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Mai, 2015
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Prozesse werden digital – selbst im Stahl

Interview.

31. Mai 2015

„Sind es genau diese Unterschiede?“ fragt sich DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas beim Einpflegen der Visitenkarten von Tim Milde, Geschäftsführer der kloeckner.i und Christian Pokropp, Head of Investor Relations & Corporate Communications der Klöckner & Co. SE. Der Mann des Start-ups kommuniziert nur seine Handy- und keine Festnetznummer, kloeckner.i wird modernerweise ohne Umlaute und in kleinen Buchstaben visualisiert. Herr Pokropp dagegen zieht es vor, die Mobilfunknummer noch etwas zurückzuhalten… nun, er kommt ja auch aus Duisburg.

Aus der alten Welt?

Beide Herren repräsentieren den größten hersteller-unabhängigen Stahlhändler Europas, und beide beschreiben den eleganten und doch radikalen Weg in einem ziemlich spaßbefreiten Markt – dem Stahlmarkt!

Es gibt die Beobachtung, dass der Stahlhandel – bis heute – so gar nicht digital agiert. Klassischerweise werden per Telefon ausgehandelte Stahlmengen bestellt und dann innerhalb weniger Tage abgerufen. Manuell, auf Basis von mehreren Excel-Sheets.

Bis der neue Chief Digital Officer kam.

Der neue CDO ist gleichzeitig der CEO, Herr Gisbert Rühl. Er ist der Treiber und der Ermöglicher. Genau er hat kloeckner.i und auch kloeckner.v (hierzu später noch mehr) herausgefordert und auf’s Gleis gesetzt. Solange andere noch in Überkapazitäten denken, lässt er Herrn Milde laufen…

Tim Milde, ein Stahlexperte, bekommt Digitalisierungskompetenz von etventure, dem Partner für Lean Startups, Prototyping und Umsetzung. Genau er versucht jetzt mit bis zu 20 Personen, aus dem heutigen „niedrigen einstelligen Prozent digitalem Umsatz“ bis 2019 sagenhafte 50 Prozent zu erarbeiten. Seit dem 1. Januar 2015 werden 50 Pilotkunden und deren Schmerzen identifiziert und danach Schritt für Schritt angegangen. So war es wohl eine kleine Revolution, dass vergebene Stahlkontingente visuell aufbereitet dann auch abgerufen werden konnten. Dass anfangs nicht alle Prozesse integriert waren, ist nur zu logisch für den Redner und Berater Mathias Haas. Warum auch gleich zum Mond fliegen, wenn SAP noch eine Extra-Runde fordert? Für den Zukunftsexperten macht es großen Sinn, los zu laufen und genau dabei herauszufinden, ob die formulierten Kundenwünsche die wirklichen Bedürfnisse sind. Denn wie der Macher von kloeckner.i ehrlicherweise beschreibt: Oft ist es eben gar nicht so einfach, deren Erwartungshaltung herauszufinden und richtig zu decodieren…

So hat also diese Unternehmenseinheit nicht nur die Aufgabe, Berliner Programmierer glücklich zu machen, sondern schlussendlich das gesamte Unternehmen mitzunehmen – mitten rein in die notwendige Zukunftsfitness. Mathias Haas wettet, dass auch in Duisburg nicht jeder die großen Likes in die Hauptstadt sendet, doch schlussendlich ist es nur logisch (es lebe der GMV-Faktor, der gesunde Menschenverstand!) auch diesen Händler fit zu machen. Zukunftsfitness, bevor amazon und Alibaba auch dieses Segment sauber aufrollen. Denn wie schon an anderer Stelle berichtet: Handelsorientierte Drehkreuze gibt es meist nur ein oder maximal zwei. Wer also bespielt diese zentrale Rolle im europäischen Stahlsegment? Mathias Haas kennt hier mittlerweile zwei sehr sympathische Herren mit Drang und Logik ins nächste Level.

Ein ungewohntes Umfeld für einen Stahlhändel

Ein ungewohntes Umfeld für einen Stahlhändel.

Apropos… klockner.v hat die ausgesprochene Mission, disruptive Geschäftsmodelle zu finden und zu fördern. Also Ansätze und Vorgehensweisen, die die alte und neue Klöckner-Welt ordentlich stresst. Auch dieses Team wird gerade aufgebaut… und hier findet der Redner und Berater Haas dann doch noch eine wahre Möglichkeit, zur Prüfung aufzufordern: Soll denn dieses Team im gleichen Gebäude Quartier beziehen oder nicht doch mehr Abstand haben? Nicht, dass man sich allzu sympathisch wird. „Greif mi an“ ist die Überschrift in der WirtschaftsWoche vom 16. März… genau dies sollte möglich sein und konsequent gefördert werden – auch von Kollegen!

So oder so: Respekt vor diesen Maßnahmen, vor der ordentlichen Geschwindigkeit und der gegeben Freiheit – ohne die eigene DNA zu unterlaufen. So könnte es klappen, denkt DER TRENDBEOBACHTER auf dem Weg zurück ins Hotel… so könnte es klappen. Hoffentlich schauen sich noch viele Top-Entscheider solche Beispiele an.

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Ja, DER TRENDBEOBACHTER ist eben kein klassischer Trendforscher. Mathias Haas ist auch kein üblicher Zukunftsforscher. Der Redner und Berater prüft die Zukunft für das „Hier & Jetzt“, denn Entscheider müssen heute entscheiden – nicht 2030.

