MENU

Zukunft
Tag Archive

352

Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

475

Namibia, das Finale der Zukunft

MINDSET TOUR.

13. August 2017

Die AFRICAN MINDSET TOUR ist schon an der letzten Station angekommen: Namibia und Windhoek. Mathias Haas sieht ein Land in der Normalität. Also, fast. Die Regierung ist seit Wochen zahlungsunfähig und selbst die Air Namibia kommt in Turbulenzen. De Beers (weltgrößter Diamantenproduzent) hat im Juni „World’s Largest And Most Advanced Diamond Exploration Ship“ an der Küste platziert und China betreibt hier die zweitgrößte Uranmine der Welt!

 

Die Husab-Mine hatte beim Bau und vor ein paar Woche bereits signifikante Zwischenfälle – doch beide sind wohl ganz egal, denn laut New York Times wird allein dieser größte Tagebau des Kontinentes das Bruttosozialprodukt Namibias um 5% steigern. Für Zweifler ist hier kein Platz!

 

China ist die neue Kolonialmacht!

Es gibt sie tatsächlich wie „Sand am Meer“, die Unternehmen aus China

 

Die New York Times ist vorsichtiger als der Zukunftsexperte Haas. Sie stellt am 2. Mai diesen Jahres noch die Frage: „Is China the World’s New Colonial Power?“ Doch in Namibia und allen anderen Stationen der MINDSET TOUR gab es eine Konstante: China war bereits präsent. Chinesische Unternehmen sind hier nicht mehr wegzudenken! Deren Einfluss ist in jeder Tageszeitung schriftlich dokumentiert, CGTN Africa (China Global Television Network) platziert die passenden Themen in hiesigen Wohnzimmern. Von Zwischenfällen wird hier wohl kaum die Rede sein. Auch nicht davon, dass in o.g. Mine der Geigerzähler klingelt bis die Batterie ausgeht – wie ein glaubwürdiger Besucher der Mine und Gesprächspartner aus dem „Mining-Business“ berichtet.

 

Jede Straße, jedes Gebäude genauso wie die passenden Nutzfahrzeuge – alles aus China. Menschen sicht- und deren Ausläufer spürbar. Selbst in Renterdörfern irgendwo in der Wüste gibt es mittlerweile einen „China-Store“, und in jedem Supermarkt werden Nahrungsmittel aus Asien für Asiaten angeboten. Und ja, sie sind beliebt, die Chinesen. Bei zig Gesprächen hat Mathias Haas vorsichtig und offen gefragt, wie sie denn sind, diese asiatischen Anbieter – und immer gab es eine Antwort: Großartig! Die Infrastruktur ist besser und schneller gebaut als bisherige Firmen es geschafft haben, sie sind quasi unsichtbar und stören nicht. Sie sind (endlich) eine Alternative zu Europa und den USA!

 

Doch zurück zum Mindset der Namibier, denn es gibt auch hier Spuren zur Kernthese der AFRICAN MINDSET TOUR: Afrika = Vorbild. So ist der Wohlstand im Straßenbild gut sichtbar, der Fuhrpark stattlich und vielleicht der beste der Tour. Gleichzeitig will Haas den unfassbar schlechten Zustand der Straßen (Geschäftsmodell Nr. 1 = Reifenhändler), die Anzahl der tödlichen Unfälle (alleine letztes Wochenende 9 Tote), die Arbeitslosenzahlen und die schlichte Armut nicht ausblenden. Doch all diese ernstzunehmenden Fakten sind allesamt nicht Fokus der Tour.

 

Namibia hat die Klassik, die Tradition oder die Besatzungszeit (je nach Sichtweise) noch lange nicht abgelegt, und so findet der Redner und Moderator Haas im Café Anton die Apfeltasche genauso wie das Schinkenhörnchen. Alleine die Hautfarbe der Bedienung macht ihm klar, dass er nicht in Großbottwar oder Heilbronn sitzt. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Brauereien oder Gin-Distellerien oder die zwei Männer mit Bart. 2 Beards Coffee ist eine der Entdeckungen, und tatsächlich findet Haas die beiden Herren (Vater und Sohn) im Industriegebiet von Swakopmund. Vorne der riesige „Shabby Chic-Möbelhändler“ mit Tischen & Co. aus Indien, Bali und Indonesien… dahinter die Produktion in Sachen Kaffee. Ein Traum von einer Oase, ein Beweis, dass hier „top-notch“ Lifestyle produzier- und konsumierbar ist.

Die „Innovation Hubs“ und gut gemeinten „Accelerators“ hat Mathias Haas hier nicht gefunden. Und doch gibt es einzigartige Bespiele, wie Namibia seinen Weg macht, wie Namibier einzigartige Vorbilder sein können. Die Damara Mopane Lodge zum Beispiel hat für jedes Doppelzimmer ein Häuschen gebaut, wie eine Kleingartensiedlung quasi. Soweit der Luxus. Doch gleichzeitig hat jedes Häuschen einen Garten mit Törchen und Mäuerchen. Das Motto der Anlage ist, dass jeder Vorgarten auch Ackerland für die Restaurantküche darstellt. Tatsächlich, rund um jeden Bungalow werden Karotten, Zwiebel, Auberginen angepflanzt. In der Nebensaison liefert so das Gärtner-Team rund 80% des Bedarfs nur ein paar Meter weiter ab.

 

MegaTrend: WENIGER IST WER!

