier.

Die Kraft, die Energie, die Stimmung… es ist wahrlich ansteckend,wenn dann beispielsweise HTC das #Exodus1 präsentiert. Ein Blockchain-Smartphone, das nur mit Bitcoin käuflich ist und die Denke des kryptographischen Verfahrens auf die Spitze treibt. Zwar wird hier auch über „Digital Property“ gesprochen und doch ist die #SLUSH18 weniger „weltenrettend“ als die #republica. In Helsinki ist man sich einig, let’s rock und Skandinavien ist genau der richtige Ort dafür. Freiheiten nutzen und Vollgas geben.

#Andela ist passend für diesen Kontext: Dieses Unternehmen hat verstanden, dass die ganze Welt „tech talent“ braucht und diese auch in Afrika leben. Christina Sass (natürlich C-Level) berichtet wie sie Macher finden, weiterbilden, weitervermitteln und diese u.a. in Kigali arbeiten.

Weiter ein Beispiel in dem sich der Kreis schließt – für DEN TRENDBEOBACHTER. Ganz, ganz schnell fliegen Mathias Haas die Bilder und Erlebnisse der AFRIAN MINDSET TOUR in den Sinn. Die Kraft, die auch in Ruanda lebte, die dort zu spüren war. Irgendwie wie in diesem Kongresszentrum am Ende der Welt.

Die Macherinnen und Stars der neuen Welt geben sich die Mikros in die Hand. In höchster 15-30 Minuten-Taktung gehen CEOs von Eventbrite, PayPal und Amazon auf und ab – von diesen wunderschönen Bühnen. Da fehlte nurnoch William Li, CEO von #NIO, einem Autobauer aus China mit bisher 8.000 verkauften Einheiten. Kaum der Rede wert… wenn da nicht >120.000 App-Zugriffe pro Tag wären. Jetzt sind alle wach! Nur spricht der Herr aus China nicht auf der IAA oder der Detroit Auto Show. Er spricht vor der Tech-Community und berichtet was eine „Community“ mit einem Auto zu tun hat. Nicht umgekehrt!

SLUSH > SXSW?

DER TRENDBEOBACHTER. war noch nie in Austin aber Mathias Haas ist dankbar, dass Europa doch Antworten hat. Antworten wie Wasser digital wird – Antworten für die der Redner und Moderator bisher nicht einmal die Frage parat hatte. Dankeschön für mutige und fleißige Menschen, die realisieren, dass es offensichtlich gar kein Licht braucht – in einer Messehalle. Solange die Menschen „on fire“ sind. Oder wie es eben Risto Siilasmaa von Nokia auf den Punkt brachte: Rock!

…vier Buchstaben reichen in Finnland. Dafür benötigt man dann auch keine Bühnenbeleuchtung 😉

Mathias Haas ist DER #TRENDBEOBACHTER. und kein klassischer #Trendforscher, auch kein üblicher #Zukunftsforscher. Er und sein Team machen sich ein eigenes Bild! Dafür reist Haas durch „die Länder“ und hält auch mal seinen Arm hin. Der Zukunftsexperte verachtet zwar Spritzen auch jenseits der Grenzen aber für Virta hat er Blut geliefert. Vor Ort, an der Stelle. Haas wollte wissen was genau „Master your future well being“ bedeuten soll und für diese Erkenntnis musste eben Blut fließen. 228 „bio marker“ später konnte der Pragmatiker das Versprechen dieses Unternehmens bewerten und wird auch davon berichten. Also anschnallen, für alle die auch 2019 in die #Zukunft möchten. DER TRENDBEOBACHTER. hat investiert, bewertet und verdichtet. Er hat –für Sie – die Spritze ausgehalten und das Licht angemacht!

Alles Gute! Bleiben Sie uns und der Zukunft treu.

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Wandel im Handel: Die Invasion der Collabs.

Exponate, MegaTrend.

17. September 2018

Warum es Zeit wird, dass Marken wieder alleine stehen!

Man scrollt durch dieses berühmtberüchtigte Internet, blättert ganz altmodisch durch den H&M-Katalog oder läuft einfach nur durch den Schuhladen seines Vertrauens und überall tauchen sie auf, MARKEN-COLLABS. Wie eine Invasion haben diese in den letzten Jahren, nicht nur in der Modebranche, zugeschlagen. Teilweise sehr skurrile und auf den ersten Blick ungewöhnliche Marken haben sich hier zusammen gefunden, um gemeinsam den Modehimmel zu rocken. Selbsternannte Influencer und Fashionistas stürzen sich auf die limitierten Stücke und campieren dafür auch gerne mal mehrere Tage vor den auserwählten Geschäften oder sind „Dauerdrücker“ der F5-Taste vor ihrem Computer, um die ersten Stücke zu ergattern. Hier wird die Menschheit wieder einmal gespalten: Die einen, die kopfschüttelnd davorstehen oder sitzen, und die anderen, die vor Neid erblassen. So auch DER TRENDBEOBACHTER. Denn Mathias Haas versuchte auch einen der limitierten, durchsichtigen Koffer der #Rimowa x Off-White-Kooperation zu ergattern, leider scheiterde er dabei.

Der ominöse „neumodische“ Begriff „COLLABS“.

Collabs erinnert einen auf den ersten Blick an das Wort Kollaps, welchen es bei dem ein oder anderen eventuell auch auslöst, wenn wieder ein neuer Launch der Marke Rimowa mit einer weiteren Marke bevorsteht. Collabs ist allerdings die Kurzform für das englische Wort #Collaborations, was sich ganz trocken ins deutsche mit Zusammenarbeit übersetzen lässt. Im Zusammenhang dazu taucht auch gerne mal der Begriff „Co-Branding“ auf. Dieser beschreibt es wohl am treffendsten: Zwei oder mehrere Marken präsentieren zusammen ein neues, gemeinsam erstelltes Produkt oder eine Leistung, dabei ist jeder Partner als eigenständige Marke erkennbar. Dieses Co-Branding erfolgt jedoch meist zwischen Unternehmen mit der gleichen Produktgruppe. Bei Collabs brechen die ein oder anderen Unternehmen doch mal aus und trauen sich in branchenfremdes Gebiet, nur bei genauerem Hinsehen erkennt man den doch logischen Zusammenhang. Aber jetzt stellt man sich noch immer die Frage, warum sich nennenswerte Marken und Unternehmen zu solchen zusammenschließen?

Vorteile von Collabs für Marken.

Zum einen werden natürlich neue Zielgruppen erschlossen und somit neue Kunden dazu gewonnen. Denn der Kundenstamm des Collab-Partners verirrt sich so eventuell auf der eigenen Homepage und verliert dabei sein Herz auch bei dieser Marke oder entdeckt ein Teil seiner Begierde. So beispielsweise bei dem Collab zwischen #Supreme und The North Face, welches super stylische Funktionsjacken hervorbrachte. Supreme spricht eher den jungen, modebewussten Kunden an. The North Face hingegen Kunden, welche für ihr großes Abenteuer (skurriler Weise findet dieses oftmals in der Stadt statt – aber egal) in der Natur die passende Kleidung suchen und diese dazu funktional hochwertig sein muss. Bei Zusammenarbeiten wie beispielweise Adidas und Parley dürfte der Imagetransfer im Vordergrund stehen, der Trend der Befreiung der Weltmeere von Plastikmüll um daraus Sportartikel herzustellen. Die Kollaboration überträgt definitiv das umweltbewusste Image von Parley auf Adidas und plötzlich verbindet man mit der Plastikbefreiung der Meere auch Adidas. Allerdings kann ein Image nicht nur transferiert werden, sondern auch gerne dadurch gestärkt werden. Die Collab-Partnerschaft von Apple und Hermes hat beide Marken vermutlich nur in ihrem Luxus-Image bestärkt, denn beide Marken stehen für Luxus und hochwertige Produkte.

