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Zukunftsforschung
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180° Wandel mit 150 Mitarbeiter = Jaguar I-PACE

Exponate, Interview., MegaTrend.

11. Juli 2018

Direkt hinter dem Jaguar Land Rover Test Center dröhnt noch ein „Verbrenner“, als die Pressekonferenz zum ersten vollelektrischen Fahrzeug von Jaguar startet. Die alte Welt lässt nicht locker, und Roger Raynald (European Head of Sales & Marketing for Electric Vehicles – General Manager) und Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., sind sich ziemlich schnell einig: Es wird für absehbare Zeit beide Systeme geben. Elektromobilität ist das Maße der Dinge, alleine weil die chinesische Regierung so entschieden hat. Gleichzeitig bleiben aber genügend Märkte ohne Lade-Infrastruktur und somit erstmal beim geliebten Öl.

Zwei Welten treffen auf einander: Skilift & I-PACE

Für den Redner und Moderator Haas ist das zeitgemäße Fahrerlebnis genauso interessant wie der Weg dorthin. Fangen wir hinten an: Dr. Ing. Wolfgang Ziebart, der mutige Macher und offizielle „Technical Design Director“ hatte keine guten Vorzeichen, aber eine Idee. Mit einem Team von 50 Personen lief er los – zeitweise waren es auch mal 150 Mitarbeiter – mehr nicht! „Im Rückblick“, so der bodenständige Manager, „war zu beobachten, dass viele Kolleginnen und Kollegen gar nicht Teil dieser Mission sein wollten“. Das gefühlte Risiko im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stand auch für eine Bedrohung der eigenen Karriere.

Es hat geholfen, dass Dr. Ziebart zuvor Entwicklungsleiter war und die volle Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden genossen hat. Doch auch seine frühere Tätigkeit als CEO bei Infineon hat sicher nicht geschadet. „The father of the I-PACE“ kennt mehr als nur die Autowelt und teilt sein Wissen und Haltung gerne. Gerade im Rahmen der Produkteinführung, aber auch darüber hinaus.

Fragen mit Zeitgeist sind schnell gefunden, und die Antworten sind nicht weit: Wie sieht Mobilität aus zwischen elektrischen Skateboards und vollelektrischen zweisitzigen, offenen Elektroautos? Wie prägen MegaCities die innovative Mobilität in Stuttgart, Gelsenkirchen und Rostock? Wie entwickelt sich das selbstfahrende Auto, wenn die Marke egal ist und dieses Verkehrsmittel eher mit einem „Ackergaul“ zu vergleichen ist? Wie definiert sich ein moderner Autobauer, wenn die Batterie aus Korea kommt, die Software aus Kalifornien und die DNA der Fahrdynamik kaum abgrenzbar ist?

Mit dem I-PACE muss gar nicht gefahren werden. Der Anblick ist auch im Stillstand nennenswert.

Jede Menge schnittige Kurven in der Eifel, doch der Top-Manager lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicht von 400 PS, 2,2 Tonnen und einer tagesaktuellen Reichweite von 385 Kilometern. Das elektrische Performance-SUV fragt dann fast selbstständig „How alive are you?“, und der Zukunftsexperte Haas spürt Meter für Meter, dass es nicht das große Panorama-Glasdach mit UV-absorbierender Beschichtung ist, das reizt. Es sind auch nicht die aktiven Lamellen im Kühlergrill, die so begeistern, sondern das Gesamtpaket. Irgendwo zwischen dem hochwertigen Cockpit mit Textilien von Kvadrat und dem 2.990mm Radstand, der für großzügige Platzverhältnisse sorgt, mischen sich auch immer wieder die selbstlernenden Algorithmen in den faszinierenden Erlebnismix.

Ein Teil dieses Erlebnisses ist ganz sicher auch der Respekt vom Betreten dieser neuen Ära, dem Neu-Neu-Land. Mathias Haas und sein Team suchen und finden bekanntlich MegaTrends, die sicht- und spürbar sind. Haas und sein Moderatoren-Team arbeiten aber auch mit Organisationen am „Next Big Thing“, so wie dem I-PACE. Fast täglich wird sichtbar, wie schwer sich Führungskräfte als auch Mitarbeiter tun, wenn Sie von Null anfangen sollen. Wenn es heißt „einfach mal machen“! Wie oft gibt es die einsamen Wölfe, die auf der richtigen Fährte sind und dann letztlich doch von Designern und/oder den Preisstrategen abgelenkt oder sogar vergiftet werden. Angesichts der aktuellen „Wirklichkeits-Erfahrung“ im I-PACE zollt DER TRENDBEOBACHTER. großen Respekt, denn auch Männer wie Roger Raynald oder Dr. Ziebart haben sich durchgebissen.

Dr. Ziebart im Interview, er fährt sein Werk.

Der Technical Design Director Jaguar I-PACE wird heute gefeiert, und doch erinnert er sich an Zufälle und „Glück im Leben“, ohne die auch ein noch so zielstrebiges Tun nicht erfolgreich von statten geht. Und er erinnert sich an harte Tage, die vielleicht die Grundlage für eine solche Haltung sind. So hat Herr Dr. Wolfgang Ziebart nicht vergessen, wie überraschend sein letzter Tag bei BMW war. Er hat sich ausdrücklich bereit erklärt, dass wir darüber berichten dürfen:

Im März 2000 hatten die Münchner gerade mit der Formel 1 begonnen und prompt ein Rennen mit Platz 3 beendet. Da war das Commitment zum Motorsport, und umgehend hat das Team geliefert. Unmittelbar danach stand eine Aufsichtsratsversammlung an, doch anstelle eines Bonus‘ gab es den Rauswurf. Ja, so überraschend kann das Leben sein. Es gibt diese Tage und jene Tage. Im September wird Herr Dr. Ziebart Jaguar verlassen – in Eigenregie und völlig geplant. In Rente, so der Eindruck von Mathias Haas, wird er noch lange nicht gehen. Dafür wurden bei dieser Probefahrt viel zu spannende Ideen und Ansätze gedreht und gewendet. Wer weiß, in welchem Kontext Ziebart und Haas sich wiedersehen… wer weiß…

Es sind die Details, die Jaguar auch liefert. Dankeschön!

DER TRENDBEOBACHTER. ist kein klassischer Trend- und Zukunftsforscher. Im Gegenteil: Mathias Haas prägt ein eigenes Segment: die Trendbeobachtung. Er und sein Team sind die „Pragmatiker am Trendhimmel“. Und so ist es auch kein Wunder, dass die I-PACE-Testfahrt keinen klassischen Ablauf hatte. Weiter, immer weiter.

 

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Studie: Sind wir nicht alle ein bisschen Roboter?

MegaTrend.

5. Februar 2018

Science Fiction Literatur – das ist ein Genre, das nicht wenigen unter uns so gar nicht vertraut ist. Man stellt sich dabei vor, dass Autoren mit einer besonders großen Phantasie niederschreiben, wie die Welt denn in 100 oder 200 oder 1000 Jahren so funktionieren könnte. Das Ganze wird dann in Buchform gegossen und, wenn der Schreiberling Glück hat, auch noch verfilmt.

SiFi-Studie pur.

Wobei es die unterschiedlichsten Darstellungen gibt, es geht gar nicht immer um Gut oder Böse. Oft geht es einfach nur um die Entwicklung der Menschheit oder dessen, was von ihr übrig blieb.

Die Phantastische Bibliothek in Wetzlar ist ein Ort, wo all diese Geschichten gesammelt werden. Eine Bibliothek für Science Fiction Literatur. Und genau hier setzte das Innovation Lab der Telekom an, um gemeinsam mit dem Betreiber der Bibliothek in einer Studie zu überprüfen, wie sich denn Science Fiction über die Jahre auf unser Leben ausgewirkt hat beziehungsweise inwieweit der Inhalt der Bücher inzwischen Realität geworden ist.

Im Rahmen dieser Studie war DER TRENDBEOBACHTER. eingeladen, den Realitätscheck durchzuführen. Als Pragmatiker unter den Trend- und Zukunftsforschern… 5 Themengebiete (Leben, Wohnen, Mobilität, Kommunikation, Roboter und Arbeit) wurden unter die Lupe genommen. Die Auszüge und Analysen aus der SciFi-Literatur waren die Basis, und erstaunlich oft kam der Zukunftsexperte – der ja eigentlich genau so sehr ein Jetzt-Experte ist – zu dem Schluss: Die in den Büchern seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschriebenen Zukünfte sind oft schon sehr real oder zumindest zum Greifen nahe.

Ein spannendes Projekt, konnte Mathias Haas doch abtauchen in die Gedankenwelten verschiedenster Autoren. Ob Computer-Gehirn-Schnittstelle, Ersatzteile für alle Bereiche des Körpers, Kommunikation über Stellvertreter bis hin zu Robotern, die uns alles abnehmen – auch das, was wir heute manchmal noch gern selber machen.

Denken könnte übrigens auch bald darunter fallen. Nicht, dass das die Lieblingsbeschäftigung von allen Erdenbürgern wäre. Auch das Beantworten von Fragen ist nicht jedermanns Sache. Und wohl auch deshalb wird massiv an künstlichen Intelligenzen geforscht. In China zum Beispiel, das mit massivem Aufwand gern zur Nummer 1 auf diesem Sektor avancieren möchte, hat neulich eine KI des Daten- und Handelsriesen Alibaba einen Textverständnisversuch besser beendet als ein Mensch.

Nochmal im Klartext: Die Maschine hat einen gehörten Text besser verstanden als ihr menschliches Gegenüber. Und als ob es einer Gegenprobe bedürfe, hat Microsoft einige Tage später mit einer eigenen KI das gleiche Experiment mit ähnlich guten Ergebnissen wiederholt.

Man kann sich also schon vorstellen, dass in China demnächst eine von Robotern besetzte Polizeiwache entstehen soll oder dass bereits ein Viertel der Arbeiter in dortigen Munitionsfabriken durch „smarte Maschinen“ (also Roboter mit Anschluss an eine künstliche „Intelligenz“) ersetzt wurden. Nicht nur, weil die schneller arbeiten, nicht krank werden, keine Fehler machen (außer denen ihrer Programmierer) und damit langfristig billiger sind. Nein, auch weil sich in den entlegenen Gebieten, in denen solche Fabriken aus Sicherheitsgründen gern errichtet werden, kaum noch geeignete Mitarbeiter finden. Gesellschaftliche Implikationen inklusive. Nachtigall, ick hört‘ ihr Trapsen…

Science heißt Wissenschaft, Fiction heißt Fiktion heißt Annahme, Wunschvorstellung und so weiter. Spannend ist jedoch, wie stark uns diese ehemaligen Annahmen bereits eingeholt haben und welche Gedankenkraft seinerzeit dahinter stecken musste. Gleichermaßen interessant ist auch, was man sich heute in der SciFi-Literatur ausdenken müsste, damit die gleiche Breite und Tiefe, die heute bereits real geworden ist, in 30 oder 50 Jahren wieder real wird.

Heute schon sind wir getrieben von den Errungenschaften der Technik und lassen uns einsaugen, Effizienz aufnötigen und der Herrschaft von Big Data unterwerfen. Bald werden wir Roboter sehen, die uns Menschen zum Verwechseln ähnlich sehen und sich dann auch noch so verhalten. Jedenfalls wie einige von uns. Spätestens dann werden wir sagen (müssen): Wir Menschen sind auch nur Maschinen.

Mathias Haas hat als Pragmatiker kommentiert – hier zum Beispiel:

Ja, Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. und kein Trendforscher, auch kein klassischer Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte Haas lebt im „Hier & Jetzt“, wie seine Kundschaft. Denn Entscheider müssen heute die Weichen stellen – für morgen und übermorgen. 2030 ist so weit weg, dass Führungskräfte selbst derartig weit planen. Letzteres ist verständlich, denn die Welt wirklich weiter über 10 Jahre hinaus zu erforschen… das mag (zu) ambitioniert zu sein. Der Pragmatiker Mathias Haas zeigt folglich lieber die bereits sichtbaren Entwicklungen, Innovationen und Treiber der MegaTrends. So hatte Mathias Haas und sein Team wahrlich Freude die „große Zukunft“ aus der Science Fiction Literatur für Dr. Stefan Kohn von der Telekom Design Gallery in die Gegenwart zu übersetzen.

Mehr zur zukunftsweisenden Arbeit von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Möglichkeiten, wie diese Zukunft in die Gegenwart kommt, wartet hier: www.play-serious.org

Wer lieber schaut, als liest: www.youtube.com/haaskommuniziert

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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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Deutschland skaliert mit behördlichem Rückenwind.

Interview., MegaTrend.

10. Dezember 2017

Bruchsal trifft auf Dubai. Ja, die badische Provinz zaubert dem Silicon Valley was vor… beispielsweise in Dubai. Hier drehten sich schon im Herbst dieses Jahres die 18 Rotorblätter des Volocopter-Flugtaxis vollautonom. Ja, vollautonom! Die zweisitzige Flugdrohne flog bewusst ohne Menschen an Bord, nicht dass ein skeptischer Schwabe irgendwelche Zweifel produzieren kann. Alleine diese Ingenieurskunst reichte aus, dass DER TRENDBEOBACHTER. sich auf die Reise machte – in die Nachbarschaft.

Volocopter fliegen auch im Tagungsraum von Volocopter.

Schon der Weg hat bewiesen, dass neuartige und bezahlbare (!) Hubschrauber-Konzepte einen wirklichen Mehrwert bieten würden. Mathias Haas ist bekannt – mit der Autobahn A8. Auch die A5 kennt der Redner und Moderator recht gut. Trotzdem sind Reisen im Jahr 2017 zu vergleichen mit Überlebenskampf in der Manier von Kampfpiloten. Die rechte Spur fällt weg, da wir (zum Beispiel Haas selbst) Waren aus der ganzen Welt an Weihnachten unterm Baum haben wollen und die Lkws die Hauptlast tragen. Links und ganz links ist es Zeitgeist nicht mehr als 10cm Abstand zum Vordermann/frau zu lassen, denn sonst wird diese Lücke effizienzgetrieben ganz schnell aufgefüllt. Also gilt es Spannung und Anspannung zu wahren um ans Ziel zu kommen.

Was liegt also näher als tausende von Personen-Drohnen in die Luft zu schicken?

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter, hat genau diese Vision. Schnell, viele dieser Flugobjekte in einer Stadt. Sehr viele dieser „Großdrohnen“ in die Luft. Und klar, diese Idee haben heutzutage mehrere Unternehmen, doch tatsächlich fliegen und machen dafür steht das Start-up aus dem Großraum Karlsruhe. Das gefällt nicht nur Medien aus der ganzen Welt sondern auch „Leuchtturmbeauftragten“ aus verschiedenen Regionen. Selbst die Behörden werden hier von Visionär Zosel explizit genannt… auch in Deutschland!

Engineering Natives liefern.

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter – mit einem Modell.

Auch deshalb ist der Zukunftsexperte Haas ganz entzückt – Deutschland endlich mal wieder vorne. Ambitioniert und ver-rückt. Abgehoben und mutig. Und vor allem mit „Skalierungsanspruch“!

Die deutsche Ingenieurskunst wächst mit mächtigem Kapital von 8 Personen im Januar dieses Jahres auf 45 Teammitglieder zum Dezember. Aktuell werden 800 m² Bürofläche vorgehalten und aktuell 15 „High Flyer“ alleine im Bereich Engineering & Production gesucht. Darunter übrigens auch ein Pilot… nur falls jemand 2018 auch selbst mutig abheben und die Vollkaskomentalität des ein oder anderen Konzerns hinter sich lassen möchte… nur falls auch das Pendeln ganz anders aussehen und der Dienstwagen weiß anstelle von schwarz sein darf.

