MENU

Juli, 2018
Archive

8243

Trendbeobachterausbildung: Mathias Haas macht sich ersetzbar.

MegaTrend.

23. Juli 2018

Die vermutlich bekannteste Aussage von Mathias Haas, dem TRENDBEOBACHTER., „Zukunft kommt nicht über Nacht“ hören sich die meisten Organisationen erst bewusst an, wenn sie kurz vor dem Panik-Modus sind. Die Zukunft läuft ohne sie weiter. Die Wettbewerber schon mittendrinnen dabei, bei den Trends die doch „über Nacht“ aufgetaucht sind und unerwartet wie eine Bombe einschlagen. Die Herausforderung ist zu erkennen welche Chancen und Bedrohungen aktuelle Trends für das eigene Unternehmen und die Gesellschaft darstellen, um rechtzeitig darauf zu reagieren und seine Wettbewerbsposition nicht zu gefährden. Wie stellt man dies als Organisation an, seine Zukunft systematisch aufzubauen und sich nicht den MegaTrends zu unterwerfen?

TRENDBEOBACHTER und das eigene Profil.

Natürlich kommt einem da zuerst der TRENDBEOBACHTER selbst ins Gedächtnis, also den TRENDBEOBACHTER als Unterstützung oder „Wandlungshelfer“ einzukaufen. Aber wie wäre es wohl, wenn es einen oder viele eigene Trendbeobachter in der eigenen Organisation gäbe. Das wär doch der Hammer! Jemand der eine systematische Trend-Arbeit betreibt, neuartige Wettbewerber aufspürt, Veränderung frühzeitig sieht und richtig einordnet und dann auch noch passende Handlungsvorschläge parat hat. Klingt verlockend, einen Haken gibt es dabei nicht. Einen Kleinen vielleicht… Die Ausbildung zum Trendbeobachter muss natürlich erstmal absolviert werden, bevor diese richtig loslegen können. Und dabei lernen die Teilnehmer von den Profis höchstpersönlich, wie es das Sprichwort so schön sagt.

Der Weg zum Trendbeobachter.

Die Ausbildung ist in theoretische und praktische Teile gegliedert und beinhaltet eine Projektarbeit, welche die Lösung einer Zukunftsaufgabe herleiten soll. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt! Außerdem ist jede Ausbildung maßgeschneidert auf die eigenen Bedürfnisse der Organisation und der Zeitrahmen wird somit flexibel festgelegt.

Der Maker-Space für wahre Zukunftsexperten, das Büro = der Tagungsraum des TRENDBEOBACHTERs.

Die Jungen werden flügge.

Vergangene Woche durfte DER TRENDBEOBACHTER. erst wieder erfolgreich Teilnehmer aus der Ausbildung entlassen. Die Abschlussveranstaltung war der Gipfel des Eisbergs und hatte es in sich. Tobender Applaus für die Absolventen. Überraschungen bei den Präsentationen der Projektarbeiten, sowohl hinsichtlich der Methodik als auch der Ideen. Die Teilnehmer, welche sich zu Beginn der Ausbildung nur vom Sehen kannten, sind zu einem Team zusammen gewachsen, besitzen eine starke Eigendynamik und leben die Thematik. Dies wurde spätestens bei der selbstgestalten Broschüre mit eigenem Logo des Teams glasklar. Wie sie selbst sagten, fiel ein innerer Stein mit der Abschlussveranstaltung, aber auch die ein oder andere Träne, dass die Ausbildung schon vorbei ist und sie jetzt auf sich alleine gestellt sind. Aber dies dürfte für sie kein Thema sein, mit einem eigenen Trendbeobachter-Büro und einer Freistellung von 20 bis 50 Prozent der Arbeitszeit um sich der Trend-Arbeit zu widmen.

Die große bunte Welt entdecken.

Die Teilnehmer durchliefen in den letzten Monaten insgesamt sechs Module. In diesen wurde ihnen deutlich gemacht, was die Haltung, Zielsetzung, Rahmenbedingungen der Ausbildung sind, welche Aufgaben ein Trendbeobachter hat, welches Werkzeug dafür notwendig ist, wie sie sich später im Unternehmen positionieren und als ganz großer Bestandteil natürlich die Projektarbeit. Der Spaß ist hierbei natürlich auch nie zu kurz gekommen. Aber es fanden auch scheinbar skurrile „Ausflüge“ statt. So besuchten die Teilnehmer zusammen mit dem TRENDBEOBACHTER. den Zeitungsladen am Bahnhof und haben dort für über 200 Euro Zeitungen und Zeitschriften gekauft. Der Sinn dahinter war, sich branchenfremd umzuschauen und sich inspirieren zu lassen. Dies ist ein weiter sehr herausstechender Punkt der Ausbildung, Umdenken, Entdecken und sich inspirieren lassen. Über den Tellerrand hinausschauen, Neues, Innovatives entdecken!

