MENU

Wandel
Tag Archive

291

180° Wandel mit 150 Mitarbeiter = Jaguar I-PACE

Exponate, Interview., MegaTrend.

11. Juli 2018

Direkt hinter dem Jaguar Land Rover Test Center dröhnt noch ein „Verbrenner“, als die Pressekonferenz zum ersten vollelektrischen Fahrzeug von Jaguar startet. Die alte Welt lässt nicht locker, und Roger Raynald (European Head of Sales & Marketing for Electric Vehicles – General Manager) und Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., sind sich ziemlich schnell einig: Es wird für absehbare Zeit beide Systeme geben. Elektromobilität ist das Maße der Dinge, alleine weil die chinesische Regierung so entschieden hat. Gleichzeitig bleiben aber genügend Märkte ohne Lade-Infrastruktur und somit erstmal beim geliebten Öl.

Zwei Welten treffen auf einander: Skilift & I-PACE

Für den Redner und Moderator Haas ist das zeitgemäße Fahrerlebnis genauso interessant wie der Weg dorthin. Fangen wir hinten an: Dr. Ing. Wolfgang Ziebart, der mutige Macher und offizielle „Technical Design Director“ hatte keine guten Vorzeichen, aber eine Idee. Mit einem Team von 50 Personen lief er los – zeitweise waren es auch mal 150 Mitarbeiter – mehr nicht! „Im Rückblick“, so der bodenständige Manager, „war zu beobachten, dass viele Kolleginnen und Kollegen gar nicht Teil dieser Mission sein wollten“. Das gefühlte Risiko im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stand auch für eine Bedrohung der eigenen Karriere.

Es hat geholfen, dass Dr. Ziebart zuvor Entwicklungsleiter war und die volle Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden genossen hat. Doch auch seine frühere Tätigkeit als CEO bei Infineon hat sicher nicht geschadet. „The father of the I-PACE“ kennt mehr als nur die Autowelt und teilt sein Wissen und Haltung gerne. Gerade im Rahmen der Produkteinführung, aber auch darüber hinaus.

Fragen mit Zeitgeist sind schnell gefunden, und die Antworten sind nicht weit: Wie sieht Mobilität aus zwischen elektrischen Skateboards und vollelektrischen zweisitzigen, offenen Elektroautos? Wie prägen MegaCities die innovative Mobilität in Stuttgart, Gelsenkirchen und Rostock? Wie entwickelt sich das selbstfahrende Auto, wenn die Marke egal ist und dieses Verkehrsmittel eher mit einem „Ackergaul“ zu vergleichen ist? Wie definiert sich ein moderner Autobauer, wenn die Batterie aus Korea kommt, die Software aus Kalifornien und die DNA der Fahrdynamik kaum abgrenzbar ist?

Mit dem I-PACE muss gar nicht gefahren werden. Der Anblick ist auch im Stillstand nennenswert.

Jede Menge schnittige Kurven in der Eifel, doch der Top-Manager lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicht von 400 PS, 2,2 Tonnen und einer tagesaktuellen Reichweite von 385 Kilometern. Das elektrische Performance-SUV fragt dann fast selbstständig „How alive are you?“, und der Zukunftsexperte Haas spürt Meter für Meter, dass es nicht das große Panorama-Glasdach mit UV-absorbierender Beschichtung ist, das reizt. Es sind auch nicht die aktiven Lamellen im Kühlergrill, die so begeistern, sondern das Gesamtpaket. Irgendwo zwischen dem hochwertigen Cockpit mit Textilien von Kvadrat und dem 2.990mm Radstand, der für großzügige Platzverhältnisse sorgt, mischen sich auch immer wieder die selbstlernenden Algorithmen in den faszinierenden Erlebnismix.

Ein Teil dieses Erlebnisses ist ganz sicher auch der Respekt vom Betreten dieser neuen Ära, dem Neu-Neu-Land. Mathias Haas und sein Team suchen und finden bekanntlich MegaTrends, die sicht- und spürbar sind. Haas und sein Moderatoren-Team arbeiten aber auch mit Organisationen am „Next Big Thing“, so wie dem I-PACE. Fast täglich wird sichtbar, wie schwer sich Führungskräfte als auch Mitarbeiter tun, wenn Sie von Null anfangen sollen. Wenn es heißt „einfach mal machen“! Wie oft gibt es die einsamen Wölfe, die auf der richtigen Fährte sind und dann letztlich doch von Designern und/oder den Preisstrategen abgelenkt oder sogar vergiftet werden. Angesichts der aktuellen „Wirklichkeits-Erfahrung“ im I-PACE zollt DER TRENDBEOBACHTER. großen Respekt, denn auch Männer wie Roger Raynald oder Dr. Ziebart haben sich durchgebissen.

Dr. Ziebart im Interview, er fährt sein Werk.

Der Technical Design Director Jaguar I-PACE wird heute gefeiert, und doch erinnert er sich an Zufälle und „Glück im Leben“, ohne die auch ein noch so zielstrebiges Tun nicht erfolgreich von statten geht. Und er erinnert sich an harte Tage, die vielleicht die Grundlage für eine solche Haltung sind. So hat Herr Dr. Wolfgang Ziebart nicht vergessen, wie überraschend sein letzter Tag bei BMW war. Er hat sich ausdrücklich bereit erklärt, dass wir darüber berichten dürfen:

Im März 2000 hatten die Münchner gerade mit der Formel 1 begonnen und prompt ein Rennen mit Platz 3 beendet. Da war das Commitment zum Motorsport, und umgehend hat das Team geliefert. Unmittelbar danach stand eine Aufsichtsratsversammlung an, doch anstelle eines Bonus‘ gab es den Rauswurf. Ja, so überraschend kann das Leben sein. Es gibt diese Tage und jene Tage. Im September wird Herr Dr. Ziebart Jaguar verlassen – in Eigenregie und völlig geplant. In Rente, so der Eindruck von Mathias Haas, wird er noch lange nicht gehen. Dafür wurden bei dieser Probefahrt viel zu spannende Ideen und Ansätze gedreht und gewendet. Wer weiß, in welchem Kontext Ziebart und Haas sich wiedersehen… wer weiß…

Es sind die Details, die Jaguar auch liefert. Dankeschön!

DER TRENDBEOBACHTER. ist kein klassischer Trend- und Zukunftsforscher. Im Gegenteil: Mathias Haas prägt ein eigenes Segment: die Trendbeobachtung. Er und sein Team sind die „Pragmatiker am Trendhimmel“. Und so ist es auch kein Wunder, dass die I-PACE-Testfahrt keinen klassischen Ablauf hatte. Weiter, immer weiter.

 

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

718

MegaTrend: Denken mit dem Unterbewusstsein

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

26. Februar 2018

Diesen Slogan kennen Sie. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. hat ihn sich auf die Fahnen geschrieben, als sie vor mehr als 10 Jahren damit begann, die Welt der Unternehmens-Workshops mittels der LEGO® SERIOUS PLAY® Methodik auf den Kopf zu stellen.

Natürlich denken wir nicht im eigentlichen Sinne mit den Händen, und doch geschieht bei der Arbeit mit LEGO® SERIOUS PLAY® im Kopf weit mehr, als wir es bei bloßem Zuhören, Zusehen, Sprechen oder Aufschreiben erreichen könnten. Es entsteht ein erheblich größeres Engagement bei der Lösung der vorgegebenen Problemstellung, und gleichzeitig werden mehr Gehirnregionen aktiviert und Synapsen vernetzt.

Überhaupt ist der Kopf ein sehr interessantes Gebilde. Die Wissenschaft hat noch mitnichten durchschaut, was sich in unserem Gehirn so abspielt, während wir in der Welt so herumexistieren.

Ziel von LSP ist es, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen und so Problemlösungen zu finden, Geschäftsmodelle zu entwickeln, neue Produkte oder Strategien zu finden, den Grundstein für neue Unternehmenskulturen zu legen und dergleichen mehr.

Dass die Teilnehmer für eine bestimmte Aufgabe nicht alle das Gleiche bauen (das könnte eine Angst sein, doch Tatsache: Das kommt quasi nie vor!), hat verschiedene Ursachen.

Eine davon – und gleichzeitig diejenige, die uns am wenigsten bewusst ist – ist unser Unterbewusstsein. Wir sind, da sind sich die Forscher einig, zum allergrößten Teil angetrieben von dem, was wir gar nicht bewusst wahrnehmen. Über 90 Prozent unserer Entscheidungen (und das sind sehr, sehr viele pro Tag) spielen sich im Unbewussten ab. Müssten wir alles bewusst tun, so Professor G. Miller von der Universität Princeton, kämen wir nicht mal morgens aus dem Bett. Geschweige denn wären wir in der Lage, in unserer komplexen Welt zu bestehen.

In unserem inneren Steuerungssystem sind bei jedem von uns bestimmte Verhaltens- und Denkmuster vorbelegt, nach denen wir gewöhnlich vorgehen. Unsere Wahrnehmung nimmt unbewusst Informationen auf, ebenso wird unser Handeln dementsprechend gesteuert.

Dinge wie Voreingenommenheit sind beispielsweise auf unterbewusste Denkmuster zurück zu führen. Weil uns diese Eigenschaft nunmal mehr oder weniger innewohnt, bilden gerade Workshopmethoden, die Gamification beinhalten, eine große Chance, mittels des Ergebnisses meines Gegenübers (der Begriff „Mitspieler“ wurde bewusst vermieden, denn Gamification im Unternehmensumfeld ist eine ernste Sache, die lediglich eine spielerische Grundlage hat) die eigene Wahrnehmung und Einstellung zu re-kalibrieren.

Workshops „außerhalb der Norm“ – und da sprechen wir neben LEGO® SERIOUS PLAY® auch von Dingen wie dem FailFastFaktor oder Entwicklerboxen – bieten großartige Möglichkeiten, Teilnehmer zu aktivieren, die sich sonst eher zurückgezogen hätten. Sie eröffnen die Chance, bisher ungehobene Schätze aus den Tiefen der menschlichen Vorstellungskraft ans Tageslicht zu bringen und nutzbar zu machen.

Letzten Endes – und das ist auch einer der Leitsätze des Gründers der PLAY SERIOUS AKADEMIE., TRENDBEOBACHTER Mathias Haas – bieten diese Workshops eine neue Plattform und mehr Raum zum Denken. Und dies ist erforderlich – nicht nur mit dem Blick in die Zukunft, sondern auch, um unserer unbewussten Steuerung ab und an ein Schnippchen zu schlagen. Es ist eine neue Art des Denkens – das Denken mit den Händen.

Mathias Haas und sein Team haben mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. schon weit über 3000 Teilnehmer trainiert und durch Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® die Kraft auf die Straße gebracht. Dabei entscheidet jeder Auftraggeber selbst, welche Menge Play und welche Menge Serious in einem solchen Workshop stecken soll. Am Ende eint jedoch alle, dass Ergebnisse präsentiert werden, die jenen aus klassischen Workshops weit überlegen sind.

Lesen Sie mehr dazu unter www.play-serious.org. Wer zum Thema Trends auf der Bühne und zu TRENDBEOBACHTUNG mehr erfahren möchte, ist unter www.trendbeobachter.de genau richtig.

Let’s play!

Read article

1006

Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

1328

Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

Read article

1054

Namibia, das Finale der Zukunft

MINDSET TOUR.

13. August 2017

Die AFRICAN MINDSET TOUR ist schon an der letzten Station angekommen: Namibia und Windhoek. Mathias Haas sieht ein Land in der Normalität. Also, fast. Die Regierung ist seit Wochen zahlungsunfähig und selbst die Air Namibia kommt in Turbulenzen. De Beers (weltgrößter Diamantenproduzent) hat im Juni „World’s Largest And Most Advanced Diamond Exploration Ship“ an der Küste platziert und China betreibt hier die zweitgrößte Uranmine der Welt!

 

Die Husab-Mine hatte beim Bau und vor ein paar Woche bereits signifikante Zwischenfälle – doch beide sind wohl ganz egal, denn laut New York Times wird allein dieser größte Tagebau des Kontinentes das Bruttosozialprodukt Namibias um 5% steigern. Für Zweifler ist hier kein Platz!

 

China ist die neue Kolonialmacht!

Es gibt sie tatsächlich wie „Sand am Meer“, die Unternehmen aus China

 

Die New York Times ist vorsichtiger als der Zukunftsexperte Haas. Sie stellt am 2. Mai diesen Jahres noch die Frage: „Is China the World’s New Colonial Power?“ Doch in Namibia und allen anderen Stationen der MINDSET TOUR gab es eine Konstante: China war bereits präsent. Chinesische Unternehmen sind hier nicht mehr wegzudenken! Deren Einfluss ist in jeder Tageszeitung schriftlich dokumentiert, CGTN Africa (China Global Television Network) platziert die passenden Themen in hiesigen Wohnzimmern. Von Zwischenfällen wird hier wohl kaum die Rede sein. Auch nicht davon, dass in o.g. Mine der Geigerzähler klingelt bis die Batterie ausgeht – wie ein glaubwürdiger Besucher der Mine und Gesprächspartner aus dem „Mining-Business“ berichtet.

 

Jede Straße, jedes Gebäude genauso wie die passenden Nutzfahrzeuge – alles aus China. Menschen sicht- und deren Ausläufer spürbar. Selbst in Renterdörfern irgendwo in der Wüste gibt es mittlerweile einen „China-Store“, und in jedem Supermarkt werden Nahrungsmittel aus Asien für Asiaten angeboten. Und ja, sie sind beliebt, die Chinesen. Bei zig Gesprächen hat Mathias Haas vorsichtig und offen gefragt, wie sie denn sind, diese asiatischen Anbieter – und immer gab es eine Antwort: Großartig! Die Infrastruktur ist besser und schneller gebaut als bisherige Firmen es geschafft haben, sie sind quasi unsichtbar und stören nicht. Sie sind (endlich) eine Alternative zu Europa und den USA!

 

Doch zurück zum Mindset der Namibier, denn es gibt auch hier Spuren zur Kernthese der AFRICAN MINDSET TOUR: Afrika = Vorbild. So ist der Wohlstand im Straßenbild gut sichtbar, der Fuhrpark stattlich und vielleicht der beste der Tour. Gleichzeitig will Haas den unfassbar schlechten Zustand der Straßen (Geschäftsmodell Nr. 1 = Reifenhändler), die Anzahl der tödlichen Unfälle (alleine letztes Wochenende 9 Tote), die Arbeitslosenzahlen und die schlichte Armut nicht ausblenden. Doch all diese ernstzunehmenden Fakten sind allesamt nicht Fokus der Tour.

 

Namibia hat die Klassik, die Tradition oder die Besatzungszeit (je nach Sichtweise) noch lange nicht abgelegt, und so findet der Redner und Moderator Haas im Café Anton die Apfeltasche genauso wie das Schinkenhörnchen. Alleine die Hautfarbe der Bedienung macht ihm klar, dass er nicht in Großbottwar oder Heilbronn sitzt. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Brauereien oder Gin-Distellerien oder die zwei Männer mit Bart. 2 Beards Coffee ist eine der Entdeckungen, und tatsächlich findet Haas die beiden Herren (Vater und Sohn) im Industriegebiet von Swakopmund. Vorne der riesige „Shabby Chic-Möbelhändler“ mit Tischen & Co. aus Indien, Bali und Indonesien… dahinter die Produktion in Sachen Kaffee. Ein Traum von einer Oase, ein Beweis, dass hier „top-notch“ Lifestyle produzier- und konsumierbar ist.

Die „Innovation Hubs“ und gut gemeinten „Accelerators“ hat Mathias Haas hier nicht gefunden. Und doch gibt es einzigartige Bespiele, wie Namibia seinen Weg macht, wie Namibier einzigartige Vorbilder sein können. Die Damara Mopane Lodge zum Beispiel hat für jedes Doppelzimmer ein Häuschen gebaut, wie eine Kleingartensiedlung quasi. Soweit der Luxus. Doch gleichzeitig hat jedes Häuschen einen Garten mit Törchen und Mäuerchen. Das Motto der Anlage ist, dass jeder Vorgarten auch Ackerland für die Restaurantküche darstellt. Tatsächlich, rund um jeden Bungalow werden Karotten, Zwiebel, Auberginen angepflanzt. In der Nebensaison liefert so das Gärtner-Team rund 80% des Bedarfs nur ein paar Meter weiter ab.

 

MegaTrend: WENIGER IST WER!

 

Kann sich der Zukunftsexperte ein Hotel der Tour gut merken? Es wird ganz sicher diese Anlage in der Nähe von Khorixas sein, denn es ist wie immer: Das Besondere gewinnt! Und hier machen eben die Paprika, Tomaten, das Basilikum und die Minze den Unterschied. Well, well done! Well done in einem Sektor, der auch immerhin direkt 3% und als „total contribution“ 15% des Bruttosozialproduktes liefert: dem Tourismus (Quelle: World Travel & Tourism Council 2015). Diese Branche ist hier eine Erfolgsstory, und wie so oft eine besonders wichtige. Im Tourismus werden auch ungelernte Mitarbeiter ausgebildet und direkt eingesetzt, es gibt enorme Dominoeffekte. Der Bäcker hat beispielsweise vielleicht ein Fahrzeug, und dieses muss betankt werden. Und doch wird auch hier klar, wie die Komplexität auch Namibia erwischt. Für Wachstum im Tourismus braucht es Balance und nicht zuletzt auch befahrbare Straßen… wo waren noch die Chinesen?

 

Es wird mal wieder entscheidend sein, wie die hiesige Regierung vorgeht: Nimmt sie lieber den anstrengenden Weg um Arbeitsplätze zu schaffen und vielleicht sogar Straßen mit der eigenen Bevölkerung zu bauen? Oder übernimmt sie doch lieber die rote Flagge mit gelben Sternen und lässt sie leuchten – in der Mondlandschaft von Uranminien, die früher oder später zur „no-go-area“ werden?

Mathias Haas berichtet von der fünften und letzten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Der Redner, Sprecher, Moderator begibt sich alle zwei Jahre auf eine Lernreise, denn Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er ist kein klassischer Trendforscher mit Trendforschung vom Schreibtisch aus, auch kein üblicher Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Labor… Haas ist Wandlungsfelfer im Hier & Jetzt. Er und sein Team suchen, bewerten und nutzen MegaTrends, die heute schon Wirkung zeigen. Denn Entscheider müssen heute entscheiden, um ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Genau deshalb gibt es die Marken DER TRENDBEOBACHTER. zur Inspiration, Information und auch Provokation auf der Bühne und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum Transfer in die jeweilige Strategie, Produktinnovation und Kulturrevolution. Mehr zu beiden Bereichen: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

P.S.

Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. arbeitet seit über 10 Jahren mit LEGO SERIOUS PLAY!

Read article

859

Ruanda rocks HighTech.

MINDSET TOUR.

27. Juli 2017

In einer Stunde kommt das Abendessen von Mathias Haas – durch Jumia Food, also von Rocket Internet aus Berlin. Jumia, Jumia Market, Jumia Travel, Jumia Food, Jumia Deals, Jumia House, Jumia Jobs, Jumia Car, Jumia Services: Alles rockt durch und dank der Charlottenstraße 4 in Berlin?! Ja, es gibt tatsächlich deutsche Unternehmen, die Afrika prägen. Aber nicht viele!