Hier bleibt nur noch die Frage warum autonome Lufttaxis noch Piloten brauchen?

Aber auch hierfür hat Alexander Zosel eine logische Antwort, die den Zukunftsexperten erst einmal irritiert. Der zertifizierte Luftfahrtbetrieb muss eine Stufe überspringen und direkt autonom fliegen – so die Kundenanforderung der Roads and Transport Authority, der Regierung aus Dubai. Und dennoch muss naturgemäß eben viel geflogen werden. Stand heute sprechen wir (auch in Dubai) von Test- und Jungfernflügen und dem hohen Maß an geforderter Sicherheit. So einfach, so logisch, so normal.

Auch Piloten werden nicht (über Nacht) ersetzt werden.

Schwer beeindruckt hat DER TRENDBEOBACHTER. Haas dann doch noch einen Punkt gefunden, der den internationalen Schwaben schwer skeptisch machte: Die Stellenausschreibung zum Chief Financial Officer verweist auf den Arbeitsplatz in Bruchsal mit „1 hour drive“ vom Flughafen Frankfurt (Anmerkung: gilt diese Hochrechnung mit oder ohne Stau? Und bei wie viel Abstand zum nächsten Fahrzeug?). Aber wer will denn heute noch fahren wenn in Baden das vollwertig-autonome Transportmittel erschaffen wird? Aber vermutlich ist es genau der Grund warum Volocopter von der ganzen Welt ernst genommen wird… die Badener bleiben auch am Boden und liefern lieber.

Dankeschön dafür! Let’s think big or stay home!

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Pragmatiker würde er viele der Wettbewerber von Volocopter gar nicht besuchen, denn sie fliegen (noch) nicht. Haas sucht die Macher, die Zukunft definieren ohne zu fragen. Die Regelbrecher, die sich rein hängen und beispielsweise Baden-Württemberg zukunftsfit machen. Der Redner und Moderator liebt diese Vor-Ort-Termine im Hier & Jetzt. Innovation ist Zukunft und Zukunft ist Innovation, wenn Menschen sich Evolution vorstellen können! Wieder gilt, Sie haben die Innovation, DER TRENDBEOBACHTER. hat die Bühne.

Mehr zur Tonalität und zum Stil (zum Beispiel Infotainment pur!) von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de bereit, mehr zur Unterstützung durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. finden Leser des TRENDBEOBACHTER-Blogs unter www.play-serious.org

P.S. Letztere hat auch Informationen zu LEGO SERIOUS PLAY, der Moderationsmethodik, die Mathias Haas und sein Moderatorenteam seit 10 Jahren einsetzt. Let’s play!

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Die Roboter-Vögel aus Enschede.

Interview., MegaTrend.

26. Oktober 2017

20 Personen arbeiten seit 5 Jahren am „Robotic Bird“, und genau damit verändern Sie die Welt!

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., war vor Ort und hat die Drohnen besucht. Und deren Macher natürlich. Robirds sind „Robotic Birds“, und diese sind rein rechtlich Drohnen. Die Geschöpfe aus Handarbeit und 3D-Druckern simulieren Vögel und fliegen genau so. Sie fliegen bzw. werden geflogen, denn Robird von Clear Flight Solutions sind „Roboter as a Service“. Quasi. Jedenfalls verkauft das Unternehmen die „Vögel“ nicht. Diese werden beispielsweise mit zwei Piloten losgelassen und sorgen am Flughafen Edmonton (British Columbia, Kanada) mit über 100 Flügen (auf dem Flugfeld!) bereits für Flugsicherheit, obwohl sie irgendwo am Flugfeld stehen und selbst gar nicht abheben. Der Falkennachbau natürlich schon, die Menschen sind in zwei Rollen sortiert: „Pilot“ und „Observer“. Der Eine fliegt (oft z.B. ein Modellflugpilot) und der Andere schaut.

Die Grundmechanik ist schlicht und einfach: „In nature, size matters!“

Vögel verursachen, je nach Hochrechnung, finanzielle Schäden von rund 2-8 Milliarden EUR pro Jahr – alleine in der zivilen Luftfahrt. Jeder kennt die Geschichten, wenn ein Tier im Triebwerk…. Diese Zahl gilt je nach Berücksichtigung der Folgekosten wie Ausfall eines Flugzeugs und erfasst selbstverständlich nicht die betroffenen Vögel selbst. Gleichzeitig arbeiten alleine am Flughafen Schiphol in Amsterdam 14 Vollzeitkräfte, um immer wieder den Zusammenstoß zu vermeiden. Der Rest ist gesunder Menschenverstand und Addition – zumal auch Baustellen still stehen, weil Vögel Nester bauen, die Öl- und Gasförderung geparkt wird, weil… Das Prinzip ist klar. Und genau so einleuchtend ist, dass der kleine Vogel das (Flug)Feld verlässt, wenn der große „Adler“ kommt. Apropos, das Roboter-Unternehmen aus Enschede (Niederlande) ist nach dem aktuell fliegenden Falken auch am Adler dran. Denn nochmals: „In nature, size matters!“

Was hier heute passiert ist übrigens kein autonomes Fliegen, denn der Vogel simuliert zwar das Tier selbst (ja, er fliegt wirklich durch die Bewegung der Flügel), wird aber noch vom Menschen beaufsichtigt. Viel wesentlicher ist jedoch: der Robird entscheidet nicht selbst. Der „natürliche Feind“ kann noch nicht lernen und selbst abbiegen. Doch es ist keine Überraschung, dass dieses Team daran arbeitet.

Clear Flight Solutions sind weltweit einmalig im „Vogelflug-Business“. Umso logischer ist es, dass das Team die Regeln selbst schreibt. Natürlich werden die „Airport Safety Regulations“ genauso bedient wie die von einem Mitarbeiter einer Airline oder eines Flughafens. Und doch ist es nennenswert, dass die Robirds nur im Gesamtpaket verkauft werden.

Menschen und Maschine im Team.

Ein Roboter kann schließlich nur das tun, wozu er vorher programmiert wurde. Die Reaktion auf unvorhergesehene Umstände erfolgt dann entweder nicht oder nicht zufriedenstellend. Denn der „Gegner“, also die Natur, operiert ja auch nicht nach irgendeinem Algorithmus. Robotik im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz ist noch ziemlich aufwendig und teuer.

Viel sinnvoller erscheint es daher den Machern der künstlichen Vögel, ihre Schöpfungen direkt durch geschulte Operatoren zu steuern. Das bringt Flexibilität bei überschaubaren Kosten. Und gerade im sicherheitssensiblen Flugbetrieb kann man gar nicht flexibel genug sein, um auf alle Eventualitäten angemessen reagieren zu können.

Mathias Haas ist als Redner und Moderator unfassbar viel unterwegs – in Deutschland, in Europa und auch weltweit. Dabei reist DER TRENDBEOBACHTER. natürlich auch mit dem Flugzeug, und wie die meisten Menschen vertraut er auf die hohe Sicherheit im Luftverkehr, an die wir uns seit vielen Jahren gewöhnt haben. Bald wird diese Sicherheit eben auch durch Roboter-Vögel unterstützt. Das obige Beispiel ist eines von vielen, die der Experte für MegaTrends gemeinsam mit seinem Team aufspürt und im entsprechenden Kontext in unterhaltsamen Vorträgen präsentiert. Denn die Welt durchlebt Veränderung – jeden Tag. Und damit ist es für jedes Unternehmen, jede Organisation immens wichtig, sich ebenfalls zu verändern. Hierbei unterstützt Mathias Haas als Sprecher und aktiver Wandlungshelfer. Er ist kein Zukunftsforscher oder Trendforscher, sondern er entschlüsselt beginnende Megatrends bereits im Hier & Jetzt und schult bei seinen Zuhörern den scharfen Blick für die Zukunft. Die von ihm gegründete PLAY SERIOUS AKADEMIE. (www.play-serious.org) unterstützt mit außergewöhnlichen Trainingsmethoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® dabei, den eigenen Weg weiterhin erfolgreich zu gehen.

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Gegentrend: Stellt die Zukunft nicht ins Museum!

MegaTrend.

11. Oktober 2017

Es war im Juli 2012, als der DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas „die Zukunft“ nicht im Museum sehen wollte. Damals hat der Trendexperte sogar eine passende Pressemitteilung verfasst und veröffentlicht.

Will er auch heute noch nicht, denn Zukunft passiert dynamisch und lässt sich nicht statisch in ein Gebäude packen. Insofern steht der Experte für Zukunftsfragen auch heute noch zu seinem Interview von vor 5 Jahren.

Doch nun steht es, das Futurium, und zwar am Berliner Hauptbahnhof. Es wird nach seiner endgültigen Eröffnung 2019 auf mehreren Ebenen zum Entdecken eben jener Zeit einladen, die noch gar nicht stattgefunden hat. Beziehungsweise zum Entdecken dessen, was die Kuratoren (oder die Initiatoren) für die Zukunft halten.

Ein Museum soll das Futurium – was ursprünglich „Haus der Zukunft“ heißen sollte – ja eigentlich nicht sein, sondern eher ein Ort des Erlebens. Bis zur Eröffnung wollen die Macher mit Workshops und öffentlichen Ausstellungen, bei denen Mitmachen auch ausdrücklich erlaubt sein soll, beeindrucken.

Grundgedanke:  In ständig wechselnden Ausstellungen und mit Reallabors (wie real können die sein, wenn sie im UG eines Museums stattfinden?) sollen die Besucher eine bessere Vorstellung der Welt von Morgen erhalten. Grundsätzlich ist das gut, denn man kann unterstellen, dass sich bisher nur sehr wenige Leute mit den möglichen Zukünften detailliert beschäftigen. Und deshalb sind neben dem Bund auch diverse Forschungsgesellschaften und Industriepartner mit dabei.

Viel wichtiger als ein Prunkbau in der Hauptstadt wäre es aber, bei all denen ein paar Zukunftsgedanken anzuregen, die heute damit noch eher wenig am Hut haben. Denn Megatrends entstehen nicht über Nacht. Man kann sie und ihre Vorboten tagtäglich wahrnehmen – wenn man genau hinschaut.

Wäre es nicht viel sinnvoller, echte Reallabors und Ideencamps in der Fläche zu realisieren? Dort, wo auch jene, die beispielsweise im deutschen Mittelstand eine hervorragende Arbeit für die deutsche Wirtschaft leisten, mitgenommen werden, Ideen bekommen und Trends entdecken und weiterspinnen können. Die Zukunft ist nämlich nicht auf Berlin beschränkt und braucht auch nicht unbedingt ein eigenes Haus. Denn dadurch wird Deutschlands Stärke nicht noch stärker, seine Schwächen nicht kaschiert.

 

Ach ja… es gibt durchaus Beispiele wie „die Zukunft“ ins Museum kann: https://minimuseum.com/ Hier ein tolles Beispiel wie 29 ausgewählte Proben von Materialien und Stoffen aus der Geschichte… ja eben im „Mini-Museum“ gelandet sind. Ganz ohne Backsteine und Dachziegeln. Die Zukunft ruft eben jede Organisation, jedes Segment! Museum to go….

Ach ja… es gibt noch mehr Beispiele wie „die Zukunft“ in vier Wände passt: https://mos.org/popnology/home Hier ist alleine die Positionierung durch den Namen klar(er).

Für alle, die tatsächlich mehr Interesse an dem haben, was vor uns liegt, ist Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – als Redner und Moderator für Unternehmen  und Organisationen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Mit Charisma und Infotainment öffnet er Köpfe und bringt das, was von der Zukunft heute schon zu sehen ist, zu den Zuhörern. Er ist kein Trendforscher oder Zukunftsforscher, sondern er zeigt auf, wie sich die Welt aktuell verändert und welche Konsequenzen das für unsere Wirtschaftslandschaft haben wird. Das Team seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit modernen Workshop Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® arbeitet, unterstützt darüber hinaus bei komplexen Fragestellungen von heute und morgen.

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Robotics: Heinz, Hugo und Günter = Dauerbetrieb.

MegaTrend.

3. Oktober 2017

Bei FIEGE Logistik in Greven bewegen drei Roboter die (Logistik-)Welt – und DER TRENDBEOBACHTER. hat ihnen tief in die Augen geschaut. Ja, „automatische Kollegen“ haben heute oft schon Namen, so wie hier im „Fashion & Online Retail“ Bereich des mittelständischen Logistikers.

Herr Christoph Mangelsmans hat Mathias Haas über eines der 34 Fußballfelder geführt (derartig groß ist das Lager an diesem Standort bei Münster). Und dort fahren Sie also, die wahrnehmungsgesteuerten mobilen Roboter aus München. Magazino sind die Erfinder und FIEGE der erste ernsthafte Kunde. Im Duo sorgen beide Unternehmen dafür, dass die – aktuell drei – Geräte heute schon ihre Arbeit machen. Heinz, Hugo und Günter werden erzogen und ins Lagerleben eingeführt. Sie fahren durch die Regale und finden Schuhkartons für den Versand. Sie fahren aber auch durch Lagergänge und legen diese wieder ab. Im Mode Onlinehandel gibt es bekanntlich jede Menge Retouren und genau deshalb machen sie ihren Weg, die Magazinos von Greven. Rauf und runter, links und rechts. Immer unter der Berücksichtigung einer fixierten Zone und immer mit Rücksicht auf die menschlichen Kollegen. Auch wenn sie heute noch leicht zu überholen sind, agieren sie eben auch (bald) an Sonntagen, wenn die Mitarbeiter dann doch lieber auf den Fußballplatz gehen oder im Garten liegen, die Kundschaft aber trotzdem mächtig einkauft. Der siebte Tag der Woche ist eben der umsatzstärkste Online-Shopping-Tag, und das Geschäft in der Innenstadt hat bis heute nicht darauf reagiert oder reagieren dürfen.

FIEGE hat reagiert und macht damit vor allem Kulturwandel.

Diese Kommissionier-Roboter machen beim Logistikexperten schon heute ernstzunehmende Stückzahlen, treiben aber insbesondere auch die eigene Unternehmenskultur voran, so der Eindruck des Zukunftsexperten Mathias Haas. Menschen reden über die blechernen Kollegen – intern wie extern. Mitarbeiter realisieren, dass diese Stärken und Schwächen haben und dass das Management reagiert.

Es ist selbstredend und bekannt, dass auch die Logistik schwer an neue Mitarbeiter kommt. Verrückterweise helfen da bei FIEGE genau diese Roboter. Bewerber sehen das Unternehmen als „innovativ“ und bewerben sich genau deshalb. Bewerber sprechen explizit über die Maschinen und der Betreiber bekommt Pressereaktionen – quasi umsonst. Der Leuchtturm funktioniert großartig, obwohl die Nordsee dann doch noch über zwei Stunden entfernt ist!

Leuchttürme kosten Geld!

Im Mittelstand werden die Euros nochmals häufiger herumgedreht, bevor sie ausgegeben werden – so zumindest das Klischee in der Heimat des TRENDBEOBACHTERs. Doch auch Felix und Jens Fiege haben sicher lange überlegt und dann doch (RESPEKT!) ohne Business Plan entschieden. „Einfach“ mal 300.000 EUR investieren ohne Machbarkeitsstudie? Es lohnt sich offensichtlich, denn es wurde schon nachbestellt und die nächsten 30 Geräte stehen bis April 2018 auf dem Hof. Die Entscheider des familiengeführten Unternehmens in der fünften Generation sehen sich also offensichtlich bestätigt, die Schuhkartons werden zukünftig noch häufiger „Picked-by-Robot“ sein. Dem Zeitgeist ist Tribut gezollt.

Der MegaTrend „Transparenz“ macht auch vor Roboter nicht halt.