Natürlich hat jeder angehende Trendbeobachter, das aktuelle Buch „Beta-Business“ von Mathias Haas erhalten.

 

 

 

Ja, MegaTrends, neue Entwicklungen, neue Strömungen ermöglichen neue Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der Redner und Moderator Haas steht für Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser Innovationen.

Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. wartet unter www.play-serious.org, denn genau hier wird Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

Read article

773

Transparenz-MegaTrend: Kalifornien liegt jetzt im Allgäu.

Exponate

15. Juli 2018

Es klingelt an der Tür des TRENDBEOBACHTER-Büros und Mathias aka DER TRENDBEOBACHTER. wartet schon seit Stunden gespannt auf den Besuch. Endlich kann der Trendexperte sein neues Exponat-Mitglied willkommen heißen. Aber was ist es denn nun? Und was hat das Ganze mit Kalifornien zu tun beziehungsweise warum liegt Kalifornien denn jetzt im Allgäu?

Transparenz ist der Trend, heyqnut eine sehr zeitgemäße Antwort.

Aber jetzt erstmal eins nach dem anderen! Unser neues Mitglied ist die neue Nussmühle, welche auf den Namen #heyqnut hört. Mit ihr lassen sich wunderbare selbstgemachte Nussmuse herstellen. So toll und einfach wie es klingt, ist es auch. In den großen Behälter, der oberhalb des Mahlwerks angebracht ist, müssen lediglich die Nüsse eingefüllt werden. Nach betätigen des Startknopfes werden die Nüsse durch das Mahlwerk zu einem cremigen Nussmus verarbeitet und dies in kürzester Zeit. Das fertige Mus ist dank der enthaltenen nusseigenen Öle sehr lange haltbar und benötigt daher keinerlei Zusatzstoffe.

Zudem lässt sich die Maschine innerhalb von weniger als fünf Minuten auseinanderbauen und anschließend sogar in der Spülmaschine reinigen. So ist es möglich verschiedene Nussmuse hintereinander und mit einer sauberen Maschine herstellen.

Jedes Detail zählt – wie immer. Doch meist nicht auf diesem NIveau.

Bis jetzt wissen wir allerdings noch immer nicht, was Kalifornien denn im #Allgäu sucht. Die Idee der heyqnut Nussmühle kommt von Timo und Amelie Sperber aus Kempten im Allgäu und entstand auf deren Reise durch Kalifornien. Inspiriert wurden die Beiden hierbei durch die Superfood-Kultur der Westküste und brachten hiermit einen Touch Kalifornien mit ins Allgäu und wie so schön auf der Homepage geschrieben, sind die Kalifornier nun ein bisschen neidisch und wir freuen uns ein bisschen mehr über eine geniale Idee mit Healthy-Life-Style-Feeling.

Ja, MegaTrends, neue Entwicklungen, neue Strömungen ermöglichen neue Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der Redner und Moderator Haas steht für Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser Innovationen.

Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE. wartet unter www.play-serious.org, denn genau hier wird Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

Read article

888

180° Wandel mit 150 Mitarbeiter = Jaguar I-PACE

Exponate, Interview., MegaTrend.

11. Juli 2018

Direkt hinter dem Jaguar Land Rover Test Center dröhnt noch ein „Verbrenner“, als die Pressekonferenz zum ersten vollelektrischen Fahrzeug von Jaguar startet. Die alte Welt lässt nicht locker, und Roger Raynald (European Head of Sales & Marketing for Electric Vehicles – General Manager) und Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER., sind sich ziemlich schnell einig: Es wird für absehbare Zeit beide Systeme geben. Elektromobilität ist das Maße der Dinge, alleine weil die chinesische Regierung so entschieden hat. Gleichzeitig bleiben aber genügend Märkte ohne Lade-Infrastruktur und somit erstmal beim geliebten Öl.

