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Zukunftsexperte
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Fazit: It is a gold rush, including E.T.

MINDSET TOUR.

10. August 2015

Das ist es also, das Silicon Valley. Der kalifonische Goldrausch war nicht nur 1848 bis 1854, sondern er lebt auch 2015 – wohl ähnlich skurril und doch viel erfolgversprechender als damals!

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas war jetzt 5 Wochen in der Region, die (unsere) Zukunft bestimmt?! Der Zukunftsexperte hat 25 Interviews geführt, Machern über die Schulter geschaut, Smalltalk perfektioniert und vor allem zugehört. 5 Wochen Kalibrierung vom Feinsten, denn von der Heimat aus erscheint diese die „Tech-Welt“ so außerirdisch wie damals E.T., der unbedingt telefonieren musste – obwohl es doch ein Rad hatte.

Lukasfilm (1)Ja, ok, das Fahrrad (aus dem US-amerikanischen Science-Fiction-Film) kennen wir noch. Doch es ist sehr schlüssig, dass heute selbst ein Rad „connected“ sein muss (!), wenn man in the Bay Area, Mountain View oder Palo Alto lebt. Es gibt keinen Zweifel daran! Gar keinen Zweifel. Im Gegenteil, Europa verhält sich – aus der Valley-Sicht – eher wie E.T. von heute auf 1982, denn „we don’t get it“!

So sehr selbst Gäste im Embassy Network schmunzeln (hier hat der Zukunftsexperte lange gewohnt und viel gelernt), so ernsthaft ist die Idee, den Namen des eigenen Babys so zu wählen, dass die passende URL noch zur Verfügung steht. Und ja, selbst DER TRENDBEOBACHTER. hat vor gut einem Jahr seiner digitalen Karriere nachgeholfen und die URL www.mathiashaas.de gesichert. Heute wird daraus ein Geschäftsmodell: https://awesomebabyname.com Den Nachnamen eingeben, und die frei verfügbaren Vorname.Nachname – Kombinationen werden zusammengestellt und damit den (werdenden) Eltern das Leben leichter gemacht. Das ist dann wohl der erste Baustein für die Zukunftsfitness des eigenen Nachwuchses! Später kommen dann die „Digital Media Camps“ für 6-12, 12-17 oder 15+ Jährige auf dem Stanford-Campus oder wenigstens die Vormittagssession im Apple-Store oder vier Tage Training im Microsoft-Laden Downtown San Francisco.

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Fair? „Well, Mathias, they don’t know how to spell the word fair in the Silicon Valley – they believe in unfair advantages!“ so Vivek Wadhwa. Dieses Gespräch hat den Zukunftsexperten nachhaltig beschäftigt. Denn nicht nur, dass Vivek’s Vita einen kompletten Blogeintrag füllen könnte. Seine Art zugänglich zu sein und dann messerscharf zu formulieren – das hat dem Redner und Sprecher Haas wieder verdeutlicht, dass selbst in der Gold-Zone kritische Köpfe übrig sind. Umso schockierender, dass dem regelmäßigen Washington Post-Autor in Europa wohl niemand zu hört. Zumindest reist er nicht nach Frankfurt, Zürich oder Wien sondern nach Kuala Lumpur und Australien, um dort CEOs fit zu machen – für den radikalen Umbau des eigenen Unternehmens (z. B. bei United Engineers Malaysia Berhad).

Es ist offensichtlich: Either you disrupt, or you will be disrupted!

Nehmen wir mal wieder Uber: Ja, diesen „Taxi-Killer“ hat Mathias Haas bereits in der TrendSerie der absatzwirtschaft.de aufgegriffen, doch die Dimension wurde erst bei der VALLEY MINDSET TOUR. wirklich klar. Haas blickt auf 23 Uber-Quittungen zurück und sieht mittlerweile das glasklar-skalierbare Geschäftsmodell bis hin zu „autonomous taxis“. Letzteres sind dann die Fahrzeuge, die wirklich ohne Fahrer vor die Haustüre kommen und Mobilität zur vollkommenen „commodity“ werden lassen.

Bauen dann Volkswagen, Kia oder Renault den fahrbaren Untersatz ohne jeglichen Anspruch auf Marke und „Experience“? Für Uber, Amazon oder Google? Der typische Valley-Mindset hat bereits die Antwort, Europa überlegt noch…

Eine der Fragen, die auch beim Austausch mit dem INSTITUTE FOR THE FUTURE offen blieb. Doch klar wurde, dass DER TRENDBEOBACHTER. und die Organisation aus dem Silicon Valley zukünftig zusammenarbeiten werden!

Klar wurde auch, dass der Zukunftsexperte wiederkommt. Denn die „Tech-World“ produziert eine derartige Macht – und noch mehr Budget nebst signifikanten Gewinnen. Diese „hoch-verdichtete Digitalisierungszone“ definiert (zu) viele Regeln, die erst einmal die Unicorns (Unternehmen mit einer Bewertung > 1 Mrd. USD) befeuern, um dann Europa zu stressen oder gar aus den Angeln heben zu können. Sie ist völlig anders besetzt – was Werte, (Unternehmens-)Kultur und Mechanismen angeht. Europa kennt diesen Goldrausch zu wenig, und es würde diesen wohl als „vorrübergehend“ abtun.

Genau deshalb macht DER TRENDBEOBACHTER. regelmäßig MINDSET TOURS.

Diese Interviews, die eigenen Beobachtungen und Praxis-Tests, zeigten wieder einmal, dass auch die Tech-Welt verblendet ist (oder sollen wir fokussiert schreiben?). Der Fokus (?) liegt auf „Welt retten“ und „Reichtum“. Es ist nur eine Frage der Reihenfolge. Meist ist aber auch diese ziemlich konsistent. Und genau (!) das ist auch hier die Schwäche, denn es gibt weder auffällige Geschäftsmodelle für nachhaltige Lösungen von Dürre oder Lebensmittelknappheit noch „the next big thing“ aus der Biotech-Welt, die wirklich die weltweiten Krankenhauskeime stoppen will oder soll. Climate Change ist irgendwie dabei, aber selten Gegenstand von Diskussionen… selbst Datensicherheit kommt eher aus der Presse als aus persönlichen Gesprächen. Da geht es eindeutig um „time-to-market“, „getting talent“ und well… „getting funded“. Ja, so wird dann ein Schuh drauß und Europa hat – auch bei einer Digitalisierung – Möglichkeiten zu antworten.

Doch Antworten braucht die alte Welt dann doch!

Wie 2013 ging Mathias Haas auch 2015 auf Tour – denn Trends und MegaTrends kommen nicht über Nacht. Dieses neue Verhalten braut sich quasi zusammen, es wird gefördert; und in Wechselbeziehungen mit (technischer) Innovation wird es dann normal. Es ist die Pflicht des Redners und Sprechers, die „Lage der Nation“ selbst zu prüfen. Hinfahren und ansehen, fragen und zuhören: das sind die wirkvollsten Mittel, um sich selbst ein Zukunftsbild zu machen. Der Zukunftsexperte hat wieder investiert, damit das MegaTrend-Update in Vorträgen und Workshops mit geprüfter und belastbarer Trendbeobachtung auf die Bühne kommt.