 

Kann sich der Zukunftsexperte ein Hotel der Tour gut merken? Es wird ganz sicher diese Anlage in der Nähe von Khorixas sein, denn es ist wie immer: Das Besondere gewinnt! Und hier machen eben die Paprika, Tomaten, das Basilikum und die Minze den Unterschied. Well, well done! Well done in einem Sektor, der auch immerhin direkt 3% und als „total contribution“ 15% des Bruttosozialproduktes liefert: dem Tourismus (Quelle: World Travel & Tourism Council 2015). Diese Branche ist hier eine Erfolgsstory, und wie so oft eine besonders wichtige. Im Tourismus werden auch ungelernte Mitarbeiter ausgebildet und direkt eingesetzt, es gibt enorme Dominoeffekte. Der Bäcker hat beispielsweise vielleicht ein Fahrzeug, und dieses muss betankt werden. Und doch wird auch hier klar, wie die Komplexität auch Namibia erwischt. Für Wachstum im Tourismus braucht es Balance und nicht zuletzt auch befahrbare Straßen… wo waren noch die Chinesen?

 

Es wird mal wieder entscheidend sein, wie die hiesige Regierung vorgeht: Nimmt sie lieber den anstrengenden Weg um Arbeitsplätze zu schaffen und vielleicht sogar Straßen mit der eigenen Bevölkerung zu bauen? Oder übernimmt sie doch lieber die rote Flagge mit gelben Sternen und lässt sie leuchten – in der Mondlandschaft von Uranminien, die früher oder später zur „no-go-area“ werden?

Mathias Haas berichtet von der fünften und letzten Station der AFRICAN MINDSET TOUR. Der Redner, Sprecher, Moderator begibt sich alle zwei Jahre auf eine Lernreise, denn Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Er ist kein klassischer Trendforscher mit Trendforschung vom Schreibtisch aus, auch kein üblicher Zukunftsforscher mit Zukunftsforschung im Labor… Haas ist Wandlungsfelfer im Hier & Jetzt. Er und sein Team suchen, bewerten und nutzen MegaTrends, die heute schon Wirkung zeigen. Denn Entscheider müssen heute entscheiden, um ihre Organisationen zukunftsfit zu halten.

 

Genau deshalb gibt es die Marken DER TRENDBEOBACHTER. zur Inspiration, Information und auch Provokation auf der Bühne und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. zum Transfer in die jeweilige Strategie, Produktinnovation und Kulturrevolution. Mehr zu beiden Bereichen: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

P.S.

Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. arbeitet seit über 10 Jahren mit LEGO SERIOUS PLAY!

Read article

466

Ruanda rocks HighTech.

MINDSET TOUR.

27. Juli 2017

In einer Stunde kommt das Abendessen von Mathias Haas – durch Jumia Food, also von Rocket Internet aus Berlin. Jumia, Jumia Market, Jumia Travel, Jumia Food, Jumia Deals, Jumia House, Jumia Jobs, Jumia Car, Jumia Services: Alles rockt durch und dank der Charlottenstraße 4 in Berlin?! Ja, es gibt tatsächlich deutsche Unternehmen, die Afrika prägen. Aber nicht viele!

In der Heimat bietet „Home Delivery“ in 2017 immerhin einen Markt von über 3 Milliarden EUR. Und hier in Afrika, in Ruanda? Das weiß wohl nur Oliver Samwer – der Mann, der als „CEO von Rocket“ oder „unberechenbarer Zocker“ bezeichnet wird. Mathias Haas weiß es auch nicht, doch während der AFRICAN MINDSET TOUR wurde klar, dass viele – sehr viele Menschen – mit Jumia das Essen „zubereiten“ (lassen).

 

Und das in einer Hauptstadt, die sicherer erscheint als Stuttgart.

 

Ja – Kigali, die Hauptstadt von Ruanda, hat es wahrlich in sich. Dem Ruf nach wird das Land verglichen mit der Schweiz, doch Mathias Haas sieht hier eher „Singapur“. Es gibt einen klaren Plan, kaum Abweichungen und einen enorm starken Präsident. Dieser ist bekannt und unfassbar beliebt. Am 4. August sind Wahlen, und wenn der Präsidentenkonvoi durch die Straßen brettert, dann drehen die Menschen wahrlich durch. Sie sind kaum zu halten!

Keine Seltenheit, ein Fan freut sich auf die Wiederwahl des Präsidenten.

So war auch das Gespräch mit dem 43 jährigen Minister für Jugend & ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Jean Philbert Nsengimana, eine wahre Wucht. Nun, in Europa spricht der Zukunftsexperte nicht allzu oft für oder mit Ministern der Regierung. Und doch würde das nicht so ablaufen wie hier beim Vertreter dieses 12 Millionen Volkes! Alleine die zwei Resorts, diese Themen als Ministerium zu definieren und dann noch zu verknüpfen, erscheint außergewöhnlich. Doch die Überlegung ist einfach: Über 50% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, und als Lösung des Problems „Zukunft“ gelten Jobs durch Digitalisierung!

Wie sich wohl Herr Drobrindt im Gespräch verhalten hätte?

So „einfach“ ist die Gleichung: Jobs durch Digitalisierung

 

Schnell wird klar, dass der Mann nicht ansatzweise abgehoben ist. „Phil“ ist zugänglich und Haas sicherlich kritisch – speziell bei Oberhäuptern auf diesem Kontinent. Er fordert „active citizenship“ und spricht von „walk the talk“. Well,… wenn wirklich Taten folgen, dann sollten wir Phil vielleicht für Deutschland, die Schweiz oder Österreich abwerben? So oder so: Er war schon zweimal beim World Economy Forum in Davos – und dieses hat es ihm wirklich angetan. Das „YouthConnekt Africa Summit“ ist seine Antwort. Diese Konferenz (dabei war unter anderem auch Jack Ma, der Gründer von Alibaba) hat Mathias Haas knapp verpasst, aber es hat sicher niemand gemerkt. Fast 3.000 Personen haben das neue Kongress-Zentrum gerockt!

