MENU

Veränderungsdruck
Tag Archive

1138

Zum internationalen Katzen-Valentins-Tag.

MegaTrend.

8. August 2014

Es ist „trendy“, denn es ist schlicht ein tierisch großer Markt!
Die Folge: DER TRENDBEOBACHTER kann gar nicht anders…

Als wirklicher Katzenliebhaber ohne Katze kam gestern (ja, Amazon gibt es jetzt auch in Stuttgart) ein neues Exponat: die mini Menüs von wiskas. Diese Verpackung und Einheitengröße, diese Tonalität und Farbgebung… zum Dahinschmelzen!

Wandel von whiskas

Der Unterschied zur energetisch aufgeladenen Astronauten- oder gar zur veganischen Kindernahrung ist kaum ersichtlich. Doch wenn eine Katze etwas Stil hat – dann wird Ihr stolzer Besitzer diese mini Menüs auftischen! Portion für Portion. Vermutlich „low carb“, denn abends… alle kennen dieses Thema – zumindest mit zunehmendem Alter.

Alternativen?

Klar, auch der Wettbewerb steht im Wandel. Auch die Kollegen von whiskas leben Zukunftsfitness und bieten schon seit 2013 „In-Form“ an. Die Wahl fällt auf diese Delikatessen „für Katzen, die zu Übergewicht neigen“. Oder aber die „Condition Tabs“ von Bob Martin, falls die Kleine mal einen schlechten Tag hat, das Tier aber auch jede Stunde ihres Lebens (zumindest für den Halter) nutzen darf?

Katzen haben es nicht leicht - heute wie in der ZukunftDrogen für zukunftsfitte KatzenPillen für Katzen mit ZukunftWeiterführend gibt es Katzenminze mit Vitaminen im Angebot… den passenden Laufstall dazu…

Ah – Sie haben gar keine Katzen. Sie mögen sie nicht einmal?
Nicht einmal am Valentinstag der Katzen?

Dann kann der Redner und Berater – heute – nur noch mit dem Hundewagen punkten. Denn tatsächlich gibt es „demografischen Wandel“ auch bei Haustieren. Doch die Tatsache, dass ein Hund älter wird, heißt nicht automatisch, dass er laufen kann. Also hat diese Veränderung das Unternehmen hauk aufgenommen – zumal diese die Kompetenz in Sachen „Kinderwagen“ definitiv innehat!

 

Wandel stoppt offensichtlich vor niemandem und (gar) nichts!

 

Selbst am internationalen Katzentag wird der Veränderungsdruck offenkundig, das Verlangen an „Change“ offensichtlich… Zeit, dass DER TRENDBEOBACHTER sich mehr um diese liebevollen Wesen kümmert. Doch genau deshalb hat Mathias Haas keine Katze – da er an derartigen Feiertagen keine Zeit dafür hätte…

 

Walt Disney für Katzen? Der "Theme Park" im Katzenzirkus?

Walt Disney für Katzen? Der „Theme Park“ im Katzenzirkus?

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER ist eben Trendbeobachter und kein Trendforscher. Mathias Haas ist auch kein Zukunftsforscher… Für Haas liegt hier der entscheidende Unterschied, denn welche Trendforschung hätte vor 10 Jahren wirklich derartige Innovationen prophezeit? Für 2014? Für diese Zielgruppe?

Veränderung kommt nicht über Nacht, Zukunft ist auch nicht so kompliziert, doch Trends und MegaTrends sind eben auch nicht eindeutig – zumindest nicht für 2030 oder gar darüber hinaus.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

Read article

6111

Kex-Hostel in Reykjavik: Interview mit Dagur Sigurðsson

Interview.

29. Juni 2013

Mathias Haas im Interview mit Dagur Sigurðsson –  dem „Handball-Gott“, dem Handballtrainer (österreichische Nationalmannschaft, heute Füchse Berlin) und dem Teilinhaber & Mitinitiator des neuen gesellschaftlichen Drehkreuzes in Island.

DER TRENDBEBOACHTER war in einem besonderen Land: Island. Einerseits war die Insel schon immer sehr schwach bevölkert (320.000 Einwohner = 3,1 Einwohner pro km²) und somit für viele Marken und Anbieter völlig uninteressant – also hat sich der Isländer schon immer selbst bekleidet, selbst unterhalten und selbst versorgt. Andererseits hatte Island 2008 bis 2011 eine massive Finanzkrise. Der Zusammenbruch aller drei Großbanken hat das kleine Land direkt und ohne Umwege zum Kollabieren gebracht. Die Spuren dieses Ereignisses sind heute noch sichtbar und haben die Menschen nachhaltig geprägt.

Heute gibt es dort ein Hostel. Doch dieses definiert die Gattung neu. Hier wird locker mal 100 oder 150 EUR für eine Übernachtung bezahlt, dort ist 6 oder 7 EUR für ein Bier völlig legitim. Der Redner und Moderator war in Island und tauschte die Bühne gegen das Mikro, hier das Ergebnis:

Kex-Hostel, ein Beweis für Megatrends?

