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August, 2014
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Das erste Aktivhaus der Welt!

MegaTrend.

31. August 2014

Das Forschungsprojekt „B10“ steht in Stuttgart und sieht zunächst unscheinbar aus: Länglich, gläsern, geradlinig.

Mathias Haas war vor Ort - es war auch nicht weit

Mathias Haas war vor Ort – es war auch nicht weit

Doch hinter der großen durchgehenden Fensterfront, den blanken, weißen Wänden und der ebenerdigen Holzterrasse verbergen sich ein ausgeklügeltes Energiekonzept und eine selbstlernende Gebäudesteuerung. Sie erlauben es dem Haus, das Doppelte seines eigenen Energiebedarfs selbst zu erzeugen. Damit erfüllt es eindeutig die Anforderung an das Projekt, ein wirklich innovatives und nachhaltiges Gebäude zu schaffen. Es kann alle benötigte Energie aus eigenen Quellen erzeugen und zu 100% wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden kann. Außerdem zeigt es, wie durch ein Smart Grid, ein intelligentes Stromnetzwerk, Energieverbrauch und Energieerzeugung perfekt aufeinander abgestimmt werden können.

Das erste Aktivhaus der Welt befindet sich im Bruckmannweg 10 in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung. Namensgeber für das „B10“ war also sein Standort, der auch von diesem Projekt profitiert. Denn mit dem selbst produzierten Energieüberschuss werden nicht nur ein dazugehöriges Elektroauto versorgt, sondern auch das unter Denkmalschutz stehende Haus des berühmten Architekten Le Corbusier, das seit 2006 das Weißenhofmuseum beheimatet.

Der moderne Eisspeicher und wohl der erste Eisspeicher in Stuttgart

Der moderne Eisspeicher = der erste Eisspeicher in Stuttgart?

Ausgestattet mit einer Solaranlage auf dem Dach und einem Eisspeicher (DER TRENDBEOBACHTER ist zwar zum Thema „Eisspeicher“ nicht ganz fit – aber schwer beeindruckt) im Garten ist es vor allem das selbstlernende Gebäudemanagement, das das „B10“ als Aktivhaus und als Forschungsprojekt so einzigartig macht. Denn es findet eine vollkommende Vernetzung statt – von Haustechnik, von Haushaltsgeräten und der Ladeinfrastruktur. Das Haus ist smart: es lernt und speichert zuerst, um später vorausschauend und völlig selbständig zu handeln. Und es ist an ein virtuelles Kraftwerk angeschlossen, um bei Energieüberschuss je nach Bedarf den Nachbarn behilflich zu sein. Mit einer Vielzahl an Sensoren werden Fenster, Fußbodenheizung, Küchengeräte etc. gesteuert. Wer sich also auf dem Heimweg befindet, darf sich auf ein bereits aufgewärmtes Haus freuen und wer an seinem Geburtstag mehrere Besucher empfängt, muss sich um die richtige Temperatur keine Gedanken machen, denn das Haus regelt diese – abgestimmt auf die Anzahl der Mobiltelefone im Raum – von selbst. Und das „B10“ hält noch mehr Überraschungen bereit: Für mehr Privatsphäre kann die Terrasse hochgefahren werden, anstatt auf altmodische Vorhänge zurückzugreifen und lästige elektronische Küchenhilfen oder sogar Türen können hinter weißen Blenden verschwinden.

Optisch sind keine Schränke zu sehen - alles fein hinter der Holzfassade

Optisch sind keine Schränke zu sehen – alles fein hinter der Holzfassade

Anstelle einer klassischen Gardine einfach mal die Terrasse hoch fahren!

Anstelle einer klassischen Gardine einfach mal die Terrasse hoch fahren!

Doch, wenn das Haus mehr weiß als ich selbst, dann gewinnt der Ausdruck der „eigenen vier Wände“ eine ganz neue Bedeutung. Denn was geschieht mit all den Daten, die über mich, mein Wohn- und Schlafverhalten, mein Tag- und Nachtrhythmus gespeichert werden? Die Heizungssteuerung kommt nicht von Google, nicht von Tado, sondern von alphaEOS aus Stuttgart und garantiert – glaubhaft – den Datenverbleib tatsächlich in den eigenen vier Wänden. Gespeichert in einer weißen Box vor Ort!