Genau hier liegt also der Unterschied zwischen Trendforschung, Zukunftforschung und der hier realisierten Trendbeobachtung. Denn auch Trends und MegaTrends werden unterschiedlich definiert… mehr dazu  unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur LEGO SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise zu LEGO SERIOUS PLAY ganz einfach hier www.play-serious.org

 

 

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DER TRENDBEOBACHTER bei amazon

MegaTrend.

26. Mai 2015

amazonfulfilment wurde präsentiert, die Tore wurden geöffnet – für Mathias Haas, den Redner und Berater. Was kam dabei raus?

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In der Amazonstrasse 1 in Garben (südlich von Augsburg) wurde das vorgegebene Führungsprogramm umgesetzt, artig und im Detail… so der Eindruck von Haas.

Das Bild war stimmig: man nehme saubere Prozesse und viel Disziplin, damit läuft die Show und läuft der Mensch. Beim Fulfilment genauso wie bei den Besichtigungen des großen Händlers.

Gegen 9:15 Uhr werden die abgesperrten Parkplätze geöffnet für die ausgewählten Gäste des Hauses… so dass – beim strömenden Regen – keinem der Blick verhagelt wird.

Dann geht es in die heiligen und überwachten Hallen.

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Sicherheitsbriefing und Technikeinweisung – und die seichte Tour beginnt. Ja, Walt Disney hätte es nicht verfeinern können. Drei, vier Stationen, damit der gesamte Prozess verständlich wird, reine thematische Begrenzung auf die Logistik und „die IT“. Die „chaotische Lagerhaltung“ wird kurz erklärt und die Zufriedenheit der Mitarbeiter immer wieder wiederholt.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Eine Abbildung aus dem Mitarbeitermagazin.

Letzteres ist wirklich stimmig mit dem ausliegenden Magazin „A bis Z“, in dem Schicksale wie das von Martina beschrieben werden: „Neustart mit fast 40: Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“. Dort wird auch sachte angekündigt, dass die „kleinen, starken Helfer“ kommen. „Wie amazon Roboter stow und pick einfacher und effizienter machen“. Laut der informellen Aussage einer Pickerin, die auch Teil der Führung sein durfte, „ sind die in Deutschland nicht im Einsatz“. Doch genau hier wird es spannend, denn sobald die Maschinen die Logistikzentren übernehmen, gibt es (gerüchteweise) Mindestgeschwindigkeiten für die Picker, also die Mitarbeiter des Hauses. Gefahr? Erleichterung? Mathias Haas vermutet, dass kaum jemand in Garben Chance oder Bedrohung thematisiert – im Gegenteil. Denken wird möglichst abgenommen, selbst der Mülleimer hat einen markierten Parkplatz.

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Zufrieden sehen sie aus, gestresst auch nicht –
wirklich glücklich?

Vielleicht muss man auch nicht überall das Glück suchen, schon gar nicht in der Logistik. Doch ja, es gibt kostenloses Wasser und guten Kaffee (auch für Mitarbeiter).

Und nochmals, es gibt (an diesem Freitag) keinen sichtbaren Stress, sogar mal ein Pläuschlein. Nicht mal die automatisierte Waage und der „Adress-Aufkleb-Roboter“ kommen richtig in Fahrt. Ist dieser Zustand normal? In jedem Zentrum normal? Inszeniert? Wie im Disneyland? Wohl kaum, denn dafür fügen sich die Puzzleteile des Onlinehändlers zu gut zusammen – denn die Betriebsratswahlen stehen an. Wenn also die neuen Kandidaten zufälligerweise am Rande des Führungsrundgangs „ausgestellt“ werden, ist dies legitim. Wenn aber die Mitarbeiter in nur einem Tag eingelernt sind… dann wird klar, dass „soziale Mobilität“ höheren Stellenwert haben muss! Nein, die Mitarbeiter in diesem Logistikzentrum sehen Wandel von unten und sie machen weder den Eindruck, die Zukunft gefunden zu haben, noch dass sie richtig leiden. Aber was ist schon „richtig leiden“, so Mathias Haas nachdenklich…

Schlussendlich verdrängt der Stammkunde, Redner und Berater Haas die Einzelschicksale und wundert sich über die geringen Investitionen für so einen Standort. ER ist weiter beeindruckt von Standardisierung und verknüpft gedanklich die Punkte… wenn Arbeit so derartig zerpflückt wird, wann ist dann der Roboter aus Dallas ein Kamerad oder sogar der Supervisor. Denn schon heute sprechen in Garben alle schon Englisch – Sprachschwierigkeiten wird es also nicht geben. Wenn, dann kulturelle Lücken… zumindest für DEN TRENDBEOBACHTER Haas.

Fahren Sie hin, schauen Sie sich solche Geschäftsmodelle an!

Mathias Haas könnte ganze Vorträge über amazon halten. Dieses Unternehmen ist enorm agil, wenn auch hoch umstritten… Der Redner und Berater war jetzt endlich mal selbst vor Ort, hat sich ein eigenes Bild gemacht. Und auch wenn es nur eine grobe Zeichnung ist – diesen Eindruck möchte der Zukunftsexperte nicht missen.

Wir werden noch viel hören… von amazon und von Mathias Haas.

