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Juni, 2016
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Cyborgs e.V.: Upgrade your Body!

MegaTrend.

21. Juni 2016

Wir schreiben das Jahr 2016 und sind an Bord des Trendraumschiffes 28/1. Unser Kommandeur heute: Fiftytwo-of-Sixtyone – a.k.a. Mathias Haas – Redner, Moderator und Zukunftsspezialist.

Anders als Seven-of-Nine anno 2374 an Bord der USS Voyager lebt DER TRENDBEOBACHTER. im Hier & Jetzt. Und er ist nun Mitglied des Berliner Cyborgs e.V.

Für alle, die mit Cyborgs nichts anfangen können: Es handelt sich um einen Kunstbegriff und beschreibt einen kybernetischen Organismus. Oder – um genauer zu sein – im Falle des Homo Sapiens einen Menschen, der durch technische Bauteile ergänzt wurde (ob das Wort „aufgewertet“ eine gute Idee ist in diesem Zusammenhang, mag jeder Leser selbst entscheiden).

Worum geht es hier? Keine Angst, es geht nicht um menschliche Roboter. Und ganz sicher wird Haas auch keine Raketenwerfer in seinen Armen oder Kameras hinter seinen Augen installieren lassen. Obwohl: Vieles, was mit der Verschmelzung von Mensch und Maschine zu tun hat, mutet aktuell wie eine Art Spiel an.

Aus technischer Sicht ist der Hintergrund jedoch vollkommen ernst. Nehmen wir die Cochlea-Implantate, die es seit Längerem gibt und die es Menschen mit schweren Hörbeeinträchtigungen ermöglichen, wieder am akustischen Leben teilzunehmen. Dem farbenblinden britischen Künstler Neil Harbisson gelingt es durch eine spezielle, implanierte visuelle Antenne, Farben in seinem Umfeld zu hören, statt sie zu sehen.

Beides sehr wichtige medizinische Anwendungsfälle. Doch die aufkommende Kultur der Augmentation des menschlichen Organismus durch technische hält unendlich viele Ideen und Möglichkeiten bereit. Und hier setzt der Verein Cyborgs e.V. an.

Es geht darum, Menschen, die sich für diese neuen Techniken interessieren, miteinander in Kontakt zu bringen. Es geht um das Voranbringen der Forschung und der Information. Es geht darum, vor dem Hintergrund der Möglichkeiten einen öffentlichen und sachlichen Diskurs – gern auch mit kritischer Auseinandersetzung – zu fördern.

Und die Ideenvielfalt ist enorm: Das beginnt bei NFC-Chips, die man sich heute bereits unter die Haut setzen lassen kann, um damit das Telefon zu entsperren, Zimmertüren zu öffnen oder zu bezahlen. Ein Gadget – auf Basis: Wir machen das, weil es geht.

Doch die Miniaturisierung von Elektronik und Mechatronik wird die Entwicklung weiter befeuern. Exoskelette oder bionische Arme, die Gelähmte mittels einer Hirnschnittstelle in die Lage versetzen, Jets zu fliegen oder Sport zu machen. Denkbar, dass auch gesunde Menschen Körperteile mit erweiterten, verbesserten Funktionen ihren natürlichen vorziehen würden. Implantate, die nicht mehr operativ eingesetzt werden müssen, sondern wie Piercings oder gar per Spritze unter die Haut bzw. an ihr Ziel gelangen, werden vorstellbar. Da mutet die Kontaktlinse von Google, die den Blutzucker misst und dem Träger bei der Beherrschung seiner Diabetes unterstützen soll, schon fast alltäglich an.

Und vielleicht gibt es auch irgendwann ein Stück Technik, das den TRENDBEOBACHTER um einige Funktionen erweitern und das er sich einbauen lassen würde. Zumindest dann, wenn die Fragen zum Thema Ethik und Sicherheit gelöst sind – falls sie das jemals werden.

Mindestens bis dahin können Sie darauf vertrauen, dass Vortragsredner und Trendexperte Haas gemeinsam mit seinem Team in erster Linie mit dem GMV-Faktor (dem GesundenMenschenVerstand) agiert und mithilfe unzähliger weltweiter Kontakten – auch zum Cyborg e.V. – Wissen und Informationen zu den MegaTrends dieser Welt sammelt, aufarbeitet und durch interessante Exponate genau für die Veranstaltung Ihrer Organisation nutzbar macht.
Surfen Sie mit Ihrem Telepathie-Transponder oder Ihrem elektronischen Endgerät auf www.trendbeobachter.de und erfahren Sie mehr.

Bis zu einem Treffen auf Ihrer Showbühne: Live long and prosper!

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Abkürzung made by Linde.

Exponate, Interview.