B10 ist das Haus der Zukunft

Doch ein mulmiges Gefühl in dieser Hinsicht bleibt bestehen…
Ein gespanntes Leben steht uns bevor…

„B10“ ist Teil des Projektverbunds „Schaufenster LivingLab BWe mobil“, bei dem ca. 40 Projekte in den Regionen Stuttgart und Karlsruhe gefördert werden. Insgesamt sind es neun Projektpartner und 17 weitere Förderer, die das das Aktivhaus unterstützen – in vielen Fällen sieht diese Unterstützung sogar kostenfrei aus. Momentan können sich Besucher in diesem Haus über das Energiekonzept, die Bauweise und die verwendeten Materialien informieren, ab Oktober wird „B10“ für ein Jahr als Büro und danach für ein weiteres Jahr als Wohnfläche genutzt.

Der TRENDBEOBACHTER war nach seinem Ausflug ins Aktivhaus begeistert, denn es funktioniert tatsächlich! Auch Mathias Haas könnte sich gut vorstellen, dort zu arbeiten oder zu sogar zu wohnen. Natürlich ist die Fläche begrenzt, aber innovative Ideen brauchen auch nicht viel Platz – der hauseigene Smart zumindest, kann auf seiner Fläche im Kreis gedreht werden – damit man immer nach Vorne durchstarten kann!

Der smart steht auf einer Drehscheibe - direkt im Aktivhaus B10

Der smart steht auf einer Drehscheibe – direkt im Aktivhaus B10

 

Mathias Haas ist vor Ort – Hier und Jetzt. Denn es gibt immer Macher, die Ideen und Visionen realisieren so lange andere noch im Kämmerchen warten… warten bis sie verändert werden?

Nun,.. sicher ist es anstrengend derartige Innovationsprojekte zu realisieren – aber wie stark ist der Stolz? Wie wertvoll diese ersten Erfahrungen? Wie antreibend derartige Zukunft?

Der Redner und Berater Mathias Haas würde liebend gerne einziehen – auch wenn dann DER TRENDBEOBACHTER ein ernsthaftes Problem mit seinem Schuhregal hätte… Wandel ist gar nicht so einfach…

Aber Zukunft ist gar nicht so kompliziert!

Mehr zum Zukunftsexperten und seinen Expertengesprächen im YouTube-Kanal, auf der neuen Website www.trendbeobachter.de, auf der Seite www.play-serious.org und in der neuen TrendApp.!

TrendApp-Positiv2

 

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Pragmatiker trifft auf Visionär

MegaTrend.

25. August 2014

DER TRENDBEOBACHTER blickt mit Professor Helbing exklusiv in die Ferne.

Der Physiker und Soziologe Professor Dirk Helbing von der ETH Zürich schaut ganz weit voraus. Alles sehr komplex und plötzlich wieder ganz konkret. Ein ungewohnter Fernblick für mich, hole ich doch mittelfristig ablesbare Megatrends von morgen per Zoom dicht ans Heute heran. Helbing schaut aufs Heute und stellt die Zukunft scharf. Sehr scharf, messerscharf.

Im Konkreten treffen sich unsere Sichten: Der heutige Mensch ist völlig überfordert von der Komplexität der modernen Welt, unser Gehirn scheitert daran, es mangelt schlichtweg am Vorstellungsvermögen und auch an Phantasie, so Helbing.

Das sieht die TRENDBEOBACHTUNG genauso.

Deshalb braucht es Systeme, die es uns ermöglichen, in Echtzeit Entwicklungen in der Sozial- und Wirtschaftsdynamik voraussehbar und zu machen. Ich als TrendTrüffelschwein suche das Mega in den Trends, für Helbing braucht es das Mega vor allem bei Rechenleistungen, dem Hyper-Computer: Denn nur so wird Zukunft berechenbar.

„Europa ist digital abgehängt“, stellt mein Interviewpartner klar. Die letzte Chance für „IT Made in Europe“ heißt M2M-Kommunikation. Als digitale Kolonie der USA bei der P2P-Interaktion – siehe social media oder NSA – gewinnt die nächste Runde, wer die Maschinen am besten miteinander sprechen lässt, so mein Verständnis von Helbings Warnruf. Wer die Daten hat, hat die Macht.

