MENU

Februar, 2014
Archive

1601

Macht Herr Putin auch Trendbeobachtung?

MegaTrend.

27. Februar 2014

Heute kam wieder der UPS-Fahrer.
DER TRENDBEOBACHTER hat ein neues Exponat.
Sehr schön! Mit Tiefgang. Mit Gehalt.

Megatrend von Modeunternehmen übersetztEs ist kein schlichter Pulli,
es ist ein Statement.

American Apparel, die amerikanische Modemarke, hat eine „Principle 6-Kollektion“ aufgelegt und The Guardian hat diese wie folgt erkärt: „The P6 clothing line is named after the part of the Olympic Charter that outlaws discrimination, and counts Cara Delevingne as a supporter“.

Es geht also um T-Shirts, Taschen, Handtücher immer wieder mit einer Erinnerung,… dass die Olympischen Spiele für alle Menschen zugänglich und gleich sein sollen. Es geht auch um eine Petition, die unterstützt werden kann: „Hundreds of thousands of people around the world have called for an end to the anti-gay laws in Russia, pressuring the International Olympic Committee, sponsors and governments to take action. Will you join them?“

2014-02-27 14.14.06Die US-Marke bedient (bzw. bediente) sich also dieses Megaevents, um eine klare Position zu beziehen (und gleichzeitig den einen oder andern USD zu verdienen). Sie nutzt die Aufmerksamkeit eines globalen Produktes (= Olympics), um Medien von Medaillen abzulenken. American Apparel schafft genau so Anlässe, damit andere über Sie reden. Und siehe da: Beim Trendbeobachter hat es schon funktioniert… denn es gibt zunehmend Beispiele, wo werteorientierte Marken  – also premiumorientierte Marken – akzeptiert und gefeiert werden.

Nur teuer, nur limitierte Auflagen und ein paar Promis reichen nicht mehr.

Marken bieten Orientierung – warum also nicht auch politisch sein? Die Entscheider dieses vertikalen Modeproduzenten schaffen auch damit ein klares Profil. Sie bieten Gesprächsstoff in einem Feld, dass kaum ein Unternehmen zu betreten wagt.

Wenn also mehr und mehr Unternehmen in identischen Märkten wildern, über eCommerce weltweit liefern, dann wird es eng in den Köpfen der Kundschaft. Jetzt gilt es, eindeutig und echt zu sein. Die Politik zu kommentieren ist ein Weg, der in diesem Falle  mindestens für ein „gutes Gefühl“ sorgt…

Auch wenn der Redner und Moderator Mathias Haas nicht in Sotschi tanzt: Die ein oder andere Bühne wird er betreten, das ein oder andere Gespräch wird er führen – in seinem neuen „Zip Hoodie“.

Hier der Probelauf an einem "Homeoffice-Tag".

Hier der Probelauf an einem „Homeoffice-Tag“.

Schlussendlich wird klar, dass auch ein Herr Putin in der Welchselwirkung neuer Megatrends steht. Auch er weiß, dass man heute – durch einzelne Projekte – weltberühmt werden kann.

DER TRENDBEOBACHTER hat aber auch realisiert, dass entweder American Apparel keinen Store in Russland hat, nicht dorthin liefert oder Herr Putin auf den Gegentrend setzt.

Es stellt sich also die Frage ob speziell Russland nicht ein Markt wäre für Mathias Haas und sein Team. Selbstreflektion durch Trend-Abos? Feedback durch Feedback? Oder eine kompakte Ausbildung zum Trendbeobachter am Kreml?

Das Thema ist zu Ernst, um diese Kreationen weiterzuführen. Toll ist, dass es Beispiele gibt, bei denen Unternehmen neue Wege wagen. Respekt vor der Entscheidung, merci vielmals für die Umsetzung. DER TRENDBEOBACHTER hat gerne einige Euros and die „LGBT groups“ gespendet und darüber berichtet.