Whitepaper als Zusammenfassung – Vortrag als Druckbetankung

Wie auch bei anderen Recherchereisen werden schon bald Whitepaper und ein neuer Vortrag entstehen, denn diese 5 Wochen haben auch Mathias Haas geprägt. Die Vielzahl an Unternehmern, die kurzen Wege zwischen den Machtzentralen, das politische Engagement von Tech-CEOs, der Glaube und der Kult an und um die eigene Mission (die natürlich die Welt verbessert), das Preisniveau und die klugen Köpfe… diese Liste könnte lange so weiter gehen.

Der heutige Besuch bei Lucasfilm (Medienkonzern, 2012 an Disney verkauft, bekannt z.B. durch Star-Wars-Saga) war nur der krönende Abschluss mit eben genau diesem Bild: E.T. möchte nach Hause telefonieren, denn es wird alles etwas zu viel für ihn.

Lukasfilm (4)

DER TRENDBEOBACHTER. dagegen könnte weiter machen! Seinen Hunger noch wochenlang bedienen, nicht realisierte Interviews durchführen und schlicht weg „machen“ – doch wie sagte Vivek im Interview in Stanford: „You need to lead the disruption!“ oder „Don’t be afraid of putting your own company out of business!“ DER TRENDBEOBACHTER. hat noch klar und deutlich in den Ohren „Europe does not know how to innovate… unless Europe will learn from Silicon Valley, Europe will go the way of Africa… really, Europe could become – what’s called a developing country – in 20 to 30 years from now!”.

Let’s go back.

„Hasta la vista“ würde Arnold Schwarzenegger die Sache auf den Punkt bringen. Well,… Mathias Haas hat bereits Arnold auf einem neuen T-Shirt und Arnold als Stimme auf seinem Navigationssystem WAZE – das soll es dann besser gewesen sein. Dann doch lieber E.T. und die anderen Figuren aus Star Wars & Co. In echt und Original…

Zusammenfassungen der Tour gibt es Ende August und September in Stuttgart und Zürich (bei Interesse gerne kurz melden). Wirkliche Vorträge und neueste MegaTrend-Updates (inklusive VALLEY MINDSET TOUR) gibt es ab sofort!

09-08-2015 18-19-30Ja, der Beweis ist wieder erfolgt: Mathias Haas hat sich der Trendbeobachtung verschrieben. Der Zukunftsexperte ist eben kein Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team unterstützen Organisationen und Entscheider bei der nötigen Zukunftsfitness!

Denn es ist offensichtlich: Wenn „da draußen“ neue Entwicklungen ihren Lauf nehmen – dann müssen sich Führung, Werte, Marken, Unternehmenskulturen…einfach ALLES einem Update unterziehen. Genau dabei helfen DER TRENDBEOBACHTER und die PLAY SERIOUS AKADEMIE.!

Mehr dazu unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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Mountain View vs. Wolfsburg / Ingolstadt / München / Stuttgart.

MINDSET TOUR.

21. Juli 2015

Als ehemaliger Schorndorfer (=Geburtsstadt von Gottlieb Daimler) ist Mathias Haas vielleicht besonders sensibel. Doch dass das Silicon Valley derartig wildert, war dem Zukunftsexperten nicht klar. Hoffentlich ist es wenigstens den Machern der deutschen Mobilitätsanbieter bewusst!

GoogleCar

Laut dem „Google Self Driving Car Project Monthly Report” (yes, keep it simple!) von Juni 2015 liefen seit dem Projektstart 2009 die Fahrzeuge über 1,7 Millionen Kilometer im „Autonomous Mode“ und über 1,3 Millionen Kilometern im „Manual Mode“. 1,7 Millionen Kilometer auf Basis von reiner Software und ohne Eingreifen des Fahrers!

Das Video zu Mobilität im Silicon Valley - EINFACH KLICKEN.

Das Video zu Mobilität im Silicon Valley – KLICKEN.

Das sind rund 16.000 km pro Woche auf den Straßen von Mountain View, der Heimat von GoogleX (dem Sondereinsatzkommando des gigantischen Datenverarbeitungsunternehmens im Valley). Kein Wunder also, dass sich wirklich niemand mehr umdreht, wenn einer der 23 Lexus RX450h SUVs oder zwei der insgesamt 25 Prototypen um die Ecke biegen. Bei Tag und Nacht, bei Dämmerung, bei Sonnenschein – also immer!

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Zum Vergleich: In Kalifornien sind 48 „autonmous cars“ registriert – davon 23 Stück von Google. Nissan hat wohl zwei… es müssen noch weitere 23 Fahrzeuge existieren… Doch Google wäre nicht Google, wenn man – eben als IT-Unternehmen – nicht ganz andere Wege gehen würde. So gibt es laut einer Präsentation von Google eine ganze Stadt zum Training der Prototypen. Dort wurden oder werden freiwillige Mitarbeiter als Statisten eingesetzt, so dass die weißen Roboter lernen können. Eine eigene Stadt in Central-California gekauft und aufbereitet als Trainingslager – bevor die Maschinen die ersten Katzen überfahren. Oder eben Schlimmeres.

Dieses Bild stammt aus einer Google Präsentation - es zeigt die "Simulations-City".

Dieses Bild stammt aus einer Google Präsentation – es zeigt die „Simulations-City“.

Diese Visualisierung zeigt, was die Sensorik "sieht".

Diese Visualisierung zeigt, was die Sensorik „sieht“.

Die Erkenntnis, die Mathias Haas aber immer und immer wieder macht ist, dass das selbstfahrende Auto aus dieser Region kommt – als ob es das natürlichste der Welt wäre. Dieser kompakte Ort und die grundsätzliche Bereitschaft miteinander zu reden, sind wirklich beeindruckend. Nokia sitzt eben nur 5 Minuten vom Nissan Research Center, und auch Lior Ron und Brad Templeton kommen kurz vorbei. Unter der Überschrift „Silicon Valley Autonomous Vehicle Enthusiasts“ treffen dann zum Beispiel der Leiter „Google’s local efforts“ und der Chef für „Product Management at Motorola Mobility“ aufeinander. IMG_20150715_175345Lior Ron war nicht nur extrem erfolgreicher Gründer, sondern auch CTO bei der „Israeli Army Intelligence“ und sitzt direkt vor dem Schorndorfer. Wenn das mal kein Aufstieg (oder Unkompliziertheit) ist. Eine Reihe weiter – auch ganz außen – nimmt sich Brad Templeton den Platz, den er braucht. Er ist „EFF Director, Singularity University, chair of computers/networks, Robocar developer“ und ganz sicher jemand, den man hier verehrt. Einfach so vor Mathias Haas und lauschend. Denn ganz vorne wird von Jeffrey Greenblatt, BERKELEY LAB, über „Autonomous Taxis“ referiert. Die erst öffentliche Präsentation seines Papers – und DER TRENDBEOBACHTER. schreibt fleißig mit. Die anderen Gäste klicken lieber, oder sie filmen ganz entspannt seine Worte.

„Autonomous Taxis“?
Auf jeden Fall elektrisch und wohl mit 90% (!) weniger Greennhouse-Gas!