Zwei Welten treffen auf einander: Skilift & I-PACE

Für den Redner und Moderator Haas ist das zeitgemäße Fahrerlebnis genauso interessant wie der Weg dorthin. Fangen wir hinten an: Dr. Ing. Wolfgang Ziebart, der mutige Macher und offizielle „Technical Design Director“ hatte keine guten Vorzeichen, aber eine Idee. Mit einem Team von 50 Personen lief er los – zeitweise waren es auch mal 150 Mitarbeiter – mehr nicht! „Im Rückblick“, so der bodenständige Manager, „war zu beobachten, dass viele Kolleginnen und Kollegen gar nicht Teil dieser Mission sein wollten“. Das gefühlte Risiko im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stand auch für eine Bedrohung der eigenen Karriere.

Es hat geholfen, dass Dr. Ziebart zuvor Entwicklungsleiter war und die volle Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden genossen hat. Doch auch seine frühere Tätigkeit als CEO bei Infineon hat sicher nicht geschadet. „The father of the I-PACE“ kennt mehr als nur die Autowelt und teilt sein Wissen und Haltung gerne. Gerade im Rahmen der Produkteinführung, aber auch darüber hinaus.

Fragen mit Zeitgeist sind schnell gefunden, und die Antworten sind nicht weit: Wie sieht Mobilität aus zwischen elektrischen Skateboards und vollelektrischen zweisitzigen, offenen Elektroautos? Wie prägen MegaCities die innovative Mobilität in Stuttgart, Gelsenkirchen und Rostock? Wie entwickelt sich das selbstfahrende Auto, wenn die Marke egal ist und dieses Verkehrsmittel eher mit einem „Ackergaul“ zu vergleichen ist? Wie definiert sich ein moderner Autobauer, wenn die Batterie aus Korea kommt, die Software aus Kalifornien und die DNA der Fahrdynamik kaum abgrenzbar ist?

Mit dem I-PACE muss gar nicht gefahren werden. Der Anblick ist auch im Stillstand nennenswert.

Jede Menge schnittige Kurven in der Eifel, doch der Top-Manager lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicht von 400 PS, 2,2 Tonnen und einer tagesaktuellen Reichweite von 385 Kilometern. Das elektrische Performance-SUV fragt dann fast selbstständig „How alive are you?“, und der Zukunftsexperte Haas spürt Meter für Meter, dass es nicht das große Panorama-Glasdach mit UV-absorbierender Beschichtung ist, das reizt. Es sind auch nicht die aktiven Lamellen im Kühlergrill, die so begeistern, sondern das Gesamtpaket. Irgendwo zwischen dem hochwertigen Cockpit mit Textilien von Kvadrat und dem 2.990mm Radstand, der für großzügige Platzverhältnisse sorgt, mischen sich auch immer wieder die selbstlernenden Algorithmen in den faszinierenden Erlebnismix.

Ein Teil dieses Erlebnisses ist ganz sicher auch der Respekt vom Betreten dieser neuen Ära, dem Neu-Neu-Land. Mathias Haas und sein Team suchen und finden bekanntlich MegaTrends, die sicht- und spürbar sind. Haas und sein Moderatoren-Team arbeiten aber auch mit Organisationen am „Next Big Thing“, so wie dem I-PACE. Fast täglich wird sichtbar, wie schwer sich Führungskräfte als auch Mitarbeiter tun, wenn Sie von Null anfangen sollen. Wenn es heißt „einfach mal machen“! Wie oft gibt es die einsamen Wölfe, die auf der richtigen Fährte sind und dann letztlich doch von Designern und/oder den Preisstrategen abgelenkt oder sogar vergiftet werden. Angesichts der aktuellen „Wirklichkeits-Erfahrung“ im I-PACE zollt DER TRENDBEOBACHTER. großen Respekt, denn auch Männer wie Roger Raynald oder Dr. Ziebart haben sich durchgebissen.

Dr. Ziebart im Interview, er fährt sein Werk.

Der Technical Design Director Jaguar I-PACE wird heute gefeiert, und doch erinnert er sich an Zufälle und „Glück im Leben“, ohne die auch ein noch so zielstrebiges Tun nicht erfolgreich von statten geht. Und er erinnert sich an harte Tage, die vielleicht die Grundlage für eine solche Haltung sind. So hat Herr Dr. Wolfgang Ziebart nicht vergessen, wie überraschend sein letzter Tag bei BMW war. Er hat sich ausdrücklich bereit erklärt, dass wir darüber berichten dürfen:

Im März 2000 hatten die Münchner gerade mit der Formel 1 begonnen und prompt ein Rennen mit Platz 3 beendet. Da war das Commitment zum Motorsport, und umgehend hat das Team geliefert. Unmittelbar danach stand eine Aufsichtsratsversammlung an, doch anstelle eines Bonus‘ gab es den Rauswurf. Ja, so überraschend kann das Leben sein. Es gibt diese Tage und jene Tage. Im September wird Herr Dr. Ziebart Jaguar verlassen – in Eigenregie und völlig geplant. In Rente, so der Eindruck von Mathias Haas, wird er noch lange nicht gehen. Dafür wurden bei dieser Probefahrt viel zu spannende Ideen und Ansätze gedreht und gewendet. Wer weiß, in welchem Kontext Ziebart und Haas sich wiedersehen… wer weiß…

Es sind die Details, die Jaguar auch liefert. Dankeschön!