Der Trend geht eben zu langjährigen Mitarbeitern, und bei FIEGE liegt das Durchschnittsalter an diesem Standort bei rund 49 Jahren. Herzlichen Glückwunsch! Also muss reagiert und ergänzt werden. Die Führungskräfte werden auch hier dafür bezahlt, um die Organisation zukunftsfit zu halten. Und dazu gehört – nach Mathias Haas – eben auch die Anpassung im System. Menschen brauchen Zeit, um sich auf derartige Neuheiten einzustellen. Sie haben es verdient, sich anzunähern und sich selbst auf das nächste Level zu bringen. Denn natürlich setzt sich ein MegaTrend wie „Automatisierung“ durch – auf der ganzen Welt. Selbstverständlich arbeiten Roboter in Stuttgart so hart wie in Greven oder eben auch in Jakarta. Es ist also nur konsequent, einen Magazino einzustellen, wenn er verfügbar ist. Dies zu tun ohne vorher drei Jahre zu rechnen und auf die letzte Kommastelle mit dem Controller zu prüfen: Diese flexible Verhaltensweise bekommt vom Wandlungshelfer Haas den ganz großen Pokal! Den Pokal der Agilität und des Mutes?! In Greven werden Tugenden gelebt, die anderswo in Seminaren vermittelt werden – hoffentlich.

So klassisch der Eingang, so innovativ das Innenleben.

So oder so, Mathias Haas glaubt an Pragmatismus und genau dafür steht er mit seinem Team. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet aus der Zukunft, indem er aus dem „Hier & Jetzt“ berichtet. MegaTrends zu beobachten ist ein Teil seiner Arbeit und diese dann passend (!) aufzubereiten, so dass Vorstände, Teamleiter oder auch Staplerfahrer die Relevanz, Chancen und Gefahren sehen… das ist der Mehrwert der Zukunftsexperten aus Stuttgart.

Mit Infotainment spricht Mathias Haas auf Tagungen, Konferenzen und Events aller Art. Er und sein Moderatoren-Team bieten aber innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE. auch Unterstützung beim eigenen Weg in die Zukunftsfitness.

Übrigens durfte der Redner und Moderator Mathias Haas 2015 und 2016 auf die „FIEGE-Bühnen“ in Deutschland und der Schweiz – es wäre toll, wenn das MegaTrend-Update von Haas hier einen kleinen Beitrag geleistet hätte. So oder so… der Respekt kommt aus Stuttgart!

 

Mehr zum Redner und Sprecher Mathias Haas: www.trendbeoachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE., die beispielsweise mit LEGO SERIOUS PLAY arbeitet: www.play-serious.org

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GDPR & DSGVO = Böhmische Dörfer?

MegaTrend.

1. Oktober 2017

Wenn Sie bei den Abkürzungen an ein Lied einer bekannten Stuttgarter Hip-Hop-Combo denken, sei Ihnen gesagt: So unterhaltsam wird’s nicht. Hier geht es im schlimmsten Fall um 20 Millionen EUR Bußgeld.

Wenn Sie jetzt aufhorchen, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht vielleicht irgendwo arbeiten (ein Unternehmen, ein Verband, eine Behörde und und und), wo persönliche Daten verarbeitet werden. Von Kunden, von Mitarbeitern, von Dritten mit denen Sie in Berührung kommen. Tun Sie? Fein, dann gilt sie auch für Sie, die neue Datenschutzgrundverordnung.

Die EU hat mal wieder reguliert, und heraus gekommen ist ein Konstrukt, das in einigen Bereichen das deutsche Datenschutzrecht ergänzt bzw. verändert hat. Hier wird nun EU- einheitlich geregelt, wie Unternehmen mit Daten umzugehen haben und wie nicht. Darüber hinaus werden die Auskunftspflichten eines jeden, der persönliche Daten irgendwo gespeichert sieht, erweitert.

Das ist im Grundsatz zu begrüßen, denn es schien, dass außerhalb Deutschlands im Grunde jeder machen durfte, was er wollte. Immerhin erstrecken sich die Verpflichtungen zum Thema Datenschutz auf die Europäische Union.

Wenn nun aber jede Person das Recht hat, von jedem Unternehmen, mit dem sie in Berührung gekommen ist, binnen eines Monats (maximal aber 2 Monaten) Auskunft über seine Daten zu verlangen – einschließlich deren Erhebung, Verwendung, Speicherdauer, Einsatz in Analysesystemen, die dazu anwendbaren Rechtsgrundlagen und so weiter – dann ist klar: Die IT-Abteilungen jeglicher Couleur haben spätestens ab dem 25. Mai 2018 Urlaubssperre. Vermutlich schon vorher und wahrscheinlich auch für immer. Nämlich dann, wenn nicht frühzeitig geeignete Maßnahmen und Strukturen geschaffen wurden, um diesen Auskunftsersuchen rechtskonform gerecht zu werden.

Und so finden sich dann auch vor allem auf den Informationsseiten für Webshop-Betreiber und auf den Websites der IT-Firmen die entsprechenden Handlungsanweisungen. So wird darauf hingewiesen, man solle sich rechtzeitig mit entsprechend rechtskundigen IT-Beratern zusammensetzen.

Es ist ja nicht so, dass es bisher kein Auskunftsrecht gegeben hätte im BDSG. Nun aber wird es a) erweitert und b) mit dieser Erweiterung ziemlich viel Presserummel erzeugt. Und der wiederum erzeugt: Genau – Nachfragen und Auskunftsersuchen.

DER TRENDBEOBACHTER. sagt: Daten sind die neue Währung. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie auch in Ihrer Organisation einen Währungshüter haben und dass Ihnen die Prozesse nicht um die Ohren fliegen. Denn sonst ist es bald vorbei mit Big Data & Co – jedenfalls bei Ihnen.

Denn nach einer Rüge wird die Datenverarbeitung untersagt, und anschließend gibt es die Buße – bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes. Für viele dürfte damit die Zukunft Vergangenheit sein. Falls Sie also Ihre Weihnachtspost noch mit Excel-Listen vorbereiten…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Vortragsredner bringt er Zukunftsfitness in jede Organisation. TRENDBEOBACHTUNG ist keine Trendforschung, sondern der objektive und vielseitige Blick auf das Hier und Jetzt. Veränderungen erkennen, Erkenntnisse für die Zukunft daraus ableiten und diese dann für die Zukunft einer Organisation nutzbar machen: Dabei helfen Haas und sein Team mit Infotainment bei Vorträgen und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE, die mit wirksamen Methoden die gewonnenen Erkenntnisse in praktische Ergebnisse umzusetzen hilft.

www.trendbeoachter.de

www.play-serious.org

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AFRICAN MINDSET TOUR: Fazit

MINDSET TOUR.

16. August 2017

Natürlich hat Afrika seine ernstzunehmenden Probleme, natürlich ist Afrika weit größer als die fünf Stationen von Mathias Haas und natürlich kommt der Zukunfts- nicht als Afrikaexperte zurück. Und doch ist es bestätigt, dass die Kernthese der 5wöchigen Lernreise belastbar ist: Afrika = Vorbild!

 

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich mal wieder auf die Reise gemacht – wieder 5 Wochen, wieder an 5 Orte. Haas hat zugehört, gelesen und beobachtet. Er hat in 25 formellen Gesprächen und unzähligen Unterhaltungen gefragt und gelauscht. Der Redner und Moderator wollte Afrika verstehen und von Afrikanern lernen. Das hat geklappt.

 

Auch wenn Ghana, Kenia, Ruanda, Botswana und Namibia unterschiedlich sein können – jeder Gesprächspartner hat ein besseres Leben als seine Eltern. Zumindest materiell und in Sachen „Grundbedürfnisse“ haben diese Städte und ihre Einwohner große Schritte gemacht. Und wenn es „nur“ vom Autowäscher zum Uber-Fahrer war. Ja, diese Hauptstädte waren im Fokus, die Vorbilder, die Gewinner…

Wenn „schlichte“ Tankstellen für Fortschritt stehen

Einige Geschäftsmodelle wie das Mobile-Banking M-Pesa aus Kenia sind sogar bei uns bekannt. Doch egal ob sie M-Kopa, Eneza, Sendy, Mfarm, Kasha oder Duktari heißen: Hier gibt es unzählige digitale Geschäftsmodelle, die wirkliche Probleme lösen und auch in Europa erfolgreich sein können. Es gibt nicht selten Glasfaser-Internet und manchmal eine Netzabdeckung, die Stuttgart in den Schatten stellt!

 

Ja, das Internet in Kenia ist schneller als in Deutschland!

 

China ist so präsent, dass des dem Zukunftsexperten Angst macht und die Tragweite so machem Spitzenpolitiker wohl egal, den meisten Namibiern oder Ruandern wohl nicht klar ist. Jack Ma, Gründer von Alibaba und „Afrika-Reisender“ hat auch schon die Ursache für den Durchmarsch seiner Landleute identifiziert und kommuniziert „Europeans worry too much!“

Improvisation, ein weiteres Lernfeld für „den Norden“

Zwar war es wahrlich nicht der Auftrag vom Zukunftsexperten Haas, die Flüchtlingsthematik zu untersuchen oder zu verstehen, doch wenn Haas mal das Gespräch auf „Europa“ und „Flucht“ gelenkt hat so war sehr auffällig, dass in den besuchten „Gewinnerländern“ keinerlei (!) Gedanke an das Mittelmeer vergeudet wird. Menschen in aufstrebenden Ländern wie Ghana, Kenia, Botswana und Namibia sind zunehmend stolz und handlungsfähig! Die Flüchtlingskrise wird nördlich des Äquators entschieden, speziell die Stabilität der nördlichen Küstenländer ist hier entscheidend.

 

Ganz besonders auffällig war, dass der Redner und Moderator ein erstes und sehr kritisches Bild zu NGOs entwickelt hat und dass Ruanda in einer eigenen Liga spielt.

 

Erst zu „den Rettern“: DER TRENDBEOBACHTER. hat seine Interviews an den unterschiedlichsten Orten geführt, auch in den besten Hotels der jeweiligen Stadt. Immer am Wunschort des Interviewpartners, immer hat Haas das Personal gefragt, wer denn hier so absteigt – für locker auch mal 300 EUR pro Nacht. Und immer wurden auch NGO-Vertreter genannt! Auch diese Menschen möchten 5*, kein Zweifel. Doch warum 5 und nicht 4 oder 3 (die Durchschnittsübernachtung von Mathias Haas war via airbnb für rund 45 EUR/Nacht)? Warum „alle“ im gleichen Stadtteil und nicht draußen in der Fläche? Dort wo Tausende von Armen leben… Warum immer mit den größten SUVs und gerne mit Fähnchen auf der Karre? Nun, zumindest kann gefragt werden, warum 50 Jahre „Rettungsmodus“ nicht sonderlich erfolgreich waren und warum Unternehmerinnen und Unternehmer wirklich eine bessere Gesellschaft erarbeiten?

 

Ruanda, die Diktatur die alles unter Kontrolle hat und beim Außen-Sicherheitsposten jeden Koffer vom Spürhund prüfen lässt. Das Land, dass in Rankings rund um Meinungsfreiheit unter ferner liefen läuft und doch das Volk durchdreht, wenn der Präsident in Erscheinung tritt. Ja, vor ein paar Tagen war dort Wahl, und der bisherige Machthaber wurde mit fast 100% zum dritten Mal für sieben Jahre gewählt. Wenn das mal gut geht.

 

Aktuell geht es Ruanda sehr gut und der Fortschritt ist in der Hauptstadt spür- und sichtbar. Auch wenn es nur das scheinbar teuerste Gebäude Afrikas ist, das Kongresszentrum. Wenn es die neuen Flieger der dortigen Airline sind und die sauberen Straßen. In Ruanda fühlen sich Investoren wohl, das ist zweifellos der Fall… und sicher ist spielt hierbei der Schäferhund am Security-Check des internationalen Flughafens eine größere Rolle als dem Schnüffler klar ist.

 

Dieses Fazit könnte so groß sein wie Afrika.

So viele besondere Menschen! Hier Peter Mabeo mit seiner (alten) S-Klasse

Das Konzentrat der Lernreise könnte tatsächlich lang sein… so vielfältig wie der Kontinent und so unterschiedlich wie die Erfahrungen. Zwischen aidserkrankten Interviewpartnern, Ministern die mit offenem Visier Frage und Antwort stehen und einer Gruppe junger Männer, die behaupten, Haas hätte den Strand nicht filmen dürfen.

 

So einfach, so reich und so komplex ist Trendbeobachtung!

 

Ganz, ganz zentral ist, dass Afrika so jung ist. Jung – jung – jung. Und Europa, alt – alt – alt. Es ist selbstredend, dass Afrika nicht in der (Jugend-)Arbeitslosigkeit ertrinken darf und dass der Zukunftsexperte Haas an Unternehmerinnen und Unternehmer glaubt. Unternehmen, die hoffentlich von Politikern gefördert werden und nicht von genau dieser Spezies mittels Korruption geknechtet werden. Denn ja: In Afrika wird man Politiker, um reich zu werden. Menschen sind umtriebig und hier gibt es nur eine Richtung: Selbstbewusst das eigene Land verändern! Ja, Afrika ist Vorbild! Hinsichtlich „Mindset“ macht uns Afrika einiges vor, „Mindset“ wurde hier quasi erfunden. „Mindset nach vorne“!

Unsere Aufgabe in der alten Welt?

Afrika nicht einfach so aufgeben, nur weil uns ein Politiker nicht gefällt! Afrika verstehen und die Unterschiede zulassen… ja, das ist das finale Fazit der AFRICAN MINDSET TOUR!

DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Moto-Fahrer“.

Mathias Haas und sein Team machen Organisationen zukunftsfit. Auf dieser Lernreise hat er zugehört und nur einmal die Bühne genutzt. Nur beim Botswana Innovation Hub hat der Zukunftsexperte eine Veranstaltung bespielt. Es gab keinen Workshop, keine Tagung, ein Event im klassischen Sinne… der Redner und Moderator, der Sprecher und Wandlungshelfer hat fünf Wochen lang die dritte MINDSET TOUR realisiert. Eins ist klar: Afrika kommt. Der MegaTrend Afrika wird Europa noch schwer beschäftigen. Hoffentlich!

 

Mehr zur Meinung vom „Übersetzer“ Haas in diesem Blog, auf www.trendbeobachter.de und unter www.play-serious.org

 

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Wenn eine aidskranke Hotelangestellte Gründerin werden möchte…

MINDSET TOUR.

3. August 2017

Darf DER TRENDBEOBACHTER. mit so einer Überschrift für „Auflage“ sorgen? Nun, Mathias Haas sucht Vorbilder, auf der AFRICAN MINDSET TOUR. Und diese Lernreise hat ermutigende Momente genauso wie Grenzerfahrung. Wie verhält man sich denn, wenn während der Interview heraus kommt, dass die Person gegenüber seit ein paar Monaten weiß, dass Sie HIV-positiv ist? Und dennoch Gründerin werden und gleichzeitig liebend gerne Mutter werden möchte? Ist da Normalität angesagt? Oder Respekt und/oder Mitleid?

Hier ist das Interview zum wohl extremste Gespräch der Tour:

NAME: Der Name ist egal
TITLE: Hotelangestellte
COMPANY: Auch nicht wesentlich
CITY: Gaborone, Botswana

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I won’t be working here, I will probably have two or three types of businesses owning.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I don’t have kids but I would love to be a mother. I am HIV-positive. But I would like to have children and the doctor says that is doable. So, in 5 years they might be 3 or 4 years and I might be gone… it is difficult to say how long I will live.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I have not thought of that…

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think it depends on how you raise and teach them values. They should not be too spoiled. Life can be pretty hard. They should be up for disappointment every now and then.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

No.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

What should I say? The fact that I found out that I am sick. This is still something I need to understand and deal with.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Build a good relationship with the staff. Don’t be harsh. People learn from their mistakes. Teach them. If you are good with your staff you will be good with your clients.