Mit einem Hyper-Mega-Daten-Echtzeit-Scanner wäre es möglich, ein exakt simuliertes Modell der Welt zu erstellen und damit könnten wir dann auch herausfinden, welche konkreten Themen in Zukunft wirklich wichtig werden, so die Hypothese des Komplexitätsforschers. Das wäre auch der Traum DES TRENDBEOBACHTERS.

Doch wie soll das gehen? Am Naheliegenden hat Helbing das schon vorgemacht: Menschenmassen sind bei Panik unberechenbar und gefährlich, so komplex sind die Reaktionsmuster. Mit seinem Leitsystem hat er die Zahl der Toten bei wiederholten Paniken in Mekka erheblich reduziert.

So unberechenbar wie das Verhalten des überforderten Menschen der Jetztzeit scheint, so steuerbar kann Zukunft werden, wenn wir uns aufmachen mit neuen Erkenntnisinstrumenten – wie früher mit dem Fernrohr – neue Kontinente zu entdecken.

Und die finden sich heute nicht mehr analog auf der Weltkugel, sondern digital in Datenwolken.

Doch für Entdeckungen braucht es wie eh und je Neugier, Mut und Ausdauer – Gaben, die Professor Helbing für seine Projekte und in unserem Exklusiv-Interview eindeutig hat und auch den Menschen verschreibt, um Zukunft zu meistern.

Beruhigend für DEN TRENDBEOABACHTER – DIE TRENDBEOBACHTUNG nutzt genau diese Anforderungen, um schon heute im Nahbereich die Zukunft scharf zu stellen.

 

Mehr zum Redner und Berater Mathias Haas, noch mehr zu seinen „agilen Beratungsmethoden“ wie beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

 

 

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Acht starke Frauen aus China – Wandel in 53 Minuten.

MINDSET TOUR.

22. August 2014

Ein Dokumentarfilm ohne Biss – DER TRENDBEOBACHTER kann heute nicht schlafen.

Dokumentarfilm zu China

DER TRENDBEOBACHTER durfte rein schauen – in den Dokumentarfilm „Frauen tragen die Hälfte des Himmels“. Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart waren in Peking und haben gedreht… etwa 100 Stunden Filmmaterial, um eines herauszufinden: Wie leben Frauen in diesem Land des Wandels?

Tolle Frauen, feine Geschichten, hochwertig produziert – für all diese Aspekte lobt Mathias Haas sehr, sehr gerne. Auch ganz einfach für die Möglichkeit, dieses Werk sehen zu dürfen, denn bei der Erstaufführung war der Redner und Berater auf einer anderen Bühne und die nächste Show ist erst wieder im November.

Egal, ob es um die Motivation der Tierschützerin, um die Siemens-Managerin oder die beschriebene Schauspielerin ging… diese Persönlichkeiten „näher“ kennenzulernen und deren persönlichen Wandel zu erleben – all das hat DEN TRENDBEOBACHTER an seine eigene ASIAN MINDSET TOUR erinnert. Auch bei diesem Projekt ging es um die Frage: Wie gehen diese Menschen mit diesem massiven Wandel um?!

Doch viele Aussagen der Frauen waren schmeichelhaft – für Staat und Regierung. Sehr viele Aussagen der Frauen waren im Stil „Hier fühle ich mich gleichberechtigt“ (im Vergleich Stadtleben und Leben auf dem Land) oder „Confidence in Yourself“. DER TRENDBEOBACHTER hatte weder Überraschungen noch allzu viel glaubhafte Aussagen gehört.

Leider gab es wenig authentische Worte.

Jetzt kann dieses Gefühl aus vielen Richtungen gefüttert werden. Vielleicht – und davon möchte sich Mathias Haas nicht freisprechen – hat es auch die Kraft der „self-fulfilling prophecy“, doch schlussendlich erwartet sich Haas von einer deutschen Hochschule mehr Mut zur Kritik und mehr Kraft zur Reibung.