In der Heimat bietet „Home Delivery“ in 2017 immerhin einen Markt von über 3 Milliarden EUR. Und hier in Afrika, in Ruanda? Das weiß wohl nur Oliver Samwer – der Mann, der als „CEO von Rocket“ oder „unberechenbarer Zocker“ bezeichnet wird. Mathias Haas weiß es auch nicht, doch während der AFRICAN MINDSET TOUR wurde klar, dass viele – sehr viele Menschen – mit Jumia das Essen „zubereiten“ (lassen).

 

Und das in einer Hauptstadt, die sicherer erscheint als Stuttgart.

 

Ja – Kigali, die Hauptstadt von Ruanda, hat es wahrlich in sich. Dem Ruf nach wird das Land verglichen mit der Schweiz, doch Mathias Haas sieht hier eher „Singapur“. Es gibt einen klaren Plan, kaum Abweichungen und einen enorm starken Präsident. Dieser ist bekannt und unfassbar beliebt. Am 4. August sind Wahlen, und wenn der Präsidentenkonvoi durch die Straßen brettert, dann drehen die Menschen wahrlich durch. Sie sind kaum zu halten!

Keine Seltenheit, ein Fan freut sich auf die Wiederwahl des Präsidenten.

So war auch das Gespräch mit dem 43 jährigen Minister für Jugend & ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Jean Philbert Nsengimana, eine wahre Wucht. Nun, in Europa spricht der Zukunftsexperte nicht allzu oft für oder mit Ministern der Regierung. Und doch würde das nicht so ablaufen wie hier beim Vertreter dieses 12 Millionen Volkes! Alleine die zwei Resorts, diese Themen als Ministerium zu definieren und dann noch zu verknüpfen, erscheint außergewöhnlich. Doch die Überlegung ist einfach: Über 50% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, und als Lösung des Problems „Zukunft“ gelten Jobs durch Digitalisierung!

Wie sich wohl Herr Drobrindt im Gespräch verhalten hätte?

So „einfach“ ist die Gleichung: Jobs durch Digitalisierung

 

Schnell wird klar, dass der Mann nicht ansatzweise abgehoben ist. „Phil“ ist zugänglich und Haas sicherlich kritisch – speziell bei Oberhäuptern auf diesem Kontinent. Er fordert „active citizenship“ und spricht von „walk the talk“. Well,… wenn wirklich Taten folgen, dann sollten wir Phil vielleicht für Deutschland, die Schweiz oder Österreich abwerben? So oder so: Er war schon zweimal beim World Economy Forum in Davos – und dieses hat es ihm wirklich angetan. Das „YouthConnekt Africa Summit“ ist seine Antwort. Diese Konferenz (dabei war unter anderem auch Jack Ma, der Gründer von Alibaba) hat Mathias Haas knapp verpasst, aber es hat sicher niemand gemerkt. Fast 3.000 Personen haben das neue Kongress-Zentrum gerockt!

 

Die Regierung will helfen und kann rechnen.

 

Und so bekommen Macher eine Plattform. Und die Regierung sorgt für eigene Leuchttürme… so ist es doch meistens. (Teure) Paradebeispiele in Sachen Blockchain, VR, digitale Landwirtschaft… alles Themen, die auch die Regierung von Ruanda nach vorne bringt. Gleichzeitig wird hier mächtig geliefert! Die Straßen sind mit Laternen, Gehwegen und manchmal auch mit Radwegen ausgestattet. In der Hauptstadt wird regelmäßig eine große Straße zur Fußgängerzone. Das ganze Land macht einmal im Moment „Kehrwoche“, und in der Konsequenz ist es wohl das sauberste Land Afrikas – so sagt man. Und so glaubt man… wenn man hier so unterwegs ist.

 

Heute besuchte der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer und Trend-Übersetzer, ein Highlight in HighTech – und zwar im Normalbetrieb. Weit, viel weiter als die Beta-Version und weit weg von einem reinen PR-Projekt:

 

Zipline in Ruanda!

2016 hat die Regierung die Firma Zipline aus Kalifornien beauftragt, Cargo Drohnen zur Lieferung von Blutreserven einzusetzen. Im Sommer 2017 beliefert ein Drehkreuz im Minutentakt 12 Krankenhäuser. Ja, während der Stunde, in der Mathias Haas vor Ort war, flogen zwei Lieferungen los und zwei Drohnen sind gelandet. Die Fluggeräte sind benutzt, verschmutzt und werden auch mal repariert.

Das Problem ist offensichtlich: Die Wege sind lang und oft sehr schlecht. Geländewagen sind teuer, und Fahrer werden natürlich gebraucht – auch im Notfall, wenn eben keine Zeit zur Verfügung steht.

Hier wird eine Blutkonserve in die Transportbox gepackt.

Die Mechanik ist mittlerweile eingespielt, und es dauert knappe zehn Minuten von der Bestellung einer Blutkonserve seitens eines Arztes bis zum Start der Drohne. Bis zu 1,5 Kilogramm werden geladen, das Flugobjekt mit dem Ziel codiert, auf eine Rampe geschnallt und abgeschossen. Am Ziel fällt das Paket unten raus, der Fallschirm drosselt die Landung und die Box landet +/- 2 Meter genau. Fünf Minuten vor dem Überfliegen des Krankenhauses bekommt das Personal vor Ort eine Whatsapp. Kein Wunder also, dass die Macher vor Ort – lokales Personal genauso zum Beispiel Nick Hu, Head of Operations und Berkeley-Absolvent – mächtig stolz sind. Das können und dürfen sie auch sein!

 

Vergleichbare Auslieferung durch völlig autonome Roboter gibt es weltweit nur hier!

 

Während Zuhause über Drohnenzulassungen diskutiert wird, fliegen diese Geräte hier bei 99% aller Wetterlagen und locker über 100 Kilometer weit. Und nein, es liegt nicht an „Afrika“. Nein, es wird hier nicht einfach geflogen! Jeder Abflug wird vom Tower des Internationalen Flughafens in der Hauptstadt freigegeben. Und ja, es ist ein relativ kleines Land. Aber auch hier wird nicht auf einen Schlag ganz Ruanda versorgt. Dieser Standort wird betrieben, Fehler werden gemacht, und bald kommt ein weiterer Drohnenport dazu. Und später dann weitere Länder. Natürlich bleibt es für Zipline nicht bei diesem Staat. Das Unternehmen kommt aus dem Silicon Valley – think big!

Nun, das wäre doch auch eine Option für die alte Welt. Warum sollte eigentlich Zipline nicht auch bei uns fliegen. Oder haben wir solche Szenarien nicht? Organspenden & Co.?

Die Lage ist ganz sicher nicht so entspannt wie das fahren dieses Boards… aber selbst das findet man in Ruanda.

Sicher: Wie dick die Bretter sind, die gebohrt werden müssen, gibt die Gesellschaft vor. Ob sie tatsächlich gebohrt werden, entscheiden jedoch Menschen – Macher mit Mut und mit dem Blick nach vorn.

Uber gibt es hier nicht, also rauf aufs „Moto“ – mit Helmpflicht.

Für Mathias Haas ist nun fast Bergfest auf seiner AFRICAN MINDSET TOUR. Als Trendexperte hat er bereits jetzt schon sehr viel gelernt – vor allem darüber, wie Denken auch noch funktionieren kann. Wie sich Trends andernorts entwickeln, welche Vorzeichen es braucht. Die nächste Station des Redners und Moderators ist Botswana. Auch hier wird er spannende Menschen treffen – und er wird tun, was seine Berufung ist: Er spricht, und zwar als Gastredner beim Botswana Innovation Hub. Ein Keynote Speaker aus Deutschland mit einem Vortrag zum Thema Megatrends auf einer afrikanischen Bühne – es ist sicher, dass es im Anschluss viele Fragen gibt.

Spätestens zurück in Deutschland gibt es mindestens ebenso viele Antworten vom TRENDBEOBACHTER, der eben kein Zukunftsforscher ist, sondern der es genau wie Minister Nsengimana sieht: „Whatever will change in 5 years will be built on plans from today.“

Read article

10677

Wir können (bzw. wollen) es nicht mehr hören…

MegaTrend.

21. April 2017

…doch wer nicht hören will, muss fühlen!

So hieß es früher, wenn man den Hintern versohlt bekam, nachdem man eben den Eltern nicht zugehört und dann das Gegenteil von dem getan hatte, was Muttern für richtig hielt.

Kann heute nicht mehr passieren? Wenn Sie sich da mal nicht irren, lieber Leser. Natürlich kriegt das Kind es 21. Jahrhunderts die eine oder andere Backpfeife weniger, aber das Grundprinzip, das dahinter steckt, das gibt es noch.

Nun, im Grunde geht es aber um etwas anderes: Etwas nicht mehr hören zu wollen. In Zeiten wie diesen, in denen eine so große Vielzahl an Medienkanälen all jenes – tausendfach kopiert – verbreitet, was irgendwann mal ein Einzelner gesagt hat, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn nicht nur einzelne Menschen etwas gesagt haben, sondern mehrere. Und dann auch noch unabhängig voneinander.

Erinnern Sie sich an das Wort „Nachhaltigkeit“? Es gab eine Zeit – und die ist noch gar nicht so lange her – da gab es quasi nur noch nachhaltige Dinge: Von der Konferenz über das Automobil bis hin zum Mittagstisch war alles nachhaltig. Und traf im Regelfall – mit Ausnahme des Mittagstischs – sowas von nicht zu. Aber es wurde eine neue Sau durch’s Dorf getrieben, mit der sich so allerlei langweiliges Zeug plötzlich ziemlich en vogue verpacken ließ.

Dabei ist Nachhaltigkeit nichts Schlechtes, jedenfalls meist nicht und erst recht dann nicht, wenn man nicht nur drüber schreibt bzw. den Terminus irgendwo drauf klebt. Schließlich ging und geht es um einen Trend, der sich durchsetzen soll. Nur kommt das eben nicht vom Reden.

Wenn dann – wie eben im Falle der Nachhaltigkeit – von einigen Ausreißern abgesehen einige wenige Dinge übrig bleiben, die wirklich nachhaltig geworden sind, dann braucht man etwas Neues.

Die neuen Buzzwords sind auch schon in jeder Zeitung zu finden: „Digitalisierung“, und damit gern verbunden auch „Disruption“ bzw. „Disruptive Geschäftsmodelle“.

Buzzwords olè?!

Na klar, es gibt sie, die Digitalisierung. Auch wenn unsere jüngeren Generationen mit dem Wort schon wieder nichts mehr anfangen können, weil sie ja „analog“ nicht mehr kennen.

Und ja, es gibt auch disruptive Geschäftsmodelle – gemacht von Unternehmen, die sich die heute zur Verfügung stehenden Werkzeuge weidlich zunutze und durch komplette Neuentwicklungen von Produkten und Dienstleistungen den etablierten Playern das Leben schwer machen.

Beides haben wir erkannt – und reagieren?

Indem wir drüber sprechen. Wir reagieren nicht damit, mehr Wagniskapital bereit zu stellen. Wir reagieren nicht damit festzustellen, was die denn besser machen als wir selbst. Wir reagieren ebenso selten damit zu ergründen, wie es denn sein kann, dass der Kunde plötzlich so auf „Das Neue“ abfährt, wo doch unsere Produkte so gut sind.

Wir hören und lesen jede Woche die bösen D-Wörter – und ja, auch in den Vorträgen des TRENDBEOBACHTERS kommen sie immer wieder vor. Doch der will als Quintessenz verstanden wissen, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt. Ein Mittel zum Zweck. Ein Möglichmacher.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus - er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

Auch von der Seite sieht dieser Dino nett aus – er hat es aber in sich! IBM Watson füttert seine Sprache.

 

Und es gibt Unternehmen, die diese Werkzeuge nutzen – meistens sind es die Wettbewerber.

Es geht also nicht um das Wort mit D, sondern die damit verbundene Denkweise. Sonst: Siehe Eingangssatz.

Denn es kommt eben nicht nur darauf an, irgendwo den Aufkleber „Digital“ oder „Jetzt neu mit App.“ draufzukleben. Es kommt darauf an, sich auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten tatsächlich einzulassen. In neuen Geschäftsmodellen zu denken. Zuzulassen, dass es Veränderungen gibt und zu erkennen, dass man vom „Guten Namen“ eben doch nicht ewig leben kann. Das sind die Kernelemente, die uns jener neue Trend beschert.

Natürlich muss nicht jeder gleich einen neuen Hyperloop erfinden oder mit Heißluftballons das Internet nach Afrika bringen. Eine Nummer kleiner tut’s auch – wenn wir nicht nur drüber sprechen, sondern es anpacken.

haasMathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er hält Vorträge zum Thema MegaTrends und beobachtet genau, wie sich unsere aktuelle Welt verändert. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen stellt der Redner allen zur Verfügung – den Zuhörern in der Keynote genauso wie auch in Workshops zum Thema Veränderung, die durch die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchgeführt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf den nächsten 20 Jahren, denn Haas ist kein Zukunftsforscher.  Er ist Augenöffner und Wandlungshelfer. Damit niemand sagen kann, er hätte es nicht kommen sehen.

Mehr zum „D-Wort“ liegt in diesem Blog – zur Trendbeobachtung, zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr für Entscheider, die Kraft auf die Strasse bekommen möchten liegt genau hier: www.play-serious.org

Read article

1374

AFRICAN MINDSET TOUR: Thesencheck.

MINDSET TOUR.

22. März 2017

Auch 2017 hat Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – wieder seine alljährlichen Thesen veröffentlicht. Als Richtschnur für seine eigene Arbeit, aber auch als Denkanstoß für all jene, die sich für die Zukunft interessieren. Natürlich, kontroverse Diskussionen sind erwünscht – denn jeder blickt ja doch irgendwie anders in die Zukunft.

Bei seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent will Haas natürlich auch die Probe auf’s Exempel machen: Halten die Thesen? Hier eine Auswahl mit den Fragestellungen, die sich dazu ergeben:

I.
Persönliche Beziehungen sind umständlich. Viele Menschen wollen keine mehr – es gibt ja die elektronischen Pendants. >> Inwieweit verändert sich das Verhalten gerade auch in solch eher traditionellen Kulturen wird in Afrika?

II.
Viele Menschen werden eher Zugang zu neuen Technologien als zu sauberem Trinkwasser haben. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer werden aufrüsten – diese Chance (= Abkürzungen) nutzen sie! >> Hier gilt es, Beispiele zu finden.

III.
Unser Informationstunnel wird mächtig ausgebaut – bis zur automatischen Shopping List mit Kauf-mich-Button. Intelligente Technologie kann (scheinbar) unterscheiden zwischen wichtigen und richtigen Nachrichten. Die „Schnäppchenjäger“ (= wir) nehmen das Info-Fast-Food gerne an. >> Inwieweit sind hier die Konzerne auch schon dabei, den „unwissenden“ Newbies in Sachen Konsum und Wirtschaft ihre Wahrheit als die einzige anzubieten?

IV.
Daten zu produzieren ist kein Aufwand. Im Gegenteil: Es spart Energie, wenn wir unseren Daten freien Lauf lassen. >> Wird in der Weitergabe und Nutzung von Daten eine Gefahr gesehen? Verstehen die Menschen dort überhaupt, was damit gemeint ist? Falls nein, ist die Antwort auf die erste Frage auch Nein.

V.
IT-Profis werden der Wissenschaft nicht (mehr) zur Verfügung stehen – Digitalkonzerne sind heute cool und lukrativ. Neutrale Wissenschaft war gestern, heute regelt sich Kompetenz durch Datenschatz und Super-Computer. >> Ist der afrikanische Wissenschaftler der universitäre Forscher der Zukunft? Nicht sexy genug für die Googles der Welt, aber wenigstens verfügbar?

VI.
Smarte Mobilitätslösungen werden durch Mehrkonsum absorbiert – insbesondere im Gütertransport. >> Lässt sich zeigen, ob durch moderne Marktwirtschaft dort der Verkehr zunimmt oder ob smarte Lösungen vielleicht sogar diese Zunahme unterbinden?

VII.
Die Gesellschaft sollte Technologie, Software und Plattformen besitzen! Doch Google, Facebook und Co. werden grundlegende Infrastrukturen kontrollieren. Vom Unterseekabel bis zum Heiß-luft-Ballon. Welche „Netzneutralität“ ist erstrebenswerter – die des Silicon Valleys oder eines Diktators? >> Welches Land (z.B. China) betreibt die beste (bzw. die einzige vorhandene) Infrastruktur in den afrikanischen Ländern und welche Einstellung der Menschen hat das zur Folge?

VIII.
In Sachen Aufmerksamkeit werden die Start-ups den KMUs den Hahn abdrehen. Heute machen Eltern ihren Kindern das Unternehmertum mies, es gibt kaum Parkbanken mit Steckdosen und dennoch strebt jedes Dorf nach einem accelerator. Also werden die seltenen Exemplare gefeiert, was das Zeug hält! >> Wie steht es um den Level of Entrepreneurship in Afrika, und wie denkt der Rest der Bevölkerung dazu?

IX.
Start-ups sind international statt national, städtisch und selten ländlich, mehrdimensional statt einförmig. Junge Unternehmen mit wirklich guten Ideen existieren scheinbar nur in der Digitalisierung. Für wirklich wichtige Probleme gibt es kein Risikokapital. >> In Afrika vermutlich noch weniger, oder?

X.
„Climate Policies“ sind ein Risikofaktor für Investoren. Der Kampf wird enorm – zwischen Rettung des Planeten und monetärem Geschäftsmodell. Money, money, money?! >> Findet Klimadenken auch in Afrika (vielleicht sogar flächendeckend) statt und sind die Geschäftsmodelle bereits darauf ausgerichtet?

 Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und nicht irgendein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforschung.

Zur Definition von Trendbeobachtung gehört es eben auch, sich ein eigenes Bild zu machen. So ist die AFRICAN MINDSET TOUR „nur“ eine weitere Etappe sich selbst ein Bild zu machen. Diese MINDSET TOUR ist eine Lernreise und kein Produkt von HAAS. DER TRENDBEOBACHTER.

Schlussendlich bieten wir aber durchaus „Unternehmenslernreisen“ an. Mehr dazu per Telefon und via www.trendbeobachter.de

P.S.
Natürlich wird auch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. davon profitieren. Mehr zu dieser „Transfer-Einheit“ liegt unter www.play-serious.org

Read article

1381

Mit der Datenschutzkeule fett auf die Rübe.

Exponate

6. März 2017

Niedlich, die kleine Cayla. DER TRENDBEOBACHTER. ist mit ihr verreist, hatte sie auf Vorträgen als Exponat dabei – und neulich durfte sie sogar in einem kleinen Videoclip des Redners und Trendexperten mitspielen.

Sie kennen Cayla noch nicht? Dann müssen Sie sich beeilen – denn diese clevere Puppe ist böse und soll deshalb aussterben! Nicht aus sich heraus, aber mittelbar… irgendwie.

Das blonde Spielzeug, das sich mit dem Internet verbindet und auf diese Art und Weise mit dem Kind sprechen, Fragen beantworten oder Spiele spielen kann, wurde unlängst verboten.

Genau, verboten.