Weitere skurrile, aufregende Collabs…

Bei der Recherche nach interessanten und innovativen Collabs ist DER TRENDBEOBACHTER. noch auf weitere sehr exotische und abgefahrene Kollaborationen gestoßen und er könnte endlose Listen damit füllen. Warum sollte man Dolce & Gabbana nur im Kleiderschrank hängen haben und nicht auch auf der Küchenzeile platzieren können?! Mit der Smeg x Dolce & Gabbana Linie ist dies kein Problem, wer damit allerdings wirklich Kuchen backt, ist eine andere Frage. Sie ist auf jeden Fall ein Eye-Catcher in der Küche. Ein Eye-Catcher im Garten oder auf der Straße ist vor allem auch das Collab von Crocs x Balenciaga. Mit Plateau-Kunststoffschuhen ist man in jeder Lebenssituation und jeder Umgebung modisch – wenigsten an den Füßen – bekleidet. Ob darauf die ganze Welt gewartet hat, lässt sich hinterfragen. Ganz billig sind diese nämlich auch nicht zu erwerben. Bei welcher Zusammenarbeit die eine Hälfte der Menschheit empört den Kopf schüttelt und die Übrigen mit voller Freude auf den „Kaufen“-Button klicken, ist die Kollaboration zwischen Pornhub und Richardson. Für alle, die mit beiden Marken oder Unternehmen nichts anfangen können, bei Pornhub handelt es sich um eine bekannte Pornoseite und bei Richardson handelt es sich um ein Streetwear-Label, welches von dem gleichnamigen Erotik-Magazin-Gründer Andrew Richardson gegründet wurde. Damit ergibt die Zusammenarbeit am Ende doch wieder Sinn, dennoch spaltet es die Menschheit deutlich und diejenigen, die es tragen, werden ganz sicher doch etwas damit provozieren.

Marken sollten (wieder) eigenständig stehen.

Egal wo man hinsieht, überall findet man Collabs – insbesondere in der Modewelt. Letzteres ist der Teil des Planeten, der ständig „SALE“ hat, denn die Produkte sind austauschbar. Kein Wunder, also. Wenn das Produkt keine Alleinstellungsmerkmale vorweist, oder zumindest ganz besondere Besonderheiten… geht muss der Preis runter. So ist die Mechanik.

Niemand kann sich mehr davor retten und langsam, aber sicher, ist jeder zunehmend davon genervt. Die Stücke sind limitiert und nach wenigen Sekunden ausverkauft. Mit diesem MegaTrend verärgern Unternehmen schnell Ihre Kunden und vertreiben langjährige Stammkundschaft. Eigene neue und innovative Ideen kommen immer weniger auf den Markt, nur Stücke in Verbindung mit anderen Unternehmen. Die Preise übersteigen das Budget und man fragt sich, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis dazu noch passt. Nur weil eine andere Marke zusätzlich auf dem Produkt steht, soll der Kunde den doppelten Preis zahlen? Mathias Haas als DER TRENDBEOBACHTER. ist der Überzeugung, dass Marken die aufgewendete Zeit der Zusammenarbeit lieber in die eigene Kreativität und in neue innovative Ideen stecken sollten. Früher hat dies schließlich auch funktioniert!

 

 

PS: Der coolen #Collab von #Wilson x #Forever21 mit ihrer gemeinsamen Kleiderkollektion konnte DER TRENDBEOBACHTER. dennoch nicht widerstehen. Die Teilen lassen die Sportmode aus früheren Jahrzehnten wieder aufleben und macht Wilson damit vor allem bei der Jugend sehr beliebt und lässt das ein oder andere Herz der Generationen vor #GenerationY höher schlagen.

 

 

 

Ja, #MegaTrends, neue #Entwicklungen, neue Strömungen ermöglichen neue #Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der Redner und Moderator Haas steht für Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser #Innovationen.

Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. wartet unter www.play-serious.org, denn genau hier wird Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

 

 

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MINDSET TOUR Nummer 3.

MINDSET TOUR.

15. Juli 2017

Es sind genau diese Momente, warum Reisen so, so wichtig sind! Wandel, Status quo, Zukunft… alle Dimensionen sind noch am ehesten erfassbar, wenn man sich selbst ein Bild macht!

Die wichtigste Autobahn im Land mit dem höchsten Gebäude im Hintergrund (hier sind noch 2-Zimmer-Wohnungen frei: 3.000 EUR/Monat).

DER TRENDBEOBACHTER. hat einen ersten Eindruck von Accra, der Hauptstadt von Ghana. Diese erste Station der AFRICAN MINDSET TOUR ist eine Wucht! Egal ob es der ehemalige „Car Washer“ ist, der heute als UBER-Fahrer arbeitet und nun das Zweieinhalbfache verdient, oder der schlichte Besuch eines Supermarktes. Und ja, alle sind da: Italien, USA, China – Hisense (internationaler Elektronikkonzern aus der Volksrepublik China mit 75.000 Mitarbeitern), Salsa (Tomatenmarke aus Italien), Gilette. Der Markt gibt es her, und Weltkonzerne wie Huawei machen heute schon 15% ihres globalen Ertrags auf diesem Kontinent (Quelle: brandeins)!

Der UBER-Fahrer, der noch vor einem Jahr „Car Washer“ da… hier sein stolzes Armaturenbrett.

Alle sind da und geben sich im Minutenrhythmus die Hand – so wie Frau Doris Leuthard, amtierende Bundespräsidentin der Schweiz. Sie kam zeitgleich mit Mathias Haas ins Land und war dann doch weit weg. Ihr Besuch ist ein gutes Beispiel, wie geschachert wird zwischen „Rettungsmaßnahmen“ und „Marktanteilen“. Sie hat sich Kakao als großes Thema ausgesucht. Wer weiß es ganz genau – vielleicht hat die Schweizer Schokolade hier eine Schlüsselrolle gespielt? Jedenfalls ist „cocoa“ ein höchst emotionales Thema für Ghanaer, denn irgendwie trauern Sie alle der einstigen Vorreiterrolle in Sachen Kakao- und Goldproduktion nach.

Eine MINDSET TOUR des DER TRENDBEOBACHTERs ist aber keine erlösende Hilfestellung, es geht um die Zukunftsfitness des Kontinentes. Und zum Auftakt um einen Vorzeigestaat, dem wohl erfolgreichsten in Westafrika. Gesprächspartner der Schweizer Politikerin war der Präsident selbst, und nur einen Tag danach hat er mal locker 10 Millionen USD für „die Jugend“ klar gemacht! unter der Überschrift „To grow business ventures“ wurde ein „National Entrepreneurship and Innovation Plan (NEIP)“ scharf geschalten. Respekt! Respekt auch für die klare Ansage, dass damit sein Ziel ist, “the most business friendly economy in Africa” aufzubauen. Globale Wettbewerbsfähigkeit mit der Jugend, mit 10 Millionen USD und fassbaren Worten.

Dankeschön dafür!

