MENU

Juli, 2014
Archive

Banken können Erlebnis – Commerzbank kann hybrides Erlebnis

MegaTrend.

15. Juli 2014

DER TRENDBEOBACHTER durfte hinter die Kulissen schauen – den „Flagship-Store“ der Commerzbank ganz genau betrachten. Der Redner und Berater durfte sogar kritisch-zickige Fragen stellen.

Aber Mathias Haas hat auch zugehört.

Der Handel kämpft und die Bankenwelt gleich mit, denn wenn Menschen nicht mehr unterscheiden zwischen on- und offline, dann ist Beton vergleichsweise träge. Filialen müssen sich dem neuen Verhalten anpassen und die Commerzbank in Stuttgart wurde ausgewählt. Zwar ist nicht sicher, ob die Mitarbeiter sich dort wirklich glücklich schätzen, aber man darf auch mal zum Glück zwingen – so die Einstellung des Zukunftsexperten. Denn Gewohnheiten müssen überwunden werden und das eigene Leben ist nicht unbedingt „normal“.

Glückwunsch Commerzbank!

Königstrasse 11 in Stuttgart - mit ganz viel Zeitgeist.

Königstrasse 11 in Stuttgart – mit ganz viel Zeitgeist.

Trendbeobachtung sucht Tatsachen und diese können hier gesichtet werden:

Live und in Farbe! Hier und jetzt!

  • Lange Öffnungszeiten zum Beispiel durch die Videokasse.
    Hier bedienen Damen und Herren per Video, ohne dass Sie vor Ort sind.
  • Reibungsloser Übergang vom Selbstbedienungsbereich in die Service-Zone.
  • Kartendruck in Echtzeit, so dass der neue Kontoinhaber 20 Minuten später bereits die Kreditkarte zum Glühen bringen kann.
  • Kostenloser Getränkebereich (mit HIPP-Keksen) für alle Kunden, die auf das persönliche Gespräch warten – und dann durch einen QR-Code verrückterweise auch noch wissen, wie lange!
  • Einführung des Premiumkontos beispielsweise mit „extra Track“ zum Geld abheben.
  • Private Atomsphäre im Beratungsbereich – vergleichbar mit so manchem 5* Hotelzimmer.

Dienstleistungen aktiv zu verkaufen war schon immer eine Herausforderung und jetzt kommen auch noch Menschen zur Welt, die „Banking“ per Bildersuche und im Echtzeitalter erleben. Google hat sie bereits – die Bankenlizenz, Facebook wird es nicht lassen können…

Darauf braucht es Antworten und diese Großbank wirft sich mächtig ins Zeug!

Videokasse - diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber "so what", die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Videokasse – diese Dame sitzt nicht in dieser Filiale. Aber „so what“, die Öffnungszeiten sind zwischen 7:30 und 21:30 Uhr!

Sicher ist dieser wertige Um- und Ausbau eine große Investition und ganz bestimmt werden die zu erwarteten Kopien günstiger sein müssen. Sicher braucht es noch das ein oder andere Blümlein. Sicher werden „die Learnings“ professionell weitergetragen. Aber ganz sicher braucht es ein Gespür für die Mitarbeiter, die die Videokasse vielleicht als Wettbewerb sehen und solch eine Transparenz schlicht nicht gewöhnt sind.

Aber nochmals: da draußen gibt es neues Verhalten und das verändert jedes System, jedes Unternehmen, jede Filiale und jedes Team – also jeden Mitarbeiter. Trends kommen nicht über Nacht, aber sie gehen eben auch nicht. Die Commerzbank ist auf diesen Quadratmetern Trendsetter und DER TRENDBEOBACHTER hat bereits seinen Antrag geschickt – fürs Premiumkonto.

Und wenn jetzt auch noch „Premium“ drin ist – in der Verpackung… dann wird Mathias Haas sicher berichten!

 

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich - hier ist er gemütlich.

Der Umgang mit Wandel ist ganz unterschiedlich – hier ist er gemütlich.

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER, da Trends zu sehen und Megatrends zu identifizieren nur die halbe Miete ist. Schlussendlich muss „die Kraft“ auf die Königstrasse 11 und dieser Schritt ist viel leichter als reden – das benötigt Macher!

 

Mehr zum Sprecher, deutlich mehr zu Trendbeobachtung genauso wie zu den Kontakten und Methoden von Mathias Haas liegen hier bereit – auch per Video 😉

 

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

Read article

1565

DER TRENDBEOBACHTER = Neu Yuppy.

MegaTrend.