Es ist immer eine Frage, was man daraus macht. Oder wie Steve Jobs meinte „Stay hungry, stay foolish!“

 

DER TRENDBEOBACHTER mit seinen Zukunftsthesen…die anhand aktueller und exisiterender Beispiele beschrieben werden. Denn Veränderung findet statt, in Stuttgart, in New York und in Moskau. Es gibt „viele Wege nach Rom“, es gibt großartige Möglichkeiten damit umzugehen – mit diesem neuen Verhalten da draußen, mit diesem Veränderungsdruck, woher er auch immer kommen mag.

Mehr zum Redner und Workshop Moderator (z.B. mit LEGO SERIOUS PLAY) unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

 

 

 

 

 

 

 

Read article

2001

Keine Erdbeeren im Winter: Tagungsräume im Wandel

MegaTrend.

12. Februar 2014

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas war vor Ort. Am Staunen und am Genießen. Und hat den Beweis dafür gefunden, dass auch Tagungsanbieter sich zukunftsfit machen können und müssen.

Schlechte Luft, starre, unflexible Abläufe und eine Technik, die einem im wichtigsten Moment im Stich lässt – oftmals die traurige Realität bei eigentlich wichtigen Tagungen und Veranstaltungen kleiner und großer Firmen. Da ist es an der Zeit für frischen Wind. Ein Wandel muss her. Ansätze, die fit machen für die Zukunft.

MICE-Anbieter müssen umdenken in einer Welt, die bislang oft nur über die Quadratmeteranzahl eines Tagungsraumes verkauft wurde. Denn die Erwartungshaltung der Unternehmen wird steigen. Wer in der Zukunft Tagungsräume nur als nüchterne Dienstleistung sieht, wird verlieren.

Die Zukunft der Tagungsräume ist mobil und smart.

Megatrends in Stuttgart präsentiert.

Der Tagungsraum der Zukunft muss ein hohes Maß an Flexibilität aufweisen. Der Auswahlprozess der Location muss zeit- und kosteneffizient sein. Zeitliche Limitationen im Rahmen von Veranstaltungen werden aufgehoben. Ein Paradebeispiel dafür ist das Park Inn Hotel in Stuttgart: Die Tagungsräume können rund um die Uhr (24 h), aber auch stundenweise gemietet werden.

Fazit: Das Produkt „Tagungsräume“ wird emotional aufgewertet.

Und auch die Technik bewegt sich auf höchstem Niveau: Durch die dynamische Präsentation mit zwei Bühnen wird im Park Inn gezeigt, wie einfach eine Präsentation aufgelockert werden kann. Selten gesehen und erfrischend anders. Mit den perfekten Voraussetzungen, um produktiv zu arbeiten. So wird die Flip-Chart-Darstellung so eben mal über den Beamer an die Wand projiziert.

Stop. Pause.

2014-01-30 19.05.54Dynamische, anregende Diskussionen abbrechen, den Ideenfluss stoppen, nur damit das Geschnetzelte beim Mittagstisch um 12 Uhr nicht kalt wird? Ein künstlicher Break, der die Teilnehmer aus dem Ideenfluss rausreißt und den Stresspegel nach oben treibt…

 

 

Nicht im Tagungskonzept der Zukunft.

Hier kommt das Smart Food ins Spiel:

Verzögerungen im Tagesablauf verlieren an Bedeutung. Smart Food lässt Wandel zu und erlaubt mehr Risiko in der Ablaufplanung der Veranstaltungen.

DER TRENDBEOBACHTER ist begeistert. Geschmackvolle, ausgewogene Speisen. Dass diese kalt serviert in Form der Selbstbedienung angeboten werden, verliert angesichts der Auswahl auf hohem Niveau stark an Bedeutung,

Der Trend geht hin zu „Fresh Food“ – regionale Produkte sind bewiesenermaßen noch gefragter als BIO-Produkte. Frische und saisonale Küche als Highlight. So werden im Park Inn einfach im Winter keine Erdbeeren mehr serviert, sondern den Tagungsteilnehmern werden spannende Alternativen präsentiert. Und Erdbeeren aus den heimischen Gefilden schmecken nun einmal in den Wintermonaten so aufregend wie ein Stück Pappe.

Bitte alle Platz nehmen?! Nicht nötig. Gerne einfach stehen bleiben. Keine vorgeschriebene Sitzordnung. Perfekt für den Smalltalk. Gut für die Gemeinschaft und den ungezwungenen Austausch der Tagungsteilnehmer.