IMG_20150715_180247Das hier jeder an „EV’s“ (Elektroautos) glaubt ist völlig logisch, denn im Gegensatz zu Europa sind diese wirklich Normalität – auf jedem Parkplatz, inklusive der Infrastruktur. Das hier jeder an Uber und Google und Apple glaubt ist auch klar. Diese drei Player wurden hier immer wieder genannt beim autonomen fahren. Es wird wenig Vision bei Tesla (laut dem San Francisco Chronicle, 17.07. testet das Unternehmen seit Monaten zwischen der Bay Area und Seattle) und viel Enttäuschung über deutsche Autobauer formuliert.

Natürlich ist auch Audi dran - am "piloted driving". Doch wer ist vorne?

Natürlich ist auch Audi dran – am „piloted driving“. Doch wer ist vorne?

Jetzt gilt es herauszufinden, wer mehr redet und wer mehr macht. Gestern Abend noch hat ein ehemaliger Google-Mitarbeiter dem Zukunftsexperten schlüssig dargelegt, warum im Valley „Execution“ wichtiger ist als „Neuheit“. Nur die eigenen Gedanken sind der Vorsprung, so seine These – alles andere würde sowieso kopiert, von China & Co. Folglich sind der selbstfahrende LKW von Freightliner (=Daimler) eine tolle Antwort auf die großen Worte der Nachbarn – und leider auch schon wieder Vergangenheit auf den öffentlichen Autobahnen von Nevada. 17-07-2015 15-34-59Klar ist auch, dass die Budgets für solche Projekte bei den klassischen Playern erst aufgebohrt wurden, als die beschriebenen Roboter durch Mountain View liefen. Vielleicht also gar nicht so schlecht, dass die Medien mal wieder Euphorie (oder Angst) produziert hatten. So gibt es heute gigantische „Test-Grids“ auf geschlossenen Autobahnen, alten Kasernen und einer „Airforce Base“ von und für Mercedes-Benz & Co.

Das Rennen ist eröffnet, und die Elemente fügen sich zusammen. Toll zu sehen war zum Beispiel, dass auch Vertreter von Stadtverwaltungen dem Wissenschaftler vom „Laurence Berkeley National Laboratory“ lauschten, dass natürlich Experten von diversen „Kartenanbietern“ und Software-Pros vor Ort waren. Es sind eben nur 5 oder 15 Minuten von A nach B, und es sind eben Menschen, die die Welt retten wollen. Oder zumindest das Valley (mit enormen Staus) und damit die eigene Karriere.

Letzteres wurde übrigens sehr interessant kommentiert vom ehemaligen Google-Mitarbeiter und Informant zur Datenkrake: Menschen, die bei Google arbeiten und gut verdienen (sein Ex-Chef ist 30 Jahre alt und verdient brutto 1.000.000 USD/Jahr), glauben tatsächlich, sie können die Welt verbessern. Diese suchen nach Sinn, und der große Tanker bietet den besten Rahmen für diese Mission. Logisch also, dass diese Kultur und diese Unternehmen bisher nie satt wurden – wie so mancher Konzern in Zentraleuropa. Wieder ein zentrales „Puzzle-Teil“ für die neue Mobilität, die natürlich aus dem Valley kommt!

Der stolze Emmanuele Spera mit den Modellen - seiner Idee und Mission.

Der stolze Emmanuele Spera mit den Modelle seiner Idee und Mission.

P.S.
Und es gibt Menschen wie Emmanuele Spera, CEO & Co-Founder von next. Geht es nach ihm und seinem Kollegen, bedarf es eines Updates bei der „Public Transportation“.

Zwei Männer und ja: Die Garage!

DER TRENDBEOBACHTER. war im Industriegebiet, im Hinterhof, in der Garage in San Jose. Von Angesicht zu Angesicht mit dem Modell und dem Wunsch, mit 10 Millionen USD „2 working prototypes und 2 show car prototypes“ zu stemmen. Gemacht aus „off the shelf-technology“, kombiniert mit German engineering, Italian design und software from the Valley. Es gibt wohl ernsthafte Gespräche mit Geldgebern aus dem Mittleren Osten. Vor allem aber gibt es diese “Träumer”, die aus ihrer Sicht eben auch Pragmatiker und Macher sind. Existieren diese leergeräumten Parkplätze auch in Wolfsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart? Oder ist das radikalste in deutschsprachigen Garagen eher das illegale Autowaschen?

Das Transport-System is modular und doch durchgängig.

Das Transport-System is modular und doch durchgängig.

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Schon mehrfach war seine Trendbeobachtung bei Autobauern und deren Zulieferer genauso wie bei anderen Mobilitätsanbietern gefragt. Die nächsten Vorträge, Keynotes und Moderationen werden unter der VALLEY MINDSET TOUR nicht leiden. Der Zukunftsexperte wird „vollgetankt“ nach Europa zurückkehren und sein MegaTrend-Update kommunizieren. Auf Events, Tagungen und Kongressen – Strategietagungen, Presseveranstaltungen und internen Kick-offs. Jeder Vortrag ist ein Unikat! Mathias Haas hat es sich zum Grundgesetz gemacht, dass wirklich jedes Engagement inhaltlich neu aufgebaut wird. Hier im Silicon Valley kommt ein Gespräch zum nächsten… denn nur so kann sich der Innovationsexperte ein eigenes Bild machen – für 5 Wochen!

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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Das immer erreichbare Büro…

MegaTrend.

11. Mai 2015

In unserer vernetzten Arbeits-Welt ist nichts schlimmer als Unerreichbarkeit.

 
Wäre es nicht wünschenswert, als Ansprechpartner verlässlich dauerhaft erreichbar zu sein, als Verantwortlicher immer den Überblick zu haben und als „immer & überall“ durchgängig arbeiten zu können? Geht alles, denken Sie jetzt, genau dafür wurden Büros erfunden.

 
Wie immer in unserer dualistischen Welt gibt es mehrere Sichtweisen auf herkömmliche Büros: für den Chef sind Arbeitszeiten eine Einschränkung, für Angestellte die Negativabgrenzung zur Freizeit. Und für manche KMUs schlicht ein Groschengrab: zum Teil SEHR hohe und jährlich weiter steigende Ausgaben für Mieten setzten klare finanzielle Grenzen, dazu kommen noch die Personalkosten und Ausgaben für Arbeitsmittel und vieles mehr. Eine – mittlerweile etablierte – Idee hatte das Berliner Start-up mobilesuite technology GmbH bereits 2008, als sie mit dem Telefonservice das mobile Sekretariat eröffneten: mobilesuite Telefonservice macht Sie stets erreichbar, ganz bequem und nach Ihren individuellen Vorgaben. So geht kein Anruf verloren – auch während des Termins, nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub. Im Anschluss an jedes Telefonat erhalten Sie umgehend eine Anrufbenachrichtigung mit Anliegen und Kontaktdaten des Anrufers. Seit einiger Zeit haben sie das Angebot erweitert: mit mobilesuite Coworking bieten sie einen Komplettservice an: vom Einzelarbeitsplatz über Veranstaltungsräume für geschäftliche Events, bzw. Konferenzräumen bis zur vollwertigen Geschäftsadresse für 99 EUR monatlich ist alles möglich. Es gibt viele zusätzliche, modular buchbare Services, so kann zum Beispiel neben der Weiterleitung der Post, ein Scan-Service für selbige zugebucht werden. Das spart einem die Dokumentendigitalisierung und man kann auf Schriftstücke jederzeit zugreifen. Oder die “Deals des Monats“: jeden Monat Services zu einem günstigeren Preis (im April zum Beispiel die Heiß-Getränke-Flatrate). Es sind diese kleinen, feinen Leistungen, welche mobile Coworking aus Berlin von den anderen Anbietern absetzt.
Platz mit Zukunft

DER TRENDBEOBACHTER freut sich: wird er jetzt in jeder deutschen Großstadt ein Büro eröffnen können? Jein – denn nicht alles Machbare ist auch Sinnvoll und nur des Haben’s Willen füllt nicht die Auftragsbücher, aber speziell in Berlin am Prenzlauer Berg möchte man schon ein Büro haben.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER ist kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…
DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY, www.play-serious.org).