 

  1. What role does Botswana play within a global economy?

It is a peaceful country from what I know, it is just tough to find jobs.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I have not been there, I do not have any information about Germany.

 

Weiter geht es hier mit einer völlig anderen Sichtweise: Politik auf höchstem Level! In einem Ministerum, dass es Zuhause wohl nie geben wird:

NAME: Jean Philbert Nsengimana
TITLE: Minister of Youth & ICT
COMPANY: Government Republic of Rwanda
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I see myself in a position that touches “public”, “”private” and “international”. Which could, for example, lead towards a role as an entrepreneur. For sure it will be something which touches the continent!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

If we miss the moment to transfer education… this matters so much! We need to speed up, we need to drive technology and finally accelerate!

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I can say: My big plans are not rocket science. Whatever will change in 5 years will be built on plans from today. My plan is to have everybody connected to everybody! My hope is to create hundreds of thousands of digital jobs.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

It is all about good education – and not the classical style you still find today. We talk about better schools for kids and great opportunities for grown-up’s.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I would say it is something out of “nature”, a plant for example. It grows, it multiplies, it needs care…

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

Realizing that solutions are not taken from everybody. Sometimes it stresses me that there is a lack of sense of urgency.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

I would think about adapting to change, about thinking exponential, about embracing diversity.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Our country has so many assets! Such as our geographical location. We will drive innovation!

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a partner, one of the first partners we had. The GIZ, for example, is a big partner for the digital transformation.

 

Wirkliche Start-ups braucht und hat das Land. Joanna, ursprünglich Kanaderin, hat es auf die Frauen abgesehen. Sie agiert in Ruanda und ist nicht weit von Kenia entfernt. Auch dort möchte Sie schon bald eCommerce betreiben. Fokus: Frauen!

 

NAME: Joanna Bichsel
TITLE: CEO and Co-Founder
COMPANY: Kasha
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Kasha (buy women’s health products at Kasha’s Mobile Store) will be operating in three more countries and we will start our licensing model. To do this, we need to build teams! We will prove that social businesses can grow and scale!

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

I have never thought about that. In 5 years, this country will be cashless and this does not scare me. At the moment, we get support from the government – and I really hope this will continue.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Rwanda will become the tech-hub. Rwandians are known for the excellence in technology. Business growth and private investments are going hand in hand. We are the best example.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I guess – being from Canada – travel is my best advice! People are all the same and depending on their culture we have different viewpoints. But yes, my recommendation would be to see how people live around the world!

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

The mobile phone. It is the starting point and “the chip” is the future.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

All the drive of growing the business.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

There are many directions we can go. Health services, telemedicine, access to loans. Independently of the final products and services we will build a strong brand!

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A manager is measured by finding and retaining the best team members. If they grow, we grow.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

Rwanda could be the proof point if it comes to infrastructure, for example. The way investment is being generated is very smart.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

My husband is German so… in fact GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) is playing a major role here in Kigali. They are also a partner of Kasha, they invested in our company. We are talking to Deutsche Bank… Yes, Germany plays quite a role in my life.

 

Und abschließend, ein Gespräch aus dem 6. Stockwerk des Telecom Houses. Ein Ort mit Weitblick, ein Treffpunkt für tausende Menschen mit Ideen. K-Lab’s braucht der Kontinent! Auch ja, und wieder ein Vorbild für die alte Welt. Hier wurden in 2016 über 13.000 Kindern die Zukunft gezeigt. Obwohl es gar nicht für Kinder etabliert wurde.

NAME: Aphrodice Mutangana
TITLE: Director
COMPANY: K-Lab
CITY: Kigali, Rwanda

 

  1. If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years time?

As a person, I will always be a “game changer”. It will always be the same thing and I want to reach as many people as possible.

 

  1. Imagine 2022 – 5 years away: What scares you most?

The fact that technology is changing social life. The idea that technology takes over is scaring me.

 

  1. Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Our people are my greatest hope. Just look at the young people! They love each other, they are bright and full of energy.

 

  1. What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I try to equip them with different skills such as technology, AI, Algorithms and e.g. film making.

 

  1. What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

I don’t think there is such an object.

 

  1. What’s stressing you most during your daily life?

People who don’t care – who are not committed.

 

  1. What products or services will your company offer in 5 years?

First of all, I see the change already! The change is tangible. In 5 years we will have doubled.

 

  1. What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

A good leader cares about their staff members. They should be able to move and develop from A to B. An ideal manager should be resourceful and protect his team.

 

  1. What role does Rwanda play within a global economy?

I don’t know… we are creating, we try to make it a better world. Yes, we do.

 

  1. In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Germany is a developed country, full of perfectionists. We can learn many things from there.

 

Wenn man den Minister trifft wird man hinterher auch mit dem „Taxi“ zum Hotelausgang gefahren.

Ja, dieser AFRICAN MINDSET TOUR ist Gespräche+Gespräche+Gespräche gepaart mit Beobachtungen und jede Menge lesen. Nur so kann Mathias Haas „der Wahrheit“ näher kommen. So ist der Redner und Moderator seiner eigenen DNA treu. DER TRENDBEOBACHTER. ist bekanntlich Pragmatiker. Der Wandlungshelfer möchte sich ein eigenes Bild machen von der Zukunft und dem Umgang mit Wandel auf diesem Kontinent. Der Zukunftsexperte macht Organisationen zukunftsfit, im Hier & Jetzt. Entscheider müssen heute entscheiden und auch Afrika sollten sie in Betracht ziehen.

Mehr zur Tour auf diesem Blog, mehr zu den Vorträgen und Keynote Speeches, Trend-Moderationen und Zukunfts-Workshops unter www.play-serious.org und natürlich www.trendbeobachter.de

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BETA-BUSINESS!

MegaTrend.

2. Februar 2016

GUT GENUG IST GUT GENUG.

GUT GENUG IST GUT GENUG.

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Zukunftsfitte Unterstützung gesucht!

MegaTrend.

22. Dezember 2015

Trendbeobachtung ist sexy und die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ist weit voraus.

IMG_20151221_140434Für den Keynote Speaker Mathias Haas – DER TRENDBEOBACHTER. – bewerten und übertragen wir Megatrends im „Hier & Jetzt“ und eben nicht für 2030. Es ist großartig, neue Entwicklungen aufzuspüren und mittels Infotainment zu präsentieren – doch es ist eben auch essentiell, dass Unternehmen und Verbände diese Informationen nutzen.

Das schaffen wir zum Beispiel durch Workshops, die wir mit unseren Moderatoren der PLAY SERIOUS AKADEMIE unterstützen. Dabei arbeiten wir seit 2007 beispielsweise mit der Methodik LEGO SERIOUS PLAY.

Wir lieben Veranstaltungen, die Information und Transfer kombinieren. Wir arbeiten lokal, national und international – in allen Branchen und Unternehmensgrößen. Unternehmen wie Porsche, Bayer und Dell bedienen wir – „Hidden Champions“ oder auch die „besten Tomatenbauern der Welt“.

Die letzten Jahre waren sehr erfolgreich und die Säulen unserer zwei Bereiche sind stabil.

Um diesen Erfolg fortzusetzen, brauchen wir Sie.

IMG_20151221_140328Unser Team ist orientiert sich stark am Geschäftsführer, das möchten wir offen kommunizieren. Der Unternehmensgeist ist geprägt von Agilität und gelebten Freiheiten vor dem Hintergrund von Profitabilität.

Mit diesen Exponaten macht DER TRENDBEOBACHTER. neue Entwicklungen greifbar.

Mit diesen Exponaten macht DER TRENDBEOBACHTER. neue Entwicklungen greifbar.

Für die Bereiche „Vertrieb“,„Assistenz“ ,„Kommunikation“ und „Recherche“ – in Personalunion – suchen wir einen Macher oder eine Macherin. Eine Persönlichkeit, für die Flexibilität wichtig ist.

Es wird um Klasse und Lebenserfahrung gebeten. Beförderungen sind ausgeschlossen, denn das Team ist überschaubar. Unser Geschäftsmodell lebt von Vertrauen und Weiterempfehlung. Qualität wird ernst genommen und Mathias Haas glaubt daran, dass „alles“ kommuniziert. Also auch jeder einzelne Mitarbeiter. Jederzeit.

Entlang gegebener Prozesse betreuen Sie kundenorientiert die neuen Anfragen – und natürlich auch bestehende Kunden. Ziel ist es – im Büro wie auf der Bühne – mehr zu bieten, als der Kunde erwartet. Das ist nicht trivial, denn die Kundschaft ist anspruchsvoll und der Wettbewerb signifikant.

Sie haben Kontakt mit Geschäftsführern und Assistenten – Sie betreuen Unternehmen, Verbände, Redner- und Eventagenturen….

  • Sie sprechen und schreiben ausgezeichnet Deutsch und fast so gut Englisch?
  • Sie haben vielleicht sogar schon Erfahrung mit Salesforce und Daten-Management?
  • Sie arbeiten mit Begeisterung und Freundlichkeit in den Bereichen Assistenz und Recherche?
  • Sie haben Erfahrung im „Rücken frei halten“, Redner- und/oder Trainingssegment, komplexen Dienstleistungen?

Oder die Hälfte davon –das dann aber wirklich exzellent? Sie würden gegebenenfalls gerne auch in Teilzeit arbeiten?

Im hippen Stuttgart-Süd wartet ein Arbeitsumfeld mit (virtuellen) Kollegen und Ruhe zum Arbeiten. Helfen Sie uns, die nächste Liga zu bespielen und „den Laden“ operativ zu untermauern: Lesen Sie sich ein (Links s.u.) – und senden Sie uns Ihre Bewerbung, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie zu uns passen.

Wir freuen uns. Vielleicht bis bald!

www.trendbeobachter.de

blog.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

www.youtube.com/haaskommuniziert

 

 

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3x Klartext

MINDSET TOUR.

29. Juli 2015

Es sind die Einzelschicksale, die den Mindset beschreiben. Gespräche, Gespräche, Gespräche – das macht die VALLEY MINDSET TOUR aus. DER TRENDBEOBACHTER. berichtet hier von drei weiteren Personen – radikal, direkt, unorthodox:

 

NAME: Frank Schulenburg
TITLE:
Executive Director
COMPANY:
Wiki Education Foundation
CITY: San Francisco

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1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

Ich glaube es gibt zwei Szenarien… Ich habe lange Zeit gedacht, dass ich gerne wieder in einer größeren Firma arbeiten würde – diese „Art und Weise“ habe ich in der Foundation erlebt, sie hat ihren Reiz. Diese Arbeit auf C-Level – das waren schon richtige „Rock-Stars“. Das zweite Szenario ist der Neuaufbau von einem neuem Unternehmen – einem neuen Bereich. Letzteres ist wahrscheinlicher.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

Im Rückblick auf die Foundation wird mir klar, dass ich sehr gelitten habe – unter elektronischen Geräten, die das Leben bestimmen. Ich persönlich habe erst einen Pelikan-Füller gekauft, also zurück zur mechanische Wahrnehmung. Ich glaube es ist nicht gut, wenn die AppleWatch meinen Tag steuert. Die digitale Welt war der Taktgeber meines Lebens… eine Sache, die ich hoffentlich für mich selbst gelöst habe.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Ich weiß, dass es heute noch sehr, sehr viele Menschen gibt, die kein freies Wissen haben. Ich glaube dass über Bildung die Welt verbessert werden kann. Es gibt noch ganz viele Bereiche, in denen das Leben grundlegend verändern kann – soweit Wissen und Bildung zur Verfügung steht. Zum Beispiel habe ich am Oxford Summit einen Vortrag gehalten und es wurde mir dabei klar, dass selbst „literacy programs“ noch immer ein Thema sind. Und dazu gehört nicht nur lesen, schreiben und rechnen – sondern auch der Umgang mit den eigenen Finanzen.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Das was ich von meinen Eltern bekommen habe – starkes Interesse an Literatur – das diese Sachen immer noch einen Wert haben. Somit sind gedruckte Bücher – Haptik – Geruch – immer noch wertvoll. Traumwelt durchleben ohne vorproduziert zu sein.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

Die mobile Revolution ist noch nicht abgeschlossen… die AppleWatch hat nie richtige abgehoben, Tablet-Umsätze brechen ein – also ist es das Smartphone. Für Wikipedia ist es auch immer noch der Desktop-PC, denn (wertiger) Text entsteht immer noch auf dem Desktop.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Emails und Textnachrichten.

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

Wir werden wohl neue Wege entwickelt haben, wie Wikipedianer und Universitäten zusammenarbeiten. Wir nennen das „bi-directional“: in beide Richtungen finden Ströme statt. Beispielsweise Aktionen wie „Visiting Scholars“, bei denen auch Artikel auf sehr hohem geschrieben werden und dafür Zugang zur lokalen Bibliothek gewährt wird. Zurzeit kooperieren wir mit 200 Universitäten, das werden deutlich mehr werden. Es gibt Themenfelder, in denen noch so viel zu tun ist.

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Ich glaube, ein “Ideal Manager” muss viel mehr als die üblichen Skills mitbringen. Ein guter Manager hat Empathie und verkörpert Werte. Ein guter leader bietet „Leadership“, was auch bedeuten kann, die Mitarbeiter sehr viel Autonomie auszufüllen. „Purpose“ und „Ownership“ der Teammitglieder und eben nicht Micro-Management der Führungskräfte. Beim Entry-level wird natürlich anders gearbeitet… Ich glaube, dass bei Mitarbeitern ein bestimmter Grad an „Mastery“ zu einer höheren Job-Zufriedenheit führt. Skills kann man lernen, aber wie schaffe ich eine Kultur, die auf bestimmten Werten basiert und bei der Mitarbeiter die Gewissheit haben, dass es ernst gemeint ist. „Authenticity“ und “Integrität” genauso wie die Vermittlung einer “Vision”, ja, das sind wichtige Fähigkeiten!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

Ganz an der Spitze. Ich habe gehört, es gibt auch andere Plätze, wo gute Ideen entstehen. Das Leben spielt hier, sorry. Es gibt auch viele schwierige Aspekte… ich sehe das nicht nur positiv, aber hier spielt die Musik!

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

Du meinst die Touristen, die in drei Tagen durchs Valley reisen? Teilweise gibt es ja auch deutsche Inkubatoren, die hier sind und den direkten Weg suchen – sehr gut! Deutschland hat ein funktionierendes System und deutsche Ware hat nach wie vor einen hohen Stellenwert. Der wichtigste Wert eines US-Amerikaners ist „be friendly“, meine Eltern haben mir insbesondere gelehrt, sei „ordentlich“ und „pünktlich“. Das gute Bildungssystem – Humboldts Bildungsideal ist sehr, sehr stark – die breite Bildung ist eine sehr gute Basis. Darüber hinaus ist der Mittelstand wichtig, und natürlich sind die Verbindlichkeit und Verlässlichkeit starke Tugenden.

 

NAME: Anonym
TITLE: SVP
COMPANY: Bosch
CITY: Sunnyvale

1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time

I am pretty sure where I wanna be. I will do my own company – in Northern California, rescuing animals (smiles). Well, I was lucky having a couple of shares – I am fine. Let’s see…

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

That’s a German question. What scares me? I cannot think about something which scares me. Maybe global warming? I am very optimistic about us (US), I am not very optimistic about Europe. You’re goanna be less completive on a global level… now having China and India on the surface.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

I think we will solve the pollution problem. With solar & Co. we will!