Wenn Mathias Haas dann die Daily Graphic – wichtigste Tageszeitung des Landes – weiter liest, so kommt sie erstaunlich offen und kritisch daher. Nicht nur ein Bericht, dass Ruanda (der dritte Stopp der AFRICAN MINDSET TOUR) laut „Human Rights Watch“ 37 belanglose Straftäter ermorden ließ, sondern eben auch selbstkritische Meldungen zu „road travel has become risky“. So kam Ghana letztes Jahr in 11 Monaten auf über 11.000 Unfälle mit fast 2.000 Toten und über 10.000 Verletzten! Und irgendwie ist Accra so, wie man sich als Deutscher „Afrika“ vorstellt. So arm und so reich. So unkompliziert, pragmatisch. So rückständig. Warum eine Fußgängerbrücke über die wichtigste Autobahn des Landes bauen, wenn man schlicht drüber laufen kann? Die LKWs, beladen mit Schiffscontainern vom „Tema Harbour“ (mittlerweile das wichtigste Drehkreuz in Westafrika!), hupen doch, wenn der Fußgänger bei 100km/h im Weg sein sollte.

Auch die Daily Graphic lässt berichten – vom ganz normalen Bürger.

Und gleichzeitig ist die Welt – auch in Afrika – eben etwas komplexer!

 

So schreibt die Zeitung von heute auch, dass im Ausland lebende Ghanaer die drittgrößte Quelle für Auslandsdevisen sind. Tatsächlich hat Ghana in 2010 2,12 Milliarden USD von Ghanaern erhalten, die zum Beispiel in den USA, den Niederlanden oder Deutschland leben. Diese Zahl übertrifft laut Finanzministerium lässig die Überweisungen für „International Aid“! Und ob Zufall oder nicht… von den bisherigen Interviews waren fast alle irgendwie „Vorzeige-Ghanaer“ in gemischten Familien (z.B. Mutter aus Ghana, Vater aus Italien) und/oder Ghanaer, die zurückkamen – eben aus den USA oder, oder, oder.

 

Und so ist schon das Lesen einer lokalen Zeitung die Reise wert.

 

Deutschland wird zum Vergleich bei Bildungsausgaben gebraucht, wilder und illegaler Bergbau wird massiv kritisiert und der „Special Focus“ liegt heute auf dem zweiten Stopp der Swiss Confederation. Die Außenstelle von HPW Fresh, einem Früchteproduzent, produziert weiter „schöne Bilder“ mit dem Wirtschaftsminister und „the Swiss President“. Warum auch nicht?!

Mathias Haas, der Redner und Moderator, ist hier Lernender und – in kleinen Schritten – macht dies durchaus Sinn. Klar, nicht immer ist die Sinnhaftigkeit glasklar und meist ist die Komplexität erdrückend; die Realität auch mal skurril. So wurde beispielsweise eine „fake“ US-Botschaft in Accra entlarvt (Quelle: the guardian, 04.12.16). Über 10 Jahre wurden hier illegale Visa ausgestellt, die ja auch irgendwie funktioniert haben müssen. 10 Jahre Visa und Geburtenzertifikate (etwa 6.000 USD!), und die Behörden haben weggeschaut. Ja, Korruption ist auch ein Teil der Realität und scheinbar ein ganz wesentlicher Teil der Zukunftsfitness!

Und ja, es gibt sie auch hier, die Hippster. Auf jeden Fall!

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und somit kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Da die Zukunft heute entschieden wird sucht Haas und sein Team – heute – Beweise und Entwicklungen, die die Zukunft massiv verändern. Keine Alltagsfliegen, keine kurzfristigen Moden: Trends & MegaTrends.

Der Zukunftsübersetzer Haas möcht sucht auch auf der AFRICAN MINDSET TOUR die „Normalität“ in Afrika, auch die Gewinner sind in seinem Fokus!

Die Ergebnisse gehen dann ein… in Vorträge, Moderationen,  Berichte und Veränderungsprozesse.

Mehr Informationen liegen unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

 

 

 

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Wir können (bzw. wollen) es nicht mehr hören…

MegaTrend.

21. April 2017

…doch wer nicht hören will, muss fühlen!

So hieß es früher, wenn man den Hintern versohlt bekam, nachdem man eben den Eltern nicht zugehört und dann das Gegenteil von dem getan hatte, was Muttern für richtig hielt.

Kann heute nicht mehr passieren? Wenn Sie sich da mal nicht irren, lieber Leser. Natürlich kriegt das Kind es 21. Jahrhunderts die eine oder andere Backpfeife weniger, aber das Grundprinzip, das dahinter steckt, das gibt es noch.

Nun, im Grunde geht es aber um etwas anderes: Etwas nicht mehr hören zu wollen. In Zeiten wie diesen, in denen eine so große Vielzahl an Medienkanälen all jenes – tausendfach kopiert – verbreitet, was irgendwann mal ein Einzelner gesagt hat, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn nicht nur einzelne Menschen etwas gesagt haben, sondern mehrere. Und dann auch noch unabhängig voneinander.

Erinnern Sie sich an das Wort „Nachhaltigkeit“? Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da gab es quasi nur noch nachhaltige Dinge: Von der Konferenz über das Automobil bis hin zum Mittagstisch war alles nachhaltig. Und traf im Regelfall – mit Ausnahme des Mittagstischs – sowas von nicht zu. Aber es wurde eine neue Sau durch’s Dorf getrieben, mit der sich so allerlei langweiliges Zeug plötzlich ziemlich en vogue verpacken ließ.

Dabei ist Nachhaltigkeit nichts Schlechtes, jedenfalls meist nicht und erst recht dann nicht, wenn man nicht nur drüber schreibt bzw. den Terminus irgendwo drauf klebt. Schließlich ging und geht es um einen Trend, der sich durchsetzen soll. Nur kommt das eben nicht vom Reden.

Wenn dann – wie eben im Falle der Nachhaltigkeit – von einigen Ausreißern abgesehen einige wenige Dinge übrig bleiben, die wirklich nachhaltig geworden sind, dann braucht man etwas Neues.

Die neuen Buzzwords sind auch schon in jeder Zeitung zu finden: „Digitalisierung“, und damit gern verbunden auch „Disruption“ bzw. „Disruptive Geschäftsmodelle“.

Buzzwords olè?!

Na klar, es gibt sie, die Digitalisierung. Auch wenn unsere jüngeren Generationen mit dem Wort schon wieder nichts mehr anfangen können, weil sie ja „analog“ nicht mehr kennen.

Und ja, es gibt auch disruptive Geschäftsmodelle – gemacht von Unternehmen, die sich die heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge weidlich zunutze und durch komplette Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen den etablierten Playern das Leben schwer machen.

Beides haben wir erkannt – und reagieren?

Indem wir drüber sprechen. Wir reagieren nicht damit, mehr Wagniskapital bereit zu stellen. Wir reagieren nicht damit festzustellen, was die denn besser machen als wir selbst. Wir reagieren ebenso selten damit zu ergründen, wie es denn sein kann, dass der Kunde plötzlich so auf „Das Neue“ abfährt, wo doch unsere Produkte so gut sind.

Wir hören und lesen jede Woche die bösen D-Wörter – und ja, auch in den Vorträgen des TRENDBEOBACHTERS kommen sie immer wieder vor. Doch der will als Quintessenz verstanden wissen, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt. Ein Mittel zum Zweck. Ein Möglichmacher.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus - er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus – er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

 

Und es gibt Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen – meistens sind es die Wettbewerber.

Es geht also nicht um das Wort mit D, sondern die damit verbundene Denkweise. Sonst: Siehe Eingangssatz.