Nicht etwa, dass sich unsere lieben Kleinen von Cayla lustvolle Geschichten aus dem zwischenmenschlichen Bereich vorlesen lassen oder Drogen frei Haus bestellen können. Und auch, was die Schadstoffe in der äußeren Hülle angeht, ist die Puppe vermutlich eher harmlos.

Wenn Sie sich nun fragen, wieso die Eigentümer der Puppen trotzdem aufgefordert werden, diese zu vernichten, so kommt hier die Lösung:

Das Ding ist eine Datenschleuder, eine Überwachungsmaschine, eine Wanze im Kinderzimmer. Die Kollegen um Erich Mielke hätten seinerzeit großen Spaß an der kleinen Freundin gehabt, denn ihre Verbindung ist alles andere als sicher. In ihrer Reichweite – wohl selbst durch Wände hindurch – kann sich quasi jeder mit ihr verbinden und alsdann lauschen, was im Kinderzimmer denn so los ist. Oder aber – mit etwas Geschick – Cayla auch entsprechende Informationen aufsagen lassen. Gegebenenfalls auch nicht zum Wohle des Kindes.

Genau wie ihr männlicher Bruder i-Que plaudert(e) Cayla übrigens nicht nur mit ihren Besitzern, sondern hinterlassen die Gespräche im Klartext auch gleich noch auf den Servern des Herstellers. Der wiederum nutzt sie zur Weiterentwicklung der Spracherkennung, auch Dritte sollen involviert sein. Das macht „Hello Barbie“ Hersteller Mattel zwar auch so, aber wenigstens sind die Daten da verschlüsselt, und auch die Puppe selbst kann man nicht so einfach zum Abhören gebrauchen.

Und so begab es sich, dass die Bundesnetzagentur Cayla mit Familie auf den Scheiterhaufen wünschte: Eltern sollen die Puppe vernichten. So weit, so deutsch.

Woanders hätte man vermutlich empfohlen, die Batterien raus zu nehmen und das Kind dann weiter mit dem 100-Euro-Püppchen spielen zu lassen. Es antwortet dann zwar nicht mehr – aber eigentlich ist das für die Entwicklung der kindlichen Phantasie auch gar nicht nötig. Auch wenn die Eltern beim Kauf vielleicht etwas anderes dachten.

In der Exponate-Ausstellung im Hause TRENDBEOBACHTER. bleibt Cayla dennoch willkommen. Ausgeschaltet, natürlich.

HAAS.TrendKurator1Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – erforscht die Veränderungen unserer Welt im Hier und Jetzt. Er ist kein Trendforscher, sondern Beobachter. In seinen Vorträgen liefert der Redner Beweise für Veränderungen, die häufig im Alltagsgeschäft verborgen bleiben und die doch unsere Welt nachhaltig prägen.

Und er bleibt dran, er hinterfragt und fügt zusammen. Seine lebendigen Reden werden unterstützt von unentdeckten Exponaten und einem Netzwerk von Experten, die immer wieder neuen Input und Kalibrierung liefern

Mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. sorgen Mathias Haas und seine Moderatoren darüber hinaus dafür, dass in jeder Organisation starke, zukunftsfitte Mitarbeiter die Regel werden.

Read article

2133

Gegentrend? Danke, Elon!

MegaTrend.

2. Februar 2017

Tesla und der Gründer Elon Musk waren starke Vorbilder – für Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. Auf vielen Bühnen hat der Redner von der irren Geschwindigkeit und dem Aufstieg des Elektroautobauers berichtet, doch jetzt muss die Berichterstattung auch komplett sein!

Mathias Haas ist mega-enttäuscht.

Mit einer solchen Mütze lässt sich großartig(es) Geld einsammeln.

Mit einer solchen Mütze lässt sich großartig(es) Geld einsammeln.

Natürlich, die Welt hat sich verändert – vor und nach Donald Trump. Und in diesem Sog schwimmt die gefeierte Unternehmerikone mit. Elon Musk ist im Beraterstab des neuen US-Präsidenten. Hat er sich da eingekauft? Er hat zumindest ein Geschenk mitgebracht!

MAKE AMERICA GREAT AGAIN.

Mittlerweile ist die Großwetterlage durch den Mixer gegangen und der Macher aus Kalifornien spielt die neuen Regeln großartig! Der neue Kurs ist klar, die Chance für Tesla (noch mehr) gefördert zu werden sind riesig, und so handelt das vertraute Vorbild von Haas nur konsequent: Das Manager Magazin schreibt am 27.01.17 von einem zurückgezogenen 100 Millionen Auftrag, ursprünglich platziert beim deutschen Automobilzulieferer SHW.

Dabei fing alles so… Die Pressemitteilung der Schwaben las sich im September so großartig!
„SHW AG: First major order from world’s leading manufacturer of fully electric vehicles“

Dieser Auftrag hatte „Lifetime sales: approx. 100 Millionen EUR“… bei 1.250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 463 Millionen EUR (Jahr 2015).

Und jetzt… nun ja, AMERICA FIRST!
Haltung bewahren? Nichts für Elon.

Wer denn außer Elon Musk – als der Gründer von Tesla – hätte es leichter gehabt, sich selbst treu zu bleiben? Warum so ein schwäbisches Bauernopfer? Warum einen Zulieferer „hops gehen lassen“, der jetzt vermutlich mächtig entlassen muss?

Selbst Christo zeigt eine Alternative auf.

Dabei hätte es Auswege gegeben! Schauen wir den Verhüllungskünstler Christo an. Er arbeitet seit 20 Jahren am Projekt „Over The River“, einer Installation über dem Arkansas River. Und jetzt, jetzt sagt er (lt. art DAS KUNSTMAGAZIN, 26.01.17): „Hier ist die US-Bundesregierung unser Vermieter. Sie besitzt das Land. Ich kann kein Projekt machen, das diesem Vermieter zugutekommt“. Well, Mr. President, das ist doch mal Klartext – verständlicher Klartext! Respekt. Zumal der Künstler bereits rund 15 Millionen Dollar eigene Mittel investiert hat.

Mr Musk, Sie hätten es leichter gehabt. Bei Tesla wären es überwiegend Steuergelder gewesen… aber, und so selbstkritisch will Mathias Haas sein, vielleicht ist es genau der Grund, warum der Tesla-Chef jetzt so kooperativ ist. Well, the truth will be told – soon.

Ja, Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und er macht sich Sorgen, zum Beispiel um Automobilzulieferer in Deutschland. Zumal die Elektromobilität viele Opfer bringen wird – hoffentlich nicht aus Aalen. Es wäre schade drum… um die Tüftler aus der Nachbarschaft. Vielleicht also doch chinesische Autobauer beliefern? Diese sind bekanntlich auch nicht schlecht dabei in der nächsten Mobilitätsrunde.

So oder so, es war die Berichterstattung wert, denn tatsächlich ist Mathias Haas von Elon schwer enttäuscht und von Christo mega-begeistert. So sind „The Floating Piers“ vom Isosee noch viel, viel wertvoller. Dankeschön! Grazie mille, Christo.

Was für ein Erlebnis - was für eine Haltung!

Was für ein Erlebnis – was für eine Haltung!

Merci vielmals für diese Haltung, so spricht der Schwabe.

Mathias Haas, ist Redner und Moderator. DER TRENDBEOBACHTER. bietet Klartext und klare Sicht – für die Zukunft, die heute schon sichtbar ist. Meist ist das MegaTrend-Update von Haas wirtschaftlich geprägt, doch manchmal verschwimmen die Grenzen… auch wenn Ozeane dazwischen sind. Ja, MegaTrends sind international und grenzübergreifend. Wandel nimmt uns alle mit – manchmal spontan, hoffentlich vorbereitet.

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeobachter.de

Mehr zur Unterstützung und beim Transfer durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE: www.play-serious.org

 

P.S.
Es bleibt nur zu hoffen, dass SHW bei der ganzen Euphorie strenge Stornokosten vereinbart hat und wenigsten die Anlaufkosten in Aalen bleiben.

Read article

1523

MegaTrend: Herr Lehrer Amazon.

MegaTrend., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

30. Januar 2017

Haben Sie Kinder? Nunja, egal wie Sie die Frage beantworten – zur Schule sind wir alle mal gegangen. Beziehungsweise haben eine Meinung zum Thema Schule, Unterricht und Kindererziehung.

Auch Apple lässt nicht auf sich warten. Wie das Titelbild hier ein Beispiel aus einer "Apple-Schule" für Kids, gratis natürlich.

Auch Apple lässt nicht auf sich warten. Wie das Titelbild hier ein Beispiel aus einer „Apple-Schule“ für Kids, gratis natürlich.

Gut so. Und falls nicht: Vielleicht haben Sie eine nach der Lektüre dieses kleinen Artikels.

Früher, als die Welt noch… analog war, gingen die Schüler zur Schule und wurden (meist auf Stühlen an Tischen sitzend) unterrichtet, indem man ihnen Bücher mit Informationen drin überließ, Übungen mit ihnen machte, bei denen Dinge in Hefte geschrieben werden mussten. Auch der gute alte Tafelanschrieb, bei dessen Übertrag ins Arbeitsheft die Synapsen vernetzt wurden, ist uns sicher noch gut in Erinnerung.

In der Zukunft – die bereits begonnen hat und digital ist – soll das ein wenig anders aussehen. Da gehen die Schüler in die Schule und setzen sich vor ihren Computer oder bekommen wahlweise ein Tablet ausgeteilt, mit dem sie sich dann irgendwo in eine Ecke des Klassenraums verkrümeln.

Papier und Füller sind dabei ebenso obsolet geworden wie die Arbeitsblätter, die der Lehrer zu Hause vorbereitet hat. Stattdessen hat sich letzterer aus einer Aufgaben-Bibliothek bedient, die er – Achtung, kein Scherz – bei Amazon besorgt hat.

Früher hieß es „Verkauf“,
heute heißt es „Inspiration“

Genauer gesagt bei Amazon Inspire. Diese Plattform des einstigen Online-Buchhändlers stellt Content bereit, den Lehrerkollegen aus den Weiten der Welt dort eingestellt haben – durchsuchbar nach Typ des digitalen Materials (zum Beispiel: Buch, Bild, Chart, Klassenstufe, Bewertung durch andere Nutzer und so weiter). Jeder kann sich beteiligen (also Inhalte hoch- und herunterladen, bewerten und in seinen Klassen nutzen), der Spaß ist kostenfrei, und ganz nebenbei hat der Lehrkörper jede Menge Zeit gespart. Klingt gut, oder?

Genau, auch weil Amazon eigentlich im Grunde seines Herzens eine caritative Einrichtung ist, deren Hauptzweck es ist, Gutes für das Gemeinwesen zu tun! Nun, natürlich – mittels dieser starken Integration lassen sich auch wie nebenbei Synergien schaffen: Beim Waren- und Dienstverkauf für die Beschaffung der Schulen (vom Kindle oder Tablet bis hin zu allen anderen Dingen, die die Schule so braucht), die Akquise von Nutzer- und Nutzungsdaten über den Dienst AWS, die Content-Generierung für Kindle-E-Books und so weiter.

Und naja, wenn sie die lieben Kleinen schonmal an den Markennamen gewöhnt haben, dann werden sie natürlich auch ab dem Eintreffen des ersten Taschengeldes dort einkaufen. Die Bedienphilosphie ist ja bekannt. Voila.

Wem gehören bald die Schulen?

Und dann hätten wir da noch den Kampf der Giganten aus der mehr oder weniger virtuellen Welt: Google gegen Microsoft gegen Apple – und umgekehrt.

Wir lesen: “Mehr A-ha Momente“ (Apple), “verbessertes Engagement & Zusammenarbeit, kreatives Forschen und greifbare Lernergebnisse“ (Microsoft Minecraft Education) oder „Technologie, die das Lernen verbessert – überall und für alle“ (Google Education).

Während bei Apple der Verkauf der Geräte und die Gewöhnung an die hauseigene Software und damit die Bindung an die Marke im Vordergrund steht, scheint die Strategie bei Google und Microsoft etwas subtiler.

Letzteres Unternehmen geht mit einem Computerspiel in die Schulen. Diese (beziehungsweise die Schüler) entrichten aber anders als bei Amazon oder Google einen Obolus für die Nutzung des Spiels. Natürlich, die 2,5 Milliarden Dollar, die der Kauf der Spiele-Firma gekostet hat, müssen ja irgendwie wieder rein. Wo, wenn nicht durch die spielebegeisterten Kids, deren Lehrer sich dann für die Schüler Aufgaben und Herausforderungen ausdenken können. Auch hier ist angedacht, Mods und Inhalte in einer Community zu teilen.

Google hat hier das volle Programm am Start: Von der Hardware (Chromebooks) über Betriebssysteme und Software (Android Tablets, Google Docs) bis hin zu Kursplanungs- und Lerntools, die sich beliebig ausbauen lassen, ist hier alles am Start. Und das meiste ist – auf dem Weg zur Weltherrschaft – natürlich kostenlos. MOOC’s (massive open online courses) sind genauso darstellbar wie „normale“ Anwendungen im Klassenzimmer.

Soweit ein kleiner Einblick. Hier noch ein Ausblick:

Wollte man es auf die Spitze treiben, dann könnte man mittels virtueller Realität auch noch die Schulausflüge (zum Beispiel in den Zoo) abbilden.

Denn letztlich riechen die Tiere dort zwar nach Tier, aber anfassen oder mit ihnen spielen kann man auch nicht. Wenn man sich also das Gitter der Gehege oder die Scheiben der Käfige vorstellt und diese im Geiste durch 3D-Bildschirme oder Projektionen mitsamt einiger Lautsprecher ersetzt, dann könnten wir durch clever gemachten Content einen Besuch im Zoo simulieren. Ohne die Schule zu verlassen, einfach quasi in einer Vorstufe des Holo-Decks (die Älteren erinnern sich vielleicht noch an Star Trek – dort waren in den späteren Folgen solcherlei Techniken ein beliebter Freizeitspaß oder auch Trainingszentrum für die Crew).

Würde man dann noch auf clevere Art & Weise Verbindungen zu einem Unternehmen schaffen, wäre der Abweg von der natürlichen hin zur virtuell-kommerziellen Welt perfekt. Und hierbei sind weniger die Werbebotschaften gemeint, die sich subtil beim virtuellen Tierparkbesuch einblenden ließen. Wie wäre es z.B. mit einer virtuellen Innenstadt, in der die Kinder spielen gehen können? Facebook stellt dann dessen Daten-Engine die „Bewohner“ dieser Stadt bereit. Oder vielleicht ein anderer Konzern, Sie wissen schon, was ich meine…

Facebook und Google bauen und betreiben länderüber-greifende Internet-Backbones, Softwarehersteller und Einzelhändler liefern Lerninhalte für die Generationen von morgen. Und wo bleibt die Gesellschaft, wo bleibt der Staat? Sollten wir überhaupt nach ihm rufen, und wenn ja: Warum? Was haben wir, die Gesellschaft, dem entgegen zu setzen? Haben wir genügend Energie, genügend Willen und genügend Bereitschaft, gleichsam aktiv mitzugestalten – gerade, wenn es um die Zukunft unserer Kinder (und damit unserer Erde) geht?

haas-der-trendbeobachter-schrift

Mathias Haas – bekannt als DER TRENDBEOBACHTER. – spürt MegaTrends auf und verarbeitet sie als Redner so, dass die Besucher der Veranstaltungen, die Teilnehmer der Workshops auf spannende Weise eine neue Sicht auf unsere Welt bekommen. Denn er lebt im Hier & Jetzt und gibt Impulse für zeitnahe Entscheidungen. Denn die sind das nächste, was passieren muss.

Mehr zu ihm und seiner Arbeit unter www.trendbeobachter.de
Und für mehr Interaktion steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE bereit: www.play-serious.org

P.S.
Letztere agiert übrigens auch mit Moderationsmaterial aus LEGO education.

HAAS.LEGO-StoryKit2

Read article

1913

Feinstaubalarm? Gocycle!

Exponate

10. Januar 2017

Zwischen Oktober und April wird’s hart in Stuttgart: Die Stadt ruft je nach Wetterlage einen sogenannten Feinstaubalarm aus, um die Luftschadstoffe unter einem bestimmten Grenzwert zu halten und damit einer Strafe der EU zuvor zu kommen. Folge: Die Leute sollen nicht mehr Auto fahren. Sondern Bahn, Bus oder Fahrrad.

Wer die Heimat des TRENDBEOBACHTERS kennt weiß: Mit einem herkömmlichen Fahrrad ist man da ganz schnell aufgeschmissen. Die Hügel fühlen sich an wie Berge, bis man oben ist. Falls man hoch kommt.

Die Lösung dafür: Elektrofahrrad. Doch Gocycle ist nicht irgendein E-Bike. 16kg leicht und zusammenklappbar – perfekt, um es auch mal mit in die Straßenbahn zu nehmen (selbst wenn die so voll ist, dass normale Fahrräder draußen bleiben müssen).

Das Gocycle wird übergeben und erklärt.

Das Gocycle wird übergeben und erklärt.

Natürlich testet Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., seine Exponate, bevor er auf der Bühne darüber spricht. So auch Gocycle. Es ist gerade Winter, die Straßen sind glatt – der ultimative Härtetest für das kleine Bike.

Es schneit - los geht's! Auf in den härtesten Test seit Feinstaub ein Thema ist...

Auf in den härtesten Test seit Feinstaub ein Thema ist…

Natürlich kann man hier nicht ganz so viel Leistung aus dem Akku saugen. Und auch die Reifen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Formel-1-Slicks haben und im Sommer ein entspanntes Fortkommen sichern, sind im Winter eher mal für einen Powerslide gut.

Neue Technologien fördern neues Verhalten – und das ist auch hier ganz klar zu erkennen. Während sich die bisherigen E-Bike-Nutzer mit großen und schweren Rädern herumschlagen mussten, bietet das High-Tech Gocycle-Fahrrad einen Mehrwert und erschließt so neue Kundenschichten. Es ist leichter, auch leicht zu fahren – es ist subjektiv gesehen: das schönste E-Bike am Markt! Es baut eine Hürde ab, die viele Leute mit klobigen E-Bikes verbinden. Das Wort „Mobilität“ bekommt so eine völlig neue Facette. Selbst in den Urlaub könnte man das gute Stück mitnehmen.

DER TRENDBEOBACHTER. und sein Team nehmen sich viel Zeit und studieren neue Produkte und Dienstleistungen – immer auf der Suche nach Indikatoren für nachhaltige Veränderung. Denn nicht jedes Gadget weist auch zu einem Trend, oder gar MegaTrend. Auch dann nicht, wenn „digital“ draufsteht.

In seinen lebendigen und mit vielen Exponaten gefütterten Vorträgen regt Mathias Haas, der eben kein Zukunftsforscher ist, zum Denken an. Zum Nachdenken – zum Beispiel, wie Unternehmen und Organisationen die Herausforderungen der Zukunft meistern können und welches Denken und welcher Blickwinkel zu zukunftsfitten Ergebnissen führt.

Dafür, dass dieses neue Wissen im Unternehmen auch nachhaltig Anwendung findet, sorgt die PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit ihren agilen Workshop-Methoden.

Mehr zu diesen zukunftsfitten Dienstleistungen:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

So, nun noch schnell eine Runde auf dem Gocycle gedreht – bevor es wieder schneit.