Wir werden noch viel bestellen… bei amazon durch Mathias Haas. Denn die Prozesse…

Mehr zu den Vor-Ort-Terminen im Rahmen der Trendbeobachtung auf diesem Blog.

Mehr zum Redner Mathias Haas: www.trendbeobachter.de
Weitere Details zur PLAY SERIOUS AKADEMIE: www.play-serious.org

 

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Das Spiel und die Effizienz!

PLAY SERIOUS AKADEMIE.

20. Mai 2015

Mathias Haas, Berater und TrendModerator, sagt:
„Wenn Lösungen zu komplexen Aufgaben gefunden werden sollen, dann muss man eine Methodik verwenden, die in Bildern statt Worten spricht und die Komplexes einfach macht.“

LEGO SERIOUS PLAY funktioniert großartig über Grenzen hinweg

LEGO SERIOUS PLAY funktioniert großartig über Grenzen hinweg

Erinnern wir uns an unsere Zeit als Kinder:
Wir konnten noch nicht Schreiben oder Lesen, auch am Wortschatz zum Aussprechen verschiedener Dinge hat es noch stark gehapert. Und dennoch waren wir in der Lage, unserer Umwelt unsere komplexe Gedanken- und Gefühlswelt mitzuteilen (für ein Kind ist die Welt durchaus auch komplex, wenngleich wir Erwachsenen es ihm gern mal absprechen wollen): Durch Zeichnungen zum Beispiel – oder aber durch Spielen. Spielen und Modellieren mit allen möglichen Dingen, die wir finden konnten. Schon kleine Kinder können kleine, sehr aussagekräftige Kunstwerke erschaffen. Sie entdecken Neues, drücken damit Wünsche aus, interpretieren Gesehenes oder zeigen, wie sie sich die Welt vorstellen.

(mehr …)

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Schutz vom Jetpiloten? Schutz vom SOC*!

MegaTrend.

18. Mai 2015

DER TRENDBEOBACHTER. hatte mal einen Bekannten, der war Jet-Pilot – bei der Bundeswehr. Damals war der „Running Gag“: Wenn Bernd oben ist, sind wir sicher.

Heute ist der Redner und Berater Mathias Haas froh, Herrn Claudio Wolff zu kennen, denn der ist „Regional Cyber Security Center Manager“ bei HP. Er wäre wohl die Anlaufstelle Nummer 1, wenn die Welt der PLAY SERIOUS AKADEMIE. oder die des TRENDBEOBACHTERs untergehen sollte. Untergehen heißt heute – ganz operativ – nicht mehr erreichbar zu sein (zum Beispiel durch eingepflanzte pornografische Inhalte auf der Website), von Hacktivisten erpresst zu werden (ja, der Konzern soll leiden!) und/oder millionenfache Datensätze in der Hand des Wettbewerbs wieder zu finden.

Live Attacks - Trends, yep... leider

Nur ein Blick auf die Visualisierung der weltweiten Hacker-Angriffe von NORSE macht deutlich und farbig, wie groß die unterschiedlichen Geschäftsmodelle sind. Hier werden die Ziele je nach Herkunft mit verschiedenen „Attack Types“ und konkreten „Live Attacks“ aufbereitet – mit einer zentralen Nachricht: Zieht Euch warm an!

Es ist eine Industrie.

Die Hackerbranche hat einen extrem attraktiven Vorteil – sie agieren. Die Industrie reagiert.

So ist es realistisch, dass direkt vor einem Unternehmen von gutaussehenden Promoterinnen eZigaretten kostenlos verteilt werden. Das Problem für die „Gewinner“ ist nur, der Akku ist leer. Aber kaum ist die Mittagspause beendet, werden die tabakorientierten Miniaturrechner per USB des Firmen-PC’s aufgeladen. Dabei wandert eben nicht nur Strom…

Sind dann also die Batterien geladen und die Geräte infiziert, passiert lange nichts – lange. Oft dauert es mehrere Monate und bis zu mehreren Jahren, um Spuren im komplexen Userverhalten zu versenken. Dabei wird „User Behaviour“ gesammelt und analysiert und der Mission steht nichts mehr im Wege. Alles wird klar, von Suchbegriffen, Zahlungsdaten, ganz konkreten Mails bis hin zu Beziehungen und Patenten. Ausgespäht wird alles, was bestellt wurde, denn ja: es gibt einen Markt und es gibt modulare Baukästen mit denen Spezialisten liefern, was für das Ziel als wichtig definiert wurde.

Warum also noch innovativ sein, wenn es Abkürzungen gibt?

Warum noch richtig arbeiten gehen, wenn ein Aufzugshersteller die Wartung über „mobile devices“ steuert, diese aber in keinster Weise sichert??? Wenige Mausklicks, und alle Aufzüge stehen. Der Hersteller wüsste nicht mal, dass sie stehen und er wüsste wohl auch nicht warum! Security Operations sind also schon eine gesellschaftliche Dimension – zumindest für öffentliche Aufzüge… so die Reaktion vom Pragmatiker Haas.