 

Die Regierung will helfen und kann rechnen.

 

Und so bekommen Macher eine Plattform. Und die Regierung sorgt für eigene Leuchttürme… so ist es doch meistens. (Teure) Paradebeispiele in Sachen Blockchain, VR, digitale Landwirtschaft… alles Themen, die auch die Regierung von Ruanda nach vorne bringt. Gleichzeitig wird hier mächtig geliefert! Die Straßen sind mit Laternen, Gehwegen und manchmal auch mit Radwegen ausgestattet. In der Hauptstadt wird regelmäßig eine große Straße zur Fußgängerzone. Das ganze Land macht einmal im Moment „Kehrwoche“, und in der Konsequenz ist es wohl das sauberste Land Afrikas – so sagt man. Und so glaubt man… wenn man hier so unterwegs ist.

 

Heute besuchte der Redner und Moderator, der Wandlungshelfer und Trend-Übersetzer, ein Highlight in HighTech – und zwar im Normalbetrieb. Weit, viel weiter als die Beta-Version und weit weg von einem reinen PR-Projekt:

 

Zipline in Ruanda!

2016 hat die Regierung die Firma Zipline aus Kalifornien beauftragt, Cargo Drohnen zur Lieferung von Blutreserven einzusetzen. Im Sommer 2017 beliefert ein Drehkreuz im Minutentakt 12 Krankenhäuser. Ja, während der Stunde, in der Mathias Haas vor Ort war, flogen zwei Lieferungen los und zwei Drohnen sind gelandet. Die Fluggeräte sind benutzt, verschmutzt und werden auch mal repariert.

Das Problem ist offensichtlich: Die Wege sind lang und oft sehr schlecht. Geländewagen sind teuer, und Fahrer werden natürlich gebraucht – auch im Notfall, wenn eben keine Zeit zur Verfügung steht.

Hier wird eine Blutkonserve in die Transportbox gepackt.

Die Mechanik ist mittlerweile eingespielt, und es dauert knappe zehn Minuten von der Bestellung einer Blutkonserve seitens eines Arztes bis zum Start der Drohne. Bis zu 1,5 Kilogramm werden geladen, das Flugobjekt mit dem Ziel codiert, auf eine Rampe geschnallt und abgeschossen. Am Ziel fällt das Paket unten raus, der Fallschirm drosselt die Landung und die Box landet +/- 2 Meter genau. Fünf Minuten vor dem Überfliegen des Krankenhauses bekommt das Personal vor Ort eine Whatsapp. Kein Wunder also, dass die Macher vor Ort – lokales Personal genauso zum Beispiel Nick Hu, Head of Operations und Berkeley-Absolvent – mächtig stolz sind. Das können und dürfen sie auch sein!

 

Vergleichbare Auslieferung durch völlig autonome Roboter gibt es weltweit nur hier!

 

Während Zuhause über Drohnenzulassungen diskutiert wird, fliegen diese Geräte hier bei 99% aller Wetterlagen und locker über 100 Kilometer weit. Und nein, es liegt nicht an „Afrika“. Nein, es wird hier nicht einfach geflogen! Jeder Abflug wird vom Tower des Internationalen Flughafens in der Hauptstadt freigegeben. Und ja, es ist ein relativ kleines Land. Aber auch hier wird nicht auf einen Schlag ganz Ruanda versorgt. Dieser Standort wird betrieben, Fehler werden gemacht, und bald kommt ein weiterer Drohnenport dazu. Und später dann weitere Länder. Natürlich bleibt es für Zipline nicht bei diesem Staat. Das Unternehmen kommt aus dem Silicon Valley – think big!

Nun, das wäre doch auch eine Option für die alte Welt. Warum sollte eigentlich Zipline nicht auch bei uns fliegen. Oder haben wir solche Szenarien nicht? Organspenden & Co.?

Die Lage ist ganz sicher nicht so entspannt wie das fahren dieses Boards… aber selbst das findet man in Ruanda.

Sicher: Wie dick die Bretter sind, die gebohrt werden müssen, gibt die Gesellschaft vor. Ob sie tatsächlich gebohrt werden, entscheiden jedoch Menschen – Macher mit Mut und mit dem Blick nach vorn.

Uber gibt es hier nicht, also rauf aufs „Moto“ – mit Helmpflicht.

Für Mathias Haas ist nun fast Bergfest auf seiner AFRICAN MINDSET TOUR. Als Trendexperte hat er bereits jetzt schon sehr viel gelernt – vor allem darüber, wie Denken auch noch funktionieren kann. Wie sich Trends andernorts entwickeln, welche Vorzeichen es braucht. Die nächste Station des Redners und Moderators ist Botswana. Auch hier wird er spannende Menschen treffen – und er wird tun, was seine Berufung ist: Er spricht, und zwar als Gastredner beim Botswana Innovation Hub. Ein Keynote Speaker aus Deutschland mit einem Vortrag zum Thema Megatrends auf einer afrikanischen Bühne – es ist sicher, dass es im Anschluss viele Fragen gibt.

Spätestens zurück in Deutschland gibt es mindestens ebenso viele Antworten vom TRENDBEOBACHTER, der eben kein Zukunftsforscher ist, sondern der es genau wie Minister Nsengimana sieht: „Whatever will change in 5 years will be built on plans from today.“

Read article

783

Die Kräuter aus dem Nichts…

MegaTrend.

22. Mai 2017

…oder – wie eine Zeitschrift neulich titelte – „Der Nasa-Garten für daheim“.

HAAS.Click&Grow1

Keine Angst, NASA – nicht NSA. Aber trotzdem, es mutet schon irgendwie surreal an, was uns die Macher von Click & Grow da auf die Fensterbank stellen. „Clean Design“ für etwas, was sonst eigentlich gar nicht so clean ist: Gärtnern.