Denn es kommt eben nicht nur darauf an, irgendwo den Aufkleber „Digital“ oder „Jetzt neu mit App.“ draufzukleben. Es kommt darauf an, sich auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten tatsächlich einzulassen. In neuen Geschäftsmodellen zu denken. Zuzulassen, dass es Veränderungen gibt und zu erkennen, dass man vom „Guten Namen“ eben doch nicht ewig leben kann. Das sind die Kernelemente, die uns jener neue Trend beschert.

Natürlich muss nicht jeder gleich einen neuen Hyperloop erfinden oder mit Heißluftballons das Internet nach Afrika bringen. Eine Nummer kleiner tut’s auch – wenn wir nicht nur drüber sprechen, sondern es anpacken.

haasMathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er hält Vorträge zum Thema MegaTrends und beobachtet genau, wie sich unsere aktuelle Welt verändert. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen stellt der Redner allen zur Verfügung – den Zuhörern in der Keynote genauso wie auch in Workshops zum Thema Veränderung, die durch die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchgeführt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf den nächsten 20 Jahren, denn Haas ist kein Zukunftsforscher.  Er ist Augenöffner und Wandlungshelfer. Damit niemand sagen kann, er hätte es nicht kommen sehen.

Mehr zum „D-Wort“ liegt in diesem Blog – zur Trendbeobachtung, zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr für Entscheider, die Kraft auf die Strasse bekommen möchten liegt genau hier: www.play-serious.org

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AFRICAN MINDSET TOUR: Thesencheck.

MINDSET TOUR.

22. März 2017

Auch 2017 hat Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – wieder seine alljährlichen Thesen veröffentlicht. Als Richtschnur für seine eigene Arbeit, aber auch als Denkanstoß für all jene, die sich für die Zukunft interessieren. Natürlich, kontroverse Diskussionen sind erwünscht – denn jeder blickt ja doch irgendwie anders in die Zukunft.

Bei seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent will Haas natürlich auch die Probe auf’s Exempel machen: Halten die Thesen? Hier eine Auswahl mit den Fragestellungen, die sich dazu ergeben:

I.
Persönliche Beziehungen sind umständlich. Viele Menschen wollen keine mehr – es gibt ja die elektronischen Pendants. >> Inwieweit verändert sich das Verhalten gerade auch in solch eher traditionellen Kulturen wird in Afrika?

II.
Viele Menschen werden eher Zugang zu neuen Technologien als zu sauberem Trinkwasser haben. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer werden aufrüsten – diese Chance (= Abkürzungen) nutzen sie! >> Hier gilt es, Beispiele zu finden.

III.
Unser Informationstunnel wird mächtig ausgebaut – bis zur automatischen Shopping List mit Kauf-mich-Button. Intelligente Technologie kann (scheinbar) unterscheiden zwischen wichtigen und richtigen Nachrichten. Die „Schnäppchenjäger“ (= wir) nehmen das Info-Fast-Food gerne an. >> Inwieweit sind hier die Konzerne auch schon dabei, den „unwissenden“ Newbies in Sachen Konsum und Wirtschaft ihre Wahrheit als die einzige anzubieten?

IV.
Daten zu produzieren ist kein Aufwand. Im Gegenteil: Es spart Energie, wenn wir unseren Daten freien Lauf lassen. >> Wird in der Weitergabe und Nutzung von Daten eine Gefahr gesehen? Verstehen die Menschen dort überhaupt, was damit gemeint ist? Falls nein, ist die Antwort auf die erste Frage auch Nein.

V.
IT-Profis werden der Wissenschaft nicht (mehr) zur Verfügung stehen – Digitalkonzerne sind heute cool und lukrativ. Neutrale Wissenschaft war gestern, heute regelt sich Kompetenz durch Datenschatz und Super-Computer. >> Ist der afrikanische Wissenschaftler der universitäre Forscher der Zukunft? Nicht sexy genug für die Googles der Welt, aber wenigstens verfügbar?

VI.
Smarte Mobilitätslösungen werden durch Mehrkonsum absorbiert – insbesondere im Gütertransport. >> Lässt sich zeigen, ob durch moderne Marktwirtschaft dort der Verkehr zunimmt oder ob smarte Lösungen vielleicht sogar diese Zunahme unterbinden?

VII.
Die Gesellschaft sollte Technologie, Software und Plattformen besitzen! Doch Google, Facebook und Co. werden grundlegende Infrastrukturen kontrollieren. Vom Unterseekabel bis zum Heiß-luft-Ballon. Welche „Netzneutralität“ ist erstrebenswerter – die des Silicon Valleys oder eines Diktators? >> Welches Land (z.B. China) betreibt die beste (bzw. die einzige vorhandene) Infrastruktur in den afrikanischen Ländern und welche Einstellung der Menschen hat das zur Folge?

VIII.
In Sachen Aufmerksamkeit werden die Start-ups den KMUs den Hahn abdrehen. Heute machen Eltern ihren Kindern das Unternehmertum mies, es gibt kaum Parkbanken mit Steckdosen und dennoch strebt jedes Dorf nach einem accelerator. Also werden die seltenen Exemplare gefeiert, was das Zeug hält! >> Wie steht es um den Level of Entrepreneurship in Afrika, und wie denkt der Rest der Bevölkerung dazu?

IX.
Start-ups sind international statt national, städtisch und selten ländlich, mehrdimensional statt einförmig. Junge Unternehmen mit wirklich guten Ideen existieren scheinbar nur in der Digitalisierung. Für wirklich wichtige Probleme gibt es kein Risikokapital. >> In Afrika vermutlich noch weniger, oder?

X.
„Climate Policies“ sind ein Risikofaktor für Investoren. Der Kampf wird enorm – zwischen Rettung des Planeten und monetärem Geschäftsmodell. Money, money, money?! >> Findet Klimadenken auch in Afrika (vielleicht sogar flächendeckend) statt und sind die Geschäftsmodelle bereits darauf ausgerichtet?

 Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und nicht irgendein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforschung.

Zur Definition von Trendbeobachtung gehört es eben auch, sich ein eigenes Bild zu machen. So ist die AFRICAN MINDSET TOUR „nur“ eine weitere Etappe sich selbst ein Bild zu machen. Diese MINDSET TOUR ist eine Lernreise und kein Produkt von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

Schlussendlich bieten wir aber durchaus „Unternehmenslernreisen“ an. Mehr dazu per Telefon und via www.trendbeobachter.de

P.S.
Natürlich wird auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. davon profitieren. Mehr zu dieser „Transfer-Einheit“ liegt unter www.play-serious.org

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Platz zum Denken!

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

21. November 2015

DER TRENDBEOBACHTER. denkt groß und weit.

Mathias Haas und sein Team ziehen schon in einer Woche um. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ist natürlich im Schlepptau.

DER TRENDBEOBACHTER. mit Blick in die Tiefe. Zumindest liegt es bald nicht mehr am Raum ;)

DER TRENDBEOBACHTER. mit Blick in die Tiefe. Zumindest liegt es bald nicht mehr am Raum 😉

Der Stuttgarter Süden rockt auch weiterhin, doch jetzt auf deutlich mehr Fläche. Mathias Haas, der Redner und Moderator, hatte schon lange die Idee der Vielzahl an „unentdeckten Exponate“ Luft und Raum zu geben. Ähnlich wie in einem Museum sollen diese Innovationen und Produktneuheiten wirklich zelebriert werden.