Aber (noch) ernster und (noch) konkreter: Es braucht Sicherheitsstrategien vom Einlass ins Gebäude bis zur Frage, wo genau denn die elementar-wichtigen Informationen überhaupt liegen und welche es denn sind! Es braucht bei der stärksten Sicherheitsstrategie eine schlagkräftige Truppe – denn im Falle des Falles sprechen wir von Stunden. Oder gar Minuten. Denn wenn im Rahmen der Cyberattacken erst mal die Millionenforderung kommuniziert sind und gleichzeitig alle Kunden „aufgeweckt“ werden… (vgl. der Angriff auf den französischen TV-Sender TV5 Monde mit kompletter Übernahme aller Social Media-Kanäle), dann ist besser der Spezialist erreichbar! Und wenn es keine deutschen Cybersicherheitseinrichtungen gibt, dann kommt die Hilfe eben von HP, dem Konzern mit amerikanischen Wurzeln.

Ganz ehrlich… Mathias Haas vermutet, dass die meisten Weltmarkführer auf Anhieb nicht einmal eine passende Telefonnummer hätten. Im Gegenteil, der eine Switch in der Produktionshalle wurde nach Geschwindigkeit und Verträglichkeit von Hitze und Spritzwasser ausgewählt… da war noch keine Rede von einem SOC (Security Operations Center)… Blöd wäre es jetzt nur, wenn nicht nur ein Unternehmen, sondern vielleicht die zehnfache Menge (bewusst und von langer Hand geplant) angegriffen würden. Egal woher – denn die geographische Lage ist längst völlig egal. Je infrastrukturell kritischer die Branche, desto mehr Impact.

Es geht um Zeitgewinn zwischen Täter und Opfer, zwischen Opfer und der Öffentlichkeit.

Businesskritische Prozesse müssen geschützt und nicht nur erfunden und pausenlos optimiert werden!

Trend oder Megatrend ist ganz egal – es geht um realistische Bedrohung mit gnadenlosen Folgen. Und klar, es geht um Angst und um Macht. Herr Wolf jedenfalls kann klar machen, dass sein Team Kunden und Daten schützen möchte… sie sind die Guten und sie sollen es bitte auch bleiben.

Auch wenn Redner und Berater Mathias Haas noch sparen muss (Mindestinvestitionssumme über die ersten drei Jahre 500.000 EUR) – er ist froh, dass sich Herr Wolff zwei Stunden Zeit genommen hat. Die PLAY SERIOUS AKADEMIE. ginge im Zweifel dann wohl doch unter. Oder Bernd, der Jetpilot, müsste nochmal aufsteigen.

Es wird Zeit, dass sich den 40 Besuchern – seit seinem Amtsantritt vor einem halben Jahr – noch tausende Chief Information und Chief Executive Officer anschließen. Vielleicht kommen dann auch immer öfter die besagten Chief Security Officer, denn dies wäre ein klares Zeichen, dass Sicherheitsstrategien tatsächlich existieren…

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. möchte keine Angst machen. Der zukunftsfitte Pragmatiker möchte Klartext reden und sich in Bild machen – ein Bild vom Hier & Jetzt. Denn Trends und Megatrends kommen nicht über Nacht.

Haas und sein Team kommen innerhalb der PLAY SERIOUS AKADEMIE als transferorientierte Berater – zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY!

Mehr zu beiden Rollen und den entsprechenden Marken liegen genau hier:

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

*SOC = Security Operations Center

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Achtung, Feind hört mit!

MegaTrend.

13. Mai 2015

„Gewalt erzeugt Gegengewalt“.

…diesen Satz haben Sie sicher schon mal irgendwo gehört.

Mathias Haas, von Berufs wegen Redner und aus Berufung Trendbeobachter, sagt: „Trends erzeugen Gegentrends“.

Was damit gemeint sein kann, das kann man am folgenden Beispiel gut sehen:

Die Cam-Schützerli sind da! Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer. Die Firma soomz.io bietet sein einiger Zeit ein kleines, unscheinbares Produkt an, mit dem man das Kameraauge seines Mobiltelefons mechanisch verschließen kann.

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Während die Telefonhersteller früher dieses Feature noch standardmäßig integriert hatten, ist heute die Linse offen. Und damit in der Theorie auch der Blick für Unbefugte in die Welt des Telefonbesitzers.

Spätestens jetzt schlucken einige, und andere sagen: Wieso, kann doch gar nicht sein.

Doch, es kann. Nicht allzu lang ist es her, als durch die Presse ging, dass Samsung Smart TVs ihre Besitzer ausspähen. Und nicht nur diese!

Kern des Problems bei Ersteren ist die Sprachsteuerung und deren Verarbeitung. Wenn ich dem Fernseher etwas befehlen können soll, dann muss er natürlich auch zuhören, sonst weiß er nicht, was ich von ihm will. Folglich – und das gilt auch für andere Spracherkennungssysteme, die ohne initialen mechanischen Eingriff des Nutzers (z.B. über eine Tastenfunktion o.ä.) arbeiten – befindet sich das Gerät im Lauschmodus, um ja keinen Befehl zu verpassen. Denn sonst wäre die Funktion ja obsolet.

Dieser Lauschmodus unter gleichzeitiger Verfügbarkeit einer Internetanbindung des Gerätes ist natürlich dafür prädestiniert, alles Eingefangene auch gleich weiter zu senden. Und dagegen wirkt dann das automatische Versenden der Fernseher-Nutzungsdaten an deren Hersteller (hier sind alle möglichen betroffen) noch fast wie ein Kavaliersdelikt.