Mit einer Bento-Box unter dem Arm macht sich DER TRENDBEOBACHTER auf den Heimweg – lässt den reibungslosen Ablauf des Smart Meetings noch einmal Revue passieren und genießt eine Auswahl der kalten Speisen, die Stunden später aus dem kleinen Kästchen keinen Deut an Attraktivität verloren haben.

Mathias Haas mit Nina Kirschner, Revenue Manager im Park Inn Stuttgart

Mathias Haas mit Nina Kirschner, Revenue Manager im Park Inn Stuttgart

Mehr zu Themen Veränderung, Megatrend, Wandel für Kongresse, Events und Tagungen – mehr zu Mathias Haas dem Redner und Workshop-Moderator unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Read article

DER TRENDBEOBACHTER mit einem „Buchtipp“:

MegaTrend.

11. Februar 2014

Ab morgen gibt es die neue PSYCHOLOGIE HEUTE – mit dem Thema „Moraldoping“.

Megatrend? DER TRENDBEOBACHTER wird es beobachtenEin wirklich neues Thema – ziemlich fremd, sehr unbekannt.

DER TRENDBEOBACHTER wird dran bleiben.
www.trendbeobachter.de

 

Read article

2218

Für DEN TRENDBEOBACHTER arbeiten 59 Sklaven.

MegaTrend.

8. Februar 2014

Es gibt bis heute Sklaven! Inmitten der Wertschöpfungsketten unserer geliebten Produkte leben und arbeiten bis heute Menschen, ohne eigene Rechte und unter massivem Druck. So arbeiten etwa 59 Sklaven für Mathias Haas – irgendwo auf der Welt. So das Ergebnis des Selbsttestes der Wohltätigkeitsorganisation Slavery Footprint.

Das „Rund-um-Sorglos Paket“ gibt es selten.
Gibt es Optionen?

Es gibt die ersten Produkte! Schon vor zwei oder drei Jahren kam die Meldung, dass ein iPhone, welches komplett in den USA produziert werden würde, etwa 200 USD mehr gekostet hätte. Damals war der erste Gedanke: das wäre die Lösung, denn für einen Premiumanbieter wie Apple würden die Menschen diese Zusatzkosten aushalten, gerne zahlen. Wenn,… wenn damit das schlechte Gewissen entlastet und der wahre Ego-Trip (oder warum gibt es sonst Premium-Marken?) bedient wird!

Fairtrade-Konzept im Elektromarkt!

Ein Start-up aus den Niederlanden hat realisiert was andere nicht einmal nachts träumen. Bei Mathias Haas liegt ein smartphone, das bei Arbeitsbedingungen, Rohstoffen, Lebensdauer und Recycling an die Grenzen der Machbarkeit ging. Oder sogar darüber hinaus?

Am 2. Juni 2013 hat jedenfalls DER TRENDBEOBACHTER investiert (= direkt bezahlt), dann kamen 27 Mails (Update zur Produktion und Auslieferung) und zum Jahresauftakt das Fairphone, FIRST EDITION. 334 EUR und Mathias Haas hält „A seriously cool smartphone that puts social values first” in seinen Händen.

Handel = Wandel?

Das Gerät ist ein Forschungsprojekt, welches ganz offen kommuniziert und gebloggt wurde. Alle Schwierigkeiten und alle Möglichkeiten wurden atypisch transparent gelebt. Selbst die Kalkulation ist online.

Mit radikalem Outsourcing haben gut zehn Mitarbeiter gereicht, um der Elektronindustrie vorzuführen und dem Handel klar zu machen, dass „Retail heute two ways“ bedeuten muss. So wie eben Konzerne wie Apple heute auch alte Geräte in Zahlung nehmen. Ja, es tut sich etwas! Und das muss es auch!

Laut dem Verband der chemischen Industrie wird nur ein kleiner Teil der ausrangierten Handys wiederverwertet. In Deutschland liegen etwa 86 Millionen alte Telefone in Schublanden… Fragen? Nein, es braucht Antworten!