Es soll Platz sein für neue und unverbrauchte Denke, für Workshops im großen (und kleinen) Stil. Für Arbeiter und Macher gibt es schon bald ein tolles Ambiente – im reinsten Umfeld.

Ja, der Boden ist grau = die Basis für krass-mutige Konzepte, saubere Recherche und unverblümt-wertvolle Zeit zum Denken! Mit Vollgas in die Zukunft, mit Klarheit und Ruhe zum nächsten Schritt!

Auch Trendbeobachtung dankt für das passende Umfeld.

Es ist toll, dass der Umbau der „Ziegenbein Manufaktur“ so pünktlich und hochwertig abläuft. Mathias Haas und sein Team schnallen sich schon mal an… ran an die Kartons, an Verpackungsmaterial und Klebeband!

Raus und an anderer Stelle wieder rein. Nur anders.

Es wird berichtet werden!

IMG_20151121_130425[1]Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. der Redner und Moderator ist Pragmatiker und lebt sein Thema wirklich selbst – jeden Tag. Haas und sein Team definieren Trendbeobachtung anders als Trendforscher ihre Trendforschung ausüben oder gar Zukunftsforscher ihr Zukunftsforschung ausleben.

Mehr zum Sprecher, Redner, Keynote Speaker – wie auch immer es genannt wird – liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

…denn es braucht sicher provokant-informative MegaTrend-Updates und Hinweise wie Wandel begegnet werden kann – es braucht aber auch internen Transfer. Letzteres bietet Mathias Haas mit seinem Moderatoren-Team weltweit. Und im Süden von Stuttgart.

 

 

 

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Ändere das Leben von 1 Milliarde Menschen!

MINDSET TOUR.

26. Juli 2015

Google, Genentech (Roche), RBS, BOSYSTEMS und unicef sind die Treiber der Singularity University. „Singularity“ lässt sich übersetzen mit „Einzigartigkeit“ – dieses große Wort (und der noch größere Anspruch) ist auch übersetzbar mit „Sonderbarkeit“. Letzters passt zu so vielen Gesprächen im Valley, die Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. führt. Noch nie hat der Zukunftsexperte so viele intelligente Menschen in diesem Mengen an einem Platze getroffen. Eine schwach formulierte Frage, eine undifferenzierte Antwort, und die Konversation wird zusammengestrichen zu Small Talk. Der nächste Termin kommt dann ganz, ganz schnell – für den Gesprächspartner. Raus und weg ist er oder sie.

SINGULARITY.UNIVERSITY (5)

Ein Umschlagplatz dieser Klugheit, dieser Geisteskraft, dieses Denkvermögens ist diese Universität. Hier wird die zurückhaltende Forderung gleich auf die Bühne der Vorlesung stellt: „10 hoch 9+“ oder anders formuliert „How will you improve the lives of a billion people?“. Dem Zukunftsexperten ist ja schon oft gesagt worden, es gehe hier um Taten. Also wird dann mal locker Laurent Tellier von BGI Cognitive Genomics eingeflogen. Der Däne kommt aus Shenzhen und steht für diesen Verbund von Institutionen, die sich um das Erbgut von Lebewesen „kümmern“. Letzteres könnte auch „kuratieren“ genannt werden, denn wenn ein Mensch mit 6 Fingern besser Klavier spielen kann – dann sollte laut dem DNA-Experten, Haas zitiert, „dem Menschen diese Besonderheit zur Auswahl stehen“. Warum also nicht bessere Musikanten ermöglichen? Oder, wie ein ausgesprochen fitter chinesischer Kollege mit sensationellem Englisch ergänzt: „in 10 years from now, I do hope people will have the attitude to accept the humans can take over control of themselfs“. Die Argumentation? Es passiert sowieso schon – für Menschen mit dem ganz großen Geldbeutel, zum Beispiel beim Kinderwunsch. Es sei schwierig, verfügbare Informationen zu reduzieren. so die Argumente der Firmenvertreter.

Nennenswert ist schlichtweg, dass BGI wohl den wenigsten Menschen in der Heimat jemals über den Weg gelaufen ist, geschweige denn, dass Experten zum Vortrag, zur Fragerunde und auch gleich zum Mittagessen bleiben. Bis dann, (natürlich) der Uber-Wagen kommt und die Zukunft wieder nach Westen abreist. „Human editing“ mit allen Vor- und Nachteilen, I guess. Fakt ist aber, dass dieses Wissen hier – 5 Meter entfernt – präsentiert und diskutiert wird; egal wie man dazu steht. Aber auch dies scheint nur eine Frage der Auswahl zu sein.

Einer der GSP15-Participants hat dann auch gefragt, ob der beschriebene Praktikant so intelligent sei, weil seine Eltern ihn vielleicht genauso bestellt hätten. Nun, die Antwort war – mit dem Jahrgang 1995 – sei ihm das nicht bekannt.

Nach den Berichten von Laurent ist das jedoch dann gar nicht mehr so einfach – der Glaube daran, dass niemand nachgeholfen hat.

Die Zukunft scheint schon wieder näher, als es die meisten Menschen wahr haben möchten. Übrigens fuhr gerade ein Beam um die Ecke (DER TRENDBEOBACHTER. hat berichtet). „Be there for friends and family“ for 1.995 USD, so deren Website. Hier an der Singularity University kam das Produkt wohl kostenlos auf den Hof und ja, es wurde wohl von der Mutter einer Studentin benutzt. Die Dame bewegte sich ganz vorsichtig durch den Raum. Ganz vorsichtig – virtuell. Ja, connected and ready – for the future!

SINGULARITY.UNIVERSITY (2)DER TRENDBEOBACHTER. braucht eine Pause, denn Trendbeobachtung kann ganz schön fordernd sein. Egal ob BGI Vertreter live und in Farbe vor einem Stehen (und Mathias Haas nur die Hälfte versteht) oder Beam um die Ecke kommt. Beides zeigt, dass die Zukunft bereits hier ist – im Silicon Valley. Die Folge ist, dass der Zukunftsexperte diese Beobachtungen aufbereiten, verdichten und präsentieren möchte! Damit alle Organisationen zukunftsfit werden! Zumindest alle, die Trendbeobachtung der Zukunftsforschung und Trendforschung vorziehen.

www.trendbeobachter.de

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Go for gold! Mit Power. Mit FlameStower.

MINDSET TOUR.

14. Juli 2015

Heute ist Markteinführung!

Stower4Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter geht es heute los, für 65 USD. Gestern hat Mathias Haas den Co-Founder Andrew getroffen, Andrew Byrnes. Das ist die Geschichte, die sooo typische Mindset-Story aus dem Silicon Valley:

Andrew und Adam waren zusammen auf der Schule (okay, es war Stanford). Dort waren Sie auch im Accelerator StartX und natürlich – natürlich wollten Sie die Welt retten! Für Menschen in der 3. Welt sollte es möglich sein, das Handy zu laden (denn smartphones können viele haben– aber eben nicht immer regelmäßig Strom). Wie sollte das funktionieren?

Am Lagerfeuer! Ja, am Lagerfeuer.

Der erste Prototyp

Der erste Prototyp

Also war der erste Prototyp nicht weit. Und dann ging es weiter… immer weiter. Wir sind in den USA, groß denken und weiter. Unter Umständen kurz winken, aber weiter! Nach vielleicht 50 weiteren Prototypen war das Produkt reif für die Produktion und den Vertrieb. Vor allem für Camper in Kanada und den USA, die nun ein Feuer, etwas Wasser, ein wenig Geschick und den FlameStower brauchen, um ihr Mobiltelefon wieder aufzutanken.