Ähnlich funktionieren auch Sprachsteuerungen wie jene von Google, die für die Benutzung der eigenen Produkte auch auf Geräten wie dem iPad laufen. Ein Keyword genannt – und schon ist das System betriebsbereit. Das Keyword kann das Gerät aber nur erkennen, wenn…na, Sie wissen schon!

Und im Prinzip ließe sich diese Datenübertragung auch mit an’s Internet angebundenen Kameras (z.B. in Smartphones) realisieren. Über eine entsprechende App stellt das Gerät fest: Ah, ich befinde mich gerade im Inneren des Unternehmens XY, oder ggf. auch des Schwimmbades in B-Stadt. Und schwups: Die Kamera wird im Hintergrund aktiviert und überträgt munter alles, was ihr vor die Linse kommt. Merkt niemand – bis der Wettbewerber das Patent eine Woche früher eingereicht hat oder das eigene Konterfei nebst sämtlichen südlichen Körperteilen auf einschlägigen Websites auftaucht (doch dazu mehr, sobald Mathias Haas auf diesem Trendbeobachter-Blog über das Security Center von HP berichtet).

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„Stay out of my zoo“ – bleib draußen aus meinem Zoo! Das ist der Marketing-Slogan des Unternehmens, das die kleinen Privatheitsbeschützerli vertreibt. Ich entscheide selbst, wem ich was zeige! Und das genau ist es, was mit Gegentrend gemeint ist. Immer und überall allen alles zeigen und mit jedem teilen – ein Trend, der sich explosionsartig über alle technisch einigermaßen erschlossenen Regionen der Erde ausgebreitet hat.

Als Gegentrend nun ganz klar die selbstbestimmte Verwendung von Daten, die sich generieren lassen – ohne Verzicht auf den Komfort oder die Funktionen der modernen Technik.

Hübsch aufbereitet und ganz im Sinne der schweizerischen Grundeinstellung kommen die Cam-Verhüterli daher: Wir sind neutral und entscheiden selbst, wen wir hier reinlassen – auch in unser Smartphone. „Das Pricing“ jedenfalls hat locker Schweizer Niveau: 9,90 EUR für 5 Stück – dabei hat DER TRENDBEOBACHTER. nur ein Smartphone. Obwohl…

Ach ja: Der Trendbeobachter nutzt auch eines!

Und ja: Vielen Dank an Herrn de Haan, den CEO des Unternehmens!

P.S. Nach dem Austausch mit genau diesem Macher wurde klar, dass (mal wieder) der B2B-Vertriebskanal weit größer ist als DER TRENDBEOBACHTER vermutet hat – ein Beispiel mit einigen Worten:

Weihnachten kommt in Zukunft schneller - eine feierliche Lösung?!

Weihnachten kommt in Zukunft schneller – eine feierliche Lösung?!

 

Neues Verhalten produziert die unterschiedlichsten Muster. Der Redner und Berater Mathias Haas, der als pragmatischer Wandlungshelfer in Veranstaltungen und Workshops Unternehmen und Organisationen zukunftsfit macht, hilft, dieses neue Verhalten auch im Business-Kontext immer wieder neu zu verorten. Nicht als Zukunftsforscher und auch nicht als Trendforscher, sondern als Begleiter in einem Prozess des ständigen Wandels und auf dem Weg zum Umgang mit dem Trend (oder natürlich dem Gegentrend).

Mehr zu den Exponaten des Keynote Speakers: www.trendbeobachter.de

Mehr zu den Moderationsmethoden der PLAY SERIOUS AKADEMIE.
www.play-serious.org

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IKEA – das kennt doch jeder!

MegaTrend.

12. Mai 2015

Die meisten Leute sind schon mal einem IVAR-Regal oder einem POÄNG-Sessel begegnet. Der Möbelriese aus Schweden gehört in europäischen Wohnungen mittlerweile quasi zum Gemeingut.

Selbst eher weniger wohnliches wie Hotdog oder Köttbullar werden oft zum Anlass, dem gelb-blauen Einrichtungshaus einen Besuch abzustatten.

Doch irgendwann schleicht sich der Gedanke ein: Hat jeder, kennt jeder – ist langweilig… selbst wenn wir die Kosten mal außen vor lassen.

Das hat auch IKEA selbst erkannt und im Rahmen der EXPO 2015 in Mailand einen Prototypen-Store im Stile eines Pop-Up-Stores eröffnet. IKEAtemporary heißt die Einrichtung und hat mit dem klassischen Markt, wie wir ihn kennen, nicht viel gemeinsam. Ziel ist es, die (O-Ton) Demokratisierung des Designs voran zu treiben. So wurden nicht nur Designer eingeladen, sondern auch Studenten gestalterischer Fachrichtungen aus verschiedenen Hochschulen. Eingeladen dazu, etwas Neues zu kreieren, was man auf Anhieb vielleicht nicht mit IKEA in Verbindung brächte.

IKEA lädt das Zukunfts-Handy kontaktfrei

Während verschiedener Veranstaltungen und Workshops und natürlich während der täglichen Öffnungszeiten bieten sich dem neugierigen Besucher frisch gestaltete und oft noch nicht am Markt befindliche Neuigkeiten aus der Möbel-Szene – natürlich im IKEA-Stil und mit deren typischen Elementen. Das beginnt bei den Möbelstücken, die kabellos unsere Mobilgerätchen wieder mit Saft versorgen und geht weiter über ultra-kompakte bzw. einfach gestaltete Küchen, die so modular sind, dass man damit theoretisch jede Woche umziehen könnte.