Mehr dazu: www.trendbeobachter.de

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Die Expo 2015 verändert Deine Biografie?

MegaTrend.

1. Mai 2015

Weltausstellungen fördern das Kopfkino.
Weltausstellungen fordern Weltniveau!

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich am Tag der Arbeit die Expo 2015 angesehen – das erste Urteil steht: Eine Leistungsschau mit nur einem Highlight und jeder Menge Branding.

In Schorndorf, dem Heimatort von Mathias Haas, gab es viele Jahre eine Leistungsschau. Bekannte Anbieter machten sich breit – Updates waren willkommen. Bäcker, Handwerker oder auch eine regionale Bank. In Mailand trifft der Redner und Berater auf große Namen – sehr große – meisterhaft wie zum Beispiel Lindt, Nestlè, McDonald, Eataly, Etihad, Enel, Intesa Sanpaolo oder TIM. Ja, auch in der Daimlerstadt kannte man damals nicht jede Firma. Namhafte Absender wie Angola, Brasilien und Vietnam stehen da schnell im Schatten. Umso nennenswerter, dass dies kein Journalist beschrieben hat – in den Berichten, die der Zukunftsexperte vorab studiert hatte.

In Mailand gibt es dann budgetträchtige Pavillons wie Aserbaidschan oder Katar – ganz überraschend. Bei der weiteren Entdeckungsreise stehen dann Japan oder Indonesien nur ein paar Meter auseinander und begeistern zum Beispiel mit Architektur. Ja – vielleicht ist eine Weltausstellung schlicht weg ein Architektentreffen? Vielleicht hat deshalb Monaco gebrauchte Schiffscontainer verbaut…. oder war dies der ausgeliehene Freitag-Shop aus Zürich?

Oder aber die Weltausstellung ist ein richtig großer Gourmet-Tempel. Mathias Haas jedenfalls hat den japanischen Burger mit Beef richtig genossen, davor die Teezeremonie und in Sekunden war der Inselstaat ganz nahe.

Die Expo 2015 könnte aber auch für Menschen stehen, denn Haas war 2006 nur 144 Kilometer entfernt und heute direkt an die Olympischen Winterspiele in Turin erinnert: Auch hier trifft sich die Welt. Polen stehen neben Russen und Omanis trinken Espresso am gleichen Stehtisch wie Iraner.

Und der Mensch – ist von der Biene abhängig.

Das ist zwar beim Lesen wie im richtigen Leben ein großer Schritt, doch Großbritannien hat sich dieser Leitidee gewidmet und Deutschland gleich mit. Braucht eine zukunftsfitte Expo eigentlich inhaltliche Kuratoren? Zumindest die bedrohten Edelbestäuber zeigen, dass es grenzübergreifende Themen geben mag. Das inselbasierte Nordlicht nutzt eine Idee (und nicht 16) großartig für den kompletten Bau und die Heimat Deutschland stellt das Thema insbesondere in die Abschluss-Show. Dieser Eindruck besticht zumindest Besucher und Gäste wie Haas = den Ottonormalbesuchern. Für Menschen also, die kein Fernstudium vor der Anreise absolvieren und auch nicht die Millionenbudgets verantworten.

Ach ja, es gibt ein Motto: Feeding the Planet, Energy for Life.

Das persönliche Highlight für Menschen mit begrenzter Aufmerksamkeitsspanne (wie der Zukunftsexperte einer sein mag) ist zweifelsohne die Schweiz. Hier werden die Gäste per Aufzug in eine ziemlich logisch-einfache Nachricht befördert:

Es gibt begrenzte Ressourcen!

Am ersten Tag – heute – waren die zahlreichen Kartons noch befüllt. Eine Zone mit Kaffee-Beuteln, eine mit Salz-Würfeln, eine mit kleinen Einheiten von Apfelringen und ein vierter Bereich mit Bechern und Zugang zu Wasser. Jeder Besucher wird beim Einstieg informiert, dass er/sie so viel mitnehmen darf wie er/sie möchte – dass aber die Muster nicht mehr aufgefüllt werden. Bis zum Ende der Veranstaltung. Verantwortung pur.

Werden die Nahrungsmittel 4 oder 5 Wochen reichen?

Es ist also jetzt schon klar, dass die Lebensmittel niemals bei zum Ende am 31.10.15 reichen werden. Dafür haben Menschen wie Mathias Haas schon jetzt zu viel in die Taschen gepackt. Opfer oder Täter? Eine so deutliche Nachricht – auf einem Stand.

Was für ein Tag – aufgrund von einem Pavillon?

Die Weltausstellung war durch unsere Nachbarn ein nennenswerter Besuch. Täter oder Opfer? Ändern oder bleiben? Zukunft oder „no future“? „Danke Schweiz“ für diesen deutlichen Hinweis!!! Yep, Plattformen wie die Weltausstellung können die eigene Biografie verändern! Merci vielmals. Aber reicht das aus für einen Trip mit Flieger & Co.?

Und ja – auch DER TRENDBEOBACHTER. ist keinesfalls selbstlos. Übrigens war der „Future Store“ von COOP ein absolutes Highlight. Retail in Live – aus der Zukunft direkt in Milano, fertig und nutzbar (dort kann eingekauft werden). Doch dieses 15 Millionen-EUR-Projekt ist sicher auf dem falschen Marktplatz…

Mathias Haas rät – machen Sie sich ein Bild. Hinfahren. Kalibrieren. Staunen. Bewerten. Entscheiden… Zeit nehmen zum Denken. Für eine attraktive Zukunft.

 

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Mathias Haas, der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Damit grenzt sich Haas ab von klassischen Trendforschern oder normalen Zukunftsforschern. Denn Zukunftsforschung und Trendforschung lebt von Modellen, die Haas – als Pragmatiker – oft nicht nachvollziehen kann. Der GMV-Faktor, der gesunde Menschenverstand, liegt dem Stuttgarter deutlich näher.

 

Mehr zum Redner und Berater unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

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Pragmatiker trifft auf Visionär

MegaTrend.

25. August 2014

DER TRENDBEOBACHTER blickt mit Professor Helbing exklusiv in die Ferne.

Der Physiker und Soziologe Professor Dirk Helbing von der ETH Zürich schaut ganz weit voraus. Alles sehr komplex und plötzlich wieder ganz konkret. Ein ungewohnter Fernblick für mich, hole ich doch mittelfristig ablesbare Megatrends von morgen per Zoom dicht ans Heute heran. Helbing schaut aufs Heute und stellt die Zukunft scharf. Sehr scharf, messerscharf.

Im Konkreten treffen sich unsere Sichten: Der heutige Mensch ist völlig überfordert von der Komplexität der modernen Welt, unser Gehirn scheitert daran, es mangelt schlichtweg am Vorstellungsvermögen und auch an Phantasie, so Helbing.