Wenn deutsche Unternehmen (vor der Regierung und ihren Behörden) in China in die Knie gehen, mag das irgendwie noch erklärbar sein. Doch wenn – zwangsläufig bereits durch Übersetzer bearbeitete Aussagen – so wie hier kommentiert und kritiklos bestätigt werden… wenn Wanderarbeiter als „die Gewinner“ oder Chefärztinnen als international gefeierte Stars dastehen, dann stellt sich Haas zwangsläufig die Frage: „Ist ein solches Projekt ein wertvoller Baustein, um Studenten zu kritischen Managern auszubilden?“

Denn schlussendlich geht es dem Zukunftsexperten um ein zukunftsfittes Deutschland. Unser Europa wird seine Herausforderungen mit Anbietern aus so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern haben. Die Menschen dort sind derartig hungrig, diszipliniert und auch wissend (alles übrigens Tugenden, die wir uns noch zuschreiben), dass Mathias Haas tatsächlich Bedenken hat. Nach Ansicht DES TRENDBEOBACHTERS braucht es jede Menge Querdenker und Querköpfe, Macher und Macherinnen mit jeder Menge Tatendrang, Mut und Kritikwilligkeit.

Leider hat Haas in diesem… nochmals… höchst professionell produzierten Filmprojekt wenig Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Wahrheit und kamerafähigen Aussagen gespürt.

Aber die Wahrheit ist wohl auch… dass eine radikalere Vorgehensweise nicht für Wiederholungstaten gesorgt und die starken Frauen wohl kaum vor die Kamera gebracht hätte. China macht die Regeln, egal ob für Hochschulen oder Unternehmen.

Mathias Haas wird dennoch nicht schlafen… denn der Redner und Berater ist überzeugt, dass Bildung mehr Reibung produzieren muss. Wenn nicht in dieser Phase des Lebens – wann dann?

 

Die starken Frauen von morgen? Eine Aufnahme von der ASIAN MINDSET TOUR in 2013.

Die starken Frauen von morgen?
Eine Aufnahme von der ASIAN MINDSET TOUR in 2013.

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER und eben nicht klassischer Trendforscher oder üblicher Zukunftsforscher. Der Wandlungshelfer unterstützt Organisationen unterschiedlichster Art zukunftsfit zu werden oder zu bleiben. Im Hier und Jetzt. Denn Führungskräfte wählen jeden Tag zwischen links und rechts – zwischen ob und unten. Irgendwo liegt dann „die Zukunft“… sprich die „richtigen“ Produkte, Geschäftsmodelle und schlussendlich Erfolg.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinen Beratungsmethoden (z.B. LEGO SERIOUS PLAY) unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

 

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Zum internationalen Katzen-Valentins-Tag.

MegaTrend.

8. August 2014

Es ist „trendy“, denn es ist schlicht ein tierisch großer Markt!
Die Folge: DER TRENDBEOBACHTER kann gar nicht anders…

Als wirklicher Katzenliebhaber ohne Katze kam gestern (ja, Amazon gibt es jetzt auch in Stuttgart) ein neues Exponat: die mini Menüs von wiskas. Diese Verpackung und Einheitengröße, diese Tonalität und Farbgebung… zum Dahinschmelzen!

Wandel von whiskas

Der Unterschied zur energetisch aufgeladenen Astronauten- oder gar zur veganischen Kindernahrung ist kaum ersichtlich. Doch wenn eine Katze etwas Stil hat – dann wird Ihr stolzer Besitzer diese mini Menüs auftischen! Portion für Portion. Vermutlich „low carb“, denn abends… alle kennen dieses Thema – zumindest mit zunehmendem Alter.

Alternativen?

Klar, auch der Wettbewerb steht im Wandel. Auch die Kollegen von whiskas leben Zukunftsfitness und bieten schon seit 2013 „In-Form“ an. Die Wahl fällt auf diese Delikatessen „für Katzen, die zu Übergewicht neigen“. Oder aber die „Condition Tabs“ von Bob Martin, falls die Kleine mal einen schlechten Tag hat, das Tier aber auch jede Stunde ihres Lebens (zumindest für den Halter) nutzen darf?