IKEA mit Prototypen im Verkauf

Apropos: Weil die EXPO ja die Welternährung zum Thema hat, liegt natürlich hier auch der Schwerpunkt des Prototypen- / Konzept Stores. Hier geht es nicht ums Kaufen, sondern beispielsweise darum, wie wir wohl in 10 oder 20 Jahren kochen und essen wollen. Wie uns moderne Technologie in der Küche hilft, wenn wir mal wieder nicht wissen, was wir mit der Schale Reis vom Vortag noch Leckeres anstellen könnten. Die Küche ist dann plötzlich nicht nur Zubereitungsort und gemütlicher Aufenthaltsplatz, sondern auch noch Ideengeber und intuitiver Helfer. Bis hin zu neuen Töpfen und der eigenen Zuchtstation für frische Zutaten.

Töpfe… Zutaten – da kommt einem doch gleich Appetit! Logisch, dass im IKEAtemporary auch hieran gedacht wurde. Und weil es – z.B. bei uns in Europa – immer mehr Vegetarier gibt (und die natürlich auch weiterhin bei IKEA einkaufen und sich wohlfühlen sollen), offeriert man… tataaaaa… die vegetarischen Köttbullar! Veggie Balls heißen sie und sind eigentlich nur eine logische Konsequenz.

Fleischlos für die Zukunft - von IKEA

Fleischlos für die Zukunft – von IKEA

Es ist jetzt nicht so, dass DER TRENDBEOBACHTER dadurch ein neues Lieblingsrestaurant oder gar Hobby gefunden hat. Aber Mathias Haas – der Zukunftsexperte – hat einen Platz gefunden, an dem das Vorausdenken der Macher auf die Kunden von heute und morgen trifft. Wo sich zeigt, dass die Innovations-Spielwiese gar nicht sooo weit von der Realität entfernt sein muss. Alles in allem ein klarer Beweis dafür, dass Innovation nicht warten kann – sonst macht sie ein anderer.

Weniger Wasser - mehr Zukunft.

Weniger Wasser – mehr Zukunft.

Mathias Haas ist Redner, Sprecher, Referent – wie auch immer die gewählte Arbeitsplatzbeschreibung sein mag… es geht um Zukunft, um das Hier & Jetzt, um Wandel und Veränderung. DER TRENDBEOBACHTER und sein Team agieren nicht wie Trendforscher innerhalb der Trendforschung und auch nicht wie Zukunftsforscher in der Grauzone der Zukunftsforschung – Haas ist Pragmatiker und Berater mit dem gesunden Menschenverstand. Letzteres war dann auch die Basis für die PLAY SERIOUS AKADEMIE. Hier wird zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY gearbeitet – nicht (nur) gespielt.

Mehr zu beiden Marken und Organisationen unter:

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Das immer erreichbare Büro…

MegaTrend.

11. Mai 2015

In unserer vernetzten Arbeits-Welt ist nichts schlimmer als Unerreichbarkeit.

 
Wäre es nicht wünschenswert, als Ansprechpartner verlässlich dauerhaft erreichbar zu sein, als Verantwortlicher immer den Überblick zu haben und als „immer & überall“ durchgängig arbeiten zu können? Geht alles, denken Sie jetzt, genau dafür wurden Büros erfunden.

 
Wie immer in unserer dualistischen Welt gibt es mehrere Sichtweisen auf herkömmliche Büros: für den Chef sind Arbeitszeiten eine Einschränkung, für Angestellte die Negativabgrenzung zur Freizeit. Und für manche KMUs schlicht ein Groschengrab: zum Teil SEHR hohe und jährlich weiter steigende Ausgaben für Mieten setzten klare finanzielle Grenzen, dazu kommen noch die Personalkosten und Ausgaben für Arbeitsmittel und vieles mehr. Eine – mittlerweile etablierte – Idee hatte das Berliner Start-up mobilesuite technology GmbH bereits 2008, als sie mit dem Telefonservice das mobile Sekretariat eröffneten: mobilesuite Telefonservice macht Sie stets erreichbar, ganz bequem und nach Ihren individuellen Vorgaben. So geht kein Anruf verloren – auch während des Termins, nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub. Im Anschluss an jedes Telefonat erhalten Sie umgehend eine Anrufbenachrichtigung mit Anliegen und Kontaktdaten des Anrufers. Seit einiger Zeit haben sie das Angebot erweitert: mit mobilesuite Coworking bieten sie einen Komplettservice an: vom Einzelarbeitsplatz über Veranstaltungsräume für geschäftliche Events, bzw. Konferenzräumen bis zur vollwertigen Geschäftsadresse für 99 EUR monatlich ist alles möglich. Es gibt viele zusätzliche, modular buchbare Services, so kann zum Beispiel neben der Weiterleitung der Post, ein Scan-Service für selbige zugebucht werden. Das spart einem die Dokumentendigitalisierung und man kann auf Schriftstücke jederzeit zugreifen. Oder die “Deals des Monats“: jeden Monat Services zu einem günstigeren Preis (im April zum Beispiel die Heiß-Getränke-Flatrate). Es sind diese kleinen, feinen Leistungen, welche mobile Coworking aus Berlin von den anderen Anbietern absetzt.
Platz mit Zukunft

DER TRENDBEOBACHTER freut sich: wird er jetzt in jeder deutschen Großstadt ein Büro eröffnen können? Jein – denn nicht alles Machbare ist auch Sinnvoll und nur des Haben’s Willen füllt nicht die Auftragsbücher, aber speziell in Berlin am Prenzlauer Berg möchte man schon ein Büro haben.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

Zukunftsforscher? Nein, DER TRENDBEOBACHTER.