Das erste Produkt am Markt. Es produziert tatsächlich genügend Strom, um das Handy zu laden - am Lagerfeuer

Das erste Produkt am Markt. Es produziert tatsächlich genügend Strom, um das Handy zu laden – am Lagerfeuer

Aber die Geschichte geht weiter, denn die Produkte wurden nicht nur in freier Wildbahn, sondern auch im Haus benutzt.

Ja, auch indoors!

Denn, um nur zwei Quellen zu nennen, laut Climate Central sind die „Weather-Related Blackouts Double Since 2003“ und laut Wikipedia gab es massive Stromausfälle eben nicht nur in Bangladesch und Pakistan, Indien und der Türkei – sondern eben auch hier. Was also tun, wenn diese Ausfälle für vollkommene Abgeschiedenheit sorgen? Die zweite Generation des FlameStower wurde geboren.

Der „FlameStower USB Campfire Charger“. Indoors & on demand.

Stower1Hiermit wird dann auch die internationale Brand aufgebaut und die Welt erobert. „We are talking about the ‚personal energy company‘ “, so Andrew. So ungewöhnlich und schrill es sich für Europäer anhören mag: Der Enthusiasmus, die Art der Präsentation und der vorbereiteten Mission… die “personal energy company”… das hört sich irgendwie ganz anders an als ein USB-Gadget für Indoor Camper in Finnland. Genau dort hat der Zukunftsexperte nämlich schon Menschen Würstchen grillen sehen… am offenen Kamin im Hause.

Es gibt Projekte wie „one laptop per child“, die es geschafft haben. Als Marke, als Mission, vielleicht sogar zum Reichtum. Auf jeden Fall wundert es den TRENDBEOBACHTER. immer weniger, dass FlameStower hier erfunden wurde. Wenn ein solches Produkt „fliegt“, dann hier – im Silicon Valley.

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Mehr zur VALLEY MINDSET TOUR, zum Zukunftsexperten Mathias Haas und Menschen wie Andrew Byrnes in diesem Blog. Mehr zur Abgrenzung gegenüber Trendforschern und Zukunftsforschern – in diesem Blog. Abonnieren, abonnieren, abonnieren. Es könnte das Leben verändern! Think really big!

www.trendbeobachter.de

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Ach du dickes Ei!

MegaTrend.

24. März 2015

Babys werden immer schwerer.

Noch vor 10 Jahren hatten Säuglinge bei ihrer Geburt ein Durchschnittsgewicht von 3300 Gramm. Jetzt sind es bereits 3500 Gramm[1]. Dabei wird doch während der Schwangerschaft alles dafür getan, das Kindeswohl schon frühzeitig zu verstärken. Mineralien, Nährstoffe und Vitamine – alles in Döschen und Pastillen aufs Maß berechnet und abgepackt. 3D-Ultraschall, der das Ungeborene in Farbe und detailliert zeigt und längst nicht mehr nur der Pränataldiagnostik, sondern vielmehr dem persönlichen Fotoalbum dient. Oder das kleine Ultraschallgerät für zu Hause, das der werdenden Mama erlaubt, die Herztöne ihres noch ungeborenen Babys wann immer sie möchte zu hören – oder besser gesagt, wann immer sie die richtige Position auf der Bauchdecke findet, ohne dabei in Panik zu verfallen.

DER TRENDBEOBACHTER und AngelSounds.

AngelSounds zur ultimativen Kontrolle?

Doch trotz dieser umfangreichen Vor- und Fürsorge werden die Babys immer schwerer. Zwar bilden Riesen-Babys – Neugeborene ab einem Geburtsgewicht von 4500 Gramm – noch immer die Ausnahme, aber tendenziell nimmt das Gewicht der Babys zu. Manfred Voigt vom Institut für Perinatale Auxologie am Klinikum Südstadt in Rostock belegt das mit einer Studie: „Der Anteil der Neugeborenen, die mehr als 4000 Gramm wiegen, nimmt seit Jahren zu, er beträgt im Moment etwa zwölf Prozent.“ Statistiken der Techniker Krankenkasse zeigen, dass die Quote übergewichtiger Neugeborener über 4500 Gramm zwischen 2004 und 2007 von 72 auf 117 pro 10.000 Neugeborene gestiegen ist.[2]

Meistens liegt in diesen Fällen eine Auffälligkeit bei der Mutter vor. Übergewichtige Frauen leiden häufig unter Schwangerschaftsdiabetes. Ihr Blut enthält dann zu viel Zucker und „das Kind nimmt von der Mutter alles, was es kriegen kann, ohne die Rückkopplung ‚ Jetzt ist es genug‘ zu senden“, erklärt Klaus Vetter, Chefarzt für Geburtsmedizin in Berlin.[3] Auf Grund der schwerwiegenden Folgen für das Kind ist der Test auf Schwangerschaftsdiabetes seit 2012 eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Diskrepanz wächst.
Übergewicht ist der Gegenpol zu Unterernährung. Und während Säuglinge auf der einen Seite immer schwerer werden, wächst auf der anderen Seite die Diskrepanz zu denjenigen Babys, die an Unterernährung leiden. Doch eine Mangelernährung bei Kindern ist nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer. Hidden Hunger ist der wissenschaftliche Begriff für einen Zustand, der durch die chronische Unterversorgung mit Mikronährstoffen wie Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen ausgelöst wird. Nach Angaben der WHO leiden 186 Millionen Kinder unter 5 Jahren, rund 30 %, weltweit an Stunting (nicht altersentsprechende Körpergröße), 115 Millionen an Wasting (niedriges Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße) und 20 Millionen an schwerster und lebensbedrohender Mangelernährung. Am weitesten verbreitet ist die Unterversorgung mit Eisen, Jod, Zink und Vitamin A.[4]

NRG-5 compact food emergency rations, DER TRENDBEOBACHTER mit einem ganz anderen Exponat. Dieses hilft schlicht beim Überleben.

NRG-5 compact food emergency rations, DER TRENDBEOBACHTER mit einem ganz anderen Exponat. Dieses hilft schlicht beim Überleben.

Eine kranke Gesellschaft.

Wir leben im Zeitalter des Überflusses. Das Nahrungsangebot ist vielfältig, die medizinische Versorgung ausgezeichnet. Doch unsere Gesellschaft reagiert „gereizt“ auf diesen Überfluss. Krankheiten wie Laktose-Intoleranz, die eher als Modeerscheinung und weniger als medizinische Diagnose die Patienten heimsuchen, vermehren sich schlagartig. Selbst die Asiaten, die doch eigentlich bekannt sind für ihre gesunde und ausgewogene – sogar das Krebsrisiko senkende Ernährung – ändern ihre Gewohnheiten. Durch wachsenden Wohlstand wird ihre Ernährung abwechslungsreicher, die Asiaten wachsen in ihrer Körpergröße. Und mit ihnen ihre Babys. Sie nähern sich dem Westen an, z.B. beginnen sie auch Milch zu trinken. Ist das gut? Medizinisch gesehen für die Asiaten, bei denen tatsächlich 90% unter Laktose-Intoleranz leiden, ist der Milchkonsum doch eher bedenklich. Auch wirtschaftlich gesehen wirkt die steigende Anzahl an Milchprodukten in asiatischen Supermärkten fast bedrohlich. „Seit 2009 ist China der weltweit größte Käufer von Milchkühen. Die hohe Nachfrage treibt nicht nur den Preis für Kälber, sondern auch für die Futterpflanze Alfalfa und für Bullensperma in die Höhe.“[5] Vergangenes Jahr hat China über 250 Millionen Dollar für 100.000 ausländische Kühe – das entspricht etwa 25 Schiffsladungen – ausgegeben. Einige Bauern aus Ländern, die ihre wertvollen Kälber exportieren, sorgen sich, dass China in den nächsten Jahren auf dem globalen Milchmarkt vom Kunden zum Rivalen werden könnte.