DER TRENDBEOBACHTER. ist kein klassischer Trend- und Zukunftsforscher. Im Gegenteil: Mathias Haas prägt ein eigenes Segment: die Trendbeobachtung. Er und sein Team sind die „Pragmatiker am Trendhimmel“. Und so ist es auch kein Wunder, dass die I-PACE-Testfahrt keinen klassischen Ablauf hatte. Weiter, immer weiter.

 

www.trendbeobachter.de

www.play-serious.org

Read article

776

MegaTrend eSports: Applaus für „Baller-Spiele“!

Interview., MegaTrend.

8. Juli 2018

Wer braucht noch Handball, Leichtathletik oder gar Kajak und Bahnradfahren? Bei eSports drehen die Zuschauer im 8-Sekunden-Takt durch. Geschwindigkeit, Taktik, Fitness, Konzentration und vor allem Komplexität treiben die Massen. Zum Beispiel in die Köln Arena am vergangen Wochenende: 15.000 Zuschauer in der Halle und rund 1 Million zuhause über Plattformen wie Twitch.tv, YouTube Gaming, TV3-Sport aus Dänemark und natürlich ESL TV des Veranstalters selbst.

Und da sind sie die Athleten. Athleten?

Die (Computer-)Spieler werden betreut, verehrt und verehrt wie Gladiatoren. Es gibt Physiotherapeuten, Psychologen, Fitness-Trainer, Köche, Manager und Mental-Trainer. Es gibt Doping und elektronisches Cheating mitsamt den passenden Kontrollen. Es gibt Players Lounges und 205 akkreditierte Journalisten.

Gleichzeitig ist nichts, wie es war. Nichts!

Die Grundmechanik ist dem traditionellen Sport nachempfunden und vergleichbar mit Vereinen und den üblichen Ligen. Und doch: jede Organisation – egal ob Ausrichter, Sponsor, Moderator – hat die eigene Rolle neu erfunden. So werden an jeden Gast leuchtende Wearables vom Sponsor Vodafone ausgegeben. Diese glitzern aber nicht einfach nur im Kreis – sie strahlen rot oder gelb, je nach Spielsituation. Also ist die ganze Halle in rot getaucht, sobald das rote Team einen Punkt einspielt. Jetzt ist elementar zu wissen, dass es viele Punkte gibt und die Zuschauer jedes Mal „The Cathedral of Counter-Strike“ zum Kochen bringen, obwohl sie eher Bier trinken.

Weitere Beispiele: Es gibt „Speed Sessions“ wie „Who is the funniest CS:GO player?“, es gibt völlig unkomplizierte Autogrammstunden und für sehr viele Zuschauer auch Zugang bis zur beeindruckenden Bühne. Es gibt Live-Moderatoren, die Bela Rethy toppen, uund natürlich wird auch für Daten-Analyse gesorgt. Kein Wunder, dass Unternehmen wie Red Bull hier aktiv werden! Ein interessantes Zeichen ist durchaus, dass Mercedes-Benz hier eingestiegen ist und auch mal Gewinner mit einem eigenen Benz nach Hause fahren lässt. Oder die Tatsache, dass die Bausparkasse Wüstenrot Hauptsponsor der „deutschen Meisterschaft“ geworden ist. Bezüglich des Slogans „Deine Bude, Deine Freiheit“ ist der Redner und Moderator Mathias Haas zwar nur beschränkt in Ekstase zu bringen – doch sicher gehört DER TRENDBEOBACHTER. auch nicht zur anvisierten Zielgruppe. Da ist die Betriebssportgrupppe eSport von innogy schon näher dran.

Wären da nur nicht die „Kills“.

Sobald man die sensationelle Stimmung vor Ort, die ungewohnte Ausarbeitung dieses zukunftsträchtigen Eco-Systems, dieses innovationsgeladene Universum mit dem GMV-Faktor (= der Gesunde-Menschen-Verstand) verknüpft… so wird man doch nachdenklich. Denn „Shooter“ sind eben nicht nur „Taktik-Shooter“, sondern auch „Ego-Shooter“. Die Grafik, die Visualisierung, das Gefühl von Sondereinsatzkommando im Einsatz – diese wahnsinnige Qualität fesselt verständlicherweise die Jugend (und nicht selten auch deren Eltern). Es wird getötet mit wechselnden Waffen… ja, es wird getötet.