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER ist kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…
DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY, www.play-serious.org).

Mehr dazu: www.trendbeobachter.de

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Sicherheit vom Feinsten.

MegaTrend.

4. Mai 2015

Spätestens seit „Blackout“ von Marc Elsberg stehen wieder Weltuntergangsszenarien für unsere Albträume bereit.

In unserer hochvernetzten Ersten Welt ist nichts schlimmer als der Zusammenbruch. Sicherheit tut not und die Versicherungsbranche ist eine der wenigen Branchen, die Umsatzzuwächse verbuchen können.

Um das Geschäft mit der Sicherheit herum etablieren sich viele Anbieter mit Know-How und Ausstattung: Sie fühlen den Untergang kommen? Auf Webseiten wie Spezido und Survival-Mediawiki können Sie sich weiterbilden und Know-How tanken. Sie benötigen Gerätschaften für Notfälle oder zur Abwehr von Zombies? Alles kein Problem, Fitness sollten Sie haben, den Rest kann man im Internet bestellen.

Aber wenn es um das Überleben geht, ist nicht nur finanzielle Absicherung gefragt, sonst hätten wir schon längst Werbung von Versicherungsunternehmen im (elektronischen) Briefkasten. Denn neben finanzieller Entschädigung benötigen Menschen hauptsächlich Nahrung und Trink-Wasser – und lecker darf es auch sein. Neben vielen lang haltbaren Nahrungsmitteln und Notrationen sollte man auch an ein Morgen denken: Selbstversorgung geht vor Konsum.

Spätestens bei der Selbstversorgung holt uns die Weltpolitik wieder ein: Saatgut wird heutzutage hauptsächlich als Hybride verkauft, d. h. ein Wiederaussäen der nach der Ernte gewonnenen Samen funktioniert nicht. Monsanto & Co. lassen grüßen! Deshalb gibt es – zum Beispiel von SicherSatt – ganze Pakete mit samenfesten Sorten zur Aussaat in hochwertiger Qualität, die natürlich ihren Preis haben: vergleicht man das Bio-Paket mit Saaten für 22 Sorten Bio-Gemüse für 95 € kommt man beim heimischen Bio-Bauern dafür sicherlich mehrere Kilo an Saaten. Sicherheit war noch nie billig! Bei SicherSatt erhält man unter anderem einen Anbauplan mit Überblick der Zeiträume zur Aussaat, Pflanzung und Ernte, ein Booklet mit ausführlichen Sortenbeschreibungen, Erläuterungen und Anbautipps – man bekommt Know-How gleich mit, in einer „hochwertigen Holzkiste“, die auch vor UV-Licht und Feuchtigkeit schützt. Sicherlich ein Kaufanreiz für die betuchte Oberschicht, denn der Otto Normalverbraucher hat bisher noch andere Sorgen, als sich für ein Weltuntergangsszenario zu wappnen.

Hightech-Food für Lowtech-Menschen?

DER TRENDBEOBACHTER wägt ab: Sicherlich ist es gut, morgen frisches Brot backen zu können – aber der Hunger drängt zum Teil heute schon. Dagegen gibt es sicher ein Kraut aber auch ganz praktische Notrationen für jederfrau und –mann: NRG-5 – der kleine, vegetarische, hochkalorische Energie-Snack für Zwischendurch. Moment, warum für Zwischendurch? Weil sich DER TRENDBEOBACHTER in Zentraleuropa im 21. Jahrhundert beim besten Willen keine Notwendigkeit für Notrationen vorstellen will.

Schlussendlich ist festzuhalten, dass es schon länger das Kaufmotiv „Sicherheit“ gibt und dass dieses hier sehr konkret, sehr konsequent und zu Recht angesprochen wird – Vollgas auf Nummer Sicher. Warum eigentlich nicht?

Neue Geschäftsmodelle

 

 

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER – ein Pragmatiker, kein typischer Trendforscher und erst recht kein üblicher Zukunftsforscher. Er ist Pragmatiker mit dem GMV-Faktor, dem gesunden Menschenverstand…

DER TRENDBEOBACHTER ist Redner, Sprecher und Referent zu den Themen Trends, Megatrends und Wandel. Letzteres ist auch das Hauptthema der PLAY SERIOUS AKADEMIE (zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY).

Mehr dazu:

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Die Expo 2015 verändert Deine Biografie?

MegaTrend.

1. Mai 2015

Weltausstellungen fördern das Kopfkino.
Weltausstellungen fordern Weltniveau!

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich am Tag der Arbeit die Expo 2015 angesehen – das erste Urteil steht: Eine Leistungsschau mit nur einem Highlight und jeder Menge Branding.