Das sieht die TRENDBEOBACHTUNG genauso.

Deshalb braucht es Systeme, die es uns ermöglichen, in Echtzeit Entwicklungen in der Sozial- und Wirtschaftsdynamik voraussehbar und zu machen. Ich als TrendTrüffelschwein suche das Mega in den Trends, für Helbing braucht es das Mega vor allem bei Rechenleistungen, dem Hyper-Computer: Denn nur so wird Zukunft berechenbar.

„Europa ist digital abgehängt“, stellt mein Interviewpartner klar. Die letzte Chance für „IT Made in Europe“ heißt M2M-Kommunikation. Als digitale Kolonie der USA bei der P2P-Interaktion – siehe social media oder NSA – gewinnt die nächste Runde, wer die Maschinen am besten miteinander sprechen lässt, so mein Verständnis von Helbings Warnruf. Wer die Daten hat, hat die Macht.

Mit einem Hyper-Mega-Daten-Echtzeit-Scanner wäre es möglich, ein exakt simuliertes Modell der Welt zu erstellen und damit könnten wir dann auch herausfinden, welche konkreten Themen in Zukunft wirklich wichtig werden, so die Hypothese des Komplexitätsforschers. Das wäre auch der Traum DES TRENDBEOBACHTERS.

Doch wie soll das gehen? Am Naheliegenden hat Helbing das schon vorgemacht: Menschenmassen sind bei Panik unberechenbar und gefährlich, so komplex sind die Reaktionsmuster. Mit seinem Leitsystem hat er die Zahl der Toten bei wiederholten Paniken in Mekka erheblich reduziert.

So unberechenbar wie das Verhalten des überforderten Menschen der Jetztzeit scheint, so steuerbar kann Zukunft werden, wenn wir uns aufmachen mit neuen Erkenntnisinstrumenten – wie früher mit dem Fernrohr – neue Kontinente zu entdecken.

Und die finden sich heute nicht mehr analog auf der Weltkugel, sondern digital in Datenwolken.

Doch für Entdeckungen braucht es wie eh und je Neugier, Mut und Ausdauer – Gaben, die Professor Helbing für seine Projekte und in unserem Exklusiv-Interview eindeutig hat und auch den Menschen verschreibt, um Zukunft zu meistern.

Beruhigend für DEN TRENDBEOABACHTER – DIE TRENDBEOBACHTUNG nutzt genau diese Anforderungen, um schon heute im Nahbereich die Zukunft scharf zu stellen.

 

Mehr zum Redner und Berater Mathias Haas, noch mehr zu seinen „agilen Beratungsmethoden“ wie beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

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Acht starke Frauen aus China – Wandel in 53 Minuten.

MINDSET TOUR.

22. August 2014

Ein Dokumentarfilm ohne Biss – DER TRENDBEOBACHTER kann heute nicht schlafen.

Dokumentarfilm zu China

DER TRENDBEOBACHTER durfte rein schauen – in den Dokumentarfilm „Frauen tragen die Hälfte des Himmels“. Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart waren in Peking und haben gedreht… etwa 100 Stunden Filmmaterial, um eines herauszufinden: Wie leben Frauen in diesem Land des Wandels?

Tolle Frauen, feine Geschichten, hochwertig produziert – für all diese Aspekte lobt Mathias Haas sehr, sehr gerne. Auch ganz einfach für die Möglichkeit, dieses Werk sehen zu dürfen, denn bei der Erstaufführung war der Redner und Berater auf einer anderen Bühne und die nächste Show ist erst wieder im November.

Egal, ob es um die Motivation der Tierschützerin, um die Siemens-Managerin oder die beschriebene Schauspielerin ging… diese Persönlichkeiten „näher“ kennenzulernen und deren persönlichen Wandel zu erleben – all das hat DEN TRENDBEOBACHTER an seine eigene ASIAN MINDSET TOUR erinnert. Auch bei diesem Projekt ging es um die Frage: Wie gehen diese Menschen mit diesem massiven Wandel um?!

Doch viele Aussagen der Frauen waren schmeichelhaft – für Staat und Regierung. Sehr viele Aussagen der Frauen waren im Stil „Hier fühle ich mich gleichberechtigt“ (im Vergleich Stadtleben und Leben auf dem Land) oder „Confidence in Yourself“. DER TRENDBEOBACHTER hatte weder Überraschungen noch allzu viel glaubhafte Aussagen gehört.

Leider gab es wenig authentische Worte.

Jetzt kann dieses Gefühl aus vielen Richtungen gefüttert werden. Vielleicht – und davon möchte sich Mathias Haas nicht freisprechen – hat es auch die Kraft der „self-fulfilling prophecy“, doch schlussendlich erwartet sich Haas von einer deutschen Hochschule mehr Mut zur Kritik und mehr Kraft zur Reibung.

Wenn deutsche Unternehmen (vor der Regierung und ihren Behörden) in China in die Knie gehen, mag das irgendwie noch erklärbar sein. Doch wenn – zwangsläufig bereits durch Übersetzer bearbeitete Aussagen – so wie hier kommentiert und kritiklos bestätigt werden… wenn Wanderarbeiter als „die Gewinner“ oder Chefärztinnen als international gefeierte Stars dastehen, dann stellt sich Haas zwangsläufig die Frage: „Ist ein solches Projekt ein wertvoller Baustein, um Studenten zu kritischen Managern auszubilden?“

Denn schlussendlich geht es dem Zukunftsexperten um ein zukunftsfittes Deutschland. Unser Europa wird seine Herausforderungen mit Anbietern aus so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern haben. Die Menschen dort sind derartig hungrig, diszipliniert und auch wissend (alles übrigens Tugenden, die wir uns noch zuschreiben), dass Mathias Haas tatsächlich Bedenken hat. Nach Ansicht DES TRENDBEOBACHTERS braucht es jede Menge Querdenker und Querköpfe, Macher und Macherinnen mit jeder Menge Tatendrang, Mut und Kritikwilligkeit.

Leider hat Haas in diesem… nochmals… höchst professionell produzierten Filmprojekt wenig Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Wahrheit und kamerafähigen Aussagen gespürt.

Aber die Wahrheit ist wohl auch… dass eine radikalere Vorgehensweise nicht für Wiederholungstaten gesorgt und die starken Frauen wohl kaum vor die Kamera gebracht hätte. China macht die Regeln, egal ob für Hochschulen oder Unternehmen.

Mathias Haas wird dennoch nicht schlafen… denn der Redner und Berater ist überzeugt, dass Bildung mehr Reibung produzieren muss. Wenn nicht in dieser Phase des Lebens – wann dann?

 

Die starken Frauen von morgen? Eine Aufnahme von der ASIAN MINDSET TOUR in 2013.

Die starken Frauen von morgen?
Eine Aufnahme von der ASIAN MINDSET TOUR in 2013.

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER und eben nicht klassischer Trendforscher oder üblicher Zukunftsforscher. Der Wandlungshelfer unterstützt Organisationen unterschiedlichster Art zukunftsfit zu werden oder zu bleiben. Im Hier und Jetzt. Denn Führungskräfte wählen jeden Tag zwischen links und rechts – zwischen ob und unten. Irgendwo liegt dann „die Zukunft“… sprich die „richtigen“ Produkte, Geschäftsmodelle und schlussendlich Erfolg.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinen Beratungsmethoden (z.B. LEGO SERIOUS PLAY) unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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Die selbstklebende Schnittstelle zum eigenen Körper.