Es schneit - los geht's!

Es schneit – los geht’s!

Read article

1442

Rieber macht das Essen smart und sicher

Exponate, MegaTrend.

28. November 2016

Es tut sich was in der konservativen Lebensmittel-Logistik-Branche: Die Firma Rieber revolutioniert mit digitalen Speise-Transportboxen den Markt und schafft somit Transparenz. Wo befindet sich die Ware, wie lange war sie an welchem Ort und wie warm ist es in der Transportbox? All das kann der THERMOPORT von Rieber auslesen und analysieren.

Es kommt Licht ins Dunkel: Vom Landwirt bis zum Gastronomen ist es nun möglich Lebensmittel in Echtzeit zu tracken. Möglich macht dies das Reutlinger Unternehmen Rieber. Mit Hilfe einer digitalen Steuerung kann die Speise-Transportbox sogar heizen und kühlen – auch per externer Steuerung. Ein Ringspeicher sichert die Messwerte, dabei werden die Temperaturen in Echtzeit angelegt. Rieber möchte mit dem Produkt die sonst so konservative Branche wachrütteln und seine Kunden mit auf die digitale Reise nehmen.

Digitalisierung der Lebensmittel-Branche.

Von nun an ist bei Rieber das Essen digital. Dadurch schafft das Unternehmen Transparenz für uns alle. Das CHECK-System bringt Nachweise zu Einzelvorgängen innerhalb der Lebensmittelkette und zeigt, wann die Box zu welchem Zeitpunkt wo war. Eine Täuschung ist durch das Rieber-System ausgeschlossen. Wird die Box bald zum Standard in unserer Gastronomie? Ein guter Grund für den TRENDBEOBACHTER. das ganze genauer unter die Lupe zu nehmen.

Transparenz pur.

Neben dem Tracking von Standort und Temperatur ist an der Außenfassade des THERMOPORTs ein dynamischer QR-Code angebracht. Durch CHECK können jederzeit Daten wie das Abfülldatum, Hygiene, Inhalte und die Öffnungszeiten der Box abgefragt werden. CHECK ist ein OpenSystem und kann deshalb in weitere Produkte integriert werden. Derzeit prüft Rieber Schnittstellen von CHECK zu Warenwirtschaftssystemen.

Der THERMOPORT bringt Schwung in die Branche. Ein Produkt zur Schaffung von Transparenz im Lebensmittel-Sektor ist überfällig im digitalen Zeitalter. Das Unternehmen geht voran und bietet seinen Kunden einen Mehrwert. Lebensmittel-Dienstleister und Produzenten, aber auch Logistiker, stehen von nun an noch mehr in der Verantwortung. Denn ab jetzt wird glasklar, warum die Mittagessen im Kindergarten kalt sind. Jetzt wird eindeutig belegt, wer die Türe zum falschen Moment geöffnet hat.

Mit etwas Phantasie wird aber auch deutlich, dass dieser Wandel in Zukunft dafür sorgen kann, dass eine Großküche agiler arbeiten wird. Die Ware im Lager wird zukünftig in Echtzeit „vermessen“, und der Algorithmus definiert das Tagesessen von morgen?! Der Einkäufer am Großmarkt sieht reife Äpfel, und schon beim Verladen wird das Dashboard der Großküche mit Handlungsempfehlungen gefüttert?! „Show me the data“ wird auch in diesem Segment dominieren… und damit eines Tages ein Teil der heutigen Lebensmittelverschwendung korrigiert? Denkbar, denn durch kluges Vernetzen der Daten wird immer und überall klar sein, wann der Apfelkuchen gebacken sein muss, damit die Äpfel nicht verderben.

 

 

 

Mathias Haas ist Redner, Moderator und Autor. DER TRENDBEOBACHTER. macht Veränderungen sichtbar, im Hier & Jetzt! Deshalb macht er sich schon bald ein eigenes Bild – und zwar bei Rieber vor Ort!
Prüfen auch Sie – wie der Trendexperte – die Realität und entwickeln Sie Ihre eigene Antwort! Krempeln  Produkte wie der THERMOPORT eine Branche um? Sind auch Sie davon betroffen? Und wie gilt es, in Ihrem individuellen Bereich zu reagieren? Veränderungen und Wandel sind eine Chance für Großes – machen Sie was daraus und spielen Sie vorne mit.

Ja, die Zukunft produziert oft mehr Fragen als Antworten. Für Letzteres hat Mathias Haas seine PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit richtig gestandenen Moderatoren, die gerne unterstützen. Sie brauchen Antworten, um zukunftsfit zu bleiben – das Team rund um den Innovationsprofi kommt zu Ihnen. Sehr gerne sogar, denn es geht hier um Menschen, nicht nur um Daten und Maschinen!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

Read article

1848

1 Loch in 30 Sekunden

Interview., MegaTrend.

19. September 2016

Wenn mobile Roboter Löcher bohren dann ist es „Safer. Faster. Cleaner. Documented.“ Ja klar, und das ist sexy?

19-09-2016-11-23-44

DER TRENDBEOBACHTER. war in Oslo bei COO und Mitgründer Konrad Fagertun. Mathias Haas hat endlich mal wieder ein Start-up getroffen, das wirklich arbeitet. Beziehungsweise arbeiten lässt!

20160819_122138

Drilling Robots sind in großen und anspruchsvollen Baustellen unterwegs – komplexe Gebäuden wie Krankenhäuser und beispielsweise Einkaufszentren. So werden aktuell in Trondheim 200.000 Löcher gebohrt und genau damit das Leben der Menschen einfacher. Wer möchte schon derartig viele Vertiefungen für Klimaanlagen, Stromschienen, Brandschutz & Co. – meist über Kopf – in Betondecken bohren? Wer möchte den Staub schlucken um am Ende doch Schwierigkeiten mit dem anderen Gewerk zu bekommen, da die zukünftige Röhre der Klimaanlage zu wenig Abstand zur Gasleitung hat? Und wer möchte die ganzen Abweichungen, die auf dem Bau Normalität sind, am Ende manuell dokumentieren?

nLink ist noch im Start-up Zentrum des Oslo Science Park und doch sind Sie ganz groß.

Auf Basis der digitalen Pläne aller Gewerke kann der Roboter in nur 5 Minuten startklar sein, er (oder sie?) macht die Löcher immer gleich tief und schludert nicht, einfach weil er müde wird. Loch für Loch, im richtigen Durchmesser, Loch für Loch, in der korrekten Tiefe… immer im Radius des Greifarms, immer die passenden Bohrer zur Hand.

In durchschnittlich 30 Sekunden ist ein Loch gebohrt. Diese Geschwindigkeit ist etwa 5- bis 10-mal schneller als der Mensch. Zumal „Kein Arbeiter oder Handwerker die harte Arbeit Löcher zu bohren genießt“, so Konrad. Bei den ersten realen Einsätzen gibt es also kaum Widerstände diesen Teil der Baustelle abzugeben.

Die Decke voller Löcher - die Markierung erfolgt bisher noch von Hand.

Die Decke voller Löcher – die Markierung erfolgt bisher noch von Hand.

Entscheidend wird jedoch sein, inwieweit der neu geschaffenen Präzision, die Erleichterung und Entlastung, die geschaffenen Einsparungen „die Gewohnheiten“ entgegenstehen. Denn ja, alle Gewerke müssen jetzt ihren Bedarf melden – unternehmensübergreifend zu einem Stichtag.

Ab jetzt werden Vollkostenrechnungen auch die Ausschreibungen erfassen, doch „Was kostet denn ein Loch in der jeweiligen Betondecke“? Bisher gibt es dazu kaum Aussagen oder das geringste Bewusstsein… und das ist nur eine Dimension, die der Drilling Robot noch ganz nebenher frei legt:

Was wäre denn wenn der Roboter nicht nur bohrt sondern auch gleich den Dübel unterbringt? Wie wäre es denn, wenn nLink dadurch zum größten Dübel-Verbraucher der Welt aufsteigt? Wie ist die Lage wenn der Roboter tatsächlich alleine fährt und nicht mehr (wie heute) beaufsichtigt werden muss? Welche Analysen können gefahren werden wenn nLink heute schon Google Analytics für die Maschine einsetzt? Wie… wie… wann?

nLink macht nur Software. Die harte Ware wird von den Norwegern schlau kombiniert. Folglich wird dem Redner und Moderator Mathias Haas ganz schnell klar, dass es korrekt ist – das Sprichwort aus dem Silicon Valley: „Software eats the world!“ Auch auf der Baustelle, auch in der Nische, auch im Löcher-Business!

Der Mensch ist teuer und ziemlich schnell müde. Alte Menschen sind wohl noch offener für Hilfestellungen, da alles andere schmerzhaft ist – über Kopf. Gleichzeitig wird für Mathias Haas auch hier wieder klar… MegaTrends treffen alle Branchen, Wandel und Veränderung knallt durch bis in so exotische Ecken wie… ja Dübel und Schrauben… viele Grüße an alle Handwerker, Ingenieure, Planer, Architekten – die Zukunft kommt auch durch Automatisierung, selbst auf dem Bau!

Genau hier arbeitet nLink.

Genau hier arbeitet nLink.

 

Mathias Haas ist Redner und Moderator. DER TRENDBEOBACHTER. macht Veränderungen sichtbar, im Hier & Jetzt! Sie müssen heute entscheiden, vielleicht morgen im Flieger nach Oslo sitzen! Prüfen Sie wie der Trendexperte die Realität und entwickeln Sie Ihre persönliche Antwort! Klammert die Großwetterlage Sie wirklich aus? Sind Unternehmen wie nLink zukünftig Zulieferer, Kunde oder Wettbewerber von Ihnen? Wie führen Sie Ihr Unternehmen durch diese Möglichkeiten? Oder sind Sie quasi die Chance an sich weil Sie ganz vorne mitspielen?

Ja, die Zukunft produziert oft mehr Fragen als Antworten. Für Letzteres hat Mathias Haas seine PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit richtig gestandenen Moderatoren, die gerne unterstützen. Ob LEGO SERIOUS PLAY, Scrum oder eher klassisch… ob Kassel, Rotterdam oder Bregenz… Sie brauchen Ihre Antworten um zukunftsfit zu bleiben – das Team rund um den Innovationsprofi kommt zu Ihnen. Sehr gerne, denn es geht hier auch um Menschen, nicht nur um Maschinen!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

Read article

1797

Test-Betrieb: Emanzipierter Alu-Koffer.

Exponate

26. Juli 2016

Wer ist hier von wem abhängig? Der neue RIMOWA-Koffer ist jedenfalls selbstständig und geht vielleicht schon bald auch allein auf Reisen – denn: „Selbst ist der smarte Koffer!“ Der Kölner Produzent von Reisegepäck revolutioniert mit seinem „RIMOWA Electronic Tag“ die Tourismusbranche. Mathias Haas macht den Langzeit-Test: In Kooperation mit RIMOWA analysiert DER TRENDBEOBACHTER. das intelligente Gepäckstück auf seine MegaTrend-Perspektive.

IMG_20160427_105939Reisen liegt schon lange im Trend. Ein Grund mehr für den TRENDBEOBACHTER., seine Augen und Ohren für neue Dienstleistungen und innovative Produkte offen zu halten. Gerade aus der Londoner Start-up-Szene zurückgekehrt wendet sich Mathias Haas der Tourismusbranche zu. Und dort bahnt sich seit geraumer Zeit etwas Großes an: Entwickler von Airbus, T-Systems und RIMOWA haben ein selbstständiges Gepäckstück entwickelt, das man allein auf Reisen schicken kann. Mittels einer App überträgt der Kofferbesitzer alle möglichen Daten an die Fluggesellschaft, die daraus einen Barcode generiert und auf das Kofferdisplay spielt. Mit dieser neuen Technik lassen sich nun Gepäckstücke innerhalb von Sekunden aufgeben. Auch wenn sich der Flugplan ändert, der Flug verspätet oder der Passagier den Anschlussflug verpasst, erreicht das „Smart-Baggage“ unabhängig vom Fluggast seinen Zielort. Außerdem kann der Koffer geortet werden und zeigt an, wo und wann er geöffnet wurde  – bisher zumindest von der Fluggesellschaft. Koffersicherheit könnte zukünftig angesichts der stetig steigenden Zahl an Flugreisenden ein größeres Thema werden. Der „RIMOWA Electronic Tag“ arbeitet wie ein Smartphone und kann ständig eine Netzverbindung anfordern. Über den Barcode an der Außenseite kann er zu jeder Zeit und überall identifiziert werden. Mit der ersten digitalen Check-in Lösung wird das „Statussymbol Koffer“ nun noch reizvoller und setzt einen neuen Trend.

IMG_20160427_111114

Für den TRENDBEOBACHTER. stehen also in den kommenden Monaten entspannte Reisen zu Vorträgen, Moderationen oder Recherchen ohne lange Warteschlangen bei der Gepäckaufgabe an. Mit seinem Funk- und Softwaremodul optimiert der rheinische Kofferbauer grundlegend das Reisen und lässt großen Spielraum für den weiteren Serviceausbau der Wertschöpfungskette. Drehen wir das Karussell weiter: Durch die Unabhängigkeit vom Passagier können Koffer nun auch – alleine – reisen und zwischen Heimatort und Arbeitsstellte hin und her geschickt werden – und zwar von Tür zu Tür. Das „Smart-Baggage“ könnte ebenso im Anschluss an einen Business-Trip direkt an die Reinigung geliefert werden, um ihn später samt frisch gewaschenem Inhalt wieder nach Hause zu bekommen. Das alles wird Mathias Haas die nächsten Wochen testen, und er freut sich darauf!

Verfolgen Sie den TRENDBEOBACHTER. auf seinen Reisen und bleiben ihm auf den Fersen – immer am Puls der Zeit und auf Spurensuche.

IMG_20160427_103049

 

 

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER. beim Langzeit-Test und auf zukünftigen Reisen mit dem „RIMOWA Electronic Tag“. Als Pragmatiker sucht der Redner und Moderator beweis- und belastbare Veränderungen. Der Wandel der Zeit ist sein Fokus. So war der MegaTrend-Experte schon vor Monaten im RIMOWA-Store in Hamburg und hat sich mit den Machern der innovativen Idee von RIMOWA Electronic Tag unterhalten – um zu lernen, um die Chancen und Grenzen zu erfahren.

Reisen bildet, und ein eigenes Urteil ist dabei ein „MUSS“.
Mathias Haas reist gerne für seine Zuhörer und seine Kundschaft und berichtet von dort, wo Trends gemacht werden.

Mehr zum TRENDBEOBACHTER., der eben kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher ist – unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. – beispielsweise mit Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY – entsprechend unter www.play-serious.org

Read article

1524

DER TRENDBEOBACHTER. auf Spurensuche.

Exponate, MegaTrend.

14. Juli 2016

Online Kampagne: DER TRENDBEOBACHTER. geht auf Spurensuche.

Mathias Haas wird verfolgt – und zwar genau dort, wo Trends ihren Ursprung haben. Nehmen Sie den TRENDBEOBACHTER genau unter die Lupe und folgen ihm auf Schritt und Tritt. Denn im Zeitraum von Juni bis September wird HIER die Zukunft ausfindig gemacht! Sie wollen wissen was in Zukunft im Trend ist? Wie entwickeln sich die internationalen Märkte und was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Wie beeinflussen MegaTrends unser Verhalten? Dann folgen Sie dem TRENDBEOBACHTER. unter diesem Link: http://bit.ly/MathiasHaasSpurensuche auf seiner Zukunftsvision.

Mathias Haas will es beweisen: „Zukunft ist gar nicht so kompliziert“. Um seine These zu belegen startet er nun seine neue Kampagne „DER TRENDBEOBACHTER. auf Spurensuche“. Haas dokumentiert in diesem Vierteljahr seine Spuren nach MegaTrends, denn nur wer vor Ort ist und „mit erlebt“  wird MegaTrends vollständig nachvollziehen können. DER TRENDBEOBACHTER. bezieht Stellung zu aktuellen Themen die bald publik werden (Stichwort BREXIT). Außerdem führt er Interviews mit innovativen Denkern und Lenkern aus allen Kontinenten weltweit und branchenübergreifend. DER TRENDBEOBACHTER. wirbelt mit und testet innovative Produkte die schon morgen „alltäglich“ werden könnten. Ob Start-ups oder Konzern, Trends unterliegen bei Haas der Spurensuche und werden auf ihre Innovationskraft geprüft. Denn „durch MegaTrends folgen Verhaltensänderungen“, auch für diese These will DER TRENDBEOBACHTER. die nötigen Beweise liefern. Wer möchte das morgen schon heute sehen? Mathias Haas macht sich auf und lädt ein zur pragmatischen Spurensuche.

Werden Sie selbst zum TRENDBEOBACHTER. mit der TrendApp.

Wissen Sie eigentlich wie man selbst zum TRENDBEOBACHTER wird? Klar, die neuen Kampagne von Mathias Haas: „DER TRENDBEOBACHTER. auf Spurensuche“ LESEN ist EIN wichtiger Teil zum Erfolg.

14-07-2016 08-15-52

In neun Schritten können Sie MegaTrends völlig neu begegnen. Stellen Sie an alltäglichen Stellschrauben beispielsweise beim Bummeln, schmökern oder Essen. Sie werden merken: Es macht deutlich mehr Spaß zu verändern, als verändert zu werden! Das Wesentliche liegt oftmals im Detail: LESEN Sie sich ein, gerne auch mal in der internationalen Presse wie der South China Morning Post. Sein Sie beim KAUFEN experimentierfreudig und TESTEN Sie Dinge wie Airbnb, UBER, SPOTIFY oder ähnliche Portale und SPIELEN damit. BESUCHEN SIE Pop-up Stores und lassen Sie uns den Machern und Visionären der Zukunft, zum Beispiel auf Youtube zuhören und ANSEHEN. Auch gerne mal mit Kollegen und Querdenkern ESSEN & GEHEN. Und ganz wichtig: Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit zum DENKEN! Denn der Kontext aus all diesen Bereichen ergibt den Sinn.

14-07-2016 08-11-24

Apropos MegaTrends, hier der letzte Hinweis für alle wissensdurstigen Zukunftsvisionäre: LADEN Sie sich die TrendApp. runter! Seien Sie immer einen Schritt voraus – denn Trends sind beweisbar. Anhand von Exponaten zeigt DER TRENDBEOBACHTER. heute was morgen schon relevant ist. Durch  die TrendApp. ist die Zukunft immer mit Ihnen mit ganz konkreten Informationsquellen.

Mehr zum Zukunftsprofi Mathias Haas genauso wir zur PLAY SERIOUS AKADEMIE liegt genau hier:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

1332

BE SLOW – in Zeiten des Optimierungszwangs.

Interview., MegaTrend.

10. Juni 2016

Ein Blick auf die Uhr: Kurz vor 12 – so ein paar Minuten davor. Wie viel genau? Spielt keine Rolle! Zeit für einen Gegentrend, denn es geht auch anders als höher, weiter, schneller, präziser – jenen Schlagwörtern, die uns im 21. Jahrhundert den Weg weisen. Die slow watch präsentiert sich als perfekte „Entschleunigungskur“ und erinnert uns daran, mal wieder „langsam zu machen“. Auch wenn wir es in unserem stressigen Alltag scheinbar vergessen haben: wir haben eine Wahl, wie wir leben wollen. Uns dies zu zeigen ist die Intension des modernen Uhrenunternehmens.