Katzen haben es nicht leicht - heute wie in der ZukunftDrogen für zukunftsfitte KatzenPillen für Katzen mit ZukunftWeiterführend gibt es Katzenminze mit Vitaminen im Angebot… den passenden Laufstall dazu…

Ah – Sie haben gar keine Katzen. Sie mögen sie nicht einmal?
Nicht einmal am Valentinstag der Katzen?

Dann kann der Redner und Berater – heute – nur noch mit dem Hundewagen punkten. Denn tatsächlich gibt es „demografischen Wandel“ auch bei Haustieren. Doch die Tatsache, dass ein Hund älter wird, heißt nicht automatisch, dass er laufen kann. Also hat diese Veränderung das Unternehmen hauk aufgenommen – zumal diese die Kompetenz in Sachen „Kinderwagen“ definitiv innehat!

 

Wandel stoppt offensichtlich vor niemandem und (gar) nichts!

 

Selbst am internationalen Katzentag wird der Veränderungsdruck offenkundig, das Verlangen an „Change“ offensichtlich… Zeit, dass DER TRENDBEOBACHTER sich mehr um diese liebevollen Wesen kümmert. Doch genau deshalb hat Mathias Haas keine Katze – da er an derartigen Feiertagen keine Zeit dafür hätte…

 

Walt Disney für Katzen? Der "Theme Park" im Katzenzirkus?

Walt Disney für Katzen? Der „Theme Park“ im Katzenzirkus?

 

 

 

DER TRENDBEOBACHTER ist eben Trendbeobachter und kein Trendforscher. Mathias Haas ist auch kein Zukunftsforscher… Für Haas liegt hier der entscheidende Unterschied, denn welche Trendforschung hätte vor 10 Jahren wirklich derartige Innovationen prophezeit? Für 2014? Für diese Zielgruppe?

Veränderung kommt nicht über Nacht, Zukunft ist auch nicht so kompliziert, doch Trends und MegaTrends sind eben auch nicht eindeutig – zumindest nicht für 2030 oder gar darüber hinaus.

 

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu den agilen Beratungsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

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Gut gebeddit?!

MegaTrend.

6. August 2014

DER TRENDBEOBACHTER darf dienstlich schlafen – vor Markteinführung!

Mit beddit konnte Mathias Haas seine Exponatesammlung erweitern, vielen Dank an den Direktimporteur kaasa solution und Herrn Stefan Jahnke!

Was kann also dieser Schlafcoach, dieses weitere „Tracking-Wunder“?

beddit, vor Markteinführung

Nennenswert ist erst einmal, dass beddit aus Finnland kommt und es dort bekanntlich verdammt lange Nächte gibt – phasenweise. Ernster gemeint ist aber, dass dieses Gerät in der „PRO-Variante“ seit Jahren existiert und seitens „der Wissenschaft“ glaubwürdig im Einsatz ist.

Der Unterschied?

Jetzt hat der Trendexperte sein eigenes Schlaflabor zwischen Matratze und Leintuch – per Bluetooth verbunden und via Smartphone kommunizierend. Selbstredend ist, dass diese 149 EUR wohl kaum vergleichbar sind mit hoch-komplexen Schlafanalysen in höchst ungewohntem Umfeld (Krankenhaus & Co). Weder hinsichtlich der Atmosphäre, noch im Hinblick auf die Kosten!

So dokumentiert beddit also Puls, Atemfrequenz, Schlafzeiten (wie das UP-Band, DER TRENDBEOBACHTER berichtete hier im Trendbeobachter-Blog) – aber auch die geliebten Schnarchzeiten und schlussendlich sogar einen „Schlafscore“. Letzteres passiert im so genannten Schlafcoach…

Besonders gut zugehört hat Mathias Haas dann bei der Aussicht auf einen funktionierenden „Smartalarm“. Diese Funktion sorgt zukünftig dafür, dass DER TRENDBEOBACHTER nicht inmitten einer Tiefschlafphase geweckt wird, sondern einige Minuten davor. Die ganz persönliche Meinung? Dann doch lieber viele Minuten – nach der Tiefschlafphase… der Redner und Berater hat dann schlussendlich doch noch die beste Ausrede der Welt – falls, ja falls Mathias Haas mal zu spät kommen sollte.

Die „Bettbewegungen“ werden in „Bewegungssignale“ umgewandelt.