MegaTrend.

14. April 2014

DER TRENDBEOBACHTER hat einen Neuzugang in seiner Sammlung innovativer Exponate. Und lange darüber mit Stefan Jahnke von Kaasa solutions gesprochen. Anlass war das „Lifestyle Assessment System“ oder besser gesagt: „Metria“, ein Pflaster mit USB-Schnittstelle. Mit diesem Sensor, dass der Zukunftsexperte in der Hand hält, besitzt Mathias Haas quasi sein ganz eigenes Gesundheitssystem. „Sensing the future“ steht auf der Packung, „Score fit“ ist die Überschrift.

Es geht um einen datenbasierten Gesundheitsstest , einen alltagstauglichen Check-up, auf den schon die erste Versicherung aufmerksam geworden ist und der schon ganz bald bei einem Fitness-Studio-Anbieter die Neumitglieder zappeln lässt.

Medizinischer Lifestyle

Dieses „Klebepflaster“ ist die Optimierung von „Runtastic“ – so lautet das Versprechen. Für 99 Euro gibt es das „disposable device“ und es hält, bis es abfällt – wenn man das möchte. Aber auch schon nach 24 Stunden sind die komplexesten Schlafanalysen gelaufen, der Kalorienverbrauch im Zusammenspiel mit Bewegung und Aktivität notiert – und die Ebene weiterer Detaillierungsgrade wird betreten. So wird beispielsweise der Hautwiderstand – also das Stresslevel – genauso abgebildet wie bei Aufzeichnungen eines EKG`s. Abschließend erfolgt dann die Analyse – für 99 Euro. Und genau deshalb wird das „B2B-Geschäft“, zum Beispiel mit betrieblichem Gesundheitsmanagement, forciert.

„Vergleichbare Ergebnisse“ haben 2011 über 1.000 EUR gekostet.

2011 hat der Wandel begonnen

Mathias Haas hat bereits vor drei Jahren den Score 100-Test gemacht und darüber berichtet. Und tatsächlich hat damals die abschließende Aussage des Arztes: „Herr Haas, einen Burn-Out bekommen immer die Anderen“ wirklich tiefen Eindruck hinterlassen und der Redner hat reagiert – rechtzeitig. DER TRENDBEOBACHTER sieht aus wie das blühende Leben und fühlt sich auch meistens so- wenn nicht gerade an einem Freitagabend die Lufthansa-Mitarbeiter streiken.

Steigt der Leistungsdruck? Fokussieren wir deshalb so sehr langfristige „Performance“ und (privat) bezahlte Vorsorge? Um unsere Leistungsniveau zu halten oder gar zu verbessern? Für 99 Euro? Wie auch immer die Antwort im Einzelfall ausfällt: Das Thema Tracking scheint keine Kurzstrecke gebucht zu haben. Die Anbieter vermehren sich in Echtzeit und werden durch „Wearable Technology“ weiter befördert. Warum soll die Jacke nicht mit dem Pflaster funken und die Telekom so auch performante Rentner* retten?

Die Telekom?

Ja, der Zukunftsexperte hat auch erfahren, dass VitaDock, eine Datenplattform der Telekom, die Heimat der „Pflaster-Analyse“ sein wird. Made in Germany – gelagert in schwarz-rot-gold.

So schließt sich der Kreis wieder und es entstehen ganz neue Geschäftsmodelle. Denn alle Möglichkeiten – egal ob als Lauf-App oder als Daten-Pflaster – werden ausgeschöpft und werden Realität. Unabhängig davon, ob der ein oder andere Traditionalist Motivpflaster dem USB-Kabel vorzieht. Deutschland hat eine der ältesten Bevölkerung auf diesem Planeten: Warum also nicht den Jogger retten? Oder ihn zumindest fit halten?). Unser Land hat eine enorme Landflucht: Wenn es im ländlichen Raum kaum noch Ärzte gibt, brauchen wir dann nicht technische Hilfsmittel?. Und wir lieben den Lifestyle: Leben wir nicht in einer kommerzialisierten Lebensstilgesellschaft? Also gibt es mindestens drei gute Gründe für Metria.

Und es gibt einen Vierten: Menschen bewegen sich mehr – so zumindest die Erfahrung vom Trendbeobachter Mathias Haas, als er vier Wochen das Up-Band von Jawbone getragen hat.

Dieses war noch mehr Lifestyle – deutlich sichtbar, farbig und schön gemacht. Im Falle des IH1, dem vorliegenden Exponat, sind wir fast schon devot unterwegs – solange wir uns eben bewegen.

DER TRENDBEOBACHTER macht Megatrends beweisbar – durch Exponate wie diese. Mathias Haas, der Redner und Moderator, ist dankbar und dennoch kritisch. Denn der Zukunftsexperte muss auch sich selbst immer wieder „kalibrieren“, denn auch für ihn kann Veränderung ungewohnt sein. Logisch. Natürlich! Denn jede Generation hat ihr Facebook oder ihr Daten-Pflaster. Während die Oma von Mathias Haas Angst vor dem Zug hatte – haben die Menschen heute Angst vor den Daten. Doch wie schon immer gilt wohl: Es kommt darauf an, was man daraus macht.

Deshalb gilt: „Der beste Trendbeobachter sind Sie selbst“!

 

*Oder wie nennt man Menschen, die zwar alt werden – aber nicht alt werden?!

 

Mehr zu den Zukunftsthemen des Sprechers und Workshop-Moderators (z.B. mit LEGO SERIOUS PLAY) unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org oder gar, total verrückt, im YouTube-Kanal: http://www.youtube.com/user/haaskommuniziert

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Für DEN TRENDBEOBACHTER arbeiten 59 Sklaven.

MegaTrend.

8. Februar 2014

Es gibt bis heute Sklaven! Inmitten der Wertschöpfungsketten unserer geliebten Produkte leben und arbeiten bis heute Menschen, ohne eigene Rechte und unter massivem Druck. So arbeiten etwa 59 Sklaven für Mathias Haas – irgendwo auf der Welt. So das Ergebnis des Selbsttestes der Wohltätigkeitsorganisation Slavery Footprint.

Das „Rund-um-Sorglos Paket“ gibt es selten.
Gibt es Optionen?

Es gibt die ersten Produkte! Schon vor zwei oder drei Jahren kam die Meldung, dass ein iPhone, welches komplett in den USA produziert werden würde, etwa 200 USD mehr gekostet hätte. Damals war der erste Gedanke: das wäre die Lösung, denn für einen Premiumanbieter wie Apple würden die Menschen diese Zusatzkosten aushalten, gerne zahlen. Wenn,… wenn damit das schlechte Gewissen entlastet und der wahre Ego-Trip (oder warum gibt es sonst Premium-Marken?) bedient wird!

Fairtrade-Konzept im Elektromarkt!

Ein Start-up aus den Niederlanden hat realisiert was andere nicht einmal nachts träumen. Bei Mathias Haas liegt ein smartphone, das bei Arbeitsbedingungen, Rohstoffen, Lebensdauer und Recycling an die Grenzen der Machbarkeit ging. Oder sogar darüber hinaus?