Fairphone - der Auftakt zu einem Megatrend?!

Fairphone hat geliefert und ein zweiter Anbieter namens Phonebloks verstärkt den Glaube an wirklichen Wandel – zumal sich hier schon Motorola angedockt hat. Auch bei diesem vergleichbaren Anbieter können problemlos einzeln Bausteine repariert werden – auch hier sind Dateien z.B. für den 3D-Druck eines kaputten Gehäuses frei verfügbar. Oder aber die Sonderedition mit „Beats by dre“ oder JBL-Lautsprecher?

Aber auch Fairphone wird in die Mangel genommen!

Ja, Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER genießt die Gravur im Deckel des neuen „Kreisverkehrs seines Lebens“:

„You together with 10,185 other people helped make Fairphone possible.“

Am Ende des Tages wird indessen zunehmend die Frage gestellt: “wie war die Gesamtbilanz meines Lebens?” – und dafür benötigt auch der Zukunftsexperte vielleicht gar kein smartphone mit sexy Soundsystem.

Ganz offen kommuniziert – auch die Macher des Fairphones kommen an die Grenzen von Fairtrade und wahrer Relevanz. 25.000 Exemplare stehen einer Milliarde typischer Geräte gegenüber und trotz allem Engagement bei den beauftragten Unternehmen – eine 100%ige Transparenz gibt es eben nicht. Auch diese Holländer, die wohl ein feines Büro in einem Speicher Amsterdams bezogen haben… und sie diese sind wohl nicht völlig selbstlos. Gleichwohl stehen auch diese vor der Frage: „Gibt es ein Fairphone 2?“.

Und doch ist es ein anderes Gefühl – ein Fairphone zu nutzen.

IMG_4088

Es bleiben Fragen, doch es gibt auch Antworten – von Entscheidern, die sich die gleichen Fragen stellen. Top Manager wie offensichtlich bei Motorola, die zumindest neugierig sind.

Es gibt noch Macher. Großen Respekt von Mathias Haas!

Sehr, sehr großen Respekt für diese Menschen in Amsterdam. Diese Mission war ganz sicher atemberaubend – anstrengend – zufriedenstellend!

Diese Menschen müssen fast wie diejenigen sein, die mit folgendem Zitat gemeint waren… folgende Geschichte:

Bei der ersten Weltreise von Mathias Haas (damals… einmal um die Erde ohne Flugzeug) war im Apple Store in San Francisco ein Spruch an der Wand – so ähnlich wie… „We are producing products for people who are crazy enough to believe they can change the world. They do by believing in this.“

Wenn dieses Credo bei Apple noch gelebt wird – warum wurde dann das Fairphone in den Niederlanden gestemmt?

Nochmals. Respekt!

P.S. Laut Technology Review vom Januar 2014 will Intel noch dieses Jahr den ersten Prozessor mit Gold, Zinn, Wolfram etc. aus garantiert konfliktfreien Regionen auf den Markt bringen. Andere Anbieter wie Lenovo haben entschieden, die eigenen Werke von der NGO TCO überprüfen zu lassen. Auch Apple und Motorola produzieren teilweise wieder in den USA.

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER beobachtet und dann geht er auf die Bühne – als Redner, der aktiviert und provoziert oder vor eine Grupper – als Moderator. Damit „die Kraft auf die Straße“ kommt. Bei Fairphone ist Haas völlig überflüssig, so scheint es. Schade eigentlich. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Read article

2218

Bikini – toll!

MegaTrend.

7. Februar 2014

DER TRENDBEOBACHTER mit einer Nacht im Biniki Hotel Berlin – 25th hours. So darf ein Hotel aussehen. Sehr gerne!

Hotellerie im Wandel

Mathias Haas kann kaum fest machen – warum dieser Stil so attraktiv ist. Aber genau deshalb gibt es wohl Innenarchitekten.

2014-02-06 15.48.53

 

Hotellerie im Wandel

 

2014-02-07 09.58.07

 

Und hier der „Event-Bereich“ für Tagungen, Konferenzen und Workshops.

Hotellerie im Wandel

 

Tagungen mit Zeitgeist

 

DER TRENDBEOBACHTER realisiert mal wieder wie toll es ist Redner und Moderator sein zu dürfen.