HAAS.Buch-Büro-Party06.16 (30)Die slow watch hat nur einen Stundenzeiger und zeigt damit alle 24 Stunden des Tages auf dem Ziffernblatt. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Uhr bewegt sich der eine Zeiger konsequenterweise nur halb so schnell. Im Inneren versteckt sich ein Schweizer GMT Präzisionsuhrwerk (Ronda 505.24 Swiss Made).

Zugegeben, bei exakten Terminplanungen wie beispielsweise Bahnfahrten oder auch bei Auftritten von Redner Mathias Haas hat die reine Stundenzeiger-Uhr ihre Handicaps. Dennoch: die Philosophie und der damit verbundene Gegentrend – also gegen die Alltagsoptimierung – ist eine interessante und gut umgesetzte Idee.

Also „Raus aus dem Hamsterrad“ und be slow! Trägt man die slow watch offensichtlich am Arm, liefert sie zudem zündenden Gesprächsstoff – denn der Zeit kann sich niemand entziehen.

HAAS.TrendKurator1Wenn man wie Mathias Haas als Redner und Berater zum Thema MegaTrends aktiv ist, liegt es natürlich nahe, sich auch mit den Gegentrends zu beschäftigen. Und hier kommt dann auch der Unterschied zu einem klassischen Trendforscher zutage: Während der Zukunftsforscher zeitlich weit entfernt weilt, arbeitet DER TRENDBEOBACHTER. im Hier & Jetzt. Pragmatische Denkansätze und Lösungen liefern Berater und Keynote Speaker Haas und sein Team – branchenübergreifend und mit Blick für’s Detail. Für die effiziente Umsetzung in Ihrer Organisation steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE mit interessanten Angeboten bereit. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org.

Read article

1433

1491

2035

NASA, Yahoo! und die WirtschaftsWoche.

MINDSET TOUR.

23. Juli 2015

DER TRENDBEOBACHTER. hört weiter zu – damit sich das Bild und das eigene Urteil zum „Mindset“ entwickeln kann. Denn klar, bei der VALLEY MINDSET TOUR geht es um die Frage, wie Menschen im Silicon Valley die eigene Zukunft sehen – welche Ängste und welche Hoffnung es gibt. Es geht um Einstellungen und Erwartungen, um die Rolle des Valleys genauso wie um die Rolle von Deutschland.

Hier sprechen > 40 Jahre USA!
In deutscher Sprache.

NAME: Dr. Kai Goebel
TITLE:
Area Lead – DaSH, Intelligent Systems
COMPANY:
NASA (Ames Research Center)
CITY: Mountain View

DSC00211

1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Wir versuchen zu erkennen, wohin es technologisch geht – dafür steht die NASA und auch ich verstehe mich so. Als Branche müssen wir uns weiterentwickeln. Ein gutes Beispiel ist das „automated vehicle“, da ist sehr viel zu tun. Die hierbei produzierten Informationen müssen weiterverarbeitet werden, und diese neuen Möglichkeiten fordern neue Entscheidungen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich stimmt bedenklich, dass Data Protection“ so wenig Stellenwert bekommt. Heute kam die Meldung, dass 21,5 Millionen Datensätze gehackt wurden – inkl. „Social Security Numbers“ und einigen „fingerprints“. Da bin ich wohl auch dabei. Und diese Sorge gilt für die USA noch mehr als für Europa. Zweifelsohne machen wir uns bei einer weiteren Digitalisierung verwundbarer. Wenn wir alles vernetzen, gibt es immer eine Hintertür. Hier geht es nicht um 2.000 USD von einem Bankkonto, sondern um weit mehr – auch weil die USA eine Zielscheibe ist.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your
greatest hope?

Ich hoffe und glaube tatsächlich, dass ich mich – in meinem Leben – in ein Fahrzeug setzen kann welches automatisiert von A nach B fährt. Ich das ist realistisch – und es ist für einen Wissenschaftler eine großartige Herausforderung. Schlussendlich dient so eine Entwicklung auch einer erhöhten Lebensqualität.

Wie so oft wird es auch hierfür neue Anwendungsmöglichkeiten geben. Schauen wir nur mal auf die Drohnen. Die NASA hat dabei geholfen, dass bei Waldbränden Drohnen eingesetzt werden und somit beispielsweise Feuernester schneller bekämpft werden können. Oder nehmen wir die Einsätze in der Landwirtschaft oder bei der Pipeline-Überwachung.

Darüber hinaus hoffe ich, dass wir merken, dass wir mehr für „die Welt“ tun müssen!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Als Präsident der German International School gedacht: Man muss geschickt „das Neue“ mit „dem Alten“ verbinden. Es ist wichtig, den Kindern die Phantasie zu lassen, Verantwortung zu geben und sie immer wieder mit den neuen Möglichkeiten, auch neuen Technologien, vertraut zu machen. Alle unsere 5.-Klässler bekommen iPads – und dazu gehören dann auch Regeln. Das ist besser, als sie irgendwann “hinten dran” oder unvorbereitet in die digitale Welt zu lassen. Ein gutes Beispiel ist auch die „Maker-Bewegung“… Man traut sich wieder etwas Handwerkliches zu machen – Auftakt hierzu war der 3D-Drucker. Es geht darum sich zu trauen, etwas Verrücktes zu realisieren, nicht stecken zu bleiben und die eigenen Phantasien zu realisieren. Es werden ja auch schon Metallteile produziert – auch bei uns. Oder Verbundstoffe. Wir integrieren elektrische Leitungen in strukturelle Elemente. Auch bei diesem Megatrend kann man sich kaum vorstellen, was noch alles kommt!

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Jetpacks?! Die total individuelle Beförderung durch die Luft?

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Im Valley ist der Rhythmus extrem schnell. Man hat nicht viel Zeit sich zurückzulehnen und zu verschnaufen. Das ist auf die Dauer sehr stressig – entziehen kaum möglich. Das ist dann auch die Mentalität und eine Art Grundhaltung. Es wird erwartet, dass jeder 14, 16 Stunden arbeitet. Viele sind begeistert von der Idee und andere sind auf das „große Geld“ aus. Hasso Plattner meinte vor kurzem bei einem Vortrag, dass hier viele Menschen die 1, 2 oder 3 Million machen möchten – koste es was es wolle. Beispielsweise wird von Arbeitgebern hier eher mehr Gehalt als mehr Urlaub angeboten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Ein Paradebeispiel für die NASA sind „cubesats“ (= kostengünstige Kleinsatelliten im standardisierten Format von 11,35x10x10cm und einem maximalen Gewicht von 1,33kg). Wir unterstützen hierbei insbesondere durch Batterienentwicklung. Diese sind elementar, damit die Cubesat-Satelliten mit Energie versorgt werden und schlichtweg überleben. Die Technikwunder an sich und auch der Satellitenstart sind deutlich günstiger. Es gibt auch heute schon die Idee des „Satellite Swarms“. Hier werden die Geräte in Einzelteilen ins All geschickt und kommunizieren dann untereinander. Wie kontrolliere ich diesen Swarm? Das ist eine der Fragen, die wir in 5 Jahren sicher deutlicher beantworten können. Ich freue mich darauf!

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich weiß gar nicht, ob sich die Rolle so verändern wird. Es gilt, den Mitarbeitern die Rahmenbedingungen zu bieten, damit sich diese verwirklichen können und die Arbeit möglichst „einfach machen“. Es kommt darauf an was man unter einem Manager versteht. Ein CEO hat auch noch andere Pflichten. Oft ist hier das „Empirer-Gen“ erfolgsversprechend, um das Unternehmen nach vorne zu treiben.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Im Moment hat das Valley einen sehr großen Einfluss. Hier wird entschieden „Wie der Hase läuft“. Genau hier wird die digitale Revolution erfunden und Realitäten werden geschaffen. Im Valley boomt die Wirtschaft. Es gibt keine Schranken, deutlich verhaltenere Statussymbole und weniger Beharren auf Prestige. Hier sind Menschen tatsächlich bereit sich neu zu erfinden – das Neue definieren.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Wir sehen, dass viele Deutsche, die ursprünglich nur temporär hier her kamen, gerne bleiben möchten und sich nach Jobs umschauen, um nicht zurück nach Deutschland zu müssen. Der „Brain Drain“ von meiner alten Heimat ins Silicon Valley ist signifikant. Das sind genau diejenigen, die sich ungern einschränken lassen von Ordnung und übertriebenen Regeln. Natürlich gibt es auch hier ein Regelwerk, aber beispielsweise stellen sich alle artig in Warteschlangen hinten an oder lassen andere Autos gerne einfädeln. Selbst an der University of Berkeley sind die Türen der Professoren offen – auch bei Nobelpreisträgern!

 

NAME: Kerstin Ewelt
TITLE: Search Editor
COMPANY: Yahoo!
CITY: Sunnyvale

DSC00569

1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

“Director Level” – als Fuehrungskraft in der Tech-Welt von morgen.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Mich beschäftigt die zunehmende Radikalität, z.B. durch den IS, genauso wie die wachsende Zahl von Flüchtlingen. Die Angst vor unberechenbaren Situationen und Menschen.

Lokaler gedacht, „scares me“ der Konkurrenzdruck und manchmal Hype im Valley und die sehr realistische Möglichkeit einer neuen Rezession. Diese würde das Silicon Valley kurzfristig besonders treffen, da hier vieles extremer ist wie Hauspreise, Jobs und Risikoeinstellung.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Kinder! Wenn man Kinder zu souveränen Menschen erzieht. Kinder sollten Neugierde, Einfühlungsvermögen und Humor in ihrem Lebensrucksack haben und nicht ihre Sommer in den summer camps von Stanford verbringen. Ja, das ist meine größte Hoffnung – als Mutter von zwei Kids.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Goethe wusste es doch schon immer :“Too many parents make life hard for their children by trying, too zealously, to make it easy for them.” Und wenn dabei herauskommt, dass Kinder rebellisch bleiben, dann ist es nicht schlimm. Lasst ihnen ihren eigenen Kopf, gespickt mit gesundem Selbstvertrauen.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Nein, es gibt kein „Device“, das für Zukunft steht. Für die Zukunft stehen „applications“.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Time-Management. Hier wird so viel gearbeitet. Das Valley ist so „activity-driven”. Selbst Kinder haben zig Aufgaben und Plattformen nach der Schule. Darüber hinaus? Der Stau und der Wettbewerbsdruck.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Es bleibt spannend. Yahoo! ist ein Medienunternehmen mit vielen unterschiedlichen Facetten.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Er oder sie sollte neugierig sein, nicht in Schubladen denken und sehr gerne auch durch Empathie positiv auffallen.

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

In Sachen Technology ist und war das Silicon Valley immer die Nummer 1. Neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen, Hard- wie Software und Applikationen. Hier spielt die Musik.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Deutschland kann sehr gut Nischenfunktionen einnehmen. Meine durchaus geliebte Heimat besticht durch Zuverlässigkeit und dem hohen Grad an Ausbildung – nicht nur an der Universität und Lehre, sondern auch in der Haltung der Menschen. Ich finde, die Menschen in Deutschland haben ein gutes Allgemeinwissen – sie sind relativ kritisch und strukturiert. Sie sagen oft ihre Meinung … diese Attribute sind  global sehr wertvoll. Also eine tolle Zukunft fuer Deutschland – aber in Nischenfunktionen.

NAME: Matthias Hohensee
TITLE: Bureau Chief Silicon Valley
COMPANY: WirtschaftsWoche
CITY: Palo Alto

MatthiasHohensee.Wirtschaftswoche

1.
If you think of your life: Where do you see yourself in the future?
Hoffentlich immer noch hier. Seit 1998 – sprich seit 17 Jahren – bin ich nun hier im Silicon Valley. Ursprünglich war dies nur für „ein paar Jahre” geplant, aber hier passiert so derartig viel, dass ich mir nur schwer vorstellen kann zu gehen. Meiner Kolumne in der WirtschaftsWoche ist noch nie der Stoff ausgegangen – die Auswahl ist unendlich. Wirkliche Neuigkeiten kommen aus dem Nichts und plötzlich gibt es ein Update.

2.
Looking into the future, what scares you most?
Kommt das Platzen der vermeintlichen Bubble? Oder nicht? Über „Kurz oder lang“ wird es Korrekturen geben. Doch zu welchem Zeitpunkt? Schon Anfang des Jahres gab es Warnungen, die bisher nicht eingetreten sind. Und ja, es gibt sehr hohe Bewertungen. Doch es gibt sehr viele private Unternehmen, und nur die eigenen Investoren haben die wahren Daten. Es gibt nur wenige Fälle wie beim Unternehmen Box aus Los Altos, wo dann etwas Transparenz aufkam beziehungsweise aufkommt.

So hat es zum Beispiel Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) abgelehnt, bei Airbnb und Uber zu investieren, so ein Top-Entscheider in einem Interview – obwohl man noch zu scheinbar attraktiven Zeiten hätte einsteigen können. Dieses Gesamtgeflecht ist übrigens ein Grund, warum zunehmend in Europa investiert wird. Dort ist es nur sehr ungewohnt, mit Risikokapital auch wirkliches Risiko auszuhalten.

Nun ja, wenn hier 1, 2 oder 3 Unicorns (=Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd USD) schlapp machen würden…

3.
What’s your greatest hope?
Zum einen, dass diese Unternehmen alle erfolgreich sind und darüber hinaus die ganze Wirtschaft – in Sachen Digitalisierung – mitnehmen. Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, bei denen durch „on demand“, „Sharing“ oder „Automatisierung“ Menschen ihre Jobs verlieren – hierfür braucht es Lösungen. Auch in Deutschland!

Für Megatrends wie „Sharing“ sind Regionen wie New York, Boston und natürlich San Fransisco sicher prädestiniert.

4.
What is it that you do to make sure that your child becomes fit for the future?
Gegenwärtig wird das Schulsystem in den USA wie in Deutschland dem Bedarf nicht gerecht. Klaus Hommels – zum Beispiel bei Investitionen von Skype, Facebook und Spotify beteiligt – sagte in einem Interview, dass „Wirtschaft“ unterrichtet werden muss. Im Silicon Valley wird das ansatzweise gemacht, in Deutschland wohl kaum. Es geht mir nicht um Programmierung, sondern um die Entwicklung von „kreativen Systemen“.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?
Schwer zu sagen. Nicht die AppleWatch. Sicher weiterhin das Smartphone und vielleicht auch die Datenbrille.

6.
The ideal manager: What should he or she be like – to be fit for the future?
Schon immer waren Menschen in diesen Schlüsselpositionen prädestiniert dazu, Leute zu begeistern, Teams zu formen und zusammen zu halten. Es geht um mehr Wertschätzung – übrigens auch bei freien Mitarbeitern. Motivation, auf Ideen einschwören und sich auf neue Dinge einlassen, sich auf dem Laufenden halten und Szenarien durchspielen.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?
Ich hoffe immer noch, Expertise anbieten zu können – nach 20 Jahren Silicon Valley. Diese Komponente werde ich wohl mehr ausspielen als heute. Ich möchte auch dann einen Job, der Spaß macht und inspiriert. Es geht auch hier um Selbstverwirklichung.

8.
What role does the Silicon Valley have – in a global economy?
Das Silicon Valley ist ein Katalysator. Bei der Digitalisierung im „1. Dot.com-Boom“ ging es vor allem um Handel und Medien. Jetzt sind alle Branchen von Digitalisierung erfasst. Nehmen wir die Autobranche und all die Techniken, die hier erfunden werden. Smartphones: „The Bay“ ist ein ganz großer Testmarkt: Talente, Kaptial, etablierte Unternehmen auf ein paar km². Und letztere sind eben auch bereit, mit den Start-Ups zusammenarbeiten und oder diese aufzukaufen.

9.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?
Deutschland wird oft schlechter gemacht als es ist. Wir haben noch große Chancen, wenn wir in Infrastruktur und Ausbildung mehr investieren. Wenn wir die „Ingenieursdenke“ wach halten und fördern. Auch Politiker müssen auch merken, dass man dafür was tun muss. Europa hat Nachteile bei Größe des Marktes und der Bereitschaft von Geldgebern, die Geldflüssigkeit hoch zu halten. Uber und Airbnb wären in Deutschland wohl nicht in entstanden. Hier gilt es „machen“ und „schnell groß werden“. Die Konsequenzen werden im Laufe der Zeit bearbeitet. Es fehlt wohl auch an Mut und Raum zum Experimentieren.

 

DER TRENDBEOBACHTER. ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Mathias Haas steht für belastbare MegaTrends – für Veränderung, die auch mal mutiger ist… aber eben nachvollziehbar. Deshalb geht der Redner und Sprecher mit konkreten Produktinnovationen auf die Bühne, mit Beispielen, die auf Trends einzahlen oder sogar befeuern. Mathias Haas ist Pragmatiker und Wandlungshelfer – auch deshalb unternimmt er immer wieder genau diese MINDSET TOUREN. 2013 ging die Reise durch 5 Megacities in 5 Wochen… dieses Mal lebt und recherchiert Haas 5 Wochen im Silicon Valley.

Mehr zu seinen Themen, Arbeitsweisen und schlussendlich zur Positionierung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

Read article

2541

Mountain View vs. Wolfsburg / Ingolstadt / München / Stuttgart.

MINDSET TOUR.

21. Juli 2015

Als ehemaliger Schorndorfer (=Geburtsstadt von Gottlieb Daimler) ist Mathias Haas vielleicht besonders sensibel. Doch dass das Silicon Valley derartig wildert, war dem Zukunftsexperten nicht klar. Hoffentlich ist es wenigstens den Machern der deutschen Mobilitätsanbieter bewusst!

GoogleCar

Laut dem „Google Self Driving Car Project Monthly Report” (yes, keep it simple!) von Juni 2015 liefen seit dem Projektstart 2009 die Fahrzeuge über 1,7 Millionen Kilometer im „Autonomous Mode“ und über 1,3 Millionen Kilometern im „Manual Mode“. 1,7 Millionen Kilometer auf Basis von reiner Software und ohne Eingreifen des Fahrers!

Das Video zu Mobilität im Silicon Valley - EINFACH KLICKEN.

Das Video zu Mobilität im Silicon Valley – KLICKEN.

Das sind rund 16.000 km pro Woche auf den Straßen von Mountain View, der Heimat von GoogleX (dem Sondereinsatzkommando des gigantischen Datenverarbeitungsunternehmens im Valley). Kein Wunder also, dass sich wirklich niemand mehr umdreht, wenn einer der 23 Lexus RX450h SUVs oder zwei der insgesamt 25 Prototypen um die Ecke biegen. Bei Tag und Nacht, bei Dämmerung, bei Sonnenschein – also immer!

DSC00254

Zum Vergleich: In Kalifornien sind 48 „autonmous cars“ registriert – davon 23 Stück von Google. Nissan hat wohl zwei… es müssen noch weitere 23 Fahrzeuge existieren… Doch Google wäre nicht Google, wenn man – eben als IT-Unternehmen – nicht ganz andere Wege gehen würde. So gibt es laut einer Präsentation von Google eine ganze Stadt zum Training der Prototypen. Dort wurden oder werden freiwillige Mitarbeiter als Statisten eingesetzt, so dass die weißen Roboter lernen können. Eine eigene Stadt in Central-California gekauft und aufbereitet als Trainingslager – bevor die Maschinen die ersten Katzen überfahren. Oder eben Schlimmeres.