Dagur Sigurðsson und Mathias HaasMathias Haas auf der Schulbank - mit Dagur Sigurðsson als Coach

 

 

Megatrends und Wandel im Mikrokosmos?

Mathias Haas:
„Dagur, sind Sie der einzige Gewinner der Finanzkrise hier in Island?“

Dagur Sigurðsson:
„Tatsächlich war geplant, die Kex-Fabrik – das Gebäude des ehemaligen Keksherstellers – abzureißen und für chice Appartements Platz zu machen. Doch das kam ins Stocken und die Fläche war leer – mitten in einer Hauptstadt.“

Mathias Haas:
„Die Art und Weise wie hier benutzte Möbel, Dekoelemente, Materialien hochwertig kombiniert werden, wie diese einzeln und in der Summe Geschichten erzählen: Kam das vielleicht auch durch die Rückbesinnung auf alte Werte?“

Dagur Sigurðsson:
„Sicher sind Isländer heute demütiger. Bis heute gibt es viele Menschen, die mit viel Kraft versuchen, ihr Haus zu halten –ungefähr 70 Prozent! Das ist beachtenswert, denn es gab auch jede Menge „high potentials“, die längst Privatinsolvenz angemeldet haben oder gar ausgewandert sind. Ja, das Kex ist ein Ort, in dem nicht nur Reisende eine Heimat finden, sondern auch die fleißigen Isländer.“

Mathias Haas:
„Und die aller fleißigsten haben Sie eingestellt?“

Dagur Sigurðsson:
„Nun, wir haben erst einmal mächtig arbeiten müssen. Von der Schlüsselübergabe bis zum ersten Gast hatten wir vier Monate. Das Kex war pünktlich offen – auch und gerade durch unser Team. Alles übrigens Menschen jenseits der Hotellerie, vom Friseur bis zum Doktoranten. Die sind super, richtig gut! Sie sind alle hungrig.“

Mathias Haas:
„Und detailverliebt. Hier sehe ich nur den Einsatz von Bleistiften, hier ein Blümchen und nirgendwo klassische Werbung wie zum Beispiel diese schrecklichen Zapfhähne von Brauereien.“

Geschäftsmodelle mit dem GMV-Faktor

Dagur Sigurðsson:
„Das ist wirklich kein Zufall. Wir wollten einen Platz, der uns selbst gefallen würde. Deshalb habe ich selbst Ausstattungselemente wie diese Landkarten aus Berlin gekauft und verpackt.“

Mathias Haas:
„Passend dazu haben Sie dann die Geschichte hinter den Karten in Videos dokumentiert und schon vor Eröffnung verbreitet. Ist Social Media ein wichtiger Faktor? Nutzen Sie diesen Kanal als Feedback-Instrument? Ich meine, Sie sind eine Trainer-Type, da sind Rückmeldungen völlig üblich.“

Dagur Sigurðsson:
„Als Trainer geht es natürlich auch um die Details, auch um die Führung von Menschen, die ich – ganz ehrlich – auch nicht alle verstehe. Und wahrhaftig sitze ich regelmäßig in Berlin und lese die Bewertungen. Echtzeit-Feedback vom feinsten, manchmal sind die Gäste noch hier.“

Mathias Haas:
„Wie geht es mit dem System-Kex weiter? Kommen Sie auch nach Stuttgart? In meiner Stadt gibt es auch zu viel Homogenität – kaum Raum für Altes, Wildes, für’s Regeln brechen…“

Dagur Sigurðsson:
„Hier läuft es sensationell, und jetzt kommen auch noch easyjet und Ryanair nach Reykjavik. Ganzjährig kommen mehr und mehr Touristen – für die Polarlichter genauso wie für das legendäre Nachtleben. Und Sie haben Recht, wir prüfen neue Standorte… immer mitten in der Stadt, immer in eher abgewerteten Metropolen. Vancouver und speziell Portland sehen sehr gut aus.“

Mathias Haas:
„Herzlichen Dank, Dagur, für unser Gespräch über Megatrends, Wandel, Veränderungsdruck und Ihr sehr ermutigtendes Geschäftsmodell in schwierigen Zeiten. Hier im „Place to be“!“

Tourismus und lokale Attraktion, hier von Mathias Haas untersucht

 

 

 

 

 

 

 

Wandel & Veränderungsdruck am lebenden Objekt

DER TRENDBEOBACHTER am Puls der Zeit, an Orten in denen „die Kraft auf die Strasse kommt“!
So wie hier im Kex Hostel (www.kexhostel.is) in Downtown Reykjavik. Denn natürlich gibt es nicht nur langfristige Verhaltensveränderungen, die absehbar und berechenbar sind – es gibt eben auch externe Schocks, die nur begrenzt mit Megatrends zu tun haben. Immer wieder aber gibt es auch diese Persönlichkeiten, die die „extra Meile“ laufen und damit Systeme herausfordern. Krise hin oder her!

Mehr zu Mathias Haas, der eben nicht nur Redner und Moderator ist, sondern der sich auch als Entdecker versteht. Fasziniert von Machern ist der Pragmatiker auf der Suche nach Beweisen – für Tugenden und Fallbeispiele zum Wandel in unserer Zeit. Mehr zu ihm und seinem Zukunftsteam unter www.trendbeobachter.de und natürlich in diesem Trendblog.