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

Freedom! They need to be taught to think, how to be free. It is a difficult dance between freedom and discipline. Most of the education is about memorizing. Let us speak out loudly, with self-confidence. Smart people will always rise to the top.

5.
What would you say: What object, what device is the best symbol for „future“?

A smartphone or a battery. A really powerful battery which you can take anywhere.

6.
What’s stressing you most during your daily life?

Personally, it is my family – for health reasons. And the Middle East…

7.
What products or services will your company offer in 5 years?

My actual employer will try to be digital, but it will be difficult. They try to sort it, but everybody in town is doing the same. So better hurry up…

8.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

Flexible – quick – successful. You have to show that you are actually successful. You have to have a vision! Look ahead!

9.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

The engine of creativity which is dragging the world forward.

10.
In your eyes: Where do you see Germany in this context?

I will give you a hip-hop-term: “old school”. Germany is scared to move forward – but wants to. Germans have to learn to be more optimistic. They have to recognize, to understand they are not perceived to be leaders in anything – they have to drop the arrogance.

 

NAME: Michelle Posey
TITLE: Team Management -Beam Smart Presence
COMPANY: SUITABLE TECHNOLOGIES
CITY: Palo Alto (virtual)

Bean4

1.
If you think of your job: Where do you see yourself in 5 years’ time?

I definitely will still be working in technology. I feel like – especially for me living in California – to keep that going, and it is more than possible to succeed as a female in the tech industry.

2.
Imagine 2020 – 5 years away: What scares you most?

I really don’t know… we are the last generation who really knows how to do things both ways. We do know things, facts, of the top of our heads while the younger generations know how to use computers and so on. We know also stuff without relying on the technology – we still wrote without on hands.

3.
Again, 5 years into the future: What’s your greatest hope?

Especially with Beam – to work all over the world. Through this company I could already work in different places – I have seen the Grand Canyon, for example. Especially for seeing variety, it is great! I could be in Sweden or Germany instantly. It would really help to keep things „new“.

4.
What is it that you do to make sure that your children will be fit for the future?

I think a well rounded education, you know. Also being taught critical thinking… it is about tech knowledge but also other skills.

5.
What’s stressing you most during your daily life?

The cost of living in California? I don’t now…it is probably traffic. My worries are pretty normal compared with others.

6.
What products or services will your company offer in 5 years?

I cannot reveal anything we are working on behind the scenes, but technology is changing that fast. I am not sure whether I am capable of understanding where it could be. Maybe our products will be a little more interactive.

7.
What should the ideal manager, what should he or she be like to be fit for the future?

The best manager for me is the best leader. He or she is also here for the right work-life-balance. Being able to understand the human experience, not only the corporate viewpoints is very important.

8.
What role does this Silicon Valley play within a global economy?

I believe it is great for the global economy. There is so much going on for the world – with creativity and the technology now… the corporate cultures are pushing this a lot. People from all over the world do not need to relocate nowadays… they can work here without moving.

 

DER TRENDBEOBACHTER. Mathias Haas ist eben kein Trendforscher und auch kein Zukunftsforscher. Der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Der Redner und Sprecher agiert im „Hier und jetzt“, genau deshalb auch Projekte wie die VALLEY MINDSET TOUR: 5 Wochen Silicon Vally, Fragen stellen und zuhören…

Zum Unterschied zwischen Trend- und Zukunftsforschung und Trendbeobachtung wird genau hier beschrieben: www.trendbeobachter.de

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2025

Ändere das Leben von 1 Milliarde Menschen!

MINDSET TOUR.

26. Juli 2015

Google, Genentech (Roche), RBS, BOSYSTEMS und unicef sind die Treiber der Singularity University. „Singularity“ lässt sich übersetzen mit „Einzigartigkeit“ – dieses große Wort (und der noch größere Anspruch) ist auch übersetzbar mit „Sonderbarkeit“. Letzters passt zu so vielen Gesprächen im Valley, die Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. führt. Noch nie hat der Zukunftsexperte so viele intelligente Menschen in diesem Mengen an einem Platze getroffen. Eine schwach formulierte Frage, eine undifferenzierte Antwort, und die Konversation wird zusammengestrichen zu Small Talk. Der nächste Termin kommt dann ganz, ganz schnell – für den Gesprächspartner. Raus und weg ist er oder sie.

SINGULARITY.UNIVERSITY (5)

Ein Umschlagplatz dieser Klugheit, dieser Geisteskraft, dieses Denkvermögens ist diese Universität. Hier wird die zurückhaltende Forderung gleich auf die Bühne der Vorlesung stellt: „10 hoch 9+“ oder anders formuliert „How will you improve the lives of a billion people?“. Dem Zukunftsexperten ist ja schon oft gesagt worden, es gehe hier um Taten. Also wird dann mal locker Laurent Tellier von BGI Cognitive Genomics eingeflogen. Der Däne kommt aus Shenzhen und steht für diesen Verbund von Institutionen, die sich um das Erbgut von Lebewesen „kümmern“. Letzteres könnte auch „kuratieren“ genannt werden, denn wenn ein Mensch mit 6 Fingern besser Klavier spielen kann – dann sollte laut dem DNA-Experten, Haas zitiert, „dem Menschen diese Besonderheit zur Auswahl stehen“. Warum also nicht bessere Musikanten ermöglichen? Oder, wie ein ausgesprochen fitter chinesischer Kollege mit sensationellem Englisch ergänzt: „in 10 years from now, I do hope people will have the attitude to accept the humans can take over control of themselfs“. Die Argumentation? Es passiert sowieso schon – für Menschen mit dem ganz großen Geldbeutel, zum Beispiel beim Kinderwunsch. Es sei schwierig, verfügbare Informationen zu reduzieren. so die Argumente der Firmenvertreter.

Nennenswert ist schlichtweg, dass BGI wohl den wenigsten Menschen in der Heimat jemals über den Weg gelaufen ist, geschweige denn, dass Experten zum Vortrag, zur Fragerunde und auch gleich zum Mittagessen bleiben. Bis dann, (natürlich) der Uber-Wagen kommt und die Zukunft wieder nach Westen abreist. „Human editing“ mit allen Vor- und Nachteilen, I guess. Fakt ist aber, dass dieses Wissen hier – 5 Meter entfernt – präsentiert und diskutiert wird; egal wie man dazu steht. Aber auch dies scheint nur eine Frage der Auswahl zu sein.

Einer der GSP15-Participants hat dann auch gefragt, ob der beschriebene Praktikant so intelligent sei, weil seine Eltern ihn vielleicht genauso bestellt hätten. Nun, die Antwort war – mit dem Jahrgang 1995 – sei ihm das nicht bekannt.

Nach den Berichten von Laurent ist das jedoch dann gar nicht mehr so einfach – der Glaube daran, dass niemand nachgeholfen hat.

Die Zukunft scheint schon wieder näher, als es die meisten Menschen wahr haben möchten. Übrigens fuhr gerade ein Beam um die Ecke (DER TRENDBEOBACHTER. hat berichtet). „Be there for friends and family“ for 1.995 USD, so deren Website. Hier an der Singularity University kam das Produkt wohl kostenlos auf den Hof und ja, es wurde wohl von der Mutter einer Studentin benutzt. Die Dame bewegte sich ganz vorsichtig durch den Raum. Ganz vorsichtig – virtuell. Ja, connected and ready – for the future!

SINGULARITY.UNIVERSITY (2)DER TRENDBEOBACHTER. braucht eine Pause, denn Trendbeobachtung kann ganz schön fordernd sein. Egal ob BGI Vertreter live und in Farbe vor einem Stehen (und Mathias Haas nur die Hälfte versteht) oder Beam um die Ecke kommt. Beides zeigt, dass die Zukunft bereits hier ist – im Silicon Valley. Die Folge ist, dass der Zukunftsexperte diese Beobachtungen aufbereiten, verdichten und präsentieren möchte! Damit alle Organisationen zukunftsfit werden! Zumindest alle, die Trendbeobachtung der Zukunftsforschung und Trendforschung vorziehen.

www.trendbeobachter.de

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2045

„It is a magic source”: Pushing, baby. Pushing!

MINDSET TOUR.

13. Juli 2015

DER TRENDBEOBACHTER. sitzt inmitten mehrerer Millionen USD. Das Valley ist wirklich geldschwer: Rings um Mathias Haas etwa 30 (zukünftige) Tech-Jünger mit durchschnittlich ca. 100.000 USD Jahresgehalt. Die Standford University ist ½ Meile entfernt, und Palantir residiert im gleichen Gebäude. Wo könnte der Zukunftsexperte sitzen? In „Philz Coffee“, 101 Forest Ave in Palo Alto. „The place to be if you wanna get work done“, so der coffee tender. Und hier möchte jeder etwas werden, vielleicht sogar Reiter eines Einhorns.

IMG_20150713_113150„Unicorns“ sind die Rennpferde der Tech-Scene. Skalierbar in die ganze Welt hinein und extrem schnell. „Venture capital backed“ und privat, meist ein Star im Sattel (=CEO), jede Menge Pfleger. Das wichtigste, um im Unicorn Club dabei zu sein: eine Bewertung von mindestens 1 Milliarde USD!

infografik_3243_startups_die_mindestens_1_milliarde_us_dollar_wert_sind_n„The Billion Dollar Startup Club“, so das titelte das Wall Street Journal. Der Dow Jones VentureSource wuchs seit Januar 2014 mit 42 Unternehmen auf heute auf über 100 Exemplare. Der globale Einhörner-Reitstall wird angeführt von Xiaomi aus China (das neue Apple?) und danach kommt – ganz überraschend – überwiegend das Silicon Valley:

  1. Uber
  2. Airbnb
  3. Snapchat
  4. Palantir
  5. Flipkart
  6. Didi Kuaidi
  7. SpaceX

P.S. Einige der Namen sind für Europa noch harmlose Ponys – auch DER TRENDBEOBACHTER. muss hier noch ganz schnell seine Hausaufgaben machen!

Die neue Definition des amerikanischen Traums? Vom Tellerwäscher (oder Stanford) zum CEO, der die Welt rettet? Es ist eine Frage, was „retten“ jetzt wirklich bedeuten soll. In der alten Welt steht dieser Begriff für „gutes tun“. Hier steht dieser Ausdruck für „making money“ und „doing something good“ – genau in dieser Reihenfolge. So auch der zweite Eindruck von Rasmus Vendler Toft-Kehler aus Dänemark, für drei Wochen Gast aus Europa. Der CEO und Co-Founder von AntibioTx – ein Unternehmen, welches sich den Viren in Krankenhäusern widmet -versichert glaubhaft, dass es seinem Team tatsächlich um die Sache gehe. Den Formulierungen und der getragenen Uhr zufolge liegt der Druck nicht auf der finanziellen Ausstattung. „They go where the profits are…. They tackle health problems, where the money is”, so sein O-Ton. Viren scheinen (noch) nicht auf der Unicorn-Liste zu sein. Obwohl dieses Thema offensichtlich so viel wichtiger ist als so manche „Millionen-App“!

Es gibt aber auch andere Gäste im Café des Tages, und es gibt andere Räumlichkeiten. So zum Beispiele Steve, der seit zwei Jahren für Google Maps arbeitet. Einer von etwa 10.000 Mitarbeitern im Bereich Google Maps. Zehntausend – nochmals in Worten, damit die Zahl klarer wird. Mit zehntausend Mitarbeitern könnte Google auch das Wasserproblem von Kalifornien lösen und danach auch gleich dem Mittleren Osten helfen. Doch Steve möchte zum bereits genannten Daten-Super-Hub Palantir. Mit dem Slogan „Products build for a purpose“ wird umschrieben, was zum Beispiel das US-Militär liebt: Daten, aufbereitete Daten! Zum Beispiel in Landkarten integriert. So hat Steve nach seinem Bewerbungsgespräch auch gleich das Palantir-T-Shirt angezogen, das ihm zwei Stockwerke weiter oben geschenkt wurde. Er war offensichtlich ein neuer Fan der zwiespältigen Datenaufbereitungsfabrik, die natürlich auch bei Krisen der ein oder anderen NGO hilft. Zurückhaltung scheint nicht im lokalen Mindset angelegt zu sein.

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Dieser Text wird mittlerweile im Interview mit dem Macher des HanaHaus weitergeschrieben, und die weiteren 3 USD für die zweite Arbeitsstunde im Co-Working-Bereich sind längst abgebucht. Mathias Haas sitzt im neuen Drehkreuz für Menschen, die keinen Platz mehr in der eigenen Wohngemeinschaft finden oder solche, die die neuen Tech-Stars suchen (leider hat den Zukunftsexperten noch keiner angesprochen). Die Plattform wird von SAP betrieben – und es beruhigt etwas, dass deutsche Unternehmen wohl doch nicht nur vor Ort, sondern sogar „sexy“ sind.

„It is a magic source” so Diane Murphy, Public Relations / Communications Officer der Singularity University (SU) am Telefon. Damit meint sie die Zentren für Innovation. Das Valley sei eben “der Ort” für Technologie. Die SU und Stanford University seien die Treiber, warum das ganze Geld hier her kommt – die Menschen sind bereits da. Man kenne sich oft von der Schule und gründe dann eben: Zum Beispiel Google. Das „Silicon Valley is rather stressed”. Und die SU “is rather relaxed”: deren Besucher kommen aus 42 Ländern– selten aus Kalifornien. Noch wichtiger scheint ihre folgende Aussage: „You are either a disruptee or you are being disrupted”. Soll heißen: Entweder Du zerstörst andere oder Du wirst zerstört. Hört sich nach Palantir an, ist aber normaler Umgangston und wohl auch Mindset.

Ja, da ist er, der Mindset. Finally. “Smart companies either partner with the speed boats or they build the companies themselves”, das lässt sich wohl problemlos übersetzen.

DER TRENDBEOBACHTER. muss jetzt los, denn sonst wandelt sich das Parkticket in ein wirkliches „Ticket“. Letzteres kann böse wehtun, denn innerhalb einer bestimmten Zone von Palo Alto darf wirklich nur zwei Stunden geparkt werden – sonst drohen Strafzettel von über 50 USD. Und wer weiß, ob nicht eines der Einhörner auch diese Daten direkt zu Geld macht. Natürlich nur als Plattform, um die Welt zu retten…

Think big still works! Mathias Haas auf der VALLEY MINDSET TOUR.

Think big still works!
Mathias Haas auf der VALLEY MINDSET TOUR.

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Sprecher zum Thema Trends und Megatrends prüft er die Lage vor Ort. Mit der VALLEY MINDSET TOUR prüft er den Mindset im Silicon Valley. #mindsettour

Der Trendexperte führt Interviews und hört zu, der Zukunftsexperte verdichtet und berichtet. Mehr dazu auf diesem Blog, mehr dazu unter www.trendbeobachter.de

 

 

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Industrie 4.0 für 750 EUR!

MegaTrend.

15. Juni 2015

Zuhause tun es viele jeden Tag: Der Trend geht zur (Selbst-)Optimierung mit allen Hilfsmitteln, die uns die neue (cloudbasierte) Welt so anbietet: Vom Fitness-Armband für ein besseres Sporttraining über den Matratzensensor zur Verbesserung des Nachtschlafs. Von der Zahnbürste, die bei Facebook über den Erfolg der täglichen Zahnreinigung berichtet und uns allein deswegen zum besseren Putzen animiert, bis hin zum synthetischen Essen Soylent, das nicht mehr zubereitet werden muss und damit jede Menge mehr Tag übrig lässt für andere Aktivitäten.

Unter diesen Privat-Optimierern sind auch viele Unternehmer mit dem Wunsch, ihren Geschäftsbetrieb effizienter zu machen – mit genau den einfach zu verwendenden Mitteln, die sie von Zuhause kennen. Bisher war das eher schwierig, denn geschäftliche Abläufe und Vorgänge sind scheinbar zu kompliziert für einfache Lösungen.