Dieses Bild stammt aus einer Google Präsentation - es zeigt die "Simulations-City".

Dieses Bild stammt aus einer Google Präsentation – es zeigt die „Simulations-City“.

Diese Visualisierung zeigt, was die Sensorik "sieht".

Diese Visualisierung zeigt, was die Sensorik „sieht“.

Die Erkenntnis, die Mathias Haas aber immer und immer wieder macht ist, dass das selbstfahrende Auto aus dieser Region kommt – als ob es das natürlichste der Welt wäre. Dieser kompakte Ort und die grundsätzliche Bereitschaft miteinander zu reden, sind wirklich beeindruckend. Nokia sitzt eben nur 5 Minuten vom Nissan Research Center, und auch Lior Ron und Brad Templeton kommen kurz vorbei. Unter der Überschrift „Silicon Valley Autonomous Vehicle Enthusiasts“ treffen dann zum Beispiel der Leiter „Google’s local efforts“ und der Chef für „Product Management at Motorola Mobility“ aufeinander. IMG_20150715_175345Lior Ron war nicht nur extrem erfolgreicher Gründer, sondern auch CTO bei der „Israeli Army Intelligence“ und sitzt direkt vor dem Schorndorfer. Wenn das mal kein Aufstieg (oder Unkompliziertheit) ist. Eine Reihe weiter – auch ganz außen – nimmt sich Brad Templeton den Platz, den er braucht. Er ist „EFF Director, Singularity University, chair of computers/networks, Robocar developer“ und ganz sicher jemand, den man hier verehrt. Einfach so vor Mathias Haas und lauschend. Denn ganz vorne wird von Jeffrey Greenblatt, BERKELEY LAB, über „Autonomous Taxis“ referiert. Die erst öffentliche Präsentation seines Papers – und DER TRENDBEOBACHTER. schreibt fleißig mit. Die anderen Gäste klicken lieber, oder sie filmen ganz entspannt seine Worte.

„Autonomous Taxis“?
Auf jeden Fall elektrisch und wohl mit 90% (!) weniger Greennhouse-Gas!

IMG_20150715_180247Das hier jeder an „EV’s“ (Elektroautos) glaubt ist völlig logisch, denn im Gegensatz zu Europa sind diese wirklich Normalität – auf jedem Parkplatz, inklusive der Infrastruktur. Das hier jeder an Uber und Google und Apple glaubt ist auch klar. Diese drei Player wurden hier immer wieder genannt beim autonomen fahren. Es wird wenig Vision bei Tesla (laut dem San Francisco Chronicle, 17.07. testet das Unternehmen seit Monaten zwischen der Bay Area und Seattle) und viel Enttäuschung über deutsche Autobauer formuliert.

Natürlich ist auch Audi dran - am "piloted driving". Doch wer ist vorne?

Natürlich ist auch Audi dran – am „piloted driving“. Doch wer ist vorne?

Jetzt gilt es herauszufinden, wer mehr redet und wer mehr macht. Gestern Abend noch hat ein ehemaliger Google-Mitarbeiter dem Zukunftsexperten schlüssig dargelegt, warum im Valley „Execution“ wichtiger ist als „Neuheit“. Nur die eigenen Gedanken sind der Vorsprung, so seine These – alles andere würde sowieso kopiert, von China & Co. Folglich sind der selbstfahrende LKW von Freightliner (=Daimler) eine tolle Antwort auf die großen Worte der Nachbarn – und leider auch schon wieder Vergangenheit auf den öffentlichen Autobahnen von Nevada. 17-07-2015 15-34-59Klar ist auch, dass die Budgets für solche Projekte bei den klassischen Playern erst aufgebohrt wurden, als die beschriebenen Roboter durch Mountain View liefen. Vielleicht also gar nicht so schlecht, dass die Medien mal wieder Euphorie (oder Angst) produziert hatten. So gibt es heute gigantische „Test-Grids“ auf geschlossenen Autobahnen, alten Kasernen und einer „Airforce Base“ von und für Mercedes-Benz & Co.

Das Rennen ist eröffnet, und die Elemente fügen sich zusammen. Toll zu sehen war zum Beispiel, dass auch Vertreter von Stadtverwaltungen dem Wissenschaftler vom „Laurence Berkeley National Laboratory“ lauschten, dass natürlich Experten von diversen „Kartenanbietern“ und Software-Pros vor Ort waren. Es sind eben nur 5 oder 15 Minuten von A nach B, und es sind eben Menschen, die die Welt retten wollen. Oder zumindest das Valley (mit enormen Staus) und damit die eigene Karriere.

Letzteres wurde übrigens sehr interessant kommentiert vom ehemaligen Google-Mitarbeiter und Informant zur Datenkrake: Menschen, die bei Google arbeiten und gut verdienen (sein Ex-Chef ist 30 Jahre alt und verdient brutto 1.000.000 USD/Jahr), glauben tatsächlich, sie können die Welt verbessern. Diese suchen nach Sinn, und der große Tanker bietet den besten Rahmen für diese Mission. Logisch also, dass diese Kultur und diese Unternehmen bisher nie satt wurden – wie so mancher Konzern in Zentraleuropa. Wieder ein zentrales „Puzzle-Teil“ für die neue Mobilität, die natürlich aus dem Valley kommt!

Der stolze Emmanuele Spera mit den Modellen - seiner Idee und Mission.

Der stolze Emmanuele Spera mit den Modelle seiner Idee und Mission.

P.S.
Und es gibt Menschen wie Emmanuele Spera, CEO & Co-Founder von next. Geht es nach ihm und seinem Kollegen, bedarf es eines Updates bei der „Public Transportation“.

Zwei Männer und ja: Die Garage!

DER TRENDBEOBACHTER. war im Industriegebiet, im Hinterhof, in der Garage in San Jose. Von Angesicht zu Angesicht mit dem Modell und dem Wunsch, mit 10 Millionen USD „2 working prototypes und 2 show car prototypes“ zu stemmen. Gemacht aus „off the shelf-technology“, kombiniert mit German engineering, Italian design und software from the Valley. Es gibt wohl ernsthafte Gespräche mit Geldgebern aus dem Mittleren Osten. Vor allem aber gibt es diese “Träumer”, die aus ihrer Sicht eben auch Pragmatiker und Macher sind. Existieren diese leergeräumten Parkplätze auch in Wolfsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart? Oder ist das radikalste in deutschsprachigen Garagen eher das illegale Autowaschen?

Das Transport-System is modular und doch durchgängig.

Das Transport-System is modular und doch durchgängig.

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Schon mehrfach war seine Trendbeobachtung bei Autobauern und deren Zulieferer genauso wie bei anderen Mobilitätsanbietern gefragt. Die nächsten Vorträge, Keynotes und Moderationen werden unter der VALLEY MINDSET TOUR nicht leiden. Der Zukunftsexperte wird „vollgetankt“ nach Europa zurückkehren und sein MegaTrend-Update kommunizieren. Auf Events, Tagungen und Kongressen – Strategietagungen, Presseveranstaltungen und internen Kick-offs. Jeder Vortrag ist ein Unikat! Mathias Haas hat es sich zum Grundgesetz gemacht, dass wirklich jedes Engagement inhaltlich neu aufgebaut wird. Hier im Silicon Valley kommt ein Gespräch zum nächsten… denn nur so kann sich der Innovationsexperte ein eigenes Bild machen – für 5 Wochen!

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

2181

Industrie 4.0 für 750 EUR!

MegaTrend.

15. Juni 2015

Zuhause tun es viele jeden Tag: Der Trend geht zur (Selbst-)Optimierung mit allen Hilfsmitteln, die uns die neue (cloudbasierte) Welt so anbietet: Vom Fitness-Armband für ein besseres Sporttraining über den Matratzensensor zur Verbesserung des Nachtschlafs. Von der Zahnbürste, die bei Facebook über den Erfolg der täglichen Zahnreinigung berichtet und uns allein deswegen zum besseren Putzen animiert, bis hin zum synthetischen Essen Soylent, das nicht mehr zubereitet werden muss und damit jede Menge mehr Tag übrig lässt für andere Aktivitäten.

Unter diesen Privat-Optimierern sind auch viele Unternehmer mit dem Wunsch, ihren Geschäftsbetrieb effizienter zu machen – mit genau den einfach zu verwendenden Mitteln, die sie von Zuhause kennen. Bisher war das eher schwierig, denn geschäftliche Abläufe und Vorgänge sind scheinbar zu kompliziert für einfache Lösungen.

Falsch, sagt Mathias Haas. DER TRENDBEOBACHTER. hat ein österreichisches Unternehmen aufgetan, das extrem einfach zu handhabende Lösungen für die Erfassung von technischen Daten im Unternehmen anbietet, auf die bisher wegen ihrer umständlichen Erhebung und Verarbeitung oft verzichtet wird.

Das Prinzip ist sehr einfach: An eine vorkonfigurierte zentrale Box werden kabelgebunden oder kabellos die verschiedensten Sensoren angebunden. Dies können Temperatur-, Druck- und Feuchtefühler sein, normale Schaltkontakte, Leistungs- und Strommessgeräte etc.

Alle Sensorboxen kommen von Linemetrics und haben einen Akku, der bis zu einem Jahr hält. Das gesamte System ist vorkonfiguriert – einstecken, spielt – einschließlich der autarken Übertragung in die Cloud (dank unserem neuen Exponat: testet!). Keine umständliche Einbindung mehr in firmeneigene Systeme, keine teuren Schnittstellen der Maschinenhersteller mehr.

In einer hochsicheren Rechenumgebung von T-Systems passiert dann die Auswertung der Daten und deren graphische Darstellung – so wie es der Nutzer braucht und möchte.

Was kann man nun damit tun?

Energiesparen, zum Beispiel.
Energieeffizienz ist eigentlich kein Trend (auch, wenn es so aussieht), sondern schlicht eine sowohl globale als auch oft budgetäre Notwendigkeit.

Doch wie oft werden Potentiale zur Einsparung nicht genutzt, weil die Analyse zu kompliziert ist. Weil die Ressourcen im Unternehmen fehlen oder weil eine Anbindung an die interne IT aus Sicherheitsgründen oder in Ermangelung einschlägiger Experten nicht stattfinden kann. Oder weil der externe Energieberater die potentiellen Ersparnisse durch sein Honorar wieder aufgefressen hätte. Bisher gab es also viele Möglichkeiten, es bleiben zu lassen.

Durch diese pragmatisch-intelligente Form von Industrie 4.0 wird es nun ganz einfach, den Energiegehalt der Abluft zu messen oder den Stromverbrauch der Produktions- oder Datenverarbeitungsanlagen in Betrieb und Standby. Durch Sensoren an den richtigen Stellen und die die integrierte Auswertung der Messdaten und die Aufbereitung auch für Nicht-Spezialisten lassen sich laut Hersteller bis zu 15% Energie einsparen.

Angesichts dieser Zahl kommt oft der Appetit beim Essen. Es finden sich immer mehr Bereiche, die ausgewertet werden können – passende Sensoren hierfür gibt es sicher. Die Anlage ist modular erweiterbar – und die Sparpoteniale beträchtlich.

Das System ist selbst dazu in der Lage, Veschleißzustände von Maschinen vorherzusagen oder die Produktionskapazität zu optimieren. Die Daten, die hier generiert werden, stehen dem Nutzer in offenen Formaten zur Verfügung.

Der Ausbau der Anlage ist im Grunde nur begrenzt durch die Phantasie des Anwenders. Standortübergreifende Nutzung ist ebenso problemlos wie der mobile Betrieb – denn die Datenübertragung zum Rechenzentrum erfolgt per M2M SIM Karte.

Systeme wie dieses gehen mit ihrer Einfachheit und Skalierbarkeit einen neuen Weg – weg vom Bauchgefühl (wir verbrauchen zu viel Energie) hin zum Wissen (wir nutzen die Druckluft aus Kompressor B nur zu 20%). Denn oft braucht es für aussagefähige Informationen gar keine hochkomplexen Strukturen.

Die Firma Linemetrics zeigt mit ihren Produkten, dass zukunftsfähige Lösungen eben nicht nur im Silicon Valley gemacht werden. Dorthin reist übrigens Redner und Berater, der Zukunftsexperte Mathias Haas, im kommenden Sommer. Immer auf der Suche nach neuen Trends und Entwicklungen.

DER TRENDBEOBACHTER., der kein Zukunftsforscher und auch kein Trendforscher – Trendbeobachter eben – im wissenschaftlichen Sinne ist, findet pragmatische Lösungen und entdeckt neues Verhalten – damit Sie es in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Mehr zu Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de Genau hier wird dann klar(er) warum Haas DER TRENDBEOBACHTER und nicht ein Trendforscher ist. Warum Haas und sein Team Trendbeobachtung und keine Zukunftsforschung betreiben. Mathias Haas, der Zukunftsexperte, agiert und präsentiert ganz pragmatisch und mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand. Doch dazu, wie erwähnt… www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

Read article

2155

Prozesse werden digital – selbst im Stahl

Interview.

31. Mai 2015

„Sind es genau diese Unterschiede?“ fragt sich DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas beim Einpflegen der Visitenkarten von Tim Milde, Geschäftsführer der kloeckner.i und Christian Pokropp, Head of Investor Relations & Corporate Communications der Klöckner & Co. SE. Der Mann des Start-ups kommuniziert nur seine Handy- und keine Festnetznummer, kloeckner.i wird modernerweise ohne Umlaute und in kleinen Buchstaben visualisiert. Herr Pokropp dagegen zieht es vor, die Mobilfunknummer noch etwas zurückzuhalten… nun, er kommt ja auch aus Duisburg.

Aus der alten Welt?

Beide Herren repräsentieren den größten hersteller-unabhängigen Stahlhändler Europas, und beide beschreiben den eleganten und doch radikalen Weg in einem ziemlich spaßbefreiten Markt – dem Stahlmarkt!

Es gibt die Beobachtung, dass der Stahlhandel – bis heute – so gar nicht digital agiert. Klassischerweise werden per Telefon ausgehandelte Stahlmengen bestellt und dann innerhalb weniger Tage abgerufen. Manuell, auf Basis von mehreren Excel-Sheets.

Bis der neue Chief Digital Officer kam.

Der neue CDO ist gleichzeitig der CEO, Herr Gisbert Rühl. Er ist der Treiber und der Ermöglicher. Genau er hat kloeckner.i und auch kloeckner.v (hierzu später noch mehr) herausgefordert und auf’s Gleis gesetzt. Solange andere noch in Überkapazitäten denken, lässt er Herrn Milde laufen…

Tim Milde, ein Stahlexperte, bekommt Digitalisierungskompetenz von etventure, dem Partner für Lean Startups, Prototyping und Umsetzung. Genau er versucht jetzt mit bis zu 20 Personen, aus dem heutigen „niedrigen einstelligen Prozent digitalem Umsatz“ bis 2019 sagenhafte 50 Prozent zu erarbeiten. Seit dem 1. Januar 2015 werden 50 Pilotkunden und deren Schmerzen identifiziert und danach Schritt für Schritt angegangen. So war es wohl eine kleine Revolution, dass vergebene Stahlkontingente visuell aufbereitet dann auch abgerufen werden konnten. Dass anfangs nicht alle Prozesse integriert waren, ist nur zu logisch für den Redner und Berater Mathias Haas. Warum auch gleich zum Mond fliegen, wenn SAP noch eine Extra-Runde fordert? Für den Zukunftsexperten macht es großen Sinn, los zu laufen und genau dabei herauszufinden, ob die formulierten Kundenwünsche die wirklichen Bedürfnisse sind. Denn wie der Macher von kloeckner.i ehrlicherweise beschreibt: Oft ist es eben gar nicht so einfach, deren Erwartungshaltung herauszufinden und richtig zu decodieren…

So hat also diese Unternehmenseinheit nicht nur die Aufgabe, Berliner Programmierer glücklich zu machen, sondern schlussendlich das gesamte Unternehmen mitzunehmen – mitten rein in die notwendige Zukunftsfitness. Mathias Haas wettet, dass auch in Duisburg nicht jeder die großen Likes in die Hauptstadt sendet, doch schlussendlich ist es nur logisch (es lebe der GMV-Faktor, der gesunde Menschenverstand!) auch diesen Händler fit zu machen. Zukunftsfitness, bevor amazon und Alibaba auch dieses Segment sauber aufrollen. Denn wie schon an anderer Stelle berichtet: Handelsorientierte Drehkreuze gibt es meist nur ein oder maximal zwei. Wer also bespielt diese zentrale Rolle im europäischen Stahlsegment? Mathias Haas kennt hier mittlerweile zwei sehr sympathische Herren mit Drang und Logik ins nächste Level.

Ein ungewohntes Umfeld für einen Stahlhändel

Ein ungewohntes Umfeld für einen Stahlhändel.

Apropos… klockner.v hat die ausgesprochene Mission, disruptive Geschäftsmodelle zu finden und zu fördern. Also Ansätze und Vorgehensweisen, die die alte und neue Klöckner-Welt ordentlich stresst. Auch dieses Team wird gerade aufgebaut… und hier findet der Redner und Berater Haas dann doch noch eine wahre Möglichkeit, zur Prüfung aufzufordern: Soll denn dieses Team im gleichen Gebäude Quartier beziehen oder nicht doch mehr Abstand haben? Nicht, dass man sich allzu sympathisch wird. „Greif mi an“ ist die Überschrift in der WirtschaftsWoche vom 16. März… genau dies sollte möglich sein und konsequent gefördert werden – auch von Kollegen!

So oder so: Respekt vor diesen Maßnahmen, vor der ordentlichen Geschwindigkeit und der gegeben Freiheit – ohne die eigene DNA zu unterlaufen. So könnte es klappen, denkt DER TRENDBEOBACHTER auf dem Weg zurück ins Hotel… so könnte es klappen. Hoffentlich schauen sich noch viele Top-Entscheider solche Beispiele an.

HAAS.TRENDBEOBACHTER_Hände

 

 

 

Ja, DER TRENDBEOBACHTER ist eben kein klassischer Trendforscher. Mathias Haas ist auch kein üblicher Zukunftsforscher. Der Redner und Berater prüft die Zukunft für das „Hier & Jetzt“, denn Entscheider müssen heute entscheiden – nicht 2030.

Genau hier liegt also der Unterschied zwischen Trendforschung, Zukunftforschung und der hier realisierten Trendbeobachtung. Denn auch Trends und MegaTrends werden unterschiedlich definiert… mehr dazu  unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur LEGO SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise zu LEGO SERIOUS PLAY ganz einfach hier www.play-serious.org

 

 

Read article

3056

DER TRENDBEOBACHTER bei amazon

MegaTrend.

26. Mai 2015

amazonfulfilment wurde präsentiert, die Tore wurden geöffnet – für Mathias Haas, den Redner und Berater. Was kam dabei raus?