Am 2. Juni 2013 hat jedenfalls DER TRENDBEOBACHTER investiert (= direkt bezahlt), dann kamen 27 Mails (Update zur Produktion und Auslieferung) und zum Jahresauftakt das Fairphone, FIRST EDITION. 334 EUR und Mathias Haas hält „A seriously cool smartphone that puts social values first” in seinen Händen.

Handel = Wandel?

Das Gerät ist ein Forschungsprojekt, welches ganz offen kommuniziert und gebloggt wurde. Alle Schwierigkeiten und alle Möglichkeiten wurden atypisch transparent gelebt. Selbst die Kalkulation ist online.

Mit radikalem Outsourcing haben gut zehn Mitarbeiter gereicht, um der Elektronindustrie vorzuführen und dem Handel klar zu machen, dass „Retail heute two ways“ bedeuten muss. So wie eben Konzerne wie Apple heute auch alte Geräte in Zahlung nehmen. Ja, es tut sich etwas! Und das muss es auch!

Laut dem Verband der chemischen Industrie wird nur ein kleiner Teil der ausrangierten Handys wiederverwertet. In Deutschland liegen etwa 86 Millionen alte Telefone in Schublanden… Fragen? Nein, es braucht Antworten!

Fairphone - der Auftakt zu einem Megatrend?!

Fairphone hat geliefert und ein zweiter Anbieter namens Phonebloks verstärkt den Glaube an wirklichen Wandel – zumal sich hier schon Motorola angedockt hat. Auch bei diesem vergleichbaren Anbieter können problemlos einzeln Bausteine repariert werden – auch hier sind Dateien z.B. für den 3D-Druck eines kaputten Gehäuses frei verfügbar. Oder aber die Sonderedition mit „Beats by dre“ oder JBL-Lautsprecher?

Aber auch Fairphone wird in die Mangel genommen!

Ja, Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER genießt die Gravur im Deckel des neuen „Kreisverkehrs seines Lebens“:

„You together with 10,185 other people helped make Fairphone possible.“

Am Ende des Tages wird indessen zunehmend die Frage gestellt: “wie war die Gesamtbilanz meines Lebens?” – und dafür benötigt auch der Zukunftsexperte vielleicht gar kein smartphone mit sexy Soundsystem.

Ganz offen kommuniziert – auch die Macher des Fairphones kommen an die Grenzen von Fairtrade und wahrer Relevanz. 25.000 Exemplare stehen einer Milliarde typischer Geräte gegenüber und trotz allem Engagement bei den beauftragten Unternehmen – eine 100%ige Transparenz gibt es eben nicht. Auch diese Holländer, die wohl ein feines Büro in einem Speicher Amsterdams bezogen haben… und sie diese sind wohl nicht völlig selbstlos. Gleichwohl stehen auch diese vor der Frage: „Gibt es ein Fairphone 2?“.

Und doch ist es ein anderes Gefühl – ein Fairphone zu nutzen.

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Es bleiben Fragen, doch es gibt auch Antworten – von Entscheidern, die sich die gleichen Fragen stellen. Top Manager wie offensichtlich bei Motorola, die zumindest neugierig sind.

Es gibt noch Macher. Großen Respekt von Mathias Haas!

Sehr, sehr großen Respekt für diese Menschen in Amsterdam. Diese Mission war ganz sicher atemberaubend – anstrengend – zufriedenstellend!

Diese Menschen müssen fast wie diejenigen sein, die mit folgendem Zitat gemeint waren… folgende Geschichte:

Bei der ersten Weltreise von Mathias Haas (damals… einmal um die Erde ohne Flugzeug) war im Apple Store in San Francisco ein Spruch an der Wand – so ähnlich wie… „We are producing products for people who are crazy enough to believe they can change the world. They do by believing in this.“

Wenn dieses Credo bei Apple noch gelebt wird – warum wurde dann das Fairphone in den Niederlanden gestemmt?

Nochmals. Respekt!

P.S. Laut Technology Review vom Januar 2014 will Intel noch dieses Jahr den ersten Prozessor mit Gold, Zinn, Wolfram etc. aus garantiert konfliktfreien Regionen auf den Markt bringen. Andere Anbieter wie Lenovo haben entschieden, die eigenen Werke von der NGO TCO überprüfen zu lassen. Auch Apple und Motorola produzieren teilweise wieder in den USA.

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER beobachtet und dann geht er auf die Bühne – als Redner, der aktiviert und provoziert oder vor eine Grupper – als Moderator. Damit „die Kraft auf die Straße“ kommt. Bei Fairphone ist Haas völlig überflüssig, so scheint es. Schade eigentlich. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Das nachhaltigste Land der Welt.

MegaTrend.

3. Februar 2014

Mathias Haas war auf Reisen – in Kuba. Und ja, das ist das nachhaltigste Land der Welt, das DER TRENDBEOBACHTER je gesehen hat.

Zwangsläufig.
Leider.
Unglaublich.
Kaum auszuhalten.

Andere Länder, andere Lösungen

Die Reise hat an Mink in Weißrussland erinnert. Im tiefen Osten war Haas im Alter von 17 Jahren drei Mal.

Embargo hin oder her.
Wie kann ein Land so gegen die Wand gefahren werden?

Es ist sehr erstaunlich, wie lange eine Bevölkerung einem Land wie den USA die Stirn bietet und mit welcher Unbeirrtheit es an seiner Ideologie festhält.

Und dann wird es ganz schnell sehr komplex,… denn zweifelsohne, die Blockade seitens des nördlichen Nachbarn ist massiv. Heftig, wie ein Land mit seinen Menschen Supermärkte aushält, wenn der Begriff „Auswahl“ unmittelbar zur Farce wird – beim Besuch des größten Kaufhauses in Havanna steht man leeren Vitrinen gegenüber..

Interessant, wie „überlebenskünstlerisch“ die Bürger einen 60 Jahre alten Chevy pflegen, darin einen Lada-Motor zum Laufen bringen und das System weiter rollt. Ja, jeder Mensch mit „unserem Leben“ kann dort erfahren, wie veränderungsfähig agiert wird, was Improvisieren wirklich heißt. Kubaner kennen den hiesigen „Einbahnstraßen-Verschwendungs-Style“ nicht. Es fehlt schlicht an den besagten Optionen und natürlich am Budget. Aus Waschmaschinenmotoren werden eBikes, aus Eisenbahnschienen Dachbalken und der Baumarkt ist ein Marktstand mit sage und schreibe 10 Artikeln – davon sind dann vier identisch.

 

 

 

 

 

 

Der Redner und Moderator war auf Bildungsreise in ein anderes System. Noch nie hat Mathias Haas ein Land bereist, in dem Pferde – als Transportmittel – so wichtig und essentiell sind. Bis heute im Jahr 2014. Doch seit Januar dürfen ja Autos importiert werden! Wieder ein Lichtblick? Wohl eher nicht:

Neupreis für einen Peugeot 207: 170.000 EUR.

Ja, es gibt Züge - eine Alternative? Nicht wirklich.

Kaum zu glauben, dass die Normalbürger nicht die Regierungsgebäude in Havanna anzünden, wenn sie realisieren, wie viel ein Neuwagen dann wirklich kostet. Selbst der ungeliebte „Chinese“, also der heutige Mietwagen, liegt locker über 30.000 EUR – und das bei unbekannter Kilometerleistung,  ohne den Tacho laufen zu lassen.