15. Juni 2016

DER TRENDBEOBACHTER. war Teil „des größten Wasserstoff-angetriebenen Carsharing Anbieters des Planeten: BeeZero“. Dahinter rollen 50 Wasserstoffautos rund um München und eben nicht „in“ der Bayern-Hauptstadt. Letzteres ist zumindest nicht der Fokus der Linde-Tochter, denn mit großen Autos durch dichte Städte ist zwar üblich – aber nicht logisch. Also weder DriveNow, car2go oder flinkster sondern eben BeeZero Innovation!

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Das emissionsfreie Carsharing steht dem Redner und Moderator Mathias Haas gut. Auch tanken kann Haas auf Anhieb – in rund drei Minuten und voll ist. Fahren sowieso… denn den Testwagen zu bewegen ist eben wie Elektromobilität. Nein, es ist H2-Elektromobilität!

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Und an sich ist das Handeln des Industriegasproduzenten Linde eine Sensation, denn die klassischen Autobauer trauen sich – oder trauen sich nicht mehr – an dieses Konzept. Die übliche Kundschaft von Linde fällt also aus und die Innovation ist leider nicht auf der Straße! Was tun? Einfach selbst Tatsachen schaffen – so, wohl das Credo der kleinen Einheit von zurzeit neun Mitarbeitern am Ostbahnhof in München (und eben nicht in Mitten der mächtigen Zentrale). Machen, losfahren, Erfahrung sammeln… mit Endkonsumenten, einem eher unbekannteren Kundensegment der B2B-Spezialisten.

Ja, manchmal gibt es auch bei uns Abkürzungen – sogar im etablierten München!

Sie fahren los, einfach so… BeeZero wurde im September 2015 gegründet und findet ihre Nische außerhalb der Stadt! Raus zum Wandern, Fischen oder Kaffee trinken – für circa 50 EUR, einen sonnigen Tag für Menschen mit Naturdefizit. Einfach los, mit Wasserstoff auch wenn es im Moment nur eine Tankstelle in der ganzen Stadt gibt. Auch wenn die Software erst noch fliegen muss und auch wenn DER TRENDBEOBACHTER. sich ein anderes Fahrzeug hätte vorstellen können…

Einfach mal los fahren!

Als ob die Top-Entscheider bei Linde schon das Buch „BETA-BUSINESS, WO DIE ZUKUNFT HEUTE GEMACHT WIRD“ gelesen hätten… es ist toll, dass ein Unternehmen mit rund 18 Mrd. EUR und 64.000 Mitarbeitern die Kraft und Muße hat sich ins Neuland zu wagen! Selbst wenn dieses innovative Mobilitätskonzept nicht rollen sollte – es wird Erfahrungen produzieren, die den Konzern irgendwie agiler machen. Selbst wenn… nein, der Zukunftsexperte möchte sich nicht einreihen in die Skeptiker und Zweifler – Mathias Haas möchte für die Erfahrung danke sagen und ALLES GUTE wünschen!

Denn oftmals müssen Konzerndampfer auch gekitzelt werden!

Mit besten Grüßen nach Ingolstadt, Stuttgart, Wolfsburg & Co.
Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER. aus dem Hier & Jetzt.

BeeZeroLinde (1)Ja, Mathias Haas hat noch einen Führerschein. Mit diesem und Thomas Schaefer war der Redner und Moderator auf Tour und war unter anderem mit Frau Sandra Scherb im Gespräch.

Denn DER TRENDBEOBACHTER. ist kein klassischer Trendforscher oder gar Zukunftsforscher. Mathias Haas und sein Team definieren Trendbeobachtung als Verdichtung von beweisbaren Veränderungen. Keine Esoterik, keine gewagten Hochrechnungen – die Gegenwart ist zukunftsweisend genug. Man muss nur genau hinsehen… oder auch mal auf’s Gas drücken!

Mehr zur Arbeit des Zukunftsexperten liegt unter www.trendbeobachter.de bereit. Mehr zu PLAY SERIOUS AKADEMIE. mit Moderationsmethoden wie LEGO SERIOUS PLAY wartet unter www.play-serious.org

 

 

 

 

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Viva la cardboard revolución – der Wegwerfgesellschaft zum Trotz.

