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SLUSH 2018: Turn off the light and there is light

MegaTrend.

7. Dezember 2018

„Rock!“ meinte der Vorstandsvorsitzende von #Nokia zum Auftakt der SLUSH 2018. Oder anders formuliert, diese Veranstaltung ist „Erwachsenenbildung“! Vollgas, anders,wertig.

Mathias Haas war wieder auf einer #Lernreise – dieses Mal in #Helsinki. Bei 2°C und SLUSH. Letzteres steht für „partially melted snow orice“ und beschreibt eine andere Welt. Finnland eben, sprich ein Ort an dem es offensichtlich detailliertere Ausdrücke als „Regen“ oder „Schnee“ gibt. Und so steht der Veranstaltungsort für 20.000 Gäste, davon 2.600 Start-ups und 1.500 Investoren aus 130 Ländern bei einer C-Level-Dichte fast wie in Davos.

Anders!

Gäste führen an rund 600 Tischen mit jeweils zwei Stühlen Einzelgespräche… non-stop immer und immer wieder… quasi zwei Tage lang. Dutzende von Side-Events machen großen Spaß und zeigen die Stadt. Aussteller präsentieren sich mutig und zeigen Weltneuheiten. Das Sauna Village wird nicht nur gebaut, auch (tagsüber) benutzt. Die Redner tragen gelbe Gummistiefel (ideal bei SLUSH) und sind wahrhaftig zugänglich. Sie haben sogar Visitenkarten bei sich. Und ja, es ist immer Nacht.

Draußen Nacht. Drinnen Nacht!

Auch wenn die allermeisten #Vorträge nicht vor Entertainment glühen, sie sind voller hochwertiger Details von Menschen, die es sehr weit gebracht haben. Respekt liegt im Raum wie die Dunkelheit. Absolut jeder weiß „it was never easier to start a company and it has never been more difficult to scale“!

Veranstaltungen können eine Biografie verändern.

Nur wenige #Events sind wirklich tragfähig und belastbar. Ja, vielleicht die ein oder andere Hochzeit… und tatsächlich scheint dieses Paarungsverhalten hier ganz wesentlich zu sein. Hier liegt das Geld auf der Straße, die Investoren können direkt Entscheidungen treffen. Gleichzeitig können die #Start-ups liefern.

Egal ob das „Bug Lab“ präsentiert wird oder „The Helsinki Distilling Co.“ geschmacksstark auftritt. Ob der Stand von Oura „the mostaccurate sleep and activity tracker“ in Form von Ringen permanent belagert wird oder auf der „Evergreen Stage“ gedankliches Lagerfeuer brennt. Es brennt auf SLUSH!

Ganz nebenbei wird die #SLUSH Academy eingeführt, denn den Machern der Veranstaltung kamen Zweifel inwieweit die heutigen Bildungsangebote für Unternehmerinnen und Unternehmern der Zukunft ausreicht. Dabei ist vielleicht nennenswert, dass Alexander Pihlainen, Präsident der gesamten Geschichte, noch immer an der Uni ist. Und dass 2.400 Freiwillige hier ackern was das Zeug hält!

„Purpose driven“, das spürt man hier.

Die Kraft, die Energie, die Stimmung… es ist wahrlich ansteckend,wenn dann beispielsweise HTC das #Exodus1 präsentiert. Ein Blockchain-Smartphone, das nur mit Bitcoin käuflich ist und die Denke des kryptographischen Verfahrens auf die Spitze treibt. Zwar wird hier auch über „Digital Property“ gesprochen und doch ist die #SLUSH18 weniger „weltenrettend“ als die #republica. In Helsinki ist man sich einig, let’s rock und Skandinavien ist genau der richtige Ort dafür. Freiheiten nutzen und Vollgas geben.

#Andela ist passend für diesen Kontext: Dieses Unternehmen hat verstanden, dass die ganze Welt „tech talent“ braucht und diese auch in Afrika leben. Christina Sass (natürlich C-Level) berichtet wie sie Macher finden, weiterbilden, weitervermitteln und diese u.a. in Kigali arbeiten.

Weiter ein Beispiel in dem sich der Kreis schließt – für DEN TRENDBEOBACHTER. Ganz, ganz schnell fliegen Mathias Haas die Bilder und Erlebnisse der AFRIAN MINDSET TOUR in den Sinn. Die Kraft, die auch in Ruanda lebte, die dort zu spüren war. Irgendwie wie in diesem Kongresszentrum am Ende der Welt.