Der „Brain-Wash-Apparat“  funktioniert.

Der Zukunftsexperte hat hier keine Zukunft gesehen, mal die chinesisch-wirtschaftliche Präsenz ignoriert. Im Gegenteil: Wie kann eine Regierung, die einst für Revolution stand, das eigene Land digital so hintergehen? Das in der Bevölkerung verbreitete „Internet“ ist zumeist nur ein „Intranet“, wohingegen das „richtige“ Internet nur  bei Privilegierten (z.B. aus der Belegschaft einer Uni) oder in 5* Hotels für Touristen (zu einem Preis von 4 EUR pro Stunde mit einer Geschwindigkeit wie die stillgelegte Dampflok an der nächsten Kreuzung) zu finden ist. Darf man sein Volk so dumm halten?

Es gibt keinen Zeitungskiosk und keine ausländischen Radiosender.

Sonne, Essen und eine realistische Chance auf ein stark-subventioniertes Haus… das sind die besten Freunde der Regierung. Deshalb scheint die Bevölkerung trotz der Ungerechtigkeit ruhig zu bleiben. Doch wie lange noch?

Was, wenn der Exil-Kubaner das Video aus Las Vegas zeigt?

Denn immer wieder sickert etwas durch – von der großen, weiten und verlockenden Welt.

So müsste doch auch Raúl Castro bei dem Staatsbegräbnis von Nelson Mandela gesehen haben, wie selbst Südafrika digitalisiert ist. Wie dort Smartphones vielleicht beim dritten Besitzer gelandet sind, wie sie aber sämtliche Bereiche des Lebens attraktiver gemacht haben – durchaus wettbewerbsfähig und zu Gunsten der breiten Bevölkerung.

Nachhaltigkeit hin oder her. Es ist bitter, wie eine Bevölkerung von 11 Millionen abgekoppelt wird. Dazu passt dann abschließend auch der Freedom Report 2013 – dieser findet dann positivere Wort in der Überschrift: „Glimmers of hope in Cuba“. Lassen Sie uns hoffen, dass diese sich deutlich besser auskennen als Mathias Haas!

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Der Redner und Moderator im Rückblick auf eine Reise zum Jahreswechsel. Mathias Haas wollte „Zeit zum Denken“, vor Ort kam immer mehr dazu, über das es nachzudenken galt. Jenseits von Cuba libre!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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Duschen mit DEM TRENDBEOBACHTER kostet 17 Liter.

MegaTrend.

28. Januar 2014

Der Zukunftsexperte Mathias Haas hat wieder einen Beweis, wie sich zwei Trendfelder gegenseitig beeinflussen, wie wir zunehmend unser Leben vermessen und wie wir – gleichzeitig – „Nachhaltigkeit“ täglich mit mehr Inhalt füllen: amphiro

Megatrends zum Anfassen

Dabei handelt es sich um eine intelligente Warmwasser-Anzeige, die zwischen Duschkopf und Duschschlauch eingedreht wird. Einfach so, in einer Minute. Und dann wird geduscht,… mit Wasser, mit warmem Wasser… mit viel Wasser!

DER TRENDBEOBACHTER benötigt 17 Liter bei 36°C.

Die Amphiro AG „is a Cleantech-Spinoff“ der ETH Zürich. Dieses „Tracking-Tool“ ist für 59 EUR zu haben – eine intelligente Verbrauchsanzeige. Ein Eisbär inklusive. Mathias Haas hat diese Innovation im Alltag eingesetzt, doch der Bär an sich hat sich nie bewegt.

Das Ergebnis im Selbsttest?

Wie bei anderen „Self-Tracking-Tools“ setzte auch hier wieder der Effekt ein, dass das eigene Beobachten dafür sorgt, dass Mathias Haas bewusster agiert. Nie war mutwillig überlegt oder geprüft worden, wie viel Wasser da wirklich durchgejagt wird. Ganz im Ernst, tatsächlich getan.

Zugleich hat aber auch diese Anzeige etwas von einer elektronischen Fußfessel. Denn klar ist, dass Menschen, die sich beobachtet fühlen, sich anders verhalten. Wie also entscheiden? Wie einsetzen? Wie weiterentwickeln?

Schon heute bietet das Startup ein tolles Produkt, das auch zum Festeinbau käuflich ist und welches Herstellern angeboten wird. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Dornbracht und andere Armaturenhersteller damit einen weiteren Baustein zur real gelebten Nachhaltigkeit anbieten. Das ist zu wünschen, das ist zu erwarten – denn DER TRENDBEOBACHTER begibt sich wieder auf die Metaebene – denn Ressourcen aller Art werden knapp, selbst Sand!

Wasser wird emotional aufgeladen, Kriege werden uns sensibilisieren!

Kriegerische Konflikte nehmen zu – nicht nur in Regionen wie Afrika. Genauso liegt Nahe, dass zwischen China und Indien die „Zündschnur brennt“, denn kleinere Gefechte gibt es schon heute – auch aufgrund der sich im Bau befindlichen Staudämme auf chinesischer Seite. Aber auch in den USA gibt es massiven Wassermangel – so wie im Januar 2014! Kalifornien lebt von etwa 1/3 Schmelzwasser aus den Bergen, im Augenblick sind dort aber nur 10 bis 30% der üblichen Schneemassen. Weiter östlich, östlich von Las Vegas liegt ein See, der die Region bis zur Küste speist – bis L.A. – und dieses Wasser könnte schon im nächsten Jahr rationiert werden! In „South Nevada“ werden jetzt schon Bürger dafür belohnt, wenn sie Rasen im Garten mit Schotter oder Split ersetzen.

In dieser Großwetterlage steigt die Erwartungshaltung an alle Verbraucher – jeden Tag. Kunden werden Ihre Zulieferer fordern und selbst, mehr oder weniger, vorleben. Doch Kunden werden fordern – ganz eindeutig, denn die Möglichkeiten sind offensichtlich am Markt. Produkte wie amphiro machen sensibel und treiben neue Gewohnheiten.

Und neue Möglichkeiten!

Wenn also „gefühltes Gold“ durch einen Wasserhahn fließt,… warum soll dann ein amphiro oder eine Dornbracht-Armatur nicht das doppelte kosten? Noch wertiger sein? Weitergehend inszeniert werden?

Neues Verhalten bietet auch immer die Möglichkeit für neue Geschäftsmodelle – neues Verhalten fordert auf jeden Fall ein Update des existierenden Systems! Und dafür sind sowohl Führungskräfte als auch Eigentümer verantwortlich!

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Mathias Haas ist ein aktivierender Redner, der sich auch aus dem Fenster lehnt und Vorschläge macht. Haas ist transferorientierter Wandlungshelfer und kein Wissenschaftler, er arbeitet mit seinem GMV-Faktor (gesunder Menschenverstand) und zeigt Zusammenhänge. Er beschreibt aus dem eigenen Leben, denn es ist eben einfach ein Unterschied von solchen Innovationen zu lesen oder sie selbst eingesetzt zu haben.

DER TRENDBEOBACHTER ist eben Pragmatiker – und als solcher dann Redner und Moderator. Letzteres realisiert er zum Beispiel anhand von Strategie-Update-Workshops mit LEGO SERIOUS PLAY.

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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