Na, vielleicht nicht direkt Gärtnern, aber zumindest den Anbau von frischen Kräutern und (in den größeren Varianten) auch von Blumen, Salat und und und soll dieses handliche Plastikgerät zum Kinderspiel machen.

Das hat DER TRENDBEOBACHTER. natürlich sofort ausprobiert, denn im trendigen Stuttgarter Süden sind Grünflächen ebenso rar wie frische Luft. Und selbst gezogenes Grünzeug schmeckt einfach besser.

Wie funktionierts?

Auspacken, Wasser einfüllen, die Pflanzgefäße „entsichern“ und in die „Maschine“ stecken, Strom anschließen, beim Wachsen zusehen – das war’s.

Dahinter steckt technisch nichts Neues: Im Becherchen ist ein Wachstumssubstrat, wie es auch in der kommerziellen Pflanzenzucht verwendet wird. Die über dem Pflanzkasten angebrachte LED-Leuchte ist von der Wellenlänge des Lichts her bestens auf die Ansprüche der Pflanzen abgestimmt, und die Bodenkonstruktion des Behälters sorgt dafür, dass die einzelnen Pflanzgefäße stets gut bewässert sind.

Das Wasser reicht ziemlich lange, zumal zu Beginn – in der Keimphase – die Pflanzbehälter noch von einer Haube bedeckt sind, die das Gewächshaus simuliert.

Etwas Geduld, und voila: Basilikum, Petersilie, Dill oder eine der anderen 30 Sorten sprießen. Die Leuchte muß man dem Wachstum der Pflänzchen entsprechend nach oben ziehen – und irgendwann kann man dann ernten.

Und ja, der MegaTrend wächst - mit Beleuchtung.

Und ja, der MegaTrend wächst – mit Beleuchtung.

So weit, so unspektakulär. Dem aufmerksamen Leser ist aber sicher nicht entgangen, dass da nicht nur Grow, sondern auch Click stand. Wie so gut wie alle Dinge heutzutage hat auch der Pflanzkasten eine App. Nicht, dass die irgendwie mit dem Gerät oder den Pflänzchen interagieren würde. Sie gibt dem Hobbygärtner lediglich Tipps, wie man mit den verschiedenen Kräutern so umgeht. Sprich, das ist nicht so ganz innovativ.

Allerdings innovativ ist, dass der Anbau von Blumen und Kräutern oder sogar Gemüse (bei den Indoor Farms) nicht mehr wirklich mit Dreck einhergeht. Nahezu steril, verblüffend einfach und so gut wie ohne Nachdenken wächst zuhause, was man sonst nur aus dem Garten (mit Bücken beim Anbau und bei der Ernte) oder auf dem Markt bekam.

Natürlich hat so viel Komfort seinen Preis. Und klar ist auch, dass nicht jedes Land zu einem boomenden Markt für solch ein Produkt wird. Doch gerade an Stellen, wo z.B. beim Wohnumfeld der Bezug zur Natur abhanden kam, bei Menschen, denen Gärtnern zu mühsam ist oder für all jene, die sich gern auch mal mit einem besonderen Extra im trauten Heim schmücken, sind die Click & Grow Gardens oder Farms ein nettes Accessoire.

Dem TRENDBEOBACHTER. ist ja die echte Natur lieber – und gleichwohl nimmt der Redner und Moderator, der lieber im Hier & Jetzt arbeitet, die Veränderungen auf und gibt sie weiter. Neue Techniken beflügeln Ideen für neue Produkte, schaffen Begehrlichkeiten und vielleicht sogar Märkte. Hier sieht das Team um Mathias Haas, der eben kein herkömmlicher Trendforscher ist, genauer hin. Die Exponate für seine Vorträge werden auf Herz und Nieren geprüft – und manchmal kann man sogar davon kosten.

Erfahren Sie unter www.trendbeobachter.de mehr über die Arbeit des Mannes, der Unternehmen zukunftsfit macht und der mit seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. dafür sorgt, dass sie es auch bleiben (Infos unter www.play-serious.org).

Bald bricht er übrigens zur Forschungsreise nach Afrika auf – und wenn er dort andere, moderne Pflanzsysteme findet, dann erfahren Sie es hier als erstes!

Read article

980

1341

Beta-Business: Eine Hommage an Johannes Gutenberg.

MegaTrend.

25. Januar 2016

Jahre der Recherche, Monate des Schreibens.
Korrektur, gefolgt von einer Korrektur, um bald die nächste Korrektur zu beginnen.

Wenn man vom TRENDBEOBACHTER zum Autor wird, dann fragt man sich im Laufe der Zeit schon manchmal, wie unsere Altvorderen Tausende und Abertausende Buchseiten mit mechanischen Schreibmaschinen oder gar noch von Hand gefüllt haben, bevor sie gedruckt werden konnten.

Ein Buch ist harte Arbeit – doch nun ist es vollbracht: Das Manuskript ist beim Verlag!

DER TRENDBEOBACHTER mit BETA-BUSINESS

 

Dort wird nun letzte Hand an Layout und Gestaltung gelegt, damit die mehr als 220 Seiten unter dem Titel „Beta-Business. Wo die Zukunft heute gemacht wird.“ bald in den Regalen der Buchhändler stehen.

Von Bag2Go bis Uber, von Netflix bis Narrative Clip – Beispiele aus vielen Branchen geben spannende Einblicke zum Thema Innovationen und Trends. Garniert ist das Ganze mit Anregungen zur eigenen Zukunftsfitness für den Leser.

Interessante Lektüre für Jeden also, der im Geschäftsleben etwas zu sagen hat (oder bald haben möchte).