Die Macherinnen und Stars der neuen Welt geben sich die Mikros in die Hand. In höchster 15-30 Minuten-Taktung gehen CEOs von Eventbrite, PayPal und Amazon auf und ab – von diesen wunderschönen Bühnen. Da fehlte nurnoch William Li, CEO von #NIO, einem Autobauer aus China mit bisher 8.000 verkauften Einheiten. Kaum der Rede wert… wenn da nicht >120.000 App-Zugriffe pro Tag wären. Jetzt sind alle wach! Nur spricht der Herr aus China nicht auf der IAA oder der Detroit Auto Show. Er spricht vor der Tech-Community und berichtet was eine „Community“ mit einem Auto zu tun hat. Nicht umgekehrt!

SLUSH > SXSW?

DER TRENDBEOBACHTER. war noch nie in Austin aber Mathias Haas ist dankbar, dass Europa doch Antworten hat. Antworten wie Wasser digital wird – Antworten für die der Redner und Moderator bisher nicht einmal die Frage parat hatte. Dankeschön für mutige und fleißige Menschen, die realisieren, dass es offensichtlich gar kein Licht braucht – in einer Messehalle. Solange die Menschen „on fire“ sind. Oder wie es eben Risto Siilasmaa von Nokia auf den Punkt brachte: Rock!

…vier Buchstaben reichen in Finnland. Dafür benötigt man dann auch keine Bühnenbeleuchtung 😉

Mathias Haas ist DER #TRENDBEOBACHTER. und kein klassischer #Trendforscher, auch kein üblicher #Zukunftsforscher. Er und sein Team machen sich ein eigenes Bild! Dafür reist Haas durch „die Länder“ und hält auch mal seinen Arm hin. Der Zukunftsexperte verachtet zwar Spritzen auch jenseits der Grenzen aber für Virta hat er Blut geliefert. Vor Ort, an der Stelle. Haas wollte wissen was genau „Master your future well being“ bedeuten soll und für diese Erkenntnis musste eben Blut fließen. 228 „bio marker“ später konnte der Pragmatiker das Versprechen dieses Unternehmens bewerten und wird auch davon berichten. Also anschnallen, für alle die auch 2019 in die #Zukunft möchten. DER TRENDBEOBACHTER. hat investiert, bewertet und verdichtet. Er hat –für Sie – die Spritze ausgehalten und das Licht angemacht!

Alles Gute! Bleiben Sie uns und der Zukunft treu.

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Gegen-Trend: Vom Erfolg der Stille.

MegaTrend.

30. August 2018

Ding. Plop. DingDing. Brrrrr. Pling. PlopPlop. Was assoziieren Sie damit?

Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: Die meisten werden wohl jetzt irgendwie an ihr Smartphone (altmodisch: “Handy“) gedacht haben und an all das, was einen so daran erinnert, dass man ja von der FOMO (fear of missing out) befallen ist und schleunigst schauen sollte, was Email-Facebook-Instagram-Twitter-Whatsapp-mäßig gerade im eigenen Dunstkreis so abgeht. You never know!

Man kann unterstellen, dass vielen der Griff zum Mobilgerät gar nicht mehr aktiv bewusst ist. Denn selbst, wenn es gar nichts von sich gibt, greifen viele automatisch gern trotzdem mal hin. Man könnte ja auch das Plop.DingDing. verpasst haben. Nicht umsonst gibt es Apps, die darüber Auskunft geben, wie oft und wofür man sein Handy entsperrt. Angefangen hat damit mal die Uni in Bonn mit ihrer „Menthal“ App (deren Erkenntnisse dann anonymisiert für Forschungszwecke verwendet wurden), inzwischen gibt es eine unüberschaubare Vielfalt. Wobei: Bereits durch die Nutzung der App könnte man vielleicht doch wieder von einer Art Problembewusstsein sprechen.

Was im Privatleben neben gewissen Abhängigkeitssymptomatiken und dem Verlust des einen oder anderen Freundes oder Lebenspartners kaum weitere Auswirkungen hat, das führt bei der Arbeit ggf. zu ernsthaften Problemen. Solchen vom Typ  A, die man zwar mitkriegt, aber nicht weiß, wo sie herkommen. Und solchen vom Typ B, die nicht einem selbst, sondern einem Dritten Schaden zufügen.

Der Fall A ist einer für den Arbeitsmediziner: Arbeitsverdichtung an sich ist bereits in omnipräsentes Problem, viele Menschen fühlen sich ausgelaugt. Hin bis zum Burn-Out. Wo der wohl herkommt? Permanente Überforderung kann nicht nur aus fehlgestalteten beruflichen Aufgaben resultieren, sondern auch daraus, dass ebendiese Aufgaben zusätzlich erschwert werden durch dauernde Ablenkung durch Dritte. Oder durch dieses Smartphone. Denn „am Ball bleiben“ bedeutet eben, ohne von außen erzwungenen Unterbruch gerade kognitiv fordernde Aufgaben am Stück zu erledigen. Nur so kommt man letztlich nicht aus dem (eigenen) Takt. Hand aufs Herz: Wie oft schalten Sie Ihr Handy bei der Arbeit aus und beherrschen sich, nicht doch ab und an zu spicken? Die App „Forest“ könnte Ihnen dabei helfen, wenn Sie es denn ernsthaft vorhaben: Je länger Sie das Ding brav liegen lassen, umso größer und zahlreicher werden die Bäume, die in der App dann wachsen. Idealerweise ein ganzer Wald. Wer’s nicht glaubt: Die App ist äußerst beliebt!

