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Dezember, 2017
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Von einem der auszog, die Zukunft zu lernen. Ein märchenhafter Jahresrückblick.

Exponate, Interview., MegaTrend., MINDSET TOUR., PLAY SERIOUS AKADEMIE.

18. Dezember 2017

Es war einmal ein junger Stuttgarter, der sich einzig und alleine dafür interessierte, wie seine Welt wohl in Zukunft aussehen würde. Die Bäume, die Autos, die Menschen – all das Bekannte in seiner Heimat. Was würde wohl irgendwann später daraus werden? Unter dem Zaubermantel des TRENDBEOBACHTERS., den ihm einmal eine Fee geschenkt hatte, um ihn in einen neugierigen und mutigen Mann zu verwandeln, machte er sich also auf den Weg, um die Zukunft zu lernen.

Am Anfang dachte DER TRENBEOBACHTER. je weiter er weg geht, umso näher könne er der Zukunft sein. Denn Zukunft – das muss doch weit weg sein! Er reiste nach Ghana, Neuseeland, Katar, Schweden genauso wie in die Schweiz oder nach Ruanda. Insgesamt kam er in 14 verschiedene Länder innerhalb dieses Jahres. Und immer hörte er aufmerksam zu, wenn die Menschen ihm davon erzählten, dass das was er sah, Zukunft sei.

Und während er so unterwegs war, beobachtete und zuhörte, fing er an zu sammeln. Einen Gegenstand, einen Gedanken, ein Gefühl – all das packte er in seinen Zauberkoffer. Immer mehr Menschen fragten ihn dann, was er da alles mit sich führe und so begann der TRENDBEOBACHTER. zu reden. Er erzählte in der „Laviva“, im „Lift“, in der „Hamburger Morgenpost“ oder auf Kabel 1. Auf Workshops, Tagungen, Kongressen, Round Tables. Es gab auch die Menschen, die ihn einluden, bei etwas mitzumachen: bei der Deutschen Telekom und deren Sifi-Buchprojekt, der Volocopter-Zukunft und dem Fahrerlebnis im Wintermärchen.

Und immer dann, wenn er dachte, genug geredet zu haben, dann ging er wieder los. Manchmal auch nur in die Nachbarschaft, denn auch dort – so hatte er gehört – könne man Zukunft erleben. Er fuhr mit rasender Geschwindigkeit mit dem ICE4, erlebte eindrucksvolle Treffen in der Samsung-Hall von Zürich oder imposante Architektur in Bad Mergentheim.

Eines Tages traf er ein kleines Mädchen mit roter Kappe auf dem Kopf, das am Wegesrand einen Picknickkorb mit frischen Beeren füllte. Es fragte ihn, was denn eigentlich nun Zukunft genau sei? Denn ihre Oma sei von gestern, sie könne das unmöglich wissen. DER TRENDBEOBACHTER. antwortete: „Von meinen Reisen habe ich drei Dinge gelernt:

  1. Die Zukunft beginnt bereits heute! Das, was wir sehen, müssen wir nur auf morgen übertragen. Dafür braucht man gute Augen, den richtigen Riecher und ein bisschen Mut. Keine Zauberkugel, keinen Hexenbesen.
  2. Die Zukunft ist nicht ortsabhängig. Bad Herrenalb ist genauso attraktiv wie St. Moritz, Villingen-Schwenningen viel farbiger als Katar. Schau Dich nur um!
  • Zukunft ist das, was Menschen daraus machen, denn sie bestimmen, was passieren soll, wenn sie (nicht) gestorben sind.“

Und während er den Gedanken an seinen ersten Gesprächspartner von den Fuji-Inseln oder an die indonesische Außenministerin nachhängt, tippte ihn das kleine Mädchen aus der Gegenwart wieder auf die Schulter: „Erzählst Du es mir noch einmal, bitte?“ „Natürlich – aber erst in der Zukunft. 2018 kommt bestimmt!“, sagte DER TRENDBEOBACHTER..

MegaTrends machen nie Pause…

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Redner und Moderator macht er und sein Team Organisationen zukunftsfit. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., eBay International, die UBS oder auch BMW haben im Jahr 2017 seinen MegaTrend-Updates gelauscht und mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. weiterverarbeitet. Workshops, Events und Tagungen brauchen Nachhaltigkeit – mehr denn je!

Mehr zu Mathias Haas und seinem Team finden Sie auch 2018 in diesem Internet: www.trendbeobachter.de

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. und beispielsweise LEGO SERIOUS PLAY liegt unter www.play-serious.org

 

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Deutschland skaliert mit behördlichem Rückenwind.

Interview., MegaTrend.

10. Dezember 2017

Bruchsal trifft auf Dubai. Ja, die badische Provinz zaubert dem Silicon Valley was vor… beispielsweise in Dubai. Hier drehten sich schon im Herbst dieses Jahres die 18 Rotorblätter des Volocopter-Flugtaxis vollautonom. Ja, vollautonom! Die zweisitzige Flugdrohne flog bewusst ohne Menschen an Bord, nicht dass ein skeptischer Schwabe irgendwelche Zweifel produzieren kann. Alleine diese Ingenieurskunst reichte aus, dass DER TRENDBEOBACHTER. sich auf die Reise machte – in die Nachbarschaft.

Volocopter fliegen auch im Tagungsraum von Volocopter.