Daten, Daten über Daten, die in diesem Fall nicht in der berühmt-berüchtigten Schäfchen-Daten-Wolke schweben, sondern direkt auf dem Telefon. Diese europäische Datenstrategie führt wohl sogar zur Ablehnung einer Kooperation mit dem HealthKit von Apple. Diese Art und Weise zu denken und zu verkaufen, lebt jedoch in einer Zusammenarbeit mit dem Matratzenhersteller SCHLARAFFIA. Schon bald wird der sensible Helfer dort käuflich auf uns alle warten, vielleicht sogar „im Bündel“ mit Matratzen oder Unterfederungen inkludiert.

Egal ob in der Apotheke, beim dm oder in amazon…

Der Trendexperte wird bekanntlich gerne überrascht… doch bei der Online-Suche „beddit“ kam dann doch noch ein „Nebenkriegsschauplatz“ an die Oberfläche: denn der Wettbewerber „Withings Pulse“ hat es jetzt schon geschafft, dass beddit käuflich ist oder zumindest gefunden wird… was amazon alles möglich macht?! Sicher ist das ein Anruf wert – beim vertrauten Rechtsexperten im Hause von kaasa solution! Verkauf mit Zeitgeist?!

 

Exponate wie dieses beddit sind für Mathias Haas besonders wertvoll, denn DER TRENDBEOBACHTER ist kein klassischer Trendforscher und kein üblicher Zukunftsforscher. Der Trendexperte möchte Megatrends beweisen.

Gleichzeitig glaubt Mathias Haas, dass Trend wie MegaTrends jeweils Überschriften für neues Verhalten sind und dass genau dieses durch neue Produkte und völlig neue Geschäftsmodelle bedient werden können. Wenn es dann noch funktioniert, nicht überfordert und dann noch in der Trendstation liegt – dann scheint die Sonne in Stuttgart!

 

Mehr zur Trendbeobachtung und noch mehr zur Abgrenzung gegenüber der Trendforschung unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu agilen Beratungsmethoden wie beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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13°C, GPS-Koordinaten, Echtzeit.

MegaTrend.

5. August 2014

SMARTSENSOR RFID und SMARTSENOR GSM,… so die Überschriften für das neue Zeitalter (spricht man hier wirklich von „Alter“?) bei der DHL. Mittels „Temperatur Logger“ können so beispielsweise Pharmaprodukte mit lückenlosem Nachweis verschickt werden… wenn, ja wenn… genauso ein Sensor der Lieferung beigelegt wird.

DER TRENDBEOBACHTER bedankt sich für dieses neue Exponat!

Die RFID-Version mit einer Größe von gerade einmal 10 auf 10 cm passt sicher an und in jede Verpackung. Der „Heavy User“ bei dieser Markteinführung liegt bei 300 Einsätzen pro Jahr. Es ist die DHL selbst.

Auch Blumen und Bananen lieben RFID.

Doch auch andere Segmente wie Nahrungsmittel und die Dekorationsabteilung sind bereits Kunden… doch bei diesem Preissegment muss es vermutlich schon Kaviar oder Kobe-Rind sein.

Schlussendlich sieht – insbesondere die GSM Variante – auch noch schön aus!

Bei neuen Markteinführungen, neuen Produktinnovationen ist genau diese Gestaltung nicht zu unterschätzen. Es gilt schlussendlich, Innovation auf vielen Ebenen attraktiv zu machen. Kein Wunder also, dass für dieses Produkt schon im Lastenheft zu lesen war: bitte am iPad orientieren. Letzteres ist wohl zu gut gelungen.

Eine wahre Baustelle für den wirklichen Durchbruch ist, dass beide Neueinführungen „Flugangst“ haben oder besser formuliert, die Airlines haben großen Respekt vor dem SMARTSENSOR! Denn schlussendlich fühlen beide Geräte großartig – aber sie können keinen Start und keine Landung identifizieren und somit müssen sie am Boden bleiben.

Jetzt ist wirklich kostbare Fracht, wie zum Beispiel Kunstwerke, Walfleisch und Biopharmazeutikum selten so entspannt, dass sie – auf der Langstrecke – auf dem Containerschiff landet. Es muss also ein Weg gefunden werden, wie die Luftfahrtbehörden zustimmen, dass diese Sensoren auch in den Luftraum gehören.