Falsch, sagt Mathias Haas. DER TRENDBEOBACHTER. hat ein österreichisches Unternehmen aufgetan, das extrem einfach zu handhabende Lösungen für die Erfassung von technischen Daten im Unternehmen anbietet, auf die bisher wegen ihrer umständlichen Erhebung und Verarbeitung oft verzichtet wird.

Das Prinzip ist sehr einfach: An eine vorkonfigurierte zentrale Box werden kabelgebunden oder kabellos die verschiedensten Sensoren angebunden. Dies können Temperatur-, Druck- und Feuchtefühler sein, normale Schaltkontakte, Leistungs- und Strommessgeräte etc.

Alle Sensorboxen kommen von Linemetrics und haben einen Akku, der bis zu einem Jahr hält. Das gesamte System ist vorkonfiguriert – einstecken, spielt – einschließlich der autarken Übertragung in die Cloud (dank unserem neuen Exponat: testet!). Keine umständliche Einbindung mehr in firmeneigene Systeme, keine teuren Schnittstellen der Maschinenhersteller mehr.

In einer hochsicheren Rechenumgebung von T-Systems passiert dann die Auswertung der Daten und deren graphische Darstellung – so wie es der Nutzer braucht und möchte.

Was kann man nun damit tun?

Energiesparen, zum Beispiel.
Energieeffizienz ist eigentlich kein Trend (auch, wenn es so aussieht), sondern schlicht eine sowohl globale als auch oft budgetäre Notwendigkeit.

Doch wie oft werden Potentiale zur Einsparung nicht genutzt, weil die Analyse zu kompliziert ist. Weil die Ressourcen im Unternehmen fehlen oder weil eine Anbindung an die interne IT aus Sicherheitsgründen oder in Ermangelung einschlägiger Experten nicht stattfinden kann. Oder weil der externe Energieberater die potentiellen Ersparnisse durch sein Honorar wieder aufgefressen hätte. Bisher gab es also viele Möglichkeiten, es bleiben zu lassen.

Durch diese pragmatisch-intelligente Form von Industrie 4.0 wird es nun ganz einfach, den Energiegehalt der Abluft zu messen oder den Stromverbrauch der Produktions- oder Datenverarbeitungsanlagen in Betrieb und Standby. Durch Sensoren an den richtigen Stellen und die die integrierte Auswertung der Messdaten und die Aufbereitung auch für Nicht-Spezialisten lassen sich laut Hersteller bis zu 15% Energie einsparen.

Angesichts dieser Zahl kommt oft der Appetit beim Essen. Es finden sich immer mehr Bereiche, die ausgewertet werden können – passende Sensoren hierfür gibt es sicher. Die Anlage ist modular erweiterbar – und die Sparpoteniale beträchtlich.

Das System ist selbst dazu in der Lage, Veschleißzustände von Maschinen vorherzusagen oder die Produktionskapazität zu optimieren. Die Daten, die hier generiert werden, stehen dem Nutzer in offenen Formaten zur Verfügung.

Der Ausbau der Anlage ist im Grunde nur begrenzt durch die Phantasie des Anwenders. Standortübergreifende Nutzung ist ebenso problemlos wie der mobile Betrieb – denn die Datenübertragung zum Rechenzentrum erfolgt per M2M SIM Karte.

Systeme wie dieses gehen mit ihrer Einfachheit und Skalierbarkeit einen neuen Weg – weg vom Bauchgefühl (wir verbrauchen zu viel Energie) hin zum Wissen (wir nutzen die Druckluft aus Kompressor B nur zu 20%). Denn oft braucht es für aussagefähige Informationen gar keine hochkomplexen Strukturen.

Die Firma Linemetrics zeigt mit ihren Produkten, dass zukunftsfähige Lösungen eben nicht nur im Silicon Valley gemacht werden. Dorthin reist übrigens Redner und Berater, der Zukunftsexperte Mathias Haas, im kommenden Sommer. Immer auf der Suche nach neuen Trends und Entwicklungen.

DER TRENDBEOBACHTER., der kein Zukunftsforscher und auch kein Trendforscher – Trendbeobachter eben – im wissenschaftlichen Sinne ist, findet pragmatische Lösungen und entdeckt neues Verhalten – damit Sie es in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Mehr zu Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de Genau hier wird dann klar(er) warum Haas DER TRENDBEOBACHTER und nicht ein Trendforscher ist. Warum Haas und sein Team Trendbeobachtung und keine Zukunftsforschung betreiben. Mathias Haas, der Zukunftsexperte, agiert und präsentiert ganz pragmatisch und mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand. Doch dazu, wie erwähnt… www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

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Achtung, Feind hört mit!

MegaTrend.

13. Mai 2015

„Gewalt erzeugt Gegengewalt“.

…diesen Satz haben Sie sicher schon mal irgendwo gehört.

Mathias Haas, von Berufs wegen Redner und aus Berufung Trendbeobachter, sagt: „Trends erzeugen Gegentrends“.

Was damit gemeint sein kann, das kann man am folgenden Beispiel gut sehen:

Die Cam-Schützerli sind da! Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer. Die Firma soomz.io bietet sein einiger Zeit ein kleines, unscheinbares Produkt an, mit dem man das Kameraauge seines Mobiltelefons mechanisch verschließen kann.

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Während die Telefonhersteller früher dieses Feature noch standardmäßig integriert hatten, ist heute die Linse offen. Und damit in der Theorie auch der Blick für Unbefugte in die Welt des Telefonbesitzers.

Spätestens jetzt schlucken einige, und andere sagen: Wieso, kann doch gar nicht sein.

Doch, es kann. Nicht allzu lang ist es her, als durch die Presse ging, dass Samsung Smart TVs ihre Besitzer ausspähen. Und nicht nur diese!

Kern des Problems bei Ersteren ist die Sprachsteuerung und deren Verarbeitung. Wenn ich dem Fernseher etwas befehlen können soll, dann muss er natürlich auch zuhören, sonst weiß er nicht, was ich von ihm will. Folglich – und das gilt auch für andere Spracherkennungssysteme, die ohne initialen mechanischen Eingriff des Nutzers (z.B. über eine Tastenfunktion o.ä.) arbeiten – befindet sich das Gerät im Lauschmodus, um ja keinen Befehl zu verpassen. Denn sonst wäre die Funktion ja obsolet.

Dieser Lauschmodus unter gleichzeitiger Verfügbarkeit einer Internetanbindung des Gerätes ist natürlich dafür prädestiniert, alles Eingefangene auch gleich weiter zu senden. Und dagegen wirkt dann das automatische Versenden der Fernseher-Nutzungsdaten an deren Hersteller (hier sind alle möglichen betroffen) noch fast wie ein Kavaliersdelikt.

Ähnlich funktionieren auch Sprachsteuerungen wie jene von Google, die für die Benutzung der eigenen Produkte auch auf Geräten wie dem iPad laufen. Ein Keyword genannt – und schon ist das System betriebsbereit. Das Keyword kann das Gerät aber nur erkennen, wenn…na, Sie wissen schon!

Und im Prinzip ließe sich diese Datenübertragung auch mit an’s Internet angebundenen Kameras (z.B. in Smartphones) realisieren. Über eine entsprechende App stellt das Gerät fest: Ah, ich befinde mich gerade im Inneren des Unternehmens XY, oder ggf. auch des Schwimmbades in B-Stadt. Und schwups: Die Kamera wird im Hintergrund aktiviert und überträgt munter alles, was ihr vor die Linse kommt. Merkt niemand – bis der Wettbewerber das Patent eine Woche früher eingereicht hat oder das eigene Konterfei nebst sämtlichen südlichen Körperteilen auf einschlägigen Websites auftaucht (doch dazu mehr, sobald Mathias Haas auf diesem Trendbeobachter-Blog über das Security Center von HP berichtet).

13-05-2015 08-16-52

„Stay out of my zoo“ – bleib draußen aus meinem Zoo! Das ist der Marketing-Slogan des Unternehmens, das die kleinen Privatheitsbeschützerli vertreibt. Ich entscheide selbst, wem ich was zeige! Und das genau ist es, was mit Gegentrend gemeint ist. Immer und überall allen alles zeigen und mit jedem teilen – ein Trend, der sich explosionsartig über alle technisch einigermaßen erschlossenen Regionen der Erde ausgebreitet hat.

Als Gegentrend nun ganz klar die selbstbestimmte Verwendung von Daten, die sich generieren lassen – ohne Verzicht auf den Komfort oder die Funktionen der modernen Technik.

Hübsch aufbereitet und ganz im Sinne der schweizerischen Grundeinstellung kommen die Cam-Verhüterli daher: Wir sind neutral und entscheiden selbst, wen wir hier reinlassen – auch in unser Smartphone. „Das Pricing“ jedenfalls hat locker Schweizer Niveau: 9,90 EUR für 5 Stück – dabei hat DER TRENDBEOBACHTER. nur ein Smartphone. Obwohl…

Ach ja: Der Trendbeobachter nutzt auch eines!

Und ja: Vielen Dank an Herrn de Haan, den CEO des Unternehmens!

P.S. Nach dem Austausch mit genau diesem Macher wurde klar, dass (mal wieder) der B2B-Vertriebskanal weit größer ist als DER TRENDBEOBACHTER vermutet hat – ein Beispiel mit einigen Worten:

Weihnachten kommt in Zukunft schneller - eine feierliche Lösung?!

Weihnachten kommt in Zukunft schneller – eine feierliche Lösung?!

 

Neues Verhalten produziert die unterschiedlichsten Muster. Der Redner und Berater Mathias Haas, der als pragmatischer Wandlungshelfer in Veranstaltungen und Workshops Unternehmen und Organisationen zukunftsfit macht, hilft, dieses neue Verhalten auch im Business-Kontext immer wieder neu zu verorten. Nicht als Zukunftsforscher und auch nicht als Trendforscher, sondern als Begleiter in einem Prozess des ständigen Wandels und auf dem Weg zum Umgang mit dem Trend (oder natürlich dem Gegentrend).

Mehr zu den Exponaten des Keynote Speakers: www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Moderationsmethoden der PLAY SERIOUS AKADEMIE.
www.play-serious.org

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1781

Sicherheit vom Feinsten.

MegaTrend.

4. Mai 2015

Spätestens seit „Blackout“ von Marc Elsberg stehen wieder Weltuntergangsszenarien für unsere Albträume bereit.

In unserer hochvernetzten Ersten Welt ist nichts schlimmer als der Zusammenbruch. Sicherheit tut not und die Versicherungsbranche ist eine der wenigen Branchen, die Umsatzzuwächse verbuchen können.

Um das Geschäft mit der Sicherheit herum etablieren sich viele Anbieter mit Know-How und Ausstattung: Sie fühlen den Untergang kommen? Auf Webseiten wie Spezido und Survival-Mediawiki können Sie sich weiterbilden und Know-How tanken. Sie benötigen Gerätschaften für Notfälle oder zur Abwehr von Zombies? Alles kein Problem, Fitness sollten Sie haben, den Rest kann man im Internet bestellen.

Aber wenn es um das Überleben geht, ist nicht nur finanzielle Absicherung gefragt, sonst hätten wir schon längst Werbung von Versicherungsunternehmen im (elektronischen) Briefkasten. Denn neben finanzieller Entschädigung benötigen Menschen hauptsächlich Nahrung und Trink-Wasser – und lecker darf es auch sein. Neben vielen lang haltbaren Nahrungsmitteln und Notrationen sollte man auch an ein Morgen denken: Selbstversorgung geht vor Konsum.

Spätestens bei der Selbstversorgung holt uns die Weltpolitik wieder ein: Saatgut wird heutzutage hauptsächlich als Hybride verkauft, d. h. ein Wiederaussäen der nach der Ernte gewonnenen Samen funktioniert nicht. Monsanto & Co. lassen grüßen! Deshalb gibt es – zum Beispiel von SicherSatt – ganze Pakete mit samenfesten Sorten zur Aussaat in hochwertiger Qualität, die natürlich ihren Preis haben: vergleicht man das Bio-Paket mit Saaten für 22 Sorten Bio-Gemüse für 95 € kommt man beim heimischen Bio-Bauern dafür sicherlich mehrere Kilo an Saaten. Sicherheit war noch nie billig! Bei SicherSatt erhält man unter anderem einen Anbauplan mit Überblick der Zeiträume zur Aussaat, Pflanzung und Ernte, ein Booklet mit ausführlichen Sortenbeschreibungen, Erläuterungen und Anbautipps – man bekommt Know-How gleich mit, in einer „hochwertigen Holzkiste“, die auch vor UV-Licht und Feuchtigkeit schützt. Sicherlich ein Kaufanreiz für die betuchte Oberschicht, denn der Otto Normalverbraucher hat bisher noch andere Sorgen, als sich für ein Weltuntergangsszenario zu wappnen.

Hightech-Food für Lowtech-Menschen?

DER TRENDBEOBACHTER wägt ab: Sicherlich ist es gut, morgen frisches Brot backen zu können – aber der Hunger drängt zum Teil heute schon. Dagegen gibt es sicher ein Kraut aber auch ganz praktische Notrationen für jederfrau und –mann: NRG-5 – der kleine, vegetarische, hochkalorische Energie-Snack für Zwischendurch. Moment, warum für Zwischendurch? Weil sich DER TRENDBEOBACHTER in Zentraleuropa im 21. Jahrhundert beim besten Willen keine Notwendigkeit für Notrationen vorstellen will.

Schlussendlich ist festzuhalten, dass es schon länger das Kaufmotiv „Sicherheit“ gibt und dass dieses hier sehr konkret, sehr konsequent und zu Recht angesprochen wird – Vollgas auf Nummer Sicher. Warum eigentlich nicht?

Neue Geschäftsmodelle

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER – ein Pragmatiker, kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY).

Mehr dazu:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

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1750

Abo-Commerce dank eCommerce

MegaTrend.

30. November 2014

Ist es selbstherrlich wenn DER TRENDBEOBACHTER darauf verweist, dass er seiner Mutter schon vor zehn Jahren ein Blumenabo geschenkt hat? Nun, damals musste die Mutter noch selbst laufen – heute gibt es ein ganzes Geschäftsmodell um diese Mechanik: Bloomy Days.

ipp

Im Abonnement kommt – dank DHL – wöchentlich der Blumenstrauß

ipp Natürlich konnte DER TRENDBEOBACHTER Haas nicht wiederstehen. Logischerweise musste der Pragmatiker Haas diese Idee direkt testen. Und ja, es war einfach und schnell und einfach und schnell. Für 20 EUR kam das erste Paket und der Zukunftsexperte hat direkt wieder gekündigt. Doch dies macht bekanntlich kaum jemand.

BloomeyDays

Wir stellen fest, Abonnements leben mehr denn je, denn heute kann jedes Unternehmen (auch am Ende der Welt, sagen wir Frankfurt an der Oder) den kompletten Planeten bedienen. Rhythmisch und ohne Zwischenhändler. Mit Abbuchungsauftrag und ohne wirkliche Aufmerksamkeit.

Die Umwelt verändert hat – zum Beispiel durch den Paketkasten.

DER TRENDBEOBACHTER stellt auch fest, dass sich Anbieter wie DHL mit neuer Infrastruktur sehr gut darauf einstellen. Mathias Haas, der Redner und Berater, hat seit etwa 1,5 Jahren diese Produktinnovation „Paketkasten“ im Einsatz. Und plangemäß wurde genau hier der Blumenstrauß – geschützt vor Wind und Wetter – zwischengelagert bis Haas vom letzten Vortrag nach Hause kam.