Aber zurück zum Anfang. Wir wollten über Babys sprechen. Und darüber, dass unsere Kinder immer schwerer werden. Ein Problem des reichen Westens, wie wir vermutet haben. Wobei den Weltrekord als schwerstes Baby ein indonesisches Neugeborenes mit 8,7 Kilogramm hält. Und in China kam 2012 der kleine 7,04 Kilo schwere Chun Chun auf die Welt. In Deutschland hat es Jihad im November 2011 in Berlin auf gut sechs Kilo geschafft. Immerhin.

 

 

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER ist kein klassischer Zukunftsforscher, auch kein üblicher Trendforscher. Auch wenn viele die Trendbeobachtung, Trendforschung und Zukunftsforschung zusammenmixen. Mathias Haas, der Redner und Berater, fokussieren auf das „Hier und Jetzt“. Denn Menschen verändern ihr Verhalten und diese Trends und Megatrends gilt es zu sehen. Der Veränderungsdruck muss gemeistert werden. Genau hierfür geht Haas auf die Bühne, genau hierbei hilft die PLAY SERIOUS AKADEMIE (z.B. mit LEGO SERIOUS PLAY).

 

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Mehr zu den Quellen im Zukunftsblog genau hier:

[1] http://www.eltern.de/schwangerschaft/geburt/dicke-babys.html

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/dicke-babys-uebergewicht-schon-im-mutterleib-a-596731.html

[3] http://www.liliput-lounge.de/themen/rekordbaby-geboren/

 

[4] http://www.assmann-stiftung.de/verborgener-hunger-hidden-hunger-ein-problem-nicht-nur-entwicklungslaendern-73/

[5] http://www.welt.de/wall-street-journal/article106239907/Milchdurstige-Chinesen-kaufen-weltweit-Kuehe-auf.html

 

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1.507 Menschen erfinden sich neu.

MegaTrend.

5. März 2015

Der Lech Zürs Tourismus treibt die Tourismusdestination aufs nächste Level.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, fragt und lauscht Herrn Hermann Fercher. Der Direktor ist nicht nur „schwer sympathisch“, sondern auch die Avantgarde des weltbekannten Urlaubsortes – oder wie Herr Fercher lieber sagt, „…des Private Luxury Refugiums“. Und solch ein Rückzugsort muss erst einmal gepflegt sein. Die Marke ist stark und dennoch fordert die Gesellschaft (das neue Verhalten = die Trends und MegaTrends) entsprechendes Nachjustieren.

DER TRENDBEOBACHTER im Gespräch über Wandel, Innovation und Veränderungsdruck.

 

Auch in Lech gibt es Smartphones.

Dazu gehören aktuell die verlegten Glasfaser-Kabel für die Zukunft mit kostenlosem WLAN im ganzen Dorf. Oder der neue Golfplatz, die „Gesundheit & Ernährung“ mit der passenden Veranstaltung „MEDICINICUM LECH“ genauso wie die neue Auffanggesellschaft, für Nachfolgeregelungen für Hotelübergaben von Alt zu Jung. Für die Zukunftsfitness von Lech Zürs wird aber auch am Gäste-Mix gearbeitet. Yep, hier ist klipp und klar, dass der (deutsche) demografische Wandel nicht gerade die Kundschaft von morgen in die Berge treibt. Doch die 300 Vermietungseinheiten sollen florieren – das ist die Aufgabe der Organisation! Also wird an genau dieser Kundenstruktur gearbeitet. Konkret? Ski-Fans aus Megacities wie Sao Paulo, Shanghai und Peking sollen den Weg auf 1.444 Meter finden – dafür wird geackert, dafür wird gearbeitet.

Ja, in Lech gibt es auch „Arbeiter“.

Diese Personen genießen dann zum Beispiel die Vorteile der „Team Card“. Denn nicht jeder Mensch auf den Gehwegen von Lech oder Zürs ist tiefenentspannt und auf dem Weg ins nächste Gourmet-Restaurant… so ein Geflecht muss versorgt werden – mit Personentransporten, Waren und Luxus. Da ist es sehr erleichternd und schlichtweg logisch, dass es beispielsweise HAGEN’S Dorf METZGEREI und Imbiss gibt… diese Einrichtung zieht dann den Fahrer, Flaschner und Skilehrer genauso wie den pensionierten Vorstand an – einfach so, Seit an Seit.

Tourismus ist das Spiegelbild von neuem Verhalten.

Diese analoge "Buchungsmaschine" wird noch 2015 abgebaut.

Diese analoge „Buchungsmaschine“ wird noch 2015 abgebaut.

Auf die Frage nach dem größten „Druckpunkt“ für die Destination antwortet Herr Fercher jedoch eindeutig und äußerst klar: „Unser Servicedesign wird elektronisch verfügbar!“

Jetzt kann also der Gast seine Urlaubsverlängerung – vor Ort – direkt vom Handy aus umsetzen. Die Buchungsmaschine des Hotels oder gar booking.com und andere Online-Maschinen sind auch vom Doppelzimmer ansteuerbar. Verrückt – es gibt doch die Rezeption, es gibt die Vermieter, die alle Wünsche möglich machen? Die gibt es natürlich (immer noch), doch es gab eben auch die erste „Fristverlängerung“ eines bereits eingebuchten via Mobilfunk.

Vielleicht war ihm der Weg zu weit? Vielleicht war er zu schüchtern? Oder schlicht nicht mehr gewohnt, seinen Wunsch zu artikulieren?

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas ist gespannt, was genau passiert, wenn Menschen aus der Megacity ins Refugium reisen und ihre Gewohnheiten und Verhaltensweisen unweigerlich gleich mitbringen. Die Menschen, die das vegane Restaurant und den „laktosefreien Supermarkt“ ansteuern wollen – weil sie es immer so machen. Die Gäste, die Luxus im Stile der 25th hours hotels genießen, mit der Drohne das Wetter checken und die eigenen Kinder per GPS-Tracker (ver-)folgen.

Jedenfalls gibt es in Lech auch die „First Mover“. Es gibt die Betreiber und Dienstleister, die Vorreiter, die Trends selbst spüren und die These von Mathias Haas unterstützen – nämlich, dass jeder ein Trendbeobachter sein kann.

Mathias Haas, der Zukunftsexperte, findet in Lech deutlich mehr Zukunftsfitness als in anderen Tourismusdestinationen! Es macht Spaß, dieses Tal zu entdecken und es ist nennenswert, dass dieser Ort – seit langem die letzte Zone ohne Angebote von Airbnb – darstellt.

Ja, es darf auch auf den Gegentrend gesetzt werden und yep, sicher passt nicht jedes neue Geschäftsmodell in diese Region. So aber neue Marken – wie vielleicht „Royals of the Mountains“, die schon bald die Skilehrer aus Lech mit Leidenschaft ausstatten. Hmm… es kommt eben auch auf die Story an. Auf die Verpackung und Dosierung. Und genau hier ist Lech Zürs sehr, sehr stimmig und mit dem ehemaligen Swarovski-Kristall-Manager Fercher gut bedient.