Denn Veranstaltungsplaner suchen auch „DAS NEUE“. Der Innovationsdruck ist hoch und Mathias Haas darf dann immer wieder in feinen und ganz anderen Hotels „absteigen“.

Erleben ist eben anders – als nur darüber zu lesen.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, ist pragmatisch und nah am „hier und jetzt“… und auch ein Hotel muss erst einmal funktionieren. Mal sehen, was hierzu Trendforscher oder gar Zukunftsforscher sagen werden.

Stay tuned.

 

Mehr Informationen zum Sprecher „Mathias Haas“ und zu den Moderationsmethoden von Mathias Haas: www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Read article

1967

Das nachhaltigste Land der Welt.

MegaTrend.

3. Februar 2014

Mathias Haas war auf Reisen – in Kuba. Und ja, das ist das nachhaltigste Land der Welt, das DER TRENDBEOBACHTER je gesehen hat.

Zwangsläufig.
Leider.
Unglaublich.
Kaum auszuhalten.

Andere Länder, andere Lösungen

Die Reise hat an Mink in Weißrussland erinnert. Im tiefen Osten war Haas im Alter von 17 Jahren drei Mal.

Embargo hin oder her.
Wie kann ein Land so gegen die Wand gefahren werden?

Es ist sehr erstaunlich, wie lange eine Bevölkerung einem Land wie den USA die Stirn bietet und mit welcher Unbeirrtheit es an seiner Ideologie festhält.

Und dann wird es ganz schnell sehr komplex,… denn zweifelsohne, die Blockade seitens des nördlichen Nachbarn ist massiv. Heftig, wie ein Land mit seinen Menschen Supermärkte aushält, wenn der Begriff „Auswahl“ unmittelbar zur Farce wird – beim Besuch des größten Kaufhauses in Havanna steht man leeren Vitrinen gegenüber..

Interessant, wie „überlebenskünstlerisch“ die Bürger einen 60 Jahre alten Chevy pflegen, darin einen Lada-Motor zum Laufen bringen und das System weiter rollt. Ja, jeder Mensch mit „unserem Leben“ kann dort erfahren, wie veränderungsfähig agiert wird, was Improvisieren wirklich heißt. Kubaner kennen den hiesigen „Einbahnstraßen-Verschwendungs-Style“ nicht. Es fehlt schlicht an den besagten Optionen und natürlich am Budget. Aus Waschmaschinenmotoren werden eBikes, aus Eisenbahnschienen Dachbalken und der Baumarkt ist ein Marktstand mit sage und schreibe 10 Artikeln – davon sind dann vier identisch.

 

 

 

 

 

 

Der Redner und Moderator war auf Bildungsreise in ein anderes System. Noch nie hat Mathias Haas ein Land bereist, in dem Pferde – als Transportmittel – so wichtig und essentiell sind. Bis heute im Jahr 2014. Doch seit Januar dürfen ja Autos importiert werden! Wieder ein Lichtblick? Wohl eher nicht:

Neupreis für einen Peugeot 207: 170.000 EUR.

Ja, es gibt Züge - eine Alternative? Nicht wirklich.

Kaum zu glauben, dass die Normalbürger nicht die Regierungsgebäude in Havanna anzünden, wenn sie realisieren, wie viel ein Neuwagen dann wirklich kostet. Selbst der ungeliebte „Chinese“, also der heutige Mietwagen, liegt locker über 30.000 EUR – und das bei unbekannter Kilometerleistung,  ohne den Tacho laufen zu lassen.

Der „Brain-Wash-Apparat“  funktioniert.

Der Zukunftsexperte hat hier keine Zukunft gesehen, mal die chinesisch-wirtschaftliche Präsenz ignoriert. Im Gegenteil: Wie kann eine Regierung, die einst für Revolution stand, das eigene Land digital so hintergehen? Das in der Bevölkerung verbreitete „Internet“ ist zumeist nur ein „Intranet“, wohingegen das „richtige“ Internet nur  bei Privilegierten (z.B. aus der Belegschaft einer Uni) oder in 5* Hotels für Touristen (zu einem Preis von 4 EUR pro Stunde mit einer Geschwindigkeit wie die stillgelegte Dampflok an der nächsten Kreuzung) zu finden ist. Darf man sein Volk so dumm halten?