 

Wie wäre wohl das Kex geworden – wenn wir hierzu einen LEGO SERIOUS PLAY Workshop (www.play-serious.org) gemacht hätten? Es ist deutlich,… es gibt auch andere Methoden. Sehr gute offensichtlich!

Read article

Transparenzoffensive – 69,50 EUR für Getränke im Striptease-Nachtclub

MegaTrend.

2. Oktober 2012

DER TRENDBEOBACHTER schreibt heute bewusst ohne Bilder.
Ist ist einfach manchmal besser so.

Doch interessant ist ganz einfach, dass der Druck enorm steigt – der Druck auf Unternehmen transparent zu sein. Auch wenn dies (noch) überwiegend nach Skandalen passiert.

Zwei Fälle dazu:

Ergo Versicherungsgruppe…
Nach der großen Kampagne „Versichern heißt verstehen“ war  es natürlich doppelt bitter, denn Lustreisen nach Budapest versteht eben niemand.

Jetzt soll eine Liste „nachgewiesener Fehlverhalten“ zeigen, dass o.g. Reise eben nicht die Regel war. In Folge dessen werden diverse Situationen veröffentlicht. Inklusive dem 69,50 EUR Getränkebeleg aus Hamburg.

Apple…
156 in Asien ansässigen Zulieferer wurden veröffentlicht, nach dem der wichtige Zulieferer Foxconn wieder für Schlagzeilen gesorgt hat. Auf 27 Seiten wird im „Apple Supplier Responsibility“-Report beschreiben und gemacht.

Vertrauen bekommt niemand geschenkt und
Transparenz ist ein starker Weg dort hin.

Denn wahre Transparenz verändert das komplette Unternehmen. 

Wenn Wertschöpfungsketten von A bis Z sichtbar und nachvollziehbar werden, ja dann weiß das nicht nur der Wettbewerb sondern eben jeder einzelne Kunde. Und heutzutage macht „Lieschen Müller“ auch mal gerne einen Abstecher zum Zulieferer von Kik oder Apple.

Den Megatrend Transparenz zu bedienen bedeutet eben nicht nur mal eine Kampagne zu fahren, den Megatrend Transparenz zu bedienen bedeutet schlussendlich eine völlig andere Unternehmenskultur. Denn wie soll extern Transparenz gelebt werden, wenn die Mitarbeiter eines Unternehmens nicht mal wissen darf was der Kollege neben an entwickelt (wie scheinbar bei Apple)?

Es wird spannend, denn der Veränderungsdruck steigt enorm. Menschen möchten Wahrheit und sie wissen durchaus, dass sie einerseits selbst ein Teil des Problems sind (das H&M T-Shirt soll eben nicht mehr als 4 EUR kosten) und andererseits immer wieder Schwierigkeiten auftauchen werden – auch bei sehr bemühten Unternehmen.

Menschen wollen einfach nur die Wahrheit. Und sie ertragen sie.

Also raus mit allen Belegen! Warum nicht alle Reisekostenabrechnungen veröffentlichen?
Warum nicht sagen „ja, wir haben sehr gut bezahlte Vertreter, die Incentive Reisen brauchen – um motiviert zu werden“?

Das heißt nicht, dass Unternehmen unmoralisch agieren dürfen, dass heißt, dass schlussendlich Verbraucher mehr bezahlen… übrigens gab es eine Studie, die hochrechnete, was das iPhone bei einer 100%igen Produktion in den USA kosten würde. Das Ergebnis war ungefähr „+150 USD“. DER TRENDBEOBACHTER behauptet, dass der Apple-Kunde diesen Mehrpreis bezahlen würde. Dieses „moralische Rundum-Sorglos-Paket“ wäre erfolgreich!

Die Trendbeobachtung vom TRENDBEOBACHTER.
Damit Sie zukunftsfit bleiben!

www.trendbeobachter.de 

 

Read article

Die Welle surfen und nicht immer hinten das Wasser schlucken!

MegaTrend.

9. September 2012

Megatrends kommen nicht über Nacht!
Diese langfristigen Veränderungen sind völlig unsexy. Sie kommen, oft unbemerkt, aber stetig. Hier Tipps und ganz pragmatische Hinweise – speziell für Mittelständler:

http://www.familienunternehmer-news.de/panorama/hintergrund/1751-wie-unternehmen-der-zukunft-entgegengehen-sollten.html

 

HAAS. DER TRENDBEOBACHTER. ist eben nicht nur für intelligente Unterhaltung (Vorträge) zuständig. Es geht vor allem um den Transfer der „Großwetterlage“.
Megatrends sind erst einmal für alle gleich – doch die Bewertung, der Zeithorizont bis zur Wirkung und die Frage „was bedeutet das für mich?“ ist dann doch etwas Arbeit. Hier braucht es die richtige Einstellung und einen Wandlungshelfer. Genau hier kommt die zweite Rolle ins Spiel: Moderator für Veränderungsprozesse und Zukunftsfragen.

 

Viele Grüße,
Mathias Haas

 

Read article