Problemkomplex B ist der, bei dem der Arbeitgeber durch den Produktivitätsverlust, den der FOMO-Mitarbeiter nun mal hat, geschädigt wird.

Die Gleichung: Weniger Ablenkung = Mehr Kraft!

Nehmen Sie beispielsweise einen Workshop: Dort treffen sich Menschen, um gemeinsam an der Lösung eines Problems zu arbeiten. Sagen wir: Mit LEGO® SERIOUS PLAY®. Ein Tag – oder auch mehrere – teurer Arbeitszeit werden „geopfert“, um einen Schritt voran zu kommen. Und dann das: Ding. Plop. Brrrr.! Zack: Aufmerksamkeit weg, Workshop nur noch 20% so effektiv wie eigentlich geplant. Glückwunsch. Natürlich: Allein wegen der vielen spannenden Merkmale der LEGO® Workshop Methodik kommt das nicht immer vor und auch nicht in so erschreckenden Ausmaßen wie bei klassischen Workshops. Schließlich gibt es beim Denken mit den Händen keine Langeweile! Aber es kommt vor.

Es muss klar sein, wo es liegt. Das Smartphone.

Deshalb geht die PLAY SERIOUS AKADEMIE. immer häufiger mit ihren Kunden einen anderen Weg: Den Weg der vollen Konzentration auf die Sache. Alle Teilnehmer geben zu Beginn der Session ihre Handys (äh, Smartphones) in einen „Handytresor“, der sich gut sichtbar im Raum befindet. Und nach der Pause auch wieder. Jeder weiß (und ist entspannt): Das Ding ist noch da, es ist in Reichweite… theoretisch könnte man die Nachrichten ja lesen – wenn die Welt untergeht zum Beispiel. Weil das aber nicht oft vorkommt, ist der Effekt die pure Effizienzsteigerung. 300% mehr Kraft auf der Straße – einfach nur durch den Entfall von Ablenkung.

Ohne To Do Liste abreisen, was für ein Gefühl!

Weil dies so außergewöhnlich gut funktioniert, hat die PLAY SERIOUS AKADEMIE. nun ein weiteres Veranstaltungsformat in petto: Den Workshop mit Abschluss-Zufriedenheit. Klingt komisch, ist aber ganz einfach: Egal welche Methode – die Arbeit wird direkt im Workshop erledigt. Bis zum bitteren Ende und ohne Aufgaben mit zurück in die Firma zu nehmen. Denn dort zerstört die tägliche Routine (mit all ihren Ablenkungen) einen Großteil dessen, der zuvor mühsam erarbeitet wurde. Diesem Effizienzverlust wird dadurch vorgebeugt. Denn das Ziel ist klar: Zufriedenheit mit dem Ergebnis.

Wer jetzt bis hierher gelesen hat, ohne auf sein Handy zu schauen, Emails zu beantworten oder Ähnliches, der hat schon was draus gemacht. Wer sich zwischenzeitlich vielleicht die eine oder andere App zu diesem Thema runtergeladen hat, der auch. Bald.

Und wer nun noch darüber nachdenkt, mal einen Workshop mit der PLAY SERIOUS AKADEMIE. durchzuführen, der ist auf dem richtigen Weg: Direkt umsetzbare Ergebnisse aus unkonventionellen Workshops für maximale Effizienz.

Derartige Koffer sind „groß & artig“ für Smartphones (gibt es auch kleiner).

Mathias Haas, Gründer der PLAY SERIOUS AKADEMIE., ist LEGO® SERIOUS PLAY® Professional mit Vollausbildung. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er gemeinsam mit seinem Team mit dieser Methodik – weit mehr als 3.000 Teilnehmer haben so schon spannende Workshops mit außergewöhnlichen Ergebnissen erlebt. Auch Events mit mehreren Hundert Teilnehmern sind möglich.

Mehr Informationen liegen unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

Hier spricht Mathias Haas – bekannt auch als DER TRENDBEOBACHTER. – oft auch als Keynote Speaker zum Thema MegaTrends und Change. Dabei ist er kein Zukunftsforscher oder Wissenschaftler, sondern er arbeitet pragmatisch im Hier & Jetzt und zeigt seinen Zuhörern in lebendigen, maßgeschneiderten Vorträgen, was die Zukunft für jede Organisation bereithält.

Mehr erfahren Sie unter www.play-serious.org sowie unter www.trendbeobachter.de

 

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