Exponate

13. Juni 2016

„Hält das wirklich, auch wenn es stark regnet?“ oder „tolle Idee, aber drei Tage in Folge unter einer Pappwand?“ – so haben die Besucher auf der Release-Party des neuen Buches „BETA-BUSINESS“ von Autor Mathias Haas das Pappzelt von KarTent analysiert. „Fantastische Idee“ und „das ist ein echter Hingucker“, sagen viele – aber die Skepsis stoppt dann letztendlich den Selbstversuch. Dabei sind die nachhaltigen Festivalzelte über mehrere Tage eine trockene Unterkunft – zumindest für drei Tage, wie vom Hersteller versprochen wird. Im Sinne unserer Umwelt haben sich die holländischen Jungunternehmer entschlossen, der „Anti-Wegwerfgesellschaft“ auf die Sprünge zu helfen und Zelte aus Pappe direkt zum Festival zu liefern. Dort kann sie der Besucher nutzen, später mit heim nehmen – oder sie werden nach der Benutzung ordnungsgemäß recycelt.

Zwei Personen haben bei einer Liegefläche von 150cm x 220cm Platz im Zelt. Der umweltbewusste Pluspunkt des Zeltes, das auch bedruckt werden kann: Bei der Produktion entsteht nur etwa die Hälfte an CO2 wie bei Plastikzelten. Es wird lediglich Pappe benötigt – herkömmliche Zelte bestehen aus circa 30 Materialien. “The Ferrari among the cardboard boxes” und “the KarTent is the revolution on the festival camping” – so betitelt das Unternehmen selbst ihr innovatives “Dach über dem Kopf”. Nachdem KarTent die Festivalübernachtungen revolutioniert hat, versucht man aktuell, leichtere Modelle für die Kinderwelt zu entwickeln. Auf ein Neues: „Viva la cardboard revolución“.

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Auch wenn Mathias Haas – bekannt als Vortragsredner, Moderator und Berater – vermutlich nicht so häufig auf Festivals in KarTent’s übernachten wird, so wird auch hier eines klar: Die Zukunft einer jeden Organisation – ja, unserer Welt – beruht auf starken Ideen. Und die stärksten davon haben das Potential zu MegaTrends. Anders als Trendforscher oder Zukunftsforscher arbeitet Haas, DER TRENDBEOBACHTER., mit dem Blick für’s Wesentliche und ganz pragmatisch anhand vielfältiger Beispiele aus den verschiedensten Quellen. Das schafft die Basis für spannende Vorträge für jegliche Branchen. Und mithilfe des Teams der PLAY SERIOUS AKDADEMIE gelingt auch der Transfer.

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BE SLOW – in Zeiten des Optimierungszwangs.

Interview., MegaTrend.

10. Juni 2016

Ein Blick auf die Uhr: Kurz vor 12 – so ein paar Minuten davor. Wie viel genau? Spielt keine Rolle! Zeit für einen Gegentrend, denn es geht auch anders als höher, weiter, schneller, präziser – jenen Schlagwörtern, die uns im 21. Jahrhundert den Weg weisen. Die slow watch präsentiert sich als perfekte „Entschleunigungskur“ und erinnert uns daran, mal wieder „langsam zu machen“. Auch wenn wir es in unserem stressigen Alltag scheinbar vergessen haben: wir haben eine Wahl, wie wir leben wollen. Uns dies zu zeigen ist die Intension des modernen Uhrenunternehmens.

HAAS.Buch-Büro-Party06.16 (30)Die slow watch hat nur einen Stundenzeiger und zeigt damit alle 24 Stunden des Tages auf dem Ziffernblatt. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Uhr bewegt sich der eine Zeiger konsequenterweise nur halb so schnell. Im Inneren versteckt sich ein Schweizer GMT Präzisionsuhrwerk (Ronda 505.24 Swiss Made).

Zugegeben, bei exakten Terminplanungen wie beispielsweise Bahnfahrten oder auch bei Auftritten von Redner Mathias Haas hat die reine Stundenzeiger-Uhr ihre Handicaps. Dennoch: die Philosophie und der damit verbundene Gegentrend – also gegen die Alltagsoptimierung – ist eine interessante und gut umgesetzte Idee.

Also „Raus aus dem Hamsterrad“ und be slow! Trägt man die slow watch offensichtlich am Arm, liefert sie zudem zündenden Gesprächsstoff – denn der Zeit kann sich niemand entziehen.

HAAS.TrendKurator1Wenn man wie Mathias Haas als Redner und Berater zum Thema MegaTrends aktiv ist, liegt es natürlich nahe, sich auch mit den Gegentrends zu beschäftigen. Und hier kommt dann auch der Unterschied zu einem klassischen Trendforscher zutage: Während der Zukunftsforscher zeitlich weit entfernt weilt, arbeitet DER TRENDBEOBACHTER. im Hier & Jetzt. Pragmatische Denkansätze und Lösungen liefern Berater und Keynote Speaker Haas und sein Team – branchenübergreifend und mit Blick für’s Detail. Für die effiziente Umsetzung in Ihrer Organisation steht die PLAY SERIOUS AKADEMIE mit interessanten Angeboten bereit. Mehr unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org.

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