Trotz allem gab und gibt es diese Faszination schon seit Generationen. Es mag einen Unterschied geben zwischen eSports und einer selbstgeschnitzten Pistole im Karnevals-Umzug (ja, Haas ist aktuell in Köln und nicht in Rottweil). Diesen kann der Zukunftsexperte nicht bewerten. Mathias Haas kann aber in seine eigene Jugend zurückblicken und findet dort viele, viele Nächte in denen er selbst „Baller-Spiele“ gezockt hat. Haas wusste damals genau hinter welchem Busch die Gegner standen, zumindest in den Anfangsrunden… und das wusste er auch noch nach Mitternacht.

Egal wie groß die Bedenken sind: Ansehen hilft!

Doch zurück zur „Weltmeisterschaft“ der „roaring fans from all over the world“:

Beim Besuch in Köln wurde Mathias Haas erstmal mit Jürgen Klopp verwechselt. Aber das kann schon mal vorkommen, im Eifer des Gefechts. Es ist dunkel, laut und… auch ausgelassen. Entspannt ausgelassen und kein Vergleich zum Stadion in Dortmund, Stuttgart oder St. Pauli! Schon beim Betreten der Halle war aber auch klar: Hier ist die Jugend und kaum ein Gesicht aus der Atari-Zeit! Wo sind die heutigen Führungskräfte? Wo sind die Personalentwickler? Die Marketingprofis mit „Führungsspanne“? Wo sind die Digital Champions, die mit 45 Jahren vorgestern noch ganz glücklich das Zertifikat für die bestandene Ausbildung erhalten haben? Ist Köln so weit weg oder nur die Gedanken der „etablierten Alten“?

Der Sprecher und Redner Haas hatte diese Lernreise schon seit längerem vor und erst jetzt realisiert – aber er hat es ganz und gar nicht bereut! Das private Wochenende hat gelitten, aber DER TRENDBEOBACHTER. würde es sofort wieder tun. Der reale Einblick in diese Welt zeigt weit mehr als irgendein Online-Spiel, dass sich die Welt verändert!

Wer dabei sein will – in dieser Zukunft – muss sich auf Reisen begeben. Manchmal heißt das Köln, öfters ist es wohl „Neuland im Kopf“. Einmal in Eigenregie und andermal vielleicht mit Mathias Haas und seiner PLAY SERIOUS AKADEMIE. (ja, wir betreuen Lernreisen in die Zukunft!). So oder so hilft es, „einen“ Chris Flato (Senior Communications Manager ESL Global & Jugendschutzbeauftragter von Turtle Entertainment) zu treffen, der sehr geduldig in die „neue“ Welt einführt.

P.S.
Sicher hat jede Ekstase auch ihre Schattenseiten. Laut Neue Züricher Zeitung wird darauf zum Beispiel in Großbritannien reagiert: Es soll ein staatliches Therapiezentrum für „Online Sucht“ geben. Der National Health Service wird das erste „Centre of Internet Disorders“ aufbauen. Und doch bleibt Mathias Haas dabei: Ansehen hilft, erleben bildet, die Zukunft braucht Neuland! Und Menschen, die damit umgehen können.

 

 

MegaTrends bewegen sich – täglich und unentwegt. Es macht eindeutig mehr Spaß diese (rechtzeitig) zu sehen und zu nutzen… DER TRENDBEOBACHTER. unterstützt liebend gerne dabei. Es ist die Mission von Mathias Haas und seinem Team, Trendbeobachtung weiter zu etablieren. So werden beispielsweise firmeninterne TRENDBEOBACHTER ausgebildet, damit Organisationen selbst diese grundlegende Arbeit machen können. Trendbeobachtung ist kein Hexenwerk. Es ist eine Haltungsfrage!

Mehr zum Redner und Moderator Mathias Haas liegt nur einen Klick entfernt: www.trendbeobachter.de

Hier wird übrigens auch erklärt warum sich Trendforscher, Zukunftsforscher und TRENDBEOBACHTER. signifikant unterscheiden.

Mehr zur PLAY SERIOUS AKADEMIE, die beispielsweise seit über 10 Jahren mit LEGO® SERIOUS PLAY® Transfer produziert, liegt im gleichen Internet: www.play-serious.org

 

Read article