Ob jetzt wirklich Blumen im Abo verschickt werden müssen darf geprüft werden. Denn alleine die Verpackung scheint ein größeres Volumen haben als der wahnsinnigste Rosenstrauß. Aber schlussendlich gibt es nicht nur das Kaufmotiv „Nachhaltigkeit“ sondern eben auch bequeme Kunden, die nie zu Hause sind.

ippippAber vielleicht werden auch all diese Aspekte im Bericht der www.sister-mag.com bewerten und beschrieben. Schauen Sie mal rein… ab 6. Dezember liegt hier ein Bericht von Antonia Sutter der Mitbgründerin einer ganz anderen Publikation. Aber das ist dann doch ein Thema für einen anderen Moment.

 

Einen feinen Nikolaus, wünscht DER TRENDBEOBACHTER.

P.S. Hat Knecht Rubrecht eigentlich einen Schlüssel für den Paketkasten oder kommt dieser zukünftig als Abo-Commerce? Einmal im Jahr, aber dafür regelmäßig?

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER realisiert Trendbeobachtung – Beobachtung und nicht Trendforschung. Zukunftsforscher sind oft 10 oder 20 Jahre vorraus, aber Sie müssen heute entscheiden… Deshalb scannt Mathias Haas und sein Team Produktinnovation aus dem Hier und Jetzt. Denn diese bedienen neues Verhalten.

 

„Trends“ und „MegaTrends“ sind Überschriften von neuen Verhalten und die oft sensationellen Überschriften sind schlicht Erfindungen von Journalisten und Trendforschern bzw. Zukunftsforschern.

 

Mehr zum Unterschied zwischen Trendforschern und DEM TRENDBEOBACHTER: www.trendbeobachter.de

 

Mehr zum Unterschied zwischen Zukunftsforschern und DEM TRENDBEOBACHTER: www.trendbeobachter.de

 

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden von Mathias Haas: www.play-serious.org

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So viel Druck kann sein

MegaTrend.

26. November 2014

DER TRENDBEOBACHTER hat Dirk van der Kooij entdeckt. Genau genommen hat ihn Tina Kammer von Interior Park entdeckt. Oder Ihre Partnerin Andrea Herold? Egal!

3D mit Zukunft

Mathias Haas ist froh, die beiden Trendsetterinnen zu kennen, denn es gibt ein weiteres Beispiel dafür, was 3D-Druck kann und vor allem welche Geschäftsmodelle daraus entstehen.

Doch zurück zu Dirk, denn er war weltweit der Erste.

Der Absolvent der Design Academy in Eindhoven ist bereits ein Star – zumindest in der „ich-drucke-mir-ganze-Möbel-Szene“. Seine Werke stehen nicht nur im Vitra Design Museum und im Modern Art in New York (und eben bei Interior Park in Stuttgart), sondern er ist schlicht der Pionier auf diesem Feld. Er und sein Roboter, denn dieser macht die ganze Arbeit.

Der Künstler füttert seinen Helfer mit 100% Plastikmüll.

Gefüttert wird sein umgebauter Industrieroboter mit dem Innenleben von Kühlschränken. So einfach ist der Ansatz und so genial die Mobilität, denn mit einem schlichten Anhänger und dem ein oder anderen leeren Kühlschrank ist dieses Unternehmen startklar. Er kann produzieren, wo er möchte, solange der Plastikmüll geschreddert zur Verfügung steht. Und ja, so lange die Kundschaft gedruckte Möbelstücke die niedrige Auflösung der Struktur annimmt (müssen Möbel immer ein völlig glatte Oberfläche haben?)…. DEN begeisterten TRENDBEOBACHTER stört dies überhaupt nicht. Im Gegenteil – dieses Design ist auch beim Probe sitzen zeitgemäß.

DER TRENDBEOBACHTER beim Probe sitzen

Denn auch der Redner und Berater möchte mit Besitzerlebnis – beispielsweise im Büro – klar kommunizieren. Auch DER TRENDBEOBACHTER möchte vorne mit dabei sein und wenn Mathias Haas die Tische, Sideboards, Stühle, Lampen, Vasen, Kleiderbügel und Leuchten ansieht… und die Geschichte kennt, dann ist auch der Zukunftsexperte kaum zu bremsen.

Es ist schön zu sehen, dass mal wieder ein Querdenker merkwürdig unterwegs ist und auch in diesem Falle schlussendlich auf die Zukunftsthese von Haas einzahlt:

Das neue Premium ist nachhaltig!

Heute, spätestens morgen werden Premiumanbieter mindestens den Versuch, nachhaltig zu produzieren, dokumentieren müssen. Niemand wird mehr ordentliche Summen ausgeben, wenn nicht ein gutes Gewissen mit im Regal liegt! Dies gilt auch und gerade in der Möbelbranche, denn in dieser Welt hat jeder bereits ausreichend Möbelstücke auf seinen 30 oder 1.200m².

Es geht wohl um ein Upgrade!

Und das ist nur der Anfang, wenn man sich mit Tina Kammer unterhält. Die Architektin besetzte schon die Thematik „biobasierte Kunststoffe“, als andere noch 3D-Drucker für ausgewachsenen Quatsch hielten… doch dazu mehr, wenn DER TRENDBEOBACHTER dann vom „Endless Flow Coffee Table“ seinen Schwarztee kredenzt und im „Fat Line Crossed Legged“ die nächsten Vorträge vorbereitet…

 

 

 

 

Mathias Haas lebt natürlich auch von Gesprächen wie diesen!

Der Redner und Berater in Sachen „Trends, Wandel, Veränderung“ freut sich sehr, wenn Macher realisieren, dass neue Verhaltensweisen gepaart mit neuen Technologien eben neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Der Zukunftsexperte ist fasziniert von Regelbrechern und Holländern. Genau in dieser Reihenfolge – vielen Dank für diesen Austausch.

Schauen Sie mal rein: www.interiorpark.com

Sehen Sie sich um! www.trendbeobachter.de

Klicken Sie drauf: www.youtube.com/haaskommuniziert

Yep, Mathias Haas ist kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Haas und sein Team macht weder Trendforschung noch Zukunftsforschung. Es geht schlicht um das „Hier und Jetzt“, denn Sie müssen ja heute entscheiden – nicht 2030.

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Gut gebeddit?!

MegaTrend.

6. August 2014

DER TRENDBEOBACHTER darf dienstlich schlafen – vor Markteinführung!

Mit beddit konnte Mathias Haas seine Exponatesammlung erweitern, vielen Dank an den Direktimporteur kaasa solution und Herrn Stefan Jahnke!

Was kann also dieser Schlafcoach, dieses weitere „Tracking-Wunder“?

beddit, vor Markteinführung

Nennenswert ist erst einmal, dass beddit aus Finnland kommt und es dort bekanntlich verdammt lange Nächte gibt – phasenweise. Ernster gemeint ist aber, dass dieses Gerät in der „PRO-Variante“ seit Jahren existiert und seitens „der Wissenschaft“ glaubwürdig im Einsatz ist.

Der Unterschied?

Jetzt hat der Trendexperte sein eigenes Schlaflabor zwischen Matratze und Leintuch – per Bluetooth verbunden und via Smartphone kommunizierend. Selbstredend ist, dass diese 149 EUR wohl kaum vergleichbar sind mit hoch-komplexen Schlafanalysen in höchst ungewohntem Umfeld (Krankenhaus & Co). Weder hinsichtlich der Atmosphäre, noch im Hinblick auf die Kosten!

So dokumentiert beddit also Puls, Atemfrequenz, Schlafzeiten (wie das UP-Band, DER TRENDBEOBACHTER berichtete hier im Trendbeobachter-Blog) – aber auch die geliebten Schnarchzeiten und schlussendlich sogar einen „Schlafscore“. Letzteres passiert im so genannten Schlafcoach…

Besonders gut zugehört hat Mathias Haas dann bei der Aussicht auf einen funktionierenden „Smartalarm“. Diese Funktion sorgt zukünftig dafür, dass DER TRENDBEOBACHTER nicht inmitten einer Tiefschlafphase geweckt wird, sondern einige Minuten davor. Die ganz persönliche Meinung? Dann doch lieber viele Minuten – nach der Tiefschlafphase… der Redner und Berater hat dann schlussendlich doch noch die beste Ausrede der Welt – falls, ja falls Mathias Haas mal zu spät kommen sollte.

Die „Bettbewegungen“ werden in „Bewegungssignale“ umgewandelt.

Daten, Daten über Daten, die in diesem Fall nicht in der berühmt-berüchtigten Schäfchen-Daten-Wolke schweben, sondern direkt auf dem Telefon. Diese europäische Datenstrategie führt wohl sogar zur Ablehnung einer Kooperation mit dem HealthKit von Apple. Diese Art und Weise zu denken und zu verkaufen, lebt jedoch in einer Zusammenarbeit mit dem Matratzenhersteller SCHLARAFFIA. Schon bald wird der sensible Helfer dort käuflich auf uns alle warten, vielleicht sogar „im Bündel“ mit Matratzen oder Unterfederungen inkludiert.

Egal ob in der Apotheke, beim dm oder in amazon…

Der Trendexperte wird bekanntlich gerne überrascht… doch bei der Online-Suche „beddit“ kam dann doch noch ein „Nebenkriegsschauplatz“ an die Oberfläche: denn der Wettbewerber „Withings Pulse“ hat es jetzt schon geschafft, dass beddit käuflich ist oder zumindest gefunden wird… was amazon alles möglich macht?! Sicher ist das ein Anruf wert – beim vertrauten Rechtsexperten im Hause von kaasa solution! Verkauf mit Zeitgeist?!

 

Exponate wie dieses beddit sind für Mathias Haas besonders wertvoll, denn DER TRENDBEOBACHTER ist kein klassischer Trendforscher und kein üblicher Zukunftsforscher. Der Trendexperte möchte Megatrends beweisen.

Gleichzeitig glaubt Mathias Haas, dass Trend wie MegaTrends jeweils Überschriften für neues Verhalten sind und dass genau dieses durch neue Produkte und völlig neue Geschäftsmodelle bedient werden können. Wenn es dann noch funktioniert, nicht überfordert und dann noch in der Trendstation liegt – dann scheint die Sonne in Stuttgart!

 

Mehr zur Trendbeobachtung und noch mehr zur Abgrenzung gegenüber der Trendforschung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu agilen Beratungsmethoden wie beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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Banken können Erlebnis – Commerzbank kann hybrides Erlebnis

MegaTrend.

15. Juli 2014

DER TRENDBEOBACHTER durfte hinter die Kulissen schauen – den „Flagship-Store“ der Commerzbank ganz genau betrachten. Der Redner und Berater durfte sogar kritisch-zickige Fragen stellen.

Aber Mathias Haas hat auch zugehört.

Der Handel kämpft und die Bankenwelt gleich mit, denn wenn Menschen nicht mehr unterscheiden zwischen on- und offline, dann ist Beton vergleichsweise träge. Filialen müssen sich dem neuen Verhalten anpassen und die Commerzbank in Stuttgart wurde ausgewählt. Zwar ist nicht sicher, ob die Mitarbeiter sich dort wirklich glücklich schätzen, aber man darf auch mal zum Glück zwingen – so die Einstellung des Zukunftsexperten. Denn Gewohnheiten müssen überwunden werden und das eigene Leben ist nicht unbedingt „normal“.

Glückwunsch Commerzbank!

Königstrasse 11 in Stuttgart - mit ganz viel Zeitgeist.

Königstrasse 11 in Stuttgart – mit ganz viel Zeitgeist.

Trendbeobachtung sucht Tatsachen und diese können hier gesichtet werden:

Live und in Farbe! Hier und jetzt!

  • Lange Öffnungszeiten zum Beispiel durch die Videokasse.
    Hier bedienen Damen und Herren per Video, ohne dass Sie vor Ort sind.
  • Reibungsloser Übergang vom Selbstbedienungsbereich in die Service-Zone.
  • Kartendruck in Echtzeit, so dass der neue Kontoinhaber 20 Minuten später bereits die Kreditkarte zum Glühen bringen kann.
  • Kostenloser Getränkebereich (mit HIPP-Keksen) für alle Kunden, die auf das persönliche Gespräch warten – und dann durch einen QR-Code verrückterweise auch noch wissen, wie lange!
  • Einführung des Premiumkontos beispielsweise mit „extra Track“ zum Geld abheben.
  • Private Atomsphäre im Beratungsbereich – vergleichbar mit so manchem 5* Hotelzimmer.

Dienstleistungen aktiv zu verkaufen war schon immer eine Herausforderung und jetzt kommen auch noch Menschen zur Welt, die „Banking“ per Bildersuche und im Echtzeitalter erleben. Google hat sie bereits – die Bankenlizenz, Facebook wird es nicht lassen können…

Darauf braucht es Antworten und diese Großbank wirft sich mächtig ins Zeug!

Videokasse - diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber "so what", die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Videokasse – diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber „so what“, die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Sicher ist dieser wertige Um- und Ausbau eine große Investition und ganz bestimmt werden die zu erwarteten Kopien günstiger sein müssen. Sicher braucht es noch das ein oder andere Blümlein. Sicher werden „die Learnings“ professionell weitergetragen. Aber ganz sicher braucht es ein Gespür für die Mitarbeiter, die die Videokasse vielleicht als Wettbewerb sehen und solch eine Transparenz schlicht nicht gewöhnt sind.

Aber nochmals: da draußen gibt es neues Verhalten und das verändert jedes System, jedes Unternehmen, jede Filiale und jedes Team – also jeden Mitarbeiter. Trends kommen nicht über Nacht, aber sie gehen eben auch nicht. Die Commerzbank ist auf diesen Quadratmetern Trendsetter und DER TRENDBEOBACHTER hat bereits seinen Antrag geschickt – fürs Premiumkonto.

Und wenn jetzt auch noch „Premium“ drin ist – in der Verpackung… dann wird Mathias Haas sicher berichten!

 

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich - hier ist er gemütlich.

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich – hier ist er gemütlich.

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER, da Trends zu sehen und Megatrends zu identifizieren nur die halbe Miete ist. Schlussendlich muss „die Kraft“ auf die Königstrasse 11 und dieser Schritt ist viel leichter als reden – das benötigt Macher!

 

Mehr zum Sprecher, deutlich mehr zu Trendbeobachtung genauso wie zu den Kontakten und Methoden von Mathias Haas liegen hier bereit – auch per Video 😉

 

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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DER TRENDBEOBACHTER = Neu Yuppy.

MegaTrend.

13. Juli 2014

Brooklyn … ein Viertel von New York, das DER TRENDBEOBACHTER (damals noch Austauschstudent nördlich von Toronto) niemals betreten hätte. Zu dunkel, zu gefährlich – so war der Eindruck damals. Schon ein „take care“ machte Mathias Haas Angst. Ist New York schon so rau, dass die Obstverkäuferin „take care“ sagen musste? Jedenfalls war an Brooklyn nicht zu denken.

Vielleicht waren dies damals schlicht Sprachschwierigkeiten.

Heute sieht die Welt anders aus und dennoch verstehen sich Menschen immer noch nicht!

Noch im Juni hat der Redner und Berater die ehemalige US-Zuckerproduktion, die Domino-Fabrik, angesehen. Es gab große Kunstdarbietungen und genau dadurch die Chance, diese Fabrik von 1882 hautnah zu erleben, zu berühren und wirken zu lassen. Wow… der süße Stoff hat wahrhaftig gewirkt!