IMG_20150515_104802

In der Amazonstrasse 1 in Garben (südlich von Augsburg) wurde das vorgegebene Führungsprogramm umgesetzt, artig und im Detail… so der Eindruck von Haas.

Das Bild war stimmig: man nehme saubere Prozesse und viel Disziplin, damit läuft die Show und läuft der Mensch. Beim Fulfilment genauso wie bei den Besichtigungen des großen Händlers.

Gegen 9:15 Uhr werden die abgesperrten Parkplätze geöffnet für die ausgewählten Gäste des Hauses… so dass – beim strömenden Regen – keinem der Blick verhagelt wird.

Dann geht es in die heiligen und überwachten Hallen.

IMG_20150515_104746

Sicherheitsbriefing und Technikeinweisung – und die seichte Tour beginnt. Ja, Walt Disney hätte es nicht verfeinern können. Drei, vier Stationen, damit der gesamte Prozess verständlich wird, reine thematische Begrenzung auf die Logistik und „die IT“. Die „chaotische Lagerhaltung“ wird kurz erklärt und die Zufriedenheit der Mitarbeiter immer wieder wiederholt.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Letzteres ist wirklich stimmig mit dem ausliegenden Magazin „A bis Z“, in dem Schicksale wie das von Martina beschrieben werden: „Neustart mit fast 40: Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“. Dort wird auch sachte angekündigt, dass die „kleinen, starken Helfer“ kommen. „Wie amazon Roboter stow und pick einfacher und effizienter machen“. Laut der informellen Aussage einer Pickerin, die auch Teil der Führung sein durfte, „ sind die in Deutschland nicht im Einsatz“. Doch genau hier wird es spannend, denn sobald die Maschinen die Logistikzentren übernehmen, gibt es (gerüchteweise) Mindestgeschwindigkeiten für die Picker, also die Mitarbeiter des Hauses. Gefahr? Erleichterung? Mathias Haas vermutet, dass kaum jemand in Garben Chance oder Bedrohung thematisiert – im Gegenteil. Denken wird möglichst abgenommen, selbst der Mülleimer hat einen markierten Parkplatz.

IMG_20150518_171304

Zufrieden sehen sie aus, gestresst auch nicht –
wirklich glücklich?

Vielleicht muss man auch nicht überall das Glück suchen, schon gar nicht in der Logistik. Doch ja, es gibt kostenloses Wasser und guten Kaffee (auch für Mitarbeiter).

Und nochmals, es gibt (an diesem Freitag) keinen sichtbaren Stress, sogar mal ein Pläuschlein. Nicht mal die automatisierte Waage und der „Adress-Aufkleb-Roboter“ kommen richtig in Fahrt. Ist dieser Zustand normal? In jedem Zentrum normal? Inszeniert? Wie im Disneyland? Wohl kaum, denn dafür fügen sich die Puzzleteile des Onlinehändlers zu gut zusammen – denn die Betriebsratswahlen stehen an. Wenn also die neuen Kandidaten zufälligerweise am Rande des Führungsrundgangs „ausgestellt“ werden, ist dies legitim. Wenn aber die Mitarbeiter in nur einem Tag eingelernt sind… dann wird klar, dass „soziale Mobilität“ höheren Stellenwert haben muss! Nein, die Mitarbeiter in diesem Logistikzentrum sehen Wandel von unten und sie machen weder den Eindruck, die Zukunft gefunden zu haben, noch dass sie richtig leiden. Aber was ist schon „richtig leiden“, so Mathias Haas nachdenklich…

Schlussendlich verdrängt der Stammkunde, Redner und Berater Haas die Einzelschicksale und wundert sich über die geringen Investitionen für so einen Standort. ER ist weiter beeindruckt von Standardisierung und verknüpft gedanklich die Punkte… wenn Arbeit so derartig zerpflückt wird, wann ist dann der Roboter aus Dallas ein Kamerad oder sogar der Supervisor. Denn schon heute sprechen in Garben alle schon Englisch – Sprachschwierigkeiten wird es also nicht geben. Wenn, dann kulturelle Lücken… zumindest für DEN TRENDBEOBACHTER Haas.

Fahren Sie hin, schauen Sie sich solche Geschäftsmodelle an!

Mathias Haas könnte ganze Vorträge über amazon halten. Dieses Unternehmen ist enorm agil, wenn auch hoch umstritten… Der Redner und Berater war jetzt endlich mal selbst vor Ort, hat sich ein eigenes Bild gemacht. Und auch wenn es nur eine grobe Zeichnung ist – diesen Eindruck möchte der Zukunftsexperte nicht missen.

Wir werden noch viel hören… von amazon und von Mathias Haas.

Wir werden noch viel bestellen… bei amazon durch Mathias Haas. Denn die Prozesse…

Mehr zu den Vor-Ort-Terminen im Rahmen der Trendbeobachtung auf diesem Blog.

Mehr zum Redner Mathias Haas: www.trendbeobachter.de
Weitere Details zur PLAY SERIOUS AKADEMIE: www.play-serious.org

 

Read article

2576

Achtung, Feind hört mit!

MegaTrend.

13. Mai 2015

„Gewalt erzeugt Gegengewalt“.

…diesen Satz haben Sie sicher schon mal irgendwo gehört.

Mathias Haas, von Berufs wegen Redner und aus Berufung Trendbeobachter, sagt: „Trends erzeugen Gegentrends“.

Was damit gemeint sein kann, das kann man am folgenden Beispiel gut sehen:

Die Cam-Schützerli sind da! Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer. Die Firma soomz.io bietet sein einiger Zeit ein kleines, unscheinbares Produkt an, mit dem man das Kameraauge seines Mobiltelefons mechanisch verschließen kann.

HAAS.soomz2

Während die Telefonhersteller früher dieses Feature noch standardmäßig integriert hatten, ist heute die Linse offen. Und damit in der Theorie auch der Blick für Unbefugte in die Welt des Telefonbesitzers.

Spätestens jetzt schlucken einige, und andere sagen: Wieso, kann doch gar nicht sein.

Doch, es kann. Nicht allzu lang ist es her, als durch die Presse ging, dass Samsung Smart TVs ihre Besitzer ausspähen. Und nicht nur diese!

Kern des Problems bei Ersteren ist die Sprachsteuerung und deren Verarbeitung. Wenn ich dem Fernseher etwas befehlen können soll, dann muss er natürlich auch zuhören, sonst weiß er nicht, was ich von ihm will. Folglich – und das gilt auch für andere Spracherkennungssysteme, die ohne initialen mechanischen Eingriff des Nutzers (z.B. über eine Tastenfunktion o.ä.) arbeiten – befindet sich das Gerät im Lauschmodus, um ja keinen Befehl zu verpassen. Denn sonst wäre die Funktion ja obsolet.

Dieser Lauschmodus unter gleichzeitiger Verfügbarkeit einer Internetanbindung des Gerätes ist natürlich dafür prädestiniert, alles Eingefangene auch gleich weiter zu senden. Und dagegen wirkt dann das automatische Versenden der Fernseher-Nutzungsdaten an deren Hersteller (hier sind alle möglichen betroffen) noch fast wie ein Kavaliersdelikt.

Ähnlich funktionieren auch Sprachsteuerungen wie jene von Google, die für die Benutzung der eigenen Produkte auch auf Geräten wie dem iPad laufen. Ein Keyword genannt – und schon ist das System betriebsbereit. Das Keyword kann das Gerät aber nur erkennen, wenn…na, Sie wissen schon!

Und im Prinzip ließe sich diese Datenübertragung auch mit an’s Internet angebundenen Kameras (z.B. in Smartphones) realisieren. Über eine entsprechende App stellt das Gerät fest: Ah, ich befinde mich gerade im Inneren des Unternehmens XY, oder ggf. auch des Schwimmbades in B-Stadt. Und schwups: Die Kamera wird im Hintergrund aktiviert und überträgt munter alles, was ihr vor die Linse kommt. Merkt niemand – bis der Wettbewerber das Patent eine Woche früher eingereicht hat oder das eigene Konterfei nebst sämtlichen südlichen Körperteilen auf einschlägigen Websites auftaucht (doch dazu mehr, sobald Mathias Haas auf diesem Trendbeobachter-Blog über das Security Center von HP berichtet).

13-05-2015 08-16-52

„Stay out of my zoo“ – bleib draußen aus meinem Zoo! Das ist der Marketing-Slogan des Unternehmens, das die kleinen Privatheitsbeschützerli vertreibt. Ich entscheide selbst, wem ich was zeige! Und das genau ist es, was mit Gegentrend gemeint ist. Immer und überall allen alles zeigen und mit jedem teilen – ein Trend, der sich explosionsartig über alle technisch einigermaßen erschlossenen Regionen der Erde ausgebreitet hat.

Als Gegentrend nun ganz klar die selbstbestimmte Verwendung von Daten, die sich generieren lassen – ohne Verzicht auf den Komfort oder die Funktionen der modernen Technik.

Hübsch aufbereitet und ganz im Sinne der schweizerischen Grundeinstellung kommen die Cam-Verhüterli daher: Wir sind neutral und entscheiden selbst, wen wir hier reinlassen – auch in unser Smartphone. „Das Pricing“ jedenfalls hat locker Schweizer Niveau: 9,90 EUR für 5 Stück – dabei hat DER TRENDBEOBACHTER. nur ein Smartphone. Obwohl…

Ach ja: Der Trendbeobachter nutzt auch eines!

Und ja: Vielen Dank an Herrn de Haan, den CEO des Unternehmens!

P.S. Nach dem Austausch mit genau diesem Macher wurde klar, dass (mal wieder) der B2B-Vertriebskanal weit größer ist als DER TRENDBEOBACHTER vermutet hat – ein Beispiel mit einigen Worten:

Weihnachten kommt in Zukunft schneller - eine feierliche Lösung?!

Weihnachten kommt in Zukunft schneller – eine feierliche Lösung?!

 

Neues Verhalten produziert die unterschiedlichsten Muster. Der Redner und Berater Mathias Haas, der als pragmatischer Wandlungshelfer in Veranstaltungen und Workshops Unternehmen und Organisationen zukunftsfit macht, hilft, dieses neue Verhalten auch im Business-Kontext immer wieder neu zu verorten. Nicht als Zukunftsforscher und auch nicht als Trendforscher, sondern als Begleiter in einem Prozess des ständigen Wandels und auf dem Weg zum Umgang mit dem Trend (oder natürlich dem Gegentrend).

Mehr zu den Exponaten des Keynote Speakers: www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Moderationsmethoden der PLAY SERIOUS AKADEMIE.
www.play-serious.org

Read article

29676

IKEA – das kennt doch jeder!

MegaTrend.

12. Mai 2015

Die meisten Leute sind schon mal einem IVAR-Regal oder einem POÄNG-Sessel begegnet. Der Möbelriese aus Schweden gehört in europäischen Wohnungen mittlerweile quasi zum Gemeingut.

Selbst eher weniger wohnliches wie Hotdog oder Köttbullar werden oft zum Anlass, dem gelb-blauen Einrichtungshaus einen Besuch abzustatten.

Doch irgendwann schleicht sich der Gedanke ein: Hat jeder, kennt jeder – ist langweilig… selbst wenn wir die Kosten mal außen vor lassen.

Das hat auch IKEA selbst erkannt und im Rahmen der EXPO 2015 in Mailand einen Prototypen-Store im Stile eines Pop-Up-Stores eröffnet. IKEAtemporary heißt die Einrichtung und hat mit dem klassischen Markt, wie wir ihn kennen, nicht viel gemeinsam. Ziel ist es, die (O-Ton) Demokratisierung des Designs voran zu treiben. So wurden nicht nur Designer eingeladen, sondern auch Studenten gestalterischer Fachrichtungen aus verschiedenen Hochschulen. Eingeladen dazu, etwas Neues zu kreieren, was man auf Anhieb vielleicht nicht mit IKEA in Verbindung brächte.

IKEA lädt das Zukunfts-Handy kontaktfrei

Während verschiedener Veranstaltungen und Workshops und natürlich während der täglichen Öffnungszeiten bieten sich dem neugierigen Besucher frisch gestaltete und oft noch nicht am Markt befindliche Neuigkeiten aus der Möbel-Szene – natürlich im IKEA-Stil und mit deren typischen Elementen. Das beginnt bei den Möbelstücken, die kabellos unsere Mobilgerätchen wieder mit Saft versorgen und geht weiter über ultra-kompakte bzw. einfach gestaltete Küchen, die so modular sind, dass man damit theoretisch jede Woche umziehen könnte.

IKEA mit Prototypen im Verkauf

Apropos: Weil die EXPO ja die Welternährung zum Thema hat, liegt natürlich hier auch der Schwerpunkt des Prototypen- / Konzept Stores. Hier geht es nicht ums Kaufen, sondern beispielsweise darum, wie wir wohl in 10 oder 20 Jahren kochen und essen wollen. Wie uns moderne Technologie in der Küche hilft, wenn wir mal wieder nicht wissen, was wir mit der Schale Reis vom Vortag noch Leckeres anstellen könnten. Die Küche ist dann plötzlich nicht nur Zubereitungsort und gemütlicher Aufenthaltsplatz, sondern auch noch Ideengeber und intuitiver Helfer. Bis hin zu neuen Töpfen und der eigenen Zuchtstation für frische Zutaten.

Töpfe… Zutaten – da kommt einem doch gleich Appetit! Logisch, dass im IKEAtemporary auch hieran gedacht wurde. Und weil es – z.B. bei uns in Europa – immer mehr Vegetarier gibt (und die natürlich auch weiterhin bei IKEA einkaufen und sich wohlfühlen sollen), offeriert man… tataaaaa… die vegetarischen Köttbullar! Veggie Balls heißen sie und sind eigentlich nur eine logische Konsequenz.

Fleischlos für die Zukunft - von IKEA

Fleischlos für die Zukunft – von IKEA

Es ist jetzt nicht so, dass DER TRENDBEOBACHTER dadurch ein neues Lieblingsrestaurant oder gar Hobby gefunden hat. Aber Mathias Haas – der Zukunftsexperte – hat einen Platz gefunden, an dem das Vorausdenken der Macher auf die Kunden von heute und morgen trifft. Wo sich zeigt, dass die Innovations-Spielwiese gar nicht sooo weit von der Realität entfernt sein muss. Alles in allem ein klarer Beweis dafür, dass Innovation nicht warten kann – sonst macht sie ein anderer.

Weniger Wasser - mehr Zukunft.

Weniger Wasser – mehr Zukunft.

Mathias Haas ist Redner, Sprecher, Referent – wie auch immer die gewählte Arbeitsplatzbeschreibung sein mag… es geht um Zukunft, um das Hier & Jetzt, um Wandel und Veränderung. DER TRENDBEOBACHTER und sein Team agieren nicht wie Trendforscher innerhalb der Trendforschung und auch nicht wie Zukunftsforscher in der Grauzone der Zukunftsforschung – Haas ist Pragmatiker und Berater mit dem gesunden Menschenverstand. Letzteres war dann auch die Basis für die PLAY SERIOUS AKADEMIE. Hier wird zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY gearbeitet – nicht (nur) gespielt.

Mehr zu beiden Marken und Organisationen unter:

Read article

2751

Das immer erreichbare Büro…

MegaTrend.

11. Mai 2015

In unserer vernetzten Arbeits-Welt ist nichts schlimmer als Unerreichbarkeit.

 
Wäre es nicht wünschenswert, als Ansprechpartner verlässlich dauerhaft erreichbar zu sein, als Verantwortlicher immer den Überblick zu haben und als „immer & überall“ durchgängig arbeiten zu können? Geht alles, denken Sie jetzt, genau dafür wurden Büros erfunden.

 
Wie immer in unserer dualistischen Welt gibt es mehrere Sichtweisen auf herkömmliche Büros: für den Chef sind Arbeitszeiten eine Einschränkung, für Angestellte die Negativabgrenzung zur Freizeit. Und für manche KMUs schlicht ein Groschengrab: zum Teil SEHR hohe und jährlich weiter steigende Ausgaben für Mieten setzten klare finanzielle Grenzen, dazu kommen noch die Personalkosten und Ausgaben für Arbeitsmittel und vieles mehr. Eine – mittlerweile etablierte – Idee hatte das Berliner Start-up mobilesuite technology GmbH bereits 2008, als sie mit dem Telefonservice das mobile Sekretariat eröffneten: mobilesuite Telefonservice macht Sie stets erreichbar, ganz bequem und nach Ihren individuellen Vorgaben. So geht kein Anruf verloren – auch während des Termins, nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub. Im Anschluss an jedes Telefonat erhalten Sie umgehend eine Anrufbenachrichtigung mit Anliegen und Kontaktdaten des Anrufers. Seit einiger Zeit haben sie das Angebot erweitert: mit mobilesuite Coworking bieten sie einen Komplettservice an: vom Einzelarbeitsplatz über Veranstaltungsräume für geschäftliche Events, bzw. Konferenzräumen bis zur vollwertigen Geschäftsadresse für 99 EUR monatlich ist alles möglich. Es gibt viele zusätzliche, modular buchbare Services, so kann zum Beispiel neben der Weiterleitung der Post, ein Scan-Service für selbige zugebucht werden. Das spart einem die Dokumentendigitalisierung und man kann auf Schriftstücke jederzeit zugreifen. Oder die “Deals des Monats“: jeden Monat Services zu einem günstigeren Preis (im April zum Beispiel die Heiß-Getränke-Flatrate). Es sind diese kleinen, feinen Leistungen, welche mobile Coworking aus Berlin von den anderen Anbietern absetzt.
Platz mit Zukunft

DER TRENDBEOBACHTER freut sich: wird er jetzt in jeder deutschen Großstadt ein Büro eröffnen können? Jein – denn nicht alles Machbare ist auch Sinnvoll und nur des Haben’s Willen füllt nicht die Auftragsbücher, aber speziell in Berlin am Prenzlauer Berg möchte man schon ein Büro haben.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER ist kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…
DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY, www.play-serious.org).

Mehr dazu: www.trendbeobachter.de

Read article

2538

Ach du dickes Ei!

MegaTrend.

24. März 2015

Babys werden immer schwerer.

Noch vor 10 Jahren hatten Säuglinge bei ihrer Geburt ein Durchschnittsgewicht von 3300 Gramm. Jetzt sind es bereits 3500 Gramm[1]. Dabei wird doch während der Schwangerschaft alles dafür getan, das Kindeswohl schon frühzeitig zu verstärken. Mineralien, Nährstoffe und Vitamine – alles in Döschen und Pastillen aufs Maß berechnet und abgepackt. 3D-Ultraschall, der das Ungeborene in Farbe und detailliert zeigt und längst nicht mehr nur der Pränataldiagnostik, sondern vielmehr dem persönlichen Fotoalbum dient. Oder das kleine Ultraschallgerät für zu Hause, das der werdenden Mama erlaubt, die Herztöne ihres noch ungeborenen Babys wann immer sie möchte zu hören – oder besser gesagt, wann immer sie die richtige Position auf der Bauchdecke findet, ohne dabei in Panik zu verfallen.

DER TRENDBEOBACHTER und AngelSounds.

AngelSounds zur ultimativen Kontrolle?