Neugierig? Wenn Sie zu den Ersten gehören wollen, die das Buch live & in Farbe sehen, dann besuchen Sie doch unseren Stand auf der Leipziger Buchmesse.

Am 17. März 2016 werde ich dort selbst das Buch vorstellen. Ich freue mich, wenn Sie am Stand des MIDAS Verlags vorbei schauen oder hier doppelt klicken: http://bit.ly/beta-business

 

 

Ja, DER TRENDBEOBACHTER ist Redner und auch Moderator – Mathias Haas hat aber auch seine Haltung in dieses Buch gepackt. Denn einerseits informiert und provoziert Haas, andererseits unterstützen Mathias Haas und sein Team in der PLAY SERIOUS AKADEMIE zum Beispiel mit Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY™.

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY und Co: www.play-serious.org

Read article

1835

Industrie 4.0 für 750 EUR!

MegaTrend.

15. Juni 2015

Zuhause tun es viele jeden Tag: Der Trend geht zur (Selbst-)Optimierung mit allen Hilfsmitteln, die uns die neue (cloudbasierte) Welt so anbietet: Vom Fitness-Armband für ein besseres Sporttraining über den Matratzensensor zur Verbesserung des Nachtschlafs. Von der Zahnbürste, die bei Facebook über den Erfolg der täglichen Zahnreinigung berichtet und uns allein deswegen zum besseren Putzen animiert, bis hin zum synthetischen Essen Soylent, das nicht mehr zubereitet werden muss und damit jede Menge mehr Tag übrig lässt für andere Aktivitäten.

Unter diesen Privat-Optimierern sind auch viele Unternehmer mit dem Wunsch, ihren Geschäftsbetrieb effizienter zu machen – mit genau den einfach zu verwendenden Mitteln, die sie von Zuhause kennen. Bisher war das eher schwierig, denn geschäftliche Abläufe und Vorgänge sind scheinbar zu kompliziert für einfache Lösungen.

Falsch, sagt Mathias Haas. DER TRENDBEOBACHTER. hat ein österreichisches Unternehmen aufgetan, das extrem einfach zu handhabende Lösungen für die Erfassung von technischen Daten im Unternehmen anbietet, auf die bisher wegen ihrer umständlichen Erhebung und Verarbeitung oft verzichtet wird.

Das Prinzip ist sehr einfach: An eine vorkonfigurierte zentrale Box werden kabelgebunden oder kabellos die verschiedensten Sensoren angebunden. Dies können Temperatur-, Druck- und Feuchtefühler sein, normale Schaltkontakte, Leistungs- und Strommessgeräte etc.

Alle Sensorboxen kommen von Linemetrics und haben einen Akku, der bis zu einem Jahr hält. Das gesamte System ist vorkonfiguriert – einstecken, spielt – einschließlich der autarken Übertragung in die Cloud (dank unserem neuen Exponat: testet!). Keine umständliche Einbindung mehr in firmeneigene Systeme, keine teuren Schnittstellen der Maschinenhersteller mehr.

In einer hochsicheren Rechenumgebung von T-Systems passiert dann die Auswertung der Daten und deren graphische Darstellung – so wie es der Nutzer braucht und möchte.

Was kann man nun damit tun?

Energiesparen, zum Beispiel.
Energieeffizienz ist eigentlich kein Trend (auch, wenn es so aussieht), sondern schlicht eine sowohl globale als auch oft budgetäre Notwendigkeit.

Doch wie oft werden Potentiale zur Einsparung nicht genutzt, weil die Analyse zu kompliziert ist. Weil die Ressourcen im Unternehmen fehlen oder weil eine Anbindung an die interne IT aus Sicherheitsgründen oder in Ermangelung einschlägiger Experten nicht stattfinden kann. Oder weil der externe Energieberater die potentiellen Ersparnisse durch sein Honorar wieder aufgefressen hätte. Bisher gab es also viele Möglichkeiten, es bleiben zu lassen.

Durch diese pragmatisch-intelligente Form von Industrie 4.0 wird es nun ganz einfach, den Energiegehalt der Abluft zu messen oder den Stromverbrauch der Produktions- oder Datenverarbeitungsanlagen in Betrieb und Standby. Durch Sensoren an den richtigen Stellen und die die integrierte Auswertung der Messdaten und die Aufbereitung auch für Nicht-Spezialisten lassen sich laut Hersteller bis zu 15% Energie einsparen.

Angesichts dieser Zahl kommt oft der Appetit beim Essen. Es finden sich immer mehr Bereiche, die ausgewertet werden können – passende Sensoren hierfür gibt es sicher. Die Anlage ist modular erweiterbar – und die Sparpoteniale beträchtlich.

Das System ist selbst dazu in der Lage, Veschleißzustände von Maschinen vorherzusagen oder die Produktionskapazität zu optimieren. Die Daten, die hier generiert werden, stehen dem Nutzer in offenen Formaten zur Verfügung.

Der Ausbau der Anlage ist im Grunde nur begrenzt durch die Phantasie des Anwenders. Standortübergreifende Nutzung ist ebenso problemlos wie der mobile Betrieb – denn die Datenübertragung zum Rechenzentrum erfolgt per M2M SIM Karte.

Systeme wie dieses gehen mit ihrer Einfachheit und Skalierbarkeit einen neuen Weg – weg vom Bauchgefühl (wir verbrauchen zu viel Energie) hin zum Wissen (wir nutzen die Druckluft aus Kompressor B nur zu 20%). Denn oft braucht es für aussagefähige Informationen gar keine hochkomplexen Strukturen.