Es gibt keinen Zeitungskiosk und keine ausländischen Radiosender.

Sonne, Essen und eine realistische Chance auf ein stark-subventioniertes Haus… das sind die besten Freunde der Regierung. Deshalb scheint die Bevölkerung trotz der Ungerechtigkeit ruhig zu bleiben. Doch wie lange noch?

Was, wenn der Exil-Kubaner das Video aus Las Vegas zeigt?

Denn immer wieder sickert etwas durch – von der großen, weiten und verlockenden Welt.

So müsste doch auch Raúl Castro bei dem Staatsbegräbnis von Nelson Mandela gesehen haben, wie selbst Südafrika digitalisiert ist. Wie dort Smartphones vielleicht beim dritten Besitzer gelandet sind, wie sie aber sämtliche Bereiche des Lebens attraktiver gemacht haben – durchaus wettbewerbsfähig und zu Gunsten der breiten Bevölkerung.

Nachhaltigkeit hin oder her. Es ist bitter, wie eine Bevölkerung von 11 Millionen abgekoppelt wird. Dazu passt dann abschließend auch der Freedom Report 2013 – dieser findet dann positivere Wort in der Überschrift: „Glimmers of hope in Cuba“. Lassen Sie uns hoffen, dass diese sich deutlich besser auskennen als Mathias Haas!

P1080957

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Redner und Moderator im Rückblick auf eine Reise zum Jahreswechsel. Mathias Haas wollte „Zeit zum Denken“, vor Ort kam immer mehr dazu, über das es nachzudenken galt. Jenseits von Cuba libre!

Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Read article

1831

Travel!

MegaTrend.

1. Februar 2014

DER TRENDBEOBACHTER ist auf Reisen – in der größten Stadt Europas: London. Was sich fast für viele „normal“ anhört ist schon wieder eine kleine Sensation!

4x Beute in 60 Minuten.

1.
Der Taxifahrer, der morgen in Rente geht. Hier im Interview – zum Beispiel zu seiner Zukunft, oder zu seinem Auto. Das „London Cab“ heißt eigentlich LTI und ist mittlerweile von Geely, einem chinesischen Autobauer, übernommen worden. Genau dazu hat er eine klare Meinung.
Hier im Video – im Interview!

2.
Das automatische Feedback am Flughafen-Gepäckband, das tatsächlich genutzt wird. „On the go“ – einfach so. „Push the button“. So wird der Megatrend „Automatisierung“ auch gerne bedient – vom „Kunden“!

Automatisierung "gut gemacht"

 

 

 

 

 

 

 

3.
Oder dieser Familienvater, der seine Zwillinge seit drei Monaten an der langen Leine führt. Kinder in der Stadt. Der Mensch hat immer wieder neue Lösungen. Diese hier kannte der Zukunftsexperte nur vom Skikurs.

Megatrend "Kinder-Betreuung"?

 

 

 

 

 

 

 

4.
Und abschließend dieses Cafe hier, benugo in der St. John Street. Ganz einfach weil hier schon gar kein Teller mehr serviert wird. „To stay?“, „Yes“ und dann eben effizient und direkt. Mobilität obwohl gar keine gefragt ist.

Es leben die effizienten Prozesse! Auch da wurde DER TRENDBEOBACHTER nicht gefragt.

Mobilität auf die Gastronomie übersetzt

 

 

 

 

 

So weit so gut – auf diesem Kanal.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER mit einer Auswahl seiner Beobachtungen – ganz real und doch anders. Andersartig und nennenswert, je nachdem aus welcher Welt die Menschen kommen – in den Vorträgen in den Workshops.

Mathias Haas ist eben kein normaler Trendforscher, der normale Trendforschung betreibt. Sein Ziel ist, dass jeder selbst Trendbeobachter wird – dafür braucht es LESEN, FRAGEN, ZUHÖREN, BESUCHEN und TESTEN.

Mehr nicht!

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article