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Die Expo 2015 verändert Deine Biografie?

Weltausstellungen fördern das Kopfkino.
Weltausstellungen fordern Weltniveau!

DER TRENDBEOBACHTER. hat sich am Tag der Arbeit die Expo 2015 angesehen – das erste Urteil steht: Eine Leistungsschau mit nur einem Highlight und jeder Menge Branding.

In Schorndorf, dem Heimatort von Mathias Haas, gab es viele Jahre eine Leistungsschau. Bekannte Anbieter machten sich breit – Updates waren willkommen. Bäcker, Handwerker oder auch eine regionale Bank. In Mailand trifft der Redner und Berater auf große Namen – sehr große – meisterhaft wie zum Beispiel Lindt, Nestlè, McDonald, Eataly, Etihad, Enel, Intesa Sanpaolo oder TIM. Ja, auch in der Daimlerstadt kannte man damals nicht jede Firma. Namhafte Absender wie Angola, Brasilien und Vietnam stehen da schnell im Schatten. Umso nennenswerter, dass dies kein Journalist beschrieben hat – in den Berichten, die der Zukunftsexperte vorab studiert hatte.

In Mailand gibt es dann budgetträchtige Pavillons wie Aserbaidschan oder Katar – ganz überraschend. Bei der weiteren Entdeckungsreise stehen dann Japan oder Indonesien nur ein paar Meter auseinander und begeistern zum Beispiel mit Architektur. Ja – vielleicht ist eine Weltausstellung schlicht weg ein Architektentreffen? Vielleicht hat deshalb Monaco gebrauchte Schiffscontainer verbaut…. oder war dies der ausgeliehene Freitag-Shop aus Zürich?

Oder aber die Weltausstellung ist ein richtig großer Gourmet-Tempel. Mathias Haas jedenfalls hat den japanischen Burger mit Beef richtig genossen, davor die Teezeremonie und in Sekunden war der Inselstaat ganz nahe.

Die Expo 2015 könnte aber auch für Menschen stehen, denn Haas war 2006 nur 144 Kilometer entfernt und heute direkt an die Olympischen Winterspiele in Turin erinnert: Auch hier trifft sich die Welt. Polen stehen neben Russen und Omanis trinken Espresso am gleichen Stehtisch wie Iraner.

Und der Mensch – ist von der Biene abhängig.

Das ist zwar beim Lesen wie im richtigen Leben ein großer Schritt, doch Großbritannien hat sich dieser Leitidee gewidmet und Deutschland gleich mit. Braucht eine zukunftsfitte Expo eigentlich inhaltliche Kuratoren? Zumindest die bedrohten Edelbestäuber zeigen, dass es grenzübergreifende Themen geben mag. Das inselbasierte Nordlicht nutzt eine Idee (und nicht 16) großartig für den kompletten Bau und die Heimat Deutschland stellt das Thema insbesondere in die Abschluss-Show. Dieser Eindruck besticht zumindest Besucher und Gäste wie Haas = den Ottonormalbesuchern. Für Menschen also, die kein Fernstudium vor der Anreise absolvieren und auch nicht die Millionenbudgets verantworten.

Ach ja, es gibt ein Motto: Feeding the Planet, Energy for Life.

Das persönliche Highlight für Menschen mit begrenzter Aufmerksamkeitsspanne (wie der Zukunftsexperte einer sein mag) ist zweifelsohne die Schweiz. Hier werden die Gäste per Aufzug in eine ziemlich logisch-einfache Nachricht befördert:

Es gibt begrenzte Ressourcen!

Am ersten Tag – heute – waren die zahlreichen Kartons noch befüllt. Eine Zone mit Kaffee-Beuteln, eine mit Salz-Würfeln, eine mit kleinen Einheiten von Apfelringen und ein vierter Bereich mit Bechern und Zugang zu Wasser. Jeder Besucher wird beim Einstieg informiert, dass er/sie so viel mitnehmen darf wie er/sie möchte – dass aber die Muster nicht mehr aufgefüllt werden. Bis zum Ende der Veranstaltung. Verantwortung pur.

Werden die Nahrungsmittel 4 oder 5 Wochen reichen?

Es ist also jetzt schon klar, dass die Lebensmittel niemals bei zum Ende am 31.10.15 reichen werden. Dafür haben Menschen wie Mathias Haas schon jetzt zu viel in die Taschen gepackt. Opfer oder Täter? Eine so deutliche Nachricht – auf einem Stand.

Was für ein Tag – aufgrund von einem Pavillon?

Die Weltausstellung war durch unsere Nachbarn ein nennenswerter Besuch. Täter oder Opfer? Ändern oder bleiben? Zukunft oder „no future“? „Danke Schweiz“ für diesen deutlichen Hinweis!!! Yep, Plattformen wie die Weltausstellung können die eigene Biografie verändern! Merci vielmals. Aber reicht das aus für einen Trip mit Flieger & Co.?

Und ja – auch DER TRENDBEOBACHTER. ist keinesfalls selbstlos. Übrigens war der „Future Store“ von COOP ein absolutes Highlight. Retail in Live – aus der Zukunft direkt in Milano, fertig und nutzbar (dort kann eingekauft werden). Doch dieses 15 Millionen-EUR-Projekt ist sicher auf dem falschen Marktplatz…

Mathias Haas rät – machen Sie sich ein Bild. Hinfahren. Kalibrieren. Staunen. Bewerten. Entscheiden… Zeit nehmen zum Denken. Für eine attraktive Zukunft.

 

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Mathias Haas, der Zukunftsexperte ist DER TRENDBEOBACHTER. Damit grenzt sich Haas ab von klassischen Trendforschern oder normalen Zukunftsforschern. Denn Zukunftsforschung und Trendforschung lebt von Modellen, die Haas – als Pragmatiker – oft nicht nachvollziehen kann. Der GMV-Faktor, der gesunde Menschenverstand, liegt dem Stuttgarter deutlich näher.

 

Mehr zum Redner und Berater unter www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. unter www.play-serious.org

 

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