Die Firma Linemetrics zeigt mit ihren Produkten, dass zukunftsfähige Lösungen eben nicht nur im Silicon Valley gemacht werden. Dorthin reist übrigens Redner und Berater, der Zukunftsexperte Mathias Haas, im kommenden Sommer. Immer auf der Suche nach neuen Trends und Entwicklungen.

DER TRENDBEOBACHTER., der kein Zukunftsforscher und auch kein Trendforscher – Trendbeobachter eben – im wissenschaftlichen Sinne ist, findet pragmatische Lösungen und entdeckt neues Verhalten – damit Sie es in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Mehr zu Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de Genau hier wird dann klar(er) warum Haas DER TRENDBEOBACHTER und nicht ein Trendforscher ist. Warum Haas und sein Team Trendbeobachtung und keine Zukunftsforschung betreiben. Mathias Haas, der Zukunftsexperte, agiert und präsentiert ganz pragmatisch und mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand. Doch dazu, wie erwähnt… www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

Read article

1728

Die Expo 2015 verändert Deine Biografie?

MegaTrend.

1. Mai 2015

Weltausstellungen fördern das Kopfkino.
Weltausstellungen fordern Weltniveau!

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich am Tag der Arbeit die Expo 2015 angesehen – das erste Urteil steht: Eine Leistungsschau mit nur einem Highlight und jeder Menge Branding.

In Schorndorf, dem Heimatort von Mathias Haas, gab es viele Jahre eine Leistungsschau. Bekannte Anbieter machten sich breit – Updates waren willkommen. Bäcker, Handwerker oder auch eine regionale Bank. In Mailand trifft der Redner und Berater auf große Namen – sehr große – meisterhaft wie zum Beispiel Lindt, Nestlè, McDonald, Eataly, Etihad, Enel, Intesa Sanpaolo oder TIM. Ja, auch in der Daimlerstadt kannte man damals nicht jede Firma. Namhafte Absender wie Angola, Brasilien und Vietnam stehen da schnell im Schatten. Umso nennenswerter, dass dies kein Journalist beschrieben hat – in den Berichten, die der Zukunftsexperte vorab studiert hatte.

In Mailand gibt es dann budgetträchtige Pavillons wie Aserbaidschan oder Katar – ganz überraschend. Bei der weiteren Entdeckungsreise stehen dann Japan oder Indonesien nur ein paar Meter auseinander und begeistern zum Beispiel mit Architektur. Ja – vielleicht ist eine Weltausstellung schlicht weg ein Architektentreffen? Vielleicht hat deshalb Monaco gebrauchte Schiffscontainer verbaut…. oder war dies der ausgeliehene Freitag-Shop aus Zürich?

Oder aber die Weltausstellung ist ein richtig großer Gourmet-Tempel. Mathias Haas jedenfalls hat den japanischen Burger mit Beef richtig genossen, davor die Teezeremonie und in Sekunden war der Inselstaat ganz nahe.

Die Expo 2015 könnte aber auch für Menschen stehen, denn Haas war 2006 nur 144 Kilometer entfernt und heute direkt an die Olympischen Winterspiele in Turin erinnert: Auch hier trifft sich die Welt. Polen stehen neben Russen und Omanis trinken Espresso am gleichen Stehtisch wie Iraner.

Und der Mensch – ist von der Biene abhängig.

Das ist zwar beim Lesen wie im richtigen Leben ein großer Schritt, doch Großbritannien hat sich dieser Leitidee gewidmet und Deutschland gleich mit. Braucht eine zukunftsfitte Expo eigentlich inhaltliche Kuratoren? Zumindest die bedrohten Edelbestäuber zeigen, dass es grenzübergreifende Themen geben mag. Das inselbasierte Nordlicht nutzt eine Idee (und nicht 16) großartig für den kompletten Bau und die Heimat Deutschland stellt das Thema insbesondere in die Abschluss-Show. Dieser Eindruck besticht zumindest Besucher und Gäste wie Haas = den Ottonormalbesuchern. Für Menschen also, die kein Fernstudium vor der Anreise absolvieren und auch nicht die Millionenbudgets verantworten.

Ach ja, es gibt ein Motto: Feeding the Planet, Energy for Life.

Das persönliche Highlight für Menschen mit begrenzter Aufmerksamkeitsspanne (wie der Zukunftsexperte einer sein mag) ist zweifelsohne die Schweiz. Hier werden die Gäste per Aufzug in eine ziemlich logisch-einfache Nachricht befördert:

Es gibt begrenzte Ressourcen!

Am ersten Tag – heute – waren die zahlreichen Kartons noch befüllt. Eine Zone mit Kaffee-Beuteln, eine mit Salz-Würfeln, eine mit kleinen Einheiten von Apfelringen und ein vierter Bereich mit Bechern und Zugang zu Wasser. Jeder Besucher wird beim Einstieg informiert, dass er/sie so viel mitnehmen darf wie er/sie möchte – dass aber die Muster nicht mehr aufgefüllt werden. Bis zum Ende der Veranstaltung. Verantwortung pur.

Werden die Nahrungsmittel 4 oder 5 Wochen reichen?

Es ist also jetzt schon klar, dass die Lebensmittel niemals bei zum Ende am 31.10.15 reichen werden. Dafür haben Menschen wie Mathias Haas schon jetzt zu viel in die Taschen gepackt. Opfer oder Täter? Eine so deutliche Nachricht – auf einem Stand.

Was für ein Tag – aufgrund von einem Pavillon?

Die Weltausstellung war durch unsere Nachbarn ein nennenswerter Besuch. Täter oder Opfer? Ändern oder bleiben? Zukunft oder „no future“? „Danke Schweiz“ für diesen deutlichen Hinweis!!! Yep, Plattformen wie die Weltausstellung können die eigene Biografie verändern! Merci vielmals. Aber reicht das aus für einen Trip mit Flieger & Co.?