In Schorndorf, dem Heimatort von Mathias Haas, gab es viele Jahre eine Leistungsschau. Bekannte Anbieter machten sich breit – Updates waren willkommen. Bäcker, Handwerker oder auch eine regionale Bank. In Mailand trifft der Redner und Berater auf große Namen – sehr große – meisterhaft wie zum Beispiel Lindt, Nestlè, McDonald, Eataly, Etihad, Enel, Intesa Sanpaolo oder TIM. Ja, auch in der Daimlerstadt kannte man damals nicht jede Firma. Namhafte Absender wie Angola, Brasilien und Vietnam stehen da schnell im Schatten. Umso nennenswerter, dass dies kein Journalist beschrieben hat – in den Berichten, die der Zukunftsexperte vorab studiert hatte.

In Mailand gibt es dann budgetträchtige Pavillons wie Aserbaidschan oder Katar – ganz überraschend. Bei der weiteren Entdeckungsreise stehen dann Japan oder Indonesien nur ein paar Meter auseinander und begeistern zum Beispiel mit Architektur. Ja – vielleicht ist eine Weltausstellung schlicht weg ein Architektentreffen? Vielleicht hat deshalb Monaco gebrauchte Schiffscontainer verbaut…. oder war dies der ausgeliehene Freitag-Shop aus Zürich?

Oder aber die Weltausstellung ist ein richtig großer Gourmet-Tempel. Mathias Haas jedenfalls hat den japanischen Burger mit Beef richtig genossen, davor die Teezeremonie und in Sekunden war der Inselstaat ganz nahe.

Die Expo 2015 könnte aber auch für Menschen stehen, denn Haas war 2006 nur 144 Kilometer entfernt und heute direkt an die Olympischen Winterspiele in Turin erinnert: Auch hier trifft sich die Welt. Polen stehen neben Russen und Omanis trinken Espresso am gleichen Stehtisch wie Iraner.

Und der Mensch – ist von der Biene abhängig.

Das ist zwar beim Lesen wie im richtigen Leben ein großer Schritt, doch Großbritannien hat sich dieser Leitidee gewidmet und Deutschland gleich mit. Braucht eine zukunftsfitte Expo eigentlich inhaltliche Kuratoren? Zumindest die bedrohten Edelbestäuber zeigen, dass es grenzübergreifende Themen geben mag. Das inselbasierte Nordlicht nutzt eine Idee (und nicht 16) großartig für den kompletten Bau und die Heimat Deutschland stellt das Thema insbesondere in die Abschluss-Show. Dieser Eindruck besticht zumindest Besucher und Gäste wie Haas = den Ottonormalbesuchern. Für Menschen also, die kein Fernstudium vor der Anreise absolvieren und auch nicht die Millionenbudgets verantworten.

Ach ja, es gibt ein Motto: Feeding the Planet, Energy for Life.

Das persönliche Highlight für Menschen mit begrenzter Aufmerksamkeitsspanne (wie der Zukunftsexperte einer sein mag) ist zweifelsohne die Schweiz. Hier werden die Gäste per Aufzug in eine ziemlich logisch-einfache Nachricht befördert:

Es gibt begrenzte Ressourcen!

Am ersten Tag – heute – waren die zahlreichen Kartons noch befüllt. Eine Zone mit Kaffee-Beuteln, eine mit Salz-Würfeln, eine mit kleinen Einheiten von Apfelringen und ein vierter Bereich mit Bechern und Zugang zu Wasser. Jeder Besucher wird beim Einstieg informiert, dass er/sie so viel mitnehmen darf wie er/sie möchte – dass aber die Muster nicht mehr aufgefüllt werden. Bis zum Ende der Veranstaltung. Verantwortung pur.

Werden die Nahrungsmittel 4 oder 5 Wochen reichen?

Es ist also jetzt schon klar, dass die Lebensmittel niemals bei zum Ende am 31.10.15 reichen werden. Dafür haben Menschen wie Mathias Haas schon jetzt zu viel in die Taschen gepackt. Opfer oder Täter? Eine so deutliche Nachricht – auf einem Stand.

Was für ein Tag – aufgrund von einem Pavillon?

Die Weltausstellung war durch unsere Nachbarn ein nennenswerter Besuch. Täter oder Opfer? Ändern oder bleiben? Zukunft oder „no future“? „Danke Schweiz“ für diesen deutlichen Hinweis!!! Yep, Plattformen wie die Weltausstellung können die eigene Biografie verändern! Merci vielmals. Aber reicht das aus für einen Trip mit Flieger & Co.?

Und ja – auch DER TRENDBEOBACHTER. ist keinesfalls selbstlos. Übrigens war der „Future Store“ von COOP ein absolutes Highlight. Retail in Live – aus der Zukunft direkt in Milano, fertig und nutzbar (dort kann eingekauft werden). Doch dieses 15 Millionen-EUR-Projekt ist sicher auf dem falschen Marktplatz…

Mathias Haas rät – machen Sie sich ein Bild. Hinfahren. Kalibrieren. Staunen. Bewerten. Entscheiden… Zeit nehmen zum Denken. Für eine attraktive Zukunft.

 

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Mathias Haas, der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Damit grenzt sich Haas ab von klassischen Trendforschern oder normalen Zukunftsforschern. Denn Zukunftsforschung und Trendforschung lebt von Modellen, die Haas – als Pragmatiker – oft nicht nachvollziehen kann. Der GMV-Faktor, der gesunde Menschenverstand, liegt dem Stuttgarter deutlich näher.

 

Mehr zum Redner und Berater unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

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