DER TRENDBEOBACHTER hat sich wohl gefühlt und freut sich auf das Update. Vielleicht mit Schneeschuhen wie diesen März? Mathias Haas liebt Ski fahren – aber vielleicht braucht es das in Lech gar nicht…

Mathias Haas & Schneeschuhe

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist kein typischer Trendforscher – auch kein üblicher Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

Haas ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY).

Mehr zu beiden Organisationen:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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Für DEN TRENDBEOBACHTER arbeiten 59 Sklaven.

MegaTrend.

8. Februar 2014

Es gibt bis heute Sklaven! Inmitten der Wertschöpfungsketten unserer geliebten Produkte leben und arbeiten bis heute Menschen, ohne eigene Rechte und unter massivem Druck. So arbeiten etwa 59 Sklaven für Mathias Haas – irgendwo auf der Welt. So das Ergebnis des Selbsttestes der Wohltätigkeitsorganisation Slavery Footprint.

Das „Rund-um-Sorglos Paket“ gibt es selten.
Gibt es Optionen?

Es gibt die ersten Produkte! Schon vor zwei oder drei Jahren kam die Meldung, dass ein iPhone, welches komplett in den USA produziert werden würde, etwa 200 USD mehr gekostet hätte. Damals war der erste Gedanke: das wäre die Lösung, denn für einen Premiumanbieter wie Apple würden die Menschen diese Zusatzkosten aushalten, gerne zahlen. Wenn,… wenn damit das schlechte Gewissen entlastet und der wahre Ego-Trip (oder warum gibt es sonst Premium-Marken?) bedient wird!

Fairtrade-Konzept im Elektromarkt!

Ein Start-up aus den Niederlanden hat realisiert was andere nicht einmal nachts träumen. Bei Mathias Haas liegt ein smartphone, das bei Arbeitsbedingungen, Rohstoffen, Lebensdauer und Recycling an die Grenzen der Machbarkeit ging. Oder sogar darüber hinaus?

Am 2. Juni 2013 hat jedenfalls DER TRENDBEOBACHTER investiert (= direkt bezahlt), dann kamen 27 Mails (Update zur Produktion und Auslieferung) und zum Jahresauftakt das Fairphone, FIRST EDITION. 334 EUR und Mathias Haas hält „A seriously cool smartphone that puts social values first” in seinen Händen.

Handel = Wandel?

Das Gerät ist ein Forschungsprojekt, welches ganz offen kommuniziert und gebloggt wurde. Alle Schwierigkeiten und alle Möglichkeiten wurden atypisch transparent gelebt. Selbst die Kalkulation ist online.

Mit radikalem Outsourcing haben gut zehn Mitarbeiter gereicht, um der Elektronindustrie vorzuführen und dem Handel klar zu machen, dass „Retail heute two ways“ bedeuten muss. So wie eben Konzerne wie Apple heute auch alte Geräte in Zahlung nehmen. Ja, es tut sich etwas! Und das muss es auch!

Laut dem Verband der chemischen Industrie wird nur ein kleiner Teil der ausrangierten Handys wiederverwertet. In Deutschland liegen etwa 86 Millionen alte Telefone in Schublanden… Fragen? Nein, es braucht Antworten!

Fairphone - der Auftakt zu einem Megatrend?!

Fairphone hat geliefert und ein zweiter Anbieter namens Phonebloks verstärkt den Glaube an wirklichen Wandel – zumal sich hier schon Motorola angedockt hat. Auch bei diesem vergleichbaren Anbieter können problemlos einzeln Bausteine repariert werden – auch hier sind Dateien z.B. für den 3D-Druck eines kaputten Gehäuses frei verfügbar. Oder aber die Sonderedition mit „Beats by dre“ oder JBL-Lautsprecher?

Aber auch Fairphone wird in die Mangel genommen!

Ja, Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER genießt die Gravur im Deckel des neuen „Kreisverkehrs seines Lebens“:

„You together with 10,185 other people helped make Fairphone possible.“

Am Ende des Tages wird indessen zunehmend die Frage gestellt: “wie war die Gesamtbilanz meines Lebens?” – und dafür benötigt auch der Zukunftsexperte vielleicht gar kein smartphone mit sexy Soundsystem.

Ganz offen kommuniziert – auch die Macher des Fairphones kommen an die Grenzen von Fairtrade und wahrer Relevanz. 25.000 Exemplare stehen einer Milliarde typischer Geräte gegenüber und trotz allem Engagement bei den beauftragten Unternehmen – eine 100%ige Transparenz gibt es eben nicht. Auch diese Holländer, die wohl ein feines Büro in einem Speicher Amsterdams bezogen haben… und sie diese sind wohl nicht völlig selbstlos. Gleichwohl stehen auch diese vor der Frage: „Gibt es ein Fairphone 2?“.

Und doch ist es ein anderes Gefühl – ein Fairphone zu nutzen.

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Es bleiben Fragen, doch es gibt auch Antworten – von Entscheidern, die sich die gleichen Fragen stellen. Top Manager wie offensichtlich bei Motorola, die zumindest neugierig sind.

Es gibt noch Macher. Großen Respekt von Mathias Haas!

Sehr, sehr großen Respekt für diese Menschen in Amsterdam. Diese Mission war ganz sicher atemberaubend – anstrengend – zufriedenstellend!

Diese Menschen müssen fast wie diejenigen sein, die mit folgendem Zitat gemeint waren… folgende Geschichte:

Bei der ersten Weltreise von Mathias Haas (damals… einmal um die Erde ohne Flugzeug) war im Apple Store in San Francisco ein Spruch an der Wand – so ähnlich wie… „We are producing products for people who are crazy enough to believe they can change the world. They do by believing in this.“

Wenn dieses Credo bei Apple noch gelebt wird – warum wurde dann das Fairphone in den Niederlanden gestemmt?

Nochmals. Respekt!

P.S. Laut Technology Review vom Januar 2014 will Intel noch dieses Jahr den ersten Prozessor mit Gold, Zinn, Wolfram etc. aus garantiert konfliktfreien Regionen auf den Markt bringen. Andere Anbieter wie Lenovo haben entschieden, die eigenen Werke von der NGO TCO überprüfen zu lassen. Auch Apple und Motorola produzieren teilweise wieder in den USA.

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER beobachtet und dann geht er auf die Bühne – als Redner, der aktiviert und provoziert oder vor eine Grupper – als Moderator. Damit „die Kraft auf die Straße“ kommt. Bei Fairphone ist Haas völlig überflüssig, so scheint es. Schade eigentlich. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Unentdeckte Exponate – als Beweismittel für Megatrends

MegaTrend.

1. August 2013

DER TRENDBEOBACHTER auf der ASIAN MINDSET TOUR.

Natürlich sucht Mathias Haas unentdeckte Exponate! …Beweise, dass Megatrends existieren.

Die absatzwirtschaft hat diese für Indien publiziert und kommuniziert.

 

Der Redner und Moderator möchte, dass Menschen sich mit der Zukunft auseinandersetzen – weiter ist es wichtig, die „Zukunftsvorträge“ auch mit „Zukunftsfitness“ zu präsentieren. Zwei gute Gründe Exponate zu suchen und mit nach Deutschland zu bringen.

Mehr zu den Thesen von Mathias Haas genauso wie zu den „Exponate-Gebern“ unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu seinen Moderationsmethoden von Mathias Haas – z.B. zu LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

 

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