Schon der Weg hat bewiesen, dass neuartige und bezahlbare (!) Hubschrauber-Konzepte einen wirklichen Mehrwert bieten würden. Mathias Haas ist bekannt – mit der Autobahn A8. Auch die A5 kennt der Redner und Moderator recht gut. Trotzdem sind Reisen im Jahr 2017 zu vergleichen mit Überlebenskampf in der Manier von Kampfpiloten. Die rechte Spur fällt weg, da wir (zum Beispiel Haas selbst) Waren aus der ganzen Welt an Weihnachten unterm Baum haben wollen und die Lkws die Hauptlast tragen. Links und ganz links ist es Zeitgeist nicht mehr als 10cm Abstand zum Vordermann/frau zu lassen, denn sonst wird diese Lücke effizienzgetrieben ganz schnell aufgefüllt. Also gilt es Spannung und Anspannung zu wahren um ans Ziel zu kommen.

Was liegt also näher als tausende von Personen-Drohnen in die Luft zu schicken?

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter, hat genau diese Vision. Schnell, viele dieser Flugobjekte in einer Stadt. Sehr viele dieser „Großdrohnen“ in die Luft. Und klar, diese Idee haben heutzutage mehrere Unternehmen, doch tatsächlich fliegen und machen dafür steht das Start-up aus dem Großraum Karlsruhe. Das gefällt nicht nur Medien aus der ganzen Welt sondern auch „Leuchtturmbeauftragten“ aus verschiedenen Regionen. Selbst die Behörden werden hier von Visionär Zosel explizit genannt… auch in Deutschland!

Engineering Natives liefern.

Alexander Zosel, Co-Founder und Chief Innovation Advisor von Volocopter – mit einem Modell.

Auch deshalb ist der Zukunftsexperte Haas ganz entzückt – Deutschland endlich mal wieder vorne. Ambitioniert und ver-rückt. Abgehoben und mutig. Und vor allem mit „Skalierungsanspruch“!

Die deutsche Ingenieurskunst wächst mit mächtigem Kapital von 8 Personen im Januar dieses Jahres auf 45 Teammitglieder zum Dezember. Aktuell werden 800 m² Bürofläche vorgehalten und aktuell 15 „High Flyer“ alleine im Bereich Engineering & Production gesucht. Darunter übrigens auch ein Pilot… nur falls jemand 2018 auch selbst mutig abheben und die Vollkaskomentalität des ein oder anderen Konzerns hinter sich lassen möchte… nur falls auch das Pendeln ganz anders aussehen und der Dienstwagen weiß anstelle von schwarz sein darf.

Hier bleibt nur noch die Frage warum autonome Lufttaxis noch Piloten brauchen?

Aber auch hierfür hat Alexander Zosel eine logische Antwort, die den Zukunftsexperten erst einmal irritiert. Der zertifizierte Luftfahrtbetrieb muss eine Stufe überspringen und direkt autonom fliegen – so die Kundenanforderung der Roads and Transport Authority, der Regierung aus Dubai. Und dennoch muss naturgemäß eben viel geflogen werden. Stand heute sprechen wir (auch in Dubai) von Test- und Jungfernflügen und dem hohen Maß an geforderter Sicherheit. So einfach, so logisch, so normal.

Auch Piloten werden nicht (über Nacht) ersetzt werden.

Schwer beeindruckt hat DER TRENDBEOBACHTER. Haas dann doch noch einen Punkt gefunden, der den internationalen Schwaben schwer skeptisch machte: Die Stellenausschreibung zum Chief Financial Officer verweist auf den Arbeitsplatz in Bruchsal mit „1 hour drive“ vom Flughafen Frankfurt (Anmerkung: gilt diese Hochrechnung mit oder ohne Stau? Und bei wie viel Abstand zum nächsten Fahrzeug?). Aber wer will denn heute noch fahren wenn in Baden das vollwertig-autonome Transportmittel erschaffen wird? Aber vermutlich ist es genau der Grund warum Volocopter von der ganzen Welt ernst genommen wird… die Badener bleiben auch am Boden und liefern lieber.

Dankeschön dafür! Let’s think big or stay home!

Mathias Haas ist DER TRENDBEOBACHTER. Als Pragmatiker würde er viele der Wettbewerber von Volocopter gar nicht besuchen, denn sie fliegen (noch) nicht. Haas sucht die Macher, die Zukunft definieren ohne zu fragen. Die Regelbrecher, die sich rein hängen und beispielsweise Baden-Württemberg zukunftsfit machen. Der Redner und Moderator liebt diese Vor-Ort-Termine im Hier & Jetzt. Innovation ist Zukunft und Zukunft ist Innovation, wenn Menschen sich Evolution vorstellen können! Wieder gilt, Sie haben die Innovation, DER TRENDBEOBACHTER. hat die Bühne.

Mehr zur Tonalität und zum Stil (zum Beispiel Infotainment pur!) von Mathias Haas liegt unter www.trendbeobachter.de bereit, mehr zur Unterstützung durch die PLAY SERIOUS AKADEMIE. finden Leser des TRENDBEOBACHTER-Blogs unter www.play-serious.org

P.S. Letztere hat auch Informationen zu LEGO SERIOUS PLAY, der Moderationsmethodik, die Mathias Haas und sein Moderatorenteam seit 10 Jahren einsetzt. Let’s play!

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