Doch trotz dieser umfangreichen Vor- und Fürsorge werden die Babys immer schwerer. Zwar bilden Riesen-Babys – Neugeborene ab einem Geburtsgewicht von 4500 Gramm – noch immer die Ausnahme, aber tendenziell nimmt das Gewicht der Babys zu. Manfred Voigt vom Institut für Perinatale Auxologie am Klinikum Südstadt in Rostock belegt das mit einer Studie: „Der Anteil der Neugeborenen, die mehr als 4000 Gramm wiegen, nimmt seit Jahren zu, er beträgt im Moment etwa zwölf Prozent.“ Statistiken der Techniker Krankenkasse zeigen, dass die Quote übergewichtiger Neugeborener über 4500 Gramm zwischen 2004 und 2007 von 72 auf 117 pro 10.000 Neugeborene gestiegen ist.[2]

Meistens liegt in diesen Fällen eine Auffälligkeit bei der Mutter vor. Übergewichtige Frauen leiden häufig unter Schwangerschaftsdiabetes. Ihr Blut enthält dann zu viel Zucker und „das Kind nimmt von der Mutter alles, was es kriegen kann, ohne die Rückkopplung ‚ Jetzt ist es genug‘ zu senden“, erklärt Klaus Vetter, Chefarzt für Geburtsmedizin in Berlin.[3] Auf Grund der schwerwiegenden Folgen für das Kind ist der Test auf Schwangerschaftsdiabetes seit 2012 eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Diskrepanz wächst.
Übergewicht ist der Gegenpol zu Unterernährung. Und während Säuglinge auf der einen Seite immer schwerer werden, wächst auf der anderen Seite die Diskrepanz zu denjenigen Babys, die an Unterernährung leiden. Doch eine Mangelernährung bei Kindern ist nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer. Hidden Hunger ist der wissenschaftliche Begriff für einen Zustand, der durch die chronische Unterversorgung mit Mikronährstoffen wie Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen ausgelöst wird. Nach Angaben der WHO leiden 186 Millionen Kinder unter 5 Jahren, rund 30 %, weltweit an Stunting (nicht altersentsprechende Körpergröße), 115 Millionen an Wasting (niedriges Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße) und 20 Millionen an schwerster und lebensbedrohender Mangelernährung. Am weitesten verbreitet ist die Unterversorgung mit Eisen, Jod, Zink und Vitamin A.[4]

NRG-5 compact food emergency rations, DER TRENDBEOBACHTER mit einem ganz anderen Exponat. Dieses hilft schlicht beim Überleben.

NRG-5 compact food emergency rations, DER TRENDBEOBACHTER mit einem ganz anderen Exponat. Dieses hilft schlicht beim Überleben.

Eine kranke Gesellschaft.

Wir leben im Zeitalter des Überflusses. Das Nahrungsangebot ist vielfältig, die medizinische Versorgung ausgezeichnet. Doch unsere Gesellschaft reagiert „gereizt“ auf diesen Überfluss. Krankheiten wie Laktose-Intoleranz, die eher als Modeerscheinung und weniger als medizinische Diagnose die Patienten heimsuchen, vermehren sich schlagartig. Selbst die Asiaten, die doch eigentlich bekannt sind für ihre gesunde und ausgewogene – sogar das Krebsrisiko senkende Ernährung – ändern ihre Gewohnheiten. Durch wachsenden Wohlstand wird ihre Ernährung abwechslungsreicher, die Asiaten wachsen in ihrer Körpergröße. Und mit ihnen ihre Babys. Sie nähern sich dem Westen an, z.B. beginnen sie auch Milch zu trinken. Ist das gut? Medizinisch gesehen für die Asiaten, bei denen tatsächlich 90% unter Laktose-Intoleranz leiden, ist der Milchkonsum doch eher bedenklich. Auch wirtschaftlich gesehen wirkt die steigende Anzahl an Milchprodukten in asiatischen Supermärkten fast bedrohlich. „Seit 2009 ist China der weltweit größte Käufer von Milchkühen. Die hohe Nachfrage treibt nicht nur den Preis für Kälber, sondern auch für die Futterpflanze Alfalfa und für Bullensperma in die Höhe.“[5] Vergangenes Jahr hat China über 250 Millionen Dollar für 100.000 ausländische Kühe – das entspricht etwa 25 Schiffsladungen – ausgegeben. Einige Bauern aus Ländern, die ihre wertvollen Kälber exportieren, sorgen sich, dass China in den nächsten Jahren auf dem globalen Milchmarkt vom Kunden zum Rivalen werden könnte.

Aber zurück zum Anfang. Wir wollten über Babys sprechen. Und darüber, dass unsere Kinder immer schwerer werden. Ein Problem des reichen Westens, wie wir vermutet haben. Wobei den Weltrekord als schwerstes Baby ein indonesisches Neugeborenes mit 8,7 Kilogramm hält. Und in China kam 2012 der kleine 7,04 Kilo schwere Chun Chun auf die Welt. In Deutschland hat es Jihad im November 2011 in Berlin auf gut sechs Kilo geschafft. Immerhin.

 

 

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER ist kein klassischer Zukunftsforscher, auch kein üblicher Trendforscher. Auch wenn viele die Trendbeobachtung, Trendforschung und Zukunftsforschung zusammenmixen. Mathias Haas, der Redner und Berater, fokussieren auf das „Hier und Jetzt“. Denn Menschen verändern ihr Verhalten und diese Trends und Megatrends gilt es zu sehen. Der Veränderungsdruck muss gemeistert werden. Genau hierfür geht Haas auf die Bühne, genau hierbei hilft die PLAY SERIOUS AKADEMIE (z.B. mit LEGO SERIOUS PLAY).

 

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Mehr zu den Quellen im Zukunftsblog genau hier:

[1] http://www.eltern.de/schwangerschaft/geburt/dicke-babys.html

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/dicke-babys-uebergewicht-schon-im-mutterleib-a-596731.html

[3] http://www.liliput-lounge.de/themen/rekordbaby-geboren/

 

[4] http://www.assmann-stiftung.de/verborgener-hunger-hidden-hunger-ein-problem-nicht-nur-entwicklungslaendern-73/

[5] http://www.welt.de/wall-street-journal/article106239907/Milchdurstige-Chinesen-kaufen-weltweit-Kuehe-auf.html

 

Read article

2958

1.507 Menschen erfinden sich neu.

MegaTrend.

5. März 2015

Der Lech Zürs Tourismus treibt die Tourismusdestination aufs nächste Level.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, fragt und lauscht Herrn Hermann Fercher. Der Direktor ist nicht nur „schwer sympathisch“, sondern auch die Avantgarde des weltbekannten Urlaubsortes – oder wie Herr Fercher lieber sagt, „…des Private Luxury Refugiums“. Und solch ein Rückzugsort muss erst einmal gepflegt sein. Die Marke ist stark und dennoch fordert die Gesellschaft (das neue Verhalten = die Trends und MegaTrends) entsprechendes Nachjustieren.

DER TRENDBEOBACHTER im Gespräch über Wandel, Innovation und Veränderungsdruck.

 

Auch in Lech gibt es Smartphones.

Dazu gehören aktuell die verlegten Glasfaser-Kabel für die Zukunft mit kostenlosem WLAN im ganzen Dorf. Oder der neue Golfplatz, die „Gesundheit & Ernährung“ mit der passenden Veranstaltung „MEDICINICUM LECH“ genauso wie die neue Auffanggesellschaft, für Nachfolgeregelungen für Hotelübergaben von Alt zu Jung. Für die Zukunftsfitness von Lech Zürs wird aber auch am Gäste-Mix gearbeitet. Yep, hier ist klipp und klar, dass der (deutsche) demografische Wandel nicht gerade die Kundschaft von morgen in die Berge treibt. Doch die 300 Vermietungseinheiten sollen florieren – das ist die Aufgabe der Organisation! Also wird an genau dieser Kundenstruktur gearbeitet. Konkret? Ski-Fans aus Megacities wie Sao Paulo, Shanghai und Peking sollen den Weg auf 1.444 Meter finden – dafür wird geackert, dafür wird gearbeitet.

Ja, in Lech gibt es auch „Arbeiter“.

Diese Personen genießen dann zum Beispiel die Vorteile der „Team Card“. Denn nicht jeder Mensch auf den Gehwegen von Lech oder Zürs ist tiefenentspannt und auf dem Weg ins nächste Gourmet-Restaurant… so ein Geflecht muss versorgt werden – mit Personentransporten, Waren und Luxus. Da ist es sehr erleichternd und schlichtweg logisch, dass es beispielsweise HAGEN’S Dorf METZGEREI und Imbiss gibt… diese Einrichtung zieht dann den Fahrer, Flaschner und Skilehrer genauso wie den pensionierten Vorstand an – einfach so, Seit an Seit.

Tourismus ist das Spiegelbild von neuem Verhalten.

Diese analoge "Buchungsmaschine" wird noch 2015 abgebaut.

Diese analoge „Buchungsmaschine“ wird noch 2015 abgebaut.

Auf die Frage nach dem größten „Druckpunkt“ für die Destination antwortet Herr Fercher jedoch eindeutig und äußerst klar: „Unser Servicedesign wird elektronisch verfügbar!“

Jetzt kann also der Gast seine Urlaubsverlängerung – vor Ort – direkt vom Handy aus umsetzen. Die Buchungsmaschine des Hotels oder gar booking.com und andere Online-Maschinen sind auch vom Doppelzimmer ansteuerbar. Verrückt – es gibt doch die Rezeption, es gibt die Vermieter, die alle Wünsche möglich machen? Die gibt es natürlich (immer noch), doch es gab eben auch die erste „Fristverlängerung“ eines bereits eingebuchten via Mobilfunk.

Vielleicht war ihm der Weg zu weit? Vielleicht war er zu schüchtern? Oder schlicht nicht mehr gewohnt, seinen Wunsch zu artikulieren?

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas ist gespannt, was genau passiert, wenn Menschen aus der Megacity ins Refugium reisen und ihre Gewohnheiten und Verhaltensweisen unweigerlich gleich mitbringen. Die Menschen, die das vegane Restaurant und den „laktosefreien Supermarkt“ ansteuern wollen – weil sie es immer so machen. Die Gäste, die Luxus im Stile der 25th hours hotels genießen, mit der Drohne das Wetter checken und die eigenen Kinder per GPS-Tracker (ver-)folgen.

Jedenfalls gibt es in Lech auch die „First Mover“. Es gibt die Betreiber und Dienstleister, die Vorreiter, die Trends selbst spüren und die These von Mathias Haas unterstützen – nämlich, dass jeder ein Trendbeobachter sein kann.

Mathias Haas, der Zukunftsexperte, findet in Lech deutlich mehr Zukunftsfitness als in anderen Tourismusdestinationen! Es macht Spaß, dieses Tal zu entdecken und es ist nennenswert, dass dieser Ort – seit langem die letzte Zone ohne Angebote von Airbnb – darstellt.

Ja, es darf auch auf den Gegentrend gesetzt werden und yep, sicher passt nicht jedes neue Geschäftsmodell in diese Region. So aber neue Marken – wie vielleicht „Royals of the Mountains“, die schon bald die Skilehrer aus Lech mit Leidenschaft ausstatten. Hmm… es kommt eben auch auf die Story an. Auf die Verpackung und Dosierung. Und genau hier ist Lech Zürs sehr, sehr stimmig und mit dem ehemaligen Swarovski-Kristall-Manager Fercher gut bedient.

DER TRENDBEOBACHTER hat sich wohl gefühlt und freut sich auf das Update. Vielleicht mit Schneeschuhen wie diesen März? Mathias Haas liebt Ski fahren – aber vielleicht braucht es das in Lech gar nicht…

Mathias Haas & Schneeschuhe

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist kein typischer Trendforscher – auch kein üblicher Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

Haas ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY).

Mehr zu beiden Organisationen:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

1828

Abgestempelt!

MegaTrend.

11. November 2014

Vom Weiterreisen und Weiterdenken!

Die Musterkoffer von Mathias Haas

Die Musterkoffer von Mathias Haas

DER TRENDEBEOBACHTER geht auf Reisen, um seinen eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern und andere mitnehmen zu können: In seine Vorträge, in seinen Alltag oder tatsächlich als Passagier.
Mit dabei ist immer sein Koffer voller Exponate, um zu zeigen, was er hat und zu sammeln, was ihm noch fehlt.

Auf„Nimmer-Wiedersehen“ zum Stempel?!

DER TRENDBEOBACHTER ist kein TrendforscherDer Nachteil am Schengener Abkommen ist, dass ohne Grenzkontrollen auch der Reisepass in Europa wegfällt und damit leider auch die bunten und vielsagenden Stempel der Zollbeamten. Sie waren doch die konkreten Beweise für Reiselustigkeit und Tatendrang! Sie haben sichtbar gemacht, wie Grenzen überschritten und neues Terrain betreten wird. Selbst die Länderkennzeichen als Aufkleber auf den Autos sind verschwunden, so dass uns unterwegs kein ovales „D“ schon aus der Ferne als Ausländer enttarnt. „Irgendwie schade!“, findet der Zukunftsexperte, der privat und vor allem beruflich gerne auf Reisen geht und sich über Souvenirs jeglicher Form freut. Für ihn sind dies meist seine Exponate. Denn diese Gegenstände beweisen, was er in der Theorie liest und erarbeitet. Es sind Dinge, die für aktuelle Entwicklungen und Phänomene stehen, die allesamt zeigen, dass Zukunft bereits heute stattfindet und die Hinweise dafür liefern, wie sich Prozesse morgen verändern werden.

Der Exponatekoffer als treuer Begleiter…

Mathias ist auch kein ZukunftsforscherDer Exponatekoffer ist das wichtigste Gepäckstück des TRENDBEOBACHTERS – für seine TrendReisen und auf der Bühne bei seinen Vorträgen. „Denn der konkrete Beweis für Veränderung fällt tausendmal mehr ins Gewicht als Prognosen oder Hochrechnungen. Das, was wir sehen und in der Hand halten können, wird plötzlich (be-)greifbar und anschaulich und bleibt deshalb nachdrücklich im Gedächtnis. Nur so können wir wichtige Erkenntnisse für die eigene Zukunft nutzen!“ Damit der dunkelgrüne Koffer den Betrachtern bereits von außen einen Eindruck von seinem abwechslungsreichen Inhalt vermittelt, wird er mit bunten Klebern geschmückt. Es sind Aufkleber, die aufrufen, es sind Aufkleber, die ansprechen. Sie machen seinen Koffer nicht nur auf dem Gepäckband unverwechselbar, sondern erinnern auch an Reisen, Erfahrungen und Eindrücke, die Mathias Haas unterwegs sammelt: Es sind seine persönlichen Reisepass-Stempel.

Mathias Haas bzw. seine TrendReisen sind käuflich.

Mathias Haas bzw. seine TrendReisen sind käuflich.

Trend-Trüffelschwein, Jäger und Sammler…

Um die Orte zu erwischen, die für den Zukunftsexperten von Bedeutung sind, bedarf es einer guten Vorbereitung. Mathias Haas verlässt sich nicht auf zufällige Entdeckungen, sondern plant seine Reisen und schätzt die Erfahrungswerte ab, die sich daraus ergeben sollen. Sein großes Netzwerk hilft ihm dabei, Menschen mit den richtigen Ideen und zukunftsorientierte Projekte kennenzulernen, denn seine Erfahrung ist die Basis für eine erfolgreiche Kooperation und Auswertung der gesammelten Informationen. Und schließlich sind es seine Persönlichkeit und das feine Gespür dafür, zu welcher Zeit und am welchem Ort der beste Fang gemacht werden kann. Jäger, Sammler, Trend-Trüffelschwein – rund um Trends und Zukunftsvisionen.

Bei seiner Arbeit nutzt DER TRENDBEOBACHTER auch neue technologische Möglichkeiten, um das Reisen zu optimieren. Dafür gibt es beispielsweise Google Maps Engine. Dieses Programm erlaubt es, eigene Karten online zu erstellen und zu teilen, um eigene wichtige Punkte zu markieren und sich zu merken – die Orte, die die persönlichen Kriterien erfüllen, um eine Reise dorthin unternehmen zu wollen. Der Zukunftsexperte merkt sich auf diese Weise bestimmte Spots und Daten und sammelt sie über einen gewissen Zeitraum hinweg, bis genügend persönliche Sehenswürdigkeiten zusammenkommen, damit sich die Reise dorthin lohnt. „Vielleicht ist diese Methode etwas berechnend und unflexibel, aber sie garantiert, dass man sich für die Orte entscheidet, die den gewünschten Effekt mit sich bringen!“

Ein zentrales Werkzeug von M. Haas: Google Maps Engine

Ein zentrales Werkzeug von M. Haas: Google Maps Engine – hier ein aktueller Auszug

 

Zukunftsfitness kann man lernen!

Das, was Mathias Haas auf seinen Reisen lernt, ist für ihn Arbeitsmaterial, aber auch ein großes Privileg. Er weiß, dass Führungskräfte mittelständischer Unternehmen und sogar Geschäftsführer großer Konzerne nur selten die Möglichkeit haben, Zukunftsentwicklungen persönlich zu sehen und zu erfahren, um die eigene Unternehmerwelt rechtzeitig anpassen zu können. Mit seinen Vorträgen und Workshops schafft DER TRENDBEOBACHTER Abhilfe und schneidet auf Unternehmen die für sie relevanten Informationen so zu, dass sie danach nicht nur wissen, auf was sie in Zukunft reagieren sollten, sondern auch wie. Ein TREND-ABO kann diese Leistung in regelmäßigen Abständen garantieren, um auch langfristige Maßnahmen und Entwicklungen zu berücksichtigen.

TrendApp. Die Zukunft in der Tasche.

Zum Download bitte in einem Wort schreiben.

Zum Download bitte in einem Wort schreiben.

Doch es geht noch einfacher: Neue Entwicklungen werden automatisch und kostenlos mit der neuen TrendApp. geliefert. Kurz, eindrücklich, unterhaltsam. Die App VOM TRENBEOBACHTER bietet immer die neuesten Exponate mit passendem Bild und einer Kurzbeschreibung. Da wird der eigene Zeigefinger zukunftsweisend, wenn er über den Touchscreen fährt.

Und wer doch das reale, persönliche Reiseerlebnis sucht, hat die Möglichkeit, Mathias Haas auf eine seiner TrendReisen zu begleiten; wie die große ASIAN MINDSET TOUR 2013, die geplante (SILICON) VALLEY MINDSET TOUR in diesem Jahr oder zu ganz individuell abgestimmten Zielen. Diese Touren umfassen immer interessante Städte, Menschen und Projekte. Zukunft hautnah erleben. Und Zukunft findet hauptsächlich außerhalb Europas statt und dafür gibt’s dann sogar noch die Stempel in den Reisepass.

Als DER TRENDBEOBACHETR ist Mathias Haas ständig unterwegs. Somit ist das Segment rund um das Thema Mobilität und Reisen für ihn von großer Bedeutung. Er ist weder klassischer Trendforscher noch üblicher Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist Wandlungshelfer, pragmatischer Wandlungshelfer auf der Bühne und im operativen Geschäft.

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zum Trendexperten Haas und dem wichtigen Unterschied gegenüber Zukunftsforschern: http://trendbeobachter.de/zukunftsforschung-trendforschung.html

Mehr zu seinen agilen Beratungsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY: www.play-serious.org

 

 

Read article