Doch… hier wird das Bonner Unternehmen nicht alleine sein. Der Zukunftsexperte war letztes Jahr auf der ASIAN MINDSET TOUR und hatte damals die smartbox von DB Schenker im Handgepäck – diese hatte damals kein Flughafensicherheitspersonal identifiziert und doch hat dieser Wettbewerber sicher ähnliche Herausforderungen. Gleichzeitig werden auch die Airlines an diesem Markt Interesse haben… denn das Handy ist bei Mathias Haas „im Flieger“ heute noch bzw. schon an und Produkte wie der SMARTSENSOR finden eindeutig einen Markt.

DHL SMARTSENSOR

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER und er lebt im Hier und Jetzt. Der Zukunftsexperte präsentiert also keine (vagen bis esoterischen) Szenarien, sondern zeigt neue Verhaltensveränderungen – heute – beweisbar – live. Genau dies passiert mit diesen unentdeckten Exponaten, mit Prototypen und Produkten in der Markteinführung… denn wenn kluge Unternehmen wie die DHL derartigen Aufwand betreiben, dann ist dies für diese Branche relevant. Doch – und dies ist wirklich nennenswert – derartige Antworten auf diese Trends und Megatrends haben auch Wechselwirkungen auf andere Segmente, scheinbar unbeteiligte Branchen… und genau deshalb wird Mathias Haas diese SMARTSENSORS auch bei scheinbar weit entfernten Welten dabei haben.

Immer mit der Frage verknüpft: „Was machen derartige Innovationen mit Ihrer Branche, mit Ihrem Geschäftsmodell, mit Ihren Produkten? In Ihrer Stadt, Ihrem Markt, Ihrer Kundschaft?“
Mehr zu Mathias Haas unter www.trendbeobachter.de

Mehr zu agilen Beratungsmethoden wie zum Beispiel LEGO SERIOUS PLAY unter www.play-serious.org

 

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Ungeborene Herztöne – erleben.

MegaTrend.

1. August 2014

„Hören Sie den Herzschlag Ihres Babys“, so das Versprechen von Jumper, dem Ultraschall-Fetal-Doppler und genau dies ist das neueste Exponat von Mathias Haas. Der Redner und Berater Haas ist weder schwanger noch Vater und doch ist für ihn nachvollziehbar, wie emotional „das ungeborene Baby“ sein muss.

Mit AngelSounds gehen also werdende Mütter und Väter her und hören ihr Kind… so oft sie wollen. Oder so oft sie unsicher sind? Und das kann vermutlich sehr häufig sein – denn eben „die Welt außen herum“ hat heutzutage gehöriges Interesse! Menschen tracken sich selbst bis zum ungeborenen Leben – wo ist da der Unterschied?

Doch selbst der Hersteller warnt vor übertriebenem Gebrauch!

Und bei aller Skepsis… es gibt eben Regionen (auch in Deutschland), in der der Arzt weit weg und die technischen Gerätschaften antik sind. Es gibt Mütter, denen es schwer(er) fällt, eine Beziehung zum eigenen Baby aufzubauen. Und genau hier trifft auch dieses digitale Hilfsmittel den Nerv der (Neu-)Zeit!

Mit drei Klicks auf amazon, ebay oder direkt bestellt und „das Wunder der Schwangerschaft“ wird transparent… hörbar… selbst für den werdenden Vater. Ob all dies am Ende dann wirklich zur Beruhigung beiträgt – DER TRENDBEOBACHTER zweifelt, aber er hat Verständnis für die Käufer genauso wie für den Hersteller, denn neues Verhalten schreit nach neuen Produkten und genau dieses liegt hier… bei Mathias Haas und jetzt auch auf den „Bühnen dieser Welt“.

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Megatrends sind „Mega-Überschriften“ für „mega-wichtiges-Verhalten“ und genau dieses sucht der Trendexperte. Mit diesen unentdeckten Exponaten produziert Mathias Haas – im Infotainment-Stil – Reibung, so dass sich die Kunden und deren Teilnehmer wirklich um die eigene Zukunft kümmern. Denn Zukunft ist gar nicht so kompliziert!

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