Süße Kunst in der Zuckerfabrik

 

 

Trends & MegatrendsDieser Teil der Uferpromenade, dieser Teil von Williamsburg ist bereits ein „fucking theme park“ wie der airbnb-Vermieter Bill klar kommentierte. Er und seine Partnerin leben seit Jahrzehnten in genau diesem „Rückzugsgebiet von Immigranten und orthodoxen Juden“, wie SPIEGEL ONLINE am 12. Juli 2014 diesen Ort beschreibt. Der Fotograf und Williamsburg-Pionier erkennt seine Welt nicht mehr und jetzt geht es erst los…

Manhatten-Sicht durch StahlDer Bauboom hat Bills Welt erreicht und scheinbar benötigt „Brooklyn seine eigene Skyline“, so Vishaan Chakrabarti, der Stadtplaner New Yorks mit schwarzer VIP-Kreditkarte. Doch jetzt hat er alleine für ein Projekt 1,5 Milliarden Dollar zur Verfügung. Davon werden wohl die geringsten Mengen in den Abriss der Fabrik und die Bedingung der Stadt- und Gemeindeverwaltung fließen – denn ein Drittel der 2.200 Apartments müssen nach großem Druck „der Bills“ bezahlbare Mietwohnungen werden.

Schlussendlich wandelt sich auch dieses Viertel und offensichtlich nimmt die klassische Gentrifizierung ihren Lauf. Schlimm nur, dass nicht das Chaotische, das Kreative, das Verrückt-Normale die Macht behält – sondern, dass die Wiederholung (die von der anderen Seite des Hudson-Rivers) stärker ist.

Doch wer weiß… vielleicht ist Mathias Haas, der deutsche Gast, ein Teil der Entwicklung gewesen… denn Haas war nicht da, als Bill kein Geld hatte für seine Einweihungsparty. Als der „First Mover“ am Wochenende keine Heizung hatte, weil die Fabrik unterhalb des heutigen Lofts nicht gearbeitet hat. DER TRENDBEOBACHTER kam erst mit der Zentralheizung und offensichtlich erst nach den „Künstlern, Indie-Rockern und Spät-Hippies“, wie der Spiegel schreibt. Der Zukunftsexperte ist im direkten Vergleich dann doch eher der Neu-Yuppie.

Zusammengefasst: Ist Mathias Haas somit ein Teil der Verdrängung? Offensichtlich!

Und genauso dreht sich das Rad zwischen Macht und Wandel, zwischen Kunst und Geld… jedenfalls hat Mathias Haas fast ein schlechtes Gewissen – bei 1,5 Milliarden USD Budget ist viel möglich und Bill lebt mit seinen fünf Katzen nur 500 Meter entfernt. Hoffentlich hat der Besuch von Haas nicht dazu geführt, dass diese bald umziehen müssen – dorthin, wo heute am Sonntag vielleicht keine Heizung läuft.

Zum Glück ist es Sommer!

Wandel auch für Katzen?

 

 

Mathias Haas praktiziert Trendbeobachtung und reproduziert diese als Redner und mit seinen Kunden – zum Beispiel in Workshops und Tagungen.

Denn Zukunft ist gar nicht so kompliziert! Das Morgen ist sicher komplex und oft nur an einzelnen Geschichten verständlich. Genau deshalb hat der Zukunftsexperte seinen Unterschied zu klassischen Trendforschern, Zukunftsforschern und Innovationsberatern herausgearbeitet. Aus diesem Grund erzählt Mathias Haas von solchen Reisen und derartigen Gedanken.

Mehr zu ihm und seinen Methoden – wie den Trendreisen, Trend-Abos und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

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Das Hotel der Zukunft ein Hotel mit Normalität!?

MegaTrend.

26. Juni 2014

DER TRENDBEOBACHTER durfte Fragen stellen – und zwar dem Macher des normalsten (?) Hotels zwischen Moskau und Rio: Herrn Mag. Benedikt Komarek. Dieser Mann und seine Familie denken neu und bauen seit Februar 2014. Sie bauen ein Hotel, das ganz normal ist, und genau das wird den Unterschied ausmachen. Denn Häuser, die der Redner und Moderator besucht, lassen oft Fragen offen. Einige Beispiele:

  • Warum muss Mathias Haas bei der Online-Buchung bereits alle Daten eingeben und hinterher nochmals aufschreiben?
  • Warum muss DER TRENDBEOBACHTER auschecken, obwohl schon klar ist, dass er heute geht?
  • Warum sitzt er auf dem Zimmer zum Arbeiten, obwohl es in der Lobby oft attraktiver ist?
  • Warum kann der Zukunftsexperte nicht sein zentrales Lebensinstrument – das „Smartphone“ –  nicht auch für das Licht und die Rollos nutzen?
  • Warum reist der Vielflieger Haas mit Adaptern, wenn es Steckdosen für USB-Anschlüsse gibt?

Mit derartigen Fragen beschäftigt sich ein Kooperationspartner – das Fraunhofer IAO – schon länger (vgl. Future Hotel Studie), doch im April 2015 kann das Alles schon Normalität sein. Zumindest am Bahnhof in Wien.

BizTravel Juli/August 2014. Quelle: Befragung von Fraunhofer IAO und HRS mit 540 Geschäftsreisenden.

BizTravel Juli/August 2014.
Quelle: Befragung von Fraunhofer IAO und HRS mit 540 Geschäftsreisenden.

Intelligenterweise wird aber eine Herberge versprochen, die keinem Apple-Store und keiner Audi-City gleicht. Es wird ein Hotel gebaut, dass einfach nur gemütlich ist – gemütlich mit USB-Steckdose quasi. Viel Holz, feine Beleuchtung und lokaler Touch kann ja ergänzt werden durch logische Prozesse, die schlussendlich dafür sorgen, dass es keine Rezeption gibt und der Check-in und –out „mobile“ verläuft.

Eine „mobile company“!

Facebook Deutschland hat kommuniziert, dass 70% aller User per Telefon den Status checken und genau dies durchschnittlich 14 Mal am Tag. Es wird also höchste Zeit, dass nicht nur IT-Giganten agieren und das Selbstverständnis updaten. Es ist auch an der Zeit, dass jedes Geschäftsmodell massiv angepasst wird.

  • Jedes Geschäftsmodell ist ein digitales Geschäftsmodell.
  • „mobile“ ist kein Endgerät, es ist eine Lebenseinstellung!
  • Echtzeit ist gerade schnell genug.

Herr Komarek könnte fast bei Mathias Haas angestellt werden… oder? Nein, wohl kaum – denn der Sprecher und Moderator redet, das Hotel Schani liefert! Doch wer weiß, was sich aus diesen ersten Schritten noch entwickelt– abgesprochen ist heute schon, dass DER TRENDBEOBACHTER vor allen Trendforschern und Zukunftsexperten die Realität spüren wird. Mathias Haas darf zum Pre-Opening nach Wien kommen und er wird davon berichten.

Heute schon ist klar: Das Hotel ist ein „lernendes Haus“ und damit wird der Grundstein gelegt für „hungrige Mitarbeiter“ – für eine „veränderungsfreundliche Unternehmenskultur“. Und genau diese braucht es, um Antworten zu finden auf das neue Verhalten der Menschen da draußen – denn nichts anderes sind Megatrends: „Mega-Überschriften“ für neues Verhalten.

Auf nach Wien! Normal. Endlich!

Werden in diesem Hotel Zahlungen per smartphone und sumup umgesetzt? Wir werden sehen... wir sind gespannt.

Werden in diesem Hotel Zahlungen per smartphone und sumup umgesetzt? Wir werden sehen… wir sind gespannt.

 

 

 

Mathias Haas hat den Anspruch, Megatrends beweisbar zu machen und genau darin liegt auch der Unterschied zur klassischen Trend- und Zukunftsforschung. Mit seinen unentdeckten Exponaten und selbst erlebten Paradebeispielen hat er eine andere Vorgehensweise als typische Zukunftsexperten, Trendforscher und Innovationsmanager.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu LEGO SERIOUS PLAY und den „veränderungsfreundlichen Moderationsmethoden“ unter www.play-serious.org

 

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Transfer-Angebote für Megatrends: Wandel für Event Manager

MegaTrend.

24. Juni 2014

DER TRENDBEOBACHTER war auf der Bühne – für die Experten der Event-Branche, für die Macher von Veranstaltungslocations und für die Verbände innerhalb der Begegnungskommunikation. Kurz gesagt, auf der MEXCON am 11. Juni in Berlin.

Der Redner und Moderator Mathias Haas bietet immer „Transfer-Angebote“, also Antworten… wie Megatrends ganz pragmatisch um- und eingesetzt werden können. Hier ein Beispiel aus genau dieser Veranstaltung:

 

ALLTÄGLICH. NACHHALTIG!

Das neue Premium ist nachhaltig!
ENORME SENSIBILITÄT!
„Ego durch Öko“.

Staub, Verkehr und Menschenmassen. Teils keine Wiesen in Sicht. Stadtmenschen haben ein Naturdefizit: Sie flüchten – soweit sie die Möglichkeiten haben – ins Grüne, in die Berge oder suchen die teils in Großstädten angelegten „Naturoasen“ auf. In China gibt es sogar bereits eine „Smogversicherung“ und in Hongkong Fotorückwände – falls der Urlaub im Smog zu versinken droht.

Kein triviales Umfeld für „temporäre Bauten“ und das typische Eventgeschäft.

Zumal die Sensibilität täglich geschärft wird. Durch Beispiele wie die vielen Einsätze des „Thames Barriers“ – dem Staudamm an der Themse um London im Fall von außergewöhnlichen Fluten vor Überschwemmung zu schützen. So wurde dieser Damm in den 90er Jahren 35 Mal genutzt und war alleine im Januar 2014 bereits 17 Mal im Einsatz. Die „New York Times“ äußert sich wie folgt zu dieser Art der „Normalität“: „Tumult may be the new normal“.

Derartige Beispiele machen deutlich: Es braucht Marken & Anbieter, die wirklich Verantwortung übernehmen, klare Positionen beziehen und danach handeln.

Ein erstes hervorragendes Beispiel dafür ist das KEX Hostel in Reykjavik. Hier wird mittels klugem „Upcycling“ wirklich eine Geschichte erzählt, die so gut ist, dass Gäste nur wegen dem Haus nach Island reisen.

Man entschied sich für den Ausbau von wirklichen Ruhezonen ohne visuelle Umweltverschmutzung: „Haptik, Haptik, Haptik“ als eine Möglichkeit, darauf zu antworten.

Im Betrieb stehen „Vollgas-Emotionen“ hoch im Kurs: Themen wie Lichtverschmutzung, die Veröffentlichung einer ökologischen G&V (vgl. Puma) und einer Gemeinwohlbilanz (vgl. Sparda Bank in München) beschreiben weitere Möglichkeiten, „Nachhaltigkeit“ ernsthaft zu leben und ganzheitlich anzugehen.

So kann z.B. ein Caterer durch sein Produkt-Sortiment an werte-orientierten Marken agieren. Hier ist dann nicht nur die Herkunft der jeweiligen Produkte interessant, sondern eben auch die Verpackung. Weiter kann die automatisierte Nutzung, wie z.B. die Ausgabe von Getränkeröhrchen und Coffee to-go Bechern (speziell die Deckel) untersucht werden.

Und auch die Umwelt-Arena in Spreitenbach, Schweiz, schreitet mit gutem Beispiel voran. Durch Erleben und Erfahren werden die Zusammenhänge von umweltfreundlichen Produkten und unserem Verhalten verständlich gemacht.

Warum nicht Radständer innen aufstellen und Mitarbeitern eBikes anstelle von Firmenwagen anbieten. Letzteres wird mittlerweile sogar vom deutschen Finanzamt unterstützt. Der Gesetzgeber lässt uns staunen.

Aber auch in der Reisekostenregelung kann völlig „ver-rückt“ werden. Warum soll „Carsharing“ nicht für Kunden gefördert und für Mitarbeiter normal werden – beim nächsten „Sales Trip“. Anbieter wie car2go bieten mittlerweile über 25 Städte an – mit dem gleichen log-in.

Stellen Sie sich doch folgende Fragen:

  • Wie kann ein Beitrag dazu aussehen?
  • Wie kann die eigene Organisation selbst Vorbild sein und somit „Gutes tun“?
  • Sind Sie eine werteorientierte Marke?

 
GELD WILL GEHALT.

Mitarbeiter:
„Die Arbeitstiere sterben aus, wir müssen die Haltungsbedingungen ändern!“

Unsere Kinder sind die erste Generation, die unglücklich darüber ist – glücklich werden zu wollen.

Prüfen Sie die branchen-typische Elemente wie (kurzfristige) Reisen und Ausschreibungen (Pitches). Nehmen Sie den „Ausbildungsreport 2013“ und hier beispielsweise die „Kochausbildung“ oder gerne das Hotel-Umfeld. Unternehmen können und müssen hier reagieren – oder zukünftig Mitarbeiter z.B. aus China rekrutieren. In anderen Branchen ist dies bereits Realität.
Selten motiviert heute noch Macht oder außerordentliche Bezahlung. Folglich kann auch mit Statussymbolen anders umgegangen werden: Smartphone, Mini-Beamer, Spotify-Abo und Klout-Score-Optimierung? All dies sind sicher Wege und Möglichkeiten, dieses neue Verhalten neu zu bedienen.

Heute gilt es….

„Mitarbeiter abzuholen“! Zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY oder Lernreisen, ifa- oder CES-Besuchen oder regelmäßigen „Trend-Foren“.

Heutzutage gilt es….

Daten, beispielsweise mit Visualisierungen und Geschichten aufzubereiten – damit auch jedes Teammitglied die Analysen und Zusammenhänge versteht. Es gilt, Querdenker und Freigeister auszuhalten und natürlich einzusetzen. Schlussendlich muss das Ziel sein, eine veränderungsfreundliche Unternehmenskultur aufzubauen. Dies gilt auch und gerade für Verbände!

– Chief Destruction Officer!
Hohe Grundgeschwindigkeit = sexy + erfolgreich!

Oder anders formuliert:
Wenn ein Team keine Fehler macht – sind Sie zu langsam!

Kunden + Gäste/Teilnehmer:
Dito! = Auswirkungen auf Kommunikation, Visualisierung wie Wegeleitung, Mobilität etc.

 

DIGITAL NORMAL.

„mobile“ ist eine Lebenseinstellung. Echtzeit ist gerade noch schnell genug.

Wir leben in der permanenten Betaversion!

Heute ist jedes Geschäftsmodell ein digitales Geschäftsmodell!

Erarbeiten Sie Ihre digitale Strategie!
Dafür haben Sie Ihren Chief Digital Officer!

Es bedarf neuen Rollen, neuen Jobs:

  • Story Integrator
  • Data Visualizer
  • “Big Data” Embassador
  • Daten-Mehrwert-Spezialist!
  • Was ist mit mit „Karten + Bilder Manager“,…
  • …dem „Digital Event Manager“ und/oder
  • …den „Audience Generation Managern“?

Bauen Sie eine „Daten-Kultur“ auf, z.B. um zeitnah, ganz konkret, die Nutzung von digitalisierten Parkplätzen zu prüfen.

Oder anders gedacht: Was haben diese Endgeräte mit Ihnen zu tun? Anzahl und Art der Steckdosen? Datensicherheit bei neuen Zahlungssystemen? Wie laufen Ihre Kooperationsgespräche mit Facebook und Audi?

Big Data lebt heute schon!

Die TUI steuert heute 30 Mrd. Preise, die Reiseplattform Orbitz hat bei Hotelanfragen via Apple-Geräte etwa 30% mehr verlangt und das Hotel Paris in Las Vegas hat realisiert, dass Zimmer mit Blick auf Brunnenanlagen teurer sein können.

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Mehr zum TRENDBEOBACHTER Mathias Haas unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Mehr zur Trendbeobachtung, zum Zukunftsexperten und zum Moderator – Mathias Haas – unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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