13. Juli 2014

Brooklyn … ein Viertel von New York, das DER TRENDBEOBACHTER (damals noch Austauschstudent nördlich von Toronto) niemals betreten hätte. Zu dunkel, zu gefährlich – so war der Eindruck damals. Schon ein „take care“ machte Mathias Haas Angst. Ist New York schon so rau, dass die Obstverkäuferin „take care“ sagen musste? Jedenfalls war an Brooklyn nicht zu denken.

Vielleicht waren dies damals schlicht Sprachschwierigkeiten.

Heute sieht die Welt anders aus und dennoch verstehen sich Menschen immer noch nicht!

Noch im Juni hat der Redner und Berater die ehemalige US-Zuckerproduktion, die Domino-Fabrik, angesehen. Es gab große Kunstdarbietungen und genau dadurch die Chance, diese Fabrik von 1882 hautnah zu erleben, zu berühren und wirken zu lassen. Wow… der süße Stoff hat wahrhaftig gewirkt!

Süße Kunst in der Zuckerfabrik

 

 

Trends & MegatrendsDieser Teil der Uferpromenade, dieser Teil von Williamsburg ist bereits ein „fucking theme park“ wie der airbnb-Vermieter Bill klar kommentierte. Er und seine Partnerin leben seit Jahrzehnten in genau diesem „Rückzugsgebiet von Immigranten und orthodoxen Juden“, wie SPIEGEL ONLINE am 12. Juli 2014 diesen Ort beschreibt. Der Fotograf und Williamsburg-Pionier erkennt seine Welt nicht mehr und jetzt geht es erst los…

Manhatten-Sicht durch StahlDer Bauboom hat Bills Welt erreicht und scheinbar benötigt „Brooklyn seine eigene Skyline“, so Vishaan Chakrabarti, der Stadtplaner New Yorks mit schwarzer VIP-Kreditkarte. Doch jetzt hat er alleine für ein Projekt 1,5 Milliarden Dollar zur Verfügung. Davon werden wohl die geringsten Mengen in den Abriss der Fabrik und die Bedingung der Stadt- und Gemeindeverwaltung fließen – denn ein Drittel der 2.200 Apartments müssen nach großem Druck „der Bills“ bezahlbare Mietwohnungen werden.

Schlussendlich wandelt sich auch dieses Viertel und offensichtlich nimmt die klassische Gentrifizierung ihren Lauf. Schlimm nur, dass nicht das Chaotische, das Kreative, das Verrückt-Normale die Macht behält – sondern, dass die Wiederholung (die von der anderen Seite des Hudson-Rivers) stärker ist.

Doch wer weiß… vielleicht ist Mathias Haas, der deutsche Gast, ein Teil der Entwicklung gewesen… denn Haas war nicht da, als Bill kein Geld hatte für seine Einweihungsparty. Als der „First Mover“ am Wochenende keine Heizung hatte, weil die Fabrik unterhalb des heutigen Lofts nicht gearbeitet hat. DER TRENDBEOBACHTER kam erst mit der Zentralheizung und offensichtlich erst nach den „Künstlern, Indie-Rockern und Spät-Hippies“, wie der Spiegel schreibt. Der Zukunftsexperte ist im direkten Vergleich dann doch eher der Neu-Yuppie.

Zusammengefasst: Ist Mathias Haas somit ein Teil der Verdrängung? Offensichtlich!

Und genauso dreht sich das Rad zwischen Macht und Wandel, zwischen Kunst und Geld… jedenfalls hat Mathias Haas fast ein schlechtes Gewissen – bei 1,5 Milliarden USD Budget ist viel möglich und Bill lebt mit seinen fünf Katzen nur 500 Meter entfernt. Hoffentlich hat der Besuch von Haas nicht dazu geführt, dass diese bald umziehen müssen – dorthin, wo heute am Sonntag vielleicht keine Heizung läuft.

Zum Glück ist es Sommer!

Wandel auch für Katzen?

 

 

Mathias Haas praktiziert Trendbeobachtung und reproduziert diese als Redner und mit seinen Kunden – zum Beispiel in Workshops und Tagungen.

Denn Zukunft ist gar nicht so kompliziert! Das Morgen ist sicher komplex und oft nur an einzelnen Geschichten verständlich. Genau deshalb hat der Zukunftsexperte seinen Unterschied zu klassischen Trendforschern, Zukunftsforschern und Innovationsberatern herausgearbeitet. Aus diesem Grund erzählt Mathias Haas von solchen Reisen und derartigen Gedanken.

Mehr zu ihm und seinen Methoden – wie den Trendreisen, Trend-Abos und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

Read article