Und ja – auch DER TRENDBEOBACHTER. ist keinesfalls selbstlos. Übrigens war der „Future Store“ von COOP ein absolutes Highlight. Retail in Live – aus der Zukunft direkt in Milano, fertig und nutzbar (dort kann eingekauft werden). Doch dieses 15 Millionen-EUR-Projekt ist sicher auf dem falschen Marktplatz…

Mathias Haas rät – machen Sie sich ein Bild. Hinfahren. Kalibrieren. Staunen. Bewerten. Entscheiden… Zeit nehmen zum Denken. Für eine attraktive Zukunft.

 

11071816_854306204637133_8198611683593466565_n

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas, der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Damit grenzt sich Haas ab von klassischen Trendforschern oder normalen Zukunftsforschern. Denn Zukunftsforschung und Trendforschung lebt von Modellen, die Haas – als Pragmatiker – oft nicht nachvollziehen kann. Der GMV-Faktor, der gesunde Menschenverstand, liegt dem Stuttgarter deutlich näher.

 

Mehr zum Redner und Berater unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

Read article

Hallo, hier spricht Edgar Wallace!

MegaTrend.

14. Oktober 2014

Kann eine gezielte Beschallung Straftäter abhalten?

Die DB Kommunikationstechnik geht mit einer neuartigen Geräuschanalyse gegen Vandalismus vor und schafft damit neue Automatisierungsprozesse – vielleicht in Zukunft nicht nur an Bahnhöfen?

Zuerst hören, dann handeln:

Graffiti und Vandalismus-Schäden an Zügen und Bahnhöfen verursachen für die Deutsche Bahn AG jedes Jahr Kosten in mehrfacher Millionenhöhe. Zahlreiche Faktoren wie Verspätungen im Zugverkehr, Tätersuche, Anzeigen und Verwaltungsarbeit spielen dabei eine Rolle, hinzu kommt die Reinigung der Züge, das Bereitstellen von Ersatzzügen, die Schulung des Personals oder Neulackierungen: Allesamt ein enormer Personal-, Zeit- und Kostenaufwand, der regelmäßig entsteht. Auch die organisierte Kriminalität beim Autotransport sowie Straf- und Gewalttaten an Bahnhöfen nehmen zu, sodass sich die Bahn nun nicht länger nur auf bisherige Mittel und Methoden stützen will, sondern mit Innovationen und technischen Errungenschaften neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit setzt.

SENTRY®.

Wandel bei der DB.

Wandel bei der DB.



Die DB Kommunikationstechnik setzt deshalb auf SENTRY® – Das intelligente Geräuschanalyse-System der HST High Soft Tech GmbH. Im September wurde nun auf der „Security Messe“, der weltweit bedeutendsten Messe für Sicherheit und Brandschutz in Essen, das System präsentiert. Unabhängig von Wetter und lauten Umgebungsgeräuschen soll dieses neue Verfahren eine zuverlässige Vandalismus-Detektion ermöglichen. Tatgeräusche können so im Gelände analysiert werden, Polizei und Sicherheitskräfte eingeschaltet und an den Tatort geleitet werden. Zudem sollen mit einer gezielten Beschallung von unterschiedlichen Ansagetexten Kriminelle nachhaltig vertrieben und Schäden verhindert werden.

Das ist sicher!

In drei Sparten wird das Anwendungsgebiet von SENTRY® unterteilt:

  • Das sichere Gleis,
  • …der sichere Bahnhof,
  • …der sichere Zug.

An Bahnhöfen kann die intelligente Alarmierung durch Geräuschmustererkennung Vandalismus, Graffiti- Schäden oder Fahrkartenaufbruch feststellen und mit Videobildern und Kameraschaltungen verknüpfen. Auch sogenannte Stress- und Hilferufmuster können in der Entstehungsphase von Gewalt und Straftaten eine entscheidende Rolle spielen, um in diesen Situationen ein frühzeitiges Eingreifen zu ermöglichen.

Eine zusätzliche Stimmungserkennung kann mit einem Wert von 1, einen leeren Bahnhof, über „geschäftiges Treiben“ und „ausgelassene Stimmung (Alkohol)“, bis zum Höchstwert 100 „Amok und Massenpanik“ die Lage in Echtzeit erfassen.

Eine Lösung gegen… Graffiti?

In enger Kooperation mit der Konzernsicherheit der Deutschen Bahn AG soll SENTRY® vor allem zur Graffiti- und Vandalismus-Abwehr genutzt werden. Die völlig neuen Automatisierungsprozesse, die über Geräusch- Detektion funktionieren, eröffnen jedoch zahlreiche weitere Wege und Anwendungsgebiete. „Das ist beeindruckend“, meint Mathias Haas.

Als Zukunftsexperte sieht er den Vorteil durch diese Maßnahmen: „Automatisierte Geräusche sind eine ganz neue Ebene in Sachen Sicherheit und zukunftsträchtigen Lösungen“. Gleichzeitig aber schwingt bei solchen Entwicklungen ein Hauch an Zweifel oder Unsicherheit mit, wenn man die Dimensionen solcher Möglichkeiten einschätzt. Big Brother! Eine übertriebene Überwachung des Staates fürchten viele Menschen, wenn es „nur“ um Kameras im öffentlichen Raum geht. Doch wie ist die Meinung, wenn zu der visuellen Beobachtung nun die akustische Überwachung kommt?

„Ist jeder Fußball-Fan, der ausgelassen den Sieg seiner Mannschaft feiert, bereits ein potentieller Straftäter, der bald eine bestimmte (Wert)-Grenze überschreitet? Würden Geräusch-Detektoren in der Umkleidekabine zu geeigneten Spionen gegen Diebstahl oder doch nur zu technischen Enthüllern schmutziger Geheimnisse werden? Und kann der DJ in der Disco anhand von sensiblen und intelligenten Stimmungssensoren seine Musikauswahl ganz automatisch nach Lust und Laune der anwesenden Gäste anpassen lassen? Darf´s davon noch ein bisschen mehr sein? …JAAAAA!!!!“, schmunzelt Mathias Haas.

Die DB Kommunikationstechnik GmbH steht jedenfalls dafür, moderne Kommunikation und Mobilität möglich zu machen. Vielleicht in Zukunft auch noch mehr Sicherheit zu bieten.

DER TRENDBEOBACHTER lauscht gespannt diesen Entwicklungen und hört zu gegebener Zeit nach… Denn auch für ihn ist das Segment rund um das Thema Mobilität von großer Bedeutung. Schließlich ist Mathias Haas ständig unterwegs. Der Redner und Berater ist weder klassischer Trendforscher noch üblicher Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist Wandlungshelfer, pragmatischer Wandlungshelfer auf der Bühne und im operativen Geschäft.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu seinen agilen Beratungsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY: www.play-serious.org

 

Read article

1445

Keine Erdbeeren im Winter: Tagungsräume im Wandel

MegaTrend.

12. Februar 2014

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas war vor Ort. Am Staunen und am Genießen. Und hat den Beweis dafür gefunden, dass auch Tagungsanbieter sich zukunftsfit machen können und müssen.

Schlechte Luft, starre, unflexible Abläufe und eine Technik, die einem im wichtigsten Moment im Stich lässt – oftmals die traurige Realität bei eigentlich wichtigen Tagungen und Veranstaltungen kleiner und großer Firmen. Da ist es an der Zeit für frischen Wind. Ein Wandel muss her. Ansätze, die fit machen für die Zukunft.

MICE-Anbieter müssen umdenken in einer Welt, die bislang oft nur über die Quadratmeteranzahl eines Tagungsraumes verkauft wurde. Denn die Erwartungshaltung der Unternehmen wird steigen. Wer in der Zukunft Tagungsräume nur als nüchterne Dienstleistung sieht, wird verlieren.

Die Zukunft der Tagungsräume ist mobil und smart.

Megatrends in Stuttgart präsentiert.

Der Tagungsraum der Zukunft muss ein hohes Maß an Flexibilität aufweisen. Der Auswahlprozess der Location muss zeit- und kosteneffizient sein. Zeitliche Limitationen im Rahmen von Veranstaltungen werden aufgehoben. Ein Paradebeispiel dafür ist das Park Inn Hotel in Stuttgart: Die Tagungsräume können rund um die Uhr (24 h), aber auch stundenweise gemietet werden.

Fazit: Das Produkt „Tagungsräume“ wird emotional aufgewertet.

Und auch die Technik bewegt sich auf höchstem Niveau: Durch die dynamische Präsentation mit zwei Bühnen wird im Park Inn gezeigt, wie einfach eine Präsentation aufgelockert werden kann. Selten gesehen und erfrischend anders. Mit den perfekten Voraussetzungen, um produktiv zu arbeiten. So wird die Flip-Chart-Darstellung so eben mal über den Beamer an die Wand projiziert.

Stop. Pause.

2014-01-30 19.05.54Dynamische, anregende Diskussionen abbrechen, den Ideenfluss stoppen, nur damit das Geschnetzelte beim Mittagstisch um 12 Uhr nicht kalt wird? Ein künstlicher Break, der die Teilnehmer aus dem Ideenfluss rausreißt und den Stresspegel nach oben treibt…

 

 

Nicht im Tagungskonzept der Zukunft.

Hier kommt das Smart Food ins Spiel:

Verzögerungen im Tagesablauf verlieren an Bedeutung. Smart Food lässt Wandel zu und erlaubt mehr Risiko in der Ablaufplanung der Veranstaltungen.

DER TRENDBEOBACHTER ist begeistert. Geschmackvolle, ausgewogene Speisen. Dass diese kalt serviert in Form der Selbstbedienung angeboten werden, verliert angesichts der Auswahl auf hohem Niveau stark an Bedeutung,

Der Trend geht hin zu „Fresh Food“ – regionale Produkte sind bewiesenermaßen noch gefragter als BIO-Produkte. Frische und saisonale Küche als Highlight. So werden im Park Inn einfach im Winter keine Erdbeeren mehr serviert, sondern den Tagungsteilnehmern werden spannende Alternativen präsentiert. Und Erdbeeren aus den heimischen Gefilden schmecken nun einmal in den Wintermonaten so aufregend wie ein Stück Pappe.

Bitte alle Platz nehmen?! Nicht nötig. Gerne einfach stehen bleiben. Keine vorgeschriebene Sitzordnung. Perfekt für den Smalltalk. Gut für die Gemeinschaft und den ungezwungenen Austausch der Tagungsteilnehmer.

Mit einer Bento-Box unter dem Arm macht sich DER TRENDBEOBACHTER auf den Heimweg – lässt den reibungslosen Ablauf des Smart Meetings noch einmal Revue passieren und genießt eine Auswahl der kalten Speisen, die Stunden später aus dem kleinen Kästchen keinen Deut an Attraktivität verloren haben.

Mathias Haas mit Nina Kirschner, Revenue Manager im Park Inn Stuttgart

Mathias Haas mit Nina Kirschner, Revenue Manager im Park Inn Stuttgart

Mehr zu Themen Veränderung, Megatrend, Wandel für Kongresse, Events und Tagungen – mehr zu Mathias Haas dem Redner und Workshop-Moderator unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Read article